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HG-Zeitung 03/2026

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Non Filtré: Die Neuenburger Weinspezialität verbindet Nebel und Sonne.

Aspekte Bühne frei für junge Talente

Persönlich Mathieu Theis

Die Welt dreht sich um den besten Kaffee. Der ehemalige Software-Ingenieur ist fünffacher Schweizer Baristameister. Demnächst nimmt er zum fünften Mal an der Weltmeisterschaft teil.

Schwerpunkt

Die Slow-FoodBewegung wird 40

VIEL ARBEIT FÜR VERLIEBTE

Blumen, Essen in romantischer Umgebung und Schokolade sind am Valentinstag heiss begehrt. Romantik ist dieses Jahr mancherorts nicht einfach zu finden. In Luzern beispielsweise fällt das Fest der Verliebten zwischen Urknall und Güdis-Mäntig, also mitten in die Fasnacht. Neben Schenkeli, Chüechli und Zigerkrapfen gilt es, auch Pralinen sowie Feingebäck in Herzform herzustellen. So werden bei der Heini-Conditorei die Luzerner Rägetröpfli für den Valentinstag etwas auf-

wendiger verpackt. «Für uns ist das nicht aussergewöhnlich», sagt Bernadette Heini. «Der Valentinstag fällt häufig mit der Fasnacht zusammen.»

Die Valentinsspezialitäten würden sich trotzdem gut verkaufen. Es sei ja nur ein Tag, der zusätzliche Arbeit generiere. «Wir sind gut organisiert und planen mindestens ein halbes Jahr im Voraus», erklärt Bernadette Heini. Umsatzmässig sei Ostern viel stärker. «Nach der Fasnacht beginnen wir mit dem Giessen der Schokoladenosterha-

sen. Das präzise Schminken in Handarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch.» Gespannt, was der Valentinstag bringt, ist Rolf Mürner. «Letztes Jahr sendete SRF Schweiz aktuell einen Beitrag aus unserer Manufaktur, und wir wurden überrannt», sagt der ehemalige Pâtissier-Weltmeister. Dieses Jahr fällt der Valentinstag auf einen Samstag. An Wochenenden ist «Mürner One» beim Flughafen Bern-Belp sowieso immer gut besucht. Für dieses Jahr hat er eine neue Pâtisserie mit Seite 3

Herzdekoration kreiert. «Der Valentinstag ist keinem Trend unterworfen», sagt er. «Auch wenn wir erst Februar haben, bieten wir Produkte mit beerenfruchtiger Frische an.» Rohstoffe w ie ungesüsste Fruchtpürees und Kakao seien immer genügend verfügbar. Am Valentinstag sind auch Gastronomen und Hoteliers gefordert. Mit vielen speziellen Angeboten überraschen die Gastgeber verliebte Paare.

Steuern, Bargeld und die SRG: ein wegweisender A bstimmungstag.

Neulich in Andermatt wollten wir uns nach einem Winterspaziergang aufwärmen und betraten neugierig eine kürzlich eröffnete Bäckerei – sie war voll bis auf den letzten Platz. Menschen mit Heissgetränken in der Hand, angeregte Gespräche, der Duft von frischem Sauerteig und armen Speisen. Für uns war zwar kein Tisch mehr frei, doch ich dachte: «Gut so!». Denn mitten in all den Meldungen über Schliessungen zeigt so ein Ort, was möglich ist. Hier wird nicht einfach «nur» Brot verkauft. Hier entsteht ein kleines Gesamterlebnis, das offensichtlich Gäste anzieht: unverfälschte Backwaren aus Urgetreide, langsame Fermentation, eine kleine Küche und Delikatessen im Glas. Gegenüber eine Vinothek, die abends von der Backstube beliefert wird. Eine Synergie, die zeigt, ie moderne Betreiber denken: Sie engagieren sich für Konzepte, die beweisen, wie viel Zukunft im Handwerk steckt, wenn sie Profil zeigen. Und liegt nicht genau darin die Chance? Nicht breiter werden, sondern tiefer. Nicht allen alles bieten, sondern etwas richtig gut machen. Dieser kleine Laden steht dafür, dass der Mut zum Speziellen nicht nur möglich ist, sondern Gäste begeistert. Beim nächsten Mal kriegen wir hoffentlich einen Platz. Aber schon jetzt weiss ich: Solche Geschichten braucht die Branche. Sie machen Mut.

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Luzern,
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Die bunten Pralinen in Herzform von Rolf Mürner erfreuen sich neben dem Valentinstag auch an zahlreichen Anlässen während des Jahres grosser Beliebtheit. LUKAS BIDINGER

GASTKOLUMNE

Einchecken, bitte!

Carmen Himmel, Direktionsassistentin, Kartause Ittingen, Warth/TG

Mit den Jahren wird ein Betrieb zur vertrauten Bühne. Jeder Handgriff sitzt, jeder Ablauf ist eingespielt. Darin liegt eine bekannte Gefahr: Was für uns selbstverständlich ist, kann für Gäste unklar, umständlich oder gar unangenehm sein. Es mag sich ungewohnt anfühlen, aber wer sich einen Perspektivenwechsel erlaubt und (wieder) einmal als Hotelgast im eigenen Betrieb eincheckt, schärft den Blick für Wirkung statt Gewohnheit – und entdeckt konkrete Möglichkeiten, um das Gästeerlebnis spürbar runder zu machen. Es ist anders als der regelmässige Rundgang oder das gelegentliche Mittagessen im Restaurant. Denn man sieht nicht nur, man nutzt, man spürt, man erlebt. Selbst klarkommen müssen mit der Zimmertechnik, mit der Duscharmatur, mit der Ablagemöglichkeit fürs Necessaire. Schnell wird man daran erinnert, wie stark der Wohlfühlfaktor von Kleinigkeiten abhängt. Der Duft. Das Bett. Das Licht. Die Haptik der Materialien. Fühlen sich Entscheidungen, die man einst gefällt hat, stimmig an? Und: Sind sie noch zeitgemäss? Details prägen den Eindruck von Sorgfalt, sei es bezüglich Sauberkeit an weniger offensichtlichen Stellen oder in der Auswahl von Gästematerial und Aufmerksamkeiten. Viele kleine Eindrücke summieren sich zu einem Gefühl. Und Gefühle bleiben – weit stärker als Fakten. Das Spannende: Man muss nichts erzwingen oder künstlich testen. Die Hinweise kommen von selbst. Viele Punkte lassen sich rasch verbessern. Eine zusätzliche Info, eine andere Platzierung, eine kurze Sensibilisierung im Team. Andere Erkenntnisse brauchen Zeit und fliessen später in grössere Anpassungen ein. Beides ist wertvoll.

Über eine Million Nutzer auf You Tube

Schweiz Tourismus ST hat von Google die goldene Plakette für eine Million Abonnenten auf dem You-Tube-Kanal erhalten.

Gute Werbung für die Schweiz auf internationalem Parkett nützt auch dem hiesigen Gastgewerbe. Und so profitieren auch Hotels und Restaurants von den internationalen Werbestrategien von ST. Jüngst wurde der You-Tube-Kanal der Marketingorganisation zum millionsten Mal abonniert. You T ube ist die weltweit führende Videosuchmaschine, die mit KI weiter an Bedeutung gewinnt. Deshalb baut ST seine Präsenz und Performance auf You Tube konsequent aus und setzt zur internationalen Promotion des Ferien- und Reiselands Schweiz gezielt auf diese Plattform. Das internationale Publikum hat sich 2025 YouT ube-Inhalte von ST von über 1000 Jahre kumulierter Wiedergabezeit angesehen.

Formate mit grosser Wirkung

Die Content-Strategie von ST ist langfristig ausgerichtet und baut auf die Partnerschaft mit Google: «Durch die Anwendung moder-

ner Methoden und einer differenzierten Content-Strategie hat ST die Plattform zu einem leistungsstarken Motor entwickelt, der das Land wirkungsvoll präsentiert», so Britta Fleck, Director of Google Customer Solutions Switzerland & Austria. Inhaltlich baut die Content-Strategie auf drei Säulen auf: emotionale Kampagnen mit hoher internationaler Reichweite (Hero Content), wiederkehrende Serien zur nachhaltigen Zielgruppenbindung (Hub Content) sowie serviceorientierte und suchoptimierte Inhalte, die Reisende konkret bei i hrer Planung unterstützen (Hygiene Content). Beispiele dafür sind die Kampagnen Beautiful Autumn (Hero), Culinary Grand Tour of Switzerland (Hub) oder How to eat cheese fondue: a beginner’s guide (Hygiene). Diese erreichen ein breites Publikum, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika. Für 2026 ist mit Creator Residency bereits ein neues Hub-Format von Schweiz Tourismus auf YouTube angedacht. Bei diesem Format produzieren ausgewählte Content Creators eigenständige Videoformate speziell für Schweiz Tourismus. «You T ube nimmt eine Schlüsselrolle in unserem digitalen Marketingmix ein», betont André Hefti, Chief Marketing Officer von ST. Diese Strategie verspreche weiteres Wachstum: «Wir setzen auf Inhalte, die inspirieren, Orientierung bieten und der Vielfalt unseres Landes gerecht werden.» (RMA)

ZFV-Genossenschaft steigt auf den ersten Platz auf

Das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen gehört erneut zu den besten Arbeitgebern des Landes.

Die ZFV-Genossenschaft ist mit dem Swiss Arbeitgeber Award 2026 in der Kategorie Grossunternehmen ausgezeichnet worden. «Das ist für uns eine Bestätigung, dass wir mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur und Anstellungsbedingungen sowie mit unseren Leadership-Grundsätzen auf dem richtigen Weg sind», sagt Angela Tauro, Chief People

Officer der ZFV. Der Genossenschaft gelang es, sich seit 2024 in allen Zielgrössen der Befragung um vier Punkte zu steigern und vom sechsten auf den ersten Platz aufzusteigen. Um die besten Arbeitgeber des Landes zu finden, wird die Zufriedenheit von rund 55 000 Beschäftigten in 152 Unternehmen erhoben. Der Swiss Arbeitgeber Award ist nicht die einzige Auszeichnung mit der sich das Unternehmen schmücken darf. 2025 wurde der ZFV von Kununu.ch, der Plattform für Arbeitgeberbewertungen, zum besten Arbeitgeber gekürt und war dreimal in Folge «Best Recruiter» in der Branche Gastronomie/Tourismus. (RIF)

AGENDA

26. Februar bis 1. März

Wine Date in der grossen Reithalle in Winterthur/ZH

Während vier Tagen können

Weine verschiedenster Couleur, Macharten und Herkünfte probiert, entdeckt und gekauft werden. Neben dem Salon finden Workshops und Masterclasses statt. Zudem bietet «la bouffe» Delikatessen an. winedate.ch

3. bis 5. März

Treffpunkt der Reisebranche in Berlin (DE)

Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums steht die Internationale Tourismus-Börse ITB unter dem Motto «Discover the stories b ehind 60 years of legacy». Schwerpunkte wie KI-Technologien im Tourismus (AI Track), nachhaltiges Reisen und Innovationen in der Reisebranche sind jedoch zukunftsgerichtet. itb.com

5. bis 8. März Wein- und Genussmesse in Weinfelden/TG

Zum 25. Mal präsentieren rund 130 Ostschweizer Aussteller ihre Produkte an der Schlaraffia. In der Showküche zeigen Lernende aus Thurgauer Gastbetrieben ihr Können. Auftritte haben auch Dominik Altorfer, Oliver Wenger und Bernadette Lisibach sowie Brotsommelier Werner Kast. schlaraffia.ch

Donnerstag, 5. März Ostschweizer Food Forum in Weinfelden/TG

Die 13. Ausgabe des Ostschweizer Food Forums eröffnet die Weinund Genussmesse Schlaraffia. Dieses Jahr dreht sich alles um Verpackung zwischen Reduktion, Funktion und Emotion. foodforum.ch

Montag, 9. März

Gereifte Weine im «Lake Side» in Zürich

Das Mémoire des Vins Suisses vereint 59 beste Schweizer Winzerinnen und Winzer. Jedes Jahr geben diese 48 Flaschen eines ausgewählten Weins in die Mémoire-Schatzkammer. Am Mémoire-Tasting öffnen sie Flaschen des jüngsten Jahrgangs, eine zehn Jahre gereifte Variante davon sowie einen Signature-Wein. memoire.wine/de/events

Mittwoch, 18. März Good Air Scentis Summit auf dem Säntisgipfel

Unter dem Motto «Duft als Booster für Ihre Marke» erklären Experten, warum Duft Wirkung erzeugt, bevor Botschaften greifen. Wie Reize Entscheidungen lenken und weshalb Duftprofile Marken einen Vorsprung verschaffen. goodair.ch

Nico Franzoni und Noah Bachofen sind mit ihrer Culinary Grand Tour Teil der You-Tube-Strategie. ZVG

Steuern, Bargeld und die SRG: ein wegweisender Abstimmungstag

Am 8. März stimmt die Schweiz ab. Unter anderem über die Besteuerung von Ehepaaren und die Zukunft des öffentlichen Rundfunks.

Vier Vorlagen stehen am 8. März zur Abstimmung. Besonders emo tional wird über die sogenannte Halbierungsinitiative debattiert. Diese will die Radio- und Fernseh abgabe für Privathaushalte auf 200 Franken pro Jahr begrenzen und Unternehmen von der Abga bepflicht befreien. Die Initianten argumentieren mit der Entlas tung von Privaten und Gewerbe treibenden. Die SRG gehe mit ih ren Angeboten zudem über den Service-Public-Auftrag hinaus und konkurrenziere die privaten Anbieter. Für ein Ja wirbt auch der Branchenverband Gastrosu isse. Die Doppelbesteuerung der Unternehmen müsse abgeschafft werden, heisst es auf der Website.

Belastung oder Bereicherung

Die Branche ist sich in der Angelegenheit allerdings nicht einig. «Die SRG leistet einen wichtigen Beitrag für den Schweizer Tourismus», schreibt Hotelleriesuisse. SRF berichte über Entwicklungen, Erfolge und Herausforderungen der Beherbergungsbranche, die Übertragung von Sportanlässen transportiere eindrückliche Bilder der Schweiz ins In- und Ausland. Eine Halbierung der Mittel w ürde insbesondere die Berichterstattung aus Berg- und Randregionen schwächen. «Zwar würden gewisse Betriebe von einer Befreiung der Abgabepflicht profitieren, doch die damit verbundenen negativen Folgen würden dies

nicht aufwiegen», erklärt Direktor Christian Hürlimann. Auch der Schweizer Tourismus-Verband sieht in der Halbierungsinitiative einen Verlust an Sichtbarkeit für die Tourismusregionen.

«Die SRG stärkt die Marke Schweiz im Inund Ausland.»

SCHWEIZER TOURISMUS-VERBAND

Ebenfalls unterschiedlich sind die Positionen der Branchenverbände zur Individualbesteuerung. Mit der Vorlage würden verheiratete und unverheiratete Paare künftig gleich besteuert. Jede Person ver-

steuert ihr eigenes Einkommen u nd Vermögen, für alle gilt der gleiche Steuertarif. Damit Paare mit Kindern und Alleinerziehende nicht zu stark belastet werden, soll der Kinderabzug bei der d irekten Bundessteuer erhöht werden. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen. Ehepaare mit nur einem Einkommen w ürden stärker belastet, gut verdienende Doppelverdiener profitierten. Mehrere Kantone warnen davor, dass die Verwaltung rund 1,7 Millionen Steuererklärungen mehr verarbeiten müsste. Auch Gastrosuisse findet sich auf der Gegnerseite der Vorlage. Diese beseitige die Heiratsstrafe, schaffe aber neue Ungleichheiten. «Die Ablehnung ebnet den Weg für ein günstigeres und weniger Bürokra-

tisches Modell.» Für die Vorlage spricht sich Hotelleriesuisse aus: «Die Individualbesteuerung setzt insbesondere für Frauen Erwerbsanreize und führt zu einem klareren, gerechteren System.» So könne sich ein zusätzliches Einkommen in Zweiverdienerhaushalten wieder stärker lohnen, da es sich nicht unmittelbar auf die Steuerprogression auswirke. Das wiederum könne dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Netto-Null, aber ohne Klimafonds Mehr Einigkeit herrscht bei der Klimafonds-Initiative. Diese verlangt, dass der Bund 0,5 bis ein Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung in einen Fonds einzahlt, um den Klimawandel und dessen Folgen zu bekämpfen. Der Schweizer Tourismus-Verband schreibt, man unterstütze z war das Netto-Null-Ziel, lehne einen zusätzlichen Fonds wegen unklarer Finanzierung und drohender Mehrbelastungen für touristische Betriebe ab. Gleiches gilt für die Verbände Gastrosuisse und Hotelleriesuisse. Letzterer bevorzugt bestehende Regelwerke sowie bewährte kantonale Förderprogramme, die den Betrieben Planungssicherheit und Handlungsspielraum liessen. (AGU)

Franken in die Verfassung

Die vierte Vorlage will die Bargeldversorgung und den Franken als Währung in der Verfassung verankern. Zur Abstimmung kommt neben der Initiative der Gegenvorschlag des Bundes. Dieser hat dasselbe Ziel in einer anderen bewährten Formulierung. Beide Varianten haben keine praktischen Auswirkungen, weder neue Aufgaben noch zusätzliche Kosten.

