03 | 2026
HAND IN HAND Mein Hilfswerk Magazin
WISSEN Digital fit dank freiwilligem Engagement Seite 8 EIN ZUHAUSE MIT PERSPEKTIVE 25 Jahre Haus Tivoligasse Seite 12 MOSAMBIK Wasser an Schulen Seite 20
Telefonbetrug? Nicht mit mir. SO ERKENNEN SIE SCHOCKANRUFE UND ANDERE BETRUGSMASCHEN. Seite 4
ÖSTERREICH HAT GLÜCK... ....und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen bereits seit 40 Jahren Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement. Wir sind größter Sportförderer unseres Landes, unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Wir fördern soziale Anliegen im Sinne der Gesellschaft. Damit möglichst viele Menschen in Österreich am Glück teilhaben können. sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at
EDITORIAL / INHALT
Editorial
LIEBE LESER*INNEN,
IM FOKUS
CYBERKRIMINALITÄT begegnet uns heute in vielen Formen – von gefälschten Nachrichten und Phishing-Mails bis hin zu Betrug in sozialen Medien. Besonders ältere Menschen geraten dabei häufig ins Visier, weil Unsicherheit im Umgang mit digitalen Technologien gezielt ausgenutzt wird. Die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks bieten deshalb unterschiedliche Formate an, die die digitale Kompetenz älterer Menschen stärken und sie für Online-Betrugsmaschen sensibilisieren. Im Oktober lädt außerdem der Monat der Senior*innen zu kostenfreien Workshops und vielfältigen Informationsangeboten ein. Auch das Thema Vorsorge steht im Herbst im Mittelpunkt: Ob bei der Messe für Gesundheit und Prävention oder den kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in den Nachbarschaftszentren – zahlreiche Angebote unterstützen dabei, die eigene Gesundheit im Blick zu behalten und der kalten Jahreszeit gestärkt entgegenzublicken. Kinder und Jugendliche profitieren zudem von einem abwechslungsreichen Programm, das sie in ihrer Freizeit begleitet und für die Schule stärkt. In den Lernclubs erhalten sie bedarfsorientierte Unterstützung bei den Hausaufgaben, beim Lernen und Lesen. Denn Wissen ist die beste Grundlage, um Herausforderungen – analog wie digital – sicher zu begegnen. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und viele spannende Anregungen.
WIENE
R H ILF
Sicher vor Betrug
10
KINDHEIT & JUGEND Gut begleitet in die digitale Welt
14
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Selbstbestimmt bis ins hohe Alter
22
MEIN HILFSWERK Große Hilfe, ganz nah
SWE R
K enfeldg asse 2 9 1070 W ien T +43 1 512 3 6 61 info@w iener.hil fswerk.a t Schott
Karin Praniess-Kastner, MSc
4
Präsidentin des Wiener Hilfswerks
IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, Tel.: +43 1 512 36 61; E-Mail: kommunikation@wiener.hilfswerk.at; www.wiener.hilfswerk.at Redaktion Wien: David Weichselbaum, Josefine Hau, Lisa Baumüller Redaktion Österreich: Eva Kirk/die jungs kommunikation, Sarah Los, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Theresa Kaserer-Peuker, Josefine Hau, Lisa Baumüller, Viktoria Tischler, Bianca Weissel Bildnachweis, Fotos: Seite 1/shutterstock/fast-stock; 4–5/shutterstock/Dmytro Zinkevych; 6 /BMI/Gerd Pachauer; 8/Wiener Hilfswerk; 9/AdobeStock/Mediteraneo; 10/AdobeStock/Marina Andrejchenko; 11/Reiner Riedler; 12/Wiener Hilfswerk; 14/Julia Prokop; 15/Rudolf Schmied; 17/Simon Kupferschmied; 19/shutterstock/Sergey Nivens, Anton Vierietin; 20/Hilfswerk International; Gesamtauflage: 80.000 Stück Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigen verkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschäftsstelle, Tel.: +43 1 40 57 500 Layout/Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Wals-Siezenheim Widerruf: Ich bin mit der regelmäßigen Zusendung der Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das Hilfswerk Ö sterreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.
3
IM FOKUS Sicher vor Betrug
Vermeintlich sichere Anlagetipps mit hohen Gewinnversprechen sollten misstrauisch machen.
Vorsicht, Betrug! Schockanrufe, Onlinebetrug, verlockende Anlageangebote: Kriminelle bringen Menschen mit perfiden Tricks um ihr Geld. So können Sie sich schützen.
D
as Telefon klingelt. Irmgard S. hebt ab und erhält die furchtbare Nachricht: Ihr Enkel hat einen Unfall mit Todesfolge verursacht und ist in Haft – eine Kaution über 10.000 Euro muss sofort bezahlt werden! Die Person am Telefon fragt, wieviel Geld Irmgard im Haus und auf der Bank hat, im Hintergrund ist ein verzweifeltes ‚Bitte hilf mir!‘ zu hören. Irmgard atmet tief durch. Und tut genau das Richtige: Sie legt auf.
TÄTER SETZEN UNTER DRUCK Die Geschichten, die Schockanrufer:innen verwenden, sind vielfältig: Eine Ärztin berichtet vom schwer erkrankten Angehörigen, der nur durch ein teures Medikament gerettet werden kann. Ein Polizist warnt vor Einbrüchen in der Umgebung, erkundigt sich nach Wertgegenständen im Haus und will diese
4 | HAND IN HAND 03 | 2026
sicher verwahren. Ein Bankmitarbeiter informiert über betrügerische Abbuchungen vom Konto – man müsse sofort handeln! Daniela Summer vom Bundeskriminalamt ist Expertin für Kriminalprävention und kennt die gängigen Betrugsmaschen. „Die Geschichten ändern sich, haben aber immer etwas gemeinsam: Sie sollen Angst auslösen. Die Täterinnen und Täter setzen die angerufenen Personen massiv unter Zeitdruck, drängen zu schnellem Handeln und strenger Geheimhaltung.“ Das sind zugleich die Warnzeichen, auf die es zu achten gilt. „Wenn ich Angst oder Druck verspüre, ist Vorsicht geboten!“, warnt Summer und rät: „Legen Sie auf, atmen Sie tief durch. Rufen Sie Angehörige an, um die Geschichte zu überprüfen oder wenden Sie sich an die Polizei!“
Zwischen 2021 und 2024 wurden in Österreich 300 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug verursacht.
HOHE DUNKELZIFFER Die Täter:innen hinter diesen Anrufen arbeiten hochprofessionell und rufen systematisch Datenlisten durch. Sie sprechen ausgezeichnetes Deutsch und sind in Manipulationstechniken geschult, die Telefonate können oft stundenlang dauern. Häufig im Visier sind ältere Menschen, doch grundsätzlich kann es jede und jeden treffen.
