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HG-Zeitung 32/2024

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HGZ No 32

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXIX. Jahrgang

Luzern, den 20. November 2024

Aspekte

Mit einer angepassten Ernährung den CO2 -Fussabdruck senken.

Landgasthof vereint Tradition und Moderne

Seite 14

Seite 12

Nächste Ausgabe am 4. Dezember

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Karin Burkhardt sagt: «Ich bewundere meine Mitarbeitenden sehr.» Sie leitet das Projekt Gastrostart der Stiftung Trans-Fair in Thun/BE. Gastrostart stuft IV-Beziehende nach deren Einsatzfähigkeit ein.

Nachhaltigkeit: weniger reden, mehr machen

Zwei Betriebe glänzen mit ihrem historischen Auftritt.

Seite 6

Seite 2

Seite 10

Ein Fusstritt für die KI

«Der Basler Weihnachtsmarkt ist ein Paradebeispiel dafür, wie kulturelle Veranstaltungen den Tourismus beleben können», sagt Dominic Stöcklin von Basel Tourismus.

SCH W EIZ TO U R I SM U S

DAS CHRISTKIND BRINGT GÄSTE In fast jeder Ortschaft in der Schweiz ­Dominic Stöcklin, Leiter Marketing bei gibt es einen Weihnachtsmarkt, in Basel Tourismus, sagt, dass sich die manchen Städten sogar mehrere. «Die ­Hotelübernachtungen im Dezember in Weihnachtsmärkte sind ein wichtiger den letzten Jahren vervielfacht haben. Imagefaktor im Städtetourismus», sagt «Zählte der Dezember früher zu den Markus Berger, Leiter Unternehmens- schwächsten Monaten, hat sich dies mit kommunikation bei Schweiz Touris- dem Erfolg des Weihnachtsmarktes mus. Damit können sich die Städte wie deutlich geändert.» Der Weihnachtszum Beispiel Basel besser positionieren. markt in Basel zieht nicht nur Gäste aus Der Basler Weihnachtsmarkt hat sich der Region an: «Reisende aus Deutschin den letzten Jahren zu einem sehr land, Italien, Spanien und den USA wichtigen Faktor für die touristische ­sowie Adventskreuzfahrten tragen zu Wertschöpfung der Stadt entwickelt. den hohen Besucherzahlen bei», sagt

Response zentral

«Meine Branche. Mein Job.»

AZA 6002 Luzern

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Dominic Stöcklin weiter. Laut Markus Berger bietet Trenitalia solche Reisen in die Schweiz an. Das merkt man zum Beispiel in Bern: «Während des ganzen Jahres sind die Schweizer die häufigsten Gäste, es folgen Deutschland und die USA. Während der Weihnachtsmarkt-Saison verzeichnen wir immer viele Gäste aus Italien an unseren Märkten», sagt Manuela Angst, CEO von Bern Welcome. Dabei seien primär der Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz, der Sternenmarkt oder der

Post CH AG

Handwerkermarkt vor dem Münster sehr beliebt. Zu der generierten Wertschöpfung aus den Weihnachtsmärkten könne sie jedoch keine konkreten Zahlen liefern. Aber von Oktober bis Dezember 2023 zählte man in der Bundeshauptstadt über 250 000 Logiernächte. Rund 80 000 davon fielen in den Dezember. «Wir gehen davon aus, dass viele dieser Gäste wegen der Weihnachtszeit den Weg zu uns nach Bern gefunden haben», erklärt Manuela Angst weiter. DA N I EL A O EG ER LI

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Business-Hotels arbeiten schon länger mit Online-Check-in und digitalen Schlüsseln. Der Fachkräftemangel hat zur Folge, dass auch der Empfang in Ferienhotels nur noch begrenzt besetzt ist. Dass es trotz aller Techno­ logie immer noch Menschen braucht, zeigte kürzlich Erlebtes. So schickte mir ein Hotel, in ­dem ich ein Zimmer gebucht hatte, die Aufforderung, mich digital einzuchecken. Dafür erhielt ich einen Code. Am Empfangsbildschirm des Hotels stand die Eingabe des Codes nicht zur Wahl, und ich musste dort alle Daten nochmals eintippen. ­B ei der Ausweisnummer kam das System an seine Grenzen. Bereits registriert, konnte ich mit der gleichen Ausweisnummer kein zweites Mal einchecken. Von der Hotline des Hotels kam die Anweisung, eine beliebige Zahl einzugeben. Bei einem anderen Hotel galt es, an der Türe einen QR-Code ­ zu scannen und meinen Namen einzugeben. Sofort erschienen drei Kacheln: Haupteingang, Zimmer und Veloraum, der bereits offenstand. Alles funktionierte, bis auf das Öffnen des Veloraums am nächsten Morgen. Die Frühstücksdame half, entsperrte das Schloss, gab ­ der Türe einen Fusstritt, und ich hatte Zugang zum Fahrrad. Fazit: KI funktioniert nur, wenn Anbieter die Systeme regelmässig testen und allfällige ­Störungen zeitnah beheben. G A B R I EL TI N GU ELY

hotellerie-gastronomie.ch

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