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HOELZLE Journal – Ausgabe 32

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Ausgabe 32

Das Magazin für Fahrzeugelektronik und -elektrik

Steuerungen in der Landtechnik

Nachrüsten statt ersetzen: drei Beispiele aus der Praxis / 4

BB-CAN im Nutzfahrzeug

So sprechen Aufbau und Fahrzeug digital miteinander / 8

Wärmebildkamera Dual-Spectrum Zuverlässige Sicht bei jeder Witterung / 12

75 Jahre Hoelzle – ein Rückblick

Rund 600 Gäste feierten mit uns am 4. Juli in Bubikon / 16


Noe Lochmatter Verkaufsleiter

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IMPRESSUM HOELZLE AG Rosengartenstrasse 11 CH-8608 Bubikon © September 2026 HOELZLE AG

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HERZLICH WILLKOMMEN!

Liebe Leserinnen und Leser Was für ein Tag! Am 4. Juli haben rund 600 Kundinnen und Kunden mit uns in Bubikon 75 Jahre Hoelzle gefeiert – zwischen Mars-Rover, Solarrennwagen und Foodtrucks. Den Rückblick in Bildern finden Sie ab Seite 16. Gefeiert haben wir die Vergangenheit. Diese Ausgabe schaut nach vorn – und in Ihre Werkstatt. Dort hören wir eine Frage immer wieder: «Die Maschine ist altbewährt – warum muss jetzt alles neu gemacht werden?» Die kurze Antwort: Muss sie oft gar nicht. Ab Seite 4 zeigen drei Beispiele aus der Praxis, wie Sie bewährte Landmaschinen mit moderner Steuerungstechnik nachrüsten, statt sie zu ersetzen. Die Mechanik bleibt, die Elektronik kommt auf den aktuellen Stand. Wer Nutzfahrzeuge aufbaut, sollte den Beitrag ab Seite 8 lesen. Der BB-CAN löst die analoge Verkabelung zwischen Aufbau und Fahrzeug zunehmend ab. Wir erklären, was die Schnittstelle kann und worauf Sie achten müssen – Stichwort Cybersecurity. 75 Jahre sind ein Grund zum Feiern. Vor allem aber sind sie ein Auftrag: dranbleiben, weiterlernen, Neues anpacken. Genau das tun wir – zusammen mit Ihnen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und eine gute Lektüre. Ihr Simon Baumann

Geschäftsführer


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STEUERUNGEN IN DER LANDTECHNIK DIE LANDTECHNIK BEFINDET SICH WIE VIELE ANDERE BRANCHEN IM STETIGEN WANDEL. MODERNE LANDMASCHINEN BESTEHEN LÄNGST NICHT MEHR NUR AUS MOTOREN, MECHANIK ODER HYDRAULIK. SENSOREN, STEUERGERÄTE UND SOFTWARE ÜBERNEHMEN EINEN WESENTLICHEN TEIL DER FUNKTIONEN. DIE DIGITALISIERUNG ERÖFFNET DAHER NEUE MÖGLICHKEITEN, STELLT DIE STEUERUNGSTECHNIK JEDOCH AUCH VOR NEUE HERAUSFORDERUNGEN. URS DÄSCHER, PRODUCT MANAGER & FIELD APPLICATION ENGINEER

Betrachtet man die Entwicklung der Landtechnik, stand zunächst die Mechanisierung im Vordergrund. Dank ihr wurde es möglich, die Arbeit auf dem Feld zu erleichtern, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und mit weniger Personal mehr Leistung zu erzielen. Heute steht die Digitalisierung im Fokus. Arbeitsprozesse sollen effizienter gestaltet und Maschinen intelligenter eingesetzt werden. Immer häufiger wird das Verfahren der Präzisionslandwirtschaft

angewendet, bei der Daten in Echtzeit erfasst und ausgewertet werden, um Maschinen und die dazugehörenden Arbeitsprozesse direkt bedarfsgerecht zu steuern. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Kraftstoff, Dünger und Pflanzenschutzmittel sollen möglichst effizient eingesetzt werden, um Kosten zu senken und die Umwelt langfristig zu schonen.


5 Warum ist Steuerungstechnik heute unverzichtbar? Landmaschinen sind Arbeitsmaschinen, deren Einsatzbedingungen ebenso individuell sind wie ihre Anforderungen. Die Anforderungen verändern sich zudem häufig. Eine Steuerung ist deshalb unverzichtbar, damit Parameter bedarfs- und anwendergerecht angepasst werden können. Heute kann beispielsweise ein Traktor mit einem Anbaugerät kommunizieren: Sämtliche Daten werden der Anwenderin oder dem Anwender in Echtzeit angezeigt und über Telematik in eine Cloud übertragen, sodass auch später noch alle Daten eingesehen und ausgewertet werden können. So vielfältig dieses Feld mit immer neuen Technologien auch ist, so gross sind auch die Herausforderungen. Dies zeigt sich bereits in der Ausbildung von Landmaschinenmechanikerinnen und -mechanikern sowie Landwirtinnen und Landwirten, in der Themen wie Elektronik und Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Aufgrund der hohen Datenmengen sind Hersteller zudem gezwungen, vorhandene Kommunikationsstandards wie den ISOBUS in naher Zukunft weiterzuentwickeln, da heutige Technologien bereits stark bis komplett ausgelastet sind.

