HGZ No 13
NÄCHSTE AUSGABE 17. MAI
Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXVIII. Jahrgang
Luzern, den 10. Mai 2023
Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin
To u r i s m u s
Genfer Winzer beweisen Innovationskraft und Qualitätsbewusstsein.
Wenn der Mensch auf Wildtiere trifft
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Kulinarik
hotellerie-gastronomie.ch
Schwerpunkt
Bilderbuchkarriere Logatharan Thangarajah aus Sri Lanka hat sich über den ProgressoKurs zum Berufsbildner hochge arbeitet. Er träumt von einem eigenen, gutbürgerlichen Restaurant.
Das sind die Berufe der Zukunft
Proletenfilet, Klöpfer, Cervelat – alles zur Schweizer Nationalwurst.
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Ideale Berufe für «Gen Z»
Das launenhafte Wetter der letzten Wochen hat dem Schweizer Obst- und Gemüseanbau in die Hände gespielt.
K E YS TO N E-SDA
REGEN SORGT FÜR WACHSTUM Lange gab es in Norditalien keinen Regen, dann kam er sintflutartig. Nach der grossen Trockenheit half dieser Regen von letzter Woche der Landwirtschaft wenig. Die Ernte bleibt gefährdet, vorab jene vom Reis, der auch für uns wichtig ist. Schliesslich ist die Poebene die Reiskammer Europas. In Spanien sieht es nicht besser aus. Die anhaltende Dürre mache den spanischen Produzenten das Geschäft kaputt, wie jüngst in den Medien aus dem Hause Tamedia nachzulesen war.
Da wichtige Anbauregionen für Tonnen Gurken und Tomaten aus SpaFrüchte und Gemüse im Süden des nien. Vergangenes Jahr stammten zuLandes mit starkem Wassermangel zu dem 60 Prozent der importierten Erdkämpfen haben, rechnen Produzenten beeren aus Spanien. mit hohen Ernteausfällen. So sei die Max Marinello, beim gleichnamiWeizenernte für dieses Jahr bereits gen Zürcher Gemüsehändler zuständig jetzt komplett abgeschrieben worden. für den Einkauf, sagt zu der angeAuch der Nussanbau, die Olivenplan- spannten Lage: «Die Situation war in tagen sowie Mais und Sonnenblumen den letzten Wochen extrem schwieleiden stark. Verschärft sich die Lage rig.» Doch derzeit befände sich der in Europas Gemüsegarten, könnte Gemüse- und Obstsektor im Wechsel dies weitreichende Folgen haben. Die auf dem Schweizer Markt. Und da Schweiz importiert jährlich mehrere seien die Bedingungen gut: «Es hat bei
AZA 6002 LUZERN
Adligenswilerstr. 22, 6006 Luzern
uns immer wieder geregnet, es spriesst überall», freut sich Max Marinello. Das bestätigt Mäggy Stark, Leiterin Marketing und Kommunikation beim Schweizer Obstverband in Zug: «Entwickeln sich die Wetterbedingungen weiterhin zugunsten der Beeren, können wir auch dieses Jahr wieder mit einer beträchtlichen Menge an einheimischen Erdbeeren rechnen.» Mehr dazu lesen Sie auf (R M A ) Seite 5
Anders als die Industrie können die Hotellerie und Gastronomie nicht von montags bis donnerstags produzieren. Menschen, Gäste und Touristen haben auch freitags und an den Wochenenden Hunger oder wollen reisen und übernachten. Unsere Branche verlangt eine hohe Dienstleistungsbereitschaft zu den unterschiedlichsten Tageszeiten. Doch die langen Tage mit Zimmerstunde sind für viele Mitarbeitende nicht mehr attraktiv. Starre Strukturen sind mitverantwortlich für den Fachkräftemangel. Dabei fordert nicht nur die Gen Z neue Arbeitszeitmodelle. Mit Work-Life-Balance und Teilzeitarbeit, kreativen Aufgaben und Löhnen, die zum Leben reichen, werden Begehrlichkeiten aller Altersgruppen zu neuen Standards. Die Gastronomie deckt alles ab: Kreativität in Küche und Pâtisserie, Kundenkontakt im Service und an der Réception, Vielfalt in der Hauswirtschaft. Dazu kommen Schichten für Frühaufsteher und solche für Nachtmenschen. Einige arbeiten gerne an Wochenenden, andere bevorzugen bestimmte Wochentage. Keine andere Branche ist so vielfältig und scheint auf die Bedürfnisse der Gen Z zugeschnitten wie die Gastronomie. Trotz Fachkräftemangel wird die Branche mit neuen Konzepten weiterhin blühen. Denn auch die Gen Z hat Hunger, Durst und will reisen. G A B R I EL TI N GU ELY
Erscheint jeweils mittwochs
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