HGZ No 21
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang
Luzern, den 16. September 2026
Horizonte
Auf Hawaii wird erfrischend exotischer Wein aus Ananas hergestellt.
Wer vertritt seinen Beruf an den Euro Skills?
Seite 16
Seite 23
Nächste Ausgabe am 30. September
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Schwerpunkt
Beat Weibel erfährt tagtäglich, dass Essen im Alter mehr ist als Nahrungsaufnahme. Der Leiter Hotellerie im Burgerspittel in Bern achtet darauf, Gewohntes und Gesundes in Einklang zu bringen.
Feingefühl ist wichtiger als Worte
Traumberuf: Robert Gmür hält im Schulzimmer die Fäden zusammen.
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Eine Sprache für sich
Einzig die Bahn zur Bergstation Grotzenbüel wird im kommenden Winter in Braunwald/GL betrieben.
K E YS TO N E-SDA
SCHLITTELN STATT SKIFAHREN Kleinaktionäre wehrten sich bis zu- die Sportbahnen Braunwald nicht letzt. Doch der Verwaltungsrat der verzichten. Die Gondelbahn auf den Sportbahnen Braunwald setzte sich Grotzenbüel fährt weiterhin. Dies als durch. Die vier Skilifte stehen still. Ausgangspunkt für Skitouren, SchneeGemäss den Verantwortlichen ren- schuhtouren oder Schlittelabfahrten. tiert der Betrieb in Braunwald nicht Gemäss dem Newsportal Watson mehr. Grund seien unter anderem der hat mit den Skiliften in Braunwald Schneemangel und fehlende Gäste. Die mittlerweile die 169. Anlage in der Sportbahnen kämpfen seit Längerem Schweiz den Betrieb eingestellt. Dass mit finanziellen Problemen. In der Skigebiete ihren Betrieb aufgeben, ist letzten Saison betrug das Defizit laut nicht neu. Besonders in der zweiten Jahresbericht 1,6 Millionen Franken. Hälfte des 20. Jahrhunderts machten Ganz auf den Wintertourismus wollen viele Anlagen zu. Der Fall Braunwald
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zeigt auf, vor welchen Herausforderungen der Schweizer Wintertourismus steht: Die Temperaturen steigen, die Winter werden kürzer, vielerorts fehlt zunehmend der Schnee und damit auch der Wintersportgast. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Das Schneesportgebiet Fideriser Heuberge, gelegen auf einer sonnigen Hochebene im Prättigau/GR, macht vorerst weiter. Die 70 Saisonangestellten werden auch im kommenden Winter ihre Stelle «am Bärg» antreten
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können. Dies, obwohl die finanzielle Situation wie in Braunwald auch in Fideris angespannt ist. Die Fideriser Heuberge verstehen sich als wichtigen Impulsgeber für zukünftige Skifahrer im Kanton Graubünden. Die Besitzerfamilie Vetsch hält in einer Mitteilung fest: «Die rund 1500 Kinder, welche in den jährlichen Skilagern in den Heubergen das Skifahren lernen und mehr als 6000 Logiernächte generieren, reisen begeistert nach Hause.» R U T H M A R EN D I N G
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Wussten Sie, dass es in der Gebärdensprache Dialekte gibt? Ich auch nicht. Bei der Recherche für den Artikel auf Seite 10 konnte ich weitere Wissens- lücken schliessen. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass es in Genf das «Voom» gibt. In diesem Restaurant arbeiten gehörlose, schwerhörige und hörende Menschen Hand in Hand, um hörbehinderten Gästen einen hindernisfreien Restaurantbesuch zu ermöglichen. Geredet wird hier in Gebärdensprache. Daran mussten sich selbst die nichthörenden Gäste gewöhnen. Eine Besucherin erklärt in einem TVBericht: «In anderen Restaurants verstehen die Gäste an den Nebentischen nicht, worüber ich mit meiner Begleitung in Gebärdensprache rede. Im ‹Voom› jedoch sprechen und verstehen alle diese ‹Geheimsprache›. Das ist sehr schön, auch wenn ich jetzt aufpassen muss, was ich in der Öffentlichkeit äussere.» Das «Voom» wird auch von hörenden Gästen gerne frequentiert. Sie schätzen die Ruhe im Lokal. Einige dieser Gäste haben sich, wie die hörenden Mitarbeitenden auch, Grundkenntnisse in der Gebärdensprache angeeignet. Etwas, das alle, die Gästekontakt haben, auch tun könnten. Ein «Herzlich Willkommen», «Danke» und «Adieu» ist nämlich gar nicht so schwer zu ge bärden. Videoanleitungen dazu gibt es unter sgb-fss.ch. R I CC A R DA FR EI
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Samstag, 17. Oktober «Brot-Chef» an der Berufsschule Aarau Am nationalen Lernenden-Fachwettbewerb der Bäckerei-Confiserie-Branche. In fünf Stunden werden drei Zweierteams Aufgaben rund um das Thema Zirkus lösen. Dazu gehören ein Spezialbrot oder Zopf sowie Kleinbro- te, Feingebäck und tourierter Teig sowie Sweets, Fantasieartikel, Apéro-Snacks und ein Schaustück. Am gleichen Tag werden bei einem Aperitif die Sieger gefeiert. brot-chef.ch
G A S TKO LU M N E
Ein Labelkompass für die Gastronomie? Meret Schneider, Projektleiterin Kampagnenforum und Nationalrätin
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IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND
Beim Dorfeingang von Grindelwald nicht zu übersehen: das Hotel Belvedere.
20. und 21. Oktober Forum Seilbahnen Schweiz in Interlaken/BE und Mürren/BE
Z VG
Die Schweizer Seilbahnbranche trifft sich am Forum Seilbahnen Schweiz, um sich auszutauschen, zu vernetzen und aktuelle Trends zu diskutieren. Das Motto der beiden Tage lautet «Change – Wandel gestalten statt verwalten». Diskutiert werden Themen wie Sicherheitspolitik, geopolitische Veränderungen und das aktuelle Gästeverhalten. seilbahnen.org
Das Hotel Belvedere Grindelwald plant eine umfassende Erweiterung des Areals.
werden. Das bestehende Gebäude bleibt in seinem ursprünglichen Charakter erhalten. Dazu kommt ein Neubau in der Form eines gestapelten Pavillons, der sich in die Topografie und die Umgebung einfügt. Vorgesehen sind zudem die Neuorganisation der Seit 1907 ist das Hotel Belvedere ein fester Gästebereiche, zusätzliche Zimmer, eine Bestandteil von Grindelwald/BE. Heute Verbindung zwischen Haupt- und Neubau wird es in vierter Generation von der Fami- sowie die Weiterentwicklung des Wellnesslie Hauser geführt. Um das Unternehmen und Spa-Angebots. langfristig zu sichern, planen die Geschwister Carole und Philip Hauser, das Hotel und Ein Projekt ohne Eile das Areal weiterzuentwickeln. Das bisherige Hotel wurde über die Die Hotel Belvedere Grindelwald AG führte Jahrzehnte mehrfach erweitert. Betrieb- als Erstes einen Studienauftrag durch. Aus liche Abläufe mussten angepasst werden. elf eingeladenen Architekturbüros wurden Unvermeidliche lange Wege mit hohem drei ausgewählt, die konkrete Vorschläge Personalaufwand prägen heute die Arbeit erarbeiteten. Das Projekt «Topografische im Hotel. Nebst diesen Erschliessungsde- Intarsie» von Aebi & Vincent Architekten fiziten sind einzelne Bereiche wie der Well- aus Bern wurde vom Beurteilungsgremium nessbereich und die interne Infrastruktur zur Weiterbearbeitung empfohlen. zu klein oder nicht optimal angeordnet. Die Weiterentwicklung des Hotels ist Die geplante bauliche Weiterentwick- in mehreren Etappen vorgesehen. In eilung soll die betrieblichen Abläufe vereinfa- nem ersten Schritt werden die nötigen Sachen, die Arbeitsbedingungen verbessern nierungen des bestehenden Hauses konund das Angebot für die Gäste ergänzen. kretisiert. Das Gesamtkonzept mit dem geGleichzeitig soll eine tragfähige Basis für planten Erweiterungsbau wird parallel die kommenden Jahrzehnte geschaffen weiterentwickelt. (R M A )
Mehr Informationen unter: belvedere-grindelwald.ch
Grosse Pläne für ein Generationenprojekt
Wie die Destinationen klimafit werden Der Klimawandel verändert die Bedingungen des alpinen Tourismus. Graubünden Ferien hat eine Wegleitung erarbeitet. Der Klimawandel zeigt sich in den Alpen durch höhere Temperaturen, häufigere Hitzewellen, veränderte Niederschlagsmuster, Naturgefahren und sinkende Schneesicherheit. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Tourismus. Für Destinationen stellt sich deshalb die Frage, wie sie ihr touristisches Geschäftsmodell unter veränderten klimatischen Bedingungen erfolgreich weiterentwickeln können. Die Publikation «Klimafit Schritt für Schritt» zeigt auf, wie Destinationen ihre Klimafitness analysieren, prioritäre Handlungsfelder bestimmen und eine Roadmap
für die Umsetzung entwickeln können. Von der Aufbereitung wissenschaftlicher Klimadaten über die Analyse touristischer Betroffenheiten bis hin zur Entwicklung konkreter Massnahmen und ihrer Umsetzung führt die Wegleitung durch den Prozess. Diese entstand im Rahmen des vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco unterstützten Innotour-Projekts «Klimafitte Destinationen – Modellregion Graubünden». Gemeinsam mit den drei Pilotdestinationen Engadin-Samnaun-Val Müstair, Lenzerheide sowie Vorderes Prättigau wurden in den vergangenen drei Jahren die klimatischen und touristischen Ausgangslagen analysiert, Risiken und Chancen identifiziert sowie Anpassungsmassnahmen entwickelt. Mit der Veröffentlichung der Wegleitung sollen die Erkenntnisse auch anderen Destinationen zugutekommen. Die Publikation steht kostenlos auf Deutsch und Französisch zur Verfügung. (R M A )
Mittwoch, 21. Oktober Die Kunst des Brotbackens in Altstetten/ZH Dieser Kurs führt in die faszinierende Welt des Brotbackens ein. Teilnehmende entdecken die Vielfalt traditioneller und moderner Backspezialitäten. Sie lernen, wie aus einfachen Zutaten knuspriges Brot und Spezialgebäck entstehen. Am Ende des Kurses nehmen alle ihr selbstgebackenes Brot mit nach Hause. Mitglieder der Hotel & Gastro Union, profitieren bei allen Angeboten von Artiset vom vergünstigten Mitgliederpreis. artiset.ch (Bildung)
24. bis 27. Oktober Südback in Stuttgart (DE)
Mehr Informationen unter: graubuenden.ch
Bio Suisse, IP Suisse, KAG Freiland, Demeter ... Wer im Detailhandel nach tierfreundlich produzierten Lebensmitteln sucht, findet sich im Labeldschungel wieder. Um dieses Dickicht an Labeln und Versprechen etwas zu lichten, hat der Schweizer Tierschutz STS den sogenannten Label-Kompass lanciert. Dieser prüft bis zu hundert einzelne Anforderungen pro Tierart wie zum Beispiel Auslauf oder Transport und bewertet die Kriterien auf einer vierstufigen Skala. Wichtigere Punkte wie Weidezugang werden stärker gewichtet. Am Schluss steht eine Gesamtnote, die teilweise unerwartete Resultate zu Tage fördert. So werden beispielsweise Hühnereier und Pouletfleisch nach Schweizer Gesetzgebung a ls unbefriedigend bezeichnet. Der Kompass zeigt: Tierproduktkonsum ohne Labels ist aus Tierwohlsicht eigentlich nicht zu rechtfertigen, zumal es bessere Alternativen gäbe. Doch auch die versiertesten Veterinärexpertinnen und -experten, die sich mit der Machete des Fachwissens durch den Labeldschungel schlagen, scheitern in der Gastronomie. Hier müssen nur bei vorverpackten Lebensmitteln das Herkunftsland und gegebenenfalls in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden schriftlich deklariert werden. Bei zubereiteten Speisen müssen die Angaben nicht schriftlich vorliegen, nicht einmal das Herkunftsland des Fleisches. Dies, obwohl rund 50 Prozent des Fleischkonsums ausser Haus erfolgt. Das wäre eine Nische für den Schweizer Tierschutz: Ein Kompass, der zeigt, welche Restaurants beim Warenbezug besonders auf Tierwohl und kurze Transportwege setzen. Dieser könnte in einem gänzlich schwarzen Loch Orientierung stiften.
Die führende europäische Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk, die Südback, erwartet über 560 Aussteller. Diese präsentieren auf dem Gelände der Messe Stuttgart Trends um Backtechnik, Rohstoffe, Ladeneinrichtung, Bio und Nachhaltigkeit. Die hohe Qualität der Forumsvorträge und das Schaubacken ziehen viele Fachbesucherinnen und Fachbesucher an. Zudem erfreuen sich die Trend-Foren und der SüdbackTrend-Award grosser Beliebtheit. messe-stuttgart.de/suedback
25. bis 28. Oktober Zagg in Luzern Die Fachmesse Zagg ist ein Treffpunkt der Gastrobranche. Sie fördert den Nachwuchs, ermöglicht Wissenstransfer und begeistert mit Erlebnissen für alle Sinne. Ein Höhepunkt ist der Wettbewerb «Battle of Zagg», an dem sich Kochmannschaften und Serviceteams messen. zagg.ch
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Eine Köchin mit vielen Talenten auf dem Weg zu den Euro Skills Der Bereich Küche hat seine Teilnehmerin für die Euro Skills: Martina Burri wird 2027 die Schweiz in Düsseldorf (DE) vertreten.
Kühe melkt sie auch mal selbst Am Ende konnte Martina Burri die Jury, zu der neben Euro-SkillsCoach Martin Amstutz unter anderem auch die ehemaligen EuroSkills-Kandidaten Pascal Arnold und Céline Maier gehörten, überzeugen. «Sie war gut organisiert, konnte mit der spontanen Aufgabenstellung umgehen und hat auch in der Degustation überzeugt – vor allem beim Fischgang», sagt Martin Amstutz. Die 24-Jährige kennt sich mit Flexibilität aus – derzeit arbeitet sie in der Buurehofkita Bigler in Gümligen/BE. Dort ist sie alleine für die Verpflegung von 15 Kin-
keine Ahnung zu haben, welche Produkte zum Einsatz kommen.» Beim Kochen selbst lief dann fast alles nach Plan. Der Sieg überraschte sie trotzdem: «Nach dem Kochen hatte ich gemischte Gefühle, da ich nicht wusste, was die anderen Teilnehmenden gemacht hatten.» Umso mehr freute sie sich bei der Rangverkündigung.
Bulle/FR
Die Vorbereitungen beginnen
Martina Burri bei der Zubereitung ihrer Hacktätschli.
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dern sowie 10 bis 20 Erwachsenen Vorentscheid bewarb sie sich nach zuständig. Nebenbei baut sie Ge- dem Motto: «Ich kann dabei ja müse im Garten an und produ- nichts verlieren.» Als Siegermenü ziert Hofprodukte wie Nusstorte, präsentierte sie der Jury als Meringues oder Konfi. Und wenn Vorspeise eine sous-vide-gegarte nötig, melkt sie auch mal die Kühe Lachsforelle mit Couscous-Salat, Blumenkohl-Püree und Dill-Saudes Bauernhofs selbst. errahm-Sauce sowie als Hauptgang Hacktätschli an Preiselbeer«Neben dem sauce mit Pommes duchesse und glasierten Rüebli. Handwerk Die grösste Herausforderung? braucht es auch «Die Zeit ist bei Wettbewerben immer mein Gegner», so Burri. mentale Stärke.» Mit der spontanen AufgabenstelM A RTI N A M S T U T Z , COACH lung hingegen habe sie weniger Mühe gehabt: «Es hilft, wenn man 2024 nahm Martina Burri bereits mental gut vorbereitet ist und beim Kochwettbewerb «La Cui- schon ein paar Ideen hat. Trotzsine des Jeunes» teil und wurde dem ist es natürlich speziell, so dort Zweite. Für den Euro-Skills- kurz vor dem Kochen noch gar
In wenigen Wochen findet bereits das Kick-off-Meeting zu den Euro Skills statt. «Dort werden wir die Reise zum Wettbewerb im Detail planen», erklärt Coach Martin Amstutz. Aus den vergangenen Schweizer Teilnahmen habe man viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen können. Am Ende sei das Training aber auch immer sehr individuell: «Jeder Kandidat ist anders. Es gilt, sich kennenzulernen und herauszufinden, welches für Martina der beste Weg ist, um Top-Leistungen erbringen zu können.» Die menschliche Komponente sei nicht zu unterschätzten; es gehe nicht nur um handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch um mentale Stärke, Resilienz und ein gutes Umfeld, welches die Kandidatin prägt und mitträgt. Martina Burri freut sich auf die besondere Erfahrung, die vor ihr liegt: «Ich will viel Neues lernen – beruflich und persönlich.» A N G EL A H Ü P P I
Euro Skills 2027 Vom 22. bis 26. September 2027 kommen in Düsseldorf 800 Spitzenfachkräfte aus über 30 Nationen zusammen und kämpfen in 50 Disziplinen um den Europameistertitel. Es werden 150 000 Besuchende erwartet. Die Europameisterschaft der Berufe wird zum ersten Mal von zwei Ländern gemeinsam ausgerichtet: Deutschland und Luxemburg.
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AC Hotel by Marriott
Mehr Informationen unter: euroskills2027.com
Zwei Stunden Zeit für ein Mise en place, eine Vorspeise mit Lachsforelle und Dillsauce, einen Hauptgang mit Hackfleisch und Kartoffeln sowie das Aufräumen der Küche: Das war die Aufgabe bei der Schweizer Vorselektion für die Euro Skills im Bereich Küche. Vier junge Köchinnen und Köche stellten sich Anfang September dieser Herausforderung im Luzerner Aus- und Weiterbildungszentrum G’Art: Martina Burri, Alain Frutiger, Dennis Jud und Lenja Walliser. Die zur Verfügung stehenden Zutaten erhielten sie erst kurz vor Beginn des Wettbewerbkochens – denn zu den entscheidenden Fähigkeiten für die Europameisterschaft der Berufe zählen unter anderem auch die nötige Spontaneität und Flexibilität.
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Das Haus hat 120 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar, eine Terrasse, einen Fitnessbereich sowie mehrere Räume für Veranstaltungen. Der Betrieb befindet sich im Quartier Jardins de la Pâla. Das Hotel soll Reisenden und der B evölkerung offenstehen. Seit September marriott.com/de/hotels
Osteria Otto Zürich
Stefano Corrado und Maria Ventola eröffnen ihr zweites Restaurant in Zürich. Sie betreiben bereits das Restaurant Anna. Das «Otto» ist eine Osteria und b ietet 60 Sitzplätze. Die operative Leitung in der Osteria hat Christian Kiniger inne. Er war zuletzt im Zürcher «Josef» tätig. Seit September osteria-otto.ch
Eventhalle Areon Chur/GR
In der neuen Halle können Konzerte, Firmenveranstaltungen, Kongresse, Messen und kulturelle Anlässe stattfinden. Sie bietet Platz für Grossanlässe bis zu 6500 Personen. Ausserdem b eherbergt das Areon Räume für kleinere Veranstaltungen. Seit September areonchur.ch
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S TATI S TI K D E R WOC H E
LOHNUNTERSCHIEDE IM LAUF DER JAHRE Die Lohndifferenz schrumpft: 2012 waren es 19,3 Prozent, 2024 noch 15,7. Rund die Hälfte lässt sich aber nicht durch Faktoren wie Position und Ausbildung erklären. An den Genusswochen stehen regionale Produkte im Zentrum.
