IN HAND
Mein Hilfswerk Magazin

EIN TAG IM LEBEN VON … Therapie-Begleithund Bozo
Seite 10
IMMER GUT BETREUT Kinderbetreuung am Arbeitsplatz
Seite 12
MOSAMBIK
Geburt unter Lebensgefahr
Seite 18
FÜR GESUNDHEIT UND LEBENSQUALITÄT
Seite 4

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Mein Hilfswerk Magazin

EIN TAG IM LEBEN VON … Therapie-Begleithund Bozo
Seite 10
IMMER GUT BETREUT Kinderbetreuung am Arbeitsplatz
Seite 12
MOSAMBIK
Geburt unter Lebensgefahr
Seite 18
FÜR GESUNDHEIT UND LEBENSQUALITÄT
Seite 4

...und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement . Wir sind größter Sportförderer unseres Landes, unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Wir fördern soziale Anliegen im Sinne der Gesellschaft. Damit möglichst viele Menschen in Österreich am Glück teilhaben können.
sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at

Editorial
BEWEGUNG liegt in der Natur des Menschen – sie ist wesentlich für unser körperliches und mentales Wohlbefinden. Dabei kann ‚sich bewegen‘ ganz unterschiedlich aussehen. Es muss nicht gleich ein Berggipfel sein, der erklommen wird, um etwas zu bewirken. Schon kleine Routinen, wie ein Spaziergang oder Mobilisationsübungen, können dabei helfen, die Beweglichkeit zu fördern. Besonders mit fortschreitendem Alter wird körperliche Betätigung zu einem entscheidenden Faktor für Lebensqualität und Selbstständigkeit.
Damit Bewegung im Alltag leicht zugänglich ist und Freude bereitet, bietet das Wiener Hilfswerk in den Nachbarschafts- und Tageszentren für Senior*innen ein vielfältiges Angebot. Ob bei gemeinsamen Nordic-Walking-Ausflügen, beim Sitzturnen oder mit gezielten Programmen zur Sturzprävention – Aktivsein in all seinen Formen ist auch in diesem Jahr ein wichtiger Schwerpunkt. Gleichzeitig schenkt Bewegung in unseren Freizeiteinrichtungen auch Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen Kraft und stärkt ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wer früh beginnt, legt damit den Grundstein dafür, auch später mobil und fit zu bleiben.
Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns aktiv zu sein.

Karin Praniess-Kastner, MSc Präsidentin des Wiener Hilfswerks
4
In Bewegung bleiben 8 LEBEN & GESELLSCHAFT
Nachbarschaftszentren: Angebote für Gesundheit und Wohlbefinden
14 KINDHEIT & JUGEND
Ein Jahr im Kompetenzzentrum LAB65 des Wiener Hilfswerks
22
Große Hilfe, ganz nah
IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, Tel.: +43 1 512 36 61; E-Mail: kommunikation@wiener.hilfswerk.at; www.wiener.hilfswerk.at Redaktion Wien: David Weichselbaum, Josefine Hau, Lisa Baumüller Redaktion Österreich: Eva Kirk/die jungs kommunikation, Nicole Fischer, Stefan Widder, Nikolaus Scharmer, Theresa Kaserer-Peuker, Tanja Graf, Josefine Hau, Lisa Baumüller, Viktoria Tischler, Astrid Entlesberger Bildnachweis, Fotos: Seite 1/shutterstock/AI-Generated Image; 4–5/shutterstock/Prostock-studio; 6, 7/ Hilfswerk Österreich; 8 – 11, 17/Wiener Hilfswerk; 9/AdobeStock/pikselstock; 12, 13/Adobe Stock/Christian Schwier; 14, 15/Reiner Riedler/Wiener Hilfswerk; 16/Adobe Stock/Halfpoint; 17/Simon Kupferschmied; 18/Hilfswerk International Gesamtauflage: 80.000 Stück Vertrieb: 90 % persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: https://www.hilfswerk.at/oesterreich/impressum/ Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschäftsstelle, Tel. 01/40 57 500 Layout/Produktion: Egger & Lerch Corporate Publishing, 1030 Wien Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Wals-Siezenheim Widerruf: Ich bin mit der regelmäßigen Zusendung der Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales „Hand in Hand“ einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail an abo@hilfswerk.at oder mittels Brief an das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien, widerrufen.
Kräftigungsübungen halten Muskeln und Knochen fit.
Regelmäßige Bewegung stärkt Gesundheit und Wohlbefinden. Nicht immer jedoch reichen Freude und Spaß an der Bewegung aus, um tatsächlich aktiv zu werden. Individuell angepasste, persönliche Ziele können zusätzlich Motivation bringen.
Hand aufs Herz: Wie viel haben Sie sich heute schon bewegt? Erwachsene sollten mindestens 150 Minuten pro Woche moderat aktiv sein und zweimal pro Woche Kräftigungsübungen durchführen. Unter „moderat“ fallen Aktivitäten mittlerer Anstrengung, bei denen man sich noch unterhalten kann, wie zügiges Gehen, Tanzen oder Radfahren. Diese Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation gelten auch für Menschen ab 65 Jahren, wenn es ihre gesundheitliche Situation zulässt.
UND LEBENSQUALITÄT
„Bewegung gehört zum Menschsein und bringt in jedem Alter vielfältige Vorteile“, betont Dr. Regina Roller-Wirnsberger, Professorin für Altersmedizin an der Medizinischen Universität Graz.

