Hand in Hand 3/2024 - Ausgabe Steiermark

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IN HAND

Mein Hilfswerk Magazin

SICHERHEIT IM ALLTAG

MobilitÀtshilfen

Seite 9

INTERVIEW

Bewegung wirkt

Seite 12

ERNÄHRUNG

Hilfswerk International in Mosambik

Seite 16

MobilitÀt im Alter

GESUNDE BEWEGUNGSVIELFALT

Seite 4

ÖSTERREICH HATGLÜCK...

...und GlĂŒckist vielfĂ€ltig.Wir ĂŒbernehmenVerantwor tung in Österreich und leben, wasvielenMenschen wichtig ist: Spielerschutz, Complianceund soziales Engagement .Wir sind grĂ¶ĂŸterSportförderer unseres Landes,unterstĂŒtzenzahlreicheKulturprojekteund machen siemit denLotterien Tageneinfach erlebbar. Wirfördern soziale AnliegenimSinne derGesellschaft, wiez.B.die langjĂ€hrigePar tnerschaft mitder Österreichischen Seniorenhilfe. Damitmöglichstviele Menschen in Österreich am GlĂŒckteilhaben können.

sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER!

Bewegung ist nicht nur ein wesentlicher Faktor fĂŒr die physische Gesundheit, sondern sie trĂ€gt auch maßgeblich zu einem selbstbestimmten Leben bei. Gerade im Alter, wenn der Körper anfĂ€ngt, an FlexibilitĂ€t und Kraft zu verlieren, ist es von grĂ¶ĂŸter Bedeutung, aktiv zu bleiben. Bewegung stĂ€rkt das HerzKreislauf-System, verbessert die Balance und Koordination und kann sogar das Risiko fĂŒr chronische Krankheiten wie Diabetes und Osteoporose senken. Sie hat darĂŒber hinaus positive Effekte auf die geistige Gesundheit. RegelmĂ€ĂŸige körperliche AktivitĂ€t kann das Risiko fĂŒr Demenz verringern und depressive Symptome lindern.

Der positive Einfluss von Bewegung beginnt bereits mit kleinen VerĂ€nderungen. Der Wechsel von „körperlich inaktiv“ zu „ein wenig körperlich aktiv“ kann erstaunliche Vorteile mit sich bringen. Bereits moderate Bewegung, wie ein tĂ€glicher Spaziergang oder leichte Gymnastik, kann das Wohlbefinden deutlich verbessern. Diese kleinen Schritte machen einen großen Unterschied und sind leicht in den Alltag zu integrieren. Wichtig dabei ist die RegelmĂ€ĂŸigkeit und Vielfalt im Training. Ein ausgewogenes Bewegungsprogramm sollte Elemente der Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination enthalten. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Freude an der Bewegung. Spaß und Motivation sind entscheidend, um langfristig aktiv zu bleiben. GemeinschaftsaktivitĂ€ten wie Tanzkurse, Wandergruppen oder Sportvereine können hier eine wertvolle Rolle spielen. Sie bieten nicht nur körperliche BetĂ€tigung, sondern auch soziale Kontakte und UnterstĂŒtzung.

Daher unser Appell: Bleiben Sie aktiv, probieren Sie Neues aus und machen Sie die Bewegung zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags. Ihr Körper und Geist werden es Ihnen danken.

Herzlichst, Ihr Hilfswerk Steiermark

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IM FOKUS

MobilitÀt im Alter

9 ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT

Sicherheit rund um die Uhr: Das Notruftelefon des Hilfswerks

15 LEBEN & GESELLSCHAFT

Buchtipp: Meine BauernkĂŒche

18 MEIN HILFSWERK

Große Hilfe, ganz nah

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Steiermark GmbH Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Steiermark GmbH, Paula-Wallisch-Straße 9, 8055 Graz, Tel. 0316/81 31 81-0, E-Mail: gerald.mussnig@hilfswerk-steiermark.at Redaktion Steiermark: Alexandra Pack Redaktion Österreich: Alexandra Snydal, Barbara Tober, Nicole Fischer, Gerald Mussnig, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Tanja Graf, Martina Stoll, Viktoria Tischler Bildnachweis, Fotos: Seite 1, 4–7/Hilfswerk Österreich/Johannes Puch; 9/shutterstock; 10, 12/Hilfswerk Österreich; 13/Hilfswerk Österreich/Christian Stemper; 14/Hilfswerk NÖ; 16, 17/Hilfswerk International; Flappe: Bernhard Bergmann fĂŒr Hilfswerk Steiermark GmbH Gesamtauflage: 80.000 StĂŒck Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-BundesgeschĂ€ftsstelle, Tel. 01/40 57 500 Layout/ Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Wograndl, 7210 Mattersburg Widerruf: Ich bin mit der regelmĂ€ĂŸigen Zusendung der Zeitschrift fĂŒr Gesundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das Hilfswerk Österreich, GrĂŒnbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.