Restaurant Iconic Pfäffikon/SZ

Im Hotel Seedamm Plaza eröffnet das Restaurant Iconic. Es soll ein Casual-Dining-Restaurant sowie eine Lounge sein. Die K üche verbindet Klassiker und moderne Favoriten aus diversen Ländern. Das Restaurant ist s owohl für Hotelgäste als auch für Gäste aus der Region offen.

Ab Februar iconicrestaurant.ch

Swissly & Co Café Winterthur/ZH

Die beiden Schwestern Scheyda B. Yasar und Rabia Yasar eröffnen beim Bahnhof Winterthur-Seen das Swissly & Co Café. Sie bieten unter anderem traditionellen türkischen Kaffee an. Dieser wird im heissen Sand zubereitet. Zudem stehen täglich ein Menü inklusive Suppe oder Salat sowie verschiedene kalte Speisen auf der Menükarte.

Ab Februar swisslyco.ch

Restaurant Rumpel Trimbach/SO

Die Familie Meier mit Jolanda, Stefan, Sophie und Emelie übernimmt das Ausflugsrestaurant Rumpel oberhalb von Trimbach. Sie bieten eine regionale und sa isonale Küche an. Der Betrieb verfügt neben verschiedenen Innenräumen über eine Terrasse und einen grossen Spielplatz.

Ab März rumpel-trimbach.ch

Fortsetzung von Seite 1

Dass sich Liebende am Valentinstag beschenken oder zu einem Tête-à-tête einladen, hat in den USA eine lange Tradition. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahmen die Europäer den Brauch. Anders als in Deutschland und in Österreich fand der Valentinstag in der Schweiz nicht so schnell Beachtung. Als Erste warb die Migros im Jahr 1987 mit diesem Festtag. Der Schokoladenhersteller Lindt und Sprüngli folgte erst im Jahr 2002. Auch zahlreiche Gastronomen bieten zum Valentinstag Spezielles an.

Valentinsschiff auf dem Vierwaldstättersee

Abseits vom Trubel der Fasnacht bietet die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees eine gemütliche Rundfahrt an. Auf dem Valentinsschiff verwöhnt der Caterer Tavolago die Passagiere mit einem Candlelight-Dinner. Zur Wahl stehen ein vegetarisches

Menü und ein Menü mit Innerschweizer Rindfleisch. Das Schiff legt um 19 Uhr ab, die Fahrt dauert drei Stunden. Buchbar ist das Angebot auf lakelucerne.ch.

Romantik im Wasserschloss

Das Wasserschloss Wyher in Ettiswil/LU wurde 1304 erstmals u rkundlich erwähnt. Seit 2012 setzt die Luzerner Gastgeber AG unter Roger Widmer auf eine stilvolle Gastronomie. Verschiedene R äume des Schlosses können für Events genutzt werden. In diesem historischen Umfeld verspricht ein Valentinsabend, etwas ganz Besonderes zu werden. Im Package von 145 Franken pro Person ist vom Aperitif über das VierGang-Menü mit Weinbegleitung bis zum Dessert, romantischer Musik und einem Überraschungsgeschenk alles inbegriffen.

Aphrodisierendes Dinner

Im Restaurant Güterhof in Schaffhausen erwartet die Liebenden

KOMMENTAR

Nichts Spezielles wird zum Höhepunkt. Wer beste Produkte fachgerecht zubereitet, diese mit Herzlichkeit serviert und dafür faire Preise berechnet, ist etwas Besonderes. Deshalb stellt sich folgende Frage: Braucht es an Tagen wie dem Valentins- oder Muttertag ein spezielles Angebot? Meinetwegen definitiv nicht! Wenn ich zu einer besonderen Gelegenheit ins Restaurant einlade, dann deshalb, weil ich das Restaurant so schätze, wie es immer ist. Das ist für mich ein Höhepunkt.

Gabriel Tinguely

ein Dinner, das die Schmetterlinge im Bauch zum Fliegen bringen soll. So beginnt das Menü mit Austern und Champagner. Zu «Surf & Turf» mit Rindsfilet und Riesencrevetten gibt’s Ingwer und Chili. Beim Dessert sollen Kurkuma und Erdbeeren die Libido stimulieren. Für Sinnlichkeit mit Gesang und Piano sorgt zudem die Schaffhauser Sängerin und Songwriterin Lydia Mel.

Eine letzte Rose für Genuss mit Geschichte

Vieles bricht, nur die Liebe nicht. Markus Arnold und sein Team kochen am 14. Februar zum letzten Mal «Steinhalle»-Klassiker im historischen Museum in Bern. Die sechs Gänge enden mit RosenSabayon und Guanaja-Schokolade. Nach dieser letzten «Liebesnacht» beginnt das Packen. Nach einer kurzen Pause eröffnen Markus Arnold und sein Team das Restaurant Myle beim Bahnhof Bern. Seine Liebe zum Kochen bleibt ungebrochen. GABRIEL TINGUELY

Restaurant Myle Bern

Markus Arnold und das gesamte Casual-Dining-Team ziehen vom Restaurant Steinhalle in Bern ins ehemalige Restaurant Myle beim Bahnhof Bern. Die «Steinhalle» bleibt bis Herbst 2027 offen. Im «Myle» ist eine grosszügige Showküche sowie ein begehbarer Weinkeller geplant.

Ab März myle-bern.ch

Haben Sie gerade e röffnet oder planen Sie eine Eröffnung? Schreiben Sie uns redaktion@ hotellerie- gastronomie.ch

Wer wird Goldener Koch 2027?

Seit über 30 Jahren ist «Der Goldene Koch» ein Inbegriff für kulinarische Exzellenz in der Schweiz. Nun startet die Ausschreibung für die Ausgabe 2027.

Wer folgt auf Namen wie Franck Giovannini, Paul Cabayé und den aktuellen «Goldenen Koch» João Coelho? Ab sofort sind ambitionierte Köchinnen und Köche aufgerufen, sich für die 22. Ausgabe des bedeutendsten Live-Kochevents des Landes zu bewerben. Für die Anmeldung wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Statt mehrerer Halbfinal-Gerichte steht erstmals direkt das Fleischgericht des Finals im Mittelpunkt. Das verringert den Aufwand für die Teilnehmenden deutlich. Auf Basis dieses Gerichts wählt eine Jury die Halbfinalisten aus. Gesucht w ird ein klares, kulinarisches Statement, das innerhalb eines präzise definierten Rahmens Technik, Kreativität und persönliche Handschrift vereint. Für das Fleischgericht werden ein Schweizer Schweinskarree und eine Schweinshaxe mit drei Garnituren

nach Wahl sowie einer Sauce zubereitet. Als Pflichtzutaten müssen Haselnüsse und Grapefruit verwendet werden.

Innovatives Halbfinal-Camp

Neu gibt es statt eines öffentlichen Halbfinales ein Halbfinal-Camp, welches am 12. und 13. Oktober stattfindet. Das innovative Format vereint Wettkampf, Weiterbildung und Networking. Die Teilnehmenden profitieren von gezieltem Feedback auf ihre Performance sowie von zusätzlichen Einblicken rund um die Kochkunst. Teilnahmeberechtigt sind alle hauptberuflichen Köchinnen und Köche der Schweizer Gastronomie aus Restaurant-, Hotel- und Gemeinschaftsbetrieben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufslehre sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung. Die Teilnehmenden müssen zudem während des gesamten Wettbewerbs in der Schweiz tätig und wohnhaft sein – eine Schweizer Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich. Das Reglement, die detaillierten Wettbewerbsaufgaben sowie die Anmeldung finden sich online unter goldenerkoch.ch. Anmeldefrist ist der 31. Mai. (MM)

Gastgeberinnen mit Vision: Elif Oskan an der Gastia

Medienpartner

Welche Rolle spielen Frauen in der Entwicklung des Gastgewerbes? Elif Oskan spricht über weibliche Führung und Vision.

Die Hospitality-Branche befindet sich im Wandel. Fragen um Führung, Arbeitsmodelle, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit beschäftigen viele Betriebe. Die Gastia 2026 greift diese Themen im Forum aus verschiedenen Perspektiven auf. Podiumsgespräche zu künstlicher Intelligenz, Fachkräftemangel und Gastgeberkul-

tur ordnen die Entwicklungen ein und bieten Raum für Austausch.

Ein Schwerpunkt des Forums ist der Talk «Gastgeberinnen mit Vision – wie Frauen die Zukunft der Hospitality gestalten». Im Zentrum stehen weibliche Perspektiven auf Führung und Unternehmertum sowie die Frage, wie Gastgeberinnen Verantwortung tragen, neue Wege gehen und so Betriebe, Teams und Gästeerlebnisse weiterentwickeln.

Die Spitzenköchin Elif Oskan bringt dabei ihre persönliche Meinung ein. «Es geht heute weniger um Inszenierung und dafür mehr um Haltung, Verantwortung und echte Begegnung», sagt sie.

«Gerade in Zeiten von Unsicherheit braucht es Gastgeberinnen, d ie Orientierung geben.» Mit Elif Oskan auf der Bühne: Madeleine

Löhner, Managerin im Hotel Alex in Thalwil/ZH, und Yvette Thüring, Direktorin des Hotels Odelya in Basel. Durch den Talk führt Moderatorin Cathrin Michael. Die Gastia findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt. Sie hat sich als zentraler Branchentreffpunkt für die Grossregion Ostschweiz und Graubünden etabliert und verbindet Fachmesse, Forum und Networking. (RED)

Die Gastia

Die Messe findet vom 22. bis 24. März auf dem Gelände der Olma Messen St. G allen mit über 160 Ausstellenden, Sonderschauen und einem spannenden Rahmenprogramm statt. Der After-Fair-Apéro und Stammtische laden zum Netzwerken ein.

Wissensaustausch in der Lebensmittelbranche

Regionalität soll vom Bund gestärkt werden

Mit dem «Cercle régional» sollen Projekte aus der Landwirtschaft und der Gastronomie mehr Sichtbarkeit erhalten.

Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW und das Seco laden regionale Projektträgerschaften ein, ihre Kandidatur für die Auszeichnung 2026 des «Cercle régional» einzureichen. Die Ausschreibung 2026 richtet den Fokus auf «Regionale Wertschöpfung stärken: Kulinarischer Genuss und vielfältige Landschaften». Ein Beispiel einer solchen Trägerschaft ist das Biosfera Val Müstair im Kanton Graubünden. Dort werden regionale P rodukte wie Milch, Fleisch oder Getreide lokal verarbeitet und in

der Gastronomie und Hotellerie vor Ort angeboten. Teilnahmeberechtigt am «Cercle régional» sind Trägerschaften, die von Projektförderinstrumenten des Seco oder des BLW unterstützt werden oder wurden. Eine u nabhängige Jury wählt das Siegerprojekt aus. Auf die nominierten Trägerschaften warten öffentliche Wertschätzung und mehr Sichtbarkeit. Einige dieser Projektträgerschaften haben laut dem BLW bereits am «Cercle régional Workshop 2025» in der K artause Ittingen/TG teilgenommen, der auch zur Vorbereitung der Auszeichnung des «Cercle régional 2026» diente. Die Auszeichnung wird am 6. November 2026 in Stans/NW im Rahmen des Forums von Alp’26, dem «International Alpine Food Contest», verliehen. (DOE)

Durch das Programm führt die TV-Moderatorin Daniela Lager. ZVG

Der Lebensmitteltag ist ein Stelldichein von Fachleuten aus der Branche. Sie vermitteln Wissenswertes aus ihren Bereichen.

Die Schweizer Lebensmittelbranche trifft sich im April erneut in Luzern, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen zu d iskutieren. Als Fachtagung bietet der Lebensmitteltag auch 2026 ein hochkarätiges Programm und

bleibt ein wichtiges Forum für Wissenstransfer und Austausch in der Lebensmittelbranche. Organisiert wird der Anlass unter anderem von der Kontroll- und Zertifizierungsfirma Bio-Inspecta. Impulse für die Branche

Der Lebensmitteltag verbindet Fachwissen, Innovation und Austausch. 2026 stehen erneut vielseitige und hochaktuelle Themen i m Fokus. Die Teilnehmenden erwarten praxisnahe Einblicke und v isionäre Perspektiven, die über

das eigene Fachgebiet hinaus Denkanstösse liefern. Das Programm 2026 steht unter dem Motto: Zukunft gestalten, Herausforderungen meistern. Begleitet von TV-Moderatorin Daniela Lager präsentieren Fachleute s der Lebensmittelindustrie Themen wie: «Listerien: Sind die bestehenden Risikoanalysen ausreichend?», «Bilaterale III: Welche Auswirkungen haben sie auf nser Lebensmittelgesetz?», «Lebensmittel im Wandel: vom Nahrungsmittel zum Lifestyle- Objekt» oder «Robotik: im Dienst der Lebensmittelsicherheit».

Zudem ist der Lebensmitteltag ideal, um von den Referierenden aus erster Hand Informationen und Antworten zu drängenden Fragen zu erhalten. Es bleibt auch Zeit für den Austausch mit Branchenkolleginnen und -kollegen, und es bietet sich Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, die über den Wissenstransfer hinausgehen und neue Impulse verleihen. (DOE)

Donnerstag, 23. April 2026 Hotel Schweizerhof Schweizerhofquai 3

6002 Luzern lebensmitteltag.ch

Am Forum an der Gastia werden aktuelle Branchenthemen aufgegriffen. ZVG
Elif Oskan ist Gastgeberin des Zürcher «Gül Restoran» und Coach bei der deutschen TVShow The Taste.
Der «Goldene Koch 2025» João Coelho und sein Commis Bruno Schneider. ZVG
Medienpartner

PHILIPP SCHMIDLIN

« EINE BERUFS-NATI ZU HABEN, IST EINMALIG»

Der Backwarenherstellerin Hug liegt der Kochnachwuchs besonders am Herzen. Seit vielen Jahren unterstützt sie daher die Junioren-Kochnati.

Philipp Schmidlin, als Sponsor erhält man einen Blick hinter die Kulissen der Mannschaft. Was beeindruckt Sie speziell?

Ich finde die Passion und das hohe Engagement, welche diese jungen Menschen an den Tag legen, sehr inspirierend. Der grosse Ehrgeiz und der Zusatzeffort neben den täglichen langen Arbeitstagen sind sehr eindrücklich. Den grossen Teamspirit spürt man dadurch, dass die Mitglieder per Telefon oder Sprachnachricht im ständigen Austausch stehen – zu Rezepturen, Umsetzungsvarianten oder Produkten.

Hug unterstützt das Team seit vielen Jahren – weshalb?

Die Gastronomie liegt uns am Herzen. Wir erzielen einen relevanten Teil unseres Umsatzes bei Hug mit dem Food Service, und es ist uns wichtig, Verantwortung für die Zukunft der Gastronomie zu übernehmen sowie den kulinarischen Nachwuchs aktiv zu fördern. Daher organisieren wir auch jährlich den Wettbewerb Hug Creative Tartelettes Contest, der ein tolles Sprungbrett darstellt. Einige erfolgreiche Teilnehmende wie Lena Walther, Céline Grossmann, Merlin Lichtensteiger und Dominik Altorfer sind übrigens aktuell Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft oder des Junioren-Teams.

Mit diesem Sponsoring investieren Sie in den Koch-

Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

Nachwuchs. Was muss Ihrer Meinung nach passieren, damit sich Junge weiterhin für den Kochberuf entscheiden? Junge Talente brauchen vor allem Wertschätzung, eine starke Aus bildung und klare Perspektiven. Der Kochberuf muss als kreativer und vielseitiger Beruf mit Ent wicklungsmöglichkeiten sichtbar sein. Im besten Fall darf man in dieser Branche sogar als Mitglied einer Nationalmannschaft figu rieren – wo gibt es das sonst? Gleichzeitig sind moderne Arbeits-

Philipp Schmidlin ist Leiter Food Service bei der Hug-Familie in Malters/LU.

bedingungen, engagierte Ausbildungsbetriebe und inspirierende Vorbilder entscheidend, um langfristig Begeisterung für die Gastronomie zu wecken.

