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HG-Zeitung 08/2024

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HGZ No 8

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXXXIX. Jahrgang

Luzern, den 27. März 2024

Das Rezept

Für die Ohren: Beste Podcasts zur Hotellerie, Gastronomie und zum Tourismus.

Angelina Leskys Start in den Frühling

Seite 16

Seite 17

Nächste Ausgabe am 10. April

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Aktuell

Schwerpunkt

Martina Burri wurde während der Rekrutenschule auf Wettbewerbe vorbereitet. Bei «La Cuisine des Jeunes» will sie nun Erfahrung für ihre Zukunft im Swiss Armed Forces Culinary Team sammeln.

Im Rampenlicht: Tee in der Gastronomie

«Schweizerhof» feiert 165 Jahre Berner Hotelgeschichte.

Seite 6

Seite 3

Seite 4

Fingt ds Glück eim?

Höhere Mindestlöhne, die automatisch der Teuerung angepasst werden: Die Bäcker- und Confiseriebranche bekommt 2025 einen fortschrittlichen Gesamtarbeitsvertrag.

K E YS TO N E-S DA

FROHE BÄCKER-OSTERBOTSCHAFT Was lange währt, wird endlich gut: Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, darunter die Hotel & Gastro Union, haben sich auf einen Gesamtarbeitsvertrag für das Bäcker- und Confiseriegewerbe 2025 geeinigt. Dabei ziehen die Mindestlöhne deutlich an. Mitarbeitende ohne anerkannte Berufsausbildung erhalten ab nächstem Jahr mindestens 3670 Franken. Wer von ihnen mindestens drei Dienstjahre aufweist, erhält 3720 Franken. Auf den Stufen EBA und EFZ wird

fortan nicht mehr unterschieden, ob höheren Fachprüfung. Deren Verdienst Mitarbeitende im Verkauf oder in der liegt neu bei mindestens 5350 bezieProduktion tätig sind. Die Mindest- hungsweise 5650 Franken. Neu sind löhne auf diesen Stufen liegen bei 3900 dem Gesamtarbeitsvertrag auch die beziehungsweise 4400 Franken. Das Lernenden unterstellt, die von Minsind im Schnitt 150 Franken mehr als destlöhnen von 850 bis 1400 Franken heute. Neu profitieren auch die Absol- und einem 13. Monatsgehalt profitieren. venten einer Berufsprüfung, die auf ein Zudem muss nicht mehr Jahr für Jahr Pensum von mindestens 60 Prozent um eine Anpassung der Mindestlöhne kommen. Deren Lohn liegt bei 4925 gefeilscht werden. Diese werden autoFranken (100 Prozent). Mehr im Porte- matisch an die Teuerung angepasst. monnaie haben auch leitende Berufs- Fortschrittlich hinsichtlich einer besleute mit Berufsprüfung oder einer seren Vereinbarkeit von Beruf und Frei-

AZA 6002 LUZERN

Post CH AG

zeit ist die Neuerung, dass Dienstpläne zeitnah bekanntgegeben werden müssen und Anspruch auf gewisse freie Wochenenden besteht. Laut Roger Lang, Verhandlungsführer der Hotel & Gastro Union, ist der neue Gesamtarbeitsvertrag ein Schritt in die richtige Richtung, um die Attraktivität der Branche auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Eine letzte Hürde muss der Gesamtarbeitsvertrag 2025 allerdings noch nehmen: Der Bundesrat muss ihn für allgemeinverbindlich erklären. J Ö RG R U P P ELT

Adligenswilerstr. 22, 6006 Luzern

Kürzlich fand der internationale Tag des Glücks statt. Laut dem «World Happiness Report 2024» ist die Schweiz nur das neuntglücklichste Land der Welt. Dies, obwohl es uns allen gut gehen sollte. Das Glücklichsein hat für mich jedoch manchmal etwas Militantes. «Du musst jetzt glücklich sein», hört und liest man immer wieder. Schwäche zeigen, ist nicht erwünscht. Aber gerade in der Gastronomie und der Hotellerie gibt es beides. Viele macht das Wirken in «der schönsten Branche der Welt» glücklich. Patric Vogel, Direktor vom Märchenhotel in Braunwald, sagt etwa, dass er das Sinnstiftende an seinem Wirken schätzt. Für andere bedeutet das eigene Glück, andere Menschen glücklich zu machen. Und wo gelingt das besser als in unserer Branche? Auf der anderen Seite gibt es Menschen in der Branche, die dem grossen Druck, der auf ihnen lastet, kaum standhalten können. Viele sind erschöpft und finden den Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit kaum. Aber wie es in einem Lied der Rockband Züri West so schön heisst: «Irgendeinisch fingt ds Glück eim.» Manchmal ist es das kleine Glück, das es ausmacht. Sei es ein Schwatz mit einem Kollegen, ein Treffen mit guten Freunden oder ein Kinderlachen. Diese Dinge heben oft die Stimmung. Daher ist zu hoffen, dass alle das Glück «irgendeinisch» findet. DA N I EL A O EG ER LI

hotellerie-gastronomie.ch

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