03 | 2026
HAND IN HAND Mein Hilfswerk Magazin
SICHERHEIT IM ALLTAG Sicher und gesund in den eigenen vier Wänden Seite 10 SCHULSTART Gut ankommen im neuen Bildungsjahr Seite 12 MOSAMBIK Wasser an Schulen Seite 20
Telefonbetrug? Nicht mit mir. SO ERKENNEN SIE SCHOCKANRUFE UND ANDERE BETRUGSMASCHEN. Seite 4
ÖSTERREICH HAT GLÜCK... ....und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen bereits seit 40 Jahren Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement. Wir sind größter Sportförderer unseres Landes, unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Wir fördern soziale Anliegen im Sinne der Gesellschaft. Damit möglichst viele Menschen in Österreich am Glück teilhaben können. sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at
EDITORIAL / INHALT
Editorial
LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,
IM FOKUS
DER HERBST steht vor der Tür und mit ihm beginnt für viele Familien ein neues Bildungsjahr. Der Start in Kindergarten, Schule oder Nachmittagsbetreuung ist eine besondere Zeit. Kinder brauchen Geduld, Vertrauen und verlässliche Begleitung, um gut in neue Gruppen und Tagesabläufe hineinzufinden. Wie das gelingen kann, lesen Sie in dieser Ausgabe. Unser Schwerpunkt widmet sich diesmal einem Thema, das viele Menschen verunsichert: Sicherheit im digitalen Alltag. Betrugsversuche am Telefon, falsche Nachrichten am Handy oder undurchsichtige Zahlungsaufforderungen nehmen zu. Gerade ältere Menschen brauchen verständliche Information und persönliche Unterstützung. Unsere Sozialservicestelle und die mobile Pflege zeigen, wie wichtig es ist, Fragen zu stellen, Hilfe anzunehmen und sich nicht aus Scham zurückzuziehen. Passend dazu finden Sie praktische Tipps, wie ältere Menschen sicher und gesund in den eigenen vier Wänden leben können – von Sturzprävention bis zu digitalen Hilfen wie Notruftelefon oder Smartwatch. Außerdem berichten wir vom Gesundheitstag und Tag der offenen Tür in unserer Landesgeschäftsstelle. Auch unsere Hilfswerk Kärnten Akademie startet mit einem neuen Bildungsprogramm in den Herbst und Winter und bietet viele Möglichkeiten, Wissen zu erweitern und neue Impulse für den Berufsalltag zu gewinnen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der neuesten Ausgabe. Herzlichst, Ihre
4
H ILFS
Sicher vor Betrug
14
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Gesundheitstag: Beratung, Vorsorge und Austausch
15
AKADEMIE Weiterbildung, die bewegt
16
MEIN HILFSWERK
WER
K K ÄR Waidm NTE N annsdo rfer Str aße 19 9073 K 1, lagenfu rt a. W. T 05 0 544-0 office@ hilfswe rk.co.a t
Viel los im Hilfswerk
Elisabeth Scheucher-Pichler Präsidentin des Hilfswerk Kärnten
IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Kärnten, Landesgeschäftsstelle Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Kärnten, Landeszentrale, Waidmannsdorfer Straße 191, 9073 Klagenfurt, Tel. 05 0544-5050, Fax 05 0544-5099, E-Mail: office@hilfswerk.co.at Redaktion Kärnten: Sarah Los Redaktion Österreich: Eva Kirk/die jungs kommunikation, Sarah Los, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Theresa Kaserer-Peuker, Josefine Hau, Lisa Baumüller, Viktoria Tischler, Bianca Weissel Bildnachweis, Fotos: Seite 1/shutterstock/fast-stock; 4–5/shutterstock/ Dmytro Zinkevych; 6 /BMI/Gerd Pachauer; 8, 10/Canva; 12, 13/Hilfswerk/Johannes Puch; 14/Hilfswerk Kärnten/Bernhard Knaus; 14–17/Hilfswerk Kärnten; 19/shutterstock/Sergey Nivens, Anton Vierietin; 20/Hilfswerk International; Gesamtauflage: 80.000 Stück Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschäftsstelle, Tel. 01/40 57 500 Layout/Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Wals-Siezenheim Widerruf: Ich bin mit der regelmäßigen Zusendung der Zeitschrift für G esundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.
3
IM FOKUS Sicher vor Betrug
Vermeintlich sichere Anlagetipps mit hohen Gewinnversprechen sollten misstrauisch machen.
Vorsicht, Betrug! Schockanrufe, Onlinebetrug, verlockende Anlageangebote: Kriminelle bringen Menschen mit perfiden Tricks um ihr Geld. So können Sie sich schützen.
D
as Telefon klingelt. Irmgard S. hebt ab und erhält die furchtbare Nachricht: Ihr Enkel hat einen Unfall mit Todesfolge verursacht und ist in Haft – eine Kaution über 10.000 Euro muss sofort bezahlt werden! Die Person am Telefon fragt, wieviel Geld Irmgard im Haus und auf der Bank hat, im Hintergrund ist ein verzweifeltes ‚Bitte hilf mir!‘ zu hören. Irmgard atmet tief durch. Und tut genau das Richtige: Sie legt auf.
TÄTER SETZEN UNTER DRUCK Die Geschichten, die Schockanrufer:innen verwenden, sind vielfältig: Eine Ärztin berichtet vom schwer erkrankten Angehörigen, der nur durch ein teures Medikament gerettet werden kann. Ein Polizist warnt vor Einbrüchen in der Umgebung, erkundigt sich nach Wertgegenständen im Haus und will diese
4 | HAND IN HAND 03 | 2026
sicher verwahren. Ein Bankmitarbeiter informiert über betrügerische Abbuchungen vom Konto – man müsse sofort handeln! Daniela Summer vom Bundeskriminalamt ist Expertin für Kriminalprävention und kennt die gängigen Betrugsmaschen. „Die Geschichten ändern sich, haben aber immer etwas gemeinsam: Sie sollen Angst auslösen. Die Täterinnen und Täter setzen die angerufenen Personen massiv unter Zeitdruck, drängen zu schnellem Handeln und strenger Geheimhaltung.“ Das sind zugleich die Warnzeichen, auf die es zu achten gilt. „Wenn ich Angst oder Druck verspüre, ist Vorsicht geboten!“, warnt Summer und rät: „Legen Sie auf, atmen Sie tief durch. Rufen Sie Angehörige an, um die Geschichte zu überprüfen oder wenden Sie sich an die Polizei!“
Zwischen 2021 und 2024 wurden in Österreich 300 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug verursacht.
HOHE DUNKELZIFFER Die Täter:innen hinter diesen Anrufen arbeiten hochprofessionell und rufen systematisch Datenlisten durch. Sie sprechen ausgezeichnetes Deutsch und sind in Manipulationstechniken geschult, die Telefonate können oft stundenlang dauern. Häufig im Visier sind ältere Menschen, doch grundsätzlich kann es jede und jeden treffen.