Der Hug Food Service ist nicht zuletzt mit seinen Tartelettes international sehr erfolgreich unterwegs. Was macht diese weltweit so beliebt?

Ein massgeblicher Faktor für das anhaltende Wachstum ist mit Sicherheit der Fachkräftemangel in der Gastronomie und in den Bäckereien. Dieser ist nicht nur in der Schweiz, sondern global spürbar. In der Folge werden aufwendige Produkte wie Tartelettes n icht mehr selbst hergestellt, sondern zugekauft. Dank geschmacklicher Qualität, unübertroffener Standfestigkeit, ausgeklügelter Verpackung und zunehmend auch dank veganer Rezepturen gewinnen wir Marktanteile gegenüber Mitbewerbern.

Die Tartelettes sind die Leinwand für die Kreativität

Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation

den. Grosses Potenzial haben auch «All-in-one»-Konzepte: Produkte, die vegetarische, vegane und Anforderungen bezüglich Allergien sowie hohe Qualität in einem Artikel vereinen, bieten einen klaren Mehrwert. Neben dem Produkt an sich bleiben zudem Inspiration, Beratung und Serviceleistungen von hoher Bedeutung.

Hat sich durch die Zusammenarbeit mit der Junioren-Mannschaft auch schon mal eine Produktneuheit ergeben?

Inputs von Kunden und Gastronomen nehmen wir immer sehr gerne auf. Unsere letzten Neuheiten mit farbigen Tartelettes oder die ganz kleinen One-Bite-Tartelettes sind aus dem weltweiten Feedback von Spitzenköchen und -pâtissiers entstanden. Die Zusammenarbeit mit den Juniorinnen kommt für Rezeptkreationen, im Bereich Social Media oder bei Messen zustanden. Vor kurzem hat uns Teammitglied Fabia Lardi auf unserem Messestand an der Host in Mailand hervorragende süsse Tartelettes-Füllungen für obige Neuheiten kreiert. Solche High-

Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional

Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode

End-Rezepte fliessen dann auch in unsere Rezeptdatenbank ein. Wie unterscheidet man kurzfristige Hypes von langfristigen Entwicklungen?

Kurzfristige Hypes erkennt man oft daran, dass sie sehr schnell Aufmerksamkeit bekommen, aber kaum nachhaltig im Alltag verankert sind. Langfristige Entwicklungen dagegen lösen reale Bedürfnisse, lassen sich wirtschaftlich umsetzen und bewähren sich über längere Zeit in unterschiedlichen Betrieben und Konzepten. Ein Hype war beispielsweise die Dubai-Schokolade. Diese war bereits nach relativ kurzer Zeit wieder aus der breiten Diskussion verschwunden. Geblieben ist die breite Verwendung von Pistazien. Sie konnten das aktuelle, noch geheime WeltmeisterschaftsMenü der Juniorinnen bereits probieren – können Sie uns etwas dazu verraten?

Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions

Es ist fantastisch, was innerhalb von fünf Stunden hingezaubert wird. Besonders beeindruckt hat mich in der Vorspeise ein vergleichsweise einfaches Lebensmittel: Die Zubereitung der Zwiebel war ungewohnt, ausgesprochen geschmackvoll und in Kombination mit der Füllung aus Chutney, Thymian und dem frischen Element Zitrone äusserst lecker. ANG ELA HÜPPI

Hug-Familie

Die Hug AG beschäftigt an den Standorten Malters und Willisau 437 Mitarbeitende. Hug wurde 1877 als Bäckerei in Luzern gegründet und ist noch heute in Familienbesitz. Neben den Retail-Produkten der Marken Hug, Wernli und DarVida führt Hug auch ein grosses Gastronomie-Sortiment an hochwertigen Backwaren wie den Tartelettes.

Partner der Schweizer Junioren-Kochnational mannschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,

Das Backhaus in Malters, ein Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz. ZVG

GUT, SAUBER UND FAIR: DIE SLOW-FOOD-BEWEGUNG WIRD 40

Vor 40 Jahren nahm die Slow-Food-Bewegung in Italien ihren Anfang. Heute ist sie in 160 Ländern der Welt vertreten. Auch in der Schweiz entdecken immer mehr Gastronomen u nd Gäste die Philosophie, die auf Qualität, Nachhaltigkeit und Fairness setzt.

Die Eröffnung einer McDonald’s-Filiale in Rom war vor 40 Jahren der Start der SlowFood-Bewegung. In ganz Italien wurde gegen die Eröffnung protestiert – und damit gleichzeitig gegen die Globalisierung, Anonymisierung und Standardisierung des Essens. Slow Food setzt sich für das Gegenteil ein: für gelebte lokale kulinarische Kultur und Tradition. Die Bewegung breitete sich in der ganzen Welt aus und erreichte vor etwas mehr als 30 Jahren auch die Schweiz. Heute sind rund 160 Länder Teil von Slow Food. Was als kulturelle Bewegung rund um das Thema Essen und Genuss begann, ist zu einem weltumspannenden Netzwerk geworden, welches sich auch politisch für die Themen Nachhaltigkeit und Fairness einsetzt. Im Vordergrund steht zudem der Wissensaustausch

zwischen den Mitgliedern. Denn Slow Food will nicht in erster Linie ein Label, sondern ein Netzwerk sein. Dazu trägt unter anderem die Messe Salone del Gusto bei, die alle zwei Jahre in der italienischen Stadt Turin stattfindet.

Neues Leben für in Vergessenheit geratene Lebensmittel

Nach einer möglichst prägnanten Zusammenfassung der Slow-FoodPrinzipien gefragt, meint Laura Rod, Co-Präsidentin von Slow Food Schweiz: «Gute, saubere und faire Lebensmittel für alle.» Das schliesse die gesamte Wertschöpfungskette rund um Lebensmittel ein: «Slow Food bedeutet beispielsweise auch, Produzenten einen fai-

Alpziger ist ein Kuhmilchquark, der auf der Alp in den Gebieten von Freiburg, Bern und Obwal den hergestellt wird. Dafür wird die Molke aus verschiedenen lokalen Rohmilchprodukten wie Alpbutter, Alprahm oder Alp-Sbrinz verwendet. Der Alpziger kann frisch, gelagert oder geräu chert verzehrt werden und wird heute auch als Füllung für Torten oder Brot verwendet. Aller dings gibt es nur noch wenige Produzenten, welche dieses Produkt herstellen. Das PresidioProjekt von Slow Food unterstützt daher zwei der letzten Käsehersteller, die mit dieser Tradi tion verbunden sind: die Käserei Gerschnialp in E ngelberg/OW sowie die Käserei Fluonalp in Giswil/OW. In einem ersten Schritt soll die Produktion auf den Alpen aufrechterhalten werden. Da es sich um ein delikates und verderbliches Produkt handelt, sei es in einer zweiten Phase aber wichtig, auch einige Bäcker oder Konditoren in das Projekt einzubeziehen, schreibt Slow Food Schweiz. Diese können den Presidio-Alpziger als Füllung für ihre Spezialitäten verwenden und so den Absatz sicherstellen.

ren Preis und den Mitarbeitenden einen guten Lohn zu bezahlen.»

Für Co-Präsidentin Toya Bezzola steht zudem nicht zuletzt das gute Essen im Fokus: «Hier nahm die Bewegung ihren Ursprung. Gutes Essen heisst für Slow Food, dass es gesund für Konsumenten und Produzenten gleichzeitig ist, verankert in einer kulturellen Tradition und Identität sowie geschmackund freudvoll.»

Einer der Schwerpunkte von Slow Food Schweiz ist die Förderung sogenannter PresidioProdukte: Diese Projekte unterstützen kleine und hochwertige Produktionen, die traditionelles Know-how wahren, einzigartige Kulturlandschaften und Ökosysteme schützen sowie einheimi-

Die Serie «Nachhaltigkeit» erscheint in loser Folge. An dieser Stelle wird über innovativen Umweltschutz in der Branche berichtet.

dukten werden auf dieser Seite vorgestellt (siehe Boxen). Hinzu kommt das weltweite Verzeichnis «Arche des Geschmacks», welches traditionelle Lebensmittel auflistet, die in Vergessenheit geraten. «Die Qualität und der Nutzen solcher Produkte sind für uns unbestritten», sagt Laura Rod. Viele seien aber zu wenig bekannt und verbreitet. Die wichtige Frage sei daher: «Wie machen wir sie sexy und bringen sie an die Gäste?»

Das ist unter anderem die Aufgabe der Mitglieder der «Cooks’ Alliance» von Slow Food – ein Netzwerk von Köchinnen und Köchen, das nach der Slow-Food-Philosophie arbeitet. Derzeit sind in der Schweiz rund 120 Berufsleute Mitglied dieser Allianz.

bewirtschaften kleine Betriebe. Mühlen gewinnen geringe Mengen Öl für die lokale Bevölkerung oder den Familienverbrauch. Das Presidio-Projekt unterstützt diese Tätigkeit, um die Walnussbäume zu schützen und die lokale Wirtschaft und Kultur am Leben zu erhalten.

Anbauplanung mit Produzenten

Einer davon ist Sandro Bianchin vom Restaurant Ecluse in Biel/BE. Er arbeitet ausschliesslich mit

Kleinstbauern in einem Radius von 50 Kilometern zusammen. «Slow Food ist für mich mit einem Gefühl verbunden: Es ist eine entschleunigte Art und Weise, sich mit Lebensmitteln und Konsum zu befassen», sagt er. Wer die Slow-Food-Schnecke in einem Betrieb sehe, wisse sofort: «Hier geht es um Qualität statt Quantität. Das Netzwerk ist ein Garant dafür, dass sich ein Restaurant intensiv mit seinen Produkten und ihrer Herkunft auseinandersetzt.»

Sandro Bianchin lebt die Slow-Food-Philosophie «in extremis», wie er selbst sagt. Das bedeutet, dass er in seinem Betrieb auch die Kochprozesse anpassen musste. «Es geht bei uns nicht darum, Produkte komplett zu zerteilen und zu verarbeiten. Wir versuchen, das Rohprodukt möglichst puristisch zu nutzen – das g ibt einen ganz anderen Geschmack.» Zudem brauche es eine gute und vorausschauende Planung, um keinen Food Waste zu verursachen: «Wir bestellen unsere Produkte nicht einfach bei

la gehört auch die sehr seltene Bondoletta zum Presidio: eine Kreuzung zwischen der Bondola und einer anderen in den Alpen beheimateten Rebsorte. Beide Rebsorten sind im Pro-SpecieRara-Katalog gelistet. Das Weinbaugebiet für Bondola und Bondoletta umfasst die gesamte Region Sopraceneri und Mesolcina/GR. Heute machen die beiden Rebsorten nur noch 1,5 Prozent der schweizweiten Rebfläche aus. Die Trauben werden von Hand geerntet. Der Most gärt etwa sieben bis acht Tage lang in Kontakt mit den Schalen. Je nach Weinart wird Bondola in Holzfässern, Edelstahlbehältern oder Amphoren ausgebaut. Der durchschnittliche Alkoholgehalt liegt bei 12 Volumenprozent. Der Bondola-Traubenmost eignet sich auch gut für die Rosé-Vinifizierung. Der Wein kann jung genossen werden, jedoch eignen sich die vinifizierten Rotweine der Bondola auch hervorragend für eine mehrjährige Lagerung.

stimmt sind. Heute ist die Produktion aus Kirschen von hochstämmigen Bäumen sehr stark d urch günstigere, importierte Destillate und Früchte bedroht. Bei der Zubereitung des traditionellen Kirschwassers ist es wichtig, dass die Kirschen am Erntetag gleich verarbeitet werden und der Most durch Auspressen der ganzen Frucht gewonnen wird. Der echte Schweizer Brenzerkirsch bietet ausgewogene Aromen von Marzipan, Mandel, Schokolade und Zimt. Er kann pur als Digestif genossen, aber auch zu Fondue getrunken oder für die Zubereitung traditioneller Süssspeisen wie die Zuger Kirschtorte oder Basler Läckerli verwendet werden. Das Presidio-Projekt will die alten Kirschsorten und die Kulturlandschaft der HochstammKirschbäume schützen. Es sichert die Qualität, die Identität und das Image der Kirschbrände in der Schweiz über den Erfahrungsaustausch der Obstbauern und Brenner für die Zukunft.

ten Tälern des Tessins, unweit von Locarno. Seine besonderen Merkmale sind die Röstung der Maiskörner und deren sehr feine Mahlung. Bevor Mais aus Amerika eingeführt wurde, verarbeiteten die Talbewohner während Jahrhunderten in derselben Art Roggen. In der Vergangenheit rührte man Farina bóna mit Wasser und Milch warm oder kalt an und ergänzte den Brei mit Heidelbeeren, Erdbeeren oder auch mit Wein. Das einst alltägliche Lebensmittel verschwand im Zuge der Veränderung der Essgewohnheiten in den Nachkriegsjahren allmählich vom Speiseplan. In den 1960er Jahren wurde die Herstellung ganz eingestellt. Heute wird das Mehl für eine Vielzahl von Speisen wieder verwendet, beispielsweise für Glace, Gnocchi oder Mousse. Zudem wird es der Polenta Onsernone beigemischt und sorgt für eine feine, r auchige Note. Im Rahmen des Presidio-Projekts arbeitet ein Verein mit der lokalen Bevölkerung zusammen und bewirbt das Produkt in der ganzen Schweiz, um die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Tals zu fördern.

Z iger aus Ziegenmilch. Zur kochenden Milch wird die sogenannte Mestra – ein saures Serum – hinzugefügt, deren Säure die Gerinnung der Masse verursacht. Idealerweise altern die Mascarplin-Formen dann für ein paar Wochen im Keller, bis sich auf der Oberfläche ein Schimmel bildet, der von Blau über Grün zu Grau übergeht. Die Ziegenhalter produzieren diese Spezialität in kleinen Mengen im Frühling und im Herbst. Auch heutzutage stellen die Familien des Dorfes, selbst wenn sie nur wenige Ziegen haben, den Mascarplin zu Hause her. Nur ganz wenige jedoch verkaufen ihn auch. Der Markt ist also fast ausschliesslich lokal. Im Sommer führen einige Familien, die ein Konsortium gegründet haben, ihre Ziegen zu einer einzigen Herde von rund 200 Tieren zusammen und lassen sie auf der Alp weiden. Den Ziegenkäse, Mascarplin und weitere Produkte stellt Käsemeister Minh Brunner her. Alles wird direkt auf d er Sennerei an Touristen verkauft oder an die Restaurants und Geschäfte im Tal geliefert. Das Presidio-Projekt möchte den Einsatz der lokalen Erzeuger würdigen, die eine uralte Tradition bewahren, welche fast verschwunden wäre.

den Produzenten, sondern erstellen gemeinsam mit ihnen eine Anbauplanung fürs ganze Jahr.» Zudem plane man die Mittagsmenüs sowie das À-la-carte-Angebot nicht zwei Monate im Voraus, sondern arbeite mit dem, was verfügbar ist. Einzig das mehrgängige Gourmetmenü wird einen Monat im Voraus erstellt. Werden im Sommer hundert Kilogramm Zwetschgen am Tag geliefert, wird alles, was nicht frisch verwendet werden kann, fermentiert, eingelegt oder anderweitig haltbar gemacht. Bianchin arbeitet zudem nur mit ganzen Tieren. Auch hier werden Teile, die nicht sofort auf die Karte kommen, geräuchert oder gesalzen. «Diese haltbar gemachten Zutaten sind dann quasi unsere Bibliothek der Geschmäcke, aus der wir rund um die frischen Zutaten neue Menüs zusammenstellen.» So könne man immer auf das beste verfügbare Produkt zurückgreifen und müsse beispielsweise keine Randen bestellen, wenn diese gar keine Saison haben. Sandro Bianchin ruft seine Berufskollegen dazu auf, mehr regionale Produkte zu entdecken – deren Vielfalt und Qualität sei vielen gar nicht bewusst. So bezieht Bianchin beispielsweise nach eigener Aussage «die besten Tomatensorten der Welt» von «La Libellule» – einem Betrieb, der fast ausschliesslich für das «Ecluse» anbaut. Weiter gibt es Weichkäse von Agnès Spielhofer Beroud im Berner Jura oder «Häppi Tschigg»-Poulet vom Hof am Stutz in Kaufdorf/BE. Soft-

machen. Gerade im Slow-FoodNetzwerk sind wir immer bereit, Einblicke und Tipps zu geben.»

getränke werden komplett selbst hergestellt – nur die Cola stammt vom Neuenburger Limonadenhersteller Kinaï.