Mit zunehmendem Alter ändert sich der Stoffwechsel in der Zelle. Dadurch können chronische Entzündungen und Erkrankungen begünstigt werden. Bereits ab dem 30. Lebensjahr setzt der altersbedingte Abbau der Muskelmasse ein. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können diesen Prozessen entgegenwirken und dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen oder ihren Verlauf zu mildern.
Im späteren Lebensalter kommen noch weitere Aspekte dazu: Sich zu bewegen und mobil zu sein, ist für die Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen von entscheidender Bedeutung. Körperliche Aktivität stärkt das Herz-Kreislauf-System sowie Muskeln und Knochen, hält beweglich, verbessert die Balance, beugt Stürzen vor und ist auch für die Gesundheit des Gehirns ein
„Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“ Albert Einstein

wichtiger Baustein. Mit Bewegung lässt sich also viel bewirken, auch im höheren Alter.
AKTIV WERDEN, AKTIV BLEIBEN
Wie viel sich Menschen im Alter bewegen, hängt nicht nur von ihren körperlichen Möglichkeiten ab, sondern hat auch mit ihrer Motivation und Gewohnheiten aus jungen Jahren zu tun. Hatte ich immer schon Freude an Bewegung, fällt es mir auch im Alter leichter, aktiv zu bleiben. Umgekehrt ist es für (mehr) Bewegung aber nie zu spät, Möglichkeiten gibt es viele:
„Vielleicht finde ich etwas, das mir Spaß macht und mich gleichzeitig bewegt und fordert. Das können Hobbys sein wie Tanzen oder Wassergymnastik, ein gemeinsamer Nordic-Walking-Nachmittag mit Bekannten oder die regelmäßige Turnstunde in der Ge-
meinde“, so Dr. Roller-Wirnsberger. Auch der Alltag lässt sich durch kleine Änderungen bewegter gestalten: Stiegen steigen, den Einkauf mit dem Fahrrad erledigen, eine Straßenbahnstation früher aussteigen, Wartezeiten für einfache Anspannungsübungen nutzen, …
ZIELE FÜR MEHR
Zusätzlich können Ziele dabei helfen, die nötige Motivation für Bewegung und Kraftübungen zu finden. Entscheidend ist, diese Ziele individuell maßzuschneidern. Für Menschen, die mit körperlichen Einschränkungen leben oder sich nach einem Krankenhausaufenthalt erst wieder zu Hause einfinden müssen, könnten etwa folgende Ziele in Frage kommen: im eigenen Wohnbereich selbstständig mobil bleiben oder wieder werden; eine bestimmte Strecke ohne Pause zu Fuß zurücklegen; ein Haustier versorgen; mit den

Othmar Karas Präsident Hilfswerk Österreich
„Sich zu bewegen, aktiv und mobil zu sein, hat viele Vorteile – besonders im höheren Alter: Mobilität ermöglicht es, den Alltag selbstständig zu bewältigen, beugt Krankheiten vor oder kann sie lindern, sichert soziale Teilhabe, stärkt die psychische Gesundheit und das Selbstwertgefühl. Auch in der Pflege- und Betreuungsarbeit hat die Mobilität älterer Menschen daher einen zentralen Stellenwert. Die Pflegekräfte im Hilfswerk sind dafür bestens geschult und fördern mit gezielten, individuellen Bewegungsangeboten die ganzheitliche Lebensqualität der Kundinnen und Kunden.“

Der tägliche Spaziergang bringt in Bewegung und stärkt das Immunsystem.
Enkelkindern im Garten spielen. „Der Erhalt eines Ist-Zustandes, wie weiterhin in den eigenen vier Wänden zu wohnen oder für sich selbst zu kochen, kann ein Ziel sein und zu Bewegung motivieren“, sagt Dr. Roller-Wirnsberger.
Für die Fach- und Pflegekräfte des Hilfswerk Österreich ist Bewegung Teil ihres Auftrags in der Arbeit mit älteren Menschen. Auch hier kommen Ziele zum Einsatz. „Wir legen gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden sowie den Angehörigen individuelle und realistische Ziele fest. Bei Bedarf holen wir uns Expertise aus der Physiotherapie dazu. Den Zielen entsprechend bauen wir Bewegungsübungen und Aktivitäten in die Pflege- und Betreuungsmaßnahmen ein“, erläutert Angelika Kuhn, Fachbereichsleitung für Pflege beim Hilfswerk Österreich, und fügt hinzu:
„Es darf jedoch nie einen Zwang zur Bewegung und Mobilisation geben.“ Zu bedenken sei außerdem, dass für Menschen mit starken Einschränkungen schon kleine Bewegungen oder kurze Wege ein wichtiges Training sein können.
AUSDAUER, KRAFT, GLEICHGEWICHT
Ob aus Freude an der Aktivität oder mit einem Ziel vor Augen – regelmäßige Bewegung tut gut. Für ältere Menschen ist eine Kombination aus Ausdauer, Muskelkräftigung sowie Übungen für Balance und Gleichgewicht ideal. Fachkräfte helfen dabei, den Bewegungsmix an persönliche Bedürfnisse und Fähigkeiten anzupassen. Übrigens: Zwischendurch kann Bewegung auch gerne mal anstrengend sein, denn: „Man darf auch mit 87 Muskelkater haben“, so Dr. RollerWirnsberger.

