wohl Hans Klocker, Heiliger Martin, Kat. Nr. 5074, € 12.000–24.000
Friedrich Gauermann, Rehfamilie, 1843, Kat. Nr. 5007, € 15.000–30.000
Österreichische Privatsammlung Gemälde des 19. Jahrhunderts & Antiquitäten
Auktion 11. 12. 2025 im Kinsky
Türmchenuhr, Wien, bezeichnet „1595“, Kat. Nr. 5087
Gotisches Minnekästchen, Südtirol, 15. Jh., Kat. Nr. 5071
Marie Egner (Detail), Kat. Nr. 5049
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Große Weihnachtsauktion 2025 2. Dezember Gemälde des 19. Jahrhunderts 15 Uhr Moderne Kunst 17 Uhr
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Österreichische Privatsammlung Gemälde des 19. Jahrhunderts
Donnerstag 11. Dezember 2025 Kat. Nr. 5001–5065 15 Uhr Thursday 11 December 2025 Lots 5001–5065 3 pm
Besichtigung ab 24. November | Exhibition from 24 November Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–17 Uhr
Online-Katalog
5001 Friedrich Gauermann (Miesenbach 1807–1862 Wien) Pferd bei einem Zaun, 1847 Öl auf Holz; gerahmt; 39 x 30 cm Signiert rechts unten: F. Gauermann Provenienz Herr Leistler (laut Einnahmebuch für 500 Dukaten 1847 gekauft); Dorotheum Wien, 19.06.1979, Nr. 50, Tafel XXXI (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich Literatur Rupert Feuchtmüller, Friedrich Gauermann. 1807–1862. Der Tier- und Landschaftsmaler des österreichischen Biedermeier, Wien 1962, S. 190, Nr. E 201; Rupert Feuchtmüller, Friedrich Gauermann. 1807–1862, Rosenheim 1987, S. 296, Nr. 249 (SW-Abb.) € 18.000–36.000
Friedrich Gauermann, geboren 1807 in Miesenbach, Niederösterreich, war Sohn des Landschaftsmalers Jakob Gauermann. Gemeinsam mit seinem Bruder Carl erhielt er die erste künstlerische Ausbildung durch den Vater. Ab 1821 entstanden erste Naturstudien und Kopien nach Alten Meistern, frühe Hinweise auf Gauermanns Verbundenheit mit der Natur und ihrer genauen Beobachtung. Das vorliegende Gemälde zeigt ein Arbeitspferd im Mittelpunkt der Komposition, ruhig im Raum stehend, leicht diagonal zum Bild aufgebaut. Sein Blick wendet sich nach rechts, in Richtung einer einfachen Holzhütte, die am Bildrand erscheint, jedoch nur teilweise sichtbar bleibt. In unmittelbarer Nähe des Tieres, im Halbschatten am Fuß eines Baumes, dessen geschwungene Form sich über das Tier erhebt, befinden sich Egge und Zuggeschirr, welche auf einen langen Arbeitstag hindeuten, der nun seinem Ende entgegengeht. Ein schlichter, bereits verfallender Holzzaun umgibt das Tier. Nahe des Zauns ist ein einzelnes Schaf dargestellt, das im Moment des Grasens festgehalten ist. Dieser Handlungsmoment bringt eine subtile Bewegung in die ansonsten sehr ruhige, beinahe kontemplative Szenerie, die von körperlicher Erschöpfung und dem nahenden Tagesende durchzogen scheint. Der Himmel, der den größten Teil des Bildraums einnimmt, ist hell und weit. Die tief stehende Abendsonne beleuchtet das Pferd von der Seite, wodurch sein Körper akzentuiert wird. Dieser Lichtakzent verleiht der Szene eine stille, fast poetische Stimmung, ohne dramatisch zu wirken. (KF)
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5002 Johann Michael Neder (Wien 1807–1882 Wien) Grossmutter mit Enkel beim Spinnrocken, um 1848 Öl auf Leinwand; gerahmt; 30,5 x 23 cm Provenienz Dorotheum Wien, Sept. 1966, Nr. 79, Tafel VII (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich Literatur Karl Hareiter, Michael Neder, Wilhelm Andermann Verlag, Wien, 1948, S. 140, Nr. 136, Tafel IX € 3.500–7.000
5003 Johann Michael Neder (Wien 1807–1882 Wien) Fütterung im Kuhstall Öl auf Holz; gerahmt; 45 x 58 cm Rückseitig Etikett Galerie Welz, Salzburg Provenienz Galerie Welz, Salzburg; Dorotheum Wien, 18.9.1979, Nr. 97, Tafel XXX (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5004
5005
Ignaz Raffalt
Adolf van der Venne
(Weißkirchen 1800–1857 Hainbach bei Wien)
(Wien 1828–1911 Schweinfurt)
Ungarisches Dorf, 1852 Öl auf Holz; gerahmt; 46,5 × 63,5 cm Signiert und datiert links unten: Raffalt. / 1852
Drei Pferde mit Hirten, 1867 Öl auf Leinwand; gerahmt; 67 × 87 cm Monogrammiert und datiert links unten: AV (in Ligatur) (1)867
Provenienz Dorotheum Wien. 29.11.1977, Nr. 99, Tafel L (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
Provenienz Dorotheum Wien, 14.–19.9.1982, Nr. 490, Tafel XL (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
5006 Edmund Mahlknecht (Wien 1820–1903 Wien) Landschaft mit vier Schafen Öl auf Leinwand; gerahmt; 66 x 94 cm Signiert rechts unten: E Mahlknecht Rückseitig Etikett der Galerie Zinckgraf, München, Nr. 20857 Provenienz Kunsthandel, München, (laut rückseitigem Etikett); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5007 Friedrich Gauermann (Miesenbach 1807–1862 Wien) Rehfamilie, 1843 Öl auf Leinwand; gerahmt; 50 x 39,5 cm Signiert rechts unten: F. Gauermann Provenienz Dorotheum Wien, 3.12.1963, Nr. 35, Tafel 36 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich Ausstellung 1843 Wien, Kunstverein Literatur Rupert Feuchtmüller, Friedrich Gauermann. 1807–1862. Der Tier- und Landschaftsmaler des österreichischen Biedermeier, Wien 1962, S. 184, Nr. E 164; Rupert Feuchtmüller, Friedrich Gauermann. 1807–1862, Rosenheim 1987, S. 291, Nr. 204 (SW-Abb.) € 15.000–30.000
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5008 Josef Brunner (Wien 1826–1893 Hinterbrühl) Weidende Kühe am Bergsee, 1851 Öl auf Leinwand; gerahmt; 68 x 88,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Jos: Brunner 1851. Provenienz Kunsthandel, München, 1981; Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
5009 Joseph Heicke (Wien 1811–1861 Wien) Sennhütte auf der Alm, 1852 Öl auf Leinwand; gerahmt; 73,5 x 95 cm Signiert und datiert links unten: Josef Heicke (1)852 Provenienz Dorotheum Wien, 7.5.1923, Nr. 67 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 7.000–14.000
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5010 Eduard Peithner Ritter von Lichtenfels (Wien 1833–1913 Berlin) Gebirgslandschaft mit Bauernhof, 1857 Öl auf Leinwand; gerahmt; 79 x 115 cm Signiert und datiert rechts unten: Lichtenfels 1857 Provenienz Dorotheum Wien, 14.6.1966, Nr. 65, Tafel 65 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
5011 Ludwig Halauska (Waidhofen a.d. Ybbs 1827–1882 Wien) Krimmler Wasserfall, 1854 Öl auf Karton; gerahmt; 44 x 37,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Ludwig Halauska 21. Jul (1)854. Provenienz Dorotheum Wien, 18.9.1973, Nr. 54, Tafel 58 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
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5012 Johann Georg Seitz (Nürnberg 1810–1870 Wien) Blumenstillleben mit Pfirsichen, 1847 Öl auf Holz; gerahmt; 63,5 x 48,5 cm Signiert und datiert rechts unten: G. Seitz (1)847. Provenienz Dorotheum Wien, 12.9.1982, Nr. 465, Tafel LV (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
5013 Johann Baptist Reiter (Urfahr 1813–1890 Wien) Der Besuch, um 1885 Öl auf Leinwand; gerahmt; 77,5 x 62,5 cm Provenienz Auktionshaus S. Kende, Wien, 5.–7.10.1950, Nr. 535; Dorotheum Wien, 5.12.1984, Nr. 463, Tafel XXXIX (Farbabb.); Privatbesitz, Salzburg; Privatsammlung, Österreich
Literatur Alice Strobl, Johann Baptist Reiter, Wien/München, 1963, S. 51, S. 99, Nr. 347; Lothar Schultes, Bilder des Lebens. Johann Baptist Reiter und der Realismus des 19. Jahrhunderts, Ausstellungskatalog Museum Francisco Carolium, Schloss Grafenegg, Linz 1990, S. 97, Nr. 347 € 5.000–10.000
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5014 Friedrich Tueshaus (Münster 1832–1885 Münster) Großmutter mit schlafendem Kind, 1874 Öl auf Leinwand; gerahmt; 80 x 60,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Fr. Tueshaus 1874 Provenienz Dorotheum Wien, 12.9.1984, Nr. 695, Tafel XIX (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5015 Johann Baptist Reiter (Urfahr 1813–1890 Wien) Ein Wiener Holzhauer, 1847 Öl auf Leinwand; gerahmt; 74,5 x 59 cm Signiert, bezeichnet und datiert links oben: Joh. Reiter Wien (1)847. Provenienz Privatsammlung, Österreich Ausstellung 1847 Wien, Akademie, Nr. 392
Literatur Österreichisches Morgenblatt, 14. Juni 1847; Alice Strobl, Johann Baptist Reiter. Wien/München 1963, S. 101, Nr. 378; Gerbert Frodl, Wiener Malerei der Biedermeierzeit, Rosenheim 1987, Abb. 215; Lothar Schultes, Bilder des Lebens. Johann Baptist Reiter und der Realismus des 19. Jahrhunderts, Ausstellungskatalog Museum Francisco Carolium, Schloss Grafenegg, Linz 1990, S. 46, Nr. 94a (SW-Abb.); Lothar Schultes, Johann Baptist Reiter, Linz 2013, S. 105, Abb. 149 € 6.000–12.000
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5016 Josef Ginovszky (Ungarn 1800–1857 Leoben) Blumenstillleben mit Goldfischglas, 1825 Öl auf Leinwand; gerahmt; 73 x 60 cm Signiert, datiert und bezeichnet links unten: Jos: Ginyovsky fecit / anno 1825. Viena Provenienz Dorotheum Wien, 17.3.1970, Nr. 42, Tafel XIII (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
5017 Johann Baptist Reiter (Urfahr 1813–1890 Wien) Die zwei jungen Kaffeeschwestern, um 1858 Öl auf Leinwand; gerahmt; 27,5 x 24,5 cm Signiert links unten: J B Reiter. Provenienz Dorotheum Wien, 13.3.1979, Nr. 111, Tafel 83 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich Ausstellung 1858 Wien, Österreichischer Kunstverein, Nr. 13 Literatur Alice Strobl, Johann Baptist Reiter. Wien/München 1963, S. 106, Nr. 451; Lothar Schultes, Bilder des Lebens. Johann Baptist Reiter und der Realismus des 19. Jahrhunderts, Ausstellungskatalog Museum Francisco Carolium, Schloss Grafenegg, Linz 1990, S. 66, Nr. 193a (SW-Abb.); Lothar Schultes, Johann Baptist Reiter, Linz 2013, S. 190, Abb. 273 (SW-Abb.) € 3.500–7.000
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5018 Sebastian Wegmayr (Wien 1776–1857 Wien) Großes Blumenstillleben mit Trauben, 1856 Öl auf Leinwand; gerahmt; 121,5 x 94,5 cm Signiert und datiert links unten: S. Wegmayr. 1856. Provenienz Dorotheum Wien, 12.3.1959, Nr. 137, Tafel 35 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 10.000–20.000