RegelmĂ€ĂŸige Bewegung stĂ€rkt Körper und Geist im Alter.

Jede Bewegung zÀhlt

Bewegung ist gesund und bringt viele Vorteile mit sich. Sie leistet gerade auch fĂŒr Ă€ltere Menschen einen wichtigen Beitrag zum physischen und psychischen Wohlbefinden. Nicht zuletzt hilft Bewegung, möglichst lange mobil und selbststĂ€ndig zu sein.

Sich selbststĂ€ndig in der FrĂŒh aus dem Bett erheben, rasch zur TĂŒr laufen, wenn es klingelt, einen Spaziergang machen – fĂŒr einen gesunden Menschen ist Bewegung so selbstverstĂ€ndlich, dass man gar nicht darĂŒber nachdenkt. Ältere und kranke Menschen sind dagegen oft in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt. FĂŒr v iele bedeuten selbst einfachste Bewegungen eine enorme Anstrengung. Warum ist das so?

Menschen“, erlĂ€utert Sabine Maunz, Pflegeexpertin im Hilfswerk Österreich.

KRANKHEITEN VORBEUGEN

Durch gezieltes Training können Ă€ltere Menschen ihre Muskeln stĂ€rken, die Balance verbessern und so StĂŒrzen vorbeugen – eine der hĂ€ufigsten Ursachen fĂŒr Verletzungen im Alter. Zudem wirkt sich Bewegung positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, senkt den Blutdruck und kann das Risiko fĂŒr verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Osteoporose reduzieren.

Im Laufe der Jahre verĂ€ndert sich der Körper. Die Muskeln werden schwĂ€cher, die Knochen verlieren an Dichte und die Gelenke werden steifer. Doch das bedeutet nicht, dass Bewegung im Alter unmöglich oder gar schĂ€dlich ist. Ganz im Gegenteil: RegelmĂ€ĂŸige Bewegung kann diesen Prozess verlangsamen und die MobilitĂ€t fördern, um möglichst lange ein selbststĂ€ndiges Leben zu fĂŒhren. „Die Erhaltung und Förderung der MobilitĂ€t in der Pflege ist eines der wichtigsten Ziele im Umgang mit Ă€lteren >>

Aber körperliche AktivitĂ€t ist nicht nur ein wichtiger Baustein zum gesunden Altern fĂŒr unseren Körper, sondern auch fĂŒr unser Gehirn. So zeigen zahlreiche Untersuchungen, dass Menschen, die sich regelmĂ€ĂŸig bewegen, seltener an Demenzerkrankungen wie z. B. Alzheimer erkranken. Auch bei Personen, die bereits erkrankt sind, können sportliche AktivitĂ€ten die GedĂ€chtnisleistungen stĂ€rken.

UNSER TIPP

Schon kurze Bewegungseinheiten von 10 Minuten tĂ€glich bringen spĂŒrbare Erfolge!

Othmar Karas PrĂ€sident Hilfswerk Österreich

„MobilitĂ€t bedeutet fĂŒr Ă€ltere Menschen in erster Linie einen Zuwachs an Zufriedenheit und LebensqualitĂ€t. Die Förderung der MobilitĂ€t muss daher auch in der Pflege höchste PrioritĂ€t haben. RegelmĂ€ĂŸige Bewegung trĂ€gt nĂ€mlich entscheidend zur physischen und psychischen Gesundheit bei, indem sie Muskelkraft, Balance und Herz-Kreislauf-Funktion verbessert und das Risiko von StĂŒrzen, Herzkrankheiten und sogar Demenz reduziert. Die PflegekrĂ€fte im Hilfswerk passen BewegungsĂŒbungen individuell an und integrieren sie in den Alltag der Kundinnen und Kunden. Gerade bei BettlĂ€gerigkeit sind sanfte MobilisationsĂŒbungen essenziell. Unser Ziel muss es sein, durch gezielte Bewegungsangebote die Beweglichkeit zu fördern, damit Ă€ltere Menschen so lange wie möglich selbststĂ€ndig und unabhĂ€ngig leben und wohnen können.“

Aktiv bleiben trÀgt zu einem gesunden und selbststÀndigen Leben bei.

