Newsletter 20 Mai 2019
Thema / Seite 6
Eröffnung der Alumni-Lounge In der Elefant Bar auf dem Campus Horw.
Einblick / Seite 8
Einblick / Seite 16
Stiftung Hochschule Luzern
Mentor aus Passion
Die Alumni unterstützt den International Scholarship Award
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Mit Alumnus Eric Kuhn-Plüss im Gespräch
EDITORIAL
INHALT
Liebe Alumni «Super», lautete der Kommentar einiger unserer Mitglieder zu unserer neuen Alumni-Lounge, die wir im Rahmen der Ver einsversammlung in der Elefant Bar auf dem Horwer Campus eingeweiht haben. Uns freut es sehr, dass wir nicht nur ein Studierendenprojekt mitunterstützen, sondern auch eine sichtbare Präsenz an der Hochschule Luzern haben. Für unsere neue Ausgabe haben wir mit vielen Alumni gesprochen, die sich bei uns engagieren, und sie nach ihrem Berufsweg gefragt. Vielleicht ist das ja auch eine Anregung, bei uns aktiv mitzuwirken, z.B. als Mentorin beziehungsweise Mentor wie Eric Kuhn-Plüss, dessen Interview auf Seite 16 zu lesen ist. Die ZEBI ist für uns ein Kanal nach aussen, wo wir der Region zeigen können, dass eine duale Ausbildung mit einem FH-Studium eine ausgezeichnete Berufsgrundlage bildet. Wir zeigen Impres sionen vom letzten Mal und freuen uns schon auf euren Besuch im nächsten November – auch gerne mit eigenem Nachwuchs! Die Hochschule Luzern hat über ihre Stiftung einen Stipendienfonds ins Leben gerufen, mit dem internationale Masterstudierende gefördert werden. Wir als Alumni engagieren uns mit. Über die Hintergründe des Stipendienfonds wird auf Seite 8 berichtet.
Wenn Gebäude kommunizieren, verstehen wir ihre Sprache. Die Digitalisierung macht’s möglich #CreatingPerfectPlaces
Und in eigener Sache: Wir haben an der Mitgliederversammlung zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Nicolasa Caduff (Design & Kunst) und Martin Bötschi (Technik & Architektur). Sie arbeiten bereits seit einigen Monaten im Vorstand mit und ergänzen unser Team perfekt. Leider haben sich Dominik Schürmann vom Vorstand und Susanne Furrer von der Geschäftsstelle dazu entschlossen, ihre Aufgaben abzugeben. Susanne wird innerhalb der Hochschule eine andere Tätigkeit übernehmen und Dominik wird dem Verein als Mitglied in der Departementsgruppe erhalten bleiben. On y va – auf geht’s in die neue Saison, wir freuen uns auf euch. Herzlich Selina
Rund 90 Prozent des Lebens verbringen wir in Gebäuden. Sie sind mehr als nur Orte, an denen wir arbeiten und wohnen. Gebäude liefern Daten, sagen uns wie sie sich fühlen, was ihnen fehlt. Mit unserem Know-how in Safety, Security und Comfort und unserem ganzheitlichen Portfolio arbeiten wir jeden Tag daran, Gebäude zu verstehen, sie zu optimieren um damit Ihr Leben zu verbessern. Gemeinsam schaffen wir «Perfekte Orte».
Selina Villiger Alumni Hochschule Luzern
siemens.ch/buildingtechnologies
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Zwei frische Gesichter im Vorstand
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Eröffnung der Alumni-Lounge in der Elefant Bar
Seite 5
Impressionen ZEBI: Alumni fördert die duale Berufsbildung
Seite 6
Die Hochschule Luzern will noch internationaler werden
Seite 8
Der Mehrwert des interdisziplinären Austausches
Seite 10
Alumni zeigen ihre Abschlussarbeiten
Seite 12
Mittendrin: das IBR ist 40 Jahre jung
Seite 14
Mentor aus Passion
Seite 16
News & Stories: Die neue Plattform der Hochschule Luzern
Seite 18
«Man ist sozusagen Künstlerin und Managerin in einem»
Seite 20
Aktuelles Departement Musik
Seite 22
Veranstaltungen und Benefits
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IMPRESSUM Herausgeber: Alumni Hochschule Luzern, Werftestrasse 4, 6002 Luzern, info@alumnihslu.ch, www.alumnihslu.ch Geschäftsstelle: info@alumnihslu.ch Redaktion: Alexandra Richter, alexandra.richter@hslu.ch Gestaltung: Stefanie Rubicondo, info@suedwerk.ch Inserate: Adrian Lüthi, Telefon 043 244 74 54 adrian.luethi@fhschweiz.ch Auflage: 6’000 Ex. Erscheinungsweise: 2 x pro Jahr, als Beilage INLINE Druck: beagdruck, Emmenbrücke
RÜCKBLICK ALUMNI VEREINSVERSAMMLUNG
EINBLICK ALUMNI HOCHSCHULE LUZERN
Zwei frische Gesichter im Vorstand
Eröffnung der Alumni-Lounge in der Elefant Bar
An der Vereinsversammlung dominierten personelle Veränderungen die Traktanden. Die Geschäftsführerin Susanne Furrer wurde verabschiedet, daneben konnten zwei neue Vorstandsmitglieder sowie ein neues Ehrenmitglied begrüsst werden.
Mit der Alumni Lounge ist der perfekte Ort entstanden, wo sich Ehemalige und Studierende zum ungezwungenen Austausch treffen können. Die Chemie zwischen Alumni und der Crew der Elefant Bar stimmt. Nicht nur wegen des Zustupfs aus der Vereinskasse.
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icht an dicht stehen die Leute beim Apéro, Flaschen werden geöffnet, Gläser klingen. Die Stimmung ist gelöst. Nicht alle, die an der baldigen Vereinsversammlung teilnehmen werden, finden in der Alumni Lounge Platz. Die übrig gebliebenen mischen sich mit Studierenden, die teilweise vor dem Holzbau stehen oder auf den Stufen sitzen und ihr Feierabendbier geniessen. Seit der Eröffnung der Elefant Bar im vergangenen Herbst gehört dies donnerstags und freitags inzwischen zum gewohnten Bild am Departement Technik & Architektur in Horw.
Einstimmigkeit bei allen Traktanden.
