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HG-Zeitung 10/2026

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HGZ No 10

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 6. Mai 2026

Aktuell

120 Jahre Geschichte ist Teil des Marketingkonzepts.

Festivals bringen Gäste in die Stadt

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Nächste Ausgabe am 13. Mai

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Aspekte

Schwerpunkt

Thierry Schraff ist noch in der Ausbildung zum Restaurantfachmann. Dennoch verbindet er seine Leidenschaft für Kaffee und Spirituosen und produziert erfolgreich einen eigenen Kaffeelikör.

Wie viel Höhe vertragen Ferienorte?

Sicherheit am Arbeitsplatz: Nicht nur Feuer ist gefährlich.

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Reservitis kurieren

Sie schafften es ins Finale, von links: Loris Tronnolone (2. Platz), Massimo Rogger, Melina Schenk (3. Platz), Janis Müller (Sieger) und Matthias Hervochon.

D I GI TA LE M A S S A R B EI T

FÜNF KOCHTALENTE – EIN SIEGER Was einst als kleiner Nachwuchswettbewerb begann, hat sich über die Jahre zu einer der angesehensten Plattformen für junge Köchinnen und Köche in der Schweiz entwickelt. Der diesjährige Kochwettbewerb war ein weiterer Schritt auf dem Weg zum baldigen 25-Jahre-Jubiläum von «La Cuisine des Jeunes». Unter dem Motto «The Veal Deal» traten fünf Finalteilnehmende gegeneinander an. Als erster startete Matthias Hervochon in den Wettkampf. Live vor Jury

Response zentral

und Publikum arbeitete er in der Kü- meiner Kollegin und Kollegen drifteche des Workspace Welle 7 beim Bahn- ten stark auseinander. So gaben klassihof Bern Zutat um Zutat seiner Re- sche Küche, asiatischer Einfluss, tradizepte ab. Im Viertelstundentakt folg- tionelle und kreative Konzepte Anlass ten Janis Müller, Massimo Rogger, zu Diskussionen.» Schliesslich einigte sich die Jury auf folgende Rangliste: Melina Schenk und Loris Tronnolone. Nach stressigen 2,5 Stunden zube- Erster wurde Janis Müller, Chef de parreiten und anrichten, übergaben die tie im «Panorama» in Steffisburg/BE. Finalteilnehmenden die Teller den Ju- Er überzeugte die Jury mit seinem roren, um diese von ihrem Können zu nüchtern als «Schweizer Kalbsinvolüberzeugen. «Die Ausgabe 2026 war tini mit Belper Spargel» bezeichneten sehr vielfältig», sagte Jurypräsident Gericht. Auf Platz zwei folgte Loris Christoph Hunziker. «Die Meinungen Tronnolone, Sous-chef im Hotel Bad

AZA Flex CH-6002 Luzern

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Bubendorf in Bubendorf/BL. Dritte wurde Melina Schenk. Sie arbeitet als Sous-chefin im Restaurant Mille Sens in Bern. Auf die Ränge vier klassierten sich Massimo Rogger, Chef de partie im «7132 Silver» in Vals/GR und ­Matthias Hervochon, Küchenchef in der Auberge de Féchy in Féchy/VD. Die fünf profitierten von der Teilnahme bei «La Cuisine des Jeunes» und konnten zahlreiche Kontakte knüpfen. Seite 6

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Es ist ein «Running Gag»: Touristen stehen extra früh auf und reservieren mit Badetüchern ­Liegestühle, die sie erst Stunden später oder gar nicht belegen. Viele Kreuzfahrtschiffe und ­Ferienhotels tolerieren dieses egoistische Blockieren nicht mehr. Rigoros entfernen sie ­Tücher auf unbesetzten Liegen. In der Bündner Region Tujetsch reservieren Touristen Kristallsuchgebiete, sogenannte Kluften. Traditionellerweise reicht es, dazu an der Kluft zwei Werkzeuge zu hinterlassen. Wie ­deren Zustand dokumentiert, liegen ­einige seit Jahren un-­ benutzt da. Die ­G emeinde will nun, dass Klüfte höchstens ­ zwei Jahre reserviert werden können. Dazu müssen die hinterlegten Objekte in einer bestimmten Farbe ­gekennzeichnet sein. Diese wird alle zwei Jahre neu definiert. Auch im Gastgewerbe reservieren Leute egoistisch ­Tische, die sie dann gar nicht nutzen. Als Reaktion darauf nehmen einige Restaurants prinzipiell keine ­Reservationen mehr an und ­bedienen nach dem «first come, first served»-Prinzip. Andere verlangen eine im Voraus zu ­bezahlende Reservationsgebühr. Das ist auf den ersten Blick nicht sehr gastfreundlich. Es ist aber eine logische Reaktion zum Schutz des ­Lokals vor finanziellen Ausfällen sowie von Plätzen für Gäste, die wirklich ins ­Restaurant kommen wollen. R I CC A R DA FR EI

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