Durch Schockanrufe entstand laut Bundeskriminalamt zwischen 2022 und Anfang 2026 in Österreich ein Schaden von rund 53 Millionen Euro. Wie viele Menschen tatsächlich in diese Betrugsfallen tappen, ist unklar. „Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele aus Scham die Fälle nicht anzeigen. Das sollte nicht sein, denn man wurde Opfer einer üblen Betrugsmasche“, betont Daniela Summer und ersucht um
Mithilfe: „Jede Anzeige, jedes Melden verdächtiger Rufnummern kann bei der Aufklärung helfen.“ DER TRAUM VOM SCHNELLEN GELD Aktuell weit verbreitet ist auch der Anlagebetrug in unterschiedlichen Varianten: Werbeanzeigen oder verlockende Reels in sozialen Medien versprechen hohe Renditen bei minimalem Risiko. Wer darauf einsteigt, soll zunächst einen kleinen Betrag, etwa 250 Euro, einzahlen, mitunter auf unterschiedliche Konten. Eine täuschend echt wirkende Onlineplattform zeigt den angeblichen Kursgewinn. Schrittweise wird man zu weiteren, höheren Einzahlungen verleitet – bis der Kontostand plötzlich auf null sinkt und das Geld weg ist. „Überprüfen Sie vor Investments immer die Authentizität des Anbieters. Suchen Sie das Unternehmen im
>>
5
IM FOKUS Sicher vor Betrug
Othmar Karas Präsident Hilfswerk Österreich
„Wir kennen die Berichte: Dreiste professionelle Betrügerbanden versuchen Menschen um ihr Erspartes zu bringen – mit Schockanrufen, täuschend echten E-Mail- oder Chat-Nachrichten oder falschen Werbeanzeigen. Was ist vertrauenswürdig, was nicht? Gerade für ältere Menschen ist die Unterscheidung schwierig. Bitte bieten Sie wenn möglich Unterstützung an und besprechen Sie mit Kindern, Eltern, Großeltern und Bekannten die gängigen Betrugsmaschen. Information ist der beste Schutz!“
>>
Echte Polizeibeamte erkundigen sich nicht nach Wertsachen oder bieten an, diese abzuholen.
WEITERE INFOS www.kriminalpraevention.gv.at Informationen rund um Betrug und Sicherheit
www.fma.gv.at Unternehmensdatenbank der Finanzmarktaufsicht (FMA)
www.rufnummernmissbrauch.at Meldestelle für verdächtige Rufnummern
www.watchlist-internet.at Aktuelle Betrugsfälle im Internet
Internet oder in der Datenbank der Finanzmarktaufsicht“, empfiehlt Summer. Generell sollten hohe und angeblich sichere Gewinnversprechen stutzig machen. Betrüger:innen kontaktieren Personen auch über Dating-Portale oder Messenger-Dienste. Per Chat wird über Wochen ein Vertrauensverhältnis mit dem Opfer aufgebaut, das sich vielleicht von den Nachrichten geschmeichelt fühlt oder sich über die Konversation freut. „Einsamkeit wird hier gezielt ausgenutzt“, so Daniela Summer. „Irgendwann kommt ein Tipp zu einer rentablen Investmentmöglichkeit. Wer darauf eingeht, verliert sein Geld.“1 Eine weitere dreiste Methode ist der sogenannte „Recovery Scam“: Nachdem jemand bereits Opfer eines Anlagebetrugs geworden ist, meldet sich bis zu eineinhalb Jahre später eine vermeintliche offizielle Behörde mit der guten Nachricht: Das Geld wurde gefunden,
6 | HAND IN HAND 03 | 2026
der genannte Betrag stimmt mit dem verlorenen überein. Doch nun soll der Betroffene eine Gebühr zahlen – ein Trick, der Menschen ein zweites Mal um ihr Erspartes bringen kann. „Seriöse Stellen verlangen niemals Geld, um verlorene Beträge zurückzuholen“, betont Summer. INFORMATION UND SENSIBILISIERUNG Egal ob per Onlinebetrug oder Schockanruf: Betrügerinnen und Betrüger setzen darauf, dass ihre Opfer unvorbereitet sind. Sprechen Sie daher im Familien- und Freundeskreis offen über mögliche Betrugsversuche und gehen Sie vor allem auch mit älteren Angehörigen verschiedene Szenarien durch. Wer die Betrugsmaschen und Warnsignale kennt, ist vorbereitet und kann im Ernstfall richtig reagieren. 1 Diese Betrugsmasche wird auch „Pig-Butchering“ (Schweine schlachten) genannt.
Ratgeber
Tipps und Empfehlungen Wie schütze ich mich und Angehörige vor Online- und Telefonbetrug?
Bei unbekannten Anrufen gilt generelle Vorsicht. Legen Sie bei zweifelhaften Gesprächen sofort auf und kontaktieren Sie eine Vertrauensperson! Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über persönliche Daten oder Vermögen! Geben Sie anderen Personen niemals Zugriff auf Computer, Handy oder Konto! Übergeben Sie fremden Personen keine Wertsachen oder Bargeld! Fragen Sie angebliche Polizisten und Polizistinnen nach der Dienststelle, um deren Identität überprüfen zu können! Melden Sie verdächtige Telefonnummern und Onlinekontakte auf den jeweiligen Plattformen und blockieren Sie die Profile! Erstatten Sie Anzeige – auch wenn es schwerfällt. Jede Meldung hilft der Polizei, Muster zu erkennen und Täter zu überführen! Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder SMS, die zur Datenaktualisierung oder Änderung von Passwörtern auffordern – auch nicht, wenn die Nachrichten scheinbar von offiziellen Behörden oder Banken kommen (Phishing)! Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Bankkonten! Verwenden Sie sichere Passwörter mit mindestens 12 Zeichen und Sonderzeichen! Sprechen Sie im Familien- und Freundeskreis offen über gängige Betrugsmaschen!
BEWEGUNG SCHENKT LEBENSQUALITÄT Ihr Ratgeber für ein bewegtes Älterwerden. Wer sich regelmäßig bewegt, tut viel für Gesundheit und Wohlbefinden. Das gilt in jungen Jahren ebenso wie im Alter. Mit unserer Broschüre und dem dazugehörigen Webportal möchten wir Sie ermutigen, mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. www.hilfswerk.at/bewegt-altern Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ wird unterstützt von Essity/Tena, Hartmann und Publicare.
Die Hilfswerk-Aktivitäten und -Servicematerialien werden unterstützt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische und Lotterien.
R ATG E BER JETZ T KOS TE N LO S B E STE LLE N !
Unter 0800 8 oder o 00 820 ffice@ hilfsw erk.at
7
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Digitale Sicherheit
Hilfe holen schützt Betrugsversuche am Telefon, falsche Nachrichten am Handy oder offene Rechnungen, die verunsichern: In der Sozialservicestelle und in der mobilen Pflege des Hilfswerk Kärnten erleben Mitarbeiter*innen, wie wichtig persönliche Unterstützung und Vertrauen gerade für ältere Menschen sind.
E
in unbekannter Anruf, eine Nachricht mit Link, eine Rechnung, die nicht nachvollziehbar ist: Was für manche nur ein kurzer Moment der Unsicherheit ist, kann ältere Menschen stark belasten. Denn digitale Anwendungen, Behördenwege oder Zahlungsaufforderungen werden zunehmend komplexer. Gleichzeitig nutzen Betrüger*innen genau diese Unsicherheit aus.
