
Miniaturen, Elfenbein, Flakons und Briefbeschwerer 19. Mai 2026


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Miniaturen, Elfenbein, Flakons und Briefbeschwerer 19. Mai 2026


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19. Mai
Vier Wiener Sammlungen Miniaturen, Elfenbein, Flakons und Briefbeschwerer 15 Uhr
20. Mai
Schmuck 14 Uhr Armband- & Taschenuhren 17 Uhr

Mag. Monika Schweighofer
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Judith Kuthy, FGA BA BEd T +43 1 532 42 00-19 kuthy@imkinsky.com

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Miniaturen: Mag. Monika Schweighofer, T +43 1 532 42 00-10, schweighofer@imkinsky.com
Elfenbein, Flakons und Briefbeschwerer:
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Miniaturen, Elfenbein, Flakons und Briefbeschwerer Four Viennese Collections miniatures, ivories, flacons and paperweights
Dienstag
19. Mai 2026 Kat. Nr. 1–264 15 Uhr Tuesday 19 May 2026 Lots 1–264 3 pm
Besichtigung ab 11. Mai | Exhibition from 11 May Mo–Fr 10–18 Uhr I Mon–Fri 10am–6pm Geschlossen: 14. Mai I Closed: 14 May
Porträtminiaturen im Wandel der Zeit
Bildnisminiaturen sind weit mehr als nur „kleine Bilder“. Im 18. und 19. Jahrhundert waren sie sehr persönliche Erinnerungsstücke und sollten den gleichen Zweck erfüllen wie heute die Fotografie. So wurden Miniaturen angefertigt, um Porträts von Menschen zu zeigen, die in Familien- und Liebesbeziehungen vereint waren. Sie waren beliebt als tragbares „Liebespfand“, welches zum Beispiel im Rahmen einer Brautwerbung Verwendung fand. Darüber hinaus dienten diese Bildnisse auch als Statussymbol, so wurden Miniaturen vor allem im 18. Jahrhundert vom Herrscher als Zeichen der Belohnung und Zugehörigkeit verschenkt.
Miniaturen sollten dem Modell möglichst ähnlich als auch gefällig sein. Sie konnten leicht verschickt oder auf Reisen mitgenommen werden, zu diesem Zweck wurden sie häufig in Lederetuis verwahrt. Kleinere Exemplare waren als Schmuckstücke geschätzt und konnten als Brosche oder als Medaillon am Arm- oder Halsband getragen werden. Gelegentlich waren Miniaturen auch Teil eines Gerätes oder Behälters, wie etwa als Taschenuhr- oder Dosendeckel. Die Wurzeln der Miniaturmalerei liegen in der Illumination von Handschriften im Mittelalter. Im 16. Jahrhundert begannen Künstler erstmals Porträts aus dem Kontext des Buches zu lösen und dienten als diplomatische Geschenke oder intime Andenken, die man nahe am Körper trug. Im 18. Jahrhundert wandelte sich die Technik grundlegend. Dies führte zu einem neuen Erscheinungsbild. Die wichtigste Neuerung war der Wechsel des Malgrundes von Pergament (Vellum) zu Elfenbein. Mit Gouache- oder Aquarellfarben konnte nun am dünnen Elfenbeintäfelchen mit zarten Lasuren gearbeitet werden. Das Ergebnis dieser feinen Malerei in hellen Tönen war eine lebensnahe Hautfarbe der Porträtierten.
Im Rokoko waren die Bildnisse geprägt von Puderperücken, Pastelltönen und einer idealisierten Darstellung. Mit Ende der Französischen Revolution und dem Aufstieg des Bürgertums veränderte sich der Stil. Vor allem in Deutschland und Österreich erreichte die Miniatur eine enorme Popularität im Bürgertum. Die Darstellungen wurden natürlicher und zur Zeit des Wiener Kongresses (1814–1815) erfuhr die Produktion in Wien eine bedeutende Steigerung. In der Folge entwickelte sich die Hauptstadt der Habsburgermonarchie rasch zu einem Zentrum der Miniaturmalerei. Maßgeblich daran beteiligt waren namhafte Künstler, die als „Meister der Miniaturmalerei“ bezeichnet werden können, allen voran Moritz Michael Daffinger – der wohl bedeutendste Bildnisminiaturist seiner Zeit. Seine lebensnahen und koloristisch reizvollen Porträts erfreuten sich bei Kaiserhaus, Adel sowie Bürgertum größter Beliebtheit und beeinflussten stilistisch und formal viele seiner Künstlerkollegen.
Die vorliegende Sammlung vereint neben den herausragenden Porträtminiaturen von Daffinger eine breite Palette an überaus qualitätsvollen Werken internationaler und vor allem österreichischer Miniaturmaler – Carl Josef Alois Agricola, Alois von Anreiter, Johann Nepomuk Ender, Emanuel Thomas Peter, Robert Theer, Carl von Saar, Johann Richard Schwager und Adalbert Suchy stehen hier exemplarisch für die große Anzahl erfolgreicher in Wien tätiger Künstler, die zu den unbestrittenen Größen ihres Metiers zählen. (MS)










(Heilbronn 1751–1818 Wien)
Bildnis eines jungen Adeligen mit gepuderter Perücke Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in vergoldetem Silberarmband mit Granaten und weißen Opalen; 3,5 × 3 cm (oval)
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

2
Miniaturmaler des 18. Jahrhunderts
Bildnis eines jungen Herren Aquarell auf Elfenbein; in Broscherahmen mit Glassteinen; 5 × 4 cm (oval)
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


(Stockholm 1695–1770 Wien)
Bildnis der Kaiserin Maria Theresia Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in Etui; 7,5 × 5,5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
Kaiser Leopold II. (1747–1792) Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 3 × 2,5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 300–600


5
Miniaturmaler des 18. Jahrhunderts
Bildnis einer Herrscherin
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6 × 8 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400

6 nach Johann Baptist Lampi der Ältere (Romeno 1751–1830 Wien)
Elisabeth von Württemberg (1767–1790), erste Gemahlin Kaiser Franz II.
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7 × 5,5 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400

Originalgröße 7
Marie-Gabrielle Capet (Lyon 1761–1818 Paris)
Bildnis einer Dame mit Federhut
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in Lederetui; 8 × 6,5 cm (oval)
Signiert rechts unten: Capet
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Miniaturmaler des 18. Jahrhunderts
Porträt eines Herren mit grünem Rock, um 1780
Öl auf Metall; gerahmt; 8 × 6 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
€ 300–600

Miniaturmaler des 18. Jahrhunderts
Bildnis eines Herren mit gepuderter Perücke, um 1780
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 4,5 × 4 cm (oval)
Bezeichnet am rechten Rand mittig: Maré
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
10

Miniaturmaler um 1800
Bildnis einer Dame mit weißem Turban
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6,5 × 5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
11

Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Kinderbildnis von Marie Baronin Knorr (1810–1865), um 1815
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7 × 5,5 cm (oval)
Rückseitig auf Etikett bezeichnet
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


Bildnis eines jungen Adeligen mit Orden Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6 × 4,5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
Französisches Revolutionspaar vor geschmückter Statuette, 1800 Emailminiatur auf Kupfer; gerahmt; 8 × 6,5 cm (oval)
Monogrammiert und datiert auf der Rückseite: MR pinxit 1800
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
€ 500–1.000

14
Jean-Baptiste Augustin
(St. Dié 1759–1832 Paris)

Vorderseite

Bildnis einer Dame mit Hündchen; Rückseite: Herrenbildnis, um 1790
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 4,5 × 3,5 cm (oval)
Damenporträt signiert rechts unten: Augustin
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

15
Jean Henri Benner (1776–1836 Paris)
Bildnis einer jungen Frau, 1804
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 5,5 cm (Durchmesser) Signiert und datiert links unten: Benner / 1804.
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Josef Kreutzinger (Wien 1757–1829 Wien)
Porträt einer Dame in weißem Empirekleid mit rotem Schal, um 1800 Öl auf Zinkblech; gerahmt; 17 × 14 cm (oval)
Provenienz Privatsammlung, Österreich
€ 1.500–3.000



Herrenbildnis, um 1810
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in Goldmedaillon (14kt Rotgold); 6,5 × 5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
Johann Peter Krafft nach Joseph Karl Stieler (1781–1858) (Hanau 1780–1856 Wien)
Bildnis der Marianna Marchesa Florenzi
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 12 × 9 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: PKrafft
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
Jakob Suter
(Zürich 1805–1874 Zürich)
Herrenporträt
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6,5 × 5,5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: Souter Jac
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

Originalgröße

Originalgröße
(Triest 1765–1853 Wien)
Bildnis einer Dame in blauem Kleid, 1816
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 6,5 cm (oval)
Signiert und datiert am rechten Rand
mittig: D. Bossi / 1816
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
(Triest 1765–1853 Wien)
Bildnis einer Dame mit Schleier, 1816
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt;
8,5 × 6,5 cm (oval)
Signiert und datiert am linken Rand
mittig: D Bossi 1816
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000



(Antwerpen 1599–1641 London)
Porträt der Königin Henrietta Maria, Gemahlin Karl I. von England Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,5 × 6 cm (oval)
Bezeichnet links, oberhalb der Schulter: nach van Dyck Daff(inger)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
Miniaturmaler um 1800
Bildnis eines jungen Herren, um 1800 Aquarell auf Elfenbein; in Broscherahmen mit Lederetui; 3,5 cm (Durchmesser)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 300–600
(Braunschweig 1795–1868 Deckenhausen bei Hamburg)
Bildnis eines Husaren in Uniform Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 5,5 × 4,5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: C Tunica.
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


(Nancy 1782–1824 Paris)
Mädchen mit Eichenlaub im Haar und rotem Kleid, um 1800 Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 14,5 × 11,5 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
Bildnis eines Herren in blauem Rock Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6 × 4,5 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


27
Moritz Michael Daffinger (Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis einer Dame in weißem Kleid und rosa Rose
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,5 × 6 cm (oval)
Signiert rechts unten: Daffinger
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

28
Moritz Michael Daffinger (Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis eines jungen Herren
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7 × 5 cm (oval)
Signiert rechts unten: Daffinger
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Moritz Michael Daffinger
(Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis einer Dame in weißem Kleid Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 7 cm
Signiert rechts unten: Daffinger
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000
Daffinger zeigte sein außergewöhnliches künstlerisches Talent bereits in früher Jugend. Im Alter von elf Jahren begann er seine Ausbildung als Miniaturmaler in der Kaiserlich-Königlichen Porzellanfabrik in Wien, wo er jene präzise und glatte Malweise erlernte, die sein späteres Werk entscheidend prägen sollte. Eine vertiefende Ausbildung erhielt er anschließend bei Friedrich Heinrich Füger. Maßgeblich für Daffingers Entwicklung war die Begegnung mit dem englischen Porträtisten Thomas Lawrence, der sich 1819 in Wien aufhielt und ihn in die Kunst der Bildnisminiatur, insbesondere der Elfenbeinminiatur, einführte. Durch die jahrelange Tätigkeit an der Wiener Porzellanmanufaktur zwischen 1801 und 1812 war Daffinger für die Arbeit im kleinen Format prädestiniert.
Bereits während des Wiener Kongresses 1814/15 avancierte Daffinger zu einem gefragten Porträtisten, der von den dort Anwesenden zahlreiche Aufträge erhielt. In den folgenden Jahren schuf er als Miniaturmaler des Kaiserhauses, des Adels und des gehobenen Bürgertums eine große Anzahl an Bildnissen. Seine Miniaturen zeichnen sich besonders durch die Wirklichkeitsnähe sowie durch ihre Feinheit in der Ausführung aus.
Zu Daffingers wichtigsten Förderern zählten Fürst Metternich und dessen Frau Melanie von Metternich. Ab 1812 war Daffinger als Porträtist des Fürsten und ab 1836, dem Zenit seines Schaffens, als Hauptmeister der Porträtsammlung der Fürstin tätig. Heute gilt Daffinger als der wohl bedeutendste Miniaturmaler des biedermeierlichen Wiens, dessen Werk nachfolgende Generationen von Porträtisten nachhaltig beeinflusste. (MLS)


