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HG-Zeitung 11/2025

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HGZ No 11

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 7. Mai 2025

Aspekte

Pflanzliche Alternativen zu Fleisch dürfen keine Tierbegriffe enthalten.

Ganz ohne Leitplanken geht es nicht

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Nächste Ausgabe am 14. Mai

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Kulinarik

Mäni Blum Der neue Präsident der Wettbewerbskommission des «Brot-Chef» sagt, ­weshalb sich eine Teilnahme am Wettbewerb der Bäcker, Konditoren und Confiseure dieses Jahr doppel lohnt.

Kühle Drinks: Sommergefühl im Glas

Cascara: Ein neuer Tee-Star kommt aus der Welt des Kaffees.

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Parlez-vous français?

Nino Schüpbach, Remo Messerli, Yanis Joss, Deborah Pfister und Louis Geser standen bei «La Cuisine des Jeunes», dem Kochwettbewerb von «Schweizer Fleisch», im Finale. A N D R I N FR E T Z

SPITZENKÜCHE MIT BACKE UND FILET «Junge Kochtalente sind sehr enga- zeugte die Jury mit einem gebratenen Randenflan sorgte für zusätzliche ten Rang folgte Louis Geser vom «Vegiert», sagte Jurypräsident Christoph Schweine-Wantan mit Champignons Farbe auf dem Teller. rena» in Olten/SO. Debora Pfister vom Hunziker. «Wir erhielten zahlreiche auf gedünstetem Lauch, einer geröste«Alle waren super organisiert und Restaurant Du Nord in Bern und Yanis spannende Dossiers. Daraus durften ten Gemüse-Pilz-Sauce und weissen hatten sauber gearbeitet», sagte Jury- Joss von «Roh & Nobel» in Rüfenacht/ wir nur fünf für das Finale vom Mon- Algen als Amuse-Bouche. Der Haupt- präsident Christoph Hunziker bei der BE klassierten sich auf den vierten tag, 5. Mai, in Bern auswählen.» Das gang bestand aus sous-vide gegartem Preisverleihung. «Da gab es keine Ab- Platz. Die Finalteilnehmenden erhielThema lautete «Pork on a fork». Mit Filet vom Schweizer Schwein im Man- züge bei den Noten. Bei der Degusta- ten Bargeld, Gutscheine von den Jeuseiner Interpretation von Backe und goldmantel mit Liebstöckel-Hollan- tion wiesen die einzelnen Gerichte nur nes Restaurateurs und Hugentobler Filet konnte Remo Messerli den dies- daise-Espuma sowie geschmortem feine Nuancen auf und am Schluss Schweizer Kochsysteme, Champagner jährigen Wettbewerb «La Cuisine des Schweinsbäckli mit konzentriertem brauchte es einen Stichentscheid.» von Pommery sowie den Applaus der Jeunes» von «Schweizer Fleisch» für Jus. Dazu servierte er Laugenknödel Zweiter wurde Nino Schüpbach, zahlreichen eingeladenen Gäste. sich entscheiden. Der Sous-chef im mit karamellisiertem Zwiebelpüree Commis de cuisine im Zürcher «Igniv Berner Restaurant Wein & Sein über- und eingelegten Bärlauchkapern. Ein by Andreas Caminada». Auf dem dritSeite 8

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Kürzlich las ich auf einem Schweizer Onlineportal einen Kommentar zu der hiesigen Sprachvielfalt. Der Autor bemerkte zu Recht, dass wir uns glücklich schätzen können, einen leichten Zugang zu vier Landessprachen und Kulturen zu haben. Leider verlieren die Sprachen zusehends an Bedeutung, weil Englisch wichtiger wird. Er bedauerte vor allen, dass Französisch immer weniger gesprochen wird, und das sehe ich genauso. Doch gerade in der Gastronomie und der Hotellerie sind viele Fachbegriffe französisch, obwohl sich das leider langsam ändert. Während meiner Schulzeit tat ich mich zugegeben schwer mit Französisch. Das Konjugieren der Verben war mir ein Gräuel. Während meiner Grundbildung schloss ich Frieden mit dem «Subjonctif». Auch wenn mein Französisch gar nicht perfekt ist, mag ich es, in der Romandie oder in Frankreich mit den Menschen in ihrer Sprache zu sprechen. Und auch wenn ich mich grammatikalisch oft neben der Spur befinde, bringt es oft ein freundliches Lächeln. Häufig spricht das Gegenüber nicht besser Deutsch als man selbst Französisch. Zudem freut es mich, dass man in der Romandie nicht nur eine andere Sprache spricht – auch die Kultur ist «très française». Daher lohnt es sich, unseren Landessprachen wieder mehr Gewicht zu geben. DA N I EL A O EG ER LI

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