Hermine Pobatschnig Pflegedienstleiterin
M 0676 89 90 10 10 E hermine.pobatschnig@hilfswerk.co.at
Johannes Dionisio Leiter Sozialservice.Ehrenamt
M 0676 89 90 10 28 E johannes.dionisio@hilfswerk.co.at
8 | HAND IN HAND 03 | 2026
In der Sozialservicestelle des Hilfswerk Kärnten zeigt sich das fast täglich. Besonders häufig geht es um die Einrichtung der ID Austria, allgemeine Smartphone-Fragen, Fake-Nachrichten oder unklare Zahlungsaufforderungen. Auch offene Rechnungen, Nachzahlungen für Strom oder Betriebskostenabrechnungen sorgen immer wieder für Verunsicherung. Viele Menschen wissen nicht, ob eine Forderung berechtigt ist, ob sie reagieren müssen oder ob möglicherweise Betrug dahintersteckt. DIE ERSTE HÜRDE SENKEN Nicht immer kommen Betroffene selbst. Oft melden sich zuerst Nachbarinnen und Nachbarn oder Angehörige, weil sie merken, dass jemand
Unterstützung braucht. „Viele ältere Menschen trauen sich nicht zu fragen“, berichtet Johannes Dionisio von der Sozialservicestelle. Genau deshalb ist ein niederschwelliger Zugang so wichtig. Jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr gibt es eine Sprechstunde ohne Termin. Wer unsicher ist, kann einfach vorbeikommen. Neben Einzelterminen bietet die Sozialservicestelle über das Jahr verteilt Smartphone- und Social-MediaSchulungen an. Dort geht es nicht nur um technische Fragen, sondern vor allem darum, Ängste abzubauen. Wie erkenne ich eine verdächtige Nachricht? Welche Links sollte ich nicht anklicken? Was mache ich, wenn mir etwas komisch vorkommt? Solche Fragen werden in ruhiger Atmosphäre besprochen. Wenn es um betrügerische Mails oder Nachrichten geht, wird direkt an die Polizei verwiesen. Bei finanziellen Problemen arbeitet die Sozialservicestelle eng mit der Schuldnerberatung zusammen. Denn nicht immer entstehen Schulden durch eigenes Verschulden. Oft stehen tragische Ereignisse dahinter, etwa der Tod eines Partners oder ein überraschender Jobverlust.
Digitale Sicherheit
VERTRAUEN HILFT GEGEN ANGST Auch in der mobilen Pflege und Betreuung begegnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder verunsicherten Kundinnen und Kunden. Besonders unbekannte Telefonnummern oder Berichte über Betrugsversuche in den Medien lösen Sorgen aus. Entscheidend ist dann das persönliche Gespräch. Wenn bereits ein Vertrauensverhältnis besteht, können Ängste oft rasch verringert werden. Pflege- und Betreuungspersonen können im Alltag einfache, aber wichtige Hinweise geben: Polizei oder Staatsanwaltschaft verlangen am Telefon kein Geld. Wertgegenstände oder Bargeld sollen niemals vor die Tür gelegt oder unbekannten
Personen übergeben werden. Bei Unsicherheit gilt: sofort auflegen und eine vertraute Person verständigen. Eine wichtige Rolle spielen Angehörige. Gerade bei Schockanrufen geben sich Betrüger*innen häufig als Familienmitglieder aus und bauen massiven Druck auf. Hilfreich kann sein, vorab ein gemeinsames Codewort zu vereinbaren. Wird am Telefon angeblich dringend Hilfe benötigt, kann dieses Codewort abgefragt werden. Wer es nicht kennt, ist nicht die Person, für die sie oder er sich ausgibt. DIGITALE HILFE KANN SICHERHEIT GEBEN Digitale Technik muss nicht verunsichern – sie kann auch schützen.
Notruftelefone oder Smartwatches mit Notfallknopf ermöglichen es, in einer Notsituation rasch Hilfe zu holen. Durch einfaches Drücken kann ein Notruf ausgelöst werden. Das stärkt nicht nur das Sicherheitsgefühl älterer Menschen, sondern entlastet auch Angehörige. Wichtig bleibt aber: Technik ersetzt kein gutes soziales Netz. Wer Fragen stellt, Unterstützung annimmt und verdächtige Situationen mit vertrauten Menschen bespricht, schützt sich am besten. Denn Betrug kann jede*n treffen. Scham ist fehl am Platz. Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern der wichtigste Schritt, um wieder Sicherheit zu gewinnen.
Ausflüge und Reisen trotz hohen Alters – begleitet , sicher und gemeinsam. Unternehmen wir eine gemeinsame Reise. Entdecken Sie Ihren Ausflugsort begleitet, unterstützt, betreut, barrierefrei und mit einem rollstuhlgerechten Reisebus mit dem Hilfswerk Kärnten und seinen ehrenamtlichen Reisebegleiter*innen.
!
Unsere Reisen für 2027 sind bereits in Planung. Informieren Sie sich unverbindlich bei: Martina Köstler, Koordinatorin Betreutes Reisen M: 0676 89 90 1025 E: martina.koestler@hilfswerk.co.at www.hilfswerk-ktn.at
9
ÄLTERWERDEN & GESUNDHEIT Alltagssicherheit
Zwischen den ZEILEN der
Pflege
H
eut’ widmen sich hier meine Gedanken den Schwachen, den Alten und allen Kranken, die oft tatsächlich ihr Dasein fristen, alleine und einsam in ihren tristen, oft kargen, kalten und kahlen Räumen, das Leben im Draußen so oft versäumen. Lasst uns Gesunde uns um sie sorgen – nicht nächste Woche, sondern heute und morgen. Dass sie das Leben trotz Alter wieder spür’n, gemeinsam, zusammen – lasst es uns wieder führ’n. Es ist an uns, diese Zeit zu schenken, an unsere Alten und Kranken wieder zu denken. Wie viel Zeit noch bleibt, wissen wir nie. Sie waren wie wir, und wir werden wie sie.
DGKP
Sieglind Holzner
10 | HAND IN HAND 03 | 2026
Sicher und gesund in den eigenen vier Wänden Mit zunehmendem Alter steigt nicht alleine das Sturzrisiko an sich, sondern hiermit verbunden besonders die Gefahr von schwereren Verletzungen. Präventive Maßnahmen können unterstützen, Stürze und deren Folgen zu verringern.
E
ine ausreichende und gute Beleuchtung des gesamten direkten Wohnumfeldes spielt eine wichtige präventive Rolle. Hier können besonders nachts Bewegungsmelder für ausreichende Helligkeit sorgen. Stolperfallen wie lose Teppiche oder herumliegende Kabel sollten entfernt bzw. befestigt werden. Auch das Tragen von rutschfesten Socken und/oder Hausschuhen bietet Halt und gibt Sicherheit. Regelmäßige Bewegung – zum Beispiel Spaziergänge oder leichte Gymnastik – stärkt Muskeln und Gleichgewicht und hilft, Stürzen vorzubeugen. Im Sommer eignen sich hierfür besonders die noch kühleren Vormittagsbzw. die lauen Abendstunden. Personen, die alleine leben bzw. den Tag großteils alleine zu Hause verbringen, kann die Anschaffung eines Notruftelefons zusätzliche Sicherheit vermitteln. Dieses kann entweder klassisch am Handgelenk oder an einer Kette um den Hals getragen werden. Im Notfall wird über den Knopf die Notrufzentrale kontaktiert und Hilfe organisiert. Auch ein Schlüsseltresor an der Haustür kann im Notfall sehr hilfreich sein. Darin wird ein Ersatzschlüssel sicher aufbewahrt, sodass Angehörige oder der Rettungsdienst schnell ins Haus gelangen können, ohne eine Tür öffnen zu müssen.
