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HAND IN HAND Mein Hilfswerk Magazin
MUT ZUM NEUANFANG Von der Kinesiologin zur Heimhilfe Seite 8 PLÖTZLICH PFLEGENDER ANGEHÖRIGER Ein Interview Seite 14 MOSAMBIK Wasser an Schulen Seite 20
Telefonbetrug? Nicht mit mir. SO ERKENNEN SIE SCHOCKANRUFE UND ANDERE BETRUGSMASCHEN. Seite 4
ÖSTERREICH HAT GLÜCK... ....und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen bereits seit 40 Jahren Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement. Wir sind größter Sportförderer unseres Landes, unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Wir fördern soziale Anliegen im Sinne der Gesellschaft. Damit möglichst viele Menschen in Österreich am Glück teilhaben können. sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at
EDITORIAL / INHALT
Editorial
LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER!
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IM FOKUS
Menschen in allen Lebensphasen zu begleiten bedeutet vor allem eines: genau hinzuhören. Denn Bedürfnisse verändern sich ebenso wie unsere Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, Angebote weiterzuentwickeln, neue Wege zu gehen und gleichzeitig das Menschliche stets in den Mittelpunkt zu stellen. In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie das Hilfswerk Salzburg Menschen dabei unterstützt, möglichst lange selbstbestimmt zu leben. Wir berichten über neue Senioren-Tageszentren und die neue Regionalstelle im Flachgau, stellen engagierte Mitarbeiter*innen und pflegende Angehörige vor und zeigen, wie wichtig Bewegung, Mobilität und persönliche Begegnungen für Lebensqualität im Alter sind. Genauso wichtig ist der Blick in die Zukunft. Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage für eine verlässliche Betreuung. Deshalb investieren wir in Aus- und Weiterbildung und freuen uns über Menschen, die sich für einen Beruf mit Sinn entscheiden – ob als Heimhilfe, Tagesmutter oder Tagesvater oder im Rahmen eines Zivildienstes. All diese Geschichten zeigen: Große Hilfe entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen. Sie alle tragen dazu bei, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird: nah, verlässlich und mit viel Engagement. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und viele inspirierende Einblicke. Herzlichst,
Sicher vor Betrug
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ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Pflege zu Hause leistbar machen
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LEBEN & GESELLSCHAFT Kultur trifft soziales Engagement
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MEIN HILFSWERK Elke Schmiderer, MBA Geschäftsführung Hilfswerk Salzburg
Mag. Hermann F. Hagleitner, MBA Geschäftsführung Hilfswerk Salzburg
Große Hilfe, ganz nah
IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Salzburg, Landesgeschäftsstelle Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Salzburg, Landesgeschäftsstelle, W issenspark Urstein, Urstein Süd 19/1/1, 5412 Puch bei Hallein, Tel. 0662/43 47 02, E-Mail: office@salzburger.hilfswerk.at Redaktion Salzburg: Theresa Kaserer-Peuker Redaktion Österreich: Eva Kirk/die jungs kommunikation, Sarah Los, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Theresa Kaserer-Peuker, Josefine Hau, Lisa Baumüller, Viktoria Tischler, Bianca Wessel Bildnachweis, Fotos: Seite 1/shutterstock/ fast-stock; 4–5/shutterstock/Dmytro Zinkevych; 6 /BMI/Gerd Pachauer; 8, 9, 11, 12, 16, 17/Hilfswerk Salzburg; 14/KI-generiert, 10/Hilfswerk/Christian Stemper; 13/Marc Stickler Photography; 13, 22/Hilfswerk Salzburg/Steinbauer; 15/Land Salzburg; 16/Hilfswerk Salzburg/Steinbauer; 17/Hilfswerk Salzburg/Neumayr; 19/shutterstock/Sergey Nivens, Anton Vierietin; 20/Hilfswerk International; Gesamtauflage: 80.000 Stück Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): HilfswerkBundesgeschäftsstelle, Tel. 01/40 57 500 Anzeigenverkauf (Salzburg): Hilfswerk Salzburg, Tel. 0662/43 47 02 Layout/Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Wals-Siezenheim Widerruf: Ich bin mit der regelmäßigen Zusendung der Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das H ilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.
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IM FOKUS Sicher vor Betrug
Vermeintlich sichere Anlagetipps mit hohen Gewinnversprechen sollten misstrauisch machen.
Vorsicht, Betrug! Schockanrufe, Onlinebetrug, verlockende Anlageangebote: Kriminelle bringen Menschen mit perfiden Tricks um ihr Geld. So können Sie sich schützen.
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as Telefon klingelt. Irmgard S. hebt ab und erhält die furchtbare Nachricht: Ihr Enkel hat einen Unfall mit Todesfolge verursacht und ist in Haft – eine Kaution über 10.000 Euro muss sofort bezahlt werden! Die Person am Telefon fragt, wieviel Geld Irmgard im Haus und auf der Bank hat, im Hintergrund ist ein verzweifeltes ‚Bitte hilf mir!‘ zu hören. Irmgard atmet tief durch. Und tut genau das Richtige: Sie legt auf.
TÄTER SETZEN UNTER DRUCK Die Geschichten, die Schockanrufer:innen verwenden, sind vielfältig: Eine Ärztin berichtet vom schwer erkrankten Angehörigen, der nur durch ein teures Medikament gerettet werden kann. Ein Polizist warnt vor Einbrüchen in der Umgebung, erkundigt sich nach Wertgegenständen im Haus und will diese
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sicher verwahren. Ein Bankmitarbeiter informiert über betrügerische Abbuchungen vom Konto – man müsse sofort handeln! Daniela Summer vom Bundeskriminalamt ist Expertin für Kriminalprävention und kennt die gängigen Betrugsmaschen. „Die Geschichten ändern sich, haben aber immer etwas gemeinsam: Sie sollen Angst auslösen. Die Täterinnen und Täter setzen die angerufenen Personen massiv unter Zeitdruck, drängen zu schnellem Handeln und strenger Geheimhaltung.“ Das sind zugleich die Warnzeichen, auf die es zu achten gilt. „Wenn ich Angst oder Druck verspüre, ist Vorsicht geboten!“, warnt Summer und rät: „Legen Sie auf, atmen Sie tief durch. Rufen Sie Angehörige an, um die Geschichte zu überprüfen oder wenden Sie sich an die Polizei!“
Zwischen 2021 und 2024 wurden in Österreich 300 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug verursacht.
HOHE DUNKELZIFFER Die Täter:innen hinter diesen Anrufen arbeiten hochprofessionell und rufen systematisch Datenlisten durch. Sie sprechen ausgezeichnetes Deutsch und sind in Manipulationstechniken geschult, die Telefonate können oft stundenlang dauern. Häufig im Visier sind ältere Menschen, doch grundsätzlich kann es jede und jeden treffen.