BEWEGUNGSVIELFALT FÜR ÄLTERE

Bewegung im Alter kann vielfĂ€ltig sein und muss nicht zwangslĂ€ufig das Training im Fitnessstudio bedeuten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die auf die individuellen BedĂŒrfnisse und körperlichen Voraussetzungen Ă€lterer Menschen zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise SpaziergĂ€nge im Freien, sanfte GymnastikĂŒbungen, Sesselgymnastik, (Sessel-)Yoga, Wassergymnastik oder auch Tanzen. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Bewegung Freude bereitet und keine Überforderung darstellt. Selbst kurze Einhei-

ten von nur 10 bis 15 Minuten können bereits spĂŒrbare positive Effekte haben und lassen sich zudem gut in den Alltag integrieren.

BEWEGUNG TROTZ BETTLÄGERIGKEIT

Gerade wenn Ă€ltere Menschen aufgrund von PflegebedĂŒrftigkeit oder BettlĂ€gerigkeit eingeschrĂ€nkt sind, ist Bewegung nach wie vor sehr wichtig – wenn auch in angepasster Form. Damit kann das Risiko von Begleiterkrankungen wie LungenentzĂŒndung, Thrombose oder Gelenkversteifung minimiert werden. Pflegeeinrichtungen bieten oft spezielle Programme zur Mobilisierung und Bewegung an. Pflegeexpertin Sabine Maunz rĂ€t: „Bereits einfache Maßnahmen wie regelmĂ€ĂŸiges Umlagern im Bett, sanfte MobilisationsĂŒbungen oder das Aufrechterhalten von Beweglichkeit durch

Sanfte Übungen fördern die MobilitĂ€t und das Wohlbefinden.

passive Bewegungen können dazu beitragen, dass sich BettlĂ€gerigkeit nicht negativ auf die körperliche Verfassung auswirkt.“ In der Pflege Ă€lterer Menschen sollte Bewegung einen zentralen Stellenwert einnehmen. Neben der rein körperlichen Ebene spielt Bewegung auch hier eine wichtige Rolle fĂŒr das psychische Wohlbefinden. Sie fördert die soziale Teilhabe, stĂ€rkt das Selbstbewusstsein und kann das GefĂŒhl von Isolation und Einsamkeit verringern. PflegekrĂ€fte sollten daher darauf achten, Bewegung in den Pflegealltag zu integrieren und individuelle Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme am Leben zu schaffen. „Jede Bewegung zĂ€hlt“ sollte das Motto sein.

Bleiben Sie dran und versuchen Sie, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, beweglich zu bleiben.

Sabine Maunz

Klinische und Gesundheitspsychologin, Fachbereichsleitung Pflege und Betreuung, Hilfswerk Österreich

„Neben der rein körperlichen Ebene spielt Bewegung auch eine wichtige Rolle fĂŒr das psychische Wohlbefinden. Sie fördert die soziale Teilhabe, stĂ€rkt das Selbstbewusstsein und kann das GefĂŒhl von Isolation und Einsamkeit verringern.“

RISIKOFAKTOREN BEI BEWEGUNGSMANGEL

‱ erhöhte Sturzneigung durch Muskelabbau und fehlende KrĂ€fte

‱ Verletzungen durch StĂŒrze, die bei Ă€lteren Menschen zur BettlĂ€gerigkeit fĂŒhren können

‱ Verlust von SelbststĂ€ndigkeit und AbhĂ€ngigkeit von der UnterstĂŒtzung anderer

‱ soziale Isolation und EinschrĂ€nkung in der sozialen Teilhabe

‱ Entstehung von geistigen oder kognitiven EinschrĂ€nkungen infolge fehlender sozialer Anreize

‱ Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

‱ Erkrankungen der Gelenke und Knochen wie Rheuma und Osteoporose

‱ Psychologische Probleme wie Stimmungsschwankungen, Depression und Ängste

‱ Verdauungsstörungen

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MobilitÀtshilfen

MobilitÀtshilfen im Alltag

Praktische Hilfsmittel. Wenn die MobilitĂ€t im Alter eingeschrĂ€nkt ist, gibt es verschiedene „MobilitĂ€tshilfen“, die Ă€ltere Menschen dabei unterstĂŒtzen, aktiv zu bleiben.

WICHTIGE

MOBILITÄTSHILFEN

SIND:

Rollator (2-rÀdrig)

Rollmobil (4-rÀdriger Rollator)

Gehstock

KrĂŒcken

WIE KOMME ICH ZU MEINER MOBILITÄTSHILFE?

Erste Anlaufstelle ist Ihr Hausarzt bzw. Ihre HausĂ€rztin oder der Facharzt bzw. die FachĂ€rztin. Dort können Sie sich individuell beraten und eine Verordnung verschreiben lassen. Seit 1.1.2024 sind auch Angehörige des gehobenen Dienstes fĂŒr Gesundheits- und Krankenpflege, wie z. B. diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, berechtigt,

Rollstuhl

Elektromobil

nach Maßgabe der Ă€rztlichen oder pflegerischen Diagnose, Medizinprodukte wie MobilitĂ€ts- und Gehhilfen zu verordnen.