Unter 0800 800 820 oder
office@hilfswerk.at
Regelmäßige Bewegung wirkt sich auf vielfältige Weise positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus: Sie stärkt Muskeln, Knochen und Herz-Kreislauf-System, hebt die Stimmung, verringert das Risiko von Stürzen und beugt chronischen Erkrankungen vor oder kann deren Verlauf lindern. Gerade im höheren Lebensalter sind Bewegung und Mobilität entscheidende Faktoren für Selbstständigkeit, Lebensqualität und soziale Teilhabe. In dieser Broschüre zeigen wir Ihnen, wie Sie im Alter aktiv bleiben oder neue Bewegung in Ihren Alltag bringen können. Denn: Jede Bewegung zählt.
BOSO_Inserat_OHNE_Text.pdf



Wenn es Frühling wird, lässt sich die Welt neu entdecken – das gilt besonders im Alltag mit Kindern. Ideen für spannende Erlebnisse und Experimente in und mit der Natur finden Sie in unseren Broschüren zum Thema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) „MINT bringt’s!“ und „Kleine fragen, Große antworten“.
Hier finden Sie Wissenswertes und praktische Tipps rund um Mobilität im Alter.
Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ wird unterstützt von Essity/TENA, Hartmann und Publicare.
Die Hilfswerk-Aktivitäten und -Servicematerialien werden unterstützt von unseren starken Partnern Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische und Lotterien.
Überzeugend einfaches Blutdruckmessen
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Weitere Informationen unter www.boso.at

tionen unter www Weitere Informa .boso.de Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel Unverb. Preisempf. 67,90 Euro
Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel Unverb. Preisempf. 66,90 Euro
Die zehn Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks fördern auch in diesem Jahr mit gezielten Gesundheitsangeboten das Wohlbefinden der Nachbarschaft und Grätzlbewohner*innen. Im Fokus stehen dabei Austausch und Vernetzung ebenso wie mentale Fitness und körperliche Gesundheit.
NACHBARSCHAFT MITGESTALTEN AM NACHBARSCHAFTSTAG
Am 29. Mai 2026 ist es wieder so weit: Wien feiert den alljährlichen Nachbarschaftstag mit Straßenfesten, Pflanzentauschbörsen, Workshops für alle Generationen und vielem mehr. Die Veranstaltungen werden von Bewohner*innen und Organisationen aus Wien initiiert. Die gemeinschaftsfördernden Aktivitäten beleben das Grätzl und stehen für Solidarität und Zusammenhalt in der Großstadt.
Wenn Sie eine eigene nachbarschaftliche Aktion umsetzen möchten und dabei Unterstützung brauchen, wenden Sie sich an die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks: +43 1 512 36 61- 3650 oder nachbarschaftszentren@ wiener.hilfswerk.at
Ideen und Anregungen für eine eigene Veranstaltung finden Sie unter www.nachbarschaftstag.at

Seit Jänner sind die Nachbarschaftszentren im sozialen Online-Netzwerk von FragNebenan unterwegs. Die Plattform informiert über spannende Veranstaltungen, aktuelle Gruppenangebote und andere Neuigkeiten aus dem Grätzl. Über 60.000 User*innen nutzen FragNebenan österreichweit bereits, um sich Dinge auszuleihen, neue Leute kennenzulernen, Empfehlungen für das Grätzl auszutauschen oder ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen.
FragNebenan und die Nachbarschaftszentren verfolgen dasselbe Ziel: Sie wollen in einer Großstadt wie Wien Orte der Begegnung schaffen, an denen sich Menschen gegenseitig unterstützen und gut miteinander leben können. Interessierte können sich in wenigen Schritten auf FragNebenan registrieren und mit anderen Menschen aus der Nachbarschaft in Kontakt treten.
MELDEN SIE SICH AN: www.fragnebenan.at
Zum Profil der Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren:



30 TAGE WOHLFÜHL-CHALLENGE – SEI DABEI!
Noch bis Ende März gibt es bei der 30 Tage Wohlfühl-Challenge täglich per E-Mail neue Anregungen und Impulse für die Stärkung der seelischen Widerstandskraft. Jemandem Komplimente machen, die ersten Frühlingsboten suchen oder eine Liste mit Lieblingsdingen erstellen: 30 kleine Aufgaben animieren dazu, sich in Selbstfürsorge und Achtsamkeit zu üben. Die Teilnahme ist kostenlos.
HIER ERFAHREN SIE MEHR:
www.nachbarschaftszentren.at/wohlfuehlchallenge
REZEPT
Gemeinsam zu essen schafft nicht nur Verbindungen – in Gesellschaft schmeckt es einfach besser. Viel Spaß beim Nachkochen wünscht das Nachbarschaftszentrum 17!
SPARGELRISOTTO
ZUTATEN
für 4 Personen:
500 g Spargel (grün, weiß oder gemischt)
1 kleine Zwiebel
2 EL Butter
400 g Risottoreis
1 l Gemüsesuppe
1 Bio-Zitrone
100 g Parmesan Petersilie
Salz, Pfeffer
ZUBEREITUNG
Spargel schälen (beim grünen nur das untere Drittel), Spitzen abschneiden und beiseitelegen. Rest in 2-cm-Stücke schneiden, in Salzwasser mit Zitronensaft kochen und zur Seite stellen. Spargelspitzen extra weichkochen. Zwiebel in Butter andünsten, Reis dazugeben und kurz durchrösten. Auf kleiner Hitze unter ständigem Rühren nach und nach Suppe zugießen. Weiterköcheln, bis der Reis bissfest ist. Zitronenschale und Parmesan abreiben, dann beides zum Risotto geben und so lange rühren, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gekochte Spargelstücke daruntermischen. Mit Petersilie dekorieren.
VORSORGEN – UND FRÜHSTÜCK GENIESSEN
Im April gibt es in Kooperation mit der MA 15, Gesundheitsdienst der Stadt Wien, in den Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks wieder Termine für kostenlose Vorsorgeuntersuchungen. Die jährliche Vorsorgeuntersuchung dient dazu, die allgemeine Gesundheit zu überprüfen und Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Die Untersuchungen zielen darauf ab, Risikofaktoren für zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen zu identifizieren. Besonderes Highlight: Im gemütlichen Ambiente der Nachbarschaftszentren steht nach der Blutabnahme ein kleines, feines Frühstück bereit.
TERMINE:
www.nachbarschaftszentren.at/ vorsorgeuntersuchungen


