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HOELZLE.journal – Ausgabe 20

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HOELZLE.journal Ausgabe 20

Spezialcontainer für beschädigte E-Auto-Batterien Seite 4 Betrieb von LED-Arbeitsscheinwerfern auf älteren Einachsern – was dabei zu beachten ist Seite 8 Zusatzscheinwerfer – was bei Fahrzeugen erlaubt ist Seite 13 70 Jahre Hoelzle – Impressionen vom grossen Jubiläumsfest Seite 18


Ihr Kontakt vor Ort

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Rosengartenstrasse 11 CH-8608 Bubikon

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HOELZLE AG

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Ralph Bahrt

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078 781 96 69 r.bahrt@hoelzle.ch

Andreas Riedi

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076 412 86 86 a.riedi@hoelzle.ch

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Roman Brülhart

Markus Felder

079 419 60 81 r.bruelhart@hoelzle.ch

076 360 96 67 m.felder@hoelzle.ch

Hansueli Hui 079 419 60 82 h.hui@hoelzle.ch

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Godi Hanhart

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079 904 62 23 g.hanhart@hoelzle.ch

Meta Fauler

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079 365 02 04 m.fauler@hoelzle.ch

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Sven Baechtiger

079 470 22 72 s.baechtiger@hoelzle.ch

Rolf Esslinger

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079 359 11 51 r.esslinger@hoelzle.ch

Noe Lochmatter Verkaufsleiter

079 829 97 00 044 928 34 32 n.lochmatter@hoelzle.ch

Impressum HOELZLE AG Rosengartenstrasse 11 CH-8608 Bubikon © August 2022 HOELZLE AG

Telefon: Fax:

044 928 34 34 044 928 34 35

www.hoelzle.ch info@hoelzle.ch facebook.com/hoelzleag


Herzlich willkommen!

Liebe Leserin, lieber Leser Es freut mich, dass Sie die 20. Ausgabe des Journals in Händen halten. Nicht nur mit diesem Journal feiern wir ein Jubiläum, sondern auch mit dem ganzen Unternehmen: Anfangs Juli durften wir Ihnen, unseren Kunden, im Rahmen des 70-Jahre-Hoelzle-Jubiläumsfest Danke sagen und gemeinsam anstossen. Das Fest war geprägt von Alt und Neu: Verschiedenste Fahrzeuge aus dem Gründungsjahrzehnt, den 50er-Jahren, waren ausgestellt, und gleichzeitig konnte man den neuesten vollelektrischen LKW begutachten und Probe fahren. Am Ende des Journals finden Sie einige Impressionen von unserem Fest. Neue Technologien bringen oft auch neue Probleme mit sich. So stellt die Bergung von Unfallfahrzeugen mit Lithium-Ionen-Akkus eine grosse Herausforderung dar. Welche Lösungen dafür entwickelt wurden, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Neu bieten wir neben dem Vertrieb auch das in der Schweiz einzige Servicecenter für EcoFlow Produkte. Diese Powerstationen (batteriebetriebene Generatoren) haben den grossen Vorteil, dass sie leise sind und keine lokalen Abgase produzieren. Sie eignen sich deshalb auch bestens für Innenräume. Auf Seite 7 erfahren Sie, wie wir Garantieanträge fachmännisch prüfen und Reparaturen professionell durchführen. Wo Alt auf Neu trifft, können Konflikte entstehen. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch bei technischen Geräten. So können neue LED-Arbeitsscheinwerfer mit den Spannungsspitzen von alten Einachsern schlecht umgehen. Wie man diesen Konflikt löst, können Sie auf Seite 8 nachlesen. Die neue Norm zu 250/400-VAC-Installationen im Aussenbereich erhöht die Personensicherheit. Was sich mit der neuen Norm im Vergleich zur alten ändert und ab wann Produkte mit der alten Norm nicht mehr verkauft werden dürfen, erfahren Sie ab Seite 10. Neue Entwicklungen im Bereich der LED-Zusatzscheinwerfer ermöglichen eine fantastische Ausleuchtung in der Nacht. Damit nicht nur der Fahrer, sondern auch der Gesetzgeber und ein allfälliger Gegenverkehr Freude hat, gilt es bei der Auswahl und Montage von Zusatzfernlichtern einiges zu beachten. Ab Seite 13 beschreiben wir das genau. Neue Artikel von Hoelzle über Nacht zu erhalten, ist einfach: Man muss nur im Warenkorb bei der Lieferart «NSE» anklicken. Was mit diesem einfachen Klick alles ausgelöst wird, erfahren Sie auf Seite 16. Ob Sie selbst nun alt oder neu sind – dieses Journal ist für alle da! Ich wünsche viel Spass beim Lesen.