Mit der Verordnung erhĂ€lt man dann im Bandage-FachgeschĂ€ft oder im SanitĂ€tshaus die Gehhilfe. Meist ist ein geringer Kostenbeitrag zu zahlen. Es gibt allerdings in manchen FĂ€llen auch eine Befreiung vom Kostenanteil. Information darĂŒber erhĂ€lt man bei der jeweiligen Krankenversicherung.

Treppensteighilfe

GrundsĂ€tzlich werden die Heilbehelfe und Hilfsmittel von unseren österreichischen Vertragspartnern (Bandagisten, SanitĂ€tshĂ€user, Optiker, OrthopĂ€dieschuhmacher, Medizintechnikfirmen etc.) direkt mit dem zustĂ€ndigen KrankenversicherungstrĂ€ger verrechnet. Rechnungen von anderen Firmen mĂŒssen zuerst von den Patient*innen bezahlt und können dann beim zustĂ€ndigen KrankenversicherungstrĂ€ger eingereicht werden.

Sicherheit und LebensqualitÀt durch Anpassung des Wohnraums

Im fortgeschrittenen Alter vermindert sich die körperliche Beweglichkeit und es kommt zunehmend zu MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen. Die Anpassung des Wohnraums ist ein wichtiger SchlĂŒssel fĂŒr ein selbstbestimmtes Leben und Wohlbefinden im eigenen Zuhause. Ein paar wenige, aber wirksame VerĂ€nderungen in der Wohnumgebung können die Sicherheit und die Autonomie enorm erhöhen.

Pflegende oder sorgende Angehörige spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie bei der Anpassung des Wohnumfelds unterstĂŒtzen. Dazu gehört u. a. die Beseitigung von Gefahrenquellen wie Stolperfallen durch freiliegende Kabel, rutschende Teppiche oder wackelige Möbel. Alle wichtigen Utensilien fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch sollten leicht erreichbar sein. Auch die Lichtquellen sollten ĂŒberprĂŒft werden: Gibt es ausreichend Licht, blendet es? Besondere Schwachstellen sind meist Bad und WC, hier können Haltegriffe und Antirutschmatten fĂŒr Dusche oder Badewanne erste sinnvolle Hilfsmittel sein.

KEEP BALANCE

Manfred Dvorak Pflegeexperte bei KEEP BALANCE

Viele Maßnahmen können selbst erkannt und umgesetzt werden. Wer dennoch UnterstĂŒtzung benötigt, kann sich auch von PflegefachkrĂ€ften bei der EinschĂ€tzung von notwendigen VerĂ€nderungen beraten lassen. Auch wenn diese VerĂ€nderungen zunĂ€chst ungewohnt sein mögen, stĂ€rken sie das selbstbestimmte Leben und die LebensqualitĂ€t im eigenen Zuhause.

KEEP BALANCE, das Hilfswerk-Programm zur MitarbeiterunterstĂŒtzung, bietet professionelle Beratung fĂŒr Fragen rund um Arbeit, Familie und andere Herausforderungen des Lebens. Vertraulich, verlĂ€sslich und unkompliziert. FĂŒr Arbeitgeber, denen die (mentale) Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen am Herzen liegt.

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Starten Sie mit unseren umfangreichen BroschĂŒren und Ratgebern gut informiert in den Herbst.

GESUND GENIESSEN, AKTIV BLEIBEN

Ihr Ratgeber fĂŒr eine bewusste

ERNÄHRUNGSBROSCHÜRE

Nehme ich genug Eiweiß zu mir? Trinke ich tĂ€glich ausreichend? Was tun bei Schluckbeschwerden? Diese und viele andere Themen finden Sie in der aktuellen BroschĂŒre „Gesund genießen, aktiv bleiben. Ihr Ratgeber fĂŒr eine bewusste ErnĂ€hrung im Alter“.

Die Hilfswerk-AktivitĂ€ten und -Servicematerialien werden unterstĂŒtzt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener StĂ€dtische, Lotterien, NestlĂ© Health Care, Essity und Ornamin.

PFLEGEKOMPASS

Die praktische Orientierungshilfe rund um Pflege und Betreuung –mit den aktuellen Pflegegeldzahlen fĂŒr 2024. Mit wertvollen Tipps fĂŒr Betroffene, Angehörige und Interessierte. Im Pflegekompass finden Sie alles Wissenswerte zu den Themen Gesundheit, Krankheit, Älterwerden und vieles mehr. Jetzt gleich bestellen!