Sebastian Wegmayr entstammte einfachen Verhältnissen und erhielt seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien mit einer Spezialisierung in der Stilllebenmalerei. Zunächst war er als Assistent seines Lehrers Johann Baptist Drechsler (1756–1811) tätig, dessen Lehrstuhl er später übernahm. Wegmayr unterrichtete an der Akademie bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1851. Auch über seine aktive Lehrtätigkeit hinaus wirkte sein Einfluss fort: Viele seiner Skizzen fanden noch lange Verwendung als Unterrichtsmaterial. Wegmayrs bevorzugtes Sujet war das Blumenbouquet, doch er schuf auch Stillleben mit Früchten und kleinen Tieren. Seine dem Biedermeier verpflichtete, akribische Malweise zeichnet sich durch klare Konturen, eine harmonische Komposition mit häufig symmetrischem Auf bau und eine ruhige, dabei doch lebendige Ausstrahlung aus. Die aufwendig arrangierten floralen Kompositionen entstanden nicht als spontane Naturstudien, sondern wurden aus einer Vielzahl von Einzelbeobachtungen und vorbereitenden Studienblättern komponiert. Es wurden sorgfältig konstruierte Bildgefüge geschaffen, in denen Pflanzenarten kombiniert wurden, die in der Natur oft nicht zur selben Jahreszeit blühen oder gedeihen. Der Einfluss der flämischen Kunst ist im Œuvre des Künstlers noch deutlich erkennbar. Auch in dem hier vorliegenden Werk zeigt sich diese Vorgehensweise deutlich. Vor einem dunklen Hintergrund entfalten die farbintensiven Blüten und Zweige ihre volle Wirkung. Ein Vogel und ein Schmetterling fügen sich nahtlos in die Komposition ein und unterstreichen den naturalistischen Anspruch des Gemäldes. Die feine Ausarbeitung jedes Details zeugt von Wegmayrs disziplinierter Technik und seinem geschulten Auge für botanische Genauigkeit. Gleichzeitig kontrastieren die monochrome Vase und die kühle Marmorplatte mit der Üppigkeit der floralen Darstellung, was zu einem spannungsvollen Spiel zwischen Zurückhaltung und Fülle führt. (KF)
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Hermann Armin Kern – ein Meister des Genrebildes mit kaiserlicher Anerkennung Hermann Kern ist einer der namhaftesten Genremaler des 19. Jahrhunderts. Die Werke des Künstlers zeichnen sich durch eine bemerkenswerte technische Brillanz und einen feinsinnigen Humor aus, der beim Betrachter oft ein Schmunzeln hervorruft. Auch Kaiser Franz Joseph I. schätzte das Können des Künstlers, der zeitweise als Hofmaler für den Wiener Hof tätig war. Am 14. März 1838 wurde Kern in der damals ungarischen Stadt Liptóújvár (heute Slowakei) geboren. Früh manifestierte sich sein künstlerisches Talent. Unter der Förderung seines Vaters, des renommierten Gerichtsmediziners Benjamin von Kern, begann er seine Ausbildung in Levoča bei Theo Böhm, setzte sie in Prag bei Jozef Božetech Klemens fort und schloss sie schließlich an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter Carl Rahl ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm den weiteren Werdegang in Düsseldorf. Später war er in München im Atelier des renommierten Carl Theodor von Piloty tätig, wo er gemeinsam mit Franz Defregger und Hermann Kaulbach arbeitete. Nach Stationen in Budapest und München ließ sich Kern mit seiner Familie im Jahr 1876 in Wien nieder, wo er eine produktive Schaffenszeit als Porträt- und Genremaler erlebte. Besonders hervorzuheben sind seine lebendigen Darstellungen des ungarischen Volkslebens sowie seine detailreichen Interieurs mit Mönchen, Musikern oder Handwerkern, wie er sie im kleinen Ort Maria Enzersdorf, seinem letzten Wohnsitz, fand. Neben der Malerei galt seine Leidenschaft auch der Musik, wobei er als talentierter Pianist eine enge Freundschaft mit Franz Liszt pflegte. (KF)
5019 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Der Jäger Öl auf Leinwand; gerahmt; 48 x 31,5 cm Signiert rechts unten: Kern H. Provenienz Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 753, Tafel LXXXV (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
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5020 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Schachpartie, 1903 Öl auf Leinwand; gerahmt; 58 × 79 cm Signiert und datiert links unten: Kern H / 1903. Provenienz Dorotheum Wien, 12.09.1984, Nr. 598, Tafel XXVIII (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 4.000–8.000
5021 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Tagblatt, 1909 Öl auf Leinwand; gerahmt; 42,5 × 53 cm Signiert und datiert rechts unten: Kern H. / 1909 Rückseitig bezeichnet: La réproduction est défendue / KH 1909 Provenienz Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 751, Tafel 129 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
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5022 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Ein guter Tropfen Öl auf Leinwand; gerahmt; 46 × 31 cm Signiert links unten: Kern H. Provenienz Dorotheum Wien, 15.3.1989, Nr. 445, Tafel 206 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5023 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Der Vogelliebhaber Öl auf Leinwand; gerahmt; 47 × 32 cm Signiert links unten: Kern H. Provenienz Auktionshaus Galerie Dobiaschofsky, Bern, 21.10.1979, Nr. 362, Tafel 43 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
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5024 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Am Stammtisch Öl auf Holz; gerahmt; 16,5 × 25,5 cm Signiert links unten: Kern H. Provenienz Dortheum Wien, 4.12.1986, Nr. 752, Taf. 138 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 1.500–3.000
5025 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Zwei Musikanten in der Stube Öl auf Leinwand; gerahmt; 47 x 68,5 cm Signiert rechts unten: Kern H. Provenienz Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 754, Tafel XXXIX (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 4.000–8.000
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5026 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Süße Last Öl auf Holz; gerahmt; 68,5 x 46 cm Signiert links unten: Kern H.; Rückseitig auf Etikett bezeichnet: Süsse Last; Rückseitig Wachssiegel des Künstlers: KH Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 449, Tafel LXXVI (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
5027 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Pater Küchenmeister Öl auf Holz; gerahmt; 69 x 46 cm Signiert links unten: Kern H.; Rückseitig auf Etikett betitelt: Pater Küchenmeister; Rückseitig Wachssiegel des Künstlers: KH Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 448, Tafel LXXVI (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5028 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Hackbrettspieler Öl auf Leinwand; gerahmt; 53 × 42 cm Signiert rechts unten: Kern H. Rückseitig bezeichnet: La réproduction est défendue / KH Provenienz Dorotheum Wien, 26.06.1986, Nr. 617, Tafel L (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5029 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Adagio Öl auf Holz; gerahmt; 47,5 x 31,5 cm Signiert rechts unten: Kern H. Rückseitig bezeichnet: La réproduction est défendue / K.H. Rückseitig Wachsiegel des Künstlers: KH Rückseitig auf Etikett betitelt: Adagio Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 451, Tafel 74 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
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5030 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Der Hornist, 1882 Öl auf Leinwand; gerahmt; 47,5 × 32 cm Signiert und undeutlich datiert links unten: Kern H. 1882 Rückseitig Wachssiegel des Künstlers: KH Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 450, Tafel 73 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5031 Hermann Armin Kern (Liptoujvar 1838–1912 Maria Enzersdorf) Der letzte Groschen Öl auf Holz; gerahmt; 47,5 x 32 cm Signiert rechts unten: Kern H Rückseitig bezeichnet: La réproduction est défendue / K.H. Rückseitig Wachssiegel des Künstlers: KH Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 452, Tafel 74 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 4.000–8.000
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5032 Emil Barbarini (Wien 1855–1930 Wien) Mühle am Bach Öl auf Leinwand; gerahmt; 58 x 79 cm Signiert rechts unten: E. Barbarini Provenienz Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5033 Emil Barbarini (Wien 1855–1930 Wien) Bauernhof am Gebirgsbach Öl auf Leinwand; gerahmt; 68,5 x 106 cm Signiert rechts unten: Em. Barbarini Provenienz Dorotheum Wien, 16.–22.03.1982, Nr. 311, Tafel LI (Farbabb.); Sotheby's New York, 26.05.1983, Nr. 61 (SW-Abb.); Neumeister, München, 13.9.1984, Nr. 845, Tafel 197 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
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5034 Emil Barbarini (Wien 1855–1930 Wien) Junge Schäferinnen mit ihrer Herde Öl auf Leinwand; gerahmt; 82 x 129 cm Signiert rechts unten: E. Barbarini Provenienz Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
5035 Albert August Zimmermann (Zittau 1808–1888 München) Südliche Landschaft Öl auf Holz; gerahmt; 58 x 42,5 cm Signiert und bezeichnet links unten: Albert Zimmermann *** / München. Provenienz Auktionshaus Rudolf Bangel, Frankfurt, 5.10.1926, Nr. 253 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.500–7.000
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5037
Emil Barbarini
Emil Barbarini
(Wien 1855–1930 Wien)
(Wien 1855–1930 Wien)
Dorfstraße mit Pferdefuhrwerk Öl auf Leinwand; gerahmt; 68,5 × 105,5 cm Signiert rechts unten: E. Barbarini
Abend auf der Dorfstraße Öl auf Leinwand; gerahmt; 32 × 63 cm Signiert rechts unten: E. Barbarini. Rückseitig bezeichnet: Abend auf der Dorfstraße
Provenienz Kunsthandel, Wien; Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
Provenienz Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5038 Frédéric Dufaux (Genf 1852–1943 Genf) Rast der Zirkusleute, 1870 Öl auf Leinwand; gerahmt; 73 x 100 cm Signiert und undeutlich datiert links unten: Dufaux (18)70 Rückseitig handschriftliche Bestätigung vom Sohn des Künstlers H. Dufaux, 1976: „Je vérifie que cette Faite est de mon père F. Dufaux. / H. Dufaux 1967“ Provenienz Auktionshaus Galerie Dobiaschofsky, Bern, 21.10.1976, Nr. 195, Tafel 6 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5039 August Xaver Karl Ritter von Pettenkofen (Wien 1822–1889 Wien) Schimmel, um 1860 Öl auf Leinwand; gerahmt; 21 × 27 cm Monogrammiert links unten: AP (liegiert) Rückseitig Etikett Künstlerhaus, Wien: 1922/2290 (von Nikolaus Domes, MA, Künstlerhausarchiv, bestätigt) Rückseitig Etikett: Sammlung Gottfried Eisler Wien Provenienz Sammlung Jakob Gsell (1812–1871), Wien; Kunstauktion Georg Plach, Wien, Sammlung F.J. Gsell, 14.3.1872, Nr. 314; Sammlung G. Kaeser, Wien; Sammlung Gottfried und Hermann Eißler, Wien; Nachlass-Auktion von Gottfried Eißler (1862–1924), Auktionshaus Glückselig und C.J. Wawra, Wien, 6.–7.5.1925, Nr. 40; Dorotheum Wien, 11.3.1975, Nr. 113, Tafel 54 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich Ausstellungen 1906 Berlin, Deutsche Jahrhundert-Ausstellung, Nr. 1306; 1909 Budapest, A Nemzeti Szalon Jubiláris Téli Tarlata, Nr. 49; 1911 München, Kaiser Franz Josef Jubiläums-Ausstellung, Alt-Wiener Malerei; 1922 Wien, Künstlerhaus Literatur Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, Wien 1916, Bd. 1, S. 129 (SW-Abb.), S. 154f, Bd. 2, S. 378, Nr. 353 € 2.500–5.000
