HGZ No 33
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXIX. Jahrgang
Luzern, den 4. Dezember 2024
Das Rezept
«Cook & Food»: Was und wie essen wir im Jahr 2042?
Wildente aus eigener Jagd
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Nächste Ausgabe am 18. Dezember
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Schwerpunkt
Markus Lindner führt seit 2023 den Cercle des Chefs de Cuisine Davos. Seither macht dieser wieder von sich reden. So plant Lindner mit der Davoser Culinary Trophy einen neuen Lernenden-Wettbewerb.
Würzige Drinks für Weihnachten
Gefahrenquellen erkennen und sicher durch den Winter kommen.
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Ich bin kein Avatar
Der heutige Verbraucher sucht nach intensiven, umfassenden Erlebnissen. Die Cocktailkultur passt sich dem an und schafft neue, sensorische Erfahrungen.
FI LI PA P EI X EI RO
DIESE BAR-TRENDS KOMMEN 2025 Ende Jahr blicken Spirituosen- und Getränke-Expertinnen rund um den Globus auf die Bar-Trends, die uns 2025 erwarten. Besonders detaillierte Prognosen gibt der Spirituosenhersteller Bacardi in seinem jährlich erscheinenden Cocktail Trends Report heraus. Gemäss Befragungen von Konsumenten und Branchen-Akteuren aus der ganzen Welt wird im kommenden Jahr der Mojito die Liste der beliebtesten Cocktails anführen. Gefolgt vom Margarita und vom Spritz. Eine der zentralen
Response zentral
Erkenntnisse des Berichts ist, dass sich die Mentalität der Gäste verändert. Weg vom blossen Konsum, hin zum Sammeln von bedeutsamen Erfahrungen. Getränke werden zu einem Gefäss, um Wissen zu vermitteln, Barkeeper zu den Experten, die das Wissen aufbereiten. Dieser bewusste Konsum geht auch einher mit dem Trend zu Cocktails mit wenig und gar keinem Alkohol. Dieser wird sich auch 2025 fortsetzen. Laut der Bacardi-Umfrage setzt die jüngere Generation nicht mehr auf den
AZA 6002 Luzern
Dry January, sondern trinkt das ganze Jahr über vermehrt Drinks mit reduziertem Alkoholgehalt. «Dieser Trend wird sich durchsetzen, man sollte sich nicht dagegen wehren», findet auch Erik Koren, Barchef der Einstein-Bar in St. Gallen. Für die Barszene sieht er die Entwicklung positiv: «Sie bringt frischen Wind und fordert uns auf, k reativ zu werden.» Kreativ werden die Bars vermehrt auch mit herzhaften Komponenten. Zutaten wie Speck, Soja sauce oder Senf machen die Kategorie
Post CH AG
der Savoury Cocktails aus. Barkeeper orientieren sich beim Mixen vermehrt an der Kulinarik. Auch in der EinsteinBar steht ein Espresso Martini mit Parmesan auf der Karte. Für die Hotellerie Gastronomie Zeitung hat das Team aber nicht mit Herzhaftem, sondern mit Gewürzen getüftelt und drei besondere Cocktails entworfen, die Weihnachtsfeiern und Silvesterabende bereichern.
Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern
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« Hallo, ich bin Riccarda. Ich bin ein Mensch, kein Chatbot oder Avatar.» Geht die technologische Entwicklung so rasant weiter wie bis anhin, kann es sein, dass ich mich künftig so vorstellen werde. Bereits heute muss ich mich für gewisse Onlineanwendungen als Mensch identifizieren. Auch gibt es schon heute virtuelle Kunstfiguren, die so real wirken, dass sie für Menschen gehalten werden. Wie etwa das KI-Supermodel Shudu Gram, welches eine Bildstrecke in der «Vogue» hatte, oder die Influencerinnen Emily Pellegrini und Lil Miquela. Die Leute folgen Avataren nicht nur in Magazinen und auf Social Media. Einige Menschen führen sogar Beziehungen mit virtuellen Partnern. Die Sendung «NZZ Format» hat solche Menschen im Film «Verliebt in einen KI-Avatar» porträtiert. Darunter die Barkeeperin Denise Valenciano. Mit der App Replika hat sie sich einen Freund erschaffen. Einen, der ihr zuhört, ohne zu werten, sich erkundigt, wie es ihr geht, ihr freundliche Dinge sagt, sie ermutigt und ihr sogar gute Ratschläge gibt. Alles Dinge, die tolle Arbeitskollegen und Chefs auch tun. Mit dem Unterschied, dass diese einem auch mal lobend auf die Schulter klopfen oder einen tröstend in den Arm nehmen können. Es geht eben doch nichts über echte menschliche Kontakte, Nähe und Wertschätzung. R I CC A R DA FR EI
hotellerie-gastronomie.ch
REZEPTE
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