Durch Schockanrufe entstand laut Bundeskriminalamt zwischen 2022 und Anfang 2026 in Österreich ein Schaden von rund 53 Millionen Euro. Wie viele Menschen tatsächlich in diese Betrugsfallen tappen, ist unklar. „Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele aus Scham die Fälle nicht anzeigen. Das sollte nicht sein, denn man wurde Opfer einer üblen Betrugsmasche“, betont Daniela Summer und ersucht um
Mithilfe: „Jede Anzeige, jedes Melden verdächtiger Rufnummern kann bei der Aufklärung helfen.“ DER TRAUM VOM SCHNELLEN GELD Aktuell weit verbreitet ist auch der Anlagebetrug in unterschiedlichen Varianten: Werbeanzeigen oder verlockende Reels in sozialen Medien versprechen hohe Renditen bei minimalem Risiko. Wer darauf einsteigt, soll zunächst einen kleinen Betrag, etwa 250 Euro, einzahlen, mitunter auf unterschiedliche Konten. Eine täuschend echt wirkende Onlineplattform zeigt den angeblichen Kursgewinn. Schrittweise wird man zu weiteren, höheren Einzahlungen verleitet – bis der Kontostand plötzlich auf null sinkt und das Geld weg ist. „Überprüfen Sie vor Investments immer die Authentizität des Anbieters. Suchen Sie das Unternehmen im
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IM FOKUS Sicher vor Betrug
Othmar Karas Präsident Hilfswerk Österreich
„Wir kennen die Berichte: Dreiste professionelle Betrügerbanden versuchen Menschen um ihr Erspartes zu bringen – mit Schockanrufen, täuschend echten E-Mail- oder Chat-Nachrichten oder falschen Werbeanzeigen. Was ist vertrauenswürdig, was nicht? Gerade für ältere Menschen ist die Unterscheidung schwierig. Bitte bieten Sie wenn möglich Unterstützung an und besprechen Sie mit Kindern, Eltern, Großeltern und Bekannten die gängigen Betrugsmaschen. Information ist der beste Schutz!“
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Echte Polizeibeamte erkundigen sich nicht nach Wertsachen oder bieten an, diese abzuholen.
WEITERE INFOS www.kriminalpraevention.gv.at Informationen rund um Betrug und Sicherheit
www.fma.gv.at Unternehmensdatenbank der Finanzmarktaufsicht (FMA)
www.rufnummernmissbrauch.at Meldestelle für verdächtige Rufnummern
www.watchlist-internet.at Aktuelle Betrugsfälle im Internet
Internet oder in der Datenbank der Finanzmarktaufsicht“, empfiehlt Summer. Generell sollten hohe und angeblich sichere Gewinnversprechen stutzig machen. Betrüger:innen kontaktieren Personen auch über Dating-Portale oder Messenger-Dienste. Per Chat wird über Wochen ein Vertrauensverhältnis mit dem Opfer aufgebaut, das sich vielleicht von den Nachrichten geschmeichelt fühlt oder sich über die Konversation freut. „Einsamkeit wird hier gezielt ausgenutzt“, so Daniela Summer. „Irgendwann kommt ein Tipp zu einer rentablen Investmentmöglichkeit. Wer darauf eingeht, verliert sein Geld.“1 Eine weitere dreiste Methode ist der sogenannte „Recovery Scam“: Nachdem jemand bereits Opfer eines Anlagebetrugs geworden ist, meldet sich bis zu eineinhalb Jahre später eine vermeintliche offizielle Behörde mit der guten Nachricht: Das Geld wurde gefunden,
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der genannte Betrag stimmt mit dem verlorenen überein. Doch nun soll der Betroffene eine Gebühr zahlen – ein Trick, der Menschen ein zweites Mal um ihr Erspartes bringen kann. „Seriöse Stellen verlangen niemals Geld, um verlorene Beträge zurückzuholen“, betont Summer. INFORMATION UND SENSIBILISIERUNG Egal ob per Onlinebetrug oder Schockanruf: Betrügerinnen und Betrüger setzen darauf, dass ihre Opfer unvorbereitet sind. Sprechen Sie daher im Familien- und Freundeskreis offen über mögliche Betrugsversuche und gehen Sie vor allem auch mit älteren Angehörigen verschiedene Szenarien durch. Wer die Betrugsmaschen und Warnsignale kennt, ist vorbereitet und kann im Ernstfall richtig reagieren. 1 Diese Betrugsmasche wird auch „Pig-Butchering“ (Schweine schlachten) genannt.
Ratgeber
Tipps und Empfehlungen Wie schütze ich mich und Angehörige vor Online- und Telefonbetrug?
Bei unbekannten Anrufen gilt generelle Vorsicht. Legen Sie bei zweifelhaften Gesprächen sofort auf und kontaktieren Sie eine Vertrauensperson! Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über persönliche Daten oder Vermögen! Geben Sie anderen Personen niemals Zugriff auf Computer, Handy oder Konto! Übergeben Sie fremden Personen keine Wertsachen oder Bargeld! Fragen Sie angebliche Polizisten und Polizistinnen nach der Dienststelle, um deren Identität überprüfen zu können! Melden Sie verdächtige Telefonnummern und Onlinekontakte auf den jeweiligen Plattformen und blockieren Sie die Profile! Erstatten Sie Anzeige – auch wenn es schwerfällt. Jede Meldung hilft der Polizei, Muster zu erkennen und Täter zu überführen! Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder SMS, die zur Datenaktualisierung oder Änderung von Passwörtern auffordern – auch nicht, wenn die Nachrichten scheinbar von offiziellen Behörden oder Banken kommen (Phishing)! Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Bankkonten! Verwenden Sie sichere Passwörter mit mindestens 12 Zeichen und Sonderzeichen! Sprechen Sie im Familien- und Freundeskreis offen über gängige Betrugsmaschen!
BEWEGUNG SCHENKT LEBENSQUALITÄT Ihr Ratgeber für ein bewegtes Älterwerden. Wer sich regelmäßig bewegt, tut viel für Gesundheit und Wohlbefinden. Das gilt in jungen Jahren ebenso wie im Alter. Mit unserer Broschüre und dem dazugehörigen Webportal möchten wir Sie ermutigen, mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. www.hilfswerk.at/bewegt-altern Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ wird unterstützt von Essity/Tena, Hartmann und Publicare.
Die Hilfswerk-Aktivitäten und -Servicematerialien werden unterstützt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische und Lotterien.
R ATG E BER JETZ T KOS TE N LO S B E STE LLE N !
Unter 0800 8 oder o 00 820 ffice@ hilfsw erk.at
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INTERESSE AN EINER AUSBILDUNG ZUR HEIMHILFE?
Theresa Geisler begleitet Menschen mit viel Empathie durch den Alltag.