Es muss nicht immer High End sein Die Digitalisierung bringt nicht nur bei Neumaschinen Vorteile. Viele landwirtschaftliche Betriebe setzen seit Jahren auf robuste und bewährte Maschinen, die mechanisch in einem ausgezeichneten Zustand sind. Ein vollständiger Ersatz wäre oft wirtschaftlich

SCHALLBERGER-PUMPFASS – SCHWEIZER INNOVATION TRIFFT AUF MODERNE STEUERUNGSTECHNIK Seit über 30 Jahren entwickelt und produziert Schallberger in Oberdorf (Nidwalden) Aufbau-Pumpfässer für den landwirtschaftlichen Einsatz. Dabei setzt das Unternehmen auf eine enge Zusammenarbeit mit der Kundschaft und entwickelt seine Produkte kontinuierlich weiter. Gemeinsam mit Hoelzle wurde eine Steuerungslösung konzipiert, die sämtliche Anforderungen der Anwendung erfüllt. Mit den MRS-Steuerungen werden unter anderem Elektromagnetventile angesteuert, Gleichstrommotoren mit Polumkehr für die Verstellung der Weitwurfdüse geregelt sowie Befehle des Bedienhebels verarbeitet. Zusätzlich werden über ein CAN-Keypad Betriebszustände angezeigt und Einstellungen vorgenommen. Die Vernetzung über den CAN-Bus reduziert den Verkabelungsaufwand und ermöglicht gleichzeitig eine hohe Flexibilität für zukünftige Erweiterungen. So kann die Steuerung jederzeit an neue Funktionen oder Kundenwünsche angepasst werden. Steuerung mit dem eigenen Logo bedruckt – bei Hoelzle individuell machbar.

nicht sinnvoll. Deshalb gewinnt die Modernisierung bestehender Maschinen zunehmend an Bedeutung. «Die Maschine ist altbewährt – warum muss jetzt alles neu gemacht werden?» Diese Frage hört man in der Praxis immer wieder. Tatsächlich muss nicht jede Maschine ersetzt werden, nur weil ihre Elektronik veraltet ist oder neue Anforderungen erfüllt werden sollen. Oft reicht es aus, die bestehende Technik gezielt zu modernisieren und an den heutigen Stand anzupassen. Moderne Steuerungstechnik bietet hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Mit CAN-Bus-Systemen lässt sich der Installationsaufwand deutlich reduzieren. Gleichzeitig bleibt die Lösung flexibel für zukünftige Erweiterungen oder neue Anforderungen der Anwendung. Analoge Anzeigen oder Relais können durch moderne HMI-Displays ersetzt werden, während Bedienelemente individuell gestaltet und Softwarefunktionen jederzeit erweitert werden können. So bleibt die bewährte Mechanik erhalten und wird durch die Möglichkeiten moderner Elektronik und Software sinnvoll ergänzt. Genau solche Modernisierungen gehören heute zum Alltag bei Hoelzle. Anstatt eine Maschine vollständig zu ersetzen, wird sie gezielt aufgerüstet und an die Anforderungen der Kundschaft angepasst. Die folgenden drei Anwendungsbeispiele zeigen, wie bestehende Arbeitsmaschinen mit moderner Steuerungstechnik fit für die Zukunft gemacht werden können – unabhängig davon, ob es sich um die Entwicklung eines neuen Produkts oder die Modernisierung bestehender Systeme handelt.


6 FRONTGERÄTEENTLASTUNG – INDIVIDUELLE LÖSUNG AUS DER PRAXIS Die Toni Diethelm Landtechnik AG mit Sitz in Galgenen (Schwyz) ist eine etablierte Landmaschinenwerkstatt und Servicepartner verschiedener Hersteller. Neben Wartungs- und Reparaturarbeiten entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden individuelle Lösungen für spezielle Anforderungen in der Landwirtschaft. Dabei stehen Funktionalität, Zuverlässigkeit und eine einfache Bedienung im Mittelpunkt. Ein Beispiel für eine solche Lösung ist eine Frontgeräteentlastung für einen landwirtschaftlichen Traktor.

Anwendungsfälle: Einerseits sollten die elektrischen und elektronischen Komponenten des bestehenden Systems ersetzt werden, andererseits sollte eine Nachrüstlösung für neue Fahrzeuge entwickelt werden. Es wurde deshalb eine Steuerungslösung erarbeitet, die beiden Anforderungen gerecht wird.

Die Anforderungen an das Gerät umfassten zwei unterschiedliche

So werden dem Anwenderinnen und Anwendern mit dem kompakten und robusten HMI von MRS nun sämtliche Istwerte angezeigt, und Befehle können direkt erteilt werden. Die Bedienung kann über Touchscreen, physische Tasten oder sogar externe Befehle wie durch einen Joystick erfolgen. Alle Parameter können ebenfalls von dem Nutzenden oder von Technikerinnen und Technikern über verschiedene Ebenen angepasst werden. Das zentrale Bindeglied bildet die Steuerung CC16WP von MRS. Sie verarbeitet und speichert die Daten über den CAN-Bus und steuert sämtliche Verbraucher, beispielsweise Elektromagnetventile im On-/ Off-Betrieb oder stufenlos über ein PWM-Signal.