JA N G EER K
Spezielle Menüs im ganzen Baselbiet Berggasthof ist nicht zum ersten Mal dabei: «Wir hatten letztes Jahr sehr positive Rückmeldungen von den Gästen und haben uns deshalb entschlossen, wieder teilzunehmen», so Schmuckli. Markus Walder, Betriebsleiter des Berggasthauses, und sein Team verbindet die Liebe zur reDas Berggasthaus Hintere Wasser- gional verankerten Küche. Wähfallen liegt nahe der Bergstation rend der Genusswochen, die noch der Wasserfallenbahn in Reigolds- bis zum 20. September dauern, wil/BL. Susanne Schmuckli, Leite- lädt der Berggasthof zu einem rin Marketing der Stiftung Luft- Menü ein, das zum diesjährigen seilbahn Reigoldswil-Wasserfallen, Jahresthema Wald und Wild passt. zu der das Gasthaus gehört, freut Als Vorspeise gibt es in Tansich über die von Baselland Tou- nenzweige geräucherte Steinpilze, rismus organisierten Genuss-Rindstatar und Brennnessel-Mawochen: «Wir machen dabei mit, yonnaise. Als Hauptgang stehen weil wir den tollen Rahmen der ein Sommerbock, Tannensalz, Genusswoche mit seinen über Kartoffelpüree, Sauerampfer und 50 verschiedenen Veranstaltun- wilder Fenchel auf der Karte. Und gen schätzen. Auf diese Weise zum Schluss gibt es ein Waldbeekönnen wir die kulinarische Viel- ren-Panna-cotta mit Wildbienenfalt des Baselbiets aufzeigen.» Der honig und Blüten. R U T H M A R EN D I N G
8000
7000
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2012
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2016
2018
2020
2022
2024
Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung
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Trinkwasser-Pionier Brita wird 60 Jahre alt
Neue Plattform hilft bei Rechtsfragen
Was 1966 in Deutschland mit Pioniergeist begann, ist heute ein international führendes Unternehmen für Wasserfiltration und Trinkwasserlösungen.
Mehr Informationen unter: brita.ch
«Meine Lehre, meine Rechte»: Das Tool von Travail Suisse informiert über Rechte und Pflichten in der Ausbildung. «Wie ist die Arbeitszeit von Lernenden geregelt, wer ist meine Bezugsperson und was mache ich, wenn ich Konflikte habe oder überlastet bin?» Auf all diese und weitere Fragen erhalten Lernende auf der Plattform «Meine Lehre Die Plattform begleitet durch die – Meine Rechte» eine Antwort. ganze Ausbildung hindurch. P E X EL S Der Arbeitnehmer-Dachverband Travail Suisse, dem auch die Hotel & Gastro Union angehört, hat das Auflösung des Lehrvertrags sowie Tool auf den Lehrstart im August Infos zu Unterstützungsangebolanciert. «Junge Menschen müs- ten bei Schwierigkeiten. sen sich auf ein Ausbildungs- Nicht nur Lehrstart und -allumfeld verlassen können, das es tag sind abgedeckt, sondern auch ihnen ermöglicht, ihre Kompeten- der Lehrabschluss und die ersten zen unter guten Bedingungen zu Schritte danach. Die Antworten entwickeln», sagt Jackie Vorpe, wurden von Fachpersonen erarbeitet und werden laufend aktuaLeiterin Bildungspolitik. Die Plattform ist als Frage- lisiert. Die Plattform richtet sich Antwort-Angebot aufgebaut und auch an Eltern, die bei der Berufsbietet Lernenden einfach ver- wahl und Begleitung der Lehre ständliche Informationen zu den eine entscheidende Rolle spielen. wichtigsten Themen des Lehrall- Alle Informationen sind auf tags. Dazu gehören Arbeitszeit, Deutsch, Französisch und ItalieFerien, Lohn, Gesundheitsschutz, nisch verfügbar. Mehr dazu unter Konflikte am Arbeitsplatz, die meinelehre-meinerechte.ch. ( AGU)
Frauen
9000
Mehr Informationen unter: baselland-tourismus.ch hinterewasserfallen.ch
Bereits zum 14. Mal macht der Kanton Baselland bei den Genusswochen mit. Insgesamt 17 Restaurants haben eigene Menüs kreiert.
Männer
Durchschnittslöhne pro Monat in Franken
Familiengeführt in zweiter Generation, entwickelt und produziert Brita heute Wasserfilter sowie -spender und erfüllt in über 70 Ländern auf fünf Kontinenten anspruchsvollste Anforderungen. Im Vending – also im Bereich von Getränke- und Verpflegungsautomaten – sind Brita ProfessionalFilter und Brita Wasserspender gefragt. Sie optimieren die Wasserqualität zuverlässig, effizient und wirtschaftlich und sorgen für optimalen Geschmack von Heissund Kaltgetränken. So werden Wartungen reduziert, Ausfälle minimiert und die Lebensdauer von Geräten verlängert. Vorreiter bei der Digitalisierung Ob Kaffee, Tee oder Kaltgetränke optimales Wasser beeinflusst – deren Aroma, Qualität und Konsistenz. Brita-gefiltertes Wasser schafft eine hohe Getränkequalität und zufriedene Kunden. Das Unternehmen unterstützt ausserdem mit Schulungen, Tools und
Sie sind stolz auf 60 Jahre Geschichte: Geschäftsführer Stefan Jonitz, Markus Z VG Hankammer und Rüdiger Kräge (von links).
Services. Als Vorreiter der FilterDigitalisierung setzt Brita auf Transparenz, Planbarkeit und Live-Monitoring. Brita Wasserspender liefern, zeitgemässen, nachhaltigen, hygienesicheren und komfortablen Trinkgenuss für Unternehmen, Bildung, Gesundheitswesen, öffentliche Bereiche und die Gastronomie. Blick in die Zukunft Künftige Trinkwasserlösungen werden geprägt durch Urbanisie-
rung, steigende Qualitätsansprüche und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – Brita setzt diese Erwartungen um. Filtrationslösungen und Wasserspender reduzieren unter anderem CO₂ und Plastikmüll. 60 Jahre Brita bedeuten Weiterentwicklung und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Auch in Zukunft wird das Unternehmen die Vending-Branche und den Geschäftskundenmarkt mit innovativen, nachhaltigen und digitalen Konzepten begleiten. (R ED)
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ROMAN OKLE « EIN GUTER TEAMSPIRIT IST DAS A UND O»
Roman Okle, Sie waren von 2013 bis 2015 selbst TeamCaptain der Schweizer Kochnationalmannschaft. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit? Mir ist vor allem in Erinnerung geblieben, dass ich damals sehr viel Zeit in etwas investiert habe, für das ich viel Leidenschaft hatte. Und zwar mit allen Konsequenzen, die das hatte – denn diese Zeit fehlte natürlich anderswo. Dies für die Schweiz und unsere Berufsgattung zu tun, war Ehrensache. Zudem sind in dieser Zeit viele wertvolle Begegnungen und Freundschaften entstanden, die ich teils heute noch pflegen darf. Was haben Sie aus dieser Zeit sonst noch mitgenommen? Ich habe gelernt, dass ein guter Teamspirit das A und O ist. Man muss gemeinsam funktionieren – auch wenn es mal nicht optimal läuft. Persönlich ist mir die akribische Vorbereitung und Organisation geblieben. Bei mir ist alles aufgeräumt, alles muss ein System haben – manchmal fast ein bisschen zu sehr (lacht).
nalmannschaft erkoren. Heute werden die besten Talente gesucht, die dann ein neues Team bilden. Nicht zuletzt dank Sponsorengeldern bleibt den Teammitgliedern heute mehr Zeit, sich professionell auf Wettbewerbe vorzubereiten. Da wurde ein riesiger Schritt vorwärts gemacht.
liches Produkt und entspricht dem aktuellen Gesundheitstrend. Milchprodukte liefern Proteine und können fermentiert oder mit Probiotika angereichert die Darmgesundheit fördern. Wir wollen hier noch mehr Produkte anbieten, damit auch die Gastronomie diesen Trend nutzen kann.
Sie sind Leiter des Emmi Food Service, der das JuniorenTeam unterstützt. Was steckt hinter diesem Engagement? Wir sehen uns als Branchenleader im Food Service und investieren viel in die Nachwuchsförderung. Wir sind überzeugt, dass unsere Gesellschaft eine starke Gastronomiebranche braucht. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten.
«Der intensive Moment einer Rangverkündigung ist einmalig.»
Wie eng ist die Zusammenarbeit mit dem Team? Es handelt sich nicht nur um ein reines Sponsoring, sondern um eine echte Zusammenarbeit. Auf unserer Plattform «Chef Inside»
Roman Okle ist Leiter Food Service bei der Firma Emmi. 2010 gewann er mit der Aargauer Kochgilde den Weltmeistertitel.
helfen uns Profis aus der Branche, darunter auch aus den Kochnationalmannschaften, mittels Befragungen und Workshops bei der Entwicklung neuer Produkte. So gab es beispielsweise viele Rückmeldung zum Trend «kalte Kaffeegetränke»: Die Gastronomie sucht Produkte mit Differenzierungspotenzial und diesem Bedürfnis wollen wir gerne entsprechen.
Wie hat sich die internationale Kochkunst seit Ihrer aktiven Zeit verändert? Welche weiteren Trends gibt Es ist alles viel professioneller ge- es derzeit im Bereich worden, gerade in der Schweiz. Zu Milchprodukte? meiner Zeit wurden wir als Aar- «Dairy is back» – Milchprodukte gauer Kochgilde zur Kochnatio- sind zurück. Milch ist ein natürSponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:
Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation
Anstatt sich vom VeganTrend Kunden wegschnappen zu lassen, hat Emmi selbst eine vegane Linie kreiert. Ein wichtiger Schritt? Wir folgen den Trends und wollen divers aufgestellt sein. Vegane Produkte zu lancieren, war eine gute Entscheidung. Wir sehen beispielsweise, dass die Barista Edition im Food Service besonders gut läuft. Gerade weil wir mit Schweizer Hafer als Basis auch den Swissness-Faktor bieten. In welchen Bereichen wird beim Emmi Food Service derzeit investiert? Oft geht es darum, auf bereits etablierten Produkten einen Mehrwert zu bieten. Ein Beispiel sind laktosefreie Produkte: Dieses Konzept ist zwar schon lange etabliert, die Nachfrage wächst aber stetig weiter. Letztlich versuchen wir im Food Service, die Trends aus dem Detailhandel auch für Gastronomen zugänglich zu machen. Wenn also beispielsweise laktosefreie Produkte im Detailhandel grossen Absatz finden, dann wollen wir auch entsprechende Lösungen für die Gastronomie anbieten. Schliesslich gehen die Kunden des Detailhandels auch gerne mal auswärts essen.
Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional
Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode
Emmi ist Spezialistin im Bereich Glace-, Käse- und Milchprodukte.
Mehr Informationen unter: emmi-food-service.ch
Die Unterstützung des Nachwuchses ist für Emmi ein Herzensthema. Ein Gespräch über Leidenschaft, Trends und die internationale Kochkunst.
Die Vorbereitungen für den Culinary World Cup laufen auf Hochtouren. Wie schätzen Sie das Junioren-Team ein? Leider konnte ich das aktuelle WM-Menü noch nicht selbst probieren. Ich bin aber überzeugt, dass die Juniorinnen hochprofessionell auftreten werden. Die kurzfristigen Anpassungen im Reglement, die kürzlich bekannt wurden, sehe ich als Chance für das Team: Es wird die nötige Flexibilität beweisen und sich so von anderen Teams abheben. Was braucht es Ihrer Meinung nach, um als Team zu funktionieren und erfolgreich zu sein? Es braucht vor allem Disziplin, Durchhaltewillen und eine gemeinsame Vision. Letztere nicht nur auf Papier, sondern tatsächlich verinnerlicht. Jedes Teammitglied muss das Ziel stets vor Augen haben und in sich tragen. Hand aufs Herz – fehlt Ihnen als ehemaliger Aktiver die
Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions
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internationale Wettbewerbswelt manchmal? Grundsätzlich nicht, nein. Was aber manchmal fehlt, ist dieser ganz besondere Wettkampfgeist, der unbedingte Wille, gemeinsam ein Ziel zu erreichen und eine Medaille zu gewinnen. Der Moment der Rangverkündigung ist einmalig – so etwas gibt es in meinem Leben natürlich nicht mehr. Aber zum Glück gibt es auch Wertschätzung anderer Art. A N G EL A H Ü P P I
Emmi Food Service Emmi ist der Partner für Glace-, Käse-, Milchprodukte und Milchalternativen. Egal ob Grossküche in der Gemeinschaftsgastronomie, gediegenes Restaurant, Café um die Ecke oder Bäckerei: Der Emmi Food Service bietet hochwertige, clevere und innovative Produkte aus besten Schweizer Rohstoffen.
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Battle of Zagg: Wer kocht sich an die Spitze? Drei Tage, sechs Teams, ein Ziel: den Battle of Zagg gewinnen. Vom 25. bis 27. Oktober treten an der Zagg in Luzern täglich zwei Teams gegeneinander an.
Das sind die Finalistinnen und Finalisten des Wettbewerbs der Disciples Escoffier Suisse.
in Sils Maria/GR, Kelyan Prud’homme von der Auberge Communale in Mont-sur-Lausanne/VD sowie Alweendo Aguste vom Hotel Marriott in Genf. In der Kategorie Service treten gegeneinander an: Leonie Pink vom «Lagerhaus» Ende August trafen sich die Disci- in St. Gallen, Jens Vilaysane von ples Escoffier Suisse, Sponsoren der «Brasserie Lok» in St. Gallen, sowie die Finalteilnehmenden des Jade Baer vom Restaurant Kunos Wettbewerbs «Jeunes Talents» in Steckborn/TG, Nina Eugster zum Kennenlernen beim Partner von «Netts Schützengarten» in Hug AG in Malters/LU. Im Finale St. Gallen, Caroline Brüniger von stehen in der Kategorie Küche der «Waldmannsburg» in DübenEuliana Batista Pereira vom Cen- dorf/ZH, Abigail Looser vom tro Somen in Bellinzona/TI, Colin Bahnhöfli Gams/SG, Matteo AnGervaix vom «Hôtel de Ville» in gelo Rausa vom Landgasthof SeeCrissier/VD, Corinne Ziegler von lust in Egnach/TG und Svetha der Sonova AG in Stäfa/ZH, Leo- Thillainathan vom Castello Seenard Thimm vom «Waldhaus» schloss in Ascona/TI. (G A B)
Mehr Informationen unter: zagg.ch
Diese jungen Talente treten am 24. Oktober zum Finale in Wädenswil/ZH an. Z VG
Qualifiziert für die «Jeunes Talents»
Die Kochteams aus unterschiedlichen Betrieben machen gastronomische Spitzenleistungen hautnah erlebbar. In vier Stunden kreieren die Dreier-Teams ein Drei-Gang-Menü mit Brot-Konzept für 45 Gäste. Jeder Gang enthält vorgegebene Pflichtprodukte, bei der weiteren Gestaltung können die Teilnehmenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Teamarbeit und Präzision Eine Fachjury sowie die Gäste des Restaurants Battle of Zagg bewerten die Leistungen. Dank zwei voll ausgestatteter Glasküchen lassen sich sämtliche Arbeitsschritte und die Entstehung der Gerichte live mitverfolgen. Das Team mit der höchsten Gesamtpunktzahl nach drei Messetagen gewinnt. Gefragt sind Teamarbeit, Präzision und kulinarisches Können. Der Herausforderung stellen sich Teams des Hotel See-
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Ein Drei-Gang-Menü für 45 Gäste: Das ist die Aufgabe beim Battle of Zagg. Z VG
park in Thun/BE, des Restaurants Ufer 7 in Basel, des Alters- und Gesundheitszentrums Adligenswil/ LU, des Culinarium Alpinum in Stans/NW, der BHMS Luzern sowie des Lenkerhof Gourmet & Spa Resorts in Lenk/BE. Die Teilnehmenden des diesjährigen Battle of Zagg fiebern nicht nur darauf hin, ihr Können unter Beweis zu stellen, sondern schätzen auch die einmalige Erfahrung. «Wir freuen uns darauf, neue Menschen kennenzulernen und unser Netzwerk zu erwei-
tern», sagt beispielsweise das Team des Hotel Seepark. Gastronomie hautnah erleben Wer nicht nur zuschauen, sondern auch über den Sieg mitentscheiden möchte, reserviert einen Platz im Restaurant Battle of Zagg. Für 65 Franken geniessen die Gäste das Menü inklusive Getränke und geben anschliessend ihre Bewertung ab. Das Ticket mit Platzreservation ist ab sofort online unter zagg.ch/tickets buchbar. ( A H Ü)
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Diese Talente wollen mit ihren Tartelettes-Kreationen überzeugen Wer kreiert die besten TartelettesGerichte? Der traditionsreiche Hug Creative Tartelettes Contest CTC geht in die 22. Runde. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet «Celebration». Und das aus gutem Grund: Hug feiert dieses Jahr das Zehn-JahrJubiläum der «Filigrano Collection»: eine Premium-TartelettesLinie mit dünnen und geraden Wänden, mit der die Backwarenherstellerin aus Malters/LU auch international zum Mass aller Dinge in der Tartelettes-Welt geworden ist. Passend zum Jubiläum müssen die Teilnehmenden ihre Kreationen ausschliesslich mit Tartelettes aus der «Filigrano Collection» gestalten. Hongkong entdecken Insgesamt 22 Tartelettes-Kreationen für je einen Vorspeise- und einen Dessertteller wurden für den diesjährigen Hug Creative Tartelettes Contest CTC eingereicht
Medien
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sert wird die Reise auch in diesem Jahr von der Firma Pistor. Plattform und Sprungbrett Als einer der ältesten Kochwettbewerbe in der Schweiz überhaupt wurde der CTC bereits 2004 ins Leben gerufen. Er bietet für ambitionierte Köche und Pâtissiers eine ideale Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in einem professionellen Wettbewerb mit anderen Fachleuten zu messen. Unterstützt wird der Hug Creative Tartelettes Contest von Pistor, Richemont Kompetenzzentrum, Les vergers Boiron, Gastroimpuls, Nectaflor, Schwob, Swica, Dobla sowie dem Medienpartner Hotellerie Gastronomie Zeitung. (M M/A H Ü)
Hug-Familie Vivien Burkhard, die Siegerin 2025 in der Kategorie Lernende, bei der Zubereitung ihrer Tartelettes.
und durch die breit abgestützte Fachjury anonymisiert bewertet. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten überzeugten die Jury in den zwei Kategorien Lernende und Ausgebildete und sicherten sich so ihren Platz im Finale. Dieses findet am Donnerstag, 29. Oktober,
im Richemont Kompetenzzentrum in Luzern statt. Als Hauptpreis erwartet die Erstplatzierten beider Kategorien in diesem Jahr eine unvergessliche Studienreise nach Hongkong. Die beiden Gewinner dürfen sich auf eine kulinarisch inspirierende
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Entdeckungsreise zu einer der dynamischsten Metropolen Asiens freuen. Ein besonderer Höhepunkt dieses exklusiven Hauptgewinns wird der exklusive Besuch im Betrieb des internationalen Hug-Markenbotschafters, Pâtissier Lou Campagna, sein. Gespon-
Die Hug AG beschäftigt an den Standorten Malters und Willisau rund 430 Mitarbeitende (Vollzeitstellen). Hug wurde 1877 als Bäckerei in Luzern gegründet und ist noch heute in der fünften Generation in Familienbesitz. Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross führen das Unternehmen derzeit in Co-Leitung.