Durch Schockanrufe entstand laut Bundeskriminalamt zwischen 2022 und Anfang 2026 in Österreich ein Schaden von rund 53 Millionen Euro. Wie viele Menschen tatsächlich in diese Betrugsfallen tappen, ist unklar. „Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele aus Scham die Fälle nicht anzeigen. Das sollte nicht sein, denn man wurde Opfer einer üblen Betrugsmasche“, betont Daniela Summer und ersucht um
Mithilfe: „Jede Anzeige, jedes Melden verdächtiger Rufnummern kann bei der Aufklärung helfen.“ DER TRAUM VOM SCHNELLEN GELD Aktuell weit verbreitet ist auch der Anlagebetrug in unterschiedlichen Varianten: Werbeanzeigen oder verlockende Reels in sozialen Medien versprechen hohe Renditen bei minimalem Risiko. Wer darauf einsteigt, soll zunächst einen kleinen Betrag, etwa 250 Euro, einzahlen, mitunter auf unterschiedliche Konten. Eine täuschend echt wirkende Onlineplattform zeigt den angeblichen Kursgewinn. Schrittweise wird man zu weiteren, höheren Einzahlungen verleitet – bis der Kontostand plötzlich auf null sinkt und das Geld weg ist. „Überprüfen Sie vor Investments immer die Authentizität des Anbieters. Suchen Sie das Unternehmen im
>>
5
IM FOKUS Sicher vor Betrug
Othmar Karas Präsident Hilfswerk Österreich
„Wir kennen die Berichte: Dreiste professionelle Betrügerbanden versuchen Menschen um ihr Erspartes zu bringen – mit Schockanrufen, täuschend echten E-Mail- oder Chat-Nachrichten oder falschen Werbeanzeigen. Was ist vertrauenswürdig, was nicht? Gerade für ältere Menschen ist die Unterscheidung schwierig. Bitte bieten Sie wenn möglich Unterstützung an und besprechen Sie mit Kindern, Eltern, Großeltern und Bekannten die gängigen Betrugsmaschen. Information ist der beste Schutz!“
>>
Echte Polizeibeamte erkundigen sich nicht nach Wertsachen oder bieten an, diese abzuholen.
WEITERE INFOS www.kriminalpraevention.gv.at Informationen rund um Betrug und Sicherheit
www.fma.gv.at Unternehmensdatenbank der Finanzmarktaufsicht (FMA)
www.rufnummernmissbrauch.at Meldestelle für verdächtige Rufnummern
www.watchlist-internet.at Aktuelle Betrugsfälle im Internet
Internet oder in der Datenbank der Finanzmarktaufsicht“, empfiehlt Summer. Generell sollten hohe und angeblich sichere Gewinnversprechen stutzig machen. Betrüger:innen kontaktieren Personen auch über Dating-Portale oder Messenger-Dienste. Per Chat wird über Wochen ein Vertrauensverhältnis mit dem Opfer aufgebaut, das sich vielleicht von den Nachrichten geschmeichelt fühlt oder sich über die Konversation freut. „Einsamkeit wird hier gezielt ausgenutzt“, so Daniela Summer. „Irgendwann kommt ein Tipp zu einer rentablen Investmentmöglichkeit. Wer darauf eingeht, verliert sein Geld.“1 Eine weitere dreiste Methode ist der sogenannte „Recovery Scam“: Nachdem jemand bereits Opfer eines Anlagebetrugs geworden ist, meldet sich bis zu eineinhalb Jahre später eine vermeintliche offizielle Behörde mit der guten Nachricht: Das Geld wurde gefunden,
6 | HAND IN HAND 03 | 2026
der genannte Betrag stimmt mit dem verlorenen überein. Doch nun soll der Betroffene eine Gebühr zahlen – ein Trick, der Menschen ein zweites Mal um ihr Erspartes bringen kann. „Seriöse Stellen verlangen niemals Geld, um verlorene Beträge zurückzuholen“, betont Summer. INFORMATION UND SENSIBILISIERUNG Egal ob per Onlinebetrug oder Schockanruf: Betrügerinnen und Betrüger setzen darauf, dass ihre Opfer unvorbereitet sind. Sprechen Sie daher im Familien- und Freundeskreis offen über mögliche Betrugsversuche und gehen Sie vor allem auch mit älteren Angehörigen verschiedene Szenarien durch. Wer die Betrugsmaschen und Warnsignale kennt, ist vorbereitet und kann im Ernstfall richtig reagieren. 1 Diese Betrugsmasche wird auch „Pig-Butchering“ (Schweine schlachten) genannt.
Ratgeber
Tipps und Empfehlungen Wie schütze ich mich und Angehörige vor Online- und Telefonbetrug?
Bei unbekannten Anrufen gilt generelle Vorsicht. Legen Sie bei zweifelhaften Gesprächen sofort auf und kontaktieren Sie eine Vertrauensperson! Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über persönliche Daten oder Vermögen! Geben Sie anderen Personen niemals Zugriff auf Computer, Handy oder Konto! Übergeben Sie fremden Personen keine Wertsachen oder Bargeld! Fragen Sie angebliche Polizisten und Polizistinnen nach der Dienststelle, um deren Identität überprüfen zu können! Melden Sie verdächtige Telefonnummern und Onlinekontakte auf den jeweiligen Plattformen und blockieren Sie die Profile! Erstatten Sie Anzeige – auch wenn es schwerfällt. Jede Meldung hilft der Polizei, Muster zu erkennen und Täter zu überführen! Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder SMS, die zur Datenaktualisierung oder Änderung von Passwörtern auffordern – auch nicht, wenn die Nachrichten scheinbar von offiziellen Behörden oder Banken kommen (Phishing)! Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Bankkonten! Verwenden Sie sichere Passwörter mit mindestens 12 Zeichen und Sonderzeichen! Sprechen Sie im Familien- und Freundeskreis offen über gängige Betrugsmaschen!
BEWEGUNG SCHENKT LEBENSQUALITÄT Ihr Ratgeber für ein bewegtes Älterwerden. Wer sich regelmäßig bewegt, tut viel für Gesundheit und Wohlbefinden. Das gilt in jungen Jahren ebenso wie im Alter. Mit unserer Broschüre und dem dazugehörigen Webportal möchten wir Sie ermutigen, mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. www.hilfswerk.at/bewegt-altern Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ wird unterstützt von Essity/Tena, Hartmann und Publicare.
Die Hilfswerk-Aktivitäten und -Servicematerialien werden unterstützt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische und Lotterien.
R ATG E BER JETZ T KOS TE N LO S B E STE LLE N !
Unter 0800 8 oder o 00 820 ffice@ hilfsw erk.at
7
LEBEN & GESELLSCHAFT Engagiert
Lust , u c h S ie g ie r e n? a n e b Ha nga g zu e tzt e iw il li r f s ic h je h ie ic S s n e m e ld we r k ! Dann r H il f s e n ie b e im W -1660 2 36 61 1 5 1 3 auer@ T: +4 .oberb in t r a E: m rk.at hilfswe r. e n ie w
Digital fit dank freiwilligem Engagement Wer sein Wissen weitergeben möchte, findet im Wiener Hilfswerk zahlreiche Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement – etwa in den zehn Nachbarschaftszentren. Dort gestalten Freiwillige Kurse nach ihren eigenen Stärken, Erfahrungen und Interessen.
S
eit 2011 begleitet Erwin Zwölfer ältere Menschen dabei, digitale Kompetenzen zu erweitern. In mehreren Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren hat er bereits rund 60 Computerkurse geleitet. Die Inhalte richtet er dabei ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmenden aus. „Ich trage zuerst meine Inhalte vor und gehe anschließend von
INFOS NÄCHSTE COMPUTERKURSE FÜR SENIORINNEN UND SENIOREN MIT ERWIN ZWÖLFER • Nachbarschaftszentrum 7, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, +43 1 512 36 61-3360 // 19.10. (Schnuppertag) von 10 bis 12 Uhr, und dann am 02., 09., 16., 23. und 30.11. • Nachbarschaftszentrum 17, Hernalser Hauptstraße 53, 1170 Wien, +43 1 512 36 61-3600 // 19.10. (Schnuppertag) von 14 bis 16 Uhr, und dann am 02., 09., 16., 23. und 30.11. • Nachbarschaftszentrum 16, Stöberplatz 2/3, 1160 Wien, +43 1 512 36 61-3550 // 29.10. (Schnuppertag) von 10 bis 12 Uhr, und dann am 05., 12., 19. und 26.11. sowie am 03.12. Anmeldung im jeweiligen Nachbarschaftszentrum.