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er Aufwand für Geschenkkörbe und Weinflaschen dürfte dieses Jahr vermutlich leicht über dem Durchschnitt liegen. Grund dafür sind mehrere personelle Veränderungen im Verein, die teilweise bereits vollzogen und nun am 12. April offiziell gemacht wurden. Viel Einsatz, auch bei Berg- und Talfahrten Nach vier Jahren hat Dominik Schürmann den Vorstand verlassen. Er hatte entscheidenden Anteil am Aufbau der Departementsgruppe Informatik, die er auch vertrat. Bereits im Studier endenrat hatte er eine aktive Rolle einge4
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nommen. Verabschiedet wurde auch die langjährige Geschäftsführerin Susanne Furrer. Präsident Konrad Amstutz lobte ihren grossen Einsatz und ihr Engagement über all die Jahre: «Sie hat vieles mitorganisiert und mitaufgebaut, dies neben dem Daily Business.» Junge rücken nach Im gleichen Zug kann unser Verein zwei frische Gesichter im Vorstand begrüssen. Nicolasa «Nico» Caduff vertritt neu die Departementsgruppe Design & Kunst. Sie hat einen Bachelor of Arts in Design Management, International, absolviert und besucht derzeit den Master-Studiengang Applied
Information und Data Science an der Hochschule Luzern. Ebenfalls mit einem Applaus in den Vorstand gewählt wurde Martin Bötschi. Er hat sein Bachelorstudium in Gebäudetechnik 2018 abgeschlossen und arbeitet bei der RMB Engineering AG. Er vertritt die Gruppe Technik & Architektur zusammen mit Mario Heggli. Als gelungener Abschluss wurde Stefan Schuler, bis letztes Jahr im Vorstand, für sein langjähriges Engagement mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Er hat von 1988 bis 1993 am damaligen «Tech» studiert und sich während Jahren mit Herzblut im Verein engagiert.
Eröffnung der Alumni Lounge Der Apéro ist gleichzeitig die Eröffnung der Alumni Lounge, die mit ihrem prägnanten Schriftzug an der Wand neu einen Teil der Elefant Bar einnimmt. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Alumni Hochschule Luzern und dem Verein Campusbar Horw, der die Elefant Bar betreibt und sich aus Studierenden zusammensetzt. «Für uns ist das der ideale Ort, um mit Studierenden in Kontakt zu kommen, sie mit einzubeziehen», erklärt Initiator Martin Bötschi. Das neue Alumni-Vorstandsmitglied ist bereits frühzeitig auf die Crew der Elefant Bar zugegangen: «Als wir erfahren haben, dass das Gebäude zu einer Campus Bar umgenutzt werden soll, haben wir die Initiative ergriffen.» Unterstützung der Campus Bar durch grosszügiges Sponsoring Im gleichen Zug unterstützt die Alumni Hochschule Luzern die Elefant Bar mit einem Beitrag von 3000 5
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Martin Bötschi eröffnet die Alumni Lounge mit einer kurzen Ansprache.
Franken, verteilt über zwei Jahre. Ein Zustupf, um den Anna Zweifel, Präsidentin des Vereins Campusbar Horw, froh ist: «Wir sind sehr dankbar dafür, das gibt uns einen gewissen finanziellen Puffer für den Betrieb.» Zusätzlich hofft Bötschi, der Campus Bar von Seiten der Alumni auch mal personell auszuhelfen zu können, «mit Humankapital», wie er sagt. Die Elefant Bar, ein nachhaltiges Studierendenprojekt Die Bar sei gut angelaufen, freut sich Anna Zweifel. Nebst den servierten Getränken, abends auch alkoholische, seien die Piadina sehr beliebt. Wobei
sie hervorhebt, dass das Angebot der Mensa nicht konkurrenziert, sondern ergänzt werde. «Wir haben auch schon zusammengearbeitet, was sehr gut geklappt hat.» Der Holzbau, der innert Kürze zum beliebten Campus-Treffpunkt avanciert ist, war ursprünglich eine Projektarbeit von Studierenden der Technik & Architektur im Rahmen des Solar Decathlon Europe 2014. Dort hat das innovative Gebäude den fünften Gesamtrang von insgesamt zwanzig Teilnehmenden aus ganz Europa geholt. Danach wurde ein neuer Zweck dafür gesucht. Wie sich zeigt, wurde er nicht nur gefunden, sondern hat auch genau einen Nerv getroffen.
EINBLICK ALUMNI HOCHSCHULE LUZERN
Impressionen ZEBI: Alumni fördert die duale Berufsbildung
Umwelt besucht und zahlreiche InputGespräche mit Fach- und Führungspersonen oder Auszubildenden geführt. Die Impressionen des Events vermitteln einen guten Eindruck der positiven und angeregten Stimmung während der Führungen (Bilder: Ingo Hoehn). «Die ZEBI ist für die Alumni Hochschule Luzern eine hervorragende Möglichkeit, sich für das duale Bildungssystem stark zu machen», so Konrad Amstutz, Präsident der Alumni Hochschule Luzern. «In einem sehr persönlichen Rahmen finden einzigartige Rundgänge mit herausragenden Persönlichkeiten statt. Sie erlauben einen Einblick in die Erfahrungen der Botschafterinnen und Botschafter, die sie seit der eigenen Lehrzeit machten. Zudem zeigen sie die grosse Bandbreite der Möglichkeiten nach der Lehre auf». Die Besucher schätzen den persönlichen Einblick und Austausch – so werden die Möglichkeiten, welche das Schweizer Bildungssystem bietet, fassbar. Weil die Bilanz so positiv ausfällt, will die Alumni Hochschule Luzern auch dieses Jahr die Führungen an der ZEBI durchführen, bestätigt Konrad Amstutz: «Es ist für mich jedes Mal eine Freude zu sehen, mit welchem Herzblut sich unsere Botschafterinnen und Botschafter für das duale Bildungssystem einsetzen. Je nach persönlicher Agenda bleiben sie oft noch ein bisschen länger und pflegen den Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ich freue mich bereits auf die nächste ZEBI».
Zum zweiten Mal organisierte die Alumni Hochschule Luzern 2018 «Mit CEOs an die ZEBI». Namhafte Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik gaben Einblick in ihre persönlichen Werdegänge und zeigten angehenden Lernenden und interessierten Erwachsenen verschiedene Karrierewege auf.