F I N A LI S TE N : K ATEG O R I E AU SG E B I LDETE
Olivia Frei
Eliane Gantenbein
Marlies Muff
Roxane Rolland
Marco Viceré
Cakery by Olivia Au/ZH
Seniorenzentrum Wier Ebnat-Kappel/SG
Zuger Kantonsspital Baar/ZG
LADM by Roxane Rolland Zürich
Alters- und Gesundheitszentrum Adligenswil/LU
Tartelettes gehören für die gelernte Konditorin-Confiseurin zu den schönsten kleinen Kunstwerken, die man erschaffen kann. «Für mich ist der Wettbewerb eine Chance, meine Leidenschaft sichtbar zu machen», sagt sie.
Die Diätköchin mit eidg. Fachausweis nahm bereits als Lernende beim CTC teil. Diese Erfahrung war für sie so bereichernd, dass sie nochmals antreten will. Ihr Lebensmotto lautet: Alles kommt genau so, wie es kommen muss.»
Auch für Marlies Muff ist es nicht die erste CTC-Teilnahme. Sie bringt viel Erfahrung mit: Nach der Kochlehre absolvierte sie zusätzlich die Lehre zur Konditorin-Confiseurin und zur Diätköchin sowie die höhere Fachprüfung Chefköchin.
Die gelernte Ingenieurin ist Kulinarik-Quereinsteigerin und fokussiert sich auf das französische Madeleine. Darin sieht sie Ähnlichkeiten mit dem Tartelette: «Ein zeitloses Gebäck und ein Klassiker, den ich neu interpretieren möchte.»
Der Küchenchef liebt es, mit Präzision, Kreativität und Leidenschaft etwas Besonderes zu schaffen. «Der Contest ist für mich die perfekte Herausforderung, um mein Können zu zeigen und meine Grenzen zu erweitern», sagt er.
F I N A LI S TE N : K ATEG O R I E LE R N E N DE
Niklas Erb
Jessica Hintermann
Juri Spiess
Elsa Walker
Milo Widmer
3. Lehrjahr EFZ, Waffenplatzküche Jassbach, Thun/BE
3. Lehrjahr EFZ, Berner Fachhochschule BFH-HAFL, Zollikofen/BE
2. Lehrjahr EFZ, Senevita Residenz Nordlicht, Zürich
2. Lehrjahr EFZ, Centre de formation Le Botza, Vétroz/VS
2. Lehrjahr EBA, Fabrique 28, Bern
Der junge Koch will die Militärküche positiv vertreten und sein Können unter Beweis stellen. Bereits von der Vorbereitung hat er profitiert: «Beim Planen, Ausprobieren und Anrichten konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln.»
Die Köchin will beim CTC zeigen, was sie kann und sich selbst herausfordern. Und das ist erst der Anfang: «Der Contest soll mir den Einstieg in die Wettbewerbswelt ermöglichen und ein Sprungbrett für meine Karriere sein.»
Vom Lehrmeister auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht, meldete Juri Spiess sich sofort an. «Ich wollte lernen, wie man sorgfältig schöne und kreative kleine Kreationen herstellt», sagt er. Sein Motto: «Ich möchte herausfinden, was alles möglich ist.»
«Ich freue mich, meine Grenzen zu erweitern und meine Kreativität im Rahmen dieses Wettbewerbs zu entdecken.» Das sagt Elsa Walker über ihre Teilnahme am Creative Tartelettes Contest, der ihr erster Kochwettbewerb ist.
«Leidenschaft ist der beste Antrieb» – so lautet das Motto von Milo Widmer. Er will sich beim CTC weiterentwickeln und seine Kreativität unter Beweis stellen. Sein berufliches Ziel ist, sich stetig zu verbessern.
Mehr Informationen unter: hug-foodservice.ch
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Familiensache (v. l.): Anna, Klaus, Alexandra und Stéphane Wartner.
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Alpenhospitality neu gedacht
Mehr Informationen unter: theglacierhotel.ch
und Erfahrung in renommierten Schweizer Hotels, unter anderem im «Eurotel St. Moritz», wusste: Ein Hotel ist nicht nur eine Unterkunft, sondern ein Treffpunkt, ein Zuhause auf Zeit und Ausdruck gelebter Gastfreundschaft. Im «Eurotel Victoria» sah er die Möglichkeit, seine Vision umzusetzen. Das Haus liegt gleich Als vor 50 Jahren Anne und Klaus neben den Bergbahnen VillarsWartner nach Les Diablerets ka- Les Diablerets und nur wenige men, war der Ort ein stilles Berg- Kilometer von der Talstation Gladorf. Klaus Wartner aus dem ös- cier 3000 entfernt. Mit der Überterreichischen Klessheim, aus- nahme des Hauses legte das Ehegerüstet mit einer fundierten paar Wartner den Grundstein für Ausbildung in Hotelmanagement eine Gastgebertradition, die das
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Haus und den Ort nachhaltig prä- nare stehen Räume im Hotel zur tät, Wandel und den Mut, sich gen sollte. Dass ihr Vorhaben von Verfügung, grössere Anlässe mit stetig weiterzuentwickeln», sagen Erfolg gekrönt war, zeigt die Wei- bis zu 250 Plätzen können im Alexandra und Stéphane Wartner. tergabe des Betriebes 2009 an nahegelegenen Kongresszentrum «Gastgeber zu sein ist für uns kein die zweite Generation: Alexandra Les Diablerets stattfinden. Beruf, sondern eine Haltung und und Stéphane Wartner. «The Glacier» gehört gemein- eine Familiengeschichte, die wir Beide hatten sich vorgängig sam mit dem Gletscher- und Ski- mit Stolz weiterführen.» das nötige Rüstzeug angeeignet. gebiet Glacier 3000 und dem HôAktuell steht dank der InvesStéphane Wartner, ausgebildet an tel Les Sources zur 2005 gegrün- toren die nächste Investition an, der EHL Lausanne, sammelte Er- deten Gstaad 3000 AG und bildet bei welcher der Wellnessbereich fahrungen in renommierten Häu- einen zentralen Bestandteil des des Hotels umfassend moder- sern wie dem «Sheraton Luxury touristischen Angebots in Les nisiert wird. Die Fertigstellung Phuket» und der «Fischerzunft» Diablerets. «Fünfzig Jahre Fami- ist auf die kommende Wintersaiin Schaffhausen. Alexandra Wart- lie Wartner stehen für Kontinui- son eingeplant. (R M A ) ner arbeitete im Alpenhof Zermatt und im Relais & Châteaux Post Hotel in Lake Louise (CA). Schliesslich lernten sich die beiden im «Le Mirador Kempinski» in Vevey/VD kennen. Fortan beschritten sie ihren Lebensweg gemeinsam. Dieser führte sie über das «Six Senses» in Phuket (TH), dem «Baur au Lac» und «Park yatt» in Zürich letztlich in den H elterlichen Betrieb.
Hoteliersfamilie feiert 50 Jahre 1976 schlugen Anne u nd Klaus Wartner in Les Diablerets/VD im «Eurotel Victoria » ein neues Kapitel auf.
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2021 verkaufte der private Besitzer des «Eurotel Victoria» den Betrieb an die Gstaad 3000 AG. Seitdem wurden rund 25 Millionen Franken investiert. Die 111 Gästezimmer wurden grosszügig grundsaniert und die öffentlichen Bereiche erneuert. In der Folge eröffnete das Haus als Vier-SterneSuperior-Hotel The Glacier. Neu setzt das Hotel auf einen fast durchgehenden Betrieb. Damit entstehen zusätzliche Ganzjahresstellen. Neben den 111 Zimmern auf Vier-Sterne-SuperiorNiveau gehören ein Schwimmbad, eine Sauna, Dampfbad und Fitness sowie eine grosszügige Terrasse zur Ausstattung. Für Semi-
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Das «The Glacier» hat den Tourismus in Les Diablerets nachhaltig geprägt.
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Ein Jahrhundert Schule in Weggis Die Hotel & Gastro formation und ihre Direktorin Sabrina Camenzind luden zum grossen Jubiläumsfest. Am Freitag, dem 4. September, feierte die Hotel & Gastro formation Schweiz ihr 100-jähriges Bestehen. 150 Gäste und Mitarbeitende der Institution waren eingeladen, in Weggis/LU gemeinsam Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Hotel & Gastro formation aufleben zu lassen. In den vor einem Jahr renovierten Kursräumen konnten sich die Gäste mit verschiedenen Höhepunkten der HGf-Geschichte auseinandersetzen. Im Sinne des verbindenden Slogans «Weisch no?» wurden für jedes Jahrzehnt prägende Geschehnisse, Trends und allerlei
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spannende Ereignisse inszeniert. So erinnerte man an das Jahr 1926, als die Sozialpartner Schweizer Wirteverband, Schweizer Hotelier-Verein und Union Helvetia die Schweizerische Fachkommission für das Gastgewerbe gründeten. Sie verfolgten ein gemeinsames Ziel: die Berufsbildung der Schweizer Hotellerie und Gastronomie zu stärken. Aus dieser gemeinsamen Vision entstand eine schweizweit tätige Organisation, die sich den Veränderungen der Branche immer wieder angepasst hat. Mehrere Meilensteine prägten die Geschichte der Institution. Beispielsweise entstand 1996 mit den Perfecto-Kursen ein spezielles Angebot für Stellensuchende. Mit dem Aufbau der kaufmännischen Branche Hotel-Gastro-Tourismus HGT im Jahr 2002 reagierte die Organisation auf die sich wandelnden Anforderungen der Schweizer Arbeitswelt. (M M/R U P)
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Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch
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1 Heinz Gerig im Gespräch mit
HGU-Präsidentin Esther Lüscher.
2 Marcel Gerber, Sandra Bettoni Lanz und Mike Kuhn.
3 Marc Tischhauser, Aldo Kern und
Seppo Caluori.
4 Peter Hodler, Reto Blaser, Sabrina
Camenzind, Direktorin der Hotel & Gastro formation, und Reto Invernizzi. 5 Jörg Wyss mit Tochter Afra Hörtig-Wyss. 6 World-Skills-Teilnehmer Nicolas Imholz, 7 Heinz Berger mit Jean Claude Schmocker und Peter Meier. 8 Mona Huwyler, Shima Maier und Luca Simonelli. B I LD ER Z VG
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EINFÜHLUNGSVERMÖGEN IST WICHTIGER ALS WORTE Der 23. September ist der Tag der Gebärdensprache. Er fällt in die Woche der gehörlosen Menschen (21. bis 27. September). Die Aktionstage sollen Hörende für die B elange gehörloser Menschen – Gäste wie Arbeitskollegen – sensibilisieren, um diese besser zu inkludieren.
Zwei Gesten, ein B egriff: zusammen bedeuten sie « Herzlich willkommen». Die QR-Codes führen d irekt zu Videos, die z eigen, wie der Begriff korrekt gebärdet wird. sgb-fss.ch/signsuisse
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ehr als eine Million Menschen in der Schweiz haben eine Hörb eh i nder u ng . Rund 30 000 von ihnen sind sogar gehörlos. Diese Beeinträchtigung legt ihnen im Alltag – auch beim Besuch eines Restaurants oder Hotels – Hindernisse in den Weg.
Blickkontakt ist das A und O Benedikt Jud ist Medienverantwortlicher beim Schweizerischen Gehörlosenbund sgb-fss. Für die Hotellerie Gastronomie Zeitung hat er seine gehörlosen Arbeitskolleginnen und -kollegen gefragt, was Gastgewerbler tun können, um ihnen den Aufenthalt zu verschönern. Ein wesentlicher Punkt ist Blickkontakt. Auch nichthörende Gäste möchten direkt angesprochen werden. Um das Gegenüber verstehen zu können, sind sie
darauf angewiesen, Gesicht und Mund zu sehen. Darum sollte man sie nicht von der Seite ansprechen. Gehörlose Menschen sind nicht taubstumm. Dieser Ausdruck ist beleidigend. Sie können sprechen, allerdings oft nicht so fliessend oder deutlich wie Hörende. Versteht man den Gast nicht, hilft ein: «Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden. Können Sie es bitte wiederholen.» Oder man schlägt vor: «Wollen wir uns schriftlich unterhalten?» und zückt Stift und Papier – respektive Handy oder Tablet. Beides ist besser, als den Gast zu übergehen und nach einer möglichen hörenden Begleitperson Ausschau zu halten oder übertrieben zu gestikulieren. Informationen schriftlich zu erfassen und zu teilen ist generell eine gute Idee. Dazu muss nicht alles ausgedruckt werden. Man
kann auch einfach gemeinsam mit dem Gast auf den Monitor des Computers oder auf das Tablet schauen, um Eingaben zu überprüfen. Eine gute Methode mit dem Gast zu kommunizieren, bietet auch ein Whatsapp-Chat.
eine mobile Lichtsignalanlage verfügbar wäre, die meldet, wenn das Telefon im Zimmer klingelt und bei einem Notfall mit optischen Signalen warnt. Dank verschiedenster Hilfsmittel (siehe Spalte rechts) könnten Betriebe sich ohne grossen Aufwand eine Runde Tische und Lichtsignale Geschäftsnische erschliessen und gleichzeitig einen Beitrag zur InIm Restaurant bevorzugen gehör- klusion leisten. lose Gäste runde Tische. So könApropos Inklusion: Es gibt nen sie alle Tischgenossen sehen, nicht nur gehörlose Gäste, sonwas ihnen die Verständigung er- dern auch Mitarbeitende. So wie leichtert. Von der Hauswirtschaft Salome Lienin, die erste gehörlose wünschen sich die gehörlosen Chefköchin FA, und Vanessa Buser, Gäste, dass anklopfende Mitarbei- Hotelfachfrau. Auf der Website tende vor dem Betreten des Zim- des Schweizer Gehörlosenbunds mers die Türe nur einen Spaltbreit sgb-fss.ch gibt es neben hilfreiöffnen, um an den Lichtschalter chen Infos auch interessante Portfassen und diesen ein paar Mal be- räts über die beiden Damen. Wie tätigen zu können. Erfolgt nach die Zusammenarbeit mit ihr im kurzem Warten vor der Tür keine Alltag funktioniert, erzählt VaReaktion, dürfen sie eintreten. nessa Busers Arbeitgeber Darko Generell wäre es praktisch, wenn Bošnjak im Interview.
Darko Bošnjak, Sie sind Direktor des Hotels Olten in Olten. Vanessa Buser ist gehörlos und Teil Ihres Mitarbeiterstabs. Ja, und das schon seit 2020. Vanessa Buser hat ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau EFZ bei uns absolviert und mit der hervorragenden Note 5,5 abgeschlossen. Ein Höhepunkt, der uns bis heute mit Stolz erfüllt. In welcher Funktion ist Vanessa Buser heute für das Hotel Olten im Einsatz? Als Allrounderin mit einem Pensum von 80 bis 100 Prozent. Sie ist für uns eine wertvolle Mitarbeiterin, die mitdenkt und Verantwortung für den Betrieb übernimmt. Vanessa arbeitet vorwiegend im Restaurant und im Frühstücksbereich, in der Etage und im Housekeeping sowie im Seminar- und Bankettbereich. Zurzeit befindet sie sich zudem am Ende ihrer Ausbildung zur Gebärdensprach-
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lehrerin. Ausserdem verfolgen wir mit ihr gemeinsam konkrete Weiterbildungsziele. Wie sehen diese Ziele aus? Vanessa ist an der Position der stellvertretenden Housekeeping-Leitung interessiert. Wir prüfen gerade aktiv, wie wir ihr diesen Karriereschritt ermöglichen können. Die entsprechenden beruflichen Fähigkeiten und Kompetenzen dafür hat sie. Das Gastgewerbe ist eine kom munikative Branche. Welche Herausforderung ergeben sich durch die Gehörlosigkeit Ihrer Mitarbeiterin im Betrieb und wie meistern Sie diese im Alltag? Wir haben von Beginn an unsere Prozesse und Abläufe hinterfragt und sie, wo nötig, an Vanessas Situation angepasst. Während in anderen Abteilungen kaum Veränderungen nötig waren, gab es beim Check-in und Check-out an der Réception den grössten Anpassungsbedarf. Was wir dabei feststellen durften und ausserordentlich schätzen: Unsere Gäste gehen sehr offen und wohlwollend mit der Situation um.
«Eine solche Zusammenarbeit ist für alle B eteiligten eine unglaubliche Bereicherung »
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Gibt es Situationen, bei denen die Gehörlosigkeit Ihrer Mitar beiterin Vorteile hat? Ja, insbesondere bei Einzelaufgaben, die grosse Konzentration erfordern. Vanessa kann diese Aufgaben sehr fokussiert und ohne Ablenkungen durch störende Hintergrundgeräusche erledigen. Gibt es noch weitere Vorteile? Wir haben viele gehörlose Gäste im Haus, auch vom Schweizerischen Blindenbund. Dank Vanessa konnten wir diese zusätzliche Klientel gewinnen. Viele Gäste kommen gezielt wegen Vanessa zu uns und wünschen sich ausdrücklich beim Check-in, im Seminarbereich oder im Restaurant von ihr bedient zu werden. Arbeiten im Hotel Olten noch weitere Menschen mit einer Beeinträchtigung?
Aktuell ist Vanessa die einzige Mitarbeiterin mit einer Beeinträchtigung. Wir unterstützen jedoch regelmässig Integrationsprojekte. Sei es im Hotel Olten oder auch bei unserer Partnerfirma Kalte Lust AG, einem Glace-Produzenten. Dabei achten wir bewusst auf eine gute Balance: Die betreuenden Personen müssen ihrem Tagesgeschäft nachkommen können, gleichzeitig muss eine angemessene Betreuung gewährleistet sein. Für entsprechende Anfragen sind wir offen. In den nächsten Wochen dürfen bei uns erneut gehörlose Personen zum Schnuppern kommen.
Geschäftsleitung. Wir haben festgestellt, dass Mitarbeitende mit einer Beeinträchtigung ausserordentlich motiviert sind. Wir können jedem Betrieb nur empfehlen, Integration zu ermöglichen – oder den Menschen zumindest die Chance zu geben, über einen gewissen Zeitraum in den Betrieb und die gastgewerblichen Berufe hineinzuschauen. R I CC A R DA FR EI
Hotel Olten in Kürze Mitten in der Stadt gelegen bietet das Drei-Sterne-Hotel über 1000 Quadratmeter Konferenzraumfläche und 32 Hotelzimmer sowie das Restaurant Holz & Stein. Geführt wird es vom Direktionsduo Dominique Matten berger und Darko Bošnjak. hotelolten.ch
Welchen Tipp können Sie Betrie ben geben, die eine gehörlose Arbeitskraft einstellen möchten? Seien Sie offen dafür. Eine solche Zusammenarbeit ist eine unglaubliche Bereicherung – für den Betrieb, die Mitarbeitenden, das Kader und die
Zahlen und Fakten
Rund 20 000 bis 30 000 gehörlose Menschen leben gemäss dem Schweizerischen Gehörlo senbund SGB-FSS in der Schweiz. Weitere 1,3 Millionen Menschen h aben eine Hörbehinderung. Mit a nderen Worten: Gut 15 Prozent der Bevölkerung in unserem Land hören schlecht oder gar nichts.
Gleiche Berufschancen für hörende und gehörlose Menschen sind gesetzlich zwar vorgeschrieben, in der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild. Viele Gehörlose können nicht i hren Traumberuf erlernen oder werden beim B ewerbungsprozess aussortiert, sobald ihre Beeinträchtigung zur Sprache kommt.