Mithilfe der Frontgeräteentlastung können Anbaugeräte vorne auch in unwegsamem und steilerem Gelände optimal und sicher eingesetzt werden.

Alles im Blick – über das 4.3 Zoll grosse HMI können stets eigene Einstellungen vorgenommen und Daten überwacht werden – per Touch oder auch physische Tasten.

Eine Frontgeräteentlastung, die am Fronthubwerk eines Traktors integriert wird, dient dazu, das Gewicht eines angebauten Frontgeräts über Hydraulikzylinder teilweise abzufangen. Dadurch wird der Bodendruck des Geräts reduziert, das Gewicht auf die Vorderachse des Traktors verlagert und die Bodenanpassung verbessert.

ISOBUS LEICHT GEMACHT – DER HOELZLE APPBUILDER Moderne Traktoren und Anbaugeräte bestehen heute aus einer Vielzahl elektronischer Steuerungen. Damit diese unabhängig vom Hersteller zuverlässig miteinander kommunizieren können, ohne zusätzliche Monitore oder Bedieneinheiten im Traktor zu benötigen, wurde der internationale Kommunikationsstandard ISOBUS (ISO 11783) entwickelt. Dieser basiert auf dem bekannten SAE-J1939-Protokoll und erweitert dieses um landwirtschaftsspezifische Funktionen. Dadurch können Traktoren und Anbaugeräte Daten austauschen und über ein gemeinsames Terminal – das im Idealfall bereits

im Traktor vorhanden ist – markenunabhängig bedient werden. Heute verfügen viele Traktoren, selbst in kleineren Leistungsklassen, bereits serienmässig über eine ISOBUS-Schnittstelle, wodurch sich ISOBUS als Standard in der modernen Landtechnik etabliert hat. Zahlreiche bestehende Anbaugeräte unterstützen diesen Standard jedoch noch nicht. Genau hier setzt die Lösung von Hoelzle an, die es ermöglicht, Anbaugeräte mit einer ISOBUS-fähigen Steuerung nachzurüsten. Die Entwicklung einer individuellen ISOBUS-Applikation ist jedoch oft mit einem hohen Aufwand verbunden. Sowohl die


7 Programmierung als auch die Gestaltung der Bedienoberfläche erfordern spezielle Tools, Lizenzen und umfangreiche Kompatibilitätstests. Vorhandene Standardlösungen stossen zudem schnell an ihre Grenzen, sobald kundenspezifische Logikfunktionen benötigt werden. Grundsätzlich sind ähnliche Nachrüstlösungen bereits seit einiger Zeit verfügbar, jedoch scheitern diese immer an den Logikfunktionen, die für die Applikation benötigt werden. Genau die Funktionen, die für die Anwenderinnen und Anwender besonders wichtig wären, lassen sich also häufig nicht parametrieren. Der Hoelzle AppBuilder verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Kundinnen und Kunden sollen ihre Anwendungen selbstständig und ohne grossen Entwicklungsaufwand erstellen können. Die eigentliche Applikation wird dabei weitgehend unabhängig von ISOBUS programmiert. Der AppBuilder übernimmt anschliessend die ISOBUS-konforme Kommunikation und sorgt dafür, dass Daten korrekt übertragen und eingelesen werden können.

Terminal VT

Implement Steuerung

ISOBUS

ISOBUS CANBUS

IBBC

Dank ISOBUS können kompatible Anbaugeräte herstellerunabhängig über das vorhandene Traktorterminal oder ein nachgerüstetes ISOBUS-Terminal bedient werden.

Als Basis dient eine ISOBUS-fähige Steuerung von MRS mit acht Eingängen und acht Ausgängen. Das fest definierte VT-Layout stellt die notwendige ISOBUS-Kompatibilität sicher, während die Inhalte der Bedienoberfläche frei angepasst werden können.

Das Layout im Terminal (Bildschirm) ist grundsätzlich fix aufgebaut, Komponenten wie Text oder Farben können aber selbst bestimmt werden.

Die komplette Logik sowie die Zuordnung der Ein- und Ausgänge werden wie gewohnt im MRS Applics Studio mit grafischen Funktionsbausteinen erstellt und dem ISOBUS übergeben. Dadurch lassen sich individuelle Anwendungen schnell und flexibel realisieren. Über die zweite CAN-Schnittstelle können zusätzlich weitere Steuergeräte oder Funktionen eingebunden werden, unabhängig von der ISOBUS-Kommunikation. So entsteht eine leistungsfähige und gleichzeitig einfach integrierbare Lösung für die Nachrüstung bestehender oder neuer Anbaugeräte.

Über die gewohnte Oberfläche im MRS Applics Studio kann grafisch mithilfe von Funktionsbausteinen eine Programmierung erstellt werden.

Fazit Die Mechanik bildet nach wie vor das Fundament einer Landmaschine. Über ihre Leistungsfähigkeit entscheidet heute jedoch zunehmend die Steuerungstechnik. Sie verbindet Sensoren, Software und Aktoren zu einem intelligenten Gesamtsystem und macht Arbeitsmaschinen effizienter.