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ie Kooperationsveranstaltung der Alumni Hochschule Luzern und dem Dachverband FH SCHWEIZ «Mit CEO's an die ZEBI» ist Teil des Projektes «Steig ein. Steig auf», das von der Stiftung FH SCHWEIZ unterstützt wird. Dieses Projekt fördert die Berufsbildung, informiert über die Lehrstellensuche und visualisiert die Schweizer Bildungslandschaft. Weitere Infos: www.steigeinsteigauf.ch
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Dank ihrem Netzwerk konnte die Alumni Hochschule Luzern auch für die letzte ZEBI interessante Persönlichkeiten für die beliebten Führungen gewinnen: Karin Kayser (Regierungsrätin Kanton Nidwalden), Markus Aeschbach (Direktor Aeschbach Chocolatier), Roger Britschgi (CEO Pangas AG) und Jörg Meyer (Direktor XUND Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz) geben ihre Erfahrungen mit Leidenschaft und Freude an die interessierten Jugendlichen und Alumni weiter. (Newsletter 19 berichtete). An vier aufeinanderfolgenden Tagen wurden insgesamt 24 Stände aus den Berufsbranchen Technik, Bildung, Lebensmittel, Soziales und
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1 Markus Aeschbach, Direktor Chocolatier Aeschbach, erzählt aus der Branche und erklärte, was bei einem Einstieg wichtig ist 2 Erfahrene Berufsleute vermittelten einen 3 Eindruck der verschiedenen Berufe.
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4 3 Direktor Jörg Meyer vom XUND Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (ganz rechts) gibt durch seine persönliche Geschichte Einblick in die Möglichkeiten des Schweizer Bildungssystems: «Die ZEBI gewährleistet direkte Kontakte und vielfältige Einblicke. Interessante Ansprechpersonen ermöglichen wertvolle Gespräche.» 4 Regierungsrätin Karin Kayser aus dem Kanton Nidwalden erläutert, welche Kompetenzen als Ingenieurin und Regierungsrätin gefragt sind. 5 Roger Britschgi, CEO Pangas AG, zeigt sich beeindruckt zu sehen, mit welchem Engagement die Aussteller (oft die jeweilige Lernenden) ihren Lehrberuf präsentieren und wie damit das Interesse bei den Schülern und Eltern geweckt wird. «Es entstehen dabei jeweils rasch gute Gespräche und ein sehr glaubwürdiger Informationsaustausch», so Roger Britschgi.
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EINBLICK STIFTUNG HOCHSCHULE LUZERN
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er ideale Standort Ich bin Sofia Skalisti, geboren und aufgewachsen in Zypern. Seit meiner Kindheit fasziniert mich Kunst in all ihren Formen. Meine Studienzeit begann in Perugia, mit einem Italienischkurs und einem kompletten Eintauchen in die lokale Kultur und das italienische Leben. Danach studierte ich Architektur und Hochbau in Genua, einer der sich am dynamischsten entwickelnden italienischen Städte der vergangenen zwanzig Jahre. Nach dem Studium arbeitete ich in verschiedenen Architektur- und Innenarchitekturbüros in Zypern, Luxemburg und Genf. In Luxemburg absolvierte ich ausserdem ein Praktikum im Infrastrukturdepartement des Europaparlaments. Gleichzeitig entwickelte ich meinen eigenen Brand handgemachter, gestrickter Produkte. Als ich in die Schweiz zog, realisierte ich, wie sehr sich dieses kleine Land von allem unterschied, was ich bisher erlebt hatte. Hier wurde mir zudem klar, dass Architektur nicht wirklich mein Lebenstraum war und so beschloss ich, meine Karriere neu aufzugleisen. Die Schweiz war ein idealer Standort für das Ausloten neuer Möglichkeiten. Ich verspürte den Wunsch, an meinem Brand zu arbeiten und diesen zu vermarkten. So lag es denn auch nahe, dass ich mich für den Master in Business Administration mit einem Major in Online Business & Marketing an der Hochschule Luzern – Wirtschaft bewarb. Bei meinem ersten Besuch in Luzern war ich überrascht von der Schönheit der Stadt und deren im Überfluss vorhandenen positiven Vibes. Der praxisorientierte Ansatz, die Möglichkeit, mit praktischer Arbeit zu lernen, beeinflusste meine Entscheidung für die Hochschule Luzern im Allgemeinen und den Lehrgang im Speziellen. Mein vielfältiger und kreativer Hintergrund ist wahrscheinlich meine grösste Stärke. Er ermöglicht es mir, auf unkonventionelle Weise und mit einer einmaligen Perspektive auf Projekte zuzugehen.
Sofia Skalisti aus Zypern studiert an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Mit ihrem vielfältigen und kreativen Hintergrund bereichert Sofia ihren Masterstudiengang Business Administration.
Die Hochschule Luzern will noch internationaler werden
Ein Auftrag an die Gesellschaft Sofia gehört zu 282 Masterstudierenden an der Hochschule Luzern, die aus dem Ausland stammen. Sie hat das Privileg, sich ein Studium in der Schweiz leisten zu können, inklusive der vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten. Die Stiftung Hochschule Luzern hat sich zum Ziel gesetzt, dies auch einem erweiterten Kreis zu ermöglichen. Das Projekt nennt sich International Academic Scholarship. «Wir möchten einen Fonds schaffen, der ausländischen Studierenden, die zwar gute Leistungen erbringen, aber keinen grossen finanziellen Spielraum haben, ein Masterstudium hier in Luzern ermöglicht», erklärt Xaver Büeler, Geschäftsführer der Stiftung.
Knapp sechs Prozent der Studierenden der Hochschule Luzern Hochschule Luzern kommen aus dem Ausland. Die Stiftung Hochschule Luzern will diesen Anteil bei den Masterstudierenden erhöhen. Unterstützt werden sollen Talente, die sich ein Studium in der teuren Schweiz nicht leisten können. Beim Projekt mit an Bord ist auch die Alumni Hochschule Luzern.