135 Diskriminierungen F I NG E R A LPH A B ET I N DE UT SC H SC H W E IZ E R G E BÄ R DE N S PR AC H E
Mit dem Fingeralphabet werden in der Gebärdensprache Fremdwörter und Namen buchstabiert. Es kommt auch zum Einsatz, wenn es für einen Begriff (noch) keine eigene Gebärde gibt.
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C
D
von gehörlosen und hörbehinderten Menschen wurden 2025 offiziell g emeldet. Trotz Diskriminierungsverbot in der Bundesverfassung, im Behindertengleichstellungsgesetz und der UNO-Behindertenrechtskonvention wurden sie bei Arbeit, B ildung, Gesundheit diskriminiert. Auch bei der Teilnahme an Kulturund Freizeitaktivitäten, bei Dienstleistungen, Finanzierung von H ilfsmitteln oder beim Zugang zu I nformationen und Kommunikation mit Behörden sind Menschen mit e iner Hörbehinderung Hörenden nicht gleichgestellt.
DA R KO B OŠN JA K , D I R EK TO R H OT EL O LT EN
Nützliche Hilfsmittel
Die Gäste sind über Vanessa Busers Gehörlosigkeit im Bild? Ja, denn sie trägt ein Namensschild, das darauf hinweist. Wie läuft die direkte Kommuni kation mit den Gäste denn so ab ? In der Regel problemlos. Vanessa versteht die Gäste ausgezeichnet über das Lippenlesen. Funktioniert das einmal nicht, notieren die Gäste ihren Wunsch kurz auf einem Blatt Papier – das wir stets bereithalten – oder sie tippen ihn ins Handy ein. Und wie funktioniert die Kommunikation im Team? Auch untereinander verständigen wir uns sehr gut über das Lippenlesen. Als Vanessa bei uns ihre Lehre begann, war eine unserer ersten Massnahmen, dass wir im Team einen Gebärdensprachkurs absolvierten. Der musste nach einem halben Jahr aber wegen der Corona-Massnahmen beendet werden. Dennoch haben wir Hörenden die wichtigsten Grundlagen und einfache Sätze in Gebärdensprache lernen können. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie wichtig scheinbare Kleinigkeiten in der Kommunikation mit gehörbehinderten Menschen sind. Etwa die richtige Position und Blickrichtung beim Sprechen, deutliches Artikulieren, ein gutes Lichtverhältnis und das Sich-Zeit-Nehmen im Gespräch. Kommunizieren Sie mit Vanessa Buser noch auf andere Weise als durch Gebärden und Lippenlesen? Bei komplexeren oder anspruchsvolleren Sachverhalten kommunizieren wir – wie übrigens mit allen anderen Mitarbeitenden – auch schriftlich. Dies, damit die Aufgaben und Prozesse für alle klar und unmissverständlich sind.
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können gehörlosen Gästen den A ufenthalt angenehmer machen. Dazu zählen Wecker, die mit einem Lichtsignal wecken oder mit einem Vibrationskissen ( Pillow Shaker) verbunden sind. Eine Funkklingel, die mit einem Blinklicht im Zimmer g ekoppelt ist, macht es dem Housekeeping einfacher, sich bemerkbar zu machen. Auch mobile Empfänger, die durch Vibration und farbige LED-Anzeige darauf hinweisen, dass die Aufmerksamkeit des Gastes e rforderlich ist, sind praktische Helfer.
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Nette Gesten
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S
V
W
X Quelle: sgb-fss.ch
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Ausländische Gäste freuen sich, wenn man sie in ihrer Muttersprache begrüsst; gehörlose Gäste, wenn man dies in Gebärdensprache tut. Das Schweizer Gebärdensprache- Lexikon mit Videoanleitungen ist zu finden unter sgb-fss.ch/signsuisse. Eine nette Geste ist auch, wenn das Housekeeping am TV-Gerät im Zimmer des Gastes schon vor dessen Ankunft die Untertitelfunktion aktiviert. So kann der Gast das Gerät sofort nutzen, ohne selber Umstellungen vornehmen zu müssen. Schön ist auch, wenn die Mitarbeitenden im Umgang mit Gästen mit besonderen Bedürfnissen generell geschult sind und daher ganz unbefangen mit ihnen umgehen können.
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M a rk tplat z
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Aqualyt-Reinigungsmittel sind für regionale Wasserverhältnisse entwickelt.
Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch
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Das Abo für Reinigungsmittel
Es ist wieder Most-Zeit
Clean Plus von Gehrig ist mehr als nur ein Abo. Es ist die Lösung für Profiküchen, mit der mehr Zeit für Wichtigeres bleibt. Das Prinzip ist einfach: Gehrig-Profis analysieren die Maschinen, prüfen die Wasserhärte und stellen entsprechende Reinigungsmittel von Aqualyt zusammen. Die Lieferung erfolgt automatisch im vereinbarten Rhythmus. Damit spart man sich das Nachbestellen von Reinigungsmitteln. gehriggroup.ch
Für die diesjährige Ernte werden rund 96 000 Tonnen Mostäpfel und 4000 Tonnen Mostbirnen erwartet. Damit liegt die geschätzte Menge bei den Mostäpfeln schweizweit sieben Prozent über dem Vorjahr. Allerdings sind aufgrund der anhaltenden Hitze viele Äpfel kleiner als in den Vorjahren. Vom 12. September bis 25. Oktober findet bei Möhl in Arbon/TG jeweils mittwochs bis sonntags ein Schaumosten statt. moehlziit.ch
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Ei, wie geht das fix mit Eifix
Schupfnudeln zum Portionieren
Die frischen Teige von Eifix für Waffeln, Pancakes und Kaiserschmarrn sind auf die schnelle und unkomplizierte Zubereitung ausgelegt. Hergestellt bei Eipro mit frischen Eiern und weiteren ausgewählten Zutaten nach traditionellen Rezepturen, bieten sie eine praktische Basis für individuelle Süssspeisen und unterstützen ein zuverlässiges Gelingen in der professionellen Küche. Ideal für kleine Snacks oder Mini-Desserts. eipro.de
Parmadoro steht für Lösungen für die Profiküche. Neu ergänzen Schupfnudeln, TricoloreSchupfnudeln, Knöpfli und Dinkelknöpfli das Sortiment. Die tiefgekühlten Produkte eignen sich als Beilage, für Bowls, Buffets oder verschiedene Pfannengerichte. Dank ihrer Formund Bissstabilität überzeugen sie auch bei längerer Warmhaltung, sind einfach zu portionieren und sorgen für attraktive Tellerpräsentationen. gastro.hero.ch
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Küche sucht Koch
Restaurant Kronenhalle AG im Herzen von Zürich sucht für den Bereich Küche zum frühestmöglichen Eintrittstermin
Chef de Partie – Saucier 100% (a) Ihre Aufgaben -
Ihr Anforderungsprofil - Fundierte Ausbildung in der Hotellerie/Gastronomie mit Koch/Köchin EFZ - Sie bringen mehrjährige Erfahrung in ähnlichen Funktionen aus der gehobenen Gastronomie mit - Führungserfahrung und korrekte Umgangsformen - Hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein und Loyalität - Hohe Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität - Eine engagierte, selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise - Kommunikationssichere Deutsch-Kenntnisse, weitere Sprachen von Vorteil
Ein Service der Hotel & Gastro Union
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IT M A ’S A TC H
Führung des zugeteilten Postens mit Teamgeist und Einsatzbereitschaft Sie pflegen einen sorgfältigen, verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln Sie verantworten die Verarbeitung einwandfreier Lebensmittel mit Einhaltung der GHP Mitverantwortlich für die fachgerechte Lagerung und Einhaltung der betriebsinternenStandards und der HACCP Richtlinien
Wir bieten - Ein persönlich geführter Betrieb von Weltruf mit einer einzigartigen Geschichte - Leistungsgerechte Bezahlung, für die Wertschätzung der Fähigkeiten und gute Pensionskassenleistungen - Die KTV-Prämie trägt der Betrieb - Empfehlungsprämie für angeworbene Mitarbeiter - Individuelle Ehrung von Geburtstagen und Jubiläen - Zugang zur Plattform: Brands for Employees - Beitrag an Ihr Fitnessabo Wir freuen uns auf Ihre komplette Bewerbung mit Foto. Scannen Sie den QR-Code und bewerben Sie sich direkt online.
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Pe rsön lich
BEAT WEIBEL « DIE LIEBE ZUM ESSEN KENNT KEIN ALTER »
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Im Alter ist Essen weit mehr als Nahrungsaufnahme. Die Kunst liegt darin, Gewohntes und gesundheitlich Notwendiges in Einklang zu bringen.
Die Liste der Mitgliedschaften und Erfolge von Beat Weibel ist vielfältig. Dabei Z VG ging es immer um eine Sache: den Kochberuf weiterzubringen.
Haben in den vergangenen Schnitzel mit Pommes frites das Wie informieren Sie sich über Hitzeperioden alle Bewohnenhöchste der Gefühle waren, ist Entwicklungen in der Ernähden genug getrunken? Geschichte. Die Vielfalt hat zuge- rung im Alter? Es ist uns gelungen, sie stets zu er- nommen. Das Angebot ist inter- Unser Netzwerk und Fachtaguninnern, genug Flüssigkeit aufzu- nationaler geworden. Selbst asia- gen zum Thema sind wichtig. nehmen. Trinken ist das eine. tische Gerichte werden geschätzt. Doch das Wichtigste ist das FeedAuch wasserhaltige Früchte wie In der Küche gleich geblieben ist back, das wir in persönlichen GeMelonen haben dazu beigetragen, die Liebe zum Beruf, zum Hand- sprächen mit unseren Bewohnendass unsere Bewohnenden genug werk sowie das Bekenntnis zu gu- den erhalten. Flüssigkeit aufnahmen. Trink- ter Qualität der Produkte. Der protokolle und regelmässige Ge- «Einheitsbrei» der Lebensmittel- Wie nehmen Sie veränderte tränkerunden auf den Stationen industrie darf nicht als Standard Bedürfnisse wahr? oder der Restauration waren den- implementiert werden. Zudem Mit zunehmendem Alter werden sind genügend Proteine in allen die Portionen immer kleiner. Aus noch nötig und wichtig. Mahlzeiten für ältere Menschen diesem Grund ist es wichtig, mit hochwertigen Produkten zu arWie haben Sie den Menüplan sehr wichtig. beiten, um eine proteinreiche Erder Hitze angepasst? Die Grundstruktur des Menüpla- Wie viel Technik kommt bei nährung sicherzustellen. nes musste nicht angepasst wer- der Speisenverteilung zum den. Da wir unsere Menüs im Einsatz? Sind die heutigen Senioren Sommer ohnehin auf leichte und Wir arbeiten in einer mit moder- anspruchsvoller geworden als proteinreiche Gerichte ausrich- nen Geräten eingerichtete Küche. frühere Generationen? ten. Was wir zusätzlich angeboten Die Bewohnenden kommen zum Ja. Unsere Seniorinnen und haben, waren kalte Suppen, was- Essen ins Restaurant, wo sie ihren Senioren sind sicher anspruchsserhaltige Früchte und ein reich- Tisch haben, und jeder Teller wird voller als noch vor zehn Jahren. haltiges Salatbuffet. individuell angerichtet. Für Be- Wir berücksichtigen dies und biewohnende, die Pflege benötigen, ten ihnen eine hohe DienstleisWie wichtig ist den Bewohnenbieten wir dasselbe Angebot wie tungsbereitschaft und kulinariden das Essen? für die Gäste im Restaurant an. sche Qualität. Die Mahlzeiten im Burgerspittel Was wünschen Sie sich in sind für die Bewohnenden jeden «Seniorinnen Bezug auf die Ernährung für Tag ein Höhepunkt. Wir bieten Ihr Alter? eine vielfältige, ausgewogene, und Senioren sind qualitativ hochstehende ErnähIch hoffe, dass ich noch lange anspruchsvoller selbst kochen darf und dann spärung, gepaart mit regelmässigen ter einmal eine selbstbestimmte, kulinarischen Überraschungen. geworden.» abwechslungsreiche und ausgeUnsere Bewohnenden laden ihre Angehörigen zu uns in den Burwogene Küche serviert bekomgerspittel ein, um gemeinsam zu Was denken Sie, wird sich dies men werde. G A B R I EL TI N GU ELY essen. Aussagen wie «wir kom- in Zukunft verändern? men lieber zu Ihnen, als in ein Kostendruck und FachkräfteRestaurant in der Stadt zu gehen», mangel werden sich verschärfen. Zur Person erfüllen uns mit Freude. Deshalb ist es sehr wichtig, in die Ausbildung zu investieren. Unser Leiter Küche absolviert eine foWie hat sich das ErnährungsBeat Weibel ist Mitglied kussierte Weiterbildung, die Beverhalten in den vergangenen des Schweizer Kochverbands rufsbildende für die Ausbildung Jahren verändert? und in vielen Funktionen für den Kochberuf aktiv. Seit Die Ernährung hat sich in den junger Köche und Köchinnen umletzten 30 Jahren grundsätzlich fassend – zum Beispiel im komdem Jahr 2019 arbeitet er im verändert. Die Zeit, als Wiener munikativen Bereich – befähigt. Burgerspittel in Bern.
Sarah Besser
CEO
Director Food & Beverage
Achim Schmitt, derzeit Dean und Mitglied des Executive Leadership Teams der EHL Group, wird per 1. Januar 2027 zum CEO ernannt. Er übernimmt das Amt von Markus Venzin, der die EHL in Zukunft weiterhin als Vice President des International Advisory Board unterstützen wird.
Sarah Besser übernimmt im Hotel Mandarin Oriental S avoy Zürich als Director of Food & Beverage die Leitung des gesamten gastronomischen Bereichs. Sie war bereits in verschiedenen Positionen für die Hotelgruppe tätig, darunter in Tokio (JP) sowie im Corporate Office in London (GB).
Katja Müller
Mathieu Lessmann
Leitung Finanzen
Küchenchef
Ab September hat Katja Müller die Leitung der Finanzen bei der Stanserhorn-Bahn AG übernommen. Als diplomierte Treuhandexpertin, die zuletzt als Mandatsleiterin bei der BDO in Luzern tätig war, bringt sie fundiertes Fachwissen mit. Sie übernimmt die Position von Michael Lischer.
Im Walliserhof Grand-Hotel & Spa ins Saas-Fee/VS geniessen Gäste ab September die kulinarischen Kreationen von Mathieu Lessmann. Zu den Stationen des 29-jährigen Küchenchefs gehört das mit zwei MichelinSternen und 17 Gault-MillauPunkten ausgezeichnete Restaurant Ox & Klee in Köln (DE).
Lea Paessens
Karin und Sven Bodenmann
Geschäftsführerin
Gastgeber
Lea Paessens übernimmt per 1. Oktober die Geschäftsführung der Romer’s Hausbäckerei AG. Sie verfügt über Führungserfahrung in der Konsumgüterund Lebensmittelbranche, zuletzt führte sie als CEO die Oswald Nahrungsmittel GmbH mit 220 Mitarbeitenden.
Nach 22 Jahren an der Spitze des Boutiquehotels Bel Arosa in Arosa/GR verlässt das Gastgeber-Ehepaar Sven und Karin Bodenmann das renommierte Vier-Sterne-Hotel. Die beiden möchten künftig etwas kürzer treten und ihre Wahlheimat Arosa geniessen.
Mehr Informationen unter: burgerspittel.ch
Beat Weibel, Sie sind Leiter Hotellerie im Burgerspittel in Bern. Wie definiert sich der Burgerspittel? Der Burgerspittel ist die Altersinstitution der Burgergemeinde. An zwei Standorten in der Stadt Bern leben rund 190 ältere Bewohnerinnen und Bewohner. Der Burgerspittel bietet zwei Wohnformen an: Wohnen mit Dienstleistungen und Wohnen mit Pflege. Das Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung – die Zugehörigkeit zur Burgergemeinde Bern ist keine Voraussetzung. Die hohe Dienstleistungsbereitschaft sowie eine herausragende Gastronomie bieten optimale Lebensqualität. Rund 200 Mitarbeitende aus über 20 Nationen sorgen für das Wohlbefinden unserer Bewohnenden.
Achim Schmitt
LE S E R B R I E F
Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-gastronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach 3027, 6002 Luzern
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Pe rsön lich
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Er hält im Schulzimmer die Fäden zusammen
LEON REINHARDT «WIR REINIGEN NICHT NUR ZIMMER»
Lehrer war eigentlich nicht sein Traumberuf. Und doch fand Robert Gmür vor 18 Jahren die Berufung im Unterrichten und Begleiten.
Der Housekeeping Manager im Mandarin Oriental Savoy in Zürich wünscht sich für die Hauswirtschaft mehr Sichtbarkeit. Ein neuer Wettbewerb soll diese erhöhen.
Mehr Informationen unter: aicrinternational.org/ switzerland-section
Die Faszination für das Gastgewerbe wurde Robert Gmür in die Wiege gelegt. Der Gastbetrieb seiner Familie, das Hotel Kreuz in Leissigen/BE am Thunersee, war seine zweite Stube. Sein Vater war Küchenchef, seine Mutter leitete die Hauswirtschaft. «Als Jugendlicher wollte ich eigentlich nicht ins Gastgewerbe», erzählt er. Am Ende habe ihm aber doch kein anderer Beruf gepasst. Er entschied sich für den Service, weil er gerne unter Menschen sein wollte. Die Ausbildung machte er ausserhalb des Familienbetriebs. 1995 kehrte er zurück – unter anderem nach einer Ausbildung an der höheren Gastronomiefachschule und einigen Kaderstellen – und führte das Hotel Kreuz für zehn Jahre mit seinen Eltern.
Als Vertreter der Fachlehrerschaft hat Robert Gmür an zwei Berufsrevisionen mitgewirkt. Er ist zudem Mitglied des Berufsverbands Service/Restauration. Z VG
steht und doziert, zu dem, der begleitet und die Fäden in der Hand hält.» Die grösste Herausforderung sei die Bandbreite an Voraussetzungen, welche die Lernenden mitbringen. «Dies im Unterricht zu bündeln, sodass man den Stärkeren gerecht wird, aber auch die Schwächeren mitnimmt, ist nicht einfach.» Dazu kommt, dass sich die Umwelt der Lernenden stark gewandelt hat. Die neue Art des Kommunizierens, die sozialen Medien oder künstliche Intelligenz. «Nicht nur sie, auch wir als Lehrpersonen müssen uns immer wieder neu zurechtfinden.» Stärkerer Fokus auf Talente Alles, was den Lernenden zugute kommt, fällt Robert Gmür bei seiner Arbeit leicht. Besonders die Förderung junger Talente liegt ihm am Herzen. Er begleitete mehrere Klassen am Battle of Zagg, letztes Jahr coachte er mit seiner Kollegin Sabrina Steiner
die heutige World-Skills-Teilnehmerin Melina Reusser vor den Swiss Skills. Die Freude über den Erfolg ist so gross, dass die beiden Lehrpersonen kommende Woche privat nach Shanghai reisen, um den Auftritt ihrer Schülerin mitzuerleben. «Ich wünsche mir, dass Talentförderung und das damit verbundene Herzblut in unseren Berufen einen noch höheren Stellenwert erhält.» A LI CE GU LD I M A N N
Zur Person Robert Gmür ist Berufsschullehrer und ausserdem diplomierter Tourismusexperte. Er ist seit dem aktuellen Schuljahr Berufsverantwortlicher für die Hotelkommunikationsfachleute, die neu am BZI unterrichtet werden. In seiner Freizeit wandert er gerne und ist Co-Präsident der SAC-Sektion Interlaken.