Vier Pfoten und ein feines Gespür: In der Palliativpflege sind Therapiehunde wertvolle Begleiter. Mit ihrer ruhigen Präsenz können sie Ängste lindern, Trost spenden und Momente von Nähe und Entlastung schaffen. Im Mobilen Palliativteam des Wiener Hilfswerks gibt es seit 2020 diese besondere Form der Unterstützung.
STECKBRIEF
Das bin ich: Bozo
Alter: 6 Jahre
Beruf: Therapeut auf vier Pfoten –und ziemlich gut darin, wenn ich das mal so sagen darf.
Was ich bei der Arbeit mache: Ich besuche Menschen in ihrem Zuhause und verbringe Zeit mit ihnen.
Meine Eigenschaften: ruhig, liebevoll, geduldig
Das mag ich: Streicheleinheiten, hinter dem Ohr gekrault werden (bitte viel!), und selbstverständlich Leckerlis. Viele Leckerlis.
Er ist Teil des Mobilen Palliativteams, arbeitet still und wirkt oft genau dort, wo Sprache an ihre Grenzen kommt. Er hört zu, ohne Fragen zu stellen, und ist da, ohne Worte zu brauchen. Für dieses Interview wurde dennoch versucht, dem Therapie-Begleithund Bozo eine Stimme zu geben.
HAND IN HAND: Du bist Teil des Mobilen Palliativteams. Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders gut?
BOZO: Ich arbeite in einem Bereich, in dem nicht immer alles besser wird. Meine Aufgabe ist es nicht, konkrete Lösungen anzubieten, sondern ein-
fach da zu sein – ohne Worte, ohne Erwartungen. Oft ist es genau das, was die Menschen brauchen. Manchmal kuscheln wir, manchmal spielen wir oder gehen gemeinsam ein Stück spazieren. So kann ich dabei helfen, Sorgen zu lindern und Schmerzen für einen Moment in den Hintergrund treten zu lassen.
Was zeichnet deine Arbeit aus?
Zuhören. Ich spüre ziemlich schnell, wie es jemandem geht. Manche Menschen sprechen viel, manche gar nicht – beides ist in Ordnung. Und ich arbeite in einem großartigen Team: Meine menschlichen Kolleg*innen kümmern sich um alles, was Fachwissen erfordert. Ich über-
nehme den Teil, für den man eher Zeit als Antworten braucht.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?
Ich begleite mein Team zu Hausbesuchen – allerdings nicht überraschend, sondern nur dann, wenn mein Einsatz auch wirklich erwünscht ist. Vor Ort beobachte ich viel und greife nur selten ein. Ich lege mich dazu, bleibe in der Nähe. Das wirkt vielleicht unspektakulär, funktioniert aber erstaunlich gut. Zwischendurch gibt es natürlich auch Pausen. Und wenn ich am Ende des Tages so richtig müde bin, ist das meistens ein gutes Zeichen.
Was sind deine Highlights im Arbeitsalltag, was gibt dir Energie?
Ein kurzer Blick, eine ruhige Hand, ein Moment, der durch meine Anwesenheit ein kleines bisschen leichter wird – das gibt mir Kraft und zeigt
mir, wie viel man auch ohne Worte bewirken kann.
Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
Ich genieße das Leben im Hier und Jetzt: spazieren gehen, fressen, schlafen – die Reihenfolge ist variabel. Im Gegensatz zu vielen Menschen mache ich mir keine Sorgen über morgen. Offenbar macht mich genau das besonders geeignet für die Palliativarbeit. Ein Prinzip, das ich allen nur ans Herz legen kann.
Zum Abschluss: Was möchtest du den Leser*innen noch mitgeben?
Manchmal braucht es keine großen Worte. Oft reicht es aus, einfach da zu sein. Und manchmal hilft es schon, wenn jemand ruhig neben einem liegt – und nichts weiter vorhat.
Danke für das Gespräch!


BEGLEITEN. UNTERSTÜTZEN.
DA SEIN.
Das Mobile Palliativteam des Wiener Hilfswerks begleitet schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen zu Hause.
Engagierte Freiwillige für das Hospizteam gesucht!
Zeit schenken, zuhören, entlasten – ohne pflegerische Aufgaben. Informieren Sie sich und wirken Sie mit: www.wiener.hilfswerk.at/ palliativ

Schulfreie Tage und Ferienzeiten bringen für viele Familien zusätzliche Organisation mit sich. Das Wiener Hilfswerk bietet mit der Betrieblichen Kinderbetreuung eine Entlastung für Eltern im Arbeitsalltag.

Gerade dann, wenn gewohnte Betreuungsangebote pausieren, sind verlässliche Lösungen gefragt. Das Wiener Hilfswerk unterstützt Wiener Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden in diesen Phasen gezielt zu entlasten – mit einem Betreuungsangebot direkt am Unternehmensstandort. Dabei erleichtern klare Abläufe den Alltag und schaffen Sicherheit für Eltern und Kinder.
Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und kann an schulfreien Tagen sowie in den Herbst-, Semester-, Oster- und Sommerferien genutzt werden. Auch bei Firmenveranstaltungen kommt die Betriebliche Kinderbetreuung
Auf Anfrage erstellt das Wiener Hilfswerk einen individuellen und unverbindlichen Kostenvoranschlag für Unternehmen in Wien. Schicken Sie gerne eine Nachricht an betriebliche.kinderbetreuung@wiener.hilfswerk.at oder rufen Sie an unter +43 1 512 36 61-6099.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wiener.hilfswerk.at/ kinderbetreuung