Wenn sich ältere Personen außerhalb ihres Wohnumfelds aufhalten, ist das Tragen einer Smartwatch mit Notruffunktion ratsam. Da die Smartwatch über GPS gesteuert ist, kann überall, wo es ein Funksignal gibt, Hilfe angefordert werden. Auch Angehörige können zur Sicherheit beitragen: regelmäßige kurze Anrufe, vereinbarte Besuchszeiten oder ein gut sichtbarer Notfallkontakt in der Wohnung geben Orientierung. Wichtig ist, Hilfsmittel rechtzeitig zu besprechen und gemeinsam auszuprobieren – bevor ein Notfall eintritt.
Sieglind Holzner Qualitätsmanagementbeauftragte, Wundmanagerin
M 0676 89 90 10 22 E sieglind.holzner@hilfswerk.co.at
Gut versorgt im Alter
DER KÜCHENCHEF EMPFIEHLT:
Risotto mit frischen Waldpilzen
Küchenleiter Michael Triebel Küche Waiern Diakonie de La Tour
DAS HILFSWERK MENÜSERVICE ZUTATEN: 320 g Risottoreis 2 kl. Zwiebel 1 Knoblauchzehe 100 g Butter 500 g Waldpilze (Steinpilze, Eierschwammerl, Butterpilze) ¼ l Weißwein ca. 1 l Gemüsebrühe 80 g Parmesan Salz, Pfeffer
ZUBEREITUNG: Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in der Hälfte der Butter glasig anschwitzen, die geputzten und geschnittenen Pilze dazugeben und solange mitdünsten, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. In der Zwischenzeit den Reis in der restlichen Butter sanft anschwitzen, mit dem Weißwein ablöschen, etwas einkochen lassen, mit Gemüsebrühe nach und nach aufgießen. Dabei ständig rühren und nur so viel Brühe zugeben, dass der Risotto cremig bleibt. Bevor der Reis weich ist, die Pilze hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Risotto fertig kochen. Zum Schluss den Parmesan unterheben.
Das Menüservice des Hilfswerk Kärnten bietet das ganze Jahr über gesunde, regionale Küche in Partnerschaft mit der Diakonie an. Ideal auch für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden eine gesunde Mittagspause ermöglichen möchten. Sie möchten unsere schmackhaften Menüs versuchen?
Ingrid Pegrin Leiterin Menüservice T 05 0544 5532 M 0676 89 90 20 02 E ingrid.pegrin@hilfswerk.co.at
IHR GRÜNRAUM – UNSERE AUFGABE! WIR GESTALTEN UND PFLEGEN IHREN GARTEN. ALLES AUS EINER HAND!
• Baum- und Heckenschnitt • Rasenmahd • Gartengestaltung • Grünraumpflege • Entsorgung • Ganzjahresbetreuung
nten... r ä K z n a g ckend in e d n e h c Flä da! ...wir sind für Sie PERSONAL | GRÜNRAUMDIENST | GARTENGESTALTUNG | BAUMPFLEGE | WINTERDIENST | AGRAR
Jetzt Angebot anfordern! T. 05 9060 200 www.maschinenring.at
KINDHEIT & JUGEND Schulstart
Gut ankommen im neuen Bildungsjahr Der Start in Kindergarten, Schule oder Nachmittagsbetreuung ist für Kinder und Eltern eine besondere Zeit. Verlässliche Rituale, Geduld und eine liebevolle Begleitung helfen dabei, Schritt für Schritt Sicherheit zu gewinnen.
E Birgit Kummer Fachbereichsleitung Freizeitpädagogische Bildung und Betreuung
M 0676 89 90 15 48 E birgit.zupanc-kummer@hilfswerk.co.at
in neues Bildungsjahr bringt viele erste Male mit sich: neue Räume, neue Bezugspersonen, neue Tagesabläufe und neue Kinder in der Gruppe. Damit Kinder gut ankommen können, brauchen sie vor allem Zeit. Sie dürfen ihre Umgebung entdecken, Vertrauen aufbauen und in ihrem eigenen Tempo Teil der Gemeinschaft werden. Klare Tagesstrukturen, wiederkehrende Rituale und eine einfühlsame Begleitung durch Pädagoginnen und Pädagogen geben dabei Orientierung und Sicherheit. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Wenn Familien mit Pädagoginnen und Pädagogen gut im Austausch bleiben, entsteht eine stabile Basis. Fragen, Unsicherheiten oder kleine Sorgen können früh angesprochen werden. Das entlastet nicht nur die Erwachsenen, sondern gibt auch den Kindern das Gefühl: Ich bin hier gut aufgehoben.
Tanja Janesch Fachbereichsleitung Elementarpädagogische Bildung und Betreuung
M 0676 89 90 15 20 E tanja.janesch@hilfswerk.co.at
12 | HAND IN HAND 03 | 2026
Wie liebevoll Eingewöhnung gestaltet werden kann, zeigt die Kindertagesstätte Maria Saal unter der Leitung von Anna Groß. Dort stehen Beziehung, Vertrauen und
ein wertschätzendes Miteinander im Mittelpunkt. Das Team möchte Familien von Beginn an willkommen heißen und gemeinsam mit ihnen einen sicheren Ort schaffen, an dem Kinder wachsen, entdecken und ihre Persönlichkeit entfalten können. Begleitpersonen erhalten ein sorgfältig zusammengestelltes SOS-Kit für die Eingewöhnung. Die Kinder kommen mit persönlich gestalteten Lebensbüchern in der Gruppe an. In den ersten Trennungsphasen bietet ein Elterncafé Raum für Austausch, tägliche Gespräche und gegenseitiges Vertrauen. GUT BEGLEITET DURCH DEN NACHMITTAG Auch in unseren Ganztagsschulen ist der Nachmittag weit mehr als Betreuung. Er bietet Zeit zum Ankommen, Spielen, Entdecken und Knüpfen neuer Freundschaften. Freizeitpädagoginnen und -pädagogen schaffen durch gemeinsame Aktivitäten, verlässliche Rituale und wertschätzende Begleitung einen sicheren Rahmen, in dem sich Kinder entfalten können.
Gerade zu Beginn des Schuljahres gilt: Nicht alles muss sofort funk-
S AV E THE DATE
FACHIMPULSE & OFFENE TÜREN Auxilior | B3 | Contraste
06.10.2026
Schloss Ehrenhausen ab 12 Uhr
Spielen, entdecken, Freundschaften knüpfen: Auch der Nachmittag bietet Kindern wertvolle Zeit zum Ankommen.
Verstehen. Verbinden. Regulieren.
tionieren. Manche Kinder brauchen ein wenig länger, andere finden rasch ihren Platz. Geduld, Vertrauen und ein gutes Miteinander von Eltern, Schule, Elementarund Freizeitpädagogik erleichtern den Übergang nachhaltig.
Ferienbetreuung in den Herbstferien Für Kinder zwischen 2 und 12 Jahren Täglich 8 bis 18 Uhr Wochenweise buchbar
in der
Preis:
€ 149,inkl. Verpflegung pro Kind und Woche
Klagenfurt Direkt neben den City Arkaden!