Ihr

Simon Baumann Geschäftsführer

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Spezialcontainer für beschädigte E-Auto-Batterien Marco Kärcher, Product Manager

Das Bild eines brennenden Autos auf der Strasse ist erschreckend – egal, ob es sich um einen treibstoff- oder batteriebetriebenen Wagen handelt. In beiden Fällen entstehen durch den Brand sowohl Flammen als auch extreme Hitze. Im Fall eines Elektrofahrzeugs kommen jedoch neue Gefahren und Herausforderungen für die Retter hinzu. Sei es bei einen Unfall, beim Überladen oder bei einen Defekt. Bei Problemen mit Lithiumbatterien sind neben der Feuerwehr weitere Spezialisten gefordert. Der Brand Die Löschmethoden sind in allen Fällen identisch. Der Fahrzeugbrand wird in erster Linie mit Wasser bekämpft. Der einzige, jedoch sehr relevante Unterschied beim Löschen von Elektrofahrzeugen: Grundsätzlich wird immer mit sauberem Wasser gelöscht. Bei Elektrofahrzeugen muss das Löschwasser aber zwingend sauber sein. Da verschmutztes Wasser besser leitet, würde dadurch das Gefahrenpotenzial zusätzlich

erhöht. Ist der Brand gelöscht, ist beim Elektrofahrzeug das Problem noch nicht gelöst. Im Inneren der Batterie herrschen weiterhin sehr hohe Temperaturen, was ein erneutes Entzünden jederzeit möglich macht. Die Batterie Als Energiespeicher für das Hochvoltsystem in Elektroautos werden vor allem Lithium-Ionen-, Lithium-Polymer- oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus verwendet. Die entsprechenden Hochvoltbatterien bestehen aus mehreren zusammengeschalteten Akkumulator-Zellen oder Zellenblöcken. Sie sind in der Regel in einem stabilen, nahezu wasserdichten Gehäuse im Fahrzeugunterboden verbaut. Werden diese Zellen überladen oder hohen Temperaturen ausgesetzt, bricht die Schichtstruktur der eingesetzten Metalloxide zusammen – es kommt zu einem sogenannten «Thermischen Durchgehen». Bei diesem Vorgang werden hohe Energiemengen freigesetzt, die elementaren Sauerstoff bilden. Der Stromfluss wird dadurch zu hoch, und der Separator

Separator Al

Cu Li⁺

Li⁺

Li⁺

Kohlenstoff (Graphit) Metall Lithium Sauerstoff nicht-wässrige Elektrolytlösung Ladevorgang Entladevorgang

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kann nicht mehr trennen. Die hohe Wärme führt zu einer Verdampfung der Elektrolytflüssigkeit, wodurch leicht brennbare Gase entstehen. Entzündet sich dieses Gas, brennt die Lithium-Ionen-Zelle. Dieser Vorgang ist ein sich selbst verstärkender Prozess und nur schwer zu stoppen. Während des Brandes kann sich das Feuer innerhalb der Batterie von Zelle zu Zelle ausbreiten. Bei einer Elektro-Fahrzeugbatterie mit ca. 7’000 Zellen kann diese Kettenreaktion zu einem langandauernden und gefährlichen Vorgang werden. Nach dem Brand und der Bergung Wenn der Brand vorerst gelöscht ist, kommen speziell entwickelte Container zum Einsatz. Einige Abschleppunternehmen haben sich bereits mit solchen Containern für die Bergung von Elektrofahrzeugen ausgerüstet oder sich einer entsprechend ausgerüsteten Bergungsvereinigung angeschlossen. Die Autohilfe Ostschweiz AG verfügt über zwei dieser Container. Daniel Eugster, der Leiter Werkstatt, gab dem HoelzleJournal einen Einblick in die Bergung von Elektrofahrzeugen und benannte die wichtigsten Herausforderungen: «Wichtig und immer als Erstes zu prüfen, ist, ob die Batterie ohne Strom und nicht mehr zu heiss ist. Dort liegen die grössten Risiken für die Berger. Dann ist die richtige Ausrüstung entscheidend für die Sicherheit: Hochvolthandschuhe, Gesichtsschutz, Spannungsmesser und Wärmebildkamera – aber am wichtigsten ist die nötige Ausbildung und Erfahrung. Nur so kann ein Fahrzeug ‹sicher› geborgen und abtransportiert werden.» Doch nach der Bergung endet der Einsatz für das Team von Daniel Eugster nicht. Zum Einsatz gehört auch die Sicher-

stellung des Fahrzeugs im Container und die Beobachtung des Wracks. «Wir mussten gerade letzten Montag ein Elektroauto mit dem Container bergen. Der Brand wurde noch vor Ort gelöscht. Wir stellten den Container dann auf unserem Aussenplatz ab. Am Donnerstag entzündete sich der Akku aber nochmals von selbst. Gelöscht ist nicht gelöscht.» Die Sicht der Versicherung Wenn ein Fahrzeug in einen solchen Container gebracht wird, zählt dieser Aufwand zur Bergung des Fahrzeugs und wird in der Regel von der Versicherung gedeckt. Meistens ist das Fahrzeug in solchen Fällen als Totalschaden zu betrachten. Nach der Festlegung eines Totalschadens ist das Fahrzeug Eigentum der Versicherung. Häufig werden die Wracks dann über sogenannte Unfallfahrzeug-Börsen veräussert. Einige Fahrzeughersteller wollen nach solchen Vorfällen die Batterien zur Ursachenforschung oder auch zum Refurbishing an ihr Werk zurückgesendet bekommen. Für diesen Versand werden spezielle Behältnisse verwendet. Mit der Entwicklung der Elektromobilität haben sich auch Rettung und Bergung weiterentwickelt. Auch wenn viele Punkte noch nicht abschliessend geklärt sind, beispielsweise was nach der Bergung mit dem Löschwasser oder dem Akku geschieht, wurde bereits sehr viel in den Aufbau dieser neuen Bergungsart investiert. Mit der Institution «Bergungstechnische Vereinigung» steht zudem eine Vermittlerin von Know-how und Material zur Verfügung. Sie trägt auch zu einem einheitlichen Vorgehen sowie zu einem wichtigen Wissensaustausch bei. ®

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Die Container

Die Ausstattung dieser Bergungscontainer können je nach Hersteller und Bedürfnissen variieren. Eine Funktion haben aber alle gemeinsam: das Fluten des Containers. Durch dieses Fluten mit sauberem Wasser kann die Batterie permanent gekühlt werden. So funktioniert der «Quarantäne-Container»: Im folgenden Szenario wird eine Möglichkeit der Bergung sowie der vollautomatischen Überwachung beschrieben. Je nach Containertyp kann dieser Prozess vom beschriebenen abweichen. 1.