HAUTPFLEGE-BROSCHÜRE

In der BroschĂŒre „Ich fĂŒhl mich wohl in meiner Haut – ein Ratgeber fĂŒr die Pflege reifer Haut“ erfahren Sie, wie unsere Haut aufgebaut ist und was sie braucht, um gesund zu bleiben und gut versorgt zu sein. Mit vielen Empfehlungen fĂŒr Ihre Pflegeroutine!

„RegelmĂ€ĂŸige Bewegung ist das Um und Auf“

Bewusst bewegen. Besonders im Alter kann man mit regelmĂ€ĂŸiger Bewegung viel dazu beitragen, aktiv und selbstĂ€ndig zu bleiben. Wir haben mit Pflegeprofi Sieglind Holzner, MSc ĂŒber die positiven Auswirkungen gesprochen.

HAND IN HAND: Warum sind MobilitÀt und Bewegung im Alter so wichtig?

Sieglind Holzner, MSc QualitÀtsmanagementbeauftragte und Wundmanagerin im Hilfswerk KÀrnten

SIEGLIND HOLZNER: RegelmĂ€ĂŸige Bewegung ist das Um und Auf, damit auch Ă€ltere Menschen fit und beweglich bleiben. Die Muskelmasse nimmt besonders im Alter schnell ab.

Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Förderung der MobilitÀt und Bewegung im Alter?

Aufgrund der natĂŒrlichen Verschleißerscheinungen nehmen Schmerzen im Alter oft zu. Das hat zur Folge, dass sich Ă€ltere Menschen aus dem Glauben, bei weniger Bewegung auch weniger Schmerzen zu empfinden, unzureichend bewegen. Auch die Angst vor StĂŒrzen ist fĂŒr Ă€ltere Menschen allgegenwĂ€rtig.

Welche speziellen Übungen oder AktivitĂ€ten empfehlen Sie Ă€lteren Menschen, um ihre MobilitĂ€t zu erhalten oder zu verbessern?

Bewegung in den normalen Alltag einzubauen, ist wahrscheinlich der einfachste Weg, sich mehr zu bewegen. Die Treppe anstatt eines Liftes, tÀglich zwei, drei Runden um das Haus

oder den Wohnblock zu gehen, auch die Anschaffung eines (gĂŒnstigen) Ergometers oder Arm- und Beintrainers kann helfen, sich zum Beispiel abends beim Fernsehen etwas zu bewegen. Auch spezielle Bewegungsund/oder Turngruppen fĂŒr Ă€ltere Menschen sind oftmals eine willkommene Abwechslung zum Alltag.

Welche Hilfsmittel (z. B. Gehstöcke, Rollatoren) setzen Sie hĂ€ufig ein, und wie wĂ€hlen Sie das Passende fĂŒr einen Kunden aus?

In erster Linie geht es darum, welche BedĂŒrfnisse der betroffene Mensch hat. Aus der Praxis heraus hat sich gezeigt, dass MĂ€nner oft eher mit Gehstöcken und Frauen eher mit Rollatoren gut umgehen können. Rollatoren sind besonders dann eine praktische UnterstĂŒtzung, wenn zusĂ€tzliche Utensilien wie EinkĂ€ufe oder Taschen transportiert werden sollen, und haben den Vorteil, dass man sich bei (plötzlich) eintretender SchwĂ€che hinsetzen kann.

Wie binden Sie Angehörige in die MobilitÀtsförderung ein?

Durch Beratung und AufklÀrung. Es ist wichtig, dass auch die Angehöri-

gen bestmöglich aufgeklĂ€rt werden, dass regelmĂ€ĂŸige Bewegung nicht nur gut fĂŒr die Durchblutung und fĂŒr den Körper im Allgemeinen ist, sondern diese auch StĂŒrzen vorbeugen kann.

Welche prĂ€ventiven Maßnahmen ergreifen Sie, um MobilitĂ€tsprobleme bei Ă€lteren Menschen zu verhindern?

In erster Linie versuchen wir, Menschen die Angst vor StĂŒrzen zu nehmen. Viele Ă€ltere Menschen bewegen sich aus genau dieser Angst heraus nur mehr wenig bzw. sehr unsicher. Hier gilt zu sagen, dass Nicht-Bewegen leider nicht vor StĂŒrzen schĂŒtzt. Des Weiteren ist die Beratung bezĂŒglich des richtigen Gehhilfsmittels unerlĂ€sslich – auch kleine Strecken innerhalb der eigenen vier WĂ€nde sollten nie ohne Hilfsmittel gegangen werden. Wir informieren auch ĂŒber zusĂ€tzliche Hilfsmittel, wie zum Beispiel Sturzhosen oder WC-SitzErhöhungen, die zwar StĂŒrze nicht verhindern, jedoch Verletzungen oft minimieren können. BewegungsĂŒbungen, die im Rahmen unserer Betreuung möglich sind, sind ebenfalls ein hilfreiches Mittel.