Dank ihrer langjährigen Praxiserfahrung kennt Hoelzle die Anforderungen der Landtechnik aus erster Hand und begleitet Kundinnen und Kunden von der ersten Idee über die Entwicklung und Programmierung bis hin zur fertigen Lösung. So entstehen massgeschneiderte Steuerungslösungen, die Innovation und Praxistauglichkeit miteinander verbinden. ®


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Fahrzeugelektronik | Aufbausteuerungen

BB-CAN – PROGRAMMIERBARE AUFBAUSTEUERUNGEN IM NUTZFAHRZEUG MRS-STEUERUNGEN VON HOELZLE WERDEN SEIT ÜBER ZWEI JAHREN IN DEN STARK WACHSENDEN SEGMENTEN LAND- UND BAUMASCHINEN SOWIE NUTZFAHRZEUGE EINGESETZT. KERNSTÜCK IST DER AUFBAU-CAN (BB-CAN), DER PROGRAMMIERBAREN AUFBAUSYSTEMEN IN NUTZFAHRZEUGEN NEUE MÖGLICHKEITEN ERÖFFNET. PETER FEHLMANN, PRODUCT MANAGER & FIELD APPLICATION ENGINEER

Nutzfahrzeuge der letzten Generation lassen sich mit CAN-Schnittstellen ausrüsten, die die gesamte Kommunikation zwischen Aufbau und Fahrzeug abdecken. Diese Aufbau-Schnittstelle – der Body-Builder-CAN (BB-CAN) – eröffnet Aufbaubetrieben und deren

Kundinnen und Kunden entscheidende Vorteile, die eine analoge Verkabelung so nicht bietet. Zudem lassen sich kundenspezifische Softwarelösungen für alle Beteiligten programmieren. Die wichtigsten Funktionen des BB-CAN im Überblick:


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Grafische Programmierroutine in Applics Studio für die Ansteuerung des Nebenantriebs über den BB-CAN

• standardisierte CAN-Kommunikation über das SAE-J1939-Protokoll • jede Nachricht mit klar definierter Bedeutung • bidirektionale Kommunikation zum Empfangen und Senden von Daten • Multi-Teilnehmer – mehrere ECU und HMI lassen sich kombinieren

ECE R155: CYBERSECURITY Die ECE R155 verpflichtet Schweizer Fahrzeugaufbauer indirekt, da Chassishersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) den Nachweis über Cybersicherheit entlang der gesamten Lieferkette einfordern. Betroffen sind alle Fahrzeuge mit Importdatum ab dem 1. Juli 2024.

• Transportprotokoll für grosse Datenmengen • weit verbreiteter Industriestandard bei LCV, LKW sowie Land- und Baumaschinen • grosse Herstellerunterstützung und dadurch hohe Zukunftssicherheit

Kurzfazit zum BB-CAN Die CAN-Kommunikation über das SAE-J1939-Protokoll sorgt für eine einheitliche, effiziente und ausbaubare Kommunikation, die besonders in komplexen Fahrzeugnetzwerken entscheidend ist. Sie reduziert die physische Komplexität, verbessert den Datenaustausch zwischen den ECU und ermöglicht eine Diagnose sowie funktionale Erweiterungen. Gleichzeitig steigen Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Programmierung von BB-CAN-Anwendungen MRS bietet nicht nur CAN-fähige Hardware. Die grafische Programmierplattform Applics Studio ist eine schnell einsetzbare Applikation für Anwenderinnen und Anwender aller Niveaus – vom Einsteiger APPLICS STUDIO bis hin zu Vollprofis. Das folgende Beispiel zeigt eine mögliche grafische Programmierroutine für die Ansteuerung des Nebenantriebs über den BB-CAN.

Sobald ein Aufbau elektronisch in das Bussystem oder in Steuergeräte des Basisfahrzeugs eingreift, müssen die Cyberrisiken dieses Eingriffs analysiert, dokumentiert und abgesichert werden können. Rein mechanische Aufbauten ohne IT-Anbindung benötigen in der Regel kein eigenes Cybersecurity-Managementsystem, sofern die Elektronik des Chassisherstellers unberührt bleibt. Bei mehrstufigen Typgenehmigungen für LKW und Anhänger in der Schweiz müssen Aufbaubetriebe die Einhaltung digitaler Sicherheitsstandards, etwa der ISO/SAE 21434, dokumentieren können. Die grossen Fahrzeughersteller sichern sich rechtlich ab, indem sie Schweizer Aufbaubetriebe über strenge Cybersecurity-Klauseln in ihren Aufbaurichtlinien in die Pflicht nehmen. Das präzise Einhalten der Aufbaurichtlinien erleichtert den Nachweis der ECE R155. Hoelzle bietet mit den MRS-32-Bit-Steuerungen und Gateways Produkte an, die Aufbaubetrieben das künftige Integrieren der ECE-R155-Regelung ermöglichen.


10 Anwendungsbeispiel am Nutzfahrzeug Ein praktisches Beispiel zeigt, wie BB-CAN-Steuerungen bei einem Nutzfahrzeug eingesetzt werden: • Unterfahrschutz, Arbeitsscheinwerfer und Drehlicht über die Lastausgänge der MRS-Steuerung

Signalfluss eines programmierbaren Aufbausystems – von der Eingabe über Display und Keypad bis zur Ausgabe an Fahrzeug und Verbraucher

Einsatz von BB-CAN-Steuerungen bei einem Nutzfahrzeug

• Motor Stopp/Start, Drehzahlerhöhung, Nebenantriebsschaltung und Luftfederungssteuerung über den BB-CAN Für den Aufbau kompletter, programmierbarer Aufbausysteme braucht es verschiedene Hardware-Komponenten, die die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe von Signalen und Nachrichten sicherstellen.