Einfach mal fragen

Köchen, die sich für die SlowFood-Philosophie interessieren, rät Sandro Bianchin, es langsam anzugehen: «Erst einmal muss man sich überlegen, welche Umstellungen im eigenen Konzept Sinn machen. Dann kann man schauen, welche bereits genutzten Produkte sich relativ leicht durch Erzeugnisse von kleinen, lokalen Produzenten ersetzen lassen, welche nach der Philosophie arbeiten.» So lerne man die Qualität solcher Produkte besser kennen und schätzen – und könne anschliessend weitere Schritte unternehmen. Auch für Laura Rod von Slow Food Schweiz ist klar: «Auf keinen Fall sollte man zu viel auf einmal wollen – dann übernimmt man sich und gibt schnell wieder auf.» Aber wer sich in seiner Umgebung umsehe, finde schnell passende Produzenten. Zudem gebe es viele Kurse und Informationen zu einer nachhaltigeren, lokaleren Küche. Und nicht zuletzt sei der Austausch mit Kollegen enorm wichtig: «Am besten fragt man andere Köche einfach mal, wie sie es

Die Vielfalt regionaler Produkte ist viel grösser, als die meisten denken.

Für Laura Rod, die selbst Köchin ist, stellt die Umsetzung der Philosophie keine Herausforderung dar – wenn die Einstellung stimmt. «Man muss natürlich kreativ sein, wenn man mit kleinen Mengen und limitiert verfügbaren Produkten arbeitet. Aber das macht unseren Job doch erst spannend.» Ein bisschen die eigene Komfortzone verlassen müsse man aber schon, ergänzt Toya Bezzola von Slow Food: «Es braucht einen Zusatzeffort, mit so vielen verschiedenen kleinen Produzenten zusammenzuarbeiten.» Das erfordere viel Beziehungs- und Netzwerkarbeit, zahlreiche Telefonate und eine gute Portion Flexibilität. Laura Rod arbeitet in ihrem Bistro L’Auberge Ben Ouais mit 160 Produzenten zusammen – das sind 160 Telefonate, die sie immer wieder führen muss. Anstrengender als ein paar Klicks im Online-Shop: «Aber auch viel erfüllender. Mit der Zeit wissen die Menschen, wie man arbeitet. Mir bringen zum Beispiel immer wieder Gäste Kräuter oder überschüssiges Gemüse aus ihrem Garten.» Zwei Jahre habe sie aber gebraucht, um sich ihr heutiges Netzwerk aufzubauen.

Grösser als der eigene Betrieb

In einem sind sich die Mitglieder des Slow-Food-Vereins einig: Die Philosophie dahinter ist grösser

als man selbst und der eigene Betrieb. «Sie verbindet einen mit anderen, gleichgesinnten Menschen und mit der Natur», sagt Toya Bezzola. Wenn mehr Menschen sich die Prinzipien auf die Fahne schreiben würden, wäre die Welt nicht nur verbundener, sondern auch ruhiger und friedlicher, ist sie überzeugt. Dem stimmt Laura Rod zu: «Gutes Essen entsteht nur, wenn man sich Zeit nimmt. Das Ego und übertriebenes Profitstreben würden in den Hintergrund rücken, dafür würden wir viel Zeit und Lebensqualität gewinnen.»

Und auch Sandro Bianchin ist überzeugt: «Wer sich nur ein bisschen Gedanken über unsere Zukunft macht, weiss, dass überbordender Konsum und Profitgier nicht die Lösung sein können.» Ein Mittagsmenü für 19 Franken gibt es bei ihm nicht: «Und das sollte es meiner Meinung nach in à-lacarte-Restaurants auch nicht geben. Das ist einfach nicht fair gegenüber Betrieben, die qualitativ hochwertig und fair arbeiten.»

Weil seine Gäste wissen, was sie für den Preis erhalten, zahlen sie gerne zwischen 30 und 50 Franken für einen Hauptgang. Für Bianchin gibt es dazu keine Alternative: «Das Bewusstsein steigt und das Konsumverhalten wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern. Wer hier nicht mitzieht, bleibt auf der Strecke.» ANGELA HÜPPI

Est. 2005

Community Winner gusto26

Gib deinem Favoriten jetzt deine Stimme und verhilf ihm zum Sieg.

Wer gewinnt die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende?
Diese sechs jungen Kochtalente kochen am 26. März 2026 bei gusto26 um den Sieg:

Vivien Burkhard

2. Lehrjahr

Schüpbärg-Beizli, Schüpfen

Die humorvolle Teamplayerin

Vivien Burkhard ist bereits die zweite aus ihrer Familie, die in einem gustoFinale steht: 2018 kochte ihr Bruder Luca bei der Schweizer Meisterschaft für Kochlernende. Jetzt möchte die 18­Jährige der Jury zeigen, wie sich Leidenschaft, Präzision und Geschmack auf einem Teller vereinen lassen. Die Farbe Grün darf dabei nicht fehlen – «als Symbol für Frische», erklärt Vivien Burkhard. Allgemein liebt sie es farbenfroh, probiert gerne Neues aus und beschreibt sich als sehr humorvollen Menschen.

Mateo Hoefliger

3. Lehrjahr

Casino Bern

Der naturverbundene Perfektionist

Mateo Hoefliger liegt die Gastronomie im Blut: Seine Eltern führen das Maison Hornberg in Saanenmöser in dritter Generation. Der 17­Jährige ist leidenschaftlich gerne in den Bergen. «Generell fasziniert mich die Vielfalt der Natur.» Er ist Fan von regionaler Nose­to­Tail­Küche und hält es auf dem Teller gerne einfach, dafür auf den Punkt gebracht. Seine Lieblingszutat? Knollensellerie! «Er wächst lokal, ist preiswert, hat ein unverkennbares Eigenaroma und bietet enorm viel Verarbeitungsmöglichkeiten.»

Jelena Hopf

Jelena Hopf

2. Lehrjahr

2. Lehrjahr

Gasthof Kreuz, Wohlen bei Bern

Gasthof Kreuz, Wohlen bei Bern

Die experimentierfreudige Frohnatur

Die experimentierfreudige Frohnatur

Jelena Hopf experimentiert gerne in der Küche. Dabei fliessen oft unterschiedliche Kochkulturen ein, inspiriert von Begegnungen aus ihrem Leben. «Kochen ist für mich eine Reise und jedes Gericht erzählt ein Stück meiner Geschichte.» Könnte sie sich eine Koch­Superkraft wünschen, wären es «in jeder Situation ruhige Hände, um so präzise wie möglich arbeiten zu können». In der Küche ist der 18­Jährigen Teamarbeit wichtig. «Ich lache gerne und schätze es, im Team mit gut gelaunten Menschen zu arbeiten.»

Livia Küry

Livia Küry

2. Lehrjahr

2. Lehrjahr

Restaurant Gotthard, Goldau

Restaurant Gotthard, Goldau

Die leidenschaftliche Chaotin

Jelena Hopf experimentiert gerne in der Küche. Dabei fliessen oft unterschiedliche Kochkulturen ein, inspiriert von Begegnungen aus ihrem Leben. «Kochen ist für mich eine Reise und jedes Gericht erzählt ein Stück meiner Geschichte.» Könnte sie sich eine Koch­Superkraft wünschen, wären es «in jeder Situation ruhige Hände, um so präzise wie möglich arbeiten zu können». In der Küche ist der 18­Jährigen Teamarbeit wichtig. «Ich lache gerne und schätze es, im Team mit gut gelaunten Menschen zu arbeiten.»

Die leidenschaftliche Chaotin

Könnte sich Livia Küry eine Superkraft wünschen, wäre es die Gabe, nie mehr etwas anbrennen zu lassen oder daneben zu kippen. Die 16­Jährige beschreibt sich als Tornado in der Küche und ihren Kochstil als chaotisch, aber sehr leidenschaftlich. «Genau diese Leidenschaft will ich die gustoJury mit meinen Gerichten spüren lassen.» Inspirationsquelle für ihre Gerichte sind oft verschiedenste Kräuter – «sie sorgen für das gewisse Etwas» – und die Musik, die in Livia Kürys Freizeit nie fehlen darf.

Könnte sich Livia Küry eine Superkraft wünschen, wäre es die Gabe, nie mehr etwas anbrennen zu lassen oder daneben zu kippen. Die 16­Jährige beschreibt sich als Tornado in der Küche und ihren Kochstil als chaotisch, aber sehr leidenschaftlich. «Genau diese Leidenschaft will ich die gustoJury mit meinen Gerichten spüren lassen.» Inspirationsquelle für ihre Gerichte sind oft verschiedenste Kräuter – «sie sorgen für das gewisse Etwas» – und die Musik, die in Livia Kürys Freizeit nie fehlen darf.

Tiziano Palazzo

Tiziano Palazzo

3. Lehrjahr

3. Lehrjahr

The Omnia, Zermatt

The Omnia, Zermatt

Der fokussierte Kreative

Der fokussierte Kreative

Tiziano Palazzo war bereits bei gusto25 unter den sechs Besten – die Erfahrung hat ihn motiviert, gleich nochmals mitzumachen. Der 18­Jährige liebt es, Gerichte zu gestalten, am liebsten mit der Pinzette. Seinen Kochstil beschreibt er als «kreativ und fokussiert». Inspiration holt er sich in der Natur. Zuhause darf es aber auch einmal eine einfache Pasta sein. In Zukunft möchte er sich gerne selbständig machen. Einen Namen für sein späteres Restaurant hat er bereits: «Casa della Nonna e Nonno».

Flurina Schibig

Flurina Schibig

2. Lehrjahr, Seehotel

Waldstätterhof, Brunnen

2. Lehrjahr, Seehotel Waldstätterhof, Brunnen

Die lebens- und farbenfrohe Fee

Tiziano Palazzo war bereits bei gusto25 unter den sechs Besten – die Erfahrung hat ihn motiviert, gleich nochmals mitzumachen. Der 18­Jährige liebt es, Gerichte zu gestalten, am liebsten mit der Pinzette. Seinen Kochstil beschreibt er als «kreativ und fokussiert». Inspiration holt er sich in der Natur. Zuhause darf es aber auch einmal eine einfache Pasta sein. In Zukunft möchte er sich gerne selbständig machen. Einen Namen für sein späteres Restaurant hat er bereits: «Casa della Nonna e Nonno».

Organisator Presenting-Partner

Organisator Presenting-Partner

Die lebens- und farbenfrohe Fee

Flurina Schibig hofft, dass sie der gusto­Jury die Freude vermitteln kann, die sie beim Kochen verspürt. Müsste sich die 18­Jährige mit einem Emoji beschreiben, wäre es eine Fee. Dazu passt auch ihr Kochstil, den sie als lebens­ und farbenfroh bezeichnet, «genau so, wie ich bin». Vor allem die Farben Orange und Rosa kommen in vielen Gerichte von Flurina Schibig vor. Und Honig: «Honig macht jedes Gericht besser!» Inspiration findet sie in der Musik – etwa beim Waldhorn­Spielen – und in der Mode.

Flurina Schibig hofft, dass sie der gusto­Jury die Freude vermitteln kann, die sie beim Kochen verspürt. Müsste sich die 18­Jährige mit einem Emoji beschreiben, wäre es eine Fee. Dazu passt auch ihr Kochstil, den sie als lebens­ und farbenfroh bezeichnet, «genau so, wie ich bin». Vor allem die Farben Orange und Rosa kommen in vielen Gerichte von Flurina Schibig vor. Und Honig: «Honig macht jedes Gericht besser!» Inspiration findet sie in der Musik – etwa beim Waldhorn­Spielen – und in der Mode.

Leading-Partner

Leading-Partner

ie Box von Coffee Space ist 80 × 80 × 154 cm klein und schnell auf- und abgebaut.

Der neue Ford E-Tourneo Custom AWD hat eine Reichweite von 300 Kilometern.

Die Beiträge auf den Produktseiten w erden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

Kaffeebox für Event oder Messe

Als Kaffee-Caterer wurde Nicola Schäppi, Geschäftsführer von Coffee Space, immer wieder für kleinere Events und Messen angefragt. Doch der enorme Vor- und Nachbereitungsaufwand war für ihn finanziell n icht tragbar. Deshalb entwickelte er eine kompakte Kaffeebox, die von nur einer einzigen Person handhabbar ist. Sie verfügt unter anderem über eine moderne Hebelmaschine, Gastro-Mühle, Wasserfiltersystem, Kühlschrank und eine moderne Kassenschublade. Die Box ist schnell aufgestellt und abgebaut. Auf Wunsch wird sie in unterschiedlichen Kombinationen zusammengestellt. Die Kaffeebox kann auch für Events mit einem Barista gemietet werden. coffeespace.ch

Vollelektrischer Hotel-Shuttle

Wer seine Hotelgäste mit einem vollelektrischen Shuttle empfängt, setzt ein klares State-

Bianchi neu bei Stiftung Uccelin

Die Stiftung Fundaziun Uccelin von Sarah und Andreas Caminada feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung über 1,6 Millionen Schweizer Franken in die gezielte Förderung junger Talente aus Küche und Service investiert. Für die kommenden zehn Jahre setzt die Fundaziun Uccelin einen Schwerpunkt auf den Aufbau und die Stärkung eines internationalen AlumniNetzwerks. Ein neuer, wichtiger Schritt dafür ist die Partnerschaft mit der G. Bianchi AG, die den Uccelins künftig einen zweitägigen, praxisnahen Einblick in die Welt des Lebensmittelgrosshandels ermöglicht, von Einkauf und Logistik bis zur Verarbeitung und Auslieferung. uccelin.com

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Edeldestillat aus Zuckerrüben

Mit «Amorum Alpinum» bringt die Appenzeller Alpenbitter AG ein Edeldestillat auf den Markt,

TIZIAN EGGENBERGER «K LARE PROZESSE

SENKEN CYBER-RISIKEN »

promise». Es werden E-Mail-Kon ten täuschend echt imitiert, um Mitarbeitende zu Zahlungen zu verleiten: durch gefälschte Rechnungen, geänderte Bankverbindungen oder angeblich dringend erforderliche Überweisungen.

Gibt es weitere Risiken, für die unsere Branche anfällig ist?

Social Engineering und Phishing funktionieren in der Beherbergungsbranche überdurchschnittlich gut, weil da viel externe Kommunikation und Zahlungsverkehr unter Zeitdruck stattfinden. Angreifer können sich glaubwürdig a ls Gäste, Lieferanten, Management oder Buchungsplattformen ausgeben, um Zugänge, Freigaben und Zahlungen zu erhalten.

Wie ist das bei Heimen und Spitälern? Sind sie anderen Cybergefahren ausgesetzt?

Die Bedrohungen sind ähnlich, doch Heime und Spitäler sind oft noch stärker exponiert, weil sie besonders schützenswerte Gesundheitsdaten verarbeiten. Zugleich ist die Verfügbarkeit der

Bereits zum zweiten

Mal leitet Tizian Eggenberger im Auftrag der Hotel & astro Union einen Cybersicherheit-Kurs.

Systeme für die Patientensicherheit und den laufenden Betrieb u nabdingbar. Zudem sind sie stark von spezialisierten Drittanbietern und Fernwartungszugängen abhängig. All das macht Heime und Spitäler zu einem attraktiven Ziel für Erpressung.

Gibt es typische Warnsignale, um Cyberfallen zu erkennen?

Grösste Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Druck aufgebaut und gedrängt wird. Formulierungen wie «sofort zahlen», «dringend bestätigen» oder auch «Bankverbindung hat geändert», «Anhang schnell öffnen» und «Link

Christof Gasser

Co-Geschäftsführer

Der Vorstand des Trägervereins Culinarium TVC hat Christof Gasser zum neuen Co-Geschäftsführer gewählt. Er tritt per 1. März die Nachfolge von Urs Bolliger an und wird die operative Leitung künftig gemeinsam im Duo mit Elisabeth Federer verantworten.

Helen Wörner

Director of Sales

Küchenchef

Der Verwaltungsrat der Railaway AG hat Silvio Ciccone zum neuen Geschäftsführer ernannt. Er ist aktuell Leiter von «Erste Letzte Meile» sowie Mitglied der Geschäftsleitung Markt Personenverkehr bei der SBB AG. Er übernimmt die Leitung spätestens per 1. Juni.

Albert Kruker

CEO

Die Schulung der Mitarbeitenden und ihre Sensibilisierung für Social Engineering ist eine der wichtigsten Schutzmassnahmen gegen Cyberangriffe. ADOBE-STOCK

z ur Buchungsprüfung» sollten hellhörig machen. Typisch sind zudem kleine Unstimmigkeiten wie leicht abweichende Absenderadressen, unerwartete Anhänge, Links auf unbekannte Seiten oder

«Cyberfallen erkennt man am besten daran, dass Druck aufgebaut und zu unüblichen Handlungen gedrängt wird.»

Anfragen, die nicht zu den üblichen Arbeitsprozessen passen. B esonders Mitarbeitende mit viel externem Kontakt müssen vorsichtig sein. Cyberkriminelle sind Profis und spielen ihre Rollen als Gäste, Lieferanten und so weiter sehr glaubwürdig.

Was sollten Mitarbeitende beachten, um nicht in die Cyberfalle zu tappen? Sie sollten trotz Zeitdruck, Diskretion, Dienstbereitschaft und vermeintlicher Autorität mit der anderen Person niemals Passwörter oder Codes teilen. Identitäten, gerade wenn unübliche Anfragen oder Wünsche geäussert werden, müssen immer überprüft werden. Bei Zahlungen mit IBAN-Änderungen gilt besondere Vorsicht. Zudem sollten Links und Anhänge nur geöffnet werden, wenn man sie erwartet und sie plausibel sind. Im Zweifel nicht öffnen und den Vorgang dem Vorgesetzten oder der für IT-sicherheitsverantwortlichen Person melden.

Was kann ein Unternehmen tun, um sich vor Cyberk riminellen zu schützen?

Es kann das Risiko vor allem durch klare Prozesse, technische Basisschutzmassnahmen und regelmässige Trainings der Mitarbeitenden deutlich senken. Ein gezieltes Programm mit kurzen, wiederkehrenden Trainings, gepaart mit realistischen PhishingSimulationen und kurzen Nachschulungen, sensibilisiert die Mitarbeitenden und schärft ihr Bewusstsein für Cybersicherheit.

Was kann ein Betrieb ausserdem noch tun?

Er sollte eine Betriebskultur pflegen, in der Vorsicht und sauberes Verifizieren höher bewertet werden als Schnelligkeit und «KeineUmstände-machen». In einer guten Sicherheitskultur ist Nachfragen erwünscht, wenn einem etwas merkwürdig erscheint. Auch sind Pausen, um Sachverhalte zu überprüfen, akzeptiert. Wichtig ist: Für allfällige Fehlalarme werden die Mitarbeitenden nicht gerügt. Stattdessen lobt man sie für ihre Aufmerksamkeit und ihr korrektes Vorgehen. RICCARDA FREI

Cyber-Sicherheitskurs

Am 8. April findet in Luzern der Kurs «Digitale Gefahren im Hotelalltag erkennen und vermeiden» statt. Er richtet sich an Mitarbeitende der Hotellerie, die in administrativen, operativen oder leitenden Positionen tätig sind. Der Kurs ist praxisnah gestaltet und ohne tiefes technisches Wissen gut verständlich. Mitglieder der Hotel & Gastro Union profitieren von 20 Prozent Reduktion auf den regulären Kurspreis. Dieser beträgt 390 Franken. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen limitiert.

Helen Wörner ist neuer Director of Sales der Tschuggen Collection. In ihrer Funktion verantwortet sie sämtliche Verkaufsaktivitäten der vier Häuser: Tschuggen Grand Hotel und Valsana Hotel in Arosa/GR, Carlton Hotel St. Moritz/GR sowie Hotel

Informationen und Anmeldung

unter: hotelgastrounion.ch (Suchbegriff: Hotel Cyber Security)

Lena Schwengeler

Leiterin Service

Seit Anfang 2026 tragen Lena Schwengeler und Benjamin Oberholzer (rechts) die Verantwortung für das Restaurant Bloom im Park Hotel Winterthur/ZH. Sie folgen auf René Gross. Lena Schwengeler ist ge lernte Restaurantfachfrau. Als Berufsbildnerin setzt sie sich für den Nachwuchs ein.

Albert Kruker übernimmt am 1. März die operative Verantwortung für die Bündner Destination Val Surses. Der Betriebsökonom mit Schwerpunkt Tourismus und Marketing war zuletzt CEO der Davos Destinations-Organisation, die er wegen unterschied licher strategischer Auffassungen verliess.

Benjamin Oberholzer

Küchenchef

Benjamin Oberholzer übernimmt in der Co-Leitung die Verantwortung für die Küche. Er prägte in den vergangenen vier Jahren als Küchenchef die Neupositionierung des Restaurants Bloom. Zuvor arbeitete er unter anderem im Kulm Hotel St. Moritz/GR, im «Baur au Lac» in Zürich sowie als Privatkoch.

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Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik.

Seine Welt dreht sich um den besten Kaffee

Mathieu Theis ist fünffacher Schweizer Baristameister. In seinem Berufsleben bringt er Spezialitätenkaffee aus aller Welt an Schweizer Kunden.

Vor acht Jahren arbeitete Mathieu Theis noch als Software-Ingenieur. Seine Leidenschaft für Kaffee begann aber schon einige Jahre zuvor. «Ich kaufte mir zuerst eine kleine, günstige Maschine», erzählt er. Denn seine Leidenschaften und Hobbys seien zuvor eher k urzlebig gewesen. Doch Kaffee blieb. Theis begann, sich durch die Kaffeesorten aller Zürcher Röstereien durchzuprobieren und zu notieren, wie sie schmecken und sich unterscheiden.

Theis suchte Anschluss unter Gleichgesinnten und kam so dazu, 2015 an seiner ersten Meisterschaft teilzunehmen. 2016 folgte der erste Schweizer Meistertitel in der Kategorie Barista: Vier Espressi und je vier Milch- und Signature-Getränke müssen die Teilnehmenden dabei in 15 Minuten zubereiten. Bei einem Sieg blieb es nicht: Mathieu Theis gewann 2018, 2019, 2023 und 2025. «Ich gehe die Wettbewerbe strategisch an und schaue genau hin, was es braucht, um zu gewinnen. Mit jedem Wettbewerb lerne ich weiter dazu.»

Als Schweizer Meister nahm Theis bereits an vier Weltmeisterschaften teil, die beste Platzierung war ein dritter Rang im Jahr 2018 in Amsterdam. Ein weiteres Mal schaffte er es ins Finale der

«Mit jedem Wettbewerb lerne ich dazu – auch, wenn ich verliere.»

MATHIEU THEIS, SCHWEIZER BARISTAMEISTER

besten sechs. Die nächste Weltmeisterschaft steht im Oktober in Panama an. Auch dieses Mal analysiert Theis genau, was bei seinen

Spezialitätenkaffee –, an seine fünfte Weltmeisterschaft.

letzten Teilnahmen funktionierte und was nicht. «Ich werde wieder alles geben», sagt er. «Dieses Jahr könnte es klappen, weit nach vorn zu kommen, aber am Ende weiss man nie, wie es ausgeht.»

Für Kenner und Neulinge

Nicht nur auf der Wettbewerbsbühne, auch geschäftlich waren d ie letzten Jahre für Mathieu

Theis erfolgreich. 2016 eröffnete er mit seiner Geschäftspartnerin

Emi Fukahori das Café Mame. Heute sind eine eigene Rösterei, vier Filialen in der Schweiz und eine in der japanischen Hauptstadt Tokio dazugekommen. «Am A nfang hatten wir keine Ahnung von Gastronomie. Wir wollten mit einem guten Angebot an Spezialitätenkaffee überzeugen, das Kenner genauso abholt wie normale Kaffeetrinker.» Dieses Motto gilt

für Theis und sein Team bis heute. Der gebürtige Franzose reist viel, um den besten Kaffee für das Mame-Sortiment zu finden. Das Geschäft soll weiterwachsen, aber nicht um jeden Preis. «Wir brauchen eine gewisse Grösse, auch um den Kaffeebauern einen guten Preis bieten zu können.» Vorstellen kann er sich weitere Filialen in Schweizer Städten, zum Beispiel in Bern. ALICE GULDIMANN

Mame

Die erste Mame-Filiale eröffnete 2016 an der Josefstrasse in Zürich. Seit 2019 röstet das Team den Spezialitätenkaffee selbst. Die Bohnen beziehen sie aus Äthiopien, Kolumbien, Brasilien und Panama.

Informationen

formationen und Anmeldung unter: hotelgastrounion.ch/bvham (Suchbegriff: Nationales Austauschprogramm)

TIMOTHEUS

DÜBENDORFER «WIR ÜBERWINDEN SPRACHGRENZEN»

Lernende sollen die anderen Landesregionen kennenlernen. Der Berufsverband Hotel, Administration & Management startet dazu ein MovetiaAustauschprogramm.

Worum geht es beim Projekt «Sprachgrenzen überschreiten» genau?

Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts bieten wir Lernenden der Berufe Hotel-Kommunikationsfachfrau/-mann und Kaufmann/-frau HGT die Möglichkeit, während zwei bis vier Wochen in einem Hotel in einer anderen Sprachregion der Schweiz zu arbeiten. Die Lernenden erhalten Einblick in andere betriebliche Abläufe sowie regionale Gästebedürfnisse und erweitern ihre Sprachkenntnisse sowie ihr interkulturelles Verständnis.

Wie läuft der Austausch konkret ab?

Lernende können insgesamt daran teilnehmen?

Es gibt kein fixes Startdatum. Das Projektjahr beginnt, sobald der oder die erste Lernende in eine andere Sprachregion geschickt werden kann. Auch die Anzahl der Teilnehmenden ist nicht fix vorbestimmt.

swisssca.ch

Interessierte Lernende und Betriebe, die junge Berufsleute aufnehmen möchten, melden sich bei uns. Wir koordinieren und organisieren dann den Aufenthalt. Dadurch ist der Aufwand für die teilnehmenden Betriebe gering.

Gibt es bereits Interessenten? Ja, in der Deutschschweiz haben sich bisher 17 Hotels aus verschiedenen Kategorien und Regionen angemeldet. Im Tessin und in der Romandie sind wir noch auf der Suche nach Partnerbetrieben.

Warum sollen auch Hotels mitmachen, die selber keinen Lernenden entsenden?

Mit ihrer Teilnahme tragen sie zur Attraktivität der beruflichen Grundbildungen bei und fördern den Nachwuchs frühzeitig.

Wann startet das Austauschprogramm und wie viele

Was kostet die Teilnahme? Für die Lernenden ist die Teilnahme kostenlos. Auch die Betriebe bezahlen für ihr Mitwirken nichts, sondern erhalten sogar eine kleine Entschädigung.

Was ist das Besondere an diesem Austauschprogramm? Es bringt Lernende, Betriebe und Sprachregionen zusammen – für eine offene, bewegliche und vernetzte Berufswelt im Schweizer Gastgewerbe. RICCARDA FREI

Das Programm in Kürze

Hoko- und KV HGTLernende erhalten während zwei bis vier Wochen die Gelegenheit, in einem Betrieb in einer anderen Sprachregion der Schweiz zu arbeiten. Finanziert wird das Austauschprogramm durch Movetia und den Berufsverband Hotel, Administration & Management.

Noch fehlen Timo Dübendorfer im Tessin Partnerhotels. JAKOB INEICHEN
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DER TEUERSTE TEE

Manche Teesorten sind wegen ihrer speziellen Kultivierung und der Pflege der Pflanzen sehr aufwendig herzustellen. Teeliebhaber bezahlen dafür vierstellige Summen – pro 100 Gramm.

Tspiele dafür sind China, Japan, Indien oder Sri Lanka. Sehr teure Tees stammen unter anderem aus Japan und China. «Einer der teuersten Tees aus unserem Sortiment ist der Gyokuro. Er gilt als die edelste japanische Teesorte», erklärt Toby Hurschler von Länggass-Tee in Bern. Der Name bedeutet «Jadetropfen». Dafür werden Blätter von beschatteten Teebüschen verwendet. Durch die Beschattung verlangsamt sich das Wachstum und die Teeblätter erhalten feinere Aromen und Geschmacks-

Normalerweise werden für die Beschattung Schilf- oder Plastikblachen verwendet. Der Dento Hon Gyokuro wird mit einem Strohdach beschattet, was den Tee besonders sanft und komplex macht. Es werden nur die zartesten und weichsten Blätter für den Gyokuro verwendet. So bilden sich weniger Bitter- und Gerbstoffe, was dem Tee einen süsslichen Geschmack und einen hohen Koffeingehalt verleiht. In Japan gibt es Wettbewerbe für GyokuroTees. «Wir führen auch solche Tees in unserem Sortiment»,

Goldmedaille gewonnen haben, sind sehr teuer und kosten rund 1000 Franken pro 100 Gramm. «Der Goldmedaillen-Gyokuro aus dem Jahr 2025, den wir bald im Sortiment führen werden, kostet sogar 1600 pro 100 Gramm», ergänzt Toby Hurschler. Verarbeitet werden die Teeblätter wie bei an deren Grüntees. Man pflückt die Blätter von Hand und zieht sie da nach durch einen Dampfwirbel. Der Dampf erhitzt die Teeblätter, dadurch behalten sie ihre grüne Farbe. «Der Gyokuro ist so etwas wie der Grand Cru unter den

gen. Für die hohe Qualität spielt zudem das Wetter eine entscheidende Rolle. Das sensorische Profil dieser Tees muss perfekt ausbalanciert sein, damit sie eine gute Auszeichnung erhalten. Der chinesische Pu Erh Sheng Cha aus berühmten Lagen kann

ampf, sondern im Wok erhitzt. Teilweise presst man die Blätter, der Mansong-Tee wird jedoch in losen Blättern verkauft. «Mansong-Tee ist in der Welt des Pu Erh mit nichts zu vergleichen. Er ist leicht würzig, hellblumig, weich und kristallklar», schwärmt Toby Hurschler. Da früher aus Rivalität viele Tee

Rund 3000 Lernende haben unsere Zeitung abonniert.

Die Gastro-Marke von 260108_Inserat 125x87_ERNST_HGZ_02-26_Spiralen Napoli-kf_1.pdf 1 22.01.2026 15:37:30

unter: laenggasstee.ch
Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive
Dinge ihren Preis haben und wie viel
Aufwand – häufig g utes Handwerk –in diesen steckt.

Non Filtré: Der Nebel des Sees verbindet sich mit viel Sonne

Der erste Wein des Jahres gibt einen Vorgeschmack auf den im Herbst zuvor geernteten neuen Jahrgang.

«Ein Wein mit Tiefe und viel Spannung vom Jurakalkboden am Bielersee»

TINGUELY, WEINEXPERTE

Rebsorte

In den 1970er-Jahren suchten Mitarbeiter der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau in Pully/VD nach Rebsorten mit hoher Resistenz gegen Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea). André Jaquinet und Dominique Maigre gelang die Kreuzung von Gamay mit Reichensteiner. Daraus gingen die Schwestersorten Gamaret und Garanoir hervor. Gamaret verlangt gute Lagen und nicht zu hohe Erträge, damit daraus gekelterte Weine nicht krautig und kratzend wirken.

Region

Am Bielersee trifft Tradition auf frischen Wind. In zahlreichen Weinbaubetrieben hat die junge Generation übernommen. Sie denkt die Weine aus traditionellen Rebsorten neu und keltert sowohl frische, trinkige Weine als auch kräftige, ausdrucksstarke Crus.

Wein

Tiefviolett fliesst der Wein ins Glas. Dicke Tränen haften an dessen Wand. Das Bouquet duftet intensiv nach Cassis, Dörrzwetschgen, nassen Steinen und Kaffee. Noten von Rosmarin, Oregano und schwarzen Oliven erinnern an den Süden. Am Gaumen reife Kirsche und viel Röstaroma. Nach 24 Monaten im Fass sind die Tannine fein strukturiert und das Holz gut eingebunden. Ideal zu Schmorgerichten, Nick Bösigers Lieblingsspeise.

Produzent

Nick Bösiger machte die Matura und lernte Landwirt. Nach der Meisterprüfung liess er sich zum Agrotechniker ausbilden. In einem Praktikum auf einem Weingut verliebte er sich in die Reben und den Wein. Im Jahr 2016 übernahm Nick Bösiger das Weingut Frauenkopf in Twann und begann, dieses auf biologische Bewirtschaftung umzustellen.

Adresse: Weingut Frauenkopf Dorfgasse 54, 2513 Twann

Preis: Fr. 35.00

Mehr Informationen unter: frauenkopf.ch

Mehr Informationen unter: neuenburgernonfiltre.ch

Im Kanton Neuenburg wird der Non Filtré jeweils mit Spannung erwartet. Dieses Jahr fand die Eröffnung der Non-Filtré-Saison am 21. Januar um 15.45 Uhr im ehemaligen Schlachthof in La Chauxde-Fonds/NE statt. In der stattlichen Halle präsentierten 37 Winzerinnen und Winzer ihren unfiltriert abgefüllten Chasselas.

«Dieser herrliche Tropfen ist neblig trüb, lässt jedoch das intensive Gold der S onne des Jahrgangs erahnen.»