zum Einsatz. Betreut wird bis zu neun Stunden täglich in einem vom Unternehmen bereitgestellten Raum. Das Wiener Hilfswerk übernimmt die altersgerechte Programmplanung sowie die Elterninformation – für einen Betreuungstag, der sich gut in den Arbeitsalltag integrieren lässt.
Im Jahr 2025 betreute das Wiener Hilfswerk im Rahmen der Betrieblichen Kinderbetreuung insgesamt 350 Kinder an verschiedenen Unternehmensstandorten in Wien. Die Einsätze reichten von mehrtägigen Ferienbetreuungen bis hin zu einzelnen Betreuungstagen.
Das sagen die betreuten Kinder: FRAGE: „Was war dein Lieblingsmoment in dieser Woche?“
„Ich weiß es nicht – alles war toll.“ „Die Grätzel-Rallye, weil es cool war, durch den 1. Bezirk zu gehen.“ „ALLES.“
Auch von Eltern und Unternehmen wird das Angebot als spürbare Unterstützung wahrgenommen:
„Die Woche ist perfekt gelaufen.“
„Hat reibungslos und unkompliziert funktioniert. Danke!“
„Sehr nette Betreuerinnen, es hat alles sehr gut funktioniert.“
„Alles wie immer sehr gut organisiert.“
Das Annemarie-Imhof-Komitee veranstaltet bereits seit vielen Jahren glanzvolle Benefizevents zugunsten des Wiener Hilfswerks. Dabei unterstützen die Einnahmen aus der unterhaltsamen Benefizquadrille zu Jahresbeginn den Aktionsraum und jene des prunkvollen Festabends am 22. April die Spielothek des Wiener Hilfswerks – beides sind inklusive Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen.

EIN MUSIKALISCHER ABEND IM ZEICHEN VON SOLIDARITÄT UND INKLUSION
Der diesjährige Festabend des Annemarie-ImhofKomitees findet am Mittwoch, den 22. April statt. Als Gast konnte eine außergewöhnliche Künstlerin gewonnen werden: Kammerschauspielerin und Nestroy-Preisträgerin Sona MacDonald. Sie begeistert u.a. als Schauspielerin am Theater in der Josefstadt und am Burgtheater sowie als Interpretin vielfältiger Musiktheaterabende. Im Haus der Industrie wird der Festabend auch in diesem Jahr zu einer besonderen Veranstaltung – in Zeiten, in denen Fördermittel knapper werden, ganz im Zeichen von Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.
UND BASTELN
Mit der 31. Benefizquadrille eröffneten das AnnemarieImhof-Komitee und die Tanzschule Elmayer am 6. Jänner 2026 schwungvoll die Wiener Ballsaison. In den prall gefüllten Räumlichkeiten führten Thomas Schäfer-Elmayer und sein Team die zahlreichen Tanzbegeisterten durch alle sechs Touren der von Johann Strauß Sohn komponierten Fledermausquadrille –eine stimmungsvolle Einstimmung auf die Wiener Ballsaison. Auch in der Vorweihnachtszeit sammelte das Komitee – im Rahmen eines festlichen Weihnachtsmarktes – Spenden für die soziale Arbeit des Wiener Hilfswerks und setzte damit ein weiteres starkes Zeichen für gelebtes soziales Engagement.


Nach der erfolgreichen Pilotphase ist die Fortführung des LAB65 im Jahr 2026 gesichert.
ERFOLGE, HIGHLIGHTS, HERAUSFORDERUNGEN:
Der Fonds Soziales Wien (FSW) und das Wiener Hilfswerk eröffneten im März 2025 das LAB65, ein Kompetenzzentrum für wohnungslose junge Erwachsene. Nun blicken sie auf das erste Jahr des Pilotprojekts zurück.
Mi t dem LAB65 (das steht für „Leben, Arbeit, Bildung“ und die Hausnummer in der Gumpendorfer Straße) entstand vor einem Jahr ein Ort speziell für junge Erwachsene im Alter von 17 bis 27 Jahren, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Wie das erste Jahr des Wiener Pilotprojekts verlaufen ist, verrät die Einrichtungsleiterin Regine Gaber im Interview.
HAND IN HAND: Die Pilotphase des LAB65 ist Ende Dezember zu Ende gegangen. Wie wird es nun weitergehen?
REGINE GABER: Wir haben eine fixe Zusage zur weiteren Finanzierung im Jahr 2026 durch den Fonds Soziales Wien erhalten. Das ist wirklich großartig und zeigt, dass es eine Einrichtung wie das LAB65 in Wien braucht – und das auch von der Stadt gesehen wird. In unserem sechsköpfigen Team freuen sich alle sehr, dass wir die Jugendlichen, zu denen wir bereits gute Beziehungen aufgebaut haben, weiterhin unterstützen und begleiten können.
Was waren die größten Herausforderungen nach der Eröffnung letzten März?
Das Team hat wirklich viel geleistet. Die Einrichtung musste ja von Grund auf aufgebaut werden. Am Anfang war es wichtig, das neue Angebot bei jungen Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, bekannt zu machen. Wir haben das zum Beispiel durch viele Vernetzungstreffen mit anderen Organisationen der Wohnungslosenhilfe umgesetzt, die dann das Angebot unter ihren Kund*innen gestreut haben. Das war zeitaufwendig, aber sehr zielführend. Auch haben wir via
Social Media oder Chatmöglichkeiten über die Website versucht, gleich direkt mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen. Es ist viel gleichzeitig passiert – das war phasenweise herausfordernd, hat aber riesigen Spaß gemacht.
Was sind die Anliegen, mit denen wohnungslose junge Erwachsene zu euch kommen?
Viele möchten sehr rasch Einkommen generieren und einfach einen Job finden. Wir können diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen, weil man eben Geld braucht, um sich Wohnraum leisten zu können. Dennoch versuchen wir, mit den jungen Menschen längerfristige Perspektiven zu entwickeln und sie zu Ausbildungen zu motivieren, damit nachhaltige Lebensentwürfe gelingen und sie in Zukunft eine gesicherte Jobperspektive haben.
Was ist das Besondere beim LAB65?
Unser Konzept ist sehr eng auf die Zielgruppe zugeschnitten. Ja, unser Fokus liegt darauf, den Teilnehmer*innen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu verschaffen –aber wir haben dabei auch den Anspruch, sie in ihrer Lebenssituation gut zu verstehen. Einzelberatungen können daher zwischen zwei und drei Stunden dauern, weil der Gesprächsbedarf hoch ist. Diese jungen Menschen haben viel erlebt und stehen in ihrem jungen Alter bereits vor großen Herausforderungen. Also hören wir gut zu. Unsere Sozialarbeiterin unterstützt darüber hinaus
auch bei formalen Tätigkeiten, wie beispielsweise bei Behördenwegen. Zusätzlich bieten wir gemeinsame Freizeitaktivitäten und einen Raum an, in dem die Jugendlichen verweilen können, wenn sie wollen. Wir sind also keine klassische Beratungseinrichtung, sondern verknüpfen Berufsberatung, Sozial- und Jugendarbeit.
Gibt es besondere Highlights aus dem vergangenen Jahr?
Ja, da gibt es viele. Wir waren im Sommer mit einigen unserer Teilnehmer*innen zum Beispiel grillen auf der Donauinsel. Die Stimmung war toll – alle haben gegessen, gelacht und geplaudert. Das dient dem Beziehungsaufbau, denn in einem anderen Setting lässt es sich manchmal einfach leichter reden. Es war sehr schön für mich zu sehen, wie die Jugendlichen für einen Nachmittag all ihre Sorgen vergessen konnten.
Was sind die Pläne für 2026?
Wir wollen unsere Präsenz in den sozialen Medien weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr haben wir ein erweitertes Konzept zu sozialer Arbeit im digitalen Raum entwickelt, und nun geht es an die Umsetzung. Junge Menschen halten sich vermehrt im digitalen Raum auf, also müssen sich auch soziale Einrichtungen in diese Räume begeben, um sie zu erreichen. Wir denken, dass wir dadurch noch gezielter mit jungen Erwachsenen in Kontakt treten können, denen es schwerfällt, persönlich ins LAB65 zu kommen.
Danke für das Gespräch!
LAB65 –LEBEN, ARBEIT, BILDUNG
Gumpendorfer Straße 65, 1060 Wien
T: +43 1 512 36 61- 4900
E: lab65@wiener.hilfswerk.at www.lab65.at
Das LAB65 auf Instagram:



Dank der großzügigen Unterstützung neuer wie auch langjähriger Spender*innen erhielten auch im vergangenen Jahr Menschen in ganz Wien dringend benötigte Hilfe. So unterschiedlich die Notlagen waren, so individuell gestalteten sich auch die Hilfsangebote. Vielen Dank!


Bitte unterstützen Sie unsere soziale Arbeit mit Ihrer Spende. Vielen Dank!

Florence Gross –Spender*innen-Betreuung
Tel.: +43 1 512 36 61-1640
E-Mail: florence.gross@ wiener.hilfswerk.at
Spendenkonto lautend auf „Wiener Hilfswerk“ bei Erste Bank, IBAN: AT58 2011 1284 4290 7831 Verwendungszweck: z. B. „Soziale Arbeit“
Online-Spenden: www.wiener.hilfswerk.at/ spenden
Einfaches
Überweisen via Bank-App:


Spenden von Privatpersonen leisten einen entscheidenden Beitrag, um junge Menschen wirksam vor Armut und Wohnungslosigkeit zu bewahren. Besonders dann, wenn Eltern selbst von Wohnungslosigkeit bedroht sind, geraten viele Jugendliche und junge Erwachsene in existenzielle Krisen. Die Wohnungslosenhilfe des Wiener Hilfswerks bietet in diesen Situa-
HILFE FÜR FAMILIEN IN NOT
Dank der Spenden von engagierten Wiener*innen konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Familien in akuten Notlagen mit dringend benötigten Lebensmitteln, Hygieneprodukten und warmer Winterkleidung unterstützt werden.
Die Zahl der Hilfe suchenden in den zehn Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren steigt stetig. Besonders alarmierend ist die Situation von armutsbe troffenen Familien mit kleinen Kindern. Spenden für Menschen in Not werden daher auch heuer mehr denn je benötigt.
tionen umfassende Beratung und psychologische Unterstützung und stellt zusätzlich Gutscheine für Lebensmittel bereit. Da kostenpflichtige Freizeit- und Sportangebote für viele Betroffene nicht leistbar sind, ermöglichen Spenden zudem die Finanzierung von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen. Dies unterstützt nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern fördert auch soziale Teilhabe und den Aufbau stabiler sozialer Kontakte.

An einem Ort, an dem wöchentlich knapp 700 Menschen zum Austausch, Lernen und gemeinsamen Engagement zusammenkommen, ist eine angenehme akustische Umgebung essenziell. Daher freuen sich das Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentrum 15 und der Kontaktepool sehr über die Umsetzung der dringend notwendigen Verbesserung der Raumakustik durch FRANNER Lärmschutz am Standort im 15. Bezirk! Besonders älteren Personen und jenen, die Deutsch nicht als Erstsprache sprechen, hilft diese Anpassung der Räumlichkeiten sehr und ermöglicht damit allen Besucher*innen eine angenehme Teilhabe an den Angeboten im Nachbarschaftszentrum. Vielen Dank!