Das Hilfswerk Salzburg bietet im Auftrag des Landes Salzburg eine berufsbegleitende, geförderte Ausbildung zur Heimhilfe an. Kurskosten werden vollständig übernommen. Informationen zu den nächsten Lehrgängen unter 0662/434702, bildung@salzburger.hilfswerk.at oder auf hilfswerk.at/salzburg.
„Ich wollte mehr bewirken“ Mut zum Neuanfang. Theresa Geisler (31) aus Großarl absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Diplomierten Kinesiologin und entschied sich anschließend für die berufsbegleitende Ausbildung zur Heimhilfe beim Hilfswerk Salzburg. Im Interview erzählt sie, warum sie ihren neuen Beruf als echte Bereicherung erlebt.
HAND IN HAND: Warum haben Sie sich für die Ausbildung zur Heimhilfe entschieden?
ihnen das Gefühl gibt, gesehen zu werden. Genau das möchte ich Menschen schenken.
THERESA GEISLER: Ich war rund neun Jahre im Büro tätig. Mit der Zeit wurde mir immer bewusster, dass ich mehr bewirken möchte. Menschen zu begleiten und zu unterstützen lag mir schon immer am Herzen. Deshalb habe ich 2022 auch die Ausbildung zur Diplomierten Kinesiologin abgeschlossen. Irgendwann wusste ich, dass mein beruflicher Weg mit Menschen verbunden sein soll.
Wo sind Sie derzeit im Einsatz? Ich arbeite im Senioren-Tageszentrum in St. Johann im Pongau und im Mobilen Dienst. Gleichzeitig absolviere ich berufsbegleitend die Ausbildung zur Heimhilfe. Ich lerne viele Menschen kennen und freue mich jedes Mal, wenn ich ihnen mit meiner Unterstützung ein Lächeln schenken kann.
Was hat Sie an der Arbeit mit älteren und unterstützungsbedürftigen Menschen besonders angesprochen? Mich hat schon immer berührt, wie viel jeder Mensch in sich trägt. Oft brauchen Menschen gar keine großen Lösungen. Manchmal reicht es, dass jemand wirklich zuhört, da ist und
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Gab es einen Moment, der Sie besonders berührt hat? Es gibt nicht den einen besonderen Moment. Es sind die vielen kleinen Begegnungen. Wenn ich merke, dass sich ein Mensch verstanden fühlt oder aus Anspannung ein Lächeln wird, erinnert mich das immer wieder daran, warum ich diesen Weg gewählt habe.
Welche Eigenschaften sollte man für den Beruf mitbringen? Empathie, Mitgefühl und die Fähigkeit, einen Menschen wirklich zu sehen – mit seiner Geschichte, seinen Sorgen und Bedürfnissen. Gleichzeitig muss man lernen, sich gut abzugrenzen. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Team? Sehr herzlich. Ich werde in meiner Ausbildung und im Arbeitsalltag jederzeit unterstützt. Das gibt Sicherheit und macht vieles leichter. Was würden Sie Menschen sagen, die über eine Ausbildung im Pflegeoder Sozialbereich nachdenken? Wenn du nach einer sinnstiftenden Tätigkeit suchst, dann kann dieser Beruf unglaublich bereichernd sein. Für mich sind es die kleinen Momente, die alles verändern, etwa wenn ein Mensch lächelt.
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT
Mobilität erhält Lebensqualität Bewegt altern. Wie wichtig Mobilität für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ist, stand im Mittelpunkt der Fachtagung „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ des Hilfswerk Salzburg im Wissenspark Urstein. Geschäftsführer Hermann Hagleitner betonte, dass Mobilität weit mehr als Bewegung sei: Sie ermöglicht Selbstbestimmung, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
Expert*innen aus Pflege, Wissenschaft und Praxis zeigten in Fachvorträgen und Workshops, wie regelmäßige Bewegung, gezielte Unterstützung und moderne Pflegekonzepte dazu beitragen, die Selbstständigkeit älterer Menschen möglichst lange zu erhalten. Pflegedirektor Stefan Tautz zog ein positives Fazit: Die Fachtagung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Erfahrung für eine zukunftsorientierte Pflege ist.
Die Fachtagung „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ brachte Expertinnen und Experten aus Pflege, Wissenschaft und Praxis zusammen und zeigte neue Wege auf, Mobilität und Selbstständigkeit im Alter zu fördern.
RESILIENZ: KRAFT FÜR SCHWIERIGE ZEITEN
und nach belastenden Ereignissen wieder Kraft zu schöpfen. Gerade im höheren Alter gewinnt diese Fähigkeit zunehmend an Bedeutung. Mit den Jahren erleben viele Menschen Veränderungen wie gesundheitliche Einschränkungen, den Verlust von Selbstständigkeit oder den Abschied von nahestehenden Menschen. Umso wichtiger ist es, vorhandene Stärken zu nutzen und sich an neue Situationen anzupassen.
Innere Stärke fördern. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit Veränderungen, Belastungen und Krisen umzugehen und trotz schwieriger Lebenssituationen psychisch stabil zu bleiben. Sie hilft dabei, sich an neue Lebensumstände anzupassen
Studien zeigen, dass Resilienz aktiv gefördert werden kann. Besonders soziale Kontakte und ein unterstützendes Umfeld stärken die innere Widerstandskraft. Für den Pflegealltag bedeutet das: Gemeinsame Gespräche, Mahlzeiten, zusammen Lachen oder das Einbeziehen in Entscheidungen sind weit mehr als schöne Momente – sie tragen dazu bei, Lebensqualität und psychische Gesundheit im Alter zu erhalten.
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ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT
Pflege zu Hause leistbar machen FÖRDERUNGEN NUTZEN „Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben“, weiß Hermann Hagleitner, Geschäftsführer des Hilfswerk Salzburg. Wenn im Alter oder nach einer Erkrankung Unterstützung notwendig wird, denken viele zunächst an hohe Kosten: „Dabei wissen nur wenige, dass die mobile Pflege und Betreuung in Salzburg durch das Land Salzburg gefördert wird und dadurch auch für Menschen mit geringem Einkommen leistbar bleibt.“ SOZIAL GESTAFFELTE TARIFE Wer Hauskrankenpflege oder Heimhilfe bei einem anerkannten Träger in Anspruch nimmt, profitiert von
Mit dem richtigen Partner an der Seite bekommt man alles gebacken.