8 | HAND IN HAND 03 | 2026
Tisch zu Tisch und unterstütze jede und jeden ganz individuell“, erzählt er. Der ehemalige Mitarbeiter im technischen Dienst freut sich, sein Fachwissen auch nach seiner Pensionierung im Rahmen eines freiwilligen Engagements weiterzugeben. Im Mittelpunkt stehen praktische Anwendungen am eigenen Gerät. Gemeinsam werden Fragen aus dem Alltag beantwortet: „Wie übertrage ich ein Foto vom Handy auf den Computer? Wie speichere ich es so ab, dass ich es später wiederfinde? Wie lege ich einen neuen Ordner an?“ Auch der sichere Umgang mit dem Internet ist Teil der Kurse – vom Buchen von Zugtickets über die Suche nach Öffnungszeiten von Lokalen bis hin zum Schutz vor Cyberkriminalität und Betrugsversuchen im Netz. Besonders wichtig ist Erwin Zwölfer, dass die Teilnehmenden Schritt für Schritt sicherer werden und Vertrauen im Umgang mit digitalen Geräten gewinnen. Sein Motto: „Man kann in jedem Alter dazulernen – so bleibt man fit.“
LEBEN & GESELLSCHAFT
Monat der Senior*innen – Gemeinsam was erleben Von 1. bis 31. Oktober lädt der „Monat der Senior*innen“ jährlich dazu ein, die Vielfalt des Miteinanders zu entdecken. Initiiert wird die Veranstaltungsreihe von der Senior*innenbeauftragten der Stadt Wien und ihrem Team „Wien für Senior*innen“ im FSW (Fonds Soziales Wien). Sie bietet ein abwechslungsreiches, kostenfreies Programm mit Führungen, Workshops, Informationsveranstaltungen, Grätzeltouren und kulturellen Angeboten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf dem Thema Digitalisierung: Informationsangebote und praxisnahe Workshops unterstützen beim sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen und erleichtern den Einstieg in die digitale Welt. Der gesamte Monat steht im Zeichen von Begegnung, Austausch und aktiver Teilhabe von Senior*innen in Wien. Auch die Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren beteiligen sich heuer wieder mit einem abwechslungsreichen Programm. Im Zuge des Vortrags über Künstliche Intelligenz können Interessierte herausfinden, welche Chancen und Risiken mit „KI“ verbunden sind. In Computerkursen für Anfänger*innen werden Grundlagen zu Windows, Bildbearbeitung und Internet vermittelt. In der „Fragestunde Smartphone“ werden Fragen zu Sicherheit im Netz, Handyfotos oder Social Media beantwortet. Ergänzt wird das Angebot durch Stadtspaziergänge, Kreativworkshops, Community Cooking und viele weitere Aktivitäten – für alle, die gemeinsam Zeit verbringen und Neues entdecken und lernen möchten. ANGEBOTE DER NACHBARSCHAFTSZENTREN www.nachbarschaftszentren.at/ monatderseniorinnen
WEITERE ANGEBOTE IM „MONAT DER SENIOR*INNEN“ www.kalender.seniorinnen.wien
RUNDUM VORSORGEN Im Herbst finden in den Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren wieder kostenlose Vorsorgeuntersuchungen in Kooperation mit der MA 15, Gesundheitsdienst der Stadt Wien, statt. Der Gesundheits-Check umfasst einen Blut-, Harn- und HämoccultTest sowie ein Herz-EKG und einen Lungenfunktionstest. Mit einer modernen Stoffwechselwaage können Körperfett, Muskelmasse, Wasserhaushalt und der individuelle Kalorienbedarf analysiert werden, um einen umfassenden Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand zu erhalten. Am Tag der Blutabnahme wartet zur Stärkung ein kleines gemeinsames Frühstück auf die Teilnehmenden. TERMINE IM HERBST www.nachbarschaftszentren.at/ vorsorgeuntersuchungen
MESSE FÜR GESUNDHEIT UND PRÄVENTION Am 2. Oktober steht der SkyDome des Wiener Hilfswerks ganz im Zeichen von Gesundheit und Prävention. Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich informieren an zahlreichen Ständen und stehen für persönliche Beratung zur Verfügung. In der Gesundheitsstraße können Besucher*innen mit der kostenlosen Fit-Card ihre Fitness und Gesundheit testen. Vorträge, SchnupperWorkshops und ein Bühnenprogramm runden die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei. Wann: Freitag, 2. Oktober 2026, 9 bis 16 Uhr Wo: SkyDome des Wiener Hilfswerks, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien Ehrenschutz: Bezirksvorsteher Markus Reiter www.nachbarschaftszentren.at/ messe-gesundheit-praevention
9
INFO TIPPS FÜR ELTERN UND BETREUUNGSPERSONEN • „Unter drei? Handyfrei!“ So lautet die klare Empfehlung von Expert*innen. • Ab dem 4. Lebensjahr – besser noch später – können kurze, altersgerechte Filme (etwa zehn Minuten) gemeinsam mit Ihrem Kind angesehen werden. • Kinder lernen durch Vorbilder. Gehen Sie selbst bewusst mit Smartphone & Co. um und leben Sie Ihrem Kind einen achtsamen Medienkonsum vor. • Schaffen Sie regelmäßig handyfreie Zeiten, in denen Ihre ungeteilte Aufmerk- samkeit Ihrem Kind gehört. So erlebt Ihr Kind, dass gemeinsame Zeit wichtiger ist als der Blick aufs Smartphone. Mehr Infos und Tipps auf www.saferinternet.at
10 | HAND IN HAND 03 | 2026
Gut begleitet in die digitale Welt Smartphones und Tablets gehören heute für viele Familien ganz selbstverständlich zum Alltag. Umso wichtiger ist es, Kindern einen sicheren und bewussten Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.
K
inder lernen vor allem durch Spielen, Bewegung, Sprache und den direkten Kontakt zu vertrauten Menschen. Zu viel Bildschirmzeit kann dazu führen, dass andere wichtige Alltagserfahrungen zu kurz kommen. Expert*innen empfehlen daher, Kindern digitale Medien erst ab etwa 3 Jahren und gut begleitet zugänglich zu machen. Wer seinem Kind digitale Angebote auf dem Smartphone oder Tablet zeigt, sollte diese gemeinsam entdecken. Wichtig sind kurze, altersgerechte Inhalte. Medienfreie Zeiten – etwa beim Essen, Schlafengehen oder gemeinsamen Aktivitäten – bleiben ein wichtiger Bestandteil des Fami-
lienalltages. Auch im Umgang mit Fotos und Videos ist Aufmerksamkeit gefragt: Nicht jedes Bild gehört in soziale Netzwerke – auch kleine Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre. Digitaler Kinderschutz bedeutet nicht, Medien grundsätzlich zu verbieten. Entscheidend ist ein bewusster Einstieg mit klaren Regeln und liebevoller Begleitung. Bewegung, Vorlesen und gemeinsames Spielen sind essenziell und sollten insbesondere für Kinder die „Hauptattraktionen“ bleiben. Auch Großeltern und andere Betreuungspersonen können dazu beitragen, Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien vorzuleben.
LEBEN & GESELLSCHAFT Spenden und Unterstützung
Spenden schenken Hoffnung Spenden schenken Menschen in schwierigen Lebenssituationen neue Perspektiven. Sie ermöglichen es uns, wichtige Hilfs- und Beratungsangebote langfristig aufrechtzuerhalten und genau dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird. Jeder Beitrag macht einen Unterschied. Herzlichen Dank!
