Klassische Moderne 9. Dezember 2021
Werner Berg (Detail), Kat. Nr. 2042, € 150.000–300.000
Werner Berg (Detail), Kat. Nr. 2040
Anton Mahringer, Kat. Nr. 2044
Alexander Rothaug (Detail), Kat. Nr. 2006
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Auktion 7.–10. Dezember 2021 Dienstag, 7. Dezember 2021 Alte Meister & Gemälde des 19. Jahrhunderts
15 Uhr
Mittwoch, 8. Dezember 2021 Antiquitäten Jugendstil & Design
14 Uhr 18 Uhr
Donnerstag, 9. Dezember 2021 Klassische Moderne
16 Uhr
Freitag, 10. Dezember 2021 Zeitgenössische Kunst
14 Uhr
Besichtigung der Schaustellung 2.–10. Dezember 2021 Montag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag & Sonntag 10–17 Uhr
Kunst ist nicht darauf angewiesen, dass sich Säle füllen, während Auktionen abgehalten werden. Die Spannung des Steigerns, das Adrenalin, das durch die Venen jagt, wenn man im Gefecht mit einem anderen Bieter versucht, das Kunstwerk für sich zu erringen, entsteht genauso am Telefon und online, wo Sie mit nur einem Mausklick mitbieten können, während der Stream Ihnen das Gefühl vermittelt, live dabei zu sein. Allein bei unserer letzten Auktion kamen 75 % der Gebote von außerhalb des Auktionssaales. In wenigen einfachen Schritten sind Sie live online in unseren Auktionen! Art is not dependent on halls filling up while auctions are being held. The excitement of bidding, the adrenaline rushing through your veins as you try to win the artwork for yourself in a battle with another bidder, is created just as much on the phone and online, where you can bid with just one click of the mouse, while the stream gives you the feeling of being there live. At our last auction alone 75% of the bids came from outside the auction room. In a few simple steps you are live online in our auctions!
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Klassische Moderne Modern Art
Donnerstag 9. Dezember 2021 Kat. Nr. 2001–2204 16 Uhr Thursday 9 December 2021 Lots 2001–2204 4 pm
2001 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Bildnis eines Mädchens mit entblößter Schulter, um 1884 Schwarze Kreide, weiß gehöht auf Papier; 32 × 28 cm (Rahmenausschnitt), 41,5 × 31,2 cm (Blattgröße) Bezeichnet von fremder Hand rechts unten: Gustav / Klimt Rückseitig Babystudien Provenienz Dorotheum Wien, 26.05.1992, Nr. 1; Privatbesitz, Steiermark Marian Bisanz-Prakken (Albertina, Wien) wird diese Zeichnung in den Ergänzungsband zu dem von Alice Strobl publizierten Werkverzeichnis der Zeichnungen von Gustav Klimt aufnehmen. € 25.000–50.000
Gustav Klimt, Sommer, Wien, 1884, Schloss Peleș © Muzeul Național Peleș, Sinaia, Inv. Nr. 8102, abgebildet in: Ervin Dubrović (Hg.)/Deborah Pustišek Antić (Hg.), The Unknown Klimt - Love, Death, Ecstasy, Ausstellungskatalog Stadtmuseum Rijeka, Rijeka 2021, S. 38
Das subtile Dreiviertelbildnis eines kleinen Mädchens, dessen linke Schulter durch die teils herabgerutschte, leichte Oberbekleidung nackt hervorleuchtet, ist eines der zahlreichen Blätter, die nach Alice Strobls Publikation des vierbändigen Werkverzeichnisses der Zeichnungen Gustav Klimts zutage kamen. Die Haare des jungen Modells sind mit einer flüchtig angedeuteten Masche lose gebunden. Der linke Oberarm ruht in vertikaler Stellung, während sich der im Ansatz angedeutete rechte Arm nach vorne streckt. Auf Grund der behutsam definierenden Umrisslinien sowie der fein nuancierten Weißhöhungen datierte ich die Arbeit vor knapp dreißig Jahren um 1883. In letzter Zeit stieß ich auf mehrere Übereinstimmungen zwischen Klimts gezeichnetem Mädchenbildnis und seiner Kindergestalt der Allegorie „Sommer“, die 1884 für die malerische Ausstattung des Theaters im Schloss Pelesch in Rumänien entstand (Abb.). Das vorgebeugt kniende Mädchen, das ihre rechte Hand nach einer der vielen weißen Blumen ausstreckt, zeigt das gleiche Alter wie das junge Modell des gezeichneten Porträts. Es trägt ebenfalls ein leichtes, noch tiefer herabgerutschtes Kleidchen, das die ganze Brust- und Schulterpartie preisgibt. Obwohl sich der Oberkörper der gemalten Kindergestalt fast horizontal vorbeugt, scheint Klimt sich in der Stellung der Arme an der aufrecht Sitzenden der hier besprochenen Zeichnung zu orientieren. Beim Gesicht hingegen entschied sich der rund 22-jährige Künstler anstelle der Dreiviertelansicht für die Profilposition, wobei es auch zu Änderungen in der Haartracht kam: Die lose gebundenen Haare weichen einem im Nacken zusammengerollten Zopf. Diese um 1884 zu datierende Zeichnung geht Klimts Studien für die 1885 vollendeten Deckenmalereien im Stadttheater von Fiume (heute Rijeka), die einen Durchbruch in seinem zeichnerischen Werk markieren, knapp voran (s. Marian Bisanz-Prakken, Gustav Klimt’s Drawings for the Ceiling Paintingsin the Fiume/Rijeka Teatro Comunale, in: Ausstellungskatalog Rijka 2021, pp 98–115). Die Arbeit ist als ein frühes Beispiel für Klimts gründliche zeichnerische Auseinandersetzung mit dem Wesen seiner allegorischen Figuren anzusehen. Seit Anbeginn bemühte er sich um die typologisch adäquate Wahl seiner Modelle, in deren psychologische Eigenschaften er mit den subtilen Mitteln der Zeichnung viel tiefer einzudringen vermochte als mit der Technik der Malerei. So geriet auch diese intime, sorgfältig ausgeführte Charakterstudie des anonymen Mädchens zu einem autonomen Kunstwerk, das über den Verwendungszweck weit hinausgeht. (Marian Bisanz-Prakken)
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2002 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Schwebender Akt mit ausgebreiteten Armen (Studie für „Medizin“), 1897/98 Schwarze Kreide auf Papier; 45,4 × 32 cm Bezeichnet rechts oben: 1 1/2 Verso Kinderstudien, WV-Nr. 3370 Provenienz österreichische Privatsammlung Ausstellung 2018/19 Halle (Saale), Kunstmuseum Moritzburg, Gustav Klimt, 14.10.-06.01. Literatur Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen, Nachtrag, 1978–1918, Band IV, Salzburg 1989, WV-Nr. 3366 und 3370, Abb. S. 89; Marian Bisanz-Prakken, Gustav Klimt. Drawings/Zeichnungen, Wienerroither & Kohlbacher (Hg.), Wien 2012, Kat. Nr. 3; Marian Bisanz-Prakken, Gustav Klimt. Drawings, Wienerroither & Kohlbacher (Hg.), W&K Edition, Wien 2018, Kat. Nr. 10; Philipsen/Bauer-Friedrich/Büche (Hg.), Gustav Klimt & Hugo Henneberg. Zwei Künstler der Wiener Sezession, Ausstellungskatalog, Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale) 2018, Kat.-Nr. 26 ▲ € 60.000–120.000
Gustav Klimt, Die Medizin, 1900–1907, Mai 1945 auf Schloss Immendorf, Niederösterreich, verbrannt, abgebildet in: Tobias G. Natter (Hg.) Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Köln 2012, S. 570
Rückseite
Gustav Klimt und Franz Matsch wurden 1894 beauftragt, die Decke der Aula der neu errichteten Universität mit allegorischen Gemälden der verschiedenen Wissenschaften zu dekorieren. Gustav Klimt schuf die (1945 zerstörten) Fakultätsbilder ,Philosophie’ (1900-07), ,Medizin’ (1901-07) und ,Jurisprudenz’ (1903-07), die er zunächst in der Secession präsentierte. Auf Grund der für viele Zeitgenossen anstoßgebenden Wiedergabe der nackten Menschen wurden die Werke öffentlich skandalisiert und letztendlich von den Auftraggebern zurückgewiesen. Eine Schlüsselrolle in der Komposition spielt die im Weltraum schwebende Frauengestalt, die mit ihrem linken Arm mit der „Leidenden Menschheit“ verbunden ist, und die ihrerseits vom ausgestreckten Arm eines muskulösen männlichen Rückenaktes gestützt wird. Ihr Kopf ist wie in Trance zur Seite geneigt und ihr Unterkörper wölbt sich sinnlich vor; der unter ihr schwebende Säugling verweist auf die mit ihr verbundene Symbolik des sich ewig erneuernden Menschengeschlechts. Mit dieser Figur befasste Klimt sich über Jahre hinweg in mehreren Studien. Die vorliegende Arbeit gehört zur Gruppe der Zeichnungen, die im Zusammenhang mit der 1897/98 für ,Medizin’ gemalten Ölskizze entstanden. Die im Weltraum Schwebende ist hier bereits vorhanden, allerdings noch ohne den Säugling. Mit fließenden Umrisslinien markierte Klimt die plastischen Rundungen des leicht von unten dargestellten Modells; die letzten, 1900/01 für diese Figur gezeichneten Studien sind durch eine stromlinienförmige Stilisierung gekennzeichnet. Die auf der Rückseite des Blattes gezeichneten Kinderstudien scheinen gleichfalls 1897/98 entstanden zu sein. (Marian Bisanz-Prakken, 2012)
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2003 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Sitzende Dame, um 1904/05 Bleistift auf Papier; 52,5 × 34 cm (Passep.-Ausschnitt), 55 × 35,1 cm (Blattgröße) Rechts unten Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 21.11.2000, Nr. 118; Privatbesitz Kärnten Marian Bisanz-Prakken (Albertina, Wien) wird diese Zeichnung in den Ergänzungsband zu dem von Alice Strobl publizierten Werkverzeichnis der Zeichnungen von Gustav Klimt aufnehmen. € 15.000–30.000
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2004 Gustav Klimt (Wien 1862–1918 Wien) Studie einer nach rechts sitzenden Dame, um 1903/04 Schwarze Kreide auf Papier; 31,9 × 45,1 cm Nachlassbestätigung von Hermine Klimt links unten: Nachlass meines Bruders Gustav / Hermine Klimt Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Kunsthandel Runge, Linz; dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen 1878-1903, Bd. I, Salzburg 1980, WV-Nr. 739 und 740 sowie 1026 Gutachten von Prof. Dr. Tobias Natter, 8. Mai 2020, liegt bei. Marian Bisanz-Prakken (Albertina, Wien) wird diese Zeichnung in den Ergänzungsband zu dem von Alice Strobl publizierten Werkverzeichnis der Zeichnungen von Gustav Klimt aufnehmen. € 25.000–50.000
Detail Nachlassbestätigung Hermine Klimt
Diese nicht im Werkkatalog von Alice Strobl erfasste Studie einer unbekannten, im Fauteuil sitzenden Dame vertritt einen Kompositionstypus, der vor allem innerhalb der zahlreichen Zeichnungen anzutreffen ist, die Klimt im Rahmen seiner frühen modernen Porträtgemälde geschaffen hat. In diesen querformatigen Blättern ist die jeweils im Lehnstuhl Sitzende parallel oder leicht schräg zur Bildfläche angeordnet. Immer wieder bildet die im Vordergrund platzierte, nur in den Umrissen erfasste Seitenlehne eine Barriere zwischen Modell und Betrachter, was ein charakteristisches Spannungsverhältnis zwischen fast greif barer Nähe und geheimnisvoller Distanz zur Folge hat. Diese symbolistische Darstellungsweise wurde von Künstlern wie James McNeill Whistler oder Fernand Khnopff inspiriert und offenbart sich vor allem in den Studien für die Bildnisse von Sonja Knips (1898), Marie Henneberg (1901/02), Hermine Gallia (1903/04) oder Adele Bloch-Bauer (1903–1907). Neben den mit schwarzer Kreide auf Packpapier ausgeführten Zeichnungen für die berühmten Damenbildnisse entstand eine Reihe von Studien nach nicht identifizierbaren Modellen, denen auch die vorliegende Studie zuzurechnen ist. Den Fokus dieser Arbeit bildet die eindringliche, stenogrammhaft erfasste Mimik – ein Stilelement, das vor allem an die 1903 gezeichneten Studien für das Bildnis von Adele Bloch-Bauer erinnert. Der lineare Schwung dieser herausragenden Blätter klingt hier allerdings schon ab. Die strikte Parallelität zur Bildfläche und das ruhig gliedernde Linienspiel lassen eine Entstehung um 1903/04 – kurz bevor Klimt von der schwarzen Kreide und vom Packpapier auf die Kombination von Bleistift und Japanpapier überwechseln sollte – annehmbar erscheinen. (Marian Bisanz-Prakken)
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2005 Egon Schiele (Tulln 1890–1918 Wien) Kopf eines bärtigen Mannes im Profil, 1907 Bleistift, Kohle und Pastell auf Papier; 51 × 40 cm Signiert rechts oben: Schiele Provenienz Dorotheum Wien, 19.11.1984, Nr. 110; seither Privatsammlung, Wien Literatur Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1998, WV-Nr. D 115, Abb. S. 360 € 25.000–50.000
Detail Signatur
„Kunst kann nicht modern sein“. Egon Schiele war Künstler und Grenzgänger, Enfant Terrible und Provokateur. Mit seiner schonungslosen Darstellung des menschlichen Körpers avancierte er zu den schillerndsten Künstlern Anfang des 20. Jahrhunderts. Neben Richard Gerstl und Oskar Kokoschka zählte Schiele zu den Vorreitern des österreichischen Expressionismus. Fern der ästhetischen Welt des Jugendstils und Symbolismus fand das Ausnahmetalent zu einer autonomen Bildsprache, in der die menschliche Existenz roh und unzensiert zum Ausdruck kommt. Sein radikaler Blick auf den Körper, die Sexualität und die psychische Selbsterforschung machten Schiele zu einem der wichtigsten Erneuerer der Moderne. Bereits in jungen Jahren entwickelte Schiele ein ausgeprägtes Zeichentalent. Mit 16 gelang dem Wunderkind die Aufnahmeprüfung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Lange hielt es den Unruhestifter nicht. Der konservative Lehrbetrieb veranlasste ihn 1909 die Akademie zu verlassen und mit anderen Kommilitonen die Neukunstgruppe zu gründen. Im gleichen Jahr erregte er erste große Aufmerksamkeit auf der Internationalen Kunstschau. Neben Kokoschka wurde Schiele zu einem der neuen Shootingstars der Wiener Moderne. Ruhe und Inspiration suchte der Künstler in Krumau und Neulengbach, doch seine extreme Sicht auf die Kunst und sein freier Lebensstil machten es ihm nicht immer einfach. Bis zu seinem Tod 1918 schuf Schiele ein Werk von internationalem Rang, das heute zu den Aushängeschildern der Wiener Moderne zählt. Das vorliegende Blatt „Kopf eines bärtigen Mannes im Profil“ um 1907 fällt in die akademische Frühphase, als Schiele an der Akademie am Schillerplatz unter Christian Griepenkerl studierte. Vom konservativen Unterricht zeigte sich Schiele schnell resigniert. 1907 lernte er Gustav Klimt kennen, den Mastermind der Wiener Moderne. Unter seinem Einfluss löste er sich vom Akademismus hin zu einer vom Jugendstil propagierten Flächenkunst. In der Pastellzeichnung spiegelt sich Schieles virtuoses Zeichentalent wider. Dabei konzentriert sich der geniale Grafiker auf die detaillierte Wiedergabe der plastischen Form anhand der Lichter, die er in der von dunklen Erdtönen dominierten Zeichnung setzt. (Stefan Üner)
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2006 Alexander Rothaug (Wien 1870–1946 Wien) Ariadne auf Naxos, 1930–36 Öl auf Leinwand; 100 × 120 cm Signiert rechts unten: Alexander / Rothaug Rückseitig Künstlerhaus-Etikett: 1936/10 (von Herrn Nikolaus Domes, Künstlerhaus Archiv Wien, bestätigt) Provenienz österreichische Privatsammlung € 25.000–50.000
Detail Signatur
Alexander Rothaug wurde 1870 in Wien in eine Maler- und Bildhauerfamilie geboren. Mit seinem älteren Bruder Leopold erhielt er den ersten Mal- und Zeichenunterricht von seinem Vater Theodor. Nach der Schule begann er eine Lehre beim Bildhauer Johann Schindler, ehe er 1885 an die Akademie der bildenden Künste wechselte, wo er ein Studium der Malerei absolvierte. Zu seinen Lehrern zählten August Eisenmenger, Christian Griepenkerl, Franz Rumpler und Leopold Carl Müller. 1892 ging Rothaug nach München. Begünstigt durch sein grafisches Talent arbeitete er als Illustrator für die Satirezeitschrift „Fliegende Blätter“. Nach seiner Heirat zog es ihn zurück in seine Heimatstadt Wien. Studienreisen führten ihn nach Bosnien, Dalmatien, Italien und Rügen. 1909 debütierte er im Wiener Künstlerhaus Wien. 1912 folgte er einer Einladung des Erzherzogs Ludwig Salvator nach Mallorca. Die Erlebnisse dokumentierte er in der Publikation „Skizzen aus Miramar“. Zu seinem 70. Geburtstag beteiligte er sich an einer Kollektivausstellung im Wiener Künstlerhaus, wo er mit 38 Werken prominent vertreten war. (Stefan Üner)
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2007 Alexander Rothaug (Wien 1870–1946 Wien) Simsons Rache Öl auf Leinwand; 151 × 151 cm Signiert rechts oben: Alexander Rothaug Rückseitig auf Leinwand eigenhändig bezeichnet: Simsons Rache / Ölgemälde / Alexander Rothaug Provenienz österreichische Privatsammlung € 35.000–70.000
Eigenhändige Bezeichnung Rückseite
Rothaug war ein vielseitig beschäftigter Künstler. Er war Maler, Grafiker und Bühnenbildner, unter anderem für das Grazer Stadttheater und das Schauspielhaus in Frankfurt am Main. Nebenbei meldete er sich theoretisch zu Wort, u. a. in der Publikation „Statik und Dynamik des menschlichen Körpers“ 1933. Seine Themen kreisen um die klassische Mythologie, deutsche Sagen und Märchen. In Anlehnung an die Antikenrezeption und die symbolistische Bildsprache eines Franz von Stucks und Max Klingers, fand Rothaug zu einer individuellen und ausdrucksstarken Bildsprache, die innerhalb der Moderne eine Sonderposition einnimmt. Das Ölbild „Simsons Rache“ um 1930 zählt zu Alexander Rothaugs eindrucksvollsten Sujets. Der Maler verwandelte das alttestamentarische Thema in eine bildgewaltige und narrative Szenerie, in der Simson Rache an den Philistern nimmt. Dabei konzentrierte sich der Künstler auf den dramatischen Augenblick der Zerstörung. Im Tumult des Einsturzes erscheinen die Figuren muskulös, schreiend, kauernd oder wie in Trance. Die Dynamik und Spannung, die Angst und der Schrecken, die Wut und die Verzweiflung werden durch die Gebärden und Gesten intensiviert. Alexander Rothaugs gewaltige Bildsprache ruft nicht nur Werke der Alten Meister in Erinnerung, sondern weist auch voraus auf heutige Bildmedien. (Stefan Üner)
Alfons Walde, abgebildet in: Rudolf Leopold/Gert Ammann/Carl Kraus, Alfons Walde, Ausstellungskatalog, Leopold Museum-Privatstiftung Wien 2006, Wien 2006, Frontispiz
2008 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Stillleben mit Enzianschale, 1913 Öl auf Karton; 27,5 × 29,5 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: AW / 1913 Rückseitig auf altem Etikett eigenhändig bezeichnet: Alfons Walde Provenienz österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 25.000–50.000
Etikett mit eigenhändiger Bezeichnung Rückseite
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2009 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Mädchen mit blauem Mantel und roter Masche, um 1918 Aquarell, Bleistift auf Papier; 43 × 25,5 cm Monogrammiert unten mittig: A/W Provenienz persönliches Geschenk des Künstlers; Privatbesitz Tirol, durch Erbfolge Privatbesitz Kärnten Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 5.000–10.000
Originalgröße
2010 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Kirchtürme und Jochberger Berge im Winter, um 1922 Gouache, Bleistift auf Papier; 11 × 13,5 cm (Passep.-Ausschnitt), 11 × 14,3 cm (Blattgröße) Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta E. Berger, geb. Walde, rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 7.000–14.000
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2011 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Damenakt in Blau mit Haubenschmuck, um 1925 Pastell auf Papier; 63 × 45,5 cm Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta E. Berger, geb. Walde, rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Galerie Heinze, Salzburg; dort 1996 erworben, seither österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 25.000–50.000
