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HiH_02_2026_Wien

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HAND IN HAND

Mein Hilfswerk Magazin

KINDERBETREUUNG

So gelingt die Suche nach der geeigneten Betreuung

Seite 10

MENSCHEN KOMMEN

AN – UND BLÜHEN AUF

Interview mit Sigrid Knotek

Seite 14

SYRIEN

Sauberes Wasser für Familien

Seite 20

Familien im Sommer

GEMEINSAM GUT DURCH DIE FERIEN

Seite 4

ÖSTERREICH HAT GLÜCK...

....und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen bereits seit 40 Jahren Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement. Wir sind größter Sportförderer unseres Landes, unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Wir fördern soziale Anliegen im Sinne der Gesellschaft. Damit möglichst viele Menschen in Österreich am Glück teilhaben können.

sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at

LIEBE LESER*INNEN,

Editorial

WORAN DENKEN SIE, wenn Sie sich an Ihre Sommerferien in der Schulzeit erinnern? Viele Kinder verbinden damit Eis essen, Schwimmen oder Radfahren. Dass diese Unbeschwertheit häufig nur durch gute Planung und das Ausbleiben unvorhersehbarer Ereignisse – etwa den „Ausfall“ einer Betreuungsperson – möglich wird, bleibt ihnen meist verborgen. Für Eltern und Erziehende hingegen bedeuten neun Wochen Sommerferien oft die Herausforderung, Betreuung, Beruf, gemeinsame Zeit und Erholung in Einklang zu bringen – und zugleich den Blick auf das kommende Schuloder Kindergartenjahr zu richten.

Damit auch Unternehmen ihre Mitarbeitenden in dieser intensiven Zeit entlasten können, bietet das Wiener Hilfswerk maßgeschneiderte Angebote für betriebliche Kinderbetreuung – direkt am eigenen Unternehmensstandort. Die Nachbarschaftszentren organisieren in den Ferien vielfältige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche: von kreativem Gestalten über Bewegung bis hin zur Vorbereitung auf das kommende Schuljahr.

So wollen wir dazu beitragen, dass die Sommerferien für Kinder unbeschwert bleiben und für Erwachsene besser planbar sind. In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Sommer.

Karin Praniess-Kastner, MSc Präsidentin des Wiener Hilfswerks

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IM FOKUS

Familien im Sommer

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KINDHEIT & JUGEND

Gemeinsam spielen, gemeinsam wachsen: 25 Jahre Spielothek des Wiener Hilfswerks

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LEBEN & GESELLSCHAFT

Nachbarschaftliches Engagement feiern 22

Große Hilfe, ganz nah

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, Tel.: +43 1 512 36 61; E-Mail: kommunikation@wiener.hilfswerk.at; www.wiener.hilfswerk.at Redaktion Wien: David Weichselbaum, Josefine Hau, Lisa Baumüller Redaktion Österreich: Eva Kirk/die jungs kommunikation, Nicole Fischer, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Theresa Kaserer-Peuker, Tanja Graf, Josefine Hau, Lisa Baumüller, Viktoria Tischler, Astrid Entlesberger Bildnachweis, Fotos: Seite 1/shutterstock/Cristian Zamfir; 4–5/shutterstock/Ulza; 6 /shutterstock/Studio Romantic; 6/shutterstock/Hryshchyshen Serhii; 7/shutterstock/AI Generator; 8, 19/Wiener Hilfswerk/Daniel Nuderscher; 10/Wiener Hilfswerk/Nisha Hein; 11, 17/Wiener Hilfswerk; 12, 13/Adobe Stock/Rawpixel.com; 13/AdobeStock/StockPhotoPro; 13/Adobe Stock/Павло Карпіловський; 13/Adobe Stock/dusanpetkovic1; 13/Adobe Stock/travnikovstudio; 14/Wiener Hilfswerk/Reiner Riedler; 16/AdobeStock/ Westend61; 17/Wiener Hilfswerk/Katharina Schiffl; 20/Hilfswerk International; 21/Designed by Freepik/www.freepik.com; Gesamtauflage: 80.000 Stück Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschäftsstelle, Tel. 01/40 57 500 Layout/Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Wals-Siezenheim Widerruf: Ich bin mit der regelmäßigen Zusendung der Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.

Der Sommer kann kommen

9 Wochen Ferien: Für Kinder und Jugendliche der Inbegriff von Freiheit, Spaß und Erholung. Eltern und Erziehende sehen dem Sommer häufig mit gemischten Gefühlen entgegen – ist er doch auch eine Zeit organisatorischer Herausforderungen.

Wie und wo verbringen wir den Familienurlaub? Ist die Betreuung der Kinder in allen Ferienwochen gesichert?

Welche Vorbereitungen müssen für das neue Schuljahr getroffen werden? „Die Vorfreude auf die Sommermonate wird bei Eltern und Erziehenden oft begleitet von Sorgen um die Betreuung, finanzielle Einschränkungen oder auch Unsicherheiten vor dem neuen Schuljahr, etwa wenn eine Nachprüfung oder ein Schulwechsel bevorsteht“, weiß Isabella Ecker, Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie beim Hilfswerk Österreich.

KURZFRISTIGE PLANÄNDERUNGEN

BEWÄLTIGEN

Jede Familie kennt das: Alle Ferienwochen sind bestens organisiert – doch dann kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen: Die

Die Seele baumeln lassen: Auch für Kinder sind Zeiten des Nichtstuns wichtig.

Großeltern, die für die Betreuung eingeplant waren, fallen kurzfristig aus, ein wichtiger beruflicher Termin verschiebt sich. Wer kümmert sich nun um das Kind?

„Viele Gemeinden bieten im Rahmen ihrer Ferienprogramme Aktivitäten wie Workshops oder kleine Ausflüge, vielleicht findet sich hier eine kurzfristige Lösung. Einige soziale Organisationen, darunter auch das Hilfswerk in Oberösterreich und Kärnten, haben flexible Sommerkinderbetreuungen, die auch tageweise und ohne Voranmeldung genutzt werden können“, rät Ecker.

Ebenso wichtig sei ein Plan B, den man sich bereits im Vorfeld zurechtlegt: „Klären Sie mit Bekannten, ob diese kurzfristig für eine stundenweise Betreuung einspringen könnten. Auch mit dem Arbeitgeber oder der Arbeit-

„

… und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“

Astrid Lindgren

geberin lassen sich oft Lösungen finden –vom Homeoffice bis zum Mitbringen des Kindes.“ Bestehen hier Absprachen, verlieren spontane Änderungen ihren Schrecken.

