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HG-Zeitung 24/2025

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HGZ No 24

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 17. September 2025

Aspekte

Erste Bilanz: Die Förderung von Clubs in Basel trägt Früchte.

Wie Betriebe die Produktivität steigern können

Seite 17

Seite 15

Nächste Ausgabe am 24. September

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Beat Grüter ist ein Patron von altem Schrot und Korn. Im Jahr 2004 übernahm der heute 65-Jährige die Pasta Premium AG. Im Interview nimmt der Teigwarenfabrikant kein Blatt vor den Mund.

Die Schweiz als Reiseziel für queere Gäste

Am Wigl-Day für Berufsbildende standen die Lernenden im Mittelpunkt.

Seite 6

Seite 19

Seite 11

Lang lebe die Langlebigkeit

600 junge Berufsleute aus 33 Ländern traten an den Euro Skills 2025 an. Die Schweizer durften gleich mehrmals jubeln – unter anderem auch Koch Pascal Arnold, der Bronze holte. S W I S S S K I LL S

DIE SCHWEIZ ZEIGT, WAS SIE KANN Bei den Euro Skills im dänischen Her- erhält im Bereich Hotel Reception eine ning beweist die Schweiz einmal mehr, Medallion for Excellence und den fünfdass sie in Sachen Berufsbildung an die ten Rang. Pascal Arnold, der sich nur Spitze gehört. Elf Medaillen gab es in Daniel Romi aus Finnland und Kasper den vierzehn Berufsfeldern, in denen Arnfred Toustrup Zacho aus Dänemark die Schweiz antrat, darunter sechs gol- geschlagen geben muss, zeigt sich damit dene. Damit ist die Schweiz die beste sehr zufrieden: «Ich hätte ehrlich gesagt Nation dieser europäischen Berufs- nicht mit dem Podest gerechnet. Die meisterschaften. Auch die Hotellerie- ersten vier Platzierungen waren sehr und Gastrobranche ist Teil dieses eng beieinander. Umso glücklicher bin ­Erfolgs: Pascal Arnold schafft es im ich, dass es gereicht hat.» Während des Bereich Küche aufs Podest und holt­ Wettbewerbs sei nicht alles nach Plan ­ sich Bronze, Naibi Giuliana Duttweiler gelaufen: Unter anderem wurde eine

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Haselnuss-Panna-cotta nicht richtig fest. Insbesondere das Ende des Wettbewerbs werde er aber nie vergessen: «Ich schloss als Letzter der Schweizer Delegation ab, so dass alle Kandidatinnen und Kandidaten zu mir kamen, um mich zu unterstützen. Das war ein wunderschöner Moment.» Coach Martin Amstutz ist mehr als zufrieden mit der Leistung seines Kandidaten: «Pascal hat es super gemacht. Er blieb immer ruhig und fokussiert, auch wenn mal etwas nicht nach Plan lief. Das Teil-

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nehmerfeld war dieses Jahr sehr stark, umso beeindruckender ist Pascals Resultat.» Auch Egidio Marcato, Coach von Naibi Giuliana Duttweiler, würdigt deren Leistung: «Angesichts des extrem hohen Niveaus des Wettbewerbs sind wir sehr glücklich mit unserem Resultat. Naibi ging an ihre Grenzen und ihre harte Arbeit hat sich ausgezahlt.» Im Bereich Hotel Reception wird Elena Mathis aus Österreich Europameisterin, es folgen Nelly Alm (Schweden) und Marina Kovačić (Kroatien). A N G EL A H Ü P P I

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Das Wort «Longevity» ist derzeit in aller Munde. Der Begriff umschreibt den Wunsch, so lange wie möglich zu leben und dabei gesund zu bleiben. Wie man das erreichen kann? ­Die Tipps dazu reichen von vernünftig ­(genug Schlaf, gesunde Ernährung, weniger Stress) ­­­ über ambitioniert (kein Alkohol, kein Zucker, fixe Schlafenszeiten) bis zu kompromisslos (unzählige Nahrungsergänzungsmittel, ­langes Fasten, teure Therapien wie Kältekammern oder Blut-­ reinigung). Bei den LongevityGurus dieser Welt frage ich ­mich manchmal: Sie leben länger, ­aber wofür? Wenn der gesamte Tag durchgetaktet ist, jeder ­Bissen abgewogen wird und ­keinerlei ­Platz für Spontaneität oder Unvernünftiges bleibt – vielleicht lebe ich dann lieber ein paar Jahre weniger lang. Möglichst gesund alt zu werden, ist aber natürlich ein Wunsch, ­ den wir alle hegen. Und für die Hotellerie und Gastronomie ­ergeben sich aus dem Trend neue Möglichkeiten für Produkte und Angebote. Insbesondere ­die Wellness-Industrie kommt an dem Begriff kaum vorbei. Möglich sind zum Beispiel besonders gesunde Longevity-Menüs, Longevity-Diagnostik mit anschliessenden personalisierten Ernährungs-, Trainings- und Therapieplänen oder Achtsamkeitskurse. In diesem Sinne: Lang lebe die Langlebigkeit! A N G EL A H Ü P P I

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