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HG-Zeitung 24/2023

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HGZ No 24

NÄCHSTE ­AUSGABE 27. SEPTEMBER

Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 Luzern, den 20. September 2023

CXXXVIII. Jahrgang

Aktuell

Ein abwechslungsreiches veganes Angebot erfordert Kreativität.

Nachwuchs lernt von Medienstars

Seite 11

Seite 6

Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin

Pe r s ö n l i c h

hotellerie-gastronomie.ch

Schwerpunkt

Für Texte mit Biss Food-Journalist Patrick Zbinden zeigt Gastronomen und Bloggern, wie sie zu Kommunikationsprofis im Food-Bereich werden. Auch rechtliche Aspekte müssen berücksichtigt werden. Seite 12

Ist die KI Freund oder Feind?

Gemeinsam statt einsam – Gemeinschaftstische liegen im Trend.

Seite 8

Seite 14

Die Berufsbildung stärken

Schweiz Tourismus will den Schweizer Herbst mit einer gezielten Kampagne in ausgewählten europäischen Ländern stärker vermarkten.

SCH W EIZ TO U R I SM U S /N I CO L A F Ü R ER

HERBST IST TRUMPF Von wegen Nebensaison: Der Herbst cher zeigt sich die Entwicklung im entwickelt sich zunehmend zu einem Zehnjahresvergleich. Verglichen mit eigenständigen, strategisch wichtigen September und Oktober 2012 stiegen Standbein für den Schweizer Touris- die Logiernächte um 18,2 Prozent. mus. Auch die Pandemie vermochte «Die Tourismussaison Herbst wird den Trend nicht zu stoppen: Gemäss auch bedingt durch den Klimawaneiner Analyse von Schweiz Tourismus del weiter an Relevanz gewinnen», wurden 2019 in den Herbstmonaten schreibt Schweiz Tourismus. Die SaiSeptember und Oktober noch total son wird länger, der erste Schnee lässt 6,8 Millionen Hotellogiernächte ver- länger auf sich warten. Gemäss einer zeichnet. 2022 waren es 3,8 Prozent Studie kommt er rund 12 Tage später mehr, obwohl viele ausländische Gäste als noch 1970. Zudem steigen die letztes Jahr noch fehlten. Noch deutli- durchschnittlichen Temperaturen und

AZA 6002 LUZERN

Post CH AG

Nebeltage werden seltener. Laut einer gezielte Herbstkampagne. Besonderen Untersuchung der EBP Schweiz AG zur Fokus legt die Marketingorganisation Herbstsaison gibt es weitere Chancen, dabei auf Deutschland, Italien, Frankdie für eine gezielte Bearbeitung der reich, Grossbritannien und die BeneHerbstsaison sprechen. «Im Vorder- lux-Länder. Um für eine bessere zeitgrund steht dabei die Tatsache, dass liche und räumliche Verteilung der die verfügbaren Kapazitäten im Herbst Gäste zu sorgen, soll eine breite Ausdie Nachfrage – im Moment noch – wahl an Herbsterlebnissen positiodeutlich übersteigen.» Es gebe also ge- niert werden. Seien dies Herbstfestinügend Platz für zusätzliche Gäste. vals, Wanderungen oder WildtierbeobSchweiz Tourismus sieht dabei insbe- achtungen. So sollen auch Kleinstädte, sondere in den europäischen Ländern Seitentäler und ländliche Gebiete vom Potenzial und lanciert erstmals eine Tourismus profitieren. ( AGU)

Adligenswilerstr. 22, 6006 Luzern

Die Bildungsforscherin Gita Steiner-Khamsi sagte kürzlich gegenüber dem Tagesanzeiger, dass die Schweiz zu wenig hochqualifizierte Arbeitskräfte ausbilde. Darum müssten mehr Menschen aufs Gymnasium, studieren und danach Vollzeit ­arbeiten. Ich persönlich finde diese Aussage etwas weltfremd. Sind es doch die Branchen mit handwerklichen Berufen wie auch die Gastronomie, die händeringend nach Fachkräften suchen. Nichts gegen eine akademische Ausbildung. Aber ich denke, eine Lehre in einem Betrieb bringt den jungen Menschen persönlich sehr viel mehr, als wenn sie jahrelang die Schulbank drücken. In der Lehre passieren auch mal Fehler, für die man selber geradestehen muss. Oder man muss sich gegenüber anderen Mitarbeitenden behaupten. Im dualen Bildungssystem lernt man nicht nur Theorie, sondern viel Praxis. Zudem haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich weiterzubilden und so eine Führungsposition zu erlangen. Ich denke, es wäre viel sinnvoller, die Berufslehre weiter zu stärken. Und junge Menschen, die schulisch nicht so stark sind, zu unterstützen. Diejenigen, die wirklich das Zeug für eine akademische Laufbahn mitbringen, sollen diese gehen. Aber nicht, weil es die Eltern oder Bildungsforschende so möchten, sondern weil es ihr eigener Wunsch ist. DA N I EL A O EG ER LI

Erscheint jeweils mittwochs

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