GEMEINSAME ABENTEUER ZU HAUSE

Nicht jeder Sommer bringt eine große Urlaubsreise, etwa weil das Budget knapp ist, Kosten steigen oder andere Gründe dagegensprechen. „Reden Sie ehrlich mit Ihren Kindern darüber, wenn eine Reise kleiner oder auch ganz ausfallen muss, und überlegen Sie gemeinsam, was der Sommer zu Hause bereithalten kann. Versuchen Sie dabei die Interessen und Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu berücksichtigen und eine gute Mischung zu finden“, empfiehlt Ecker.

Ein Picknick im Park, Experimente in und mit der Natur, ein selbst gebautes Floß, ein

Waldspaziergang, gemeinsame Badeausflüge, eine Nacht im Zelt oder sogar unter freiem Himmel – ein entdeckungs- und erlebnisreicher Sommer lässt sich auch wunderbar zu Hause verbringen. Unser Tipp: Ein gemeinsam erstellter, persönlicher Ferienpass mit Ideen, kleinen Projekten und Ausflügen steigert die Vorfreude und gibt einen besseren Überblick über die Ferienwochen.

ZEIT FÜR ERHOLUNG, ZEIT FÜRS LERNEN

Die erste Ferienhälfte gehört der Erholung –auch wenn das Zeugnis durchwachsen war. „Für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind Pausen unverzichtbar. Wie ein Muskel muss sich auch das Gehirn nach intensiver Anstrengung entspannen“, erläutert Sigrid Eggarter, stellvertretende Projektleiterin der Lernbegleitung im Hilfswerk Oberösterreich.

Othmar Karas

Hilfswerk Österreich

„Die Sommerferien sind die Zeit im Jahr, in der Kinder und Eltern ihre Akkus aufladen, abseits von beruflichen und schulischen Stresssituationen. Trotzdem können sich Konflikte und herausfordernde Situationen ergeben. Mit Angeboten zu Kinderbetreuung, Jugend- und Freizeiteinrichtungen sowie Lernbegleitung und psychosozialer Unterstützung steht das Hilfswerk auch in den Ferien Kindern und Eltern zur Seite. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen erholsamen und bereichernden Sommer!“

Neigen sich die Ferien dem Ende zu, sollte die Rückkehr in den geregelten Alltag gerade bei kleineren Kindern langsam vorbereitet werden. Dazu gehört es, den Lernstoff in kleinen Portionen, spielerisch und nebenbei, wieder in Erinnerung zu rufen. Sigrid Eggarter: „Setzen Sie auf mehrere kürzere Lerneinheiten mit genügend Pausen. Aktivitäten außerhalb der klassischen Lernzeit heben die Lernfreude der Kinder, Bewegung und Interaktion mit der Natur wirken sich positiv auf die innere Balance aus und unterstützen die Konzentration!“

OHNE DRAMA ZUR NACHPRÜFUNG

Bei einem „Nachzipf“ ist die Lage etwas ernster. Jede negative Note hat eine individuelle Vorgeschichte, das Nachholen von Lerninhalten muss unterschiedlich angegangen

werden. Wichtig dabei ist, die betroffenen Kinder und Jugendlichen miteinzubeziehen. Intensive Vorbereitung mit Ferienkursen, Sommerschule oder Nachhilfe sollte nach Möglichkeit noch vor dem Start in die Ferien organisiert werden.

„Ein Fünfer im Zeugnis ist kein Drama, machen Sie bitte auch keines daraus! Gerade jetzt benötigen Kinder Unterstützung und Zuneigung, um mit dem Nachprüfungsstress besser fertig zu werden“, betont Isabella Ecker. Ein motivierendes Umfeld trägt dazu bei, Lernen auch in den Ferien positiv zu erleben.

So gelingt der Sommer: Mit Raum für Erholung, Zeit füreinander und einer guten Vorbereitung auf das neue Schuljahr.

Mit Stift und Buch am Küchentisch oder neugierig in der Natur: Lernen hat viele Facetten.

Entdecken, forschen, staunen

Die warme Jahreszeit bietet viele Gelegenheiten für Naturerkundungen und gemeinsame Aktivitäten. Hier sind unsere Tipps für besondere Familienmomente:

Ein kleiner Spaziergang entlang eines Baches entwickelt sich schnell zu einer abwechslungsreichen Exkursion: Welche Blätter, Blüten und Früchte finden wir unterwegs? Was tut sich im Wasser? Welche Vögel sehen oder hören wir? Kinder und Erwachsene werden überrascht sein, welche Entdeckungen sie durch genaues Beobachten machen. Eine Bachwanderung ist übrigens nicht nur etwas für warme, sondern ebenso für regnerische Gummistiefel-Tage. Pritscheln erlaubt!

Wer gerne bastelt und Wildbienen, Marienkäfern und Co. Gutes tun will, kann mit Ästen, Stroh, hohlen Stängeln oder Holzwolle ein Insektenhotel bauen. Als einfacher Rahmen eignet sich etwa eine leere Konservendose oder eine Holzkiste, die die Kinder nach Lust und Laune bemalen können.

Lange Ferienabende laden dazu ein, den Nachthimmel gemeinsam zu beobachten. Mithilfe einer App lassen sich Sternbilder leicht bestimmen. Und mit etwas Glück saust sogar eine Sternschnuppe vorbei.

Kleine Experimente zu Hause sorgen für Abwechslung und AhaErlebnisse. Ideen und Anleitungen dazu finden Sie in unserem Webportal „MINT bringt’s!“. Hobbymeteorologen können zum Beispiel mit einem Kiefern- oder Föhrenzapfen die Luftfeuchtigkeit messen. Eine Schnur, ein Strohhalm und ein Luftballon reichen aus, um eine kleine Rakete zu bauen. Und wenn ein sommerliches Gewitter Faszination über die Verzögerung zwischen Blitz und Donner auslöst: Im Experiment „Licht oder Schall“ lässt sich dieser Effekt selbst nachstellen.

Upcycling inklusive: Ein selbst gebautes Insektenhotel macht nicht nur Kindern Freude.

MINT BRINGT ’ S!

Auf unserem Webportal und in unseren MINT-Broschüren finden Sie Inspiration dazu, wie MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) spielerisch im Alltag erfahrbar werden. www.hilfswerk.at/mint

Die Hilfswerk-Aktivitäten und -Servicematerialien werden unterstützt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische und Lotterien.

GEMEINSAM SPIELEN, GEMEINSAM WACHSEN –

25 Jahre Spielothek des Wiener Hilfswerks

JUBILÄUM

Das 25-jährige Jubiläum der Spielothek wird heuer im Rahmen des Sommerfests gemeinsam mit dem Aktionsraum –eine Freizeiteinrichtung für Jugendliche mit und ohne Behinderungen – gefeiert:

Wann: Donnerstag, 25. Juni, von 14.30 bis 18.30 Uhr

Wo: Im Garten des Wiener Hilfswerks, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Sich ausprobieren, wohlfühlen und Freundschaften schließen.