Können Sie eine Erfolgsgeschichte teilen, bei der sich die MobilitĂ€t einer Ă€lteren Person durch Ihre UnterstĂŒtzung deutlich verbessert hat?

Wir betreuen zum Beispiel eine ĂŒber 90-jĂ€hrige Dame, die sich aufgrund ihrer Angst, zu stĂŒrzen, nur mehr sehr eingeschrĂ€nkt innerhalb ihrer Wohnung bewegt hat. Durch diese eingeschrĂ€nkte MobilitĂ€t und das viele Sitzen auf der Couch hatte sie auch stĂ€ndig Schmerzen. Wir haben

begonnen, innerhalb der Wohnung eine Runde durch jedes Zimmer zu drehen, dann zwei Runden. Nach ca. drei Wochen ging es das erste Mal seit Langem wieder vor die TĂŒre. Erst nur wenige Meter, immer kleine Ziele setzend, jedes Mal ein kleines StĂŒck weiter. Mittlerweile geht die Dame wieder zweimal die Woche in ihr StammcafĂ©, wo sie Bekannte trifft. Dieses Beispiel zeigt im Übrigen, dass Bewegungsmangel oft auch zu Einsamkeit und sozialer Isolation fĂŒhrt, wenn Betroffene ihre Wohnung nicht mehr verlassen (können).

Was sind die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, denen Sie in Ihrem Alltag in der mobilen Pflege begegnen, und wie ĂŒberwinden Sie diese?

NatĂŒrlich ist es im mobilen Setting oft schwieriger als im stationĂ€ren, da nicht alle Wohnungen und/oder HĂ€user barrierefrei sind und es noch unzĂ€hlige Wohnungen ohne Lift gibt.

Hier Menschen zu unterstĂŒtzen, wieder ihre Wohnung im 2.Stock verlassen zu können, zĂ€hlt wahrscheinlich zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen.

Wie sehen Sie die Zukunft der MobilitÀtsförderung im Alter?

Da wir Menschen aufgrund der fortschrittlichen Medizin immer Ă€lter werden, ist die Erhaltung der MobilitĂ€t ein wichtiger Faktor fĂŒr ein selbstbestimmtes Altern. Nur wer in Bewegung bleibt, ist auch selbstbestimmt, und hier sollten und mĂŒssen wir ansetzen. Die PrĂ€vention wird auch in Zukunft ein entscheidender Faktor sein, um eben noch mobile Menschen zu stĂ€rken und somit Folgeerkrankungen aufgrund von ImmobilitĂ€t zu vermeiden. Wir alle sollten mit gutem Beispiel vorangehen, um ebenso fit und aktiv und vor allem gesund und mobil altern zu können.

Herzlichen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch!

Das Feinmotorik-Training trainiert nicht nur Beweglichkeit und Geschicklichkeit, sondern hÀlt auch das Gehirn in Schwung.

„Ich trage sie immer!“

Sicherheit rund um die Uhr: Das bietet das bewĂ€hrte Notruftelefon des Hilfswerks. FĂŒr Margaretha Linauer aus Niederösterreich ist es ein echter Schutzengel.

Ein kleiner idyllischer Ort. Direkt neben dem traditionellen Wirtshaus ein ehemaliger Bauernhof. HĂŒbsche Blumen, ein gemĂŒtliches Bankerl an der Hausmauer. Margaretha Linauer, 90 Jahre, lebt hier alleine auf diesem Hof, auf dem

Die Notruf-Smartwatch ist fĂŒr Margaretha Linauer zu einem zuverlĂ€ssigen Begleiter in Haus und Garten geworden.

sie schon ihr ganzes Leben verbracht hat und mit dem sie tief verbunden ist. „Ich hab ja schon viele Jahre das Notruftelefon vom Hilfswerk und bin wirklich sehr zufrieden“, erzĂ€hlt sie. „Und im letzten Jahr hat meine Tochter eine Werbung ĂŒber dieses neue GerĂ€t gesehen und es mir gleich bestellt.“ So trĂ€gt Frau Linauer jetzt die trendige Smartwatch-Variante des Notruftelefons. Und wĂ€hrend ihr frĂŒheres GerĂ€t sie „nur“ im Haus beschĂŒtzte, kann sie mit der mobilen Version auch hinaus in den Garten oder in den Ort. Auf den Knopf hat sie natĂŒrlich schon öfter gedrĂŒckt: „Sehr freundlich sind dort alle!“

SOFORTIGE HILFE

Wann trĂ€gt sie denn das Notruftelefon? „Immer! Außer die halbe Stunde am Tag, in der ich es auflade, aber sonst: immer!“ Und das ist gut so. Denn Margaretha Linauer leidet regelmĂ€ĂŸig an plötzlichem Schwindel, ist schon oft gestĂŒrzt. Sie kommt dann nicht mehr alleine auf, und mit dem Notruftelefon kann sie jederzeit Hilfe holen. Ein Knopfdruck auf den Sender genĂŒgt und sofort wird eine Verbindung zur rund um die Uhr erreichbaren Notrufzentrale hergestellt. Da wichtige Daten der Kundinnen und Kunden vorgemerkt sind, können die Mitarbeiter*innen rasch und gezielt Hilfe organisieren. Egal ob Wochenende, Feiertag oder mitten in der Nacht.