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Die mobile Pflege und Betreuung umfasst weit mehr als Hilfe im Haushalt oder Unterstützung bei der Körperpflege.
sozial gestaffelten Tarifen. Der Eigenanteil richtet sich nach Einkommen und persönlicher Lebenssituation. Dadurch können auch Menschen mit geringem Einkommen professionelle Unterstützung erhalten. Selbst bei einem Betreuungsumfang von 100 Stunden pro Monat beträgt der niedrigste Tarif rund 30 Euro monatlich. MEHR ALS HILFE IM ALLTAG Mobile Pflege umfasst weit mehr als Unterstützung im Haushalt oder bei der Körperpflege. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen übernehmen unter anderem Gesundheitsberatung, Medikamentenmanagement, Wundversorgung, Pflege nach Krankenhausaufenthalten sowie die Anleitung und Entlastung
pflegender Angehöriger. Je nach Bedarf arbeiten verschiedene Berufsgruppen eng zusammen und gewährleisten eine umfassende Betreuung. BERATUNG IST ENTSCHEIDEND Bei allen anerkannten Trägerorganisationen gelten dieselben vom Land Salzburg vorgegebenen Tarife. Unterschiede bestehen daher nicht beim Preis, sondern etwa bei Erreichbarkeit, Organisation oder zusätzlichen Angeboten. Wer Unterstützung benötigt, sollte sich frühzeitig beraten lassen. So können der individuelle Bedarf, mögliche Förderungen und die entstehenden Kosten transparent geklärt werden – und viele Menschen erkennen, dass professionelle Pflege zu Hause kein Luxus sein muss.
KINDHEIT & JUGEND
Tagesmütter und Tagesväter begleiten Kinder in kleinen Gruppen und schaffen eine familiäre Umgebung, in der sie sich individuell entwickeln können.
Tageseltern: Kleine Gruppen, große Wirkung Individuell betreut. Kinder begleiten, fördern und ihnen Geborgenheit geben: Tagesmütter und Tagesväter bieten eine familiäre Betreuungsform, die für viele Familien eine wertvolle Ergänzung zu Kinderbetreuungseinrichtungen ist.
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leine Gruppen, stabile Bezugspersonen und ein strukturierter Alltag schaffen ideale Voraussetzungen für die kindliche Entwicklung. FAMILIÄR UND ALLTAGSNAH Tageseltern betreuen Kinder meist im eigenen Zuhause. Gemeinsam spielen, jausnen, basteln oder Zeit in der Natur verbringen: Der Alltag orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und bietet viel Raum für persönliche Begleitung.
„Tageseltern sind für viele Familien und Gemeinden eine unverzichtbare Ergänzung zu institutionellen Angeboten“, sagt Elke Schmiderer, Geschäftsführerin des Hilfswerk Salzburg. „Die Betreuung ist persönlich und alltagsnah. Gleichzeitig sorgen
wir für klare Qualitätsstandards, eine fundierte Ausbildung und laufende fachliche Begleitung.“ Auch Hilfswerk-Tagesmutter Stefanie Egger aus dem Pinzgau schätzt diese besondere Form der Betreuung: „Ich denke, es ist bei mir familiärer und ruhiger als in großen Gruppen. Dadurch kann ich auf jedes Kind individuell eingehen.“ Besonders schön sei es, Kinder über einen längeren Zeitraum in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen. „Ich könnte mir keinen besseren Job vorstellen.“ PROFESSIONELL BEGLEITET Das Hilfswerk Salzburg begleitet Tageseltern von der Ausbildung bis zum Berufsalltag. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem Zentrum für Kindergartenpädagogik (ZEKIP) des Landes Salzburg und wird vollständig finanziert. Theorie
und Praxis greifen dabei eng ineinander und schaffen eine fundierte pädagogische Grundlage. Auch die Anstellung bietet verlässliche Rahmenbedingungen: Tageseltern sind nach dem SWÖ-Kollektivvertrag angestellt, profitieren von einer fixen Entlohnung auf Stundenbasis sowie einer umfassenden sozialen Absicherung. So verbindet das Modell familiäre Kinderbetreuung mit professionellen Arbeitsbedingungen. Wer Kinder gerne begleitet und einen sinnstiftenden Beruf mit viel Eigenverantwortung sucht, findet als Tagesmutter oder Tagesvater eine abwechslungsreiche Aufgabe mit großer gesellschaftlicher Bedeutung.
INFO hilfswerk.at/salzburg/jobs-beruf-karriere
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KINDHEIT & JUGEND
Zivildienst, der weiterbringt Persönliche Einblicke. Adam Atta (22) aus der Stadt Salzburg hat seinen Zivildienst beim Hilfswerk Salzburg absolviert. Warum er sich bewusst für das Hilfswerk entschieden hat, welche Erfahrungen ihn besonders geprägt haben und weshalb er den Zivildienst weiterempfiehlt, erzählt er im Interview.
HAND IN HAND: Warum haben Sie sich für einen Zivildienst beim Hilfswerk Salzburg entschieden? ADAM ATTA: Ich war bereits mit den Tätigkeitsfeldern des Hilfswerk Salzburg und den dahinterstehenden Werten vertraut und konnte mich gut damit identifizieren. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich meinen Zivildienst hier absolvieren möchte.
Was waren Ihre typischen Aufgaben und welche davon haben Ihnen besonders Freude gemacht? In der Landesgeschäftsstelle des Hilfswerk Salzburg in Puch-Urstein war ich hauptsächlich am Infopoint eingesetzt. Darüber hinaus habe ich
Adam Atta absolvierte seinen Zivildienst beim Hilfswerk Salzburg und startet nach neun Monaten voller wertvoller Erfahrungen nun in seine Maschinenbau-Ausbildung.
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Mitarbeiter*innen in verschiedenen Bereichen unterstützt und regelmäßig organisatorische sowie kleinere administrative Aufgaben übernommen. Welche Fähigkeiten oder Erfahrungen haben Sie dabei gewonnen? Ich konnte meine kommunikativen Fähigkeiten deutlich verbessern und meine Teamfähigkeit weiterentwickeln. Dabei habe ich gelernt, klar zu kommunizieren und gemeinsam mit anderen zuverlässig an Aufgaben zu arbeiten. Was war Ihr schönster Moment im Zivildienst? Besonders positiv war für mich, wie flexibel und hilfsbereit die Mitarbeiter*innen waren. Bei Fragen oder wenn ich Unterstützung gebraucht habe, wurde immer gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Dadurch habe ich mich gut aufgenommen, ernst genommen und wertgeschätzt gefühlt. Würden Sie anderen jungen Menschen einen Zivildienst beim Hilfswerk Salzburg empfehlen? Ja, auf jeden Fall. Natürlich hängt das immer vom gewünschten Einsatzbereich ab. Für mich war die Zeit beim Hilfswerk Salzburg sehr positiv. Man ist Teil eines engagierten Teams,
ZUR SACHE Sie möchten Zivildiener beim Hilfswerk Salzburg werden? Ein Zivildienst bei uns bietet abwechslungsreiche Aufgaben, spannende Einblicke in soziale Berufe und die Möglichkeit, Menschen im Alltag zu unterstützen. Unsere Zivildiener übernehmen Verantwortung, sammeln wertvolle Erfahrungen und arbeiten in engagierten Teams. So können Sie sich bewerben: Schicken Sie uns Ihre Bewerbung samt Motivationsschreiben und Lebenslauf an jobs@salzburger.hilfswerk.at Wir freuen uns auf Sie!