Seit einem Vierteljahrhundert ist die Spielothek des Wiener Hilfswerks ein wichtiger, offen zugänglicher und barrierefreier Treffpunkt für Kinder von 0 bis 12 Jahren mit und ohne Behinderungen und ihre Familien.

Al s Ort der Begegnung, Inklusion und gesellschaftlichen Teilhabe bietet die Spielothek ein niederschwelliges Freizeitangebot, das Familien fachliche Unterstützung, Austausch und Entlastung ermöglicht. Im Interview blickt Michael Eibensteiner, Abteilungsleiter der Freizeiteinrichtungen des Wiener Hilfswerks, auf 25 Jahre Spielothek zurück.

HAND IN HAND: Wie hat sich die Spielothek in den vergangenen 25 Jahren entwickelt?

MICHAEL EIBENSTEINER: Wenn ich zurückblicke, sehe ich ein Angebot, das Familien von Beginn an unterstützt hat – und nun über Jahrzehnte zu einem festen und verlässlichen Treffpunkt geworden ist. Die Spielothek ist viel mehr als ein Ort zum Spielen: Kinder mit und

ohne Behinderungen verbringen hier ganz selbstverständlich Zeit miteinander und können sich ausprobieren. Gleichzeitig ist sie für Eltern zu einem wichtigen Raum für Austausch und Entlastung geworden. Diese Verbindung aus Freizeit, Begegnung und fachlicher Begleitung – getragen auch von vielen engagierten Freiwilligen –prägt die Spielothek bis heute.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei Ihrer Arbeit?

Die Bedürfnisse von Familien sind so vielfältig wie ihre Lebensrealitäten. Unser Anspruch ist es, allen gerecht zu werden und gleichzeitig das zu bewahren, was die Spielothek ausmacht: Offenheit, Niederschwelligkeit und Inklusion. Diese Balance zwischen individueller Unterstützung und einem offenen Miteinander ist nicht immer einfach. Aber genau darin liegt auch die Stärke und Relevanz unserer Arbeit.

Was macht Sie besonders stolz, wenn Sie zurückblicken?

Inklusion, die gelebt wird. Mich macht stolz, dass die Spielothek seit 25 Jahren hält, was von Anfang an unser Ziel war: Sie schafft echte Teilhabe und macht Inklusion im Alltag erlebbar. Kinder mit und ohne Behinderungen verbringen hier unbeschwert Zeit miteinander, Eltern finden Unterstützung und Austausch. Alles in einem Rahmen, der für alle zugänglich ist. Zu sehen, wie viel das für Familien bedeutet, ist etwas ganz Besonderes.

In der Spielothek können Kinder mit und ohne Behinderungen unbeschwert spielen.

Welche Rückmeldungen von den Familien berühren Sie besonders?

Besonders berührend sind Rückmeldungen von Eltern, die sagen: „Hier müssen wir uns nicht erklären.“ Dieses Gefühl, einen Raum zu haben, an dem man einfach willkommen ist, ist unglaublich wertvoll. Und bei den Kindern sind es die ganz einfachen Zeichen: wenn sie gerne wiederkommen, sich wohlfühlen und Freundschaften entstehen.

Was unterscheidet die Spielothek von anderen Angeboten?

Das Zusammenspiel vieler Faktoren: ein offener Treffpunkt, fundierte fachliche Unterstützung, engagierte freiwillige Mitarbeiter*innen sowie

barrierefreie, gut angepasste Räumlichkeiten. Dazu kommt der klare Fokus auf Kinder mit und ohne Behinderungen und ihre Familien. Diese Kombination macht die Spielothek zu einem besonderen Ort.

Welche Ziele haben Sie für die kommenden Jahre?

Wir möchten unsere Rolle als verlässlicher, inklusiver Treffpunkt weiter stärken. Auch in Zukunft wollen wir unser Angebot laufend weiterentwickeln – damit Kinder ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten können, Begegnung möglich bleibt und Unterstützung unkompliziert erreichbar ist.

Danke für das Gespräch!

DER RICHTIGE START:

Individuelle Kinderbetreuung, die zu Ihnen passt

Der Sommer beginnt – und für manche Eltern ist die Suche nach einem passenden Betreuungsplatz noch nicht abgeschlossen. Das Wiener Hilfswerk bietet mit seinen vielfältigen Betreuungsformen passende Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse.

TIPPS FÜR IHRE ENTSCHEIDUNG

Ob Kindergruppe, Kindergarten, Kleinkindgruppe oder Tagesmütter/-väter: Das Wiener Hilfswerk bietet eine Vielzahl von Betreuungsformen für individuelle Familienbedürfnisse. Die Angebote unterscheiden sich etwa in Gruppengröße, Anzahl der Betreuungspersonen, Betreuungsort oder pädagogischem Konzept. Ein Vergleich der Möglich-

• Starten Sie frühzeitig mit der Suche – oft sind die Plätze rasch vergeben.

• Vergleichen Sie verschiedene Betreuungsformen und achten Sie auf Gruppengröße, Betreuungszeiten und Räumlichkeiten.

• Vereinbaren Sie unverbindliche Besichtigungs- und Kennenlerntermine, um einen realistischen Einblick in den Alltag zu erhalten.

• Nehmen Sie sich Zeit für den Vergleich – Rahmenbedingungen und Atmosphäre sollten zu Ihrer Familiensituation passen.

• Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl – eine gute Beziehung zum Betreuungspersonal ist entscheidend für eine gelingende Zusammenarbeit.

Nähere Informationen zu freien Plätzen in der Kindergruppe FIDI sowie bei den Tagesmüttern/-vätern des Wiener Hilfswerks erhalten Sie unter +43 1 512 36 61-6099 oder auf der Website.

keiten – gemeinsam mit den Fachkräften des Wiener Hilfswerks – hilft dabei, die passende Betreuungsform für die eigene Situation zu finden. Unabhängig von der gewählten Betreuungsform spielt die Eingewöhnung eine zentrale Rolle. Der Übergang in eine neue Umgebung ist für jedes Kind ein großer Schritt. Umso wichtiger ist es, ausreichend Zeit einzuplanen, damit das Kind seine neue Bezugsperson, die Räumlichkeiten und den Tagesablauf in seinem eigenen Tempo kennenlernen kann. Eine behutsame Eingewöhnung schafft Sicherheit und bildet die Basis für einen gelungenen Start.

