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HG-Zeitung 25/2024

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HGZ No 26

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXIX. Jahrgang

Luzern, den 2. Oktober 2024

A g r a n o Yo u n g S t a r

Älplerchilbi: Das hat es mit dem traditionellen Brauch auf sich.

Auf Tuchfühlung mit den Stars

Seite 11

Seite 6

Nächste Ausgabe am 9. Oktober

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Pascal Steffen Der Zwei-Sterne-Koch zieht mit seinem Basler Restaurant Roots um. Am Konzept wird sich aber nichts ändern: Im Mittelpunkt von Steffens Gerichten steht weiterhin das Gemüse.

Themenhotels: kleine Nische, grosser Erfolg

Das CoachingTeam der Kochnational­ mannschaften im Porträt.

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Seite 9

Dauerthema Gratiswasser

Fabio Regazzi und Esther Friedli (hinter ihm sitzend) warten gespannt, ob der Ständerat das Postulat gegen unfaire Onlinebewertungen gutheisst oder nicht.

K E YS TO N E-S DA

GASTRONOMEN WEHREN SICH Der Ständerat hat am 23. September entschieden: Der Bundesrat muss härtere Massnahmen gegen unfaire Onlinebewertungen prüfen. Im Vorfeld hatte letzterer das entsprechende Postulat auf Ablehnung gestellt, weil er keinen Handlungsbedarf sah. Eingereicht hatte des Postulat der Tessiner Mitte-Politiker und Mitinhaber von drei Restaurants, Fabio Regazzi. Er hatte dazu aufgefordert zu prüfen, welche gesetzlichen Massnahmen getroffen werden könnten, um die Trans-

Response zentral

parenz bei Onlinebewertungen zu ge- heute könnten Verstösse angezeigt und währleisten. Etwa, dass Bewertungs- mit Freiheits- oder Geldstrafen geahnplattformen für beleidigende, anony- det werden. Auch Zivilklagen seien me, unfaire, falsche und gefälschte Be- möglich. Der Ständerat befand nun wertungen in die Verantwortung ge- aber, dass das geltende Gesetz gegen nommen werden. In der Stellungnah- unlauteren Wettbewerb nicht weit geme zum Postulat vom 21. August hiess nug geht. Mit 25 zu 10 Stimmen hiess es: «Der Bundesrat erachtet die gel- der Rat Fabio Regazzis Postulat gut. tende Gesetzesgrundlage als klar und Unter anderem unterstützte auch die ausreichend, um herabsetzende oder SVP-Politikerin und Gastronomin Esunrichtige, irreführende sowie persön- ther Friedli den Vorstoss ihres Tessilichkeitsverletzende Onlinebewertun- ner Berufskollegen. Im Gastgewerbe gen erfolgreich zu bekämpfen.» Bereits seien unfaire, unwahre, irreführende

AZA 6002 Luzern

Post CH AG

und persönlichkeitsverletzende Bewertungen an der Tagesordnung. Dass dies keine Annahme, sondern Tatsache ist, zeigt eine aktuelle Umfrage von Gastrosuisse. Über 80 Prozent der befragten Betriebe waren bereits von unwahren und verletzenden Kommentaren auf Bewertungsplattformen betroffen. 21 Prozent sind von Gästen mit einer Androhung schlechter Bewertungen sogar erpresst worden. Nun muss der Bundesrat weitere gesetzliche Lösungen prüfen. (R I F)

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R U T H M A R EN D I N G

hotellerie-gastronomie.ch

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

240507_Inserat_ERNST_Hörnli fein 4Ei-kf_HGZ_Nr.26_D-F.pdf

Immer wieder geben horrende Abrechnungen von Hahnenwasser in Restaurants zu reden. Klar, auf den ersten Blick scheint es nicht richtig, wenn ein Gast «nur» einen Krug Hahnenwasser bestellt. Schliesslich muss dieser serviert und nachher gereinigt werden. Das verursacht in der Menge Kosten. Heruntergebrochen auf den einzelnen Gast ist das jedoch nicht viel. Ein Land, das die Diskussion über Gratiswasser am Tisch offenbar nicht führt, ist Schweden. Bei einer Reise in dessen Süden waren wir überrascht, dass wir in jedem Restaurant – von der Fast-FoodBude bis zum Sternelokal – einen Krug Wasser auf den Tisch gestellt bekamen. Eine Geste, die bei uns sehr gut angekommen ist. Wie überrascht waren wir nach der Reise in den Norden, als wir in einer kleinen Luzerner Bar das Gleiche erlebten. Die Serviceangestellte begrüsste uns mit einem Krug Wasser in der Hand – ohne, dass dieser nachher auf der Rechnung stand. Der Geschäftsführer erklärte uns das so: «Wir bieten den Gästen die Möglichkeit, erst einmal bei uns anzukommen.» Eine sympathische Geste, dank der wir uns willkommen fühlten. Gemäss Gastrosuisse ist die Luzerner Bar nicht die einzige mit dieser Praxis. 62 Prozent der Betriebe, die Leitungswasser servieren, verrechnen dies nicht. Ein Trend, der sich fortsetzen darf.

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07.05.2024

17:52:19

Meh r ! ng u t h c a e B


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