Das beschädigte Fahrzeug wird in den Container gestellt bzw. im Brandfall (nach den Vorlöscharbeiten) per Seilwinde oder Rampe in den Container geschleppt, geschoben oder gehoben.

2.

Der Innenbereich des Containers kann anschliessend je nach Ausstattung des Containers automatisch (24/7) auf Feuerund Rauchentwicklung überwacht werden.

3. Bilden sich Flammen oder Rauch, kann der Container optional ein Warnsignal abgeben (z. B. an eine Brandmeldezentrale oder mithilfe einer SIM-Karte). 4. Die Flutung des Containers kann eingeleitet werden. Das Ziel der Flutung ist es, die Batterie des Wagens unter Wasser zu setzten und zu kühlen, bis die Gefahr einer Selbstentzündung vorbei ist. Fluthöhe: zwischen 0.2 bis 1 Meter.

Quelle: EmiControls®

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EcoFlow-Servicestelle Schweiz

Defekt heisst nicht kaputt – der Trend zur Nachhaltigkeit fand in den letzten Jahren einen positiven Aufschwung. Gegenstände werden so weit wie möglich repariert statt entsorgt. Bei Lithiumbatterien gibt es leider zusätzliche Hürden. Deren Transport ins Ausland ist aufgrund der hohen Sicherheitsstandards oft schwierig und kostspielig. Die gute Nachricht: EcoFlow-Produkte können neu in der Schweiz repariert werden. Und zwar direkt bei Hoelzle. Seit März 2022 gibt es diese Servicestelle, was den Versand defekter EcoFlow-Produkte ins Ausland überflüssig macht. Die Wahl für die Servicestelle fiel auf Hoelzle und erweitert die enge Zusammenarbeit mit EcoFlow. «Nicht nur der Versand war uns ein Dorn im Auge. Wenn ein Produkt mit Lithiumbatterien ausserhalb der Garantie einen Schaden erlitt, konnten wir bisher kaum etwas für unsere Kunden tun. Nun bauen wir

dazu das nötige Know-how und den entsprechenden Arbeitsplatz auf. So können wir Retouren selbstständig überprüfen und bestenfalls reparieren.» So fasst Samuel Knöpfli die entscheidenden Vorteile der Servicestelle zusammen. Theo Vignuda ist für die Servicestelle verantwortlich und war bei den Schulungen mit EcoFlow dabei. Ebenso Camillo Villa, für den das Handling von Lithiumbatterien kein Neuland ist. Camillo arbeitete jahrelang im RC-Bereich. Seine Erfahrungen bei Reparaturen von ferngesteuerten Autos und Modelleisenbahnen kann er direkt in seine Tätigkeit in der Servicestelle einfliessen lassen. Der Aufbau des neuen Arbeitsplatzes ist bereits abgeschlossen. Neben Tischen und Werkzeugen waren auch elektrische Installationen sowie Brandschutzvorkehrungen nötig. Nun werden die ersten Geräte inspiziert und repariert, um sie schnellstmöglich wieder funktionstüchtig an die Kunden zurücksenden zu können. ®

EcoFlow-Servicestelle Schweiz

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Betrieb von LED-Arbeitsscheinwerfern auf älteren Einachsern – was dabei zu beachten ist Enzo Razzano, Product Manager

Einachsschlepper – in der Umgangssprache werden sie «Einachser» genannt – sind vor allem in der Landwirtschaft praktische und vielseitige Arbeitsgeräte. Mit ihren kompakten Abmessungen sowie der ausgesprochenen Wendigkeit sind sie ideal für Arbeiten wie Fräsen, Pflügen, Mähen usw. auf kleinen Flächen und an unwegsamen Stellen. Im Winter sind sie – als Schneefräse eingesetzt – unverzichtbar, wenn es darum geht, Gehwege und Garageneinfahrten schnell von den Schneemassen zu befreien. Manch einer fährt sogar Rennen damit. Da Einachsschlepper als einfache und günstige Geräte konzipiert sind, fehlt insbesondere bei älteren Geräten die Beleuchtung komplett oder genügt für bestimmte Arbeiten nicht. Die Nachrüstung mit einem LED-Arbeitsscheinwerfer bietet sich als einfache und effiziente Lösung an. Doch ganz so einfach ist das Nachrüsten nicht. Worauf ist zu achten?