Ist eine individuelle Betreuung in familiärem Rahmen mit kleiner Gruppengröße – wie bei Tagesmütter/-vätern – für Sie besonders wichtig? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, das Angebot im Rahmen eines Online-Informations- und Austauschtermins kennenzulernen:

Wann: Dienstag, 23.06.2026, 16.00 Uhr Wo: Online via Microsoft Teams Anmeldung per E-Mail unter: kinderbetreuung@wiener.hilfswerk.at

Das Wiener Hilfswerk wird jährlich zum Entenparadies

Im Garten des betreuten Wohnhauses des Wiener Hilfswerks in der Bürgerspitalgasse fühlen sich Wiens Stockenten besonders wohl: Seit zehn Jahren bevölkern Entenfamilien jedes Frühjahr das grüne Idyll mitten in Mariahilf.

Bereits Anfang Februar trifft das erste Entenpaar ein und macht sich auf die Suche nach dem besten Platz für sein Gelege. Pünktlich zum Osterfest schlüpfen dann die Entenküken, die bei ihrem ersten „Watscheln“ von ihrer Entenmutter noch aufmerksam begleitet und vor Nesträubern wie Raben und Krähen geschützt werden.

Die Bewohnerinnen des betreuten Wohnhauses freuen sich jedes Jahr wieder auf die willkommene Abwechslung: Mit großer Freude be-

obachten Sie die tierischen Besucher, füttern sie und sorgen dafür, dass im Entenpool stets frisches Wasser bereitsteht. Dass die Enten sich hier so wohlfühlen, bestätigt auch das Wildtierservice der Stadt Wien, das den Garten als besonders ententauglich eingestuft hat. Wenn die jungen Enten nach etwa drei Monaten flügge sind und sich auf den Weg machen, verfolgen Bewohnerinnen und Mitarbeitende dieses Schauspiel mit einem lachenden und einem weinenden Auge – und freuen sich schon auf das nächste Frühjahr.

ÜBER DAS HAUS BÜRGERSPITALGASSE

Das Wiener Hilfswerk bietet an drei Standorten in Wien Stationär betreutes Wohnen für vormals wohnungsoder obdachlose Menschen mit Unterstützungsbedarf. In Einzelwohnungen mit begleitender psychosozialer Betreuung wird selbstständiges Leben gefördert und Stabilisierung im Alltag unterstützt.

MEHR INFOS:

Vorausschauend und nach eigenen Vorstellungen

Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht: Jetzt kümmere ich mich ja um unser Familiengrab, aber wer wird dann nach mir darauf schauen?

Mit unserer Vorsorge-Dauergrabpflege können Sie schon jetzt festlegen, wie Ihr Familiengrab später gepflegt werden soll. Alles wird nach Ihren Vorstellungen organisiertdauerhaft und zuverlässig. Sie zahlen nach Vertragsabschluss und die Pflege beginnt im nächsten Jahr oder nach Ableben. Die vereinbarte Laufzeit ist garantiert, ganz ohne Nachforderungen. So bleiben Sie von zusätzlichen Sorgen befreit, und Ihre Liebsten wissen, dass alles geregelt ist.

Für persönliche Fragen und eine einfühlsame Beratung sind wir jederzeit für Sie da.

Nachbarschaftliches Engagement feiern

In den Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks ist immer etwas los: von vielfältigen Angeboten, die das Miteinander stärken und erlebbar machen, bis hin zu Auszeichnungen für engagierte Menschen im Grätzel.

NACHBARSCHAFTSTAG BRINGT MENSCHEN ZUSAMMEN

Am 29. Mai stand Wien erneut im Zeichen des Miteinanders: Zahlreiche Vereine und Institutionen luden zu Straßenfesten, Tauschbörsen, Spielenachmittagen und vielen weiteren Aktivitäten ein.

Auch die Nachbarschaftszentren beteiligten sich mit kreativen Workshops, bunten Flohmärkten und einer Gehsteigparty. Ein besonderes Highlight war der 1. Mariahilfer „Nachbarschafts-Gugelhupf“-Wettbewerb, bei dem Backbegeisterte ihre besten Kreationen präsentierten. Eine hochkarätige Jury – mit Vertreter*innen aus Steirereck, Café

Landtmann und Hotel Imperial –kürte die Gewinner*innen.

Der Nachbarschaftstag steht für Solidarität und Zusammenhalt in der Großstadt und bringt Menschen aus dem Grätzel zusammen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig übernahm erneut den Ehrenschutz und das Wiener Hilfswerk mit Freude die Organisation des Tages.

Stimmen aus Wiens Politik:

MEHR INFOS:

www.nachbarschaftstag.at

FRAUEN VOR DEN VORHANG

Im März wurde Eva Bertalan, Leiterin des Nachbarschaftszentrums 17, für ihr besonderes Engagement im Bezirk Hernals im Rahmen der Wiener Heldinnen-Gala im Wiener Rathaus geehrt. Insgesamt 58 Frauen aus allen 23 Wiener Gemeindebezirken wurden – auf Einladung von Mel Merio, des Frauenservice Wien, MeinBezirk und W24 – für ihre wertvolle Arbeit ausgezeichnet, mit der sie das solidarische Zusammenleben in Wien stärken.

Im Vorfeld der Gala begleiteten W24 und Mel Merio Eva Bertalan und ihr Team einen Tag lang, um in einem Fernsehbeitrag Einblicke in die vielfältige und wirkungsvolle Stadtteilarbeit zu geben.

Auch Verena Kauer wurde für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet: Die ehemalige Leiterin des Nachbarschaftszentrums 8 erhielt von der Lokalzeitung „derAchte“ den Josefstädter Frauenpreis „Therese“ in der Kategorie Soziales Engagement. Verena Kauer leitete über zwei Jahrzehnte lang das Nachbarschaftszentrum im 8. Wiener Gemeindebezirk.

Hier geht’s zum W24-Beitrag über Eva Bertalan:

NACHHALTIGKEITS-FEST: ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

Beim Nachhaltigkeits-Fest des Wiener Hilfswerks wird Nachhaltigkeit greifbar: ein Tag, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen austauschen und zeigen, wie nachhaltiges Leben im Alltag aussehen kann. Initiativen und Vereine stellen inspirierende Projekte vor und schaffen Raum für neue Kooperationen. Unter dem Motto „Community & Future“ sind alle eingeladen, Neues zu entdecken, auszuprobieren und selbst aktiv zu werden.