Sabine Geringer, MSc, MBA Geschäftsführerin Wiener Hilfswerk
MIT DEN ERSTEN WARMEN TAGEN wächst bei uns die Lust, wieder aktiver zu werden. Der Frühling lädt dazu ein, in Bewegung zu kommen und Neues auszuprobieren. Das Wiener Hilfswerk begleitet Menschen dabei auf vielfältige Weise.
Unsere Angebote in den Tages- und Nachbarschaftszentren oder unseren Freizeiteinrichtungen für Menschen mit und ohne Behinderungen fördern Bewegung, geistige Aktivität und schaffen Räume, in denen Gemeinschaft und Lebensfreude spürbar werden. Gleichzeitig wissen wir: Mobilität und Lebensqualität haben viele Facetten. Wenn das Leben herausfordernder wird oder die Kräfte nachlassen, zählen Verlässlichkeit und Unterstützung genau dort, wo sie gebraucht werden. Auch hier ist das Wiener Hilfswerk da – etwa im Bereich der Pflege oder mit unserem Mobilen Palliativteam, das Menschen und ihre Angehörigen in einer besonders sensiblen Lebensphase begleitet.
COLLEGIALITÄT PRIVATSTIFTUNG –ENGAGEMENT, DAS HOFFNUNG SCHENKT
Die Collegialität Privatstiftung begleitet die soziale Arbeit des Wiener Hilfswerks seit vielen Jahren mit großem Engagement und echter Verbundenheit. Auch 2025 setzte sie mit einer Unterstützung von insgesamt 50.000 Euro ein starkes Zeichen der Solidarität. Zwei neue Fahrzeuge ermöglichen es den Außendienstmitarbeiter*innen der Abteilung Hilfe und Pflege daheim nun, schneller und flexibler bei den betreuten Kund*innen zu sein. Darüber hinaus stärkt die finanzielle Unterstützung die wertvolle Arbeit des Mobilen Palliativteams sowie die soziale Arbeit des Wiener Hilfswerks und kommt damit direkt den Menschen zugute, die Unterstützung am dringendsten brauchen. Herzlichen Dank!
Viele dieser Angebote wären ohne unsere Unterstützer*innen in dieser Form nicht umsetzbar. Gerade jetzt – in Zeiten zunehmender Sparmaßnahmen durch die öffentliche Hand – wird die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts noch spürbarer. Unser aufrichtiger Dank gilt deshalb allen Freiwilligen, Partner*innen, Spender*innen und Mitarbeiter*innen, die mit ihrem großartigen Engagement unsere Arbeit im Wiener Hilfswerk möglich machen. Ganz herzlichen Dank dafür!
Ich wünsche Ihnen einen Frühling voller Energie, Begegnung und Verbundenheit.
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Sabine Geringer Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks


Bianca Weissel, Leiterin Kommunikation und Fundraising, trifft Joana und ihr Baby beim Projektbesuch in Mosambik.
Eine Geburt sollte ein Moment der Freude sein. Doch für viele Frauen in Mosambik, im Süden Afrikas, ist sie bis heute lebensgefährlich.
Al s bei Joana die Wehen einsetzten, verschlechterte sich ihr Zustand rasch. Ihr Blutdruck stieg bedrohlich an: eine akute Gefahr für sie und ihr ungeborenes Kind. Ohne rasche medizinische Hilfe hätte diese Geburt tödlich enden können. Gottseidank konnte Joana rechtzeitig in eine Klinik gebracht werden, die das Hilfswerk International mitbetreibt. Dort stand geschultes Personal bereit und die nötige medizinische Ausstattung war vorhanden. Inner-
halb weniger Minuten wurde ein lebensrettender Notkaiserschnitt durchgeführt. Joana und ihr Baby haben überlebt. Die frisch gebackene Mutter hat sich sehr über ihr erstes Baby gefreut. Heute ist die kleine Fernanda gesund und in ihrem Dorf bekannt als „das Baby, das immer lächelt“.
Medizinische Notfälle wie dieser sind in ländlichen Regionen Mosambiks keine Ausnahme. Jeden Tag kämpfen

SPENDEN SIE JETZT! 39 Euro finanzieren ein Hygiene-Paket für werdende und frischMütter.gebackene
SPENDENKONTO
Hilfswerk International IBAN AT71 6000 0000 9000 1002
Frauen um ihr Leben, weil es an medizinischer Versorgung fehlt. Und genau hier können wir mit der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender helfen.
Dass Joana und ihre Tochter heute leben, ist auch der Hilfe aus Österreich zu verdanken. Bitte helfen Sie mit, damit wir weiterhin Müttern und Kindern in Mosambik das geben können, was selbstverständlich sein sollte: eine sichere Geburt und eine gesunde Zukunft.
Wie sich Ihre Hörstärke auf die Gesundheit auswirkt und warum Neuroth-Hörlösungen helfen können –vom Experten an Ihre Bedürfnisse angepasst.
Ein Hörverlust entwickelt sich oft schleichend: Geräusche fehlen oder Klänge verschwimmen. Wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen, denn eine Hörminderung betriff t die gesamte Gesundheit. Wer schlecht hört, zieht sich häufiger zurück, meidet Gespräche und bewegt sich weniger – das kann die Lebensqualität mindern. Gutes Hören hingegen fördert Austausch, Aktivität und Wohlbefi nden.
Neuroth unterstützt am Weg zur Hörstärke: Bei einer kos-
tenlosen Hörberatung inklusive Hörtest prüfen wir nicht nur Ihr Gehör, sondern lernen auch Ihre persönlichen Hörbedürfnisse kennen und fi nden die passende Lösung. Überzeugen Sie sich davon und besuchen Sie uns in einem Fachinstitut in Ihrer Nähe.
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Hilfswerk NÖ Betriebs GmbH, 3100 St. Pölten




Unsere Rätselseite von Gedächtnistrainer Mag. Martin Oberbauer. Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie ein Exemplar des Buches „Fühl dich wie neugeboren!“ von Prof. Dr. Ingo Froböse und Dr. med. Hanka Lantzsch.
An das Hilfswerk Österreich, Grünbergstraße 15/2/5, 1120 Wien
Ja, ich möchte ein Exemplar „Fühl dich wie neugeboren!“ gewinnen.
Die Bücher werden freundlicherweise von Styria Buchverlage zur Verfügung gestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Vorname:
Name:
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Senden Sie diesen Kupon mit der eingetragenen Lösung ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten Heft.
Was haben die folgenden Wörter gemeinsam?
Ehe, Gag, Kajak, Otto, Renner
Wie viele weitere Wörter dieser Art kennen oder finden Sie?
Jan läuft um 8:00 Uhr von Ort A los zum Ort B. Seine Geschwindigkeit beträgt gleichmäßige 7 km/h. Sunny läuft zur gleichen Zeit von Ort B los zum Ort A. Mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 8 km/h. Beide verwenden denselben Weg. Die Entfernung zwischen A und B beträgt 30 km.
Um wie viel Uhr laufen die beiden aneinander vorbei?
In den 10 Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks wird kostenlos heiteres Gedächtnistraining in geselliger Runde angeboten.
Termine und Informationen unter www.nachbarschaftszentren.at
AUFLÖSUNG AUS DEM LETZTEN HEFT // 1. WASSERSCHEU WSA U R T WSAR OD WERSWA L RS D ASW G E B WA B SS N EWA M SAREWA B ESA M RW K RWEAWE F ESWSREWARERAS P WE V RWA BN ERW N ARSWAE H REW M EA SAWR ZTF EWEAERWASWA M E D W UF ERS O SAW U RE L EAW KDL WASE N S B REW G ASRW GH W U R BG WE 2. R EGENWASSER 740 Liter
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Fühl dich wie neugeboren!
52 Minikuren für mehr Bewegung, einen besseren Stoffwechsel und ein aktiveres Immunsystem. Ob Tautreten, Zitronenwasser am Morgen oder ein DetoxWochenende: RehaFachfrau Hanka Lantzsch und Bestsellerautor Ingo Froböse bringen die Kur direkt nach Hause und zeigen 52 kleine
Auszeiten für jede Jahreszeit, die körperlich fitter, mental ausgeglichener und rundum gesünder machen. Für einen regelmäßigen Erholungseffekt – ohne auf eine stationäre Kur warten zu müssen.
Prof. Dr. Ingo Froböse und Dr. med. Hanka Lantzsch Fühl dich wie neugeboren!
ISBN 978-3-7088-0850-5 KNEIPP Verlag 2024


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Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige soziale Organisation, die im Bereich der mobilen Pflege- und Sozialdienste, Kinderbetreuung und Wohnungslosenhilfe tätig ist sowie Einrichtungen für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen, Nachbarschaftszentren und Sozialmärkte betreibt. Menschen erhalten hier jene Unterstützung, die sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation benötigen.
www.wiener.hilfswerk.at
▘ Spielothek – Treffpunkt für Kinder (0–12 Jahre) mit und ohne Behinderungen und deren Familien
Tel.: +43 1 512 36 61-2600 spielothek@wiener.hilfswerk.at
▘ Aktionsraum – Treffpunkt für Jugendliche mit und ohne Behinderungen (12–18 Jahre)
Tel.: +43 1 512 36 61-2650 aktionsraum@wiener.hilfswerk.at
▘ Club 21 – Treffpunkt für Erwachsene mit und ohne Behinderungen (ab 18 Jahren)
Tel.: +43 1 512 36 61-2700 club21@wiener.hilfswerk.at
▘ VAKÖ – Verband aller Körperbehinderten Österreichs; Club Sonnenstrahl
Tel.: +43 1 512 36 61-2711 monika.haider@wiener.hilfswerk.at
▘ Mobil betreutes Wohnen
Tel.: +43 1 512 36 61-4000 mobewo@wiener.hilfswerk.at
▘ LAB65
Tel.: +43 1 512 36 61-4900 lab65@wiener.hilfswerk.at
▘ Soziale Wohnungsverwaltung
Tel.: +43 1 512 36 61-4050 wohnungsverwaltung@wiener.hilfswerk.at
▘ Betreute Wohnhäuser
Haus Bürgerspitalgasse (für Frauen)
Tel.: +43 1 512 36 61-4500 buergerspitalgasse@wiener.hilfswerk.at Haus Hausergasse (für Frauen und Männer)
Tel.: +43 1 512 36 61-4600 hausergasse@wiener.hilfswerk.at
Haus Tivoligasse (für Frauen)
Tel.: +43 1 512 36 61-4800 tivoligasse@wiener.hilfswerk.at
SEMINAR- UND TAGUNGSZENTRUM SKYDOME
Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Tel.: +43 1 512 36 61-1410 office@skydome.at
▘ Sozialökonomischer Betrieb (SÖB)
SOMA – Sozialmarkt Neubau
Tel.: +43 1 512 36 61-5300 soma@wiener.hilfswerk.at Haus- und Heimservice
Tel.: +43 1 512 36 61-5205 oder -5206 heimservice@wiener.hilfswerk.at
▘ SOMA – Sozialmarkt Penzing
Tel.: +43 1 512 36 61-5400 soma@wiener.hilfswerk.at
▘ NEW CHANCE – Secondhand mit Sinn Barichgasse 8, 1030 Wien
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Adressen, Öffnungszeiten, Angebote und Programme der zehn Nachbarschaftszentren im 2., 3., 6., 7., 8., 12., 15., 16., 17. und 22. Bezirk finden Sie auf www.nachbarschaftszentren.at
Tel.: +43 1 512 36 61-3003 nachbarschaftszentren@wiener.hilfswerk.at
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