Im Jahr 1921 stellte Alfons Walde erstmals eine Serie von Aktdarstellungen aus. Seine erotischen Bilder fanden jedoch nicht den erhofften Anklang. Wohl auch deshalb hielt er diese spezielle Facette seines Œuvres künftig von der Öffentlichkeit fern. Wenngleich das Thema des weiblichen Aktes den Maler ein Leben lang nicht los ließ, begann dieser Schaffensbereich erst in den letzten Jahren eine gewichtigere Rolle in der Rezeption des Œuvres zu spielen. Gerade auch wegen ihres intimen Charakters gehören diese sinnlich-erotischen Sujets, bei denen Walde seine privaten Obsessionen künstlerisch ausleben konnte, zu den bemerkenswertesten Schöpfungen in seinem künstlerischen Schaffen. Unzweifelhaft bereichern sie das Œuvre des „Schneemalers“ um eine sehr spezielle Komponente. Der vorliegende „Damenakt in Blau“ ist ein besonders schönes, koloristisch beeindruckendes Pastell. Von den satten, fein changierenden Blautönen des Hintergrunds hebt sich der helle nackte Körper der Dame mit roten Lippen wirkungsvoll ab. Einer Szene im Theater gleich, fällt künstliches Licht spotartig auf den Frauenakt mit ausgefallenem Haubenschmuck vor blauem Dunst, der sich in theatralischer Pose auf einer schmalen Raumbühne präsentiert. Das bewegte Spiel von Licht und Schatten auf dem Frauenkörper und entlang der Stoffkaskaden des blauen Vorhangs steigert das verführerische Flair der bühnenhaft arrangierten Darstellung. (Claudia Mörth-Gasser)
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2012 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Bauernmutter, um 1930 Öltempera auf Karton; 29,7 × 15,4 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Gert Ammann, Alfons Walde 1891–1958, Wien 2005, Abb. S. 295 (Bauernmutter, um 1928/30) sowie Leopold Museum-Privatstiftung (Hg.), Alfons Walde, Ausstellungskatalog, Leopold Museum, Wien 2006, Abb. S. 106 (Bauernmutter, um 1930, Leopold Museum, Inv.-Nr. 334) Gutachten von Peter Konzert, Innsbruck, 28.10.2020, liegt bei. Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde mit der Nummer D-FI–322 registriert. € 70.000–140.000
Die 1920er Jahre waren für Alfons Walde von großem Erfolg gekrönt. Seine Motive haben letztlich auch durch die Gründung des Kunstverlags Alfons Walde im Jahr 1923, in dem Postkarten und Poster für eine internationale Klientel publiziert werden, einen Siegeszug um die Welt angetreten. Diese auch internationale Aufmerksamkeit führt in den Folgejahren zu einer vermehrten Ausstellungstätigkeit im Ausland. In einer großen Personale werden seine Bilder 1934 in Den Haag gezeigt und 1935 nimmt er gemeinsam mit Sergius Pauser, Ludwig Heinrich Jungnickel, Ferdinand Kitt, Franz Wiegele, Ernst Huber und Oskar Laske an der großen internationalen Kunstschau im Carnegie Institute in Pittsburgh teil, die dann auch in Cleveland und Toledo/Ohio gezeigt wird. Privat ist die Zeit um 1930 ebenfalls turbulent. 1929 lässt sich Alfons Walde nach nur vier Jahren Ehe von Hilda Lackner scheiden und heiratet 1930 Lilly Walter aus Hall in Tirol. Im gleichen Jahr kommt die gemeinsame Tochter, Guta Eva, zur Welt. So ist verständlich, dass sich der Künstler um diese Zeit verstärkt mit dem Thema der Mutterschaft auseinandersetzt und sich dieses Interesse auch in seinen Bildern niederschlägt. Weitere Themen, die nun verstärkt in den Fokus rücken, sind neben Bauern und Kirchgehern, Skifahrer und Tourengeher, die das Bild des aufstrebenden Wintersportortes Kitzbühel immer mehr prägen. Der Künstler setzt diese neu gefundenen Menschentypen in beeindruckende Naturlandschaften, vielfach wundervolle Winterszenerien. Die Landschaft wird „durch die Eingliederung des Menschen zum Erlebnisort… in ihrer naturhaften Vielfalt zum Erholungsraum“ (Gert Ammann, Alfons Walde 1891–1958. Innsbruck-Wien 2012, S. 107). Es geht aber auch um die „Naturbindung“ der bäuerlichen Bevölkerung, die Alfons Walde in unglaublich einfühlsamen Kompositionen wie „Bauernmutter“ einzufangen versteht. Die Frau mit dem Kleinkind am Arm steht in äußerst exponierter Lage auf einem Abhang, hinter dem es steil zu Bauernhaus und Wirtschaftsgebäuden hinabgeht, die vom Bildrand beschnitten zu sehen sind. Dahinter erhebt sich steil ein dicht verschneiter Hang mit einzelnen Nadelbäumen und kahlen Felspartien, auf denen aufgrund ihres Gefälles kein Schnee Halt findet. Dieses Kompositionsprinzip mit einem hoch aufragenden Gegenhang und tiefen Einblicken in Landschaftsmulden ist typisch für diese Zeit. Alfons Walde gibt die szenische Abfolge von Vorder-, Mittel- und Hintergrund zugunsten dieses weitaus dramatischeren Kompositionsprinzips auf. So bildet er perfekt den engen Lebensraum dieser Menschen, die schwierigen Verhältnisse, mit denen Bergbauern konfrontiert sind, aber auch ihre Verbundenheit mit der Natur ab. Es geht ihm darum „authentische Stimmungswerte zu vermitteln und dem Landschaftsbild eine weitere spiegelnde Facette hinzuzufügen“ (Ammann, S. 109). Gleichzeitig bildet er einen neuen Grundtypus aus, jenen der stolzen Mutter, die hier in archaisch-monumentaler Wirkung fast den gesamten Bildraum füllt. Auch stilistisch markieren diese Jahre einen Wendepunkt. Der Farbauftrag ändert sich und wird kleinteiliger und pastoser. Gleichzeitig offenbart sich der Künstler in den gekonnt gesetzten Licht-Schatten Partien – die Hauptfigur ist durch die Ausleuchtung perfekt in Szene gesetzt und hebt sich von dem im Schatten liegenden Gegenhang pathetisch ab – als Meister einer ausgefeilten Lichtregie. (Sophie Cieslar)
2013 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Herbstlandschaft, um 1919 Mischtechnik auf Papier; 20,9 × 24,5 cm Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta E. Berger, geb. Walde, rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Gutachten von Peter Konzert, Innsbruck, 12.12.2018, liegt bei. Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 18.000–36.000
2014 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Landschaft, um 1920 Öl auf Papier auf Karton; 17,5 × 25,3 cm Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta Eva Berger, geb. Walde, Wien 14. Sept. 1980, verso auf altem Rückkarton Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; 1980 als Geschenk an Dr. Rudolf Tinti; seither in Familienbesitz, österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 15.000–30.000
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2015 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Landschaft mit Schloss Lebenberg, um 1919 Öltempera auf Papier; 11,5 × 14,5 cm Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta E. Berger, geb. Walde, rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 10.000–20.000
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2016 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Kapelle im Schnee, um 1922 Gouache auf Papier; 11 × 14 cm (Passep.-Ausschnitt), 11,5 × 14,3 cm (Blattgröße) Nachlass-Stempel mit Bestätigung von Guta E. Berger, geb. Walde, rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde registriert. € 7.000–14.000
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2017 Alfons Walde * (Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel) Begegnung, um 1922 Öl, Tempera auf Papier auf Karton; 46,3 × 53,3 cm Monogrammiert rechts unten: A/W Provenienz Privatbesitz, Tirol; Privatbesitz, Deutschland Gutachten von Verena Gschnitzer-Konzert, Innsbruck, 16.12.2019, liegt bei (Titel dort: Sonntag). Das Bild ist im Werksarchiv von Alfons Walde mit der Nummer D-FI–307 registriert. € 100.000–200.000
Nicht der Tätigkeit der Tiroler Bauern galt Alfons Waldes Interesse, sondern der Sonntags- und Feiertagsstimmung im dörflichen Ambiente. Das vorliegende, um 1922 entstandene Gemälde stellt eine für das Bildrepertoire Waldes charakteristische und oft variierte Szene aus dem bäuerlichen Sonntagsleben dar: auf dem verschneiten Platz hat eine schnellen Schrittes vorbei eilende Kirchgeherin in Festtagstracht die Aufmerksamkeit eines Bauern erregt. Im Vorbeigehen halten die beiden in der Schrittbewegung kurz inne und tauschen in einer Rück- und Vorwärtsdrehung Grußworte aus, bevor sie in entgegen gesetzte Richtungen weiter gehen. Pointierter und in einer formal schlüssigeren Bildsprache kann das Thema der „Begegnung“ wohl kaum malerisch artikuliert werden. Eine im Hintergrund dargestellte zweite Kirchgeherin, deren kräftig rote Schürze als farblicher Akzent auf der zentralen Bildachse hervorleuchtet, komplettiert die figürliche Dreiergruppe des winterlichen Genremotivs. Mit großer Klarheit in der Komposition und radikaler Beschränkung der Ausdrucksmittel von Farbe und Form betont Walde das Allgemeingültige der wiedergegebenen Szene. Im engen Bildausschnitt wird der Dorfplatz aus leichter Vogelperspektive gesehen und oben durch schmucklose, von der Bildkante beschnittene Gebäudemauern begrenzt. Im Wissen um die Wirkung von Kontrasten setzt der Maler die Silhouetten der Kirchgeher in dunkler Tracht vor eine helle, monochrome Hintergundskulisse. Bemerkenswert und für Walde charakteristisch ist, dass der braune Malgrund in vielen Bildpartien – vor allem im Weiß des Schnees und entlang der Umrisslinie der Figuren – sichtbar bleibt. Der im Farbauftrag ausgesparte Bildträger avanciert damit zu einem darstellenden Element in der Bildkomposition. Waldes Farb- und Formenkanon erreicht größte expressive Ausdruckskraft durch äußerste Reduktion der malerischen Mittel. (Claudia Mörth-Gasser)
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Mulley im Atelier in Garmisch-Partenkirchen, 1936, © Archiv Madlener, Bregenz, abgebildet in: Günther Moschig, Oskar Mulley. Alpine Landschaft, Schwaz 1995, S. 30
2018 Oskar Mulley (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Berghof in Garmisch, um 1935 Öl auf Leinwand; 95 × 160 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: Mulley / Garmisch Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 07.06.2016, Nr. 373; österreichische Privatsammlung € 35.000–70.000
2019 Oskar Mulley (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Am Berghang, Ende 1930er Jahre Öl auf Leinwand; 80 × 120 cm Signiert links unten: Mulley Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 07.06.2016, Nr. 319; österreichische Privatsammlung € 25.000–50.000
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2020 Oskar Mulley (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Berghof in Garmisch, um 1930 Öl auf Leinwand; 78 × 119 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: Mulley / Garmisch Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 15.11.2012, Nr. 886; österreichische Privatsammlung € 25.000–50.000
In der Tiroler Malerei der Zwischenkriegszeit kam der Gebirgslandschaft und dem Motiv des Bergbauernhofs eine wesentliche Rolle zu. Oskar Mulley fand Mitte der zwanziger Jahre zu jenen Bildschöpfungen, die ihn weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt machten. Als genauer Beobachter seiner unmittelbaren Umgebung konzentrierte er seinen analytischen Blick auf die Erhabenheit des Gebirges und das Besondere der Bergbauernwelt. Mulley malte seine Skizzen zwar vor Ort, veränderte aber die vorgefundene Topografie in seinen Gemälden, um Natur und Architektur nach kompositorischen Prinzipien zu verbinden. In einem bravourös beherrschten Bildaufbau erscheinen die für die Tiroler Bergwelt typischen Bauernhöfe tektonisch in die alpine Landschaft eingegliedert. Die Natur und das von Menschen Gebaute werden in Mulleys Bildern zu einer untrennbar miteinander verbundenen Einheit. Die Farbe trägt er dick und kraftvoll unter Verwendung eines Spachtels auf und macht sie als Materie sichtbar. Oskar Mulley wurde am 22. April 1891 in Klagenfurt geboren. Nachdem er sein Studium 1909 in München begonnen hatte, studierte er von 1910 bis 1913 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Anschließend war er zunächst als Theatermaler tätig. 1918 ließ er sich in Kufstein nieder, die Tiroler Landschaft sollte für sein gesamtes künstlerisches Œuvre prägend werden. Am 15. Januar 1949 verstarb Mulley in Garmisch-Partenkirchen, wo er die letzten Schaffensjahre verbrachte. (Claudia Mörth-Gasser)
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2021 Oskar Mulley (Klagenfurt 1891–1949 Garmisch) Bergdorf, 1930er Jahre Öl auf Leinwand; 86 × 160,5 cm Signiert rechts unten: Mulley. Provenienz österreichische Privatsammlung € 35.000–70.000
Nach der Ausbildung an der Wiener Akademie ab 1910/11 bei Alois Delug, der Oskar Mulley in erster Linie in Freilichtstudien nach der Natur unterwies, sowie anschließend bei Rudolf Jettmar, dessen Thema vor allem die menschliche Figur war, zieht der in Kärnten geborene Künstler Mulley im Jahr 1918 nach Tirol, das ihm zu seiner zweiten Heimat wurde. Mulley, der künstlerisch der Natursymbolik seines Lehrers Jettmars bis in sein Spätwerk verpflichtet blieb, verzichtete jedoch auf die Darstellung von Menschen in der Landschaft. Die Landschaft war für Mulley nicht Kulisse, sondern verselbstständigte sich zum symbolischen Bedeutungsträger. Die Architektur der Bergdörfer, Bauernhöfe oder Kapellen sind in Mulleys Werken stille Zeugen menschlicher Lebensform. Im großformatigen Bild „Bergdorf“ stellt Oskar Mulley in höchst beeindruckender Weise die riesige Dimension der Berge, im Vergleich zu der von Menschenhand erschaffenen Architektur dar. Die majestätisch inszenierte Bergkulisse nimmt fast den gesamten Bildraum ein. Klein und aneinandergedrängt wirkt dagegen das Dörfchen im Bildvordergrund. Aber es strahlt auch eine friedliche Würde aus. Das Dorf hat sich harmonisch den Gegebenheiten der Natur angepasst. Mulley trennt den Bildvorder- und Bildhintergrund farblich in meisterlicher Weise. Die Berge weisen feinfühlig gewählte Schattierungen in Grautönen auf, ergänzt durch Nuancen in Violett und Grün sowie einem faszinierenden Spiel von Licht und Schatten. Die Sonne bringt auch den Schnee der Gipfel in weiterer Ferne zum Strahlen. Auch das Dorf ist ins warme Sonnenlicht getaucht. Daher herrschen hier warme Farbtöne in Braun, Grün und Gelb. Das weiß gestrichene Mauerwerk der Häuser verstärkt die Leuchtkraft zusätzlich. Die Malsprache eines pastos gesetzten Farbauftrags, die Mulley auf gekonnte Weise mit Spachteltechnik erreicht, scheint die Bergwelt direkt auf die Leinwand zu übertragen. Wie es für den Künstler charakteristisch ist, greift er auch hier in der Komposition darauf zurück, die Nähe und Ferne durch einen Abgrund hinter dem Dorf zu verdeutlichen und die Weite des Panoramas dadurch noch zu verstärken. Als sensibler und genauer Beobachter hat Mulley dieses beeindruckende Motiv vornehmlich festgehalten. Dass Oskar Mulley neben Alfons Walde, Artur Nikodem und Wilhelm Nicolaus Prachensky zu den bedeutendsten Malerpersönlichkeiten Tirols zählt, hat er in diesem herausragenden Stimmungsbild eindeutig bewiesen. (Sophie Höfer)
2022
Ernst Nepo, abgebildet in: Silvia Höller, Ernst Nepo. Zwischen Expression und Sachlichkeit, Ausstellungskatalog, RLB – Kunstbrücke, Innsbruck 2001 und Walterhaus, Bozen 2001, Wien/Bozen 2001, S. 81
Ernst Nepo * (Dauba 1895–1971 Innsbruck) Vision, 1916 Tempera auf Papier auf Leinwand; 90 × 62,5 cm Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 25.000–50.000 Ernst Nepo gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Österreich und ist neben Albin Egger-Lienz, Artur Nikodem und Alfons Walde einer der wegweisenden Künstler Tirols. Im Ersten Weltkrieg wird der gebürtige Böhme zum Militärdienst eingezogen und ist mit dem 1. Tiroler Kaiserregiment in Galizien an der Ostfront und später an der Südfront stationiert. Die Schlachten in Galizien ab August 1914 endeten mit einer Niederlage und dem Rückzug der österreich-ungarischen Truppen. Auch die Südfront entwickelte sich zu einem Debakel für die Österreicher. In den blutigen Isonzoschlachten 1915–1918, in denen es auch zu Einsatz von Giftgas kommt, werden über eine Million Soldaten getötet, verwundet oder gelten seither als vermisst. Diese Jahre müssen für den knapp Zwanzigjährigen traumatisch gewesen sein. Dennoch gelingt es ihm auch in dieser schweren Zeit, sich künstlerisch zu entfalten. Bereits im Jahr 1917, noch während des Krieges, hat er seine erste Einzelausstellung in der Kunsthandlung Czichna in Innsbruck. Der Kontakt zur Tiroler Landeshauptstadt entsteht durch den Künstler Alphons Schnegg, den er an der Front kennenlernt und dem Nepo nach Kriegsende nach Innsbruck folgt. Dort begründen die beiden Maler gemeinsam mit Rudolf Lehnert und Herbert Gurschner den sogenannten „Mühlauer Kreis“. Neben den eindrucksvollen Porträts, mit denen Ernst Nepo rasch Bekanntheit erlangt, gehören auch Stillleben, Landschaften und religiöse Themen zu seinem beeindruckenden Repertoire. „Vision“, 1916 während des Krieges entstanden, ist eindrucksvolles Zeugnis seiner Auseinandersetzung mit den Gräuel, die er überlebt hat. Stilistisch offenbaren sich in diesem Bild die künstlerischen Wurzeln Nepos, die im Jugendstil und Symbolismus eines Ferdinand Hodler oder Giovanni Segantini liegen. Die qualvolle Windung der ans Kreuz geschlagenen Figur erinnert formal an Segantinis „Die bösen Mütter“, in denen eine schwangere Frau schwebend den Kurvaturen der krummen Äste eines Baumes folgend dargestellt ist. Hier ist es eine gepeinigte, ausgezerrte Männerfigur, kein Christus, sondern der Mensch schlechthin, der sich gegen sein Schicksal sträubt. Um den ausgemergelten nackten Körper ringelt sich eine grüne Schlange. Diese kann als Zeichen des Sündenfalls interpretiert werden, erinnert aber auch an die um einen Stab gewundene Natter des Äskulap, den griechischen Gott der Heilkunst, der mit Hilfe der magischen Kräfte des Blutes der Medusa Tote wieder zum Leben erwecken konnte. Die Gorgone selbst, erkennbar an ihren Schlangenhaaren und dem schrecklichen Blick, der einen zu Stein erstarren lässt, ist links unten zu sehen. Insgesamt vier Gesichter, Medaillons gleich, werden vom dichten Rauch, der den Bildhintergrund aus den züngelnden Flammen rechts und links aufsteigend ins Dunkle hüllt, freigegeben. Sie zeigen alle möglichen Emotionen von Grauen über Wut, zu Trauer und Fassungslosigkeit. Der zügige Pinselstrich und die intensive Farbgebung dieses Bildes verweisen auf eine frühe Rezeption des aufkeimenden Expressionismus, den Ernst Nepo in den folgenden Jahren zugunsten der Neuen Sachlichkeit aufgeben wird. (Sophie Cieslar)
2023 Ernst Nepo * (Dauba 1895–1971 Innsbruck) Adam und Eva, um 1920 Öl auf Karton; 35,5 × 48,5 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Silvia Höller, Ernst Nepo. Zwischen Expression und Sachlichkeit, Bozen 2001, Tafel 13 („Schöpfung“ oder „Adam und Eva“) € 9.000–18.000
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Artur Nikodem um 1930 in seinem Atelier, © Archiv Martin Krulis, Natters, abgebildet in: Elio Krivdic (Hg.)/Günther Dankl (Hg.), Artur Nikodem. Maler und Fotograf der Moderne, Innsbruck 2017, S. 268
2024 Artur Nikodem (Trient 1870–1940 Innsbruck) Faun mit Nymphe, 1911 Öl auf Karton; 38,8 × 30,8 cm Signiert und undeutlich datiert links unten: Nikodem Verso auf altem Rückkarton gewidmet, signiert und datiert: Herzlichen Gruss und Widmung Artur Nikodem / Innsbruck Weihnacht 19XI Darunter von fremder Hand bezeichnet Provenienz Privatsammlung, Tirol; österreichischer Privatbesitz Literatur Gertraud Jestl-Horngacher, Artur Nikodem (1870–1940), Leben und Werk, Dissertation, Innsbruck 2003, WV-Nr. 59, s/w-Abb. S. 100 ▲ € 25.000–50.000
„Das 1911 entstandene Bild, dessen antike Thematik Nikodem in mehreren grafischen Versionen immer wieder aufgriff, erinnert im Gesamteindruck an Bilder des Jugendstils. Die sinnlichen Formen des Aktes, der Fall des roten Haares und vor allem die Körperhaltung der hellhäutigen Schönen sind ganz in dieser Tradition, ohne allerdings konkrete Vorbilder zu zitieren. Akte aus dieser frühen Zeit Nikodems sind im übrigen nach dem jetzigen Wissensstand selten und auch dieser wird verschämt mit antiker Hinterlegung legitimiert.“ (Gertraud Jestl-Horngacher, Artur Nikodem, Innsbruck 2003, S. 100)