Das Programm ist vielfältig und lebendig: mit inspirierenden Talks, kreativen Do-it-yourself-Workshops, Show-Waste-Cooking, Reparaturstationen, Rad-Check, Floh- und Tauschmarkt sowie einer Nachhaltigkeitsmeile zum Mitmachen und Entdecken. Live-Acts, gemeinsames Tanzen, ein buntes Kinderprogramm und nachhaltige Kulinarik machen das Fest zu einem Treffpunkt für alle Generationen. Eine Rätselrallye lädt außerdem dazu ein, das Thema Nachhaltigkeit spielerisch zu erkunden. Der Eintritt ist frei.

Wann: Donnerstag, 3. September 2026, 14.00 – 22.30 Uhr

Wo: Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien www.nachbarschaftszentren.at/nachhaltig

ENERGIE-TREFFPUNKT

SCHAFFT KLARHEIT

Strom- und Heizkostenabrechnungen sind oft schwer verständlich. Bei den kostenlosen Energie-Treffpunkten der Nachbarschaftszentren schaffen geschulte Berater*innen Abhilfe: Sie erklären Rechnungen verständlich, geben praktische Tipps zum Energiesparen und informieren zu Unterstützungsangeboten. In entspannter Atmosphäre werden offene Fragen beantwortet –neben Deutsch auch auf Englisch, Arabisch, Farsi, Ukrainisch und mehr. Die Energie-Treffpunkte stehen allen offen und können ohne Terminvereinbarung besucht werden.

INFOS UND TERMINE:

www.nachbarschaftszentren.at/ energie-treffpunkt

Ein Projekt in Kooperation mit den Hilfswerk Nachbarschaftszentren, finanziert aus Mitteln der Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von Energiearmut.

Sigrid Knotek leitet seit 2022 das Tageszentrum Leopoldstadt.

„Menschen kommen an – und blühen auf“

Mitten in der Leopoldstadt liegt ein Ort, der für viele weit mehr ist als ein Treffpunkt: Das Tageszentrum für Seniorinnen und Senioren im 2. Bezirk ist ein Raum für Gemeinschaft, Struktur und Lebensfreude.

Se it 25 Jahren werden hier S eniorinnen und Senioren im Alltag begleitet. A ls einzige Einrichtung in Wien legt sie einen besonderen Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen nach einem Schlaganfall und unterstützt zugleich deren Angehörige.

Seit 2022 leitet Sigrid Knotek das Tageszentrum Leopoldstadt. Im Interview erzählt sie von ihrem Arbeitsalltag und davon, was diesen Ort für seine Besucher*innen so besonders macht.

HAND IN HAND: Das Tageszentrum feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen – was bedeutet dieses Jubiläum für dich?

SIGRID KNOTEK: Seit 25 Jahren bietet unser Tageszentrum Menschen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und ihren Alltag in einem lebendigen Umfeld zu gestalten. Für mich ist dieses Jubiläum ein Zeichen dafür, wie wichtig dieser Ort für unsere Besucher*innen und ihre Angehörigen ist. Sie wissen ihre Familienmitglieder hier gut begleitet.

Besonders ist unser Schwerpunkt auf Menschen nach einem Schlaganfall: Als einziges Tageszentrum in Wien sind unsere Programme, Aktivierungsangebote und die physiotherapeutische Betreuung gezielt darauf ausgerichtet. Darauf bin ich sehr stolz.

Was gefällt dir an der Arbeit im Tageszentrum besonders?

Menschen kommen an – und blühen auf. Mich erfüllt es, die Entwicklung unserer Tagesgäste miterleben zu dürfen. Viele sind anfangs etwas unsicher oder aufgeregt – eine neue

Umgebung, neue soziale Kontakte. Mit der Zeit sieht man, wie die Menschen bei uns ankommen, sich wohlfühlen und das Tageszentrum als fixen Bestandteil ihres Lebens sehen. Uns ist der vertrauensvolle Austausch zwischen den Gästen und dem Team besonders wichtig – wir erfahren, was sie bewegt, und viele teilen offen ihre Gedanken und Erfahrungen. Gerade weil Einsamkeit im Alter oft zunimmt, schaffen wir so einen Ort, an dem Gemeinschaft gelebt werden kann.

Was sind für dich besondere Momente im Arbeitsalltag? Was gibt dir Energie?

Ein Erlebnis ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Eine Dame, die lange alleine gelebt hatte, kam zu uns ins Tageszentrum. Schon nach kurzer Zeit kam sie mit ihrem Rollmobil ganz aufgeregt zu mir und sagte: „Frau Knotek, mir geht es so gut! Ich hätte nie gedacht, dass ich mit über 80 noch einmal Schmetterlinge im Bauch habe.“ Sie hatte schnell Anschluss gefunden – und sich mit einem anderen Gast so gut verstanden, dass die beiden heute ein Paar sind. Solche Momente zeigen, was entstehen kann, wenn Menschen einander begegnen und Lebensfreude Raum bekommt.

Was macht deine Rolle als Leiterin für dich aus?

Mein Anliegen ist es, stabile Rahmenbedingungen zu schaffen, die Gästen und Mitarbeitenden Sicherheit geben. Unsere Tagesgäste sollen sich gut betreut fühlen und ihren Aufenthalt in einer wertschätzenden und selbstbestimmten Atmosphäre erleben. Gemeinsam im Team gestalten wir ein abwechslungsreiches Programm, das

sich an den individuellen Bedürfnissen orientiert. Gleichzeitig ist es mir wichtig, das Thema Alter und Pflegebedarf sowie die Herausforderungen in einer älter werdenden Gesellschaft sichtbar zu machen und pflegende Angehörige aktiv zu begleiten.

Was sind aktuell die größten Herausforderungen in deinem Arbeitsbereich?

Viele unserer Tagesgäste spüren die Auswirkungen von Teuerungen und Einsparungen im Sozialsystem deutlich. Oft bliebt wenig Geld übrig. Gleichzeitig verändert sich der Gesundheitszustand hochbetagter Menschen laufend – Abschiede gehören leider dazu.

Was wünschst du dir für die Zukunft des Tageszentrums?

Ich wünsche mir, dass Tageszentren noch sichtbarer werden und wir dieses Angebot auch langfristig sichern können. Ein Tageszentrum ist weit mehr als ein Betreuungsangebot – es ist ein Ort der Begegnung, Prävention und gesellschaftlichen Teilhabe.

Vielen Dank für das Gespräch!

TIPP
Jetzt einen kostenlosen Schnuppertag in einem der Tageszentren für Senior*innen vereinbaren!

„Selbstbestimmung stärken – sicher entscheiden“ –Erwachsenenvertretung zwischen Autonomie und Verantwortung

Vortrag im Tageszentrum Leopoldstadt am 22.10.2026 von 16.45 bis 19.30 Uhr.