Jahr 1975 füllte der Winzer HenriAlexandre Godet nach einer geringen Ernte erstmals eine kleine Menge dieses unfiltrierten Weines ab. Er gilt als Vater des Neuenburger Non Filtré. Heute macht der Non Filtré etwa 18 Prozent der Chasselas-Produktion im Kanton Neuenburg aus. (GAB)

Verkostungen

Neuenburger Winzerinnen und Winzer präsentieren ihre Weine in fünf Städten der Deutschschweiz. Jeweils von 16 bis 20 Uhr kann auch der berühmte Neuenburger Non Filtré verkostet werden.

Montag, 23. März Hotel Ameron Utoquai 47, Zürich

Dienstag, 24. März Hotel Schweizerhof Schweizerhofquai 3, Luzern

YVES DOTHAUX, ÖNOLOGE IM WEINGUT DES KANTONS NEUENBURG

Yves Dothaux, Önologe im Weingut des Kantons Neuenburg, beschreibt den Jahrgang am Beispiel des Non Filtré von Elodie Kuntzer von der Domaine Saint-Sébaste in Saint-Blaise/NE wie folgt: Er ist in der Nase fein, vollmundig und nuancenreich, mit Noten von Bratapfel und Bourbon-Vanille, reifen Birnen sowie einem anhaltenden Hauch von Zitrone, der ihm Fri-

sche verleiht. Die Intensität in der Nase verheisst eine Symphonie am Gaumen, und genau das ist auch der Fall. Ein veritabler Früchtekorb, ergänzt durch einige exotische Noten von Mango, zudem die Lebhaftigkeit der Karambole (Sternfrucht). Die feine Perlage kitzelt die Geschmacksknospen und belebt diesen reichhaltigen, gelungenen Jahrgang, der einen ewig langen Abgang hat und dennoch frisch ist.

Die Neuenburger geniessen ihren Non Filtré zum Aperitif

Plädoyer für ein Glas Chasselas

Die Apéro-Kultur verändert sich. Spritz verdrängt d en Wein. Das hat Folgen für alle Beteiligten.

Zur «Blauen Stunde» leuchten orange Drinks auf allen Tischen. Aperol Spritz ist immer noch ein Trendgetränk. Daten von über 600 Gastronomiebetrieben, die der Kassensystem-Anbieter Orderbird ausgewertet hat, zeigten: Mit einem Anteil von 45,2 Prozent ist fast jeder zweite bestellte C ocktail ein Aperol Spritz. Gemäss Daten aus einem CampariInvestor-Report trinken Schweizerinnen und Schweizer in manchen Segmenten mehr Aperol pro Kopf als Bier. Der Trend hält an. Westschweizer Winzer haben das Nachsehen.

Ein Vergleich in Zahlen

Eine Flasche bester Chasselas aus den Westschweizer Weinbaukantonen Wallis, Waadt und Genf sowie aus der Drei-Seen-Region kostet im Einkauf 16 bis 18 Franken.

Das ist etwa gleich viel wie eine aus Italien importierte Flasche Aperol. Ähnlich hoch sind auch die Verkaufspreise: Sie liegen für ein Glas Chasselas zwischen 7 und 15 Franken. Aperol Spritz wird für 12 bis 17 Franken angeboten. Mit 12,5 Volumenprozent Al kohol ist der Westschweizer Chas selas nur wenig stärker als Aperol mit 11 Volumenprozent. Ein Glas Chasselas, das in der Schweiz auf einen Deziliter geeicht ist, enthält 9,8 Gramm Alkohol. Wird der Aperol-Spritz nach dem Originalrezept der Internationalen Bartender Association mit neun Zentilitern Prosecco, sechs Zentilitern Aperol und drei Zentilitern Soda zubereitet, enthält eine Portion 13 Gramm Alkohol – 3,2 Gramm mehr als Weisswein. Ein Paradoxon: Heisst es doch, dass heute Drinks mit weniger oder gar keinem Alkohol bevorzugt werden.

oder zu in Butter gebratenen Eglifilets. «Doch mit seiner umfangreichen Geschmackspalette lässt er sich zweifellos mit allen Bereichen der Gastronomie kombinieren», ergänzt Yves Dothaux.

Eine Spezialität des Kantons Neuenburg

Der Non Filtré zeichnet sich durch seine charakteristische schwebende Weinhefe aus der alkoholischen Gärung aus, die ihm seine trübe Farbe verleiht. Im

Mittwoch, 25. März Pfister Werkstatt by Krafft u. Rheingasse 8, Basel

Donnerstag, 26. März Historisches Museum Helvetiaplatz 5, Bern

Freitag, 27. März L’Atelier, Place de Notre Dame 16, Fribourg

Regional, natürlich und doch immer weniger gefragt: Das Naturprodukt Wein wird von industriell hergestellten Drinks verdrängt.

selas mit 65 bis 70 Kilokalorien pro Glas aufwartet, schlägt eine Portion Aperol Spritz mit 141 Kilokalorien auf die Hüften.

Noch mehr Gründe, die für den Weisswein sprechen

In Jahren, in denen der Zucker im Most nicht ganz durchgärt, enthält ein Deziliter Chasselas 1,5 Gramm Zucker. Bei einem Aperol Spritz liegt der Zuckergehalt immer bei knapp acht Gramm pro Glas. Während Chas-

Interessant ist die Frage nach dem ökologischen Fussabdruck.

Dieser ist bei einer Portion Aperol Spritz (0,28 Kilogramm Kohlendioxid) fast dreimal so hoch wie bei einem Glas Chasselas (0,10 Kilogramm Kohlendioxid) aus der Westschweiz. Im Gegensatz zu ei-

nem Glas Chasselas ist auch der Aufwand beim Aperol Spritz grösser. So gilt es, drei Flaschen zu öffnen, die Mengen genau abzumessen und die Flaschen dann wieder zu verschliessen. Dazu braucht es Eis sowie eine Orangenscheibe als Dekoration. Wein ist Kultur und das Anbieten ist mit Emotionen verbunden. Jeder Chasselas hat seine Geschichte. Servicefachkräfte, die diese erzählen, können sich profilieren. Und die Winzer appellieren: «Gastronomen, der Wein braucht euch.» GABRIEL TINGUELY

Der Non Filtré mit schwebender Feinhefe, eine Neuenburger Spezialität, hat auch in der Deutschschweiz viele Liebhaberinnen und Liebhaber gefunden. ZVG
ADOBE-STOCK

Urbanes Design in alten Mauern

Ein grosser Garten mit Grillplatz und Aussenbestuhlung lädt in der warmen Jahreszeit zum Verweilen ein. BILDER ZVG

Vor einem Jahr h at ein Duo der Lenk Lodge im Berner Oberland neues Leben eingehaucht. Dabei ist es aber nicht geblieben.

Die Lenk Lodge am Dorfrand ist ein kleines Refugium mit sechs Apartments sowie je einem Doppel- und einem Einzelzimmer. Die Grundmauern des Hauses gehen auf das Jahr 1921 zurück mit einem Anbau aus den 1970ern. «Unsere Vorgänger und bis heute Be-

sitzer haben das Haus vor gut zehn Jahren gründlich renoviert und als Bed & Breakfast betrieben», erzählt Hotelier Raphael Simcic. Er und seine Frau Magdalena Kossmann hielten vor mehr als einem Jahr Ausschau nach einem Betrieb, den sie nach ihrem Gusto weiterentwickeln wollten. Als Konzeptidee schwebte ihnen ein Ort vor, bei dem Nachhaltigkeit zentral ist und wo Gastfreundschaft, Entspannung, aber auch regionale Produkte und Materialien im Vordergrund stehen. Unter ihrer Führung entwickelte sich die Lenk Lodge zu einem kleinen, persönlich geführten Boutiquehotel. «Unsere Produkte und Apartments bilden den idealen Rahmen für eine entspannende Zeit in unserem Haus»,

betont Raphael Simcic. Vor ihrer beruflichen Tätigkeit besuchten Simcic die Schweizerische Hotelfachschule Luzern SHL und Kossmann die Hotelfachschule Thun. Als sich das Ehepaar auf dem Hotelimmobilienmarkt umsah, hatte es keine Eile, etwas Passendes zu finden. «Wir hatten beide tolle Jobs im Hotelbusiness, die wir nur kündigen wollten, wenn wir das Richtige gefunden hätten», so Raphael Simcic. «Bei der Lenk Lodge hat die Hardware auf den ersten Blick gestimmt.» Dieses für die Region typische Haus mit überraschendem Interieur hat das Paar im ersten Jahr einem Fine Tuning unterzogen. Dies vor allem im Erdgeschoss mit seinem Aufenthaltsbereich, der sich wie ein grosses Wohnzimmer präsen-

Die Serie «Das Konzept» Zündende Ideen kreativ umgesetzt ist der Inhalt der Konzepte, die in loser Folge erscheinen.

tiert. Dort gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten an Tischen und in der Lounge. Morgens wird hier das Frühstück serviert, abends verwandelt sich der grosse Raum ins vegetarische Restaurant LUH, in dem auch das Feuer im Cheminée entfacht wird. Und wer tagsüber einen Snack oder ein Getränk möchte, kann sich an der Honesty Bar bedienen, einem Kiosk mit Kühlschrank. «Es gibt Hotelgäste, die ein paar Tage bei uns sind, ohne dass sie das Haus verlassen. So wohl fühlen sie sich», weiss Simcic. Es kommen sowohl Individualgäste als auch Gruppen, vorab solche, die eine Unterkunft für ihre Yoga-Retreats suchen.

Vegetarisches Restaurant komplettiert das Angebot

Die Aufgaben in der Lodge sind klar geteilt. Während sich Kossmann um die Atmosphäre, Gästebetreuung und Abläufe kümmert, si nd die Aufgabenbereiche von Simcic Strategie, Technologie und Weiterentwicklung. Dritte im Bunde ist seit einem halben Jahr Sjanca Oppliger, die als Küchenchefin ihre vegetarische SharingKüche im Restaurant LUH serviert. «Gemüse steht bei uns im Mittelpunkt. Wenn möglich, kochen wir in Bio-Qualität – bevorzugt mit Produkten von kleinen, regionalen Betrieben», so Sjanca Oppliger. Zuvor wirkte sie im mittlerweile geschlossenen Res-

taurant zur Goldige Guttere in Zürich als Küchenchefin. «Ich habe das gastronomische Virus von meiner Mutter geerbt, die in der Gastronomie tätig ist.» Nach dem Visual Art Studium in Basel arbeitete Oppliger unter anderem im Service, bis sie ihre Liebe für die Küche entdeckte.

Nach dem gelungenen Start der Lodge und der Eröffnung des «LUH» geht es weiter. Stratege Raphael Simcic ist es wichtig, dass die gastronomische Vielfalt im Dorf bestehen bleibt. So hat das Lenk-Lodge-Team Ende Dezember die Bar Vino Vino Lenk beim Bahnhof eröffnet. RUTH

Fakten und Zahlen

Zimmer und Apartments 8

Mitarbeitende 8

Wintersaison bis 28. März

Restaurant öffentlich, vegetarisch

Besonderes nur digitale Bezahlung

Mehr Informationen unter: lenklodge.ch vinovinolenk.ch

Das Erdgeschoss ist mal Restaurant, mal Frühstücksraum, mal Aufenthaltsraum.

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Region Zürich

Küchenchef

für ein gepflegtes, mediterr anes und stilvolles Restaurant mit hausgemachter Pasta. Sonntags frei.

Active Gastro Eng G52270

Region Zürich

Koch (m/w/d) Geschäftsleitung verantwortlich für die kulinar ische Leitung und für die operative und unternehmerische Führung des Restaurants.

Restaurant Bahnhof Wiedikon G52258

Region Zürich

Servicemitarbeiter/-in in lebhaften Gastrobetrieb.

Restaurant Bahnhof Wiedikon G52252

Region Zürich

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Region Aargau

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Roomservice/Service

zur Reorganisation, Weiterentwicklung und Mitgestaltung des Roomservice.

Park-Hotel am Rhein G52314

Region Zürich

Chef de partie/ Junior Sous-chef in gehobenes Restaurant mit italienisch-mediterraner Küche.

Active Gastro Eng G52272

Region Aargau

Küchenteammitglied für Produktion 60–100 % abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen und familiären Umfeld.

Gasthof zum Schützen G52164

Region Zürich

Chef de partie, ohne Zimmerstunde in traditionelles Vier-SterneHotel im Herzen von Zürich.

Active Gastro Eng G52174

Region Zürich

Chef de partie in junges, ehrgeiziges Team.

Restaurant Sihlhalde G52133

Region Zürich

Pächter/-in

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Region Solothurn

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Region Luzern

Leiter Gastronomie, ohne Zimmerstunde für einen einmaligen Gastronomiebetrieb im Grünen

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Neuer Umsatzrekord für die Hug-Familie

Wernli-Biscuits,

Dar-Vida-Cracker und der Food Service für Gastro-Profis: Starke Marken bescheren Hug das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr.

«Gut bis sehr gut» gehe es der Luzerner Backwarenherstellerin Hug, sagte Verwaltungsratspräsident Andreas Hug zu Beginn der Medienorientierung in Malters/ LU. Dies trotz Herausforderungen wie globaler Krisenherde, hoher Rohstoffpreise und verhaltener Konsumstimmung. Der Hug-Umsatz nahm 2025 um vier Prozent auf 136 Millionen Franken zu. Dazu beigetragen haben sowohl der Geschäftsbereich Retail wie auch der Food Service. Im Retail war die Cracker-Marke Dar-Vida der grösste Umsatztreiber. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der Marke Ovomaltine war äusserst erfolgreich. «Dieses Produkt wurde sofort zu einem Riesenhit. Teilweise waren die Regale schneller leer, als wir liefern konnten», sagte Co-Geschäftsleiterin Anna Hug. Auch in der Biscuit-Kategorie konnte Hug zulegen. Um die

Sichtbarkeit zu stärken, wurden 2025 alle Biscuits der Marke Hug unter der Marke Wernli gebündelt. Zudem ist Wernli nun auch im saisonalen Lebkuchen- und Weihnachtsgeschäft präsent. Das Fazit nach den ersten Monaten ist gemäss Anna Hug erfreulich: «Die Marke Wernli konnte deutliche Marktanteile gewinnen und wird zur Biscuitmarke Nummer 1 in der Schweiz.» Allerdings bleibe der Biscuitmarkt Schweiz herausfordernd. Dieser wachse aktuell nur aufgrund von Preiserhöhungen, nicht aber mengenmässig. Dies insbesondere, weil der Anteil an günstigen Eigenmarken und Importprodukten hoch ist.

«Die neuen Dar-Vida mit Ovomaltine sind ein Riesenhit.»

ANNA HUG, CO-GESCHÄFTSLEITERIN HUG

Im Food Service konnte die positive Entwicklung fortgeführt werden. Mit 53 Millionen Franken wird erneut ein Umsatzrekord erzielt. Innovationen wie farbige Tartelettes oder Mini-Croissant- Rolls im Tiefkühlbereich

wurden erfolgreich eingeführt. Grösster Wachstumstreiber war das Ex portgeschäft, insbesondere in die europäischen Länder. Auch in der Schweiz ist die Umsatzentwick lung leicht wachsend. Die Handelskonzentration, hauptsächlich aufgrund der Übernahme von Saviva durch Transgourmet, stellt Hug aber vor Herausforderungen. «Die grössere Verhandlungsmacht spüren wir deutlich», so Anna Hug.

Einsatz für mehr Biodiversität

Im Bereich Nachhaltigkeit konzentriert sich die Hug Familie unter anderem auf das Handlungsfeld Rohstoffe. Seit 2017 setzt man auf Swissness. Nun geht das Unternehmen beim Zucker noch einen Schritt weiter: Ab diesem Jahr werden alle eigenen Gebäcke mit IP-Suisse-Zucker hergestellt. «IP-Suisse steht für Schweizer Herkunft, naturnahen und bienenfreundlichen Anbau ohne Insektizide und Fungizide sowie für geprüfte Nachhaltigkeit», erklärte Co-Geschäftsleiterin Marianne Wüthrich Gross. Mit dem ausschliesslichen Einsatz von IPSuisse-Zucker wolle man einen weiteren Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten. Trotz herausforderndem Umfeld blickt Hug optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen plant

ein moderates Umsatzwachstum. Zudem stehen Investitionen in der Höhe von 6,5 Millionen Franken an. Diese werden in die Effizienz der Biscuitpackerei investiert, in ein zusätzliches Photovoltaik-Projekt, in die Umstellung auf Bio-Propangas sowie in eine verbesserte Ergonomie für die Mitarbeitenden. Nicht zuletzt beginnt dieses Jahr die Planung für ein ganz besonderes Highlight: 2027 kann Hug das 150-Jahr-Jubiläum feiern. (AHÜ)

Emmi Good Day – essenziell für die laktosefreie Küche

Laktosefreie Produkte sind heute nicht mehr wegzudenken. Emmi erweitert die Auswahl mit innovativen Produktneuheiten.

