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Lassen Sie die Sensalin für Sie bieten, per schriftlichem Auftrag oder am Telefon. Monika Uzman: +43 1 532 42 00-22, +43 664 421 34 59, monika.uzman@gmail.com
Mit einem schriftlichen
Über die Kaufauftrag
Sollten Sie nicht persönlich an der Auktion teilnehmen können, nehmen wir gerne Ihr schriftliches Gebot entgegen. Sie finden das Formular am Ende des Katalogs.
Über unsere

15. Juni
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther – Teil III 14 Uhr
16. Juni
Sammlung Peter Baum – Ein Leben für die Kunst 14 Uhr
Zeitgenössische Kunst 18 Uhr
17. Juni
Alte Meister & Gemälde des 19. Jahrhunderts 14 Uhr Moderne Kunst 16 Uhr
18. Juni
Antiquitäten 14 Uhr
Jugendstil & Design 17 Uhr

Judith Kuthy, FGA BA BEd T +43 1 532 42 00-19 kuthy@imkinsky.com

Magdalena Muth, BA T +43 1 532 42 00-21 muth@imkinsky.com

Miriam Bankier, BA MA T +43 1 532 42 00-66 bankier@imkinsky.com


Zustandsberichte & Beratung | Condition Reports & Consultation antiquitaeten@imkinsky.com, T +43 1 532 42 00-19
Kaufaufträge | Order Bids
T +43 1 532 42 00, office@imkinsky.com
Sensalin | Broker
Monika Uzman, T +43 1 532 42 00-22, M +43 664 421 34 59 Rechnungslegung | Accounting T +43 1 532 42 00, office@imkinsky.com Transport | Shipping T +43 1 532 42 00-18, mayr@imkinsky.com Michael Kovacek T +43 1 532 42 00 M +43 664 24 04 826
Donnerstag 18. Juni 2026
Kat. Nr. 4001–4311 14 Uhr Thursday 18 June 2026 Lots 4001–4311 2 pm
Historische Waffen – darunter etwa Schusswaffen mit Luntenschloss-, Radschloss- oder Steinschlosszündung, die vor 1871 hergestellt wurden – fallen grundsätzlich unter das österreichische Waffengesetz. Käufer aus der EU müssen daher vorab die Zustimmung ihres Wohnsitzstaates nachweisen. Auf dieser Grundlage ist vor dem Export ein Erlaubnisschein gemäß § 37 Abs. 1 des österreichischen Waffengesetzes zu beantragen. Beim Versand in einen Drittstaat ist zusätzlich eine Ausfuhrgenehmigung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Angelegenheiten erforderlich. Diese Verpflichtung liegt beim Käufer; eine nicht erteilte Genehmigung stellt keinen Grund für einen Rücktritt vom Kauf dar.
Der Versand von Waffen ist über den Postweg nicht möglich, es gibt eigens darauf spezialisierte Speditionen. Zudem ist gemäß österreichischer Gewerbeordnung der Versandhandel von Waffen und Munition an Endkunden verboten. Auf Wunsch, sorgen wir für Versand/ Transport der ersteigerten Waffen auf Kosten der Käufer.
Die Bewertung und Beschreibung der Waffen erfolgt nach bestem Wissen aber ohne Einsatz technischer Hilfsmittel. Der Zustand der Waffen wurde äußerlich bewertet. Die technische Geh- und Schussfähigkeit bzw. Schusspräzision haben wir im Rahmen der Beschreibung nicht überprüft und kann auch von einem Kaufinteressenten nicht angefordert werden. Die Waffen werden im beschriebenen Zustand als Sammlerwaffen verkauft, daher können wir weder für Funktion und Funktionssicherheit noch für die Treffgenauigkeit Haftung oder Gewährleistung übernehmen. Unsere Kunden sollten vorsichtshalber davon ausgehen, dass die angebotenen Waffen nicht funktionsfähig sind.
Historical weapons, including firearms with matchlock, wheel lock or flintlock mechanisms manufactured before 1871, are generally subject to the Austrian Weapons Act. Buyers from the EU must therefore provide proof of prior authorisation from their country of residence. In accordance with Section 37(1) of the Austrian Weapons Act, an authorisation certificate must be applied for prior to export. For shipments to a third country, an export licence from the Federal Ministry for Economic Affairs is also required. It is the buyer‘s responsibility to obtain this licence; failure to do so does not constitute grounds for withdrawing from the purchase.
It is not possible to send weapons by post; specialist shipping companies exist for this purpose. Furthermore, under the Austrian Trade Regulation Act, mail-order sales of weapons and ammunition to end customers are prohibited. Upon request, we can arrange shipment/ transport of the auctioned weapons at the buyer’s expense.
The assessment and description of the firearms have been carried out to the best of our ability, without the use of technical aids. The condition of the firearms has been externally assessed. We have not tested their technical operability, firing capability or accuracy, and a prospective buyer cannot request such testing as part of the description. The firearms are sold as collector‘s items in the condition described; therefore, we cannot accept any liability or provide any warranty for their functionality, operational reliability or accuracy. For precautionary reasons, customers should assume that the firearms on offer are not in working order.
Besichtigung ab 8. Juni | Exhibition from 8 June Mo–Fr 10–18 Uhr I Mon–Fri 10 am–6 pm

4001
Gotische Skulptur „Madonna mit Kind“
Belgien, Anfang 14. Jahrhundert
Kalkstein, gemeißelt; rückseitig mit Sammlungsnummer; Vogelkopf und 1 Arm restauriert; H. 53 cm
Provenienz
ehemals Sammlung George Lambert, Oudenaarde, Belgien
€ 2.500–5.000

4002
Antike Skulptur „Hekataion“
wohl römisch, 2. Jahrhundert n. Chr. Marmor, gemeißelt; Fackelfeuer und Arme fehlen teilweise; H. 52 cm € 3.000–6.000

4003
Gotische Skulptur „Madonna mit Kind“
Frankreich, 15. Jahrhundert
Kalkstein, gemeißelt, originale Fassung; teilweise mit Bruch- und Fehlstellen; Ständer später; H. 63 cm
Gutachten von Alfred Kohlhammer liegt in Kopie bei.
€ 2.500–5.000

4004
Gotischer Leuchterengel
Nordfrankreich, um 1435
Kalkstein, gemeißelt, originale Fassung; oberer Teil der Flügel später; H. 54 cm
Gutachten von Dr. Wolfgang Hofstätter, 1962, liegt in Kopie vor.
€ 2.500–5.000

4005
Gotische Skulptur „Madonna mit Kind“
14. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; 1 Arm und Teil des Umhangs fehlen; H. 72 cm
Literatur
vgl. Ausstellungskatalog, Gotiksammlung Rudolf Leopold. Bergbau- und Gotikmuseum Leogang 2011, S. 42–43 € 3.000–6.000
(Lot 4004, 4006–4063, 4066–4076, 4099, 4104, 4108, 4128, 4223–4227 und 4243)

4006
Gotische Skulptur „Weltenherrscher“
Fränkisch, um 1460
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; auf der Unterseite mit Stempel; Zepter fehlt; H. 77 cm
€ 5.000–10.000
4007
Gotisches Sakramentshäuschen
15. Jahrhundert
Kalk-Sandstein, gemeißelt, Fassungsreste, Eisenscharnier; Türchen fehlt; 44 × 31 × 82 cm
€ 3.500–7.000


Gregor Erhart
Gotische Skulptur „Mondsichelmadonna“ Augsburg, um 1500 Lindenholz, originale Fassung und Vergoldung; 1 Arm und Finger fehlen; H. 134 cm
€ 35.000–70.000





4009
Gotische Heiligenbüste
Deutsch, um 1460
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; 1 Hand und Finger fehlen, Wurmfraß; H. 43,5 cm
€ 2.000–4.000

4010
Gotische Skulptur „Heiliger Sebastian“ um 1460
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; teilweise mit Rissbildungen und leichten Bruchstellen; H. 104 cm
€ 5.000–10.000

4011
Gotische Christusbüste „Schmerzensmann“
Tirol, 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Reste originaler Vergoldung; rückseitig mit Sammlungsnummern, auf der Unterseite mit Stempel; beide Arme fehlen; H. 54,5 cm € 7.000–14.000
4012
Gotische Skulptur „Heilige Katharina“ 15./16. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; 1 Arm fehlt; H. 66 cm
€ 2.000–4.000


4013
Gotische Skulptur „Heilige Barbara“ 15./16. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; 1 Fingerspitze fehlt; H. 67 cm
€ 2.000–4.000

Gotische Skulptur „Trauernde Maria“
um 1500
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; H. 131 cm
€ 7.000–14.000
4015
Umkreis Gregor Erhart
um 1495
Lärchenholz, geschnitzt; 97 × 86 cm
Literatur
vgl. Gertrud Otto, Gregor Erhart. Berlin 1943, Nr. 5b
€ 3.000–6.000


4016
Barockes Relief „Auferstehung Christi“ um 1700
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; Dm. 65 cm
€ 2.500–5.000
4017
Gotische Skulptur „Heiliger Petrus als Bischof“
um 1480
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; H. 111 cm
€ 3.500–7.000


4018
Gotische Skulptur „Heiliger Jakobus“ um 1480
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; 1 Arm fehlt; H. 106,5 cm
€ 3.500–7.000

Gotisches Relief „Anbetung der Madonna“
16. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung; rückseitig mit Sammlungsetikett; seitlich beschnitten; H. 67,5 cm
€ 5.000–10.000

4020
Gotische Skulptur „Madonna“
16. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt; rückseitig mit Sammlungsetikett; 3 Finger fehlen; H. 67 cm
€ 5.000–10.000

4021
Gotische Skulptur wohl „Heiliger Dominikus“
16. Jahrhundert
Buchsbaumholz, geschnitzt; auf der Unterseite mit alten Sammlungsnummern; H. 15,5 cm
Provenienz ehemals Sammlung Dr. Figdor
€ 500–1.000

Barockes Terrakottarelief „Christus am Ölberg“
Süddeutsch, Ende 17. Jahrhundert
Terrakotta, glasiert; rückseitig unleserlich bezeichnet und mit Nummer; 1 Arm fehlt; 19,5 × 14,7 cm
€ 1.000–2.000

4023
Barocke Skukptur „Pietà“
17. Jahrhundert
Birnbaumholz, geschnitzt; H. 18,3 cm
€ 500–1.000

Werkstatt Michael Pacher
(Tirol um 1435–1498 Salzburg)
Gotische Skulptur „Johannes der Täufer“ Ende 15. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; 1 Ohr des Schafs und 1 Hand fehlen; H. 43 cm
Provenienz
ehemals Sammlung Colli, Innsbruck
Literatur
Gutachten von Dr. Wolfgang Hofstätter, 1962, liegt vor.
€ 2.000–4.000

4025
Gotische Skulptur „Samson und Löwe“
16. Jahrhundert
Eichenholz, geschnitzt; auf der Unterseite mit altem Sammlungsetikett; H. 22,5 cm
Provenienz
ehemals Sammlung Dr. Figdor
€ 800–1.600

4026
in der Art Simon Troger
(Abfaltersbach 1693–1768 Haidhausen)
Paar barocke Skulpturen „Musikanten“
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung; stellenweise mit Bruch- und Fehlstellen; H. 19 cm
€ 1.000–2.000

4027
Paar kleine gotische Leuchterengel und barocke Heilige Barbara
16. bzw. 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; Leuchterengel mit Verbrennungsspuren, Flügel fehlen; H. 12 bzw. 19,5 cm
€ 800–1.600

4028
Drei gotische Kopfskulpturen
15./16. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; H. 13 bis 17,5 cm
€ 1.000–2.000

4029
Wappenschilder
16./17. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; jeweils rückseitig mit Sammlungsetiketten bzw. Nummern; teilweise restauriert; H. 11,8 bis 19,3 cm
Provenienz
ehemals Sammlung Dr. Figdor
€ 1.000–2.000

18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt; Schiebedeckel, dahinter Kreuzigungsdarstellung; H. 11,4 cm
Literatur abgebildet in: Helmut Nemec, Alpenländische Bauernkunst. Wien 1966, Nr. 195
€ 300–600

datiert „1662“
Holz, geschnitzt; auf der Vorder- und Rückseite mit Wappendarstellungen, Monogramm „ID“ und datiert „1662“; Dm. 13 cm
€ 300–600

Barocke Kopfskulptur um 1700
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung; rückseitig mit Nummer; H. 21,5 cm
€ 500–1.000

Paar barocke Engel-Wandleuchter
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung, Eisendorn und -tüllen; rückseitig unleserlich bezeichnet und mit Sammlungsnummer; 39 × 30 × 50 cm
€ 2.500–5.000
Paar barocke Vortragestangen mit Leuchterengeln um 1700
Lindenholz, geschnitzt; originale Fassung und Vergoldung; 1 Stange mit altem Sammlungsetikett; Flügel fehlen; L. 260 cm, L. 42,5 cm (Figur inkl. Sockel)
Provenienz
435. Auktion, Dorotheum, Wien, 1935, Nr. 205 € 4.000–8.000



4035
Barocke Skulptur „Heiliger Florian“
18. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; Kirche und Löschkübel lose; 151 cm (exkl. Lanze)
€ 5.000–10.000

Paar barocke Leuchterengel
Florenz, um 1600
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung, Eisendorn und Metalltüllen; H. 111 cm
€ 5.000–10.000

4037
Barockes Weihwasserbecken
17. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; die Beckenrückwand mit Aussparung; kleine Ergänzungen; 50 × 36 × 115 cm
€ 2.500–5.000

4038
Paar barocke Kerzenhalter
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung, Eisendorn; leichte Klebeund Ausbruchsstellen; H. 67 bzw. 68 cm
€ 1.500–3.000

4039
Gotische Beckenschlägerschüssel „Adam & Eva“
Ende 15. Jahrhundert
Messing, getrieben; die Figuren löchrig, rückseitig restauriert; Dm. 43,5
Literatur vgl. Tamas Egyeki-Szabo, Beckenschlägerschüsseln. 15.-16. Jahrhundert, Budapest 2008, S. 67
€ 1.000–2.000

4040
Paar gotische Scheibenleuchter datiert „1468“
Messing, Eisendorn; jeweils am Fuß unleserlich bezeichnet und datiert „1468“; jeweils mit Montierungslöchern; H. 43,5 cm
€ 1.000–2.000

4041
LOUIS XIII Spiegel mit Bildfeldern
wohl Frankreich, 1. Hälfte 17. Jahrhundert
Holz, ebonisiert, Spiegelglas, bemalt; 8 Bildfelder mit Darstellungen wohl der Geschichte des verlorenen Sohns; 1 Bildfeld gesprungen, Malerei stellenweise berieben; 110 × 102 cm
€ 5.000–10.000

4042
Nürnberg, 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, grün glasiert; 1 Kachel mit Wurzel Jesse, 1 Kachel mit Wappendarstellung; 2 Krabben fehlen; H. 39,5 cm
Ausstellung
vgl. Museum of Anthropology, University of British Columbia, Kanada, Inv.-Nr. Cg90
€ 1.000–2.000

4043
Großer Majolika Teller
Italien, um 1600
Keramik aus rotbraunem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; der Spiegel mit Figuren und bezeichnet „TEOLOGIA“ und „MATAMATICHA“; stark restauriert; Dm. 58 cm
€ 1.000–2.000

4044
Gotische Sakramentsnischen-Türe
Frankreich, 15. Jahrhundert
Nussholz, geschnitzt, originale Fassung; auf der Vorderseite und rückseitig mit Nummern; 44 × 32 cm
Provenienz
ehemals Sammlung Dr. Figdor, Auktion 1930, Band 1, Lot 564, vorher Sammlung Eugen von Miller-Aichholz € 1.000–2.000

Italien, 17. Jahrhundert
Nussholz, geschnitzt, Bronze, Leder, Samt; auf der Vorderseite mit Schmiededarstellung, rückseitig mit Maskendarstellung; L. 54,5 cm € 1.500–3.000

4046
Gotische Kassette
15./16. Jahrhundert
Holzkorpus, Eisenschloss und -beschläge, Fassungsreste; Schloss schnappt nicht; 22,5 × 14,5 × 11 cm
Literatur
vgl. Ewald Berger, Prunkkassetten. Meisterwerke aus der Hanns Schell Collection, Stuttgart 1998, S. 180 vgl. Ausstellungskatalog, Gotik. Entdecken und Bewahren, Leogang 2009, S. 101 € 1.500–3.000
4047
Eisenluster mit Madonna
18. Jahrhundert
Eisen, Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung, Quaste; zweiflammig; Elektrifizierung später, funktionstüchtig; 47 × 44 cm (exkl. Quaste und Kette)
€ 1.500–3.000


4048 Spinnrocken um 1800
Hartholz, geschnitzt; H. 133 cm
€ 500–1.000
4049
Wanduhr
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Eisen, Messingblech, vergoldet; Zinn-Zifferblatt, Eisenwerk, Spindelgang, Stundenschlag auf Glocke; 3 Gewichte, 1 Gewicht fehlt, Eisengehäuse später; L. 34,7 cm (Gehäuse)
€ 1.500–3.000


4050
Uhr im Renaissance Stil bezeichnet „Sonnenburg Hamburg“
Eisen, Messing; Messing-Zifferblatt mit Weckeranzeige, Eisenwerk mit Messingrädern, Schlagwerk auf Glocke; 2 Gewichte; H. 38 cm (Gehäuse)
€ 3.000–6.000
Gotische Truhe
15. Jahrhundert
Weichholzkorpus, originales Eisenschloss und -beschläge, teilweise bemalt; auf der Vorderseite mit 2 Löwendarstellungen und Ornamenten; 1 Schlüssel; 209 × 64 × 92 cm
€ 3.000–6.000



4052
Barocke Truhe
17. Jahrhundert
Weichholzkorpus, geschnitzt, originale Eisenbeschläge; auf der Vorderseite mit 3 reliefierten Bildfeldern mit Bergbauszene und Ornamenten, innen mit 3 Laden, 1 Fach und 1 Geheimfach; 118 × 65 × 78 cm
€ 2.500–5.000

4053
Barocke Eisenkassette
17. Jahrhundert
Eisen; 1 Schloss und 1 Scheinschloss, 1 Schlüssel; 78 × 42 × 42 cm
€ 2.500–5.000

4054
Truhe
Tirol, 16./17. Jahrhundert
Eichenholz, geschnitzt, altes Eisenschloss, originale Scharniere, Schlüsselschild später; auf der Vorderseite mit 2 reliefierten Bildfeldern mit Ornamenten, innen mit 1 Klappfach; 86 × 38 × 48 cm
€ 1.000–2.000

Bauerntisch
Salzburg, 18. Jahrhundert
Hartholz, rote Marmorplatte; aufschiebbare Tischplatte, darunter mit Fach und Geheimladen, darunter 1 Lade; originales Schloss, 1 Schlüssel; 119 × 119 × 77,5 cm
€ 3.500–7.000
Tirol/Graubünden, 15. Jahrhundert
Weich- und Hartholz, teilweise bemalt; der Kasten mit flachgeschnitztem Rankenwerkdekor, aufklappbare Tischplatte mit Spielfeldern, darunter mit Unterbaukasten mit 2 ausziehbaren Schubern und 4 Geheimladen; originales Schloss und Eisenbeschläge; Standleisten später; 65,5 × 65,5 × 79,5 cm
€ 3.500–7.000





4057
Kabinettkästchen
16./17. Jahrhundert
Obstholz, intarsiert, teilweise lasiert, geprägtes Leder; 6 Laden, die Klapptür sowie die Laden reich intarsiert mit Ornamentdekor; originales Schloss und Beschläge, 1 Schlüssel; 50,5 × 48,5 × 45,5 cm
€ 2.500–5.000

4058
Kabinettkästchen
16./17. Jahrhundert
Buchenholz, rot lasiert; 6 Laden, 1 Fach, die Türen innen mit Darstellungen des Heiligen Georg aus ziselliertem Metall; originales Schloss und Beschläge, 1 Schlüssel; 69,5 × 41 × 39,5 cm
€ 2.500–5.000

4059
Zirbenschrank „Doppeladler“
Oberinntal, datiert „1739“
Zirbenholzkorpus, geschnitzt, teilweise mit originaler Fassung; 3 gedrehte Pilaster, durchbrochen gearbeitete Supraporte, abnehmbares Gesims, Mittelteil und Sockelzone, die Türen mit 4 Feldern mit Doppeladlerdarstellungen, darüber mit Monogramm „MV“ und datiert „1739“, 3 Laden und 4 Innenfächer; originale Eisenbeschläge und -schloss; 225 × 162 × 70 cm
Literatur
vgl. Helmut Nemec, Alpenländische Bauernkunst. Wien 1966, Nr. 115 € 7.000–14.000

Bauernschrank „Der gute Hirt“
Bayern, datiert „1815“
Weichholzkorpus, originale Fassung und Vergoldung; durchbrochen gearbeitete Supraporte, die Türen mit 4 Feldern mit Heiligen- und Vasendarstellungen, darüber bezeichnet mit „der gute Hirt“, Besitzernamen und datiert „1815“, 5 Innenfächer und 1 Lade; originale Eisenbeschläge und -schloss; H. 114,5 × 48 × 206 cm € 3.500–7.000

4061
Bauernschrank „Reiter“
St. Florian, Oberösterreich, um 1800
Weichholzkorpus, originale Fassung; die Türen mit 4 Feldern mit Kupferstichen mit bemalten Reiterdarstellungen, die Lisenen mit Bäuerin- und Bauerndarstellung, 4 Innenfächer und 1 Kleiderstange; abnehmbares Gesims, mittig zerlegbar mit originaler Keilverbindung; originale Eisenbeschläge und -schloss; 165 × 77 × 198 cm
Literatur abgebildet in: Helmut Nemec, Alpenländische Bauernkunst. Wien 1966, S. 65
€ 5.000–10.000

Mitte 18. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Nussholz furniert und intarsiert; 1 Lade, auf der Unterseite bezeichnet mit Restaurierungshinweis; 96 × 68 × 79 cm
€ 1.000–2.000

Süddeutsch, 18. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Nuss-Wurzelholz furniert, Messingbeschläge; 3 Laden; Schlösser später, 1 Schlüssel; 111 × 61 × 81 cm
€ 3.500–7.000

Josephinischer Hallenschrank
Österreich, um 1780
Weichholzkorpus, Nuss-, Kirsch- und Pappelholz furniert und intarsiert; 4 Innenfächer und 1 Kleiderstange; abnehmbares Gesims, mittig zerlegbar mit originaler Keilverbindung; spätere Bronzebeschläge und originales Schloss, 1 Schlüssel; 200 × 180 × 65 cm € 1.500–3.000

Rokoko Armlehnstuhl
Venedig, Mitte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung, alter Stoffbezug; H. 100 cm
€ 1.000–2.000

Seltene kleine barocke Kredenz
Mitte 18. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Nussholz furniert und mit Zwetschkenholz intarsiert, Glasleisten vergoldet, innen originale Tapezierung, Glas; 3-teiliger Korpus, 5 Fächer, 2 Laden und 1 ausziehbare Anrichte; originale Bronzebeschläge und Schlösser, 1 Schlüssel; 103 × 61 × 200 cm
€ 5.000–10.000

4067
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Eisenarme mit Holzapplikationen, alte Vergoldung; jeweils dreiflammig; teilweise mit Klebestellen; H. 72,5 cm
€ 1.500–3.000

4068
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Eisenarme mit Holzapplikationen, alte Vergoldung; jeweils dreiflammig; teilweise mit Klebestellen; H. 72,5 cm
€ 1.500–3.000

4069
Mitte 18. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Nussholz furniert und intarsiert; Korpus mit 2 bombierten Türen mit 4 Feldern mit Ornamentvasen, abgerundete Lisenen, 4 Innenfächer und 1 Kleiderstange; abnehmbares Gesims, mittig zerlegbar mit originaler Keilverbindung; originale Bronzebeschläge und -schloss, 1 Schlüssel; 173 × 73 × 206 cm € 5.000–10.000