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Herbert Gurschner auf den Bermudas, 1937 (erster von links), © Josef Zacherl, St. Marien, abgebildet in: Claudia Widder (Hg.)/Roland Widder (Hg.), Herbert Gurschner. Ein Tiroler in London, Innsbruck 2000, Abb. 13, S. 21
2025 Herbert Gurschner * (Innsbruck 1901–1975 London) Rast, 1929 Öl auf Leinwand; 99 × 86,5 cm Signiert links unten: Gurschner / Tirol Rückseitig auf Leinwand bezeichnet: Herbert / Gurschner / Tirol Provenienz Privatsammlung, Österreich Literatur Vergleiche: Gert Ammann/Carl Kraus/Claudia Widder (Hg.)/Roland Widder (Hg.), Herbert Gurschner. Ein Tiroler in London, Innsbruck/Wien 2000, Nr. 89, Abb. S. 98 („Rast“, 1929, Öl/Lw, 55,5 x 50 cm) € 15.000–30.000
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2026 Leo Putz (Meran 1869–1940 Meran) Im Atelier, 1903 Öl auf Leinwand; 119 × 115 cm Signiert links unten: Leo Putz Rückseitig alte Ausstellungsetiketten Provenienz Christie's London, 07.10.1999, Nr. 48; italienischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 03.03.2010, Nr. 50; Hassfurther Wien, 06.12.2010, Nr. 14; Hassfurther Wien, 30.11.2015, Nr. 15; österreichische Privatsammlung
Leo Putz vor seinen Werken, um 1900 © Leo Putz jun., Gauting
Literatur Wilhelm Michel, Leo Putz – Ein deutscher Künstler der Gegenwart, Leipzig 1908, Tafel 27 (Abb.); Helmut Putz, Leo Putz 1869–1940. Werkverzeichnis in zwei Bänden, Gauting 1994, Band I, S. 78 mit Farbabb. sowie Band II, S. 632, Nr. 227 b (Abb.) € 50.000–100.000
Leo Putz war es vergönnt zu jenen Malern zu zählen, die bereits zu Lebzeiten künstlerisch große Anerkennung erlangt haben. Er gehörte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen von Licht durchfluteten, dem Impressionismus verbundenen Bildern zu den erfolgreichsten Künstlern in München und wurde auch über die Grenzen hinaus sehr geschätzt. Bereits 1885, mit nur sechzehn Jahren, ging der aus Meran stammende Künstler nach München, um eine künstlerische Ausbildung zu beginnen. 1897 wurde er Mitglied der Münchner Secession und war Mitbegründer der Künstlervereinigung „Die Scholle“. Um 1901 löste er sich vom Naturalismus seiner Ausbildung und wandte sich der impressionistischen Malweise zu, in der sich Putz als großer Könner der bildlichen Umsetzung von Lichtstimmungen und des subtilen, sinnlichen Farbauftrages erwies. Die Hauptthemen seiner Kunst waren dabei die Natur und die weibliche Figur, die er sehr reizvoll bildlich in Szene zu setzen wusste. Im wunderbaren, frühen Werk „Im Atelier“ aus dem Jahr 1903 versetzt Putz den Betrachter in eine Innenraumszene. Eine hübsche, junge Frau sitzt auf einer Chaiselongue, an deren Seitenteil sie gelehnt ist. Sie scheint sich gerade erst entkleidet zu haben. Ihr Gewand liegt neben ihr auf dem Möbelstück. Aus dem Unterrock, den sie in ihrer rechten Hand hält, ist sie noch nicht ganz herausgestiegen. In dieser Pose ermöglicht sie dem Betrachter den Anblick auf ihren schönen, makellosen Körper. Ihr Blick ist dabei auf etwas außerhalb des Bildausschnittes gerichtet. Überaus attraktiv sind das helle, fein abgestimmte Inkarnat ihrer Haut und die unglaubliche Plastizität ihres Körpers, die Putz durch eine feine Farbwahl und die Lichtführung geschaffen hat. Die charmante Szene ist bereichert durch blühende Rosen, die daneben liegend und in einer Vase drapiert sind und in wunderschönem Dunkelrosa und Gelb leuchten. Man kann sich den herrlichen Rosenduft, den sie wohl verströmen, gut vorstellen. Im Stoff bezug der Chaiselongue ist das Rosenmotiv noch einmal aufgegriffen. Durch die feine Lichtabstufung der Malerei und die gefühlvolle Zusammenstellung der Farbpalette entsteht eine besonders harmonische und reizvolle Atmosphäre der Atelierszene, die natürlich auch einer gewissen Erotik nicht entbehrt. (Sophie Höfer)
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2027 Edward Cucuel * (San Francisco 1875–1954 Los Angeles) Träumerei, um 1918 Öl auf Leinwand; 100 × 100 cm Signiert rechts unten: Cucuel Rückseitig auf Leinwand bezeichnet: Réverie Provenienz Privatsammlung, Deutschland; Auktionshaus im Kinsky, 03.03.2010, Nr. 59; österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 07.06.2016, Nr. 298; österreichische Privatsammlung € 50.000–100.000
Edward Cucuel ist ein amerikanischer Künstler mit französisch-englischen Wurzeln. Er erfährt seine Ausbildung sowohl in den USA als auch in Paris an der École des Beaux-Arts. Als Sohn eines Zeitungsverlegers macht Cucuel bereits früh Erfahrung als Zeitungsillustrator. Er unternimmt viele Studienreisen ins Ausland. In Frankreich und Italien studiert er die Alten Meister. Als er 1907 aus Berlin nach München kommt, schließt er sich der Künstlervereinigung „Die Scholle“ an. Cucuels Œuvre wird stark durch die Freilichtmalerei von Leo Putz beeinflusst. Vier Jahre verbringt Cucuel mit Putz im Schloss Hartmannsberg am Chiemsee. In den folgenden Jahren nimmt er an Ausstellungen der Münchener Secession und des Salon des Beaux Arts in Paris teil. 1915 stellt er seine Werke auf der Weltausstellung in San Francisco vor. Nach 1918 richtet er sich Ateliers in München und Starnberg ein. Der Beginn des 2. Weltkrieges veranlasst ihn, im Jahr 1939 in die Vereinigten Staaten zurück zu kehren, wo er den Rest seines Lebens, bis zu seinem Tode 1954, verbringt. Der Malstil von Edward Cucuel lehnt sich an die französischen Impressionisten an. Mit seinem stimmungsvollen Lichtspiel und der starken Atmosphäre schafft er Werke, die den grundlegenden Elementen der Franzosen entsprechen. Seine bevorzugten Motive sind Akte und Frauenporträts. Seine Werke finden sich in Museen wie dem Carnegie Institute in Pittsburgh oder dem Art Institute in Chicago. (Anna Katharina Erdkamp)
2028 Carl Moll (Wien 1861–1945 Wien) Aus dem Wiener Prater, 1929 Öl auf Leinwand; 70 × 60 cm Monogrammiert rechts unten: CM Rückseitig auf alten Etiketten am Keilrahmen bezeichnet: aus dem Wiener Prater 1929 bzw. C. Moll / aus dem Wiener Prater / IV Rückseitig am Keilrahmen altes Ausstellungsetikett mit der Nummer 632 Rückseitig Etikett Sammlung Dr. Josef Weese mit Bezeichnung sowie Ausfuhrstempel des Bundesdenkmalamtes: Nr. 134 Moll Carl Wien / aus dem Wiener Prater / Öl Leinw. monogr. / B=60 cm; H=70 cm Provenienz Sammlung Dr. Josef Weese (1888–1962), Wien; Privatbesitz, Deutschland Ausstellung Brünn 1929, Sonderausstellungen Literatur Ausst.-Kat. Brünn, Sonderausstellungen. Prof. Anton Faistauer, Wien. Prof. Carl Moll, Wien. Frau Hertha Strzygowski, Brünn, 05.–26.05.1929, Kat.-Nr. 11 (?); Arthur Roessler, Wiener Künstler. Prof. Carl Moll, in: Bernhard Altmann Magazin, Jg. 2, H 11/12, 1929, S. 4, mit Abb.; Cornelia Cabuk, Carl Moll. Monografie und Werkverzeichnis, Belvedere Werkverzeichnisse, Band 11, Wien 2020, GE 378, s/w-Abb. S. 227 (dort um 1926 datiert, mit dem Titel „Mittagssonne im Prater“) € 50.000–100.000
Detail Etikett Rückseite
In den Jahren 1926 bis 1929 verbrachte Carl Moll die Wintermonate häufig im mediterranen Süden an der Côte ´d Azur, in Beaulieu und an der ligurischen Küste. Das südliche Licht bereicherte den akzentuierten Kolorismus seiner Bilder von dort, indem er das Studium von Cézanne und der französischen Impressionisten mit dem expressiven Duktus seines Spätwerks in Einklang brachte. Nach Wien zurückgekehrt, belebte diese „Lichtmalerei“ die Palette seiner Praterbilder, zu denen auch das Gemälde „Aus dem Wiener Prater“ zählt. Die Erkenntnisse der französischen Impressionisten und Postimpressionisten, welche das Licht unmittelbar in Farbe umsetzten, bestimmte Molls Darstellung der hellen, durch das Laub gefilterten Strahlen der Mittagssonne, indem er Lichter nicht nur auf dem Waldboden und das Laub setzte, sondern auch die Grüntöne dem unterschiedlichen Lichteinfall entsprechend bis ins helle Gelb abwandelte. Die Beleuchtungssituation zeichnet sich auch auf den Baumstämmen ab, die in einer Skala von braunen zu blauen und violetten Farbtönen changieren. Dementsprechend erscheint die materielle Substanz der Bildgegenstände im flüchtigen, variationsreichen Pinselduktus aufgelöst. Der Augeneindruck dieser ephemeren Lichtstimmung als das eigentliche Bildsujet wird im Titel „Mittagssonne im Prater“ ersichtlich, unter dem sein ehemaliger Mitarbeiter in der Galerie Miethke, Arthur Roessler es 1929 in seinem Beitrag „Wiener Künstler. Professor Carl Moll“ publizierte. Für seine Leistung bei der Ausstellung „Die führenden Meister der französischen Kunst im 19. Jahrhundert“ 1925 in der Secession hatte Moll den Titel Professor erhalten. Wie erfolgreich Moll in seinem Bestreben war, die französische Malkultur in die Darstellungsweise der heimischen Landschaft, insbesondere der von Waldmüller geprägten Praterlandschaft zu integrieren, zeigt seine Teilnahme mit Praterbildern an der Carnegie Institute International Exhibition 1931 oder der Venedig Biennale 1932. Im Vergleich zu den dort ausgestellten Kompositionen fasziniert das Bild „Aus dem Wiener Prater“ durch die Frische und Unmittelbarkeit des Blicks, wobei Moll den Tiefenraum des Waldinterieurs anhand der unterschiedlichen Helligkeitswerte wie bei einem Spaziergang erschloss. (Cornelia Cabuk)
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2029 Josef Floch * (Wien 1894–1977 New York) Das Leben (Blaue Landschaft mit Menschen), 1923/24 Öl auf Leinwand; 89 × 66,4 cm Signiert rechts unten: Floch Rückseitig auf Etikett eigenhändig bezeichnet: I hereby give and / donate to my daughter / Jenny Floch the pain- / ting known as: Blue / Landscape 1920 on the / reverse / Joseph Floch 1958 Provenienz Wienerroither & Kohlbacher, Wien; österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1964 New York, Forum Gallery, Inv. Nr. 1325 Literatur Karl Pallauf, Josef Floch. Leben und Werk, 1894–1977. Mit einem Werkverzeichnis seiner Ölbilder und dem Tagebuch von 1911 bis 1974, Wien 2000, Abb. S. 127, WV-Nr. 71; Karl Pallauf (Hg.)/Eberhard Kohlbacher (Hg.)/Alois Wienerroither (Hg.), Josef Floch. Wien, Paris, New York, Wien 2017, Nr. 14, Abb. S. 61
Josef Floch in seinem Pariser Atelier, 1948, abgebildet in: Karl Pallauf, Josef Floch. Leben und Werk, 1894–1977, Wien 2000, S. 37
€ 35.000–70.000
1918 reist Josef Floch nach München, wo er zum ersten Mal mit Bildern von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Hans Marées in Kontakt kommt – eine Erfahrung, die für sein weiteres Schaffen von großer Bedeutung sein wird. Sein großes Interesse am Werk anderer Künstler führt ihn auch nach Holland, Dalmatien, Italien und 1923 für sechs Monate in die Levante. Das Bild „Das Leben“ oder „Blaue Landschaft mit Menschen“ steht in enger Verbindung zu Josef Flochs Reise nach Palästina und ist in Komposition und Auf bau mit weiteren Arbeiten wie „Der Traum“, „Palästina“ oder „Figuren und Landschaft“ (Karl Pallauf, Josef Floch. Leben und Werk, 1894–1977, Wien 2000, WV-Nr. 68–70) vergleichbar. Wie wichtig das Bild für den Künstler ist, belegt die Tatsache, dass er es seiner Tochter Jenny zum Geschenk macht, wie eine eigenhändige Widmung auf der Rückseite verrät. Stilistisch und auch in der melancholischen Grundstimmung, die den alles dominierenden Blautönen zuzuschreiben ist, orientiert sich Josef Floch an den Bildern der „Blauen Periode“ von Pablo Picasso. Dieser setzt sich nach dem Selbstmord seines engsten Freundes, des spanischen Dichters Carles Casagemas, mit existentiellen Themen auseinander und verarbeitet diese in höchstemotionalen Kompositionen, die vorwiegend in der Farbe Blau ausgeführt sind. Josef Floch kombiniert diesen Gefühlskolorismus mit Neuerungen in der räumlichen Gestaltung der Bildfläche, die er aus seiner Beschäftigung mit der Kunst Paul Cézannes ableitet. Das führt zu einem Verzicht auf eine klassische Perspektive, die Tiefenwirkung entsteht rein aus der Farbe heraus. Dabei löst er die Konturen der gemalten Gegenstände nicht auf, sondern fasst Mensch, Landschaft und Architektur mit schwarzen Umrisslinien ein. Gleichzeitig baut er innerhalb dieser Konturen die Volumina mit einzelnen farbig nur leicht voneinander abweichenden Pinselstrichen auf. Auch Licht- und Schattenzonen entstehen dem Vorbild des großen Franzosen folgend rein aus der Farbigkeit heraus. Erst in der Betrachtung des Bildes aus einer gewissen Distanz entwickeln Figuren und Architektur räumliche Beziehungen in einem Vorder- und Hintereinander und die einzelnen Volumina von Körper und Landschafsformen werden erfahrbar. Die Menschen, die den Bildvordergrund dominieren, zwei Männer, eine Frau und ein Kind, sind in ihren Bewegungen verharrend, eher skulptural, denn lebendig anmutend. Lediglich das Kind, das ganz im Vordergrund mit dem Rücken zum Betrachter liegt, hat durch die rosa Farbtöne im Bereich des Kopfes und der Arme etwas Lebendiges an sich. Ebenso vermitteln die im Bild verteilten Gelb-Ockertöne, die einzelne Partien der Landschaft ausleuchten, bei längerer Betrachtung ein Gefühl der Wärme und Lebendigkeit, das in Kontrast zum dominierenden Blau tritt. Josef Flochs „Bilder sind von einer Stille, die der Ewigkeit gleicht, seine Figuren, Räume, Landschaften scheinen dem Betrachter wie durch einen feinen Schleier entrückt. Sie erzählen keine Geschichten, haben keine Handlung, sie beschreiben Zustände. Seine Gemälde gleichen Stilleben, die Geheimnisse atmen“ (Marianne Hörmann, Josef Floch, Schweigen der Bilder – Sprache der Träume, in: Parnass 2000, Heft 4). (Sophie Cieslar)
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2030 Josef Floch * (Wien 1894–1977 New York) „Red shade III“ (Liegende), 1963 Öl auf Leinwand; 51 × 43 cm Signiert links unten: Floch Provenienz Privatsammlung, Österreich Literatur Karl Pallauf, Josef Floch. Leben und Werk 1894–1977, Wien 2000, WV-Nr. 739, s/w-Abb. S. 397 € 5.000–10.000
2031 Josef Floch * (Wien 1894–1977 New York) Two Nudes in a Room, 1958 Öl auf Leinwand; 92 × 59 cm Signiert rechts unten: Floch Provenienz Forum Gallery, New York (Inv. Nr. 1124); Wienerroither & Kohlbacher, Wien; 1995 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Literatur Karl Pallauf, Josef Floch. Leben und Werk 1894–1977, Wien 2000, WV-Nr. 636, Abb. S. 361 € 18.000–35.000
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2032 Anton Faistauer (St. Martin bei Lofer 1887–1930 Wien) Ruhe auf der Flucht, um 1922/23 Öl auf Leinwand; 33 × 40,5 cm Signiert rechts oben: A. Faistauer Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Salzburger Museum Carolino Augusteum (Hg.), Anton Faistauer. 1887–1930, Ausstellungskatalog, Museum Carolino Augusteum, Salzburg 2005, Abb. S. 174 (Ruhe auf der Flucht, Deckenfresken in der Morzger Kirche, Salzburg, 1922/23) € 25.000–50.000
Anton Faistauer, Ruhe auf der Flucht, Deckenfresken in der Morzger Kirche, Salzburg, 1922/23 © Peter Hausberger, Salzburg, abgebildet in: Salzburger Museum Carolino Augusteum (Hg.), Anton Faistauer. 1887–1930, Ausstellungskatalog, Museum Carolino Augusteum 2005, Salzburg 2005, Abb. S. 174
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2033 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Schneeleopard, 1939 Öl auf Jute; 80 × 110 cm Signiert rechts oben: Roth Rückseitig am Keilrahmen eigenhändig bezeichnet: „Schnee-Leopard“, Öl / N. B.-Roth, Graz Provenienz Privatbesitz, Steiermark Ausstellung 2003 Graz, St. Veiter Schlössl Literatur Helene Martischnig, Norbertine Bresslern-Roth (1891–1978). Das malerische Werk, Dipl.-Arb., Graz 1994, Abb. 112; Michael Stoff (Hg.), Bresslern-Roth. eine Hommage im St. Veiter Schlössl, Graz 2003, Coverbild des Kataloges sowie Abb. S. 68f.; Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, 26.10.2016–17.04.2017, Graz 2016, WV-Nr. 170 (m. Abb.) sowie Abb. S. 185
Norbertine Bresslern-Roth zeichnet im Zoo, um 1950, GrazMuseum, Teilnachlass NBR, abgebildet in: Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog, Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, Graz 2016/2017, Graz 2016, S. 10
Eigenhändige Bezeichnung Rückseite
€ 150.000–250.000
Ursprünglich stammte die in Graz geborene und als Tiermalerin bekannt gewordene Norbertine Bresslern-Roth aus einfachen Verhältnissen. Bereits in der Volksschule wurde ihr künstlerisches Talent entdeckt und gefördert. Alfred Schrötter von Kristelli war ihr erster Mal- und Zeichenlehrer. Er gab ihr ab 1901 kostenfreien Unterricht – zuerst privat und danach an der Landeskunstschule in Graz. Schrötter pflegte Kontakte zur Künstlerkolonie in Dachau – dadurch gelangte auch Bresslern-Roth ab 1907 für mehrere Sommermonate dorthin und erhielt bei dem Landschaftsund Tiermaler Hans von Hayek Unterricht. Weiters vermittelte Schrötter seine Schülerin an den Druckgrafiker und Porträtisten Ferdinand Schmutzer nach Wien, bei dem sie von 1911 bis 1917 zuerst an der Damenakademie, dann in seinem Atelier an der Akademie der bildenden Künste, studierte. Nach ihrer Ausbildung kehrte sie nach Graz zurück. Sie verbrachte dort ihr restliches Leben als freischaffende Künstlerin, arbeitete als Grafikerin und Illustratorin. Darüber hinaus gab sie auch Privatunterricht. Ihr besonderer Stil zeichnet sich vor allem durch den Auftrag der Farbe aus: Diese wurde üblicherweise von der Künstlerin mittels Borstenpinsel auf eine weiß grundierte Jute getupft. Im Zusammenspiel mit dem grobmaschigen Trägermaterial entsteht ein flirrender Effekt – ein besonders auffallendes Charakteristikum von Bresslern-Roth. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemälden, verwendete sie bei dem „Schneeleopard“ eine sehr gedeckte Farbpalette. Ihre Formensprache blieb zeit ihres Lebens realistisch. Ausgefüllt wird das Gemälde von dem mächtigen Körper einer Schneeleopardin, deren Größe fast den Rahmen zu sprengen scheint. Trotz liegender Pose steht die Schwere und die Masse der Muskeln im Vordergrund. Vor der Schneeleopardin tollen zwei Junge unter dem wachsamen Blick ihrer Mutter. Sie scheinen noch nichts vom Ernst des Erwachsenseins zu ahnen. Die drei Figuren verschwimmen nahezu miteinander und bilden ein Gewirr aus Körpern. Doch gerade diese Verdichtung der Körper macht das feine Verständnis der Künstlerin für die Anatomie der Tiere augenscheinlich. (Petra Hammer-Maier)
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2034 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Schrein der unschuldigen Kinder, 1934 Öl auf Leinwand; 75,5 × 95,5 cm Monogrammiert rechts oben: W.B. Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet und datiert: „Schrein der unschuldigen Kinder“ / 1933 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Wieland Schmied u. a., Werner Berg. Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 124, s/w-Abb. S. 247 (Titel dort: ‚„Altar der unschuldigen Kinder“) Wir danken Herrn Dr. Harald Scheicher für die freundliche Unterstützung. € 120.000–240.000
Werner Berg im Atelier, 1955, abgebildet in: Franz Smola (Hg.), Werner Berg, Ausstellungskatalog, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2004/2005; Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau 2005, Wien 2005, S. 229
Werner Berg, Skizze zu „Schrein der unschuldigen Kinder“, 1934 © Dr. Harald Scheicher, Künstlerischer Nachlass Werner Berg
