HGZ No 25
NÄCHSTE AUSGABE 28. SEPTEMBER
Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 Luzern, den 21. September 2022
Aktuell
Roger Lang: «Mehr Lohn, sonst sind die Mitarbeitenden weg.»
Wo kann man noch Energie sparen?
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CXXXVII. Jahrgang
Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin
Pe r s ö n l i c h
www.hotellerie-gastronomie.ch
Schwerpunkt
Xenia Ullmann ist zweifache Mutter und Teamleiterin Reinigung bei der Stiftung Zuwebe in Baar/ZG. Für sie sind Kinder und Kar riere die perfekte Mischung und sie setzt auf gesunden Menschenverstand.
Umbau mit vielen Hindernissen
Ein Tessiner Bierkenner erobert erst die Schweiz, dann die Welt.
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Ist Brot bald ein Luxusgut?
Die Lehrgänge von «Global Swiss Learning» wurden unter anderem mit dem Wigl-Verlag erarbeitet. Dieser hat sich der Entwicklung interaktiver Lerninhalte verschrieben.
A D O B E-S TO CK
LERNEN IM EIGENEN TEMPO Keine andere Branche in der Schweiz schöpft wird, könnten damit zusam- worden ist, hierzulande Potenzial? Ja, bietet eine solche Vielzahl verschiede- menhängen, dass es sich Betriebe an- findet Max Züst, Direktor Hotel & Gasner Aus- und Weiterbildungsmöglich- gesichts der angespannten Situation tro Formation Schweiz. Er sagt: «Vor keiten wie das Gastgewerbe. Bis Ende schlicht nicht leisten können, wenn allem im Kontext der Digitalisierung dieses Jahres ist ein Grossteil davon Mitarbeitende aus schulischen Grün- hat ein solcher Lehrgang sicher gute Chancen.» Sie seien in Kontakt mit kostenlos, sofern der Betrieb dem den abwesend sind. L-GAV unterstellt ist. Mit der WeiterNun wagt «Global Swiss Learning» GSL, «um zu schauen, wo wir im Bebildungsoffensive möchten die Sozial- (GSL) mit einem Kochlehrgang den reich der nonformalen Grundbildung partner im Gastgewerbe dem Fachkräf- Markteintritt in der Schweiz. Dieser einen gemeinsamen Weg einschlagen temangel etwas entgegensetzen. Die kann in eigenem Tempo fast durch- können, der für beide gewinnbringend 1/8 Seite Nachfrage, etwa für Progresso, dürfte wegs im Selbststudium absolviert wer- ist», so Züst. Klar sei: Ein Ersatz für 107 x 75 mm (+3mm Beschnitt) jedoch grösser sein. Die Gründe dafür, den. Hat das Konzept, das initial für Ausbildungen auf Stufe EBA oder EFZ weshalb das Potenzial nicht voll ausge- den ausländischen Markt entwickelt sind die Lehrgänge nicht. Dasselbe
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«Meine Branche. Mein Job.»
bringt auch Reto Walther, Geschäftsführer des Schweizer Kochverbands, klar zum Ausdruck. «Doch was die Qualität der Lehrgänge anbelangt, da gibt es keine Diskussion. An der Entwicklung waren Top-Fachleute beteiligt.» Er könne sich gut vorstellen, dass das Angebot Ungelernten helfen werde, in der Branche Fuss zu fassen. Samuel Notz, CEO von GSL, verrät im Interview, was Interessierte erwartet. Weiter auf Seite 18
CH A N TA L SO M O GY I
Erscheint jeweils mittwochs
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Morgens gönne ich mir gerne eine Scheibe Brot zum Früh stück. Ein Laib Brot, der bald um ein Vielfaches mehr kosten könnte – ist kaum vorstellbar. Preise unterliegen einem ständi gen Wandel. Gemäss dem Sta tistischen Bundesamt in Wies baden (DE) lag die Inflationsrate in Deutschland im August ge genüber dem Vorjahresmonat bei 7,9 Prozent. Hauptursache für die hohe Inflation sei nach wie vor die Preiserhöhung bei den Energieprodukten und bei Nahrungsmitteln, teilte Georg Thiel, Präsident des Statistischen B undesamtes, mit. In der Schweiz lag die Inflationsrate im August verglichen mit dem Vorjahresmonat bei 3,5 Prozent. Dies geht aus den Zahlen des Bundesam tes für Statistik (BFS) hervor. Somit sind Nahrungsmittel hierzulande im Vergleich zu unserem Nachbarland nicht viel teurer geworden. Nebst der starken Währung liegt dies vor allem daran, dass Schweizer Bauern von Einfuhrzöllen profitieren. Hinzu kommt, dass das Getreide, das hierzulande für die Brother stellung verwendet wird, primär aus dem Inland stammt. Das Blatt kann sich in Bezug auf die Brotpreise aber noch wenden, denn diese werden auch durch steigende Energiepreise beein flusst. Ausserdem hat sich auf grund der letztjährigen Miss ernte der Preis für Brotgetreide erhöht. Hoffen wir das Beste.
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