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HG-Zeitung 01/2023

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HGZ No 1

NÄCHSTE ­AUSGABE 25. JANUAR

Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXVIII. Jahrgang

Luzern, den 11. Januar 2023

Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin

Schwerpunkt

Schweizer Tourismusbranche zieht positive Bilanz nach Festtagen.

Aus dem Fasten nach dem Fest wurden Trends

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Pe r s ö n l i c h

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Aspekte

Bruno Keist sammelte als Koch Erfahrungen in der ganzen Welt. Heute ist er als Küchen­ coach tätig. Bei der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch leitet das Mitglied des Kochverbands die Qualitätsprüfung.

Die Schweiz ist ein Erfinderland

Das junge Team um Dave Wälti wagt in Olten einen Neustart.

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Vorsatz: nachhaltiger Genuss

Schmackhaftes Gemüse aus gesunden Böden. Dafür steht Bio Suisse mit der Knospe Bio Suisse für Schweizer Produktion und der Knospe Bio für importierte Lebensmittel.

A D O B E-S TO CK

BIO GEHT ALLE ETWAS AN «Sind wir mitten in einer Biokrise?» Diese Frage stellte die Tagespresse, nachdem das Reformhaus Müller am 3. Januar seine Bilanz deponierte, schweizweit 37 Läden schloss und rund 300 Mitarbeitende entliess. Müller ist nicht der einzige Bioanbieter, der seine Läden schloss. Als Ursache für sinkende Umsätze werden zwei Gründe genannt: Immer noch arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Dadurch fehlt es an den exklusiven und einst gut frequentierten Standorten an

Laufkundschaft. Teure Preise im Biofachhandel sind der zweite Grund. Lebensmittel haben überdurchschnittlich zur aktuellen Teuerung beigetragen. «Die Biokonsumenten gehen vermehrt zu günstigeren Anbietern», sagt der Agrarwissenschaftler Urs Niggli in einem Interview mit «Der Bund». «Spezialgeschäfte verlieren, Grossverteiler können sich knapp halten, und Discounter legen zu.» Das kann auch David Herrmann von Bio Suisse bestätigen: «Reformhaus Mül-

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ler und Bioquartierläden betreffen einen kleinen Teil des gesamten Biomarktes. Die Nachfrage beim Detailhandel, der die meisten Bioprodukte verkauft, ist gemäss unseren Informationen stabil.» Coop meldet für 2022 gar ein Plus von 6,7 Prozent bei Produkten der Sparte Nachhaltigkeit. Dass Produzenten, darunter mehr als 7000 Landwirte, nun Bio den Rücken kehren, erwarten weder Niggli noch Herrmann. «Der Bioboom ist nicht zu Ende», sagt David Herrmann. «Im

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Gegenteil. Auf Produktionsseite spüren wir eine grosse Nachfrage für Getreide, pflanzliche Eiweissprodukte sowie Rindfleisch.» Biobauern haben über Jahrzehnte Ausserordentliches geleistet. Sie sind eine wichtige Stütze der Schweizer Agrarpolitik, die auch ökologische Ziele verfolgt. Bio geht uns alle etwas an. Damit die Gastronomie vom anhaltenden Bioboom profitieren kann, lancierte Bio Suisse das Projekt Bio Cuisine – zertifiziert vom Feld bis auf den Teller. G A B R I EL TI N GU ELY

Zwischen Weihnachten und Neujahr lassen wir Vergangenes Revue passieren und blicken auf Zukünftiges. Wir fassen gute Vorsätze, wollen ein bisschen mehr dies oder etwas weniger das. Diesbezüglich sind Vega­ nuary und Dry January ideal, um etwa pflanzenbasierte Ge­ richte kennenzulernen, Wein mit null Promille oder alkoholfreie Cocktails zu schlürfen. Wie der Vorsatz nach mehr Bewegung gemäss Betreibern von Fitness­ studios bereits im Februar ab­ nimmt, gehen auch die Ziele, mehr Gemüse und weniger Al­ kohol zu konsumieren, rasch ver­ gessen. Nur einen Monat seine Gewohnheiten zu ändern, rettet die Welt nicht. Viel wichtiger ist es, sich während des ganzen Jahres Gedanken über nachhal­ tiges und enkeltaugliches Han­ deln zu machen. Auch wenn die Weltgesundheitsorganisation Alkohol am liebsten verbieten würde, lässt sich gegen ein Glas Wein am Tag nichts einwenden. Denn Reben und Wein sind ein Kulturgut. Übrigens: Der Verein Theophrastus zur Förderung naturgemässer Heilweisen hat die Weinrebe zur Heilpflanze des Jahres 2023 gekürt. Gut schmecken Weinblätter auch als mediterrane Klassiker wie die Dolmadakia. Lassen Sie sich von den kommenden 34 Ausgaben inspirieren. Wir wünschen Ihnen alles Gute und zahlreiche Über­ raschungen im neuen Jahr. G A B R I EL TI N GU ELY

Erscheint jeweils mittwochs

Meh r ! ng u t h c a e B


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