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Problematik und Lösung Wechselstrom/Gleichstrom LED-Arbeitsscheinwerfer im Fahrzeugbereich werden immer mit Gleichstrom betrieben. Damit der von der Lichtspule produzierte Wechselstrom genutzt werden kann, muss er zuerst mithilfe eines Gleichrichters in Gleichstrom umgewandelt werden. Bei moderneren Motoren, die über einen Anlasser und eine Batterie verfügen, ist dieser Gleichrichter bereits vorhanden, um die Batterie laden zu können. Der LED-Arbeitsscheinwerfer kann dann direkt an die Batterie angeschlossen werden. Alte Motoren, hier seien vor allem die viel verbreiteten MAG-Motoren erwähnt, verfügen jedoch oft nur über eine einfache Magnetzündung mit einer ungeregelten Lichtspule. Würde man hier einen LED-Arbeitsscheinwerfer direkt anschliessen, würde dieser wegen des Wechselstroms flackern. Denn bei einer Glühbirne kann der Strom in beide Richtungen fliessen, bei der Leuchtdiode jedoch nur in einer. Ausserdem führt die Trägheit des Glühwendels in der Glühbirne dazu,


dass das Flackern kaum erkennbar ist. Dieses Problem kann durch die Nachrüstung eines Gleichrichters, z. B. eines Brückengleichrichters (Artikel NTE5322), gelöst werden. Problematik und Lösung der Spannungs- und Stromspitzen Ein weiteres Problem bei ungeregelten Lichtspulen (auch Dynamo genannt) ergibt sich durch die entstehenden Spannungs- und Stromspitzen. Die «Töfflibuben und -meitli» unter den Lesern mögen sich noch erinnern: Nach dem Frisieren des Mofas gingen sämtliche Glühbirnen kaputt und mussten durch solche mit höherer Wattzahl oder höherer Spannung ersetzt werden. Denn mit den steigenden Motordrehzahlen steigen auch Spannung und Strom an. Bei alten MAG-Motoren, die über eine Beleuchtung verfügten, reichten die beiden 21-W-Glühbirnen aus, um den Spannungsbereich auf ca. 12 V zu halten. Bei den LED-Arbeitsscheinwerfern hingegen, die üblicherweise in einem Spannungsbereich von ca. 10 bis 30 V funktionieren, jedoch eine tiefere Wattleistung haben, können die vom Motor erreichten Spannungswerte zu einem Ausfall führen. Ausserdem kann die Leerlaufspannung bei einem ausgeschalteten Verbraucher bereits so hoch sein, dass der LED-Arbeitsscheinwerfer beim Einschalten beschädigt wird. Die Lösung dieses Problems ist der Einsatz von Scheinwerfern mit einem sehr hohen Spannungsbereich, z. B. bis 70 oder gar 100 V, und einem Verbrauch von ca. 30 W oder höher.

Brückengleichrichter Art. NTE5322

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Spannungsregler einzusetzen, der die Spannung auf 12 V begrenzt, z. B. den Artikel GPB12V, sofern der Dynamo (die Magnetspule) nicht mehr als 100 W produziert. ®

Art. GPB12V

Art. ABL500LED2000, Spannungsbereich: 11–100 V

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Neue Vorschriften für die 250/440-VAC-Installationen im Aussenbereich Louis Kasper, Product Manager

Wenn es im Automobilbereich um Strom geht, wird gerne von Schwachstrom gesprochen, handelt es sich doch bei den meisten Anwendungen um Spannungen im Bereich von 12–32 VDC (Gleichstrom). Bei Staplern und anderen elektrisch betriebenen Maschinen werden aber auch Systeme mit bis zu 72 VDC eingesetzt. Geht es aber um Wechselstrom im Werkstatt- oder Baustellenbereich, spricht man umgangssprachlich oft von Starkstrom, da Spannungen ab 230 VAC lebensgefährlich sein können und Installationen nur von Fachbetrieben durchgeführt werden dürfen. Tatsächlich ist es aber so, dass der Starkstrombereich erst bei 1’000 Volt beginnt und als Hochspannung bezeichnet wird. Darunter spricht man von Niederspannung.

adapter. Das schweizerische System wird in der neuen Norm nun erstmals mit Steckern und Steckdosen der Schutzart IP55 erweitert. Warum wurde eine neue Norm erstellt? Unter Einhaltung der alten Norm SN SEV 1011 konnte die Sicherheit im Aussenbereich nicht vollständig gewährleistet werden. Die Ursache dafür lag vor allem in fehlenden Vorgaben für die verwendeten Komponenten. Beispielsweise kann die wichtige Schutzart IP55 bei herkömmlichen Steckdosen nur dann erreicht werden, wenn der Klappdeckel einer Steckdose oder einer Kupplung geschlossen ist. Sobald Geräte eingesteckt sind, können jedoch jederzeit geringe Mengen an Wasser in die Verbindung eindringen. Dadurch entstehen Gefahren für Anwender und Anwesende.

Am 1. März 2019 wurde die alte Norm SN SEV 1011 durch die neue Norm SN 441011 «Stecker und Steckdosen für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke» abgelöst. Gemäss den darin definierten Übergangsfristen dürfen seit dem 1. März 2022 nur noch Produkte hergestellt oder importiert werden, die der neuen Norm entsprechen. Höchste Zeit also, die notwendigen Umstellungen vorzunehmen. Was beinhaltet die neue Norm? Die Schweizer Norm SN 441011 definiert die Anforderungen an Stecker und Steckdosen für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke. Dazu gehören Mehrfach- und Zwischenadapter, Verlängerungskabel, Steckdosenleisten sowie Reise- und Fix-

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Quelle: Steffen AG – steffen.ch

Da Hoelzle auch Komponenten für den Bereich bis 440 VAC (umgangssprachlich 380 V) anbietet, wird dieser Bericht über eine bereits eingeführte neue SEV-Norm und die Möglichkeit zur Umrüstung informieren.