4070
Paar Barockspiegel
18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, alte Vergoldung, Spiegelglas; H. 73,5 cm bzw. 75 cm
€ 2.000–4.000

4071
Paar Barockrahmen
„Maria und Josef“
Augsburg, Mitte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Vergoldung, Aquarell auf Papier; Rahmen mit 2 restaurierten Bruchstellen; H. 37,5 cm
€ 1.000–2.000

Barockspiegel
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung, Spiegelglas; H. 51,5 cm
€ 1.000–2.000

4073
Barockspiegel
18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, alte Vergoldung, Spiegelglas; Rissbildungen; H. 89 cm
€ 1.000–2.000

Joseph Uhl, Prag, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, furniert und intarsiert; Zinn- und Messing-Zifferblatt,, Messingwerk, Ankergang, Schlagwerk auf Glocken mit Stunden- und Viertelstundenrepetition, Petite Sonnerie; Rückwand später, 1 Zeiger abgebrochen, mit Schlüssel; H. 66 cm
Literatur
Jürgen Abeler, Meister der Uhrmacherkunst. Wuppertal 1977, S. 624
€ 1.000–2.000

Johann Kralik, Wien, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Obstholz furniert, geschnitzte vergoldete Applikationen; Emailund Messing-Zifferblatt mit Datumsanzeige, Messingwerk, Ankergang, Wiener Viertelstundenschlag auf Tonfedern; in originaler Vitrine, nicht gehfähig; H. 41,9 cm (inkl. Vitrine), 34,5 cm (exkl. Vitrine)
Literatur
Jürgen Abeler, Meister der Uhrmacherkunst. Wuppertal 1977, S. 358
€ 500–1.000

Pendule mit Wandkonsole „Louis XV“
Frankreich, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, Bronze, gegossen, vergoldet; Email- und Bronze-Zifferblatt, Messingwerk bezeichnet „Feulet le jeune a Beauvais“, Spindelgang mit Schlossscheibenschlagwerk, Schlagwerk auf Glocken mit Stunden- und Halbstundenrepetition; mit originaler Wandkonsole, Gehäuse und Konsole furniert, teilweise lose; H. 111 cm
Literatur
G.H. Baillie, Watchmakers & Clockmakers of the world. 1, London 1947, S. 108
€ 2.000–4.000

Gotische Skulptur „Anna Selbdritt“
Passau, um 1500
Lindenholz, geschnitzt; Kronenzacken von Maria und Hand des Kindes mit Taube später; Samtsockel später; H. 34 cm (exkl. Holzsockel)
€ 5.000–10.000

4078
Michael Pacher Umkreis
(Tirol um 1435–1498 Salzburg)
Gotisches Relief „Madonna mit 12 Aposteln“
Ende 15. Jahrhundert
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung im 19. Jahrhundert übergangen, stellenweise abgedeckt; seitlich beschnitten; 85 × 90 cm
€ 7.000–14.000

4079
Gotische Skulptur „Heiliger Martin“ um 1480
Lindenholz, originale Fassung und Vergoldung; Heiligenattribut (wohl Schwert) fehlt; H. 105 cm
€ 3.500–7.000

4080
Gotische Skulptur „Franziskaner“ wohl Süddeutsch, um 1500 Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; H. 95 cm
€ 3.500–7.000

4081
Gotisches Relief „Erzengel Gabriel“ wohl Bayern, um 1510
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; Stab gebrochen; H. 69 cm € 3.500–7.000
4082
Büste einer Römerin
Frankreich oder Italien, 17./18. Jahrhundert
Bronze, gegossen, patiniert; Holzsockel; H. 33,8 cm (inkl. Sockel)
Literatur vgl. Büste einer Römerin, Glyptothek, München
€ 500–1.000


4083
Barocke Skulptur „Madonna“
wohl 17. Jahrhundert
Obstholz, geschnitzt; auf der Unterseite mit altem Auktionsetikett; kleine Fehlstellen; H. 24,5 cm
€ 500–1.000

4084
Barocke Skulptur „Christus in der Rast“
Süddeutsch, 1680–1700
Obstholz, geschnitzt, originale Fassung; Sockel später; H. 23 cm (inkl. Sockel)
€ 3.000–6.000

Barocke Skulptur „Bischof“
wohl Salzburg, um 1650
Lindenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; rückseitig 1 Fehlstelle; H. 105 cm (exkl. Bischofsstab) € 5.000–10.000
4086
Barocke Skulptur „Pietà“
18. Jahrhundert
Keramik aus rotbraunem Scherben, hellgrau glasiert; innen mit altem Sammlungsetikett; 1 Finger bestoßen; 25,8 × 10 cm, H. 18,2 cm
€ 500–1.000


datiert „1766“
Buchsbaumholz, geschnitzt, Holzrahmen; 1 Bildfeld signiert „A.C“, datiert „MDCCLXCI“ und mit Wappen; 17,2 × 13,4 cm (inkl. Rahmen)
€ 2.500–5.000




4088
Gotisches Relief „Schweißtuch der Veronika“ um 1530
Obstholz, geschnitzt, teilweise originale Fassung, auf Samtgrund, Holzrahmen; Darstellung von Petrus und Paulus, das Schweißtuch haltend; rückseitig mit altem Sammlungsetikett; 44,5 × 21,8 cm
€ 1.000–2.000

Gotische Holzkassette
Alpenländisch, datiert „1585“
Holz, Eisen, grün und rot lackiert; 3 Handhaben; der Deckel innen datiert „1585“; graviertes Schloss mit Schlüssel; 46,8 × 28,7 × 31 cm
€ 1.000–2.000

Barocke Skulptur „Christus“ um 1630
Lindenholz, geschnitzt, Fassungsreste; H. 54,5 cm
€ 2.500–5.000

Holztruhe
2. Hälfte 17. Jahrhundert
Nussholz, Eisen; seitlich 2 Handhaben, Deckel oben mit Schiebefach, innen mit verriegelbarer Lade, auf der Vorderseite mit verschiebbarer Schlüssellochabdeckung; graviertes und getriebenes
Schloss mit Schlüssel; 29,5 × 49 × 35 cm
€ 1.200–2.400
Wismut-Runddeckeltruhe
Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel mit Darstellung eines musizierenden Kasperl, seitlich bemalt mit Zierfries, Blumen- und Rankendekor; Runddeckel mit Scharnieren im Zierbandbeschlag, seitlich 2 Handhaben; Schloss mit Schlüssel; 29,5 × 18 × 22 cm
€ 2.000–4.000


Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel mit Darstellung der Justitia mit Schwert und Waage, seitlich bemalt mit Zierfries, Blumenund Rankendekor; Klappdeckel; Schloss, der Schlüssel fehlt; 26,6 × 18,3 × 11,4 cm
€ 1.000–2.000

Schweiz, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; die Wandung umlaufend mit Blumendekor, der Deckel mit wohl Schweizer Wappendarstellung; giebelförmiger Klappdeckel mit Eisenbeschlägen und -schloss mit Schlüssel; 36 × 20 × 26 cm
Literatur
vgl. Ewald Berger, Prunkkassetten. Meisterwerke aus der Hanns Schell Collection, Stuttgart 1998, S. 29
€ 1.000–2.000

Kabinettkästchen
Innsbruck, um 1560
Obstholzkorpus, intarsiert und teilweise lasiert; 8 Laden, 1 Türchen, die Türen sowie die Laden reich intarsiert mit Jäger-, Wildtier- und Stadtdarstellungen; originales Schloss und Beschläge, 1 Schlüssel; 42 × 27 × 32 cm € 5.000–10.000


4096
Wismutkästchen
Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; bemalt mit Zierfries, Blumen- und Rankendekor; Klappdeckel mit Handhabe, Scharnieren und Eckbeschlägen; Schloss mit Schlüssel; 30,5 × 23,5 × 12,9 cm
€ 1.000–2.000

4097
Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel mit Darstellung eines Hochzeitspaars, seitlich bemalt mit Zierfries, Blumen- und Rankendekor; Schloss, der Schlüssel fehlt, 1 Leiste später; 23 × 17 × 10 cm
€ 800–1.600

4098
Wismutkästchen
Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel mit Darstellung eines Herren mit Stock und Schwert, seitlich bemalt mit Zierfries, Blumen- und Rankendekor, innen verkleidet mit Marmorpapier; Klappdeckel; Schloss mit Schlüssel; 30,8 × 21 × 13,1 cm
€ 1.000–2.000

4099
Schweiz, datiert „1792“
Holz, bemalt; der Deckel mit Fahnenträger und datiert „1792“, die Wandung mit Bauern- und Schlossdarstellungen, innen 1 Fach; 1 Schlüssel; 37,5 × 22 × 18 cm
€ 500–1.000

Wismut-Kabinettkästchen
Alpenländisch, 17. Jahrhundert
Holz, Farbmalerei auf Kreidegrund und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel und seitlich bemalt mit verschiedenen Stadtansichten, Darstellungen einer Burg mit Fluss und Booten, innen teilweise bemalt, mit Marmorpapier verkleidet und bezeichnet „ICW/KH“; Klappdeckel, auf der Vorderseite mit 2 Klappen, dahinter 1 großes Fach, 9 kleine Laden und 1 große Lade; Schloss mit Schlüssel; 36 × 27 × 25,8 cm
€ 1.800–3.600

4101
Memento Mori Sammelkassa wohl Salzburg, 18. Jahrhundert
Holz, originale Fassung; auf der Vorderseite mit Totenkopfdarstellung, 1 Fach mit Münzschlitz; auf der Unterseite mit Sammlungsetikett und bezeichnet „Untereching“; L. 80 cm (inkl. Stab)
Provenienz
Sammlung F. Dusch, Bad Ischl
€ 1.500–3.000

4102
Löffel
wohl Breslau, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Silber, Niello-Technik, Gold- und Silbereinlagen; der Griff klappbar; rückseitig mit wohl Breslauer Meistermarke „W/AI“; L. 18,5 cm; Bruttogesamtgewicht: 33 g
Literatur
vgl. Klaus Marquardt, Europäisches Eßbesteck. aus acht Jahrhunderten, Stuttgart 1997, S. 106 vgl. Metropolitan Museum of Art, New York, Inv.-Nr. 97.2.125
€ 700–1.400

Löffel
Deutsch, Ende 16. Jahrhundert
Wurzelholz, Silber, Vergoldungsreste; der Stiel endet in vollplastisch ausgeführtem Granatapfel; L. 15,6 cm
Literatur
vgl. Georg Laue (Hg.), Kostbare Bestecke für die Kunstkammern Europas, München, S. 120 vgl. Klaus Marquardt, Europäisches Eßbesteck. aus acht Jahrhunderten, Stuttgart 1997, S. 40
€ 400–800

4104
Zehn Löffel
19. Jahrhundert
Holz, teilweise bemalt, Horn; 10 Löffel in unterschiedlichen Ausführungen, darunter 7 Viechtauer Löffel, 2 Hornlöffel und 1 beschnitzter Holzlöffel; Malerei stellenweise berieben und leichte Ausbrüche; L. 14,8 bis 26,5 cm
€ 700–1.400
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert; 1 Laffe innen bezeichnet mit Sinnspruch, außen mit Heiligem Stefanus und bezeichnet „S. Stefanus“ bzw. bezeichnet mit „Zum Andenken geweiht“ und mit Sinnspruch; L. 19,6 bzw. 21 cm
€ 600–1.200


Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert; gedrehter Stiel, die Laffe innen bezeichnet mit Sinnspruch, außen mit Zunftzeichen der Fleischer und bezeichnet mit Sinnspruch; L. 19,7 cm
€ 500–1.000


Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert; gedrehter Stiel, die Laffe innen bezeichnet mit Sinnspruch, außen mit Paardarstellung und bezeichnet mit Sinnspruch; L. 20 cm
€ 500–1.000
Fuhrmannsbesteck
18./19. Jahrhundert

Horn, Messing, Stahl; 4-teiliges Besteck, bestehend aus: 1 Gabel, 2 Messer, 1 Wetzstahl; geprägte Lederscheide; 1 Messer nicht dazugehörig, 1 Leerraum in Lederscheide; L. 16,3 bis 20 cm
€ 1.000–2.000

Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert, Stahl; 3-teiliges Besteck, bestehend aus: 1 Gabel, 1 Messer und 1 Löffel; L. 17,5 bis 21 cm
€ 1.000–2.000

Südtirol, 18./19. Jahrhundert
Horn, graviert, Messing, Stahl; 3-teiliges Besteck, bestehend aus: 1 Messer und 2-teiligem Besteck; 1 Messerklinge mit Monogramm „IP“, 1 Messer bezeichnet mit „Mein Meßer/Schneit beßer“ und „Wir bleiben die Alten“ mit Paardarstellung; geprägte Lederscheide; 3 Dekorappliken am Griff fehlen; L. 20,2 bis 21,5 cm
€ 1.000–2.000
Fuhrmannsbesteck mit Sterzinger Löffel
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert, Silber, Stahl; 6-teiliges
Besteck, bestehend aus: 1 Gabel, 1 Messer, 1 großer Wetzstahl, 1 Löffel, 1 kleiner Wetzstahl und 1 Stab; geprägte Lederscheide; L. 10,5 bis 24,5 cm
€ 1.500–3.000



Fuhrmannsbesteck mit Sterzinger
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert, Silber, Stahl; 4-teiliges
Besteck, bestehend aus: 1 Gabel, 1 Messer, 1 Wetzstahl und 1 Löffel; geprägte Lederscheide; Hornlöffel stellenweise beschädigt; L. 19,9 bis 23,6 cm
Literatur
vgl. Hans Weber, Sterzinger Hornarbeiten. Holzkirchen 2012, S. 218
€ 1.500–3.000
16. Jahrhundert
Seiden- und Metallfaden auf Leinengrund; im Zentrum wohl die Heilige Barbara mit Segensgestus und Kelch; wohl Fragment eines Paraments; in Schaukasten; 25,5 × 43,5 cm
€ 500–1.000

Sterzinger Schnupftabakdose
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert; der Deckel mit floraler Darstellung, auf der Unterseite mit Paardarstellung, bezeichnet „Ich muss geschwind in Markte laufen und mein böses Weib verkaufen“, seitlich bezeichnet mit Sinnspruch; 8 × 5,5 × 3,4 cm
Literatur
vgl. Hans Weber, Sterzinger Hornarbeiten. Holzkirchen 2012, S. 176
€ 500–1.000


Sterzinger Schnupftabakdose
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert und bemalt; der Deckel mit Darstellung des Heiligen Petrus im Boot, bezeichnet „S. Petri“, auf der Unterseite mit Kirche, seitlich mit Wildtierdarstellungen; 8 × 6,5 × 2,2 cm
€ 400–800
4116
Sterzinger Schnupftabakdose
Südtirol, 19. Jahrhundert
Horn, graviert; auf der Unterseite mit Darstellung von Noahs Opfer nach der Sintflut, seitlich bezeichnet „Genieße deine Kraft/Man lebt nur wenn man Schafft“; 10,5 × 7,1 × 3,2 cm
€ 500–1.000

19. Jahrhundert
Horn, graviert und bemalt; 1 Seite mit Hausdarstellung, 1 Seite mit Jagdhund und Hirsch; 20 × 11,2 cm
€ 500–1.000

Steinbockhornbecher
Salzburg, 18. Jahrhundert
Steinbockhorn, Silbermontierung; die Wandung umlaufend mit Berglandschaftsdarstellung mit Kapelle, Jagdszenen und diversen Tieren, u.A. Steinböcken, Hunden, Löwen, Schnecke, Elefant und Adler, der Boden mit geprägtem Steinbock; H. 11,3 cm € 3.500–7.000

Rosenkranz
wohl 19./20. Jahrhundert
Bergkristall, Metall, Goldfaden, Quaste; 1 Muschelanhänger, rückseitig bezeichnet „S./J.A.“; L. ca. 77 cm
€ 1.000–2.000

wohl 19./20. Jahrhundert
Bernstein, vergoldetes Silber, Stoff; diverse Anhänger, u.A. 1 Reliquienanhänger, auf der Vorderseite mit Darstellung von Franz von Assisi, rückseitig mit Reliquie; L. 132 cm, 10 × 9 cm (Medaillon)
€ 1.500–3.000

wohl 19./20. Jahrhundert
Bergkristall, Silber; 1 Totenkopf und 1 Reliquienanhänger, auf der Vorderseite und rückseitig mit Schriftbändern; L. 70 cm, 4,2 × 3,5 cm (Medaillon)
€ 1.000–2.000

4122
Steinbockhornbecher
19. Jahrhundert
Steinbockhorn, Bronzemontierung; H. 10,4 cm
€ 2.500–5.000

19. Jahrhundert
Kupfer, innen verzinnt; 29,5 × 21,5 cm
€ 500–1.000
4124
Zunftflasche „Bäcker“
19. Jahrhundert
Zinn; Brezelform; Zinnschraubverschluss; H. 15,5 cm
€ 1.500–3.000


4125
Zinnfisch
18./19. Jahrhundert
Zinn; auf der Unterseite bezeichnet mit „DIE Fischerei zu LINDAU/LUDWIG MOLL/ALT-MEISTER“; die beiden Flossen jeweils mit Zinnschraubverschluss; Eisen-Hängevorrichtung; L. 33,5 cm, H. 40 cm
€ 1.500–3.000

Zunftkanne „Bäcker“
17./18. Jahrhundert
Zinn; der Deckel mit vollplastisch ausgeführten Löwen und mit Zinnmarken, die Vorderseite mit Zunftzeichen der Bäcker; H. 49 cm
€ 3.500–7.000

Zunftkanne „Bäcker“
17./18. Jahrhundert
Zinn; der Deckel mit vollplastisch ausgeführten Löwen mit Wappenschild mit Zunftzeichen der Bäcker, der Henkel mit Zinnmarken, die Vorderseite mit Monogramm; H. 44,5 cm
€ 2.500–5.000

4128 Zunftpokal „Hufschmiede“
Altenberg, 2. Hälfte 17. Jahrhundert
Zinn; der Deckel mit Wappenkartusche mit Zunftzeichen der Hufschmiede, bezeichnet mit Namen und datiert „1686“, die Wandung auf der Vorderseite bezeichnet mit Namen und datiert „1672“; der Deckel gemarkt mit Altenberger-Marke und Zinngießerstempel; H. 40,5 cm
Literatur
Erwin Hintze, Süddeutsche Zinngiesser Teil I. Aalen/Kronach, Leipzig 1927, Nr. 10
(Punze)
€ 500–1.000

4129 Zinnkrug „Samentmacher“
datiert „1680“
Zinn; der Deckel mit Zunftzeichen der Samentmacher, datiert „1680“, auf der Vorderseite bezeichnet und umlaufend reich graviert; der Henkel mit Zinnmarken; H. 47 cm
€ 1.500–3.000

4130
Großer Walzenkrug „Schlosser“
datiert „1742“
Zinn; der Deckel mit Zunftzeichen der Schlosser, datiert „1742“, auf der Vorderseite bezeichnet; der Henkel mit Zinnmarken; der Fuß rückseitig mit Rissbildung; H. 49 cm
€ 1.500–3.000
4131
Schleifkanne
17/18. Jahrhundert
Zinn; die Vorderseite unten mit Zapfhahn; der Henkel mit Zinnmarken; H. 45,5 cm
€ 1.000–2.000


4132
Große Schleifkanne „Leinenweber“ datiert „1698“
Zinn; die Vorderseite mit Zunftzeichen der Leinenweber, datiert „1698“ und bezeichnet, unten mit Zapfhahn; H. 63 cm
€ 2.000–4.000

4133
Dreizehn Schlüssel
15. bis 18. Jahrhundert
Eisen; L. 11,2 bis 28,3 cm
€ 1.000–2.000


4134
Zehn Schlösser
17./18. Jahrhundert
Eisen; jeweils mit Schlüssel, H. 7,3 bis 18,8 cm
€ 1.500–3.000
4135
Fünf Werkzeuge und Schlösser
17. Jahrhundert
Eisen, Holz; Schlösser jeweils mit Schlüssel, H. 15 bis 39,5 cm
€ 1.000–2.000

4136
Vier Schlösser
17./18. Jahrhundert
Eisen; 3 mit Schlüssel, 1 Schlüssel fehlt; H. 10,7 bis 28,6 cm
€ 1.500–3.000

4137
Schloss mit Schlüssel
17. Jahrhundert
Eisen, 1 Schlüssel; H. 42,7 cm
€ 1.500–3.000

4138
Hundehalsband
17. Jahrhundert
Bronze, Eisen; L. 50 cm
€ 1.500–3.000
Im 17. Jahrhundert wurden diese Halsbänder zur Jagd von Bären und Wölfen verwendet.

4139
Spannsäge
18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, Sägeblatt; seitlich 2 Löwendarstellungen; 42 × 22 cm
€ 500–1.000

4140
Zwei Hobeln
17./18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, Eisen; 1 Hobel mit Ornament, 1 Hobel mit Löwendarstellung; L. 29 bzw. 19 cm
€ 600–1.200

4141
Zwei Hämmer
18. Jahrhundert
Holz, Eisen; 1 Hammer mit Monogramm „HST“ und datiert „AN1751NO“; L. 14,3 bzw. 18 cm
€ 400–800

Schweden, datiert „1761“
Stahl, goldtauschiert; 1 Seite bezeichnet mit Besitzernamen „ANNA HELENA TROILIA“, 1 Seite bezeichnet mit Herstellernamen „WIRA BRUK“ und datiert „AR 1761“; L. 74,3 cm
€ 500–1.000

datiert „1850“
Holz, geschnitzt; 1 Seite bezeichnet mit

Elle
um 1850
Holz, geschnitzt; 1 Seite bezeichnet mit dem Alphabet und mit floralen Darstellungen, 1 Seite mit Ziffern und Tierdarstellungen; L. 61 cm
€ 700–1.400
bitte beachten Sie, dass für die Waffen Zusatzbedingungen gelten, die vorne in unserem Katalog angeführt sind

Prunkvolle Radschlosspistole
Deutsch, 1. Hälfte 17. Jahrhundert achtkantig beginnender und rund zulaufender Lauf mit Kanonenabschluss; das Radschloss mit außenliegendem Rad, reich verzierter Schaft mit in Bein eingelegten Jagdmotiven (Hasen, Hirsch, Hunde und Bär); L. 61 cm, Lauflänge 39 cm, Kaliber 15 mm
€ 6.000–12.000

Barocke Armbrust 17./18. Jahrhundert
starker Stahlbogen, Sehne und Quasten; Abzug mit Stecher, aufklappbare Zieleinrichtung; verbeinte Schaftoberseite, seitlich mit Nussholzeinlagen mit Darstellung von Blumen- und Hirschmotiven; Sehne mittig restauriert; 66 × 61 cm € 4.000–8.000
4147
Prunkvolle Radschlossbüchse
1580–1600
achtkantiger, leicht gravierter Lauf mit Drall, gemarkt „WK“; das Radschloss mit innenliegendem Rad und Stecher, reich ziseliert mit Jagdmotiven (drei Hunde jagen einen Hirsch), kaum leserlich signiert, wohl „F. SCHMIDT“; Abzugsbügel bezeichnet mit „v. RÖSSING/ No. 24“; der Nussholzschaft mit in Bein und Perlmutt eingelegten Tiermotiven; L. 116 cm, Lauflänge 86 cm, Kaliber 16 mm
€ 7.000–14.000


4148
Prunkvolle Radschlossbüchse
um 1600 (Schloss) bzw. 19. Jahrhundert (Schaft, Lauf und Abzugsbügel) runder, glatter Lauf; das Radschloss mit innenliegendem Rad, reich ziseliert mit mythologischen Darstellungen, kaum leserlich signiert „Georg Draus? In München“ und „I.C. Stengl Suhl“; der Nussholzschaft mit in Bein und Perlmutt eingelegten Tiermotiven; L. 142 cm, Lauflänge 102 cm, Kaliber 18 mm
€ 2.500–5.000


Diese Prunkradschlossbüchse stammt aus der Waffenkammer der Grafen Rössing.