Das Vertretungsnetz Erwachsenenvertretung informiert über:

• Rechtliche Grundlagen

• Praktische Herausforderungen

• Selbstbestimmung durch unterstützte Entscheidungen stärken

Anmeldung bis 19.10.2026 unter:

T: +43 1 512 36 61 2400 E: tzs-02@wiener.hilfswerk.at

KONTAKT

Tageszentrum Leopoldstadt

Vorgartenstraße 145–157/Stiege 4 1020 Wien

T: +43 1 512 36 61-2400

E: tzs-02@wiener.hilfswerk.at

Tageszentrum Währing

Gentzgasse 14–20/Stiege 3/EG 1180 Wien

T: +43 1 512 36 61-2500

E: tzs-18@wiener.hilfswerk.at

Ein großes Dankeschön

Dank der Unterstützung vieler treuer Spender*innen und Partner*innen konnte das Wiener Hilfswerk gezielt auf die Bedürfnisse von Menschen in Not eingehen und seine wichtige soziale Arbeit kontinuierlich ausbauen. Die vielfältigen Projekte bewirken spürbare Veränderungen im Alltag der Betroffenen – gerade in Zeiten der Unsicherheit und Sparmaßnahmen durch die öffentliche Hand ist dies von unschätzbar großem Wert. Vielen herzlichen Dank!

Bitte unterstützen Sie unsere soziale Arbeit mit Ihrer Spende. Vielen Dank!

Florence Gross –Spender*innen-Betreuung

Tel.: +43 1 512 36 61-1640

E-Mail: florence.gross@ wiener.hilfswerk.at

Spendenkonto lautend auf „Wiener Hilfswerk“ bei Erste Bank, IBAN: AT58 2011 1284 4290 7831 Verwendungszweck: z. B. „Soziale Arbeit“

Online-Spenden: www.wiener.hilfswerk.at/ spenden

Einfaches

Überweisen via Bank-App:

KINDERARMUT IN WIEN –OFT UNSICHTBAR, ABER REAL

Kaum vorstellbar, aber wahr: Fast jedes dritte Kind in Wien ist von Armut bedroht. Oft bleibt dieses Leid verborgen, denn viele Familien sprechen kaum über ihre Situation und versuchen, sie zu verbergen. Hinter verschlossenen Türen fehlt es häufig am Nötigsten: an ausgewogenen Mahlzeiten, Kinderkleidung oder Schulmaterial. Gleichzeitig sind die Kosten für Miete, Energie und Lebensmittel deutlich gestiegen.

SPENDEN MIT KONKRETER WIRKUNG

In den zehn Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren werden Familien mit kostenloser Sozialberatung, Lebensmittelpaketen und Kleidung unterstützt. Lernclubs, Bastelnachmittage und Familiencafés stärken die Jüngsten und ihre Eltern auf unterschiedliche Weise. Darüber hinaus können einkommensschwache Personen in den SOMA Sozialmärkten günstig einkaufen. Das Programm „Mobil betreutes Wohnen“ hilft zudem, Wohnungslosigkeit zu beenden oder zu verhindern. Jede Spende leistet einen wertvollen Beitrag gegen Kinderarmut in Wien.

GROSSE STIMME FÜR DAS WIENER HILFSWERK

Mit einem stimmgewaltigen Auftritt begeisterte Sängerin und Kammerschauspielerin Sona MacDonald beim 39. Festabend des Annemarie-Imhof-Komitees für das Wiener Hilfswerk am 22. April 2026 im Haus der Industrie das Publikum. Mit Interpretationen aus Musicals wie Les Misérables sowie Chansons von Marlene Dietrich, Lotte Lenya und Billie Holiday setzte sie – begleitet von Lindsey Huff am Klavier – ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität.

Der Reinerlös des Festabends kommt der „Spielothek“ zugute –einer inklusiven Freizeiteinrichtung des Wiener Hilfswerks für Kinder mit und ohne Behinderungen. Die Einrichtung feiert heuer ihr 25-jähriges Bestehen und wird seit ihrer Gründung vom Annemarie-Imhof-Komitee unterstützt. Im Jahr 2025 kamen rund 7.000 Besucher*innen in die Spielothek – zum Spielen, zum Austausch und gemeinsam Zeit verbringen.

GEMEINSAM FÜR DEN

ERNSTFALL GERÜSTET

Gerade im Notfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass lebensrettende Geräte dort verfügbar sind, wo sie im Notfall schnell zum Einsatz kommen können.

Wir bedanken uns daher sehr herzlich beim Österreichischen Herzfonds für die Spende eines Defibrillators (AED), der gleichzeitig unserem Nachbarschaftszentrum 6 und dem Haus Bürgerspitalgasse, Stationär betreutes Wohnen für Frauen, zugute kommt. Die Defi-Spende ist ein wertvoller Beitrag zur Sicherheit unserer Bewohner*innen und stärkt zusätzlich das Defi-Netzwerk in Wien.

Mehr zum Thema Herzgesundheit, Vorsorge und Soforthilfe gibt es unter: www.herzfonds.at

DIE SOMMERMONATE zeigen besonders deutlich, wie wichtig verlässliche Betreuung und gemeinschaftliche Angebote sind – für Kinder ebenso wie für ihre Familien. Während die einen unbeschwerte Ferientage genießen, bedeutet diese Zeit für andere zusätzliche Organisation, Verantwortung und nicht selten auch Unsicherheit. Das Wiener Hilfswerk versteht sich hier als verlässlicher Partner an der Seite von Familien mit Kindern. Mit Betreuungs- und Freizeitangeboten –etwa im Rahmen der betrieblichen Kinderbetreuung –tragen wir dazu bei, dass Ferien nicht nur organisiert, sondern bewusst gestaltet werden können.

Gleichzeitig wird gerade in der Ferienzeit zunehmend sichtbar, wie entscheidend niederschwellige Unterstützungsangebote insbesondere für armutsbetroffene Familien sind. Denn nicht alle verfügen über die gleichen Möglichkeiten, ihren Kindern gemeinsame Aktivitäten, Betreuung oder Ferienerlebnisse zu ermöglichen. Unsere Nachbarschaftszentren schaffen hier Räume der Begegnung und sind auch im Sommer wichtige Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Familien.

Auch als Arbeitgeber übernehmen wir Verantwortung:

Mit unserer innerbetrieblichen Kinderbetreuungswoche bieten wir den jüngsten Hilfswerker*innen einen sicheren Betreuungsplatz und entlasten Mitarbeitende während der schul- und kindergartenfreien Zeit. Mein herzlicher Dank gilt daher unseren engagierten Freiwilligen, Partner*innen, Unterstützer*innen und Mitarbeitenden, die dieses vielfältige Angebot ermöglichen. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Sommer voll bereichernder Momente.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Sabine Geringer Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks

Rätsel für Jung und Alt

An das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien

Ja, ich möchte ein Exemplar „Österreichs schönste Flussradwege“ gewinnen.