In der Gastronomie sind laktosefreie Milchprodukte heute unverzichtbar, um den vielfältigen Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden. Denn rund 20 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer sind laktoseintolerant. Ausserdem verzichten viele weitere Personen bewusst auf Laktose, zum Beispiel um ihre Verdauung zu unterstützen und sich ausgewogen zu ernähren.

Natürlicher Geschmack

Genau aus diesem Grund sind die Produkte der Emmi-Marke Good Day essenziell für eine zeitgemässe Küche und zum Erfüllen v ielfältiger Gästewünsche. Dazu bieten die Produkte zahlreiche Vorteile: So weisen beispielsweise die laktosefreien Milchgetränke dank eines speziellen Herstellungsverfahrens einen besonders natürlichen, weniger süsslichen Geschmack auf. Good-Day-Milch-

Neu im Good-Day-Sortiment: Saurer Halbrahm, Jogurt und Magerquark – alles ohne Laktose.

getränke haben ausserdem mindestens 40 Prozent weniger Kohlenhydrate als eine herkömmliche Milch. Alle Good-Day-Produkte sind gleich einsetzbar wie die herkömmlichen Milchprodukte, und sie tragen ausserdem das Schweizer Allergie-Gütesiegel Aha. Die Basis-Produkte eignen sich dank ihrer vielen Vorteile für

jede Profi-Küche, um den vielfältigen Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden und Genuss zu ermöglichen, auch ohne Laktose. Mit drei innovativen Neuheiten wird nun das Basissortiment erweitert – diese sind perfekt abgestimmt auf die Anforderungen der professionellen Küche und ergänzen das bestehende Good-

Day-Sortiment überdies optimal. Als erste Neuheit gibt es das proteinreiche Good-Day-Jogurt mit nur 0,2 Prozent Fettanteil. Es kommt im praktischen, wiederverschliessbaren Ein-Kilo-Gebinde daher. Ebenfalls neu im Angebot ist laktosefreier Magerquark, High Protein und ebenfalls im wiederverschliessbaren Gebinde.

Die Hug-Familie

Die Hug AG beschäftigt an den Standorten Malters und Willisau 437 Mitarbeitende. Mit den vier Marken Hug, Wernli, Dar-Vida und Hug Food Service bietet das Unternehmen eine breite Produktpalette von Guetzli über Cracker bis zu Tartelettes an.

Bei der dritten Produktinnovation handelt es sich sogar um eine Marktneuheit: laktosefreier saurer Halbrahm mit 15 Prozent Fett. Dieser saure Halbrahm ist gleich einsetzbar wie ein herkömmliches Produkt. Erhältlich ist er in einer Packungsgrösse von 450 Gramm. Zusätzlich zu den Neuheiten gibt es die Good-Day-KaffeerahmPortionen neu im praktischen Gebinde mit 100 Mal zwölf Gramm. So können diese im Alltag noch effizienter eingesetzt werden.

Wer laktoseintolerant ist, muss heute nicht mehr auf Milchprodukte verzichten.

Ganz nach dem Motto «Verzichte auf Laktose, nicht auf Genuss» bietet Good Day von Emmi hochwertige, laktosefreie Milchprodukte. Dank ihres hervorragenden Geschmacks lassen sich die P rodukte in jeder Küche vielseitig für alle Gäste einsetzen und u nterstützen Küchenteams dabei, noch effizienter zu arbeiten. (RED)

Mehr Informationen unter: hug-familie.ch

Bühne frei für junge Talente

Janis Schumacher

gewinnt den «Young Engadine Talents»Wettbewerb.

Jeweils im Januar heisst es im Bündner Hochtal Engadin: Junge Koch-Talente gesucht! Beim Wettbewerb «Young Engadine Talents» kochen Lernende aus verschiedenen Betrieben um den Sieg. In zweieinhalb Stunden gilt es, einen Hauptgang und ein Dessert aus einem vorgegebenen Warenkorb z uzubereiten. «Das Niveau steigt jedes Jahr», sagt Reto Walther, Präsident des Schweizer Kochverbands. Gemeinsam mit Fabrizio Zanetti, Dario Cadonau und Roland Jöhri war er Teil der Jury, welche am Ende den Gewinner aus den fünf Teilnehmenden küren durfte. «Das Teilnehmerfeld w ar extrem ausgeglichen, und es

blieb spannend bis am Schluss», so Walther. Am Ende konnte sich Janis Schumacher vom «Suvretta House» in St. Moritz vor Leonard Thimm vom Hotel Waldhaus in Sils und Enea Balmelli vom «Suvretta House» durchsetzen.

Reto Walther lobt insbesondere Schumachers Dessert, eine K reation mit Schokolade, Birne und Pekannuss: «Das hätte man besser nicht machen können, sowohl geschmacklich als auch technisch.» Als Hauptgang kochte der Gewinner eine Art Pithiviers: Geflügelbrust im Teig mit einer Farce und Krautstiel. «Obwohl er dafür sowohl Mistkratzerli als auch Ente verwendete, die unterschiedliche Garzeiten aufweisen, war der Garpunkt beider Fleischstücke perfekt getroffen», sagt Walther. Als Hauptpreis darf Janis Schumacher unter anderem eine Kurz-Stage bei Spitzenkoch Heiko Nieder im «The Dolder Grand» in Zürich absolvieren. (AHÜ)

Sie zeigen am Gastro-Elite, was Teamarbeit heisst

Lernende haben

wenig Möglichkeiten, sich mit anderen zu messen. Der GastroElite-Wettbewerb bietet eine wertvolle Gelegenheit.

Sieben Teams aus der ganzen Schweiz und eins aus der Slowakei treten am Gastro-Elite-Wettbewerb, der vom 15. bis zum 19. April im Rahmen der Offa in St. Gallen stattfindet, gegeneinander an. Der grösste Team-Wettbewerb für Koch-Lernende in der Schweiz findet zum siebten Mal statt. Er wird von Gastro St. Gallen, der Ostschweizer Gastronomiefachschule in St. Gallen und dem Schweizer Kochverband organisiert. Der Wettbewerb dauert dieses Mal nur vier statt fünf Tage, von Mittwoch bis Samstag. Und am Sonntag führen die Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft und die Kochnationalmannschaft einen Testlauf durch.

Wertvolle Praxiserfahrung

«Gastro-Elite ist der einzige nationale Teamwettbewerb für Lernende. Die Wettbewerbsaufgabe ist stufengerecht und eine super Gelegenheit, erste Wettkampfluft zu schnuppern und sich auf ein Prüfungskochen vorzubereiten», sagt Reto Walther, Geschäftsführer des Schweizer Kochverbands. Dabei sei nicht nur Kochtalent, sondern auch gute Teamarbeit entscheidend.

«Die acht Küchenteams treten am Gastro-Elite im friedlichen Wettstreit gegeneinander an», heisst es in den Wettbewerbsbedingungen. Es haben sich elf Teams beworben, acht konnten

sich qualifizieren. Ein Team besteht aus fünf Kochlernenden. Sie werden von einem Coach begleitet, der als Ansprechperson d ient. Er darf das Team am Wettbewerbstag nur ausserhalb der Küche betreuen und im Notfall direkt in der Küche intervenieren.

«Um zu gewinnen, ist die Teamarbeit ein entscheidender Faktor.»

RETO WALTHER, GESCHÄFTSFÜHRER SCHWEIZER KOCHVERBAND

Die Lernenden haben die Aufgabe, ein Drei-Gang-Menü für 70 Personen mit vorgegebenen Komponen-

ten zuzubereiten. Messebesucherinnen und -besucher haben die G elegenheit, im Elite-Restaurant die Kreationen der Lernenden zu geniessen. Die Menüs, Getränke inklusive, werden als Mittagessen verkauft und serviert.

Da die Lernenden in einer offenen Showküche arbeiten, können die Gäste die Zubereitungsu nd Kochprozesse mitverfolgen. Fast alle Rezepte sind vorgegeben. Bei einzelnen Komponenten können die Kochlernenden die Zutaten aus einem Warenkorb auswählen. Das Menü sieht folgendermassen aus: Als Vorspeise sind Poulet-Empanadas mit Bärlauch, eine Spargelcremesuppe sowie ein zweifarbiger Spargelsalat vorgesehen. In der Kreation des Salates sind die Teams frei. Für das Dres-

sing sowie ergänzende Produkte steht ein Warenkorb zur Verfügung. Als vierte Komponente ist ei ne selbst kreierte Knuspergarnitur vorgesehen. Als Hauptgang wird ein Rindsragout Stroganoff mit Kartoffelstock und Gemüsebeilage verlangt. Die Süssspeise besteht aus einem Cheesecake mit Lemoncurd, Rhabarberglace und einer ErdbeerRhabarber Kreation. Als Garnitur ist eine fruchtige und eine knusprige Komponente vorgesehen.

Die Jury unter der Leitung von Stephanie Zosso, Assistentin der Geschäftsleitung des Schweizer Kochverbands, setzt sich aus Mitgliedern der Weko, des Schweizer Kochverbands und der Schweizer Kochnationalmannschaften zusammen. DANIELA OEGERLI

Scannen und mehr erfahren: Die Teams stellen sich in Videos vor

Teams bei Gastro-Elite

Cooked, BWZ Toggenburg, Wattwil/SG Laurin Alpiger, Janis Böni, Sandro Länzlinger, Fabrice Lehmann, Elio Barbi

5er und s’Weggli, Allgemeine Berufsschule, Basel Katharina Ebert, Louis von Orelli, Patrick Murphy, Jhoel Gualotuña, Jakob Gerlich

Blades & Flames, Bildungszentrum bzi, Interlaken/BE Loïc Reinhard, Thierry Gsponer, Micha Blum, Sandra Santschi, Florian Ryter

Fondue Fighters, BBZ Berufsbildungszentrum Schaffhausen Ona Yellow Lif Kern, Nora Wa Tschopp, Claudio Natale, Orlando Hassan, Luis Wettstein

Cucina Pilatus, G’Art, Luzern Rafael Omlin, Lilly Krummenacher, Mia Wyder, Loïc Ras, Alan May

Die Pastinackten, Allgemeine Berufsschule, Basel Basil Stückelberger, Julia Bachmann, Lenja Walliser, Vittorio Bucher, Dominik Wenger

Kitchen Battle Bears, Bildungszentrum bzi, Interlaken/BE Janis Loretan, Nils Thomen Lena Flück, Samira Major, Levin Loretan

SOŠ Hotelová Vysoké Tatry, Slowakei Jozef Babusa, Filip Pjura, Maria Kasicka, Lukas Hovanec, Tomas Pjura

Tickets für Gastro-Elite sowie für den Testlauf der Kochna tionalmannschaften sind auf gastro-elite.ch erhältlich.

Rezept-Tipp:

Fruchtig-frische Beerenrolle

Zutaten für 26 Stück

Rezept (2996 g)

1180 g R oulade mit Fruchtfüllung

1040 g Vanille-Cremeux

6 50 g S chokoladen-Chantilly

3 0 g S prühcouverture

5 g K akaopulver

2 6 g C ouverture, weiss, 35 % f ür Schokoladendekor

6 5 g H imbeerperlen

Erdbeer-Himbeer-Füllung (571 g)

1 80 g TK-Erdbeerpüree

1 80 g TK-Himbeerpüree

7,5 g Pektin NH

2 5 g S taubzucker (1)

7 5 g S taubzucker (2)

6 0 g G lucosesirup

4 0 g Z itronensaft

3 ,5 g Or angenblütenwasser

Schokoladen-Chantilly (693 g)

5 20 g Vollrahm, UHT

1 55 g C ouverture, dunkel, 52 %

3  g G elatinepulver in Wasser einweichen

1 5 g Wasser

Gianduja-Mandel-Grundmasse, 1 : 1 (130 g)

6 5 g M andeln, weiss, gemahlen, geröstet

6 5 g S taubzucker, ohne Zusatz ö lig reiben oder mixen

Vanille-Cremeux (1040 g)

3 60 g Vollrahm, UHT (1)

5 g Vanilleschoten

5  g G elatinepulver

2 0 g Wasser

1 60 g C ouverture, weiss, 36 %

1 30 g G ianduja-MandelGrundmasse

3 60 g Vollrahm, UHT (2)

Sprühcouverture (990 g)

6 60 g C ouverture, dunkel, 52 %

3 30 g K akaobutter-Granulat, flüssig

Himbeerperlen (198 g)

1 70 g TK-Himbeerpüree

1 5 g Z ucker

3 g A gar-Agar-Pulver

10  g S onnenblumenöl

Zubereitung

Fruchtfüllung herstellen Fruchtmark erhitzen, Pektin mit Staubzucker (1) mischen und unter Rühren einrieseln lassen. Aufko chen, Staubzucker (2) und Glucose zugeben und erneut aufkochen. Auf 50 °C abkühlen, Saft und Aroma einrühren. Die Beerenmarkmischung ist, abgebunden mit NH-Pektin, streichfähig und tiefkühlstabil.

Roulade mit Fruchtfüllung 660 g Rouladenbiscuit herstellen. Die Roulade halbieren und auf zwei Rechtecke von 35 × 37 cm zuschneiden. Je 280 g ErdbeerHimbeer-Füllung aufstreichen und in Streifen von 37 × 3 cm schneiden. Streifen von einer Seite her aufrollen, bis zu 4 cm Ø, etwa die Hälfte des Streifens (Bild 1).

Vanille-Cremeux herstellen und einlegen Gelatinepulver im Wasser quellen lassen. Rahm (1) mit Vanilleschote aufkochen, Schote entfernen. Couverture, Mandel-Gianduja und Gelatine mit aufgekochtem Rahm mixen. Rahm (2) nach und nach beigeben und zu einer stabilen Emulsion mixen.

Mehr Informationen unter: Richemont Fachblatt Ausgabe 6/2025

Metallringe (11 cm Ø, 4,5 cm hoch) auf Plastik oder Papier platzieren, Rouladen einlegen. Cremeux einfüllen und einfrieren. Pâtisserie ausformen und mit der Oberseite nach unten auf eine Matte setzen. Seiten mit Sprühcouverture besprühen (Bild 2).

Himbeerperlen 300 g Sonnenblumenöl in einem durchsichtigen Gefäss kalt stellen. Fruchtmasse mit Agar-AgarPulver aufkochen und löffelweise ins Öl portionieren. Die Perlen

erstarren, können abgesiebt und auf einem Papier abgetropft werden (Bild 3).

Schokoladendekor

Die Couverture dünn aufstreichen und mit einem 2 mm-Mandolinenschneider in Streifen schneiden und auf 12 cm kürzen. Auf Plastik einen Couverturepunkt dressieren, die Stäbchen auflegen, einen zweiten Punkt in der Mitte platzieren und ein zweites Stäbchen leicht versetzt daraufsetzen.

Fertigstellen

Schokoladen-Chantilly aufdressieren und mit Kakaopulver an der Seite wenig stauben. Den Schokoladendekor auflegen und mit Himbeerperlen dekorieren.

Allergene: Molkeprodukte, Eier, Sojalecithin, Mandeln, Weizenmehl, Weizenstärke

MODUL 2: DIE KUNST DER TEE-DEGUSTATION

In diesem Modul tauchen wir in die sensorischen Aspekte des Tees ein. Wir lernen, wie Klima und Terrain die Teepflanze prägen und wie verschiedene Herstellungsarten den Geschmack beeinflussen. Zudem nutzen wir ein Aromarad, ordnen die Geschmacksrichtungen ein und üben das richtige Degustieren.

Datum Montag, 9. März 2026

Ort

Schulungsraum Hofburg, Hotel & Gastro Union, Luzern

Kosten

CHF 200.–

Anmeldefrist bis 25. Februar 2026

weitere Infos &Anmeldung

Das Modul 2 kannst du erst nach dem Abschluss des Modul 1 absolvieren.

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Wem gehört eigentlich

das Trinkgeld?

Wir haben einen Streit im Team. Es geht um die Frage: Wem gehört das Trinkgeld? Nur dem, der es in Empfang nimmt oder allen, die am guten Service des Gastes mitgearbeitet haben? Eine gesetzliche Regelung gibt es dafür nicht. Ohne gegenteilige Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder einer anderslautenden Anweisung des Gastes gehört das Trinkgeld dem Mitarbeiter, der das Trinkgeld in Empfang nimmt.

Besteht bei Krankheit oder Unfall auch Anspruch auf den 13. Monatslohn?