Das Werk Werner Bergs in den ersten Jahren in seiner Wahlheimat Unterkärnten war einerseits geprägt vom Expressionismus eines Edvard Munch oder Emil Nolde, andererseits von der Volks- und Sakralkunst seiner neuen Umgebung. Die intensive Auseinandersetzung mit deren Hervorbringungen führte nicht selten zur direkten, plakativen Umsetzung des Motivs in starken Farben und klaren Linien. Bereits in den frühen 1930er Jahren nahm diese Vorgehensweise einzelne Ansätze der Künstler der Pop-Art vorweg, wenn diese in ähnlicher Weise Motive aus Werbegrafik und Comics in ihr Werk übernahmen. So fand Berg bereits in den allerersten Jahren in Kärnten eine eigenständige, unverwechselbare künstlerische Position. Der Schrein der unschuldigen Kinder befindet sich in der Sachsenkapelle im Dom von Maria Saal. Den Künstler faszinierte wohl der Gegensatz zwischen den drallen, friedlich liegenden Figuren und den blutigen Spuren ihrer grauenhaften Ermordung. Die auf rotem Samt gebetteten Kinder sind in Werner Bergs Ölbild mit der dekorativen Umrahmung des Schreines ganz in der Fläche gehalten, nur die beiden Kerzenleuchter und die Blumen davor erschaffen räumliche Tiefe. (Harald Scheicher)
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2035
2036
Werner Berg *
Werner Berg *
(Elberfeld 1904–1981 Rutarhof)
(Elberfeld 1904–1981 Rutarhof)
Kegler, 1967 Bleistift auf Papier; 15 × 20,5 cm Monogrammiert links unten: W.B. Datiert rechts unten: 67
Blinder Organist, 1956 Holzschnitt auf Papier; 34,8 × 37,4 cm (Darstellungsgröße), 45 × 60 (Blattgröße) Signiert rechts unten: Werner Berg Betitelt links unten: „Blinder Organist“ Auflage: 12 Drucke
Provenienz österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Barbara Biller, Werner Berg. Werkverzeichnis der Holzschnitte, Bd. II, Klagenfurt 2001, Nr. 206, Abb. S. 373 ▲ € 2.500–5.000
2037
2038
Werner Berg *
Werner Berg *
(Elberfeld 1904–1981 Rutarhof)
(Elberfeld 1904–1981 Rutarhof)
Mann mit Korb, 1937 Holzschnitt auf Papier; 24 × 30,8 cm (Darstellungsgröße), 46 × 62,5 cm (Blattgröße) Signiert rechts unten: Werner Berg Betitelt links unten: „Mann mit Korb“ Auflage: 7 Drucke
Mit weißwollenen Kopftüchern, 1981 Holzschnitt auf Papier; 35 × 54 cm (Darstellungsgröße), 49,5 × 62,5 cm (Blattgröße) Signiert rechts unten: Werner Berg Betitelt links unten: „Mit weißwollenen Kopftüchern“ Auflage: 12 Drucke
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Literatur Barbara Biller, Werner Berg. Werkverzeichnis der Holzschnitte, Bd. II, Klagenfurt 2001, Nr. 70, Abb. S. 332
Literatur Barbara Biller, Werner Berg. Werkverzeichnis der Holzschnitte, Bd. II, Klagenfurt 2001, Nr. 547, Abb. S. 475 (Maße dort: 34,5 x 44 cm)
€ 4.000–8.000
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€ 4.500–9.000
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2039 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Heimfahrende, 1947 Aquarell auf Papier; 49 × 61,5 cm Monogrammiert links unten: W.B. Rückseitig bezeichnet: Werner Berg: / „Heimkehrer“ Provenienz Schütz Fine Art, Wien; österreichischer Privatbesitz € 35.000–70.000
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2040 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Sommerabend, 1975 Öl auf Leinwand; 45,5 × 76 cm Monogrammiert links unten: W.B. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Wieland Schmied u. a., Werner Berg. Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 1032, s/w-Abb. S. 317 Wir danken Herrn Dr. Harald Scheicher für die freundliche Unterstützung. € 100.000–200.000
Die Möglichkeit des „Bildes“ als solche aber gegenüber dem „Begriff“, das Abheben des Bildes von der Wirklichkeit ist an sich schon voller Geheimnis, aus welchem sich Kunst bereits in der geringsten Aktion echter gestaltender Mittel gebiert. Funktionell sind durch Erfindung und Verbreitung der Fotografie erhebliche Verschiebungen eingetreten, prinzipiell jedoch ist dadurch keinerlei Bildfindung erschüttert. Eine mit aller Ausführlichkeit und Akribie dargestellt Vedute des Canaletto ist zugleich voller Schrift und Zeichen, Signum einer vom Geist geführten Menschenhand nicht minder als die Vehemenz van Goghscher Weltergreifung. Der Verfall ist erst dort eklatant, wo Zeichen und Bezeichnetes in keiner mittelbaren Relation mehr stehen, die ja entgegen progagiertem Irrtum auch in der sublimsten, dingfernsten Zeichenschrift der Asiaten noch herrscht. Immer handelt es sich um die Ordnung der Bildelemente auf der Fläche aus unserer Imaginationsfähigkeit und Existenzverhaftung, um eine Kunst „die dem Viereck und dem Kosmos gerecht werde“ (Meyer-Amden). Die Vielfalt solcher bildnerischen Möglichkeiten ist in jeder Art Malerei, durchaus auch in der gegenständlichen, unausschöpf bar, und die Erfahrung belegt dies mit einer Fülle divergentester Gestaltungsvollzüge, die sich, womöglich benachbart, zu gleicher Zeit überschneiden. Das überaus wichtige abstrakte Element will mir jedoch immer im Sinnzusammenhang des Darstellbaren eingeschlüsselt und nie pur herausstellbar erscheinen, ebenso wenig wie wir Menschen nicht aus dem Drama des Menschseins, aus Raum und Zeit der Geschichte, herauszutreten vermögen. (Werner Berg, Bekenntnis zum Gegenständlichen, 1959)
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2041 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof)
Werner Berg vor dem Rutarhof, 1964, abgebildet in: Franz Smola (Hg.), Werner Berg, Ausstellungskatalog, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2004/2005; Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau 2005, Wien 2005, S. 230
Keusche im Winter, 1974 Öl auf Leinwand; 40,5 × 100,5 cm Monogrammiert rechts unten: W.B. Rückseitig auf Keilrahmen eigenhändige Widmung des Künstlers: Für Wieland Schmied in aller und alter Herzlichkeit Werner Berg, Rutarhof, 29. Juni 1978 Provenienz im Juni 1978 vom Künstler als Geschenk an Wieland Schmied, seither österreichischer Privatbesitz Literatur Wieland Schmied u. a., Werner Berg. Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 981, s/w-Abb. S. 313 Wir danken Herrn Dr. Harald Scheicher für die freundliche Unterstützung. € 100.000–200.000
„Alles, was Werner Berg malt, ist Bekundung seiner Lebenssituation und damit objektivierter Selbstausdruck. Ist dies Expressionismus, so ist es einer der Phase II, wie es Gottfried Benn einmal nannte. Nicht mehr Eruption und Aufschrei, sondern Klarheit und Objektivität bei allem Ausdruck. Ausdruck, aber auf die Dinge der Außenwelt gerichtet, mit größter Achtung vor dem Gegenstand. Der Gegenstand hat bei Werner Berg nichts Beiläufiges: hier soll Bericht gegeben werden von einem Stück Wirklichkeit, dessen Grenzen bestimmt und zu achten sind. So sehr zu achten, dass jede vorschnelle Formulierung Vergewaltigung wäre. Eine Eigenheit seiner Malweise, so scheint mir, kommt seinen Winterbildern besonders zugute: es ist die Kreidegrundierung, die er jeder Leinwand gibt, die die Farbe ansaugt und matt leuchten lässt. Winter bei Werner Berg! Der Winter ist die Jahreszeit, in der die Dinge zu sich selbst finden und unter der Schneedecke ihre Form wie eine erstarrte Geste darbieten. Alles wird exemplarischer. Abgeschiedenheit und Einsamkeit werden größer, Besinnung und Konzentration intensiver. Schwere Schneelast drückt auf die Dächer, deckt Brunnen, Bänke und Zäune, biegt Äste und Sträucher. Die Natur schweigt und scheint doch Antwort zu fordern. Alle Wege müssen neu gebahnt werden. Die Welt Werner Bergs ist begrenzt, aber sie lohnt den Umgang mit ihr. Wenn wir den Mut haben, auszuharren auf einem Fleck Erde, so kommt der Tag, an dem wir sicher wissen, nichts zu versäumen.“ (Wieland Schmied, „Winter bei Werner Berg“, 1959)
2042 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Kirchgeherin, 1961 Öl auf Leinwand, 75 x 95 cm Monogrammiert rechts unten: W.B. Provenienz Privatbesitz, Deutschland Literatur Wieland Schmied u. a., Werner Berg. Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 612, s/w-Abb. S. 287 Wir danken Herrn Dr. Harald Scheicher für die freundliche Unterstützung. € 150.000–300.000
„1923 kam ich zum Studium nach Wien, und seitdem wurde mir Österreich zum Schicksal, zum Boden meiner geistigen Entwicklung. Dass ich dann, Maler geworden auf dem Rutarhof in Kärnten landete, war Fügung oder, besser: eine Kette von Fügungen. Das Unterland, das so abseitig und unbeschrien ist, hatte es mir bald angetan. Ungewöhnlich und von keinem Klischee erfassbar erschienen mir auch von Anfang an die Menschen, die Kärntner Slowenen, deren Wesen ich noch nirgends echt geschildert sah. Es wäre so töricht wie falsch, sie herabzusetzen, noch auch sie billig zu idealisieren. Katholische Religiosität im Verein mit aus dem Schoß der Uhrzeit Überkommenem, ein unentwegter Fleiß und Misstrauen gegenüber großen Tönen, aber auch gegen alles zu Klare kennzeichnen die Bevölkerung. Nach einem Jahre Hiersein hätte ich leichter und mehr aussagen können als jetzt nach über zwanzig Jahren, denn alles, was sich hier vollzieht, ist nicht leicht benennbar oder durchsichtig. Eben dies Geheimere musste aber für den Künstler unserer Zeit, der ja dem Vordergrund der Dinge misstraut und die Erschütterung der Welt in den Eingeweiden spürt, ein großer Anreiz sein. Gewiss gibt es anderswo prächtigere Trachten und stattlichere Menschen, aber nur zu leicht fehlt – ich habe es zuweilen erfahren – jenes schwer zu definierende Gewürz der Besonderheit. Wer von denen, die nicht mit den Pappendeckelkronen der Altmeisterlichkeit spielen, könnte noch jene klare Selbstverständlichkeit und robuste Frische anstreben wie Courbet oder Leibl? Der Sprung, der Hang zu Chimäre, man mag ihn bedauern oder nicht, ist unleugbar, auch ist es das Chimärische nicht allein, das in den Geräuschen des Tages auf den unheimlichen Unterton horchen lässt, lange noch, bevor der steinerne Gast auftritt. Man gehe in eine der unberührteren Dorfkirchen, zu Allerheiligen auf den Friedhof von Eberndorf oder an einem der bestimmten Feiertage zum Hemma- oder Liesnaberg, wo das Volk zusammenströmt und eine Fülle von Anblicken bietet, in denen man mühelos hinter Anekdote und Folklore große Form, zeitlose Begebenheit und bildträchtiges Geheimnis entdecken kann.“ (Werner Berg, Wahlheimat Unterkärnten, 1947)
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2043 Werner Berg * (Elberfeld 1904–1981 Rutarhof) Spätwinterabend, 1968 Öl auf Leinwand; 75,5 × 95 cm Monogrammiert links unten: W.B. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Wieland Schmid u. a., Werner Berg. Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Klagenfurt 1994, WV-Nr. 820, s/w-Abb. S. 302 Wir danken Herrn Dr. Harald Scheicher für die freundliche Unterstützung. € 90.000–180.000
„Jeder hat eine Klangfarbe in sich, und das Nächtliche bewegt mich ganz besonders“, erklärte Werner Berg. So zeigt dieses Bild in dunkler Farbigkeit zwei Bäume links und rechts eines ansteigenden Weges. Oft kam der Künstler spätabends durch seine Felder gehend an dieser Stelle vorbei. Seit er die Kirschbäume im März 1931 im Spätwinter erstmals aus dem Wald tretend auf der Höhe unmittelbar vor seinem Rutarhof sah, begleitete ihn deren wiederholte Darstellung fünf Jahrzehnte lang durch alle Lebensstationen – „als Gleichnis der Welt aus der Anschauung“. Der Kunstkritiker Jörg Lampe schrieb 1970, in einer Zeit, als das Leben Werner Bergs durch die schwere Krankheit seiner Frau überschattet war, nach einem Besuch auf dem Rutarhof: „Über allem, über allen Motiven aus dem einen Thema des zugrundeliegenden Existenzbereiches liegt der Schatten der Vergänglichkeit, der Vergeblichkeit, vielleicht auch der Unzulänglichkeit allen Kreaturseins, aber mit der Würde und der Haltung dessen, was man als fraglose Schicksalsbereitschaft bezeichnen kann, ausgestattet und zur Gestalt gereift. Man spürt das Schwere und das Leid, aber keine Klage, sondern eben die Bereitschaft zum so Sein, wie es ist. Daraus aber erwächst ein eigenartiger Frieden, ein Frieden voller Schwere und vielleicht sogar Traurigkeit, aber in einer Ergebenheit, die nicht zuletzt die Würde, ja das Element seiner Schönheit ist.“ (Harald Scheicher)
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Anton Mahringer im Atelier, 1951, © Christian Mahringer, Salzburg, abgebildet in: Gerbert Frodl (Hg.)/Elisabeth Brandstötter (Hg.), Anton Mahringer, Salzburg 2004, S. 400
2044 Anton Mahringer * (Neuhausen 1902–1974 St. Georgen/Gailtal) Sommertag in Kärnten, 1939 Öl auf Leinwand; 51,5 × 68,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Anton Mahringer / 1939 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Gerbert Frodl und Elisabeth Brandstötter (Hg.), Anton Mahringer, Salzburg 2004, WVAM 239, s/w-Abb. S. 294 € 25.000–50.000
Ab 1935 kommt im künstlerischen Schaffen Anton Mahringers eine weitere Besonderheit hinzu. Neben dem meisterlich gewählten und betonten Kolorit seiner beeindruckenden Landschaftsbilder der Kärntner Gegend, entwickelt er sich hin zur malerischen Darstellung des Lichts, die seine Landschaftsansichten bereichert und damit deutlich an atmosphärischer Stimmung gewinnen ließ. In Folge dessen wird für den Künstler zunehmend eine helle, transparente Farbpalette charakteristisch, welche die Landschaften in eine sonnendurchflutete Lichtstimmung taucht. Das warme Sonnenlicht nimmt dabei geradezu die Hauptrolle in den Landschaftsszenen ein. Dafür ist das stimmungsvolle Bild „Sommertag in Kärnten“ aus dem Jahr 1939 ein besonders schönes Beispiel. Mahringer öffnet dem Betrachter einen ungehinderten Blick auf eine lichtdurchflutete Sommerlandschaft mit sanften hügeligen Wiesen und Feldern in wunderschönen, leichten und pastelligen Farbtönen vordergründig in Grün und Gelb, zwischendurch akzentuiert durch große Nadelbäume in sattem Grün, weiter zu einem Dorf mit einem schlanken aufragenden Kirchturm bis hin zu den fernen Gebirgsketten in kühleren Farbklängen von Blau, Violett, Rosa und Weiß, die farblich scheinbar nahtlos in den sommerlichen Himmel übergehen. Der Horizont ist charakteristisch für Mahringer sehr hoch angesetzt. Durch das bewusste Nebeneinandersetzen von warmen Farbtönen in der Landschaft und kühlen Farbtönen im fernen Hintergrund des Gebirges und des Himmels schafft der Künstler eine gelungene Tiefenperspektive und steigert die sinnliche Wirkung von Wärme und Kälte. Vermutlich hatte Mahringer die Farbenlehre des Stuttgarter Professors Adolf Hölzel dazu inspiriert. Hölzel hatte zwar kurz vor Mahringers Studienzeit in Stuttgart die Akademie verlassen. Seine Farbtheorien waren aber weiterhin an der Akademie sehr angesehen. In seinen Lehren beleuchtet er unter anderem die subjektive Wirkung des Wechsels von warmen und kalten Farben. Mahringer hat diese Wirkung in seinen Landschaften seiner geliebten Wahlheimat Kärnten auf höchstem Niveau umgesetzt. Nicht umsonst wurde er von späteren Rezensenten als Maler, der es versteht, auch die Luft zu malen, bezeichnet. Bis heute ist die Begeisterung für sein Werk ungebrochen und er ist zweifellos einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des 20. Jahrhunderts in Österreich. (Sophie Höfer)
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Arnold Clementschitsch © Archiv Leonore Lukeschitsch, abgebildet in: Christine Wetzlinger-Grundnig (Hg.)/Museum Moderner Kunst Kärnten (Hg.), Arnold Clementschitsch, Klagenfurt 2016, S. 421
2045 Arnold Clementschitsch * (Villach 1887–1970 Villach) Abendleuchten der Julier, um 1925 Öl auf Leinwand; 55,5 × 84,5 cm Signiert links unten: Clementschitsch Bezeichnet rechts unten: Juni Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Christine Wetzlinger-Grundnig/Museum Moderner Kunst Kärnten (Hg.), Arnold Clementschitsch, Klagenfurt 2016, Nr. WVAC 188, Abb. S. 328 € 15.000–30.000
Mit der Orientierung an der realen Gegenstandswelt und der künstlerischen Wiedergabe nach der eigenen, erinnerten Vorstellung gelangt der Kärntner Arnold Clementschitsch, der sowohl in Wien als auch in München eine künstlerische Ausbildung genoss, zu einer reduzierten, expressiven Ausdrucksweise, die seine Bilder so faszinierend macht. Neben der Porträtmalerei erlangt seit der Mitte der 1920er Jahre die Landschaftsmalerei zentrale Bedeutung in seinem Werk. Die heimatliche Umgebung, insbesondere der Ossiachersee, aber auch das Mittelmeer werden von Clementschitsch immer wieder in äußerst stimmungsvollen Ansichten aufgegriffen. In dieser Zeit ist die Annäherung an die Kunst von Herbert Boeckl, der ihm ein wichtiger Freund wurde, spürbar. Er inspirierte Clementschitsch zu einer freien, ungebundenen Malweise. Die Dominanz der Farbe in der Bildgestaltung ist dabei von großer Bedeutung. Er verwendete Farbbalken und -flecken, die ohne Konturen aneinandergesetzt sind und so ein Landschaftsbild formen. Dem Pinselstrich kommt dabei eine wichtige Stellung zu, da er für den expressiven Gesamtcharakter und die Dynamik des Gemäldes bedeutend ist. Im atmosphärischen Bild „Abendstimmung der Julier“ aus den Jahren um 1925 ist der ruhige See im unteren Bildbereich mit horizontal geführten Pinselbewegungen in unterschiedlichen bläulichen, lila, grünlichen und weißen Tönen dargestellt. Im Mittelteil befinden sich die sanft hügelige, wie verzaubert wirkende Landschaft am See und schneebedeckte Berggipfel in der Ferne. Die Farben in Grün, Grau und Blau wurden hier dynamischer aufgetragen. Der Himmel nimmt den größten Teil des Bildraumes ein und verleiht der menschenleeren Landschaftsdarstellung eine faszinierende Stimmung. Durch verschiedene Blau- und Grautöne erkennt man Wolkenformationen und bekommt ein Gefühl für die unendliche Weite des Himmels. Trotz der relativ abstrakten Komposition sind der See und die ihn umgebende Landschaft deutlich zu erkennen. Der lyrische Charakter, der klare Bildauf bau und die harmonische Farbgebung zeichnen dieses typische und schöne Werk von Clementschitsch besonders aus. (Sophie Höfer)
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2046 Herbert Boeckl * (Klagenfurt 1894–1966 Wien) Stehender Akt, 1927 Öl auf Leinwand; 104 × 75 cm Provenienz Maria Boeckl, Wien; Leonore Boeckl, Wien; österreichischer Privatbesitz
Herbert Boeckl in seinem Atelier in der Argentinierstraße, 1964, abgebildet in: Agnes Husslein-Arco (Hg.), Herbert Boeckl, Ausstellungskatalog, Belvedere Wien, Wien 2009/2010, Weitra 2009, S. 400
Literatur Claus Pack, Der Maler Herbert Boeckl, Wien/München 1964, Kat.-Nr. 83; Gerbert Frodl, Herbert Boeckl. Mit einem Werkverzeichnis der Gemälde von Leonore Boeckl, Salzburg 1976, S. 179, Kat.-Nr. 100; Agnes Husslein-Arco (Hg.), Herbert Boeckl. Retrospektive, Katalog mit Werkverzeichnis der Ölbilder, Skulpturen, Fresken und Gobelins, Belvedere Wien, 21.10.2009 – 31.01.2010, Weitra 2009, WV-Nr. 120, Abb. S. 351 € 70.000–140.000
1921 reist Herbert Boeckl nach Berlin und 1923 das erste Mal nach Paris. Auf Empfehlung von Egon Schiele hatte er einen Vertrag mit dem Wiener Kunsthändler Gustav Nebehay abschließen können. Ein monatlicher Fixbetrag sichert nun das Grundeinkommen und ermöglicht auch diese Studienreisen. In Berlin sieht der Künstler im Spätherbst 1921 eine große Cézanne-Ausstellung bei Paul Cassirer, dem großen Förderer Oskar Kokoschkas. In Paris besucht er alle großen Museen und kann sich vor den Originalen mit den Neuerungen in der damaligen Kunsthauptstadt auseinandersetzen. Die beiden Reisen bleiben nicht ohne Auswirkung auf seine weitere künstlerische Entwicklung. Er beginnt nun die Raumperspektive aufzulösen und die Körperlichkeit vom Gegenstand zu lösen. Die Farbe wird immer mehr von einem „Darstellungsmittel zum Gestaltungsmittel“ (Agnes Husslein-Arco (Hg.), Herbert Boeckl. Ausstellungskatalog, Belvedere, Wien 2009/2010, S. 38). Herbert Boeckl trennt die Gegenstände von einer genauen Vorstellung, nimmt ihnen ihre fix vorgegebene Gestalt, um in der Ausdrucksweise flexibler zu werden. Doch der Weg in die reine Farbmaterie erweist sich als Sackgasse und er erkennt, „dass seine Deutung der Welt das Sujet benötigt, um eine Kommunikation zwischen erlebter Wirklichkeit, gemaltem Bild und dem Betrachter in Gang zu bringen“ (s.o., S. 128). In den weiteren Jahren wird er zu einer ganz eigenen Kombination von Realismus und Abstraktion finden, die seinen Rang als einen der wichtigsten österreichischen Neuerer der Kunst untermauert. Auch in dem 1927 entstandenen „Akt“ nimmt die Farbe eine zentrale Rolle in der Bildgestaltung ein. In pastosem Auftrag gestaltet Boeckl den Körper der Frau mit seinen weiblichen Rundungen. Mittels der Farbe gestaltet er Raum und Atmosphäre, Tiefenwirkung und Fläche, Temperaturzonen und haptische Sensation. In schreitender Position ist die Frau wiedergegeben, den rechten Arm erhoben, der einen kaum sichtbaren Stock hält. In einem zeitgleich entstandenen weiteren weiblichen Akt ist dieser Stab als knorriger Ast deutlicher zu erkennen. Vorliegendes Bild ist expressiver und die Gesichtszüge der Frau prägnanter gestaltet. Erinnert die Komposition, die sinnliche Körpergestaltung und Positionierung der Frau an die barocken Aktdarstellungen Peter Paul Rubens’, so verweisen die Gesichtszüge der Dargestellten mit der spitzen Nase und den scharfen Konturlinien in Nasenrücken, Augen und Brauen auf eine Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Kubismus. Parallelen zu Pablo Picassos „Les Desmoiselles d’Avignon“ sind evident. Das Werk war 1916 erstmals in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert worden und im April 1925 in der von André Breton herausgegebenen Zeitschrift „La Révolution surréaliste“ publiziert worden. Es ist also durchaus möglich, dass Herbert Boeckl das Bild vor der Entstehung des Aktes gesehen hat. Die Arbeiten der 1920er Jahre und Bilder wie dieses markieren den Weg des Künstlers in eine gänzlich eigenständige Richtung: für seine virtuose Malerei, für seine „zu plastischen Farbkörpern entwickelten Farbflecken“ (s.o., S. 38) gibt es keine eigentlichen Vorbilder. (Sophie Cieslar)
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2047 Herbert Boeckl * (Klagenfurt 1894–1966 Wien) Landschaftskomposition, 1949 Aquarell auf Papier; 33,5 × 42 cm Signiert und datiert links unten: Boeckl 49 Rückseitig Etikett: H.B. Inv.Nr. 172 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2048
Willy Eisenschitz in seinem Atelier (ca. 1938), abgebildet in: Jean Perreau, Willy Eisenschitz 1889–1974, Edition Schütz, Linz 1999, S. 31
Willy Eisenschitz * (Wien 1889–1974 Paris) Weiblicher Akt, 1931 Öl auf Leinwand; 130 × 97 cm Signiert und datiert links unten: W. Eisenschitz 1931 Rückseitig auf Leinwand bezeichnet: Willi / Eisenschitz / 8 r de Tourno / 3 toiles Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 26.11.2013, Nr. 525; österreichische Privatsammlung Literatur Jean Perreau, Willy Eisenschitz 1889–1974, Edition Schütz, Linz 1999, WV-Nr. H 302, Abb. S. 222 € 25.000–50.000
Willy Eisenschitz wurde 1889 als Sohn einer gutbürgerlichen jüdischen Familie in Wien geboren. Schon früh zeigte er Interesse an der Kunst. Sein Vater, ein Anwalt stand den künstlerischen Plänen eher skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz begann Eisenschitz 1911 ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Begeistert vom Impressionismus und den internationalen Strömungen, zog es ihn 1912 in die Kunstmetropole Paris, wo er sein Studium an der renommierten Académie de la Grande Chaumière fortsetzte. Hier lernte er seine zukünftige Ehefrau, die Malerin Claire Bertrand kennen. Die Liebe war so groß, dass sie ihm während des Ersten Weltkriegs freiwillig in ein Internierungslager folgte. Nach Kriegsende erkrankte Eisenschitz an Tuberkulose. In den Schweizer Bergen in Luzern fand er neue Kraft. 1920 kehrte er nach Paris zurück. Obwohl für Eisenschitz Frankreich zur neuen Heimat wurde, verlor er nie den Blick nach Österreich. Mit Künstlern wie Josef Floch und Viktor Tischler stand er im Austausch. Eine Reise nach Menton 1921 wurde für Eisenschitz zum künstlerischen Schlüsselerlebnis. Fasziniert vom intensiven Licht- und Farbenspiel der südfranzösischen Provence, entdeckte er die freie Natur für sich. Farbenfrohe Landschaftsbilder im expressiven Duktus bestimmten nun sein künstlerisches Schaffen. Studienreisen nach Italien, Spanien und Afrika bestärken sein anhaltendes Interesse an der Landschaft als poetisches Bildmotiv. 1924 stellte er gemeinsam mit seiner Frau in der renommierten Galerie Berthe Weill aus, die internationale Künstler wie Picasso und Modigliani präsentierte. Während des Zweiten Weltkriegs zog das Ehepaar in den Luftkurort Dieulefit, der zur Zuflucht von Künstlern und Intellektuellen wie Pierre Jean Jouve und Emmanuel Mounier wurde. Nach dem Tod seiner Frau 1969 übersiedelte Eisenschitz zurück nach Paris, wo er bis zu seinem Tod 1974 künstlerisch aktiv war. Das Ölbild „Weiblicher Akt“ von 1931 gehört zu einer exquisiten Reihe von Akten, die der Künstler in seinem Werk vereint. Als Modell hatte ihm wohl seine Ehefrau Claire Bertrand gedient, die ihm auch Muse war. Spannung entsteht durch den diagonalen Bildauf bau, der die plastische Figur vor dem abstrahierenden Hintergrund in Szene setzt. Warme Gelb- und Orangetöne auf herausragenden Körperpartien stehen dabei im Kontrast zu kühlen Grün- und Blautönen. Das Sujet vereint Impressionismus und Expressionismus auf raffinierte Weise und offenbart Eisenschitzs starkes Interesse für die französische Avantgarde von Degas bis Renoir bis zu den Fauves. (Stefan Üner)
Oskar Kokoschka, Rom 1949, Fotografie Herbert List © Herbert List Estate, Hamburg Germany, abgebildet in: Tobias G. Natter (Hg.)/Franz Smola (Hg.), Kokoschka. Das Ich im Brennpunkt, Ausstellungskatalog, Leopold Museum, Wien 2013, S. 220
2049 Oskar Kokoschka * (Pöchlarn 1886–1980 Montreux) Porträt Mosche Dajan, Verteidigungsminister von Israel, 1973 Schwarze Kreide auf Papier; 63,3 × 50,5 cm Prägestempel Atelier Kokoschka unten rechts Provenienz direkt bei Olda Kokoschka, der Witwe des Künstlers, erworben; Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher, Wien; im Februar 2000 dort erworben, seither österreichische Privatsammlung Literatur Vergleiche: Hans M. Wingler/Friedrich Welz, Oskar Kokoschka. Das druckgraphische Werk, Salzburg 1975, Nr. 496, S. 276 Echtheitsbestätigung von Olda Kokoschka, Villeneuve, 10.07.2000, liegt in Kopie bei. Diese Zeichnung wird von Dr. Alfred Weidinger in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis Oskar Kokoschka, Zeichnungen/Aquarelle, aufgenommen. € 20.000–35.000
Mosche Dajan, 1915 im Kibbuz Degania nahe des Sees Genezareth in Palästina geboren, war Israels Verteidigungsminister, als Oskar Kokoschka ihn 1973 porträtierte. Seit 1953 gehörte Dajan der Knesset, dem israelischen Parlament, an. In den Jahren zwischen 1959–64 war er Landwirtschaftsminister, ab Juni 1967 Verteidigungsminister, eine Position, die er bis zur Auflösung des Kabinetts im Mai 1974 inne hatte. Im Jahr 1941 hatte Dajan sein linkes Auge bei Kämpfen in Syrien verloren. Die leere Augenhöhle bedeckte er mit einer schwarzen Augenklappe, die zu seinem Markenzeichen wurde. (Claudia Mörth-Gasser)
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2050 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) o. T. (Frau mit Esel), 1948 Aquarell und Tusche laviert auf Bütten; 36 × 23 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: AK 48 Provenienz österreichische Privatsammlung € 2.000–4.000
2051 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Krieger Tusche, Aquarell auf Papier; 21 × 6,2 cm Rückseitig Künstlerstempel Provenienz österreichischer Privatbesitz € 600–1.200
2052 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Fischer, 1949 Tusche auf Papier; 21,2 × 13,8 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert links unten: Kubin 49 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2053 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Vampir, 1941 Graphit auf Katasterpapier; 31,5 × 39 cm Bezeichnet und monogrammiert links unten: Vampir AK. Datiert rechts unten: 1941 Provenienz österreichische Privatsammlung Literatur Vergleiche: Peter Assmann (Hg.), Alfred Kubin (1877–1959). Mit einem Werkverzeichnis des Bestandes im Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz 1995, Abb. S. 351 („Der Vampir II“, um 1940, Nr. HA II 3855) € 1.500–3.000
2054 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Ashaver – Der ewige Jude Bleistift auf Papier; 28,5 × 21,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und bezeichnet rechts unten: AKubin / der ewige Jude. Provenienz Galerie Maier, Innsbruck; österreichischer Privatbesitz € 800–1.600
2055 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Liegender Mann Tusche auf Papier; 8,2 × 16 cm Signiert rechts unten: Kubin Trockenstempel Gauss Provenienz Galerie Welz, Salzburg; österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2056 Alfred Kubin * (Leitmeritz 1877–1959 Zwickledt) Dorflandschaft im Sonnenschein Tusche, Aquarell auf Papier; 33,5 × 30 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: AKubin Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.800–3.600
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2057 Erwin Dominik Osen * (Wien 1891–1970 Dortmund) Blume, 1909 Aquarell auf Papier; 49,5 × 31 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: Erwin / Dom / Osen / 1909 Provenienz europäischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2058 Erwin Dominik Osen * (Wien 1891–1970 Dortmund) Studie von Kranken, 1919 Aquarell, Bleistift auf Papier; 24,3 × 29 cm (Passep.-Ausschnitt), 25,8 × 30 cm (Blattgröße) Signiert und datiert rechts mittig: Osen / Erwin 1919 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2059 Erwin Dominik Osen * (Wien 1891–1970 Dortmund) Blumen auf La Croix de Sud, 1959 Öl auf Leinwand; 50,5 × 35,5 cm Signiert, bezeichnet und datiert unten mittig: Erwin / Dom / Osen / Croix de Sud / IX 59 / Amazonas Braziel Provenienz europäischer Privatbesitz € 1.500–3.000
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2060 Georg Mayer-Marton * (Raab, Ungarn 1897–1960 Liverpool) Hafenlandschaft, 1951 Öl auf Hartfaserplatte; 48,5 × 66 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: M.M. 51 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Peter Chrastek (u.a.), Expressiv, Neusachlich, Verboten – Hagenbund und seine Künstler, Wien 1900–1938, Wien 2016, Abb. S. 180 € 15.000–30.000
Georg Mayer-Marton war aus politischen Gründen gezwungen 1938 Österreich zu verlassen und emigrierte nach England. Dort musste er sich erst an die, für ihn so ungewohnte, dunkle und nebelerfüllte Landschaft gewöhnen. Das Malen half Mayer-Marton sich in sein neues Umfeld einzugewöhnen. Aber nicht das Kopieren der Hügel, Felder und Häuser waren sein Ziel, sondern die Umsetzung des Gesehenen in „bewegte Bilder“. Dies gelang ihm mit Hilfe der, in den 50er und 60er Jahren populär gewordenen Kinetischen Kunst. Die Bewegung wird zum integralen ästhetischen Bestandteil des Kunstobjektes. Sei es deshalb, weil sich das Objekt scheinbar verändert, weil sich der Betrachter bewegt oder auch weil eine Illusion eine Bewegung vortäuscht. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich in dem hier gezeigten Bild „Hafenlandschaft“ von 1952. Der Hafen und der Himmel sind eingetaucht in die verschiedensten Grauschattierungen. Lediglich im Hintergrund kann man die saftigen, grünen Wiesen Englands erahnen. Das blaue Boot mit dem roten Segel ist der Mittelpunkt des Bildes – alles dreht sich um dieses zentrale Geschehen. Das Wasser scheint eine Art Sog um den Schiffskörper zu bilden. Man kann die starken Wellen und die Bewegung des Wassers deutlich erkennen und hofft, dass sich das kleine Segelboot – eingeklemmt zwischen Hafenmauer und Dampfer – behaupten kann und keinen Schiff bruch erleidet.
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2061 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Stadt, 1935 Öl auf Leinwand; 96 × 126 cm Etikett der Galerie Peithner-Lichtenfels mit Bezeichnung rückseitig auf Leinwand Provenienz Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien; 1983 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1983 Wien, Galerie Peithner-Lichtenfels, Retrospektive Literatur Gustav Hessing, Katalog der Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien 1983, Nr. 1 (o. Abb.) € 9.000–18.000 Gustav Hessing vor der Staffelei, abgebildet in: Martin Suppan (Hg.), Gustav Hessing – Sensation der Farbe, Wien 2005, Abb. 40, S. 37
2062 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Schlossmauer in Himberg, 1960 Öl auf Leinwand; 90 × 100 cm Etikett der Galerie Peithner-Lichtenfels mit Bezeichnung rückseitig auf Leinwand Provenienz Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien; 1983 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1983 Wien, Galerie Peithner-Lichtenfels, Retrospektive Literatur Josef Krenstetter und Alfred Sammer, Hessing, Monografie, Wien/München 1975, Nr. 22 (m. Abb.); Gustav Hessing, Katalog der Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien 1983, Nr. 50 € 8.000–16.000
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2063
2064
Gustav Hessing *
Gustav Hessing *
(Czernowitz 1909–1981 Wien)
(Czernowitz 1909–1981 Wien)
Brooklyn Bridge, New York, 1965 Aquarell auf Papier; 46,5 × 63,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert, bezeichnet und datiert links oben: G. Hessing NY. / 65
Ruhender Akt, 1950–52 Tempera auf Papier; ungerahmt; 69 × 104 cm
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
Provenienz Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien; 1983 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1983 Wien, Galerie Peithner-Lichtenfels, Retrospektive Literatur Josef Krenstetter und Alfred Sammer, Hessing, Monografie, Wien/München 1975, Nr. 13 (m. Abb.); Gustav Hessing, Katalog der Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien 1983, Nr. 114 (o. Abb.) € 3.500–7.000
2065 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Dächer, 1965 Öl auf Leinwand; 90 × 130 cm Etikett der Galerie Peithner-Lichtenfels mit Bezeichnung rückseitig am Keilrahmen Provenienz Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien; 1983 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1983 Wien, Galerie Peithner-Lichtenfels, Retrospektive Literatur Gustav Hessing, Katalog der Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien 1983, Nr. 54 € 8.000–16.000
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2066 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Bildnis Ludwig Schwarzer, 1963 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 96 × 72 cm Monogrammiert und datiert rechts oben: GH 63 Signiert rückseitig auf Leinwand: Hessing Provenienz direkt von der Witwe des Künstlers erworben (ca. 1985); seither in österreichischem Privatbesitz € 5.000–10.000
2067 Gustav Hessing * (Czernowitz 1909–1981 Wien) Bildnis Frau Schwarzer, 1963 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 102 × 78 cm Signiert und datiert links oben: G Hessing / 63 Provenienz direkt von der Witwe des Künstlers erworben (ca. 1985); seither in österreichischem Privatbesitz € 5.000–10.000
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2068
2069
Alexander Rothaug
Alexander Rothaug
(Wien 1870–1946 Wien)
(Wien 1870–1946 Wien)
Der Jüngling Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 22,2 × 33,5 cm Signiert rechts oben: Alexander Rothaug Betitelt unten mittig: Der Jüngling
Morgen im Paradies Tempera auf Holz; 41,5 × 58 cm Signiert links unten: Alex. Rothaug Rückseitig auf Holz bezeichnet: Morgen im Paradies / Rothaug Alexander, Temperagemälde / ist nur mit Benzin / zu reinigen
Provenienz Dorotheum Wien, 17.03.1987, Nr. 432; österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
Provenienz Dorotheum Graz, 30.11.2017, Nr. 61; österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2070 Friedrich Beck (Wien 1873–1921 Wien) Winterlandschaft, 1912 Öl auf Leinwand; 100 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: F. Beck. 1912. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.500–7.000
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2071 Maximilian Kurzweil (Bisenz 1867–1916 Wien) Der Polster (Martha Kurzweil auf dem Divan sitzend), 1903 Farbholzschnitt auf dünnem Japanpapier, auf graubraunem Untersatzkarton; ungerahmt; 38,8 × 31 cm (Blattmaß) Blatt aus der Jahresmappe der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst 1903; Bezeichnet links unten auf Unterlagekarton: „Der Polster“. Farbiger Originalholzschnitt von Maximilian Kurzweil. Bezeichnet rechts unten auf Unterlagekarton: Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien. Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Fritz Novotny/Hubert Adolph, Max Kurzweil, Ein Maler der Wiener Sezession, Wien/München 1962, Nr. 428; Max Kurzweil. Licht und Schatten, Ausstellungskatalog Österreichische Galerie Belvedere, 11. Mai – 4. September 2016, Taf. 24, Abb. S. 97 € 500–800
2072 Maximilian Kurzweil (Bisenz 1867–1916 Wien) Bildnis einer Frau mit Hut, um 1900 Öl auf Karton; 47 × 30 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2073 Maximilian Kurzweil (Bisenz 1867–1916 Wien) „Werft in Concarneau“ Öl auf Karton; 26 × 35,5 cm Signiert links unten: Kurzweil Rückseitig auf Karton handschriftlich betitelt € 2.500–5.000
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2074 Robin Christian Andersen * (Wien 1890–1969 Wien) Dorfansicht, um 1960 Öl auf Leinwand; 60 × 79,5 cm Monogrammiert rechts unten: R. C. A. Signiert rückseitig auf der Leinwand: R. C. Andersen Provenienz Auktionshaus von Zezschwitz Kunst und Design, München, 25.06.2005, Nr. 1038; österreichischer Privatbesitz Das Gemälde wurde von Herrn Dr. Franz Smola für das Werkverzeichnis Robin Christian Andersen dokumentiert. € 2.500–5.000
2075 Robin Christian Andersen * (Wien 1890–1969 Wien) Stillleben mit Weintrauben, um 1925 Öl auf Leinwand; 73 × 51 cm Signiert links oben: R. C. Andersen. Rückseitig auf altem Etikett bezeichnet: Stilleben mit Weintrauben Provenienz österreichischer Privatbesitz Das Gemälde wurde von Herrn Dr. Franz Smola für das Werkverzeichnis Robin Christian Andersen dokumentiert. € 4.000–8.000
2076 Josef Dobrowsky * (Karlsbad 1889–1964 Tullnerbach) Dame mit Krug, 1930er Jahre Öl auf Leinwand; 120 × 89 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2077 Lovis Corinth (Tapiau 1858–1925 Zandvoort) Marie Antoinette auf dem Weg zum Schafott, 1894 Bleistift, Rötel auf Papier; 36,5 × 43,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Atelierstempel rechts unten Provenienz österreichische Privatsammlung € 2.000–4.000