INFOS & BESTELLUNG

Das klassische, stationĂ€re Notruftelefon fĂŒr zuhause gibt es nun auch mobil. Das neueste Modell ist die smarte Notrufuhr, eine wasserdichte und einfach zu bedienende Smartwatch. Die moderne Uhr ist mit einem SchrittzĂ€hler ausgestattet und punktet mit einer Akku-Laufzeit von bis zu 72 Stunden. Mit einfachem Tastendruck wird ein Alarm in der Notrufzentrale ausgelöst und eine Sprechverbindung aufgebaut.

Informationen zu den unterschiedlichen GerÀten sowie Bestellung unter 0800 800 408 . Oder lesen Sie weiter auf www.notruftelefon.at

RĂ€tsel fĂŒr Jung und Alt

An das Hilfswerk Österreich, GrĂŒnbergstraße 15/2/5, 1120 Wien

Ja, ich möchte ein Exemplar „Meine BauernkĂŒche – Saisonale Rezepte fĂŒr die nĂ€chste Generation“ gewinnen. Die BĂŒcher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur VerfĂŒgung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vorname:

Name:

Straße/Hausnr.:

PLZ/Ort:

Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nÀchsten Heft.

AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT

1. 2024 – das Jahr der Kamele 10 Mal

Unsere RĂ€tselseite von GedĂ€chtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar von „Meine BauernkĂŒche“ von Elisabeth Lust-Sauberer und Renate Wagner-Wittula.

1 OLYMPISCHE RINGE

Wie viele Ringe zÀhlen Sie?

3 OLYMPISCHE SPORTARTEN

2 OLYMPISCHES GOLD

Wenn 92,5 % der Masse einer olympischen Goldmedaille von Silber gebildet wird und die Medaille sonst nur einen GoldĂŒberzug von 6 g hat, wie schwer ist sie dann insgesamt?

Welches Piktogramm passt zu den fĂŒnf Piktogrammen als sechstes dazu?

2. Trampeltier-Logik 11 – 13 – 17 – 19 – 23 sind fĂŒnf aufeinanderfolgende Primzahlen. Es fehlt daher die 9.

3. Karawane Der Abstand des letzten Kamels vom Ziel entspricht der LĂ€nge der 430 Kamele vor ihm: 430 x 3,2 m = 1.376 Meter.

BUCHTIPP:

Meine BauernkĂŒche

Elisabeth Lust-Sauberer weiß, dass Tradition und Moderne kein Widerspruch sein mĂŒssen.

BauernkĂŒche bedeutet fĂŒr sie, genau zu wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, und diese in ihrer ursprĂŒnglichen Form zu

schĂ€tzen. In „Meine BauernkĂŒche“ stellt sie ihre Lieblingsrezepte fĂŒr jede Jahreszeit vor – traditionell und regional, und gleichzeitig neu interpretiert, sodass sie auch zu unserem modernen und oftmals stressigen Alltag passen.

E. Lust-Sauberer/R. Wagner-Wittula

Meine BauernkĂŒche

ISBN 978-3-222-13720-4

Styria Verlag 2023

Bild von G.C. auf Pixabay.
Bilder von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
a. b. c.

HILFSWERK IN MOSAMBIK

Nothilfe fĂŒr Kinder

Das Hilfswerk ist seit 24 Jahren in Mosambik tÀtig. Seine wichtigsten Ziele sind dabei die Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit, der ErnÀhrungssituation und landwirtschaftliche Hilfe.

KAUCH SIE

KÖNNEN HELFEN:

Mit Ihrer Spende helfen Sie Kindern in Mosambik! 23 Euro schenken zum Beispiel ein Lebensmittelpaket fĂŒr ein Kind wie Luisa.