Ja, denn der 13. Monatslohn ist ein integrierter Bestandteil des Bruttolohns. Daher besteht der Anspruch auf den 13. Monatslohn selbst bei langfristiger Krankheit oder Unfall. Im Versicher ungsfall muss der Arbeitgeber den 13. Monatslohn anteilsmässig bei der Lohndekla ration berücksichtigen.

Ich arbeite in der Bäckerbranche. Die Arbeit gefällt mir und ich habe es auch mit dem Chef gut, nur ist er etwas unzuverlässig, was die Überweisung des Lohns angeht. Gibt es eine Regel, bis

wann der Arbeitgeber den Lohn Ende Monat zu bezahlen hat?

Gemäss dem Gesamtarbeitsvertrag für die Schweizerische Bäcker­, Konditoren­ u nd Confiserie­Branche muss der Arbeitgeber Ende Monat den Lohn so auszahlen, dass der Mitarbeiter am letzten Werktag des Monats über den Lohn verfügen kann. Der GAV lässt es jedoch zu, dass der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer schriftlich etwas anderes vereinbaren.

RICCARDA FREI

Rechtsauskunft

Juan Gonzalves ist Mitarbeiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union.

Wenn Sie Fragen oder Probleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft.

Tel. 041 418 22 22

Heiraten alleine reicht nicht

Ob Shanghai, Dubai oder Rio – Schweizer und Schweizerinnen arbeiten überall auf der Welt. Manche gehen in der Fremde eine Liebesbeziehung ein. Den Schatz nach dem Auslandsaufenthalt mit in die Heimat zu nehmen, ist aber gar nicht so einfach.

Im Ausland zu arbeiten, ist für viele Gastgewerbler ein Traum sowie eine grossartige und lebensprägende Erfahrung. Besonders wenn man dabei die Liebe fürs Leben – oder wenigstens für den aktuellen Lebensabschnitt – findet. Den oder die Liebste bei einer Rückkehr ins Heimatland mitzunehmen, hat seine Tücken. Selbst, wenn er oder sie aus einem EUoder Efta­Land stammt.

Nur 90 Tage erlaubt

Stammt das Schätzli aus einem EU oder Efta­Land und möchte in der Schweiz arbeiten, benötigt es für die ersten 90 Tage keine Aufenthaltsbewilligung. Allerdings muss der Arbeitgeber die Erwerbst ätigkeit mit dem Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeiten spätestens einen Tag vor Beginn der Tätigkeit anmelden. Ist ein längerer oder dauerhafter Arbeitsaufenthalt geplant, muss

der ausländische Lebenspartner vor der Aufnahme der Erwerbstätigkeit eine Aufenthaltsbewilligung bei der Wohnsitzgemeinde in der Schweiz beantragen. Dazu sind ein gültiger Pass oder eine Identitätskarte sowie ein Arbeitsvertrag nötig.

UK-Staatsangehörige sind

Personen aus Drittstaaten

Seit dem Brexit gelten für Menschen aus dem Vereinigten Königreich die gleichen Regeln, wie für Menschen aus Nicht­EU und NichtEfta­Staaten. Sie können in der Schweiz nur arbeiten, wenn sie eine besondere Qualifikation und eine Arbeitsbewilligung haben. Dazu muss der Arbeitgeber aufzeigen, dass er auf dem Arbeitsmarkt der Schweiz und der EU/Efta­Länder kein geeignetes Personal finden konnte. Eine Arbeitsbewilligung ist bei Personen aus Drittstaaten selbst dann erforderlich, wenn ihre Erwerbstätigkeit nur von kurzer Dauer ist.

Eine Ausnahme von dieser Regel besteht, wenn die Person aus einem Drittstaat verheiratet ist: entweder mit einem Schweizer, einer Schweizerin oder einer Person, welche bereits eine Niederlassungsbewilligung hat. (RIF)

Interkulturelle Paare müssen einige rechtliche Hürden überwinden. PEXELS

RETO WALTHER « HGU POTREBBE ESSERE

UN PO’ PIÙ CORAGGIOSA »

Dopo sette anni alla guida della Società Svizzera dei Cuochi, Reto Walther lascia il suo incarico. Un bilancio schietto su ciò che ha funzionato e su ciò che no. Reto Walther, nel 2018 è diventato direttore della Società Svizzera dei Cuochi. Con quali obiettivi ha iniziato?

Ero già socio di HGU da 15 anni, ma non ero in chiaro su tutto ciò di cui l’associazione si occupasse. Il mio obiettivo principale era ren dere la Società Svizzera dei Cuo chi più visibile e chiarirne il ruolo.

Obiettivo raggiunto?

Solo in parte. Per i membri attivi l’associazione è diventata più pre sente. Sul fronte dell’acquisizione di nuovi membri, invece, non siamo riusciti a crescere.

Cosa porta con sé dalla sua esperienza per la Società Svizzera dei Cuochi?

Soprattutto la preziosa rete di contatti. Se usata correttamente, consente di riunire le persone giuste e far avanzare i progetti.

Quali momenti ricorda con maggiore soddisfazione? I successi delle squadre nazionali di cucina e gli eventi del settore. Ma soprattutto il ritorno dell’associazione come interlocutore entrale nello sviluppo della professione. Questo è stato possibile razie all’impegno di molti membri nella revisione della forma-

Perché è così difficile acquisire nuovi membri?

Ci sono diversi motivi. Oggi è più complicato convincere le persone ad impegnarsi per qualcosa. Inoltre, dopo la pandemia il senso di solidarietà si è affievolito. Nonostante questo, il bisogno di un’associazione professionale forte rimane evidente.

Nel 2018 si parlava molto della formazione SSS in ambito culinario, che poi non è stata realizzata. Ci sono alternative?

Attualmente è in corso la revisione della formazione professionale superiore. In questo contesto sono riemerse idee simili. Il vero problema, però, resta il vuoto tra

Dal 1° marzo Reto Walther sarà responsabile dell’offerta formativa presso Hotel & Gastro Formation a Weggis.

apprendistato ed esame professionale: in questa fase mancano offerte concrete e molti abbandonano il settore. Una formazione più modulare potrebbe colmare questa lacuna.

Lei ha lavorato quasi 20 anni nell’esercito. Cosa l’ha colpita del lavoro associativo?

La difficoltà nel prendere decisioni. Nell’esercito si decide e si passa all’azione. Nel mondo associativo, invece, i diversi interessi rendono il consenso complesso e i processi molto lenti. Spesso prevalgono considerazioni personali.

Può fare un esempio concreto?

Il settore della formazione. Esistono troppe offerte simili proposte da enti diversi che finiscono per farsi concorrenza tra loro. Una migliore coordinazione permetterebbe di ottenere risultati migliori per l’intero settore gastro-alberghiero.

Pensa che Hotel & Gastro Union potrebbe imparare qualcosa dall’esercito?

Sì: avere il coraggio di decidere e poi attuare le decisioni prese. Cercare di non scontentare nessuno porta a non avere una linea chiara.

WETTBEWERB

Mitmachen und gewinnen:

Da marzo assumerà un nuovo incarico presso Hotel & Gastro Formation. Quali saranno i Sarò responsabile dell’intera offerta formativa, dalla qualifica di ase fino agli esami professionali superiori, ad eccezione della for-

Cosa deve cambiare per rendere di nuovo attrattiva la Non esiste una soluzione unica. Ma forse bisogna superare l’idea che un apprendista debba restare tre anni nello stesso azienda. I giovani cercano varietà e flessibilità. Un sistema di aziende formatrici in rete potrebbe aiutare. Che consiglio dà al suo successore?

Essere aperti, sperimentare e non arrendersi. Se un’idea non funziona subito, non significa che sia sbagliata. Alcune cose richiedono tempo. ANGELA HÜPPI/SEB

Sulla persona

Reto Walther è direttore della Società Svizzera dei Cuochi dal 2018. In precedenza ha lavorato quasi vent’anni nell’Esercito svizzero. Dal 1° marzo sarà responsabile dell’offerta formativa presso Hotel & Gastro Formation a Weggis.

Kabelloses Raclette-Set von Kisag

Der Preis im Wert von 159 Franken wurde gesponsert von kisag.ch

Wie heisst der Gewinner des «Young Engadine Talents»Wettbewerbs?

A) Reto Walther B) Peter Pan C) Janis Schumacher

Raclette steht für Gemütlichkeit

– doch Geräte mit Kabel bergen Risiken und schränken ein. Der kabellose aclette-Aufsatz Sierre von Kisag bietet eine sichere, flexible Lösung für uhause und für die Gastronomie. So lässt sich Raclette schnell und unkompliziert direkt am Tisch zubereiten, ohne Stolperfallen. Der Sierre passt auf alle Kisag-Gasrechauds bis 21 cm – etwa auf Longfire –, und ist drinnen wie draussen nutzbar. In den Aufsatz passen Pfännchen aller gängigen Marken. Dank hoher Heizleistung schmilzt der Raclettekäse in etwa drei Minuten; auch Mini-Pizzas oder

Flammkuchen gelingen problemlos. Das Gehäuse aus Aluminium-Druckguss, ein Edelstahl-Deckel und die PTFE-freie Ilag-Beschichtung sorgen für einfache Reinigung; beide Teile sind spülmaschinengeeignet. Durch das stapelbare Design lässt sich der Aufsatz platzsparend verstauen.

Einsendeschluss ist der 16. Februar 2026

S enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Die Gewinnerin aus Ausgabe Nr. 1/26 ist Esther Borer, Langenthal.

HOTELLERIE GASTRONOMIE ZEITUNG

CXLI. JAHRGANG

IMPRESSUM

Herausgeberin

Hotel & Gastro Union

Adligenswilerstrasse 22

6006 Luzern

Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern)

Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch

Verlag

Hotellerie Gastronomie Verlag

Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch

Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ

Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.)

Redaktionsleitung HGZ

Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.)

Rédacteur en chef Hebdo

Patrick Claudet (pcl)

Verkauf

Josef Wolf (Verkaufsleiter)

Sebastian Schmid (Sales Consultant)

Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung)

Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen)

Redaktion

Patrick Claudet (pcl)

Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif)

Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü)

Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab)

Online-Redaktion

Andrea Decker (ade/Leitung)

Alice Guldimann (agu)

Redaktionelle Mitarbeit

Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb)

Gestaltung

Pierina Bucher (Leitung)

Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin)

Maike Luttenberger (Polygrafin)

Korrektorat Antje Giovannini

Druck

DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der redaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser Zeitung publizierten I nserate dürfen von Dritten weder ganz noch teilweise k opiert, b earbeitet oder sonst wie verwertet werden.

KI-Nutzungsrichtlinien

Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, Übersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen redaktioneller Inhalte.

Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auflagenstärkste und meistgelesene Zeitung im Schweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren a usgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten B ranchen. Die Druck a uflage beträgt d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch)

Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach thema. Die Magazine werden der Hotellerie Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 3 1 500 Exemplare (deutsch/französisch).

ROY MATTER

Hoko-QV-Vorbereitungstag im Schulhotel ist ausgebucht

144 angehende HotelKommunikationsfachleute

Hoko haben sich für die QV-Vorbereitungstage angemeldet. Sie finden zum ersten Mal im Schulhotel Regina statt.

Vom 14. bis zum 16. März wird es in Interlaken/BE von angehenden Hotel-Kommunikationsfachfrauen und -männern wimmeln. Weit über hundert Lernende nutzen die Chance, sich auf ihr Qualifikationsverfahren vorzubereiten, ihren aktuellen Wissensstand zu überprüfen und allfällige Lücken im praktischen Können oder fachlichen Wissen aufzudecken.

Hochmotivierte Lernende

«Das grosse Interesse der Lernenden an den QV-Vorbereitungstagen freut uns sehr», sagt Timo Dübendorfer. Er ist der Geschäftsführer des Berufsverbands Hotel, Administration & Management, welcher an der Durchführung dieser Tage mitgearbeitet hat. «Dass der Anlass im Schulhotel Regina bereits bei der ersten Durchführung ausgebucht ist, zeigt zwei Dinge ganz deutlich. Erstens: Die QV-Vorbereitungstage entsprechen einem grossen Bedürfnis der

Hier informiert die HGU über die Aktivitäten der fünf Berufsverbände. Tägliche News finden Sie auf unseren OnlineKanälen.

Das praktische Arbeiten im Fokus

Am QV-Vorbereitungstag können Lernende in einem geschützten Rahmen ihre praktischen Fähigkeiten testen und Fragen stellen.

An den QV-Vorbereitungstagen können die Lernenden üben, Gäste so charmant

Lernenden», zählt Timo Düben och motiviert, lernwillig, ein satzbereit und ehrgeizig. Immerhin finden die QV-Vorbereitungstage an einem Wochenende statt.» Dafür, dass sich der Verzicht auf ein freies Wochenende lohnt, sorgt Vera Höhn. Sie ist Vorstandsmitglied des Berufsverbands, Chef-Prüfungsexpertin im Kanton Zürich und federführend bei der Planung und Organisation der QV-Vorbereitungstage für

Hoko-Lernende. Ihr ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verschiedenen Bereiche des Qualifikationsverfahrens so nah wie möglich dem Prüfungsprotokoll gemäss trainieren können. Unter anderem werden sie in Rollenspielen in Deutsch, Französisch und Englisch Gäste beraten oder Reklamationsgespräche führen. Es stehen aber auch Zimmerkontrollen, Service eines Business-Lunchs sowie das Erstellen von Werbeträgern auf dem Programm. RICCARDA FREI

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch/bvhh

Der Berufsverband Hotellerie & Hauswirtschaft bietet Lernenden im letzten Lehrjahr die Möglichkeit, ihren aktuellen Wissensstand zu überprüfen. Im Ausbildungszentrum WäBi in Wädenswil/ZH findet am Freitag und Samstag, 20. und 21. März, der QVVorbereitungstag statt. Dort erledigen Lernende an verschiedenen Posten und in kleinen Gruppen praktische Aufgaben. Dabei handelt es sich um einen Übungstag, a n dem keine Noten verteilt werden. Jedoch können die Lernenden Fragen stellen und Unsicherheiten mit Fachpersonen klären. Bereits seit über zwanzig Jahren bietet der Berufsverband Hotellerie & Hauswirtschaft diese Vorbereitungstage für Lernende an. Die Teilnehmenden durchlaufen elf verschiedene Posten. Diese beinhalten zum Beispiel Themen wie Raumgestaltung, Betriebsorganisation und Instruktion. Weiter können die Lernenden die Wäscheversorgung, das Bügeln und die Abläufe in der Wäscherei üben. Zudem sind Posten mit Gästebetreuung und Service bis hin zur

Am QV-Vorbereitungstag hat auch der Austausch Platz.

Werterhaltung sowie zur Dekoration oder zur Pflege von Pflanzen vorgesehen. DANIELA

QV-Vorbereitung

Freitag, 20. März, ist für die Lernenden Hotelfachfrauen und ­ m änner EFZ, die vor dem Qualifika t ionsverfahren stehen, reserviert. Am Samstag, 21. März, haben Fachfrauen und Fachmänner Hauswirtschaft EFZ sowie Praktikantinnen und Praktikanten im neuen Beruf Hotellerie ­ H auswirtschaft EBA die Gelegenheit zu üben.

Stellenanzeige

EMOTIONALE INTELLIGENZ –GELASSEN BLEIBEN, KLAR FÜHREN, MENSCHLICH WIRKEN

Erleben einen praxisnahen Weiterbildungstag rund um die Grundlagen emotionaler Intelligenz. Lerne Stress und Konflikte souverän zu meistern, Gäste empathisch zu begleiten und das Team mit Klarheit und Menschlichkeit zu führen.

KURSINHALT

DATUM UND ZEIT

DIE BRANCHE IM MULTIPACK

Mit einem Jahres-Abo für 98 Franken erhalten Sie 34 Zeitungsausgaben und 4 Themenmagazine. Gratis dazu gibt’s eine Stellenanzeige im Wert von 260 Franken. Der Hotellerie Gastronomie Verlag ist der grösste Fachverlag der Branche. Querdenkende Restaurateure und Hoteliers, innovative Köche und Konzepte sowie überraschende Trends – in unseren Medien lesen Sie, was die Branche bewegt.

• Emotionale Schlüsselkompetenzen für Führung & Alltag

• Stress- und Konfliktbewältigung

• Authentische Kommunikation & Gästebindung

• Praktische Reflexionen für den Transfer in den Berufsalltag

ZIELGRUPPE Führungskräfte und HR-Verantwortliche

Montag, 18. Mai 2026 09.00 bis 17.00 Uhr

ORT

Hotel & Gastro Union, Luzern

KOSTEN

CHF 350.–

hotelgastrounion.ch

OEGERLI
ROY MATTER
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