Die Bücher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur Verfügung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vorname:

Name:

Straße/Hausnr.:

PLZ/Ort:

Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten Heft.

Unsere Rätselseite von Gedächtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar des Buches „Österreichs schönste Flussradwege“ von Thorsten Brönner.

1 AUF

Finden Sie 20-mal die Buchstabenfolge A-U-F im folgenden Text?

Im Kaufhaus auf der Saufaustraße rauften zwei aufgebrachte Draufgänger. „Schau, fällt dir auf, worauf die beiden aufpassen?“, fragte ein Laufkunde einen anderen. „Genau“, fiel da auch dem anderen auf, „zum Schaufenster mit dem blaufärbigen Aufbau neben dem baufälligen Aufzug laufen die beiden auffällig selten hin.“

2 RAUF UND RUNTER Welche Zahl fehlt?

7 35 15 21 23 42 11 28 19 ?

GEDÄCHTNISTRAINING

In den 10 Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks wird kostenlos heiteres Gedächtnistraining in geselliger Runde angeboten.

Termine und Informationen unter www.nachbarschaftszentren.at

AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT // 1. BLICKWINKEL Es sind Palindrome, Wörter, die von vorne und hinten gelesen identisch sind. Weitere Palindrome sind z. B. aha, nun, Uhu, Anna, Bub, Rentner, Reittier. 2. BEGEGNUNG Um 10:00 Uhr laufen die beiden aneinander vorbei. Jan ist in den 2 Stunden 14 km gelaufen und Sunny 16 km (in Summe 30 km).

BUCHTIPP: Österreichs schönste Flussradwege

15 Touren an Seen und Flüssen mit Einkehrtipps und Sehenswürdigkeiten für Genussradler und E-Biker. Radeln am Wasser – für Bestsellerautor Thorsten Brönner gibt es nichts Schöneres. Er kennt die besten Aussichtspunkte, weiß die angenehmsten Strecken fürs E-Biken

und hat alle Infos für die perfekte Radtour. Klassiker wie der Donauradweg oder die Umrundung des Neusiedler Sees finden sich ebenso wie Geheimtipps, die zu den traumhaften Kärntner Seen oder rund um die Bergseen des Salzkammerguts entführen.

Thorsten Brönner Österreichs schönste Flussradwege

ISBN 978-3-222-13751-8 Styria Verlag 2026

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In Syrien stehen viele Familien vor einem schwierigen Neuanfang.

Durch das Hilfswerk-Projekt erhalten 31.500 Menschen Zugang zu sauberem Wasser.

Wenn Familien nach Hause wollen

Sommer bedeutet für viele Familien in Österreich

Leichtigkeit: Kinder spielen draußen, die Wäsche trocknet in der Sonne, die Terrassen der Eisdielen sind voll. Für Familien in Syrien ist der Sommer jedoch vor allem eines: hart.

Hitze, Wassermangel und zerstörte Infrastruktur machen den Alltag in den Dörfern von Idlib zu einem täglichen Kampf.

Nach Jahren mit Krieg und Vertreibung möchten viele Menschen endlich in ihre Heimat zurückkehren. Doch was sie dort vorfinden, sind zerstörte Häuser, beschädigte Wasserleitungen und kaum funktionierende Grundversorgung. Gerade Familien mit Kindern stehen vor der Frage: Wie soll man an einem Ort neu anfangen, an dem es nicht einmal sauberes Trinkwasser gibt?

Hilfswerk International hilft genau dort, wo Rückkehr wieder möglich werden muss: in den Dörfern Sheikh Dames, Kafrsajna und Madaya Sajna in der Region Al Ma’ra. Wir stellen die Wasserversorgung wieder her, unterstützen besonders vulnerable Familien mit Bargeldhilfe und schaffen psychosoziale Angebote für Kinder, Frauen und Jugendliche.

HILFE FÜR SYRIEN

Sauberes Wasser ist die Grundlage für alles: für Gesundheit, für Hygiene, für ein würdiges Familienleben. Mit diesem Hilfswerk-Projekt erhalten 31.500 Menschen wieder Zugang

SPENDEN SIE JETZT! 40 Euro helfen, Menschen in Not mit Unterstützunglebenswichtiger zu erreichen.

SPENDENKONTO

Hilfswerk International IBAN AT71 6000 0000 9000 1002

zu sauberem Wasser. 400 besonders gefährdete Haushalte bekommen finanzielle Soforthilfe, damit sie Lebensmittel und Hygieneartikel kaufen können. 6.000 Menschen werden durch psychosoziale Unterstützung gestärkt.

IHRE SPENDE ZÄHLT!

So wird aus Zerstörung wieder Hoffnung. Und aus Dörfern, die unbewohnbar geworden sind, können wieder Orte des Lebens werden. Bitte helfen Sie diesen Sommer mit Ihrer Spende, damit Familien in Syrien nicht nur überleben, sondern wieder nach Hause kommen können.

BEWEGUNG:

Die richtige Mischung macht’s

Kraft + Beweglichkeit + Gleichgewicht + Ausdauer. So lautet die magische Formel, um die eigene Mobilität zu stärken – und Selbstständigkeit langfristig zu erhalten. Den passenden Trainingsplan bietet das Hilfswerk nun zum Ausdrucken.

An na erledigt ihre Alltagswege mit dem Fahrrad, Hermann schwört auf seine regelmäßigen Schwimmbahnen, Karl kommt jeden Morgen mit Turnübungen in Schwung. Wer Bewegung einen festen Stellenwert im Alltag gibt, tut nicht nur viel für die Gesundheit von Körper und Geist, sondern auch für die eigene Mobilität und Unabhängigkeit in späteren Lebensjahren.

„Mit zunehmendem Alter verändern sich Muskelmasse, Knochenstruktur und der Energiestoffwechsel. Damit sich hier nicht zu viel abbaut, ist es wichtig, gegenzusteuern“, betont Physiotherapeut Alexander Lutz. Besonders lohnend ist eine Kombination aus Ausdauer-, Kraft-, Gleichgewichts- und Beweglichkeitstraining. Dafür braucht es aber nicht zwingend den regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio oder wöchentliche Sportkurse. Auch mit kleinen Anpassungen und gezielten Übungen stellen sich rasch Effekte ein. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, denn: Auch jeden Tag ein wenig bewirkt viel!