Welcher Schutz ist gewährleistet?

Neue Produktnorm für Steckdosen

Dieses System bietet herstellerübergreifend den Schutz nach IP55 und ist sowohl staub- (IP5X) als auch strahlwassergeschützt (IPX5). Durch die besondere Bauart des Steckers ist der Schutz bei Steckdosen sowohl im eingesteckten als auch im ausgesteckten Zustand sichergestellt (Deckel geschlossen).

In der Schweiz steht seit der Ausgabe der Normenserie SN 441011:2019 ein Nassstecksystem für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke zur Verfügung, das die hohe Schutzart IP55 auch im Betrieb, also im eingesteckten Zustand, erreicht.

Strahlwassergeschützt Staubgeschützt International Protection

Wo müssen IP55 Stecker eingesetzt werden? Es müssen alle Geräte mit IP55 Stecker ausgerüstet werden, die ihren Einsatzort mehrheitlich dort haben, wo ein IP-Schutz höher als IP20 gefordert wird. Das betrifft vor allem Geräte auf Baustellen, in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben und generell Geräte für den Ausseneinsatz. Aber auch fest installierte Steckdosen, z. B. an ungeschützten Fassaden oder in Feuchträumen, müssen den Schutzgrad IP55 erfüllen. Ebenfalls davon betroffen sind Steckdosen an Baustromverteilern und ähnlichen Produkten.

NAP- und NUP-Steckdosen (NassAufPutz und NassUnterPutz) sowie Gussprodukte nach der alten Norm SEV 1011:2009 erreichen die deklarierte Schutzart IP55 bzw. IP54 nur mit geschlossenem Klappdeckel. Solche Produkte dürfen neu nur noch mit IP21 bezeichnet werden. (Quelle: Electrosuisse)

Kupplung Art. 141/IP55

Stecker Art. 146/IP55

Quelle: Steffen AG – steffen.ch

IP55

Quelle: Steffen AG – steffen.ch

Somit kann auch bei eingesteckten Geräten ein Höchstmass an elektrischer Sicherheit gewährleistet werden. Gleichzeitig kann auch auf die Bedürfnisse der Verwender eingegangen werden. Ein nicht ausreichender Schutz gegen Staub und Strahlwasser bedeutet nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko, sondern birgt auch die Gefahr, dass die in die entsprechende Steckdose oder jeweilige Kupplung eingesteckten Geräte Schaden nehmen können. An dieser Stelle ist das Risiko für einen Wasserschaden besonders hoch. Insbesondere auf Baustellen und allgemein bei der Arbeit im Aussenbereich kann dadurch schnell ein teurer Schaden entstehen, da die verwendeten Geräte häufig sehr kostspielig in der Anschaffung sind.

Die SN 441011 legt fest, dass die ausgewiesene IP-Schutzart bei einem Nassstecksystem sowohl im Ruhezustand als auch im Betrieb gewährleistet sein muss.

Eine fest installierte Steckdose (z. B. NUP Typ 13 an der Haus- oder Werkstattfassade) muss repariert oder ersetzt werden. Was gilt hier? Falls am Einbauort eine Schutzart höher als IP21 notwendig ist, kann während der Übergangsfrist (1. März 2022 bis 31. Dezember 2024) eine herkömmliche NAP/NUP-Steckdose verwendet werden. Ab dem 1. Januar 2025 verlangt die NIN 2025 eine IP55-Steckdose, wenn der Einbauort eine Schutzart höher als IP21 (Umgebung > AD2) erfordert und die Steckdose von ihren Anschlüssen getrennt werden muss. Können bestehende Geräte und Stecker umgerüstet werden? Ja. Bestehende Einbaudosen von Kabelrollen oder Baustromverteilern können meistens durch ein einfaches Austauschen und Ersetzen der alten IP44-Dose durch eine neue IP55-Einbaudose umgerüstet werden.

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Zeitplan der Umstellung

Gibt es im Aussenbereich Ausnahmen?

Phase 1 28. Februar 2022

Herstellung und Import von Erzeugnissen und von Geräten mit Steckern und Steckdosen nach der bisherigen Norm SN SEV 1011 sind noch bis zum 28. Februar 2022 möglich.

Ja. Geräte, welche nur temporär im Aussenbereich eingesetzt werden, müssen nicht umgerüstet werden. Dazu gehören beispielsweise Gartenkabelrollen, Anschlusskabel von Rasenmähern oder anderen Gartengeräten, die nur für kurze Zeit draussen zum Einsatz kommen. Auch Kabel, welche für einen Grillabend mit einem Elektrogrill genutzt werden, müssen nicht zwingend mit dem neuen IP55-Stecksystem ausgerüstet sein. Können die üblichen IP20/21-Stecker in die neuen IP55Steckdosen eingesteckt werden? Ja, die IP20/21-Stecker sind kompatibel. Ein Raclette-Grill oder eine Stehlampe kann also auf dem Sitzplatz oder dem Balkon auch an einer neuen IP55-Steckdose betrieben werden. Das gilt auch umgekehrt, denn IP55-Stecker sind auch in IP20/21-Steckdosen in Innenräumen steckbar.

Phase 2 1. März 2022

Ab 1. März 2022 muss die neue Norm SN 441011 angewendet werden.