sammelt wertvolle Erfahrungen und lernt viele nette Menschen kennen. Wenn Sie Ihren Zivildienst in wenigen Worten beschreiben müssten – welche wären das? Wertvoll, menschlich und schnell vorbei. Was machen Sie als Nächstes? Nach meinem Zivildienst beginne ich ein Studium im Bereich Maschinenbau. Die neun Monate waren für mich ein sinnvoller Zwischenstopp, um meine nächsten Schritte gut zu planen. Was nehmen Sie aus dieser Zeit für Ihr weiteres Leben mit? Ich habe erfahren, wie wichtig es ist, für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen da zu sein. Gleichzeitig hat mir diese Zeit gezeigt, dass es genauso wichtig ist, selbst Hilfe anzunehmen und Unterstützung zu suchen, wenn man sie braucht.
LEBEN & GESELLSCHAFT
Kultur trifft soziales Engagement
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eit vielen Jahren lädt Gastronom Hermann Döllerer Mitarbeitende des Hilfswerk Salzburg zu den Festspielen auf die Burg Golling ein. Für den Gastgeber und Initiator der Festspiele ist dieses Engagement Ausdruck seiner Wertschätzung für jene Menschen, die sich täglich für Pflege und Betreuung einsetzen. Die Festspiele Golling verbinden hochkarätige Kunst mit preisgekrönter Kulinarik. „Diese Kombination macht unsere Festspiele einzigartig“, erklärt Hermann Döllerer. Der Großteil der Gäste verbindet den Besuch mit einem kulinarischen Erlebnis im Restaurant Döllerer von Sohn und Spitzenkoch Andreas Döllerer. Besonders in Erinnerung geblieben sind Hermann Döllerer die CharityKonzerte der international gefeierten Sopranistin Asmik Grigorian: „Das waren wirklich außergewöhnliche Momente.“
DIENST AN DER BEVÖLKERUNG Mindestens genauso wichtig ist ihm jedoch das soziale Engagement. Die Eintrittskarten für Mitarbeiter*innen des Hilfswerk Salzburg spendet er mit Überzeugung: „Diese Menschen leisten Außergewöhnliches – ob in Seniorenpflegeheimen oder bei der Betreuung zu Hause. Das ist ein Dienst an der Bevölkerung, den man nicht als selbstverständlich ansehen darf.“ Die Einladung zu den Festspielen sei für ihn eine kleine Geste der Anerkennung für diesen täglichen Einsatz.
Für die Zukunft würde sich Döllerer wünschen, den Burghof in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und der Gemeinde mit einer beweglichen Überdachung wetterunabhängiger machen zu können. Am besonderen Charakter der Festspiele soll sich jedoch nichts ändern: „Es wird immer ein kleines Festival bleiben, und das ist auch gut so.“
Mit 76 Jahren achtet Döllerer bewusst auf seine Gesundheit: Täglich absolviert er sein Herz-KreislaufTraining am Ergometer: „Regelmäßige Bewegung ist für mich ein wichtiger Schlüssel, um aktiv zu bleiben.“
NEUE UNTERSTÜTZUNG IN EBEN
Ein kostenloser Probetag ist in allen SeniorenTageszentren des Hilfswerk Salzburg möglich. Anmeldung unter 0662/434702.
Ort der Begegnung. Mit dem neuen Senioren-Tageszentrum in Eben im Pongau hat das Hilfswerk Salzburg sein Angebot für ältere Menschen und ihre Angehörigen erweitert. Das Zentrum ist Teil des neuen Hauses für Wohnen, Gesundheit und Betreuung und wird seit Juni vom Hilfswerk Salz-
burg im Auftrag der Gemeinde Eben betrieben. Das Senioren-Tageszentrum bietet elf Betreuungsplätze und schafft einen Ort der Begegnung, Aktivität und Gemeinschaft. Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Gleichzeitig werden pflegende Angehörige entlastet.
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Zuzuschauen, wie ein Mensch, den man gern hat, langsam abbaut. Das ist das Schwerste. Alles andere kann man lernen.
Ein pflegender Angehöriger erzählt Wenn der Partner bzw. die Partnerin Pflege braucht. Wilhelm R. (Name von der Redaktion geändert) ist Mitte 80 und pflegt seine Ehefrau zu Hause im Tennengau. Im Gespräch erzählt er, wie sich sein Alltag verändert hat, welche Unterstützung ihm hilft und warum er anderen pflegenden Angehörigen rät, früh Hilfe anzunehmen.
HAND IN HAND: Herr R., wie sieht Ihr Alltag heute aus? WILHELM R.: Er ist eigentlich durchgetaktet, aber anders als früher. Morgens schauen wir zuerst, wie es meiner Frau geht. Dann geht es gleich los mit dem Haushalt: kochen, aufräumen, waschen – Dinge, die ich früher nie gemacht habe.
Und heute machen Sie das alles selbst? Ja. Oder besser gesagt: gemeinsam. Meine Frau sitzt oft dabei und sagt mir, wie es geht. Sie ist geistig voll da, aber körperlich geht vieles nicht mehr. Ich habe wirklich viel gelernt. Die Waschmaschine bedienen konnte ich früher nicht. Heute geht das automatisch. Bügeln übernimmt allerdings eine „Perle“.
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War Kochen die größte Umstellung? Ja, das konnte ich früher gar nicht. Inzwischen gelingen einfache Gerichte wie Kartoffelgröstl oder Palatschinken. Meine Frau sagt mir noch immer, wie es eigentlich richtig gehört. Wiener Schnitzel kaufen wir manchmal fertig, da sind wir uns einig. Welche Unterstützung bekommen Sie? Mehrmals pro Woche kommt die Hauskrankenpflege vom Hilfswerk Salzburg zu uns. Das ist eine enorme Entlastung. Außerdem habe ich alle Pflegetrainings für pflegende Angehörige besucht. Das hat mir Sicherheit gegeben und ich kann es nur empfehlen. Was ist für Sie persönlich das Schwierigste?