Info und Anmeldung: 05 0544-4000 oder kinderstadt@hilfswerk.co.at Rauscherpark 1 9020 Klagenfurt
13
MEIN HILFSWERK
Gesundheit im Mittelpunkt Anlässlich des Tags der Pflege lud das Hilfswerk Kärnten zu einem Gesundheitstag und Tag der offenen Tür in die Landesgeschäftsstelle in Klagenfurt.
Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Gesundheitsangebote auszuprobieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu
Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler, mit Vorstand und Geschäftsführung, sowie LR Beate Prettner, LR Sebastian Schuschnig und Bürgermeister Christian Scheider
kommen. Besonders gefragt waren die kostenlosen Gesundheitschecks, Seh- und Hörtests sowie die persönlichen Beratungsangebote der Partnerorganisationen. Auch das Menüservice stieß mit Verkostungen und Informationen zu Cook & Chill und Cook & Freeze auf großes Interesse. Weitere Höhepunkte waren Therapiebegleithündin Honey, der Blut-
GEMEINSAM SIND WIR STARK Unter dem Motto „Ich – Du – Wir; gemeinsam sind wir stark“ feierte das Haus der Generationen in Völkermarkt sein Sommerfest. Kinder, Familien, Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Gäste erlebten einen Tag voller Begegnungen. Mit Liedern und einem gemeinsamen Tanz zeigten Kindergarten und Tagesstätte, wie vielfältig Gemeinschaft sein kann. Spiele, Kulinarik und viele persönliche Gespräche rundeten das Fest ab. Das Haus der Generationen wurde dabei einmal mehr zu einem lebendigen Ort des Miteinanders.
spende-Bus des Roten Kreuzes, Venenmessungen, Mobilitätsangebote sowie Informationen zu Pflege, Betreuung und Betreutem Reisen. Der Gesundheitstag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig leicht zugängliche Vorsorge, gute Vernetzung und der persönliche Austausch für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind.
STÖBERN UND GUTES TUN In den Stöberstübchen des Hilfswerk Kärnten in Klagenfurt warten viele kleine Schätze auf ein neues Zuhause: von Bekleidung, Büchern und Spielzeug bis zu Haushaltswaren und handgefertigten Werkstücken aus der Tagesstätte für Menschen mit Behinderung. Mit jedem Einkauf wird soziales Miteinander in Kärnten unterstützt. Auch gut erhaltene Sachspenden sind willkommen und helfen dabei, schöne und nützliche Dinge sinnvoll weiterzugeben. Adlergasse 1: Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr Neuer Platz 12: Montag bis Samstag, 10 bis 13 Uhr
14 | HAND IN HAND 03 | 2026
MEIN HILFSWERK HIL FSW ERK KÄ RN TEN AK AD EM IE
Weiterbildung, die bewegt Waidm
HI LF SW
B IL D U P R O G N G SRAMM Herbst / Winter 20 26
Der Jahresschwerpunkt 2026/27 im Bereich „Bildung & Betreuung“ widmet sich der Bedeutung von Bewegung, Motorik und Wahrnehmung für eine ganzheitliche kindliche Entwicklung. Gleichzeitig wird ein bewusster Blick auf bewegungsfreundliche Bildungs- und Lebensräume gefördert.
ER K
KÄ RN annsdo TE N AK Telefon rfer Straße 191 AD EM 05 054 IE | 9073 4-00 Kla www.h | office@hilfsw genfurt am Wö ilfswerka erkaka demie-k rthersee kadem tn.at ie-ktn. at
Mit dem neuen Bildungsprogramm für Herbst und Winter 2026/27 bietet die Hilfswerk Kärnten Akademie erneut vielfältige Möglichkeiten, Wissen zu erweitern, Kompetenzen zu stärken und neue Impulse für den Berufsalltag zu gewinnen.
Mit Beginn der Sommerferien erscheint das neue Bildungsprogramm der Hilfswerk Kärnten Akademie. Das Angebot reicht von Pflege, Betreuung und Beratung über Elementar- und Freizeitpädagogik bis hin zu gesundheitsfördernden Themen. Damit zeigt das Programm einmal mehr, wie breit, praxisnah und wertvoll Weiterbildung sein kann.
um Neues kennenzulernen, Bewährtes zu vertiefen und Erfahrungen miteinander zu teilen. Dieser Wissenstransfer leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualität der täglichen Arbeit und zur nachhaltigen Entwicklung der Organisation.
Das neue Herbst- und Winterprogramm lädt dazu ein, sich inspirieren zu lassen und die Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung zu nutzen.
Unterstützt wird die qualitative Weiterentwicklung durch Fortbildungskonzepte des Hilfswerk Österreich in den Fachbereichen „Pflege & Betreuung“ sowie „Bildung & Betreuung“.
AG03
Die Akademie versteht sich als Ort des Lernens, des Austauschs und der persönlichen wie fachlichen Weiterentwicklung. Hier entsteht Raum,
Im Bereich „Pflege & Betreuung“ liegt der Schwerpunkt ab 2026 auf der Förderung von Mobilität im Alter. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Christian Havelka Leiter Hilfswerk Kärnten Akademie
M 0676 89 90 10 14 E christian.havelka@hilfswerk.co.at
Für K O P F & H E R Z – Tipps aus der Psychotherapie DAS LEBEN MÖGEN Als zweite Grundmotivation der Existenzanalyse beschreibt „Leben mögen“ die emotionale Beziehung zum eigenen Leben. Es geht nicht nur darum, zu überleben oder zu funktionieren, sondern darum, innerlich mit dem eigenen Leben in Kontakt zu sein – das Leben zu spüren und Emotionen wie Freude, Trauer, Erstaunen oder Erleichterung wahrzunehmen und zuzulassen. Wenn „Leben mögen“ geschwächt ist, zeigen sich häufig emotionale Leere, Gleichgültigkeit und Rückzug. Auch depressive Verstimmungen oder das Gefühl, nur durch den Alltag zu treiben, können Hinweise darauf sein. Das bewusste Spüren und Bejahen des eigenen Lebens eröffnet Resonanzräume, die Freude, Motivation und Sinnhaftigkeit fördern. Gestärkt wird „Leben mögen“
durch Aufmerksamkeit, Zuwendung zum eigenen Erleben sowie Zeit für Nähe und Beziehung. Praxistipp 1: Täglich kurz innehalten und sich fragen: „Was hat mich heute innerlich bewegt oder berührt?“ Auch kleine Erfahrungen – ein Sonnenstrahl, ein Gespräch, Musik oder ein angenehmes Körpergefühl – sind wertvoll. Praxistipp 2: Positive Erfahrungen bewusst genießen: kurz innehalten, das Gefühl wahrnehmen, benennen und wirken lassen. Durch diese bewusste Beziehung zum eigenen Leben kann das Erleben wieder intensiver, emotional erfahrbar und wertvoll erlebt werden. „Leben mögen“ bildet damit die Grundlage für Sinnfindung, Beziehungsgestaltung und persönliche Entwicklung.
Sonja Staunig
Leitung Psychotherapie. Psychologie.Beratung.