Ein flotter Spaziergang trainiert die Ausdauer, Treppensteigen oder

Kniebeugen stärken Muskeln und Knochen. Beweglichkeitsübungen wie sanfte Dreh- und Rotationsbewegungen halten die Gelenke geschmeidig. Und Gleichgewichtsübungen wie das Stehen auf einem Bein oder auf den Zehenspitzen fördern die Koordination und helfen, Stürzen vorzubeugen.

MEHR BEWEGUNG

IN DEN ALLTAG

Im Rahmen seiner aktuellen Jahresinitiative informiert das Hilfswerk auf der neuen Webplattform über die Bedeutung von Bewegung und zeigt, wie wir auch im Alter aktiv bleiben oder (wieder) werden können. Ein praktischer Trainingsplan mit Übungen zu Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit steht zum Herunterladen bereit.

Wer Lust auf mehr bekommt: Physiotherapeut Alexander Lutz und Renate Kaufmann („Frag die Oma“) geben in einer Videoreihe auf den Social-Media-Kanälen des Hilfswerk Österreich Bewegungsimpulse –kompakt, alltagstauglich und zum Mitmachen. Wie für Bewegung allgemein gilt auch hier: Dranbleiben lohnt sich!

BLEIBEN SIE IN BEWEGUNG –für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Wohlbefinden im Alltag! Auf dem neuen Hilfswerk-Webportal und im neuen Ratgeber finden Sie alltagstaugliche Tipps und Übungen sowie Wissenswertes rund um Mobilität im Alter. www.hilfswerk.at/bewegt-altern

Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ wird unterstützt von Essity/Tena, Hartmann und Publicare.

GROSSE HILFE, GANZ NAH.

WIENER HILFSWERK

Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Tel.: +43 1 512 36 61, info@wiener.hilfswerk.at Geschäftsführung: Sabine Geringer, MSc, MBA und MMag. Simon Blatzer

KINDERBETREUUNG

▘ Tagesmütter/-väter, Kindergruppe FIDI, Betriebliche Kinderbetreuung

Tel.: +43 1 512 36 61-6099 kinderbetreuung@wiener.hilfswerk.at

▘ Betriebskindergarten PUCKIS HOME Landstraßer Gürtel 3, 1030 Wien

HILFE UND PFLEGE DAHEIM

▘ Hauskrankenpflege, Kinder-Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Besuchsdienst

Tel.: +43 1 512 36 61-2000 hpd@wiener.hilfswerk.at

▘ Mobiles Palliativteam

Tel.: +43 1 512 36 61-2311 mpt@wiener.hilfswerk.at

▘ Tageszentren für Senior*innen

TZS Leopoldstadt, Tel.: +43 1 512 36 61-2400 tzs-02@wiener.hilfswerk.at

TZS Währing , Tel.: +43 1 512 36 61-2500 tzs-18@wiener.hilfswerk.at

▘ Senioren-Wohngemeinschaften mit mobiler Betreuung

Tel.: +43 1 512 36 61-2360 oder -2215 swg@wiener.hilfswerk.at

▘ Notruftelefon

Tel.: +43 1 512 36 61-1511 notruftelefon@wiener.hilfswerk.at

Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige soziale Organisation, die im Bereich der mobilen Pflege- und Sozialdienste, Kinderbetreuung und Wohnungslosenhilfe tätig ist sowie Einrichtungen für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen, Nachbarschaftszentren und Sozialmärkte betreibt. Menschen erhalten hier jene Unterstützung, die sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation benötigen.

www.wiener.hilfswerk.at

ANGEBOTE FÜR MENSCHEN MIT UND OHNE BEHINDERUNGEN

▘ Spielothek – Treffpunkt für Kinder (0–12 Jahre) mit und ohne Behinderungen und deren Familien

Tel.: +43 1 512 36 61-2600 spielothek@wiener.hilfswerk.at

▘ Aktionsraum – Treffpunkt für Jugendliche mit und ohne Behinderungen (12–18 Jahre)

Tel.: +43 1 512 36 61-2650 aktionsraum@wiener.hilfswerk.at

▘ Club 21 – Treffpunkt für Erwachsene mit und ohne Behinderungen (ab 18 Jahren)

Tel.: +43 1 512 36 61-2700 club21@wiener.hilfswerk.at

▘ VAKÖ – Verband aller Körperbehinderten Österreichs; Club Sonnenstrahl

Tel.: +43 1 512 36 61-2711 monika.haider@wiener.hilfswerk.at

WOHNUNGSLOSENHILFE

▘ Mobil betreutes Wohnen

Tel.: +43 1 512 36 61-4000 mobewo@wiener.hilfswerk.at

▘ LAB65

Tel.: +43 1 512 36 61-4900 lab65@wiener.hilfswerk.at

▘ Soziale Wohnungsverwaltung

Tel.: +43 1 512 36 61-4050 wohnungsverwaltung@wiener.hilfswerk.at

▘ Betreute Wohnhäuser

Haus Bürgerspitalgasse (für Frauen)

Tel.: +43 1 512 36 61-4500 buergerspitalgasse@wiener.hilfswerk.at Haus Hausergasse (für Frauen und Männer)

Tel.: +43 1 512 36 61-4600 hausergasse@wiener.hilfswerk.at

Haus Tivoligasse (für Frauen)

Tel.: +43 1 512 36 61-4800 tivoligasse@wiener.hilfswerk.at

SEMINAR- UND TAGUNGSZENTRUM SKYDOME

Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Tel.: +43 1 512 36 61-1410 office@skydome.at

HILFE FÜR BENACHTEILIGTE

▘ Sozialökonomischer Betrieb (SÖB)

SOMA – Sozialmarkt Neubau

Tel.: +43 1 512 36 61-5300 soma@wiener.hilfswerk.at Haus- und Heimservice

Tel.: +43 1 512 36 61-5205 oder -5206 heimservice@wiener.hilfswerk.at

▘ SOMA – Sozialmarkt Penzing

Tel.: +43 1 512 36 61-5400 soma@wiener.hilfswerk.at

▘ NEW CHANCE – Secondhand mit Sinn Barichgasse 8, 1030 Wien

Tel.: +43 1 512 36 61-5500 new.chance@wiener.hilfswerk.at

NACHBARSCHAFTSZENTREN

Adressen, Öffnungszeiten, Angebote und Programme der zehn Nachbarschaftszentren im 2., 3., 6., 7., 8., 12., 15., 16., 17. und 22. Bezirk finden Sie auf www.nachbarschaftszentren.at

Tel.: +43 1 512 36 61-3003 nachbarschaftszentren@wiener.hilfswerk.at

KONTAKTEPOOL WIEN

Tel.: +43 1 512 36 61-3530

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