Skip to main content

HG-Zeitung 06/2025

Page 1

HGZ No 6

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 12. März 2025

Aktuell

Das Beste aus dem Kaffee- und Teehandwerk herausholen.

Mit Bioprodukten bei den Gästen punkten

Seite 14

Seite 7

Nächste Ausgabe am 19. März

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Tamara Haab hat sich einen Traum erfüllt. Für ein halbes Jahr arbeitet sie auf einem Kreuzfahrtschiff. Dabei entdeckt sie Traumdestinationen. Doch die ­Arbeit auf dem Schiff ist hart.

Schwerpunkt

Zwischen Hype und Realität

Die dritte Ausgabe der Gastia hält einige Neuerungen bereit.

Seite 8

Seite 16

Seite 12

Rotes Tuch am Zmorgebuffet

Pro Jahr und Kopf essen Schweizerinnen und Schweizer rund 200 Eier.

K E YS TO N E-SDA

EIERMANGEL TRIFFT DIE SCHWEIZ Die Vogelgrippe grassiert in den Verei- Jahr feststellbar.» Diese Zunahme nigten Staaten. Millionen von Nutzvö- konnte man nicht vorhersehen. «Wir geln mussten bereits getötet werden. arbeiten mit Lebewesen, es handelt Doch der Eiermangel beschränkt sich sich um ein Naturprodukt. Wir können nicht auf die Staaten. Er ist weltweit die Produktion nicht kurzfristig erhöfeststellbar, und die Vogelgrippe ist hen oder reduzieren.» Grosse Schwannicht der einzige Grund. «Der Haupt- kungen in der Nachfrage können nur grund liegt bei der Nachfrage», weiss sehr begrenzt durch eine gute Planung Daniel Würgler, Präsident von Gallo der inländischen Produktion gedeckt Suisse. Seit Corona stieg der Eierkon- werden. «Diese hat jedoch eine Vorsum pro Kopf mit einer Ausnahme laufzeit von anderthalb Jahren.» Doch jährlich. «Gegenüber dem Vorjahr ist auch wenn Eier rar sind, die Zulieferein Plus von neun Eiern pro Kopf und firmen haben Lösungen. So sagt ein

Response zentral

n ö h c S hier, ? t h c i n Bewerben Sie hier Ihr Produkt! Wir beraten Sie: 041 418 24 44

AZA Flex CH-6002 Luzern

Sprecher von Aligro: «Wir erhalten die bestehen keine relevanten Kürzungewünschten Mengen, um den Bedarf gen», so Sprecherin Christine Strahm. unserer Kunden zu decken, auch wenn Jedoch sei die Situation bei Schweizer wir auf Lieferschwierigkeiten stossen, Flüssigeiprodukten, vor allem Eigelb, vor allem bei Eiern aus der Schweiz.» anders. «Hier sind wir direkter vom Um die aktuelle Herausforderung zu aktuellen Mangel betroffen. Allerdings bewältigen, sucht Aligro nach zusätzli- erlauben uns auch hier unsere stabichen Bezugsquellen und reduziert die len Lieferantenbeziehungen, den BeHäufigkeit seiner Promotionen ein we- darf an Schweizer Flüssigeiprodukten nig. Bei Transgourmet/Prodega tönt es mehrheitlich abzudecken.» Nur beim ähnlich: «Die Versorgung mit Schwei- flüssigen Schweizer Eigelb gebe es zer Schaleneiern ist dank langjähriger grössere Ausfälle. «Diese gleichen wir Partnerschaften gesichert und zurzeit mit EU-Importen aus.» R U T H M A R EN D I N G

Post CH AG

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Wer regional und saisonal ­einkauft und kocht, schont die Umwelt. Der Leitsatz «Global denken, lokal handeln» hat sich mittlerweile in den Köpfen ­festgesetzt, auch im Gastgewerbe. ­Daher wundere ich mich jedes Mal, warum ich sie in ­den Skiferien ­immer wieder an der Müsli-Bar des Hotel-Frühstücksbuffets antreffe: die Melone. ­ In Würfeln, ­in Schnitzen, in Dreiecken, auf jeden Fall ohne viel Geschmack. Dass die SkihotelFrühstücks-melone aus der Schweiz stammt, ist ausserdem fast unmöglich. ­In der Schweizer Landwirtschaft sind Melonen ­­laut einer Informationsseite der Bauernverbände noch ein ­Nischenprodukt. Sie brauchen viel Wärme und Sonnenschein. Erntereif sind sie hierzulande deshalb später als im Süden, ­von Juli bis Oktober. Im schlimmsten Fall dann, wenn den Konsumenten die Lust darauf schon vergangen ist. Reife Melonen duften im ­besten Fall schon auf dem Feld fein süsslich. Dann schmecken ­sie auch auf dem Teller b ­ esonders gut und sollten schnell gegessen werden. Warum wurde die Melone also noch nicht v­ om winterlichen Frühstücksbuffet verbannt? Hier ein Plädoyer dafür, genau das zu tun. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sie niemand vermisst. Und es ist gut möglich, dass der Klimawandel für den Anbau von Schweizer Wassermelonen eine rosige Zukunft bereithält. A LI CE GU LD I M A N N

hotellerie-gastronomie.ch

250108_Inserat ERNST_HGZ_06-25_Kochfest_Berg-Gastronomie_1.pdf 1 08.01.2025 14:45:09

«Meine Branche. Mein Job.» ROTOR Lips AG 3661 Uetendorf, 033 346 70 70 www.rotorlips.swiss


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
HG-Zeitung 06/2025 by Hotellerie_Gastronomie_Verlag - Issuu