Und was gibt Ihnen Kraft? Der Garten. Dort gehe ich mit meiner Frau spazieren. Ich selbst gehe noch wandern und Rad fahren – ohne E-Bike. Darauf bin ich stolz. Wenn jemand vom Hilfswerk Salzburg oder meine Tochter da ist, dann „büchse ich kurz aus“. Diese Auszeiten brauche ich, damit ich selbst fit bleibe. Vermissen Sie Ihr früheres Leben? Wir sind früher viel gereist. Heute schauen wir oft alte Urlaubsfotos an. Das ist schön und gleichzeitig ein bisschen traurig. Haben Sie einen Wunsch für die Zukunft? Wenn es meiner Frau besser geht, würden wir gern noch einmal mit dem Auto nach Italien ans Meer fahren. Man braucht Ziele im Leben. Was möchten Sie anderen pflegenden Angehörigen mitgeben? Holen Sie sich möglichst früh Hilfe! Warten Sie nicht, bis nichts mehr geht. Und vergessen Sie bei aller Pflege sich selbst nicht. Auszeiten sind wichtig, sonst schafft man das auf Dauer nicht. Was hat sich durch diese Lebensphase für Sie verändert? Man wird gelassener. Man lernt, dass sich alles verändert, auch man selbst. Und man sieht plötzlich Dinge, die man früher nie gesehen hat. Vögel zum Beispiel. Die haben mich früher nicht interessiert. (Er lächelt.) Heute schon.
LEBEN & GESELLSCHAFT
Gemeinsam Pflege weiterdenken Zukunft im Blick. Mit der Pflegeplattform III arbeitet das Land Salzburg an langfristigen Lösungen für die Pflege. Im Fokus stehen zentrale Herausforderungen wie der steigende Bedarf an Pflegekräften, zusätzliche Betreuungs- und Pflegeangebote sowie die Entlastung pflegender Angehöriger.
Im Salzburger Landtag wurden kürzlich die Ergebnisse der bisherigen Arbeit präsentiert und diskutiert.
Expertinnen und Experten stellten die Erkenntnisse aus den einzelnen Arbeitsgruppen vor und zeigten mögliche Lösungsansätze auf. Das Hilfswerk Salzburg bringt seine langjährige Erfahrung aktiv in den Prozess ein: Präsident Christian Struber leitet die Arbeitsgruppe „Pflege zu Hause“, Pflegedirektor Stefan Tautz die Arbeitsgruppe „Extramurale Pflegeorganisation“. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten des Hilfswerk Salzburg werden die
WERDEN SIE MITGLIED
Das Hilfswerk Salzburg bringt seine langjährige Erfahrung aktiv in die Pflegeplattform III des Landes Salzburg ein und gestaltet die Zukunft der Pflege mit.
Maßnahmen nun konkretisiert. Bis Jahresende stehen die Ausarbeitung der Vorschläge und die Prüfung ihrer Finanzierbarkeit im Mittelpunkt.
Überraschungsgeschenke für die ersten 500 Neumitglieder z. B.: 3 Monate gratis SERVUS
29.000 FREUNDE ERWARTEN SIE ZUM WANDERN, FORTBILDEN, REISEN, TREFFEN
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er Senioren- und Pensionistenbund ist eine Vereinigung, die für die Verbesserung aller Sozialleistungen eintritt. Der Seniorenbund zählt derzeit 29.000 Mitglieder. Vordringliche Aufgabe ist es, sich für die finanzielleAbsicherung der Senioren einzusetzen. Zudem organisieren wir günstige Ausflüge, Bildungskurse und gesellige Veranstaltungen und publizieren das beliebte plusleben Mitglieder-Magazin.
SERVICEANGEBOT
Rufen Sie uns an und Sie erhalten unser Infopaket mit Beitrittsmöglichkeit (36./ Jahr) sowie aktuelle Angebote, • kostenlose Hilfe bei PensionsInfos über Treffs, Ausflüge und Vergünstiangelegenheiten und bei Behörden. gungen zugesandt. • kostenlose sozialgerechte Klagen • rasche Hilfe in Not „Seniorenhilfe“ • kulturelle Veranstaltungen INFOPAKET & BEITRITTS• Freizeitgestaltung, Sport- und MÖGLICHKEIT ERHALTEN: Bildungskurse, Gruppenreisen 0662 / 875685 • Rabatte bei 200 Firmen office @seniorenbund.com • Mitgliederzeitung plusleben www.50plusCenter.at
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MEIN HILFSWERK
Neue Regionalstelle stärkt Flachgau Moderner Standort. Kurze Wege. Mit der neuen Regionalstelle in Seekirchen hat das Hilfswerk Salzburg einen wichtigen Meilenstein für die soziale Versorgung im Flachgau gesetzt.
Die neue Regionalstelle Flachgau in Seekirchen vereint Beratung, Betreuung und Verwaltung sowie ein modernes Senioren-Tageszentrum unter einem Dach.
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„Mit der neuen Regionalstelle investieren wir in die Qualität unserer Arbeit und in die Lebensqualität der Menschen im Flachgau“,
er moderne Neubau vereint Beratung, Betreuung und Verwaltung unter einem Dach und bietet zusätzlich Platz für ein Senioren-Tageszentrum sowie Seminarräume für Fortbildungen und Veranstaltungen. ANLAUFSTELLE FÜR DIE REGION Mit der feierlichen Eröffnung wurde die neue Regionalstelle offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Der Standort bündelt die bisherigen Regionalstellen in Henndorf und Oberndorf, wobei der Service.Point in Oberndorf bestehen bleibt. Kund*innen profi-
tieren von kurzen Wegen, gebündelter Kompetenz und einem zentral gelegenen Ansprechpartner für alle Dienstleistungen des Hilfswerk Salzburg. Im Erdgeschoß befindet sich ein Senioren-Tageszentrum mit Platz für 18 Besucher*innen. Darüber hinaus stehen moderne Büroräumlichkeiten für die Mitarbeiter*innen sowie zwei großzügige Seminarräume für Fortbildungen und Veranstaltungen zur Verfügung. Die Regionalstelle ist von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie am Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.
betonte Präsident Christian Struber bei der Eröffnung. Regionalleiter Mathias Unterrainer möchte gemeinsam mit seinem Team den persönlichen Austausch mit Kundinnen und Kunden und Partnerorganisationen weiter stärken. Für Theresia Fletschberger, Vorsitzende des Regionalausschusses Flachgau, ist der neue Standort ein besonderes Projekt: Nach mehr als 35 Jahren Tätigkeit für das Hilfswerk im Flachgau freue sie sich besonders über einen modernen, zentralen und bestens erreichbaren Anlaufpunkt, an dem die Menschen kompetente Unterstützung unter einem Dach erhalten. Auch Bürgermeister Konrad Pieringer unterstrich die Bedeutung der Regionalstelle als wichtigen Ort der Beratung, Begegnung und Unterstützung für die gesamte Region.
Vertreter*innen des Hilfswerk Salzburg, Projektpartner und Ehrengäste eröffneten gemeinsam die neue Regionalstelle in Seekirchen.
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Mit 291 hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut das Hilfswerk Salzburg im Flachgau aktuell mehr als 1.000 Kundinnen und Kunden.
MEIN HILFSWERK
GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN Rückblick und Ausblick. Bei der Generalversammlung des Hilfswerk Salzburg in der Regionalstelle Pongau in St. Johann blickten Vertreter*innen der Organisation auf ein erfolgreiches Jahr zurück und diskutierten aktuelle Entwicklungen. Präsident Christian Struber eröffnete die Versammlung, bei der Berichte aus den Fachbereichen, wichtige Projekte und zentrale Beschlüsse im Mittelpunkt standen. Besonders begrüßt wurden Walburga Kaiser als neue Regionalausschuss-Vorsitzende im Lungau sowie Delfa Kosic als neue Regionalausschuss-Vorsitzende in der Stadt Salzburg. Beim anschließenden Austausch wurden Erfahrungen geteilt und neue Impulse für die zukünftige Entwicklung des Hilfswerk Salzburg gesetzt.
Die Generalversammlung 2026 bot Raum für Rückblick, Austausch und gemeinsame Weichenstellungen für die Zukunft des Hilfswerk Salzburg.
GOLFEN FÜR DEN GUTEN ZWECK Zahlreiche Golferinnen und Golfer, Sponsorinnen und Sponsoren sowie Unterstützende engagierten sich beim Charity-Golfturnier des Hilfswerk Salzburg in Bad Gastein für den guten Zweck.
Gemeinsam helfen. Sportliches Engagement und gelebte Solidarität standen beim 8. CharityGolfturnier des Hilfswerk Salzburg am 26. August im Golfclub Gastein im Mittelpunkt. Zahlreiche Teilnehmende erspielten gemeinsam eine Spendensumme von € 32.750.
Der Erlös kommt der Unterstützung pflegender Angehöriger im Pongau zugute. Mit Angeboten wie dem Angehörigenentlastungsdienst, Pflege-
trainings und individueller Beratung begleitet das Hilfswerk Salzburg Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause betreuen, und schafft wertvolle Entlastung im Alltag. Das Charity-Golfturnier ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des sozialen Engagements des Hilfswerk Salzburg und zeigt eindrucksvoll, wie sportlicher Einsatz und soziales Engagement gemeinsam Großes bewirken können.
Christian Struber Präsident des Hilfswerk Salzburg
„Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmenden, die dieses Turnier möglich gemacht haben“, betonte Präsident Christian Struber. „Jede Unterstützung trägt dazu bei, pflegende Angehörige zu stärken und ihnen genau dort zu helfen, wo sie Unterstützung am dringendsten benötigen.“
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MEIN HILFSWERK Rätsel für Jung und Alt
DENKSPORT Unsere Rätselseite von Gedächtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ von Hubert Trübel.
Rätsel für Jung und Alt
1 ZWISCHEN
Lesen Sie den folgenden Satz mehrmals hintereinander möglichst rasch laut: Zwischen zwei Zwiderwurzen zwitschern zwanzig zweieiige Zwillingszwutschgerln.
An das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien Ja, ich möchte ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ gewinnen. Die Bücher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur Verfügung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
2 DAZWISCHEN
3 INZWISCHEN
Welches Wort passt in der zweiten Zeile logisch richtig dazu, wenn es wie das mittlere Wort in der ersten Zeile aus den beiden Wörtern links und rechts gebildet wird?
Zwei Reinigungskräfte wischen zwischen zwanzig Uhr und zwanzig Uhr einundzwanzig vierundfünfzig Tische ab.
a. BEAT >
Vorname: Name:
BAUM
< ULME
INGO > ................ < EDLE
Straße/Hausnr.: PLZ/Ort: Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten Heft.
b. FARGO > FROSCH < GISCHT FULDA > .............. < STUTEN
Inzwischen wischen zwei andere zwischen den Tischen die Böden auf. Würde eine dieser beiden den anderen beiden beim Tischabwischen helfen, wie lange bräuchten sie zu dritt, wenn alle gleich schnell arbeiten?
AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT // 1. AUF Im Kaufhaus auf der Saufaustraße rauften zwei aufgebrachte Draufgänger. „Schau, fällt dir auf, worauf die beiden aufpassen?“, fragte ein Laufkunde einen anderen. „Genau,“ fiel da auch dem anderen auf, „zum Schaufenster mit dem blaufärbigen Aufbau neben dem baufälligen Aufzug laufen die beiden auffällig selten hin.“ (20) // 2. RAUF UND RUNTER Im Zickzack: 7 + 4 = 11 + 4 = 15 + 4 = 19 + 4 = 23. 42 – 7 = 35 – 7 = 28 – 7 = 21 – 7 = 14. // 3. UNTER Weiterhin 1,2 Meter, weil sich die Yacht mit dem Wasserspiegel hebt.
BUCHTIPP: Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält. Was er empfiehlt, hat er selbst geprüft: Arzt und Pharmaforscher Prof. Dr. med. Hubert Trübel analysiert populäre Langlebigkeitsversprechen systematisch und ordnet sie ein: Was wirkt, was schadet vielleicht und was kostet einfach nur Geld?
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Im Gegensatz zu überzogenen Heilsversprechen, fragwürdigen Produkten und Trends setzt Trübel auf Evidenz statt Hype. Seine wichtigste Botschaft: Altern ist gestaltbar.
Hubert Trübel Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält ISBN 978-3-7088-0884-0 KNEIPP Verlag Wien 2026
KINDHEIT & JUGEND In Bewegung
Turnschuhe statt TikTok Nachrichten beantworten, durch Social Media scrollen, Videos schauen – für viele Jugendliche gehört eine stundenlange Smartphone-Nutzung zum Alltag. Zu viel Zeit am Bildschirm kann jedoch Konzentration, Schlaf und psychisches Wohlbefinden beeinträchtigen.
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usgedehntes Scrollen und Surfen am Smartphone geht zudem leider häufig auch zulasten von Bewegung und Sport. Dabei ist regelmäßige Aktivität nicht nur für die körperliche Entwicklung eines Menschen wichtig, sondern auch für die psychosoziale und geistige Entwicklung. „Bewegung ist das effektivste Präventionsmittel, um Gesundheit ganzheitlich zu erhalten“, betont Thomas Mlinek, Leiter der Koordinationsstelle Tägliche Bewegungseinheit. Er plädiert dafür, Bewegung auch als Chance für eine bewusste Offline-Zeit zu sehen: Wer sich mit Freundinnen und Freunden zum Schwimmen oder Fußballspielen trifft, zur Schule radelt oder den Nachmittag im Skaterpark verbringt, nimmt sich eine Pause vom Smartphone und tut Körper und Kopf etwas Gutes.
TRAINING FÜRS GEHIRN Unser Gehirn hat die lebenslange Fähigkeit, sich an neue Erfahrungen anzupassen. Auch dafür ist Bewegung ein wichtiger Faktor. Körper-
liche Aktivität regt die Durchblutung an und fördert die Ausschüttung von neuronalen Wachstumsfaktoren: Neue Nervenzellen werden gebildet und Synapsen stärker vernetzt, die Lernfähigkeit wird verbessert und das Gehirn geschützt. „Schon kurze Bewegungspausen, etwa direkt im Unterricht oder bei der Hausübung, können die Aufmerksamkeit verbessern und Konzentration steigern“, betont Thomas Mlinek. Eltern und Erziehenden rät der Experte, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen – sowohl beim Umgang mit digitalen Medien als auch in Sachen Bewegung. Gleichzeitig sollten Kinder und Jugendliche möglichst viele unterschiedliche Bewegungsangebote ausprobieren können. „Ob Ballsport, Tanzen, Skaten oder Klettern– entscheidend ist, dass sie etwas finden, das ihnen Freude macht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie aktiv dranbleiben.“ Und das, so Thomas Mlinek, schaffe langfristig die beste Voraussetzung für körperliche und mentale Gesundheit.
Bewegung ist eine gute Gelegenheit für eine bewusste Auszeit, auch vom Smartphone.
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MEIN HILFSWERK Hilfswerk International
Viele Mädchen müssen in Mosambik Wasser für ihre Familien holen, der Schulbesuch wird dadurch erschwert.
Wasser schenkt Zukunft Ein Glas Wasser, die Hände waschen, kochen, trinken: Für uns ist sauberes Wasser selbstverständlich. Für viele Kinder in ländlichen Regionen Mosambiks entscheidet es jedoch über Gesundheit, Bildung und Zukunft.
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n der Provinz Sofala haben viele Schulen keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das bedeutet: Kinder können während des Unterrichts nicht trinken, Latrinen können nicht ausreichend sauber gehalten werden und einfache Hygienemaßnahmen werden zur Herausforderung. Die Folgen sind Krankheiten, Fehlzeiten und ein Schulalltag, der für viele Kinder unnötig schwer ist. Besonders Mädchen sind betroffen. Wenn es auf dem Schulgelände kein Wasser gibt, bleiben sie während ihrer Menstruation oft zu Hause. Manchmal müssen sie auch Wasser
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für die Familie holen, statt in die Schule zu gehen. Wasserquellen und Schulen liegen häufig mehrere Kilometer voneinander entfernt. Für viele Mädchen heißt das: Wasser oder Schule. SOLARBETRIEBENE BRUNNEN Ein Beispiel ist die Schule Aviário in Metuchira. 588 Schülerinnen und Schüler und sechs Lehrkräfte lernen und arbeiten dort, ohne Wasser auf dem Schulgelände. Hilfswerk International möchte das ändern: mit solarbetriebenen Brunnen direkt an Schulen. So erhalten Kinder, Lehrkräfte und Familien aus der Umgebung Zugang zu sauberem, sicherem Wasser.
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SPENDENKONTO Hilfswerk International IBAN AT71 6000 0000 9000 1002
Ein Brunnen ist dabei viel mehr als eine Wasserstelle. Er schützt vor Krankheiten wie Durchfall oder Cholera. Er verbessert Hygiene und Gesundheit. Und er hilft Kindern, regelmäßig zur Schule zu gehen. Vor allem Mädchen bekommen dadurch bessere Chancen auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben. IHRE SPENDE HILFT! Mit jedem Brunnen entsteht ein Ort, an dem Lernen, Gesundheit und Zukunft zusammenkommen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit Kinder in Mosambik nicht mehr zwischen Wasserholen und Schulbesuch entscheiden müssen.
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NEUER REGIONALLEITER IM FLACHGAU Mit Erfahrung vor Ort. Seit Juni steht Mathias Unterrainer an der Spitze der Regionalstelle Flachgau des Hilfswerk Salzburg. Der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger bringt langjährige Erfahrung im Sozial- und Gesundheitsbereich mit und kennt die Bedürfnisse der Menschen aus erster Hand.
Mathias Unterrainer leitet seit Juni die Regionalstelle Flachgau des Hilfswerk Salzburg und setzt auf persönliche Nähe sowie starke regionale Vernetzung.
Für seine neue Aufgabe hat er klare Ziele: Gemeinsam mit seinem Team möchte er die hohe Qualität der Betreuung und Unterstützung weiterentwickeln und den persönlichen Austausch mit Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Partnerorganisationen stärken. „Mir ist wichtig, nah bei den Menschen zu sein und gemeinsam Lösungen zu finden, die den Alltag erleichtern und Lebensqualität schaffen. Besonders freue ich mich auf die vielen Begegnungen im Flachgau und darauf, die Region und ihre Menschen noch besser kennenzulernen“, sagt Unterrainer.
GROSSE HILFE, LANDESGESCHÄFTSSTELLE GANZ NAH. Wissenspark Urstein, Urstein Süd 19/1/1, 5412 Puch bei Hallein, Tel. 0662/43 47 02, office@salzburger.hilfswerk.at
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Bei Fragen kontaktieren Sie einfach eine unserer Anlaufstellen in Ihrer Nähe. Wir beraten Sie gerne – kostenlos und unverbindlich. ▘ Regionalstelle Salzburg Stadt Inge-Morath-Platz 30, 5020 Salzburg Tel. 0662/43 09 80 stadt@salzburger.hilfswerk.at
▘ Regionalstelle Lungau Kuenburgstraße 9, 5580 Tamsweg Tel. 06474/77 10 lungau@salzburger.hilfswerk.at
▘ Regionalstelle Flachgau Rupertusstraße 40, 5201 Seekirchen am Wallersee Tel. 06212/313 01 flachgau@salzburger.hilfswerk.at
▘ Regionalstelle Tennengau Griesmeisterplatz 2, 5400 Hallein Tel. 06245/814 44 tennengau@salzburger.hilfswerk.at
▘ Service.Point Oberndorf Römerweg 3, 5110 Oberndorf Tel. 06212/313 01 flachgau@salzburger.hilfswerk.at
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▘ Regionalstelle Pongau Liechtensteinklammstraße 18, 5600 St. Johann Tel. 06412/79 77 pongau@salzburger.hilfswerk.at
▘ Regionalstelle Pinzgau Loferer Bundesstraße 75, 5700 Zell am See Tel. 06542/746 22 pinzgau@salzburger.hilfswerk.at ▘ Service.Point Saalfelden Ritzenseestraße 11, 5760 Saalfelden Tel. 06582/751 14 saalfelden@salzburger.hilfswerk.at ▘ Service.Point Bramberg Sportstraße 331, 5733 Bramberg Tel. 06566/204 46 bramberg@salzburger.hilfswerk.at
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