Können alte IP44-Stecker an neuen IP55-Steckdosen eingesetzt werden? Davon ist abzuraten, da die IP44-Stecker, also die bekannten Gummistecker, nur bedingt oder gar nicht in die neuen IP55-Steckdosen passen. Auf keinen Fall darf mit Druck oder Gewalt eingesteckt werden. Können künftig Adapter verwendet werden?

31. Dezember 2024

Phase 3

Nein, es besteht ein Adapterverbot von IP44- zu IP55-Produkten.

Erzeugnisse und Geräte mit Steckern und Steckdosen nach der bisherigen Norm SN SEV 1011 müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2024 aus dem Verkauf und den Verkaufsflächen genommen sein.

Hoelzle hat bereits auf die neue Norm reagiert und entsprechende Produkte im Sortiment, das überdies laufend erweitert wird. Bei Fragen zu diesem Thema oder anderen elektrischen Anliegen freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits. ® (Textquellen: Max Hauri AG | Steffen AG)

Schluss mit IP44 1. Januar 2025

Quelle: https://ip55.ch

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Ab 1. Januar 2025 dürfen nur noch Erzeugnisse und Geräte mit Steckern und Steckdosen nach der neuen Norm SN 441011 abgegeben, installiert oder montiert werden.

Kabelrolle mit IP55 Art. KR230/30PUR/IP55


Zusatzscheinwerfer – was bei Fahrzeugen erlaubt ist Theo Vignuda, Product Manager

Die Montage von Zusatzscheinwerfern (Nebel- und Fernscheinwerfer) an Autos und Lastwagen ist sehr beliebt. Vor allem bei Fahrzeugen, die oft nachts auf unbeleuchteten Strassen unterwegs sind. Zusatzscheinwerfer erhellen Strassen sowie Gelände und helfen dem Fahrer in der Nacht, ohne Anstrengung eine gute und weite Sicht zu haben. Doch was ist bei der Montage und beim Einsatz im Speziellen bei zusätzlichen Fernscheinwerfern eigentlich erlaubt? Der folgende Blick ins Gesetzbuch bringt Licht ins Dunkel. Zusatzscheinwerfer müssen von einer europäischen Zulassungsstelle geprüft sein. Dass eine solche Prüfung erfolgreich durchgeführt wurde, zeigt sich dem Kunden am E-Prüfzeichen inklusive des dazugehörigem Codes auf dem Scheinwerfer. Näheres dazu entnehmen Sie dem Journalbericht «ECE-Kennzeichnungen von Leuchten und Scheinwerfern», auf der Hoelzle-Website unter der Wissens-Rubrik «Gesetzliche Vorschriften». Für diese geprüften Leuchten besteht keine Eintragungspflicht; sie können also bedenkenlos installiert werden.

Zusatzscheinwerfer bei PWs und LKWs müssen immer paarweise montiert werden. Sie müssen dieselbe Form aufweisen sowie über die gleichen technischen Eigenschaften verfügen. Balken-Zusatzfernscheinwerfer gelten als Paar, wenn alle Zulassungsbezeichnungen inklusive des Referenzwertes doppelt auf dem Scheinwerfer zu finden sind. Bei Motorrädern ist nur ein Zusatzfernscheinwerfer (aber zwei Nebelscheinwerfer) erlaubt, wenn das Motorrad im Originalzustand nur über einen Scheinwerfer verfügt. Das bedeutet, dass ein Motorrad maximal zwei Abblend-, zwei Fern- und zwei Nebelscheinwerfer haben darf. Umgebaute Fahrzeuge müssen der «Verordnung über technische Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS)» entsprechen. Sie fallen unter die Artikel 109 und 110. Erlaubte bzw. geprüfte Beleuchtungseinheiten dürfen montiert werden. Leuchten, die dabei ersetzt werden, oder nichtzulässige oder nicht funktionierende Scheinwerfer müssen in jedem Fall entfernt werden. Wenn die Lichter nicht entfernt werden können, müssen die betroffenen Lichter soweit technisch angepasst werden, dass sie weder durch das Einsetzen

Beispiel Scheinwerferbeschriftung und Referenzwert 01

Genehmigungscode (01 Erste Fassung, 02 = Erste Änderung, also zweite Fassung)

HCR

Asymmetrisches Abblend- und Fernlicht / Glühlampe oder LED

12.5

Referenzwert

E8

Prüfung nach UNECE 8 = Tschechische Republik. Prüfnummer 9966 (E8-9966)

E-Prüfzeichen inklusive dazugehörigem Code

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neuer Leuchtmittel noch durch das Verbinden von Kabeln wieder in Betrieb genommen werden können. Fakultative Lichter1, die ausser Funktion genommen werden, müssen nicht demontiert werden, wenn sie fest mit der Karosserie verbunden sind. Sollten durch das Belassen der Leuchten jedoch Missverständnisse entstehen können, müssen sie unkenntlich gemacht werden. Das ist beispielsweise durch Lackieren möglich. Beim Ersetzen der Leuchten sind folgende Kriterien zu beachten: Gasentladungslampen, z. B. Xenon ECE-R 98 geprüft Kennzeichnung DC, DR, DC/R Automatische Leuchtweitenregelung Reinigungsanlage Nachweis APS