11 Systemkomponenten für den BB-CAN-Einsatz Verschiedene Hoelzle-Systemkomponenten kommen bereits in BB-CAN-Systemen zum Einsatz. CAN-Keypad mit 8 Tasten von Blink. Die einzelnen Tasten lassen sich mit individuellen Symbolen versehen. Komplett vergossen und säurebeständig, für den Aussenbereich geeignet. Einstellbar auf J1939 oder CANopen. Betriebsspannung 8 bis 32 Volt. LED-Beleuchtung mit individuellen Farben pro Taste.

TConn Display CAN mit 4.3 Zoll, 4 physischen Tasten und kapazitivem Touch-Display. Helligkeit von bis zu 800 Candela pro Quadratmeter und Lichtsensor für den Nachtmodus. Gehäuse aus Polykarbonat und Acrylnitril-Butadien-Styrol, Anzeigefeld aus Glas. Wählbar zwischen J1939, CANopen oder CAN Freestyle. Stecker DT06-08SA, 8-polig.

8-fach CAN-Keypad Art. K2400SI/8 mit Symboleinsatz (Art. KISI/019)

TConn Display CAN 4.3 Zoll Art. 15023030000

Die Folien-Tastatur mit 8 Drucktasten bietet eine robuste und kompakte Bauweise in Radio-DIN-Formathöhe. Schutzart IP65, komplett vergossen. CAN-Bus J1939, auf CANopen umschaltbar. Die Symbole lassen sich selbst drucken, lasern oder einzeln bestellen und einschieben. Stecker Deutsch, 4-polig, AT04.

8-fach CAN-Folientastatur Art. GKP2Pro/8

Die MRS-Kleinsteuerung CC16WP (32-Bit) ist die leistungsstärkste Steuerung ihrer Generation. Kompakte Bauform und Schutzklasse IP6K8, 8 I/O. 2 CAN-Schnittstellen, davon 1 als CAN-FD. Auch als Gateway einsetzbar. 8 Ausgänge (alle PWM-fähig) mit maximal 2.5 Ampere. 8 Eingänge, analog/digital oder als Frequenz/PWM einlesbar. Programmierung mit Applics Studio oder in C-Code. ®

MRS-Kleinsteuerung CC16WP Art. 115430000

MÖGLICHE KOMPONENTEN FÜR EIN KOMPLETTES BB-CAN-SYSTEM Komponente

Typ

Beschreibung

Besonderheiten

8-fach CAN-Keypad

K2400SI/8

robust, 8-fach-LED; J1939 oder CANopen

IP67, Symbole 15 mm, 8–32 V

TConn Display CAN 4.3"

15023030000

kompakt, sehr robust, J1939/Freestyle

4 physische Tasten rechts, Lichtsensor

MRS-Steuerung CC16

115430000

16 I/O, 2 × CAN (1 × FD), 12/24 V

bis 20 A in Summe, I-Rückmessung

8-fach CAN-Keypad

GKP2Pro/8

8-fach-LED-Folientasten, Symbolbeleuchtung 9 Farben

Hintergrund- und Kontroll-LED pro Taste programmierbar

Symboleinsatz Blink Keypads

KISI/019

Motorstart

Beispiel für BB-CAN-Symboleinsätze Blink

RAM-Mounts-Set, C-Kugel

RAM101U

AMPS: 4-Loch und 3-Loch à 120°

für alle TConn Displays

Applics Studio Kit

MRSKIT/2

Applics Studio, CAN I/O WP, Interface

Software, MRS-Steuerung, USB-CAN-Interface

Steckerpaket CAN/IO CC16

110421

CAN I/O SPS WP / WP PRO V2 / CC16WP

Pins, Gehäuse, Verriegelung, Leerstopfen

MRS Starter Kit CC16

MRSKIT/4

Kit CC16 & CAN-Interface & Software

Applics Studio & Kabelsatz, Programmierung


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Wärmebildkamera Dual-Spectrum

ZUVERLÄSSIGE SICHT BEI JEDER WITTERUNG MODERNE INFRAROT-KAMERASYSTEME ERKENNEN PERSONEN, FAHRZEUGE UND OBJEKTE ANHAND IHRER WÄRMESTRAHLUNG – AUCH DORT, WO NORMALE KAMERAS UND DAS MENSCHLICHE AUGE AN IHRE GRENZEN KOMMEN. DIE DUAL-SPECTRUM-MODELLE VON STONKAM VERBINDEN WÄRMEBILD UND TAGESLICHT MIT KI-GESTÜTZTER ERKENNUNG. MARCO KÄRCHER, PRODUCT MANAGER

Bereits in Journal 29 wurde gezeigt, wie moderne Personenerkennung grundsätzlich funktioniert. Der vorliegende Beitrag führt einen Schritt weiter – zur nächsten Entwicklungsstufe: der Wärmebildkamera mit Dual-Spectrum-Technologie.

sendet es aus. Ein spezieller Infrarotsensor (Mikrobolometer) misst diese Strahlung und wandelt sie in elektrische Signale um. So werden Temperaturunterschiede als Bild sichtbar – und Menschen, Tiere sowie Fahrzeuge lassen sich auch bei Dunkelheit, Nebel, Regen oder Staub erkennen.

Funktionsweise Eine Wärmebildkamera funktioniert anders als eine gewöhnliche Kamera. Während diese sichtbares Licht aufnimmt, erfasst die Wärmebildkamera die Infrarotstrahlung, die jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (0 Kelvin / −273.15 °Celsius) abgibt. Je wärmer ein Objekt, desto mehr Infrarotstrahlung

Gerade dieser Umstand macht die Technik im Fahrzeugeinsatz wertvoll. Anders als aktive Systeme, die eine Beleuchtung benötigen, arbeitet die Wärmebildkamera unabhängig vom Umgebungslicht und bleibt auch dann zuverlässig, wenn Scheinwerfer blenden oder Sichthindernisse wie Nebel und Staub die Sicht verschlechtern.


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Klarer Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Kamera (oben) und einer Wärmebildkamera (unten) – Personen und Fahrzeuge werden im Dunkeln gut erkennbar.

Die Modelle S70090 und S70091 kombinieren Wärmebild- und Tageslichtkamera (Dual-Spectrum-Technologie) und verfügen zusätzlich über eine automatische Personen- und Fahrzeugerkennung mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Die KI analysiert die Bilder in Echtzeit, markiert Personen sowie Fahrzeuge automatisch und gibt Alarmmeldungen aus. Damit verschiebt sich die Aufgabe des Systems von der reinen Bildaufnahme hin zur aktiven Unterstützung – relevante Objekte werden erkannt, noch bevor sie manuell im Bild gesucht werden müssen.

Anzeigemöglichkeiten Die Kamera bietet verschiedene Darstellungsmodi, die sich an die jeweilige Arbeitssituation anpassen lassen: • Nur Wärmebild – volle Konzentration auf Temperaturunterschiede, ideal bei völliger Dunkelheit oder schlechter Sicht. • Nur Tageslichtkamera – gewohnte Farbdarstellung für Situationen mit ausreichend Licht. • Bild-in-Bild – ein Modus als Hauptbild, der zweite als eingeblendetes Zusatzbild für den schnellen Abgleich. • Geteilte Ansicht (Split Screen) – Wärme- und Tageslichtbild in der gleichen Grösse nebeneinander. • Überlagerung von Wärme- und Sichtbild – beide Informationsebenen in einem Bild vereint, für maximalen Detailgehalt. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass für jede Aufgabe die passende Darstellung zur Verfügung steht – vom nächtlichen Einsatz bis zur Kontrolle bei Tageslicht.

Dual-Spectrum-Technologie: Fahrzeuge und Personen werden nicht nur sichtbar, sondern auch grafisch hervorgehoben.


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Die Modelle S70090 und S70091 kombinieren Wärmebild- und Tageslichtkamera (Dual-SpectrumTechnologie) und verfügen zusätzlich über eine automatische Personen- und Fahrzeugerkennung mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz.

Alarmfunktionen

Wartung und Kalibrierung

Die KI lässt sich individuell konfigurieren und deckt unterschiedliche Überwachungsaufgaben ab:

Auch im laufenden Betrieb bleibt der Aufwand überschaubar:

• Personenalarm – meldet erkannte Personen automatisch, etwa im Umfeld von Arbeitsmaschinen. • Fahrzeugalarm – erfasst sich nähernde oder stehende Fahrzeuge. • Gefahrenzonenüberwachung – beobachtet gezielt definierte Bereiche und löst bei Bedarf Alarm aus. • Akustische Warnsignale – machen unmittelbar auf eine erkannte Situation aufmerksam.

• Kalibrierung über Smartphone oder Weboberfläche – möglich mit Art. S70088 als Schnittstelle. • Softwareupdates über USB-Stick – halten das System aktuell. • Anschluss eines WLAN-Moduls – möglich mit Art. S70088 für die drahtlose Einbindung. • Einfache Parametrierung vor Ort – Einstellungen lassen sich unmittelbar am Einsatzort anpassen.

Eine Kamera für vielfältige Einsatzbedingungen • Visuelle Warnhinweise – heben das Ereignis direkt im Bild hervor. Die Alarmstrategien lassen sich kundenspezifisch anpassen, sodass die Überwachung präzise auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt werden kann.