Bitte unterstützen Sie unsere soziale Arbeit mit Ihrer Spende. Vielen Dank!
Nicht jedes Kind findet zu Hause die Unterstützung, die es zum Lernen braucht. Soziale, finanzielle oder gesundheitliche Belastungen können dazu führen, dass Familien ihre Kinder bei Hausübungen oder beim Lernen nur eingeschränkt oder gar nicht begleiten können. Genau hier setzen die Lernclubs der Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren an: Sie bieten Kindern einen geschützten Ort zum Lernen, Wachsen und Fragenstellen. In familiärer Atmosphäre unterstützen engagierte Lernpat*innen die Schüler*innen bei den Hausübungen, beim Lesen und Rechnen. Dabei geht es um weit mehr als bessere Noten: Die Kinder gewinnen Selbstvertrauen, Motivation und Freude am Lernen. An sechs Standorten stehen die Lernclubs Volks- und teilweise auch Mittelschüler*innen offen. Die Lernpatinnen und Lernpaten engagieren sich ehrenamtlich, während haupt-
amtlich Mitarbeitende die professionelle Begleitung und Koordination der Lernclubs sicherstellen. SCHENKEN SIE BILDUNGSCHANCEN Mit einer Spende von 28 Euro ermöglichen Sie einem Kind zwei Stunden Förderung im Lernclub. So schenken Sie Kindern nicht nur konkrete Lernhilfe, sondern bessere Chancen auf ihrem Bildungsweg – und damit eine wichtige Grundlage für ihre Zukunft.
Bit te u nter st ü t ze n Sie un sere L e r n clubs mit Ihr er Spe n d e!
Florence Gross – Spender*innen-Betreuung Tel.: +43 1 512 36 61-1640 E-Mail: florence.gross@ wiener.hilfswerk.at Spendenkonto lautend auf „Wiener Hilfswerk“ bei Erste Bank, IBAN: AT58 2011 1284 4290 7831 Verwendungszweck: z. B. „Lernclub“ Online-Spenden: www.wiener.hilfswerk.at/ spenden Einfaches Überweisen via Bank-App:
11
LEBEN & GESELLSCHAFT Einblicke
Seit der Eröffnung im Jahr 2001 ist Sabine Strobl-Heinrich Teil des Teams im Haus Tivoligasse in Wien.
Seit 25 Jahren ein Zuhause mit Perspektive An drei Standorten in Wien bieten die Stationär betreuten Wohnhäuser des Wiener Hilfswerks ehemals wohnungs- oder obdachlosen Menschen ein langfristiges Zuhause. Der Standort in der Tivoligasse feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen.
S
eit der Eröffnung im Jahr 2001 begleitet das Team aus Wohnbetreuer*innen und Sozialarbeiter*innen im Haus Tivoligasse Menschen auf ihrem Weg zu mehr Stabilität und Selbstständigkeit. Im Interview erzählt Einrichtungsleiterin Sabine Strobl-Heinrich, was das Haus besonders macht und wie sich die Einrichtung seither weiterentwickelt hat.
12 | HAND IN HAND 03 | 2026
HAND IN HAND: Sie leiten heute das Stationäre Wohnhaus in der Tivoligasse und sind von Anfang an Teil des Teams. Wie ist die Einrichtung entstanden? SABINE STROBL-HEINRICH: Vor unserer Eröffnung gab es in Wien nur sehr wenige Angebote für wohnungs- oder obdachlose Frauen. Eines davon war ein städtisches Frauenwohnheim in der Ruttenstockgasse, das jedoch geschlossen werden musste. Daraufhin entwickelte das Wiener Hilfswerk ein neues Konzept und hat das Haus Tivoligasse für ältere wohnungslose Frauen und ihre Partner ins Leben gerufen. Heute wohnen bei uns jedoch ausschließlich Frauen.
Mit Einzel- und Paarwohnungen statt Mehrbettzimmern sowie sozialarbeiterischer Unterstützung und Betreuung für die Bewohner*innen war unser Angebot für die damalige Zeit sehr innovativ. Der Großteil unserer ersten Bewohnerinnen zog direkt von der Ruttenstockgasse zu uns. Fünf von ihnen leben heute – 25 Jahre später – noch immer bei uns, was uns besonders freut. Unsere Bewohnerinnen haben einen großen Unterstützungsbedarf und es ist uns wichtig, dass sie in Ruhe ankommen können und ausreichend Zeit haben, sich zu stabilisieren. Daher sind wir wie alle Stationär betreuten Wohnhäuser der Wiener Wohnungslosenhilfe auf dauerhaftes Wohnen ausgerichtet.
Einblicke
Wie hat sich die Einrichtung im Laufe der Jahre verändert? Das Stationär betreute Wohnen wird gemeinsam mit unserem Fördergeber, dem Fonds Soziales Wien (FSW), laufend weiterentwickelt. Unser Team ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, damit wir die komplexen Lebensrealitäten hier im Haus gut begleiten können. Auch unsere Räumlichkeiten passen wir laufend an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen an. Zuletzt haben wir beispielsweise einen kleinen Ordinationsbereich geschaffen, in dem ärztliches und therapeutisches Fachpersonal mit unseren Bewohnerinnen Termine abhalten kann. Mit Änderungen wie dieser ermöglichen wir ein zeitgemäßes Wohn- und Betreuungssetting. Wie kann man sich einen typischen Tag im Haus Tivoligasse vorstellen? Jeder Tag beginnt mit einer gemeinsamen Morgenbesprechung, damit alle im Team auf dem neuesten Stand sind. Danach kümmern sich unsere Wohnbetreuerinnen und Sozialarbeiterinnen um die Bewohnerinnen, führen Gespräche, unterstützen in sozialrechtlichen Belangen und dokumentieren ihre Arbeit. Im Haus ist ständig etwas los: Die Wiener Tafel liefert einmal pro Woche Lebensmittel, Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen der Wiener Wohnungslosenhilfe halten Sprechstunden ab und viele interne sowie externe Partner unterstützen unsere Arbeit mit verschiedenen Dienstleistungen. Als Einrichtungsleiterin koordiniere ich all diese Abläufe und achte gleichzeitig darauf, dass es meinem
Team gut geht – denn die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, aber oft auch herausfordernd. Was macht das Haus Tivoligasse für die Bewohnerinnen besonders? Wir möchten unseren Bewohnerinnen nicht nur ein Zuhause, sondern auch Gemeinschaft und Struktur bieten. Deshalb organisieren wir das ganze Jahr über gemeinsame Aktivitäten – vom Faschingsfest über einen Beauty-Day bis zum Kinonachmittag. Jedes Frühjahr bepflanzen wir gemeinsam alle Fenster-Blumenkästen des Hauses.
beziehungsweise körperliche Erkrankungen. Umso wichtiger ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Sicherheit, Geborgenheit und ein respektvolles Miteinander im Mittelpunkt stehen. Unser Ziel ist es, dass die Bewohnerinnen durch unsere tägliche Arbeit das Haus Tivoligasse als ihr Zuhause annehmen können. Danke für das Gespräch!
Viele unserer Bewohnerinnen haben belastende Lebensgeschichten, Gewalterfahrungen oder psychische
INFO STATIONÄR BETREUTES WOHNEN Das Wiener Hilfswerk bietet an drei Standorten in Wien (6., 10. und 12. Bezirk) Stationär betreutes Wohnen für ehemals wohnungs- oder obdachlose Frauen und Männer an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer psychischen bzw. körperlichen Beeinträchtigung Unterstützung im Alltag benötigen. Die Bewohner*innen leben selbstständig in einer eigenen Wohnung und erhalten bei Bedarf Begleitung und Unterstützung. Ziel ist es, Selbstständigkeit und ein sicheres Wohnen langfristig zu fördern. Ein Wohnplatz wird über den Fonds Soziales Wien (FSW) vergeben.