30
Carl von Saar
(Wien 1797–1853 Wien)
Bildnis einer jungen Dame in weißem Kleid mit Rose am Gürtel, 1835
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9,5 × 7,5 cm
Signiert und datiert am rechten Rand
unten: v. Saar 1835 -
Provenienz
Dorotheum Wien, 10.4.2019, Lot 197; Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

31
Moritz Michael Daffinger zugeschrieben
(Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis eines Herren in Uniform mit Orden (Prinz Eugène de Ligne)
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9 × 7,4 cm
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
Literatur
Vergleiche: Leo Grünstein, Moritz
Michael Daffinger und sein Kreis, Wien/Leipzig 1923, Tafel XVII
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Alois von Anreiter
(Bozen 1803–1882 Wien)
Bildnis einer jungen Frau mit Papagei, 1840
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 12,5 × 9,5 cm
Signiert und datiert links unten: Alois Anreiter (1)840
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000


Moritz Michael Daffinger (Wien 1790–1849 Wien)
Mädchenporträt, 1816
Aquarell auf Papier; gerahmt; 12 × 9,5 cm (oval)
Signiert und datiert rechts unten: Daffinger 1816
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
€ 1.000–2.000

34
Moritz Michael Daffinger (Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis eines jungen Herren mit Umhang
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6,5 × 5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: Daffinger
Provenienz
Hassfurther Auktionen, 15.5.2000, Nr. 12; Dorotheum Wien, 4.11.2010, Nr. 391; Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Carl von Saar (Wien 1797–1853 Wien)
Bildnis einer sitzenden Dame in weißem Kleid mit Korallenkette
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 12,5 × 9,8 cm
Signiert links oben: v. Saar
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
36

Georg Raab (Wien 1821–1885 Wien)
Bildnis einer jungen Frau mit Rose am Kleid, 1849 Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 10 × 8 cm (oval)
Signiert und datiert am linken Rand mittig:
G: Raab. 1849
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
37

Emanuel Thomas Peter (Jägerndorf 1799–1873 Wien)
Junge Frau mit Blütenkranz im Haar, 1849 Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 7 cm (oval)
Signiert und datiert am rechten Rand mittig: Em Peter (1)849.
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
38

Emanuel Thomas Peter (Jägerndorf 1799–1873 Wien)
Bildnis einer jungen Dame mit Masche im Haar
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,5 × 6 cm (oval)
Signiert am rechten Rand unten: E: Peter.
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400
39

Carl Mainelli (Wien 1779–1838 Wien)
Bildnis eines jungen Herren Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6,5 × 5,5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: Mainelli
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

Johann Heinrich Schramm (Teschen 1810–1856 Wien)
Bildnis einer im Lehnstuhl sitzenden Dame, 1840
Aquarell auf Papier; gerahmt; 23,5 × 20 cm
Signiert und datiert am rechten Rand unten: J H Schramm 1840
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
€ 1.500–3.000



Umkreis
(Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis einer jungen Frau mit Rosen im Haar
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 cm (Durchmesser)
Bezeichnet am rechten Rand: Daffinger
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
(Wien 1806–1890 Wien)
Blumenkorb auf Steinmauer
Öl auf Metall; gerahmt; 8,5 cm (Durchmesser)
Signiert unten mittig: Ant. Hartinger
Provenienz Privatsammlung, Österreich
€ 1.000–2.000
43
Othello und Desdemona
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,5 cm (Durchmesser)
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


44
Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Bildnis einer Dame mit Schleier und Blumen im Haar, um 1820
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8 × 6 cm (oval)
Rückseitig bezeichnet:
K von Saar / um 1820
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400
45
Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Herrenporträt
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9 × 7,5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
46

Moritz Michael Daffinger
(Wien 1790–1849 Wien)
Porträt einer Dame
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,5 × 6 cm (oval)
Signiert rechts unten: Daffinger.
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
Literatur
Vergleiche: Emil Pirchan, Moritz Michael Daffinger. Miniaturen des Vormärz, Wien/Leipzig 1943, Abb. 85
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

48

Patricius Kittner zugeschrieben
(Brünn 1809–1900 Hirtenberg)
Porträt des Baptist Baron Caballini-Ehrenburg
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6 × 5 cm (oval)
Rückseitig auf Etikett bezeichnet:
Baptist Baron / Caballini-Ehrenburg
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
47

Adalbert Suchy
(Klettau 1783–1849 Wien)
Bildnis eines Herren mit Schnurrbart
Aquarell auf Elfenbein; ungerahmt; 5 × 4 cm
Signiert links unten: Adalb. Suchy
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 300–600
49

Friedrich Ludwig Vieth von Golssenau
(Dresden 1786–1848 Meißen)
Porträt eines Offiziers
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 6,5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: Vieth
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400


50
Emanuel Thomas Peter (Jägerndorf 1799–1873 Wien)
Bildnis einer jungen Dame mit Kaschmir-Schal, 1850
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 11 × 8 cm (oval)
Signiert und datiert am linken Rand mittig: Em Peter (1)850
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

51
Patricius Kittner (Brünn 1809–1900 Hirtenberg)
Damenbildnis mit Rosen, 1853
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9 × 7 cm
Signiert und datiert rechts unten: Kittner / 1853
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
(Klettau 1783–1849 Wien)
Drei Porträts der Familie Joh. Nepo. Peter, k.k. Strafhausverwalter, 1827
Aquarelle auf Elfenbein; drei Miniaturen im Lederetui; je 9,5 × 7,4 cm
Bildnis Joh. Nepo. Peter (in seinem 63en Lebensjahre) signiert und datiert rechts unten: Adalbert Suchy / (1)827; Bildnis der Josephine Peter (Dame mit rosa Schal, gestorben 1827) signiert und datiert links unten: Adalbert Suchy / (1)827
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000


(Duppau 1822–1880 Rodaun)
Bildnis der Katherine Schlosser, geb. Holluber, 1864
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8 × 6,5 cm (oval)
Signiert und datiert am linken Rand: R. Schwager 1864
Rückseitig auf Etikett bezeichnet: Katherine Schlosser / geb. Holluber / geb. 19./4.1833 / getraut 24/8 1856 / gestorben 12/6. 1912 / gemalt von Schwager 1864.
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


(Duppau 1822–1880 Rodaun)
Herrenbildnis
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in Lederetui; 7,5 × 6 cm (oval)
Signiert am linken Rand mittig: R Schwager
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

55
Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Herrenbildnis
Aquarell auf Elfenbein; im Deckel einer Schildpattdose mit Goldfütterung (18kt, Pariser Feingehaltspunze);
Miniatur: 7,5 × 6 cm (oval)
Dose: 9,5 cm (Durchmesser)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

56
nach Anne-Louis Girodet
(Montagis/Loriet 1767–1824 Paris)
Bildnis einer Dame
Aquarell auf Elfenbein; im Deckel einer Elfenbeindose mit Schilpattauskleidung; 6 cm (Durchmesser)
Bezeichnet am rechten Rand: Girodet pinxit
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400


57
Moritz Michael Daffinger zugeschrieben
(Wien 1790–1849 Wien)
Gräfin Constantine Razumovka, geb. Gräfin Thürheim (1785–1867)
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,7 × 7 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
Literatur
Vergleiche: Emil Pirchan, Moritz
Michael Daffinger. Miniaturmaler des Vormärz, Wien/Leipzig o. J., Abb. 39
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
58
Österreichischer Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Gräfin Nicolasine von Thun-Hohenstein, geb. Gräfin Baillet von Latour (1788–1840)
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,7 × 6,7 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000



59
Moritz Michael Daffinger (Wien 1790–1849 Wien)
Porträt eines jungen Mannes
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7 × 5,5 cm (oval)
Signiert am rechten Rand mittig: Daffinger
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

60
Robert Theer (Johannisberg/Schlesien 1808–1863 Wien)
Bildnis einer Dame in weißem Empirekleid
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8 × 6,5 cm (oval)
Signiert und bezeichnet am linken
Rand mittig: Robert Theer / Wien
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Beschneinigung liegt vor.
€ 700–1.400
61
Carl von Saar zugeschrieben (Wien 1797–1853 Wien)
Bildnis eines Herren mit Orden
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 7,5 cm (oval)
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


62
Carl Josef Alois Agricola (Seckingen 1779–1852 Wien)
Darstellung einer jungen Frau als Psyche
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9,5 × 8 cm
Signiert rechts unten: C. Agricola p:
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

63
Thomas Falcon Marshall (Liverpool 1818–1878 Kensington)
Bildnis einer blonden Dame, 1832
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 7,4 × 6,5 cm
Signiert und datiert rechts unten: T Marshall. 1832.
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000



64
Österreichischer Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Bildnis eines jungen Mannes
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; rückseitig eine Locke; 7,3 × 6,2 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
65
Barbara Krafft
(Iglau 1764–1825 Bamberg)
Porträt einer jungen Frau mit Korallenkette Öl auf Elfenbein; gerahmt; 6,5 × 5,5 cm
Signiert rechts unten: Barbara / Krafft pin.
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
66
Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Herrenporträt
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8 × 6,5 cm
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

Emanuel Thomas Peter (Jägerndorf 1799–1873 Wien)
Dame in blauem Reitkostüm (Ferdinanda Gräfin Karoly, geb. Fürstin Kaunitz-Rietberg, 1805–1862)
Aquarell auf Papier; gerahmt, in Lederetui; 19 × 15 cm
Signiert am rechten Rand unten: Em. Peter c:(opiert) n:(ach) Daffinger
Provenienz
Privatbesitz, Österreich
€ 1.000–2.000


68
Johann Nepomuk Ender (Wien 1793–1854 Wien)
Bildnis einer Dame in rotem Kleid, 1820
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8,5 × 7,3 cm
Signiert und datiert links unten: Joh. Ender 1820
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
69
Johann Matthias Ranftl (Wien 1805–1854 Wien)
Damenbildnis, 1832
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9,5 × 7,5 cm
Signiert und datiert am linken Rand mittig: Ranftl 1832
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
70

Carl von Saar (Wien 1797–1853 Wien)
Herren- und Damenporträt (Brautpaar von Vivenot), 1832

Aquarell auf Elfenbein; gerahmt, in Lederetui; je 9,5 × 8 cm (oval)
Jeweils signiert und datiert links bzw. rechts unten: v. Saar. 1832
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000
71
Moritz Michael Daffinger zugeschrieben
(Wien 1790–1849 Wien)
Bildnis von Baron Eskeles und seinen Kindern
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 3,5 × 4,5 cm (oval)
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


Puttenreigen mit Nymphe an einer Quelle
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 6 × 11,5 cm
Signiert rechts unten: R. Wildhack.
Provenienz Privatsammlung, Österreich CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
73