15
MEIN HILFSWERK Rückblick
Viel los im Hilfswerk Kärnten
1 Die slowenische Generalkonsulin
Maja Balant Slobodjanac besuchte die Kita Ludmannsdorf und überreichte zweisprachige Kinderbücher.
Ob in der Kinderbetreuung, in der Pflege, in unseren Einrichtungen oder unterwegs: In den vergangenen Wochen war im Hilfswerk Kärnten wieder viel los. Zehn Bilder erzählen von gelungenen Abschlüssen, wertvoller Unterstützung, gelebter Gemeinschaft und zahlreichen Momenten, die in Erinnerung bleiben.
E
in Garten, der die Sinne berührt, Kinderbücher, die Sprache lebendig machen, sportlicher Teamgeist und ein Ausflug hoch hinauf zur Kölnbreinsperre: Die vergangenen Wochen waren von abwechslungsreichen Aktivitäten geprägt. Wir gratulierten zu erfolgreich absolvierten Ausbildungen, freuten uns über kreative Beiträge und erlebten
2 Horst Krainz und Hermine
Pobatschnig gratulierten Sieglind Holzner zum Abschluss des PalliativeCare-Lehrgangs. 3 Klient*innen der Tagesstätte Völkermarkt nahmen am Kreativwettbewerb der Hilfswerk Nachbarschaftszentren teil.
gemeinsam mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern viele besondere Augenblicke. Unser Rückblick zeigt, wie vielfältig die Arbeit des Hilfswerk Kärnten ist – und wie viel durch Engagement, Zusammenhalt und Freude am Miteinander entstehen kann.
Im Tageszentrum Finkenstein entstand im Rahmen der Initiative „Verantwortung zeigen!“ gemeinsam mit einem engagierten BILLA-Team ein neuer Sinnesgarten. 4
5 Das Hilfswerk Kärnten war mit zwei
Teams beim 22. Boccia-Turnier des Lions Club Klagenfurt ARTecon vertreten.
4 1
2
16 | HAND IN HAND 03 | 2026
3
5
Rückblick
6 Alltagsmanagerin Stefanie Scheiber
(2. v. l.) schloss ihre Ausbildung zur Übungsleiterin für Seniorinnen und Senioren bei der ASKÖ erfolgreich ab. 7 Die Teilnehmer*innen des zehnten
Heimhilfe-Lehrgangs nahmen ihre Diplome entgegen. 6
7 8 Das Betreute Reisen führte die
Reisegruppe des Hilfswerk Kärnten ins Maltatal zur Kölnbreinsperre. 9 Beim Künstlerfest der Mäuse-
gruppe im Kindergarten Maria Saal präsentierten die Kinder Musik, Tanz und Kunstwerke. Als Sommergeschenk erhielten die Mitarbeiter*innen des Hilfswerk Kärnten Sonnenblenden für ihre Autos.
10
d re s s e I h re A l fe ilbehe f ü r H e i tte l i n m & Hilfs n! K ä r n te
Unsere Sanitätshäuser in: Klagenfurt • Villach • Wolfsberg • St. Veit/Glan • Hermagor
maierhofer.co.at
Einlösbar in allen maierhofer Filialen bis zum 30.12.2026. Keine Barablöse. 1 Gutschein pro Einkauf. Ausgenommen Tarifware und Selbstbehalte.
9
10 € Rabatt ab einem Einkauf von 100 € !
8
Unser Rabattmarkerl für Sie! Einfach ausschneiden und mitbringen:
10
MEIN HILFSWERK Rätsel für Jung und Alt
DENKSPORT Unsere Rätselseite von Gedächtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ von Hubert Trübel.
Rätsel für Jung und Alt
1 ZWISCHEN
Lesen Sie den folgenden Satz mehrmals hintereinander möglichst rasch laut: Zwischen zwei Zwiderwurzen zwitschern zwanzig zweieiige Zwillingszwutschgerln.
An das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien Ja, ich möchte ein Exemplar von „Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel“ gewinnen. Die Bücher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur Verfügung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
2 DAZWISCHEN
3 INZWISCHEN
Welches Wort passt in der zweiten Zeile logisch richtig dazu, wenn es wie das mittlere Wort in der ersten Zeile aus den beiden Wörtern links und rechts gebildet wird?
Zwei Reinigungskräfte wischen zwischen zwanzig Uhr und zwanzig Uhr einundzwanzig vierundfünfzig Tische ab.
a. BEAT >
Vorname: Name:
BAUM
< ULME
INGO > ................ < EDLE
Straße/Hausnr.: PLZ/Ort: Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten Heft.
b. FARGO > FROSCH < GISCHT FULDA > .............. < STUTEN
Inzwischen wischen zwei andere zwischen den Tischen die Böden auf. Würde eine dieser beiden den anderen beiden beim Tischabwischen helfen, wie lange bräuchten sie zu dritt, wenn alle gleich schnell arbeiten?
AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT // 1. AUF Im Kaufhaus auf der Saufaustraße rauften zwei aufgebrachte Draufgänger. „Schau, fällt dir auf, worauf die beiden aufpassen?“, fragte ein Laufkunde einen anderen. „Genau,“ fiel da auch dem anderen auf, „zum Schaufenster mit dem blaufärbigen Aufbau neben dem baufälligen Aufzug laufen die beiden auffällig selten hin.“ (20) // 2. RAUF UND RUNTER Im Zickzack: 7 + 4 = 11 + 4 = 15 + 4 = 19 + 4 = 23. 42 – 7 = 35 – 7 = 28 – 7 = 21 – 7 = 14. // 3. UNTER Weiterhin 1,2 Meter, weil sich die Yacht mit dem Wasserspiegel hebt.
BUCHTIPP: Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält. Was er empfiehlt, hat er selbst geprüft: Arzt und Pharmaforscher Prof. Dr. med. Hubert Trübel analysiert populäre Langlebigkeitsversprechen systematisch und ordnet sie ein: Was wirkt, was schadet vielleicht und was kostet einfach nur Geld?
18 | HAND IN HAND 03 | 2026
Im Gegensatz zu überzogenen Heilsversprechen, fragwürdigen Produkten und Trends setzt Trübel auf Evidenz statt Hype. Seine wichtigste Botschaft: Altern ist gestaltbar.
Hubert Trübel Longevity – Die Anti-Bullshit-Formel Fakten pur: Was uns wirklich jung hält ISBN 978-3-7088-0884-0 KNEIPP Verlag Wien 2026
KINDHEIT & JUGEND In Bewegung
Turnschuhe statt TikTok Nachrichten beantworten, durch Social Media scrollen, Videos schauen – für viele Jugendliche gehört eine stundenlange Smartphone-Nutzung zum Alltag. Zu viel Zeit am Bildschirm kann jedoch Konzentration, Schlaf und psychisches Wohlbefinden beeinträchtigen.
A
usgedehntes Scrollen und Surfen am Smartphone geht zudem leider häufig auch zulasten von Bewegung und Sport. Dabei ist regelmäßige Aktivität nicht nur für die körperliche Entwicklung eines Menschen wichtig, sondern auch für die psychosoziale und geistige Entwicklung. „Bewegung ist das effektivste Präventionsmittel, um Gesundheit ganzheitlich zu erhalten“, betont Thomas Mlinek, Leiter der Koordinationsstelle Tägliche Bewegungseinheit. Er plädiert dafür, Bewegung auch als Chance für eine bewusste Offline-Zeit zu sehen: Wer sich mit Freundinnen und Freunden zum Schwimmen oder Fußballspielen trifft, zur Schule radelt oder den Nachmittag im Skaterpark verbringt, nimmt sich eine Pause vom Smartphone und tut Körper und Kopf etwas Gutes.