KONTAKT Beratungs- und Service-Center Obdach- und Wohnungslosenhilfe Lederergasse 25, 1080 Wien obdach-wohnungslosenhilfe@fsw.at Mo–Fr, 8–15 Uhr
13
Das Notruftelefon vermittelt Frau Reichel (links) ein gutes Gefühl und Sicherheit.
„Bewegung ist alles“ – selbstbestimmt bis ins hohe Alter Mit 100 Jahren noch selbstständig in den eigenen vier Wänden leben – was für viele kaum vorstellbar ist, ist für Frau Reichel gelebte Realität. Anfang Juni feierte die Wienerin ihren 100. Geburtstag – gemeinsam mit Nachbar*innen, langjährigen Wegbegleiter*innen und ihrer Hausärztin. Dass sie für viele Menschen als Vorbild gilt, freut sie besonders.
N
ach dem Geheimnis ihres selbstbestimmten Lebens gefragt, muss sie nicht lange überlegen: „Bewegung ist alles.“ Schon als junge Frau war Bewegung ein fester Bestandteil ihres Lebens. Als erfolgreiche Turnerin nahm sie an österreichischen Staatsmeisterschaften teil und vertrat Österreich 1949 bei der Lingiade in Stockholm. Bis heute ist sie überzeugt, dass ihr dieser aktive Lebensstil geholfen hat, ihre Mobilität möglichst lange zu erhalten.
14 | HAND IN HAND 03 | 2026
Dennoch weiß Frau Reichel auch: Selbst ein Leben voller Bewegung schützt nicht davor, dass das Alter neue Herausforderungen mit sich bringt. Die Sehkraft lässt nach, die Schritte werden vorsichtiger und die Sorge vor einem Sturz begleitet viele ältere Menschen – auch jene, die ihr Leben lang aktiv und selbstständig waren. „Ich hoffe natürlich, dass nichts passiert“, sagt sie. „Aber aufgrund meiner eingeschränkten Sehkraft
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Vorsorgen
bleibe ich manchmal mit dem Fuß hängen.“ Genau aus diesem Grund entschied sie sich vor fünf Jahren gemeinsam mit ihrem Sohn für das Notruftelefon des Wiener Hilfswerks. Nicht, weil bereits ein Notfall eingetreten war, sondern um für den Fall der Fälle abgesichert zu sein. SICHER IM ALLTAG „Mit dem Notruftelefon habe ich immer die Möglichkeit, jemanden zu Hilfe zu rufen. Es gibt mir und meiner Familie ein gutes Gefühl.“ Bis heute musste Frau Reichel das Notruftelefon glücklicherweise noch nie in einer akuten Notsituation einsetzen. Allein das Wissen, im Ernstfall rasch Hilfe rufen zu können, schenkt ihr jedoch Sicherheit – und ermöglicht es ihr, ihr selbstständiges Leben weiterhin mit einem guten Gefühl zu gestalten.
Zu Hause und unterwegs sicher – mit dem stationären und mobilen Notruftelefon
Ihre Geschichte zeigt: Selbstständigkeit und Vorsorge schließen einander nicht aus – im Gegenteil. Gerade Menschen, die möglichst lange aktiv bleiben möchten, profitieren von zusätzlichen Sicherheitslösungen. Das Notruftelefon des Wiener Hilfswerks unterstützt ältere Menschen dabei, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben – und gibt zugleich Angehörigen die Gewissheit, dass im Notfall rasch Hilfe organisiert werden kann.
AUF E INEN BLICK 5.500 K un österr d*innen eichwe it 250 Al arme t äglich
INFO HILFE AUF KNOPFDRUCK Ein Druck auf den mobilen Funksender, der meist in Form eines Armbands getragen wird, genügt – und schon wird über das Notruftelefon die Hilfswerk-Notrufzentrale alarmiert. Dort wird schnell die passende Hilfe organisiert, die Vertrauensperson verständigt oder die Rettungskette in Gang gesetzt – egal, ob Sie sich zu Hause im Sitzen oder Liegen befinden oder unterwegs sind. Das Notruftelefon bietet Sicherheit für Menschen, die: • alleine leben oder häufig alleine zu Hause sind • im Alter oder aufgrund einer Erkrankung sturzgefährdet sind • sich nach einer Operation oder Rehabilitation mehr Sicherheit wünschen • möglichst lange selbst- ständig zu Hause leben möchten Mehr erfahren:
15
Bild mit KI bearbeitet
Wenn Nachbarschaft den Unterschied macht
VON 1 . SEPT EMBE BIS 31 R . OKTO BER 2 026
Nachbarschaft wirkt: Deshalb laden das Wiener Hilfswerk und die Stadt Wien mit der Initiative „WIEnIEMAND ALLEIN – 500 Geschichten, die Wien zusammenhalten“ alle Wiener*innen dazu ein, ihre persönlichen Geschichten gelebter Nachbarschaft via Social-Media-Videos zu teilen – denn Begegnungen stärken soziale Teilhabe und die Solidarität in der Großstadt. Einreichungen sind von 1. September bis 31. Oktober 2026 möglich. Es warten bis zu 4.000 Euro.
O
b kleine Tauschbörsen im Wohnhaus, Lernhilfe für Kinder und Jugendliche oder niederschwellige Nachbarschaftsfeste – gute Nachbarschaft ist mehr als ein freundlicher Gruß im Stiegenhaus. Das wollen die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks mit der Aktion „WIEnIEMAND ALLEIN – 500 Geschichten, die Wien zusammenhalten“ zeigen. Acht Wochen lang sind Wiener*innen eingeladen, ihre Erlebnisse in kurzen Instagram-Reels zu teilen.
16 | HAND IN HAND 03 | 2026
Beim großen Finale werden vier ausgewählte Beiträge stellvertretend für die vielen Geschichten besonders gewürdigt. Dabei geht es nicht um einzelne Gewinner*innen, sondern um die gemeinsame Botschaft: Nachbarschaft wirkt. ZUSAMMENHALT BEGINNT NEBENAN Gerade in Städten sind Orte der Begegnung wichtiger denn je. Laut einer aktuellen Studie der Statistik Austria1 fühlen sich 72 Prozent der Menschen in Österreich in ihrer Nachbarschaft wohl. In Städten liegt dieser An-
teil jedoch bei nur 65 Prozent. Und während in ländlichen Regionen rund drei Viertel der Menschen die meisten ihrer Nachbarinnen und Nachbarn kennen, trifft das in der Stadt nur auf jede fünfte Person zu. Umso wichtiger sind Initiativen, die Begegnungen fördern und soziale Teilhabe im unmittelbaren Lebensumfeld stärken. Genau hier setzt die Stadtteilarbeit der Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks an: Sie schaffen Räume für Austausch, bringen Menschen miteinander in Kontakt und unterstützen sie dabei, selbst aktiv zu werden und Gemeinschaft mitzugestalten.