Im Journal 29 können Sie lesen, wie moderne Personenerkennung grundsätzlich funktioniert

Die Anforderungen an Wärmebildkamerasysteme werden immer umfangreicher: Sie müssen hochauflösende Bilder liefern, Personen und Fahrzeuge erkennen, aktiv warnen – und dabei den Witterungen standhalten. Meist sind diese Helfer nicht im Innenraum verbaut, sondern draussen am Fahrzeug, wo sie verlässlich arbeiten müssen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen in Bezug auf Robustheit und Temperaturfestigkeit. Wärmebildkameras dieser Klasse sind deshalb für breite Temperaturbereiche ausgelegt und gegen Nässe, Staub und Erschütterungen geschützt. Je nach Ausführung hält eine beheizte Linse Schnee und Eis fern und Infrarot-LEDs hellen das Bild für die Nachtsicht auf. So bleibt die Technik auch unter winterlichen Bedingungen einsatzbereit – genau dort, wo verlässliche Sicht am dringendsten gebraucht wird. ®


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ICI, ON PARLE FRANÇAIS! TEIL DER INTERNEN AUSBILDUNG VON TOM STEINMANN, TRAINEE KUNDENBERATER UND OPERATIVER EINKAUF BEI HOELZLE, WAR EIN SPRACHAUFENTHALT BEI DER GARAGE MORANDINI SÀRL IN SION. WÄHREND 13 WOCHEN LIESS SICH DAS FRANZÖSISCHE ON-THE-JOB UND DIREKT IN DER EIGENEN BRANCHE ERLERNEN. SEINE PERSÖNLICHEN EINDRÜCKE FOLGEN IM NACHSTEHENDEN ERFAHRUNGSBERICHT. TOM STEINMANN TRAINEE KUNDENBERATER & OPERATIVER EINKAUF Dreizehn Wochen in Sion – eine Zeit, die mich nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich geprägt hat. Von März bis Mai durfte ich meinen Sprachaufenthalt im Wallis verbringen. Am Vormittag arbeitete ich bei der Garage Morandini Sàrl, am Nachmittag besuchte ich die Sprachschule Ardevaz. Rückblickend war diese Kombination die ideale Möglichkeit, Französisch direkt im Alltag anzuwenden und gleichzeitig viele neue Erfahrungen zu sammeln. Schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich bei der Garage Morandini wie zuhause. Eric und seine Familie haben mich mit einer Herzlichkeit aufgenommen, die alles andere als selbstverständlich ist. Vom ersten Arbeitstag an wurde ich nicht als Praktikant oder Gast behandelt, sondern als vollwertiges Teammitglied. Genau diese familiäre Atmosphäre machte den Arbeitsalltag für mich besonders und sorgte dafür, dass ich mich vom ersten Tag an wohlfühlte. Die Kombination aus Arbeit am Vormittag und Sprachunterricht am Nachmittag erwies sich als ideal. Was ich in der Schule lernte, konnte ich bereits am nächsten Morgen im Betrieb anwenden. Dadurch machte ich sprachlich spürbare Fortschritte und gewann von Woche zu Woche mehr Sicherheit im Umgang mit der französischen Sprache. Die Nachmittage an der Sprachschule Ardevaz ergänzten den Arbeitsalltag perfekt. Der Unterricht war abwechslungsreich und praxisnah gestaltet und bot viele Gelegenheiten, das Gelernte direkt anzuwenden. Besonders bereichernd war der Austausch mit Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Dabei entstanden interessante Gespräche, neue Freundschaften und viele unvergessliche Erinnerungen. Auch ausserhalb von Schule und Arbeit hatte das Wallis viel zu bieten. Den Ausgleich fand ich vor allem beim Sport. Die beeindruckende Landschaft rund um Sion lud immer wieder dazu ein, Neues zu entdecken. Ein fester Bestandteil meiner Woche war ausserdem der Altstadtmarkt von Sion, den ich fast jeden Freitag besuchte. Die besondere Atmosphäre und die regionalen Spezialitäten machten jeden Besuch zu einem Highlight. Mein herzlicher Dank gilt Eric und seiner ganzen Familie für ihre Gastfreundschaft und dafür, dass sie mich vom ersten Tag an so herzlich aufgenommen haben. Ebenso danke ich der Firma Hoelzle, die mir diesen Sprachaufenthalt ermöglicht hat. Ich nehme viele schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und deutlich mehr Sicherheit im Französischen mit nach Hause – Erfahrungen, die mich sowohl privat als auch beruflich noch lange begleiten werden. ®


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75 JAHRE HOELZLE UNTER DEM MOTTO «75 JAHRE INNOVATION MIT TRADITION» ÖFFNETE HOELZLE AM 4. JULI 2026 DIE TÜREN AUF DEM FIRMENAREAL IN BUBIKON. RUND 600 KUNDINNEN UND KUNDEN FOLGTEN DER EINLADUNG UND FEIERTEN DAS JUBILÄUM BEI BESTEM WETTER MIT. NEBEN FÜHRUNGEN HINTER DIE KULISSEN BOT DER TAG EIN VIELFÄLTIGES PROGRAMM FÜR DIE GANZE FAMILIE. Vier Partner präsentierten an eigenen Ständen aktuelle Entwicklungen: Aithon Robotics mit autonomer Flugrobotik für Inspektions- und Wartungsarbeiten, das FHNW Rover Team mit einem selbst entwickelten Mars-Rover, aCentauri Solar Racing mit hocheffizienten Solarrennwagen und MRS Electronic mit Lösungen aus dem Bereich programmierbarer Steuerungen. Foodtrucks aus den drei grossen Sprachregionen, Live-Musik der Band Rollover Bake Oven und Attraktionen für Kinder rundeten den Anlass ab. Der Erfolg des Anlasses wie auch das langjährige Bestehen sind dem Engagement von Team, Kundschaft und Lieferanten zu verdanken.