Warum aber setzt sich die regional verankerte Fachhochschule für eine stärkere Internationalisierung bei den Masterstudierenden ein? Es sind mehrere Gründe, wie Katja Röösli, Leiterin Fachstelle Internationales, erklärt: «Wir reagieren damit auf Erwartungen aus der Gesellschaft und
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der Arbeitswelt, die beide zunehmend global agieren.» In diesem Sinne sei es auch eine Bereicherung für die inländischen Studierenden, die in Kontakt kommen würden mit anderen Sprachen und kulturellen Hintergründen. Wer in den Genuss eines solchen Stipendiums kommt, erhält die Studiengebühren erlassen und für die Dauer des Studiums ein Zimmer in einer der Studierendenunterkünfte. Angesprochen werden Bachelorabsolventen der rund 230 internationalen Partnerhochschulen, die sich durch gute Leistungen auszeichnen und nicht über die finanziellen Mittel für ein Masterstudium an der Hochschule Luzern verfügen. Ab dem kommenden Herbstsemester möchte man mit vier Studierenden starten. Das Fundraising hat erst vor Kurzem begonnen, wie Büeler erklärt. «Für die ersten Stipendien werden wir die Mittel selber bereitstellen.» Im ersten Jahr sind das 30 000 Franken. Büeler ist optimistisch, dass die Stiftung für die Folgejahre durch Fundraising den Fonds noch ausbauen kann. Dazu beitragen wird auch die Alumni Hochschule Luzern, die als offizielle Partnerin 3000 Franken beisteuert. «Für uns ist dieses spannende Projekt eine tolle Chance, Studierende zu unterstützen und uns im Kontext der Internationalisierung zu positionieren», sagt Konrad Amstutz, Präsident der Alumni Hochschule Luzern. Damit wolle man auch die Verbundenheit mit der Alma Mater zum Ausdruck bringen. «Es ist eine tolle Geste, dass auch die Ehemaligen der Hochschule das Projekt unterstützen», freut sich Xaver Büeler. Weitere Gelder erhofft er sich von international tätigen Zentralschweizer Firmen, die mit der Hochschule Luzern verbunden sowie an internationalen Absolventinnen und Absolventen interessiert sind. Machen sie mit, dürfte das Projekt definitiv zum Fliegen kommen.
Mehr Infos und Bewerbung für die Scholarships unter:
Die Alumni Hochschule Luzern unterstützt den neuen Stipendienfonds beim Fundraising. Dem Versand der Mitgliederrechnung werden deshalb weitere Informationen zum Stipendienfonds sowie ein separater Einzahlungsschein der Stiftung beilegt. Für alle, die jetzt schon einen finanziellen Beitrag leisten möchten: IBAN: CH74 0077 8204 3718 1200 1 BIC (SWIFT): LUKBCH2260A Bitte vermerken: Stipendienfonds Stiftung Hochschule Luzern
EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN – TECHNIK & ARCHITEKTUR
Der Mehrwert des inter disziplinären Austausches Annalea Mantel macht nur halbe Sachen, wenn es sich lohnt. Nach einem Jahr Vollzeitstudium Innenarchitektur hat sie auf Teilzeit gewechselt und nebenbei in einem Innenarchitekturbüro gearbeitet. Der direkte Transfer des Gelernten in die Praxis war ihr wichtig. Ihre Herangehensweise hat sich ausbezahlt: Heute ist Annalea Projekt- und Teamleiterin bei Bogen Design. Mit viel Frauenpower setzt sie sich zudem mit ihren Alumni-Kolleginnen und Kollegen dafür ein, dass die Studierenden im Departement Technik & Architektur den Alumni Verein kennen und schätzen lernen. Annalea, du hast von 2012 bis 2016 Innenarchitektur studiert. Wie hast du das Studium in Erinnerung? Ich fand das Studium toll und bin sehr happy mit meinem Beruf. Insbesondere die Interdisziplinarität habe ich im Studium sehr geschätzt. Zudem hat für mich das Teilzeit-Modell hervorragend gepasst. Ich konnte das Gelernte direkt in einem Praktikum anwenden. Das Teilzeitstudium erleichterte mir zudem den Arbeitseinstieg. Dass ich nur zwei Jahren nach Abschluss bereits eine tolle, verantwortungsvolle Position habe, verdanke ich eindeutig dem Studium und der gemachten Berufserfahrung. Du bist Alumni-Mitglied und engagierst dich in der Departementsgruppe Technik & Architektur. Wann hast du zum ersten Mal von der Alumni Hochschule Luzern gehört? Ein Studienkollege hat vom Alumni Netzwerk geschwärmt. Ich fand sowohl die Alumni als auch das Engagement in der Departementsgruppe eine spannende Sache. Ich selbst hatte während dem Studium wenig von der Alumni wahrgenommen, was ich im Nachhinein schade finde. Umso mehr ist es mir ein Anliegen, dass wir die Studierenden auf uns aufmerksam machen.
Wie macht ihr das genau? Wir organisieren verschiedene Events für die Studierenden. Beispielsweise laden wir sie zu einem Mittagessen ein und erzählen, was die Alumni Hochschule Luzern macht. Oder wir richten während der Prüfungszeit Energie Stationen ein, um die Studierenden in der Prüfungsphase mit Obst, Traubenzucker, Riegel und Getränken zu unterstützen. Was sind weitere Engagements der Departementsgruppe? Wir versuchen gemeinsam, alle Berufsfelder abzudecken und die Interessen aller anzusprechen. Dafür organisieren wir Events, die dank dem Alumni-Netzwerk zustande kommen. So kann man als Alumni-Mitglied etwas Exklusives erleben. Da ich in der Departementsgruppe die Einzige aus dem Bereich Architektur bin, versuche ich insbesondere den Kontakt zu den angehenden Architektinnen und Innenarchitekten herzustellen und zu pflegen.
Was sind deine Gründe, Mitglied bei der Alumni Hochschule Luzern zu sein? Die Alumni Hochschule Luzern erleichtert es, den interdisziplinären Austausch nach dem Studium weiterzuführen. In unserem Berufsfeld ist das enorm wichtig – schliesslich arbeitet man intensiv mit Architektinnen, Technikern, Bauherrschaften etc. zusammen. Des Weiteren profitiere ich gerne von den spannenden Events und schätze die vielseitigen Gespräche – fast nirgends lernt man so viele interessante Menschen aus verschiedensten Bereichen kennen.
Annalea an ihrem Arbeitsplatz bei der Bogen Design GmbH in Rieden bei Baden. Foto: Ingo Hoehn.
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Die Netzwerk-Veranstaltungen der Alumni sind zu finden auf www.alumnihslu.ch/agenda
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EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN – DESIGN & KUNST
Alumni zeigen ihre Abschlussarbeiten Während der diesjährigen Schweizer Fachmesse für Bodenkompetenz «Suisse Floor», die vom 3. April bis 5. April 2019 in den Messehallen Luzern stattfand, waren vier Studienabgängerinnen der Hochschule Luzern – Design & Kunst mit ihren Abschlussarbeiten vertreten.
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nitiiert wurde die Sonderschau «Raumwelten» von der Messeleiterin Ursula Gerber, die an der Werkschau im Sommer 2018 die gezeigten Arbeiten entdeckt und kurzerhand den Abgängerinnen diese einmalige Chance eröffnet hat. Es sei ihr ein Anliegen solche Plattformen zu fördern, sagt Ursula Gerber bei einem ersten Treffen, dies biete der Branche einen spannenden Einblick, was durch den zukunftsweisenden Nachwuchs an den Hochschulen aktuell erarbeitet wird. In diesem Sinne zeigte die Sonderschau auf, wie mit neuen Techniken und Materialien, Böden und Wände zeitgenössisch gestaltet werden können: Sophie Schüpbach entwickelte in ihrer Abschlussarbeit «Holzstoffe» als Objektdesignerin eine neuartige Verarbeitungstechnik für die Gestaltung von Schichtplatten aus Furnier. Die textilwirkenden Wandelemente wurden aus einzelnen, gefärbten Furnierschichten verleimt und anschliessend mit der CNC- oder Lasertechnik gezielt auf die verschiedenen Farbschichten abgetragen. Mit diesem neuen Produkt, welches durch die Farbigkeit und Haptik heraussticht, möchte Sophie Schüpbach neuen Wind in die Räume bringen. Zusammen mit der Firma strasserthun wird nun an einer möglichen Produktion der «Holzstoffe» für die Produktlinie sublidot gearbeitet. Die Textildesignerin Lara Stamm erarbeitete sich in ihrer Masterarbeit 12
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«Simplexität» eine eigene Designsprache, die auf die zunehmende Reduktion von Vielfalt in der Innenraumgestaltung reagiert. Sie gestaltet Teppiche mit mehr Vielschichtigkeit, Reiz und Struktur, ohne dass sie laut sind und nach Aufmerksamkeit schreien. Die gezeigten Prototypen von Teppichen, die im Master entstanden sind und weiter entwickelt wurden mit der Firma Tisca Tiara, besitzen eine subtile Komplexität und bringen eine spannende Ruhe in den Raum. Welches gestalterische Potential in den Produktionsprozessen von Klinkerfassaden steckt und wie darin eine lebendige Variation der Oberfläche entstehen kann zeigte die Masterarbeit «Klinker-Spiel». Die Materialdesignerin Cornelia Gassler experimentierte in Laborsituation mit Profilierungen, Prägerollen und neuartigen Werkzeugaufsätzen mit dem Extrusionsprozess. Sie entwarf zufällige Abweichungen in der Struktur, Farbveränderungen und richtungsabhängige Muster und erarbeitete sich damit Strategien für feine und lebendige Variationen in der seriellen Klinkeroberfläche. Zum Schluss des nachempfundenen Rundgangs durch die Sonderschau «Raumwelten» präsentierte die Textildesignerin Kim Pham ihre Bachelor arbeit «Light Shadows», die sechs Teppiche und drei Decken umfasst. Die gezeigten Prototypen in Originalgrösse wurden in Zusammenarbeit
mit der Firma Schoenstaub umgesetzt. Diverse Reflexionen, glänzende und sich spiegelnde Oberflächen, klar verlaufende Strukturen und Formen, ein Kontrast von Licht und Schatten kombiniert mit weichen Farbverläufen und Tönen, bieten ruhige Momente im Wohnraum. Die mittels Fotografie entstandenen abstrakten Entwürfe und Serien ergänzen die fotorealistischen Kollektionen der Firma Schoenstaub. Inspirierende Gespräche über Zukunftsszenarien von Wohnräumen, über Materialien, Formen und reizvolle Oberflächen fanden mit anderen Ausstellern und Besuchern statt und haben den Berufseinsteigerinnen ein wertvolles Feedback zu ihren Arbeiten gegeben. Diese Erfahrungen an der Messe sind den Designerinnen motivierender Input und Nährboden für den nun anstehenden Übergang ins Berufsleben.
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Lara Stamm, Hochschule Luzern Design & Kunst
Weitere innovative Werke unserer Studierenden des Departements Design & Kunst sind an der Werkschau 2019 vom 22. bis 29. Juni zu sehen. Am 29. Juni, um 13.30 Uhr, bietet die Alumni eine Führung zu ausgewählten Werken. Information und Anmeldung auf www.alumnihslu.ch/agenda
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1 Lara Stamm, «Teppich Simplexität», 2018, Bild: Rhea Keller 2 Kom Pham, «Light Schadows», 2018, Bild: Nina-Maria Glahé 3 Cornelia Gassler, «Detailaufnahme Fassadenmuster: Klinker-Spiel», 2018, Bild: Nico Kurzen 4 Sophie Schüppach, «Holzstoffe in Entstehung», 2018, Bild: Sophie Schüppach
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EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN – WIRTSCHAFT
ies war der Anlass für die Gründung des Instituts für Betriebsund Regionalökonomie IBR und der Ursprung des heutigen, sehr flexiblen Weiterbildungsprogramms für Führungs- und Fachkräfte. Wir sehen uns bis heute einem starken Praxisbezug verpflichtet, wenn wir erfahrene Menschen in der Weiterbildung und junge Menschen in der Ausbildung unterrichten – aber auch, wenn wir beraten oder forschen. Wir sehen unseren Auftrag darin, Personen in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und mit der Praxis zusammen neues Wissen zu generieren. Wir sind aber auch eine Plattform für Praktikerinnen und Praktiker, die in vielfältiger Weise genutzt werden kann. So hat der Unternehmer Carsten Pohland zuerst den MAS «Wirtschaftsingenieur» und dann anschliessend den «Executive MBA Luzern» absol14
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viert, war und ist Praxispartner im Forschungsprojekt «KMU-Inter nationalisierung», nimmt an Podiumsgesprächen teil und unterrichtet selber an der Hochschule Luzern. Hans Peter Stutz, Geschäftsleiter des Dachverbands Hospize Schweiz, hat die beiden MAS «Services Marketing und Management» sowie «Management im Sozial- und Gesundheitsbereich» absolviert. Er gab dem IBR wiederholt Mandate zu Dienstleistungsprojekten und aktuell erarbeitet ein Student für ihn ein Fundraisingkonzept im Rahmen einer Bachelorarbeit, die von einem IBRDozierenden begleitet wird. Sowohl Carsten Pohland als auch Hans Peter Stutz erleben die jahrelange und vielfältige Zusammenarbeit mit dem IBR als inspirierend und konkret nutzenstiftend für sich und ihre Betriebe beziehungsweise Institutionen.
Wir verstehen uns als kreativer und dynamischer Wissens- und Bildungspartner für all jene, die neue Wege gehen und Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen wollen. Deshalb ist das IBR «mittendrin» und will «auf Augenhöhe» im Dienste von Wirtschaft und Gesellschaft Wirkung entfalten.» Sehen Sie die drei IBR-Filme: www.hslu.ch/ibr-40-Jahre Prof. Dr. Erik Nagel und Prof. Dr. Hannes Egli, Co-Institutsleiter IBR Das Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR unterstützt die Praxis bei der Bewältigung anspruchsvoller und innovativer Vorhaben in den Bereichen Management, Betriebs- und Regionalentwicklung. Alle Informationen zum Angebot auf www.hslu.ch/ibr
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«Ein Unternehmer kam vor 40 Jahren auf die Hochschule zu und «monierte», dass wir betriebswirtschaftliche Ausbildungen nur für junge Personen und nicht für erfahrene Berufsleute anbieten.
EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN – WIRTSCHAFT
Mentor aus Passion Eric Kuhn-Plüss (52) ist Mandatsleiter bei der Personalberatungsfirma Jörg Lienert AG. Davor war er in verschiedenen Führungspositionen in der ITBranche tätig. Er hat Betriebsökonomie studiert und einen CAS in Coaching as Leadership Competence an der Hochschule Luzern absolviert. Wir diskutierten mit ihm über das Mentoring-Programm der Hochschule Luzern, über den Berufseinstieg und darüber, weshalb nicht jeder Chef werden sollte.
Eric, du hast an der Vorgängerschule der Hochschule Luzern, der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule HWV Luzern, studiert und bist vor einigen Jahren an die Hochschule Luzern zurückgekehrt, um eine Weiterbildung zu absolvieren: Was hat sich verändert? Zur damaligen Zeit befand sich die HWV neben dem Technikum. Trotz der räumlichen Nähe hatte man es verpasst, die Interdisziplinarität ins Studium zu integrieren. Heute ist die Wirtschaft im Gebäude am Bahnhof angesiedelt, nicht mehr bei der Technik in Horw. Dafür sind die beiden Bereiche organisatorisch viel näher zusammengerückt. Ein weiterer Unterschied ist, dass früher mehr Praxisbezug verlangt wurde. Zwei Jahre Berufserfahrung in jenem Bereich, in dem man das Studium absolviert hatte, waren obligatorisch. Handkehrum ist heute das Angebot breiter: Der Markt der Aus- und Weiterbildungen ist riesig. Du hast diese Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt und bist heute Mandatsleiter bei Jörg Lienert AG. Wann empfiehlst du jemandem eine Weiterbildung? Eine Weiterbildung sollte man wollen und sie muss Freude bereiten. Ideal ist, wenn sie zur aktuellen Situation passt und man das Gelernte gleich anwenden kann. Bei einem geplanten Seitenwechsel oder einem Veränderungswunsch kann eine Weiterbildung ebenfalls sinnvoll sein. Mit einer Weiterbildung hat man bei einem Richtungswechsel auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Ausgangslage. 16
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Was ist heute deine Verbindung zur Hochschule Luzern? Ich bin seit vier Jahren beim Mentoring-Programm dabei: Ich begleite Studierende der Studienrichtung Business Administration, Value Network & Process Management im letzten Studienjahr. Dafür treffe ich mich mehrere Male zu Gesprächen mit Studierenden, die sich diese Begleitung wünschen. Schwerpunkt ist der Berufseinstieg. Aber es werden auch weitere berufliche und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Was gibst du den Studierenden mit? Egal, was du beruflich machst, es muss Freude machen. Du solltest motiviert sein, am Morgen aufzustehen und deiner Arbeit nachzugehen. Ist dies nicht der Fall, musst du etwas ändern. In jungen Jahren hat man die Möglichkeit zu wechseln und auszuprobieren. Vielleicht braucht es nochmals eine Aus- oder Weiterbildung, um dem Ziel näherzukommen? Beim Berufseinstieg stellt sich eine weitere wichtige Frage: Wo springe ich in dieser grossen Welt des Arbeitsmarktes ins kalte Wasser? Ich rate jedem, soviel wie möglich bei anderen reinzuschauen, Praktika zu machen und zu schnuppern. So findet man heraus, was zu einem passt. Wichtig ist zudem, das Netzwerk auf allen Ebenen zu pflegen: Im Klassenverband, mit Dozierenden, in Verbänden und Vereinen oder auch auf Plattformen, um sich nicht aus den Augen zu verlieren.
Was war bei deinem Bildungsweg wegweisend? Ich hatte das Glück, dass ich nach meinem Abschluss bei der ALSO Gruppe, einer ehemaligen SchindlerTochter, eingestiegen bin. Die Geschäfte liefen zu diesem Zeitpunkt sehr gut. Dies erlaubte mir, innert zehn Jahren in sieben verschiedenen Funktionen Erfahrungen zu sammeln. Ich wurde gefördert und konnte Führungsverantwortung übernehmen. Das Netzwerk aus dem Studium hat sich ebenfalls als wertvoll erwiesen. Ich bin noch heute mit meinen Kollegen von damals im Kontakt: Kürzlich haben wir unser 20-Jähriges bei einer gemeinsamen Wanderung gefeiert. Unser Klassenverband ist nach wie vor sehr stark. Was ist entscheidend bei einem Job mit Führungsverantwortung? Gewisse Skills kann man lernen oder sich antrainieren. Es gibt jedoch Eigenschaften, die wichtig sind, und die man im Erwachsenenalter nur noch zu einem geringen Teil erlernen kann: Für jeden Führungsjob braucht es Sozialkompetenz und Empathie. Es gibt Personen, die «aus dem Elternhaus» Charisma und natürliche Autorität mitbringen, andere weniger. Das ist nicht gut oder schlecht. Nur eignen sich Personen mit diesen Eigenschaften besser als Führungspersonen und andere eher als Fachpersonen. Das Schöne ist, dass man heute spannende Fachkarrieren machen kann. Es ist kein Muss,
Führungsverantwortung zu übernehmen, wenn man studiert hat. Und auch Weiterbildungen befähigen nicht per se für eine Stelle mit Führungsverantwortung. Wichtig ist schlussendlich vor allem, dass der Job zur Persönlichkeit passt.
Mentoring an der Hochschule Luzern An der Hochschule Luzern betreut der Careers Service mit Unter stützung des Alumni Vereins diverse Mentoring-Programme. Das Mentoring ist nur ein Bestandteil der zahlreichen Angebote für Studierende Ehemalige der Hochschule Luzern. Coachings, InputVeranstaltungen wie beispielsweise Lohnverhandlung oder Auftrittskompetenz und Job-Messen fördern persönliche und fachliche Kompetenzen, ermöglichen realistische Einblicke in die Berufswelt und bieten attraktive Unternehmenskontakte. www.hslu.ch/careers
Eric Kuhn-Plüss, Mandatsleiter bei Jörg Lienert AG
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EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN
News & Stories: Die neue Plattform der Hochschule Luzern Ab sofort gibt es die Neuigkeiten und Geschichten aus der Hochschule Luzern unter news.hslu.ch in digitaler Form. Ergänzt wird die Plattform «News & Stories» zudem durch einen Newsletter.
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ir alle sind digital(er) geworden. Unser Kommunikations- und Mediennutzungsverhalten hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Unter news.hslu.ch finden Sie ab sofort «News & Stories» aus dem Mikrokosmos Hochschule, Geschichten über Menschen und Projekte – spannend, unterhaltsam und überraschend. Die News-Plattform löst das Hochschulmagazin ab. Was Menschen an der Hochschule Luzern bewegt und was über 6’000 Studierende und 1’700 Mitarbeitende bewegen, erfahren Sie statt dreimal im Jahr, unter news.hslu. ch, wann immer Sie wollen.
Auf news.hslu.ch lesen Sie, wie wir Menschen in Zukunft kommunizieren, wie Virtual/Augmented-Reality unseren Alltag verändern wird und warum eine Hochschule überhaupt Werbung macht. Wir stellen Absolventinnen und Absolventen mit interessantem Lebenslauf vor, u.a. einen jungen Unternehmensgründer und sein Coworking-Space sowie eine Illustratorin, die bereits mit dem Swiss Design Award ausgezeichnet wurde. Ergänzt wird die News-Plattform durch einen Newsletter und ab 2020 durch eine einmal im Jahr erscheinende Printpublikation, die auf Highlights zurückblickt und eine spannungsreiche Vorschau beinhaltet. Wir freuen uns, wenn wir in Verbindung bleiben, Sie regelmässig reinschauen oder unseren Newsletter abonnieren.
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Alumni Hochschule Luzern 20 | 2019
«Mit meinem Master trage ich zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit bei.»
Antonia Marohn MSc Soziale Arbeit Sozialarbeiterin bei der Mobilen Familienberatung in Zürich
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Alumni Hochschule Luzern 20 | 2019
Absolventen und Arbeitgeberinnen alltag er zählen über Arbeits und Berufschancen. Jetzt reinklicken!
www.masterinsozialerarbeit.ch
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Wo siehst du die grössten Herausforderungen? Die Herausforderung als Berufsmusikerin ist, dass man sehr vielseitig
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Was war der bisherige Höhepunkt in deiner beruflichen Karriere? Ich finde es schwierig, diese Frage zu beantworten, da es immer wieder Höhepunkte gibt. Aktuell freue ich mich sehr über die Carte Mull des Mullbau Luzern sowie ein 24h-Konzert im Rahmen des Kulturprojektes «die andere Zeit». Da spielte ich mit meinem Ensemble «Nachhall» 24 Stunden lang im Neubau – wir improvisierten und führten Eigenkompositionen auf. Das Publikum durfte im Konzert schlafen, sich im Raum frei bewegen, gehen und zurückkommen – nur wir spielten 24 Stunden durch. Das war spannend.
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INFORMIEREN VERNETZEN GENIESSEN
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Die Hochschule Luzern – Wirtschaft lädt ein zum
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Was verbindest du konkret mit dem Studienort Luzern?
Welche beruflichen Ziele hattest du zu Beginn deines Studiums und wie haben sich diese im Verlaufe der Zeit verändert? Zu Beginn wollte ich vor allem Saxophonlehrerin werden. Im Laufe des Studiums habe ich die experimentelle Musik (zeitgenössische Musik und improvisierte Musik) für mich entdeckt, mich gegen einen pädagogischen Master entschieden und dafür den Master für zeitgenössische Musik absolviert. Allerdings unterrichte ich heute neben meiner künstlerischen Tätigkeit trotzdem noch, von daher haben sich die ursprünglichen Ziele gar nicht allzu gross verändert.
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Du studiertest ursprünglich an der Stuttgarter Musikhochschule, bevor du dich für einen Erasmus-Aufenthalt in Luzern angemeldet hast und bis heute hier «hängen geblieben bist». Weshalb genau Luzern? Den Ausschlag gaben zwei Dozierende: Ich wollte gerne bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter studieren, ich fand die beiden Saxophonisten musikalisch sehr spannend.
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Die erfolgreiche Saxophonistin und Alumna der Hochschule Luzern, Silke Strahl, bewegt sich musikalisch zwischen den Genres zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Klassik. Sie hat eine Vorliebe für tiefe Klänge und ist oft am Tenor- und Baritonsaxophon zu hören. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind interdisziplinäre Projekte, wie z.B. «The Conductress», mit dem sie 2016 den Soundzz.z.zzz...z Wettbewerb des Lucerne Festivals gewann.
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«Man ist sozusagen Künstlerin und Managerin in einem»
Ich fand die Studienzeit sehr inspirierend und habe es geschätzt, dass Luzern eine eher kleine Hochschule ist. Sehr prägend waren für mich die verschiedenen interdisziplinären Projekte.
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Silke Strahl, du hast 2016 deinen Master in «Interpretation of Contemporary Music» abgeschlossen. Würdest du rückblickend hinsichtlich des Studiums etwas anders machen? Vielleicht würde ich versuchen, die Studienzeit noch mehr zu geniessen und mich weniger von Prüfungen stressen zu lassen.
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DATUM Donnerstag, 26. September 2019 ZEIT 18:45 – 20:15 Uhr, anschliessend Apéro riche ORT Hochschule Luzern – Wirtschaft, Zentralstrasse 9, Luzern
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Der Jahresevent für unsere Partner, Alumni, Studierenden und Mitarbeitenden Thema des diesjährigen Hauptanlasses: «Arbeitswelt: Gibt es meinen Job in Zukunft noch?; New Work; was heisst «Arbeiten» in Zukunft?»
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E EINBLICK HOCHSCHULE LUZERN – MUSIK
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gefordert ist: man muss u.a. gut organisieren können, gut vernetzt sein, üben, Konzerte spielen sowie Konzertanfragen und Unterstützungsgesuche verschicken. Man ist sozusagen Künstlerin und Managerin in einem. Welche Projekte sind als nächstes geplant? Wie erwähnt habe ich die Carte Mull vom Mullbau Luzern bekommen. Ich darf drei Konzerte mit tollen Musiker/innen gestalten. Ausserdem bin ich gerade dabei, Projekte mit meinem Duo Klexs für 2020/2021 zu planen. Was würden du den heutigen Studierenden als goldenen Tipp mit auf den Weg geben? Man bekommt unglaublich viel von tollen Dozenten und Dozentinnen im Studium geboten. Nehmt so viel ihr könnt mit!
AUSBLICK HOCHSCHULE LUZERN – MUSIK
AUSBLICK ALUMNI VERANSTALTUNGEN ¦ BENEFITS
Aktuelles Departement Musik
Veranstaltungen und Benefits MI 30.10.2019
FR 03.05. bis SA 06.07.2019
MI 26.06.2019, 20:00 Uhr
DO 21.11.2019, 19:30 Uhr
MI 12. 06.2019
Master-Abschluss konzerte 2019
Semesterkonzert Volksmusik und Stubete
Kammermusik «Akzente»
Alumni Talk: Sozialhilfegesetzgebung Der Direktor lädt ein: Hochschule Luzern – Technik und Architektur in der Schweiz
Diverse Lokalitäten www.hslu.ch/masterkonzerte
Jazzkantine Luzern Alpini Vernähmlassig
Marianischer Saal
MI 19.06.2019, 20:30 Uhr
DO 27. bis SO 30.06.2019
«New Works»
New Music Days
Jazzkantine Luzern Big Band der Hochschule Luzern Neukompositionen oder Arrangements von Studierenden der Hochschule Luzern Ed Partyka, Leitung
Neubad Luzern Projekte und Prüfungen aus den Studiengängen Contemporary Music Studies Erik Borgir, Gesamtleitung DO 03. bis SA 05.10.2019
Sonderangebot für AlumniMitglieder DI 25.06.2019, 19:30 Uhr
Solistenkonzert
Konzertsaal KKL Luzern Master Solo Performance Aliya Battalova, Oboe Lucie Koci, Violine Meghan Nenniger, Violine Jana Telgenbüscher, Violoncello Elodie Thery, Violoncello Marina Vasilyeva, Klavier Luzerner Sinfonieorchester Mei-Ann Chen, Leitung Kartenverkauf KKL Luzern, CHF 60.–/45.–/30.– (CHF 45.–/30.–/20.– für Mitglieder Alumni Hochschule Luzern und Fördervereine des Departementes Musik)
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Hausgemacht – Das Festival des Institutes Jazz und Volkmusik Jazzkantine Luzern MO 21.10.2019, 19:30 Uhr
LU Couture Fashion Day Luzerner Saal KKL Luzern Mitwirkung Junge Philharmonie Zentralschweiz Dirigierstudierende und Clemens Heil, Leitung
Detailinformationen und die vollständige Agenda auf der Webseite der Hochschule Luzern.
Referat von Prof. Peter Mösch Payot, lic. iur. LL.M., Dozent/ Projektleiter an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Jurist und Experte für Sozialrecht. SA 29. 06.2019
Digital was? XS wie? Alumni-Rundgang durch die Werkschau 2019 Vor drei Jahren starteten zwei neue Studienrichtungen, Digital Ideation und XS Schmuck. Was verbirgt sich hinter diesen Namen? Besuche unseren Rundgang durch die Werkschau 2019 und du wirst mehr über die beiden hochaktuellen Fachbereiche erfahren. Und natürlich auch über alle anderen 12 Bachelor und Master der Hochschule Luzern – Design & Kunst. FR 05.07.2019, 15:00 bis 20:00 Uhr
Einladung zur Ausstellung der Bachelor- und Master-Thesis 2019 Hochschule Luzern – Technik & Architektur Über 240 Diplomandinnen und Diplomanden der Bachelor-Studiengänge Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik | Energie, Elektrotechnik und Informationstechnologie, Maschinentechnik und Medizintechnik sowie des Studiengangs Master of Science in Engineering stellen ihre Abschlussarbeiten aus. Mehr Informationen auf www.hslu.ch > Technik & Architektur > Veranstaltungen
SO 03.11.2019, 18:00/20:30 Uhr
LES ADIEUX – StageLab Produktion Neubad Luzern Abschiedszenen im, am, ums und ohne Wasser Studierende der Gesangsklassen der Hochschule Luzern
FR 13. und SA 14.09.2019
Eröffnung Neubau Campus Zug-Rotkreuz
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Der exklusive Anlass für unsere Mitglieder DO 7. bis SO 10.11.2019
ZEBI: Mit FH-Botschafterinnen und Botschaftern an der Bildungsmesse Luzern MO 12.11.2019 in Biel
FHSchweiz: Nationaler Bildungspreis Mehr Infos unter www.fhschweiz.ch/events
Hochschulsport Den Jahresausweis beim HSCL für CHF 320.– statt CHF 350.–
Mii-Ruum, Yoga, Pilates, Wellness Einmal kostenlos reinschnuppern oder das 4er-Probe abonnement für CHF 50.– und ausserdem 15% Rabatt auf alle 20er- und Jahresabonnemente.
von Moos Sport + Hobby 10% Rabatt gegen Vorweisen der Membercard oder der Mitgliedschaftsbestätigung der FH Schweiz. Weitere Veranstaltungen findest du auf alumnihslu.ch/agenda Mehr Benefits und Details findest du auf alumnihslu.ch > Angebot
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Für angehende Führungskräfte ohne Betriebs wirtschaftsstudium. Start jährlich im Frühling und Herbst www.hslu.ch/mba