NA
CHB
ARSC HA
FT
Zeig̕ wa s Wi en zusammenhäl t
NW IE
MEIN HILFSWERK
Wie iemand allein 500 Geschichten, die Wien zusammenhalten
„WIEnIEMAND ALLEIN“ macht die Wirkung gelebter Nachbarschaft anhand persönlicher Lebensgeschichten sichtbar. Die eingereichten Beiträge zeigen ganz konkret, was Zusammenhalt im Alltag bedeuten kann – und welchen Beitrag lebendige Nachbarschaften zu Wohlbefinden und Lebensqualität in der Stadt leisten. ZEIG, WIE WIEN ZUSAMMENHÄLT Teilen Sie Ihre persönliche Nachbarschaftsgeschichte mit einem Instagram-Reel in 30 bis 60 Sekunden: Ob eine unerwartete Hilfe, eine besondere Begegnung oder eine kleine Geste mit großer Wirkung – was hat Ihnen das Gefühl gegeben, in Wien nicht allein zu sein? Vier Geschichten werden beim großen Abschlussevent gewürdigt. Es warten bis zu 4.000 Euro. 1 Statistik Austria 2026: So geht’s uns heute, durchgeführt im November und Dezember 2025.
SO EINFACH GEHT’S • • • • •
Reel auf Instagram posten* @nachbarschaftszentren.wien und @stadtwien markieren Hashtag #wieniemandallein verwenden Reel zusätzlich in Story teilen Uns auf @nachbarschaftszentren.wien folgen, damit wir Sie erreichen können Mitmachen können alle, die über 18 Jahre alt sind und in Wien leben.
Sabine Geringer, MSc, MBA Geschäftsführerin Wiener Hilfswerk
GESUNDHEIT ist mehr als körperliches Wohlbefinden. Zwischenmenschliche Begegnungen und das Gefühl, dazuzugehören, tragen wesentlich zu unserer Lebensqualität bei. Die Angebote des Wiener Hilfswerks setzen genau an diesem Verständnis von Gesundheit an: Vorsorge, Information und Bewegungsangebote in den Nachbarschaftszentren fördern die körperliche Fitness. Workshops, Begegnungsangebote und gemeinsame Aktivitäten stärken das mentale Wohlbefinden und schaffen Raum für Austausch. Auch freiwilliges Engagement leistet einen wertvollen Beitrag: Wer sich für andere einsetzt, erlebt Gemeinschaft, knüpft soziale Kontakte und erfährt, dass das eigene Handeln etwas bewirken kann. Dieses Gefühl von Verbundenheit und Selbstwirksamkeit stärkt nicht nur andere, sondern auch einen selbst. Wie sehr Zusammenhalt in Wien tagtäglich gelebt wird, macht auch unsere Aktion „WIEnIEMAND ALLEIN – 500 Geschichten, die Wien zusammenhalten“ sichtbar. Ob kleine Gesten oder große Hilfsbereitschaft – jede Geschichte zeigt, dass ein gutes Miteinander im Alltag beginnt und sozialer Zusammenhalt nicht von selbst entsteht. Er wächst dort, wo Menschen einander begegnen, aufeinander schauen und sich als Teil einer Gemeinschaft erleben. Ich wünsche uns allen, dass wir dort, wo wir leben, selbst erfahren und aktiv spüren dürfen, wie viel gute Nachbarschaft bewirken kann. Ich lade Sie herzlich ein, Teil dieser Initiative zu werden, Ihre Geschichten zu erzählen, weiterzugeben und auch andere zum Mitmachen zu inspirieren. Mit herzlichen Grüßen,
*Mehr zur Teilnahme und den Bedingungen unter: www.nachbarschaftszentren.at/wieniemandallein
Ihre Sabine Geringer Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks
17
MEIN HILFSWERK Rätsel für Jung und Alt
DENKSPORT Unsere Rätselseite von Gedächtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ von Hubert Trübel.
Rätsel für Jung und Alt
1 ZWISCHEN
Lesen Sie den folgenden Satz mehrmals hintereinander möglichst rasch laut: Zwischen zwei Zwiderwurzen zwitschern zwanzig zweieiige Zwillingszwutschgerln.
An das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien
2 DAZWISCHEN
Ja, ich möchte ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ gewinnen. Die Bücher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur Verfügung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Vorname: Name:
GEDÄCHTNISTRAINING
Welches Wort passt in der zweiten Zeile logisch richtig dazu, wenn es wie das mittlere Wort in der ersten Zeile aus den beiden Wörtern links und rechts gebildet wird?
In den 10 Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks wird kostenlos heiteres Gedächtnis training in geselliger Runde angeboten.
a. BEAT >
Termine und Informationen unter
BAUM
< ULME
INGO > ................ < EDLE
www.nachbarschaftszentren.at
Straße/Hausnr.: PLZ/Ort: Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten Heft.
b. FARGO > FROSCH < GISCHT FULDA > .............. < STUTEN
AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT // 1. AUF Im Kaufhaus auf der Saufaustraße rauften zwei aufgebrachte Draufgänger. „Schau, fällt dir auf, worauf die beiden aufpassen?“, fragte ein Laufkunde einen anderen. „Genau,“ fiel da auch dem anderen auf, „zum Schaufenster mit dem blaufärbigen Aufbau neben dem baufälligen Aufzug laufen die beiden auffällig selten hin.“ (20) // 2. RAUF UND RUNTER Im Zickzack: 7 + 4 = 11 + 4 = 15 + 4 = 19 + 4 = 23. 42 – 7 = 35 – 7 = 28 – 7 = 21 – 7 = 14.
BUCHTIPP: Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält. Was er empfiehlt, hat er selbst geprüft: Arzt und Pharmaforscher Prof. Dr. med. Hubert Trübel analysiert populäre Lang lebigkeitsversprechen systematisch und ordnet sie ein: Was wirkt, was schadet vielleicht und was kostet einfach nur Geld?
18 | HAND IN HAND 03 | 2026
Im Gegensatz zu überzogenen Heilsverspre chen, fragwürdigen Produkten und Trends setzt Trübel auf Evidenz statt Hype. Seine wichtigste Botschaft: Altern ist gestaltbar.
Hubert Trübel Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält ISBN 978-3-7088-0884-0 KNEIPP Verlag Wien 2026
KINDHEIT & JUGEND In Bewegung
Turnschuhe statt TikTok Nachrichten beantworten, durch Social Media scrollen, Videos schauen – für viele Jugendliche gehört eine stundenlange Smartphone-Nutzung zum Alltag. Zu viel Zeit am Bildschirm kann jedoch Konzentration, Schlaf und psychisches Wohlbefinden beeinträchtigen.
A
usgedehntes Scrollen und Surfen am Smartphone geht zudem leider häufig auch zulasten von Bewegung und Sport. Dabei ist regelmäßige Aktivität nicht nur für die körperliche Entwicklung eines Menschen wichtig, sondern auch für die psychosoziale und geistige Entwicklung. „Bewegung ist das effektivste Präventionsmittel, um Gesundheit ganzheitlich zu erhalten“, betont Thomas Mlinek, Leiter der Koordinationsstelle Tägliche Bewegungseinheit. Er plädiert dafür, Bewegung auch als Chance für eine bewusste Offline-Zeit zu sehen: Wer sich mit Freundinnen und Freunden zum Schwimmen oder Fußballspielen trifft, zur Schule radelt oder den Nachmittag im Skaterpark verbringt, nimmt sich eine Pause vom Smartphone und tut Körper und Kopf etwas Gutes.
TRAINING FÜRS GEHIRN Unser Gehirn hat die lebenslange Fähigkeit, sich an neue Erfahrungen anzupassen. Auch dafür ist Bewegung ein wichtiger Faktor. Körper-
liche Aktivität regt die Durchblutung an und fördert die Ausschüttung von neuronalen Wachstumsfaktoren: Neue Nervenzellen werden gebildet und Synapsen stärker vernetzt, die Lernfähigkeit wird verbessert und das Gehirn geschützt. „Schon kurze Bewegungspausen, etwa direkt im Unterricht oder bei der Hausübung, können die Aufmerksamkeit verbessern und Konzentration steigern“, betont Thomas Mlinek. Eltern und Erziehenden rät der Experte, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen – sowohl beim Umgang mit digitalen Medien als auch in Sachen Bewegung. Gleichzeitig sollten Kinder und Jugendliche möglichst viele unterschiedliche Bewegungsangebote ausprobieren können. „Ob Ballsport, Tanzen, Skaten oder Klettern– entscheidend ist, dass sie etwas finden, das ihnen Freude macht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie aktiv dranbleiben.“ Und das, so Thomas Mlinek, schaffe langfristig die beste Voraussetzung für körperliche und mentale Gesundheit.