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s c i s a B e l z l e o H #

Nützliches Wissen für die Profis von morgen

Typische en ESD-Schäd • zerstört e Le

Elektrostatische Entladung (ESD) Gefahr für Elektronik im Fahrzeug Es knistert beim Ausziehen des Pullovers, man spürt einen leichten, elektrischen Schlag beim Berühren des Türgriffs oder der Hand seines Gegenübers. Dieser alltägliche Effekt kann in der Werkstatt teure Folgen haben. Viele Fahrzeugkomponenten wie Steuergeräte, LED-Leuchten, Bedienteile etc. enthalten Elektronik, die empfindlich auf hohe Spannungen reagiert. Solche Bauteile können durch elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge, ESD) bei unsachgemässem Anfassen beschädigt oder zerstört werden.

• beschäd igte

• Speiche rfeh

• defekte Sen

iterbahnen Halbleiter

ler

soren • unbrauch bare Micro controller Auch wenn nur ein win ziges elektro sches Baute niil a ist, bedeute uf einer Platine defekt t das meis t e schaden, w eil Einzelteile inen Totalkaum separa verfügbar si nd. Wurde e t ine Kompon te sofort ze enrstört, merk st du das sc beim Funkt hon ionstest na ch dem Ein und kannst bau entsprechen d für Ersa sorgen. Eb tz enso gut ka nn aber a ein Bauteil uch im Innern nur leicht geschädigt vorworden sein , und das Fa zeug oder d hrie Maschine könnte spä mitten im E ter insatz eine Pan Beides bed eutet: Zeitve ne erleiden. rlust, Mate schaden un riald verärgerte Kundschaft .

Wie en tsteht ES

Durch Reib ung werde n Elektrone dass ein M n übertrag aterial neg en. Das füh ativ und da Das ist beis rt d s andere p pielsweise o sitiv gelade azu, in folgende n wird. n Situation • beim La en der Fall ufen mit S Der mensc : chuhen au hliche Körp f Teppich • durch R er kann si ta usend Volt eibung von ch da aufladen – Kleidung a rü oft ohne, d bei leicht auf mehre h rs t uf dem Fah du derart • beim A ass man etw re aufgeladen rzeugsitz usziehen v allein den S as merkt. B eine Leiterb on Kleidun te e c ke ahn, einen g rpin eines S • beim A nung über Chip oder teuergeräts bziehen vo d ie E , le e ntlädt sich ktronik un n Kunststo rungen üb Verpackun d kann die die Spanfffolien (Sil er ein elek gen) se beschäd oballenfoli tr is c h h igen. Berüh a e b le , en denselb it e n d • beim R e s W eiben eine se niedrige en Effekt. Dabei reich erkzeug in deiner Ha s Ballons a nd t schon ein Spannung n Kleidung e vergleich von unter menschlich swei50 Volt – eH und das fü desto gröss and noch nicht mal. hlt die Es gilt: Je h er die Gefa öher die La hr eines Sc dung, hadens.

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n en wir den Profis von morge In dieser Kategorie möcht rinüle Sch ugelektrik vermitteln. die Grundlagen der Fahrze den t mi neu und alle die sich nen und Schüler, Lernende elektronik auseinandersetund trik Themen Fahrzeugelek und spannende Informationen zen möchten, finden hier n rde we n me The Die ufsalltag. Wissenswertes für den Ber Auto des ung bild ufs Ber für ung in Absprache mit der Abteil («AGVS») erarbeitet. iz we Sch d ban Ver Gewerbe


e i d r ü f g i t Wich s i x a r p t t a t s Werk

n, Importeure von Fahrzeuge Die meisten Hersteller und ten tät rks We kennen für ihre Land- und Baumaschinen ten im Umgang mit Elekthrif rsc -Vo entsprechende ESD n len dir diese Unterlagen, dan ronik. Halte dich daran. Feh en: ahm ssn nde Ma beachte folgende grundlege en ktronik nicht direkt berühr • Anschlusspins und Ele te anfassen • Platinen nur an der Kan • leitfähige Schuhe tragen

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tz sorgen • für geerdeten Arbeitspla onik äblich Hand an die Elektr Musst du trotzdem buchst en häd -Sc ESD ln itte sen Hilfsm anlegen, kannst du mit die verhindern: bei Hoelzle • ESD-Armband verfügbar Art. ESD/TM bar bei Hoelzle • ESD-Handschuhe verfüg Art. EHANDGG/L

n e r h a f e G e r Weite k i n o r t k e l für E

an der Fahrzeugelektinen und Fahrzeugen kann sch Ma an n isse we Sch m Auch bei n, die – wie bei ESD – eleke Spannung induziert werde hoh e ein k oni ktr ele und rik kann. tronische Bauteile zerstören

äden? Wie vermeidest du diese Sch rzeugbatterie(n) ab issen den Minuspol der Fah • Klemme vor dem Schwe Radiospeicher und Uhr weil dadurch zum Beispiel einen Schweiss• Ist dies nicht möglich, en, kannst du stattdessen sst mü n rde we iert mm neu progra Hoelzle Art. WP11 anschliessen. Verfügbar bei ole iep ter Bat de bei an schutz

Fazit

Schon mit einfachen Verbesserungen im Werkstattalltag kannst du teure ESD-Schäden verhindern.


www.hoelzle.ch | info@hoelzle.ch | 044 928 34 34


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