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Start war nicht einfach Das Unterrichten sollte eigentlich eine Übergangslösung in einer Phase der Neuorientierung sein. Er übernahm zunächst kleinere Pensen, unter anderem im Schulhotel Regina. Dann suchte das Bildungszentrum Interlaken im Jahr 2008 einen Berufsschullehrer für die Restaurationsfachleute. «Ich dachte mir, ich schaue mal, wie es läuft.» Von da an setzte Gmür voll auf die Berufsschule. «Mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten und sie zu unterstützen macht mir Freude.» Doch der Start sei nicht einfach gewesen: «Ich bin schon etwas ins Schwimmen gekommen: Wie bringe ich den ganzen Stoff rüber, wie fliessen meine eigenen Erfahrungen ein, was ist wirklich wichtig und wo kann ich auch etwas anpassen?» Wo er am Anfang noch mehr Kontrolle ausgeübt hat, gibt Gmür heute die Lernverantwortung vermehrt den Lernenden selbst weiter. «Die Rolle des Lehrers hat sich gewandelt. Von dem, der vorne
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Warum haben Sie den AICR Switzerland’s Best Housekeeper Competition lanciert? AICR-Präsident Dimitrios Trikaliotis und ich haben überlegt, dass es so etwas für das Housekeeping braucht. Der AICR (Amicale Internationale des Sous-Directeurs et Chefs de Réception des Grand Hôtels) führt bereits den Best Receptionist durch. Während die Hauswirtschaft zu wenig Sichtbarkeit und Wertschätzung erhält. Das möchten wir ändern. Welches ist das Ziel dieses Wettbewerbs? Dass die Mitarbeitenden in der Hauswirtschaft mehr Wertschätzung erfahren. Wir wollen aufzeigen, dass Housekeeping nicht nur Zimmerreinigung ist, sondern die Aufgaben anspruchsvoll und vielseitig sind. Ausserdem gäbe es den Best Receptionist nicht, wenn es kein Housekeeping gäbe. Sie tragen zu einem grossen Teil dazu bei, dass sich die Gäste in einem Hotel wohlfühlen. In einem Betrieb geht es nur miteinander. Es gibt viele Mitarbeitende in der Hauswirtschaft, die mit Herzblut ihren Beruf ausüben. Natürlich braucht es auch die Mitarbeitenden in der Küche und in der Restauration, aber für diese gibt es bereits zahlreiche Wettbewerbe. Welche Voraussetzungen muss man mitbringen? Mitarbeitende aus dem Housekeeping, die in Vier- und Fünfsternehotels arbeiten, können am AICR Switzerland’s Best Housekeeper Competition 2026 teilnehmen. Sie dürfen jedoch keine Führungsposition innehaben, benötigen aber keine abgeschlossene Grundbildung. Jedoch ist Berufs-
Leon Reinhardt hat von der Réception in die Hauswirtschaft gewechselt. Z VG
erfahrung eine Voraussetzung, damit für die Teilnehmenden die Aufgaben lösbar sind. Zudem müssen die Vorgesetzten ihre Mitarbeitenden zum Wettbewerb anmelden. Welche Aufgaben sind für den Wettbewerb vorgesehen? Es gibt Reinigungsaufgaben oder Interaktionen mit dem Gast. Die Teilnehmenden müssen unter anderem ein Blumengesteck kreieren. Ausserdem sollen sie zeigen, wie sie im Team arbeiten. Dabei wollen wir wissen, wie sie sich organisieren und einbringen. Die Wettbewerbssprache ist primär Englisch. Es gibt einen schriftlichen Test, der in Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch gelöst werden kann. DA N I EL A O EG ER LI
Zur Person Leon Reinhardt ist Housekeeping Manager im Mandarin Oriental Savoy in Zürich und seit mehreren Jahren Mitglied der AICR. Er ist zusammen mit Dimitrios Trikaliotis, dem Präsidenten der AICR, Initiant des Switzerland’s Best Housekeeper Competition. Der Austragungsort ist das Hotel Intercontinental in Genf. Mehr Informationen zum Wettbewerb findet man auf hotellerie-gastronomie.ch.
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DER TEUERSTE PILZ I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER
Als teuerster Pilz der Welt gilt der weisse Alba-Trüffel aus dem italienischen Piemont. Seinen Preis schuldet er zum einen seiner Exklusivität, aber auch seinem tiefen und komplexen Aroma.
J
e nach Informationsquelle sagt Manuel Kälin. Er ist stellschmeckt er nach Honig, vertretender Geschäftsführer bei Zwiebeln und Knoblauch, Luma Delikatessen, wo der Albanach erdigen und moosi- Trüffel jeweils im Herbst erhältgen Noten, nach gereiftem Käse lich ist. Von der Qualität des Piloder auch nach Heu: Der be- zes ist er jedenfalls überzeugt: rühmte weisse Alba-Trüffel ist «Wir finden nicht viele Produkte heiss begehrt und gilt als ganz be- in der Natur, die ein so komplexes sondere Delikatesse. Nicht um- und sensorisch spannendes Gesonst wird er auch «das weisse nusserlebnis bieten.» Gold des Piemont» genannt. Die Pilzsorte ist besonders rar und Die Nase als bester Freund kann nicht gezüchtet werden. Sie erreicht daher Preise von mehre- Doch beim Kauf ist Vorsicht geboren tausend Franken pro Kilo. ten. Die riesige Nachfrage führt zu Ob die Delikatesse den Preis immer mehr Betrügereien im wert ist? «Das liegt – wie so oft – Trüffelgeschäft. Um die Qualität wohl im Auge des Betrachters», eines Trüffels zu bestimmen, ist
gemäss Manuel Kälin die Nase der beste Freund des Käufers: «Ein frischer Trüffel hat ein tiefes und komplexes Aromaprofil mit knoblauchartigen und erdigen Komponenten – um nur einige zu nennen.» Bei einem schlechten oder überlagerten Trüffel hingegen seien beissende, modrige oder auch kellerartige Gerüche erkennbar. Daneben gelte es, die Haptik zu beurteilen: «Ein frischer Trüffel ist relativ fest und hat keine Druckstellen.» Nicht beeinflussen lassen sollte man sich hingegen von der Form des Knollens – dass dieser sehr unregelmässig ist, ist völlig normal und sagt dement-
sprechend nichts über die Quali- ner Butter übergossen und antät des Trüffels aus. schliessend mit frischem weissem Wer an die seltenen Alba- Trüffel als Topping serviert – eine Trüffel herankommt, sollte diese sagenhafte Kombination.» Aber auch entsprechend in Szene set- auch zu einem Rindscarpaccio zen. Unter anderem passen sie gut passt der Alba-Trüffel gut. Ein Nozu Fleisch. Manuel Kälin rät aller- go ist das Mitkochen des Predings, dafür ein Fleischstück mit mium-Produkts: Es sollte immer nicht allzu viel Eigengeschmack roh und hauchdünn über das ferzu verwenden: «Das Aromaprofil tige Gericht gehobelt werden. des Alba-Trüffels ist komplex, Manuel Kälin selbst liebt den aber grazil. Um sich perfekt ent- Alba-Trüffel puristisch: «Frische falten zu können, braucht es daher Pasta mit geschmolzener Butter ein zurückhaltendes Pendant auf und etwas Pastawasser mischen dem Teller.» Er empfiehlt bei- und am Schluss eine gute Menge spielsweise ein Kalbskotelett am fein geraffelten weissen Trüffel Stück gegart: «Dieses wird mit et- darüber – mehr braucht es aus was gesalzener und geschmolze- meiner Sicht nicht.» A N G EL A H Ü P P I
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Ananaswein: erfrischend, exotisch und einzigartig
Vom Erdrutsch zu bestem Chasselas Auf dem Weingut Clos du Rocher in Yvorne/VD wird dieses Jahr das 200-jährige Bestehen gefeiert.
nen aus Hawaii sagt er: «Die Weine erzählen eine besondere Geschichte. Sie verbinden hawaiianische Herkunft, tropische Frucht und handwerkliche Weinbereitung.» Für die Gastronomie, Hotellerie und innovative Weinkarten in der Schweiz können sie spannende Begleiter einer asiatisch inspirierten Küche sein. Gemäss der Verordnung des Bundes über Getränke lassen sich der Maui Splash und der Maui Blanc der Kategorie Fruchtwein beziehungsweise Ananaswein zuordnen. Der Hula-o-Maui gehört dementsprechend zur Kategorie Fruchtschaumweine. (G A B)
Der Clos du Rocher Yvorne Grand Cru duftet dezent nach Blüten und Früchten. Im Auftakt füllt saftige Frische den Gaumen. Der Weisswein hat Kraft, Komplexität und endet mit viel Geschmack von reifen Trauben sowie einer leicht salzigen Note. Das macht ihn – bereits in der Jugend, aber auch mit bis zu 30 Jahren Reife – zu einem grossartigen Begleiter von Fisch, hellem Fleisch und Käse. Der Clos du Rocher ist weniger vom Jahrgang geprägt als vom Terroir, dem Boden, auf dem die Reben wachsen. Dessen Geschichte beginnt mit einer Katastrophe.
Unverwechselbar im Geschmack – als Fruchtwein entfaltet die Ananas ihre vielleicht edelste Seite. Einige der Vulkane sind noch aktiv. Andere sind in historischer Zeit zum letzten Mal ausgebrochen. Zusammen bilden sie die Hawaii-Inseln mitten im Pazifik und sind der 50. Bundesstaat der USA. Eine der Inseln ist Maui. Dorthin brachten Siedler Nutzpflanzen wie Kaffee, Reis, Baumwolle, Tabak, Ananas und Weintrauben. So erstaunt es nicht, dass heute an den Hängen des Vulkans knapp 7300 Hektar Rebberge stehen. Doch von Wein aus Trauben soll hier nicht die Rede sein. Denn auf Maui werden im grossen Stil Gold Ananas angebaut. Deren
Früchte werden wie die Trauben von Hand geerntet, bei Maui Wine geschreddert, gepresst und der Saft zu Fruchtwein vergoren. Drei Weine sind im Angebot und auch in der Schweiz erhältlich: Maui Splash, der fruchtige mit dezenter Süsse, Maui Blanc, der trockene mit Charakter, und Hula-o-Maui, der erfrischend perlende.
«Über Ananaswein lässt sich eine besondere Genussgeschichte erzählen.» M A R K U S O B R I S T, I N H A B ER W EI N W ELT V I N OT H EK
Importiert werden die Ananasweine von Markus Obrist. Er ist Inhaber der Weinwelt Vinothek in Herznach/AG. Zu den Fruchtwei-
Maui Blanc Feiner Duft von weissen Blüten, Pfirsich, Zitrone und Ananas. Sehr weinig am Gaumen, erinnert dieser Ananaswein an Riesling oder einen reifen, in Barriques ausgebauten Chardonnay. Eleganz mit fruchtbitterer Länge.
Hula-o-Maui Traditionell in der Flasche vergoren und bis acht Monate auf den Hefen gereift, duftet der Schaumwein nach Ananas und Mandelgebäck. Auf feine Perlen folgen eine kräftige Säure und langanhaltende Frucht. Ausdrucksstark.
Erdbeben, Bergsturz und eine Schlammlawine Am 1. März des Jahres 1584 erschütterte ein starkes Erdbeben die Region Chablais. Als Folge löste sich eine gewaltige Gesteinsmasse vom Massiv des Tour d’Aï, donnerte 2000 Meter in die Tiefe und verschüttete Teile der Dörfer Corbeyrier und Yvorne. Nach intensiven Regentagen löste sich auf der Terrasse von Luan eine Schlammlawine, die den Schuttkegel des Bergsturzes überflutete. Das Gebiet galt lange als verflucht und wurde gemieden. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts kehrten Menschen nach Yvorne
zurück und bauten das Dorf im Ortsteil Maisons Neuves (neue Häuser) wieder auf. Dann, vor 200 Jahren, legte Aimé-Benjamin Mégroz mit dem Erwerb des kargen Hangs oberhalb von Yvorne den Grundstein für das heutige Weingut Clos du Rocher. Das steinreiche Terrain mit kalkhaltigem Untergrund galt als anspruchsvoll, zugleich aber als vielversprechend für Weine von unverwechselbarem Charakter. Mit Mauern, eingebrachten Erdschichten und einem Gewölbekeller im Felsen entstand ein in sich geschlossener Clos, der über lange Zeit hinweg als verborgenes Juwel galt – abgeschirmt, schwer zugänglich und umso begehrter bei Kennern. Heute ist das Gut im Besitz von Maison Obrist, das wiederum Teil von Schenks «The Wine Family» ist. Die Pflege der Reben liegt in den Händen von Martin Suardet. Er bewirtschaftet auch die benachbarte Domaine Château Maison Blanche. Für die Vinifizierung ist der Önologe Léonard Pfister verantwortlich. Das Herzstück des Clos du Rocher bleibt der in grossen Eichenfässern gereifte Chasselas. Doch es gibt auch einen roten Yvorne Grand Cru. Schon früh wurden entlang der Trockenmauern die Wärme liebenden Sorten Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon gepflanzt. Separat gekeltert, bis zu 15 Monate in Barriques gereift und dann assembliert, zählt er zu den besten Rotweinen des Kantons Waadt. G A B R I EL TI N GU ELY
Mehr Informationen unter: thewinefamily.ch
Nebst dem Saft von Trauben europäischer Rebsorten wird bei Maui Wine auch B I LD ER Z VG der Saft von frischen Gold Ananas zu Wein verarbeitet.
Mehr Informationen unter: mauiwine.com weinwelt-vinothek.ch
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Maui Splash Das Bouquet ist offen und duftet intensiv nach frischer Ananas. Am Gaumen spielen frische Säure mit cremiger Süsse, die an Ananas in Sirup erinnert. Gefällt zum Aperitif, zu würzigen Gerichten oder als Basis für «Spritz».
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Der vielfach ausgezeichnete Clos du Rocher wächst auf steilen Terrassen.
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Himmlisch kreative Auszeit vom Alltag «Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt d eren kreative Umsetzung.
Das «From Heaven» in Bad Ragaz/SG ist Tapas- und Weinbar, Take-away sowie Kultur- und Event location. Vor allem aber ist es ein Ort zum Verweilen. Direkt gegenüber dem Bahnhof Bad Ragaz steht ein imposantes Jugendstilgebäude – das ehemalige Hotel Bristol. Heute können Gäste hier zwar nicht mehr logieren, aber sie können im «From Heaven» eine himmlische Zeit
Dass die Speisen im «From Heaven» einen mediterranen Einschlag haben, ist dem Küchenchef Sergio Mahiques geschuldet. Der gebürtige Spanier bereitet neben Tapas, Tortillas und Croquetas auch gefüllte Croissants zu. Sie sind das kulinarische Markenzeichen des «From Heaven». Es gibt sie pikant mit fleischhaltigen oder pflanzenbasierten Füllungen sowie süss mit Lotus- oder Pistazien-Creme. Ebenfalls eine Spezialität sind die hausgemachten Empanadas der Kolumbianerin Christie Mullis. Zu den spanisch-kolumbianischen Snacks serviert Leandra Rodrigues gerne einen der Weine, die extra fürs «From Heaven» abgefüllt wurden. Der «White Drops from Heaven» ist ein Federweiss aus Fläsch und der «Red Drops from Heaven» ein Pinot Noir aus Malans. Die Etiketten ziert ein süsses Engelchen, dass im hohen Bogen von einer Wolke hinunter-
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verbringen. Dafür sorgen Sylvio dennoch eine schwere Zeit», erinund Leandra Rodrigues mit ihrem nert sich Sylvio Rodrigues. Unter Team. Leandra ist gelernte Hotel- anderem, weil es für Start-ups und Gastronomiefachfrau und für lange keine Ausfallentschädigung die Führung des Restaurants und gab, da sie ja keine Daten aus früder Mitarbeitenden zuständig. Ihr heren Betriebsjahren vorweisen Mann, ehemaliger Teamleiter im konnten. «Nach Covid hatten wir Private Banking und leidenschaft- ein Minus von 120 000 Franken.» licher Partyorganisator, kümmert Von dieser schweren Zeit ist sich um die administrativen und heute nichts mehr zu merken. Das künstlerischen Belange. «From Heaven» strahlt eine lebensbejahende Leichtigkeit aus. Kaum eröffnet in den Lockdown Ob das an der kreativ-verspielten Einrichtung liegt? Oder an den Zusammen mit seinem Bruder Kunstwerken und Kunstbüchern, und fünf Freunden hat Sylvio Ro- die ausgestellt sind? Liegt es am drigues das «From Heaven»-Kon- abwechslungsreichen Eventprozept erarbeitet, baulich realisiert gramm, das Raum für persönliche und den Betrieb im August 2020 Begegnungen und gemeinsame eröffnet. «Kurz danach kam der Erlebnisse bietet? An den MusiLockdown. Wir haben sofort ein kern, die nicht weltbekannt sind, Take-away etabliert, aber es war aber weltklassig spielen und hier
Fakten und Zahlen Sitzplätze 80 innen und 80 aussen Geöffnet Dienstags bis sonntags Durchschnittsbon abends 35 Franken Mitarbeitende 9 Vollzeitstellen inklusive G eschäftsführung Kulturprogramm und Events: Regelmässig finden LiveKonzerte, Quiz-Abende, Sunday Brunches mit spanischer Gitarrenbegleitung und Podiumsgespräche statt
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Gemütliche Ecken laden zum Plaudern oder zum Schmökern in den Kunstbüchern ein.
eine Plattform finden? Oder sind pinkelt. «Die Etiketten hat mein die unkomplizierten Gastgeber Bruder gestaltet», erzählt Leander Grund, die alle Gäste duzen dra Rodrigues und ergänzt: «Sie und sie mit kleinen, ausgewählten sind eine Erinnerung an unseren Köstlichkeiten aus Küche und Kel- Vater, der vor vier Jahren gestorler verwöhnen? Vermutlich ist es ben ist. Er sagte immer, wenn er der gekonnte Mix aus Kunst, Kuli- einen besonders guten Wein narik und Kommunikation, der trank: «Äs isch, als bislet eim dafür sorgt, dass sich Junge wie as Ängali in da Hals». So gesehen, Ältere im «From Heaven» glei- ist jedes hier genossene Glas Wein chermassen wohlfühlen. wortwörtlich auch ein Gruss «From Heaven». R I CC A R DA FR EI Spanische Küche und Engels-Pipi
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Verlässlich versorgt: Die «Seelust» setzt seit fast 20 Jahren auf Pistor Seit vier Generationen ist der Landgasthof Seelust im Oberthurgau verwurzelt. Frisches kommt aus der Region. Bei lagerfähigen Food- und Non-Food-Produkten vertraut der Betrieb auf Pistor und auf eingespielte Abläufe, persönlichen Kontakt und gemeinsame Werte.
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eht man auf einen Rundgang durch den grosszügigen Landgasthof Seelust in Egnach/TG, begegnet man seiner langen Geschichte auf Schritt und Tritt. Das frühere Bauernhaus ist über Jahrzehnte gewachsen, wurde erweitert, umgebaut und immer wieder neuen Bedürfnissen angepasst. «Bei uns geht es nicht einfach geradeaus», sagt Thomas Hasen mit einem Lachen. Die vielen Ecken und Wege des Hauses erzählen davon, wie aus der «Hofbeiz» von damals ein vielseitiger Hotel- und Gastronomiebetrieb wurde.