5040 August Xaver Karl Ritter von Pettenkofen (Wien 1822–1889 Wien) Salzburger Bauer vor seinem Haus, um 1863 Öl auf Karton; gerahmt; 26 x 20,5 cm Signiert rechts unten: Pettenkofen Provenienz Sammlung Franz Xaver Mayer, Wien; Dorotheum Wien, 11.9.1958, Nr. 90, Tafel 39 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich Ausstellungen 1873 Wien, Weltausstellung, Nr. 525; 1889 Wien, Pettenkofen-Ausstellung im Künstlerhaus, Nr. 197; 1893 Wien, Künstlerhaus, Nr. 77 Literatur Arpad Weixlgärtner, August Pettenkofen, Wien 1916, Bd. 1, S. 154, Bd. 2, S. 380, Nr. 374 € 2.500–5.000
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5041 Adolf Hengeler (Kempten/Allgäu 1863–1927 München) Polnischer Hochzeitszug mit Pferdekutschen Öl auf Holz; gerahmt; 65 x 49,5 cm Signiert links unten: Adolph Hengeler Provenienz Dorotheum Wien, 22.6.1976, Nr. 57 (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 2.000–4.000
5042 Ludwig Gedlek (Krakau 1847–1893 Wien) Nach dem Treffen (ukrainische Kosaken), 1882 Öl auf Holz; gerahmt; 31,5 x 63 cm Signiert, bezeichnet und datiert rechts unten: L. Gedlek. Wien 1882 Rückseitig auf Etikett bezeichnet: „Nach dem Treffen“ / Ukrain'sche Kosaken / (17tes Jahrhundert) / Original Gemälde von / Ludwig Gedlek Provenienz Kunsthandel, Deutschland, 1986; Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5043 Eduard Kurzbauer (Lemberg 1840–1879 München) Mädchen mit Hühnern, 1874 Öl auf Leinwand; gerahmt; 33,5 × 39 cm Signiert, bezeichnet und datiert rechts unten: E. Kurzbauer München (18)74 Provenienz Dorotheum Wien, 12.9.1984, Nr. 608, Tafel 48 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 1.500–3.000
5044 Alexander Ritter von Bensa (Wien 1820–1902 Wien) Markt in Szolnok Öl auf Holz; gerahmt; 25,5 × 39,5 cm Signiert links unten: de Bensa Provenienz Dorotheum Wien, 17.6.1966, Nr. 4, Tafel 53 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
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5045 Emil Barbarini (Wien 1855–1930 Wien) Bei der Dorfschmiede Öl auf Leinwand; gerahmt; 31,5 x 64 cm Signiert rechts unten: E. Barbarini Rückseitig auf Etikett bezeichnet: By the / village=forge Provenienz Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 667, Tafel 119 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5046 Nikolai Semenovich Samokish (Nischyn/Ukraine 1860–1944 Simferopol) Flotte Fahrt mit einem Viergespann, 1887 Öl auf Leinwand; gerahmt; 43,5 x 103 cm Signiert und undeutlich datiert links unten in Kyrillisch: N Samokish 1887 Provenienz Neumeister Kunstauktionshaus, München, 30.6.1976, Nr. 1422, Tafel 78 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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5047 Carl Duxa (Wien 1871–1937 Wien) Bunter Blumenstrauß Öl auf Leinwand; gerahmt; 40 x 32 cm Signiert links unten: C. Duxa Provenienz Dorotheum Wien, 19.3.1986, Nr. 432, Tafel 37 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 1.500–3.000
5048 Johann Hamza (Teltsch 1850–1927 Wien) Beim Studium Öl auf Holz; gerahmt; 32,5 x 24 cm Signiert und bezeichnet rechts unten: J. Hamza. / Wien Provenienz Neumeister Kunstauktionshaus, München, 30.11.1977, Nr. 1420, Tafel 123 (SW.-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
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5049 Marie Egner (Radkersburg 1850–1940 Maria Anzbach) Stillleben mit Wiesenblumen, 1884 Öl auf Leinwand; gerahmt; 80 x 105,5 cm Datiert und signiert rechts unten: (18)84 / MEgner Provenienz Dorotheum Wien, 26.6.1986, Nr. 578, Tafel XXXVII (Farbabb.); Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 710, Tafel XLV (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich Literatur Martin Suppan/Rupert Feuchtmüller, Marie Egner. Eine österreichische Stimmungsimpressionistin, Band II, Wien 1993, S. 301, WV-Nr. 154 (Abb.) € 15.000–30.000
Nach ihrer Studienzeit in Graz (1867–1872) bei Hermann von Königsbrunn und einem Studienaufenthalt in Düsseldorf (1873–1875) verlegte Marie Egner ihren Wohnsitz nach Wien, wo sie ein kleines Atelier mietete und ihren Lebensunterhalt mit Kunstunterricht verdiente. In den folgenden Jahren unternahm die Künstlerin zahlreiche Studienreisen, die sie in die österreichische Provinz, nach Italien und Südtirol führten. Mit ihrem Können unzufrieden, begann Egner 1881 Privatunterricht bei dem Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler zu nehmen. In ihren Tagebuchaufzeichnungen beschreibt sie sich als seine bevorzugte Schülerin und deutet eine platonische Liebesbeziehung mit dem verheirateten Lehrer an. In dieser prägenden Studienzeit bei Schindler entstand auch 1884 das vorliegende „Stillleben mit Wiesenblumen“. In einer Zeit, in der sich die Künstlerin sowohl vor sich selbst als auch innerhalb ihres Berufsstandes beweisen musste, erprobte Egner mit Werken wie dem vorliegenden Ölgemälde ihr handwerkliches Können in der Ausführung von groß angelegten Kompositionen. Motive wie Blumen- und Früchtestilleben erfreuten sich zudem beim Publikum großer Beliebtheit. Egner präsentiert hier ein Potpourri aus verschiedenen Stoffen, Früchten und Pflanzen, das ihre malerischen Fähigkeiten eindrucksvoll zur Geltung bringt. Reife Früchte, ein Teeservice sowie ein Glas Wein sind dekorativ im Vordergrund platziert. Zugleich verzichtet die naturverbundene Künstlerin nicht darauf, einen Strauß mit wilden Blumen und Gräsern in das Interieur zu integrieren und als Fokuspunkt des Gemäldes zu setzen. Durch die Ergänzung eines Landschaftsgemäldes im Hintergrund öffnet Egner das Interieur zur weiten Natur hin. Das „Stillleben mit Wiesenblumen“ ist ein beeindruckendes Zeugnis von Egners früher künstlerischer Reife und nimmt somit einen besonderen Rang in ihrem Gesamtœuvre ein. (MLS)
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5050 Hugo Charlemont (Jamnitz 1850–1939 Wien) Rosengarten Öl auf Leinwand; gerahmt; 80 × 70 cm Signiert rechts unten: Hugo Charlemont Provenienz Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 693, Tafel 146 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
5051 Eugène Petit (Paris 1839–1886 Paris) Pfingstrosenstrauß Öl auf Holz; gerahmt; 32,5 × 46 cm Signiert rechts unten: Eugène Petit Provenienz Dorotheum Wien, 14.03.1984, Nr. 508, Tafel LXII (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 1.200–2.400
5052 Josef Engelhart (Wien 1864–1941 Wien) Junge Frau (Studie) Öl auf Holz; gerahmt; 26,5 x 16 cm Signiert rechts unten: Engelhart Provenienz Privatsammlung, Österreich € 1.500–3.000
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5053 Tina Blau (Wien 1845–1916 Wien) Figur auf einer Landstraße, um 1890 Öl auf Leinwand auf Karton; gerahmt; 27,5 x 38 cm Signiert unten mittig: T. Blau Provenienz Privatsammlung, Österreich Wir danken Dr. Markus Fellinger (Belvedere, Wien) und Mag. Claus Jesina, für die wissenschaftliche Unterstützung. Das Werk wird unter der WV-Nr. GE 1274 ins Online-Werkverzeichnis aufgenommen. € 7.000–14.000
5054 Olga Wisinger-Florian (Wien 1844–1926 Grafenegg) Motiv aus dem Prater (Herbst), 1880 Öl auf Karton; gerahmt; 12,5 x 21 cm Monogrammiert links unten: OWf. Rückseitig Stempel: Nachlass / Olga Wisinger-Florian; rückseitig bezeichnet und datiert: Prater 15. Nov. (1)880 / O. Wisinger Provenienz Dorotheum Wien, 13.9.1966, Nr. 126 „Motiv am Wegrain“ (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich Wir danken Dr. Alexander Giese für die wissenschaftliche Unterstützung. Das Gemälde wird von ihm in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. € 7.000–14.000
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5055
5056
Amédée Baudit
Otto von Thoren
(Genf 1825–1890 Bordeaux)
(Wien 1828–1889 Paris)
Bauernhof mit Gemüsegarten in Arès (Gironde), 1887 Öl auf Leinwand; gerahmt; 46 × 65 cm Signiert und datiert links unten: A Baudit 1887. Rückseitig bezeichnet: a Arès (Gironde)
Rinderherde im Marschland bei Deauville Öl auf Holz; gerahmt; 26,5 × 35 cm Signiert rechts unten: O. v. Thoren Rückseitig auf Etikett betitelt: Thoren (Otto de) / A la ma(rais) ... Deauville.
Provenienz Auktionshaus Galerie Dobiaschofsky, Bern, 26.10.1984, Nr. 45, Tafel 58 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
Provenienz Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
5057 Eugen Jettel (Johnsdorf 1845–1901 Lussingrande) Weide bei Cayeux Öl auf Holz; gerahmt; 54,5 x 72,5 cm Signiert und bezeichnet links unten: Eugène Jettel. Paris. Provenienz Dorotheum Wien, 12.09.1984, Nr. 596, Tafel XXII (Farbabb.); Privatsammlung, Österreich € 8.000–16.000
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5058 Hans Larwin (Wien 1873–1938 Wien) Am Lagerfeuer Öl auf Karton; gerahmt; 40 × 32,5 cm Signiert rechts oben: Hans Larwin Provenienz Privatsammlung, Österreich € 1.500–3.000
5059 Désiré Thomassin-Renardt (Wien 1858–1933 München) Winterlandschaft Öl auf Leinwand; gerahmt; 55 × 40 cm Signiert rechts unten: D. Thomassin Provenienz Privatsammlung, Österreich € 1.000–2.000
5060 Emil Jakob Schindler (Wien 1842–1892 Westerland) Abendlandschaft mit Schafen, 1878/80 Öl auf Holz; gerahmt; 35 x 52,5 cm Provenienz Dorotheum Wien, 14.3.1967, Nr. 118, Tafel 63 (SW-Abb.); Privatsammlung, Wien Literatur Heinrich Fuchs, Emil Jakob Schindler. Zeugnisse eines ungewöhnlichen Künstlerlebens, Werkkatalog, Wien 1970, S. 69, Abb. 29, S. 186, Nr. 260 (SW-Abb.) € 9.000–18.000
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5061 Otto von Thoren (Wien 1828–1889 Paris) Rinderherde an einem Fluss Öl auf Leinwand; gerahmt; 50 x 81 cm Signiert rechts unten: O. von Thoren Rückseitig Etikett der Kunsthandlung E. Hirschler und Comp., Wien Provenienz Kunsthandlung E. Hirschler und Comp., Wien, (laut rückseitigem Etikett); Dorotheum Wien, 4.12.1986, Nr. 826, Tafel 123 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 3.000–6.000
5062 Theodor von Hörmann (Imst/Tirol 1840–1895 Graz) Ungarisches Bauernhaus in Siófok am Plattensee, 1875 Öl auf Holz; gerahmt; 18 x 36,5 cm Signiert und datiert links unten: Hörmann (18)75 Rückseitig bezeichnet: Ungarisches Bauernhaus Siófok / Platten / See Provenienz Neumeister Kunstauktionshaus, München, 22.5.1980, Nr. 1498; Galerie Bednarczyk, Wien, 1980; Privatsammlung, Österreich Literatur Marianne Hussl-Hörmann, Theodor von Hörmann 1840–1895. Monographie mit Verzeichnis der Gemälde, Auktionshaus im Kinsky (Hg.), Wien 2013, S. 162, WV-Nr. I.44 (SW-Abb.), („Dorf in der Puszta“, irrtümlich Öl auf Leinwand) € 5.000–10.000
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5063
5064
Karl Heffner
Eduard Peithner Ritter von Lichtenfels
(Würzburg 1849–1925 Berlin)
(Wien 1833–1913 Berlin)
Mecklenburger Abendlandschaft Öl auf Karton; gerahmt; 25 × 34 cm Signiert rechts unten: Karl Heffner; rückseitig auf Künstlertikett bezeichnet: Mecklenburg / Abend
Waldlandschaft mit Rinderherde, 1869 Öl auf Holz; gerahmt; 25,5 × 34 cm Signiert und datiert links unten: E. Lichtenfels / 1869.