• • • • •

Lichter mit den folgenden Eigenschaften können verdoppelt werden: • Die Summe der Projektionsfläche in der Hauptstrahlrichtung macht 60 Prozent des Inhaltes aus. • Zusammen erfüllen sie die Anforderungen an ein Licht. Bei Fahrzeugen mit Zulassung ab 1. April 2010 • Die Lichter müssen mit «D» gekennzeichnet sein • und folgende Eigenschaften haben:

e b

Gilt als ein einziges Licht, wenn e ≤ 1.33 x b

Quelle: https://asa.ch/wp-content/uploads/online-bibliothek/ richtlinien/RL-2a/index.html

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Bei der Berechnung der Fernlichtstärke für Autos und Lastwagen schreibt das Schweizer Gesetz maximal 480 Lux vor. Dieser Wert ist jedoch nur schwer überprüfbar, da er nur in der ECE-Prüfung des Scheinwerfers ersichtlich wird. Daher wird vielfach in den Strassenverkehrsämter, auch auf Rat des METAS, der EU-Referenzwert überprüft. Was ist dieser Referenzwert? Jedes Fernlicht wird mit einem Referenzwert gekennzeichnet. Die Referenzzahlen betragen: 7.5 / 10 / 12.5 / 17.5 / 20 / 25 / 27.5 / 30 / 37.5 / 40 / 45 / 50 Die Summe aller Referenzzahlen, die auf den Fernlichtern stehen, darf 100 nicht übersteigen.

Referenzwert des PKW-Fernlichts in den Originalscheinwerfern

d

Gilt als ein einziges Licht, wenn c ≤ 0.617 x d

•

Bei Autos dürfen nur zwei zusätzliche Fernlichter montiert werden. Die Anbringungshöhe der Zusatzfernscheinwerfer ist nur nach oben begrenzt. Die Höhe darf max. 400 cm bis zum oberen Rand der Leuchtfläche des ZFSW betragen. Nachträglich eingebaute Zierbeleuchtungen auf dem Dach sind nicht erlaubt.

Beispiel:

c

b

Motorräder dürfen maximal zwei Fernlichter haben. Ein Zusatzfernlicht ist ausschliesslich dann erlaubt, wenn das Motorrad nur ein Fernlicht hat. Die maximale Beleuchtungsstärke bei Motorrädern beträgt 240 Lux.

LKWs ab 12 Tonnen (Fahrzeugklasse N3) dürfen sechs Fernlichter haben, nur maximal vier dürfen gemeinsam leuchten. Die Höhe der Zusatzscheinwerfer ist nicht begrenzt. Die Maximalhöhe des Fahrzeugs darf aber nicht überstiegen werden.

LED-Beleuchtungseinheiten: • ECE-R112 geprüft • Kennzeichnung HC, HR, HC/R • Leistung ≤ 25 W bzw. 2’000 lm  keine Meldepflicht • Leistung > 25 W bzw. 2’000 lm  Nachweis ASPSP, Automatische Leuchtweitenregelung und Reinigungsanlage

d

Zusatzfernlichter müssen mit HR, DR oder SR bezeichnet sein. (HR=Fernlicht mit Glühlampe oder LED, DR= Fernlicht mit Gasentladungslampe, SR= Fernlicht)

Bei ungleichgrossen Flächen gelten die Koeffizienten nicht. Das Flächenverhältnis muss im Einzelfall berechnet werden.

Referenzwert Zusatzfernlicht Berechnung

17.5 30 (2 x 17.5) + (2 x 30) = 95

 Installation i.O.! Das Installieren von Zusatzscheinwerfern ist sicherlich eine Herausforderung. Wenn man sich aber an die Vorschriften hält, klappt es auch mit der nächsten Fahrzeugkontrolle. ® 1 VTS Art 110 fakultative Lichter: Erlaubt sind folgende zusätzliche Einrichtungen: Vorne: zwei Fernlichter, zwei Nebellichter, zwei Tagfahrlichter an Fahrzeugen, für die keine solchen vorgeschrieben sind. Zwei Abbiegescheinwerfer, zwei Markierlichter und zwei nicht dreieckige Rückstrahler. Sind vier einklappbare Fernlichter vorhanden: zwei zusätzliche Fern- oder Abblendlichter ausschliesslich für Lichthupesignale.


Was ist erlaubt – was nicht?

✔

✘

Unzulässig: Nur zwei zusätzliche Fernlichter sind erlaubt, und nur paarweise.

Zulässige Installation: zwei symmetrisch angebrachte Zusatzscheinwerfer, in linearer Höhe zu den Originalscheinwerfern.

✔

✔

✘

Sechs Fernlichter (inkl. Originalscheinwerfer), auch auf dem Dach möglich. Maximal dürfen vier Lichter gemeinsam leuchten.

✔

Bezeichnungen müssen zweimal auf dem Balken sein.

Ausserdem: Nachträglich montierte Zierbeleuchtungen sind nur zulässig, wenn sie in der EG-Genehmigung des Fahrzeugs nach ECE-R48 als solches aufgeführt sind. Umgebaute Fahrzeuge fallen unter die Bestimmungen des VTS. Die erwähnte Regelung kann nicht geltend gemacht werden.

Quellen: VTS – Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge Art 109 + 110 https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/4425_4425_4425/ de#part_3/tit_1/chap_10 https://asa.ch/wp-content/uploads/online-bibliothek/richtlinien/RL2a/index.html

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Nachtexpress – ein Blick hinter die Kulissen unseres NSE-Services Simon Baumann, Geschäftsführer

Seit geraumer Zeit bietet Hoelzle den Nachtlieferdienst per NSE (Night Star Express) an. Der Hauptvorteil dieser Dienstleistung liegt in der Planbarkeit: Die benötigten Reparaturteile sind bereits bei Arbeitsbeginn am frühen Morgen geliefert. Diese Lieferoption wird im Hoelzle-Webshop mit einem Klick aktiviert. Für einen Aufpreis von CHF 14.50 wird die Sendung von Night Star Express noch über Nacht verarbeitet und an die Wunschadresse ausgeliefert. So einfach diese Dienstleistung ausgewählt werden kann, so herausfordernd ist deren Umsetzung.