TRAINING FÜRS GEHIRN Unser Gehirn hat die lebenslange Fähigkeit, sich an neue Erfahrungen anzupassen. Auch dafür ist Bewegung ein wichtiger Faktor. Körper-
liche Aktivität regt die Durchblutung an und fördert die Ausschüttung von neuronalen Wachstumsfaktoren: Neue Nervenzellen werden gebildet und Synapsen stärker vernetzt, die Lernfähigkeit wird verbessert und das Gehirn geschützt. „Schon kurze Bewegungspausen, etwa direkt im Unterricht oder bei der Hausübung, können die Aufmerksamkeit verbessern und Konzentration steigern“, betont Thomas Mlinek. Eltern und Erziehenden rät der Experte, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen – sowohl beim Umgang mit digitalen Medien als auch in Sachen Bewegung. Gleichzeitig sollten Kinder und Jugendliche möglichst viele unterschiedliche Bewegungsangebote ausprobieren können. „Ob Ballsport, Tanzen, Skaten oder Klettern– entscheidend ist, dass sie etwas finden, das ihnen Freude macht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie aktiv dranbleiben.“ Und das, so Thomas Mlinek, schaffe langfristig die beste Voraussetzung für körperliche und mentale Gesundheit.
Bewegung ist eine gute Gelegenheit für eine bewusste Auszeit, auch vom Smartphone.
19
MEIN HILFSWERK Hilfswerk International
Viele Mädchen müssen in Mosambik Wasser für ihre Familien holen, der Schulbesuch wird dadurch erschwert.
Wasser schenkt Zukunft Ein Glas Wasser, die Hände waschen, kochen, trinken: Für uns ist sauberes Wasser selbstverständlich. Für viele Kinder in ländlichen Regionen Mosambiks entscheidet es jedoch über Gesundheit, Bildung und Zukunft.
I
n der Provinz Sofala haben viele Schulen keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das bedeutet: Kinder können während des Unterrichts nicht trinken, Latrinen können nicht ausreichend sauber gehalten werden und einfache Hygienemaßnahmen werden zur Herausforderung. Die Folgen sind Krankheiten, Fehlzeiten und ein Schulalltag, der für viele Kinder unnötig schwer ist. Besonders Mädchen sind betroffen. Wenn es auf dem Schulgelände kein Wasser gibt, bleiben sie während ihrer Menstruation oft zu Hause. Manchmal müssen sie auch Wasser
20 | HAND IN HAND 03 | 2026
für die Familie holen, statt in die Schule zu gehen. Wasserquellen und Schulen liegen häufig mehrere Kilometer voneinander entfernt. Für viele Mädchen heißt das: Wasser oder Schule. SOLARBETRIEBENE BRUNNEN Ein Beispiel ist die Schule Aviário in Metuchira. 588 Schülerinnen und Schüler und sechs Lehrkräfte lernen und arbeiten dort, ohne Wasser auf dem Schulgelände. Hilfswerk International möchte das ändern: mit solarbetriebenen Brunnen direkt an Schulen. So erhalten Kinder, Lehrkräfte und Familien aus der Umgebung Zugang zu sauberem, sicherem Wasser.
S PE N
DEN S
IE J
E T Z T! pende schen Bildun kt Wa sser, g und Gesun dheit.
Ihre S
SPENDENKONTO Hilfswerk International IBAN AT71 6000 0000 9000 1002
Ein Brunnen ist dabei viel mehr als eine Wasserstelle. Er schützt vor Krankheiten wie Durchfall oder Cholera. Er verbessert Hygiene und Gesundheit. Und er hilft Kindern, regelmäßig zur Schule zu gehen. Vor allem Mädchen bekommen dadurch bessere Chancen auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben. IHRE SPENDE HILFT! Mit jedem Brunnen entsteht ein Ort, an dem Lernen, Gesundheit und Zukunft zusammenkommen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit Kinder in Mosambik nicht mehr zwischen Wasserholen und Schulbesuch entscheiden müssen.
23.01.19
11:14
Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen
1
23.01.19
boso-medicus uno ist ein besonders einfaches und verlässliches voll automatisches der vollautomatisches neuesten Generation. boso-medicus uno1 ist ein besonders Oberarmblutdruckmessgerät einfaches und verlässliches 11:14 BOSO_Inserat_OHNE_Text.pdf 23.01.19 11:14 Es lässt sich mit nur einem Knopfdruck bedienen. Auf Oberarmblutdruckmessgerät der neuesten Generation. Es lässt sichDie mitintelligente nur einem boso-medicus uno ist ein besonders einfaches und ein sanftes Aufpumpen ohne Nachpumpen. Knopfdruck bedienen. Diepumptechnik intelligente ermöglicht Aufpumptechnik ermöglicht einOberarmblutdrucksanftes Aufpumpen verlässliches vollautomatisches boso-medicus uno speichert zum Vergleich automatisch den letzten messgerät derVergleich neuesten Generation. Es lässt sichden mit ohne Nachpumpen. boso-medicus uno speichert zum automatisch Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während der Messung für nur einem Knopfdruck bedienen. letzten Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während der Messung für die die sichere Blutdruckkontrolle. Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen Die intelligente Aufpumptechnik ermöglicht ein sanftes sichere Blutdruckkontrolle.von Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen von zufriedenen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Aufpumpen ohne Nachpumpen. boso-medicus uno Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. speichert zum Vergleich automatisch den letzten
Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Weitere Informationen Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während Überzeugend einfaches Blutdruckmessen Überzeugend einfaches Blutdruckmessen boso-medicus uno ist einwww.boso.at besonders einfaches und boso-medicus verlässliches uno voll ist ein einfaches und verlässliches voll unter der Messung für besonders die sichere Blutdruckkontrolle. InformaOberarmblutdruckmessgerät tionen unter www .boso.de automatisches derein neuesten automatisches Generation. Oberarmblutdruckmessgerät der vollautomatisches neuesten Generation. boso-medicusWeitere uno ist ein besonders einfaches boso-medicus und verlässliches uno ist vollautomatisches besonders einfaches und verlässliches Erhältlich in Es Apotheke Es lässt sich mit nur einem Knopfdruck bedienen. Es Die lässt intelligente sich mitAuf nur einem Knopfdruck bedienen. Die Auf Oberarmblutdruckmessgerät der neuesten Oberarmblutdruckmessgerät Generation. lässt sich mit der nur neuesten einem Generation. Es lässt sich mitintelligente nur einem Erhältlich in Apotheke und Aufpumpen Sanitätsfachhandel Seit Jahrzehnten weltweitohne Millionen von ein sanftes ohne pumptechnik Nachpumpen. ermöglicht ein vertrauen sanftes Aufpumpen Nachpumpen. und Sanitätsfachhandel Knopfdruck bedienen. Diepumptechnik intelligente ermöglicht Aufpumptechnik Knopfdruck ermöglicht bedienen. ein Die sanftes intelligente Aufpumpen Aufpumptechnik ermöglicht ein sanftes Aufpumpen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessboso-medicus uno speichert zum Vergleich automatisch boso-medicus den letzten uno speichert zum Vergleich automatisch den letzten Unverb. Preisempf. 67,90 Euro ohne Nachpumpen. boso-medicus speichert ohne Nachpumpen. zum Vergleich boso-medicus automatisch den uno speichert zum Vergleich automatisch den für Unverb. Preisempf. 66,90 Euro Messwert unduno erkennt Herzrhythmusstörungen während Messwert der und Messung erkennt fürHerzrhythmusstörungen während der Messung geräte von boso.