2078 Anton Faistauer (St. Martin bei Lofer 1887–1930 Wien) Darstellung im Tempel mit Greis Simeon – Entwurf für die Deckenfresken in der Morzger Kirche, Salzburg, um 1922/23 Bleistift und Pastell auf Papier; 60,5 × 47,5 cm Provenienz Dorotheum Wien, 25.11.2008, Nr. 12; österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Salzburger Museum Carolino Augusteum (Hg.), Anton Faistauer. 1887–1930, Ausstellungskatalog, Museum Carolino Augusteum, Salzburg 2005, Abb. S. 171 (Deckenfresken in der Morzger Kirche, Salzburg, 1922/23) € 2.500–5.000
2079 Erwin Puchinger (Wien 1876–1944 Wien) Finis Tusche laviert, weiß gehöht auf Papier; 20,5 × 13,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Erwin Puchinger Betitelt links oben: Finis Provenienz österreichischer Privatbesitz € 300–600
2080 Luigi Kasimir * (Pettau 1881–1962 Wien) Kronborg, 1919 Farbradierung auf Papier; 46,5 × 60 cm Rechts unten signiert: Luigi Kasimir Links unten betitelt: Kronborg Rechts unten in der Platte betitelt und datiert: Kronborg 1919 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 200–400
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2081 Broncia Koller-Pinell (Sanok 1863–1934 Wien) Rast auf der Brücke, 1910–1915 Öl auf Leinwand; 90 × 63 cm Rückseitig auf Etikett auf Keilrahmen Nachlass-Bestätigung von Rupert Koller: Ich, Rupert Koller, bestätige als Sohn und Erbe, daß das Ölbild „Rast auf der Brücke“ Größe 63 x 90 aus dem Nachlaß meiner Mutter der akad. Malerin Bronislava Koller käuflich erworben wurde. Ob. Waltersdorf, 3.1.1970 Rupert Koller Provenienz aus dem Nachlass der Künstlerin; 1970 bei Rupert Koller, dem Sohn der Künstlerin erworben, seither in Familienbesitz, Privatbesitz, Belgien Literatur Die Malerin Broncia Koller, 1863–1934, Sonderausstellung 9. Mai bis 27. Juli 1980, Katalog Niederösterreichisches Landesmuseum, Wien 1980, Kat.-Nr. 6, Abb. 3; Sieglinde Baumgartner, Broncia Koller-Pinell 1869–1934. Eine österreichische Malerin zwischen Dilettantismus und Profession, Monografie und Werkverzeichnis, Diss. an der Universität Salzburg, Salzburg 1989, Bd. II, Gem. 156 (s/w-Abb) € 6.000–12.000
2082 Maximilian Florian * (Klagenfurt 1901–1982 Klosterneuburg) Stillleben mit Blumen und Muschel, 1954 Öl auf Leinwand; 89 × 74 cm Signiert und datiert links unten: M. Florian 1954 Wien Provenienz österreichischer Privatbesitz € 4.000–8.000
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2083 Karl Dopler * (Wien 1891–1967 Wien) Bärenmutter mit Kindern, 1945 Öl auf Holz; 65 × 76,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Karl Dopler / 1945 Provenienz österreichischer Privatbesitz ▲ € 1.500–3.000
2084 Carl Fahringer * (Wiener Neustadt 1874–1952 Wien) Adler Öl auf Karton; 72,5 × 51 cm (Rahmenausschnitt) Signiert rechts unten: C. Fahringer Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2085 Heinrich Krause * (Rodaun 1895–1985 Wien) Diana Öl auf Leinwand; 113 × 64,5 cm Signiert rechts unten: Krause Provenienz österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1931 Wien, Secession, CXVII. Ausstellung der Vereinigung bildender Künstler Wiener Secession, Frühjahrsausstellung, 18. April – 26. Juli, Nr. 50 (mit Abb.) € 2.500–5.000
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2086
2087
Greta Freist *
Greta Freist *
(Weikersdorf/NÖ 1904–1993 Paris)
(Weikersdorf/NÖ 1904–1993 Paris)
Alraun (Serie: Wunder der Natur), 1980 Öl auf Leinwand; 65 × 92 cm Betitelt links oben: Alraun Signiert und datiert rechts oben: Greta Freist / 1980
Die Blume des Herzens, 1968 Öl auf Leinwand; 60 × 72 cm
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Kulturabteilung des Landes Niederösterreich (Hg.), Greta Freist, Ausstellungskatalog, Niederösterreichisches Landesmuseum, Wien 1991, s/w-Abb (o. S.) € 3.000–6.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Kulturabteilung des Landes Niederösterreich (Hg.), Greta Freist, Ausstellungskatalog, Niederösterreichisches Landesmuseum, Wien 1991, s/w-Abb. (o. S.) € 4.000–8.000
2088 Greta Freist * (Weikersdorf/NÖ 1904–1993 Paris) Nizza, 1963 Öl auf Leinwand; 81 × 116 cm Signiert und datiert links unten: G. Freist 1963 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Kulturabteilung des Landes Niederösterreich (Hg.), Greta Freist, Ausstellungskatalog, Niederösterreichisches Landesmuseum, Wien 1991, s/w-Abb. (o. S.) € 5.500–10.000
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2089 Franz Elsner * (Wien 1898–1977 Wien) Kleines Blumenstück Öl auf Hartfaserplatte; 57,5 × 41 cm Signiert rechts unten: Elsner Provenienz österreichischer Privatbesitz € 800–1.600
2090 Franz Elsner * (Wien 1898–1977 Wien) Motiv aus Waidhofen Öl auf Pressspanplatte; ungerahmt; 50 × 63,5 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2091 Hans Massmann * (Bukarest 1887–1973 Wien) Kornmandln Öl auf dünnem Karton; 70 × 82,5 cm Signiert links unten: Hans Massmann Rückseitig bezeichnet: Hans Massmann / Wien VI. / 56 / Linieng. 2a Rückseitige Rahmenabdeckung ebenfalls bemalt und bezeichnet: Hans Massmann / Wien VI. Linieng. 2a / „Am Waldesrand“ / Öl Rückseitig auf „Waldesrand“ Künstlerhaus-Etikett: 1959/232 (von Herrn Nikolaus Domes, Künstlerhaus Archiv Wien, bestätigt) Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
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2092 Siegfried Stoitzner * (Wien 1892–1976 Krems) Hoher Markt in Krems zur Vorweihnachtszeit Mischtechnik auf Karton; 27 × 25 cm Signiert rechts unten: Siegfried Stoitzner. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2093 Siegfried Stoitzner * (Wien 1892–1976 Krems) Sieveringer Heuriger Öl auf Leinwand auf Karton; 18 × 24 cm Signiert rechts unten: Siegfried Stoitzner Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2094 Siegfried Stoitzner * (Wien 1892–1976 Krems) Blick auf Dürnstein Öl auf Karton; 50 × 72 cm Signiert links unten: Siegfried Stoitzner Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2095 Ferdinand Andri * (Waidhofen a. d. Ybbs 1871–1956 Wien) Pferd auf der Weide Öl auf Karton; 50 × 63,5 cm Signiert rechts unten: F. Andri Rückseitig auf Etikett bezeichnet: 20 / Ferdinand Andri / Pferde auf d. Weide Rückseitig auf Karton bezeichnet: Sommer ... Andri / Wien III Rennweg und Stempel des Bundesdenkmalamtes Provenienz österreichischer Privatbesitz Ausstellung 1916 Berlin, Wiener Kunstschau Literatur Deutsche Kunst und Dekoration: illustr. Monatshefte für moderne Malerei, Plastik, Architektur, Wohnungskunst u. künstlerisches Frauen-Arbeiten, Bd. XXXVIII, April 1916-September 1916, Abb. S. 62 € 2.500–5.000
2096 Albert Birkle * (Berlin 1900–1986 Salzburg) Studie aus der Natur Öl auf Leinwand; 33 × 36 cm (Rahmenausschnitt) Monogrammiert unten rechts: A.B. Provenienz Galerie Heinze, Salzburg; österreichischer Privatbesitz Literatur Sylvia Kraker, Albert Birkle. 1900–1986, phil. Diss. (ms.), Innsbruck 1992, Bd. 2, Kat.-Nr. 136 (ohne Abb.) Wir danken Roswita und Viktor Pontzen, Archiv und Werkbetreuung Albert Birkle, für die freundliche Unterstützung. Das Werk ist im Werkverzeichnis unter der Erfassungsnummer 369 gelistet. € 1.000–2.000
2097 Erich Erler-Samaden (Frankenstein/Schlesien 1870–1946 Icking bei München) Heiße Stunde, um 1915 Öl auf Holz; 66 × 59 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2098 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Mops, Februar 1926 Farblinolschnitt auf Papier; 14,8 × 14,8 cm (Darstellungsgröße), 16 × 15,2 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Bresslern-Roth. Bezeichnet links unten: Handdruck. Gedruckt für das Österreichische Jugendrotkreuz als Postkarte Nr. 9 unter dem Titel „Zehn Karten von Norbertine Bresslern-Roth“ Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Christa Steinle (Hg.), Norbertine Bresslern-Roth. Tiermalerin, Ausstellungskatalog, Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum, 26.10.2016– 17.04.2017, Graz 2016, WVD 139 € 700–1.400
2099 Norbertine Bresslern-Roth * (Graz 1891–1978 Graz) Mops Aquarell auf Papier; 16,2 × 15,8 cm (Darstellungsgröße), 17 × 16,2 cm (Passep.-Ausschnitt) Provenienz direkt von der Künstlerin; österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2100 Karl Josef Gunsam * (Wien 1900–1972 Wien) Motiv aus der Prein, NÖ, 1969 Öl auf Leinwand; 53 × 64 cm Signiert und datiert rechts unten: K. Gunsam 69 Rückseitig auf Etikett auf Keilrahmen bezeichnet Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2101 Karl Josef Gunsam * (Wien 1900–1972 Wien) Kahlenbergerdorf im Winter, 1957 Öl auf Leinwand; 55 × 45,5 cm Signiert rechts unten: K. Gunsam 57 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
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2102 Paul Flora * (Glurns im Vinschgau/Südtirol 1922–2009 Innsbruck) Berittener Offizier Tusche auf Papier; gerahmt; 35 × 50 cm (Rahmenausschnitt) Signiert rechts unten: Flora Betitelt links unten: Berittener Offizier Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2103 Paul Flora * (Glurns im Vinschgau/Südtirol 1922–2009 Innsbruck) Irrlichter Tusche auf Papier; 13,5 × 17,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Flora Betitelt links unten: Irrlichter Provenienz österreichischer Privatbesitz € 800–1.600
2104 Paul Flora * (Glurns im Vinschgau/Südtirol 1922–2009 Innsbruck) Altrussischer Revolutionär Tusche, Farbstift auf Papier; 8 × 11 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Flora Betitelt links unten: Altrussischer Revolutionär Rückseitig auf Etikett der Galerie Würthle bezeichnet Rückseitig auf Unterlagekarton mit Widmung Provenienz Galerie Würthle; österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2105 Pablo Picasso * (Malaga 1881–1973 Mougins) Sculpteur travaillant sur le motif avec Marie-Thérèse posant, 1933 Radierung auf Papier Vergé de Montval mit Wasserzeichen „Vollard“; 19,4 × 26,7 cm (Plattengröße), 34,3 × 44,5 cm (Blattgröße) Signiert mit Bleistift rechts unten: Picasso Bezeichnet und datiert rechts oben in der Platte (spiegelverkehrt): Paris, 31 Mars XXXIII Blatt 59 aus der „Suite Vollard“, publiziert von Ambroise Vollard, Paris, 1939 Edition von 260, gedruckt von Roger Lacourière, Paris Provenienz Kunsthandel Giese & Schweiger, Wien; 2018 dort erworben, seither österreichischer Privatbesitz Literatur Georges Bloch, Pablo Picasso, Band I, Katalog des graphischen Werkes 1904–1967, Bern 1984, WV-Nr. 168, S. 63 (mit Abb.); Bernhard Geiser/Brigitte Baer, Picasso. Peintre-Graveur. Bd. 2, Catalogue raisonné de l'œuvre gravé et des monotypes, 1932–1934, Galerie Kornfeld, Bern 1992, WV-Nr. 321, S. 140, 2. Zustand B.d. (mit Abb.) Echtheitsbescheinigung Giese & Schweiger liegt bei. € 10.000–20.000
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2106
2107
Carl Franz Bauer *
Tibor Polya
(Wien 1879–1954 Wien)
(Szolnok 1886–1937 Szolnok)
Reiter (Baron Robert Lattermann zu Pferd), 1951 Mischtechnik auf Papier; 30 × 39,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: C. F. Bauer / 1951
Stadion im Volksgarten von Budapest Öl auf Holz; 49 × 60 cm Signiert rechts unten: Tibor Polya
Provenienz Wiener Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 1.000–2.000
€ 5.000–10.000
2108 Albert Paris Gütersloh * (Wien 1887–1973 Wien) Die Treppensteiger, 1972 Gouache, Graphit auf Papier; 17 × 8 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert links unten: Gütersloh 72 Betitelt rechts unten: Die Treppensteiger Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2109 Albert Paris Gütersloh * (Wien 1887–1973 Wien) Ein Journalist, 1973 Gouache, Graphit auf Papier; 9 × 11,2 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und datiert links unten: Gütersloh 73 Betitelt rechts unten: Ein Journalist Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
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2110 Egon Schiele (Tulln 1890–1918 Wien) Selbstporträt, 1980 Bronze; H. 26,5 cm Prägung: Egon Schiele 83/300 1980 Guss Venturi Arte, Bologna Auflage: 300 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Jane Kallir, Egon Schiele, The complete works, New York 1990, Nr. 4f, Abb. S. 651 ▲ € 3.000–6.000
Detail Prägung
Detail Prägung und Nummerierung
2111 Pablo Picasso * (Malaga 1881–1973 Mougins) Vieux Peintre et Vieux Modèle, 1969 Radierung; 22,5 × 32,2 cm (Darstellungsgröße), 27 × 36,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signaturstempel rechts unten: Picasso Nummeriert links unten: 44/50 Datiert links oben in der Platte (spiegelverkehrt): 23.6.69. 24. / 25. / 26. / 6.7.69 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Georges Bloch, Pablo Picasso, Band II, Katalog des graphischen Werkes 1966–1969, Bern 1986, WV-Nr. 1459, S. 76 (mit Abb.) € 1.000–2.000
Rückseite
2112 Pablo Picasso * (Malaga 1881–1973 Mougins) Hibou marron noir (A.R. 123), 1951 Keramik, bemalt und glasiert; H. 29,8 cm Im Fuß bezeichnet: Edition Picasso Prägestempel im Fuß: „Madoura Plein Feu“ sowie „D'Apres Picasso“ Entworfen im Jahr 1951 und ausgeführt mit einer Auflage von 300 Stück kleinere Farbabsplitterungen am oberen Rand
Detail Prägestempel und Bezeichnung Unterseite
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Alain Ramié, Picasso catalogue of the edited ceramic works 1947–1971, Madoura 1995, WV-Nr. 123, Abb. S. 71 € 3.500–7.000 Ende der 1940er Jahre beginnt Picasso mit der Gestaltung von Keramiken. Zu dieser Zeit verbringt er die Ferien an der Côte d'Azur. Die Faszination für Licht und die hellen mediterranen Farben führen ihn an die Riviera und schließlich nach Vallauris, wo er 1947 die jährliche Töpfer-Ausstellung besucht. Stark beeindruckt von der hochwertigen Qualität der Madoura Keramiken lernt er die Besitzer der Töpferei, Suzanne und Georges Ramié, kennen. Die beiden zeigen ihm die Werkstatt und laden ihn ein, diese für die Umsetzung seiner Ideen zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Familie Ramié die Genehmigung, die Keramiken zu produzieren und zu verkaufen. Diese Zusammenarbeit wird 25 Jahre lang bestehen. Für Picasso stellt die Arbeit mit Ton Entspannung dar. Er verbringt seine Sommerpausen mit dem Töpfern und beginnt mit sehr einfacher Gebrauchskeramik wie Teller und Schüsseln. Mit der Zeit kreiert er anspruchsvollere Formen wie Krüge und Vasen, deren Henkel sich in die Anatomie des dargestellten Tieres – oft sind es Eulen oder Fische – integrieren. Die Motive sind verspielt und ausgefallen. (Anna Katharina Erdkamp)
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2113 Carry Hauser * (Wien 1895–1985 Wien) Konvolut: Junge und Mädchen (zwei Zeichnungen) Graphit auf Papier; 61 × 53,5 cm und 58 × 54,5 cm Nachlass-Stempel auf beiden Blättern Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2114 Carry Hauser * (Wien 1895–1985 Wien) Judaskuss, 1949 Tempera auf Papier; 47,5 × 34 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert sowie signiert rechts unten: CH 49 / Carry Hauser Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Carry Hauser, Carry Hauser, Wien 1954 (Faltblatt), m. Abb.; Cornelia Cabuk/Agnes Husslein-Arco (Hg.), Carry Hauser. Monografie und Werkverzeichnis, Wien 2012, WV-Nr 1949 M 3, s/w-Abb. S. 435 € 1.000–2.000
2115 Carry Hauser * (Wien 1895–1985 Wien) Flöte spielender Knabe, 1949 Pastell auf Papier; 34,5 × 29,5 cm Signiert, monogrammiert und datiert links unten: CH 49 Carry Hauser Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz Literatur Cornelia Cabuk/Agnes Husslein-Arco (Hg.), Carry Hauser. Monografie und Werkverzeichnis, Wien 2012, Nr. 1949 Z 2, Abb. S. 437 € 1.500–3.000
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2116 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Kopf eines Esels Kohle und Aquarell auf Papier; ungerahmt; 26,8 × 24 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2117 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Kopf eines Esels Kohle und Aquarell auf Papier; ungerahmt; 27,1 × 23,9 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2118 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Fressender Löwe Schwarze und rote Kreide, aquarelliert auf Papier; 38 × 48 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert und undeutlich datiert rechts unten: L. H. Jungnickel Rückseitig auf Etikett bezeichnet Provenienz österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2119 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Kopf eines Esels Kohle und Aquarell auf Papier; ungerahmt; 26,8 × 24 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2120 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Kopf eines Esels Kohle und Aquarell auf Papier; ungerahmt; 26,5 × 23,9 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2121 Ludwig Heinrich Jungnickel * (Wunsiedel 1881–1965 Wien) Affenfamilie – Paviane Mischtechnik auf Papier; 25,7 × 40,7 cm Signiert rechts unten: L. H. Jungnickel Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
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2122 Anton Kolig (Neutitschein 1886–1950 Nötsch) Liegender männlicher Akt, 1946 Bleistift auf Papier; 44,8 × 35 cm Nachlass-Stempel rechts oben: Nachlass / meines Vaters / Anton Kolig / Thaddäus Kolig Datiert und bezeichnet rechts oben: 2.5.1946 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2123
2124
Theodor Allesch-Alescha *
Theodor Allesch-Alescha *
(Wien 1898–1991 Lilienfeld)
(Wien 1898–1991 Lilienfeld)
Süditalienische Küste, 1956 Pastell auf Papier; 54 × 65,5 cm (Rahmenausschnitt) Signiert und datiert rechts unten: Alescha / 56
Süditalienische Küstenlandschaft, 1952 Pastell auf Papier; 59 × 65,5 cm (Rahmenausschnitt) Signiert und datiert links unten: Alescha / 52
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 1.500–3.000
€ 1.500–3.000
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2125
2126
Wilhelm Kaufmann *
Wilhelm Kaufmann *
(Wien 1895–1975 Wien)
(Wien 1895–1975 Wien)
Eishockey Mischtechnik auf Papier; 59,5 × 70,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Wilhelm / Kaufmann
Fischer in Venedig Öl auf Hartfaserplatte; 70 × 90 cm Signiert rechts unten: Wilhelm / Kaufmann
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 1.500–3.000
€ 3.000–6.000
2127
2128
Wilhelm Kaufmann *
Wilhelm Kaufmann *
(Wien 1895–1975 Wien)
(Wien 1895–1975 Wien)
Eishockey Mischtechnik auf Papier; 41,5 × 60,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert rechts unten: Wilhelm / Kaufmann
Hürdenlauf Mischtechnik auf Papier; 42,5 × 60,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: Wilhelm / Kaufmann
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 1.500–3.000
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2129 Toon Kelder * (Rotterdam 1894–1973 Den Haag) Knabenporträt (Kleiner Junge Jan), 1926 Öl auf Leinwand auf Holz; 85 × 57 cm Signiert links unten: Toon Kelder Rückseitig auf Holzplatte bezeichnet: Zoontje Jan / van Toon Kelder, Geb 10 Oct 1918 / fecit Oct 1926 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2130 Karl Truppe * (Radsberg 1887–1959 Klagenfurt) Schlafende, 1924 Öl auf Karton; 29,5 × 29,5 cm Signiert und datiert rechts oben: – Truppe – 1924 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2131 Wilhelm Kaufmann * (Wien 1895–1975 Wien) Blumenstillleben Öl auf Leinwand; 114,5 × 82,5 cm Signiert rechts unten: W. Kaufmann Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2132
2133
Oswald Grill *
Oswald Grill *
(Wien 1878–1964 Wien)
(Wien 1878–1964 Wien)
Winterlandschaft, 1943 Öl auf Leinwand; 90 × 116 cm Signiert und datiert links unten: O. Grill. 43
Blick auf Dürnstein an der Donau Öl auf Leinwand; 98 × 128 cm Signiert rechts unten: O. Grill.
Provenienz österreichische Privatsammlung
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 3.500–7.000
€ 4.000–8.000
2134 Jozsef Nemes Lampérth wohl (Budapest 1891–1924 Sátoraljaújhely (Neustadt am Zeltberg)) Tabán, Budapest Öl auf Leinwand; ungerahmt; 25,5 × 35 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz In diesem Fall kann das Auktionshaus im Kinsky keine Garantie für die Echtheit des Bildes übernehmen. € 10.000–20.000
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2135 Franz Kaindl * (Stollberg 1932 geb.) Auf dem Sofa VII, 1999/2000 Öl auf Leinwand; 100 × 110 cm Signiert und datiert links unten: F. Kaindl 99 Rückseitig auf Leinwand bezeichnet: Franz Kaindl „Auf dem Sofa VII“, 1999/2000, Öl/L, 100 x 110 cm / WVZ 448 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Karl Pallauf/Oliver Jungnickel, Franz Kaindl. Werkverzeichnis der Ölgemälde, Wien 2015, WV-Nr. 448, Abb. S. 383 € 5.000–10.000
2136 Helmut Arnez * (Hartberg 1929–2004 Graz) Akt (Lesendes Mädchen am schwarzen Kanapee), 1962 Öl auf Leinwand; 90 × 120 cm Signiert und datiert links unten: Arnez 62 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Karl Pallauf/Oliver Jungnickel, Helmut Arnez. 1929–2004. Leben und Werk, Wien/Köln/Weimar 2011, WV-Nr. 91, Abb. S. 261 € 6.000–12.000
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2137 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Flusslandschaft, 1920 Öl auf Karton; 88 × 113 cm Signiert und datiert rechts unten: Ed. Kasparides / Wien 1920 Provenienz Dorotheum Wien, 04.05.1994, Nr. 66; österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2138 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Weiblicher Halbakt, 1917 Öl auf Karton; 99 × 70,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Ed. Kasparides W. 17 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2139 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Dame mit Hut Öl auf Leinwand; 83 × 66 cm Signiert rechts unten: Kasparides Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.000–4.000
2140 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Bei Sonnenuntergang Öl auf Leinwand; 86,5 × 109 cm Signiert links unten: Ed. Kasparides Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.000–4.000
2141 Eduard Kasparides (Krönau 1858–1926 Gleichenberg) Wintersonne Öl auf Karton; 88 × 113 cm Rückseitig Nachlass-Stempel Rückseitig Künstlerhaus-Etikett: 4109/1923 (von Herrn Nikolaus Domes, Künstlerhaus Archiv Wien, bestätigt) Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2142 Karl Stark * (Glojach/Stmk. 1921–2011 Klosterneuburg) Hallstatt mit Hallstätter See, 1998 Öl auf Leinwand; 65 × 50 cm Signiert und datiert rechts unten: K. Stark 1998 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Bernhard Hainz (Hg.), Karl Stark. Ein Leben für die Malerei, Salzburg 2001, S. 215 € 5.000–10.000
2143 Karl Stark * (Glojach/Stmk. 1921–2011 Klosterneuburg) Stillleben mit Blumenvase und Obst, 1993 Öl auf Leinwand; 60 × 80 cm Signiert und datiert links unten: K. Stark 93 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2144 Peter A. Etzer * (Zell am See 1944 geb.) Stille Zeit Öl auf Leinwand; 60 × 50,5 cm Monogrammiert rechts unten: PAE Rückseitig oben auf Keilrahmen bezeichnet: Stille Zeit Provenienz österreichischer Privatbesitz ▲ € 2.000–4.000
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2145 Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien) Bauersfrau, 1947 Monotypie, handkoloriert auf Papier; 37 × 25 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: FvZülow Datiert rechts unten: 1947 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2146 Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien) Dorfansicht, 1930 Tusche und Aquarell auf Papier; ungerahmt; 29,5 × 39,5 cm Signiert und datiert links unten: FvZülow 30 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2147 Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien) Küchenstillleben mit Spielzeugfiguren, 1937 Öl auf Leinwand; 90 × 80 cm Signiert und datiert links unten: Fr.v.Zülow 37 Provenienz direkt vom Künstler erhalten, seither in österreichischem Privatbesitz € 5.000–10.000
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2148 Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien) Auffindung des Moses, 1933 Mischtechnik auf Papier; 64 × 95 cm Signiert, datiert und betitelt rechts unten: Auffindung des Moses / Franz v. Zülow 1933 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2149 Alfred Waagner * (Wien 1886–1960 Wien) Puppentheater Öl auf Leinwand; 75 × 75 cm Signiert links unten: A. Waagner Rückseitig auf Keilrahmen Reste eines alten Etiketts: Jubiläumsausstellung 1929 (wohl im Glaspalast Burggarten), sowie Reste eines weiteren Ausstellungsetiketts: Kunstgemeinschaft, 41 (Burggarten?) Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2150
2151
Hans Robert Pippal *
Frank Myers Boggs
(Wien 1915–1998 Wien)
(Springfield 1855–1926 Meudon)
Prinz Eugen-Straße, Wien, 1976 Tusche, Aquarell auf Papier; 18 × 23,2 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert links unten: H. Rob. Pippal, Bezeichnet und datiert rechts unten: Wien Prinzeugenstraße 1976
Ansicht von Paris, 1907 Aquarell und Kohle auf Papier; 31 × 39 cm (Rahmenausschnitt) Signiert, bezeichnet und datiert links unten: Frank-Boggs Paris 1907
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2152
2153
Ernst Huber *
Ernst Huber *
(Wien 1895–1960 Wien)
(Wien 1895–1960 Wien)
Wagrain im Winter, 1953 Aquarell auf Papier; 46,5 × 60 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert, bezeichnet und datiert rechts unten: E. Huber / Wagrain 1953
Vorfrühling im Tullnerfeld Öl auf Leinwand; 50 × 70 cm Signiert links unten: E. Huber Rückseitig am Keilrahmen bezeichnet: E. Huber Wien (...) Feldgasse (...) Vorfrühling Tullnerfeld
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
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Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
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2154
2155
Fritz Müller-Landeck
Wilhelm Trenkler *
(Pinnow 1865–1942 Lenggries)
(Wien 1877–1964 Wien)
Verschneiter Weg Öl auf Leinwand; 70 × 100 cm Signiert rechts unten: Fritz Müller-Waldeck / München
Dürrenstein, 1908 Öl auf Holz; 49,5 × 65 cm Signiert und datiert rechts unten: Wilh. Trenkler 08 Bezeichnet und signiert links unten: Dürrenstein ... W. Trenkler
Provenienz österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2156
2157
Julius Wegerer *
Robert Streit *
(Mautern 1886–1960 Mautern)
(Gränzendorf 1885–1957 Wien)
Auf freier Höhe, 1920 Öl auf Holz; 64 × 71 cm Signiert und datiert links unten: JWegerer 1920. Rückseitig auf Klebeetikett bezeichnet: Julius Wegerer, Mautern, „Auf freier Höhe“, Ölbild, K. 4000,-
Bauern am Nußberg bei Wien Öl auf Leinwand; 54 × 67 cm Signiert links unten: R. Streit
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
€ 3.500–7.000
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2158 Fritz Silberbauer * (Leibnitz 1883–1974 Graz) Stillleben mit Blumen und Obst Öl auf Leinwand auf Hartfaserplatte; 61 × 49,5 cm (Rahmenausschnitt) Monogrammiert rechts unten: SIL Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2159 Georg Gerlach * (Berlin 1873–1962 Wien) Stillleben mit Pfingstrosen und Tulpen, 1925 Öl auf Leinwand; 50 × 40 cm Signiert und datiert rechts unten: G. Gerlach / 25. Provenienz Dorotheum Linz, 05.11.2014, Nr. 100; österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2160 Fritz Schönpflug * (Wien 1873–1951 Wien) Konvolut: „Ringer“ – Sieben Papierarbeiten, Entwürfe für Kunstpostkarten, 1906 Tusche, Aquarell auf Papier; 20,8 × 13 cm und 18,3 × 28 cm (jeweils Rahmenausschnitt) Sechs Blätter rechts unten signiert: Fritz Schönpflug Zwei Blätter zudem rechts unten datiert: (1)906 Zum Teil mit Papier hinterlegt und Darstellungen minimal erweitert Vorlagen für Kunstpostkarten aus dem Postkartenverlag Brüder Kohn Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.500–7.000
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2161
2162
Felix Heuberger *
Max Hünten
(Wien 1888–1968 Hall in Tirol)
(Düsseldorf 1869–1936 Zingst)
Schneeberg, um 1935 Öl auf Leinwand; 61 × 76 cm Signiert links unten: Felix Heuberger
Winter in den Alpen Öl auf Leinwand; 100 × 135 cm Rückseitig Reste eines Ausstellungsetiketts: Kunstpalast Düsseldorf 507, sowie Reste eines weiteren Ausstellungsetiketts
Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 24.06.2014, Nr. 73; österreichische Privatsammlung € 3.500–7.000
Provenienz österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
2163 Josef Stoitzner * (Wien 1884–1951 Bramberg im Pinzgau) Bramberg im Pinzgau, um 1945 Öl auf Leinwand; 75 × 90 cm Signiert links unten: Stoitzner / Josef Rückseitig bezeichnet: Bramberg im Pinzgau Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 15.11.2021, Nr. 931; österreichische Privatsammlung Literatur Kolhammer & Mahringer (Hg.), Josef Stoitzner. Das Gesamtwerk, Wien 2019, WVJS 1.8.26., Abb. S. 511 € 15.000–30.000
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2164 Adolf Richard Hölzel (Olmütz 1853–1934 Stuttgart) Figürliche Komposition, um 1930 Farbkreide auf Papier; 20,5 × 21,5 cm Signiert links unten: A. Hoelzel Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2165 Adolf Richard Hölzel (Olmütz 1853–1934 Stuttgart) Komposition mit Figuren in Landschaft, um 1925–30 Pastell auf Papier; 38,5 × 44,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Nachlass-Stempel rückseitig Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; österreichischer Privatbesitz € 8.000–16.000
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2166 Kurt Moldovan * (Wien 1918–1977 Wien) Sevilla, 1973 Aquarell auf Papier; 32,5 × 47,5 cm Signiert, datiert und bezeichnet rechts unten: Moldovan 73 / Sevilla Provenienz Galerie Serafin Wien; österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2167 Thomas Metlewicz * (Warschau 1950 geb.) Venedig, 2000 Öl auf Leinwand; 120 × 60 cm Signiert rechts unten: Tho. Metlewicz Rückseitig auf Leinwand signiert, bezeichnet, datiert und monogrammiert: Thomas Metlewicz / Venezia / 2000 / TM Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2168 Maximilian Lenz (Wien 1860–1948 Wien) Bachlandschaft Öl auf Leinwand; 79 × 61 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2169
2170
Hans Ruzicka-Lautenschläger
Leo Diet
(Schreckenstein bei Aussig 1862–1933 Wien)
(Prag 1857–1942 Graz)
Sommervergnügen am Strand, 1924 Öl auf Holz; 27,5 × 29,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Ruzicka-Lautenschläger / 24
Venedig, 1908 Pastell auf Papier; 68 × 77 cm Signiert, datiert und betitelt rechts unten: Leo Diet / Venedig / 1908 Rückseitig altes Etikett: Sächsischer / Kunstverein / Dresden / 1788 Rückseitig Reste eines alten Etiketts
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2171 Oskar Larsen * (Wien 1882–1972 Wien) Turmbau zu Babel Öl auf Leinwand; 100 × 120 cm Signiert links unten: Oskar Larsen Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
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2172 Oskar Gawell * (Hawlodno 1888–1955 Wien) Das kranke Tier, um 1945 Öl auf Karton; 41 × 34 cm Signiert rechts unten: O Gawell Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Wolfgang Schwägerl (Hg.), Oskar Gawell, Der lyrische Expressionist, Wien 2021, Abb. 91, S. 135 (Technik dort: Öl auf Leinwand) € 1.800–3.600
2173 Viktor Lederer * (Wien 1935–2017 Wien) Stadelzeile, 2002 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 70 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: Lederer 02 Provenienz österreichischer Privatbesitz Das Gemälde ist im digitalen Werkverzeichnis Viktor Lederer unter der Wvz-Nr. VL2002021 registriert. € 2.000–4.000
2174 Werner Scholz * (Berlin 1898–1982 Alpbach, Tirol) Monte Baldo, 1964 Öl auf Hartfaserplatte; 74 × 98 cm Monogrammiert rechts unten: WS Rückseitig auf Etikett betitelt und datiert Provenienz italienischer Privatbesitz Literatur Claudia Grasse (Hg.), Werner Scholz 1898–1982, Zum 100. Geburtstag, Verzeichnis der Ölbilder mit einer Auswahl von Texten und Bildern aus dem Archiv des Nachlasses, Hamburg 1998, S. 170 (o. Abb.) € 3.000–6.000
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2175 Marc Chagall * (Witebsk 1889–1985 Saint-Paul de Vence) „La fuite tout nu“, Nr. 69 aus „Les Ames Mortes“, 1948 Aquatinta-Radierung auf Bütten; 21 × 27,7 cm (Darstellungsgröße), 28 × 38 cm (Blattmaß) Signiert in der Platte links unten: Chagall Wasserzeichen J. Perrigot rechts unten Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vergleiche: Charles Sorlier, Marc Chagall et Ambroise Vollard. Catalogue complet des gravurs exécutées par Marc Chagall à la demande de Ambroise Vollard, Paris 1981, Nr. 81, S. 61 € 500–1.000
2176 Johannes Itten * (Schwarzenegg/Thun 1888–1967 Zürich) Abstrakte Komposition Mischtechnik auf Papier; 11,2 × 10,2 cm (Blattgröße), 13,3 × 11,3 cm (Passep.-Ausschnitt) Signiert am Unterlagekarton rechts unten: Itten Provenienz österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
2177 Maximilian Reinitz (Wien 1872–1935 Wien) Frau im Garten Aquarell auf dünnem Karton; 22,5 × 18 cm Signiert rechts unten: Reinitz Provenienz österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 02.12.2008, Nr. 50; österreichischer Privatbesitz € 4.000–8.000
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2178 Zoran Music * (Görz 1909–2005 Venedig) Paesaggio appenninico, 1968 Öl auf Leinwand; 38,5 × 61 cm Signiert und datiert rechts unten: Music 68 Rückseitig signiert, bezeichnet und datiert: Music / Paesaggio / 1968 Provenienz Farsettiarte Prato, 30.11.2002, Nr. 668; Privatbesitz, Italien Fotoexpertise von Zoran Music, 4. März 1982, liegt bei. Im Werkverzeichnis von Zoran Music, das derzeit im Auftrag von Lah Contemporary entsteht, wird das vorliegende Gemälde unter der Inventarnummer 1997 geführt. € 15.000–30.000
Eigenhändige Bezeichnung Rückseite
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2179 Karl Pancheri * (Kitzbühel 1906–1974 Kitzbühel) Bildstock vor Gebirgsdorf Öl auf Hartfaserplatte; 34 × 47,5 cm Signiert rechts unten: K. Pancheri Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2180 Karl Pancheri * (Kitzbühel 1906–1974 Kitzbühel) Kreuz im Gebirge Öl auf Hartfaserplatte; 52 × 37,5 cm Signiert links unten: K. Pancheri Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2181 Edward Harrison Compton * (Feldafing 1881–1960 Feldafing) Dorf in den Tiroler Bergen Öl auf Leinwand; 70 × 95,5 cm Signiert links unten: E. Harrison / Compton Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
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2182 Alfred Waagner * (Wien 1886–1960 Wien) Parklandschaft Öl auf Leinwand; 65,5 × 90 cm Signiert rechts unten: A. Waagner Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2183 Victor Pipal * (Samac/Bosnien 1887–1971 Wien) Beethovenhaus, Eroicagasse Öl auf Leinwand; 45,5 × 58,5 cm Signiert rechts unten: Viktor Pipal Rückseitig auf Etikett auf Keilrahmen bezeichnet: Viktor Pipal „Beethovenhaus Eroicagasse“ Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2184 Otto Eduard Pippel * (Lodz 1878–1960 Planegg) Karer See in Tirol Öl auf Leinwand; 55,5 × 65,5 cm Signiert rechts unten: Otto Pippel Rückseitig auf Keilrahmen Künstleretikett mit Bezeichnung Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2185 Franz Xaver Wolf * (Wien 1896–1990 Wien) Weintrauben Öl auf Holz; 59 × 50 cm Signiert rechts unten: F.X. Wolf Rückseitig Etikett mit Bezeichnung Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2186 Franz Xaver Wolf * (Wien 1896–1990 Wien) Amaryllis Öl auf Holz; 60 × 47 cm Signiert rechts unten: F.X. Wolf Rückseitig Künstleretikett mit Bezeichnung Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
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Alois Arnegger Kat.-Nr. 2187–2198 Aus einer österreichischen Privatsammlung
2187 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Blick auf die Faraglioni Felsen bei Capri Öl auf Leinwand; 80 × 120 cm Signiert links unten: A. Arnegger Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 140; österreichische Privatsammlung € 3.500–7.000
2188
2189
Alois Arnegger *
Alois Arnegger *
(Wien 1879–1963 Wien)
(Wien 1879–1963 Wien)
Blick auf die Ötztaler Alpen Öl auf Leinwand; 61 × 92 cm Signiert rechts unten: A. Arnegger Betitelt rückseitig auf umgebogener Leinwand: Ötztaler Alpen
Spuren im Schnee Öl auf Karton; 70 × 100 cm Signiert rechts unten: A. Arnegger.
Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 219; österreichische Privatsammlung
Provenienz österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
€ 2.500–5.000
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2190 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Südliche Villa mit Meeresblick Öl auf Leinwand; 67 × 105 cm Signiert rechts unten: A Arnegger Provenienz Dorotheum Wien, 16.06.2014, Nr. 1; österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2191 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Frühling am Land Öl auf Leinwand; 74 × 100 cm Signiert links unten: A. Arnegger Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 204; österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
2192 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Blick auf Riva am Gardasee Öl auf Leinwand; 71 × 101 cm Signiert links unten: A. Arnegger Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 1; österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2193 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Blick auf Kitzbühel Öl auf Leinwand; 70 × 100 cm Signiert rechts unten: A. Arnegger Rückseitig altes Etikett mit Bezeichnung Provenienz Dorotheum Wien, 16.06.2014, Nr. 40; österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2194 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Admont mit Hallermauern – Steiermark Öl auf Leinwand; 60 × 90 cm Signiert links unten: A. Arnegger Betitelt rückseitig auf umgebogener Leinwand: „Admont M. Hallermauern – Steiermark“ Provenienz österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2195 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Im feurigen Abendrot Öl auf Leinwand; 70 × 100 cm Signiert rechts unten: A. Arnegger. Provenienz österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
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2196 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Blühender Bauerngarten Öl auf Leinwand; 90 × 124 cm Signiert links unten: A. Arnegger. Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 26; österreichischer Privatsammlung € 2.500–5.000
2197 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Blick auf den Rosengarten Öl auf Leinwand; 60 × 90 cm Signiert rechts unten: A. Arnegger Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 73; österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2198 Alois Arnegger * (Wien 1879–1963 Wien) Abendsonne über dem Koschutagebirge in den Karawanken Öl auf Leinwand; 70 × 98 cm Signiert links unten: A. Arnegger. Betitelt rückseitig auf umgebogener Leinwand Provenienz Dorotheum Wien, 16.06.2014, Nr. 45; österreichische Privatsammlung € 2.500–5.000
2199
2200
Laszlo Neogrady *
Laszlo Neogrady *
(Budapest 1896–1962 Budapest)
(Budapest 1896–1962 Budapest)
Winterlandschaft mit Bach Öl auf Leinwand; 60,5 × 80 cm Signiert links unten: Neogrady Laszlo
Abendrot über Winterlandschaft Öl auf Leinwand; 60 × 80 cm Signiert rechts unten: Neogrady Laszlo
Provenienz österreichische Privatsammlung
Provenienz österreichische Privatsammlung
€ 2.000–4.000
€ 2.000–4.000
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2201 Alphons Schnegg-Mühlau (Mühlau 1895–1932 Innsbruck) Gebirgsgrat, 1918 Aquarell auf Papier; 35 × 29,5 cm (Passep.-Ausschnitt) Monogrammiert und datiert rechts unten: 19 AS 18 Am Passepartout unten bezeichnet Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.200–2.000
2202 Arthur Brusenbauch * (Wien 1881–1957 Absdorf am Attersee) Waldschlag am Semmering, 1919 Öl auf Leinwand; 54 × 65 cm Signiert und datiert links unten: A. Brusenbauch / 1919 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2203 Fritz Müller-Landeck (Pinnow 1865–1942 Lenggries) Sonniger Wintertag Öl auf Leinwand; 70 × 95 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: Fritz Müller-Landeck / – München Provenienz Dorotheum Wien, 11.03.2014, Nr. 68; österreichische Privatsammlung € 1.500–3.000
2204 Hans Deiters (Düsseldorf 1840–1922 München) Daphne und Apollon Öl auf Leinwand; 73,5 × 74 cm Signiert links unten: Hans Deiters Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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Auktionsbedingungen Auszug aus der Geschäftsordnung Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. Geschäftsordnung Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäfts ordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jeder mann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar. Schätzpreise Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar. Mindestverkaufspreis (Limit) Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen. Echtheitsgarantie Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von zwei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt. Katalogangaben Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr. Ausrufpreis und Zuschlag Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen. Kaufpreis Bei Kunstobjekten, die der Differenzbesteuerung unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käufer provision von 28 %. Bei Kunstobjekten, die der Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 24 % und zuzügl ich der Umsatzsteuer (13 % bei Bildern, 20 % bei Antiquitäten). Bei € 500.000 übersteigenden Meistboten wird eine Käuferprovision von 20 % (Differenzbesteuerung) bzw. 17 % (Normalbesteuerung) für den € 500.000 übersteigenden Betrag verrechnet. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigen den Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
Kaufaufträge Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein. Telefonische Gebote Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Online Bidding Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinn gemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Gerichtsstand, Rechtswahl Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten bestehenden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart. Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufge tragen hat. Einfuhr, Ausfuhr Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist unter Umständen eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig. Das Auktionshaus beschafft solche Genehmigungen nur auf besonderen Wunsch des Käufers und gegen Bezahlung der damit verbundenen Kosten. Bei Objekten, die dem Artenschutz unterliegende Bestandteile toter Lebewesen aufweisen, können wir keine Gewähr dafür übernehmen, dass sie aus Österreich exportiert oder in andere Länder importiert werden dürfen. Wir sind aber auf Wunsch unserer Kunden und gegen Kostenersatz bereit, für sie Verfahren zur Genehmigung der Ausfuhr/Einfuhr zu führen.
Conditions of Auction Extract from the rules of procedure The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you. Rules of Business Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of busi ness are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be found on our website: www.imkinsky.com. Estimates In the catalogues the lower and upper estimated values are indi cated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts. Reserve (Limit) Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/limit) usual ly matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it. Guarantee of Authenticity The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for two years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue. Catalogue Descriptions Catalogue information concerning techniques, signatures, mate rials, condition, provenance, period of origin or manufactureetc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the veri fication of these descriptions. Starting price & Hammer price The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the minimum price (reserve). Purchase Price For art objects which require ‘difference’ taxation the pur chase price consists of the hammer price plus the buyer’s commission of 28%. For art objects which require ‘normal’ taxation (marked with ▲), the price consists of the hammer price plus buyer’s commission of 24%, plus VAT (13% for paintings, 20% for antiques). For hammer price in excess of € 500,000 we will charge a commission of 20% (margin taxa tion) or 17% (normal taxation). Droit de suite Objects marked with an asterisk* in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0.5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500,000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
Order bids Interested parties may also submit written absentee orders or bid by telephone or instruct the broker to bid. To do so Auktionshaus im Kinsky must have received signed order forms (available in the catalogues), in due time. Telephone bids We will do our best to establish a telephone link, but we cannot warrant for such a telephone connection. Online Bidding Interested parties can participate in the auction also via the Internet. The regulations of Auktionshaus im Kinsky shall be applicable. Auktionshaus im Kinsky assumes no liability for any breakdown or loss of the Internet connection. Governing Law and jurisdiction The site for the dealings between Auktionshaus im Kinsky and the purchaser is the address of Auktionshaus im Kinsky. All legal dealings or conflicts between persons involved in the auctions are governed by Austrian Law, place of jurisdiction shall be the Courts for the First District of Vienna. Insurance All the art objects are insured. The insurance value is the pur chase price. The responsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so. Import/Export Some works of art may be exported from Austria with the permission of the Federal Monuments Office only. The auction house shall obtain such permissions only by special request of the buyer and after payment of the costs involved. In the case of objects containing components of dead organisms that are subject to species protection, we cannot guarantee that they may be exported from Austria or imported into other countries. However, at the request of our customers and against reimbursement of costs, we are prepared to conduct export/ import licensing procedures on their behalf.
Gebühren für Käufer
Gebühren für Verkäufer
Käuferprovision Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigen den Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Verkäuferprovision Bei einem Mindestverkaufspreis bis € 5.000 25 % über € 5.000 15 % inkl. USt bei teureren Kunstobjekten jeweils nach Vereinbarung
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 überstei genden Betrag 17 % vom Meistbot. Zuzüglich 5 % Umsatzsteuer auf Gemälde, Zeichnungen und Bildhauerkunst aufgrund der Umsatzsteuersenkung im Zuge der COVID-19 Maßnahmen bis Ende des Jahres 2021. Der Umsatzsteuersatz für Antiquitäten verbleibt bei 20 %. Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei. Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf) Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Untergebots. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert. Verzugszinsen * 12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion). Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktions hauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist. Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot * Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.
Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis € 100 für halbe Seite € 200 für ganzseitige Abbildung € 300 für doppelseitige Abbildung € 600 für Klappe € 900 Versicherung Sämtliche zur Auktion übergebenen Gegenstände sind bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Kaufpreises gegen die Gefahr des Verlustes und der Beschädigung versichert. Unverkaufte Objekte werden nur auf Anweisung und Kosten des Verkäufers versichert. Lagerkosten für unverkaufte Kunstwerke In der Auktion nicht verkaufte Objekte bleiben vier Wochen im Nachverkauf. Zwei Wochen nach dieser Nachverkaufsfrist wer den sie, sofern nichts anderes vereinbart wurde, auf Kosten und Gefahr des Verkäufers ausgelagert. Vorschusszinsen 12 % pro Jahr Katalogabonnement Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich € 130 Europa € 150 Übersee € 200
Fees for buyers
Fees for sellers
Buyer’s commission Subject to differential taxation 28% of the hammer price up to and including an amount of € 500.000, 20% of any amount in excess of € 500.000 of the hammer price. These rates include 20% VAT.
Seller’s commission for a reserve price: up to € 5.000: 25% above € 5.000: 15% value added tax included for high-value art pieces by agreement
Subject to normal taxation (marked with ▲) 24% of the hammer price up to and including an amount of € 500.000, 17% of any amount in excess of € 500.000 of the hammer price. These rates exlude 5% VAT with paintings, drawings and sculptures due to COVID-19 measures till the end of the year 2021. The tax rate on antiques remains at 20%. If the works of art are transported to non-EU countries and export papers are provided, the purchase is VAT-exempt. Buyer’s Commission on bids below the reserve after the auction (post-auction sale) For bids below the reserve price the buyer’s commission is 30%. Droit de suite Objects marked with an asterisk * in the catalogue are sub ject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50.000, 3% of the next € 150.000, 1% of the next € 150.000, 0.5% of the next € 150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12.500. Droit de suite does not apply to high est bids below € 2.500. Collection of Items bought at auction Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance. Interest on late payments * 12% per annum from the purchase price (from the 9th day after the auction) Insurance All art objects are insured. The insurance value is the arith metic average of the two estimates. The responsibility of the Auction House lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if the purchaser is not in delay. Broker fee 1,2% of the hammer price * Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside. Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk.
Catalogue fees for images Minimum price: € 100 Half-page image: € 200 Full-page image: € 300 Double-page spread: € 600 Cover: € 900 Insurance All items accepted for auction shall be insured against the risk of loss and damage up to the due date of the purchase price. Unsold items are only insured if there is an order. Costs are covered by the seller. Storage fees for unsold items Unsold items are offered in the post-auction sale for four weeks after the auction. Two weeks after the end of the post-auction sale, the items can be relocated and stored to a forwarding com pany unless there is no other agreement made. The seller has to carry the costs and risks. Advance payment interest 12% per annum Catalogue subscription Annual subscription (including shipping costs): Austria € 130 Europe € 150 Overseas € 200
Ihr Team
Geschäftsführung
Michael Kovacek T +43 1 532 42 00 Geschäftsführer & Gründungsmitglied, Sachverständiger für Gemälde & Antiquitäten
Dr. Ernst Ploil T +43 1 532 42 00 Geschäftsführer & Gründungsmitglied, Gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
ExpertInnen
Mag. Kareen M. Schmid T +43 1 532 42 00-20 schmid@imkinsky.com Alte Meister Spartenleitung
Anna Stippl, BA T +43 1 532 42 00-66 stippl@imkinsky.com Jugendstil & Design
Dr. Hansjörg Krug T +43 1 512 18 01 Alte Grafik, Zeichnungen und Bücher
Mag. Claudia Mörth-Gasser T +43 1 532 42 00-14 moerth-gasser@imkinsky.com Klassische Moderne Spartenleitung
Barbara Berger, BA T +43 1 532 42 00-43 berger@imkinsky.com Klassische Moderne
Mag. Monika Schweighofer T +43 1 532 42 00-10 schweighofer@imkinsky.com Gemälde des 19. Jh. Spartenleitung
Mag. Astrid Pfeiffer T +43 1 532 42 00-13 pfeiffer@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst Spartenleitung
Sabine Hofer T +43 1 532 42 00-19 hofer@imkinsky.com Antiquitäten
Prof. Kristian Scheed T +43 1 532 42 00 Uhren
Timea Pinter, MA T +43 1 532 42 00-41 pinter@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst
Prof. Peter Baum M +43 676 351 66 59 20. Jh.
Expertenassistenz
Jasmin Panagl, MA T +43 1 532 42 00-28 panagl@imkinsky.com Alte Meister, Gemälde des 19. Jh.
Iris Hemedinger, BA T +43 1 532 42 00-33 hemedinger@imkinsky.com Alte Meister, Gemälde des 19. Jh.
Judith Kuthy, BA BEd T +43 1 532 42 00-15 kuthy@imkinsky.com Antiquitäten, Jugendstil & Design
Vera Schönach, BA T +43 1 532 42 00-17 schoenach@imkinsky.com Klassische Moderne, Zeitgenössische Kunst
Sensal
Repräsentanz
Monika Uzman T +43 1 532 42 00-22 Außerhalb der Öffnungszeiten: M +43 664 421 34 59 monika.uzman@gmail.com Sensalin
Italien Mag. Pauline Beaufort-Spontin M +39 338 270 1034 beaufort@imkinsky.com Alle Sparten
Client Advisory & Private Sales
Steiermark & Kärnten Mag. Elisabeth Skofitsch-Haas M +43 676 450 67 50 skofitsch@imkinsky.com im Kinsky Graz, A-8010 Graz, Kaiser Josef Platz 5 / Eingang Ecke Mandellstrasse Alle Sparten
Nadine Kraus-Drasche, BA MA T +43 1 532 42 00-21 kraus-drasche@imkinsky.com Client Advisor & Private Sales
Mag. Claudia Schneidhofer T +43 1 532 42 00-48 schneidhofer@imkinsky.com Rechnungswesen & Kundenbetreuung
Barbara Passauer T +43 1 532 42 00-16 passauer@imkinsky.com Buchhaltung, Kaufmännische Administration & Kundenbetreuung
Mag. Roswitha Holly M +43 699 172 922 33 holly@imkinsky.com Client Advisor
Kommunikation
Mag. Valerie Gaber, BA T +43 1 532 42 00-24 gaber@imkinsky.com Marketing, Presse & Online Content
Mag. Alexandra Markl T +43 1 532 42 00 presse@imkinsky.com Presse
Service
Heidi Hofmann, BA T +43 1 532 42 00-25 hofmann@imkinsky.com Front Office Management & Kundenbetreuung
Gabriella Rosner T +43 1 532 42 00-31 rosner@imkinsky.com Front Office Management & Kundenbetreuung
Logistik
Robert Mayr T +43 1 532 42 00-18 r.mayr@imkinsky.com Logistik & Transport
Thomas Cerny T +43 1 532 42 00-36 cerny@imkinsky.com Logistik
1010 Wien, Freyung 4, office@imkinsky.com
Z E I T R E I S E
2 0 2 1
Verkaufsausstellung
imkinsky.com/kunstraum Hier finden Sie alle Exponate und können diese noch bis 31. Dezember 2021 erwerben. Die persönliche Betreuung erfolgt durch:
Michael Kovacek kunstraum@imkinsky.com +43 664 2404 826
Kunstraum
Nadine Kraus-Drasche kunstraum@imkinsky.com +43 1 532 42 00 21
ALFONS WALDE verkauft in der Auktion um € 636.000
Kunst verkauft man
Foto Michael Leischner
HANS BISCHOFFSHAUSEN
W E R KV E R Z E I C H N I S Das Werkverzeichnis zu Hans Bischoffshausen basiert auf dem Nachlass des Künstlers, den seine Ehefrau zu einem Großteil erhalten und 2016 ihren Erben hinterlassen hat. Neben allen Arbeiten in öffentlichen Sammlungen werden sämtliche in Privatbesitz aufgefundenen Arbeiten in dem Werkverzeichnis erfasst. Die Redaktion und Datenaufnahme der Werke hat Charlotte Kreuzmayr übernommen. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der bisher erfasste Nachlass besteht aus zahlreichen Kunstwerken Bischoffshausens, aber auch aus Fotos, Briefen, Dokumenten, Korrespondenzen, Skizzen, Ordnern voll mit Ausstellungsbeteili gungen, Kunstkritiken und Tagebüchern etc. Das muss alles in ein chronologisches System gebracht, erfasst, geordnet und zu einer reproduktionsreifen Form verarbeitet werden. Ein kleines Team macht die höchst umfangreiche wissenschaftliche Bearbeitung möglich: Die 50er Jahre werden von Christian Kircher an Hand von Tagebüchern aufgearbeitet. Robert Fleck schreibt über die Zeit in Paris und Frankreich und über den Kontext Bischoffshausen und die ZERO-Künstler. Christa Steinle recherchiert über Hans Bischoffshausen und seine Grazer Zeit. Matthias Boeckl arbeitet das relativ unbekannte Kapitel Bischoffshausen und die Architektur auf. Clara Kaufmann schreibt über das Spätwerk der 70er- und 80er-Jahre. Charlotte Kreuzmayr führt Gespräche mit Sammlern und Zeitzeugen. Erscheinen: Ende 2023 Sollten Sie Werke von Hans Bischoffshausen besitzen, wenden Sie sich bitte an: charlotte.kreuzmayr@chello.at, 0699/10029621
Leo Putz (Detail), Kat. Nr. 2026
! Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen. Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises.
„Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“ “Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely identifiable and have an e stimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.”
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich: Michael Kovacek & Dr. Ernst Ploil, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie, Satz, Druck, Bindung: Print Alliance HAV Produktions GmbH, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, office@printalliance.at, www.printalliance.at Design: Alexander Rendi — Florian Cerny
Kaufauftrag / Order Bid An / To Auktionshaus im Kinsky GmbH Palais Kinsky Freyung 4 A-1010 Wien
n n
durchzuführen durch das Auktionshaus carried out by the auction house durchzuführen durch telefonisches Mitbieten bidding by telephone
T +43 1 532 42 00 F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com www.imkinsky.com
n durch Frau Sensal Monika Uzman by Broker Mrs. Monika Uzman
Ich kenne die auf der Rückseite wiedergegebene Geschäftsordnung* der Auktionshaus im Kinsky GmbH sowie die Gebühren für Käufer und akzeptiere sie. Auf deren Grundlage beauftrage ich Sie, folgende Gebote für mich abzugeben. I know the rules of procedure (on the reverse)* of Auktionshaus im Kinsky GmbH as well as the fees for buyers and I accept them. On the basis of the included terms and conditions of auction I give the order to submit the following bids for me. Katalog-Nr. Lot-No.
n n
Künstler/Titel (Stichwort) Artist/Title (description)
Gebot bis Euro (€) Top Limit of Bid in Euro (€)
Erhöhen Sie bei Notwendigkeit mein Gebot um ein weiteres (ca. 10 %) If required please increase my bid by one call (approx. 10%) Sollten Sie mich telefonisch nicht erreichen können, soll das Auktionshaus bis zu einem Preis von € für mich mitbieten. Should you not be able to reach me by phone during the auction sale, the auction house shall bid on behalf of me up to the price of €
.
Name
Straße / Street
PLZ, Ort / Zip Code, City
Telefon / Phone
Land / Country
Telefax Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Place of fulfilment and jurisdiction is Vienna.
Ort, Datum / Place, Date
Unterschrift / Signature
* Die vollständige Geschäftsordnung können Sie unserer Webseite www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. * The entire rules of procedure can be viewed on our website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
Informationen und Gebühren für Bieter/Käufer
Information and Fees for Buyers/Bidders
1) Preise: Die angegeben Schätzpreise stellen die unteren und oberen Schätzpreise der Objekte dar.
1) Prices: Estimated prices represent the lowest and highest bid expectations of our experts.
2) Schriftlich mitbieten: Sie können schriftliche Gebote abgeben. Tragen Sie für das gewünschte Kunstobjekt die Katalognummer und Ihr maximales Gebot ein. Wir werden in der Auktion bis zu diesem Betrag für Sie bieten. Sie erhalten das von Ihnen gewünschte Objekt zum geringstmöglichen Preis.
2) Written bids: You can place written bids. Enter the catalogue number and your maximum bid for the work of art you wish to buy. At the auction we will bid for you up to this price. You will receive the requested item at the lowest price.
3) Telefonisch mitbieten: Sie können an der Auktion telefonisch teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte senden Sie uns Kauf- und Telefongebote bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion. Tragen Sie die Katalognummer und Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Auktion erreichbar sind, ein. Wir werden Sie anrufen. Dafür, dass eine telefonische Verbindung zustande kommt, können wir aber keine Haftung übernehmen.
3) Telephone bids: You may also participate in the auction via telephone. In this case, written notification shall be sent to the auction house at least one day before the auction takes place. Such written announcement shall contain the item and the catalogue number, as well as the bidder’s name, address and telephone number. The auction house shall make every effort to provide the telephone connection in the best possible manner, but will not assume any warranty for its execution.
4) Bieten durch einen Sensal: Wenn Sie das Kästchen „Durch einen Sensal“ am Kaufauftrag markieren, geben wir Ihre Gebote an den Sensal weiter. Wenn zwei gleich hohe Gebote vorliegen, hat der Sensal Vorrang. Zum Kaufpreis fällt zusätzlich eine Sensalgebühr von 1,2 % vom Meistbot an.
4) Bids by a Broker: If you tick the box “By a Broker” on the order bid, we will hand your bids over to a Broker. If two bidders make the same bid, the bid by the Broker takes precedence. A Broker fee of 1.2% of the highest bid is due in addition to the purchase price.
Senden Sie Ihre Kaufaufträge bitte rechtzeitig per Fax (+43 1 532 42 00-9) oder Email (office@imkinsky.com).
Please send your order bids in time by fax (+43 1 532 42 00-9) or email (office@imkinsky.com).
5) Online Bieten: Sie können an der Auktion auch online teilnehmen. Ihr Gebot wird dabei wie eines aus dem Saal behandelt. Sie müssen sich dazu unter dem Link https://online.imkinsky.com registrieren. Klicken Sie auf „Ich möchte live mitbieten“ und Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Das Einloggen ist erst nach Bearbeitung durch uns möglich.
5) Online Bidding: You can also participate in the auction online. Your bid will be handled as if it came from the auction room. Simply register at https://online.imkinsky.com by clicking on “Ich möchte live mitbieten” [I want to bid live] and you will receive a confirmation email. You will be able to log in as soon as we have processed your application.
6) Rechnung: Ihre Rechnung wird anhand der von Ihnen bekanntgegebenen Daten ausgestellt. Auch eine UID-Nummer bitten wir Sie vor der Auktion zu nennen.
6) Invoice: Your invoice will be issued based on the data you have provided. Also, if you have a VAT-ID number, please tell us before the auction.
7) Kaufpreis: Der Kaufpreis setzt sich aus dem Meistbot und der Käuferprovision zusammen.
7) Purchase price: The purchase price is composed of the highest bid and the buyer’s commission.
Käuferprovision: Bei Differenzbesteuerung bis zu einem Meistbot von € 500.000 beträgt die Käuferprovi sion 28 %; für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots 20 %. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit s gekennzeichnet) beträgt die Käuferprovision bis € 500.000 24 % vom Meistbot; für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots 17 %, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Bei Werken von Künstlern, die noch leben oder nicht länger als siebzig Jahre tot sind, wird zusätzlich die Folgerechtsvergütung verrechnet (siehe Punkt 10). 9).
Buyer’s Commission: Subject to differential taxation: The buyer’s commission is 28% of the hammer price up to an amount of € 500,000; 20% of any amount in excess of € 500,000 of the hammer price. These rates include 20% value-added tax. Subject to normal taxation (marked in the catalogue with an s): The buyer’s commis sion is 24% of the hammer price up to an amount of € 500,000; 17% of any amount in excess of € 500,000 of the hammer price. Additionally, pictures are subject to 13% and antiques to 20% value-added tax. For works of art of living artists or artists deceased 70 years or less, we will additionally collect resale right royalties (see item 10). 9).
8) Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf): Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Gebots.
8) Buyer’s Commission on bids below the reserve after the auction (post-auction sale): For bids below the reserve price the buyer’s commission is 30%.
9) Zahlungsbedingungen: Die Bezahlung ersteigerter Kunstobjekte hat innerhalb von 8 Tagen zu erfolgen – entweder bar oder mit Bankomatkarte – während unserer Öffnungszeiten (Mo–Fr 10–18 Uhr) oder durch Überweisung. Sie können die ersteigerten Kunstwerke auch mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. In diesem Fall verrechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Kaufpreises.
9) Terms of payment: Items purchased in an auction are payable within 8 days – either in cash or debit card – during our opening hours (Mon–Fri 10am–6pm) or by transfer. You can also use your credit card to pay for the works you bought at the auction. We charge an administrative fee of 2% of the purchase price for credit card payments.
10) Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigen den Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
10) Droit de suite: Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit the suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0,5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
11) Sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Bietern und dem Auktionshaus liegt die Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH zugrunde. Mit einem Gebot erklärt der Bieter, die Geschäftsordnung zu kennen und zu akzeptieren. Die Geschäftsordnung kann der Webseite www.imkinsky.com entnommen werden; sie wird auf Wunsch auch zugesandt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Es gilt österreichisches Recht.
11) All privities of contract between the bidder and the auction house underlie the rules of procedure of Auktionshaus im Kinsky GmbH. In making a bid the bidder confirms to know and to accept the rules of procedure. The rules of procedure can be viewed on our Website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Place of fulfilment and of jurisdiction is Vienna. Austrian law applies.
Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
Klassische Moderne Modern Art
AlleschAlescha, Theodor ® 2123, 2124 Andersen, Robin Christian ® 2074, 2075 Andri, Ferdinand ® 2095 Arnegger, Alois ® 2187–2198 Arnez, Helmut ® 2136 Bauer, Carl Franz ® 2106 Beck, Friedrich ® 2070 Berg, Werner ® 2034–2043 Birkle, Albert ® 2096 Boeckl, Herbert ® 2046, 2047 Boggs, Frank Myers ® 2151 BresslernRoth, Norbertine ® 2033, 2098, 2099 Brusenbauch, Arthur ® 2202 Chagall, Marc ® 2175 Clementschitsch, Arnold ® 2045 Compton, Edward Harrison ® 2181 Corinth, Lovis ® 2077 Cucuel, Edward ® 2027 Deiters, Hans ® 2204 Diet, Leo ® 2170 Dobrowsky, Josef ® 2076 Dopler, Karl ® 2083 Eisenschitz, Willy ® 2048 Elsner, Franz ® 2089, 2090 ErlerSamaden, Erich ® 2097 Etzer, Peter A. ® 2144 Fahringer, Carl ® 2084 Faistauer, Anton ® 2032, 2078 Floch, Josef ® 2029–2031 Flora, Paul ® 2102–2104 Florian, Maximilian ® 2082 Freist, Greta ® 2086–2088 Gawell, Oskar ® 2172 Gerlach, Georg ® 2159 Grill, Oswald ® 2132, 2133 Gunsam, Karl Josef ® 2100, 2101 Gurschner, Herbert ® 2025 Gütersloh, Albert Paris ® 2108, 2109 Hauser, Carry ® 2113–2115 Hessing, Gustav ® 2061–2067 Heuberger, Felix ® 2161 Hölzel, Adolf Richard ® 2164, 2165 Huber, Ernst ® 2152, 2153 Hünten, Max ® 2162 Itten, Johannes ® 2176 Jungnickel, Ludwig Heinrich ® 2116–2121 Kaindl, Franz ® 2135 Kasimir, Luigi ® 2080 Kasparides, Eduard ® 2137–2141 Kaufmann, Wilhelm ® 2125–2128, 2131 Kelder, Toon ® 2129 Klimt, Gustav ® 2001–2004 Kokoschka, Oskar ® 2049 Kolig, Anton ® 2122 KollerPinell, Broncia ® 2081 Krause, Heinrich ® 2085 Kubin, Alfred ® 2050–2056
Kurzweil, Maximilian ® 2071–2073 Larsen, Oskar ® 2171 Lederer, Viktor ® 2173 Lenz, Maximilian ® 2168 Mahringer, Anton ® 2044 Massmann, Hans ® 2091 MayerMarton, Georg ® 2060 Metlewicz, Thomas ® 2167 Moldovan, Kurt ® 2166 Moll, Carl ® 2028 MüllerLandeck, Fritz ® 2154, 2203 Mulley, Oskar ® 2018–2021 Music, Zoran ® 2178 Nemes Lampérth, Jozsef ® 2134 Neogrady, Laszlo ® 2199, 2200 Nepo, Ernst ® 2022, 2023 Nikodem, Artur ® 2024 Osen, Erwin Dominik ® 2057–2059 Pancheri, Karl ® 2179, 2180 Picasso, Pablo ® 2105, 2111, 2112 Pipal, Victor ® 2183 Pippal, Hans Robert ® 2150 Pippel, Otto Eduard ® 2184 Polya, Tibor ® 2107 Puchinger, Erwin ® 2079 Putz, Leo ® 2026 Reinitz, Maximilian ® 2177 Rothaug, Alexander ® 2006, 2007, 2068, 2069 RuzickaLautenschläger, Hans ® 2169 Schiele, Egon ® 2005, 2110 SchneggMühlau, Alphons ® 2201 Scholz, Werner ® 2174 Schönpflug, Fritz ® 2160 Silberbauer, Fritz ® 2158 Stark, Karl ® 2142, 2143 Stoitzner, Josef ® 2163 Stoitzner, Siegfried ® 2092–2094 Streit, Robert ® 2157 Trenkler, Wilhelm ® 2155 Truppe, Karl ® 2130 Waagner, Alfred ® 2149, 2182 Walde, Alfons ® 2008–2017 Wegerer, Julius ® 2156 Wolf, Franz Xaver ® 2185, 2186 Zülow, Franz von ® 2145–2148
Modern Art 9 December 2021
Alfons Walde (Detail), Kat. Nr. 2012, € 70.000–140.000