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HG-Zeitung 03/2025

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HGZ No 3

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 5. Februar 2025

Aspekte

Mitte Februar startet der Progresso-Lehrgang «Allrounder». Es hat noch Plätze.

«All You Can Sleep»: Marketing oder Zukunft?

Seite 10

Seite 13

Nächste Ausgabe am 12. Februar

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Sofia Heuri ist die zweite Schweizer Meisterin im Kaffeerösten. Jetzt bereitet sie sich intensiv auf die Weltmeisterschaft vor. Für sie ist Kaffee zu geniessen ein Privileg.

Wo Frauen das letzte Wort haben

«Housekeeper»: Wer gewinnt dieses Jahr den goldenen Staubwedel?

Seite 6

Seite 19

Seite 9

Espresso mit Beilage

Das Gasthaus Mayor in S-charl/GR liegt so abgelegen, dass es im Winter nur mit dem Pferdeschlitten oder zu Fuss erreichbar ist.

Z VG

ABSEITS DER HOTSPOTS Der Tourismus ist der zweitwichtigste Hilfe von Spendengeldern der Schwei- Touristenströme befindet, ist das Ak- Diese unterstützt seit 1943 Projekte Arbeitgeber im Berggebiet. Gemäss zer Berghilfe eingebaut hat, kann er tivhostel Hängematt von Florian und in ländlichen Regionen. Zehn Prozent Schweiz Tourismus hängt rund ein seinen Gästen mehr Komfort bieten. Nicole Knecht bei Elm/GL. Um das Ge- der Spendengelder werden in tourisViertel aller Arbeitsstellen vom Tou- Das Hotel Restaurant Tenne im Goms/ schäft anzukurbeln, haben sie im Haus tische Projekte investiert. 2025 widrismus ab. Neben populären Destinati- VS, geführt von Luzia und Fernando eine Boulderhalle mit Indoor-Kinder- met sich die Organisation dem Thema onen ist auch die Hotellerie in Randge- Michlig, hat sein Restaurant kom- spielplatz gebaut. «Das bereichert das «Übernachten in den Bergen – Mehrbieten bedeutend. Doch diese müssen plett umgebaut. Heute lockt es mit sei- Schlechtwetterangebot in der Region», wert für entlegene Regionen schaffen». viel investieren, um den Umsatz zu hal- nem modernen Auftritt und der mit so das Ehepaar. Diese drei Betriebe Dazu sammelt sie bis 15. Februar Spenten. Das zeigen drei Beispiele: Domi- 13 Gault-Millau-Punkten bewerteten stellten an der Medienkonferenz der den. «Letztes Jahr nahmen wir 27 Milnique Mayor vom Gasthof Mayor im Küche neue Gäste an. «Seit dem Umbau Schweizer Berghilfe in Zürich ihre Be- lionen Franken ein», so GeschäftsBergdorf S-charl richtet sich an Natur- verzeichnen wir im Gegensatz zu vor- triebe vor. Alle drei sind sich einig: führer Kurt Zgraggen. Kommt dieses liebhaber und Skitourengänger. Dank her einen steigenden Umsatz.» Ein «Der finanzielle Zustupf der Schweizer Mal ähnlich viel zusammen, profitiert einer neuen Holzheizung, die er mit dritter Betrieb, der sich abseits der Berghilfe war ein wichtiger Beitrag.» die Berghotellerie. R U T H M A R EN D I N G

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Shopping in Bern. Nach zwei Stunden gönnen mein Partner und ich uns eine Pause in einem netten Dachrestaurant. Ich nehme gegen den Durst ein Wasser. Er bestellt sich einen ­Espresso, nimmt einen kräftigen Schluck – und stutzt. Ein Blick ­in die Tasse bestätigt seine Vermutung: Ein Fremdkörper liegt drin. Ein kleines Stück Karton. Wir rufen den Restaurantleiter, der sich in unserer Nähe befindet. ­Als wir ihm das Stück Karton ­zeigen, wird er blass und entschuldigt sich sofort. «Das ist ­ein Stück der Kaffeeverpackung. Das hätte nicht in die Tasse ­fallen dürfen», gesteht er. Spontan offeriert er uns die beiden Getränke. Wir verabschieden uns ohne Groll und mit der ­B emerkung, dass das ja jedem passieren kann. Kaum erzähle ­ich dieses Erlebnis auf unserer Redaktion, erfahre ich eine zweite, ähnliche Anekdote. Dieses Mal in einem Badener Café. Beim Austrinken klebte am Tassenboden der Rest eines Zuckersäckchens. Natürlich zeigte man dies der Restaurantleiterin. Diese erschrak und gab spontan der ganzen Mitarbeitendencrew eine Schulung. Dabei wies sie eindringlich darauf hin, immer einen Blick in die Tasse zu werfen, bevor diese gefüllt wird. Beide Vorfälle zeigen, dass man mit Offenheit die Wogen glätten kann, bevor sie überschwappen. R U T H M A R EN D I N G

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