Provenienz Auktionshaus Galerie Dobiaschofsky, Bern, 26.10.1984, Nr. 355, Tafel 47 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.000–4.000
Provenienz Dorotheum Wien, 29.11.1911, Nr. 269, Tafel XXVI (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 2.500–5.000
5065 Adolf Chwala (Prag 1836–1900 Wien) Herbstlandschaft mit Wäscherinnen Öl auf Holz; gerahmt; 36,5 x 53 cm Signiert rechts unten: AChwala Rückseitig auf Etikett bezeichnet: Herbstlandschaft / A. Chwala in Wien Provenienz Dorotheum Wien, 12.9.1984, Nr. 534, Tafel 30 (SW-Abb.); Privatsammlung, Österreich € 5.000–10.000
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Österreichische Privatsammlung Antiquitäten
Donnerstag 11. Dezember 2025 Kat. Nr. 5066–5178 Thursday 11 December 2025 Lots 5066–5178
Besichtigung ab 24. November | Exhibition from 24 November Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–17 Uhr
Online-Katalog
5066 Stollentruhe 14./15. Jahrhundert adelholz, Eisen; Zierbeschläge, 3 Schlösser, N jeweils mit Schlüssel; 183 × 41 × 60 cm € 10.000–20.000
Aufsicht
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5067 Gotisches Minnekästchen Alpenländisch, um 1500 olz, Eisen; die Wandung mit KerbschnittH technik, innen 1 Lade, 1 Schloss; innen mit alten Sammlungsetiketten und bezeichnet „43 figdor“; 23,5 × 13 × 14,8 cm Provenienz ehemals Sammlung Dr. Figdor € 3.500–7.000
5068 Wismutkästchen 16. Jahrhundert olz, Farbmalerei auf Kreidegrund H und Leim-Wismutpulverschicht; auf dem Deckel und seitlich bemalt mit Blumendekor; Klappdeckel, darunter mit Fächern, die Wandung auf der Vorderseite und seitlich hochschiebbar, darunter mit Geheimladen; Schloss mit Schlüssel; 29 × 18 × 16,6 cm € 800–1.600
5069 Eisenkassette 17. Jahrhundert isen, bemalt; die Wandung außen mit Landschaftsdarstellungen, E innen rot bemalt, der Deckel innen mit durchbrochen gearbeiteter Schlossabdeckplatte mit Fischdarstellungen; 66 × 38,5 × 38,5 cm € 2.500–5.000 www.imkinsky.com
5070 Spiegel 18. Jahrhundert olz, geschnitzt, originale Fassung, Spiegelglas; H bekrönende Vogel- und Fruchtkorbdarstellung; 92 × 48 cm € 2.500–5.000
5071 Gotisches Minnekästchen Südtirol, 15. Jahrhundert olz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; umlaufend mit MaßwerkH dekor, auf der Vorderseite 2 reliefierte Medaillons mit Jesusmonogramm „Yhs“, der Deckel mit 2 gemalten Wappendarstellungen mit Bluttropfen, innen mit Vorzeichnung mit Christus; Eisenmontierung und -schloss; im Deckel mit alten Sammlungsetiketten; 30,4 × 16,5 × 21 cm Provenienz ehemals Sammlung Dr. Figdor, Auktion 1930, Band V, Lot 309 € 5.000–10.000
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5072 Johannesschüssel 15./16. Jahrhundert L indenholz, geschnitzt, originale Fassung; der Teller mit Rissbildung; Dm. 44 cm, T. ca. 19 cm Literatur vgl. Haberlandt, Österreichische Volkskunst. 1, Wien 1911, Tafel 92 € 2.000–4.000
5073 Heiliger Philippus 15. Jahrhundert Lindenholz, geschnitzt; originale Fassung; H. 87 cm € 5.000–10.000
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5074 wohl Hans Klocker (vor 1474-nach 1500) Heiliger Martin Tirol, um 1500 Lindenholz, geschnitzt; originale Fassung und Vergoldung; 1 Attribut (wohl Münze oder Bischofsstab) sowie Arm des Bettlers fehlt; H. 147 cm Literatur vgl. Erich Egg, Gotik in Tirol. Die Flügelaltäre, Innsbruck 1985, S. 108 bzw. 345 € 12.000–24.000
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5075 Paar Vortragestangen mit Leuchterengeln 15./16. Jahrhundert (Engel), Ende 17. Jahrhundert (Vortragestangen) L indenholz, geschnitzt; originale Fassung und Vergoldung; 1 Stange mit altem Sammleretikett; gotische Leuchterengel auf barocken Vortragestangen; Flügel fehlen; L. 260 cm, L. 42,5 cm (Figur inkl. Sockel) Provenienz 435. Auktion, Dorotheum, Wien, 1935, Nr. 205 € 5.000–10.000
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5076 Heiliger Michael 15. Jahrhundert L indenholz, geschnitzt, originale Fassung und Vergoldung; Flügel fehlen; H. 64 cm (inkl. Speer) € 3.500–7.000
5077 Paul Troger Umkreis (1698–1762) Dudelsackspieler „Der liebe Augustin“, 18. Jahrhundert Nussholz, geschnitzt, vergoldeter Holzsockel; H. 35,3 cm (inkl. Sockel) € 2.500–5.000
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5078 Gotische Madonna mit Kind um 1400 L indenholz, geschnitzt, Kronenbeschmückung aus Stein- und Metallapplikationen; originale Fassung und Vergoldung; H. 72,2 cm Literatur vgl. Rupert Feuchtmüller, Eleonore Nischer-Falkenhof, Johann Weissensteiner, Arthur Saliger, Dom- und Diözesanmuseum Wien. Wien 1987, Abb. 253 vgl. Ausstellungskatalog, Für Salzburg bewahrt. Salzburger Kunst- und Kulturschätze, Leogang 2016, S. 103–103 € 10.000–20.000
Die Figur wurde in einem aufwendigen Entstehungsprozess zunächst ausgehöhlt, anschließend hinterplattet und erst danach geschnitzt und gefasst. Sie befindet sich in bemerkenswert gutem Originalzustand und zeugt von herausragender Bildhauerkunst.
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5079 Hinterglasbild „Kreuzigung Christi“ Italien/Tirol, 16. Jahrhundert ickwandiges Glas, Hinterglasmalerei in d Eglomisé-Technik; Holzrahmen; Kreuzigungsdarstellung am Ölberg, vorne links mit Maria und Maria Magdalena; 39,7 × 35,2 cm (inkl. Rahmen) € 5.000–10.000
5080 Vortragekreuz Süddeutsch, 14. Jahrhundert upfer, vergoldet; auf der Vorderseite mit vollplastisch gearbeiK tetem Gekreuzigten, rückseitig mit gravierter Darstellung des gegeißelten Christus, einer Taube, drei Halbfiguren, darunter eine Stifterfigur mit bezeichnetem Schriftband mit „Gott erparme dich über mich“, darunter bezeichnet mit alter Sammlungsnummer „F1180“; 27,5 × 21 cm Provenienz ehemals Sammlung Dr. Figdor, Auktion 1930, Band I, Lot 339 vorher Sammlung Blumauer, Linz € 3.500–7.000
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5081 Kamm Frankreich, 16. Jahrhundert uchsbaumholz; zwischen den Kammfeldern mit reich B geschniztem durchbrochen gearbeiteten Dekor, mittig 2 ausziehbare Schuber als Spiegelabdeckung, Spiegel fehlt; seitlich mit alten Sammlungsetiketten; 16,8 × 13,5 cm Literatur vgl. Victoria and Albert Museum, London, Nr. CIRC.478–1923 vgl. Musée du Louvre, Paris, Nr. MRR 213, CL 21282 € 2.500–5.000
5082 Gotisches Minnekästchen Frankreich, 15. Jahrhundert olzkorpus, außen mit Leder bezogen, Eisenbeschläge; der Deckel mit H geprägten figürlichen Darstellungen und Eisenbeschlägen in Form von Blumen, seitlich 2 Handhaben; innen mit alten Sammlungsnummern und Stempel; 12 × 10 × 7,5 cm (exkl. Handhaben) Literatur vgl. Ewald Berger, Prunkkassetten. Meisterwerke aus der Hanns Schell Collection, Stuttgart 1998, S. 112–116 € 1.500–3.000
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5083 Räuchergestell 17./18. Jahrhundert Eisen, geschmiedet; H. 43 cm (exkl. Kette) € 1.000–2.000
5084 Schandmaske 16./17. Jahrhundert Eisen, geschmiedet; H. 32,8 cm € 1.000–2.000
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5085 Eisenuhr Süddeutsch/Österreich, bezeichnet „1594“ isen, bemalt, geschmiedet; einzeigriges Eisenwerk mit Stundenschlag, E Antrieb über Gewichte, Waagunrast mit 2 kleinen Gewichten; 2 Gewichte, Wandkonsole später; 30,4 × 17,2 × 41 cm € 3.000–6.000
Uhrwerk
5086 Eisenuhr Süddeutsch/Österreich, bezeichnet „1540“ isen, bemalt, geschmiedet; einzeigriges Eisenwerk mit Stundenschlag, E Antrieb über Gewichte, Waagunrast mit 2 kleinen Gewichten; 3 Gewichte, Wandkonsole später; 24,5 × 19 × 42 cm € 5.000–10.000
Uhrwerk
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5087 Türmchenuhr Wien, bezeichnet „1595“ essing und Kupfer, vergoldet, gegossen und graviert; Weckzeiger und M Zeitanzeige, seitlich graviert bezeichnet mit „15 JOH WOLF IN WIEN 95“; Eisenwerk, Spindelgang mit Seitenpendel, verzierte Federhäuser, Stundenschlag und Weckvorrichtung; reinigungs- und überholungsbedürftig; H. 25,5 cm Literatur Jürgen Abeler, Meister der Uhrmacherkunst. Wuppertal 1977, S. 669 € 4.000–8.000
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5088 Tummler Herrengrund, 18. Jahrhundert t eilweise vergoldetes Kupfer; die Wandung mit Schlangenhautpunzierung, auf der Vorderseite und rückseitig mit Sinnspruch: „O wunder/aller Orden“ bzw. „Das aus/eisen kupfer/worden.“; H. 5 cm Literatur vgl. Andreas Herzog, Dusan Buran, Marius Winzeler (Hg.), Rotes Gold. Das Wunder von Herrengrund, Leogang, Bratislava, Dresden 2024/25, S. 91 € 600–1.200
5089 Doppelbecher in Fassform Herrengrund, 18. Jahrhundert t eilweise vergoldetes Kupfer; die Wandung mit Schlangenhautpunzierung, oben und unten mit Sinnspruch: „Mars wird in Venus/bald verkehrt/Wie herrengrund der/gleichen lehrt“ bzw. „Ein faß ich stelle dar/Das doch vor eisen war/Jetzt aber Kupfer rein/Mit gold bekleidet sein“; H. 9,6 cm Literatur vgl. Andreas Herzog, Dusan Buran, Marius Winzeler (Hg.), Rotes Gold. Das Wunder von Herrengrund, Leogang, Bratislava, Dresden 2024/25, S. 80 € 1.000–2.000
5090 Tummler mit Bergmann Herrengrund, 18. Jahrhundert t eilweise vergoldetes Kupfer, Silber; die Wandung mit Schlangenhautpunzierung, im Zentrum ein Bergmann mit einem Stück Erz; außen am Mündungsrand mit Sinnspruch: „hart eisen ich vor war, ein waser hell und klar, macht mich in wenig stundt, zu kupfer in herrengrundt“; Originaler Erz lose; H. 5,7 cm Literatur vgl. Andreas Herzog, Dusan Buran, Marius Winzeler (Hg.), Rotes Gold. Das Wunder von Herrengrund, Leogang, Bratislava, Dresden 2024/25, S. 102 € 1.000–2.000
5091 Henkelschale mit Bergmann Herrengrund, Ende 17. Jahrhundert v ergoldetes Kupfer, Silber; mehrpassige Wandung und Spiegel mit getriebenem und gravierten Rankendekor, im Zentrum ein Bergmann mit einem Stück Erz; außen am Mündungsrand mit Sinnspruch: „EISEN WAR ICH. KUPFER BIN ICH. SILBER TRAG ICH. GOLD BEDECKT MICH.“; 13 × 12,5 × 5,3 cm Literatur vgl. Andreas Herzog, Dusan Buran, Marius Winzeler (Hg.), Rotes Gold. Das Wunder von Herrengrund, Leogang, Bratislava, Dresden 2024/25, S. 109 vgl. Gerhart Egger (Hg.), Barockes Kupfer aus Herrengrund und Ornamentale vorlageblätter. Wien 1979, Abb. 12 € 2.000–4.000
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5092 Pulverflasche wohl Johann Michael Maucher, Schwäbisch-Gmünd, um 1680 uchsbaumholz, Eisenmontierung; auf der Vorderseite mit reliefierter B Wildtierdarstellung; die Eisenmontierung verschlagen gemarkt; H. 16,5 cm Literatur vgl. Fliegel, Stephen N. Arms & Armor, The Cleveland Museum of Art. Cleveland, Ohio, 2007, S. 195 vgl. Cleveland Museum of Art, Ohio, Nr. 1916.1887 € 3.500–7.000
5093 Pulverhorn Alpenländisch, 17./18. Jahrhundert orn, vergoldete Kupfermontierung; die Montierung H mit reich ziselierten Jagddarstellungen und Diana und Actaeon; Tragekordel; 20 × 26 cm € 5.000–10.000
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5094 SteinbockhornDoppelbecher Salzburg, 18. Jahrhundert S teinbockhorn, Silbermontierung; die Wandung umlaufend mit Kannelierung; sowohl oben und unten öffenbar; H. 12 cm € 2.500–5.000
5095 Steinbockhornbecher Alpenländisch, 18. Jahrhundert S teinbockhorn, Silbermontierung; auf dem Deckel und dem Fuß gemarkt mit unidentifiziertem Beschauzeichen, Meistermarke „ICL“ und Salzburger Repunze; H. 14 cm € 2.500–5.000
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5096 Flohfalle 18. Jahrhundert uchsbaumholz; eiförmige Dose mit B durchbrochen gearbeiteter Wandung; Gewinde mit Ausbruch und 1 Rissbildung; H. 6,3 cm € 800–1.600 Im Barock waren Flöhe eine weitverbreitete Plage – vor allem wegen der dichten Perücken, schweren Kleidung und mangelnden Körperpflege. Im 18. Jahrhundert wurden Flohfallen entwickelt, meist aus Buchsbaum oder Elfenbein gefertigt. Sie wurden unter der Kleidung oder in Perücken getragen und enthielten als Lockstoff frisches Blut oder Honig und Sirup. Die Flöhe krochen durch kleine Löcher hinein und blieben im Inneren kleben.
5097 Steinbockhorndose mit Neidfeige Salzburg, 18. Jahrhundert Steinbockhorn, Silbermontierung; die Wandung seitlich in Form einer Neidfeige geschnitzt; H. 5,5 cm € 700–1.400
5098 Serpentinflasche wohl Sachsen, 17./18. Jahrhundert S erpentin, Zinnmontierung, -zwischendeckel und -schraubverschluss; H. 24,5 (inkl. Tragering) € 1.500–3.000
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5099 Flasche Alpenländisch, 18. Jahrhundert f arbloses Glas, Emailmalerei; Abrissnarbe am Boden; H. 22,5 cm € 300–600
5100 Sterzinger Apothekerlöffel Südtirol, 19. Jahrhundert orn, graviert; gedrehter Stiel, große H und kleine Laffe, auf der Innenseite bezeichnet, rückseitig mit Heiliger Familie, darunter bezeichnet „Flucht nach Egypten“; L. 19,3 cm € 800–1.600
5101 Serpentinpokal wohl Sachsen, 17./18. Jahrhundert S erpentin, Silbermontierung; auf der Unterseite bezeichnet mit „wig 4 lot wing 10w“; H. 13,8 cm € 1.000–2.000
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5102 Zinnhumpen Augsburg, um 1690 inn; glatte Wandung; auf dem Henkel gemarkt mit Z Zinngießermarke von Jeremias Köllner; H. 32,7 cm Literatur vgl. Erwin Hintze, Die deutschen Zinngießer und ihre Marken, Bd. V. Leipzig 1927, S. 45, Nr. 229 (Marke) € 700–1.400
5103 Zinnhumpen wohl Siebenbürgen, 2. Hälfte 17. Jahrhundert inn; die Wandung umlaufend mit gravierten Z Blumen- und Rankendarstellungen; H. 29,7 cm € 1.000–1.200
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5104 Zwei Zinnkrüge Frankfurt, 1. Hälfte 18. Jahrhundert inn; glatte Wandung; im Deckel und auf der Unterseite Z gemarkt mit Zinngießermarke von Gabriel Syren; H. 39 cm Literatur vgl. Dagmar Stara, Zinnmarken aus aller Welt. Augsburg 1992, Abb. 576 (Marke) € 1.500–3.000
5105 Zinnhumpen „Heiliger Georg“ um 1700 inn; die Wandung umlaufend mit gravierter Jagddarstellung des den Drachen Z bekämpfenden Heiligen Georg, der Deckel mit Monogramm „AB“; H. 20,8 cm € 700–1.400
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5106 Humpen Creussen, 1. Hälfte 17. Jahrhundert raunes Steinzeug; umlaufender Reliefdekor mit Ornamentbändern b und mit Heiligendarstellungen; Zinndeckel; H. 22 cm Literatur vgl. Joachim Kröll, Creussener Steinzeug. Braunschweig 1980, S. 76 € 2.500–5.000
5107 Apostelhumpen Creussen, Mitte 17. Jahrhundert raunes Steinzeug, farbig staffiert; umlaufender Reliefdekor mit b Ornamentbändern mit den 12 Aposteln, auf der Vorderseite mit Salvator Mundi-Darstellung, darunter bezeichnet „WER AUS MIR TRINCK ZV ITER ZEIT DEM GESEGNE ES DIE HEILIGE 3 FALTIGKEIT“; Zinndeckel; H. 20,5 cm € 2.500–5.000
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5108 Zunftkrug „Zimmerer“ Creussen, datiert „1751“ raunes Steinzeug; umlaufender b Relief- und Netzwerkdekor, auf der Vorderseite mit Lammgottes-Darstellung, darüber mit gekreuzten Äxten mit Monogramm „KH“ und datiert „1751“; Zinndeckel; Reliefauflagen teilweise beschädigt; H. 28,5 cm € 1.500–3.000
5109 Großer Birnkrug Deutsch, 17./18. Jhahrhundert eramik aus hellem Scherben, innen K grün und außen braun glasiert; die Wandung umlaufend mit reliefiertem Dekor mit religiösen Darstellungen; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel mit eingelegter Münze mit Verkündigungsdarstellung und bezeichnet „DER GRUS UNS ZEUGNÜS GIBT WIE GOTT DIE MENSCHEN LIEBT“; auf der Unterseite mit Stempel; H. 35,5 cm € 2.000–4.000
5110 Ofenkachel „Simson als Löwenbändiger“ 15./16. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; K mit Ausbrüchen 25,5 × 25 × 9,5 cm € 500–1.000
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5111 Majolika Vase Sizilien, 16. Jahrhundert eramik aus ockerfarbenem Scherben, innen creme und außen farbig K staffiert und glasiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Damendarstellung; der Standring mit Absplitterungen; H. 31,5 cm € 1.500–3.000
5112 Großer Majolika Albarello Italien, 17. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, farbig staffiert und glasiert; die Wandung K auf der Vorderseite und rückseitig mit Herrenportraits; H. 41 cm € 1.500–3.000
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Sammlung Habaner Fayencen
Die Habaner gehörten zu der im Zuge der Reformation entstandenen und während der Gegenreformation verfolgten Bewegung der Wiedertäufer, die ihren Ursprung in der Schweiz hatte. Der Name Habaner (slowakisch: habáni) geht vermutlich auf das hebräische ha-banim („die Kinder [Gottes]“) zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich die Habaner auf der Flucht vor religiöser Verfolgung aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden vor allem in Südmähren, im Westen der heutigen Slowakei sowie in Ungarn an. Dort gründeten sie auf Arbeits- und Gütergemeinschaft beruhende Siedlungen, die sogenannten „Haushaben“; dies stellt eine weitere mögliche Erklärung für die Entstehung des Begriffs „Habaner“ dar. Die Mitglieder dieser Gemeinschaften waren überwiegend Bauern und kunstfertige Handwerker, die sich insbesondere der Herstellung hochwertiger Keramik widmeten. Die von ihnen produzierten Objekte – darunter Teller, Krüge, Humpen, Schalen und Flaschen – zeichnen sich durch hohe Qualität und kunstvolle Gestaltung aus. Die Keramik-
maler erhielten die Anweisung, auf figürliche Darstellungen zu verzichten; die Dekorationen orientierten sich daher vorwiegend an Pflanzen- und Tiermotiven. Die Farbpalette umfasste primär Hell- und Dunkelblau, Gelb, Grün sowie Manganviolett, wobei ein kräftiges Goldgelb als Besonderheit hervorzuheben ist. Ursprünglich wurden die Habaner aus religiösen und wirtschaftlichen Gründen vorrangig vom evangelischen Adel gefördert. Später entwickelte sich auch das wohlhabende Bürgertum zu einer wichtigen Abnehmerschaft. Besonders begehrt war das bis etwa 1700 erzeugte Majolikageschirr, das in Qualität und Erscheinung der teuren holländischen Majolika nahekam und daher weite Verbreitung fand. Bis etwa 1700 erfolgte die Produktion in gemeinschaftlich organisierten Werkstätten. Mit dem allmählichen Zerfall der Habaner-Gesellschaft begann eine Phase individueller Privatinitiative, die eine erneute Blüte der Dekorationskunst ermöglichte. (G. Pesendorfer)
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5113 Habaner Schraubflasche „Schmiede“ Slowakei, datiert „1699“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die K Wandung auf 1 Seite mit Zunftzeichen der Schmiede und datiert „1699“, die weiteren Seiten mit Falkenjagddarstellung; Zinnmontierung und -schraubverschluss; fachgerecht restauriert; H. 34 cm € 8.000–16.000
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5114 Habaner Breitrandteller Slowakei, datiert „1691“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Blumendarstellung, die Fahne mit Blumendarstellung, Monogramm „IM“ und datiert „1691“; fachgerecht restauriert; Dm. 31,2 cm € 4.000–8.000
5115 Habaner Breitrandteller Slowakei, datiert „1680“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Blumendarstellung, die Fahne mit Hausmarke mit „HH“ und datiert „1680“; rückseitig eine Glasurabsplitterung; Dm. 32 cm Literatur Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 206 € 4.000–8.000 www.imkinsky.com
5116 Habaner Kugelbauchkrug Slowakei, datiert „1663“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung K auf der Vorderseite mit Blumendarstellung und datiert „1663“; innen und auf der Unterseite mit alten Klebeetiketten; Hals mit Drahtbindung Zinndeckel; H. 21 cm Provenienz ehemals Sammlung Kautsch, Steyr Literatur vgl. Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 79 € 7.000–14.000
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5117 Habaner Breitrandteller wohl Slowakei, um 1700 eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert, unbemalt; K rückseitig mit Kupfermontierung; 1 Rissbildung; Dm. 39,5 cm € 1.500–3.000
5118 Habaner Breitrandteller wohl Slowakei, datiert „1685“ eramik aus rotbraunem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Johannes dem Täufer, die Fahne mit Bischofswappen mit Monogramm „I.B.P.“ und datiert „1685“; Dm. 39,5 cm € 2.500–5.000
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5119 Habaner Melonenkrug Slowakei, datiert „1651“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die godronierte K Wandung auf der Vorderseite mit Blumendarstellung und datiert „1651“, auf 1 Seite oben bezeichnet „HANS SCHARINGER“; auf der Unterseite mit Stempel; Zinnmontierung und -deckel; H. 25 cm Literatur Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 82 € 7.000–14.000
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5120 Habaner Breitrandteller wohl Emmerich Adler, Slowakei, um 1700 eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau staffiert; die Fahne K mit Blaumalerei mit Blätter- und Blütendekor; Dm. 39 cm Literatur vgl. Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 284 € 4.000–8.000
5121 Habaner Breitrandteller wohl Emmerich Adler, Slowakei, datiert „1695“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Fahne K mit Blaumalerei mit Blütendekor und datiert 1695“; Dm. 34 cm Literatur vgl. Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 268 € 3.500–7.000
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5122 Sechskantige Habaner Schraubflasche Slowakei, datiert „1660“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung K auf 1 Seite mit Hausmarke mit „M-VH“ und datiert „1660“, die weiteren Seiten mit floralen Darstellungen; Zinnschraubverschluss; H. 30 cm Literatur vgl. Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 122 € 6.000–12.000
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5123 Habaner Schüssel Slowakei, datiert „1713“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Einhorndarstellung und datiert „1713“; die Fahne mit Blütendekor; 1 Rissbildung; Dm. 28 cm Literatur Helmut Nemec, Alpenländische Volkskunst. Wien 1980, Nr. 191 € 2.000–4.000
5124 Habaner Breitrandschüssel „Fleischer“ Slowakei, datiert „1712“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Zunftzeichen der Fleischer, Monogramm „SR“ und datiert „1712“; der Rand mit 3 Ausbrüchen; Dm. 30,8 cm € 2.500–5.000
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5125 Habaner Breitrandteller Slowakei, datiert „1709“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Lammdarstellung, Monogramm „MM“ und datiert „1709“, die Fahne mit Blaumalerei mit Vogel- und Blütendekor; rückseitig eine Glasurabsplitterung; Dm. 31 cm Literatur Helmut Nemec, Alpenländische Volkskunst. Wien 1980, Nr. 193 € 2.500–5.000
5126 Habaner Breitrandteller Slowakei, um 1700 eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Jagdhorndarstellung, die Fahne mit Wildtier- und Blütendekor; 1 Rissbildung; Dm. 36 cm € 3.500–7.000
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5127 Habaner Breitrandteller Emmerich Adler, Slowakei, datiert „1709“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau staffiert; im Spiegel mit K Vogel- und Blütendekor und datiert „1709“, die Fahne mit Blaumalerei mit Vogelund Blütendekor; rückseitig mit Kupfermontierung; 1 Rissbildung; Dm. 33,8 cm € 2.500–5.000
5128 Habaner Schüssel „Zimmermann“ Slowakei, datiert „1746“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Zunftzeichen der Zimmermänner mit Mühlenrad und datiert „1746“, die Fahne mit Blaumalerei; fachgerecht restauriert; Dm. 26,5 cm € 1.500–3.000
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5129 Kleiner Habaner Walzenkrug Slowakei, Anfang 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert K und blau staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit sitzender Frau in Landschaft; Zinndeckel, der Deckel bezeichnet mit „A:M:G:A“ und datiert „1713“; H. 15,5 cm € 2.000–4.000
5130 Kleiner Kugelbauchkrug 18. Jahrhundert eramik aus ockerfarbenem Scherben, K die Wandung weiß-, blau und gelb marmoriert glasiert; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel mit Monogramm „I.L“; H. 16,5 cm € 1.000–2.000
5131 Habaner Walzenkrug Slowakei, datiert „1753“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und blau und manganfarben stafK fiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Stiftsansicht; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel bezeichnet mit „M.E.L.K“ und datiert „1753“; H. 30,5 cm € 2.500–5.000
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5132 Habaner Breitrandteller „Schneider“ Slowakei, datiert „1721“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Zunftzeichen der Schneider, Monogramm „I.S.M.“, bezeichnet „ IVANN:CASPERER:MEISTER:VIVAT:TADEVS:GZIKOLSKI:MEISTER:A:D“ und datiert „1721“, die Fahne mit Blütendekor; rückseitig gemarkt „FS“; Dm. 40 cm € 1.500–3.000
5133 Habaner Breitrandteller „Müller“ Slowakei, datiert „1724“ eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Zunftzeichen der Müller und datiert „1724“, die Fahne mit Blaumalerei mit Haus- und Blütendekor; fachgerecht restauriert; Dm. 31,5 cm € 1.500–3.000
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5134 Habaner Flasche Slowakei, um 1690 eramik aus ockerfarbenem Scherben, innen creme und außen in blautönen K marmoriert glasiert; die Wandung an einer Seite mit Glasurabsplitterungen; auf der Unterseite mit alten Sammlungsnummern; H. 29 cm Literatur vgl. Eugene Horvath, Maria Krisztinkovich, A history of haban ceramics. a private view, Vancouver 2005, S. 265 € 2.500–5.000
5135 Habaner Fächerplatte Slowakei, um 1695 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und blau marmoriert glasiert und manganfarben staffiert; die Fahne mit manganfarbenen Vogel-, Haus und Blütendarstellungen; Dm. 34 cm Literatur vgl. Diana Radvanyi, Laszlo Reti, Ceramic art of the Habans. the ceramic art of the Carpathian Basin, Budapest 2011, S. 242f bzw. 246f € 2.500–5.000
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5136 Habaner Breitrandteller Slowakei, Ende 17. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, Spiegel und Fahne in blautönen K marmoriert glasiert; rückseitig mit Kupfermontierung; Dm. 41 cm Literatur vgl. Eugene Horvath, Maria Krisztinkovich, A history of haban ceramics. a private view, Vancouver 2005, S. 265 € 2.500–5.000
5137 Habaner Breitrandteller Slowakei, Ende 17. Jahrhundert eramik aus rotbraunem Scherben, Spiegel und Fahne in blautönen K marmoriert glasiert; rückseitig am Rand 1 Glasurabsplitterung; Dm. 32 cm Literatur vgl. Eugene Horvath, Maria Krisztinkovich, A history of haban ceramics. a private view, Vancouver 2005, S. 265 € 2.500–5.000
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5138 Habaner Breitrandteller Slowakei, Ende 17. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, Spiegel und Fahne K weiß- und grün gesprenkelt glasiert; Dm. 36 cm € 1.500–3.000
5139 Habaner Breitrandteller Slowakei, Ende 17. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, Spiegel und Fahne weiß- und grün K gesprenkelt glasiert, rückseitig grün glasiert; Dm. 38,5 cm € 2.500–5.000
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5140 Habaner Breitrandteller Slowakei, um 1700 eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne grün- und in blautönen gesprenkelt glasiert; rückseitig 1 Montierungsöse; Dm. 26,3 cm € 1.000–2.000
5141 Habaner Breitrandteller Slowakei, um 1700 eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne in ocker- und brauntönen marmoriert glasiert; 1 Rissbildung; Dm. 28,5 cm € 1.500–3.000
5142 Kleiner Habaner Krug Slowakei, Ende 17. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, innen K creme und außen in blautönen marmoriert glasiert; fachgerecht restauriert; H. 12 cm Literatur vgl. Eugene Horvath, Maria Krisztinkovich, A history of haban ceramics. a private view, Vancouver 2005, S. 265 € 700–1.400
5143 Paar Fächerteller wohl Gmunden, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß und manganfarben glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit K Birnendekor, die Fahne mit mangangespritztem Dekor; rückseitig 1 Montierungsöse; Dm. 22,5 cm Literatur vgl. Irmgard Gollner, Gmundner Keramik. Töpfertradition einst und jetzt, Linz 1989, S. 137 € 400–800
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5144 Posthabaner Birnkrug „Mutter mit Kind“ Slowakei, datiert „1785“ eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Kartusche mit Madonna mit Kind, rückseitig unter dem Henkel datiert „1785“; Zinnmontierung und -deckel; H. 33,4 cm € 500–1.000
5145 Posthabaner Krug Slowakei, datiert „1777“ eramik aus hellem Scherben, cremeK weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung umlaufend mit Ornamentdekor und bezeichnet „1777 PLI*MICHEL“; auf der Unterseite mit Stempel; 1 Ausbruch am Mündungsrand; H. 26,2 cm € 500–1.000
5146 Posthabaner Krug Slowakei, datiert „1799“ eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Heiligendarstellung, darüber mit Monogramm „PP“, rückseitig unter dem Henkel datiert „1799“; auf der Unterseite mit gemaltem Monogramm „A?“; H. 34,7 cm € 500–1.000
5147 Posthabaner Birnkrug „Müller“ Slowakei, datiert „1804“ eramik aus rotbraunem Scherben, K weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Zunftzeichen der Müller und datiert „1804“; auf der Unterseite mit gemaltem „P“; H. 28,3 cm € 300–600
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5148 Birnkrug „Brauerei“ Thomas Obermillner, Salzburg, datiert „1695“ eramik aus ockerfarbenem ScherK ben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Ährendarstellungen, darüber datiert „1695“, links und rechts jeweils ein Hirsch mit Brauereiwerkzeug; auf der Unterseite mit Stempel; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel mit Monogramm „I.S“ und datiert „1696“; H. 21,5 cm Literatur Helmut Nemec, Alpenländische Volkskunst. Wien 1980, S. 129 € 2.500–5.000
5149 Birnkrug Thomas Obermillner, Salzburg, um 1680 eramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die K Wandung umlaufend mit Reiter mit erhobenem Säbel gefolgt von einem Reiter mit Pistole; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel mit Monogramm „IM“; H. 17,5 cm € 2.500–5.000
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5150 Kleiner Leberkrug Gmundnen, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß K und manganfarben glasiert und blau und manganfarben staffiert; die Wandung mit mangangespritztem Dekor, seitlich mit Blumendarstellung; Zinndeckel, Deckel leicht beschädigt; H. 13,5 cm € 1.000–2.000
5151 Gestauchter Krug Niederösterreich oder Steiermark, datiert „1754“ Keramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß glasiert und blau und manganfarben staffiert; die Wandung seitlich und auf der Vorderseite mit Kartuschen mit Vogel- und Madonnendarstellung, darüber mit Malermonogramm „F.X.G“ und datiert „1754“; Zinndeckel, der Deckel mit Monogramm „JMP“ und datiert „1712“; die Wandung mit Glasurabsplitterungen; H. 18,5 cm Literatur vgl. Hermann Langer, Österreichische Fayencen. München 1988, S. 203, Nr. 189 (Marke) € 1.000–2.000
5152 Kleiner Kugelbauchkrug Thomas Obermillner, Salzburg, um 1680 eramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß glasiert und farbig K staffiert; die Wandung umlaufend mit Wildtierdarstellung; Zinndeckel, der Deckel mit Monogramm „IM“; fachgerecht restauriert; H. 15 cm Literatur Helmut Nemec, Alpenländische Volkskunst. Wien 1980, S. 129 € 1.500–3.000
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5153 Leberkrug Gmunden, um 1700 eramik aus ockerfarbenem Scherben, weiß und manganK farben glasiert und blau und manganfarben staffiert; die Wandung mit mangangespritztem Dekor, seitlich und auf der Vorderseite mit Kartuschen mit Reiterdarstellung und Stadtansichten; Zinnmontierung- und deckel; H. 23 cm € 10.000–20.000
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5154 Walzenkrug „Mater Dolorosa“ Gmunden, 18./19. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Mater Dolorosa-Darstellung; Zinnmontierung und -deckel, der Deckel mit eingelegter Münze, bezeichnet „1 GULDEN 1837“; H. 22,4 cm € 800–1.600
5155 Doppelhenkelschüssel Gmunden, 18./19. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; im Spiegel mit Betendem, darunter bezeichnet; „Der geliebte Jüngling S. Aloysius Lehrer Mitschüler und Blutzeugn Jesu Christi und Beispiel der lieben Jungen (?) für uns“, die Fahne mit Blumendekor; rückseitig mit geritzter Nr. „9“; Dm. 31,4 cm (exkl. Henkel) € 500–1.000
5156 Walzenkrug Gmunden, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung K auf der Vorderseite mit Frauendarstellung mit Kranz und Fuchs, der durch ihren Rock springt, oben bezeichnet mit „Wan mier der fux will durch lauffen/ thue ich imb dhar beyn auff ausraissen“; H. 20 cm € 800–1.600
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5157 Schüssel „S. Maria“ Gmunden, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel K mit Maria Lactans, darunter bezeichnet „S.Maria“, die Fahne mit Blaumalerei; rückseitig mit altem Stempel; Dm. 30,5 cm € 500–1.000
5158 Doppelhenkelschüssel „S. Matheus“ Gmunden, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß glasiert und farbig staffiert; im Spiegel der K Evangelist Matthäus mit Engel, darüber bezeichnet „S.Matheus“, die Fahne mit Blaumalerei; mit Rissbildung; Dm. 31 cm (exkl. Henkel) € 500–1.000
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5159 Fächerplatte Oberösterreich, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne braun- und weiß geflammt glasiert; 25 × 23 cm € 600–1.200
5160 Fächerplatte Oberösterreich, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne braun- und weiß geflammt glasiert; rückseitig mit Montierungsöse; 24,6 × 20,2 cm € 600–1.200
5161 Weihwasserbehältnis wohl Gmunden, 17./18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß und blau geflammt glasiert; K Spiegelglas; stellenweise bestoßen und restauriert; H. 28 cm € 500–1.000
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5162 Schüssel Gmunden, 19. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig mit geritzer Nr. „8“; rückseitig mit leichter Rissbildung; Dm. 33,8 cm € 500–1.000
5163 Schüssel Gmunden, 19. Jahrhundert eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig mit geritzter Nr. „8“; Dm. 33 cm € 500–1.000
5164 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig mit 1 Montierungsöse; 27 × 24 cm € 800–1.600
5165 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; 27 × 24,1 cm € 800–1.600
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5166 Doppelhenkelschüssel Gmunden, 19. Jahrhundert eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig mit geritzter Nr. „9“; Dm. 36,2 cm (exkl. Henkel) € 500–1.000
5167 Doppelhenkelschüssel Gmunden, 19. Jahrhundert eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; Dm. 32,4 cm (exkl. Henkel) € 500–1.000
5168 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus rotbraunem Scherben, K Spiegel und Fahne grün glasiert; rückseitig mit 1 Montierungsöse; 24 × 22,3 cm € 500–1.000
5169 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und blassgrün marmoriert glasiert; rückseitig mit 1 Montierungsöse; 27,2 × 26,2 cm € 600–1.200
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5170 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig 1 Montierungsöse; 26,7 × 24,3 cm € 600–1.200
5171 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel K und Fahne weiß- und grün geflammt glasiert; rückseitig mit 1 Montierungsöse; 28 × 24,8 cm € 800–1.600
5172 Fächerplatte Gmunden, um 1700 eramik aus hellem Scherben, Spiegel und Fahne weiß- und grün K geflammt glasiert; der Spiegel mit reliefiertem Dekor; 27 × 23 cm € 800–1.600
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5173 Birnkrug „Bäcker“ Niederösterreich, 19. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, K weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Zunftzeichen der Bäcker; Zinndeckel, der Deckel mit eingelegter Münze mit Doppeladler mit Wappen und bezeichnet „MDM“; H. 27,2 cm € 300–600
5174 Birnkrug „Prost“ Niederösterreich, 19. Jahrhundert eramik aus rotbraunem Scherben, K weiß glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Mann mit erhobenem Bierkrug und Hund; auf der Unterseite mit Monogramm „IM“; Zinnmontierung und -deckel, Zinndeckel beschädigt; H. 28,6 cm € 300–600
5175 Birnkrug „Flötenspieler“ Niederösterreich, 19. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; die Wandung auf der Vorderseite mit Flötenspieler; auf der Unterseite bezeichnet „F“; Zinnmontierung und -deckel; H. 29,5 cm € 300–600
5176 Deckelkanne 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben; weiß K glasiert, farbig staffiert; leichte Absplitterung am Deckelrand; H. 18,5 cm (Inkl. Deckel) € 200–400
5177 Deckelkanne 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben, weiß K glasiert und farbig staffiert; der Deckel mit Bruchstelle, fachgerecht restauriert; Absplitterungen am Fuß und Deckelrand; H. 16 cm (inkl. Deckel) € 300–600
5178 Deckelkanne Holíč, Slowakei, 18. Jahrhundert eramik aus hellem Scherben; farbig K glasiert und staffiert; auf der Unterseite gemarkt mit „H“; 1 Chip seitlich an der Wandung, restauriert; H. 18,5 cm (inkl. Deckel) € 200–400
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Auktionsbedingungen
Gebühren
Auszug aus der Geschäftsordnung
Für Käufer
Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.
Käuferprovision
Geschäftsordnung Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar. Mindestverkaufspreis (Limit) Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen. Echtheitsgarantie Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von zwei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt. Katalogangaben Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr. Ausrufpreis und Zuschlag Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen. Gerichtsstand, Rechtswahl Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten bestehenden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart. Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufge tragen hat. CITES-Genehmigungen Das Objekt (im Katalog mit l gekennzeichnet) erfordert eine Genehmigung nach dem Artenhandelsgesetz. Die für einen Verkauf benötigten Dokumente liegen uns vor. Für den Export in Nicht- EU- Staaten sind womöglich (weitere) CITES Genehmigungen erforderlich, die durch den Käufer zu beschaffen sind. Gerne übernimmt das Auktionshaus im Auftrag und auf Kosten die Antragstellung. Einfuhr, Ausfuhr Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist unter Umständen eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig. Das Auktionshaus beschafft solche Genehmigungen nur auf besonderen Wunsch des Käufers und gegen Bezahlung der damit verbundenen Kosten. Bei Objekten, die dem Artenschutz unterliegende Bestandteile toter Lebewesen aufweisen, können wir keine Gewähr dafür übernehmen, dass sie aus Österreich exportiert oder in andere Länder importiert werden dürfen. Wir sind aber auf Wunsch unserer Kunden und gegen Kostenersatz bereit, für sie Verfahren zur Genehmigung der Ausfuhr/Einfuhr zu führen. Allgemeine Hinweise Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen. Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
30 % 25 % 17 %
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 25 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 20,8 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 14,2 % Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten. Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei. Gebote nach der Auktion (Nachverkauf) Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert. Verzugszinsen 12 % pro Jahr des Meistbotes Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr. Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot
Für Verkäufer Verkäuferprovision nach Vereinbarung Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis € 100 Vorschusszinsen 12 % pro Jahr
Katalogabonnement Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich € 130 Europa € 150 Übersee € 200
Conditions of Auction
Fees
Extract from the rules of procedure
For buyers
The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you.
Buyer’s commission
Rules of business Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be found on our website: www.imkinsky.com. Reserve price (Limit) Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/limit) usually matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it. Guarantee of authenticity The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for two years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue. Catalogue descriptions Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufactureetc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions. Starting price & hammer price The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the reserve price. Governing law and jurisdiction The site for the dealings between Auktionshaus im Kinsky and the purchaser is the address of Auktionshaus im Kinsky. All legal dealings or conflicts between persons involved in the auctions are governed by Austrian law, place of jurisdiction shall be the courts for the First District of Vienna. Insurance All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The res ponsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so. CITES permits The item (marked with “l” in the catalogue) requires a permit under the Species Trade Act. We have all the necessary documents for the sale. Additional CITES permits may be required for export to non-EU countries, and these must be obtained by the buyer. However, the auction house would be happy to submit the application on the buyer’s behalf and cover the cost. Import/Export Some works of art may be exported from Austria with the permission of the Federal Monuments Office only. The auction house shall obtain such permissions only by special request of the buyer and after payment of the costs involved. In the case of objects containing components of dead organisms that are subject to species protection, we cannot guarantee that they may be exported from Austria or imported into other countries. However, at the request of our customers and against reimbursement of costs, we are prepared to conduct export/ import licensing procedures on their behalf. General information The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Subject to differential taxation the buyer’s commission is on the hammer price up to € 500.000 on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000 on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000 including 20% sales tax Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000 on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000 on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000 plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
30% 25% 17%
25% 20,8% 14,2%
If the works of art are transported to non-EU countries and export papers are provided, the purchase is VAT-exempt. Bids after the auction (post-auction sale) Buyer’s commission 35% Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days. Droit de suite Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50.000, 3% of the next € 150.000, 1% of the next € 150.000, 0.5% of the next € 150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12.500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2.500. Collection of items bought at auction Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance. Interest on late payments 12% per annum from the purchase price Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside. Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk. Broker fee 1,2% of the hammer price
For sellers Seller’s commission by agreement Catalogue fees for images Minimum price: € 100 Advance payment interest 12% per annum
Catalogue subscription Annual subscription (including shipping costs): Austria € 130 Europe € 150 Overseas € 200
Ihr Team
Geschäftsführung
Michael Kovacek T +43 1 532 42 00 Geschäftsführer, Sachverständiger für Gemälde & Antiquitäten
Sensal
Monika Uzman T +43 1 532 42 00-22 Außerhalb der Öffnungszeit: M +43 664 421 34 59 monika.uzman@gmail.com
Repräsentanz
Mag. Elisabeth Skofitsch-Haas M +43 676 450 67 50 skofitsch@imkinsky.com im Kinsky Graz, A-8010 Graz, Kaiser Josef Platz 5 / Eingang Ecke Mandellstraße Alle Sparten Steiermark & Kärnten
Dr. Ernst Ploil T +43 1 532 42 00 Geschäftsführer, Gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Jugendstil & Design
Client Advisory & Private Sale
Mag. Roswitha Holly M +43 699 172 922 33 holly@imkinsky.com Client Advisory, Gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Gallus Pesendorfer, MA M +43 699 172 922 43 pesendorfer@imkinsky.com Client Advisory, Private Sale
Service & Rechnungswesen Kommunikation
Mag. Claudia Schneidhofer T +43 1 532 42 00-48 schneidhofer@imkinsky.com
Heidi Hofmann, BA T +43 1 532 42 00-16 hofmann@imkinsky.com
Lilith Waldhammer, BA T +43 1 532 42 00-31 waldhammer@imkinsky.com
Paulina Panhofer T +43 1 532 42 00-11 panhofer@imkinsky.com
Mag. Valerie Gaber, BA Bakk. phil. T +43 1 532 42 00-24 gaber@imkinsky.com
Logistik
Robert Mayr T +43 1 532 42 00-18 mayr@imkinsky.com Transport
Thomas Cerny T +43 1 532 42 00-36 cerny@imkinsky.com
ExpertInnen 1010 Wien, Freyung 4 office@imkinsky.com
Mag. Kareen M. Schmid T +43 1 532 42 00-20 schmid@imkinsky.com Alte Meister, Spartenleitung, Gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Mag. Monika Schweighofer T +43 1 532 42 00-10 schweighofer@imkinsky.com Gemälde des 19. Jh., Spartenleitung
Mag. Claudia Mörth-Gasser T +43 1 532 42 00-14 moerth-gasser@imkinsky.com Moderne Kunst, Spartenleitung, Gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Mag. Astrid Pfeiffer T +43 1 532 42 00-13 pfeiffer@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst, Spartenleitung
Judith Kuthy, BA BEd Cert GA T +43 1 532 42 00-19 kuthy@imkinsky.com Schmuck, Antiquitäten, Jugendstil & Design
Miriam Bankier, BA MA T +43 1 532 42 00-66 bankier@imkinsky.com Uhren, Antiquitäten, Jugendstil & Design
Barbara Berger, BA T +43 1 532 42 00-43 berger@imkinsky.com Moderne Kunst
Expertenassistenz
Maximiliane Seng, MA T +43 1 532 42 00-33 seng@imkinsky.com Alte Meister, Gemälde des 19. Jh.
Kimberley Fetko, MA T +43 1 532 42 00-28 fetko@imkinsky.com Alte Meister, Gemälde des 19. Jh.
Valerie Pauß, BA BA T +43 1 532 42 00-26 pauss@imkinsky.com Moderne Kunst
Melissa Huber, MA T +43 1 532 42 00-17 huber@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst
Katharina Fischer T +43 1 532 42 00-41 fischer@imkinsky.com Zeitgenössische Kunst
Lukas Schullin Gemmologe
Prof. Kristian Scheed Uhren
Michael Bernaschek Armbanduhren
Externe Experten
Dr. Hansjörg Krug Alte Grafik, Zeichnungen und Bücher
Dr. Herbert Schullin Schmuckexperte
Magdalena Muth, BA T +43 1 532 42 00-21 muth@imkinsky.com Antiquitäten, Jugendstil & Design, Schmuck & Uhren
P R I V A T E
S A L E S
Sind Sie am Verkauf oder Kauf eines Kunstwerkes abseits unserer Auktionen interessiert? Unsere Expertise ist Ihr Erfolg
Gallus Pesendorfer, MA Private Sale & Client Advisory +43 699 172 92 243 pesendorfer@imkinsky.com
Wir sind Ihr richtiger Ansprechpartner für den diskreten und professionellen Umgang mit Kunst.
E R B S C H A F T E N
N Ä C H L Ä S S E
S A M M L U N G E N
Haben Sie Gemälde, Antiquitäten, Schmuck oder Uhren geerbt? Möchten Sie Teile Ihrer Sammlung veräußern? Unsere Expertise ist Ihr Erfolg
SAMMLUNG ERNA WEIDINGER
Naturperlenbrosche mit Diamanten Schätzpreis: € 70.000–140.000 erzielter Preis: € 250.000
Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose und unverbindliche Schätzung und Beratung office@imkinsky.com | +43 1 532 42 00
Kamm, Frankreich, 16. Jh., Kat. Nr. 5081
Gotisches Minnekästchen, Frankreich, 15. Jh., Kat. Nr. Lot 5082
Hermann Armin Kern (Detail), Kat. Nr. 5026
Hermann Armin Kern (Detail), Kat. Nr. 5027
! Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen. Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises.
„Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“ “Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely identifiable and have an estimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.”
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich: Michael Kovacek & Dr. Ernst Ploil, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie: Peter Griesser, Ines Schranz, Auktionshaus im Kinsky GmbH Satz, Druck, Bindung: Print Alliance HAV Produktions GmbH, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, office@printalliance.at, www.printalliance.at Design: Alexander Rendi — Florian Cerny
Kaufauftrag / Order Bid An / To Auktionshaus im Kinsky GmbH Palais Kinsky Freyung 4 A-1010 Wien
n n
durchzuführen durch das Auktionshaus carried out by the auction house durchzuführen durch telefonisches Mitbieten* bidding by telephone*
T +43 1 532 42 00 F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com www.imkinsky.com
n
durch Frau Sensal Monika Uzman by Broker Mrs. Monika Uzman
Ich kenne die auf der Rückseite wiedergegebene Geschäftsordnung** der Auktionshaus im Kinsky GmbH sowie die Gebühren für Käufer und akzeptiere sie. Auf deren Grundlage beauftrage ich Sie, folgende Gebote für mich abzugeben. I know the rules of procedure (on the reverse)** of Auktionshaus im Kinsky GmbH as well as the fees for buyers and I accept them. On the basis of the included terms and conditions of auction I give the order to submit the following bids for me. Katalog-Nr. Lot-No.
n n
Künstler/Titel (Stichwort) Artist/Title (description)
Gebot bis Euro (€) Top Limit of Bid in Euro (€)
Erhöhen Sie bei Notwendigkeit mein Gebot um ein weiteres (ca. 10 %) If required please increase my bid by one call (approx. 10%) Sollten Sie mich telefonisch nicht erreichen können, soll das Auktionshaus bis zu einem Preis von € für mich mitbieten. Should you not be able to reach me by phone during the auction sale, the auction house shall bid on behalf of me up to the price of €
.
Name
Straße / Street
PLZ, Ort / Zip Code, City
Telefon / Phone
Land / Country
Telefax Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. / Place of fulfilment and jurisdiction is Vienna. * Sie sind damit einverstanden, dass Ihre Telefongespräche von uns aufgezeichnet werden. / By using our services, you agree that we may record your telephone calls. ** Die vollständige Geschäftsordnung können Sie unserer Webseite www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. / The entire rules of procedure can be viewed on our website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request.
Ort, Datum / Place, Date
Unterschrift / Signature Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
Informationen und Gebühren für Bieter/Käufer
Information and Fees for Buyers/Bidders
1) Preise: Die angegeben Schätzpreise stellen die unteren und oberen Schätzpreise der Objekte dar. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.
1) Prices: In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts.
2) Schriftlich mitbieten: Sie können schriftliche Gebote abgeben. Tragen Sie für das gewünschte Kunstobjekt die Katalognummer und Ihr maximales Gebot ein. Wir werden in der Auktion bis zu diesem Betrag für Sie bieten. Sie erhalten das von Ihnen gewünschte Objekt zum geringstmöglichen Preis.
2) Written bids: You can place written bids. Enter the catalogue number and your maximum bid for the work of art you wish to buy. At the auction we will bid for you up to this price. You will receive the requested item at the lowest possible price.
3) Telefonisch mitbieten: Sie können an der Auktion telefonisch teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte senden Sie uns Kaufund Telefongebote bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion zu. Tragen Sie die Katalognummer und Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Auktion erreichbar sind, ein. Wir werden Sie anrufen. Dafür, dass eine telefonische Verbindung zustande kommt, können wir aber keine Haftung übernehmen.
3) Telephone bids: You may also participate in the auction via telephone. In this case, written notification shall be sent to the auction house at least one day before the auction takes place. Such written announcement shall contain the item and the catalogue number, as well as the bidder’s name, address and telephone number. The auction house shall make every effort to provide the telephone connection in the best possible manner, but will not assume any warranty for its execution.
4) Bieten durch einen Sensal: Wenn Sie das Kästchen „Durch einen Sensal“ am Kaufauftrag markieren, geben wir Ihre Gebote an den Sensal weiter. Wenn zwei gleich hohe Gebote vorliegen, hat der Sensal Vorrang. Zum Kaufpreis fällt zusätzlich eine Sensalgebühr von 1,2 % vom Meistbot an.
4) Bids by a Broker: If you tick the box “By a Broker” on the order bid, we will hand your bids over to a Broker. If two bidders make the same bid, the bid by the Broker takes precedence. A Broker fee of 1.2% of the highest bid is due in addition to the purchase price.
Senden Sie Ihre Kaufaufträge bitte rechtzeitig per Fax (+43 1 532 42 00-9) oder Email (office@imkinsky.com).
Please send your order bids in time by fax (+43 1 532 42 00-9) or email (office@imkinsky.com).
5) Online Bieten: Sie können an der Auktion auch online teilnehmen. Ihr Gebot wird dabei wie eines aus dem Saal behandelt. Sie müssen sich dazu unter dem Link auction.imkinsky.com registrieren. Klicken Sie auf „Registrieren“ und Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Das Mitbieten ist erst nach Bearbeitung durch uns möglich.
5) Online Bidding: You can also participate in the auction online. Your bid will be handled as if it came from the auction room. Simply register at auction.imkinsky.com by clicking on “register” and you will receive a confirmation email. You will be able to bid as soon as we have processed your application.
6) Rechnung: Ihre Rechnung wird anhand der von Ihnen bekanntgegebenen Daten ausgestellt. Auch eine UID-Nummer bitten wir Sie vor der Auktion zu nennen.
6) Invoice: Your invoice will be issued based on the data you have provided. Also, if you have a VAT-ID number, please tell us before the auction.
7) Kaufpreis: Der Kaufpreis setzt sich aus dem Meistbot und der Käuferprovision zusammen.
7) Purchase price: The purchase price is composed of the highest bid and the buyer’s commission.
Käuferprovision:
Buyer’s Commission:
Bei Differenzbesteuerung beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Subject to differential taxation the buyer’s commission is 30 % on the hammer price up to € 500.000 25 % on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000 17 % on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000 including 20% sales tax
30% 25% 17%
Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit ▲ gekennzeichnet, oder im Fall einer Ausfuhr in Nicht-EU Staaten) beträgt die Käuferprovision für den unter € 500.000 gelegenen Teil des Meistbots 25 % für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots bis € 5.000.000 20,8 % für den € 5.000.000 übersteigenden Teil des Meistbots 14,2 % Zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Im Falle eines Exports ist die Einfuhrumsatzsteuer des Empfängerstaates nicht enthalten.
Subject to normal taxation (marked with “▲” or intended for export to non-EU countries) on the hammer price up to € 500.000 on the part of the hammer price in excess of € 500.000 up to € 5.000.000 on the part of the hammer price in excess of € 5.000.000 plus 13% VAT with paintings or 20% VAT with antiques Please note that these fees exclude any import VAT in the state of destination in case of an export.
8) Gebote nach der Auktion (Nachverkauf) Käuferprovision 35 % Mit der Übermittlung des Kaufauftrags sind Sie 14 Tage an diesen gebunden.
8) Bids after the auction (post-auction sale) Buyer’s commission 35% Please note that you are bound to this offer for a term of 14 days.
9) Zahlungsbedingungen: Die Bezahlung ersteigerter Kunstobjekte hat innerhalb von 8 Tagen zu erfolgen – entweder bar oder mit Bankomatkarte – während unserer Öffnungszeiten oder durch Überweisung. Sie können die ersteigerten Kunstwerke auch mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. In diesem Fall verrechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Kaufpreises.
9) Terms of payment: Items purchased in an auction are payable within 8 days – either in cash or debit card – during our opening hours or by transfer. You can also use your credit card to pay for the works you bought at the auction. We charge an administrative fee of 2% of the purchase price for credit card payments.
10) Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
10) Droit de suite: Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit the suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0,5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
11) Gerichtsstand: Sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Bietern und dem Auktionshaus liegt die Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH zugrunde. Mit einem Gebot erklärt der Bieter, die Geschäfts ordnung zu kennen und zu akzeptieren. Die Geschäftsordnung kann der Webseite www.imkinsky.com entnommen werden; sie wird auf Wunsch auch zugesandt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Es gilt österreichisches Recht.
11) Jurisdiction: All privities of contract between the bidder and the auction house underlie the rules of procedure of Auktionshaus im Kinsky GmbH. In making a bid the bidder confirms to know and to accept the rules of procedure. The rules of procedure can be viewed on our Website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Place of fulfilment and of jurisdiction is Vienna. Austrian law applies.
12) Allgemeine Hinweise: Das Auktionshaus behält sich vor, eine Sicherheit in Höhe von 10 % des oberen Schätzwertes in Form einer Bankgarantie oder einer vergleichbaren Besicherung zu verlangen. Sämtliche Überweisungen sind spesenfrei für das Auktionshaus durchzuführen. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel, technische Dienstleistungen, Störungen oder Ausfälle der Internet- und Telefonverbindung.
12) General information The Auction House reserves the right to request a deposit, bank guarantee or comparable other security in the amount of 10% of the upper estimate. All bank transfers are to be made free of charge for the Auction House. The Auction House assumes no liability for any errors, technical services, breakdown, or failure of the Internet and Telephone connection.
Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
25% 20,8% 14,2%
Österreichische Privatsammlung Gemälde des 19. Jahrhunderts
Barbarini, Emil ® 5032–5034, 5036, 5037, 5045 Baudit, Amédée ® 5055 Bensa, Alexander Ritter von ® 5044 Blau, Tina ® 5053 Brunner, Josef ® 5008 Charlemont, Hugo ® 5050 Chwala, Adolf ® 5065 Dufaux, Frédéric ® 5038 Duxa, Carl ® 5047 Egner, Marie ® 5049 Engelhart, Josef ® 5052 Gauermann, Friedrich ® 5001, 5007 Gedlek, Ludwig ® 5042 Ginovszky, Josef ® 5016 Halauska, Ludwig ® 5011 Hamza, Johann ® 5048 Heffner, Karl ® 5063 Heicke, Joseph ® 5009 Hengeler, Adolf ® 5041 Hörmann, Theodor von ® 5062 Jettel, Eugen ® 5057 Kern, Hermann Armin ® 5019–5031 Kurzbauer, Eduard ® 5043 Larwin, Hans ® 5058 Lichtenfels, Eduard Peithner Ritter von ® 5010, 5064 Mahlknecht, Edmund ® 5006 Neder, Johann Michael ® 5002, 5003 Petit, Eugène ® 5051 Pettenkofen, August Xaver Karl Ritter von ® 5039, 5040 Raffalt, Ignaz ® 5004 Reiter, Johann Baptist ® 5013, 5015, 5017 Schindler, Emil Jakob ® 5060 Seitz, Johann Georg ® 5012 Semenovich Samokish, Nikolai ® 5046 Thomassin-Renardt, Désiré ® 5059 Thoren, Otto von ® 5056, 5061 Tueshaus, Friedrich ® 5014 Venne, Adolf van der ® 5005 Wegmayr, Sebastian ® 5018 Wisinger-Florian, Olga ® 5054 Zimmermann, Albert August ® 5035
Sechskantige Habaner Schraubflasche, Slowakei, datiert „1660“, Kat. Nr. 5122, € 6.000–12.000
imkinsky.com Habaner Breitrandteller, Slowakei, datiert „1691“, Kat. Nr. 5114, € 4.000–8.000