Das Hilfswerk misst den Armumfang der Kinder, um bei MangelernÀhrung rasch einzuschreiten.

ennen Sie Cabo Delgado? Das ist eine Provinz im Norden Mosambiks, die in den österreichischen Medien wenig Beachtung findet. In Cabo Delgado herrscht seit 2017 – seit dort Erdöl und Erdgas gefunden wurden – ein bewaffneter Konflikt, in dem terroristische Gruppen brutale Angriffe auf die Zivilbevölkerung ausĂŒben. Diese Gewalt hat bisher 800.000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Die Binnenvertriebenen leben oft unter extrem prekĂ€ren Bedingungen, mit unzureichendem Zugang zu Nahrung, Wasser, medizinischer Versorgung und Unterkunft. Die humanitĂ€re Situation ist besorgniserregend.

Die anhaltende Unsicherheit und Vertreibung haben die landwirtschaftliche Produktion stark beein-

trĂ€chtigt, was zu einer kritischen Nahrungsmittelknappheit gefĂŒhrt hat. Denn diese 800.000 Vertriebenen, die in ihrer Heimat von ihren landwirtschaftlichen ErtrĂ€gen lebten, haben mit ihren Feldern auch ihre Lebensgrundlage zurĂŒckgelassen. Viele Menschen sind von humanitĂ€rer Hilfe abhĂ€ngig, um ihre GrundbedĂŒrfnisse zu decken. 1,15 Millionen Menschen leiden an akutem Hunger. Besonders betroffen sind Babys und Kleinkinder unter fĂŒnf sowie schwangere und stillende Frauen.

LUISAS MAGEN KNURRT

Die vierjĂ€hrige Luisa ist eines der Kinder, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Ihr kurzes Leben verbrachte sie im FlĂŒchtlingslager in Montepuez in Cabo Delgado. Als Neugeborene musste sie mit ihren Eltern hierher flĂŒchten. Die Gewalt

Nahrungsspenden lindern die grĂ¶ĂŸte Not der Bevölkerung von

eskalierte und zu bleiben stellte eine zu große Gefahr fĂŒr Luisas Leben und das ihrer Eltern dar. Heute ist Luisas ErnĂ€hrungszustand kritisch. Nahrung ist knapp, es gibt nicht genug zu essen fĂŒr alle. Ohne Hilfe von außen wird sie die nĂ€chsten Monate wohl nicht ĂŒberleben.

HWI HILFT IN MOSAMBIK

Das Hilfswerk ist seit 24 Jahren in Mosambik tĂ€tig. Unsere Ziele umfassen die Verbesserung der MutterKind-Gesundheit, der ErnĂ€hrungssituation und landwirtschaftliche Hilfe. WĂ€hrend sich die AktivitĂ€ten von Hilfswerk International in der Vergangenheit auf den SĂŒden des Landes, die Provinz Sofala, konzentriert haben, sind wir seit 2021 auch in der Provinz Cabo Delgado tĂ€tig. Dort helfen wir 112.000 der am stĂ€rksten von Hunger betroffenen

BinnenflĂŒchtlinge durch Hungerhilfe, Verbesserung von Hygienebedingungen sowie Frauen- und Kindersicherheit. DarĂŒber hinaus begleiten wir vom Hilfswerk die Bevölkerung im Bereich der Landwirtschaft und Gesundheit, bieten psychosoziale UnterstĂŒtzung und fördern frauengefĂŒhrte Kleinunternehmen.

Eine langfristige Lösung erfordert nicht nur die Beendigung des Konflikts, sondern auch umfassende Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der ErnĂ€hrungssituation. Der Aufbau von Frieden und StabilitĂ€t wird entscheidend sein, um die humanitĂ€re Krise nachhaltig zu bewĂ€ltigen und eine sichere RĂŒckkehr der Vertriebenen zu ermöglichen. Bis dahin hilft das Hilfswerk International den Kindern im Norden Mosambiks, zu ĂŒberleben.

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Cabo Delgado.

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https://www.hilfswerk.at/steiermark/ wir-ueber-uns/wandelsicher-der-podcast/ „wandelsicher“ ist der Corporate Podcast des Hilfswerk Steiermark. Das Leben ist stĂ€ndig im Wandel. Es lĂ€uft niemals geradlinig, sondern fordert uns immer wieder zur Weiterentwicklung heraus. Das ist gut so, denn jeder Wandel bringt Geschichten mit sich, von denen Andere lernen können. Wir sprechen in diesem Format regelmĂ€ĂŸig mit interessanten Menschen im und um das Hilfswerk.

HILFSWERK STEIERMARK Wir unterstĂŒtzen Sie im Alltag! Mehr Infos finden Sie unterwww.hilfswerk.at/ steiermark

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Die Website pflege.gv.at bietet einen österreichweiten Überblick zum Thema Pflege.

Dort finden sich pflege- und betreuungsrelevante Informationen –fĂŒr Menschen, die selbst Pflege oder Betreuung brauchen oder Personen, die jemanden pflegen:

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