letzten Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen letzten Messwert während und der erkennt Messung Herzrhythmusstörungen für die während der Messung für die die sichere Blutdruckkontrolle. Seit Jahrzehnten vertrauen die sichere weltweit Blutdruckkontrolle. Millionen Seit Jahrzehnten vertrauen weltweit Millionen sichere Blutdruckkontrolle.von Seit Jahrzehnten sichere vertrauen Blutdruckkontrolle. weltweit Millionen Seit von Jahrzehnten zufriedenen weltweit Millionen von zufriedenen zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von zufriedenen von Anwendern boso.vertrauen auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte Anwendern von boso. auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Weitere Informationen
Weitere Informationen
unter www.boso.at unter www.boso.at Weitere Informationen unter www.boso.deWeitere Informationen unter www.boso.de Erhältlich in Apotheke Erhältlich in Apotheke Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel und Sanitätsfachhandel und Sanitätsfachhandel Unverb. Preisempf. 67,90 Euro 66,90 Euro Unverb. Preisempf. 67,90 Euro 66,90 Euro Unverb. Preisempf. Unverb. Preisempf.
1
BOSO_Inserat_NEU.indd 1
23.01.19 11:22
23.01.19
23.01.19 11:22
21
Nicht allein. Wir sind für Sie da . Hilfswerk Kärnten
Waidmannsdorfer Straße 191, 9073 Klagenfurt am Wörthersee T: 050 544 00 | E: office@hilfswerk.co.at | W: www.hilfswerk-ktn.at hilfswerkkaernten hilfswerkkaernten hilfswerk.kaernten
TAGESSTÄTTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Völkermarkt Umfahrungsstraße 18 9100 Völkermarkt T: 05 0544-7101 oder 0676-8990 5301 E: sabrina.mueller@hilfswerk.co.at Villach Hausergasse 37 9500 Villach T: 0676-8990 5350 E: sabrina.mueller@hilfswerk.co.at TAGESZENTREN FÜR SENIOR*INNEN Feldkirchen Sankt Veiterstraße 1 9560 Feldkirchen T: 0676-8990 1320 E: tz-feldkirchen@hilfswerk.co.at Finkenstein Birkenweg 11 Finkenstein am Faaker See T: 0676-8990 1310 E: tz-finkenstein@hilfswerk.co.at BETREUBARES WOHNEN Glanhofen Pischeldorfer Straße 53 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544-09 E: klagenfurt@hilfswerk.co.at Kolping Kolpinggasse 18 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544-09 E: klagenfurt@hilfswerk.co.at BKS St. Veiter Ring 50 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544-09 E: klagenfurt@hilfswerk.co.at Moosburg Karl-Hauser-Weg 4 9062 Moosburg T: 05 0544-09 E: klagenfurt@hilfswerk.co.at
22 | HAND IN HAND 03 | 2026
Altstadt-Haus Villach Peraustraße 1–3 9500 Villach T: 05 0544-05 oder 0676-8990 2101 E: villach@hilfswerk.co.at Liebenfels Hauptplatz 15 9556 Liebenfels T: 05 0544-03 E: st.veit@hilfswerk.co.at Haus Franz Josef Schulhausplatz 1 9360 Friesach T: 05 0544-03 E: st.veit@hilfswerk.co.at Althofen Kansnitstraße 19, 21, 23, 25 und Funderstraße 4 9330 Althofen T: 05 0544-03 E: st.veit@hilfswerk.co.at Altstadt Residenz Wolfsberg Kanalplatz 3 9400 Wolfsberg T: 05 0544-5401 oder 0676-8990 6101 E: wolfsberg@hilfswerk.co.at PSYCHOTHERAPIE Klagenfurt Kumpfgasse 23 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at Feldkirchen Sankt Veiterstraße 1 9560 Feldkirchen T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at Spittal an der Drau Lutherstraße 7 9800 Spittal an der Drau T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at
Hilfswerk Kärnten
St. Veit Grabenstraße 10 9300 St. Veit an der Glan T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at Villach Peraustraße 1 9500 Villach T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at Wolfsberg St. Michaelerstraße 2 9400 Wolfsberg T: 0676-8990 1065 oder 0676-8990 1060 E: psychotherapie@hilfswerk.co.at SOZIALSERVICESTELLE UND STÖBERSTÜBCHEN Adlergasse 1 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544-2039 oder 0676-8990 1028 E: johannes.dionisio@hilfswerk.co.at Stöberstübchen Neuer Platz Neuer Platz 12 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544-2039 oder 0676-8990 1028 E: johannes.dionisio@hilfswerk.co.at KINDERSTADT KLAGENFURT Rauscherpark 1 9020 Klagenfurt am Wörthersee T: 05 0544 4000 E: kinderstadt@hilfswerk.co.at
24-STUNDEN-BETREUUNG Gut versorgt in den eigenen vier Wänden Was wir bieten: • • • • •
Rund-um-die-Uhr Betreuung in vertrauter Umgebung Herzliche, erfahrene Betreuungskräfte Regelmäßige Hausbesuche durch diplomiertes Pflegepersonal Entlastung für Angehörige Auch Urlaubs- und Kurzzeitbetreuung möglich Jetzt kostenlos informieren: 24stunden.hilfswerk.at Servicehotline 0810 820 024
Besser hören heißt besser leben. Wie sich Ihre Hörstärke auf die Gesundheit auswirkt und warum Neuroth-Hörlösungen helfen können – vom Experten an Ihre Bedürfnisse angepasst. Ein Hörverlust entwickelt sich oft schleichend: Geräusche fehlen oder Klänge verschwimmen. Wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen, denn eine Hörminderung betriff t die gesamte Gesundheit. Wer schlecht hört, zieht sich häufiger zurück, meidet Gespräche und bewegt sich weniger – das kann die Lebensqualität mindern. Gutes Hören hingegen fördert Austausch, Aktivität und Wohlbefinden. Neuroth unterstützt am Weg zur Hörstärke: Bei einer kos-
tenlosen Hörberatung inklusive Hörtest prüfen wir nicht nur Ihr Gehör, sondern lernen auch Ihre persönlichen Hörbedürfnisse kennen und finden die passende Lösung. Überzeugen Sie sich davon und besuchen Sie uns in einem Fachinstitut in Ihrer Nähe. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin.
Neuroth: Über 140x in Österreich. neuroth.com
Besser hören. Besser mit Neuroth. Zeigen Jettzztt Ihre Sie je se kostenklo e Snegite. hörstaerra tu s-
Hörb eratung losen Bre : Kostenre a b in e in vereinbnaren. vrm te 11 118800 0 00 08800 0880 00
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Qualitätszertifikat für Vermittlungsagenturen: