«Disrupted Age» – das diesjährige Thema des
St.Gallen Symposium ist
auch unser alma-Schwerpunkt.
Und natürlich haben
wir alle eine Vorstellung von
Disruption – für die einen ist
es ein Synonym für Märkte im Umbruch,
die Chancen für neue Ideen, Produkte und
Unternehmen eröffnen. Für die anderen
ist es ein Buzzword für die Gefahr, jederzeit
von Entwicklungen in Wirtschaft und Politik
aus der eigenen Position oder auch
Komfortzone «weggespült» zu werden.
Machen wir uns nichts vor: «Disrupt»
heisst «zerstören», und dahinter steckt
die Erkenntnis, dass Innovationen alte
Strukturen, Produkte und Organisationen
überflüssig machen und ablösen können.
Das ist keineswegs neu, aber die Geschwindigkeit,
mit der solche Veränderungen
heute Sicherheiten in Frage stellen
und Märkte verändern, überfordert uns oft.
Es ist Zeit, darüber kritisch nachzudenken
und sich zu fragen, wie wir mit der «schöpferischen
Zerstörung» (Joseph Schumpeter
hat den Begriff vor über 80 Jahren geprägt!)
umgehen, wenn sie rasend schnell
erfolgt und