Vom Bauernhof zur See-Familie
Regional beschaffen – mit Pistor gezielt ergänzen Diese Bodenständigkeit prägt auch den Einkauf. Fleisch, Fisch, Gemüse und Milchprodukte bezieht die «Seelust» von Partnern aus der Region. «Und solange es im Dorf noch eine eigenständige
Seit 22 Jahren prägt Peter Schäfli die «Seelust»-Küche. Er weiss, was die Gäste mögen und beschafft die Produkte regional und bei Pistor.
Mehr Informationen unter: pistor.ch seelust.ch
Bereits 1850 wurde die «Seelust» als Bauernwirtschaft betrieben. 1918 kaufte Alfred Hasen den Landwirtschaftsbetrieb. Sein Sohn Hermann und dessen Frau Berti entwickelten die Wirtschaft weiter und machten sie zu einem beliebten Ziel für Sonntagsausflüge. Als Martin und Thérèse Hasen den Betrieb 1982 übernahmen, war die «Seelust» überschaubar: Drei Mitarbeitende packten mit an, gekocht wurde in einer Haushaltsküche. Seither kamen eine professionelle Küche, zusätzliche Gasträume und Hotelzimmer hinzu. Heute führt Thomas Hasen den Landgasthof gemeinsam mit seiner Frau Nicole Hasen-Eigenmann in vierter Generation. Zur «See-Familie» gehören auch das 2016 eröffnete Restaurant Seehuus direkt am Bodensee sowie der Campingplatz Seehorn. Die Verantwortung ist Familiensache: Matthias und Jennifer HasenTeuscher kümmern sich hauptsächlich um das «Seehuus», Christine und Urs Zellweger-Hasen um den Campingplatz. Starre Zuständigkeitsgrenzen gibt es nicht. Thomas Hasen kümmert sich unter anderem um den Einkauf, das Rechnungswesen und die Küche und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als Hüttenwart – als einer, der dort anpackt, wo er gerade gebraucht wird.
Bäckerei gibt, soll auch das Brot Bei Pistor bestellt Peter Schäfli, von dort kommen. Das ist unsere seit 22 Jahren Koch in der «SeeDNA. Wir sind im Dorf füreinan- lust», nicht kurzfristig nach der der da», sagt Hasen. Dabei gehe es aktuellen Auslastung, sondern nicht darum, bei jeder Bestellung nach dem Lagerbestand. Wird beiauf den letzten Rappen zu achten, spielsweise eine Dose Pfeffer aus sondern um Kontinuität und den dem Regal genommen, wird sie bei Erhalt lokaler Strukturen. Pistor steht dazu nicht im «Unsere KundenWiderspruch – im Gegenteil. Die unabhängige Schweizer Grossberater fragen handelspartnerin für Bäckerei-, nach. Dieses Gastro-, Spital- und Heimbedarf mit Sitz in Rothenburg/LU erMitdenken ist uns gänzt, was vor Ort nicht oder nicht sehr viel wert.» in der benötigten Menge und Qualität erhältlich ist. Über Pistor beT H O M A S H A S EN , G E SCH Ä F T S LEI T ER zieht die «Seelust» lagerfähige Grundprodukte für die Küche, darunter Mehl, Reis, Teigwaren oder der nächsten Bestellung ersetzt. Gewürze. Hinzu kommen Reini- So bleibt genügend Vorrat vorhangungsprodukte, Papier- und Hygi- den, auch wenn das Geschäft saieneartikel sowie Verbrauchsma- sonal schwankt oder ein grösserer terial für den Hotelbetrieb. Indem Anlass ansteht. verschiedene Warengruppen gePeter Schäfli bestellt über bündelt geliefert werden, redu- Mercanto, den digitalen B2Bziert sich die Zahl der Anfahrten. Marktplatz für Hotellerie, Bäcke-
reien sowie Alters- und Pflegeheime in der Schweiz. Das Sortiment von Pistor umfasst mehr als 20 000 Food- und Non-Food-Produkte. Frühere Bestellungen können jederzeit eingesehen und wiederkehrende Artikel rasch nachbestellt werden. «Das System ist einfach und schnell», sagt Schäfli. Partnerschaft auf Augenhöhe Dass Pistor nicht nur liefert, sondern auch mitdenkt, zeigte sich bei einem Anlass im Frühling. Dafür bestellte die «Seelust» 120 Kilogramm gemischte Snack-Nüsse, also deutlich mehr als üblich. Bereits kurz nach der Eingabe meldete sich die zuständige Innendienstmitarbeiterin Petra Köhli und fragte nach, ob die Menge tatsächlich stimme oder versehentlich eine Null zu viel erfasst worden sei. «Dieses Mitdenken ist wahnsinnig viel wert», sagt Thomas Hasen. Für ihn ist dies Aus-
B I LD ER JA KO B I N EI CH EN
druck einer Partnerschaft, die über die reine Warenlieferung hinausgeht. Die Zusammenarbeit besteht seit fast 20 Jahren. Langfristigkeit ist für die Familie Hasen grundsätzlich wichtig – bei Gästen und Mitarbeitenden ebenso wie bei den Lieferanten. Bei der Wahl von Pistor spielte für Hasen auch die Unabhängigkeit des Unternehmens eine Rolle. Gegenüber sehr grossen Marktteilnehmern fühle sich ein einzelner Gastronomiebetrieb schnell klein. Bei Pistor erlebe er die Beziehung anders: «Mir ist klar, dass wir auch dort ein kleiner Fisch sind, aber man begegnet sich auf Augenhöhe.» Dazu gehört für ihn auch der persönliche Kontakt im Kleinen. Wenn der Chauffeur bei der Anlieferung kurz in den Betrieb kommt und Grüezi sagt, ist das für Hasen keine Nebensache: «Er ist das Gesicht des Lieferanten.» Intensive Betreuung benötigt die «Seelust»
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Die Partner im Überblick
Aus einer Bauernwirtschaft, d ie bereits 1850 Gäste bewirtete, ist über vier Generationen ein vielseitiger Familienbetrieb entstanden. Seit 1918 ist die Familie Hasen mit der «Seelust» verbunden. Heute führen T homas Hasen und seine Frau Nicole Hasen-Eigenmann den Landgasthof mit Hotel, saisonal ausgerichtetem Restaurant, B ankett- und Seminarräumen sowie Cateringangebot. Restaurant und Hotel sind an 364 Tagen im Jahr geöffnet. Die Küche ist mit 14 Gault-Millau-Punkten und drei Kronen der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen ausgezeichnet.
Gemeinsam mit dem Restaurant Seehuus und dem Campingplatz Seehorn bildet die «Seelust» den vielseitigen Familienbetrieb.
Zur «See-Familie» gehören auch das 2016 eröffnete Restaurant Seehuus am Bodensee sowie der Campingplatz Seehorn. Das «Seehuus» verbindet regionale und saisonale Küche mit Seeblick und Räumen für Feiern. Der Campingplatz bietet direkten Seezugang, grosszügige Stell- und Zeltplätze, Mobil- heime und Pod Houses. 2026 wurde er mit dem Swiss Camping Award ausgezeichnet. Mit rund 40 Jahresstellen, etwa 12 Teilzeitstellen und 15 Lernenden ist die «See-Familie» auch als Arbeitgeberin fest in der Region verankert. Die Nachwuchsförderung hat Tradition – mit Erfolgen an den Swiss Skills und bei internationalen Escoffier-Wettbewerben. Kontakt Landgasthof Seelust Tel. 071 474 75 75 info@seelust.ch seelust.ch
Thomas Hasen pflegt eine enge Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitenden und Lieferanten.
Regionalität und Handwerk prägen die Küche der «Seelust».
im Alltag kaum. Ein jährliches Gespräch genügt meist. Auch das ist für Hasen ein gutes Zeichen: je weniger geklärt werden muss, desto besser funktionieren Sortiment, Bestellung und Lieferung. Gemeinsam unterwegs in Richtung Zukunft Eine weitere Verbindung der beiden Partner sieht Thomas Hasen beim Thema Nachhaltigkeit. Die «Seelust» versucht, Anfahrten zu bündeln und dort Fortschritte zu erzielen, wo dies im betrieblichen Alltag möglich ist. Pistor verfolgt mit ihrer Ostschweizer Verteilzentrale in Sennwald denselben
Weg: Die Waren gelangen nachts per Bahn von Rothenburg in die Ostschweiz und werden von dort aus fein verteilt. So verkürzen sich die Strassentransporte. Für Thomas Hasen zeigt sich eine gute Partnerschaft deshalb nicht in grossen Worten, sondern im täglichen Funktionieren: Produkte sind verfügbar, Bestellungen kommen pünktlich an, ungewöhnliches Bestellverhalten wird hinterfragt und der persönliche Umgang bleibt erhalten. Oder wie es zu einem Haus passt, das seit Generationen weiterentwickelt wird: Man kennt einander, denkt mit und zieht langfristig am gleichen Strang. A N D R E A D ECK ER
Kurze Wege in die Ostschweiz Seit Mai 2025 versorgt Pistor Hauptsitz in Rothenburg/LU über ihre 9000 Quadratmeter nach Sennwald und werden grosse Verteilzentrale in Senn- am frühen Morgen auf die wald/SG mehr als 2000 Bäcke- Lastwagen verladen. Dadurch reien, Gastronomiebetriebe spart Pistor jährlich über und Einrichtungen des Gesund- 400 000 Strassenkilometer. heitswesens in der Ostschweiz. Zur nachhaltigen AusrichDas Liefergebiet umfasst die tung gehören ausserdem Kantone Thurgau, St. Gallen, Erdwärme, eine PhotovoltaikAppenzell Innerrhoden und anlage sowie eine RegenwasAusserrhoden, Graubünden so- ser-Waschstrasse für Lastwawie Glarus und das Fürsten- gen und Bahnwaggons. Zudem ist das Gebäude aus Holz getum Liechtenstein. Täglich liefern elf Lastwa- baut, wodurch 670 Tonnen CO₂ gen im Durchschnitt 40 Ton- eingespart wurden. Auch die nen Ware aus. Im ersten Be- Fahrzeugflotte soll schritttriebsjahr waren es insgesamt weise elektrifiziert werden: Bei etwa 8700 Tonnen. Am Stand- der Eröffnung waren drei der ort sind 16 Mitarbeitende für 14 in Sennwald stationierten den Betrieb und die Ausliefe- Lastwagen elektrisch unterrungen im Einsatz. Die Waren wegs. Mittelfristig soll ihre gelangen nachts per Bahn vom Zahl auf acht steigen.
Pistor ist eine unabhängige Schweizer Grosshandelspartnerin für Bäckerei, Gastronomie, H otellerie, Spitäler und Heime. Das Unternehmen mit Sitz in Rothenburg/LU beliefert professionelle Betriebe mit Foodund Non-Food-Produkten und unterstützt sie mit Beratung, Dienstleistungen und Logistik. Zum Sortiment gehören über 20 000 Produkte – darunter Frischprodukte, Fleisch, Fisch, Tiefk ühlprodukte, Getränke sowie Non-Food-Artikel aus B ereichen wie Reinigung, Hygiene und Verpackung. Damit deckt Pistor viele Bedürfnisse ab, die in K üchen und Betrieben täglich z usammenkommen. Pistor versteht sich deshalb nicht nur als Lieferantin, sondern als Partnerin im Betriebsalltag. Im Zentrum stehen Verlässlichkeit, Qualität, ein breites Sortiment, eingespielte Lieferprozesse und p ersönliche Beratung durch Fachpersonen aus der Branche. Kontakt Pistor AG Tel. 041 289 89 89 info@pistor.ch pistor.ch
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Der Kaffee gibt den Ton an, das Erlebnis macht den Rest
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möglicht es der Maschine, sich harmonisch in die Identität jedes Hauses einzufügen und zu einem Dekorationselement zu werden, das zum Premium-Erlebnis der Gäste beiträgt. Von der Farbwahl über die Verarbeitung bis hin zu einer individuellen Kennzeichnung erlaubt diese Personalisierung den Hoteliers, die Maschine in ein unverwechselbares Detail zu verwandeln – im Einklang mit der Atmosphäre des Zimmers und der Positionierung ihres Hauses. Kaffee-Exzellenz bis in die Gastronomiebereiche
Nespresso Maschinen verbinden Exzellenz und Einfachheit für Hotellerie und Gastronomie – mit der neuen Giorno Mini. Ein Modell, das entwickelt wurde, um bereits beim Aufwachen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten.
möglich, das Kaffeeerlebnis im Hotelzimmer auf ein neues Niveau zu heben und der Gästezufriedenheit, die immer wichtiger wird, gerecht zu werden. Dieser Anspruch sollte jedoch nicht dort enden: Er setzt sich in Frühstücksräumen und Restaurants fort – mit Nespresso-Maschinen, die speziell für stark frequentierte Bereiche entwickelt wurden. Sie ist mehr als nur eine Kaffeemaschine und wird zu einem Bestandteil des Gästeerlebnisses. Mit ihrem kompakten, eleganten Design fügt sich die Giorno Mini harmonisch in das Zimmer ein und unterstreicht dessen hochwertige Atmosphäre. Dank ihres schlanken Formats findet sie selbst in kleineren Räumen Platz. Sie ist die kompakteste Kaffeemaschine der gesamten professionellen Nespresso-Produktreihe.
Reisende bewerten heute nicht mehr nur ihr Zimmer, sondern das Gesamterlebnis ihres Aufenthalts. Kaffee-Exzellenz, die überzeugt Komfort ist dabei eine Grundvoraussetzung. Entscheidend sind je- Dezent trägt die Kaffeemaschine doch oft die kleinen Details. Der im Zimmer wesentlich zum Gäste Kaffeemoment gehört dazu und erlebnis bei. Bereits am Morgen prägt die Wahrnehmung eines wird die Zubereitung eines Nes Hauses weit über den Aufenthalt presso-Kaffees zu einem besondehinaus. Mit mehr als 40 Jahren ren Genussmoment. Im Komfort Erfahrung im Schweizer Hotel- ihres Zimmers können Gäste den und Gastronomiesektor kennt Tag entspannt beginnen und die Nespresso die Erwartungen der ersten Augenblicke des Morgens Fachleute und begleitet sie mit Lö- bei einer frisch zubereiteten Tasse sungen, die Kaffee-Exzellenz, ein- Kaffee bewusst geniessen. Oft sind es die kleinen Details, fache Handhabung und Eleganz miteinander verbinden. die den entscheidenden UnterDas Erlebnis eines ausserge- schied machen. Denn Kaffee ist wöhnlichen Kaffees beginnt oft weit mehr als ein zusätzlicher Serbereits am Morgen im Zimmer des vice: Er prägt die Atmosphäre eiGastes. Mit der Giorno Mini ist es nes gelungenen Aufenthalts und
bleibt Gästen oft lange in Erinnerung. Nicht selten sind es genau diese scheinbar kleinen Momente, die aus einem zufriedenstellenden Aufenthalt ein Erlebnis ma-
«Wie ein von einem Barista zubereiteter Espresso – mit konstant hoher Qualität Tasse für Tasse.» M I CH EL P ÉCL A R D, I N H A B ER D ER P ÉCL A R D G RO U P I N ZÜ R I CH
chen, das Bestbewertungen verdient. Gleichzeitig ermöglicht er Hoteliers, über alle Bereiche des Hauses hinweg ein konsistentes und hochwertiges Gästeerlebnis zu bieten und dabei von effizienten Abläufen zu profitieren. Genau dieses Gleichgewicht zwi-
Z VG
schen Kaffee-Exzellenz und operativer Effizienz überzeugt die Fachleute aus Hotellerie und Gastronomie. «Wie ein von einem Barista zubereiteter Espresso – mit der Einfachheit einer vollautomatischen professionellen Lösung. Nespresso Maschinen wie die Aguila garantieren Tasse für Tasse gleichbleibende Qualität, ohne spezielle Schulung, ohne Einstellung des Mahlgrads und ohne Risiko von Temperaturschwankungen. So profitieren Ihre Gäste jederzeit von einem perfekt extrahierten Espresso und einem aussergewöhnlichen Kaffeeerlebnis», betont Michel Péclard, Inhaber der Péclard Group in Zürich. Ob ein Reisender früh aufsteht, um einen Flug zu erreichen, oder mitten in den Ferien ist – er wird es schätzen, mit nur einem Handgriff einen Ristretto, Espresso, Lungo oder Americano zubereiten zu können. Auch Liebhaberinnen und Liebhaber von Tee und Kräutertee kommen nicht zu kurz: Die Giorno Mini verfügt über eine unabhängige Heisswasserfunktion, wodurch auf einen Wasserkocher im Zimmer verzichtet werden kann. Personalisierung, die den Unterschied macht Geschmack und Einfachheit sind wesentlich, doch in einem Hotelzimmer kann jedes Detail den Unterschied machen. Um das hochwertige Image zu unterstreichen, kann die Giorno Mini mit einer personalisierbaren Lederverkleidung ergänzt werden. Diese er-
Mehr Informationen unter: nespresso.com
Die neue Giorno Mini ist ein Kaffeemaschinenmodell, das entwickelt wurde, um bereits beim Aufwachen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten.
Für Gastronomiebereiche gilt die Aguila als Referenz für Hoteliers und Gastronomen, die eine konstante Qualität suchen – auch während anspruchsvoller Servicezeiten. Auf Knopfdruck ermöglicht sie die Zubereitung einer grossen Auswahl an Kaffee- und Milchrezepten dank eines integrierten Systems und entspricht damit den aktuellen Trends und Erwartungen moderner Gäste. Ihre Qualität geht mit der Effizienz und Schnelligkeit einher, die für Frühstücksräume oder Restaurants entscheidend sind. Diese professionelle Maschine kann mit zwei oder vier gleichzeitig arbeitenden Brühköpfen ausgestattet werden, um einen reibungslosen Service zu gewährleisten und Wartezeiten für Gäste zu reduzieren. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Hotellerie und Gastronomie hat Nespresso Lösungen entwickelt, die Leistung, Einfachheit und Zuverlässigkeit vereinen. Sie fügen sich in den Hotelalltag ein und ermöglichen es Hoteliers und Gastronomen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Gäste willkommen zu heissen, deren Erwartungen zu erfüllen und unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Hinter jeder servierten Tasse steht eine Technologie, die auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist, damit die Aufmerksamkeit stets dem Gast gilt. Kaffee gehört oft zu den ersten Erinnerungen an einen Aufenthalt und ebenso zu den letzten. Mit der Kombination der Giorno Mini im Zimmer und der Aguila in den Gastronomiebereichen unterstützt Nespresso Hotels dabei, ihren Gästen während des gesamten Aufenthalts ein konsistentes und hochwertiges Kaffeeerlebnis zu bieten. Ein Ansatz, der exzellente Kaffeequalität mit operativer Effizienz und gleichbleibender Servicequalität verbindet. In der Hotellerie sind es oft die einfachsten Details, die den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. (R ED)
Ob in den Zimmern, den Tagungsräumen, im Restaurant oder an der Bar – jeder Bereich des Hotels verdient eine passende Kaffeelösung. Damit profitieren Verantwortliche in den Hotelbetrieben von einem massgeschneiderter Service von Nespresso. Kontakt
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Luzern, den 16. September 2026
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A spe k te
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FRANZ HABERMACHER « DAS KONZEPT BESTIMMT DIE ART DER KÜCHENGERÄTE» auf der Vermarktung innovativer Speisenverteilsysteme. Wie gross ist dieser Markt? Der Markt ist gut und wird in nächster Zeit eher grösser. Es werden vermehrt Heime und Pflegeinstitutionen geplant und gebaut. Durch die Demografie braucht es in Zukunft massiv mehr Plätze.
Was darf heute in keiner Grossküche fehlen? Herr Habermacher, die Roeschlin AG in Rafz/ZH ist Unverzichtbar sind Induktionsseit 1974 Lieferantin für herde, Kombidämpfer, Regenerahochwertiges Grossküchentionsgeräte. Auch Schockfroster, zubehör. Welche Artikel sind Schnellkühler, Sous-vide- und aktuell besonders gefragt? Vakuumiergeräte dürfen nicht Da kann ich viele aufzählen. Intel- fehlen. Die Liste lässt sich je nach ligente Kombidämpfer, Regene- Konzept beliebig erweitern. riergeräte, Vario-Cooking-Center, Warmhaltewagen mit Induktion, Wie haben sich die SpeisenverTransportwagen kalt und neutral teilsysteme in den vergangeoder Wärmewagen für Teller und nen 50 Jahren entwickelt? Tassen sind nur einige Beispiele. Früher wurde in grossen Kochkesseln gekocht, warmgehalten, In welchen Segmenten wird am geschöpft und verteilt. Heute sind meisten investiert? die Anforderungen betreffend der In den Segmenten Spitäler und Flexibilität und dem Angebot soHeime wird momentan sehr viel wie der ernährungstechnischen erneuert. In der Gemeinschafts- Vielfalt enorm gestiegen. verpflegung wird weniger investiert. Seit Corona und dem Trend Welches sind die neuesten zu mehr Homeoffice sind Mitar- Geräte und was können diese? beiterrestaurants bis heute weni- Es gibt viele hervorragende Geräte. Ich möchte keine Marken ger gut frequentiert. nennen. Die meisten der heutigen Bei der Gründung durch Geräte garantieren eine konstant Alfons Roeschlin lag der Fokus hohe Qualität. Sie ermöglichen
effiziente Abläufe und sichern eine prozessorientierte Produktion. Elektrische Geräte warten mit vielen Programmen auf. Werden diese schwieriger zu bedienen? Nein , überhaupt nicht. Im Gegenteil. Die Anwendung ist menügesteuert. Bei entsprechender Mitarbeiterschulung wird die Bedienung der Geräte immer einfacher.
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Küchentechnik und Kochmethoden unterliegen Trends. Deshalb gibt es – nicht nur – in Grossküchen immer Investitionsbedarf.
Welchen Einfluss hat KI in Grossküchen? KI optimiert sicher die Menüplanung, den Mitarbeitereinsatz und kann Food Waste verhindern.
Die Roeschlin AG in junge Hände zu übergeben, ist eines der Ziele des Firmeninhabers Franz Habermacher.
Wie reagieren Sie als Händler von Zubehör darauf? Auch uns hilft KI. Zum Beispiel bei der Bedarfsabklärung. So hilft sie, mit vordefinierten Parametern die Menge der eingesetzten Geräte zu optimieren. Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Kündigt sich in Bezug auf die Grossküchen ausstattung etwas Neues an? Es wird sicher Geräte geben, die energieeffizienter werden. Was schätzen Sie persönlich an der Gastronomie? Ich schätze den persönlichen Austausch mit Gastronomen, Köchen
und Produzenten. Ich bin über 50 Jahre in der Gastronomie tätig und habe noch keinen Tag bereut.
Zur Person
Haben Sie einen Tipp für junge angehende Unternehmer in der Gastronomie? Wer einen Gastrobetrieb übernehmen will oder eine Konzeptänderung in Betracht zieht, sollte sich professionelle Hilfe holen. Gastronomie-Berater haben Erfahrung in Wirtschaftlichkeitsberechnung, Prozessen oder Mitarbeiterschulung. Eine Beratung ist nicht kostenlos, aber sie lohnt sich auf alle Fälle. G A B R I EL TI N GU ELY
Nach der Kochlehre bildete sich Franz Habermacher in Administration, Management und Informatik weiter. Er führte ein eigenes Restaurant, hatte die Verantwortung über die EDV in e inem Grossbetrieb und Übernahm 1995 die Roeschlin AG. Neben Haus, Garten und Familie interessiert er sich für Politik, Wirtschaft und Wein.
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B äcke rei & Conf ise rie
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Trotz kreativem Motto steht das Handwerk an erster Stelle Tanja von Ah und Angelina Hintermann haben sich als «Arts of TanAngi» für das Brot-Chef-Finale qualifiziert. Sie ergänzen sich nicht nur fachlich perfekt.
Angelina, Sie sind im dritten Lehrjahr, Tanja im zweiten. Wie profitieren Sie von diesem Erfahrungsunterschied? A N G EL I N A : Wir können viel voneinander lernen. Ich helfe Tanja bei Arbeiten, mit denen ich bereits mehr Erfahrung habe. Sie wiederum bringt spannende neue Ideen ein. So ergänzen wir uns sehr gut.
«Ein Siegerprodukt muss optisch und geschmacklich überzeugen.» A N G ELI N A H I N T ER M A N N , FI N A LI S TI N
Das Motto «Zirkus» lädt zu Kreativität ein. Wie verhindern Sie, dass Handwerk und Geschmack untergehen?
Lehrlingsausbildner Peppi Badolato und Konditoreichefin Janine Wicki, die uns beim Schaustück begleitet, nehmen sich Zeit für unsere Fragen. Sie geben uns ehrliche Rückmeldungen und wertvolle Tipps. Zudem dürfen wir die Backstube nutzen, um unsere Kreationen zu üben.
B rot-Ch
«In hektischen Situationen versuche ich, ruhig zu bleiben.»
ef
Mehr Informationen unter: brot-chef.ch
Angelina und Tanja, was war Ihr erster Gedanke, als Sie vom Brot-Chef-Finaleinzug erfahren haben? A N G EL I N A : Ich war total überrascht und konnte es zunächst kaum glauben. Gleichzeitig habe ich mich riesig gefreut und war gespannt darauf, was nun auf uns zukommt. TA N JA : Mir ging es ähnlich: Ich war im ersten Moment sprachlos. Die Vorfreude auf das Finale war aber von Anfang an riesengross und ist es immer noch.
TA N JA VO N A H , FI N A LI S TI N
Warum haben Sie das Zeug dazu, den Lernendenwettbewerb Brot-Chef zu gewinnen? A N G EL I N A : Weil wir uns als Team sehr gut ergänzen und beide unsere Stärken einbringen. Wir haben viel Zeit und Herzblut in unsere Produkte investiert und wollen im Finale zeigen, was wir fachlich draufhaben. TA N JA : Das Zusammenspiel von Aussehen und Geschmack wird ausschlaggebend sein. Wir hoffen, dass wir die Jury in beiden Bereichen überzeugen können und am Finaltag alles so gelingt, wie wir es uns vorstellen. A N D R E A D ECK ER
Unterschiedliche Lehrjahre und Fachrichtungen stehen ihrem Teamwork nicht im Weg, im Gegenteil: Angelina Hintermann LU K A S B I D I N G ER und Tanja von Ah lernen voneinander und bringen als «Arts of TanAngi» ihre jeweiligen Stärken ein.
TA N JA : Wir haben zuerst überlegt,
wie unser Produkt aussehen soll. Danach haben wir verschiedene Geschmäcke ausprobiert und geschaut, was gut zusammenpasst. Uns war wichtig, dass es nicht nur nach Zirkus aussieht, sondern auch gut schmeckt und handwerklich sauber umgesetzt ist.
Angelina, was macht für Sie ein Siegerprodukt aus? A N G EL I N A : Es muss geschmacklich überzeugen und optisch etwas Besonderes sein. Gefragt sind Kreativität und eine saubere Umsetzung. Am Ende muss das Gesamtpaket stimmen.
Wo wagen Sie etwas Neues, und wo setzen Sie bewusst auf Bewährtes? A N G EL I N A : Bei den Produkten und Geschmackskombinationen sind wir gerne mutig und probieren Neues aus. Was die Technik angeht, verlassen wir uns lieber auf das, was wir sicher beherrschen. Schliesslich müssen wir unsere Ideen am Finaltag auch unter Zeitdruck und vor Publikum präzise umsetzen können. Herausfordernde Situationen während der Vorbereitungen gehören dazu. Wie gehen Sie damit um?
Luzern, den 16. September 2026
TA N JA : In hektischen Momenten
beim Üben versuche ich, ruhig zu bleiben und die anstehenden Aufgaben einfach Schritt für Schritt abzuarbeiten. A N G EL I N A : Wir merken immer wieder, dass wir die vielen Arbeitsschritte sinnvoll planen müssen – und das ist anspruchsvoll. Die Herausforderung ist: Wir müssen rechtzeitig fertig werden und trotzdem genau arbeiten.
Tanja, wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber, die Christen Beck AG in Buochs/NW? TA N JA : Unser Betrieb ist uns eine grosse Stütze. Besonders unser
Zu den Personen «Arts of TanAngi» Angelina Hintermann absolviert zum Zeitpunkt des Wettbewerbs bei der Christen Beck AG in Buochs/NW das dritte Lehrjahr als Bäckerin-Konditorin EFZ. Ihre Teamkollegin Tanja von Ah ist im zweiten Lehrjahr als Konditorin-Confiseurin EFZ. Gemeinsam treten sie als «Arts of TanAngi» an. Das Finale Der Brot-Chef wird vom Berufsverband Bäckerei & Confiserie organisiert. Die elfte Ausgabe steht unter dem Motto «Zirkus». Am 17. Oktober treten drei Zweierteams in der Berufsschule Aarau vor Publikum gegeneinander an.
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H orizonte
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Diese fünf Talente wollen ihren Beruf an den Euro Skills vertreten Nächstes Jahr tritt die Schweiz erstmals im Beruf Restaurant Service an den Euro Skills an. Fünf Talente stellen sich der Vorausscheidung.
Wie sich so eine Reise anfühlt, berichtete Damian Schmid. Er wurde 2022 Europameister in der Kategorie Automobil-Mechatroniker. Die Vorbereitung sei intensiv gewesen und habe ihre Hochs und Tiefs gehabt. Der Zusammenhalt im Schweizer Team half ihm dabei sehr. «Wir sind in dieser Zeit stark zusammengewachsen», erzählt er. Im Wettbewerb habe er sich dann jeden Morgen gefreut zu zeigen, was er gelernt hat. Dazu riet er auch den Finalistinnen und Finalisten im Service: «Geht mit Freude in den Wettbewerb und gebt alles.» A LI CE GU LD I M A N N
Am 5. September kamen die Finalistinnen und Finalisten der Swiss Skills Championship im «Vitznauerhof» zusammen. Die Wettbewerbskommission und das Team der Hotel & Gastro Union lieferten alle wichtigen Infos für das Finale im November. Unter anderem das Testprojekt mit den Wettbewerbsaufgaben. Noemi Zoss von der Wettbewerbskommission präsentiert die Aufgabenstellungen für das Finale.
T H O M A S U LR I CH
Alle Teilnehmenden werden zwei Tage im Einsatz sein. Am Tag eins wartet ein Bankettservice, am Tag zwei ein Fine-Dining-Menü «Wichtig ist, dass ihr flexibel nen und Finalisten bringen be- schon etwas gestiegen», sagt sie. mit Arbeiten wie Flambieren bleibt», sagte sie. «Übt zum Bei- reits Wettbewerbserfahrung mit. «Ich freue mich aber auf das Traioder einem Käse-Service. Dazu spiel nicht immer mit dem glei- «Ich weiss schon ungefähr, worauf ning und bin gespannt, was noch kommen Aufgaben wie die Zube- chen Material am gleichen Ort.» ich mich vor Ort einstellen kann alles auf mich zukommt.» reitung von alkoholfreien Cock- Am Ende schaue die Jury auf die und wie ich an die Vorbereitung Was auf die Siegerin oder den tails, eigenen Kaffeekreationen Belastbarkeit, das Organisations- gehe», sagt Angelina Gisler. Sie Sieger wartet, erklärte Noemi oder das Filetieren von Früchten. talent, die Arbeitsweise und die wurde bei den Swiss Skills 2025 Zoss: sieben bis acht Monate inNoemi Zoss, Mitglied der Wettbe- Kreativität. «Gebt also nicht zweite. Für Felicia Lutz ist es der tensives Training, dazu Praktika, werbskommission, beantwortete gleich auf, wenn etwas schief erste Wettbewerb: «Die Nervosi- Mentalcoaching und Anlässe mit Fragen und gab Tipps fürs Üben. läuft.» Drei von fünf Finalistin- tät ist jetzt, wo alles konkret wird, dem Schweizer Euro-Skills-Team.
Die Swiss Skills Championship wird vom Berufsverband Service/Restauration organisiert. Das Finale findet vom 15. bis 16. November im Hotel Vitznauerhof in Vitznau/LU statt. Der Wettbewerb ist öffentlich, alle Interessierten sind willkommen. Gastroparty Am 15. November findet ab 17 Uhr eine Gastroparty des Berufsverbands und der Region Oberwallis-Zentralschweiz statt. Hier ist eine Anmeldung erforderlich.
DI E F I N A LI S TI N N E N U N D F I N A LI S TE N
Vincenzo Pascarella
Ronja Gurtner
Angelina Gisler
Rafael Kukielka
Felicia Lutz
Hotel Castello Seeschloss Ascona/TI
Provisorium 46 Bern
Gasthaus Kaiserstock Riemenstalden/SZ
Restaurant Kronenhalle Zürich
Hotel Wilden Mann Luzern
Vincenzo Pascarella bringt schon viel Wettbewerbserfahrung mit. Der 20-Jährige e ntschied beim Wettbewerb Jeunes Talents Escoffier nicht nur die Schweizer Ausscheidung für sich, er qualifizierte sich in London für das Gesamtfinale in Paris, wo er den vierten Rang erreichte. Bei den Swiss Skills 2025 gewann er d ie Bronze-Medaille, nachdem er kurzfristig für eine andere Kandidatin nachrückte. Sein nächstes Ziel: Die Euro Skills: «Ich bin sehr motiviert und will meine Fähigkeiten weiter verbessern.» Unterstützt wird er dabei von Coach Nicola Hohler, dem Servicemeister 2024.
Bei den Swiss Skills im vergangenen Jahr wurde Ronja Gurtner vierte. «Da gab es noch Luft nach oben, auch was das Training betrifft», sagt sie. Die 21-Jährige entschied sich, es dieses Jahr noch mal zu versuchen. Die Wettbewerbsatmosphäre und -abläufe zu kennen, gebe ihr eine gewisse Sicherheit. Mit der Ergänzungskompetenz Chef de rang liegen ihr besonders Arbeiten vor dem Gast, wie zum Beispiel Tranchieren und Flambieren. «Es macht Spass, eine Show abzuliefern.» Gurtners Coach Sarah Stübi war ihre Berufsbildnerin und begleitete sie schon bei den Swiss Skills.
Die Schweizer Vizemeisterin von 2025 will es noch einmal wissen: «Das Wettbewerbsfeeling hat mich bei den Swiss Skills gepackt», sagt Angelina Gisler. Mit der Erfahrung könne sie nun besser einschätzen, was auf sie zukommt, wo die Tücken mancher Aufgaben liegen. «Ich möchte die Gäste begeistern und ihnen zeigen, was unser Beruf alles umfasst.» Da sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder im Familienbetrieb arbeitet, kann sie gewisse Aufgaben gleich im Betrieb umsetzen und auf die Unterstützung ihrer Liebsten zählen. Als Coach steht ihr ÜK-Instruktorin Melanie Wernle zur Seite.
Er stammt aus einer Gastronomen-Familie und kam unter anderem durch seine Mutter in die Branche. Rafael Kukielka ist stolz auf seinen Beruf und will sich entwickeln: «Ich möchte eine neue Erfahrung machen, neue Menschen kennenlernen und nach Düsseldorf an die Euro Skills reisen», sagt der 19-Jährige. Es ist seine erste Wettbewerbserfahrung und eine gute Option, seine Fähigkeiten zu verbessern. «Ich will den Gästen einen aufmerksamen, guten Service bieten.» Unterstützt wird er in der Vorbereitung von Shania Colombo, Drittplatzierte bei den World Skills 2022.
Ihre ÜK-Instruktorin Noemi Zoss hat sie zum Mitmachen bei der Vorausscheidung für die Euro Skills motiviert. Nach einiger Überlegung habe sie sich schliesslich für den Wettbewerb angemeldet, sagt Felicia Lutz. Auch für sie ist es das erste Mal. «Ich freue mich auf das Training, die Herausforderung und darauf, mich mit den anderen zu messen.» Mit der Ergänzungskompetenz JungSommelière liegt ihr das hema Wein besonders am T Herzen. Aber auch der Gästekontakt und das Arbeiten vor dem Gast mache ihr Freude. Bei der Vorbereitung unterstützt Coach Petra Schumacher.
Werdegang Vincenzo Pascarella absolvierte schon seine Ausbildung im Hotel Castello Seeschloss in Ascona. Er beendete sie im Sommer 2024 und ist seither als Chef de rang angestellt.
Werdegang Ihre Ausbildung absolvierte Ronja Gurtner im Gasthaus Schützen in Steffisburg/BE. Sie schloss sie 2024 mit Note 5,8 ab. Im «Provisorium 46» ist sie als Chef de rang tätig.
Werdegang Die 20-jährige Angelina Gisler schloss 2025 die Ausbildung im Gasthaus Kaiserstock, dem Restaurantbetrieb ihrer Familie, ab. Dort arbeitet sie heute als Restaurantfachfrau.
Werdegang Rafael Kukielka hat im Sommer seine Lehre in der prestigeträchtigen «Kronenhalle» in Zürich abgeschlossen. Dort ist der Restaurantfachmann heute nach wie vor tätig.
Werdegang Die 19-Jährige schloss im Sommer ihre Ausbildung im Restaurant Krone Sihlbrugg/ZH ab. Nun arbeitet die Restaurantfachfrau im Hotel WildenMann in Luzern.
Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch/bvr
Intensives Finalprogramm
Der Wettbewerb
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H ote l & G as tro U nion
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Luzern, den 16. September 2026
Mitglied sein lohnt sich!
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«Poussière d’étoiles» – so heisst die aktuelle Show des Circus Monti. Ein schrulliger Wahrsager führt als roter Faden durch den Abend. Mitglieder der Hotel & Gastro Union können in ausgewählten Kategorien von 20 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis profitieren. Das Angebot gilt für zwei Personen, ausgenommen ist der Standort Bern. circus-monti.ch
Die wenigsten Schweizer Hotels sind das ganze Jahr über voll ausgelastet. Hotelcard vermittelt ungenutzte Zimmer mit Rabatt an einheimische Gäste. Kunden profitieren von günstigen Übernachtungen. Mitglieder der HGU erhalten einen exklusiven Rabatt auf die erste Hotelcard. Ein Jahresabo kostet zum Beispiel 69 statt 99 Franken. hotelcard.ch
Mitglieder der Hotel & Gastro Union profitieren im HGU-Webshop von bis zu 40 Prozent Rabatt auf Produkte für den Berufsalltag: So gibt es vergünstigte Berufskleider wie Koch- und Bäckerjacken und Zubehör wie Messer und Messersets. Aber auch Fach- und Ausbildungsbücher sind im Webshop erhältlich. hgu-shop.ch
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Ob mit Fotobuch, Wanddekoration, Fotogrusskarte, Fotogeschenk oder Fotokalender – bei Ifolor kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. HGU-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 Prozent auf Fotos und Fotoprodukte bei einem Mindestbestellwert von 50 Franken. So lassen sich schöne Momente für immer festhalten. ifolor.ch
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Mitglieder der HGU erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Nespresso Maschinen der Vertuo- und Original-Linien. Vertuo ist das neueste Nespresso-System. Die Maschine bietet auf Knopfdruck jede beliebige Kaffeezubereitung – vom Espresso bis zum Americano. Dank QR-Code auf den Kapseln passt sie die Brühparameter an. nespresso.com
Fachmessen sind eine gute Gelegenheit für den Austausch und zum Kennenlernen neuer Produkte und Dienstleistungen. Vom 25. bis 28. Oktober findet in Luzern die «Zagg» statt, auch die HGU ist mit einem Stand vor Ort. Mitglieder profitieren dabei von Freikarten. Dafür wenden sie sich per Mail oder Telefon an den Mitgliederservice. hotelgastrounion.ch
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Erstklassiger Service auf Meisterschaftsniveau. Am 15. und 16. November 2026 wird der Vitznauerhof zur Bühne für die besten Servicetalente. Erlebe den Wettbewerb hautnah, fiebere mit und feiere die Leidenschaft für unseren Beruf an der Gastroparty.
