HGZ No 19
NÄCHSTE AUSGABE 2. AUGUST
Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXVIII. Jahrgang
Luzern, den 19. Juli 2023
Aspekte
Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin
Pe r s ö n l i c h
Urs Wagenseil: «Der Tourismus wird nie komplett nachhaltig sein.»
Double Seatings bringen mehr Rentabilität
Jean Claude Schmocker
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hotellerie-gastronomie.ch
Schwerpunkt
organisierte bei der Hotel & Gastro Formation die Swiss und World Skills mit. Seit sechs Monaten ist er bei McDonald’s für die Weiterbildung der Mitarbeitenden verantwortlich.
Förderung von Kultur nach Art des Hauses
Digitalisierung eröffnet der Gastronomie viele Möglichkeiten.
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Hochglanz? Nein danke!
Das Gastgewerbe ist auf Zuwanderung angewiesen. Letztes Jahr machten EU- und EFTA-Angehörige 31 Prozent der Mitarbeitenden in der Branche aus.
I LLU S T R ATI O N SO N JA B U R I
DIE BRANCHE UND DIE ZUWANDERUNG Seit Juni 2002 ist die Personenfreizügigkeit in Kraft. Sie erleichtert EU-Bürgern das Leben und Arbeiten in der Schweiz. Auf dem Arbeitsmarkt hat sich seither viel getan. Das zeigt ein neuer Bericht, der nach zwei Jahrzehnten Bilanz zieht. Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco ist diese Bilanz eine positive. «Die EUZuwanderung war zur Deckung der Arbeitskräftenachfrage in den vergangenen zwanzig Jahren wichtig», teilt das Staatssekretariat mit. Die
Zuwanderung habe einen verjüngenden Effekt auf die Erwerbsbevölkerung. «Im Gastgewerbe spielt die Personenfreizügigkeit eine besonders wichtige Rolle», sagt Fabian Maienfisch, Mediensprecher beim Seco. So machten Staatsangehörige der EU und der Europäischen Freihandelsassoziation Efta in der Branche letztes Jahr 31 Prozent der Erwerbstätigen aus. In der Gesamtwirtschaft waren es 19 Prozent. Der Beschäftigungsanteil der Schweizerinnen und Schweizer im
AZA 6002 LUZERN
Post CH AG
Gastgewerbe sank zwischen 2003 und 2022 von 59 auf 51 Prozent. Derjenige der EU- und EFTA-Staatsangehörigen stieg um acht Prozentpunkte an. Noch nicht miteingerechnet seien hier Kurzaufenthalter und Grenzgängerinnen, so Maienfisch. «Sie sind gerade im Gastgewerbe von Bedeutung, da sie für die notwendige Flexibilität sorgen.» Im ersten Quartal 2023 waren rund 11 000 Kurzaufenthalterinnen und 19 000 Grenzgänger in der Branche beschäftigt. Für die Schweiz ist es
laut dem Seco wichtig, für ausländische Arbeitskräfte weiterhin attraktiv zu bleiben. Denn die geburtenstarken Jahrgänge kommen vermehrt ins Pensionsalter, dies wird die Lücke im Arbeitsmarkt weiter öffnen. Da es in anderen Ländern ähnlich aussieht, dürfte sich die internationale Konkurrenz um Fachkräfte akzentuieren. Ein weiterer Anreiz für die Branche, für Arbeitnehmende – aus dem Inoder Ausland – sei es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. A LI CE GU LD I M A N N
Adligenswilerstr. 22, 6006 Luzern 230706_Inserat_Ernst_H&G_Sommerwünsche_19-23_D.pdf
Letztens war ich auf der Suche nach einem Hotel für die Sommerferien. Ich entschied mich, etwas zu suchen, was ich noch überhaupt nicht kenne. Gar nicht so einfach, sich in der Angebotsflut zu entscheiden. Nach der Festlegung der Kriterien «ruhig gelegen» und «gut zum Wandern» blieben immer noch unzählige Häuser zur Auswahl. Anstatt auf die verführerischen Werbetexte und die Hochglanzfotos auf der Website zu achten, sah ich mir die Social-Media-Profile der Betriebe an. Und da trennte sich dann schnell die Spreu vom Weizen. Wer hier auf dieselben Werbebilder und generischen Texte setzt, war schon mal raus. Am Ende entschied ich mich für einen kleinen Familienbetrieb, der sicher nicht viel Budget fürs Marketing hat. Dafür kommt das Hotel umso herzlicher und sympathischer rüber. Obwohl ich noch gar nicht da war, habe ich schon fast das Gefühl, das Team persönlich zu kennen. Täglich bin ich auf Social Media dabei, wenn Kräuter für das Mittagessen gesammelt werden, der hauseigene Oxymel hergestellt wird – mit Rezept – oder wenn die Familie selbst auf Wandertour geht und ihre Geheimtipps teilt. Für mich ist daher klar: Werbefotos und -texte sind schön und gut. Aber am Ende überzeugt, wer zu seinen Gästen einen persönlichen Draht herstellt – und das ist auch mit kleinem Budget möglich. A N G EL A H Ü P P I
Version Pierina!
Erscheint jeweils mittwochs 1
06.07.2023
09:20:09
illycafe.ch
«Meine Branche. Mein Job.» NEU
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