HGZ No 30
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXIX. Jahrgang
Luzern, den 6. November 2024
Aspekte
Whistleblower sind wertvolle Helfer aus den eigenen Reihen.
Biodynamie ist auch eine Frage des Geschmacks
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Nächste Ausgabe am 13. November
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Schwerpunkt
Dario Pieber lernte Milchtechnologe und KonditorConfiseur. Als dreifacher Schweizer Meister in der Disziplin Latte Art machte er sein Hobby zum Beruf. Nun vertritt er die Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2025.
Was wünschen sich Kinder im Restaurant?
Swiss Bakery Trophy zeichnet beste Berufsleute und Produkte aus.
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Der Kluge reist im Zuge – das gilt auch in Bezug auf CO2-Emissionen. Wie die Fachhochschule Graubünden ermittelte, gibt es bei der Mobilität viel Einsparpotenzial.
SCH W EIZ TO U R I SM U S
BAHN FREI FÜR DEN KLIMASCHUTZ Die Schweizer Regierung will, dass das Wirtschaft. Mit «Klim Dest» kann der Land bis 2050 die Netto-Null-Strate- touristische Fussabdruck einer Destigie umgesetzt hat. Weil konkrete Da- nation nun exakt berechnet werden. ten fehlten, gab es bisher keine umfas- Sogar induzierte Emissionen wie die senden Klimastrategie-Konzepte im Anreise der Gäste, verarbeitete LeTourismus. Die Fachhochschule Grau- bensmittel oder Dienstreisen von Desbünden FHGR hat deshalb das Tool tinationsmitarbeitenden werden ein«Klim Dest» erschaffen; dies in Koope- berechnet. Die webbasierte Lösung erration mit Myclimate und den Desti- laubt den Destinationen eine einfache nationen Arosa, Davos–Klosters und Eingabe ihrer komplexen Daten und Valpos chiavo. Finanziert wurde das liefert ihnen klare Hinweise für VerTool durch Innotour, das Förderpro- besserungen. Wie die Ergebnisse aus gramm des Staatssekretariats für Arosa, Davos–Klosters und Valpos
Response zentral
AZA 6002 Luzern
chiavo zeigen, ist die Mobilität mit über 50 Prozent Hauptverursacher von Emissionen. Der zweite grosse CO2Treiber sind Übernachtungen. Zu Buche schlagen vor allem Hotels mit grossen Wellnesseinrichtungen, aber auch Ferienwohnungen. Allerdings gibt es zwischen den Destinationen grosse Unterschiede. In Arosa gehen 45 Prozent der Emissionen auf Kosten der Übernachtungen, in Davos sind es hingegen nur 28 Prozent. Wegen dieser individuellen Unterschiede ist es wichtig,
Post CH AG
dass Destinationen ihren CO2-Fussabdruck genau kennen, um sinnvolle Massnahmen einleiten zu können. Die dazu notwendigen Schritte und dahinterliegenden Prinzipien sind im Leitfaden «Klimaverantwortung übernehmen» aufgeführt. Er kann gratis unter klimdest.fhgr.ch heruntergeladen werden. Interessierte Destinationen können sich zudem durch die FHGR und Myclimate bei der Erhebung ihrer Daten und der Entwicklung von Verbesserungsstrategien begleiten lassen. (R I F)
Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern
In einer Branche, in der Gästebindung und der Wille zur ständigen Verbesserung den Unterschied machen, gehört ein funktionierendes Feedbackmanagement zum guten Ton. Es ist einer von vielen Bausteinen, die für einen nachhaltigen Erfolg sorgen – vom ersten Zuhören bis zur finalen Umsetzung. Ich erwähne gerne eine persönliche Erfahrung in einem Hotel, das ich kürzlich besucht habe. Das Zimmer, das ich online gebucht hatte, sah vor Ort weniger ansprechend aus als auf der Website. Als Beispiel war da Teppich, kein, wie beworben, Parkettboden. Oder eine Badewanne als Dusche und nicht die angepriesene bodenebene Nasszelle. Als ich nach dem Kurzurlaub wieder zuhause war, erreichte mich per E-Mail ein FeedbackFragebogen, den ich ehrlich und konstruktiv beantwortete. Zu meiner Überraschung erhielt ich innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Nachricht, in der sich eine Dame der Guest Relations für meinen Hinweis bedankte. Sie erklärte, dass sie die Anpassung sofort vorgenommen und der Zimmerkategorie ein weiteres Bild mit dieser Ausstattung hinzugefügt hätten. Diese prompte und positive Reaktion hat mir das Gefühl gegeben, als Gast wahr- und ernstge nommen zu werden und mein Vertrauen in das Hotel noch weiter gestärkt. A N D R E A D ECK ER
hotellerie-gastronomie.ch
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