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H ote l & G as tro U nion
HGZ No 21
Vorsorgeauftrag: in jedem Alter gut
R EC HT S B E R ATU N G
Krank während der Kündigungsfrist – welche Konsequenzen hat das?
Ich stehe kurz davor, einen neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, zögere aber noch, weil ich etwas komisch finde. Im Vertrag steht nämlich, dass ich eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten muss, wenn ich den Vertrag auflösen will. Der Arbeitgeber jedoch muss nur einen Monat Kündigungsfrist einhalten. Ist das zulässig? Nein, das ist nicht zulässig. Die Kündigungsfristen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer müs-
sen zwingend gleich lang sein. Werden trotzdem unterschiedlich lange Kündigungsfristen vereinbart, gilt gemäss Art. 335a OR für beide Vertragsparteien die längere Frist. Ich habe eine dreimonatige Kündigungsfrist. Am 28. Juni kündigte ich mit einem eingeschriebenen Brief auf Ende September. Der Arbeitgeber hat die Kündigung e rst am 3. Juli auf der Post abgeholt. Nun behauptet mein Chef, die Kündigung sei erst auf Ende Oktober gültig. Stimmt das? Bei dieser Frage ist die Rechtssprechung der Gerichte leider nicht immer einheitlich. Mehrheitlich herrscht aber die Meinung vor, dass eine eingeschriebene Kündigung an dem Tag als zugestellt gilt, der auf den Tag folgt, an dem die Post eine Abholeinladung in den Briefkasten legt, wenn der Gekündigte nicht zu Hause angetroffen wird. Generell empfiehlt es sich, immer so zu kündigen, dass die siebentägige postalische Abholfrist noch in die Zeit vor Beginn der Kündigungsfrist fällt.
Ich bin gegenwärtig im unbezahlten Urlaub und reise durch
Südostasien. Es gefällt mir so gut, dass ich gerne bleiben und mir hier einen Job suchen möchte. Darf ich meine Stelle in der Schweiz schon während des Urlaubs kündigen? Ja, eine Kündigung während eines unbezahlten Urlaubs ist möglich. Sowohl von Ihnen als auch von Ihrem Arbeitgeber aus. Es ist aber strittig, ob die Kündigungsfrist schon vor der Wiederaufnahme der Arbeit zu laufen beginnt oder nicht. (R I F)
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Roger Lang ist Leiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder P robleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft. Telefon 041 418 22 22
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Der Arbeitgeber hat mir ordentlich gekündigt. Nun bin ich während der Kündigungsfrist krank geworden. Hat das Konsequenzen für mich? Ja, wenn Sie während der Kündigungsfrist infolge Krankheit oder Unfall ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert sind, wird die Kündigungsfrist je nach Anstellungsdauer, während 30, 90 oder 180 Tagen unterbrochen. Sie müssen dem Arbeitgeber innert der ordentlichen Kündigungsfrist schriftlich und eingeschrieben mitteilen, dass das Arbeitsverhältnis wegen der Krankheit nicht auf den geplanten Zeitpunkt endet, sondern sich der Zeitpunkt gemäss Art. 336c OR verschiebt.
Wer nimmt meine Interessen wahr, wenn ich selbst zeitweilig oder langfristig handlungsunfähig bin? Wer das selbst bestimmen will, macht den Vorsorgeauftrag. Ob schwerer Unfall oder grosse psychische Krise – es gibt viele Gründe, warum jemand für eine bestimmte Zeit oder gar dauerhaft nicht mehr urteils- und handlungsfähig ist. Wer dann nicht möchte, dass unliebsame Verwandte oder Behördenvertreter sich um seine persönlichen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten kümmern, muss das rechtzeitig regeln und einen Vorsorgeauftrag erstellen. Darin wird eine Person des Vertrauens festgelegt, der man die Vollmacht gibt, im Fall des Falles für einen zu entscheiden und zu handeln.
Gut, wenn man jemanden hat, der für P E X EL S einen einstehen kann.
schrieben, datiert und unterzeichnet sein. Es empfiehlt sich zudem, nicht nur eine, sondern zwei Vertrauenspersonen einzusetzen. Das ist sinnvoll, denn es kann immer vorkommen, dass die erste Vertrauensperson den Auftrag im Ernstfall plötzlich Mit Notar oder ohne nicht mehr wahrnehmen kann oder will. Sei es aus Angst vor der Um einen Vorsorgeauftrag erstel- grossen Verantwortung oder weil len zu können, muss man noch ur- sich ihre Lebensumstände geänteils- und damit rechtlich hand- dert haben. So oder so: Den unterlungsfähig sein. Man kann den zeichneten Vorsorgeauftrag kann Vorsorgeauftrag selber verfassen man beim Zivilstandsamt, beim oder ihn durch einen Notar auf- Notar oder an einem selbst gesetzen lassen. Wie ein selbst ver- wählten Ort aufbewahren. Wichfasstes Testament muss auch tig ist, dass die Vertrauenspersoder selbst aufgesetzte Vorsorge- nen wissen, wo sich das Originalauftrag vollständig von Hand ge- dokument befindet. R I CC A R DA FR EI
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FRANCA BREYER « ABBIATE CORAGGIO E FATEVI RISPETTARE!» La cuoca 37enne ha subito episodi di mobbing e molestie sessuali sin dall’apprendistato. Oggi chiede conseguenze severe per chi adotta comportamenti inappropriati. Franca Breyer, ha sempre voluto diventare cuoca, ma inizialmente ha scelto il giornalismo. Otto anni fa ha poi deciso di realizzare il suo sogno e iniziare un apprendistato come cuoca in Svizzera. Sì, a 28 anni ho lasciato alle spalle la carriera che avevo intrapreso in Germania, mi sono trasferita in Svizzera e ho ricominciato da zero. Ha interrotto il suo apprendistato da cuoca. Come mai? Ho cambiato azienda e non sono stata l’unica ad andarsene. Ho vissuto di tutto: accuse assurde, giochi di potere e battute del tipo «qui misuriamo le ciotole dell’insalata in taglie di reggiseno». Ne ha parlato con i suoi superiori? Sì. Mi è stato detto che avrei dovuto difendermi da sola e che sarei stata personalmente responsabile di tutto ciò che avessi detto o fatto nel farlo. Come apprendista ci si trova in una situazione di evidente squilibrio di potere rispetto alle cuoche e ai cuochi che occupano una posizione gerarchicamente superiore. Non si può quindi parlare di una comunicazione o di un confronto alla pari. Eppure non si è arresa e ha concluso l’apprendistato in
Quali commenti che le sono stati rivolti le sono rimasti particolarmente impressi? «Le donne servono solo per sc***re», «tutti i cuochi sono dei porci, abituati» oppure «vorremmo assumerti per dare un tocco femminile». Potrei citare molti altri commenti e affermazioni: la lista è letteralmente infinita. E non si tratta soltanto di molestie, ma più in generale di discriminazione nei confronti delle donne, dell’esclusione dalle reti maschili e del pregiudizio secondo cui sarebbero fisicamente meno resistenti. Anche a parità di HGU chiede misure contro il mobbing prestazioni, le donne vengono Z VG nelle trattative CCNL. prese sul serio, sostenute e promosse molto meno spesso. Le chef donne nell’alta gastronomia sono rare. Soltanto in circa il tre per un’altra azienda. Da allora la situazione e il modo in cui cento dei 145 ristoranti stellati viene trattata sono cambiati? una donna è a capo della brigata La situazione è cambiata soprat- di cucina. tutto perché io stessa sono cresciuta moltissimo e non accetto più certi comportamenti. So esat«Chi denuncia le tamente quali sono le mie capacità situazioni problee quale valore posso offrire, e matiche si ritrova scelgo di lavorare dove questo viene riconosciuto e valorizzato.
presto da solo.»
Secondo lei, le donne che lavorano come cuoche incontrano ostacoli diversi o maggiori rispetto agli uomini? La gastronomia è ancora fortemente dominata dagli uomini. Gli orari estremi e la distribuzione diseguale del lavoro familiare spingono molte donne ad abbandonare la professione. A ciò si aggiungono le molestie sessuali. Come è successo a lei durante l’apprendistato. Sì, e le molestie non sono finite dopo l’apprendistato.
Lei stessa ha lavorato in ristoranti di alto livello. Come ha vissuto il clima di lavoro in questi ambienti? Un ambiente ambizioso e orientato alle prestazioni può essere stimolante e permettere di crescere enormemente. Ma quando si arriva al punto in cui colleghe e colleghi si mettono i bastoni tra le ruote e si boicottano a vicenda, oppure quando i ristoranti sfruttano il proprio nome e prestigio per vessarti e farti lavorare gratuitamente, si supera il limite. Non
HGZ No 21
Luzern, den 16. September 2026
possiamo portare avanti pratiche scorrette e mantenere una cultura del lavoro tossica, lamentandoci contemporaneamente della carenza di personale qualificato.
HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG
Nelle attuali trattative per il CCNL, HGU chiede misure vincolanti contro le molestie sessuali sul posto di lavoro. Che cosa dovrebbe cambiare concretamente, secondo lei? Ho l’impressione che in molte aziende il problema non venga preso sul serio. Eppure è una questione che riguarda tutti noi. Dobbiamo sostenerci a vicenda, prendere posizione gli uni per gli altri, far sentire la nostra voce e, soprattutto, devono esserci conseguenze più severe per i comportamenti inappropriati.
IMPRESSUM
Tra le altre rivendicazioni di HGU figurano salari minimi più elevati e una migliore conciliabilità tra lavoro e tempo libero. Credo che siano indispensabili se vogliamo entusiasmare i giovani per questa professione e trattenere il personale qualificato. Non possiamo continuare per sempre a dire che «la gastronomia è fatta così», che «si sa già prima a cosa si va incontro» o che «è sempre stato così e sarà sempre così». Oggi lavora come cuoca privata e freelance. Che cosa è cambiato per lei? Ho più libertà. Non sono direttamente subordinata a nessuno. Ho la mia vita e il mio tempo nelle mie mani e questo rappresenta un enorme sollievo, sia dal punto di vista fisico sia, soprattutto, psicologico. Che cosa dovrebbe cambiare affinché lei prenda nuovamente in considerazione un impiego presso un’azienda? Servirebbe un equilibrio migliore in più aspetti. Abbiamo bisogno di maggiore intelligenza emotiva da parte di chi ricopre ruoli dirigenziali, di più donne nelle posizioni dirigenziali e di migliori possibilità per conciliare vita professionale e privata. J Ö RG R U P P ELT/S EB
CXLI. JAHRGANG
Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Véronique Benoit (vbe) Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Bertrand Denzler (bde) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Aylin Sancar (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern
W ET TB E W E R B
Mitmachen und gewinnen: Japanmesser der Kai Collection by Danny Khezzar Hotel Gastro formation feiert. Auf wie viele Jahre kann die Bildungsinstitution zurückblicken?
A) 50 Jahre
Der Preis im Wert von 289 Franken wurde gesponsert von ceco.ch
B) 75 Jahre
C) 100 Jahre
Japanische Messerkunst trifft auf kreative Kulinarik: Die «Kai Collection by Danny Khezzar» ist die perfekte Verschmelzung von japanischem Design und französischer Kochkunst. Der 30-jährige Chefkoch des Restaurants Bayview (18 GaultMillau-Punkte, 1 Michelin-Stern) im President Wilson Hotel in Genf sagt dazu: «Die Entwicklung meiner eigenen Messerkollektion war s chon immer ein Kindheitstraum von mir.» Das Kiritsuke ist etwas mehr geschwungen als das klassische Santoku und ist heute zum beliebtesten Messer bei Köchen avanciert. Mit der
3-Lagenstahl-Klinge und dem oktogonalen Griff verkörpert dieser Allrounder die Authentizität der japanischen Küche. Die Klinge mit satiniertem Finish und hochglanzpolierter Schneide ist mit Khezzars Logo geschmückt und die Verpackung widerspiegelt seine Kreativität. Einsendeschluss ist der 28. September 2026 S enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einem Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Der Gewinner aus Ausgabe Nr. 17/26 ist Nicolas Bouduban, Brügg.
Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser Zeitung publizierten I nserate dürfen von Dritten w eder ganz noch teilweise kopiert, b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren a usgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten B ranchen. Die Drucka uflage beträgt d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fachthema. Die Magazine werden der Hotellerie Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).
Berufsleute Netzwerke(n) in den Regionen Bern & Nordwestschweiz
Hier informiert die HGU über die Aktivitäten der fünf Berufsverbände. Tägliche News finden Sie auf unseren Online-Kanälen.
Oberwallis & Zentralschweiz
Reise durch die Aromen des Bieres in Melano/TI
Stammtisch im Domicil Wyler in Bern
Stammtisch Berufsbildung – mitreden und nachfragen
Der Vorstand der Hotel & Gastro Union, Region Tessin-Graubünden freut sich, Mitglieder und deren Berufskollegen zu einer Reise durch die Aromen des Biers einzuladen. Gemeinsam werden verschiedene Biere degustiert, begleitet von herzhaften und süssen Häppchen. Im Anschluss an die Degustation wird ein leckeres Risotto und zum Dessert ein Birramisù serviert.
Gemeinsam besuchen Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Bern-Nordwestschweiz, den Neubau des Domicil Wyler. Sie erhalten Einblicke in den Umzug. Im Fokus stehen der Aufbau der neuen Küchenorganisation, die Einführung neuer Prozesse und Systeme sowie die zukünftige Belieferung eines zweiten Betriebes. Im Anschluss klingt der Abend bei gemütlichem Beisammensein und spannendem Networking aus.
Was verändert sich in der Berufsbildung und bei der Revision der Gastroberufe? Was bedeuten die Neuerungen für Lernende, Berufsbildnerinnen, Berufsbildner und Ausbildungsbetriebe? Christoph Wildhaber gibt einen praxisnahen Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen. Nach dem Vortrag bleibt beim Apéro Zeit für persönliche Gespräche und einen offenen Austausch. Fragen zur Revision der Küchenberufe, zur Ausbildung im Betrieb oder zur Begleitung von Lernenden? Vorab an dominik.horat@ mythenforum.ch senden. Christoph Wildhaber wird während des Vortrags darauf eingehen.
Wann und Wo? Mittwoch, 23. September 18.15 Uhr Eintreffen 21.30 Uhr Ende der Veranstaltung Osteria Rusticanella Vicolo Zota 2 6818 Melano Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 20. September Kosten Lernende gratis Mitglieder Fr. 45.– Nichtmitglieder Fr. 60.– Bei Nichtteilnahme erfolgt keine Rückerstattung. Hinweis Die Hotel & Gastro Union ist die Berufsorganisation der Gastrobranche und setzt sich zusammen mit den Mitgliedern der fünf Berufsverbände aktiv für Netzwerk, Bildung und Sicherheit ein.
Wann und Wo? Dienstag, 29. September 18.00 Uhr Eintreffen 21.00 Uhr Networking Domicil Wyler Wylerringstrasse 58, 3014 Bern Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Kosten Kostenlos für alle Teilnehmenden Hinweis Die Stammtische der HGU-Regionen finden in regelmässigen Abständen statt. An spannenden Orten gibt es Neues zu entdecken und sich an einem geselligen Abend in guter Gesellschaft zu vernetzen. Jede Region verfügt über eine Whats-App-Gruppe, in der die Termine bekanntgegeben werden. Informationen gibt es auch auf der HGU-Website.
Wann und Wo? Dienstag, 29. September 18.30 Uhr Eintreffen 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Freiruum, Zählerweg 5, 6300 Zug Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 27. September. Der Stammtisch steht allen Interessierten offen.
Gastro Elite geht in die nächste Runde Bereits zum achten Mal haben Kochlernende die Gelegenheit, ihr Können dem Publikum an der Offa in St. Gallen zu beweisen. Beim «Gastro-Elite», der an der Frühjahrsmesse Offa stattfindet, treten acht Teams aus der Küche gegeneinander an. Ein Team besteht aus fünf Kochlernenden. Jedes Team muss sich einen Coach organisieren, welcher den Wettbewerbsverantwortlichen als Ansprechperson dient. Er darf das Team am Wettbewerbstag nur von ausserhalb der Küche betreuen.
aus einem Pouletblankett, Safranrisotto, grünen Bohnen und mediterranem Ofengemüse bestehen. Und beim Dessert sind unter anderem eine Schokoladenmousse mit Birnenkompottkern, Mandelknusper und Fior-di-Latte-Glace vorgegeben. Die Jury bewertet nicht nur Geschmack und Präsentation, sondern auch Hygiene, Mise en place, Organisation und Teamarbeit. Besuchende der Offa können die Kreationen der Lernenden im Restaurant Elite geniessen und den Teams bei der Arbeit zusehen. Am Sonntag, 25. April, finden die Siegerehrung aller Teams sowie ein Testlauf beider Schweizer Kochnationalmannschaften statt. DA N I EL A O EG ER LI
Das Menü ist vorgegeben Die Lernenden-Teams haben die Aufgabe, ein vorgegebenes DreiGang-Menü für 70 Personen zuzubereiten. Einige der Komponenten dürfen sie selbst auswählen. Die Wettbewerbsverantwortlichen haben bei der Vorspeise unter anderem Mini-Pulled-PorkCheeseburger, Barbecue-DippingSauce und Kartoffelknusper vorgesehen. Das Hauptgericht soll
Weitere Informationen L ernenden-Teams können sich auf der Webseite von Gastro Elite anmelden. Der Wettbewerb findet vom 21. bis 25. April 2027 in den Olma-Hallen in St. Gallen statt. Anmeldeschluss für den Gastro Elite 2027 ist der 30. November 2026.
Mehr Informationen unter: gastro-elite.ch
Tessin & Graubünden
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H ote l & G as tro U nion
HGZ No 21
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Luzern, den 16. September 2026
Kosten Lernende und Mitglieder gratis Nichtmitglieder Fr. 15.– Der Apéro wird von der Region Oberwallis-Zentralschweiz offeriert. Weitere Konsumationen gehen zulasten der Teilnehmenden.
Am «Gastro Elite» ist gute Teamarbeit das A und O.
M I CH A EL H U W Y LER
A N Z E I G E
ZUKUNFT BRAUCHT HAUSWIRTSCHAFT. Die Tagung Hotellerie-Hauswirtschaft 2026 bringt Menschen zusammen, die unsere Branche heute leben und morgen gestalten. Freue dich auf Zukunftsforscher Joël Luc Cachelin, spannende Impulse zu Arbeitswelt, Berufsbildung und Weiterbildung sowie eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Generationen und Perspektiven. 27. Oktober 2026 | 09.00 bis 14.00 Uhr | ZAGG, Messe Luzern
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