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HG-Zeitung 07/2025

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HGZ No 7

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 19. März 2025

Aspekte

Die Plattform Circunis macht Lebensmittelüberschüsse sichtbar.

Die dritte Generation arbeitet mit

Seite 17

Seite 14

Nächste Ausgabe am 2. April

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

David Füger arbeitet als Director of Business Development im Hotel Vitznauerhof in Vitznau/LU. In dieser Position ist ­er für die Prozessentwicklung und -optimierung verantwortlich.

Schwerpunkt

Wo Koffein überall ­ zu finden ist

Piera Dalla Via macht sich Gedanken zum Tag der Hauswirtschaft.

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Seite 21

Seite 12

Genuss statt Pflicht

Sechs junge Talente rockten den «Gusto 25» (v. l.): Tiziano Palazzo vom «The Omnia» in Zermatt/VS, Nicolas Imholz vom «Spannort» in Erstfeld/UR, Noah Ernst vom Betagtenzentrum in Laupen/BE, Céline Grossmann von der Stiftung für Betagte in Münsingen/BE, Ben Cesa vom Culinarium Alpinum in Stans/NW und Lorenz Schait vom «The Dolder Grand» in Zürich. Z VG

20 JAHRE VOLLER EMOTIONEN Letzten Freitag bot das Kongresshaus in Zürich mit «Gusto – The Show» erneut eine Bühne für grosse Emotionen. Bereits im Jahr 2005 stieg dort nämlich die Spannung, als Lorenz Wegelin den ersten «Gusto» gewann. Nach Grussworten von Bundesrat Guy Parmelin, einem Rückblick mit ehemaligen Gewinnerinnen und Gewinnern sowie dem Showblock mit dem Sänger Jesse Ritch verkündet Moderator Sven Epiney spätabends die Rangliste. Die

Response zentral

diesjährige und zwanzigste «Gusto»- der Preisverleihung täuschte die Ruhe ner o ­ der Bell, Emmi, Hügli, Kadi und Siegerin heisst Céline Grossmann. Sie in der Küche der Berufsfachschule BBB Valser als Leading-Partner unterstützt ist im dritten Ausbildungsjahr bei der in Baden/AG. Obwohl jeder Handgriff wird. Die Teilnahme bei «Gusto» öffnet Stiftung für Betagte in Münsingen/BE. zu sitzen schien, flatterten da und dort Türen und war für viele Talente ein Im Finale trat die 18-Jährige gegen Ben die Nerven. Doch das gehört zum Fi- Sprungbrett in ihrer Karriere. Die HoCesa, Noah Ernst, Nicolas Imholz so- nale der Schweizer Meisterschaft für tellerie Gastronomie Zeitung hilft dawie Tiziano Palazzo und Lorenz Schait Kochlernende, die seit 2005 von Trans- bei und widmet die Titelseite «Gusto». an. Sie alle hatten sich mit einer gourmet/Prodega unter dem Patronat Dies nach dem Goldenen Koch und vor selbst kreierten Hauptspeise im Vor- des Schweizer Kochverbandes organi- Gastro Elite und La Cuisine des Jeunes, feld gegen hundert weitere Bewerben- siert wird. «Gusto» versteht sich als Ju- die folgen werden. de im zweiten oder dritten Ausbil- gendförderung, die von Sponsoren wie dungsjahr durchgesetzt. Am Tag vor Schweizer Fleisch als Presenting-PartSeite 9

AZA Flex CH-6002 Luzern

Post CH AG

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Seit 1998 gibt die Schweizer Lebensmittelpyramide der Be­ völkerung die Leitlinien für eine ­ausgewogene Ernährung vor. Trotz e­ iniger Anpassungen sind die Grundsätze die gleichen ­geblieben: ­möglichst viel frisches Obst und Gemüse, dazu voll­ wertige Stärkeprodukte sowie Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, ­Milchprodukte oder pflanzliches ­Eiweiss und kleine Mengen pflanzliches Fett – und das alles möglichst wenig verarbeitet. So weit, so gut. Doch wie sieht es ­­in der Praxis aus? Zum Beispiel beim Mittagsmenü in der Gastrono­ mie? Die Auswahl an gesunden Alternativen ist zwar gewachsen, aber noch immer gibt es viel Luft nach oben. Dabei bräuchte es ­ oft gar nicht viel, um die Teller gesünder zu gestalten. Eine fet­ tige Pizza etwa wird durch Voll­ kornteig, viel Gemüse und weni­ ger Käse gleich wesentlich aus­ gewogener. Oder man ­serviert Vollkornspaghetti mit Linsenstatt Hackfleischsauce. Ein weite­ rer Trick: Das Menü 1 wird in der Regel am häufigsten bestellt – hier also lieber ein gemüse­ reiches Menü platzieren als das Schnipo. Wer ins Restaurant geht, will sich etwas Besonderes gönnen. Umso mehr bietet sich der Gastronomie die Chance, den Gästen aufzuzeigen, wie gut gesundes Essen schmecken ­kann. Damit eine ausgewogene Er­ nährung keine lästige Pflicht ist, sondern echter Genuss wird. A N G EL A H Ü P P I

hotellerie-gastronomie.ch

250108_Inserat ERNST_HGZ_06-25_Kochfest_Berg-Gastronomie_1.pdf 1 08.01.2025 14:45:09

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