Bestellung wird bei Hoelzle kontrolliert, gerüstet und bei NSE angemeldet. Um 17.30 Uhr wird das entsprechend etikettierte Paket von NSE abgeholt – die Reise beginnt. Um 19.45 Uhr trifft das Paket im NSE-Versandzentrum im solothurnischen Wolfwil ein. Auf der Versandetikette ist die Ausliefertour bereits notiert, und entsprechend wird das Paket sortiert. Die Fahrer beladen nun ihre Fahrzeuge. Dabei werden auch alle Etiketten gescannt. Ab 23 Uhr begeben sich die Fahrer auf ihre Routen – mit dem Ziel, noch vor 7 Uhr alle Pakete bei den ca. 40 Kunden ihrer Tour am richtigen Ort deponiert zu haben. Die leeren Strassen in der Nacht und eine optimierte Routenvorgabe helfen den Fahrern, dieses Ziel zu erreichen. So wird auch dieses Paket um 4.51 Uhr in Crissier ausgeliefert, und der Kunde kann die Artikel gleich zum Arbeitsbeginn ins Fahrzeug einbauen.

Eine Reise quer durch die Schweiz – ein konkretes Beispiel Ein Kunde in Crissier im Kanton Waadt bestellt zwei Blinkgeber und wählt den «Nachtlieferdienst per NSE» aus. Die

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Eine Reise quer durch die Schweiz

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Night Star Express – wo Logistik auf IT trifft Tagtäglich liefert NSE 6’000 bis 8’000 Pakete mit einem durchschnittlichen Gesamtgewicht von ca. 45 Tonnen an Werkstätten in der ganzen Schweiz aus. Auf das B2C-Geschäft (Lieferungen an Endkunden) wird bewusst verzichtet, um die Auslieferqualität auch während des Weihnachtsgeschäfts sicherstellen zu können. Dank dem klaren Fokus auf die Fahrzeugbranche kann NSE pro Kunde gleich mehrere Pakete von verschiedenen Werkstattzulieferern abliefern. Neben diesem Synergieeffekt hilft eine Topsoftware, die eigens entwickelt wurde, um den Überblick zu behalten. Vom automatischen Datenaustausch bei der Versandanmeldung über die Tourenzuordnung und Routenplanung bis hin zu den GPS-getrackten Scannern der Fahrer ist der komplette Warenfluss und die Qualitätskontrolle in der Software abgebildet. NSE-Fahrer – die willkommenen «Einbrecher» Nicht jeder Fahrer ist für den herausfordernden Beruf des NSE-Kuriers geeignet. Zusätzlich zur ständigen Nachtarbeit gilt es noch einige weitere Vorgaben zu erfüllen. Da die meisten Menschen zu den NSE-Arbeitszeiten schlafen, müssen die Fahrer nicht nur speditiv und präzise, sondern auch leise und diskret arbeiten. Darauf werden die Fahrer auch geschult. Wo eine Depotplatzvereinbarung vorliegt, gilt es Türen leise zu öffnen und zu schliessen sowie allfällige Alarmanlagen aus- und wieder einzuschalten. Nicht selten wurde schon von verunsicherten Passanten die Polizei gerufen, da die NSE-Fahrer für Einbrecher gehalten wurden. In einem Fall wurde einer der Kuriere gar von einem erschrockenen Landwirt zur Rede gestellt – und dies mit vorgehaltener Schrotflinte. Zwei Anbieter – eine hohe Versorgungssicherheit «Heute bestellt, Morgen geliefert» ist das wichtigste Versprechen, das Hoelzle gibt. Dank der Zusammenarbeit mit zwei

Beispiel einer Tour Logistikdienstleistungspartnern (Post und NSE) können wir dieses Versprechen auch beim Komplettausfall eines Anbieters einhalten. Nachtlieferdienst – eine Dienstleistung, die sich lohnt Neben der erwähnten Planbarkeit hat auch die Schnelligkeit des Nachtlieferdiensts NSE bereits 25 Prozent der Hoelzle-Kundschaft überzeugt. Viele schätzen auch die Effizienz und die Diebstahlsicherheit. Dank der sehr empfehlenswerten Depotplatzvereinbarung wird mit der Entgegennahme der Pakete kein Arbeitsaufwand generiert, und wenn ein Schlüssel übergeben wird, werden die Pakete im Gebäude sicher deponiert. Haben Sie noch nie per Nachtlieferdienst bestellt? Probieren Sie es bei der nächsten Bestellung aus. Jetzt wissen Sie, was mit diesem einfachen «Klick» alles in Bewegung gesetzt wird – und worin die Vorteile für Sie liegen. ®

Registrieren einer Depotplatzvereinbarung

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t s e b THe Impressionen

Bubikon 9. Juli 2022

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uns bei allen Wir möchten und Besuchern Besucherinnen n bedanken, diese h ic l z r e h z n a g en Tag mit uns unvergesslich aben. verbr acht zu h Roll! Let’s Rock ’n’

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