(Zell 1690–1745 Wien)
Prunkvolle Steinschlossbüchse
Zell am Wallersee/Wien, Anfang 18. Jahrhundert achtkantiger gebläuter und goldeingelegter Lauf mit Drall, auf der Oberseite mit goldeingelegter Meistermarke der Familie Zelner und signiert „Caspar Zelner“; vergoldetes Klappvisier und Korn; das Steinschloss reich graviert mit barocken Verzierungen und Kanonier samt Kanone; der Nussholzschaft mit geschnitztem Dekor und vergoldeten Messingbeschlägen; 1 Schaftfach; Schloss inklusive Abzug und Stecher; L. 116 cm, Lauflänge 78,5 cm, Kaliber 15,5 mm
€ 4.000–8.000 4150
Prunkvolle Steinschlossbüchse
Zell am Wallersee, Mitte 18. Jahrhundert achtkantiger gebläuter und goldtauschierter Lauf mit Drall, auf der Oberseite goldeingelegter Meistermarke der Familie Zelner und signiert „Balthaser Zelner“; vergoldetes Klappvisier und Korn; das Steinschloss reich graviert mit barocken Verzierungen und Darstellung kämpfender Reiter; der Nussholzschaft mit geschnitztem Dekor, vergoldeten Messingbeschlägen und Grafenwappen; 1 Schaftfach; Schloss inklusive Abzug und Stecher; originaler Gewehrriemen; L. 119 cm, Lauflänge 82 cm, Kaliber 15 mm
€ 4.000–8.000




Caspar Zelner
(Zell 1690–1745 Wien)
Prunkvolle Radschlossbüchse
Wien, um 1700 achtkantiger gebläuter und goldtauschierter Lauf mit Drall, signiert „Caspar Zelner“; reich verzierte, klappbare und vergoldete Kimme und Korn; graviertes Radschloss mit innenliegendem Rad mit Jagdszene (Jäger, Reiter, Hunde und Wildtiere); gravierter Abzugshahn; Schloss mit Stecher; reich beschnitzter Nussholzschaft, 1 Schaftfach, reich verzierte, feuervergoldete Beschläge; gravierte Bodenplatte mit Hofdame, bezeichnet Nr. „1“; Schlossgegenplatte ziseliert mit Stadtbelagerung mit türkischen Zelten und Wildschweinjagd; Lauflänge 82 cm, Kaliber 13 mm
€ 7.000–14.000

Caspar Zelner
(Zell 1690–1745 Wien)
Prunkvolle Perkussionsbüchse
Wien, um 1830 achtkantiger Lauf mit Drall, goldeingelegter Dekor, signiert „CASPAR ZELNER“ und bezeichnet Nr. „2“; Perkussionsschloss, signiert „CASPAR ZELNER IN WIEN“; der Nussholzschaft leicht beschnitzt, 2 Schaftfächer, Messingbeschläge; Schloss und Lauf rostnarbig; L. 115,5 cm; Lauflänge 78,5 cm, Kaliber 17 mm
€ 2.500–5.000

Caspar Zellner (Zelner, Zöllner) wurde als Sohn des Johann Zellner (1610–1680) 1661 in Zell am Wallersee in Salzburg geboren. Er erlernte in den Jahren von 1677–1680 bei seinem Onkel Kilian Zellner, der wiederum 1672 in Salzburg erwähnt wird, das Büchsenmacherhandwerk. 1690 wurde Zellner in Wien als Junger Geselle eingeschrieben, wo er 1695 zum Meister ernannt wird. Caspar Zellner lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 1745 in Wien. (HO)

2. Hälfte 18. Jahrhundert
1 einläufige Steinschloss-Reisepistole; gravierter Lauf mit Messingeinlagen, leicht verzierter Nussholzschaft mit Messingbeschlägen;
1 einläufige Steinschloss-Reisepistole; am Lauf bezeichnet „HEINRICH AVER IN SALZBVRG“, leicht beschnitzter Nussholzschaft mit Messingbeschlägen; L. 27 cm, Kaliber 11 mm; L. 25 cm, Kaliber 10 mm
€ 400–800


Frankreich, Muster 1770, datiert „1801“ bzw.
2. Hälfte 18. Jahrhundert
1 einläufige Steinschlosspistole, seitlich am Schloss signiert „Maubeuge / Maf re. N 1“; der Nussholzschaft mit Eisenbeschlägen; einige Reparaturen aus der Tragezeit; 1 einläufigeSteinschloss-Reisepistole; feingraviertes Steinschloss, der Messinglauf mit Kanonenmündung, bezeichnet mit Besitzermonogramm „NF“, Nussholzschaft mit Messingbeschlägen
L. 25 cm, Kaliber 14 mm; L. 22 cm, Kaliber 9 mm
€ 350–700

1. Hälfte 18. Jahrhundert
2 einschüssige Steinschlosspistolen; gravierte Schlösser mit Schnapphahn; reich beschnitzte Holzschäfte mit Eisenbeschlägen; L. 23 cm, Kaliber 12 mm
€ 900–1.800

Drei kleine Pistolen
1830–1860
1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; reich gravierte Trommel; schwarze Horngriffschalen; 1 einschüssige Perkussionspistole; reich graviertes Schloss, signiert „DERRINGER / PHILADELA“; Nussholzschaft mit Fischhautverschnitt und Alpakabeschlägen; 1 doppelläufige Kipplaufpistole; reich graviertes Schloss; schwarze Horngriffschalen mit Fischhautverschnitt; L. 13 cm, Kaliber 5 mm; L. 14 cm, Kaliber 8 mm; L. 14,5 cm, Kaliber 7 mm
€ 300–600

4157
Terzerolpistole
datiert „1789“
6 oval angeordnete Terzerolläufe, jeweils bezeichnet mit Nr.; Steinschloss; Messingkastenschloss mit innenliegendem Hahn, bezeichnet „LONDON / 1789“, Nussholzgriffschalen; L. 20,5 cm, Lauflänge 7,5 cm, Kaliber 8 mm
€ 1.200–2.400


4158
Doppelläufige Steinschloss-Wenderpistole
1. Hälfte 18. Jahrhundert
doppelläufige Wenderpistole; glatte Läufe, leicht gravierte Steinschlösser; der Nussholzschaft mit Eisenbeschlägen; L. 43 cm, Lauflänge 23 cm, Kaliber 13,5 mm
€ 1.000–2.000
4159
Johann Andreas Kuchenreuter
(Steinweg bei Regensburg 1758–1808)
Paar Duellpistolen
Deutschland, um 1800 2 ursprüngliche Steinschlosspistolen, nach 1830 auf Perkussionszündung adaptiert, gebläute Läufe, bezeichnet: „Nr. 1“ bzw. „Nr. 2“; Klappvisier, goldeingelegte Meistermarke, signiert: „JOH. AND. KUCHENREUTER“; Perkussionsschlösser signiert „J.A./KUCHENREUTER“; die Obstholzschäfte leicht beschnitzt, Messingbeschläge mit Resten alter Vergoldung; L. 41 cm, Lauflänge 28,5 cm, Kaliber 17 mm
€ 1.000–2.000

4160
Doppelläufige Steinschlosspistole
2. Hälfte 18. Jahrhundert
leicht gravierter Doppellauf; 2 Steinschlösser; leicht beschnitzter Nussholzschaft; Eisenbeschläge mit wuchtigem Knauf; L. 32 cm, Lauflänge 16 cm, Kaliber 13 mm
€ 800–1.600

4161
Paar Steinschloss-Terzerole
2. Hälfte 18. Jahrhundert
doppelläufige Terzerole; Steinschlösser, Messingkastenschlösser mit innenliegenden Hähnen; Messingläufe; Holzgriffschalen mit Messingdrahteinlagen; L. 18 cm, Lauflänge 7 cm, Kaliber 11 mm
€ 450–900

1830–1860
1 einschüssige Pistole, signiert „COLT'S PT FAMFG Co./ HARTFORD USA“, Nr. 4950; Holzgriffschalen mit Fischhautverschnitt; orignale Wurzelholzkassette mit leerem Patronenfach; 1 doppelläufige Wenderpistole; Perkussionschloss, bezeichnet „MORTIMER/LONDON“; Holzgriffschalen mit Fischhautverschnitt; originale Holzkassette mit Kugelzange und Ölkanne, signiert „DEANE AND SON GUN MAKERS“; 1 einschüssige Minipistole; Holzgriffschalen; originale Kassette mit Nebenfächern; L. 14,5 cm, Lauflänge 5,7 cm, Kaliber 10 mm; L. 16,5 cm, Lauflänge 6,7 cm, Kaliber 9 mm; L. 9 cm, Lauflänge 4,8 cm, Kaliber 5 mm
€ 400–800

Vier Perkussions-Bündelrevolver
1830–1849
1 fünfschüssiger Bündelrevolver: Läufe brüniert und signiert „LEONARDS PATENT 1849“, „Windsor VT“; Perkussionsschloss, graviertes Stahlgehäuse; Wurzelholzgriffschalen; 1 sechsläufiger Bündelrevolver: Perkussionsschloss, graviertes Stahlgehäuse, Büchsenmachermarke; Wurzelholzgriffschalen 1 sechsläufiger Bündelrevolver: Läufe signiert „ALLEN & WHEELOCK/ WORCESTER“; Perkussionsschloss; leicht graviertes Stahlgehäuse; Eichenholzgriffschalen; 1 sechsläufiger Bündelrevolver: Perkussionsschloss; leicht graviertes Stahlgehäuse, signiert „EDWD WINDSOR LONDON“; Horngriffschalen mit Fischhautverschnitt; L. 23 cm, Lauflänge 8 cm, Kaliber 7 mm; L. 19,5 cm, Lauflänge 7,6 cm Kaliber 5,5 mm; L. 19 cm, Lauflänge, 9,8 cm, Kaliber 8 mm; L. 20 cm, Lauflänge 7,8 cm, Kaliber 9 mm
€ 800–1.600

4164
Zwei Pistolen und ein Bündelrevolver 1800–1865
1 Terzerol, Messingkastensteinschloss, aufschraubbarer Lauf, Holzgriff; 1 Perkussionsterzerol, gravierte Eisenmontierung; Holzgriff mit Drahteinlagen und Knauf mit Fratze, signiert „GRIFFIN TOW/LONDON“; 1 kleiner, sechsschüssiger Bündelrevolver, der Rahmen leicht graviert, System Lefaucheux; Horngriffschalen; L. 16 cm; L. 19 cm; L. 2,4 cm
€ 450–900

4165
Steinschlosspistole in Kassette um 1805
einläufige Steinschlosspistole, gezogener Achtkantlauf, signiert „fourni pa Pirmet a Paris“, der Nussholzschaft mit Fischhautverschnitt und gravierten Eisenbeschlägen; originale Holzkassette mit Hammer, Ladestock mit Krätzer, Ölkännchen, Holzdose, Zündkrautflasche, Räumnadel, Kugelzange und Pulverportionierer; Kassette nicht schließbar; L. 36 cm, Lauflänge 21 cm, Kaliber 17 mm
€ 1.000–2.000

4166
Paar Duellpistolen in Kassette datiert „1806“
2 Steinschloss-Duellpistolen; Läufe datiert „1806“ und signiert „Es Quibel/ En Madrit“; leicht beschnitzte Nussholzschäfte mit Fischhautverschnitt, Hornnase und Eisenbeschlägen; originale Holzkassette mit Schraubenzieher, Hornzündkrautflasche, Horndöschen, Pulvermaß, Kugelzange, Messinghammer und leeres Patronenfach; L. 31,8 cm, Lauflänge 19 cm, Kaliber 12,7 mm
€ 800–1.600

4167
Paar Reisepistolen in Kassette
2. Hälfte 18. Jahrhundert
2 einschüssige Steinschlosspistolen; signiert „P. BONITI“, brünierte, mit Blumenmotiven gravierte und goldeingelegte Läufe, Eisenbeschläge, leicht beschnitzte Nussholzschäfte, originale Kassette aus Leder mit Schraubenzieher, Horn-Zündkrautflasche, Perlmuttdöschen, Kugelzange und Federspanner; L. 27,5 cm, Lauflänge 14 cm, Kaliber 13 mm
€ 800–1.600

Marinedolch der österreich-ungarischen Donauflotte
wohl Mitte 20. Jahrhundert
Klinge und Scheide silbermontiert, schwarzer Holzgriff; Klinge mit Ätzgravur, 1 Seite mit goldeingelegtem, bekröntem österreichischen Doppeladler, signiert „TILLS NEFFEN IN WIEN“, Abnahmestempel, 1 Seite mit goldeingelegtem, ungarischen Wappen mit Stephanskrone; L. 41,5 cm (inkl. Scheide), Klingenlänge 26 cm
€ 300–600

Schießender Schlüssel
2. Hälfte 17. Jahrhundert
vierkantiger, gedrehter Lauf mit großem Bart, leicht graviertes Radschloss, rückseitig mit Gürtelhaken; L. 29 cm, Lauflänge 21,5 cm, Kaliber 7 mm
€ 800–1.600

4170
Fünf Radschlossschlüssel
Eisen; 5 Radschlossschlüssel in unterschiedlichen Ausführungen; 1 mit ausziehbarem Dolch, Schraubendreher und Pulverportionierer; L. 14 bis 40 cm
€ 300–600

Taschenrevolver
1860er Jahre
kleiner sechsschüssiger Bündelrevolver, System Lefaucheux; seitlich signiert „FRANKENAU’S PATENT.“; Tasche aus Messing und Leder; 10,6 × 6,8 × 1,7 cm
€ 1.800–3.600

Revolverring
1860er Jahre
kleiner sechsschüssiger Ringrevolver, System Lefaucheux; Schiene bezeichnet „IMPERIAL PROTECTOR“; originale Schatulle mit Schraubenzieher; RW 67
€ 1.500–3.000

Perkussionspistole mit eingebautem Taschenmesser um 1840
doppelläufige Perkussionspistole mit eingebautem Taschenmesser; Läufe aus Damaststahl, reich gravierte Alpakagriffschalen; L. 24 cm, Kaliber 7,5 mm
€ 400–800

Steinschloss-Terzerol mit eingebautem Taschenmesser
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Steinschloss-Terzerol mit eingebautem Taschenmesser; Schloss graviert und bezeichnet „LONDON“; schwarze Horngriffschalen; L. 21,5 cm, Kaliber 8 mm
€ 350–700

Schießendes Jagdmesser
1. Hälfte 18. Jahrhundert
einläufige Steinschlosspistole mit eingebautem Jagdmesser; gezogener Lauf signiert „Fer. G. Koll“; Rochenhaut-Griff mit Messingbeschlägen; L. 39,5 cm, Klingenlänge 28,5 cm, Kaliber 10 mm
€ 600–1.200

Revolvergewehr
1860er Jahre
achtschüssiges Revolvergewehr, System Lefaucheux; signiert „J. CHAINEUX INVR BVTÉ“, Nr. „7“ und „340“; Nussholzschaft; L. 91 cm, Lauflänge 46 cm, Kaliber 11 mm
€ 600–1.200

2. Hälfte 18. Jahrhundert
geschnittener Doppellauf, in Kupfer eingelegte Meistermarken „CALI/NOS/BARI“; 2 Steinschlösser, signiert „ROBERTO CRVDELI“, der Nussholzschaft mit Messingbeschlägen, mit Anschlagschaft; L. 72,5 cm (inkl. Anschlagschaft), L. 47,5 cm, Lauflänge 32 cm, Kaliber 15 mm
€ 2.000–4.000

1850–1870
1 einschüssige Perkussionspistole mit Achtkantlauf, signiert „FRANK WESSON WORCESTER MASS“, datiert „1870“, Nr. „650“; Messingkasten, Holzgriffschalen, mit Anschlagschaft; 1 einschüssige Perkussionspistole mit Drall; Messingkasten; Holzgriffschalen; 1 einschüssige Perkussionspistole mit Achtkantlauf, brüniert; Kastenschloss, leicht brüniert; Holzgriffschalen; L. 46 cm (exkl. Anschlagschaft), Lauflänge 37 cm, Kaliber 7,5 mm; L. 39,5 cm, Lauflänge 27 cm, Kaliber 7,5 mm; L. 28 cm, Lauflänge 16,5 cm, Kaliber 11,5 mm
€ 500–1.000

4179
Tromblon mit Klappbajonett
Ende 18. Jahrhundert
Glatter runder Lauf, der sich zur Mündung auf 28 mm erweitert (um eine Streuwirkung zu erzeugen); Steinschloss, signiert „THEOPS RICHARDS“, Springbajonett, auf der Laufoberseite montiert und mit Hebel auslösbar, Nussholzschaft; Kaliber 28 mm
€ 1.000–2.000

4180
Streitaxt mit Steinschlossbüchse
um 1800 (Schloss, Lauf und Axt) bzw. 19./20. Jahrhundert (Schaft)
runder Lauf; Miqueleteschloss; der Nussholzschaft mit in Bein eingelegtem Dekor und Messingbeschlägen; L. 81,5 cm
€ 500–1.000
4181
Zwei Hellebarden und eine Partisane
Steiermark, 16./17. Jahrhundert
Eisen, Holzstangen später; L. 205 bis 238 cm
€ 800–1.600


4182
Hellebarde
Steiermark, 16. Jahrhundert
Eisen, originale, kantige Holzstange; L. 210 cm
€ 1.200–2.400

Streitaxt
1. Hälfte 16. Jahrhundert
halbrunde Axt, 2 Parierhaken, vierkantige Spitze; achtkantiger Schaft; ovaler Holzgriff mit Schnurwickelung und Lederüberzug, Öse für Handriemen und Gürtelhaken; L. 60 cm, Axtbreite 15 cm, Spitzenlänge 8,5 cm
€ 1.000–2.000

Luntenschlosspistole
China, 1. Hälfte 19. Jahrhundert fein gravierter und goldeingelegter Lauf mit Kanonenmündung und Drachendarstellung; der Nussholzschaft mit Messingbeschlägen; L. 52 cm, Lauflänge 33 cm, Kaliber 13 mm
€ 200–400

4185
Trommelrevolver in Kassette
1860er Jahre
kleiner sechsschüssiger Trommelrevolver, System Lefaucheux; gemarkt mit bekröntem „N“ und Meistermarke „ELG“, reich gravierte, vergoldete Trommel; Wurzelholzgriffschalen; Kassette mit Ölfläschchen, Schraubenzieher, Putzstock und leere, originale Patronenschachtel; L. 17,5 cm, Kaliber 7,5 mm
€ 1.500–3.000

4186
Turretrevolver
1860er Jahre
zehnschüssiger Turretrevolver; flache Trommel, bezeichnet mit Nr. „29“, seitlich waagrechter Hammer; schwarze Holzgriffschalen; L. 22,5 cm, Kaliber 7 mm
€ 1.000–2.000
4187
Zwei Revolver um 1860
1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; gezogener Achtkantlauf, unleserlich bezeichnet; gravierte Trommel und Rahmen; Holzgriffschalen mit Fischhautverschnitt; 1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; gravierte Trommel und Rahmen; Holzgriffschalen; L. 28 cm, Kaliber 8 mm; L. 32 cm, Kaliber 10,5 mm
€ 300–600


Drei kleine Pistolen um 1800–1860
1 fünfschüssiger Revolver, System Lefaucheux; seitlich signiert „RÖHM / Little Toe“; Wurzelholzgriffschalen; 1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; seitlich signiert „MF“; Nussholzgriffschalen; 1 einschüssige Terzerol-Steinschlosspistole; graviertes Schloss, bezeichnet „LONDON/ DUST“; die Nussholzgriffschalen mit Fischhautverschnitt; L. 11 cm, Kaliber 5 mm; L. 13 cm, Kaliber 5 mm; L. 13 cm, Kaliber 8 mm
€ 300–600

4189
Drei Revolver 1860er Jahre
1 achtschüssiger Revolver, System Lefaucheux, gemarkt mit bekröntem „Y“ und Meistermarke „ELG“, Holzgriffschalen; 1 zehnschüssiger Revolver, System Lefaucheux, signiert „L. Grasser Wien“, Holzgriffschalen; 1 sechsschüssiger Revolver mit Achtkantlauf, System Lefaucheux; unleserlich signiert, Holzgriffschalen; L. 27 cm, Lauflänge 14 cm, Kaliber 11 mm; L. 28 cm, Lauflänge 13 cm, Kaliber 9 mm; L. 27 cm, Lauflänge 13 cm, Kaliber 11 mm
€ 700–1.400
4190
Revolver um 1860
sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; brünierte Trommel und Lauf, gravierter Messingrahmen, signiert „PAT. UNION REVOLVER / EIGNER & CIE WIEN“; Wurzelholzgriffschalen; L. 29 cm, Kaliber 10,5 mm
€ 500–1.000


4191
Zwei Revolver um 1860
1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; brünierte Trommel, gravierter Rahmen; der Nussholzschaft mit Fischhautverschnitt;
1 sechsschüssiger Revolver, System Lefaucheux; gravierte Trommel und Rahmen; reich beschnitzte Horngriffschalen; L. 23 cm, Kaliber 9 mm; L. 28 cm, Kaliber 11 mm
€ 300–600

4192
Lefaucheux Revolver um 1860
18-schüssiger Revolver, System Lefauchex; außen zehnschüssige und innen achtschüssige Trommel; zwei übereinanderliegende Läufe, signiert „Lefaucheux à Paris“ und Nr. „LF1268“; Holzgriffschalen; L. 26 cm, Lauflänge 124 cm, Kaliber 7 mm
€ 800–1.600

Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert blaues Glas; kugelige Form, die Wandung mit strukturiertem Rautendekor; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 11,2 cm € 5.000–10.000


Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert
bernsteinfarbenes Glas; bauchige Form, rückseitig abgeflacht, die Wandung mit schräg liegenden Parallelrippen und innenliegenden Noppen; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 21,5 cm € 10.000–20.000 Boden


Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert blaues Glas; kugelige Form, die Wandung mit strukturiertem Nuppendekor; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 13,2 cm € 5.000–10.000 Boden


Branntweinflasche
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert bernsteinfarbenes Glas; oktagonale Form, die Wandung mit strukturiertem Wabendekor; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 17 cm € 6.000–12.000 Boden

Zwölfpassige Branntweinflasche
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert bernsteinfarbenes Glas, zwölfpassige Form, die Wandung mit strukturierten schrägliegenden Parallelrippen; Zinnschraubverschluss; H. 23 cm
€ 10.000–20.000


Boden

Branntweinflasche
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert Milchglas, blaue Einschmelzungen; oktagonale Form; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 17,8 cm € 8.000–16.000 Boden

4199
Alpenländisch, 18. Jahrhundert Milchglas, Emailmalerei; Zinnschraubverschluss; L. 10,7 cm
€ 1.500–3.000


Alpenländisch, 18. Jahrhundert blaues Glas; muschelförmig, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen, auf der Unterseite mit Sonnendarstellung; Zinnschraubverschluss; L. 7,3 cm
€ 1.000–2.000

4201
Alpenländisch, 18. Jahrhundert farbloses Glas, blaue Fadenaufschmelzungen; fassförmig, auf der Vorderseite mit Wappendarstellung der Grafen von Hohenzollern, rückseitig bezeichnet „Vivat/Hermanus Fridericus/Graff zu/Hohenzollern“; 2 Abrissnarben an beiden Seiten; L. 17,5 cm
€ 1.000–2.000
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert
grünes Glas; achtpassige Form, die Wandung mit strukturierten schrägliegenden Parallelrippen; Rissbildung; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 17,3 cm
€ 1.500–3.000



Branntweinflasche
Alpenländisch 17./18. Jahrhundert
blaues Glas; viereckige Form, die Wandung mit strukturierten, schrägliegenden Parallelrippen; Rissbildung; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 18,5 cm
€ 1.500–3.000


Achtpassige Branntweinflasche
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert grünes Glas; achtpassige Form, die Wandung mit strukturierten schrägliegenden Parallelrippen; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 17,5 cm
€ 6.000–12.000

Alpenländisch, 18. Jahrhundert farbloses Glas; bauchige Form, beidseitig abgeflacht, die Wandung und der Boden mit Ornamentdekor; Abrissnarbe am Boden; H. 20,3 cm
€ 500–1.000


4206
Branntweinflasche
Alpenländisch, 18. Jahrhundert grünes Glas; oktagonale Form; Abrissnarbe am Boden; H. 31 cm
€ 700–1.400

Branntweinflasche
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert blaues Glas; oktagonale Form, die Wandung mit strukturiertem Wabendekor; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 16,5 cm € 5.000–10.000 Boden


Nabelflasche
Alpenländisch, 18. Jahrhundert blaues Glas; bauchige Form, mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten, schrägliegenden Parallelrippen; Rissbildung, Füllmaterial; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 18 cm
€ 1.000–2.000

Nabelflasche
Alpenländisch, 18. Jahrhundert blaues Glas; bauchige Form, mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten, schrägliegenden Parallelrippen; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 22 cm
€ 1.500–3.000

Große Nabelflasche
Alpenländisch, 18. Jahrhundert
blaues Glas; bauchige Form, mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten, schrägliegenden Parallelrippen; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 27,3 cm
€ 2.500–5.000

Große Nabelflasche
Alpenländisch, 18. Jahrhundert
blaues Glas; bauchige Form, mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen; Abrissnarbe am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 27,5
€ 2.500–5.000

Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert
grünes Glas, Stoff; Korpus mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen; Abrissnarbe an der Brust; L. 12,8 cm
€ 2.000–4.000

Schnapshund
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert
grünes Glas; Korpus mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen; Abrissnarbe an der Brust; L. 22 cm
€ 1.500–3.000

Schnapshund
Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert grünes Glas; Korpus mittig eingezogen, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen; Abrissnarbe an der Brust; Zinnschraubverschluss; L. 10 cm
€ 1.500–3.000

Alpenländisch, 18. Jahrhundert
grünes Glas; bauchige Form, mittig und seitlich eingezogen, die Wandung mit strukturierten Parallelrippen; Abrissnarbe am Boden; Sammlungsetikett am Boden; Zinnschraubverschluss; H. 29,3 cm
€ 2.500–5.000 Boden


4216
Baccarat oder Russland, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
violettes Glas, geschliffen, vergoldete Bronzemontierung; seitlich 2 Handhaben als vollplastisch ausgeformte
Ziegenbockhäupter; H. 25 cm
€ 1.000–2.000


4217
Becher „Hasenjagd“
Schlesien, um 1760
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten und geblänkt; facettierte Wandung, auf der Vorderseite und rückseitig mit Jagddarstellungen, der Boden mit Schliffblume; H. 8,5 cm
€ 500–1.000
4218
Böhmen, Mitte 18. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten, Einsatzmedaillon mit Goldradierung auf rotem Lackgrund; Zinnschraubverschluss; H. 19,5 cm
€ 500–1.000

4219
Hinterglasbild
„Jesus auf dem See Genezareth“ 17./18. Jahrhundert
Glas, Schwarzlotmalei, Bleifassung; Darstellung des schlafenden Jesus auf stürmischer See, bezeichnet mit „MATH. 8“; Rissbildungen; 21 × 18 cm
€ 500–1.000
Deckelpokal „Schlacht bei Mollwitz“
Schlesien, wohl 18. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen, Schwarzlotmalerei; die Wandung umlaufend mit Schlachtdarstellung und bezeichnet „Afbeeldinge van de Veldtslag tusschen de Legers van de Koning von Pruissen en de Koninginne van Hongarien, voorgevallen den 10.de April 1741“ und „tusschen Neiss en Brieg by it Dorp Molwitz in Silesien“; H. 38 cm (inkl. Deckel)
€ 5.000–10.000

Die Schlacht bei Mollwitz in Schlesien fand am 10. April 1741 im Ersten Schlesischen Krieg statt und war die erste große Feldschlacht Friedrichs II. von Preußen. Preußische Truppen trafen auf ein österreichisches Heer unter Feldmarschall Neipperg. Trotz anfänglicher Verluste, konnte die preußische Armee letztendlich die Schlacht für sich entscheiden, was das Ansehen und die militärische Bedeutung Preußens nachhaltig beeinflusste.

Deckelpokal „London“
wohl Thüringen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten und geblänkt; der Fuß bezeichnet mit „Londinum“, die Wandung umlaufend mit Stadtansicht Londons, einzelne Gebäude bezeichnet „The Globe“, „Th Swan“, „S. Olave“ und „S. Mary Oueris“, der Deckel mit Stadtwappen; H. 30 cm
€ 5.000–10.000

Deckelpokal „Friedrich Wilhelm I. von Preußen“ Potsdam, um 1835
farbloses Glas, geschliffen, geschnitten und vergoldet; die Wandung auf der Vorderseite mit Portraitdarstellung des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preußen; H. 30,3 cm
€ 5.000–10.000

Porzellan-Figurengruppe „Allegorie des Frühlings“ um 1765
Porzellan, glasiert und farbig staffiert; seitlich germarkt mit unterglasurblauem Bindenschild, auf der Unterseite mit Malernummer „13“; restauriert; H. 14 cm
€ 500–1.000

4224
Zwei Porzellanfiguren „Gärtnerkinder“
Alt-Wien, um 1765
Porzellan, glasiert und farbig staffiert, Goldmalerei; jeweils auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauem Bindenschild und Bossiererzeichen „Q“ für Johann Georg Stark; restauriert; H. 16 bzw. 18 cm
€ 500–1.000

4225
Porzellanfigur „Spinnerin“
Alt-Wien, um 1765
Porzellan, glasiert und farbig staffiert, Goldmalerei; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauem Bindenschild und Bossiererzeichen „A“ für Johann Georg Merz; restauriert; H. 13 cm
€ 500–1.000

4226
Porzellanfigur „Fischer“
Alt-Wien, um 1760
Porzellan, glasiert und farbig staffiert, Goldmalerei; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauem Bindenschild und Bossiererzeichen „P“ für Anton Payer; restauriert; H. 16 cm
€ 500–1.000

4227
Porzellanfigur „Mutter mit Kind“
Alt-Wien, um 1760
Porzellan, glasiert und farbig staffiert, Goldmalerei; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauem Bindenschild und Bossiererzeichen „P“ für Anton Payer; H. 20,5 cm
€ 500–1.000

Paar Vasen „Dubsky-Dekor“
Augarten, Wien, 20. Jahrhundert
Porzellan, glasiert und farbig staffiert; die Wandungen umlaufend mit Blumen-. und Vogeldekor; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauer Firmenmarke, 1 mit rotem „Augarten Austria“, Formnummer „F103“ und Dekornummer „D 5000“; 1 Rissbildung; H. 24,7 cm
€ 500–1.000

Büste „Napoleon Bonaparte“
Sèvres, 19. Jahrhundert
Biskuitporzellan, Goldmalerei; der Sockel auf der Vorderseite mit bekröntem „N“ mit Lorbeerkranz; auf der Unterseite gemarkt mit geritzter Sèvres-Marke; 1 Knopf beschädigt; H. 38 cm
€ 1.000–2.000

4230
Porzellanfigur
„Sitzende mit Schale“
Entwurf: Johann Joachim Kaendler, 1762
Ausführung: Meissen, 19. Jahrhundert
Porzellan, glasiert und farbig staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauer Schwertmarke, geprägter Nummer „9858“, „6“ und Malernummer „63“; 32,5 × 17 × 18 cm
€ 500–1.000

Große Deckelvase
Alt-Wien, Ende 18. Jahrhundert
Porzellan, farbig glasiert und staffiert, Goldmalerei; die Wandung auf der Vorderseite und rückseitig mit Blumenbouquets in Kartuschen, vollplastisch ausgeformte florale Handhaben und Deckelknauf; auf der Unterseite mit unterglasurblauem Bindenschild und altem Sammlungsetikett; Handhaben und Deckel restauriert und Knäufe mit Fehlstellen; H. 35,5 cm € 1.000–2.000
Enghalskrug
Ansbach, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau staffiert; die Wandung umlaufend mit Vögelesdekor; Zinndeckel und -standring; der Zinndeckel innen gemarkt
Zinngießerstempel „IBG“; H. 29,5 cm
€ 500–1.000



Enghalskrug
Hanau, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau staffiert; die Wandung umlaufend mit Blütendekor; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauer Malermarke; Zinndeckel und -standring; der Fuß mit Rissbildung; H. 27,9 cm
€ 500–1.000
4234
Enghalskrug
Nürnberg, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Keramik aus rotbraunem Scherben, hellblau glasiert und blau staffiert; die Wandung umlaufend mit Pfauendarstellungen; Zinndeckel und -standring; der Zinndeckel innen gemarkt mit Nürnberger Zinngießerstempel „IAM“; H. 35,5 cm
€ 500–1.000

Enghalskrug
Hanau, 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß glasiert; Zinndeckel und -standring; H. 29,5 cm
€ 500–1.000

Fächerteller
Frankfurt, Ende 17. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau staffiert; der Spiegel und die Fahne mit Chinoiseriedarstellung; Dm. 41,2 cm
Literatur
vgl. Adolf Feulner, Frankfurter Fayencen. Berlin 1935, Nr. 97
€ 1.000–2.000

4237
Georg Friedrich Kordenbusch, Nürnberg, Mitte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, rosa-weiß glasiert und blau staffiert; der Spiegel im Zentrum mit Pfau, umgeben von Früchte- und Rankendekor; auf der Unterseite signiert „K“ mit drei Punkten; Dm. 23 cm
Provenienz
Sammlung Hans Cohn, Sammlung Helmut Bosch
▲ € 300–600

4238
Kleiner Enghalskrug „Jesus, ein Kind segnend“
Georg Friedrich Kordenbusch, Nürnberg, Mitte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, hellblau glasiert und blau staffiert; zentrales Bildfeld mit Darstellung von Jesus, während der Segnung eines Kindes, umgeben von Akanthusblatt-, Ranken- und Blumendekor; auf der Unterseite signiert „K“ mit drei Punkten; Zinndeckel und -standring; H. 26,5 cm
Literatur
Helmut Bosch, Deutsche Fayencekrüge des 17. und 18. Jahrhunderts. Mainz 1983, S. 160
▲ € 1.000–2.000


Johann Georg Bayer, Nürnberg, um 1715
Keramik aus hellem Scherben, hellblau glasiert und blau staffiert; zentrales Bildfeld mit Darstellung eines Sitzenden vor chinesischer Architektur, umgeben von Früchte- und Blumendekor; auf der Unterseite signiert „B“; Zinndeckel und -standring, auf dem Deckel innen gemarkt mit Nürnberger Meistermarke „H“; H. 35 cm
Literatur
Helmut Bosch, Deutsche Fayencekrüge des 17. und 18. Jahrhunderts. Mainz 1983, S. 138
▲ € 1.000–2.000
Georg Friedrich Kordenbusch, Nürnberg, Mitte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, hellblau glasiert und blau staffiert; zentrales Bildfeld mit Darstellung des Gotteskampfes Jakobs, umgeben von Blumendekor; auf der Unterseite signiert „K“ mit drei Punkten; Zinndeckel und -standring; H. 26,6 cm
▲ € 1.500–3.000

Enghalskrug „Vögelesdekor“
Ansbach, Mitte 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, bläulich-weiß glasiert und blau staffiert; die Wandung umlaufend mit Vögelesdekor; auf der Unterseite unleserlich bezeichnet und nummeriert „166“; Zinndeckel und -standring; H. 36,7 cm
Literatur
Helmut Bosch, Deutsche Fayencekrüge des 17. und 18. Jahrhunderts. Mainz 1983, S. 130
▲ € 1.000–2.000

Gmunden, 18. Jahrhundert
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß und manganfarben glasiert und farbig staffiert; die Wandung mit mangangespritztem Dekor, auf der Vorderseite mit Mariendarstellung; Zinndeckel und -standring; der Zinndeckel außern mit Besitzermonogramm „KS“; H. 24 cm
€ 1.000–2.000

Gmunden, 18. Jahrhundert
Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Darstellung eines Korbträgers, darüber bezeichnet „Maurer“; Zinndeckel und -standring; restauriert; H. 22,5
€ 500–1.000

Theresienthal, datiert „1738“
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung umlaufend mit 2 Figuren in Landschaft; auf der Unterseite und an der Wandung mit Malermonogramm „MB“; Zinndeckel und -standring; der Zinndeckel außen mit Besitzermonogramm „HG“ und datiert „1738“, innen gemarkt mit Zinngießerstempeln „IB“; H. 27 cm
€ 1.000–2.000

4245
Krug „Kreuzigung Christi“
datiert „1757“
Keramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Kreuzigungsdarstellung, umgeben von Hl. Petrus, Hl. Matthias, Hl. Paulus und Hl. Matthäus im Oval; auf der Unterseite mit Malermonogramm „MM“ und datiert „1757“; H. 24 cm
€ 2.500–5.000

4246
Krug „Kreuzigung Christi“ datiert „1775“
Keramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Kreuzigungsdarstellung, umgeben von Arma Christi sowie Maria Magdalena, Maria, Hl. Johannes, Hl. Petrus, Hl. Michael, Hl. Joseph und Hl. Andreas; unter dem Henkel mit Besitzermonogramm „MF“ und datiert „1775“, auf der Unterseite mit Malermonogramm „IL“; H. 26 cm
€ 2.500–5.000

Habaner Flasche
Slowakei, datiert „1684“
Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Wappendarstellung der Familie Heissler von Heisterheim, darüber datiert „1684“; leichte Rissbildungen; H. 27,8 cm
€ 2.000–4.000

4248
Oktagonale Schraubflasche
Jakob Pisotti d. Ältere, Salzburg, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, farbig staffiert und glasiert; oktagonale Form, vorder- und rückseitig mit Tierdarstellungen; Zinnschraubverschluss; auf der Unterseite mit Sammlerstempel; H. 29 cm (exkl. Ring)
▲ Startpreis € 1.000

4249
Tintenfass „Bär“
18. Jahrhundert
Keramik aus rotbraunem Scherben, braun und weiß glasiert; das Fass und der Kopf mit Öffnungen; H. 16 cm
€ 500–1.000

4250
Non-finito Kopfskulptur
19. Jahrhundert
grauer Marmor, teilweise unbearbeitet; H. 35,5 cm
€ 500–1.000

4251
Horizontale Reisesonnenuhr
Österreich, um 1720
Messing; achteckige Grundform, auf der Oberseite mit Stundenskala, klappbarem Gnomon und eingelassenem Kompass; auf der Unterseite mit 2 verstellbaren Kalender-, Tag- und Nachtlängen, Sonnenauf- und -untergang; Gnomon möglicherweise später; Dm. 7,4 cm
€ 300–600


4253
Paar Skulpturen „Diana und Personifikation der Jagd“
19. Jahrhundert
Bronze, vergoldet; Bogen der Diana fehlt; H. 15,5 cm bzw. H. 16 cm (inkl. Sockel)
€ 500–1.000
4252
Skulptur „Putto“
18./19. Jahrhundert
Bronze, patiniert, Marmorsockel; H. 18 cm (inkl. Sockel)
€ 300–600

4254
Skulptur „Messerträgerin“
19. Jahrhundert
Bronze, dunkel patiniert; schwarz gebeizter Holzsockel; H. 20,4 cm (inkl. Sockel)
€ 300–600

4255
Bretislav Benda * (Lisnice 1897–1983 Prag)
Fackelträgerin „Freiheit“
Tschechien, Mitte 20. Jahrhundert
Bronze, dunkel patiniert; auf dem Sockel signiert „B. BENDA“; H. 56 cm (inkl. Sockel)
€ 1.000–2.000

4256
Skulptur „Narziss“
19. Jahrhundert
Bronze, patiniert; H. 62,5 cm (inkl. Sockel)
Literatur vgl. Figura maschile in piedi (Narciso), Museo Archeologico Nazionale, Neapel (antikes Vorbild)
vgl. Wien Museum, Giorgio Sommer, Narziss (Dionysos) (Neapel, Museo Archeologico Nazionale). Nr. 157198/4 (Fotogafie)
€ 800–1.600

Skulptur „Strahlenmadonna“ 17./18. Jahrhundert
Bronze, vergoldet; bemalter Holzsockel in Marmoroptik; H. 65 cm (inkl. Sockel)
€ 2.000–4.000
Obelisk um 1800
Holz, Wurzelholz furniert, Perlmutt, Bronze, Karneol, Gold, Bein, Mikromosaiksteine, etc.; 33 eingelegte Bildfelder in unterschiedlichen Ausführungen, u.A. Mikromosaike, Kameen, Schnitzereien, Bronzefiguren; 3 Bildfelder mit Ausbrüchen, 1 originale Kugel fehlt, durch 2 Kugeln ersetzt; H. 60,2 cm
€ 1.500–3.000


Monstranz
Italien, datiert „1497“, wohl 19. Jahrhundert vergoldetes Kupfer, Email, Glas; der Stand mit 2 Emailmedaillons mit den Initialen Christi bzw. Wappendarstellung, der Schaft umlaufend bezeichnet und datiert „1497“, das Schaugefäß und das Triforium umlaufend mit Heiligendarstellungen; auf der Unterseite mit Ausstellungsetikett; H. 88 cm Provenienz
Sammlung Liechtenstein
Ausstellung
Kunstmuseum Luzern, Meisterwerke aus den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein. Luzern 1948, Nr. 273
€ 10.000–20.000



Ziborium
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Bronze, teilweise vergoldet und versilbert; H. 30 cm
€ 500–1.000

Silberohrgehänge
Sant'Angelo in Vado, Italien, 1815–1870
vergoldetes Silber, Filigranauflagen; jeweils gemarkt mit Beschauzeichen des Kirchenstaates und unidentifizierter Meistermarke; L. 15 cm
Literatur
vgl. Victoria & Albert Museum, London, Sammlung Metallarbeiten, Nr. 48-1868, 70-1868, 46A-1868 und 47&A-1868.
€ 1.000–2.000

Silber-Hochzeitsbecher „Doppelscheuer“ um 1600
Silber, teilweise vergoldet; die Wandungen mit Buckeldekor, zusammensteckbar; an den Mündungsrändern gemarkt mit unidentifizierten Marken; H. 14,5 cm, Gesamthöhe 28,5 cm (zusammengesteckt), 304 g € 5.000–10.000



Zwei Emaillöffel
Russland, 20. Jahrhundert
vergoldetes Silber, Email; 1 Zuckerlöffel durchbrochen gearbeitet; die Laffen jeweils gemarkt mit Silberfeingehaltspunze und Meistermarke „ЛO“; 13 bzw. 16 cm, Bruttogesamtgewicht: 117 g
€ 1.200–2.400

19. Jahrhundert
versilbertes Metall; die Wandung mit Vogel- und Puttendarstellungen, auf der Oberseite mittig mit Scharnierdeckel, darunter gefiederter Singvogel, auf der Vorderseite der Auslösemechanismus; 10 × 6,7 × 4,3 cm
€ 1.500–3.000

Emailei
Russland, 20. Jahrhundert
Silber, innen vergoldet, Email; innen gemarkt mit Silberfeingehaltspunze und Meistermarke „ФP“; H. 7,7 cm, Bruttogesamtgewicht: 106 g
€ 1.000–2.000
4266
Silber-Kaffeeservice
Wien, Mitte 19. Jahrhundert
Silber; Kaffeeservice, bestehend aus: 1 Kaffeekanne, 1 Zuckerschale, 1 Milchkännchen, 1 Oberskännchen; auf der Vorderseite mit bekröntem Wappen; jeweils gemarkt mit Alt-Wiener Beschauzeichen „1855“ bzw. Oberskännchen mit Dianakopfpunze, Doppeladlerpunze und „Schiffer“; in Holzkassette; H. 7,5 bis 16,5 cm, Bruttogesamtgewicht: 1.253 g
€ 1.200–2.400


4267
Silber-Kaffeeservice
Sheffield, Anfang 20. Jahrhundert
Silber, innen vergoldet, schwarz gebeiztes Holz; Kaffeeservice, bestehend aus: 1 Kaffeekanne, 1 Zuckerschale und 1 Milchkännchen; jeweils gemarkt mit Meistermarke „SHL“, Sheffielder Beschauzeichen mit Krone, Löwen und Datierungsbuchstaben „D“, „O“ bzw. „U“; H. 9,5 bis 25,5 cm, Bruttogesamtgewicht: 984 g
Literatur
Ian Pickford, Jackson´s Silver & Gold Marks of England, Scotland & Ireland. Woodbridge 1989, S. 432 (Punze)
€ 1.000–2.000

4268
Silbertablett
Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber; rückseitig gemarkt mit Dianakopfpunze und Meistermarke „BU“ für Berthold Ungar; 57,4 × 38 cm, 2.106 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen 1867–1922. Lexikon L-Z, Wien 1977, S. 310 (Punze)
€ 1.600–3.200

4269
Silbertablett
Ende 19. Jahrhundert
Silber; seitlich gemarkt mit Meistermarke „Blüte“, Lilienmarke und Silberfeingehaltspunze „800“; 49,5 × 34,5 cm, 1.565 g
€ 1.500–3.000

4270
Silbertablett
Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber; rückseitig gemarkt mit Tukankopfpunze, Silberfeingehaltspunze „800“ und Meistermarke „GS“; 55 × 35 cm, 1.688 g
€ 1.500–3.000

Silber-Kaffeeservice
Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber, innen vergoldet, Elfenbein; Kaffeeservice, bestehend aus: 1 Kaffeekanne, 1 Zuckerdose und 1 Milchkännchen; jeweils gemarkt mit Tukankopfpunze, Silberfeingehaltspunze „800“ und Meistermarke „FT“ für Franz Tauböck, tätig ab 1879; H. 8,5 bis 21 cm, Bruttogesamtgewicht: 1.079 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen 1867–1922. Lexikon L-Z, Wien 1977, S. 245 (Punze)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 1.000–2.000

Silber-Kaffeeservice
Wien, Mitte 19. Jahrhundert
Silber, innen vergoldet, Elfenbein; Kaffeeservice, bestehend aus: 1 Samowar mit Stövchen und Kocher, 1 Kaffeekanne, 1 Zuckerschale, 1 Milchkännchen; jeweils gemarkt mit Alt-Wiener Beschauzeichen „1848“ bzw. „1859“, Meistermarke „VB“ bzw. „Schiffer“; H. 9,8 bis 36,5 cm, Bruttogesamtgewicht: 2.739 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede Punzen. 1781–1866, III, Wien 2001, S. 116 (Punze)
CITES-Bescheinigung liegt vor.
€ 2.500–5.000
große und zwei kleine
Portugal/Wien, 19./20. Jahrhundert

Silber; jeweils seitlich bzw. auf der Unterseite gemarkt mit „ORIGINAL WIENER HANDARBEIT“, Silberfeingehaltspunze „800“, Meistermarke „WS“ und Tukankopfpunze bzw. Firmenmarke, „TOPAZIO“ und 2 Silberfeingehaltspunzen „925“; Dm. 10,6 cm bzw. Dm. 20,8 cm, 753 g
€ 500–1.000

Wien, um 1900
Silber; jeweils im Spiegel bzw. auf der Fahne gemarkt mit Dianakopfpunze und Meistermarke „Kleeblatt“ für Alexander Sturm bzw. „FR“ wohl für Franz Rumwolf Junior; 29 × 21,5 × 19 cm bzw. Dm. 29,8 und H. 28 cm, 1.366 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen 1867–1922. Lexikon L-Z, Wien 1977, S. 167 bzw. 239 (Punze)
€ 800–1.600

Frankreich, 18./19. Jahrhundert
Silber; 5 Weinprobierschalen in unterschiedlichen Ausführungen; jeweils unterschiedlich gemarkt; Dm. 7,1 bis 8,9 cm, 544 g
€ 1.000–2.000

4276
Silbertablett
Anfang 20. Jahrhundert
Silber; rückseitig gemarkt mit Nr. „3873“, Silberfeingehaltspunze „800“ und Herstellerpunze „SIAP“ in Wappen; 57,5 × 35,5 cm, 1.757 g
€ 1.600–3.200

Silbertablett
Wien, um 1900
Silber; rückseitig gemarkt mit Herstellermarke „ÖESTERREICHER/WIEN“, Silberfeingehaltspunze „800“, Tukankopfpunze, Meistermarke „M&C“ und Nr. „2318“; 63,5 × 37 cm, 2.302 g
€ 1.800–3.600

4278
Silbertablett
um 1900
Silber; seitlich unleserlich gemarkt; 62 × 50 cm, 2.389 g
€ 1.800–3.600

4279
Silber-Zuckerdose
Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber, innen vergoldet; auf der Unterseite und am Deckel gemarkt mit Dianakopfpunze und Meistermarke „EI“; H. 14 cm, 608 g
€ 500–1.000 4280


Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber; rückseitig und auf dem Deckel gemarkt mit Dianakopfpunze und Meistermarke der Brüder Frank; 14 × 10,8 × 12,5 cm, 586 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen 1867–1922. Lexikon A-K, 1, Wien 1976, S. 188 (Punze)
€ 500–1.000
4281
Wien, 19. Jahrhundert
Silber; der Deckel mit Münzschlitz, auf der Unterseite bezeichnet mit Namen zur Taufe und datiert „1842“ und „1870“; neben dem Henkel gemarkt mit verschlagenem Alt-Wiener Beschauzeichen und Meistermarke „JK“; Schlüssel fehlt, Schloss schnappt nicht; H. 9,3 cm, 118 g
€ 500–1.000

Deutschland, um 1900
Silber; der Spiegel mit Blütendekor; die Fahne gemarkt mit Nr. „13315“, Halbmond, Krone, Silberfeingehaltspunze „800“, „WB“ und Importpunze; 33,5 × 27,5 cm, 349 g
€ 300–600

Ende 19. Jahrhundert
Silber; jeweils auf dem Deckel und auf der Unterseite gemarkt mit Halbmond, Krone und Silberfeingehaltspunze „820“, bzw. Silberfeingehaltspunze „800“ und unidentifizierten Punzen; 28,7 × 19,5 × 13,5 cm bzw. 27,3 × 26,5 × 15,7 cm, 2.131 g
€ 1.500–3.000

Wien, Ende 19. Jahrhundert
Silber; jeweils gemarkt mit Dianakopfpunze und Meistermarke „JCK“ für Josef Carl Klinkosch, 1 Sauciere gemarkt mit Hoflieferantenzeichen mit Doppeladler; 1 Einsatzschale fehlt; H. 11,3 cm, 1.995 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen 1867–1922. Lexikon L-Z, Wien 1977, S. 333 (Punze)
€ 2.000–4.000

4285
Silber-Tafelaufsatz
Wien, datiert „1821“
Silber; die Wandung auf der Vorderseite mit bekröntem Monogramm „F“; auf der Unterseite gemarkt mit Alt-Wiener Beschauzeichen „1821“, Vorratsstempel und Meistermarke „FW“; Dm. 23,5 cm, 1.630 g
€ 1.200–2.400

4286
Paar Silberleuchter
Wien, datiert „1837“
Silber; der Fuß mit Wappen mit Grafenkrone; am Fuß gemarkt mit Alt-Wiener Beschauzeichen „1837“ und Meistermarke „STM“ für St. Mayerhofer; innen mit Füllmasse; H. 25,7 cm, Bruttogesamtgewicht: 1.010 g
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede Punzen. 1781–1866, II, Wien 2001, S. 171 (Punze)
€ 500–1.000

Silber-Schiffsmodell
Wien, datiert „1784“, nach Vorbild der Barockzeit Silber, Perlmutt, dunkel gebeizter Holzsockel; mehrfach gemarkt mit Alt-Wiener Beschauzeichen „1784“ und Meistermarke „JE.W“; H. 45.3 cm, Bruttogesamtgewicht: 1.280 g € 1.500–3.000

Frankreich, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Biskuitporzellan, Bronzeapplikationen, vergoldet; Email-Zifferblatt bezeichnet
„Leroy a Paris“, Messingwerk mit Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke, Ankergang, rückseitig bezeichnet
„M. Imp. de Sevres“; H. 32 cm
€ 1.500–3.000

Kommodenuhr
1. Hälfte 19. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Obstholz furniert, ebonisiert, Bronzeapplikationen; Emailund Messing-Zifferblatt mit Datumsanzeige, Messingwerk mit Viertelstundenschlag auf Tonfedern, Ankergang; nicht gehfähig; H. 48,5 cm
€ 800–1.600

Kommodenuhr
Joseph Lechner, Wien, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Weichholzkorpus, Obstholz furniert, gebeizt, Bronzeapplikationen, vergoldet; Email-Zifferblatt mit Datumsanzeige, Messingwerk mit Viertelstundenschlag auf Tonfedern; Rückwand später; H. 49 cm
€ 800–1.600

G. J. Bauer, Wien, 1. Viertel 19. Jahrhundert
Alabaster, Bronzepplikationen, vergoldet; Email- und Bronze-Zifferblatt mit Datumsanzeige, bezeichnet „G.J. Bauer in Wien“, Messingwerk, Wiener Werk mit Viertelstunden- und Stundenschlag auf Tonfedern; H. 39,5 cm
Literatur
Jürgen Abeler, Meister der Uhrmacherkunst. Wuppertal 1977, S. 58
€ 2.000–4.000

4292
Kommodenuhr
Österreich, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Granit, Bronzeapplikationen, vergoldet; Email-Zifferblatt mit Datumsanzeige, Messingwerk, Wiener Werk mit Viertelstunden- und Stundenschlag auf Federn, H. 37,5 cm
€ 2.000–4.000

Frankreich, 19. Jahrhundert
Bronze, vergoldet; Email-Zifferblatt bezeichnet „Breguet & Fils“, späteres umgebautes Werk mit Echappement; originales Etui; H. 19,5 cm
€ 700–1.400

Süddeutsch, 2. Hälfte 18. Jahrhundert
Messing; Messingwerk, Zifferblatt mit zentraler Weckerscheibe, einzeigerig, Stundenschlag auf Glocke, Weckvorrichtung, Kette und Schnecke, Spindelgang, nicht gehfähig, Glocke ergänzt; H. 10,5 cm
€ 500–1.000

Frankreich, Ende 19. Jahrhundert
Ahornholz, teilweise schwarz gebeizt; Messingwerk mit sichtbarem Ankergang, Thermometer mit Réaumur und Celsius, Halbstundenschlag auf Glocke; Minutenzeiger fehlt, überholungsbedürftig; H. 39,8 cm
€ 500–1.000

Kommodenuhr „Ziegenbock“
Wien, 1. Viertel 19. Jahrhundert Bronze, teilweise vergoldet, teilweise brüniert; Email-Zifferblatt, Messingwerk, Wiener Werk mit Viertelstunden- und Stundenschlag auf Glocken; Weintraube später ergänzt; H. 28,5 cm € 4.000–8.000

4297
18./19. Jahrhundert
Muschel, Diamanten, Saphire, Rubin, Smaragd, Messingrahmen; restauriert; 6,2 × 5,7 cm
€ 500–1.000

4298
Zwei Broschen und eine Miniatur
18./19. Jahrhundert
Messing, Granate, Perlmutt, Stoff, Email; Dm. 6,9 cm bzw. 4,8 × 3,2 cm bzw. 8,8 × 6.4 cm
€ 500–1.000

4299
18./19. Jahrhundert
Stoff, Email, Silber- und Messingrahmen; 9,6 × 4,7 cm bzw. 7 × 3,9 cm bzw. 5,6 × 4,6 cm
€ 500–1.000

Zwei Miniaturbilder
19. Jahrhundert
Stoff, Papier, Glas, Perlmutt- und Holzrahmen mit Messing; 1 Miniaturbild rückseitig mit Sammlungsnummer; 8,5 × 7,7 cm bzw. 8 × 8 cm
€ 400–800

Zwei Miniaturen
19. Jahrhundert
Bronze, vergoldet, Messing, Glas, Email; 8,5 × 6,8 cm bzw. 9,7 × 6,4 cm
€ 500–1.000

Zwei Kameen
19. Jahrhundert
Muschel, Horn, geschnitzt; Messingrahmen; jeweils 6,7 × 5,7 cm
€ 500–1.000

Zwei Niederländische Kolonialstühle
Indien, Ende 17./18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, alter Stoffbezug; 1 Sessel mit Sammlungsetikett, bezeichnet „Reichenau N.v.R. Nr. 294“; Stoffbezug teilweise fleckig, Holzornamentbordüre und 1 Sprosse fehlen; H. 80,5 cm
€ 1.500–3.000

4304
Zwei Niederländische Kolonialstühle
Indien, Ende 17./18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, alter Stoffbezug; 1 Sessel mit altem Auktionsetikett bzw. 1 Sessel mit Sammlungsetikett, bezeichnet „Reichenau N.v.R. Nr. 292“; H. 80,5 cm
€ 2.500–5.000






Gold-Siegelstempel
China, Guangxu-Periode (1875–1908)
24kt Gold; umlaufend chinesisch bezeichnet; 1,4 × 1,2 × 1,8 cm; 29 g
€ 5.000–10.000


Russland, 19. Jahrhundert
Öl auf Holz; 13 Bildfelder mit Darstellungen aus dem Leben Christi, kyrillisch bezeichnet; auf Samtgrund; 31 × 26 cm (exkl. Samtgrund)
€ 500–1.000
Russland, 19. Jahrhundert
Öl auf Holz; 14 Bildfelder mit Darstellungen aus dem Leben Christi, kyrillisch bezeichnet; auf Samtgrund; 31 × 26,5 cm (exkl. Samtgrund)
€ 500–1.000

Großer Teller
wohl Syrien, 19. Jahrhundert
Messing, Silber- und Kupfereinlagen; der Spiegel und die Fahne mit ägyptischen Motiven; Dm. 70 cm
€ 3.000–6.000

4309
Figur „Maitreya“
Tibet, 15. Jahrhundert vergoldete Kupfer, teilweise blau und der Boden rot bemalt; H. 11 cm
€ 5.000–10.000


4310
Netsuke „Maus auf Fischkopf“
19. Jahrhundert
Buchsbaumholz, geschnitzt; L. 5,1 cm
€ 500–1.000

4311
Buddha Shakyamuni
wohl Nepal, 20. Jahrhundert
Kupfer, vergoldet; H. 16 cm
€ 1.000–2.000

Miriam Bankier, BA MA T +43 1 532 42 00-66 bankier@imkinsky.com

Judith Kuthy, FGA BA BEd T +43 1 532 42 00-19 kuthy@imkinsky.com

Dr. Ernst Ploil T +43 1 532 42 00

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4501
Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien)
„Buttergefäß“
Wiener Werkstätte, 1904–07 Silber, Glaseinsatz; Dekor Efeu „gebuckelt“; auf der Unterseite gemarkt mit Dianakopfpunze, „WW“, Rosenmarke, Entwerfermonogramm „JH“ und Metallarbeitermonogramm „JH“ für Josef Holi; H. 3,6 cm, Dm. 9,2 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, vgl. Modell-Nr. M 0216, Inv.-Nr. WWF 132-14-1 (zeitgenössisches Foto, hier mit anderem Dekor)
€ 2.000–4.000

4502
Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien)
„Buttertasse“
Wiener Werkstätte, um 1909 Alpaka, versilbert; auf der Unterseite gemarkt mit Rosenmarke, „WIENER/WERK/STÄTTE“ und Entwerfermonogramm „JH“; L. 19,6 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S1797, Inv.-Nr. KI 12011-31 (Entwurf)
€ 2.000–4.000

4503
Koloman Moser
(Wien 1868–1918 Wien)
Vase
Wiener Werkstätte, um 1904
Silber; am oberen Rand gemarkt mit „WW“ und Dianakopfpunze; Glaseinsatz fehlt; H. 19 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 359, Inv.-Nr. KI 12591-2 (Entwurf), Inv.-Nr. WWF 93-12-7 (zeitgenössisches Foto)

€ 2.500–5.000 Entwurfszeichnung © MAK – Museum für angewandte Kunst

4504
Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien) und Mathilde Flögl
(Brünn 1893–1958 Salzburg)
„Blumenvase“
Wiener Werkstätte, um 1915 Silber, leichter Hammerschlagdekor, Email; auf der Unterseite gemarkt mit „WW“, Dianakopfpunze, Entwerfermonogramm „JH“ und Rosenmarke; H. 13,3 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 3454, Inv.-Nr. KI 11985-15 (Entwurf), Inv.-Nr. WWF 96-184-2 (zeitgenössisches Foto)
€ 2.500–5.000

4505
Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien) und Mathilde Flögl
(Brünn 1893–1958 Salzburg)
„Blumenvase“
Wiener Werkstätte, um 1915 Silber, leichter Hammerschlagdekor, Email; auf der Unterseite gemarkt mit „WW“, Dianakopfpunze, Entwerfermonogramm „JH“, Amtspunze und „WIENER/WERK/STÄTTE“; H. 13,2 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 3454, Inv.-Nr. KI 11985-15 (Entwurf), Inv.-Nr. WWF 96-184-2 (zeitgenössisches Foto)
€ 2.500–5.000

4506
Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien) und Mathilde Flögl
(Brünn 1893–1958 Salzburg)
„Blumenvase“
Wiener Werkstätte, um 1915 Silber, leichter Hammerschlagdekor, Email; auf der Unterseite gemarkt mit „WW“, Dianakopfpunze, Entwerfermonogramm „JH“, Rosenmarke und Metallarbeitermonogramm „AW“ für Adolf Wertnik; H. 13,2 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 3454, Inv.-Nr. KI 11985-15 (Entwurf), Inv.-Nr. WWF 96-184-2 (zeitgenössisches Foto)
€ 2.500–5.000

4507
Koloman Moser (Wien 1868–1918 Wien)
Brosche mit Maus
Wiener Werkstätte, um 1911
Silber, gelbes Email; rückseitig gemarkt mit „WW“ und Dianakopfpunze; 2,3 × 3 cm
Literatur
Wiener-Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 2254, Inv.-Nr. WWF 92-8916 (Entwurf)
€ 1.000–2.000

4508
Richard Teschner (Karlsbad 1879–1948 Wien)
Ameisenbär
Wiener Werkstätte, 1910
Zinn, patiniert, Marmorkugel; auf der Unterseite gemarkt mit „WIENER/WERK/ STÄTTE“, Entwerfermonogramm „TE“ und Rosenmarke; L. 15,5 cm
Provenienz
Sammlung Berta Zuckerkandl, Wien
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. M 1548, Inv.-Nr. WWF 97-53-6 (zeitgenössisches Foto);
Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. XXVII, 1910/11, S. 167
€ 4.000–8.000
Richard Teschner war mit Josef Hoffmann eng befreundet. Darauf ist zurückzuführen, dass er einige wenige Entwürfe für die Wiener Werkstätte geschaffen hat. Sie gehören zu den größten Raritäten dieses Unternehmens und unterscheiden sich stilistisch und formal eklatant von allem was die Wiener Werkstätte in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg produziert hat. (EP)

Josef Hoffmann (Pirnitz 1870–1956 Wien)
Brosche
Wiener Werksätte, 1911 Silber, Malachite; rückseitig gemarkt mit „WW“, Dianakopfpunze, Kontrollamtszeichen „A“, Rosenmarke und Künstlermonogramm „JH“; 3,5 × 5,4 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Inv.-Nr. WWF 95-142-7 (zeitgenössisches Foto)
€ 15.000–30.000


Unsere Brosche hat Josef Hoffmann 1911 entworfen, in einer Zeit eines größeren Umbruchs und einer künstlerischen Übergangsphase, in der es nicht mehr rein stereometrische Formen gab und er nicht mehr unter dem Einfluss Koloman Mosers stand, aber auch noch nicht im Sog des Bauhausstils oder unter dem Eindruck von Dagobert Peches überbordenden Kreationen. Die Schmuckstücke, die Hoffmann in dieser Zeit entworfen hat, sehen nicht mehr so architektonisch komponiert aus, wie die in den Jahren zuvor geschaffenen kunstgewerblichen Objekte, sie sehen auch nicht mehr aus, als müssten sie stilistisch zum – alles beherrschenden – Palais Stoclet passen, sie muten viel mehr an, als ginge es Hoffmann um eine Auflösung seiner strengen Kompositionsgrundsätze, bis hin zu einer spielerischen Unordnung. Wirklich weit durfte diese Unordnung bei dem unglaublich akribisch arbeitenden Hoffmann aber nicht gehen, daher ließ er die in dem zentralen Quadrat unseres Schmuckstückes ungeordnet schwebenden Dreiecke mit den gleichen Halbedelsteinen versehen, wie die beiden die quadratische Form auflösenden seitlichen Balken. Er hat es sichtlich nicht übers Herz gebracht, die Räume zwischen den drei scheinbar chaotisch schwebenden Dreiecken leer zu lassen, sie wurden mit Blättern und Ranken, wie Hoffmann sie bei unzähligen anderen Kunstwerken eingesetzt hat, verziert. Damit erhielt das Schmuckstück die von Hoffmann Zeit seines Schaffens angestrebte Balance zwischen streng stereometrischen „maskulinen“ und attraktiv geschwungenen, „femininen“ Elementen. (EP)




(Pirnitz 1870–1956 Wien)
Briefbeschwerer
Wiener Werkstätte, 1904/05
Blei/Eisen verkupfert, versilbert, Hammerschlagdekor; gemarkt mit Rosenmarke, „WW“, Entwerfermonogramm „JH“ und Metallarbeitermonogramm „KM“ für Karl Medl; Oberfläche leicht fleckig, mit schöner alter Patina; 4,3 × 4,3 × 4,3 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. M 0412 u. 0413, Inv.-Nr. WWF 97-13-6 (zeitgenössisches Foto)
€ 5.000–10.000

(Pirnitz 1870–1956 Wien)
Löschwiege
Wiener Werkstätte, 1904/05 versilbertes Alpaka, originaler Holzaufsatz und Löschpapier mit Benutzungsspuren, Hammerschlagdekor; gemarkt mit Rosenmarke, „WW“, Entwerfermonogramm „JH“ und Metallarbeitermonogramm „KM“ für Karl Medl; Oberfläche leicht fleckig, mit schöner alter Patina; 14,3 × 6,5 × 7,3 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. M 0412 u. 0413, Inv.-Nr. WWF 97-13-6 (zeitgenössisches Foto)
€ 3.000–6.000

Koloman Moser (Wien 1868–1918 Wien)
Kerzenleuchter
Wien, 1901/02 versilbertes Kupfer, getrieben, Hammerschlagdekor; hineingeschraubte versilberte Kupferkugeln; Unterseite mit originalem Filzboden; Oberfläche leicht fleckig, mit schöner alter Patina; H. 12,9 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. M 0099, Inv.-Nr. WWF 97-4-1 (zeitgenössisches Foto)
€ 15.000–30.000
Unser Leuchter stammt wohl aus dem Jahr 1902; er weist (daher) keine Marken, aber ansonsten alle Merkmale der frühesten WW-Arbeiten auf. Praktisch formgleich hat die Wiener Werkstätte dann auch dieses Objekt als „Beleuchtungskörper“ unter der Modell-Nr. M 0099 ab Mai 1903 hergestellt. Er befindet sich in außergewöhnlich gutem Originalzustand. (EP)

Hoffmann (Pirnitz 1870–1956 Wien)
Tintenfass
Wiener Werkstätte, Entwurf: 1903
Ausführung: 1904/05
versilbertes Alpaka, getrieben, Hammerschlagdekor; Cabochon aus gelbem Opalglas; 3 angelötete zylinderförmige Füße; originaler farbloser Glaseinsatz; auf der Unterseite gemarkt mit Rosenmarke, „WW“ und Entwerfermonogramm „JH“; Oberfläche leicht fleckig, mit schöner alter Patina; 18,9 × 9 × 10,8 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. M 0068, WW MB 3, Inv.-Nr. WWF 97-2-5 (zeitgenössisches Foto)
€ 12.000–24.000
Dieses Tintenfass ist ein gut dokumentiertes Beispiel aus der Frühzeit der Wiener Werkstätte. Die auf der Entwurfszeichnung eingetragene Produktionsnummer „M68“ zeigt, dass die Wiener Werkstätte den Entwurf Ende 1903 von Hoffmann übernommen hat. 1904 und 1905 wurden fünf Tintenfässer ausgeführt; als Käufer nennt das WW-Archiv das Kunsthandelshaus Hirschwald, A. Ginzkey, Dr. Hellmann sowie die Brüder Klein und Zeileis. (EP)
4514
Josef Hoffmann (Form) (Pirnitz 1870–1956 Wien) und Hilda Jesser (Dekor) (Marburg 1894–1985 Wien)
Ex-Glas „Hochzeitsbecher“
Johann Oertel & Co., Haida, für die Wiener Werkstätte, 1919 farbloses Glas, Email-, Schwarzlot- und Goldmalerei; Metallaufsatz; seitlich bemalt signiert „WW“ und wohl „HJ“; H. 27,5 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. GL 0847-288, Inv.-Nr. WWF 90-81-7 (zeitgenössisches Foto); Waltraud Neuwirth, Wiener Werkstätte, Avantgarde, Art Deco, Industrial Design, Wien 1984, Nr. 124, Abb. S. 165
€ 1.000–2.000


4515
Michael Powolny (Judenburg 1871–1954 Wien)
Vogelbecher
J. & L. Lobmeyr, Wien, um 1917 farbloses Glas, graviert, geschliffen und geblänkt; H. 10 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 312
€ 250–500

4516
Michael Powolny (Judenburg 1871–1954 Wien)
Becher „Weiblicher Akt in Rankenornamenten“ J. & L. Lobmeyr, Wien, um 1917 farbloses Glas, graviert, geschliffen und geblänkt; H. 10 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 319
€ 250–500

4517
Josef Hoffmann (Form)
(Pirnitz 1870–1956 Wien) und Mathilde Flögl (Dekor)
(Brünn 1893–1958 Salzburg)
Pokal
Johann Oertel & Co., Haida, für die Wiener Werkstätte, 1918 farbloses Glas, weiße, blaue, rote und grüne Emailmalerei; am Boden bemalt signiert „WW“; H. 40,2 cm
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Inv.-Nr. GL 3479 (zeitgenössisches Foto); vgl. Torsten Bröhan (Hg.), Glaskunst der Moderne. Von Josef Hoffmann bis Wilhelm Wagenfeld, München 1992, Nr. 50, S. 140-141; Peter Noever (Hg.), Der Preis der Schönheit, Ausstellungskatalog, MAK Wien, Ostfildern-Ruit 2003, S. 269 € 5.000–10.000

4518
Koloman Moser
(Wien 1868–1918 Wien)
Schreibtafel für Karl Wittgenstein Wiener Werkstätte, 1906 Karton, schwarz bemalt und teilweise vergoldet; gerahmt; 22,7 × 11,9 cm (excl. Passepartout)
Provenienz
Familie Wittgenstein
Ausstellung
Museum für Angewandte Kunst, Ausstellungskatalog, Der Preis der Schönheit100 Jahre Wiener Werkstätte 2003/2004.
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Inv.-Nr. KI 12558-2 (Entwurf)
€ 3.000–6.000
Für Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte zählte die Familie Wittgenstein zu den wichtigsten Auftraggebern. 1905 ließ Karl Wittgenstein auf der Hochreith ein Jagdhaus errichten, das als Gesamtkunstwerk vollständig von der Wiener Werkstätte ausgestattet worden ist. Diese Schreibtafel ist im Zuge dessen entstanden; das Emblem der Hochreith wurde von Koloman Moser eigens entworfen. (MB)

Koloman Moser
(Wien 1868–1918 Wien)
„Handspiegel“ Wiener Werkstätte, um 1906 Alpaka, Spiegelglas; rückseitig gemarkt mit Entwerfermonogramm
„KM“, Rosenmarke und „WIENER/ WERK/STÄTTE“; Griffansatz restauriert; L. 29,7 cm
Provenienz
Sammlung Berta Zuckerkandl, Wien
Literatur
Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. S 338, Inv.-Nr. WWF 93-9-8 (zeitgenössisches Foto)
€ 1.500–3.000

4520
Josef Hoffmann (Pirnitz 1870–1956 Wien)
„Aufsatz“
Wiener Werkstätte, um 1904
Messing, vernickelt; auf der Unterseite gemarkt mit „WIENER/WERK/STÄTTE“, Entwerfermonogramm
„JH“ und Rosenmarke; 28,5 × 10,2 × 14,9 cm
Literatur
Wiener-Werkstätte-Archiv, MAK Wien: Modell-Nr. M272, Inv.-Nr. KI 12002-6 (Entwurf)
€ 4.000–8.000
Josef Hoffmann (Pirnitz 1870–1956 Wien)
Brosche
Entwurf: Wiener Werkstätte, 1908
Ausführung: Eugen Pflaumer, 1908–09
Silber, Gold, Lapislazuli, Malachit, Schmuckstein-Cabochons; rückseitig gemarkt mit Entwerfermonogramm „JH“, Dianakopfpunze, Wiener Kontrollamtszeichen, „WW“ und Rosenmarke; 5,4 × 5,2 cm
Provenienz
Privatbesitz Großbritannien
Literatur
Wiener-Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. G 1036, Inv.-Nr. WWE 14-11 (Entwurf), Modellbuch WWMB 66 – G3, S. 1036
▲ € 70.000–140.000




Entwurfszeichnung © MAK – Museum für angewandte Kunst

Abb. 2: Auftragsbuch Eugen Pflaumer


Abb. 1: Entwurfszeichnung Palais Stoclet
Vor etwa 11 Jahren haben wir ein weiteres Exemplar dieses Modells mit großem Erfolg versteigert. Damals haben wir unter anderem Folgendes geschrieben: Die Brosche erinnert frappant an einen Teil der in den Garten gerichteten Fassade des Palais Stoclet (Abbildung 1). Das erklärt auch, warum dieses Schmuckstück auf den Betrachter einen derart durchkonstruierten Eindruck macht. Durch die im oberen Bereich zwischen den Malachiten angebrachten Weinranken erhält es eine räumliche Tiefe und Dreidimensionalität. Mit einem Preis von 400 Kronen hat diese Brosche im Jahr 1909 zu den teuersten von der Wiener Werkstätte verkauften Schmuckstücken gezählt. Glaubt man dem Modellbuch der WW, so sind diese Kunstwerke allesamt von dem Goldschmied Eugen Pflaumer angefertigt worden. Pflaumer war von 1903 bis 1906 bei der WW als Goldschmied(meister) angestellt, ab 1907 fungierte er als Lehrer für angewandte Goldschmiede in Gablonz, hat aber weiterhin ausgesuchte Schmuckstücke für die WW ausgeführt.
Etwa 6 Jahre nach der Verfassung dieses Textes sind Geschäftsbücher und interne Abrechnungsaufzeichnungen Eugen Pflaumers aufgetaucht, die diese Aussagen sehr gut ergänzen: Neben einer akkuraten Werkszeichnung, die der im MAK-Archiv enthaltenen originalen Entwurfszeichnung Josef Hoffmanns in allen wesentlichen Details gleicht, finden wir dort exakte Aufzählungen der verarbeiteten Edelmetalle und Halbedelsteine, eine genaue Angabe der Preise des verarbeiteten Materials, eine verschlüsselte Angabe der Arbeitszeit und der von Pflaumer verrechneten Gesamtpreise (Abbildung 2). Es finden sich auch eindeutige Nachweise, dass Pflaumer drei Exemplare unserer Brosche hergestellt hat sowie deren Lieferdatum und die Zeitpunkte ihrer Bezahlung. Ein Vergleich der auf den Broschen sichtbaren Punzen veranschaulicht, dass die von uns vor 11 Jahren versteigerte später als die von uns jetzt Angebotene hergestellt worden sein muss, denn sowohl die Rosenmarke, als auch das Entwerfermonogramm weisen winzige, aber doch eindeutig sichtbare unterschiedliche Abnützungsspuren auf. Mit anderen Worten: Unsere jetzt angebotene Brosche ist die erste von dreien.
In unserer 107. Jugendstilauktion haben wir über unsere Brosche gesagt: Schmuck, das war nach Auffassung der Gründer der Wiener Werkstätte deren handwerkliche Krönung; von essentieller Bedeutung war der gleichwertige Beitrag des Entwerfers und des handwerklichen Ausführers. Charakteristisch für die frühen Schmuckentwürfe Josef Hoffmanns war ihre strenge Komposition, ihre Gliederung in tragende und getragene Bestandteile, so als habe es gegolten, ein Bauwerk zu entwerfen. Allen diesen Grundsätzen gehorcht auch die von uns jetzt angebotene Brosche. Sie ist ein Höhepunkt der Juwelierkunst der WW, ein Exemplar aus der klassizistischen Schaffensphase Josef Hoffmanns. Wer ihr ursprünglicher Käufer gewesen ist, wissen wir nicht. Den Einbringern ist lediglich bekannt, dass ihre Mutter sie vor mehr als 50 Jahren in Großbritannien gekauft hat. (EP)


4522
Richard Teschner, Karl Schwetz, Adalberta Kiessewetter und Marie-Rosalia Friedmann
Sechs Postkarten
Wiener Werkstätte, 1911–12
Farblithografien auf Karton; Nr. 335, 338, 535, 543, 656 und 668; z.T. signiert und mit Nachrichten beschrieben u.a. von Richard Teschner und Michael Powolny; ungerahmt; 14 × 9 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 132, 133, 189, 191, 220, 223
Startpreis € 500
4523
Bertold Löffler, Josef Von Diveky, Alois Leupold-Löwenthal, Remigius Geyling, Franz Lebisch und Carl Krenek
Acht Postkarten
Wiener Werkstätte, 1908–10
Farblithografien auf Karton; Nr. 124, 171, 172, 212, 255, 267, 284, 286; 1 Postkarte mit Nachricht beschrieben; ungerahmt; 14 × 9 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 80, 91, 92, 101, 111, 114, 119
Startpreis € 400


4524
Ernst Huber *
(Wien 1895–1960 Wien)
Drei Postkarten
1930/40er Jahre



Farblithografien auf Karton; Aquarellmalerei; signiert und mit Nachrichten von Ernst Huber an die Familie Schleiss beschrieben; ungerahmt; 14,2 × 9,4 cm bis 11 × 15,7 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Startpreis € 300

4525
Bertold Löffler, Richard Teschner, Susi Singer und Karl Schwetz
Sieben Postkarten
Wiener Werkstätte bzw. Wiener Rotophot-Gesellschaft, Blüh & Co., 1911–13
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur

Farblithografien auf Karton; Nr. 334, 336, 671, 718, 721, 919, und Serie 22-90; 1 Postkarte signiert und mit Nachricht beschrieben von Bertold Löffler; ungerahmt; 14 × 9 cm
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 132, 224, 234, 235, 279
Startpreis € 400 4526


Zehn Postkarten
Wiener Werkstätte bzw. Verlag Brüder Kohn Wien, 1910–19
Farblithografie auf Karton; Nr. 682, 684, 700, 710, 712, 754, 765, 1000, 1001 und 3095-6; z.T mit Nachrichten beschrieben; ungerahmt; 9,1 × 7,1 cm bzw. 14 × 9 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 228, 230, 232, 233, 242, 245, 280
Startpreis € 500

4527
Franz von Zülow * (Wien 1883–1963 Wien)
Vier Postkarten
1930/40er Jahre
Farblithografien auf Karton; signiert und z.T. mit Nachrichten von Franz Zülow an Trude Schleiss beschrieben; 14 × 10 cm bis 14,7 × 10,5 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Startpreis € 500






4528
Josef Hoffmann (Pirnitz 1870–1956 Wien)
Entwurf für einen Pokal nach 1932
Bleistift und Aquarell auf Papier aus 2 zusammengefügten Blättern, gerahmt; mit Künstlermonogramm „JH“; 58,4 × 29,5 cm (Blattmaß)
€ 500–1.000

4529
Korrespondenz-Karte zwischen Otto Wagner und Josef Hoffmann
Verlag F.H. Schimpff, Triest, 1894
Farblithografie auf Karton; signiert und mit Nachricht von Otto Wagner an Josef Hoffmann beschrieben; ungerahmt; 8,8 × 13,8 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Startpreis € 200



4530
Oskar Kokoschka *
(Pöchlarn 1886–1980 Montreux)
Postkarte „Mädchen mit Lamm“
Wiener Werkstätte, 1907
Farblithografie auf Karton; Nr. 77; ungerahmt; 13,9 × 8,8 cm
Provenienz
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 68;
Traude Hansen, Die Postkarten der Wiener Werkstätte, Augsburg 1982, S. 112
Startpreis € 600

Bertold Löffler, Maria Likarz, Marie-Rosalia Friedmann, Carl Krenek, Anton Velim und Mela Koehler
Wiener Werkstätte bzw. Verlags Brüder Kohn
Farblithografien auf Karton; Nr. 623, 745, 763, 785, 902 und 621-5; 1 signiert und mit Nachricht an Franz Schleiss; ungerahmt; 14 × 9 cm
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Schmuttermeier/ Witt-Dörring (Hg.), Postcards of the Wiener Werkstätte, Ostfildern 2010, S. 210, 240, 244, 249, 275
Startpreis € 300


Bertold Löffler
(Rosenthal 1874–1960 Wien)
Spiegel mit Fliese „Faun“ Wiener Keramik, 1910–11 Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert, Messingrahmen, Spiegelglas, facettiert, erneuert; Rückseite aus Holz; die Fliese rückseitig gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik und Entwerfermonogramm „LÖ“; 47,7 × 16,9 cm
Literatur
Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 302, WV-Nr. 231b; Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Modell-Nr. K 503, Inv.-Nr. WWF 89-41-6 (zeitgenössisches Foto)
€ 3.000–6.000


Leopold Forstner
(Leonfelden 1878–1936 Stockerau)
Mosaik „Jesus mit Dornenkrone“ Wiener Mosaikwerkstätte, um 1910 farbige Mosaiksteine auf zementiertem Grund; rückseitig mit originaler Aufhängevorrichtung; 39,7 × 30,7 cm € 2.500–5.000

Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Kakadu
Schleiss Keramik, Gmunden, um 1930 Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit Firmensignet der Schleiss Keramik, seitlich bemalt mit Firmensignet der Schleiss Keramik; H. 48,5 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 529
€ 3.500–7.000

4535
Michael Powolny (Judenburg 1871–1954 Wien)
Papagei
Schleiss Keramik, Gmunden, um 1930
Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; H. 47,5 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 528
€ 3.500–7.000
Dagobert Peche
(St. Michael 1887–1923 Mödling)
Bodenvase
Gmundner Keramik, um 1920
Keramik aus hellem Scherben, farbig glasiert und staffiert; H. 46 cm
€ 4.000–8.000



4537
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Putto mit Trauben
Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, 1913–23
Keramik aus rotbraunem Scherben, blau glasiert; beschwert durch Terrakotta-Füllung des Kugelsockels; H. 55 cm
Literatur
Dekorative Kunst, Bd. 25, 1916/17, S. 131 ff.; Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 159
€ 5.000–10.000

4538
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Hermenaufsatz
Wiener Keramik, um 1910–12 Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert; auf der Unterseite gemarkt mit Künstlermonogramm „MP“, Firmensignet der Wiener Keramik und Modellnr. „158“; fachgerecht restauriert; H. 25,7 cm
Literatur
Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 266, WV-Nr. 128; Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 67
€ 2.000–4.000

4539
(St. Michael 1887–1923 Mödling)
Bodenvase
Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, um 1920 Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; die Wandung umlaufend mit stilisierten Blattranken, Sternen und der Darstellung eines Frauenkopfes im Profil; H. 46 cm
Literatur
vgl. Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien, Inv.-Nr. KI 8392-6 (Entwurf); vgl. Peter Noever (Hg.), Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte (Kat. Ausst., Neue Galerie, New York 2002/2003), London 2002, S. 429 und S. 433 € 3.000–6.000
Dagobert Peche
(St. Michael 1887–1923 Mödling)
Cache Pot
Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, um 1917–18
Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit Firmensignets der Wiener und Gmundner Keramik und Modellnr. „126“; fachgerecht restaurierte Bruchstellen und Abschläge am Sockel; H. 39,5 cm
€ 5.000–10.000



Dagobert Peche hat sich als künstlerischer Allrounder verstanden, der Entwürfe für alle Arten des Kunstgewerbes liefern und mit allen Materialien umgehen konnte. Dabei gehörten allerdings Objekte aus Keramik zu den von ihm bevorzugten Werken, ließ sich aus diesem Werkstoff doch schlechthin alles besonders unmittelbar formen, also ohne viele dazwischen geschaltete Produzenten und Produktionsschritte. So entstanden unzählige, völlig neuartige „moderne“ Kreationen, aber auch Paraphrasen auf ihm aus seiner Salzburger Jugendzeit bekannte Gebrauchsgegenstände. Unser großer Blumentopf ist eine Kombination aus Beidem.
Die Form unseres großen Blumentopfes hat Peche schon in seinen frühen Jahren in der Wiener Werkstätte entwickelt, sie ist eine Kombination aus einem traditionellen bauchigen Gefäß, dem der obere Rand fehlt und einer trichterförmig geformten Vase, der der Unterteil abgeht. Schon zu Beginn seiner Tätigkeit für die Wiener Werkstätte hat Peche kleinere Deckeldosen geschaffen, deren Unterteile, ebenso wie unser Blumentopf, mit relieffierten Blättern, der Oberteil nur mit einander kreuzenden Linien verziert waren. Bei unserem Blumentopf hat Peche diesen „modernen“ Liniendekor verfeinert, so als würden sich parallel zu dem Blattwerk des Unterteils einige sparsam beblätterte Zweige entlangranken.
Der Entwurf muss Josef Hoffmann außerordentlich gefallen haben, denn er hat den Blumentopf zur Ausstattung der Zentrale der Wiener Werkstätte in Wien 1, Kärntner Straße 32 verwendet. (EP)


4541
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Paar Kerzenleuchter
Wiener Keramik, 1910–12
Keramik aus hellem Scherben, farbig glasiert und staffiert; innen gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik; Metalleinsätze; H. 7,5 cm
Literatur
Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 272, WV-Nr. 142
€ 500–1.000

(St. Michael 1887–1923 Mödling)
Zwei Deckeldosen
Wiener Keramik bzw. Vereinigte Wiener und Gmunder Keramik, um 1912–16 Keramik aus hellem Scherben, weiß und schwarz glasiert und staffiert; auf der Unterseite zweifach gemarkt mit den Firmensignets der Wiener und einmal mit Gmundner Keramik und Modellnr. „310“ bzw. „311“; jeweils mit Rissen und geklebten Ausbrüchen; H. 11,3 bzw. 11,8 cm
Literatur
Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 334, WV-Nr. 310, 311
€ 500–1.000

4543
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Vier kleine Putti: „Putto auf Vogel“, „Kind mit Lamm“, „Winterputto“ und „Füllhornputto“ Wiener Keramik, 1910–12
Keramik aus hellem Scherben, farbig glasiert und staffiert; gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik und Entwerfermonogramm „MP“, Füllhornputto zusätzlich mit Modellnr. „299“; Winterputto mit geklebten Bruchstellen; H. 7,7 bis 9,5 cm
Literatur
Frottier, Michael Powolny, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 106, 111, 134, 138
€ 800–1.600

4544
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Putto mit Blumen „Frühling“ Wiener Keramik, 1907–12 Keramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; auf dem Sockel gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik und Entwerfermonogramm „MP“; H. 37,5 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 21, 22; Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 152, WV-Nr. 60 € 6.000–12.000

4545
Michael Powolny (Judenburg 1871–1954 Wien)
Zwei Figuren und eine Fotografie „Mädchen mit Teddybär“ Wiener Keramik, um 1911 Keramik aus hellem Scherben, 1 Figur farbig glasiert und staffiert, gerahmte schwarz-weiß Fotografie; 1 Figur auf der Unterseite gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik und Künstlermonogramm „MP“; Fotografie rückseitig unleserlich bezeichnet, datiert „Jan. 1911“ und „N.23“; H. 21, 5 cm (Figuren), 16 × 11,5 cm (Fotografie inkl. Rahmen)
Literatur
Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 320, WV-Nr. 281; Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 121
€ 1.500–3.000

4546
Ida Schwetz-Lehmann (Wien 1883–1971 Wien)
Putto auf Traubenbock
Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, um 1917 Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; H. 29,5 cm
Literatur
Waltraud Neuwirth, Wiener Keramik. Historismus, Jugendstil, Art Déco, Braunschweig 1974 , Tafel XI., S. 324
€ 1.200–2.400

4547
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien)
Putto mit Trauben „Herbst“ Wiener Keramik, 1907–12 Keramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; auf dem Sockel gemarkt mit Firmensignet der Wiener Keramik und Entwerfermonogramm „MP“; H. 38 cm
Literatur
Elisabeth Frottier, Michael Powolny. Keramik und Glas aus Wien. 1900 bis 1950. Monografie und Werkverzeichnis, Wien/Köln 1990, WV-Nr. 24; Arlt, Weilinger, Wiener Keramik, Werkverzeichnis. Wien 2018, S. 153, WV-Nr. 61 € 6.000–12.000

Wiener Kunstgewerbeschule, um 1902
Keramik aus hellem Scherben, in Brauntönen glasiert; auf der Unterseite gemarkt mit „Flügelmarke“ und nicht entziffertem Künstlermonogramm, geritzt mit wohl Modellnr. „114“; H. 26,9 cm
€ 500–1.000

(Beauvais 1857–1940 Paris)
Vase
Paris, Frankreich, um 1890/1900
Keramik aus rotbraunem Scherben, in Blautönen glasiert; auf der Unterseite gemarkt mit Künstlersignet „Auguste Delaherche“ und Modellnr. „140“; H. 17 cm
€ 700–1.400

Schule Schleiss, Gmunden, 1918–1937
Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit Firmensignet der Gmundner Schule Schleiss und mit „JS“; H. 7,8 cm, Dm. 12,8 cm
€ 300–600

Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, 1913–18
Keramik aus rotbraunem Scherben, farbig glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit Firmensignets der Wiener und Gmundner Keramik und Modellnr. „880“; 1 Blütenblatt fachgerecht restauriert; H. 13 cm
€ 400–800

Karl Klaus (Wien 1889-nach 1925 Wien) und Ernst Wahliss
(Oschatz/Sachsen 1837–1900 Wien)
Kleine Vase Wien, um 1910
Porzellan, schwarz, gold und grün glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit „Serapis/Wahliss“, „nach Entwurf/von/Karl Klaus/Architekt/Wien“, Modellnr. „9818“ und bemalt bezeichnet „F. 9818“ und „D. 9867“; H. 9,8 cm
€ 600–1.200

4553
Anton Klieber zugeschrieben
(Pirkenhammer 1905–1971 Wien)
Dose „Heiliger Nepomuk“ wohl Wiener Keramik, um 1906 Keramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und gold staffiert; auf der Vorderseite bezeichnet „W JAN NEPOMUK“, rückseitig unleserlich bezeichnet; auf der Unterseite gemarkt mit Modellnr. „924“; H. 15,2 cm
€ 500–1.000

4554
Zsolnay
Henkelvase Pécs, Ungarn, 1880/90er Jahre
Keramik aus hellem Scherben, farbig glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit unterglasurblauer Fünfkirchenmarke mit „ZSOLNAY/PÉCS“ und „T.J.M.“ (für die Geschwister Teréz, Julia und Miklós Zsolnay) und geritzt „232803“; H. 42 cm
€ 700–1.400

4555
Albert Dominique Rose
(Amiens 1861–1952 Amiens)
„Ruth“
Friedrich Goldscheider, Wien, um 1911/12
Keramik aus hellem Scherben, farbig glasiert und staffiert; rückseitig gemarkt mit Modellnr. „3992/38/10“, auf der Unterseite gemarkt mit wohl Firmenmarke; die Hände bzw. Arme restauriert; H. 55,7 cm
Literatur
Robert E. Dechant, Filipp Goldscheider, Goldscheider. Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Historismus, Jugendstil. Art Déco, 1950er Jahre. Regensburg, München 2007, S. 379, Abb. 3992
€ 2.000–4.000

4556
Hans Christiansen (Lampe) (Flensburg 1866–1945 Wiesbaden) und Johann Lötz Witwe (Lampenschirm)
Tischlampe
Entwurf: 1901, Künstlerkolonie Darmstadt, Mathildenhöhe (Lampe), Klostermühle, 1900 (Lampenschirm)
Dekor: Phänomen, speziell entworfen für Hans Christiansen
Messing, farbloses Glas, gelb und blau unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen, reduziert und irisiert; elektrifiziert; H. 40 cm
Literatur
Margret Zimmermann-Degen, Hans Christiansen. Leben und Werk eines Jugendstilkünstlers, Königstein im Taunus 1981, S. 103, Abb. 213; Ausstellungskatalog, Die Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie., Stuttgart 1989, S. 252 ▲ € 10.000–20.000

4557
Gustav Gurschner
(Mühldorf 1873–1971 Wien)
Tischlampe
Wien, um 1902
Lampenschirm: Wilhelm Kralik Sohn, Eleonorenhain
Bronze, patiniert, teilweise versilbert, farbloses Glas, grün unterfangen, mit lila, weißen und orangen eingeschmolzenen Kröseln, reduziert und irisiert; seitlich auf der Plinthe signiert „WIEN GURSCHNER DEPOSÉ“, elektrifiziert; H. 58 cm
Literatur
vgl. Gurschner, Leben und Werk, Professor Gustav Gurschner. CD-ROM, 1998; GG-1901004 (variierte Lampe)
€ 15.000–30.000
Kurz nach Gustav Gurschners Debüt bei der ersten Ausstellung der Wiener Secession 1898 begannen Wiener Firmen wie E. Bakalowits & Söhne künstlerisch gestaltete Leuchtobjekte bei ihm in Auftrag zu geben, die mit Schirmen aus unterschiedlichen Glasmanufakturen kombiniert wurden.
Ein entscheidender Impuls für diese Entwürfe war Gurschners Aufenthalt in Paris 1897, wo er mit dem französischen Art Nouveau in Berührung kam. Die daraus entwickelte, stilisierte, geschwungene und florale Formensprache zählt zu den prägenden Merkmalen seines Schaffens.

4558
Peter Behrens (Hamburg 1868–1940 Berlin)
Tischlampe
Anfang 20. Jahrhundert
Bronze, patiniert, farbloses Glas, weiß überfangen; elekrifiziert; H. 58,5 cm
€ 1.000–2.000

4559
Peter Behrens
(Hamburg 1868–1940 Berlin)
Petroleumlampe
Ditmar-Brünner, Anfang 20. Jahrhundert
Messing, Zaponlack, farbloses Glas, Lampenschirm grün überfangen, weiß unterfangen; originaler Glaskamin; H. 55,5 cm
Literatur
Klaus-Peter Arnold, Vom Sofakissen zum Städtebau: Die Geschichte der Deutschen Werkstätte und der Gartenstadt Hellerau, Dresden 1993, Abb. 618, S. 282
€ 1.000–2.000

4560
Josef Riedel, Polaun oder Harrach'sche Glashütte, Neuwelt, 1900–05
opalisierendes Glas, 4 seitliche Eindellungen; 1 eingeklebte Aussplitterung; H. 13,5 cm; Dm. ca. 7,5 cm (oberer Rand)
€ 600–1.200

4561
Karl Massanetz
(Steinschönau 1890–1918 Lämmerle)
Vase
Fachschule Steinschönau, um 1911 farbloses Glas, geätzt und poliert; auf der Unterseite mit graviertem Monogramm „KM“; H. 16 cm
€ 500–1.000

4562
August Bischof, J. & L. Lobmeyr, Wien, 1930er Jahre
farbloses Glas, geschnitten und geblänkt; H. 20 cm
€ 900–1.800



4563
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1899
Dekor: Phänomen Gre 6893
Form: Prod. Nr. 7827
farbloses Glas, blau unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 19 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 297 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 42 (Form)
€ 3.000–6.000

4564
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1898
Dekor: Phänomen Gre 7624
Form: Prod. Nr. 7724/7 farbloses Glas, rubinrot unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 21 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 297 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 40 (Form)
€ 5.000–10.000

4565
Johann Lötz Witwe
Große Vase
Klostermühle, 1901
Dekor: Phänomen Gre 1/4 farbloses Glas, opalrosa unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen, 4 nach oben lang ausgezogene orangefarbene Nuppenauflagen, silbergelb gestreift, reduziert und irisiert; auf der Unterseite geschnitten signiert „Loetz Austria“; H. 47,5 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 303 (Dekor)
€ 15.000–30.000
Der Dekor Phänomen Gre 1/4 wurde in einer breiten Formenskala verwendet, zum Beispiel bei einer Reihe von eingedrückten und gedrehten Formen aber auch für solche ohne diese Elemente. Eine unterschiedliche Farbvariante dieses Dekors – mit blauen, silbergestreiften tropfenförmigen Auflagen auf Olympia-Glas wurde 1901 der Firma Lobmeyr, Wien geliefert. (EP)

4566
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, um 1902
Dekor: Cytisus
farbloses Glas, opal unterfangen, mit blauen Streifen mit fein rotbrauner Äderung und silbrigen Tupfen umsponnen, reduziert und irisiert; H. 22 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 291 (Dekor)
€ 5.000–10.000

4567
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, um 1901/02
Dekor: Phänomen, Gre unidentifiziert farbloses Glas, silbergelb unterfangen; mit Silbergelbfäden und -tupfen umsponnen, reduziert und irisiert; auf der Unterseite geschnitten signiert „Loetz Austria“; H. 23,7 cm
€ 5.000–10.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, um 1904
Dekor: Cytisus
farbloses Glas, gelb unterfangen, bis auf den oberen Mittelbereich mit Silbergelbfäden und silbrigen Tupfen umsponnen und verzogen, reduziert und irisiert; H. 25 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 291 (Dekor)
€ 6.000–12.000

Johann Lötz Witwe
Große Vase
Klostermühle, 1899
Dekor: Phänomen Gre 7993
Form: Prod. Nr. 223 (Com. 346/695; 1898/99) farbloses Glas, rubinrot unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 37,3 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 298 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 80 (Form)
€ 2.500–5.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1899
Dekor: Pampas farbloses Glas, kobaltblau überfangen, silbergelbe Pulveraufschmelzungen mit dunkelblauen aufgelegten und eingewalzten Fäden, reduziert und irisiert; H. 15 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 295 (Dekor)
€ 700–1.400

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1900
Dekor: Phänomen Gre 166 farbloses Glas, rubinrot überfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen; reduziert und irisiert; H. 22 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. A.: Lötz, 2003, S. 297 (Dekor)
€ 1.500–3.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1898
Dekor: Phänomen Gre 7501
Form: 7640 (neu 100; 1900)
farbloses Glas, rubinrot unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen, reduziert und irisiert; H. 35 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 297 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 36 (Form)
€ 4.000–8.000

4573
Koloman Moser (Dekor)
(Wien 1868–1918 Wien) und Johann Lötz Witwe
Vase
für E. Bakalowits' Söhne, Wien, 1901
Dekor: Streifen und Flecken
Form: Prod. Nr. 85/3875 farbloses Glas, dunkelblau unterfangen, mit silbergelben Bändern und Krösel umsponnen, angeschmolzene seitliche Applikationen, reduziert und irisiert; an einem Mündungsrand fachgerecht restauriert; H. 18,2 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. A.: Lötz, 1989, S. 313 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 287 (Form)
€ 3.000–6.000

4574
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1902
Dekor: Phänomen Gre 2/450
Form: Prod. Nr. 3142 farbloses Glas, dunkelblau unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen, reduziert und irisiert; H. 25,8 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 306 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 159 (Form)
€ 6.500–13.000
4575
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle für Max Emanuel & Co, London, 1899
Dekor: Phänomen Gre 8058 farbloses Glas, orange überfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; auf der Unterseite mit geschnittener Signatur „Loetz/Austria“; H. 32 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 299 (Dekor)
€ 2.700–5.400


4576
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, um 1902/03
Dekor: Medici maron verl. Phänomen Gre 2/484 Kelch aus farblosem Glas, lachsrot unterfangen, aufgeschmolzene Silbergelbkrösel, Fuß und Blätter aus grünem Glas, reduziert und irisiert; H. 35,2 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 294 (Dekor)
€ 3.000–6.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1900
Dekor: Phänomen Gre 29
Form: Prod. Nr. 2/95 farbloses Glas, hellbraun überfangen, eingeschmolzene Silbergelbbänder, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; auf der Unterseite geschnitten signiert „Loetz/Austria“; H. 24,8 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 299 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 72 (Form)
€ 4.000–8.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1899
Dekor: Phänomen Gre 8069 farbloses Glas, rubinrot unterfangen, horizontal eingeschmolzene Silbergelbbänder, reduziert und irisiert; H. 18 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. A.: Lötz, 2003, S. 299 (Dekor)
€ 1.500–3.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1902
Dekor: Argus (Phänomen Gre 2/351) farbloses Glas, ambergelb überfangen, aufgeschmolzene Silbergelbkrösel, mit Silbergelbfäden und -flecken umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 27,3 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 288 (Dekor)
€ 4.000–8.000

4580
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1902
Dekor: Argus (Phänomen Gre 2/351) farbloses Glas, ambergelb überfangen, aufgeschmolzene Silbergelbkrösel, mit Silbergelbfäden und -flecken umsponnen, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 18,4 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 288 (Dekor)
€ 1.500–3.000

4581
Johann Lötz Witwe und Arno Richter
Vase
Klostermühle für E. Bakalowits Söhne, Wien, 1901/02
Dekor: Ausstellungsphänomen Gre 358
Form: Prod. Nr. 85/4007, I,II
farbloses Glas, opalweiß unterfangen, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen, auf der unteren Hälfte von marmorierter Kappe aus dunkelbraunem und silbergelb farbenem Glas überlagert, auf der oberen Hälfte zu Zungen ausgezogenes lachsrosa Band mit Silbergelbstreifen, 6 Silbergelbaufschmelzungen, reduziert und irisiert; H. 8,3 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 300 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 294 (Form)
€ 5.000–10.000

4582
Louis C. Tiffany (New York 1848–1933 New York)
Vase
Tiffany Studios, New York, um 1905–15 farbloses Glas, gelb unterfangen, reduziert und irisiert, mit Silbergelbfäden umsponnen und verzogen; auf der Unterseite geschnitten signiert „L.C.T“ und „N9935“; H. 14,5 cm
€ 1.000–2.000

Johann Lötz Witwe und Franz Hofstötter (Form)
(München 1871–1958 München)
Vase
Klostermühle, um 1906
Dekor: Titania Gre 2503
Form: Prod. Nr. 3702
zitronengelbes Opalglas, braun überfangen, mit Silbergraufäden umsponnen, nach unten zu langen Zungen gekämmt, farblos überfangen; H. 34,5 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 313 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 163 (Form)
€ 3.500–7.000

Vase
Josef Rindskopf's Söhne, Teplitz-Schönau, um 1900/05
farbloses Glas, orange unterfangen, mit Silbergrünfäden umsponnen, zu Wellen verzogen, farblos überfangen; H. 20,5 cm
€ 500–1.000

Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, um 1902
Dekor: Formosa grünes Glas, silbergelber reliefierter Fadendekor, zu Wellen verzogen, reduziert und irisiert; H. 38,2 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 291 (Dekor)
€ 1.300–2.600
4586
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien) und Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1914
Dekor: Ausführung 157 farbloses Glas, opalweiß überfangen, eingeschmolzene blaue Fäden; H. 14,5 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 323 (Dekor)
€ 800–1.600


4587
Michael Powolny
(Judenburg 1871–1954 Wien) und Johann Lötz Witwe
Pokal
Klostermühle, um 1915 Dekor: Ausführung 157 schwarzes und farbloses Glas, opalweiß überfangen, eingeschmolzene schwarze Fäden; H. 17,4 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. A.: Lötz, 2003, S. 323 (Dekor)
€ 1.000–2.000

4588
Michael Powolny (Judenburg 1871–1954 Wien) und Johann Lötz Witwe
Vase
für J. & L. Lobmeyr, Wien, 1918
Dekor: Saphir
Form: Prod. Nr. 935
blaues Glas; 10 aus der Wandung herausgezogene Henkel, abwechselnd in 2 Reihen angeordnet; auf der Unterseite 1 kaum sichtbarer Chip; H. 19,5 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 266 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 238 (Form)
€ 4.000–8.000
Gegen Ende des ersten Weltkriegs arbeitete der Wiener Glasverleger J. & L. Lobmeyr intensiv mit der Glasfabrik Lötz zusammen. Beauftragt und ausgeführt wurden vor allem Vasen nach Entwürfen Michael Powolnys, der damals stark von den technischen Leistungen venezianischer Glasmacher beeindruckt war. Auch unsere Vase, die Lobmeyr in drei verschiedenen Größen und unterschiedlichen Glasfarben ausführen ließ, mutet an, als wäre sie in Murano entstanden – und nicht in einer böhmischen Glashütte. Handwerklich ist das Stück durch seine zehn aus der heißen Glasmasse herausmodellierten kleinen Henkel ein Meisterwerk. (EP)
4589
Vase
Werkstätten Bimini, Wien, um 1925/30
vor der Lampe geblasenes Farbglas; seitlich 2 angeschmolze Handhaben; 1 Handhabe abgebrochen und angeklebt; H. 12,5 cm
€ 300–600


4590
Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1899
Dekor: Creta Papillon
Form: Prod. Nr. 7891/10 grünes Glas, eingeschmolzene Silbergelbkrösel, reduziert und irisiert; H. 25,7 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u.A.: Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 47 (Form)
€ 1.500–3.000
Leopold Bauer
(Jägerndorf 1872–1938 Wien) und Johann Lötz Witwe
Vase
Klostermühle, 1906
Dekor: 1908, violett Argentan
Form: Prod Nr. 4239
farbloses Glas, hellviolett unterfangen, eingeschmolzene gerissene Silberfolie, farblos überfangen; H. 13,6 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. A.: Lötz, 2003, S. 196 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 171 (Form)
€ 500–1.000


4592
Leopold Bauer
(Jägerndorf 1872–1938 Wien) und Johann Lötz Witwe
Blumensteckgefäß
Klostermühle, 1906
Dekor: Blitzglas (kristall Texas)
Form: Prod. Nr. 4096
farbloses und rotes Glas, fein gerippte Oberfläche, Schale und Fuß miteinander verschmolzen, Schale mit aufgeschmolzenen roten Kugeln, im oberen Abschluss 3 Reihen mit je 6 gebohrten Löchern; H. 25,3 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u.A.: Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 167 (Form)
€ 1.200–2.400

4593
Carl Meltzer
Vase
Langenau bei Haida, um 1914 farbloses Glas, rubinrot überfangen, geschliffen; H. 26,2 cm
€ 500–1.000

4594
Entwurf Adolf Beckert (Leipa 1884–1929 Leipa)
Schale
Ausführung: Friedrich Pietsch, Steinschönau, um 1916 farbloses Glas, weiß, schwarz und gold bemalt; H. 12,7 cm
€ 500–1.000

4595
Vase
Johann Oertel & Co, Haida, um 1913 farbloses Glas, orange und schwarz überfangen, geschliffen; H. 26,5 cm
Literatur
Jan Mergl, Bohemian Glass from private collections, 2019, S. 178
€ 500–1.000
Vase
Klostermühle, 1893–1898
Dekor: Alpenrot
Form: Prod. Nr. 7492 farbloses Glas, rubinrot unterfangen, violett überfangen, Reliefgoldmalerei; H. 26 cm
Literatur
Ricke, Ploil, u. a.: Lötz, 2003, S. 286 (Dekor); Lötz. Musterschnitte, 1989, S. 25 (Form)
€ 1.000–2.000
Bei der Weltausstellung in Chicago 1893 wurden Vasen der Glashütte Lötz, mit derartigem Gold- und Hochreliefdekor in japanisierendem Stil ausgestellt. Eindeutig nachweisbare Erzeugnisse aus dieser Produktionsperiode sind sehr selten.


4597
Émile Gallé
Vase „Clematis“
Nancy, Frankreich, um 1906 farbloses Glas, violett überfangen, in 2 Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 14 cm
€ 400–800

4598
Kleine Vase „Orchidée“
Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, teilweise lachsfarben unterfangen, violett überfangen und in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 19,9 cm
€ 600–1.200
4599
Émile Gallé
Vase „Véronique“
Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, grüne, weiße und violette Pulvereinschmelzungen, violett überfangen, nochmals grün überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 44,7 cm
€ 1.000–2.000


4600
Émile Gallé
Vase „Jonquille“
Nancy, Frankreich, um 1905–08 farbloses Glas, weiß unterfangen, orange und hellgrün überfangen, gelbe Pulvereinschmelzungen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt, stellenweise poliert; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 53,2 cm
€ 2.000–4.000
4601
Vase „Tulipes de Darwin“
Nancy, Frankreich, um 1903 farbloses Glas, violett, orange und weiß überfangen, teilweise zu Streifen verzogen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 34,6 cm
€ 1.800–3.600


4602
Vase „Paysage“
Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, orange Pulvereinschmelzungen, braun und grün überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“; H. 31,7 cm
€ 1.000–2.000
4603
André Delatte
(Chatenois Vosges 1887–1953 Toulouse)
Vase „Aux raisins“
Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, rosa unterfangen, violett überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt, seitlich hochgeätzte
Signatur „ADELATTE/NANCY“; H. 49,5 cm
€ 1.000–2.000


4604
Émile Gallé
Vase „Glycine“
Frankreich, um 1904–06 farbloses Glas, teilweise lachsfarben unterfangen, violett überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte Signatur „Gallé“ mit Stern; H. 25 cm
€ 800–1.600

4605
Émile Gallé
Vase „Hibiscus“
Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, gelb unterfangen, rot überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich hochgeätzte
Signatur „Gallé“; H. 24,5 cm
€ 3.000–6.000

Henkelvase „Myrtilles“ Nancy, Frankreich, um 1905 farbloses Glas, gelbe Pulvereinschmelzungen, grün, braun und blau überfangen, in mehreren Arbeitsgängen geätzt; seitlich geätzte Signatur „DAUM NANCY“ mit Lotheringerkreuz; H. 30,9 cm € 1.500–3.000

Vase „Paysage“ Nancy, Frankreich, um 1900 farbloses Glas, gelbe und weiße Pulvereinschmelzungen, in 2 Arbeitsgängen geätzt, bemalt; seitlich mit gemalter Signatur „Daum Nancy“ mit Lothringerkreuz; H. 15,6 cm
€ 1.500–3.000

Vase „Fleur de tabac“ Nancy, Frankreich, um 1910 farbloses Glas, gelb unterfangen, mit orange Pulvereinschmelzungen, dunkelrot überfangen und in mehreren Arbeitsgängen geätzt; auf dem Fuß gravierte Signatur „Daum/Nancy“ mit Lothringerkreuz; H. 47 cm
€ 1.500–3.000

4609
Cesari Panther
Frankreich, um 1930 opalisierendes Pressglas, teilweise mattiert; seitlich signiert „CESARI“; H. 17 cm, L. 36,9 cm
€ 2.500–5.000

4610
Franz Xaver Bergmann (Wien 1869–1936 Wien)
Zwei Fechter Wien, Anfang 20. Jahrhundert Bronze, patiniert, Steinsockel; rückseitig Fechter jeweils gemarkt mit Krugmarke „B“; H. 13,8 cm
€ 1.000–2.000

4611

Franz Barwig *
(Wien 1903–1985 ebd.)
Relief mit Faunen um 1921
Bronze, dunkel patiniert; rechts unten signiert „BARWIG“; 45,3 × 31 cm
€ 1.000–2.000

4612

Franz Barwig *
(Wien 1903–1985 ebd.)
Relief mit Faunen um 1921
Bronze, dunkel patiniert; 45,3 × 31 cm
€ 1.000–2.000

Gustav Gurschner (Mühldorf 1873–1971 Wien)
Vase
Wien, um 1900–05
Bronze, stellenweise patiniert; seitlich signiert „GURSCHNER“, auf der Unterseite gemarkt mit „A/169“; H. 12,3 cm
Literatur
Gurschner, Leben und Werk, Professor Gustav Gurschner, CD-ROM, 1998; GG-1905017
€ 2.000–4.000

in der Art von Gustav Gurschner (Mühldorf 1873–1971 Wien)
Vase
Wien, um 1910
Bronze, vergoldet, stellenweise patiniert; H. 22,5 cm
€ 500–1.000

Alfons Mucha
(Eibenschütz 1860–1939 Prag)
„Tête d'une jeune fille“ um 1900
Bronze, vergoldet und versilbert, Steinsockel; rückseitig gemarkt mit „Mucha“ und Gießerstempel „Aktiengesellschaft vorm. H Gladenbeck & Sohn“; H. 29,4 cm (inkl. Sockel)
Provenienz
Privatbesitz Deutschland
Literatur
Sarah Mucha, Alfons Mucha, London 2000, S. 79; Panchaud, Forster (Hg.), Radikal schön. Jugendstil und Symbolismus, Sammlung
Ferdinand Wolfgang Neess. Wiesbaden 2019, S. 385
€ 50.000–100.000

Glaubt man Alphonse Muchas später verbreiteten autobiografischen Aussagen sowie dem modernen Werkverzeichnis, so hat der Künstler um die Jahrhundertwende, damals noch unter Geldnöten leidend, Büsten für französische Auftraggeber, die Ausstellungsräume bei der Pariser Weltausstellung 1900 auszustatten hatten, entworfen und ihre Produktion überwacht. Einen dieser Ausstellungsstände hat der berühmte Pariser Parfümerie-Eigentümer Houbigant betrieben. Sein Stand war über und über mit Blumengirlanden dekoriert, in deren Zentrum die Büste eines Mädchens, das zu Boden blickt und am Kopf anliegende, mit Blüten besetztes Haar zeigt, aufgestellt war. Diese Büste ist noch zu Lebezeiten Muchas von der deutschen Gießerei Gladenbeck & Sohn AG (re) produziert worden. Im Katalog der Sammlung Ferdinand Wolfgang Neess trägt unser Kopf die Nummer Sk77. Dort heißt es: „Auch hier sind Haare und Schmuckelemente goldsichtig und die Hautpartien versilbert. Das brokatähnliche Band, das die Büste über dem Brustansatz nach unten hin abschließt, wurde mit abstrakten Pflanzenmotiven dekoriert…“ Wir haben keine Zweifel, dass damit unsere Büste gemeint ist. Ob es sich dabei um das in Paris vor 126 Jahren ausgestellte „Urstück“ handelt oder um eine der eben erwähnten autorisierten Nachgüsse, können wir aber nicht mit Sicherheit sagen, da nicht bekannt ist, wer das erste Stück gegossen hat. (EP)


Gustav Gurschner (Mühldorf 1873–1971 Wien)
Federablage
Wien, um 1900
Bronze, patiniert; am Rand signiert „Gurschner“ und „Deposé“; L. 28,8 cm
€ 800–1.600

Ida Schwetz-Lehmann (Wien 1883–1971 Wien)
Stehende Figur
Wien, 1930er Jahre
Bronze, patiniert; Sockel fehlt; H. 41,2 cm
€ 500–1.000

Leo Laporte-Blairsy (Toulouse 1865–1923 Paris)
Tischlampe
Paris, Frankreich, um 1902
Bronze, patiniert, Emaileinlagen; auf dem Kleidersaum gemarkt „LEO“ im Kreis, seitlich auf der Plinthe signiert „LEO LAPORTE-BLAIRSY“ und mit Gießerstempel „Susse Freres Editeurs Paris“; nicht elektifiziert; H. 34,5 cm
€ 1.000–2.000

Bruno Zach (Schytomyr 1891–1945 Wien)
„Teppichhändler“
Argentor, Wien, 1920er Jahre
Bronze, kaltbemalt; rückseitig signiert „Zach“ und „ARGENTOR/WIEN“; H. 17 cm
€ 1.000–2.000

Franz Xaver Bergmann (Wien 1869–1936 Wien)
Hahn
Wien, um 1900
Bronze, kaltbemalt, 2 Glasaugen; auf der Unterseite gemarkt mit Krugmarke „B“, „GESCHÜTZT“ und „7118“; H. 31,4 cm
€ 1.000–2.000

Bruno Zach (Schytomyr 1891–1945 Wien)
Clown Wien, um 1920
Bronze, patiniert; Mamorsockel; auf der Plinthe signiert „Zach“; H. 30 cm
Literatur
vgl. Alberto Shayo, Statuettes of the Art Deco Period. Woodbridge 2016, S. 240
€ 1.000–2.000

Bruno Zach (Schytomyr 1891–1945 Wien)
Dame Wien, um 1925
Bronze, patiniert; Mamorsockel; rückseitig auf der Hose signiert „Zach“; H. 29,1 cm
€ 1.000–2.000

4623
Carl Kauba zugeschrieben (Wien 1865–1922 Wien)
Cowboy mit Gewehr Wien, um 1900
Bronze, patiniert; Steinsockel; H. 28,5 cm
€ 500–1.000

Mileva Roller
(Innsbruck 1886–1949 Wien)
Decke
Ausführung: Rhomberg für die Kunstgewerbeschule Wien, um 1920
Baumwolle, gewebt; 110 × 118 cm
€ 500–1.000

Mileva Roller
(Innsbruck 1886–1949 Wien)
Decke
Ausführung: Rhomberg für die Kunstgewerbeschule Wien, um 1920
Baumwolle, gewebt; 138 × 145 cm
€ 500–1.000

Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien)
Sessel Ausführung: Johann Soulek, um 1905/10 Eiche, schwarz gebeizt, originale Lederbespannung; originale Borte mit der die Nägel abgedeckt waren fehlt; 55 × 95 × 53,3 cm, Sitzhöhe: 43,3 cm
€ 4.000–8.000
Josef Hoffmann entwarf für die Wiener Werkstätte eine Reihe von Stühlen mit sehr ähnlichem Aussehen. Diese fanden unter anderem in den Büroräumen des Firmensitzes in der Neustiftgasse 32–34 Verwendung, wurden jedoch auch in verschiedenen Wohnensembles in identischer oder leicht variierter Ausführung eingesetzt. (MB)
4627
in der Art von Josef Hoffmann
(Pirnitz 1870–1956 Wien)
Schirmständer
um 1903/05
Weichholz, weiß bemalt; Zinkblech-Tropftasse; 25,7 × 74,1 × 25,7 cm
€ 500–1.000


4628
Blocktischsatz
wohl Prag-Rudniker, um 1900
Eichenholz, patiniert, Messingschrauben; Polster fehlen; 51 × 58 × 50 cm
€ 1.000–2.000

Sitzbank
Friedrich Otto Schmidt, Zweigbetrieb „Schmidt Miksa“, um 1900 Hartholz, teilweise furniert, intarsiert, gepolsterte Sitzfläche, originaler Stoff; 113,7 × 107 × 53 cm
€ 1.500–3.000
Im Zweigbetrieb „Schmidt Miksa“ der Wiener Möbelfirma Friedrich Otto Schmidt entstanden um 1900 Entwürfe, die sich an französischen Vorbildern wie Louis Majorelle und Émile Gallé orientierten. Charakteristisch ist eine florale, kurvenbetonte Formengebung, die von firmeneigenen Entwerfern umgesetzt wurde und die Rezeption des französischen Art Nouveau im Wiener Kontext veranschaulicht. (MB)
4630
Oskar Strnad (Wien 1879–1935 Altaussee)
Vier Sessel
Wien, um 1920
Hartholz, gebeizt, Strohgeflecht; 58 × 103,3 × 44,5 cm, Sitzhöhe: 41 cm
Literatur
MAK Wien, Inv.-Nr. KI 13875-1 (Entwurf), Inv.-Nr. H 2622 (zeitgenössisches Foto)
€ 2.500–5.000


Entwurfszeichnung
© MAK – Museum für angewandte Kunst
Karl Hagenauer
(Wien 1898–1956 Wien)
Paar Lampen
Wien, Entwurf: um 1928
Messing, auf der Unterseite gemarkt mit „WHW“ im Kreis und „MADE IN/AUSTRIA“; Schirme und Elektrifizierung erneuert; H. 63,5 cm
Literatur
Hagenauer-Archiv, Wien: Archivfoto, Verkaufskatalog 1928, Modellnr. 1343 und 1345
€ 4.000–8.000


4632
Karl Hagenauer
(Wien 1898–1956 Wien)
Luster
Wien, Entwurf: um 1920
Messing, Hammerschlagdekor; 4-flammig, alte Elektrifizierung, nicht gehfähig; Deckenabschluss bzw. Kette fehlt; 84 × 81 cm
€ 2.000–4.000

4633
Franz Hagenauer (Wien 1906–1986 Wien)
Wandmaske Wien, um 1984
Messing, vernickelt; rückseitig gemarkt mit „WHW“ im Kreis und „HAGENAUER/WIEN“; 50 × 31 cm
Literatur
vgl. Hagenauer-Archiv, Wien: Kalkulationsbuch 14, Modellnr. 1252; vgl. Hans-Peter Wipplinger (Hg.), Franz Hagenauer. Eine singuläre Position der Moderne, Köln 2024, S. 217
€ 6.000–12.000

4634
Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien)
Dose
Salzburg, Entwurf: 1940/50er Jahre
Messing, vernickelt, Holz; Klappdeckel; auf der Unterseite gemarkt mit „SK“ im Dreieck (Salzburger Kollektion); 24,1 × 5 × 11,1 cm
€ 800–1.600

4635
Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien)
Aufsatzschale „Golfer“
Wien, Entwurf: 1930er Jahre
Messing, vernickelt; der Sockel mit Silhouetten von Golfspielern; auf der Unterseite gemarkt mit „WHW“ im Kreis; H. 11,3 cm, Dm. 19,8 cm
€ 1.000–2.000

4636
Franz Hagenauer (Wien 1906–1986 Wien)
Frauenfigur
Wien, Entwurf: um 1950
Messing, vernickelt, Travertinsockel; rückseitig gemarkt mit „HAGENAUER/WIEN“, „WHW“ im Kreis und „MADE IN/AUSTRIA“; H. 42 cm (inkl. Sockel)
€ 5.000–10.000
4637
Franz Hagenauer
(Wien 1906–1986 Wien)
Wandrelief & Papierkorb
Wien, Entwurf: 1960/70er Jahre
Aluminum; H. 28,2 cm, Dm. 22,6 cm (Papierkorb), 35,2 × 26,5 × 4,5 cm (Relief)
Literatur
Hagenauer-Archiv: Archivfoto, Modellnr. 762 (Papierkorb)
€ 400–800

4638

u.a. Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien) und Friedrich Goldscheider (1845–1897)
Konvolut
7-teiliges Konvolut, bestehend aus: 1 Schale, 1 Dose, 2 Leuchter, 1 Hundefigur und 1 Paar Kinder; Metall und Terrakotta, farbig staffiert; Schale und 2-armiger Kerzenleuchter gemarkt mit „WHW“ im Kreis, Schale zusätzlich mit „ATELIER/HAGENAUER/WIEN“, Kerzenleuchter zusätzlich mit „HAGENAUER WIEN“ und „MADE IN/AUSTRIA“, Dose gemarkt mit Firmensignet Krupp Berndorfer, Paar Kinder bezeichnet mit „F. Goldscheider/REPRODUCTION/RESERVEE“, „944 A 41“ und „946/28“; H. 7,1 bis 35,7 cm
€ 500–1.000

4639
Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien)
Zwei Büsten und eine Kniende Wien, Entwürfe: 1930–50er Jahre Holz, teilweise schwarz gebeizt, Bronze, patiniert, Messing, vernickelt; Kniende und schwarz gebeizte Büste auf der Unterseite gemarkt mit „WHW“ im Kreis, „MADE IN AUSTRIA“ und „HAGENAUER WIEN“; H. 21 bis 37,3 cm
€ 900–1.800

4640
Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien)
„Josephine Baker“ Entwurf: um 1925
Holz, schwarz gebeizt, Metall, vernickelt; H. 30,4 cm
Literatur
Olga Kronsteiner, Hagenauer. Wiener Moderne und Neue Sachlichkeit (Kat. Ausst., Wagner: Werk Museum Postsparkasse, Wien 2011), Wien 2011, S. 67
€ 1.000–2.000

4641
Werkstätten Hagenauer
(Wien 1898–1987 Wien)
Figur 'Schreitende' mit Band Wien, Entwurf: nach 1945
Bronze, Messing; auf der Unterseite gemarkt mit „ATELIER/HAGENAUER/WIEN“, „WHW“ im Kreis, „Handmade“ und „MADE IN/AUSTRIA“; H. 33,5 cm
€ 2.000–4.000

4642
Kurt Ohnsorg *
(Sigmundsherberg 1927–1970 Wien)
Gefäß
1960er Jahre
Keramik aus hellem Scherben, weiß und braun mattglasiert; H. 20,5 cm
Literatur
Carl Aigner/Reinhard Linke, Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017, S. 151
€ 700–1.400

4643
Kurt Ohnsorg *
(Sigmundsherberg 1927–1970 Wien)
Gefäß
1960er Jahre
Keramik aus hellem Scherben, weiß und braun mattglasiert; H. 24,4 cm
Literatur
Carl Aigner/Reinhard Linke, Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017, S. 151
€ 700–1.400

4644
Kurt Ohnsorg *
(Sigmundsherberg 1927–1970 Wien)
Gefäß
1960er Jahre
Keramik aus rotbraunem Scherben, in Brauntönen glasiert; H. 23 cm
Literatur
Carl Aigner/Reinhard Linke, Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017, S. 151
€ 700–1.400

4645
Kurt Ohnsorg *
(Sigmundsherberg 1927–1970 Wien)
Gefäß
1960er Jahre
Keramik aus hellem Scherben, weiß und braun mattglasiert; H. 42,5 cm
Literatur
Carl Aigner/Reinhard Linke, Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017, S. 151
€ 1.800–3.600

Franz Josef Altenburg *
(Bad Ischl 1941–2021 Wels)
Elefant
Österreich, um 1969
Keramik aus rotbraunem Scherben, braun glasiert; auf der Unterseite gemarkt mit Pressmarke der „Gruppe H“ und Künstlersignet; H. 9,9 cm
Literatur
vgl. Rene Edenhofer (Hg.), Gruppe H 1968–1993. 2022, S. 44, Abb. 76
€ 700–1.400

Franz Josef Altenburg *
(Bad Ischl 1941–2021 Wels)
Gefäß
Österreich, 1970/80er Jahre
Keramik aus rotbraunem Scherben, in Brauntönen glasiert; auf der Unterseite gemarkt mit Pressmarke der „Gruppe H“ und Künstlersignet; H. 19 cm
€ 500–1.000

Kurt Ohnsorg
(Sigmundsherberg 1927–1970 Wien)
Gefäß
Österreich, 1960er Jahre
Keramik aus ockerfarbenem Scherben, in Blau- und Grüntönen glasiert; seitlich mit 2 Hühnerkrallen-Signaturen; H. 36 cm
€ 1.100–2.200

4649
Kurt Spurey *
(Mariazell 1941 geb.)
Drei Wandreliefs 1984/85
Porzellan, blau staffiert; seitlich signiert „Spurey 84“ bzw. „Spurey 85“, 1 rückseitig mit Etikett; 35,3 cm × 34,9 cm, 34,8 × 34,4 cm bzw. 34,4 × 33,5 cm
€ 500–1.000

4650
Kurt Spurey *
(Mariazell 1941 geb.)
Drei Vasen 1980er Jahre Porzellan, weiß glasiert; 1 Vase gelb staffiert; auf der Unterseite mit Künstlersignatur, datiert „83“, „84“ bzw. „86“; H. 10,8 bis 21,6 cm
€ 500–1.000
Auszug aus der Geschäftsordnung
Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen.
Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.
Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.
Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.
Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von zwei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.
Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.
Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.
Gerichtsstand, Rechtswahl
Sind der Einbringer, Käufer oder Bieter Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes, so können sie gegen das Auktionshaus auch vor jenem Gericht Prozess führen, in dessen Sprengel sie wohnen, ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder beschäftigt sind; außerdem können Einbringer, Käufer und Bieter Klagen gegen das Auktionshaus auch an deren allgemeinen Gerichtsstand einbringen.
Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.
CITES-Genehmigungen
Das Objekt (im Katalog mit l gekennzeichnet) erfordert eine Genehmigung nach dem Artenhandelsgesetz.
Der Einbringer hat die zum Handel und Export notwendigen CITES-Genehmigungen beantragt, aber bei Drucklegung noch nicht erteilt erhalten. Das Auktionshaus versteigert das Objektin der Erwartung, dass der Einbringer die beantragten Genehmigungen bewilligt erhält. Sollte diese Bewilligung abgelehnt werden, gilt ein Zuschlag als widerrufen und ein (Frei)verkauf als nicht zustande gekommen.
Einfuhr, Ausfuhr
Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist unter Umständen eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig.
Das Auktionshaus beschafft solche Genehmigungen nur auf besonderen Wunsch des Käufers und gegen Bezahlung der damit verbundenen Kosten. Bei Objekten, die dem Artenschutz unterliegende Bestandteile toter Lebewesen aufweisen, können wir keine Gewähr dafür übernehmen, dass sie aus Österreich exportiert oder in andere Länder importiert werden dürfen. Auf Wunsch bieten wir an, die Ausfuhrgenehmigung gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 150 pro Los zu beantragen.
Die Einholung der Einfuhrgenehmigung liegt ausschließlich in der Verantwortung des Käufers. Wir garantieren nicht, dass eine Ausfuhrgenehmigung erteilt wird. Sollte der Käufer nicht in der Lage sein, ein Objekt mit geschützten Materialien aus- oder einzuführen, stellt dies keinen Grund für einen Rücktritt vom Kauf dar.
Allgemeine Hinweise
Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen.
Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.
Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 30 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 25 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 17 % Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 25 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 20,8 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 14,2 % Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten.
Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.
Gebote nach der Auktion (Nachverkauf) Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden.
Folgerecht
Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.
Verzugszinsen
12 % pro Jahr des Meistbotes Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.
Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot
Für Verkäufer
Verkäuferprovision nach Vereinbarung
Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis € 100
Vorschusszinsen 12 % pro Jahr
Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich € 130 Europa € 150 Übersee € 200

The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you.
Rules of business
Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be found on our website: www.imkinsky.com.
Reserve price (Limit)
Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/limit) usually matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it.
Guarantee of authenticity
The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for two years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue.
Catalogue descriptions
Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufacture etc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions.
Starting price & hammer price
The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the reserve price.
Governing law and jurisdiction
If the consignor, buyer or bidder is a consumer as defined in the Consumer Protection Act, they may bring legal proceedings against the auction house in the court of their local jurisdiction, habitual residence or place of employment. Furthermore, consignors, buyers and bidders may bring legal proceedings against the auction house at its general place of jurisdiction.
Insurance
All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The responsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so.
CITES permits
The item (marked with “l” in the catalogue) requires a permit under the Species Trade Act.
The consignor has applied for the CITES permits required for trade and export but had not received them at the time of printing. The auction house is auctioning the object in the expectation that the consignor will be granted the permits. Should this approval be refused, the acceptance of a bid shall be revoked and a sale shall be deemed not to have taken place.
Import/Export
Some works of art may be exported from Austria with the permission of the Federal Monuments Office only. The auction house shall obtain such permissions only by special request of the buyer and after payment of the costs involved.
We cannot guarantee that items containing parts of protected species may be exported from Austria or imported into other countries. We offer to apply for an export licence upon request, for a processing fee of € 150 per lot. Obtaining an import licence is the sole responsibility of the buyer. We cannot guarantee that an export licence will be granted. If the buyer is unable to export or import an item containing protected materials, this does not constitute grounds for cancelling the purchase.
General information
The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Buyer’s commission
Subject to differential taxation the buyer’s commission is on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000
on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000
including 20% sales tax
Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000
on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000
plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques
Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
If the works of art are transported to non-EU countries and export papers are provided, the purchase is VAT-exempt.
Bids after the auction (post-auction sale)
Buyer’s commission 35%
Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days.
Droit de suite
Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50.000, 3% of the next € 150.000, 1% of the next € 150.000, 0.5% of the next € 150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12.500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2.500.
Collection of items bought at auction
Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance.
Interest on late payments
12% per annum from the purchase price
Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside.
Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk.
Broker fee
1,2% of the hammer price
Seller’s commission by agreement
Catalogue fees for images
Minimum price: € 100
Advance payment interest 12% per annum
Catalogue subscription
Annual subscription (including shipping costs): Austria € 130 Europe € 150 Overseas € 200
Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen.
Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises. !

Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.
Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely identifiable and have an estimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich:
Michael Kovacek & Dr. Ernst Ploil, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie:
Ines Schranz, Christine Andorfer, Peter Griesser, Auktionshaus im Kinsky GmbH Satz, Druck, Bindung: Print Alliance HAV Produktions GmbH, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, office@printalliance.at, www.printalliance.at Design: Alexander Rendi — Florian Cerny

An / To Auktionshaus im Kinsky GmbH
Palais Kinsky Freyung 4 A-1010 Wien
n durchzuführen durch das Auktionshaus n durch Frau Sensal Monika Uzman carried out by the auction house by Broker Mrs. Monika Uzman n durchzuführen durch telefonisches Mitbieten* bidding by telephone*
office@imkinsky.com www.imkinsky.com
Ich kenne die auf der Rückseite wiedergegebene Geschäftsordnung** der Auktionshaus im Kinsky GmbH sowie die Gebühren für Käufer und akzeptiere sie. Auf deren Grundlage beauftrage ich Sie, folgende Gebote für mich abzugeben.
I know the rules of procedure (on the reverse)** of Auktionshaus im Kinsky GmbH as well as the fees for buyers and I accept them. On the basis of the included terms and conditions of auction I give the order to submit the following bids for me.
Katalog-Nr.
Lot-No.
Künstler/Titel (Stichwort)
Artist/Title (description)
Gebot bis Euro (€)
Top Limit of Bid in Euro (€)
n Erhöhen Sie bei Notwendigkeit mein Gebot um ein weiteres (ca. 10 %) If required please increase my bid by one call (approx. 10%)
n Sollten Sie mich telefonisch nicht erreichen können, soll das Auktionshaus bis zu einem Preis von € für mich mitbieten. Should you not be able to reach me by phone during the auction sale, the auction house shall bid on behalf of me up to the price of €
Name
Straße / Street
Telefon / Phone
Telefax
PLZ, Ort / Zip Code, City Land / Country
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. / Place of fulfilment and jurisdiction is Vienna.
* Sie sind damit einverstanden, dass Ihre Telefongespräche von uns aufgezeichnet werden. / By using our services, you agree that we may record your telephone calls. ** Die vollständige Geschäftsordnung können Sie unserer Webseite www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. / The entire rules of procedure can be viewed on our website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request.
Ort, Datum / Place, Date
Unterschrift / Signature
Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
1) Preise:
Die angegeben Schätzpreise stellen die unteren und oberen Schätzpreise der Objekte dar. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.
2) Schriftlich mitbieten:
Sie können schriftliche Gebote abgeben. Tragen Sie für das gewünschte Kunstobjekt die Katalognummer und Ihr maximales Gebot ein. Wir werden in der Auktion bis zu diesem Betrag für Sie bieten. Sie erhalten das von Ihnen gewünschte Objekt zum geringstmöglichen Preis.
3) Telefonisch mitbieten:
Sie können an der Auktion telefonisch teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte senden Sie uns Kaufund Telefongebote bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion zu. Tragen Sie die Katalognummer und Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Auktion erreichbar sind, ein. Wir werden Sie anrufen. Dafür, dass eine telefonische Verbindung zustande kommt, können wir aber keine Haftung übernehmen.
4) Bieten durch einen Sensal:
Wenn Sie das Kästchen „Durch einen Sensal“ am Kaufauftrag markieren, geben wir Ihre Gebote an den Sensal weiter. Wenn zwei gleich hohe Gebote vorliegen, hat der Sensal Vorrang. Zum Kaufpreis fällt zusätzlich eine Sensalgebühr von 1,2 % vom Meistbot an.
Senden Sie Ihre Kaufaufträge bitte rechtzeitig per Fax (+43 1 532 42 00-9) oder Email (office@imkinsky.com).
5) Online Bieten: Sie können an der Auktion auch online teilnehmen. Ihr Gebot wird dabei wie eines aus dem Saal behandelt. Sie müssen sich dazu unter dem Link auction.imkinsky.com registrieren. Klicken Sie auf „Registrieren“ und Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Das Mitbieten ist erst nach Bearbeitung durch uns möglich.
6) Rechnung:
Ihre Rechnung wird anhand der von Ihnen bekanntgegebenen Daten ausgestellt. Auch eine UID-Nummer bitten wir Sie vor der Auktion zu nennen.
7) Kaufpreis:
Der Kaufpreis setzt sich aus dem Meistbot und der Käuferprovision zusammen.
Käuferprovision:
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots
für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis €
für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots
Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots
für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000
für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots
Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten.
8) Gebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden.
9) Zahlungsbedingungen:
Die Bezahlung ersteigerter Kunstobjekte hat innerhalb von 8 Tagen zu erfolgen – entweder bar oder mit Bankomatkarte – während unserer Öffnungszeiten oder durch Überweisung. Sie können die ersteigerten Kunstwerke auch mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. In diesem Fall verrechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Kaufpreises.
10) Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
11) Gerichtsstand:
Sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Bietern und dem Auktionshaus liegt die Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH zugrunde. Mit einem Gebot erklärt der Bieter, die Geschäftsordnung zu kennen und zu akzeptieren. Die Geschäftsordnung kann der Webseite www.imkinsky.com entnommen werden; sie wird auf Wunsch auch zugesandt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Es gilt österreichisches Recht.
12) Allgemeine Hinweise:
Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen. Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.

1) Prices:
In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts.
2) Written bids:
You can place written bids. Enter the catalogue number and your maximum bid for the work of art you wish to buy. At the auction we will bid for you up to this price. You will receive the requested item at the lowest possible price.
3) Telephone bids:
You may also participate in the auction via telephone. In this case, written notification shall be sent to the auction house at least one day before the auction takes place. Such written announcement shall contain the item and the catalogue number, as well as the bidder’s name, address and telephone number. The auction house shall make every effort to provide the telephone connection in the best possible manner, but will not assume any warranty for its execution.
4) Bids by a Broker:
If you tick the box “By a Broker” on the order bid, we will hand your bids over to a Broker. If two bidders make the same bid, the bid by the Broker takes precedence. A Broker fee of 1.2% of the highest bid is due in addition to the purchase price.
Please send your order bids in time by fax (+43 1 532 42 00-9) or email (office@imkinsky.com).
5) Online Bidding:
You can also participate in the auction online. Your bid will be handled as if it came from the auction room. Simply register at auction.imkinsky.com by clicking on “register” and you will receive a confirmation email. You will be able to bid as soon as we have processed your application.
6) Invoice:
Your invoice will be issued based on the data you have provided. Also, if you have a VAT-ID number, please tell us before the auction.
7) Purchase price:
The purchase price is composed of the highest bid and the buyer’s commission.
Buyer’s Commission:
Subject to differential taxation the buyer’s commission is on the hammer price up to € 500.000
Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000
on the part of the hammer price in excess of
on the part of the hammer price in excess of €
plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
8) Bids after the auction (post-auction sale)
Buyer’s commission 35%
Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days.
9) Terms of payment:
Items purchased in an auction are payable within 8 days – either in cash or debit card – during our opening hours or by transfer. You can also use your credit card to pay for the works you bought at the auction. We charge an administrative fee of 2% of the purchase price for credit card payments.
10) Droit de suite:
Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit the suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0,5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
11) Jurisdiction:
All privities of contract between the bidder and the auction house underlie the rules of procedure of Auktionshaus im Kinsky GmbH. In making a bid the bidder confirms to know and to accept the rules of procedure. The rules of procedure can be viewed on our Website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Place of fulfilment and of jurisdiction is Vienna. Austrian law applies.
12) General information
The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Altenburg, Franz Josef ® 4646, 4647
Barwig, Franz ® 4611, 4612
Bauer, Leopold ® 4591, 4592
Beckert, Adolf ® 4594
Behrens, Peter ® 4558, 4559
Bergmann, Franz Xaver ® 4610, 4620
Cesari ® 4609
Christiansen, Hans ® 4556
Daum ® 4606–4608
Delaherche, Auguste ® 4549
Delatte, André ® 4603
Diveky, Josef von ® 4523
Flögl, Mathilde ® 4504–4506, 4517
Forstner, Leopold ® 4533
Friedmann, Marie-Rosalia ® 4522, 4531
Gallé, Émile ® 4597–4602, 4604, 4605
Geyling, Remigius ® 4523
Goldscheider, Friedrich ® 4638
Gurschner, Gustav ® 4557, 4613, 4614, 4616
Hagenauer, Franz ® 4633, 4636, 4637
Hagenauer, Karl ® 4631, 4632
Hagenauer, Werkstätten ® 4634, 4635, 4638–4641
Hoffmann, Josef ® 4501, 4502, 4504–4506, 4509–4511, 4513, 4514, 4517, 4520, 4521, 4528, 4626, 4627
Hofstötter, Franz ® 4583
Huber, Ernst ® 4524
Jesser, Hilda ® 4514
Kauba, Carl ® 4623
Kiessewetter, Adalberta ® 4522
Klaus, Karl ® 4552
Klieber, Anton ® 4553
Koehler, Mela ® 4531
Kokoschka, Oskar ® 4530
Krenek, Carl ® 4523, 4531
Laporte-Blairsy, Leo ® 4618
Lebisch, Franz ® 4523
Leupold-Löwenthal, Alois ® 4523
Likarz, Maria ® 4526, 4531
Löffler, Bertold ® 4523, 4525, 4531, 4532
Lötz Witwe , Johann ® 4556, 4563–4581, 4583, 4585–4588, 4590–4592, 4596
Löw, Friederike (Fritzi) ® 4526
Massanetz, Karl ® 4561
Meltzer, Carl ® 4593
Moser, Koloman ® 4503, 4507, 4512, 4518, 4519, 4573
Mucha, Alfons ® 4615
Ohnsorg, Kurt ® 4642–4645, 4648
Peche, Dagobert ® 4536, 4539, 4540, 4542
Philippi, Robert ® 4526
Powolny, Michael ® 4515, 4516, 4534, 4535, 4537, 4538, 4541, 4543–4545, 4547, 4586–4588
Richter, Arno ® 4581
Roller, Mileva ® 4624, 4625
Rose, Albert Dominique ® 4555
Schwetz, Karl ® 4522, 4525
Schwetz-Lehmann, Ida ® 4546, 4617
Singer, Susi ® 4525, 4526
Spurey, Kurt ® 4649, 4650
Strnad, Oskar ® 4630
Teschner, Richard ® 4508, 4522, 4525
Tiffany, Louis C. ® 4582
Velim, Anton ® 4531
Wahliss, Ernst ® 4552
Zach, Bruno ® 4619, 4621, 4622
Zsolnay ® 4554
Zülow, Franz von ® 4527