Bewegung ist eine gute Gelegenheit für eine bewusste Auszeit, auch vom Smartphone.
19
MEIN HILFSWERK Hilfswerk International
Viele Mädchen müssen in Mosambik Wasser für ihre Familien holen, der Schulbesuch wird dadurch erschwert.
Wasser schenkt Zukunft Ein Glas Wasser, die Hände waschen, kochen, trinken: Für uns ist sauberes Wasser selbstverständlich. Für viele Kinder in ländlichen Regionen Mosambiks entscheidet es jedoch über Gesundheit, Bildung und Zukunft.
I
n der Provinz Sofala haben viele Schulen keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das bedeutet: Kinder können während des Unterrichts nicht trinken, Latrinen können nicht ausreichend sauber gehalten werden und einfache Hygienemaßnahmen werden zur Herausforderung. Die Folgen sind Krankheiten, Fehlzeiten und ein Schulalltag, der für viele Kinder unnötig schwer ist. Besonders Mädchen sind betroffen. Wenn es auf dem Schulgelände kein Wasser gibt, bleiben sie während ihrer Menstruation oft zu Hause. Manchmal müssen sie auch Wasser
20 | HAND IN HAND 03 | 2026
für die Familie holen, statt in die Schule zu gehen. Wasserquellen und Schulen liegen häufig mehrere Kilometer voneinander entfernt. Für viele Mädchen heißt das: Wasser oder Schule. SOLARBETRIEBENE BRUNNEN Ein Beispiel ist die Schule Aviário in Metuchira. 588 Schülerinnen und Schüler und sechs Lehrkräfte lernen und arbeiten dort, ohne Wasser auf dem Schulgelände. Hilfswerk International möchte das ändern: mit solarbetriebenen Brunnen direkt an Schulen. So erhalten Kinder, Lehrkräfte und Familien aus der Umgebung Zugang zu sauberem, sicherem Wasser.
S PE N
DEN S
IE J
E T Z T! pende schen Bildun kt Wa sser, g und Gesun dheit.
Ihre S
SPENDENKONTO Hilfswerk International IBAN AT71 6000 0000 9000 1002
Ein Brunnen ist dabei viel mehr als eine Wasserstelle. Er schützt vor Krankheiten wie Durchfall oder Cholera. Er verbessert Hygiene und Gesundheit. Und er hilft Kindern, regelmäßig zur Schule zu gehen. Vor allem Mädchen bekommen dadurch bessere Chancen auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben. IHRE SPENDE HILFT! Mit jedem Brunnen entsteht ein Ort, an dem Lernen, Gesundheit und Zukunft zusammenkommen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit Kinder in Mosambik nicht mehr zwischen Wasserholen und Schulbesuch entscheiden müssen.
23.01.19
11:14
Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen
1
23.01.19
boso-medicus uno ist ein besonders einfaches und verlässliches voll automatisches der vollautomatisches neuesten Generation. boso-medicus uno1 ist ein besonders Oberarmblutdruckmessgerät einfaches und verlässliches 11:14 BOSO_Inserat_OHNE_Text.pdf 23.01.19 11:14 Es lässt sich mit nur einem Knopfdruck bedienen. Auf Oberarmblutdruckmessgerät der neuesten Generation. Es lässt sichDie mitintelligente nur einem boso-medicus uno ist ein besonders einfaches und ein sanftes Aufpumpen ohne Nachpumpen. Knopfdruck bedienen. Diepumptechnik intelligente ermöglicht Aufpumptechnik ermöglicht einOberarmblutdrucksanftes Aufpumpen verlässliches vollautomatisches boso-medicus uno speichert zum Vergleich automatisch den letzten messgerät derVergleich neuesten Generation. Es lässt sichden mit ohne Nachpumpen. boso-medicus uno speichert zum automatisch Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während der Messung für nur einem Knopfdruck bedienen. letzten Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während der Messung für die die sichere Blutdruckkontrolle. Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen Die intelligente Aufpumptechnik ermöglicht ein sanftes sichere Blutdruckkontrolle.von Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen von zufriedenen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Aufpumpen ohne Nachpumpen. boso-medicus uno Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. speichert zum Vergleich automatisch den letzten
Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Weitere Informationen Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen boso-medicus uno ist einwww.boso.at besonders einfaches und boso-medicus verlässliches uno voll ist ein einfaches und verlässliches voll unter der Messung für besonders die sichere Blutdruckkontrolle. InformaOberarmblutdruckmessgerät tionen unter www .boso.de automatisches derein neuesten automatisches Generation. Oberarmblutdruckmessgerät der vollautomatisches neuesten Generation. boso-medicusWeitere uno ist ein besonders einfaches boso-medicus und verlässliches uno ist vollautomatisches besonders einfaches und verlässliches Erhältlich in Es Apotheke Es lässt sich mit nur einem Knopfdruck bedienen. Es Die lässt intelligente sich mitAuf nur einem Knopfdruck bedienen. Die Auf Oberarmblutdruckmessgerät der neuesten Oberarmblutdruckmessgerät Generation. lässt sich mit der nur neuesten einem Generation. Es lässt sich mitintelligente nur einem Erhältlich in Apotheke und Aufpumpen Sanitätsfachhandel Seit Jahrzehnten weltweitohne Millionen von ein sanftes ohne pumptechnik Nachpumpen. ermöglicht ein vertrauen sanftes Aufpumpen Nachpumpen. und Sanitätsfachhandel Knopfdruck bedienen. Diepumptechnik intelligente ermöglicht Aufpumptechnik Knopfdruck ermöglicht bedienen. ein Die sanftes intelligente Aufpumpen Aufpumptechnik ermöglicht ein sanftes Aufpumpen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessboso-medicus uno speichert zum Vergleich automatisch boso-medicus den letzten uno speichert zum Vergleich automatisch den letzten Unverb. Preisempf. 67,90 Euro ohne Nachpumpen. boso-medicus speichert ohne Nachpumpen. zum Vergleich boso-medicus automatisch den uno speichert zum Vergleich automatisch den für Unverb. Preisempf. 66,90 Euro Messwert unduno erkennt Herzrhythmusstörungen während Messwert der und Messung erkennt fürHerzrhythmusstörungen während der Messung geräte von boso.
letzten Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen letzten Messwert während und der erkennt Messung Herzrhythmusstörungen für die während der Messung für die die sichere Blutdruckkontrolle. Seit Jahrzehnten vertrauen die sichere weltweit Blutdruckkontrolle. Millionen Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen sichere Blutdruckkontrolle.von Seit Jahrzehnten sichere vertrauen Blutdruckkontrolle. weltweit Millionen Seit von Jahrzehnten zufriedenen weltweit Millionen von zufriedenen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von zufriedenen von Anwendern boso.vertrauen auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte Anwendern von boso. auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Weitere Informationen
Weitere Informationen
unter www.boso.at unter www.boso.at Weitere Informationen unter www.boso.deWeitere Informationen unter www.boso.de Erhältlich in Apotheke Erhältlich in Apotheke Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel und Sanitätsfachhandel und Sanitätsfachhandel Unverb. Preisempf. 67,90 Euro 66,90 Euro Unverb. Preisempf. 67,90 Euro 66,90 Euro Unverb. Preisempf. Unverb. Preisempf.