Nicolas Jacques
(Jarville/Nancy 1780–1844 Paris)
Herrenporträt, 1818
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 9,5 × 8 cm (oval)
Signiert und datiert am rechten Rand mittig: Jacques 1818.
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
74

Bildnis eines Mädchens mit Stirnband
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 5 × 5,5 cm (oval) Monogrammiert links unten: K.R.S.
Provenienz Privatsammlung, Österreich CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

(Wien 1821–1885 Wien)
Bildnis dreier Kinder (Gräfin Emma, Graf Louis und August Fries), 1847
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 4,5 × 5,5 cm (oval)
Signiert und datiert am rechten Rand mittig: G: Raab (1)847
Rückseitig auf Etikett bezeichnet
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

(Duppau 1822–1880 Rodaun)
Bildnis der Barbara Strubecker, vereh. Holluber, 1857
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 8 × 6 cm (oval)
Signiert links unten: Schwager; datiert rechts unten: 1857; rückseitig auf Etikett bezeichnet: Barbara Strubecker / verehel. Holluber / geb. 2/6. 1834 / getraut 25./10. 1857 / gestorben 28/7 1909. / gemalt von Schwager / 1857
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000



77
Carl von Saar zugeschrieben
(Wien 1797–1853 Wien)
Kinderporträt
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 5 × 4 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
78
Albert Theer
(Johannisberg 1815–1902 Wien)
Herrenporträt
Aquarell auf Elfenbein; in Broscherahmen; 3 × 2,5 cm (oval)
Signiert rechts unten: Albert Theer
Provenienz Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
79
Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts
Landschaft mit Burg, um 1850
Malerei auf Porzellan; gerahmt; 4 × 4,5 cm
Provenienz Privatsammlung, Österreich
€ 500–1.000

Alois von Anreiter
(Bozen 1803–1882 Wien)
Gräfin Emma von Wickenburg, geb. Gräfin von Grimaud d’Orsay (1813–1880)
Aquarell auf Elfenbein; gerahmt; 12 × 9,5 m
Signiert am rechten Rand mittig: Anreiter n(ach) Einsle
Provenienz
Privatsammlung, Österreich
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
81
Fedot Iwanowitsch Schubin (1740–1805)
Zwei Portraitminiaturen
Russland, 2. Hälfte 18. Jahrhundert Alabaster, geschnitzt, durchbrochen gearbeitet, Holzrahmen; 2 Profildarstellungen, wohl Katharina II. mit ihrem Liebhaber Grigori Orlow auf Samtgrund; 11,1 × 12,4 cm
€ 500–1.000


82
Vier Silhouettenminiaturen 18./19. Jahrhundert
Silhouettenportraits auf unterschiedlichem Grund; 2 signiert mit „Fecit Schmid Viennae 1796“ bzw. „J Holzer 1834“; teilweise gerahmt, 1 Miniatur als Anhänger; H. 6,3 bis 13,2 cm
€ 500–1.000

83
Paar Portraitminiaturen „Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Franz I. Stephan“ 18. Jahrhundert
Bronze; Kaiserpaar auf Samtgrund; H. 12,5 bzw. 12,9 cm
€ 500–1.000
84
Klappmedaillon mit Miniaturmalerei
18. Jahrhundert
Silber, teilweise vergoldet, Ölmalerei auf Holz, Spiegelglas; Medaillon mit 2 Klappdeckeln; H. 6,5 cm
€ 500–1.000


87
Anhänger mit Elfenbein-Mikroschnitzerei „Freundschaft“
Anfang 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Perlen, Perlmutt, Gold, blaues Email, Silbermontierung, Haar, Glas; auf der Vorderseite mit Darstellungen von Freundschaftsopfern bezeichnet „Gage d'amitie“, rückseitig mit geflochtenem Haar; einige Perlen und Schnitzereien gelöst, Spuren alten Klebstoffs; Dm. 6,9 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 300–600

85
Klappmedaillon mit Miniaturmalerei
18. Jahrhundert
vergoldetes Silber, Glas, Ölmalerei auf Malgrund; seitlich am Glas
1 Chip; H. 6,2 cm
€ 300–600

88
17. Jahrhundert
Email, vergoldetes Kupfer; vorder- und rückseitig mit Mariendarstellung bzw. Johannes der Täufer; L. 9,2 cm
€ 500–1.000

86
Portraitminiatur
Ende 18. Jahrhundert
Biskuitporzellan, Silber; reliefierte Darstellung eines Herrn im Profil auf blauem Grund; H. 13,5 cm
€ 400–800

89
Anhänger „Heilige Maria und Heilger Alexi“
Russland, 18./19. Jahrhundert
Öl auf Holz, Metallmontierung; auf 1 Seite mit Darstellung des Hl. Alexi von Moskau, auf 1 Seite mit Marienkrönung und Dreifaltigkeit, vorder- und rückseitig auf kyrillisch bezeichnet; L. 9,2 cm (inkl. Öse)
€ 200–400
Elfenbein galt über viele Jahrhunderte hinweg als eines der edelsten und begehrtesten Materialien der Kunstproduktion. Aufgrund seiner Seltenheit war Elfenbein ein Symbol für Reichtum und kulturelle Bedeutung und galt als Ausdruck von Macht, Reichtum und Bildung. Bereits in der Antike nutzten die Griechen Elfenbein für sogenannte Chryselephantin-Statuen, bei denen es in Kombination mit Gold verarbeitet wurde. Seine hervorragende Bearbeitbarkeit machte es zu einem idealen Werkstoff für detailreiche Schnitzereien, filigrane Reliefs und fein ausgearbeitete Kleinplastiken.
Im Barock und Rokoko nahm die Virtuosität der Elfenbeinschnitzerei weiter zu. Die Figuren wurden dynamischer, die Kompositionen komplexer und die Detailtiefe beeindruckender. Besonders in Mitteleuropa, etwa in deutschen und österreichischen Werkstätten, entwickelte sich eine herausragende Kunstfertigkeit in der Bearbeitung dieses Materials. Objekte wie das Kabinettkästchen demonstrieren die Handfertigkeiten der Künstler der Zeit.
Zu den häufigsten Themen der europäischen Elfenbeinkunst gehörten christliche Darstellungen. Besonders beliebt waren Madonnen Figuren, sowie Szenen aus der Passion Christi. Das Gesicht der Christusfigur (Lot 96) ist durch die feine, naturalistische Ausarbeitung des Gesichtes ein gutes Beispiel der dynamischen Darstellungen der Zeit die den Betrachter berühren sollen.





Eine besonders beeindruckende Form der Elfenbeinkunst ist die Mikroschnitzerei. Dabei handelt es sich um extrem kleine, mit höchster Präzision ausgeführte Schnitzarbeiten, die oft nur mit einer Lupe vollständig erfasst werden können. Die feine und homogene Struktur des Elfenbeins ermöglichte es den Künstlern, selbst winzigste Details darzustellen – von filigranen Figuren über architektonische Elemente bis hin zu komplexen Szenen mit mehreren Personen. Beliebte Motive waren religiöse und mythologische Darstellungen sowie höfische Szenen. Die Herstellung erforderte außergewöhnliches handwerkliches Geschick, spezielle Werkzeuge und große Geduld. Mikroschnitzereien waren besonders an Fürstenhöfen begehrt und dienten vor allem der Repräsentation und Bewunderung.

Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür ist unser Lot 121, wo der Künstler durch Detailfokus eine Begegnungsszene im Wald darstellte, die mit witzigen Elementen, beispielsweise den Affen im Vordergrund, den Betrachter amüsiert.
Auch im 19. und 20. Jahrhundert blieb Elfenbein ein beliebter Werkstoff der vielseitig eingesetzt wurde und gestalterisch oft auf antike Vorbilder zurückgriff.
Paris, Anfang 19. Jahrhundert
Elfenbein, Schildpatt, Messing Taschenuhrwerk; Schlüsselaufzug, bezeichnet „Lepine du Roy / Paris 399“; H. 3,6 cm, Dm. 9 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


wohl Paris, Ende 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, 14kt Gold, blaues Email; der Deckel mit goldeingelegter floraler Trophäe, innen mit floraler Stroheinlage; mehrfach verschlagen gemarkt mit wohl Pariser Punzen; 1 Rissbildung; H. 2,7 cm, Dm. 6 cm
Provenienz aus ehemaligen Besitz der Landgräfin Theresia von Fürstenberg
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

92
Ende 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Schildpatt, Silber; auf der Vorderseite mit Profildarstellung, signiert „MH“; 1 Rissbildung; H. 3,3 cm, Dm. 7,5 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

Petschaft mit Herkules als Kind mit Keule und Löwe
Frankreich, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, 18kt Gold; der Schaft als vollplastisch ausgeformter Herkules mit Löwen und Keule; die Goldmontierung seitlich gemarkt mit französischer Feingehaltspunze „Adler“ (1847–1919); H. 8 cm
Literatur
Jan Divis, Goldstempel aus aller Welt. Katalog der GoldPrägezeichen zur schnellen Zuordnung von Kunstwerken und Gegenständen, Regenstauf 2010, S. 172 (Punze)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

18. Jahrhundert
Heliotrop, Messing; 6-teiliges Nécessaire, davon 3 Teile vorhanden; auf der Unterseite mit Bruchstelle, 3 Teile fehlen; H. 11 cm
€ 200–400

Paris, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Elfenbein, 18kt Gold, Aquarellmalerei, Glas; der Deckel bezeichnet „Souvenir/d'Amitie“, auf der Vorderseite mit Darstellung eines Knaben mit Ballon, rückseitig mit Allegorie der Liebe mit Turteltauben, Herzen und Lorbeer; Ballspendeneinlage, bestehend aus goldenem Bleistift und 3-teiligem Elfenbein-Schreibtäfelchen; mehrfach verschlagen gemarkt mit wohl Pariser Punzen; 1 Rissbildung; H. 8,8 cm
Provenienz
aus ehemaligen Besitz der Landgräfin Theresia von Fürstenberg
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

Christus
Spanien, 16./17. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, späterer Holzsockel; Teile des Lendentuchs und Arme fehlen; H. 71 cm (inkl. Montierung)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 5.000–10.000



Elfenbeinrelief „Marienkrönung“
Süddeutsch, Anfang 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen; H. 26 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.500–5.000

Vier Elfenbeinreliefs „Grotesken“
Deutsch, 17. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; jeweils auf dunkel gebeiztem Holzgrund mit als Kranz geschnitzten Rahmen; 2 Reliefs mit Bohrlöchern; H. 6,2 cm (inkl. Holzrahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000

99
Magnus Berg (1666–1739)
Elfenbeinrelief „Pan“
Norwegen, um 1700
Elfenbein; dunkel gebeizter und teilweise vergoldeter Holzrahmen; auf dem Rahmen rückseitig bezeichnet mit „Magnus Berg“ und Sammlungsnummer „666“; 15,1 × 12,8 cm (inkl. Rahmen)
Literatur vgl. Thieme/Becker, Das Allgemeine Lexikon Der Bildenden Künstler. Bd. 3, München 1992, S. 388
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

100
Elfenbeinrelief
„VIRGILIVS“
um 1800
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen mit Schildpatteinlage; auf der Vorderseite bezeichnet „VIRGILVS“, rückseitig kaum leserlich signiert; H. 14,3 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

101
Elfenbeinrelief
„Geißelungszene“
17./18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen, der Rahmen rückseitig mit Nr. „29“; H. 12,2 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
102
Elfenbeinrelief „Madonna mit Kind“
Italien, 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen mit Messingbeschlägen; Darstellung nach Vorlage Carlo Marattas (1625–1713) „Madonna mit Kind“ (Quirinalspalast, Rom); 11,8 × 9,6 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


103
Erotisches Elfenbeinrelief „Satyr und Nymphe“
17./18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen mit Schildpatteinlage; 12 × 19,5 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

Anton Örtel, Dresden, datiert „1615“
Elfenbein, Ebenholz bzw. Hartholz; die Türen und Laden mit durchbrochen gearbeitetem Ornamentdekor; auf der Unterseite signiert „ANTHONIUS ERTHELL Dresden“ und datiert „1615“; 15 Laden und im Gesims 1 Geheimfach mit Fächern; 14,8 × 13,8 × 11,7 cm
Literatur
vgl. Archiv d. Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Grünes Gewölbe, II 269 kk vgl. Thieme/Becker, Das Allgemeine Lexikon Der Bildenden Künstler. Bd. 25, München 1992, S. 57
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 5.000–10.000




(Forchtenberg 1588–1662 Schwäbisch Hall)
Zwergbüste
Deutschland, Mitte 17. Jahrhundert
Elfenbein; dunkel gebeizter Holzsockel; H. 8,7 cm (inkl. Sockel)
Literatur
vgl. Harald Siebenmorgen (Hg.), Leonhard Kern (1588–1662). Meisterwerke der Bildhauerei für die Kunstkammern Europas, Hall 1988, Nr. 110, 112 & 113
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

wohl Wien, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Elfenbein, Schwarzlotmalerei; auf der Vorderseite mit reichem Ornamentdekor mit 2 Harlekinen, rückseitig mit alter Bezeichnung und Sammlungsnummer; 6 × 8,3 cm
Literatur
vgl. Groteskes Barock. (Kat. Ausst.) Niederösterreichische Landesausstellung, Stift Altenburg, 17. Mai bis 26. Oktober 1975, Nr. 528
vgl. Elisabeth Sturm-Bednarczyk, Claudius Innocentius du Paquier. Wiener Porzellan der Frühzeit 1718–1744, Wien 1994, Nr. 96 (vgl. Ornamentdekor Tellerfahne)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

18. Jahrhundert
Elfenbein; rückseitig auf dem Sockel bezeichnet „T. M.“; H. 8,9 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Silbermontierung, innen vergoldet, Smaragde, Rubine, Perlen; die Wandung mit mythologischer Darstellung mit waschenden Damen, wohl das Urteil des Paris, der Knauf und der Henkel als vollplastisch ausgeformte Satyrn; H. 10,8 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


17./18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Silbermontierung; die Wandung umlaufend mit Bacchanal mit Satyr; leichte Rissbildungen; H. 12 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

(wohl Dresden um 1703–1780 Danzig)
Zwei Kaufrufe
Deutschland, 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; vollplastische Darstellung eines Wachtel- und eines Fischverkäufers aus einer Serie von Kaufrufen; jeweils auf dunkel gebeizten Holzsockeln; kleine Altersschäden; H. 21,2 und 22 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 5.000–10.000




um 1700
Elfenbein, geschnitzt, Holzsockel; 5 Finger, 1 Fuß und Plinthe teilweise abgebrochen, Sockelplatte später; H. 16,4 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

2. Hälfte 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, bemalt; auf der Unterseite mit alter Sammlungsnr. „7804“; Montierungsloch für fehlenden Heiligenschein am Hinterkopf; H. 16 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400

Madonna mit Kind 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Silberkronen und -sockel, teilweise vergoldet, dunkel gebeizte Holzplinthe; H. 27,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

18./19. Jahrhundert
Elfenbein und Holz, geschnitzt, teilweise bemalt, Silber, Schildpatt; die Kopfbedeckung öffenbar; der Teller auf der Unterseite gemarkt; H. 25,8 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

Südtirol, 18. Jahrhundert
Elfenbein und Holz, geschnitzt; 2 Arme fehlen, Haar des Knechts stellenweise beschädigt; 18 × 15 × 19 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

Carl Gutt zugeschrieben (1867 geb.)
Elegantes Paar
Deutsch, Ende 19. Jahrhundert
Elfenbein und Holz, geschnitzt; dunkel gebeizte Holzsockel; Blumenstrauß in der Hand des Mannes abgebrochen, einige Klebestellen; H. 24,8 cm bzw. 26,4 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

Elfenbeinrelief „Die Glückseligkeit der Regentschaft der Maria de' Medici“ Frankreich, 18./19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Reste alter Vergoldung; rückseitig an der Halterung bezeichnet „BA()“; Holzrücken mit Samtbezug; nach Peter Paul Rubens „Die Glückseligkeit der Regentschaft“ (1621–1625) aus seinem Medici-Zyklus mit Maria de' Medici als Justizia; H. 25 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.500–5.000

Nürnberg, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Silbermontierung, innen vergoldet; die Wandung mit mythologischer Darstellung mit von Löwen gezogenem Streitwagen mit Musen; am Fuß gemarkt mit „N“, schwer lesbare Meistermarke der Gebrüder Gutgestell und Silberfeingehaltspunze „13“; H. 27,5 cm; Bruttogesamtgewicht: 835 g
Literatur
vgl. Germanisches Nationalmuseum (Hg.), Nürnberger Goldschmiedekunst 1541–1868. Meister-Werke-Marken. Teil I., 1, Nürnberg 2007, S. 489, MZ1095 bzw. S. 520, FZ13a (Punzen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.500–5.000
Elfenbeinrelief
„Urteil des Paris“
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen mit Schildpatteinlage; Dm. 12,7 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000


120
Elfenbeinrelief
„Antiker Krieger“
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; auf der Unterseite mit Künstlermonogramm „WF“; antiker Krieger, sein Helm mit Kampfdarstellung zwischen Kentauren und Laphiten; 14,9 × 9,9 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400

Elfenbeinmikrobild „Begegnung im Wald“ 18./19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, teilweise vergoldet, Perlmutt, Karton, Glas, Füllmasse; Elfenbeindose mit Mikroschnitzerei auf Perlmuttgrund; Dm. 11 cm, T. 3,9 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

„Maria Theresia“
Österreich, 18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Messingrahmen, auf Samtgrund; H. 11,3 cm (inkl. Samtgrund)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

19. Jahrhundert
Biskuitporzellan, Holzrahmen; reliefierte Darstellung einer Herrenbüste im Profil auf dunklem Grund; Dm. 16 cm (inkl. Rahmen)
€ 300–600

Portraitbüste „Napoleon II“
Wien, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Elfenbein; auf der Brust das Großkreuz des königlich-ungarischen Stephansorden sowie der konstantinische St. Georgsorden des Herzogtums Parma; schwarzer Marmorsockel; H. 14,4 cm (inkl. Sockel)
Literatur
vgl. Christian Theuerkauff, Elfenbein in Klosterneuburg, Klosterneuburg 1962, S. 61, Kat. Nr. 36
vgl. Wien Museum, Francois Seraphin Delpech/Charles-Louis Bazin, Napoleon Franz Herzog von Reichstadt, 1830, Nr. W 4679 (Lithographie)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

125
Norbert Michael Schrödl (Wien 1816–1890)
Elfenbeinrelief „Frau Stohl“ datiert „1864“
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzrahmen mit Messingbeschlägen; Profilportrait der Frau Stohl, Frau des Malers Michael Stohl; seitlich signiert und datiert „Norbert Schrödl g. 1864“; H. 21.6 cm (inkl. Rahmen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 700–1.400

126
Paar Miniaturbüsten „Kaiser Franz Joseph“ und „Kaiserin Elisabeth“
Josef Riedel, Polaun, Böhmen, Ende 19. Jahrhundert
farbloses Pressglas, mattiert; schwarzer Steinsockel, mit Füllmasse; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 13,3 bzw. 13,8 cm
€ 300–600

127
Wilhelm Fränzel (1826–1894)
Portraitbüste „Feldmarschall Radetzky“ Wien, um 1850
Elfenbein, geschnitzt; um den Hals mit Orden vom Goldenen Vlies; auf der Unterseite signiert „sculpsit W. Fränzel“; H. 18,7 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

128
Elfenbein Figurenpaar „Mann mit Zahnschmerzen“ und „Mann mit Kelch“
1920er Jahre
Elfenbein, geschnitzt, dunkel gebeizte Holzsockel; 1 Mann mit verbundenem Zahn und Flasche und 1 Mann mit gezogenem Hut und erhobenem Getränk; H. 13 bzw. 13,5 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

129
Elf Elfenbeinfiguren „Musikkapelle“
1920er Jahre
Elfenbein, geschnitzt, fassförmige Holzsockel mit Elfenbein-Spunden; 11-köpfige Musikkapelle, bestehend aus: 2 Dirigenten mit Notenblatt, 1 Dudelsack, 1 Trompete, 1 Querflöte, 2 Mandolinen bzw. Gitarren, 1 Klarinette, 1 Pauke, 1 Fagott, 1 Instrument fehlt (Figur greift sich ans Ohr); teilweise mit Fehl- und Bruchstellen; H. 15 bis 15,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000

Johann Nestroys „Leim, Zwirn und Knieriem“
Österreich, Mitte 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Holzsockel; Sockel beschriftet „Lumpazivagabundus“; Darstellungen der 3 Hauptcharaktere aus Johann Nestroys Zauberposse „Der böse Geist Lumpacivagabundus“ (Uraufführung 1834): Leim, Zwirn und Knieriem; H. 19,8 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


Zwei Netsuke
Japan, Meiji-Periode (1868–1912)
Elfenbein, geschnitzt und bemalt; 1 Fischerboot und 1 Mann mit Ernte; jeweils auf der Unterseite signiert; H. 9,8 cm (Figur), L. 7,2 cm (Schiffchen)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

132
Tödlein
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, teilweise bemalt; H. 10,8 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

133
Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, teilweise durchbrochen gearbeitet; 1 Anhänger mit Turteltäubchen über einem Nest umgeben von Weinreben; 1 Ziegenbock mit Putti und Weintrauben; L. 8,8 cm (Anhänger exkl. Öse), 5,8 × 2,2 × 6,1 cm (Ziegenbock mit Putti)
Literatur
vgl. P.W. Hartmann, Elfenbein Kunst. Wien 1998, S. 246, Abb. 197–200 (Anhänger)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 300–600
Näh-Necessaire
Frankreich, Anfang 19. Jahrhundert
Wurzelholzkassette, Elfenbein, Perlmutt, Schildpatt, Stahl, Silber; Nähnecesssaire mit einigen Geheimfächern; Silbermontierungen teilweise unleserlich gemarkt; einige Nähutensilien fehlen; 33,7 × 21 × 12,5 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000



135
Putto als Bettler
Ende 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; 2 Rissbildungen; H. 13,1 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

136
Amor in der Falle
Ende 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Samtbezogener Sockel mit Glassturz; H. 13,1 cm (Figur), 21,8 cm (inkl. Sockel und Glassturz)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

137
Amor mit Köcher
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Holzsockel mit Elfenbeinappliken, auf der Vorderseite mit 1 Lade; H. 17,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 600–1.200

Drei Grazien
19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; Darstellung nach Antonio Canovas „Die Drei Grazien“ (1814–17); auf der Vorderseite mit Rissbildung, 1 Finger abgebrochen; H. 23 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.500–5.000

1920er Jahre
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzsockel; H. 13,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

um 1910
Elfenbein, geschnitzt; Onyxsockel; H. 11 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000

18. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt, Parierstange aus Messing, Stahlklinge, beidseitig graviert; L. 60 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 800–1.600

Madonna mit Kind
Frankreich, Anfang 20. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; H. 24,5 cm
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

2. Hälfte 19. Jahrhundert
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzsockel; Fehlstelle an der Hand, Haupt des Johannes fehlt, Holzsockel mit Rissbildung; H. 25 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

144
Bruno Zach (Schytomyr 1891–1945 Wien)
Akt Wien, um 1915
Elfenbein, Reste gemalter Armreifen, Holzsockel; auf dem Sockel signiert „B ZACH“; H. 16,8 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 800–1.600

145
Josef Lorenzl
(Wien 1892–1950 Wien)
Tänzerin
Wien, um 1920
Elfenbein, Bronze, versilbert und kalt bemalt, Onyxsockel; auf der Plinthe signiert „Lorenzl“, am Fuß bezeichnet „IMPORT“; H. 28,3 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000

146
Josef Lorenzl
(Wien 1892–1950 Wien)
Ballerina
Wien, um 1925
Bronze, versilbert und kalt bemalt, Onyxsockel; rückseitig signiert „Lorenzl“; H. 29,5 cm (inkl. Sockel)
€ 1.500–3.000

147
Emil Geiger zugeschrieben
(1874–1948)
Stehende
Wolfratshausen, um 1910
Elfenbein, blaugrüner Speckstein; H. 27,3 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.000–4.000

148
Auguste Seysses
(Toulouse, Frankreich 1862–1946
Château-Thierry, Frankreich)
Figur
Frankreich, um 1900
Bronze, Onyxsockel; auf der Plinthe signiert „AS“ und „ASeysses“; H. 14,5 cm
€ 500–1.000

149
Josef Lorenzl
(Wien 1892–1950 Wien)
Zwei Buchstützen
Wien, um 1925
Bronze, teilweise versilbert und kalt bemalt; auf dem Sockel signiert „Lorenzl“; H. 18,8 cm (inkl. Sockel)
€ 2.000–4.000

150
Bruno Zach
(Schytomyr 1891–1945 Wien)
Flamenco Tänzerin
Wien, um 1905
Elfenbein, Bronze, patiniert, Marmorsockel; auf der Rückseite des Kleides signiert „B. Zach“; H. 16,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

Franz Zelezny
(Wien 1866–1932 Wien)
Putto mit Stock Wien, um 1925
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzsockel; auf der Plinthe signiert „ZELEZNY“; H. 20,3 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


152
Franz Zelezny (Wien 1866–1932 Wien)
Putto Wien, um 1920 Holz, lackiert; auf der Plinthe signiert „ZELEZNY.“; H. 15,3 cm
€ 200–400
153
Franz Zelezny
(Wien 1866–1932 Wien)
Putto Wien, um 1925
Elfenbein, geschnitzt; dunkel gebeizter Holzsockel; auf der Plinthe signiert „ZELEZNY“; H. 19,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

154
Fritz Marktl
Faun mit Schnecke und Weintrauben Wien, um 1920
Elfenbein, geschnitzt; Achatsockel; auf der Plinthe signiert „FRITZ MARKTL WIEN“; H. 22,7 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000
Knabe
Paris, um 1920
Elfenbein, geschnitzt; Bronze, patiniert und kalt bemalt; auf der Plinthe signiert „Alonzo“ und gemarkt mit Gießerstempel „LN Paris JL“; H. 21,5 cm (inkl. Sockel)
Literatur
vgl. Bryan Catley, Art Deco and other Figures. 2. Auflage, Woodbridge 2003, S. 28
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000


156
Josef Lorenzl
(Wien 1892–1950 Wien)
Verkleidete Dame
Wien, um 1925
Elfenbein, Bronze, versilbert und kalt bemalt, Onyxsockel; auf der Plinthe signiert „LORENZL.“; H. 17,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.500–3.000

Alfred Jorel (ca. 1860–1927)
Ziehharmonikaspieler
Paris, um 1920
Elfenbein, Bronze, patiniert, Marmorsockel; am Sockel signiert „A Jorel“ und zweifach bezeichnet „BRONZE“; H. 19,5 cm (inkl. Sockel)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 500–1.000
In keiner anderen Epoche der Glasherstellung entstanden so viele unterschiedliche Glasvariationen wie in der Zeit des Biedermeier. In den Glashütten Böhmens wurden damals nicht nur Becher produziert, die vor allem als Geschenke oder Repräsentationsstücke dienten, sondern auch zahlreiche Gebrauchsgegenstände – besonders beliebt waren Flakons.
Typisch für diese Gläser ist die Verwendung von farbigen Glasschichten, die häufig über opakes, opalisierendes oder klares Glas geschmolzen wurden. Anschließend wurden sie durch Schliff teilweise abgetragen, sodass kunstvolle Muster entstanden. Diese wurden oft zusätzlich mit Email- oder Goldmalerei verziert, meist in Form floraler Ornamente. Friedrich Egermann war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der böhmischen Glaskunst im 19. Jahrhundert und spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Biedermeier-Gläser, insbesondere bei dekorativen Flakons.
Er wurde 1777 in Haida geboren und begann seine Laufbahn zunächst als Glasmaler und Graveur. Heute ist er vor allem dafür bekannt, die sogenannte „Lithyalin“Technik (griechisch „Stein“) erfunden zu haben – eine Glasart mit getrübter Färbung und marmorierten Mustern, die an Halbedelsteine erinnert.
Egermann arbeitete eng mit den Glashütten in Nordböhmen zusammen und trug maßgeblich dazu bei, dass böhmisches Glas internationale Bekanntheit erlangte. Seine Werke, darunter auch Flakons, sind heute begehrte Sammlerstücke und wichtige Zeugnisse der europäischen Kunst- und Handwerksgeschichte. Sie verbinden technische Innovation mit ästhetischer Raffinesse und stehen exemplarisch für die hohe Qualität der böhmischen Glasproduktion im 19. Jahrhundert.





Böhmen, 1. Hälfte 19. Jahrhundert marmoriertes Glas, geschliffen; Metallschraubverschluss mit Granaten; H. 6 cm
€ 100–200

Potsdam, um 1700
Goldrubinglas, geschliffen; jeweils mit Silberschraubverschluss; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 3,9 bzw. 4,3 cm
€ 200–400

2. Hälfte 17. Jahrhundert
marmoriertes Glas, geschliffen; vergoldeter Silberschraubverschluss; H. 6 cm
€ 100–200
2. Hälfte 18. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen; Messingstöpsel und Montierung; der Boden aufklappbar; H. 11, 3 cm
€ 100–200



(Kaltenberg 1765–1808 Gutenbrunn)
Flakon
Ende 18. Jahrhundert farbloses Glas, geschliffen, Einsatzmedaillon mit Goldmalerei auf rotem Lackgrund; Silberverschluss und -montierung; Sammlungsetikett am Boden; H. 8,9 cm
€ 200–400
Kopenhagen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Silber, teilweise vergoldet, folierter Bergkristall; der Boden jeweils aufklappbar; 2 Dosen im Deckel gemarkt mit verschlagener Marke bzw. unidentifizierter Meistermarke „AI“ und „78“; 1 Dose am Deckel mit Besitzermonogramm und datiert „1778“; H. 6 bis 7,7 cm, Bruttogesamtgewicht: 95 g
Literatur
vgl. Anni Wagner, Gefäße für den Duft. Handwekliche Kostbarkeiten aus der Drom Schatzkammer, Baierbrunn 1981, S. 67
€ 500–1.000

164
Flakon
2. Hälfte 18. Jahrhundert vergoldetes Silber, die Wandung mit getriebenem Dekor, der Boden aufschraubbar; H. 8 cm
€ 300–600
165
Flakon
Baccarat, um 1830 farbloses Glas, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; H. 22,3 cm
€ 500–1.000


166
Flakon
Böhmen, um 1830 farbloses Glas, mehrfarbige spiralförmige Glasfäden, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; H. 21,8 cm
€ 800–1.600

Frankreich, um 1810
farbloses Glas, geschliffen, vergoldete Bronzemontierungen und -henkel; H. 9,4 bzw. 14,7 cm (inkl. Montierung)
€ 1.000–2.000

wohl Baccarat, 19. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen, Metallschraubverschluss; auf der Vorderseite mit Pastenbildnis mit Profilportrait; rückseitig mit Sammlungsetikett; H. 9,9 cm
€ 400–800

wohl Baccarat, 19. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen; auf der Vorderseite mit Pastenbildnis mit Gekreuzigtem; Sammlungsetikett am Boden; H. 14,5 cm
€ 500–1.000
Böhmen, um 1830
dunkelblaues und bernsteinfarbenes Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 7 cm
€ 800–1.600


Böhmen, um 1830
bernsteinfarbenes Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 9 cm
€ 500–1.000

Böhmen, um 1830
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; Stöpsel fehlt; H. 9,1 cm
€ 200–400

Lithyalin-Flakon
Böhmen, um 1830 grünes Glas, geschliffen, rot gebeizt, Goldmalerei; die Wandung umlaufend mit Linsen, umgeben von Insekten- und Blütendekor; H. 11,7 cm € 3.500–7.000

Buquoy‘sche Hütte, Böhmen, um 1830
Hyalithglas, geschliffen, Goldmalerei; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 4,1 bis 8,7 cm
€ 1.000–2.000

Böhmen, um 1830
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; H. 8 cm
€ 500–1.000

176
Böhmen, um 1830
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 4,8 bis 7 cm
€ 900–1.800

Lithyalin-Flakon
Böhmen, um 1830
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, stellenweise farbig gebeizt, Goldmalerei; die Wandung umlaufend mit ovalem Noppendekor; Sammlungsetikett am Boden; H. 9,9 cm
€ 1.000–2.000

Lithyalin-Flakon
Böhmen, um 1835
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; der Stöpsel innen mit leichten Ausbrüchen; H. 12,3 cm
€ 1.000–2.000

Böhmen, um 1830 blaues Milchglas, geschliffen, Goldmalerei; stellenweise berieben, 1 Flakon mit Chip am Mündunsgrand, 1 Stöpsel fehlt; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 6,2 bzw. 7,8 cm
€ 200–400


Böhmen, um 1830
blaues Milchglas, geschliffen, Goldmalerei; stellenweise berieben; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 6,5 bzw. 6 cm
€ 500–1.000
Böhmen, um 1830 rothwelsches Glas, geschliffen; 1 Flakon mit Silberklappdeckel; 1 Flakon mit Sammlungsetikett am Boden; H. jeweils 7,1 cm
€ 200–400

Böhmen, um 1830
gelbes Glas, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; am Hals mit kaum sichtbarer Bruchstelle; H. 4,7 cm
€ 100–200

Böhmen, um 1830
rothwelsches Glas, marmoriert überfangen, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 9 cm
€ 500–1.000

Böhmen, um 1830
Hyalithglas, geschliffen; H. 17,4 cm
€ 500–1.000

Böhmen, um 1830
blaues Glas, marmoriertes Glas bzw. Alabasterglas, blau bzw. lila überfangen, geschliffen, Gold-, Silber- und Emailmalerei; 1 Flakon mit Sammlungstikett am Boden; H. 6,4 bis 9,8 cm
€ 400–800
186
Kronenflakon
Böhmen, um 1830
farbloses Glas, gelb gebeizt, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; H. 7 cm
€ 300–600


187
Kronenflakon
Böhmen, um 1830
Rosalinglas, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; H. 12,1 cm
€ 1.000–2.000

188
Böhmen, um 1830
hellblaues Opalglas, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden und im Deckel; Deckelknauf fachgerecht restauriert; H. 10,5 cm € 1.000–2.000

Böhmen, um 1830
Alabasterglas, geschliffen, Goldmalerei; Goldmalerei stellenweise berieben; H. 10,2 cm
€ 250–500

Flakon
Böhmen, um 1830
blaues Milchglas, geschliffen, Goldmalerei; Goldmalerei am Knauf berieben, stellenweise leicht bestoßen; Sammlungsetikett am Boden; H. 6,3 cm
€ 200–400

Böhmen, um 1830
Rosalinglas, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 5,8 cm
€ 150–300

Böhmen, um 1830
Opalglas, geschliffen, Goldmalerei; Goldmalerei stellenweise berieben; H. 6,4 cm
€ 150–300

Böhmen, um 1830
Opalglas, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 8,3 cm
€ 200–400

Zwei Flakons
Böhmen, um 1830
Rosalin- und farbloses Glas; 1 Flakon mit Silbermontierung; H. 4 bzw. 3,3 cm
€ 100–200

195
Buquoy‘sche Hütte, Böhmen, um 1830
Agatinglas, geschliffen, Goldmalerei; Sammlungsetikett am Boden; 1 Eck bestoßen; H. 9 cm
Literatur
vgl. Walter Spiegl, Jarmila Brozova, Margarete Von Buquoy, Georg Höltl (Hg.), Das Böhmische Glas 1700–1950. Band II Empire, Biedermeier, zweites Rokoko, Passau 1995, S. 170
€ 1.000–2.000

196
Agatin-Flakon
Böhmen, um 1830
Agatinglas, geschliffen, Goldmalerei; Stöpsel nicht dazugehörig; H. 11 cm
€ 1.000–2.000
Flakon
Böhmen, um 1840
Milchglas, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 17 cm
€ 700–1.400



Böhmen, um 1840 farbloses Glas, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; H. 12,5 cm
€ 500–1.000
Böhmen, um 1840
Alabasterglas, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; seitlich 1 produktionsbedingte Rille, Vergoldung stellenweise leicht berieben; H. 14,3 cm
€ 500–1.000

Böhmen, um 1830 Alabasterglas, rosalin überfangen, geschliffen, Silbermalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 13 cm
€ 800–1.600
201
Flakon
Böhmen, um 1830
farbloses Glas, geschliffen, farbig gebeizt, graviert; Sammlungsetikett an der Mündung; H. 13,3 cm
€ 1.500–3.000


202
Flakon
Böhmen, um 1830
farbloses Glas, teilweise pink gebeizt, Emailmalerei; Sammlungsetikett am Boden; kleine Ausbrüche am Stöpsel; H. 10,2 cm
€ 1.000–2.000

Böhmen, um 1840
Alabaster-Uranglas, geschliffen, Goldund Emailmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 14,5 cm
€ 500–1.000

Böhmen, um 1840
Alabaster-Uranglas, geschliffen; H. 13,8 cm
€ 100–200

Böhmen, um 1830
Alabaster-Uranglas, geschliffen; H. 17,7 cm
€ 400–800

Böhmen, um 1830
farbloses Glas, farbig gebeizt, Emailmalerei; Sammlungsetikett auf der Unterseite; H. 22,3 cm
€ 700–1.400

Böhmen, um 1840
farbloses Glas, teilweise violett unterfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; Sammlungsetikett am Boden; H. 21 cm
€ 1.000–2.000
208
Glasglocke
Böhmen, um 1840
Goldrubinglas, geschliffen; Metallmontierung mit Traubendekor; H. 15,4 cm
€ 150–300



209
Glasglocke
Böhmen, um 1840
Milchglas, geschliffen; Metallmontierung mit Blütendekor; H. 13,2 cm
€ 150–300
210
Becher im Biedermeierstil
Böhmen, 19./20. Jahrhundert
violettes Glas, geschliffen, Gold- und Silbermalerei; Vergoldung am Mündungsrand stellenweise berieben; H. 11,4 cm
€ 400–800

211
Biedermeierbecher
Böhmen, um 1840 grünes Glas, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; Vergoldung stellenweise berieben; H. 13,4 cm
€ 400–800

Böhmen, um 1835
Milchglas, grün überfangen, geschliffen; Sammlungsetikett am Boden; H. 8 cm
Literatur
vgl. Ausstellungskatalog, Gläser der Empire und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn, Wien 2017, Abb. 13.134
€ 500–1.000

Böhmen, um 1835
Milchglas, hellblau überfangen, geschliffen; H. 10 cm
Literatur
Ausstellungskatalog, Gläser der Empire und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn, Wien 2017, Abb. 13.145
€ 150–300

214
Böhmen, um 1840
Milchglas, rosa, türkis bzw. blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; jeweils mit Sammlungsetikett am Boden; H. 5,9 bis 11 cm
€ 600–1.200
Böhmen, um 1830
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten, geblänkt; die Wandung auf der Vorderseite mit den 3 Parzen, die den Faden des Lebens spinnen, darüber bezeichnet „Spinnet noch lange den Faden des Lebens“, rückseitig mit Verkleinerungslinse; H. 16 cm
€ 500–1.000

Böhmen, 19. Jh. bzw. Frankreich, 1944
farbloses Glas, 1 Flakon mit blauer Fadeneinschmelzung, geschliffen; Glas-, Silber- und Metallstöpsel; H. 7,5 bis 10,4 cm
Literatur
vgl. Marcilhac, Renè Lalique. 1860–1945, Maitre-verrier. Paris 2011, S. 954, Worth-27 (Flacon „Requête“)
€ 150–300

Böhmen, um 1835
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten, geblänkt; die Wandung auf der Vorderseite mit Darstellung der Kreuzabnahme Christi, rückseitig mit Verkleinerungslinse; Sammlungsetikett am Boden; H. 18 cm
€ 600–1.200


218
Karl Pfohl
(Steinschönau 1826–1894 Steinschönau)
Becher „Pferd“ Steinschönau, um 1850 farbloses Glas, blau überfangen, geschliffen; auf der Vorderseite mit Pferdedarstellung in Reliefgravur, seitlich mit geschliffenem Blätterdekor, rückseitig mit 7 Verkleinerungslinsen; H. 11,8 cm
€ 2.500–5.000

219
Flakon
Böhmen, um 1840 blaues Glas, geschliffen, Silber- und Goldmalerei; Sammlungsetikett am Sockel; H. 18 cm
€ 500–1.000

Umkreis Anton Simm (Kukau/Böhmen 1799–1873 Gablonz)
Vaterunserbecher
Wien, um 1830 farbloses Glas, geschliffen und graviert, Goldmalerei; die Wandung umlaufend mit Darstellungen aus dem Leben Christi, darunter bezeichnet mit dem Vaterunser; Bodenschliffstern; H. 12,2 cm
Literatur vgl. Pazaurek, Eugen von Philippovich, Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Braunschweig 1976, S. 82
€ 250–500

Becher „Damenbildnis“
Böhmen, um 1830 farbloses Glas, teilweise gelb gebeizt, geschliffen, Email- und Goldmalerei; die Wandung auf der Vorderseite mit Damenportrait, die Linsen jeweils mit Tierdarstellungen; H. 12,4 cm
€ 1.000–2.000

Böhmen, um 1830 farbloses Glas, rosalin und weiß überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung auf der Vorderseite mit Darstellung der St. Laurentiuskapelle, darunter bezeichnet mit „Schneekoppe.“; H. 13 cm
€ 300–600

Böhmen, um 1840
farbloses Glas, weiß und blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung mit feinem Blumen- und Rankendekor; H. 12,3 cm
€ 700–1.400

Böhmen, um 1840
farbloses Glas, weiß und blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung mit feinem Blumen- und Rankendekor; H. 12,7 cm
€ 700–1.400

Anton Kothgasser
(Wien 1769–1851 Wien)
Ranftbecher „Stiefmütterchen/pensée“
Wien, um 1820 farbloses Glas, geschliffen, teilweise gelb gebeizt, Gold- und Emailmalerei; die Wandung umlaufend mit Stiefmütterchenbordüre und Steinelschliff, umlaufend der Sinnspruch „Mes pensées Vous suivent, Et le souvenir me reste.“ (Meine Gedanken folgen Dir und die Erinnerung bleibt mir.), gelb gebeizter Bodenschliffstern; H. 10,5 cm
Literatur vgl. Paul von Lichtenberg, Mohn & Kothgasser. Transparent bemaltes Biedermeierglas, München 2009, S. 450
€ 3.500–7.000

Anton Kothgasser (Wien 1769–1851 Wien)
Ranftbecher „Palais Harrach“ Wien, um 1820
farbloses Glas, teilweise gelb gebeizt, Gold- und Emailmalerei; auf der Vorderseite mit Darstellung des Palais Harrach auf der Freyung, darunter bezeichnet „Ansicht des Hrn. Grafen v. Harrachischen Gebäude auf der Freyung“, gelb gebeizter Bodenschliffstern; H. 12,4 cm
€ 5.000–10.000

Biedermeierbecher
Böhmen, um 1840
farbloses Glas, weiß und blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung mit feinem Blumen- und Rankendekor; H. 12,5 cm
€ 1.000–2.000

228
Biedermeierbecher
Böhmen, um 1840
farbloses Glas, weiß und blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung mit feinem Blumen- und Rankendekor; H. 12,4 cm
€ 1.000–2.000

Biedermeierbecher
Böhmen, um 1840 farbloses Glas, blau überfangen, geschliffen, Gold- und Emailmalerei; die Wandung mit feinem Blumen- und Rankendekor; H. 13,3 cm € 1.500–3.000

Meissen, u.A., 18. Jahrhundert
Porzellan, farbig staffiert und glasiert, Goldmalerei, Gold- bzw. Messingmontierung; 1 Flakon gemarkt mit unterglasurblauer Schwertermarke; 1 Stöpsel fehlt, 1 Flakon restauriert; H. 6,5 bis 8 cm
€ 500–1.000

19. Jahrhundert
Alabasterglas, bunte Pulvereinschmelzungen; H. 7,4 bis 7,8 cm
€ 150–300

Böhmen um 1840
Alabaster- bzw. Opalglas, Gold- und Emailmalerei, Bein, Metall; 2 Flakons mit Metallstöpsel; 1 Flakon mit Sammlungsetikett am Boden; H. 4,9 cm bis 6,3 cm
€ 500–1.000

2. Hälfte 18. Jahrhundert
Porzellan, farbig staffiert und glasiert, Silberstöpsel; unidentifizierbare Gravur am Boden; Silberstöpsel nicht dazugehörig; H, 7,8 cm
€ 100–200


18. Jahrhundert
Porzellan, farbig staffiert und glasiert, Silberstöpsel; 3 Marken am Boden; H. 6,6 cm
€ 100–200
Alt-Wien, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Porzellan, farbig staffiert und glasiert, vergoldeter Silberstöpsel; auf der Unterseite mit unterglasurblauem Bindenschild und altem Auktionsetikett; stellenweise restauriert; H. 7,4 cm
€ 150–300

Staffordshire, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Email auf Metall, Email-, Schwarzlot- und Goldmalerei auf blauem Grund, Silberstöpsel; H. 6,9 cm
€ 100–200
Mit der zunehmenden Bürokratisierung im 19. Jahrhundert stieg der Bedarf an funktionalen und zugleich repräsentativen Schreibtischutensilien. Der Briefbeschwerer war zugleich Gebrauchsgegenstand und handwerklich anspruchsvollen Kunstobjekt.
Neben den in Venedig, Böhmen und Schlesien erzeugten Briefbeschwerern sind heute insbesondere die in den französischen Glashütten hergestellten Exemplare bedeutend. Einen wichtigen Impuls für die französische Produktion lieferte die Präsentation von Briefbeschwerern des venezianischen Glasherstellers Bigaglia auf der Weltausstellung 1845 in Wien. Die frühesten französischen Beispiele von kunstvollen Glasbriefbeschwerern lassen sich ebenfalls auf das Jahr 1845 datieren - somit später als die aus Venedig, Böhmen und Schlesien.
Häuser wie Saint-Louis, Baccarat und Clichy entwickelten in den 1840er und frühen 1850er Jahren eine Qualität, die die der Vorgänger übertraf.









Eine der bedeutendsten Techniken, die dabei zur Anwendung kam, ist das sogenannte Millefiori (italienisch „tausend Blumen“). Hierbei werden Glasstäbe aus verschiedenfarbigem Glas geschichtet und zu langen Stangen gezogen. Werden diese in dünne Scheiben geschnitten, entstehen kleine, regelmäßige Blütenmuster. Diese Elemente werden anschließend sorgfältig arrangiert und in klares Glas eingeschmolzen, sodass im Inneren des Briefbeschwerers filigrane, scheinbar schwebende florale Ornamente entstehen.
Neben Millefiori-Dekoren auf sogenanntem Musselingrund zeigen diese Briefbeschwerer häufig auch natu-



Sechs Flakons
Böhmen, Mitte 19. Jahrhundert farbiges Glas, geschliffen; teilweise mit Sammlungsetikett am Boden; 1 Stöpsel fehlt; H. 4 cm bis 6,8 cm
€ 500–1.000

Böhmen, Mitte 19. Jahrhundert bernsteinfarbenes Glas, geschliffen; H. 6,7 cm
€ 100–200

Sechs Flakons
Böhmen, Mitte 19. Jahrhundert farbloses und farbige Glas, geschliffen; Stöpsel fehlen jeweils; teilweise mit Sammlungsetikett am Boden; H. 3,3 bis 3,7 cm
€ 400–800

Briefbeschwerer
Clichy, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Blumengirlanden aus Millefiori-Canes auf rotem Grund, farblos überschmolzen; Dm. 7,1 cm
Literatur
vgl. Verkaufskatalog, Briefbeschwerer., Wien Oktober 1987, S. 103, Abb. 93
€ 3.500–7.000

241
Briefbeschwerer
Baccarat DuPont, um 1900
farbloser Glaspolster, Blumengirlanden aus Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; Dm. 7,2 cm
€ 1.000–2.000

242
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Blumengirlanden aus Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; H. 3,6 cm, Dm. 6 cm
€ 500–1.000

Briefbeschwerer
Clichy, Mitte 19. Jahrhundert farbloser Glaspolster, Blumengirlanden aus Millefiori-Canes auf Musselingrund, farblos überschmolzen; Dm. 8 cm
€ 3.500–7.000



244
Briefbeschwerer
St. Louis, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Blumenbouquet, blauer spiralförmiger Glasstab, farblos überschmolzen, die Wandung umlaufend mit Schlifflinsen; H. 5 cm, Dm. 7 cm
€ 1.000–2.000
245
Briefbeschwerer
St. Louis, 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, alternierend weiße und blau-rote spiralförmige Glasstäbe, im Zentrum mit MillefioriCanes, farblos überschmolzen; H. 4 cm, Dm. 6,5 cm
€ 1.000–2.000
246
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, im Zentrum mit Millefiori-Canes, spiralförmiger weißer und blauer Glasstab, farblos überschmolzen, Miniaturschliffstern am Boden; H. 4,5 cm, Dm. 7,5 cm
Literatur
vgl. Glasgalerie Kovacek, Briefbeschwerer, Wien 1987, Abb. 40, S. 57
€ 800–1.600

Briefbeschwerer
St. Louis, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, alternierend weiße und grün-rote spiralförmige Glasstäbe, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen, der Mündungsrand mit blauem spiralförmigen Glasstab; H. 9,5 cm, Dm. 6,5 cm € 2.500–5.000

248
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Anemone, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen, Bodenschliffstern; H. 5,7 cm, Dm. 6 cm
€ 500–1.000


249
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Clematis, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen, Bodenschliffstern; H. 5 cm, Dm. 6,5 cm
€ 1.000–2.000
250
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert farbloser Glaspolster, Stiefmütterchen, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen, Bodenschliffstern; H. 5 cm, Dm. 6 cm
Literatur vgl. Glasgalerie Kovacek, Briefbeschwerer, Wien 1987, S. 32, Nr. 2
€ 300–600

251
Briefbeschwerer
Baccarat Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Blumenbouqet, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; H. 4 cm, Dm. 5 cm
€ 200–400

252
Briefbeschwerer
Baccarat, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Rose, farblos überschmolzen, Bodenschliffstern; Dm. 7,3 cm
Literatur
vgl. Verkaufskatalog, Briefbeschwerer. Galerie Kovacek, Wien Oktober 1987, S. S. 39, Abb. 12
€ 2.500–5.000

253
Briefbeschwerer
St. Louis, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Dhalie, spiralförmiger weißer Glasfaden auf rotem Grund, farblos überschmolzen; Dm. 7,7 cm
€ 3.500–7.000

254
Briefbeschwerer
Böhmen, Mitte 19. Jahrhundert
Glaspolster aus weißen, roten und blauen Glasstäben, 1 Millefiori-Cane, farblos überschmolzen; Dm. 8,2 cm
€ 1.000–2.000


255
Briefbeschwerer
Clichy, Mitte 19. Jahrhundert
blauer Glaspolster, Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; H. 4,6 cm, Dm. 6,8 cm
€ 800–1.600
256
Briefbeschwerer
Pantin, Frankreich, 1860–80
farbloser Glaspolster, Millefiori-Canes auf Musselingrund, farblos überschmolzen; Dm. 7,5 cm
Literatur
vgl. Glasgalerie Kovacek, Briefbeschwerer. Wien, 1987, S. 104 (als Clichy)
€ 1.800–3.600

257
Briefbeschwerer
Böhmen, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Millefiori-Canes auf Musselingrund, 1 Harrach-Rose mit grünen Kelchblättern, farblos überschmolzen; H. 5 cm, Dm. 7,8 cm
€ 2.500–5.000
258
Briefbeschwerer

Baccarat, datiert „1848“ farbloser Glaspolster, Millefiori-Canes und Silhouettenstäbchen auf Musselingrund, farblos überschmolzen; signiert und datiert „B / 1848“; H. 4,4 cm, Dm. 7 cm
€ 700–1.400

259
Briefbeschwerer
Baccarat, datiert „1848“ farbloser Glaspolster, Millefiori-Canes und Silhouettenstäbchen auf Musselingrund, farblos überschmolzen; signiert und datiert „B / 1848“; Dm. 7,2 cm
€ 500–1.000

260
Briefbeschwerer
Clichy, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Spirale aus rosa-weißen Glasstäben, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; H. 3,4 cm, Dm. 4,4 cm
Literatur vgl. Glasgalerie Kovacek, Briefbeschwerer, Wien 1987, S. 90, Nr. 76
€ 500–1.000

261
Briefbeschwerer
Clichy, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, Spirale aus türkis-weißen Glasstäben, im Zentrum mit Millefiori-Canes, farblos überschmolzen; Dm. 7,9 cm
€ 1.500–3.000

262
Briefbeschwerer „Nicolas I.“
Baccarat, um 1825
farbloser Glaspolster, Pastenbildnis, bezeichnet „Nicolas.I.“, farblos überschmolzen; H. 6 cm, Dm. 8 cm
€ 300–600

263
Briefbeschwerer mit Früchtekorb
St. Louis, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, im Zentrum mit Früchtedekor auf weißem Gitter, farblos überschmolzen; Dm. 5,5 cm
€ 1.000–2.000

264
Briefbeschwerer
St. Louis, Mitte 19. Jahrhundert
farbloser Glaspolster, im Zentrum mit Früchtedekor auf weißem Gitter, farblos überschmolzen; H. 5 cm, Dm. 7 cm
Literatur
vgl. Glasgalerie Kovacek, Briefbeschwerer, Wien 1987, S. 71, Nr. 55
€ 400–800
Auszug aus der Geschäftsordnung
Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen.
Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.
Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.
Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.
Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von zwei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.
Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.
Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.
Gerichtsstand, Rechtswahl
Sind der Einbringer, Käufer oder Bieter Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes, so können sie gegen das Auktionshaus auch vor jenem Gericht Prozess führen, in dessen Sprengel sie wohnen, ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder beschäftigt sind; außerdem können Einbringer, Käufer und Bieter Klagen gegen das Auktionshaus auch an deren allgemeinen Gerichtsstand einbringen.
Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.
CITES-Genehmigungen
Das Objekt (im Katalog mit l gekennzeichnet) erfordert eine Genehmigung nach dem Artenhandelsgesetz.
Der Einbringer hat die zum Handel und Export notwendigen CITES-Genehmigungen beantragt, aber bei Drucklegung noch nicht erteilt erhalten. Das Auktionshaus versteigert das Objektin der Erwartung, dass der Einbringer die beantragten Genehmigungen bewilligt erhält. Sollte diese Bewilligung abgelehnt werden, gilt ein Zuschlag als widerrufen und ein (Frei)verkauf als nicht zustande gekommen.
Einfuhr, Ausfuhr
Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist unter Umständen eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig.
Das Auktionshaus beschafft solche Genehmigungen nur auf besonderen Wunsch des Käufers und gegen Bezahlung der damit verbundenen Kosten. Bei Objekten, die dem Artenschutz unterliegende Bestandteile toter Lebewesen aufweisen, können wir keine Gewähr dafür übernehmen, dass sie aus Österreich exportiert oder in andere Länder importiert werden dürfen. Auf Wunsch bieten wir an, die Ausfuhrgenehmigung gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 150 pro Los zu beantragen.
Die Einholung der Einfuhrgenehmigung liegt ausschließlich in der Verantwortung des Käufers. Wir garantieren nicht, dass eine Ausfuhrgenehmigung erteilt wird. Sollte der Käufer nicht in der Lage sein, ein Objekt mit geschützten Materialien aus- oder einzuführen, stellt dies keinen Grund für einen Rücktritt vom Kauf dar.
Allgemeine Hinweise
Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen.
Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.
Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 30 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 25 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 17 % Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 25 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 20,8 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 14,2 % Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten.
Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.
Gebote nach der Auktion (Nachverkauf) Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden.
Folgerecht
Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.
Verzugszinsen
12 % pro Jahr des Meistbotes Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.
Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot
Für Verkäufer
Verkäuferprovision nach Vereinbarung
Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis € 100
Vorschusszinsen 12 % pro Jahr
Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich € 130 Europa € 150 Übersee € 200

The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you.
Rules of business
Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be found on our website: www.imkinsky.com.
Reserve price (Limit)
Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/limit) usually matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it.
Guarantee of authenticity
The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for two years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue.
Catalogue descriptions
Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufacture etc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions.
Starting price & hammer price
The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the reserve price.
Governing law and jurisdiction
If the consignor, buyer or bidder is a consumer as defined in the Consumer Protection Act, they may bring legal proceedings against the auction house in the court of their local jurisdiction, habitual residence or place of employment. Furthermore, consignors, buyers and bidders may bring legal proceedings against the auction house at its general place of jurisdiction.
Insurance
All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The responsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so.
CITES permits
The item (marked with “l” in the catalogue) requires a permit under the Species Trade Act.
The consignor has applied for the CITES permits required for trade and export but had not received them at the time of printing. The auction house is auctioning the object in the expectation that the consignor will be granted the permits. Should this approval be refused, the acceptance of a bid shall be revoked and a sale shall be deemed not to have taken place.
Import/Export
Some works of art may be exported from Austria with the permission of the Federal Monuments Office only. The auction house shall obtain such permissions only by special request of the buyer and after payment of the costs involved.
We cannot guarantee that items containing parts of protected species may be exported from Austria or imported into other countries. We offer to apply for an export licence upon request, for a processing fee of € 150 per lot. Obtaining an import licence is the sole responsibility of the buyer. We cannot guarantee that an export licence will be granted. If the buyer is unable to export or import an item containing protected materials, this does not constitute grounds for cancelling the purchase.
General information
The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Buyer’s commission
Subject to differential taxation the buyer’s commission is on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000
on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000
including 20% sales tax
Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000
on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000
plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques
Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
If the works of art are transported to non-EU countries and export papers are provided, the purchase is VAT-exempt.
Bids after the auction (post-auction sale)
Buyer’s commission 35%
Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days.
Droit de suite
Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50.000, 3% of the next € 150.000, 1% of the next € 150.000, 0.5% of the next € 150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12.500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2.500.
Collection of items bought at auction
Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance.
Interest on late payments
12% per annum from the purchase price
Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside.
Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk.
Broker fee
1,2% of the hammer price
Seller’s commission by agreement
Catalogue fees for images
Minimum price: € 100
Advance payment interest 12% per annum
Catalogue subscription
Annual subscription (including shipping costs): Austria € 130 Europe € 150 Overseas € 200
Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen.
Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises. !

„Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“
“Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely identifiable and have an estimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.”
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich:
Michael Kovacek & Dr. Ernst Ploil, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie:
Ines Schranz, Christine Andorfer, Peter Griesser, Auktionshaus im Kinsky GmbH Satz, Druck, Bindung: Print Alliance HAV Produktions GmbH, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, office@printalliance.at, www.printalliance.at Design: Alexander Rendi — Florian Cerny

An / To Auktionshaus im Kinsky GmbH
Palais Kinsky Freyung 4 A-1010 Wien
n durchzuführen durch das Auktionshaus n durch Frau Sensal Monika Uzman carried out by the auction house by Broker Mrs. Monika Uzman n durchzuführen durch telefonisches Mitbieten* bidding by telephone*
office@imkinsky.com www.imkinsky.com
Ich kenne die auf der Rückseite wiedergegebene Geschäftsordnung** der Auktionshaus im Kinsky GmbH sowie die Gebühren für Käufer und akzeptiere sie. Auf deren Grundlage beauftrage ich Sie, folgende Gebote für mich abzugeben.
I know the rules of procedure (on the reverse)** of Auktionshaus im Kinsky GmbH as well as the fees for buyers and I accept them. On the basis of the included terms and conditions of auction I give the order to submit the following bids for me.
Katalog-Nr.
Lot-No.
Künstler/Titel (Stichwort)
Artist/Title (description)
Gebot bis Euro (€)
Top Limit of Bid in Euro (€)
n Erhöhen Sie bei Notwendigkeit mein Gebot um ein weiteres (ca. 10 %) If required please increase my bid by one call (approx. 10%)
n Sollten Sie mich telefonisch nicht erreichen können, soll das Auktionshaus bis zu einem Preis von € für mich mitbieten. Should you not be able to reach me by phone during the auction sale, the auction house shall bid on behalf of me up to the price of €
Name
Straße / Street
Telefon / Phone
Telefax
PLZ, Ort / Zip Code, City Land / Country
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. / Place of fulfilment and jurisdiction is Vienna.
* Sie sind damit einverstanden, dass Ihre Telefongespräche von uns aufgezeichnet werden. / By using our services, you agree that we may record your telephone calls. ** Die vollständige Geschäftsordnung können Sie unserer Webseite www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. / The entire rules of procedure can be viewed on our website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request.
Ort, Datum / Place, Date
Unterschrift / Signature
Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
1) Preise:
Die angegeben Schätzpreise stellen die unteren und oberen Schätzpreise der Objekte dar. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.
2) Schriftlich mitbieten:
Sie können schriftliche Gebote abgeben. Tragen Sie für das gewünschte Kunstobjekt die Katalognummer und Ihr maximales Gebot ein. Wir werden in der Auktion bis zu diesem Betrag für Sie bieten. Sie erhalten das von Ihnen gewünschte Objekt zum geringstmöglichen Preis.
3) Telefonisch mitbieten:
Sie können an der Auktion telefonisch teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte senden Sie uns Kaufund Telefongebote bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion zu. Tragen Sie die Katalognummer und Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Auktion erreichbar sind, ein. Wir werden Sie anrufen. Dafür, dass eine telefonische Verbindung zustande kommt, können wir aber keine Haftung übernehmen.
4) Bieten durch einen Sensal:
Wenn Sie das Kästchen „Durch einen Sensal“ am Kaufauftrag markieren, geben wir Ihre Gebote an den Sensal weiter. Wenn zwei gleich hohe Gebote vorliegen, hat der Sensal Vorrang. Zum Kaufpreis fällt zusätzlich eine Sensalgebühr von 1,2 % vom Meistbot an.
Senden Sie Ihre Kaufaufträge bitte rechtzeitig per Fax (+43 1 532 42 00-9) oder Email (office@imkinsky.com).
5) Online Bieten: Sie können an der Auktion auch online teilnehmen. Ihr Gebot wird dabei wie eines aus dem Saal behandelt. Sie müssen sich dazu unter dem Link auction.imkinsky.com registrieren. Klicken Sie auf „Registrieren“ und Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Das Mitbieten ist erst nach Bearbeitung durch uns möglich.
6) Rechnung:
Ihre Rechnung wird anhand der von Ihnen bekanntgegebenen Daten ausgestellt. Auch eine UID-Nummer bitten wir Sie vor der Auktion zu nennen.
7) Kaufpreis:
Der Kaufpreis setzt sich aus dem Meistbot und der Käuferprovision zusammen.
Käuferprovision:
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots
für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis €
für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots
Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots
für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000
für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots
Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten.
8) Gebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden.
9) Zahlungsbedingungen:
Die Bezahlung ersteigerter Kunstobjekte hat innerhalb von 8 Tagen zu erfolgen – entweder bar oder mit Bankomatkarte – während unserer Öffnungszeiten oder durch Überweisung. Sie können die ersteigerten Kunstwerke auch mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. In diesem Fall verrechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Kaufpreises.
10) Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
11) Gerichtsstand: Sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Bietern und dem Auktionshaus liegt die Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH zugrunde. Mit einem Gebot erklärt der Bieter, die Geschäftsordnung zu kennen und zu akzeptieren. Die Geschäftsordnung kann der Webseite www.imkinsky.com entnommen werden; sie wird auf Wunsch auch zugesandt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Es gilt österreichisches Recht.
12) Allgemeine Hinweise:
Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen. Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.

1) Prices:
In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts.
2) Written bids:
You can place written bids. Enter the catalogue number and your maximum bid for the work of art you wish to buy. At the auction we will bid for you up to this price. You will receive the requested item at the lowest possible price.
3) Telephone bids:
You may also participate in the auction via telephone. In this case, written notification shall be sent to the auction house at least one day before the auction takes place. Such written announcement shall contain the item and the catalogue number, as well as the bidder’s name, address and telephone number. The auction house shall make every effort to provide the telephone connection in the best possible manner, but will not assume any warranty for its execution.
4) Bids by a Broker:
If you tick the box “By a Broker” on the order bid, we will hand your bids over to a Broker. If two bidders make the same bid, the bid by the Broker takes precedence. A Broker fee of 1.2% of the highest bid is due in addition to the purchase price.
Please send your order bids in time by fax (+43 1 532 42 00-9) or email (office@imkinsky.com).
5) Online Bidding:
You can also participate in the auction online. Your bid will be handled as if it came from the auction room. Simply register at auction.imkinsky.com by clicking on “register” and you will receive a confirmation email. You will be able to bid as soon as we have processed your application.
6) Invoice:
Your invoice will be issued based on the data you have provided. Also, if you have a VAT-ID number, please tell us before the auction.
7) Purchase price:
The purchase price is composed of the highest bid and the buyer’s commission.
Buyer’s Commission:
Subject to differential taxation the buyer’s commission is on the hammer price up to € 500.000
Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of
on the part of the hammer price in excess of
plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
8) Bids after the auction (post-auction sale)
Buyer’s commission 35%
Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days.
9) Terms of payment:
Items purchased in an auction are payable within 8 days – either in cash or debit card – during our opening hours or by transfer. You can also use your credit card to pay for the works you bought at the auction. We charge an administrative fee of 2% of the purchase price for credit card payments.
10) Droit de suite:
Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit the suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0,5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
11) Jurisdiction:
All privities of contract between the bidder and the auction house underlie the rules of procedure of Auktionshaus im Kinsky GmbH. In making a bid the bidder confirms to know and to accept the rules of procedure. The rules of procedure can be viewed on our Website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Place of fulfilment and of jurisdiction is Vienna. Austrian law applies.
12) General information
The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Agricola, Carl Josef Alois ® 62
Anreiter, Alois von ® 32, 80
Augustin, Jean-Baptiste ® 14
Benner, Jean Henri ® 15
Bossi, Domenico ® 20, 21
Capet, Marie-Gabrielle ® 7
Daffinger, Moritz Michael ® 27–29, 31, 33, 34, 41, 46, 57, 59, 71
Dyck, Anthonis van ® 22
Ender, Johann Nepomuk ® 68
Füger, Heinrich Friedrich ® 1
Girodet, Anne-Louis ® 56
Hartinger, Anton ® 42
Jacques, Nicolas ® 73
Kittner, Patricius ® 48, 51
Krafft, Barbara ® 65
Krafft, Johann Peter ® 18
Kreutzinger, Josef ® 16
Lampi der Ältere, Johann Baptist ® 6
Mainelli, Carl ® 39
Marshall, Thomas Falcon ® 63
Meytens, Martin van ® 3
Peter, Emanuel Thomas ® 37, 38, 50, 67
Raab, Georg ® 36, 75
Ranftl, Johann Matthias ® 69
Saar, Carl von ® 30, 35, 61, 70, 77
Schramm, Johann Heinrich ® 40
Schwager, Johann Richard ® 53, 54, 76
Singry, Jean-Baptiste ® 25
Suchy, Adalbert ® 47, 52
Suter, Jakob ® 19
Theer, Albert ® 78
Theer, Robert ® 60
Tunica, Johann Christian Ludwig ® 24
Vieth von Golssenau, Friedrich Ludwig ® 49
Wildhack, R. ® 72