1
BOSO_Inserat_NEU.indd 1
23.01.19 11:22
23.01.19
23.01.19 11:22
21
MEIN HILFSWERK Erreichbarkeit
GROSSE HILFE, GANZ NAH. WIENER HILFSWERK Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien Tel.: +43 1 512 36 61, info@wiener.hilfswerk.at Geschäftsführung: Sabine Geringer, MSc, MBA und MMag. Simon Blatzer
KINDERBETREUUNG ▘ Tagesmütter/-väter, Kindergruppe FIDI, Betriebliche Kinderbetreuung Tel.: +43 1 512 36 61-6099 kinderbetreuung@wiener.hilfswerk.at ▘ Betriebskindergarten PUCKIS HOME Landstraßer Gürtel 3, 1030 Wien
HILFE UND PFLEGE DAHEIM ▘ Hauskrankenpflege, Kinder-Haus- krankenpflege, Heimhilfe, Besuchsdienst Tel.: +43 1 512 36 61-2000 hpd@wiener.hilfswerk.at ▘ Mobiles Palliativteam Tel.: +43 1 512 36 61-2311 mpt@wiener.hilfswerk.at ▘ Tageszentren für Senior*innen TZS Leopoldstadt, Tel.: +43 1 512 36 61-2400 tzs-02@wiener.hilfswerk.at TZS Währing, Tel.: +43 1 512 36 61-2500 tzs-18@wiener.hilfswerk.at ▘ Senioren-Wohngemeinschaften mit mobiler Betreuung Tel.: +43 1 512 36 61-2360 oder -2215 swg@wiener.hilfswerk.at ▘ Notruftelefon Tel.: +43 1 512 36 61-1511 notruftelefon@wiener.hilfswerk.at ▘ Reinigungsservice des Hausund Heimservices Tel.: +43 1 512 36 61-5205 heimservice@wiener.hilfswerk.at
22 | HAND IN HAND 03 | 2026
Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige soziale Organisation, die im Bereich der mobilen Pflege- und Sozialdienste, Kinderbetreuung und Wohnungslosenhilfe tätig ist sowie Einrichtungen für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen, Nachbarschaftszentren und Sozialmärkte betreibt. Menschen erhalten hier jene Unterstützung, die sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation benötigen. www.wiener.hilfswerk.at
ANGEBOTE FÜR MENSCHEN MIT UND OHNE BEHINDERUNGEN
SEMINAR- UND TAGUNGSZENTRUM SKYDOME
▘ Spielothek – Treffpunkt für Kinder (0–12 Jahre) mit und ohne Behinderungen und deren Familien Tel.: +43 1 512 36 61-2600 spielothek@wiener.hilfswerk.at ▘ Aktionsraum – Treffpunkt für Jugendliche mit und ohne Behinderungen (12–18 Jahre) Tel.: +43 1 512 36 61-2650 aktionsraum@wiener.hilfswerk.at ▘ Club 21 – Treffpunkt für Erwachsene mit und ohne Behinderungen (ab 18 Jahren) Tel.: +43 1 512 36 61-2700 club21@wiener.hilfswerk.at ▘ VAKÖ – Verband aller Körperbehinderten Österreichs; Club Sonnenstrahl Tel.: +43 1 512 36 61-2711 monika.haider@wiener.hilfswerk.at
Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien Tel.: +43 1 512 36 61-1410 office@skydome.at
WOHNUNGSLOSENHILFE ▘ Mobil betreutes Wohnen Tel.: +43 1 512 36 61-4000 mobewo@wiener.hilfswerk.at ▘ LAB65 Tel.: +43 1 512 36 61-4900 lab65@wiener.hilfswerk.at ▘ Soziale Wohnungsverwaltung Tel.: +43 1 512 36 61-4050 wohnungsverwaltung@wiener.hilfswerk.at ▘ Betreute Wohnhäuser Haus Bürgerspitalgasse (für Frauen) Tel.: +43 1 512 36 61-4500 buergerspitalgasse@wiener.hilfswerk.at Haus Hausergasse (für Frauen und Männer) Tel.: +43 1 512 36 61-4600 hausergasse@wiener.hilfswerk.at Haus Tivoligasse (für Frauen) Tel.: +43 1 512 36 61-4800 tivoligasse@wiener.hilfswerk.at
BESCHÄFTIGUNG UND EINKAUF ▘ Sozialökonomischer Betrieb (SÖB) SOMA – Sozialmarkt Neubau Tel.: +43 1 512 36 61-5300 soma@wiener.hilfswerk.at Haus- und Heimservice Tel.: +43 1 512 36 61-5205 oder -5206 heimservice@wiener.hilfswerk.at ▘ SOMA – Sozialmarkt Penzing Tel.: +43 1 512 36 61-5400 soma@wiener.hilfswerk.at ▘ NEW CHANCE – Secondhand mit Sinn Barichgasse 8, 1030 Wien Tel.: +43 1 512 36 61-5500 new.chance@wiener.hilfswerk.at
NACHBARSCHAFTSZENTREN Adressen, Öffnungszeiten, Angebote und Programme der zehn Nachbarschaftszentren im 2., 3., 6., 7., 8., 12., 15., 16., 17. und 22. Bezirk finden Sie auf www.nachbarschaftszentren.at Tel.: +43 1 512 36 61-3003 nachbarschaftszentren@wiener.hilfswerk.at
KONTAKTEPOOL WIEN Tel.: +43 1 512 36 61-3530 kontaktepool@wiener.hilfswerk.at facebook.com/wiener.hilfswerk instagram.com/wienerhilfswerk linkedin.com/company/wiener-hilfswerk
24-STUNDEN-BETREUUNG Gut versorgt in den eigenen vier Wänden Was wir bieten: • • • • •
Rund-um-die-Uhr Betreuung in vertrauter Umgebung Herzliche, erfahrene Betreuungskräfte Regelmäßige Hausbesuche durch diplomiertes Pflegepersonal Entlastung für Angehörige Auch Urlaubs- und Kurzzeitbetreuung möglich Jetzt kostenlos informieren: 24stunden.hilfswerk.at Servicehotline 0810 820 024
Besser hören heißt besser leben. Wie sich Ihre Hörstärke auf die Gesundheit auswirkt und warum Neuroth-Hörlösungen helfen können – vom Experten an Ihre Bedürfnisse angepasst. Ein Hörverlust entwickelt sich oft schleichend: Geräusche fehlen oder Klänge verschwimmen. Wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen, denn eine Hörminderung betriff t die gesamte Gesundheit. Wer schlecht hört, zieht sich häufiger zurück, meidet Gespräche und bewegt sich weniger – das kann die Lebensqualität mindern. Gutes Hören hingegen fördert Austausch, Aktivität und Wohlbefinden. Neuroth unterstützt am Weg zur Hörstärke: Bei einer kos-
tenlosen Hörberatung inklusive Hörtest prüfen wir nicht nur Ihr Gehör, sondern lernen auch Ihre persönlichen Hörbedürfnisse kennen und finden die passende Lösung. Überzeugen Sie sich davon und besuchen Sie uns in einem Fachinstitut in Ihrer Nähe. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin.
Neuroth: Über 140x in Österreich. neuroth.com
Besser hören. Besser mit Neuroth. Zeigen Jettzztt Ihre Sie je se kostenklo e Snegite. hörstaerra tu s-
Hörb eratung losen Bre : Kostenre a b in e in vereinbnaren. vrm te 11 118800 0 00 08800 0880 00
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Qualitätszertifikat für Vermittlungsagenturen: