I.P.
61. Jahrgang - Bozen, September 2026 - Nr. 8
www.hgv.it
Fachzeitung für Hotellerie und Gastronomie
Foto: Marco Parisi
Messe Hotel: HGV stellt innovative Leistungen vor
Seite 4
Mein HGV: immer und überall dabei HGV-App: Umfassend überarbeitet – ab sofort online
Poste Italiane s.p.a. - Spedizione in Abbonamento Postale - mensile D.L. 353/2003 (convertito in Legge 27/02/2004 n° 46) art. 1, comma 1, NE/BZ
Moderner, übersichtlicher und noch näher an den Bedürfnissen der Mitglieder. Die HGV-App wurde umfassend überarbeitet und präsentiert sich mit neuem Format, intuitiver Bedienung und vielen praktischen Funktionen. Aktuelle News und Fachinformationen, Veranstaltungen und Fälligkeiten, persönliche Mitglieds- und Betriebsdaten sowie die richtigen Ansprechpartner sind damit jederzeit schnell zur Hand. „Mit der neuen HGV-App möchten wir unseren Mitgliedern den Zugang zu Informationen, Services und konkreten Vorteilen noch einfacher machen“, unterstreicht HGV-Präsident
Klaus Berger. Vieles, was im betrieblichen Alltag wichtig ist, ist damit gebündelt und jederzeit griffbereit. „Gleichzeitig schaffen wir eine Plattform, die wir laufend um neue digitale Angebote erweitern werden“, betont HGV-Direktor Raffael Mooswalder. Auch der digitale Mitgliedsausweis ist direkt in der App hinterlegt. Über den persönlichen QR-Code können HGV-Konventionspartner unmittelbar prüfen, ob eine aktive Mitgliedschaft besteht. So lassen sich die zahlreichen geldwerten Vorteile und Sonderkonditionen noch einfacher nutzen. Neu ist auch der direkte Überblick über den persönlichen HGV-Treuebonus: Mitglieder, welche Kunden
der Steuer- und Personalberatung sind, sehen ihren verfügbaren Bonus und erfahren, in welchen HGV-Abteilungen und für welche Dienstleistungen dieser eingelöst werden kann.
Alles im Überblick Die HGV-App wächst kontinuierlich weiter: Auf der Messe Hotel wird „Hotel Intelligence“ vorgestellt. Die neue Anwendung bündelt zentrale Kennzahlen aus Buchung, Personal und Betriebswirtschaft und macht wichtige Entwicklungen kompakt sichtbar. Interessierte HGV-Mitglieder können „Hotel Intelligence“ künftig direkt in der HGVApp nutzen (siehe dazu auch Seite 8). Die neue HGV-App
steht kostenlos im Apple App Store und im Google Play Store zum Download bereit. Wer die bisherige HGVApp bereits auf seinem Smartphone installiert hat, muss diese lediglich im jeweiligen App Store aktualisieren, um die neue Version und alle Funktionen nutzen zu können. Bestehende Zugangsdaten können weiterhin verwendet werden. Noch keinen Zugang? Die Erstregistrierung erfolgt mit der persönlichen Steuernummer und der beim HGV hinterlegten E-Mail-Adresse. Passwort festlegen, Verifizierungscode bestätigen und schon kann es losgehen. Weitere Informationen zur überarbeiteten HGV-App sd auf Seite 3.
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Web-Inhalte optimiert für KI gestalten
Seite 30
Foto: stock.adobe.com
Begünstigungen bei Neueinstellungen
Seite 33
2 HGV-Zeitung September 2026
INHALT
Standpunkt
Aktuelles
Weiterbildung
„Man scheitert sich nach oben“............ 6
Weiterbildung, die in der Praxis ankommt...................... 34
Der deutsche TV-Koch Alexander Herrmann ist Hauptreferent bei der HGV-Fachtagung „Wandel als Chance“. Im Interview mit der HGV-Zeitung spricht er über Kostendruck, regionale Küche und Fachkräftemangel. Von Klaus Berger HGV-Präsident
Gemeinsam Neues bewegen In dieser HGV-Zeitung dürfen wir Sie wieder über viele neue Leistungen und Aktivitäten des HGV informieren. Besonders freut es mich, dass wir mit einer überarbeiteten und modernisierten Version unserer HGV-App online gehen können. Ich darf Sie, geschätzte Mitglieder, jetzt schon ermuntern, die HGV-App runterzuladen und sie als täglichen Begleiter zu nutzen. Mit der neuen App sind die digitalen Angebote des HGV nun auch mobil jederzeit verfügbar. Darin wird auch die neu entwickelte HGV-Anwendung „Hotel Intelligence“ vorgestellt. Damit werden wichtige Betriebskennzahlen zusammengeführt und Entwicklungen sichtbar gemacht. Dieses Tool soll eine Hilfe sein für unsere Mitglieder und Dienstleistungskunden bei wichtigen betrieblichen Entscheidungen. Auf unserem Messestand bei der Messe Hotel im Oktober stellen wir dieses einzigartige Tool erstmals vor. Kommen Sie vorbei! Gerne erwähne ich auch ein kleines Jubiläum: Seit einem Jahr ist der HGV mit seiner Arbeitgebermarke JOIN hospitality präsent. Vor einem Jahr, zur Messe Hotel 2025, haben wir diese sehr wichtige Initiative lanciert und seitdem weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben daran zu arbeiten, gute Arbeitsplätze und attraktive Arbeitgeber zu schaffen und nach außen ein zeitgemäßes und authentisches Bild des Gastgewerbes zu vermitteln. Ich danke allen, die uns in diesem Bemühen unterstützen. Schließlich darf ich an die WorldSkills 2026 erinnern, die vom 22. bis 27. September in Shanghai stattfinden. Viele junge Menschen aus Südtirol nehmen daran teil, unter anderem auch Felix Larcher, der im Beruf Hotel Rezeption antritt. Felix wird vom HGV begleitet und unterstützt und hat sich sehr akribisch auf die Berufsweltmeisterschaften vorbereitet. Wir wünschen unserem Kandidaten Felix Larcher gutes Gelingen und viel Erfolg!
Klaus Berger
HGV erweitert digitales Angebot ......... 8 Mit „Hotel Intelligence“ bringt der HGV zentrale Betriebsdaten erstmals gebündelt in die neue HGV-App. Buchung, Personal und betriebswirtschaftliche Kennzahlen werden damit kompakt zusammengeführt und Entwicklungen auf einen Blick sichtbar.
Verdienstkreuz für Manfred Pinzger . 13 Über viele Jahre hinweg hat Manfred Pinzger die Entwicklung des Südtiroler Gastgewerbes maßgeblich mitgestaltet. Für sein langjähriges Engagement in Wirtschaft, Politik und Verbandswesen wurde Pinzger mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet.
Auf dem Weg zu den WorldSkills 2026 ...................... 14 Am 17. September macht sich das Team Südtirol auf den Weg nach Shanghai. Dort wird Felix Larcher Italien bei den WorldSkills 2026 den Beruf Hotel Rezeption vertreten.
Für die Gastwirtin ................................ 20
Vor fünf Jahren haben die Südtiroler Gastwirtinnen mit „Nur für mich – Das Coaching für meine persönliche Entwicklung“ ein Angebot geschaffen, das bewusst die Gastgeberin in den Mittelpunkt stellt. Im Herbst folgt nun die Neuauflage.
HGV 65 Plus ......................................... 23
Die Mitglieder von HGV 65 Plus erwarten ein geselliger Nachmittag und Abend mit interessanten Impulsen, Musik und viel Zeit für persönliche Begegnungen.
Betriebsführung Größere Transparenz ........................... 24
Eine EU-Richtlinie sieht ab September 2026 strengere Transparenzpflichten für Umweltwerbung und Nachhaltigkeitsaussagen vor. Die Richtlinie tritt nun auch in Italien in Kraft.
ChatGPT wird zum neuen Werbekanal...................... 28
Seit Ende August zeigt OpenAI Werbung in ChatGPT nun auch in zahlreichen europäischen Ländern an – darunter auch Italien, Deutschland und Österreich. Damit tun sich weitere Werbemöglichkeiten auf.
Voraussetzungen und Ausschlussgründe......................... 31 Die Gesetzgeber sieht zahlreiche finanzielle Anreize und Beitragsvergünstigungen vor, um die Einstellung von Arbeitnehmenden zu fördern. Die HGV-Personalberatung fast die wichtigsten Voraussetzungen zusammen.
Mitte Oktober ist es soweit: Das neue Weiterbildungsprogramm der Südtiroler Tourismuskasse (STK) und des HGV wird erscheinen und online buchbar sein. Das Angebot reicht dabei von künstlicher Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung bis zu praxisnahen Seminaren und Lehrgängen für die Hotellerie und Gastronomie.
Gastronomie Nose to Tail – Filet kann jeder ............ 39
Filet und andere Edelteile finden selbstverständlich immer ihren Weg auf die Speisekarte. Doch ein Rind hat für einen Koch weit mehr zu bieten.
Trends Neue Gäste, neue Märkte................... 41
Welche Zielgruppen künftig verstärkt nach Südtirol reisen und wie sich Betriebe darauf vorbereiten können, steht im Mittelpunkt der Masterclass „Future Hospitality: The Next Guest“ am 30. September. Organisiert wird das Format von der HGV-Stabsstelle Innovation.
HGJ Praxisnahe Einblicke gewähren.......... 45 Auch im Schuljahr 2026/27 informieren die HGJ und die Junghandwerker im lvh die Mittelschülerinnen und Mittelschüler über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelund Gastgewerbe sowie im Handwerk.
Bezirke Erlesene Genussmomente im Oktober ............. 49 Wenn im Oktober das Völser Kuchlkastl seine Türen öffnet, dreht sich in Völs am Schlern alles um regionale Spezialitäten, traditionelle Rezepte und echte Südtiroler Gastfreundschaft.
Panorama Regionalität sichtbar machen............. 53 Viele Südtiroler Gastbetriebe arbeiten seit Jahren mit regionalen Produkten und pflegen enge Partnerschaften mit heimischen Produzentinnen und Produzenten. Was jedoch häufig fehlt, ist die Kommunikation dieser Leistungen gegenüber den Gästen. „Erfolgreich regional“ setzt genau hier an.
Marktblick Produktneuheiten ........................... 67-69 Neuheiten der Lieferanten der Hotels und Gastbetriebe.
Kleinanzeiger Kleinanzeiger ..................................... 70-71 Kleinanzeigen in der HGV-Zeitung.
September 2026 HGV-Zeitung
AKTUELLES
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Mehr Service, Überblick und Vorteile HGV-App: Der digitale Begleiter für den Betriebsalltag Neue Funktionen, intuitive Bedienung und alles Wichtige kompakt abrufbar: Die HGV-App wurde umfassend überarbeitet und präsentiert sich ab sofort moderner, übersichtlicher und noch näher an den Bedürfnissen der HGV-Mitglieder. Was gibt es Neues im HGV? Welche Veranstaltung steht als Nächstes an? Wer ist meine Ansprechperson? Welche geldwerten Vorteile kann ich als Mitglied nutzen? Welche innovativen Tools finde ich auf der App? Die neue HGVApp bündelt wichtige Informationen und Services an einem Ort und ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Zugriff, egal ob im Betrieb, unterwegs oder von zu Hause aus. Im Zuge des Relaunches wurde die HGV-App nicht nur optisch neu gestaltet. Be-
sonderes Augenmerk wurde auf eine intuitive Benutzerführung, mehr Übersichtlichkeit und einen schnellen Zugriff auf relevante Inhalte gelegt. Gleichzeitig wurden bestehende Funktionen weiterentwickelt und neue Möglichkeiten geschaffen.
Alles auf einen Blick Mit der neuen HGV-App haben Mitglieder ihren Verband praktisch immer auf dem Smartphone. Aktuelle News und Fachinformationen sind ebenso schnell abrufbar wie Veranstaltungen, Termine und wichtige Fälligkeiten. Der Veranstaltungskalender gibt einen Überblick über aktuelle HGV-Events, Weiterbildungen und weitere Termine. Interessante Veranstaltungen können direkt im persönlichen Kalender des Smartphones gespei-
Jetzt HGV-App herunterladen Scannen Sie einfach den passenden QR-Code und laden Sie die App direkt herunter. Die HGV-App ist sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte kostenlos verfügbar.
Google Play Store
Apple Store
chert werden. Auch die eigenen Mitglieds- und Betriebsdaten sind übersichtlich hinterlegt und jederzeit einsehbar. Über den Kontaktbereich finden Mitglieder zudem schnell die richtigen Ansprechpartnerinnen und -partner im HGV.
Jederzeit griffbereit Ein besonderer Mehrwert ist der digitale HGVMitgliedsausweis, der direkt in der App hinterlegt und somit jederzeit griffbereit ist. Über einen persönlichen QR-Code kann ein HGV-Konventionspartner direkt vor Ort prüfen, ob eine aktive HGV-Mitgliedschaft besteht. Nach dem Scannen wird unmittelbar angezeigt, ob die Mitgliedschaft aktuell gültig ist – schnell, unkompliziert und ohne zusätzliche Nachweise. Damit können Mitglieder die zahlreichen geldwerten Vorteile und Sonderkonditionen bei den HGV-Konventionspartnern noch einfacher nutzen.
Treuebonus stets im Blick Auch der HGV-Treuebonus ist direkt in die App integriert. Kunden der HGV-Personal- und Steuerberatung können jederzeit ihren persönlich verfügbaren Treue-
Die neue HGV-App ist ab sofort im Google Play Store und Apple Store verfügbar. bonus einsehen und behalten damit ihr aktuelles Budget stets im Blick. Gleichzeitig zeigt die App übersichtlich, in welchen HGV-Abteilungen und für welche Dienstleistungen der Treuebonus eingesetzt werden kann. So lässt sich das vorhandene Guthaben gezielt und unkompliziert nutzen. Mit dem neuen Auftritt ist die Entwicklung der HGVApp noch lange nicht abgeschlossen. Schritt für Schritt werden weitere Funktionen und Services integriert, die Mitgliedern einen zusätzlichen Mehrwert im betrieblichen Alltag bieten. Auf der Fachmesse Hotel wird die App um das neue
Tool „Hotel Intelligence“ erweitert. Damit bringt der HGV zentrale Betriebsdaten erstmals gebündelt direkt in die HGV-App. Buchungsdaten, Personalkennzahlen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen werden kompakt zusammengeführt und übersichtlich dargestellt. So können Mitglieder wichtige Entwicklungen ihres Betriebes auf einen Blick erkennen und zentrale Kennzahlen jederzeit im Auge behalten. Ein ausführlicher Artikel dazu auf Seite 8 dieser HGV-Zeitung.
Einfacher Zugang Die HGV-App steht kostenlos im Apple App Store und im Google Play Store zum Download bereit. Wer die App bereits auf seinem Smartphone installiert hat, muss diese lediglich im jeweiligen App Store aktualisieren. Anschließend kann die neue Version mit den bestehenden Zugangsdaten genutzt werden. Der Zugang ist einfach, die Registrierung erfolgt mit der persönlichen E-Mail-Adresse, Steuernummer und einem selbst gewählten Passwort. Nach der Registrierung stehen die persönlichen Mitgliedsinformationen und die exklusiven Funktionen der HGV-App sd zur Verfügung.
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4 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
HGV stellt innovative Leistungen vor
Messe Hotel von 19. bis 22. Oktober – HGV mit besonders starkem Auftritt präsent Die Messe Hotel feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Sie gilt als zentraler Treffpunkt für die Hotellerie und Gastronomie in Südtirol und darüber hinaus. Der HGV lädt wieder zu vielen Events auf seinem Messestand ein. Im Folgenden ein Überblick.
Produktfoldern, Flyern und weiteren Kommunikationsmitteln. Die Messe Hotel wird damit zu einem wichtigen ersten Schaufenster für den neuen HGV-Auftritt. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der Präsentation neuer und weiterentwickelter HGV-Leistungen.
Der HGV nutzt die Jubiläumsausgabe für einen besonders starken Auftritt. Im Mittelpunkt stehen das weiterentwickelte Erscheinungsbild des HGV, die Präsentation innovativer Produkte und Dienstleistungen, aktuelle Zukunftsthemen sowie zahlreiche Gelegenheiten für Austausch und Begegnung. Gleichzeitig wird der HGV-Messestand weiterentwickelt und noch stärker als Treffpunkt, Beratungsfläche und Veranstaltungsort genutzt.
Tool „Hotel Intelligence“
CI und Naming werden sichtbar Die Messe Hotel 2026 bildet den Startpunkt für den öffentlichen Rollout der weiterentwickelten Corporate Identity sowie des neuen Namings des HGV. Damit wird die strategische Weiterentwicklung des Markenauftritts erstmals für Mitglieder, Partner und Öffentlichkeit sichtbar. Der gesamte Messeauftritt wird bereits im neuen Erscheinungsbild gestaltet – vom Messestand über Präsentationen bis hin zu
Der HGV präsentiert erstmals das neue Tool „Hotel Intelligence“. Direkt in der HGV-App erhalten HGV-Mitglieder einen kompakten Überblick über die wichtigsten Daten ihres Betriebes. Buchungslage, Personaleinsatz, Kosten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen werden übersichtlich zusammengeführt und miteinander in Beziehung gesetzt. Ausgewählte Kennzahlen können zudem mit anderen Betrieben verglichen werden. Zum Launch auf der Hotel 2026 können HGVMitglieder „Hotel Intelligence“ drei Monate lang kostenlos testen. Siehe auch Seite 8 dieser HGV-Zeitung.
Buchungsstrecke Premium Als zweites neues Produkt präsentiert die Abteilung Web Marketing die „Buchungsstrecke Premium“. Ziel ist es, den direkten Buchungsprozess der Mitgliedsbetriebe weiter zu optimieren und Gästen ein modernes, intuitives und
Green Energy Investment
Trading
HGV-Fachtagung Am Mittwoch, 21. Oktober, lädt der HGV zu seiner Fachtagung ein, die heuer unter dem Motto „Wandel als Chance“ steht. Als Hauptreferent konnte mit Alexander Herrmann, einer der bekanntesten Spitzenköche und Gastgeber Deutschlands, gewonnen werden. In seiner Keynote „Die Zukunft isst anders. Über Wandel und Chancen in der Gastronomie“ zeigt er auf, wie sich Gastronomie und Gästeerwartungen verändern und welche Chancen sich daraus für Gastgeberinnen und Gastgeber ergeben. Siehe dazu Seite 6 dieser HGVZeitung.
Abendveranstaltung am HGV-Stand Am Mittwoch, 21. Oktober, laden der HGV und die HGJ zu einem Abendevent auf den HGV-Messestand mit Beginn um 18 Uhr. Nach Messeschluss wird der Stand zum Treffpunkt für Mitglieder, Funktionäre, Partner und junge Gastgeberinnen und Gastgeber werden. Für die musikalische Gestaltung sorgen DJ Nodanwe und DJ Doubldee. Ziel ist ein bewusst ungezwungener Rahmen, um den Messetag gemeinsam ausklingen zu lassen, Kontakte zu pflegen und insbesondere auch den Netzwerk- und CommunityGedanken rund um den HGV zu stärken.
HGV HospitalityProtect
25 Jahre Erfahrung Development
benutzerfreundliches Buchungserlebnis zu bieten. Damit stärkt der HGV seine Leistungen im Bereich der Digitalisierung und unterstützt die Betriebe dabei, den Direktvertrieb weiter auszubauen. Auch für dieses Produkt ist eine Messeaktion vorgesehen.
Utility
Der Member Service stellt gemeinsam mit den beteiligten Versicherungsbrokern erstmals das neue Versicherungsprodukt „HGV HospitalityProtect“ vor, welches mit ITAS erarbeitet wurde und ab der Messe
HGV-Stand wird zur Event-Area Der HGV-Messestand wurde insbesondere im Bereich der Bar weiterentwickelt und offener gestaltet. Mit der neuen Event-Area und den Impulsformaten wird der HGV-Stand noch stärker zu einem Ort an dem Information, Beratung, Austausch und Begegnung in einandergreifen. An allen vier Messetagen finden kurze Fachimpulse von jeweils rund 30 Minuten statt. Vorgesehen sind folgende Themen: • Wie digital ist Ihr Betrieb wirklich? • Vorstellung der neuen HGV-Buchungsstrecke Premium • „Hotel Intelligence“: Neue Anwendung innerhalb der HGV-App • JOIN: Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus? • ChatGPT & Co. verändern die Suche – Ist Ihr Betrieb dabei? • Nachhaltigkeit: Vom Siegeldschungel zum Wettbewerbsvorteil • HGV HospitalityProtect: Vorstellung des neuen Versi cherungsproduktes • JOIN: People First – Der Mensch als Erfolgsfaktor im Gastgewerbe Weitere Details zum Messeprogramm des HGV lesen Sie im HGV-Newsletter und auf der eigenen Landingpage des HGV zur Messe Hotel unter fachmessehotel2026.hgv.it.
Hotel auch als Produktlinie in das ITAS-Portfolio aufgenommen wird. Während aller vier Messetage steht der HGV Member Service am HGV-Stand für Informationen und Beratungen zur Verfügung.
JOIN hospitality mit neuer Website Rechtzeitig zur Messe Hotel geht JOIN hospitality, die Arbeitgebermarke für Südtirols Hospitality, mit einer Website in die nächste Phase. Die Website soll Arbeitgebern Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg zum attraktiven Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Wer den Readiness-Check absolviert hat, erhält zudem Zugang zu einer Toolbox mit konkreten Tipps und notwendigen Unterlagen für die Umsetzung im eigenen Betrieb. Gleichzeitig soll die Website vor allem auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgerichtet sein, die Branche und vor allem attraktive Arbeitgeber sichtbar machen. Begleitend dazu wird zur Messe eine Kampagne gestartet,
die durch unterschiedliche Maßnahmen zeigen soll, was Arbeiten in Südtirols Hospitality ausmacht.
Connect Stage: „Ressourcen 360°“ Der Bereich Baumanagement der HGV-Unternehmensberatung bespielt die Messebühne Connect Stage am 20. Oktober von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr mit einem hochaktuellen Zukunftsthema. Unter dem Titel „Ressourcen 360° – Wasser und Energie“ werden praxisnahe Lösungen vorgestellt, mit denen Gastbetriebe Ressourcen effizienter einsetzen undsichlangfristigzukunftsfähig aufstellen können. Im Mittelpunkt stehen konkrete Ansätze zu Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Wasserspeicherung und Grauwassernutzung sowie Lösungen rund um Speiserestentsorgung und Fettabscheidung. Ziel ist es, das Thema Ressourceneffizienz möglichst praxisorientiert und anhand konkreter betrieblicher Lösungen aufzubereiten.
September 2026 HGV-Zeitung
AKTUELLES
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Aus Daten wird Orientierung
Messe Hotel 2026: HGV stellt zwei innovative Angebote für Mitglieder vor Von HGV-Direktor Raffael Mooswalder
Gastgeberinnen und Gastgeber treffen jeden Tag Entscheidungen. Die zugrundeliegenden Daten werden immer mehr. Entscheidend ist jedoch nicht, wie viele Daten verfügbar sind, sondern ob diese in Kombination eine verlässliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen bilden. Genau hier setzt das neue Angebot des HGV „Hotel Intelligence“ an. Die Anwendung führt Buchungsdaten, Personalkennzahlen sowie betriebswirtschaftliche Werte erstmals übersichtlich in der HGV-App zusammen. Entwicklungen werden sichtbar, Vorjahresvergleiche und ausgewählte Benchmarks schaffen zusätzliche Orientierung. „Hotel Intelli-
gence“ ersetzt weder die Erfahrung noch das Gespür der Unternehmerinnen und Unternehmer. Es hilft aber fundierter zu entscheiden. Dieses neue digitale Angebot steht beispielhaft für die Richtung, in die sich der HGV weiterentwickelt. Unser Anspruch ist es, unseren Mitgliedern im unternehmerischen Alltag Rückhalt zu
HGV-Direktor Raffael Mooswalder
geben. Gastlichkeit entsteht im direkten Kontakt mit den Menschen. Damit sie gelingt, braucht es im Hintergrund professionelle Strukturen, kompetente Beratung und Lösungen, die Zeit sparen, Sicherheit schaffen und den wirtschaftlichen Erfolg unterstützen.
Neuer HGV-Leitgedanke Unter dem neuen Leitgedanken „Gastlichkeit braucht Rückhalt“ machen wir diesen Anspruch künftig noch deutlicher sichtbar. Er prägt auch unseren großen Auftritt auf der diesjährigen Messe Hotel vom 19. bis 22. Oktober. Dort präsentieren wir neben „Hotel Intelligence“ die neue Buchungsstrecke, mit der wir den digitalen Direktvertrieb der Betriebe stärken. JOIN hospitality geht mit einer neuen Website und ei-
Terlaner Cuvée Das Fundament unserer Weinkultur aus Weißburgunder, Chardonnay & Sauvignon Blanc
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Der HGV präsentiert bei der Messe Hotel 2026 viele neue Leistungen. Foto: Marco Parisi
ner Kampagne an den Start, um die vielfältigen Arbeitsund Entwicklungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe sichtbar zu machen. Mit HGV HospitalityProtect stellen wir zudem eine neue, umfassende Versicherungslösung vor, die gezielt auf die Anforderungen gastgewerblicher Betriebe zugeschnitten ist. Gleichzeitig wird auf der Messe Hotel erstmals das weiterentwickelte Erscheinungsbild des HGV sichtbar. Das neue Corporate De-
sign ist dabei weit mehr als eine optische Veränderung. Es bringt zum Ausdruck, wofür ein moderner HGV stehen soll: für Nähe zu den Mitgliedern, fachliche Kompetenz, Innovationskraft und den Mut, neue Wege zu gehen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere neuen Angebote kennenzulernen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Denn die Herausforderungen für unsere Betriebe werden nicht weniger. Wir sehen uns auf der Messe Hotel.
6 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Wandel als Chance
Programm der HGV-Fachtagung Ort: Ortler Saal der Messe Bozen
HGV-Fachtagung: Mittwoch, 21. Oktober, Bozen Die diesjährige HGVFachtagung im Rahmen der Fachmesse Hotel zeigt, wie Gastgeberinnen und Gastgeber Veränderungen aktiv gestalten und für den eigenen Betrieb nutzen können. Wirtschaftlicher Druck, neue Erwartungen von Mitarbeitenden und Gästen, Generationswechsel: Die Hospitality-Branche ist in Bewegung. Mit TV-Koch und Unternehmer Alexander Herrmann sowie Unternehmenscoachin Sarah Sarita Bhandari bringen zwei renommierte Persönlichkei-
ten unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen der Branche nach Bozen.
Erfolgreich in die Zukunft Wie bleibt Gastronomie angesichts steigender Kosten und neuer Anforderungen erfolgreich? Welche Rolle spielen Mitarbeitende, Regionalität und die eigene Identität? Alexander Herrmann teilt auf seine gewohnt unterhaltsame und pointierte Art Erfahrungen als Spitzenkoch, Hotelier und Unternehmer und seine Gedanken zur Zukunft von Küche, Gastronomie und Hotellerie.
Unternehmenscoachin und Trainerin Sarah Sarita Bhandari richtet den Blick anschließend auf den Generationswechsel – weit über die klassische Betriebsübergabe hinaus. Sie beleuchtet die Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen im Team ebenso wie veränderte Werte, Arbeitsweisen und Lebensmodelle sowie die Erwartungen neuer Gästegenerationen. Bhandari zeigt, wie Betriebe diese Veränderungen konstruktiv gestalten und den gesellschaftlichen Wandel als Chance für Innovation, Weiterentwicklung und langfristige Bindung von
Ab 8.30 Uhr: kleines Frühstück 9.30 Uhr bis 12 Uhr: Die Zukunft isst anders. Über Wandel und Chancen in der Gastronomie. Alexander Herrmann, TV-Koch, Gastronom, Hotelier, Spitzenkoch und Unternehmer Führen zwischen den Generationen. Betrieb, Team und Gast neu denken. Sarah Sarita Bhandari, Unternehmenscoachin 12 Uhr: Aperitif | Zeit zum Austausch Melden Sie sich zur Fachtagung über den abgebildeten QR-Code an.
Mitarbeitenden und Gästen nutzen können. Die HGV-Fachtagung liefert damit konkrete Denkanstöße und neue Perspekti-
ven für Gastgeberinnen und Gastgeber, die Veränderungen aktiv gestalten und für die Zukunft ihres Betriebes nutzen wollen. bs
„Man scheitert sich nach oben“
Interview mit TV-Koch Alexander Herrmann – Auftritt auf HGV-Fachtagung am 21. Oktober in Bozen Der gebürtige Franke führt das Posthotel in Wirsberg in sechster Generation. Sein Restaurant „AURA“ ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, im Bistro „Oma & Enkel“ trifft fränkische Küche auf zeitgemäße Interpretationen und im Future Lab „Anima“ werden regionale Produkte veredelt. Einem breiten Publikum ist Herrmann zudem als Juror und Coach der TV-Sendung „The Taste“ bekannt. Im Interview spricht er über Kostendruck, Fachkräftemangel und regionale Küche. Sie sind Unternehmer, Gastgeber, Koch und TV-Persönlichkeit. Welche Rolle fordert Sie heute am meisten? Alexander Herrmann: Am meisten fordert, aber erfreut es mich auch, mein Team zu entwickeln. Vom Koch bin ich zum Mentor und Unternehmer herangereift. In diese Position innerhalb der Betriebe musste ich genauso hineinwachsen wie alle mit mir. Es ist ein 365-Tage-Werk. Was ist derzeit die größte Herausforderung für Gastgebende? Die Spirale aus Kostendruck, steigenden Löhnen und gleichzeitig enormem
Alexander Herrmann, Hauptreferent auf der HGVFachtagung. Foto: Nils Hasenau
Qualitätsanspruch. Wir sind Manufaktur – Handwerker, bei denen es um jedes Detail geht. Wer etwas Außergewöhnliches und Einzigartiges schaffen möchte, erreicht mittlerweile eine preisliche Struktur, bei der mit spitzem Bleistift kalkuliert werden muss. Am Ende führen wir ein Wirtschaftsunternehmen – und müssen die Gäste überzeugen, für dieses Angebot den entsprechenden Preis zu bezahlen. Südtirol steht für Regionalität und Qualität. Welche Rolle spielt Herkunft? Regionalität ist ein absolutes Geschenk an jeden Gastronomen – ob Wirtshaus, Almhütte oder Fine Dining. Gäste, die nach Südtirol oder zu uns nach Franken kommen, wollen regional essen.
Sonst stellt sich die Frage: Warum sollte der Gast überhaupt hierherkommen? Ein übergestülpter Kochstil mit den gleichen Produkten, den es überall gibt, macht wenig Sinn. Regionale Spezialitäten öffnen uns den Weg in die Zukunft. Was tun Sie konkret gegen den Fachkräftemangel? Bei Stellenanzeigen formulieren wir die Position klar, lassen aber bewusst Spielraum. Wenn eine Ausschreibung bis ins letzte Detail definiert ist, sucht man die eierlegende Wollmilchsau. Aber niemand kann alles. Gerade sehr gute Leute zweifeln oft, ob sie wirklich geeignet sind. Deshalb wollen wir ihnen von Anfang an das Vertrauen geben, sich trotzdem zu bewerben.
Was erwarten die Gäste heute? Persönlichkeit schlägt Perfektion. Die Perfektion auf dem Teller und beste Zutaten sind heute Standard. Persönlichkeit hingegen entsteht durch den Wirt und alle Mitarbeitenden, besonders jene mit Gästekontakt. Sie brauchen Freiheit, um natürlich und professionell auftreten zu können. Es geht nicht darum, neue Charaktere zu schaffen, sondern darum, dass Mitarbeitende ihr bestes Selbst sein können. So entsteht Authentizität und vor allem Unvergleichbarkeit. Gerade in Südtirol gibt es im Service oft einen ganz besonderen Schmäh, auch das hat seinen Charme. Wo liegt trotz wirtschaftlichen Drucks Potenzial, ohne an Qualität einzubüßen? Wenn ich darauf die perfekte Antwort hätte, wäre auch für mich der Alltag leichter. An der Qualität nachzulassen, wäre das größte Problem, denn dann bleiben die Gäste schnell weg. Entscheidend ist die Mischung aus Authentizität des Ortes und der Frage: Warum sollte der Gast zu mir kommen? Und zwar aufgrund echter Werte, nicht austauschbarer Aussagen.
Außergewöhnliche Qualität muss man dem Gast auch vermitteln, damit er sie versteht und den Preis akzeptiert. Vielleicht gibt es etwas ganz Spezielles aus der eigenen Region, kulinarische Schätze, für die man selbst zu einer kleinen Marke werden kann. Welchen Rat geben Sie jungen Gastgeberinnen und Gastgebern? Fragt euch zuerst: Was will ich wirklich? Was ist mein klares Ziel? Ob einfaches Wirtshaus, schickes Bistro oder Fine Dining – es muss etwas sein, für das man brennt. Dann würde ich zwei oder drei gute Betriebe jeweils einige Wochen als Praktikant besuchen. Egal, was man bisher gemacht hat: aus der Distanz beobachten, wie es die Besten machen, daraus lernen und anschließend den passenden Ort für die eigene Idee suchen. Und eines ist wichtig: Man scheitert sich nach oben. Wenn etwas misslingt, heißt das nur, dass es das nächste Mal besser wird. Gleichzeitig muss man großzügig mit sich selbst sein. Nicht jeder Fehler, der intern groß erscheint, hat für den Gast tatsächlich eine Auswirkung.
8 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
HGV erweitert digitales Angebot
„Hotel Intelligence“: Zentrale Betriebskennzahlen gebündelt in der neuen HGV-App Von Carolin Eydner
Mit „Hotel Intelligence“ bringt der HGV zentrale Betriebsdaten erstmals gebündelt in die neue HGV-App. Buchung, Personal und betriebswirtschaftliche Kennzahlen werden damit kompakt zusammengeführt und Entwicklungen auf einen Blick sichtbar. Mit der neuen HGV-App sind die digitalen Angebote des HGV seit Anfang September auch mobil gebündelt verfügbar. Zur Messe Hotel 2026 wird erstmals die neue HGV-Anwendung „Hotel Intelligence“ vorgestellt: eine neue in die App integrierte Lösung, die zentrale Buchungs-, Personalund betriebswirtschaftliche Kennzahlen eines Hotelbetriebs zusammenführt, Entwicklungen sichtbar macht und eine bessere Einordnung der eigenen Betriebsdaten ermöglicht. Beherbergungsbetriebe verfügen über eine Vielzahl an Daten. Die Buchungslage ist im Property-Management-System (PMS) ersichtlich, Personal- und Lohnkennzahlen stammen aus der Lohnbuchhaltung und betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus der Buchhaltung. Was im Alltag häufig fehlt, ist der gemeinsame
Blick auf diese unterschiedlichen Unternehmensbereiche. Genau hier setzt „Hotel Intelligence“ an. Vorhandene Daten werden gebündelt, grafisch aufbereitet und durch Vorjahresvergleiche sowie ausgewählte Benchmarks ergänzt. Hoteliers können damit schneller erkennen, wie sich ihr Betrieb entwickelt, wo Veränderungen auftreten und bei welchen Kennzahlen ein genauerer Blick sinnvoll ist. Durch die Integration in die neue HGV-App sind zentrale Informationen zudem nicht mehr an Büro oder PC gebunden. „Hotel Intelligence“ ermöglicht einen kompakten und ortsunabhängigen Überblick über die betriebliche Entwicklung.
Gesamtbild statt Einzelauswertungen Für die Unternehmensführung ist selten eine einzelne Kennzahl entscheidend. Relevant ist vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Entwicklungen. Eine veränderte Buchungslage kann beispielsweise Auswirkungen auf Marketing, Preisgestaltung oder Personalplanung haben. Gleichzeitig zeigt erst der Blick auf Erlöse, Kosten, Personalkennzahlen und das
Fünf Vorteile von „Hotel Intelligence“ 1. Alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick Buchungs-, Personal- und betriebswirtschaftliche Daten sind an einem Ort gebündelt. 2. Entwicklungen frühzeitig erkennen Durch übersichtliche Darstellungen und Vorjahresvergleiche wird schnell sichtbar, wo sich Kennzahlen verändern und Handlungsbedarf besteht. 3. Betriebsdaten besser einordnen Benchmarks ermöglichen den Vergleich mit ähnlichen Betrieben und helfen dabei, die eigenen Kennzahlen einzuordnen. 4. Fundierter entscheiden „Hotel Intelligence“ betrachtet Kennzahlen nicht isoliert, sondern bringt unterschiedliche Unternehmensbereiche zusammen. 5. Jederzeit und überall verfügbar Durch die Integration in die HGV-App sind die wichtigsten Betriebsdaten auch mobil abrufbar.
Bild davon, wie gesund ein Betrieb wirtschaftet.
Personalentwicklung im Blick Auch die Personalentwicklung wird über ausgewählte Kennzahlen sichtbar. Dazu gehören beispielsweise Vollzeitäquivalente, Gesamtlohnkosten und der Erlös je Mitarbeitenden. Dadurch lassen sich Veränderungen im Personalbereich gemeinsam mit Umsatz- und Betriebsentwicklung betrachten. Gerade im personalintensiven Gastgewerbe entsteht so ein besseres Bild davon, wie sich Personalaufwand und wirtschaftliche Entwicklung zueinander verhalten.
operative Ergebnis, wie sich der Betrieb wirtschaftlich tatsächlich entwickelt. „Hotel Intelligence“ bringt diese unterschiedlichen Perspektiven in einer Anwendung zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei eine gezielte Auswahl jener Kennzahlen, die für die laufende Unternehmensführung relevant sind. Vorjahresvergleiche machen Entwicklungen im eigenen Betrieb sichtbar: Wie verändert sich die Buchungslage? Wie entwickeln sich Erlöse und Kosten? Steigt der Personalaufwand stärker als der Umsatz? Und wie verändert sich das operative Ergebnis?
Die Buchungslage frühzeitig im Blick Ein wichtiger Bestandteil von „Hotel Intelligence“ ist der Blick auf die aktuelle Buchungssituation der kommenden Monate. Die bereits vorhandenen Reservierungen werden übersichtlich dargestellt und mit der entsprechenden Situation des Vorjahres verglichen. Damit wird frühzeitig sichtbar, in welchen Zeiträumen sich die Buchungsentwicklung verändert. Eine schwächere Entwicklung kann beispielsweise Anlass geben, Vertriebs- oder Marketingmaßnahmen genau-
er zu betrachten. Bei einer starken Buchungslage können sich wiederum Fragen zur Preisgestaltung oder zur betrieblichen Planung ergeben. „Hotel Intelligence“ bildet dabei die aktuell vorhandene Buchungssituation ab. Es geht nicht um eine Prognose, sondern darum, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und auf Basis der verfügbaren Informationen reagieren zu können. Zum Start steht für die Übernahme der PMS-Daten die Schnittstelle zu ASA zur Verfügung. Weitere PMS-Anbindungen sind vorgesehen.
Wie wirtschaftet der Betrieb? Neben der Buchungssituation bildet „Hotel Intelligence“ wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ab. Dazu zählen unter anderem Erlöse, Kostenentwicklungen, prozentuale Kostenrelationen zum Umsatz sowie das EBITDA als Kennzahl für das operative Ergebnis. Besonders aussagekräftig wird die Betrachtung im Vergleich mit dem Vorjahr. Ein Umsatzplus allein sagt beispielsweise noch wenig darüber aus, ob sich auch die Ertragslage verbessert hat. Erst in Verbindung mit der Entwicklung der Kosten entsteht ein umfassenderes
Benchmarks schaffen Orientierung Neben dem Vergleich der eigenen Entwicklung mit dem Vorjahr bietet „Hotel Intelligence“ für ausgewählte betriebswirtschaftliche und personalbezogene Kennzahlen auch Benchmarks. Damit erhalten Hoteliers eine zusätzliche Vergleichsperspektive: Wie liegt die eigene Personalkostenquote im Vergleich zu ähnlichen Betrieben? Wie sind bestimmte Kostenrelationen einzuordnen? Und bei welchen Kennzahlen lohnt es sich, genauer hinzusehen? In weiteren Ausbaustufen ist vorgesehen, Benchmarkmöglichkeiten auch auf Daten aus den PMS-Systemen zu erweitern.
„Hotel Intelligence“ ist Teil der neuen HGV-App „Hotel Intelligence“ wird am 19. Oktober 2026 im Rahmen der Messe Hotel in Bozen erstmals öffentlich vorgestellt. Die Anwendung wird innerhalb der HGV-App verfügbar sein und kann von interessierten Kunden aktiviert werden. Welche Auswertungen zur Verfügung stehen, hängt von den vorhandenen Datenquellen und den vom Betrieb genutzten HGV-Leistungen ab. www.hotelintelligence.app
Alles im Blick Die wichtigsten Kennzahlen – gebündelt an einem Ort
Jederzeit verfügbar Direkt in der HGV App integriert – übersichtlich und auch unterwegs verfügbar
Wächst mit dir Benchmarks und weitere Funktionen erweitern Hotel Intelligence laufend
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Hotel Intelligence, dein digitaler Überblick für die Unternehmensführung in der HGV-App. Alle zentralen Kennzahlen deines Betriebs in der neuen HGV-App, ergänzt um Vorjahresvergleiche und ausgewählte Benchmarks. So erkennst du Entwicklungen früher und ordnest sie richtig ein, kompakt und ortsunabhängig.
Informationen und Demo-Vormerkung: www.hotelintelligence.app Direkte Terminvereinbarung unter: hgv.it hotelintelligence@hgv.it
10 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Zentrale Zukunftsthemen besprochen Treffen des HGV-Landesausschusses mit Landesrat Peter Brunner Die Mitglieder des Landesausschusses des HGV hatten kürzlich einen Austausch mit Landesrat Peter Brunner zu wichtigen Zukunftsthemen für die Entwicklung Südtirols. Im Mittelpunkt standen die anstehenden gesetzlichen Anpassungen im Bereich der Raumordnung, die Anstrengungen zur Schaffung von leistbarem Wohnraum, die Arbeiten an den Gemeindeentwicklungsprogrammen sowie die energetische Transformation des Landes. Landesrat Peter Brunner informierte über den aktuellen Stand der Gemeindeentwicklungsprogramme. Diese stellen einen wesentlichen Leitfaden für die Entwicklung der Südtiroler Gemeinden in den kommenden Jahren dar und sind von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung des Landes. Dabei unter-
strich HGV-Präsident Klaus Berger die Wichtigkeit des Miteinbezugs der Wirtschaft in den Beteiligungsprozess vor Ort, um den Unternehmen, welche für den Erhalt der Lebensqualität und der Arbeitsplätze sorgen, in den kommenden Jahren die notwendigen Rahmenbedingungen zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit gewähren zu können.
Leistbares Wohnen Positiv bewertet wurde seitens des HGV der Einsatz des Landes zur Schaffung von leistbarem Wohnraum. Man betonte in diesem Zusammenhang, dass auch Erleichterungen bei der Errichtung von Mitarbeiterunterkünften für Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten können. Dadurch könnten der einheimischen Bevölkerung mehr Wohnungen zur Verfügung stehen. Der HGV setzt auch in
Von links: HGV-Vizepräsident Hansi Pichler, Landesrat Peter Brunner, HGV-Präsident Klaus Berger und HGV-Direktor Raffael Mooswalder. diesem Bereich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit mit Landesrat Peter Brunner. Ein weiteres zentrales Thema des Treffens war die energetische Transformation. „Der HGV unterstützt die diesbezügliche Ausrichtung des Landes. Investitionen in Photovoltaik-
anlagen, energetische Sanierungen, E-Mobilität und weitere Maßnahmen sind wichtige Bausteine, um den Wirtschaftsstandort Südtirol langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen“, so HGV-Präsident Klaus Berger. Gleichzeitig werde dadurch die Widerstandsfähigkeit gegenüber inter-
nationalen Krisen und geopolitischen Entwicklungen − wie den aktuellen Spannungen im Nahen Osten − gestärkt. Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, dass die großen Zukunftsfragen Südtirols nur im engen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft erfolgreich gestaltet werden können.
Neues sichtbar und erlebbar machen
Hotel 2026: Interview mit Messepräsidentin Greti Ladurner zum 50-jährigen Jubiläum Die Fachmesse Hotel feiert heuer ihr 50-jähriges Jubiläum. Was waren die Beweggründe, diese Fachmesse vor 50 Jahren zu gründen? Greti Ladurner: Die Idee einer Hotelmesse in Bozen entstand Mitte der 1970erJahre, in einer Zeit des weltweiten wirtschaftlichen Abschwungs. Auch Südtirols Tourismus spürte die Krise, wenn auch weniger stark: dank der Eröffnung der Brennerautobahn 1974 sowie eines zunehmend vielfältigen und hochwertigen Angebots. Um den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft entgegenzukommen, fand im Jänner 1977 schließlich zum ersten Mal die Messe Hotel statt, auf der 96 Aussteller insgesamt 161 Unternehmen und die verschiedenen Bereiche der Branche vertraten. Besucht wurde die Messe von 5.000 Hoteliers aus ganz Südtirol und den angrenzenden
Regionen, was die optimistischsten Erwartungen der Organisatoren übertraf und Hotel auf Anhieb zu einem Pflichttermin im Messekalender machte, zu dem sich heute rund 20.000 Besuchende einfinden. Welche Schwerpunkte und Ziele wurden mit der Fachmesse verfolgt? Die Messe legt ihre Schwerpunkte auf die Exzellenzen der Südtiroler Gastlichkeit, in erster Linie die Qualität im Tourismus. Das Messeprogramm spiegelt diese Werte wider. Dass Südtirol heute zu den begehrtesten Tourismusregionen zählt, ist auch den innovativen Hoteliers, Gastwirtinnen und Gastwirten zu verdanken, die diese Möglichkeiten konsequent nutzten. Unser Ziel bleibt dabei dasselbe wie vor 50 Jahren: die Branche in Südtirol mitzu-
Messepräsidentin Greti Foto: Marco Parisi Ladurner prägen. Für „Hotel“ bedeutet das, den Akteurinnen und Akteuren die Mittel in die Hand zu geben, ihr Angebot weiter auszubauen, auf die Qualität ihrer Leistungen aufzubauen und die Branche so zu gestalten, dass sie für alle einen Mehrwert bietet.
Worin sehen Sie heute den Nutzen einer Fachmesse, wenn Informationen jederzeit abrufbar sind? Messen bringen Menschen zusammen. Sie sind soziale, kulturelle und wirtschaftliche Treffpunkte, an denen sich die Akteure einer Branche persönlich begegnen. Über Entwicklungen und neue Technologien, über Verträge und Kooperationen spricht es sich leichter, wenn man sich in die Augen schaut. Vertrauen und Handschlagqualität entstehen gerade in dieser persönlichen Begegnung und in einer Konzentration, wie sie sonst kaum zu erreichen ist. Wir beobachten, dass die Nachfrage nach solchen Begegnungen trotz – oder gerade wegen – der rasanten digitalen Entwicklung weiter wächst.
Womit wird die Messe Bozen bei der 50. Auflage der Hotel überraschen? Im Mittelpunkt stehen die Aussteller, die zahlreiche Innovationen präsentieren; denn genau das macht das Wesen einer Fachmesse aus: Neues sichtbar und unmittelbar erlebbar zu machen. Zum 50-jährigen Jubiläum erwartet die Besucherinnen und Besucher außerdem die Installation „Zimmer im Wandel“. Sie verbindet die Geschichte des Tourismus mit 50 Jahren „Hotel“ und lädt dazu ein, zentrale Entwicklungen selbst zu entdecken. Ganz besonders freuen wir uns darauf, dieses Jubiläum gemeinsam mit den Südtiroler Hotelierinnen und Hoteliers zu feiern und sie auf der Messe Hotel persönlich willkommen zu heißen.
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12 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Hotel & Gasthof Zum Hirschen, Gasthof Caroline, Jenesien Graun/Kurtatsch
Restaurant Turmwirt, Gufidaun
Restaurant TAL, Lüsen
Gasthof Platterwirt, Platt/Moos in Passeier
Wo Gastlichkeit verbindet und Gemeinschaft entsteht
HGV-Kampagne macht die gesellschaftliche Bedeutung der Südtiroler Gastbetriebe sichtbar Mit einer landesweiten Kampagne hat der HGV die wichtige gesellschaftliche Rolle der Gastbetriebe in Südtirol in den Mittelpunkt gerückt. Im Juli und August waren verschiedene Gastgeberinnen und Gastgeber aus den unterschiedlichen Landesteilen auf Plakaten an ausgewählten Bushaltestellen im ganzen Land zu sehen. Ob beim ersten Kaffee am Morgen, beim Mittagessen mit Freunden oder beim gemütlichen Feierabend: Gastbetriebe sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Sie schaffen Begegnungen, stärken den Zusammenhalt und tragen wesentlich
Gasthof Lamm, Laatsch/Mals
zur Lebensqualität in Städten, Dörfern und Fraktionen bei. „Unsere Gastbetriebe sind weit mehr als reine Dienstleister. Sie übernehmen eine wichtige Nahversorgungsfunktion und sind vor allem Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben“, betont HGV-Präsident Klaus Berger.
Attraktivität und Lebensqualität der Orte. Besonders in kleineren Gemeinden sind sie häufig zentrale Treffpunkte für die einheimische Bevölkerung, Vereine und Gäste.
„Mit dieser Kampagne möchten wir diese wichtige Funktion sichtbar machen und gleichzeitig den vielen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie
ihren Mitarbeitenden Anerkennung für ihren täglichen Einsatz aussprechen“, unterstreicht HGV-Präsident Klaus Berger. Im Zentrum der Kampagne stehen unterschiedliche Betriebe aus ganz Südtirol. Sie stehen stellvertretend für die Vielfalt des heimischen Gastgewerbes und für all jene Gastgeberinnen und Gastgeber, die mit persönlichem Engagement, Herzlichkeit und Leidenschaft das gesellschaftliche Leben in Südtirols Orten mitgestalten. Gastbetriebe übernehmen vielerorts auch eine wichtige Funktion als Nahversorger. Sie schaffen wohnortnahe Angebote, Arbeitsplätze und Wertschöpfung und stärken damit die
„In einem Gastbetrieb begegnen sich verschiedene Generationen, entstehen Gespräche und werden Beziehungen gepflegt. Diese soziale Bedeutung lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken, ist für ein lebendiges Dorfleben aber unverzichtbar“, unterstreicht HGV-Direktor Raffael Mooswalder. Mit der Präsenz an den Bushaltestellen möchte der HGV die Aufmerksamkeit
gezielt auf die Menschen und Betriebe lenken, die tagtäglich für ihre Gäste da sind. In anderen Regionen ist es längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass auch in entlegenen Gemeinden noch offene Gastbetriebe zu finden sind. Wo ein Gasthaus schließt, verschwindet häufig nicht nur ein gastronomisches Angebot, sondern auch ein wichtiger Nahversorger und sozialer Treffpunkt. Auch auf diesen Umstand machte diese Kampagne aufmerksam und sensibilisierte zugleich die Bevölkerung dafür, dass Gastbetriebe auch einen gesellschaftlichen Rückhalt benötigen, um wirtschaftlich überleben zu kf können.
Restaurant Cutraun, Rabland/Partschins
Restaurant Winkelkeller, Toblach
Gasthaus Huber, Mühlbach/Gais
Gasthaus Schnaiderleachn, Weissenbach/Ahrntal
Mehr als nur Gastgebende
Wichtige soziale Funktion
September 2026 HGV-Zeitung
AKTUELLES
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Verdienstkreuz für Manfred Pinzger
HGV: Auszeichnung für langjähriges Engagement für das Hotel- und Gastgewerbe Über viele Jahre hinweg hat Manfred Pinzger die Entwicklung des Südtiroler Gastgewerbes maßgeblich mitgestaltet. Für sein langjähriges Engagement in Wirtschaft, Politik und Verbandswesen wurde Pinzger mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet. Der HGV gratuliert seinem ehemaligen Präsidenten Manfred Pinzger zur Verleihung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol. Mit der Auszeichnung werden sein langjähriger Einsatz für die Entwicklung des Hotel- und Gastgewerbes in Südtirol und seine besonderen Verdienste in Wirtschaft, Politik und Verbandswesen gewürdigt. Als HGV-Präsident war ihm die Förderung der familiengeführten Betriebe
Manfred Pinzger (Mitte) wurde mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol geehrt. Im Bild Foto: Land Tirol/Sedlak mit den Landeshauptleuten Arno Kompatscher und Anton Mattle. und der Gastronomiebetriebe stets ein großes Anliegen. Mit Weitsicht, großem Engagement und viel Herzblut hat er sich für die Interessen des Gastgewerbes
und der Gastbetriebe in Südtirol eingesetzt. Überaus wichtig war ihm dabei auch die Stärkung des Gastgewebes in entlegeneren Tälern und Dörfern bei gleichzeiti-
ger Weiterentwicklung der Betriebe in touristisch entwickelten Gebieten. Er hat auf Landesebene viele Ideen und Projekte vorangebracht, welche zu einer
Festigung und Stärkung der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe geführt haben. Dadurch konnte die Beliebtheit der Tourismusdestination Südtirol und jener Betriebe, die im Gastgewerbe tätig sind, gesteigert werden. „Der HGV gratuliert Manfred Pinzger zu dieser besonderen Auszeichnung. Damit wird sein großes Engagement für das Gastgewerbe, aber auch für die umsichtige Weiterentwicklung des Sektors gewürdigt“, unterstreicht HGV-Präsident Klaus Berger stellvertretend für den Landesausschuss des HGV. Auf nationaler Ebene setzt sich Manfred Pinzger weiterhin als Präsident von Confturismo und Vizepräsident der Federalberghi und der Confcommercio für die Anliegen des heimischen Gastgewerbes und der darin tätigen Familien ein. st
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14 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Mit der Unterstützung von Coach Gabriele Troccoli geht Felix Larcher, Absolvent des Kaiserhofes und Student für TourismusManagement (rechts im Bild), im Beruf Hotel Rezeption bei den WorldSkills 2026 an den Start.
Auf dem Weg zu den WorldSkills 2026
Berufsweltmeisterschaften: Felix Larcher startet im Beruf Hotel Rezeption in Shanghai Am 17. September macht sich das Team Südtirol auf den Weg nach Shanghai. Dort wird Felix Larcher Italien bei den WorldSkills 2026 im Beruf Hotel Rezeption vertreten und sich mit den besten Nachwuchsfachkräften der Welt messen. Die Berufsweltmeisterschaften finden vom 22. bis 27. September 2026 statt und bringen junge Talente aus zahlreichen Ländern und unterschiedlichsten Berufen zusammen. Für Felix Larcher ist die Teilnahme nicht nur ein internationaler Wettbewerb auf höchstem Niveau, sondern auch die Chance, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und
Südtirols Gastfreundschaft auf der Weltbühne zu präsentieren.
Intensive Monate Die vergangenen Monate standen ganz im Zeichen der Vorbereitung. Gemeinsam mit seinem Experten und Coach Gabriele Troccoli hat Felix Larcher regelmäßig trainiert – vor Ort und online. Auf dem Programm standen unterschiedlichste Situationen aus dem Alltag einer Hotelrezeption. Denn im Wettbewerb zählen nicht nur Fachwissen und ein professioneller Gästeempfang: Gefragt sind ebenso Organisationstalent, Kommunikationsstärke, Sprachkenntnisse und die Fähigkeit,
Steckbrief Felix Larcher • Alter: 20 Jahre • Wohnort: Meran • Schule/Studium: Landeshotelfachschule Kaiserhof, Meran; Aktuell studiert Felix Larcher Tourismus-Management in München. • Hobbys: Fußball, Reisen und gutes Essen genießen
auch unter Zeitdruck und in unerwarteten Situationen souverän zu reagieren. EinwichtigerMeilenstein war das Friendly Training in Weggis in der Schweiz. Dort konnte Felix Larcher unter realistischen Wettkampfbedingungen trainieren, sich mit internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern messen und wertvolle Wettkampferfahrung sammeln. Auch über den Sommer wurde intensiv weitergearbeitet, um Abläufe zu festigen und sich bestmöglich auf die Herausforderungen in Shanghai einzustellen.
Skills. Die Berufsweltmeisterschaften zeigen auf internationaler Bühne, wie anspruchsvoll und vielseitig Berufe in der Hospitality sind und welches Können junge Fachkräfte mitbringen. Mit der baldigen Abreise am 17. September wird aus monatelanger Vorbereitung schließlich Realität. Der HGV hat Felix Larcher
auf diesem besonderen Weg begleitet und unterstützt und wird seinen Auftritt in Shanghai mit großer Spannung verfolgen. Jetzt heißt es: letzte Vorbereitungen abschließen, Koffer packen und den Blick nach vorne richten. Shanghai wartet – und mit Felix Larcher ist Südtirol auf der internationalen WorldSkills-Bühne vertreten. sd
Wenn Training zum Wettbewerb wird Was über Monate hinweg trainiert wurde, muss Felix Larcher in Shanghai innerhalb weniger Wettkampftage abrufen. Dabei kann jedes Detail zählen: ein professioneller Umgang mit dem Gast, eine schnelle Lösung für ein unerwartetes Problem oder die richtige Entscheidung unter Zeitdruck. Genau darin liegt auch die Faszination der World-
Der HGV begleitet und unterstützt Felix Larcher auf seinem Weg zu den WorldSkills 2026.
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16 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Die Hospitality hat viel zu bieten
Ein Jahr JOIN hospitality: Ein Fazit und ein Ausblick zur neuen Arbeitgebermarke Im Oktober 2025 ist JOIN hospitality, die Arbeitgebermarke für Südtirols Hospitality, offiziell gestartet. Ein Jahr später zieht Alexandra Silvestri, Leiterin der HGV-Abteilung People & Culture und JOIN-Projektleiterin, Bilanz. Warum hat der HGV JOIN hospitality ins Leben gerufen? Alexandra Silvestri: Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Gute Mitarbeitende zu finden und langfristig zu halten, ist für viele Betriebe, unabhängig von der Branche, zu einer zentralen Herausforderung geworden. Gleichzeitig wissen wir, dass die Hospitality sehr viel zu bieten hat: vielfältige Berufsbilder, internationale Arbeitswelten, Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem viele attraktive Arbeitgebende. Genau hier setzt JOIN hospitality an. Wir wollen gemeinsam mit den Betrieben daran arbeiten, gute Ar-
beitsplätze weiterzuentwickeln, und gleichzeitig nach außen ein modernes und authentisches Bild unserer Branche vermitteln. Woran wurde im ersten Jahr vor allem gearbeitet? Im ersten Jahr haben wir bewusst bei den Arbeitgebenden angesetzt. Denn bevor wir nach außen kommunizieren, wie attraktiv die Branche als Arbeitswelt ist, müssen wir auch nach innen schauen. Über 250 Betriebe haben inzwischen den JOIN-Readiness-Check genutzt und sich damit bewusst mit der Frage auseinandergesetzt, wo sie als Arbeitgebende bereits gut aufgestellt sind und wo Entwicklungspotenzial besteht. Knapp 30 Betriebe haben anschließend auch das kostenlose Erstcoaching in Anspruch genommen. Mit unseren HR-Talks haben wir zudem Räume geschaffen, in denen Betriebe voneinander lernen und konkrete Einblicke in unterschiedliche Wege der Arbeit-
Alexandra Silvestri, Leiterin der HGV-Abteilung People & Culture und JOIN-Projektleiterin geberentwicklung erhalten. Besonders wichtig war für uns außerdem die Gründung einer Arbeitsgruppe aus Hotelierinnen, Hoteliers, Gastwirtinnen und Gastwirten. Damit stellen wir sicher, dass JOIN hospitality nicht am Schreibtisch entwickelt wird, sondern gemeinsam mit der Branche.
vor allem, dass das Thema Arbeitgeberattraktivität in den Betrieben angekommen ist. Über 250 absolvierte Readiness-Checks sind für mich ein starkes Signal. Noch wichtiger finde ich aber die Bereitschaft vieler Betriebe, sich ehrlich mit den eigenen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. JOIN hospitality kann dabei Impulse geben, Orientierung schaffen, gute Beispiele sichtbar machen und Betriebe miteinander vernetzen. Und was kommt im zweiten Jahr? Jetzt beginnt für JOIN hospitality eine neue Phase. Nachdem wir im ersten Jahr stark nach innen gearbeitet haben, werden wir künftig verstärkt nach außen gehen
und Arbeitnehmende sowie junge Menschen ansprechen. Mit einer neuen Kampagne wollen wir die Chancen und Möglichkeiten in Südtirols Hospitality sichtbar machen. Was wünschen Sie sich für das zweite Jahr von den Betrieben? Dass möglichst viele Teil dieser Entwicklung werden. JOIN hospitality kann nur dann Wirkung entfalten, wenn es von der Branche mitgetragen und mit Leben gefüllt wird. Je mehr Betriebe sich beteiligen, ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam mit uns an attraktiven Arbeitsplätzen arbeiten, desto glaubwürdiger können wir auch nach außen zeigen, was Südtirols Hospitality als Arbeitgeber zu bieten hat.
Wenn Sie auf dieses erste Jahr zurückblicken: Was ist für Sie besonders wichtig? Für mich zeigt das erste Jahr
Nachhaltigkeit beginnt im eigenen Haus
HGV-Green-Team engagiert sich für ökologische und soziale Nachhaltigkeit Wer Nachhaltigkeit glaubwürdig fördern möchte, muss auch im eigenen Unternehmen Verantwortung übernehmen. Für den HGV ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema bei der Beratung seiner Mitglieder, sondern auch ein fester Bestandteil des eigenen Arbeitsalltags. Seit mehreren Jahren engagiert sich deshalb ein internes Green Team dafür, die ökologische und soziale Nachhaltigkeit innerhalb des Verbandes kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das Team setzt sich aus mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und Standorte zusammen. In regelmäßigen Treffen werden Ideen gesammelt, Maßnahmen diskutiert sowie neue Projekte angestoßen und umgesetzt. Im Mittelpunkt
stehen dabei die drei Handlungsfelder Ressourcen, Mobilität sowie Kommunikation & Sensibilisierung. Das gemeinsame Ziel: Nachhaltigkeit nicht als einmaliges Projekt zu verstehen, sondern als kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der von den Mitarbeitenden selbst getragen wird. „Mit unserem HGVGreen-Team setzen wir konkrete Maßnahmen für einen ressourcenschonenderen Arbeitsalltag um und schaffen gleichzeitig mehr Bewusstsein für nachhaltiges Handeln bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn Veränderung beginnt im Unternehmen selbst“, betont HGV-Direktor Raffael Mooswalder. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. So
fördert der HGV unter anderem die umweltfreundliche Mobilität seiner Mitarbeitenden, Carsharing-Angebote, oder Initiativen wie den „Tag der nachhaltigen Anfahrt”. Auch die Anzahl der E-Ladestationen wurde stark ausgebaut. Gleichzeitig wird auch im Büroalltag auf einen bewussteren Umgang mit Ressourcen geachtet: Der Papierverbrauch wird laufend reduziert, Second-Hand-Initiativen werden unternommen und nachhaltigere Büro- und Verbrauchsmaterialien getestet.
Sensibilisierung der Mitarbeitenden Ein weiterer wichtiger Baustein ist die kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Regelmäßige Informationen, der
Der HGV unterstützt auch Second-Hand-Initiativen – etwa mit einem intern organisierten Re-Life-Market. Austausch über gute Praxisbeispiele, Nachhaltigkeitsschwerpunkte bei internen Veranstaltungen sowie der veröffentlichte HGV-Nachhaltigkeitsbericht und der jährliche CO2-Fußabdruck tragen dazu bei, das Thema im Unternehmen sichtbar zu machen und Mitarbeitende
aktiv einzubinden. Das Green Team versteht Nachhaltigkeit als einen laufenden Prozess. Viele Ideen konnten bereits realisiert werden, gleichzeitig entstehen kontinuierlich neue Ansätze, um den HGV als Unternehmen noch nachaa haltiger zu gestalten.
September 2026 HGV-Zeitung
AKTUELLES
Sichtbarkeit im Weintourismus
Vinum Hotels sucht neue Mitglieder Wenn Wein im Gastbetrieb mehr als eine Position auf der Getränkekarte ist und Gastgebende ihre Winzerinnen und Winzer persönlich kennen, den passenden Tropfen mit Begeisterung empfehlen und Südtirols Weinwelt für ihre Gäste erlebbar machen, bietet Vinum Hotels Südtirol die passende Bühne, um dieses Profil noch sichtbarer zu machen.
EINFACH. ZUVERLÄSSIG. EFFIZIENT
Angebot für eine klar definierte, weinaffine Zielgruppe. Die gemeinsame Bühne der Vinum Hotels kann sich sehen lassen: ein moderner Webauftritt, gut performende Social-Media-Kanäle und ein gemeinsames Werbebudget sorgen für eine starke Sichtbarkeit. Damit sind die Vinum Hotels auch ein gezielter Marketing- und Buchungskanal für Betriebe, die ihr Weinprofil stärker nach außen tragen möchten. Wer noch mehr Sichtbarkeit sucht, kann zusätzlich die gemeinsame Presseagentur nutzen. Sie bringt ausgewählte Journalistinnen, Journalisten und Content Creator direkt in die Mitgliedsbetriebe – dorthin, wo die besten Geschichten entstehen: bei den Gastgebenden, im Weinkeller und rund um das Erlebnis Wein.
Kooperation schafft Nutzen Und nicht zuletzt ist da die Gruppe selbst: engagierte, weinaffine Gastgeberinnen und Gastgeber, die sich austauschen, voneinander lernen und neue Ideen entwickeln. Wenn Wein im Beherbergungsbetrieb gelebt wird, dann bietet Vinum Hotels Südtirol eine ideale Bühne dafür. Weitere Infos erteilt Julia Gasser, Geschäftsführeeo rin der Vinum Hotels.
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Die Vinum Hotels Südtirol freuen sich über neue Mitglieder. Foto: Anita Augscheller
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Die Vinum Hotels sind eine Marketingkooperation für Gastgeberinnen und Gastgeber, die Wein mit Leidenschaft leben und diese Begeisterung mit ihren Gästen teilen. Dabei geht es nicht um starre Konzepte oder lange Kriterienlisten. Im Mittelpunkt stehen authentische Weinkompetenz, persönliche Gastgeberqualität und die Freude daran, Südtirol als Weinland erlebbar zu machen. Die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft sind bewusst praxisnah und niederschwellig gestaltet. Unter der gemeinsamen Marke positionieren sich die Vinum Hotels als Spezialisten für Wein und Genuss im Südtirol-Urlaub. Jeder Betrieb bleibt dabei individuell und bringt seine eigene Handschrift ein. Diese reicht vom besonderen Weinkeller über persönliche Empfehlungen bis hin zu Verkostungen und Erlebnissen rund um den Wein. Gemeinsam entsteht daraus ein starkes
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18 HGV-Zeitung September 2026
AKTUELLES
Clever sparen mit dem HGV
Member Service informiert über Rahmenabkommen für Mitgliedsbetriebe Die HGV-Mitgliedschaft bietet viele „geldwerte“ Vorteile. Das Team des HGV Member Service informiert gerne über die Leistungen, die HGV-Mitglieder in Anspruch nehmen können. HGV-Mitglieder profitieren von exklusiven Vorteilen.
Bereits seit vielen Jahren ist der HGV in der Lage, seinen Mitgliedern zahlreiche geldwerte Vorteile zu bieten. Dank mehrerer Abkommen mit zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen ist es möglich, den Mitgliedern in den unterschiedlichsten Bereichen besondere Konditionen zu bieten. Ob im Bereich Energie, bei Autoren- und Produzentengebühren, bei Heizung und Raumklima oder im Bereich Nachhaltigkeit, stets ist der HGV bemüht, finanzielle Vorteile für das Mitglied zu erzielen. Das Team des HGV Member Service
Foto: stock. adobe.com
(siehe Grafik unten) informiert gerne und jederzeit über die aktuellen Abkommen mit dem HGV, die die Mitglieder derzeit nutzen können. Besonders gefragt und vorteilhaft sind die Abkommen des HGV und des SWR mit der Landesenergiegesellschaft Alperia. Diese
gewährt HGV-Mitgliedern Ermäßigungen auf den Einkauf von Strom. Die Höhe der Ersparnis hängt vom Jahresenergieverbrauch ab. Auch bezüglich Ladestationen können die Mitglieder, dank des Rahmenabkommens mit Alperia, vorteilhafte Konditionen in
Der HGV Member Service – Aufteilung der Zonen
Anspruch nehmen. Sehr interessant ist auch das Rahmenabkommen mit Selgas. Der Strom- und Erdgas-Versorger SEL bietet HGV-Mitgliedern vorteilhafte Preise beim Einkauf von Erdgas. Bei Installationen von Photovoltaikanlagen können Mitglieder ein vorteil-
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Kastelruth Seis
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Montan Truden
Kurtatsch Neumarkt Margreid Kurtinig
Toblach
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St. Ulrich St. Christina Wolkenstein
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Enneberg St. Martin in Thurn
Villanders
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Klausen
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Sarntal
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haftes Abkommen mit dem Unternehmen Sun Tech Group aus Leifers nutzen. Zusammen mit Sun Tech Group Energy Solutions können HGV-Mitglieder den hohen Energiekosten entgegenwirken und nahezu autonom und unabhängig vom Marktgeschehen den Strom durch innovative Photovoltaikanlagen selbst produzieren, speichern und verwenden. Sun Tech Group konnte inzwischen viele Photovoltaikanlagen im Hotel- und Gastgewerbe realisieren. Zusammen mit dem Kunden werden Design, Montage und Abnahme koordiniert, um den Gast und den Betrieb nicht zu stören. Alle Vorteile finden sich auf der Website des HGV unter Mitgliedsvorteile/Sparen mit dem HGV.
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20 HGV-Zeitung September 2026
FÜR DIE GASTWIRTIN
„Nur für mich“ geht in die zweite Runde Coachingprogramm für Wirtinnen wird neu aufgestellt und inhaltlich erweitert Vor fünf Jahren haben die Südtiroler Gastwirtinnen mit „Nur für mich – Das Coaching für meine persönliche Entwicklung“ ein Angebot geschaffen, das bewusst die Gastgeberin in den Mittelpunkt stellt. Im Herbst folgt nun die Neuauflage – mit bewährten Coaches, neuen Expertinnen und Experten und frischen Impulsen. Gastgeberin zu sein bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen: für den Betrieb, die Gäste, die Mitarbeitenden und nicht selten auch für die Familie. Zwischen all diesen Aufgaben bleibt oft wenig Raum für die eigenen Fragen, Herausforderungen und die persönliche Weiterentwicklung. Genau hier setzten die Südtiroler Gastwirtinnen im Jahr 2021 mit dem Coachingprogramm „Nur für mich“ an. Erfahrene Coaches wurden als kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner zur Seite ge-
noch nicht verraten. So viel sei gesagt: Die neue Ausgabe greift Themen auf, die Gastgeberinnen heute und in Zukunft beschäftigen – praxisnah, persönlich und am Puls der Zeit – das Ziel bleibt dabei dasselbe: Frauen im Gastgewerbe die Möglichkeit zu geben, sich professionelle Unterstützung zu holen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich selbst und ihre Rolle im Betrieb weiterzuentwickeln.
Premiere im Oktober
Mit einem vielfältigen Beratungsangebot will die Vereinigung Südtiroler Gastwirtinnen Frauen im Gastgewerbe unterstützen und fördern. Foto: stock.adobe.com/KI-generiert stellt, um Gastgeberinnen individuell und vertraulich bei beruflichen und persönlichen Herausforderungen zu begleiten. Fünf Jahre später wird das Konzept nun weiterentwickelt. Die Coachingbroschüre erhält nicht nur ein neues, modernes Erschei-
nungsbild, sondern wird auch inhaltlich erweitert. Bewährte Coaches der ersten Stunde bleiben Teil des Netzwerks, gleichzeitig kommen neue Expertinnen und Experten mit spannenden zusätzlichen Schwerpunkten hinzu. Die Neuauflage spannt da-
bei den Bogen von persönlicher Entwicklung, Führung und den Herausforderungen im Familienbetrieb bis hin zu Gesundheit, Balance und neuen Zukunftsthemen. Welche neuen Bereiche und Expertinnen und Experten das Coachingangebot künftig ergänzen, wird allerdings
Am 28. Oktober wird die neue Coachingbroschüre im Rahmen der Exklusivveranstaltung „Nur für SIE“ der Südtiroler Gastwirtinnen erstmals vorgestellt. Anschließend geht das neue Coachingangebot auch online. Man darf gespannt sein, denn bei „Nur für mich“ geht es auch in der zweiten Auflage um eine Person, für die im Gastgeberinnen-Alltag manchmal zu wenig Zeit sd bleibt: um sich selbst.
Exklusivveranstaltung „Nur für SIE“
Save the date: Benefizveranstaltung findet am 28. Oktober im Kurhaus in Meran statt Ein Abend zum Austauschen, Genießen, Lachen und Feiern: Auch in diesem Jahr lädt die Vereinigung der Südtiroler Gastwirtinnen zu ihrer traditionellen Exklusivveranstaltung „Nur für SIE“ ein. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, ab 16.30 Uhr steht das Kurhaus von Meran ganz im Zeichen der Südtiroler Gastwirtinnen. In festlichem Ambiente erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreicher Abend mit inspirierenden Impulsen, besonderen Begegnungen und viel Zeit für den persönlichen Austausch. Ein feierlicher Höhepunkt ist auch heuer die Ehrung der „Pionierin des Jahres 2026“, mit der eine besondere Gastgeberin und ihr Wirken gewürdigt werden. Natürlich kommt auch der Genuss nicht zu kurz: Nach
einem Aperitif dürfen sich die Gastwirtinnen auf ein schmackhaftes Gala-Dinner im Pavillon des Fleurs freuen. Für beste Unterhaltung und humorvolle Momente sorgt Kabarettist Jakob Windschnur, bevor DJ Simon zum gemeinsamen Feiern und Tanzen einlädt. Die Veranstaltung verbindet dabei Geselligkeit mit einem guten Zweck: Als Benefizveranstaltung soll „Nur für SIE“ nicht nur den Gastwirtinnen einen besonderen Abend schenken, sondern zugleich ein Zeichen der Solidarität setzen. Das detaillierte Programm wird in Kürze bekannt gegeben. Eines steht jedoch bereits fest: Die Gastwirtinnen erwartet ein besonderer Abend voller Begegnungen, Genuss, Humor und gemeinsamer Erlebnissd se.
Die alljährliche Benefizveranstaltung der Vereinigung Südtiroler Gastwirtinnen findet heuer im Pavillon des Fleurs im Kurhaus in Meran statt. Foto: Damian Pertoll
September 2026 HGV-Zeitung
FÜR DIE GASTWIRTIN
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„Südtirol ist im Herzen immer dabei“ Im Gespräch mit Katharina von Tschurtschenthaler, Journalistin bei der ARD
Gemeinsamkeiten – und wo könnten beide Kulturen voneinander lernen? Auch Japan ist bekannt für „omotenashi“ – seine Gastfreundschaft – auch wenn die sich in Fernost vielleicht etwas anders äußert, auf jeden Fall mit mehr Zurückhaltung. Ich finde es schwierig, den beiden Ländern bzw. Regionen einen „Tipp“ zu geben, ganz einfach deshalb, weil es sich um zwei diametral unterschiedliche Kulturen handelt. Den Japanern zu sagen: „Macht Euch doch mal etwas locker!“ und ihnen dann am besten noch auf die Schulter zu klopfen dabei (Körperkontakt ist praktisch ein No Go dort) fände ich etwas übergriffig. Aber das ist ja gerade das Schöne: Südtirol und Japan sind beides einfach wunderbare Flecken: was Gastfreundschaft betrifft, aber auch die Kulinarik! Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was vermissen Sie im Ausland am meisten an Südtirol und worauf freuen Sie sich jedes Mal, wenn Sie nach Hause zurückkehren? Ich vermisse an Südtirol vor allem meine Freunde und meine Familie. Aber Südtirol ist im Herzen ja immer dabei, auch im SupermarktRegal: Loacker-Kekse gibt es si in Tokio an jeder Ecke!
SERVICE
Japan gilt als Land der Perfektion und Disziplin, Südtirol als Land der herzlichen Gastfreundschaft. Wo sehen Sie die größten
MONTAGE
Welche Eigenschaften oder Haltungen haben Ihnen
Welchen Rat würden Sie Frauen geben, die Führungsverantwortung übernehmen möchten? Traut es Euch zu! Ihr könnt das! Als ich meiner Coachin gesagt habe: „Puh, ich weiß nicht, ob ich dem gewachsen bin, auf einmal ein Dutzend Menschen unter mir zu haben“ hat sie mich angegrinst und gesagt: „Schon allein, dass du dir diese Frage stellst, qualifiziert dich für den Job.“ Es zeige nämlich, dass ich empathisch sei, mit einem offenen Ohr für die Mitarbeitenden – das seien beste Führungsqualifikationen. Sie ergänzte auch: „Von einem Mann habe ich so was noch nie gehört.“
auf Ihrem beruflichen Weg besonders geholfen? Mein Weg war jetzt nicht sehr geradlinig – dass ich irgendwann als Studioleiterin in Tokio landen werde… wow, das hätte ich nicht gedacht. Aber seit zehn Jahren arbeite ich nun schon darauf hin, ich lerne Japanisch, ich war bereits häufig zur Vertretung dort. Ich habe also zielstrebig darauf hingearbeitet, dass das irgendwann klappt. Und den Optimismus nie verloren, auch nicht, als ich beim letzten Mal leer ausgegangen bin. Und was Eigenschaften und Haltung betrifft: Ich bin sehr impulsiv, reagiere schnell, manchmal zu schnell. Ich versuche, erstmal nachzudenken und dann erst den Mund aufzumachen – und es klingt zwar
BERATUNG
Was kann man sich unter der Leitung eines ARD-Studios vorstellen?
Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit am meisten? Jeder Tag ist anders. Ich interessiere mich für Menschen und deren Geschichten. Mein Job öffnet mir Türen, die mir als „Normalsterbliche“ verschlossen bleiben.
total abgedroschen, aber: Atmen hilft dabei ungemein! Was ich meinem jüngeren Ich jetzt auf jeden Fall raten würde: Lass Unrat auch mal vorbeischwimmen, wenn was Blödes passiert, erstmal gelassen sein. Manche Konflikte und Probleme schwimmen wirklich irgendwann einfach an einem vorbei – und außerdem kann man nicht jeden Kampf ausfechten, in diesem Sinne: Choose your battles well!
ARD-Journalistin Katharina von Tschurtschenthaler
FERTIGUNG
Frau von Tschurtschenthaler, Sie stammen aus Südtirol und übernehmen ab Januar 2027 als erste Frau die Leitung des ARD-Studios in Tokio. Was fasziniert Sie besonders an dieser Stadt? Katharina von Tschurtschenthaler: Die Gegensätzlichkeiten – im Stadtteil Shibuya überqueren 100.000 Menschen pro Stunde die berühmte Kreuzung und nur ein paar Blocks weiter steht man in einer winzig kleinen Gasse, gesäumt von Blumenkästen. High Life und Stille liegen in dieser Metropole sehr nahe beieinander – und ich kenne glücklicherweise auch ein paar Orte der Stille, um runterzukommen. Langweilig wird es in Tokio sowieso nie: Überall entstehen neue Kultureinrichtungen, Geschäfte, Cafés… das hat auch einen Nachteil: Viele meiner Lieblingsrestaurants sind der Schnelllebigkeit der Stadt zum Opfer gefallen.
Streng genommen habe ich zwei Jobs: Zum einen bin ich Korrespondentin und berichte über Politik und Gesellschaft in meinem Berichtsgebiet, zu dem neben Japan ja auch Nord- und Südkorea, die Philippinen, Taiwan und die Südsee gehören. Das bedeutet, dass ich viel auf Reisen sein werde. Zum andere manage ich meine Mitarbeitenden – mein Kamerateam ist ebenso wie ich aus dem „Mutterhaus“ NDR entsandt, die Producer und Office Manager sind japanische Kolleginnen und Kollegen. Das heißt: zwei sehr unterschiedliche Kulturen clashen da aufeinander und das wird bestimmt herausfordernd. Das ARD-Studio Tokio ist das Studio, das am weitesten von der Heimat entfernt ist – da ist es wichtig, dass die Menschen, die mit mir arbeiten, auch zufrieden sind – dazu beizutragen sehe ich als eine meiner wichtigsten Aufgaben.
PLANUNG
Als erste Frau übernimmt die Boznerin ab Januar 2027 die Leitung des ARD-Studios in Tokio. Im Gespräch gibt sie Einblick in ihren Werdegang und das Leben in einer Weltmetropole.
SCHWIMMBÄDER & WHIRLPOOLS AUS EDELSTAHL
Foto: ©wisthaler.com
Foto: ©Andreas Marini
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22 HGV-Zeitung September 2026
HGV 65 PLUS
Gastgeber Geschichten Paul Pizzinini, Hotel Rosalpina, St. Kassian, erzählt ... Herr Pizzinini, wann haben Sie gewusst, dass Ihr Weg ins Gastgewerbe führen wird? Paul Pizzinini: Eigentlich bin ich im Gastgewerbe aufgewachsen. Ich war das achte von elf Kindern und schon als Kind mittendrin im Betrieb. Meine Geschwister haben später geheiratet und andere Wege eingeschlagen. Ich bin bei meinen Eltern geblieben und habe schließlich das Gasthaus übernommen. Damals war vieles noch sehr einfach. Das Haus war alt, die Gästezimmer hatten keine eigenen Badezimmer und die Bäder befanden sich auf dem Gang. Erst 1971 wurde das alte Gebäude abgerissen und neu aufgebaut. Für uns war das ein großer Schritt in die Zukunft. Welche Stationen haben Ihren beruflichen Werdegang besonders geprägt? Nach der Schule in Brixen zog es mich ins Gastgewerbe. Eine wichtige Erfahrung
machte ich in Wuppertal in Deutschland, wo ich bei einem Konditor arbeitete. Dort lernte ich nicht nur das Konditorhandwerk kennen, sondern erhielt auch Einblicke in Küche und Hotelbetrieb. Unterkunft und Verpflegung waren frei, dafür arbeitete ich ohne Lohn – eine damals übliche Form des Lernens. Später war ich in verschiedenen Betrieben tätig, unter anderem in Mailand und Bergamo. Ich wollte stets Neues lernen und meinen Horizont erweitern. Jede Station hat mir geholfen, den eigenen Betrieb später weiterzuentwickeln. Gibt es einen Gast oder eine Begegnung, die Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist? An unsere ersten Gäste erinnere ich mich noch sehr gut. Es war eine Familie aus Rom, die vier bis fünf Wochen bei uns verbrachte. Sie wollte unbedingt fernsehen. Einen Fernseher gab
es damals jedoch noch nicht im Haus. Also kauften wir kurzerhand einen SchwarzWeiß-Fernseher. Überhaupt waren wir oft Vorreiter im Dorf. Wir hatten damals das erste Telefon im Ort. Viele Menschen kamen zu uns, wenn sie telefonieren mussten. Ging ein Anruf ein, mussten wir die betreffende Person oft erst suchen und ins Gasthaus holen. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Wie hat sich Ihr Betrieb im Laufe der Jahrzehnte verändert? Unser Haus hieß früher Alpenrose. Als ich begann, verfügte der Betrieb über 17 Zimmer. Im Laufe der Jahre wurde laufend investiert und erweitert. Zeitweise hatten wir mehr als 60 Zimmer, heute sind es rund 50. Irgendwann haben wir uns bewusst für Qualität statt Quantität entschieden. Die Zimmer wurden größer und hochwertiger ausgestattet. Früher war Vollpension üblich und die Gäste blieben
Michelin. Damit gehörten wir zu den weltbesten Restaurants.
oft mehrere Wochen. Das Dorfleben war damals ganz anders als heute. Es gab nur wenige Geschäfte, vieles wurde direkt bei den Bauern eingekauft. Besonders stolz bin ich auf die Aufnahme in die internationale Hotelvereinigung Relais & Châteaux. Sieben Jahre lang haben wir darauf hingearbeitet. Die Anforderungen an Zimmer, Küche, Service und Ausstattung waren sehr hoch. Als wir schließlich aufgenommen wurden, war das ein wichtiger Meilenstein für unser Haus und für unsere internationale Ausrichtung. Dann begannen wir uns auch kulinarisch auf ein Top-Niveau zu begeben, was uns dank unseres Chefkochs Norbert Niederkofler auch gelungen ist, nicht zuletzt mit den drei Sternen von
Wenn Sie die Gäste von früher mit jenen von heute vergleichen, was hat sich am stärksten verändert? Früher kamen die meisten Gäste aus Deutschland. Heute begrüßen wir Menschen aus der ganzen Welt, darunter viele Amerikaner und auch Gäste aus Asien. Mit der Internationalisierung sind auch die Erwartungen gestiegen. Die Gäste wünschen sich perfekten Service, Individualität und persönliche Aufmerksamkeit. Gleichzeitig haben sich die Urlaubsgewohnheiten verändert. Früher gehörten Tanzabende mit Kapellen zum festen Programm. Es wurde getanzt, gefeiert und gemeinsam Zeit verbracht. In den 1980er-Jahren kamen neue Freizeitangebote und Diskotheken auf. Darauf mussten wir uns einstellen und unser Angebot weiterentwickeln.
HGV 65 Plus fuhr hoch hinauf
Kurzreise auf die Zugspitze und zu kulturellen Höhepunkten rund um Garmisch Partenkirchen Zwei abwechslungsreiche Tage inmitten der bayerischen Alpen erlebten fast 50 Altgastwirtinnen und Altgastwirte bei der Kurzreise von HGV 65 Plus Anfang September. Natur, Kultur und vor allem das gemeinsame Unterwegssein standen dabei im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt der Reise war die Fahrt auf die Zugspitze. Mit 2.962 Metern ist sie Deutschlands höchster Berg und bot der Gruppe eine eindrucksvolle Kulisse. Nach der Auffahrt mit der Seilbahn und einem gemeinsamen Mittagessen im Panoramarestaurant führte die Rundfahrt weiter über das Zugspitzplatt und schließlich mit der Zahnradbahn zurück zum idyllischen Eibsee. Nach einem geselligen Abend in Garmisch-Par-
Die Wirteseniorinnen und -senioren bei ihrer Kurzreise nach Garmisch Partenkirchen. tenkirchen warteten am zweiten Tag weitere kulturelle Höhepunkte. Im traditionsreichen Kloster Ettal besichtigte die Gruppe die imposante Basilika sowie die Klosterbrauerei. Eine
Kostprobe des dort gebrauten Bieres durfte dabei nicht fehlen. Anschließend ging es weiter zur Wieskirche, die als Meisterwerk des Rokokos zum UNESCO-Weltkul-
turerbe zählt. Ein Fotostopp in Schwangau mit Blick auf das berühmte Schloss Neuschwanstein rundete das Programm ab, bevor die gemeinsame Rückreise nach Südtirol angetreten wurde.
Neben den zahlreichen Eindrücken blieb während der beiden Tage immer wieder Zeit für persönliche Gespräche, gemeinsames Genießen und gesellige Momente. sd
September 2026 HGV-Zeitung
HGV 65 PLUS
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Geselligkeit und neue Impulse
Landesweites Treffen am Dienstag, 6. Oktober, im Schloss Maretsch in Bozen Die Mitglieder von HGV 65 Plus erwarten ein geselliger Nachmittag und Abend mit interessanten Impulsen, Musik und viel Zeit für persönliche Begegnungen. Einmal im Jahr kommen die Seniorinnen und Senioren des HGV aus allen Landesteilen zusammen: zum Wiedersehen, zum Austausch und vor allem, um gemeinsam einen besonderen Tag zu verbringen. Heuer bildet das Schloss Maretsch in Bozen am Dienstag, 6. Oktober 2026, die stimmungsvolle Kulisse für das landesweite Seniorentreffen von HGV 65 Plus. Der Nachmittag startet um 15.30 Uhr mit einem Welcome-Coffee. Im anschließenden offiziellen Teil blickt der Vorsitzende von HGV 65 Plus, Karl Pfitscher, auf die Aktivitäten der Vereinigung
und gibt einen Ausblick auf das kommende Programm. HGV-Präsident Klaus Berger sowie Altlandeshauptmann Luis Durnwalder richten Grußworte an die Gäste. Im Mittelpunkt des Nachmittags steht ein Thema, das viele Gastwirtefamilien aus eigener Erfahrung kennen: die Übergabe des eigenen Lebenswerks an die nächste Generation.
Das wunderschöne Schloss Maretsch in Bozen.
Loslassen im Vertrauen
Foto: Stiftung Bozner Schlösser
Unter dem Titel „Loslassen im Vertrauen – Wie die Übergabe des Gastbetriebs in der Familie gelingt“ spricht Referentin Andrea Mittermair aus Bruneck über die emotionalen Herausforderungen eines Generationenwechsels. Dabei geht sie den folgenden Fragen nach: Wie gelingt es, Verantwortung abzugeben und gleichzeitig Vertrauen
in die nächste Generation zu entwickeln? Wie können unterschiedliche Vorstellungen angesprochen werden, ohne die familiären Beziehungen zu belasten? Und was braucht es, damit aus der Übergabe ein gemeinsamer neuer Weg wird? Danach steht das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Ab 17.45 Uhr lädt
HGV 65 Plus zum Aperitif mit musikalischer Begleitung ein. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen, serviert von Oskars Catering, bleibt genügend Zeit, um alte Bekannte wiederzutreffen, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander auf viele gemeinsame Jahre im Gastgewerbe anzustoßen. Für eine bequeme An-
und Rückreise werden gemeinsame Busse organisiert. Die Heimfahrt ist für 21.30 Uhr vorgesehen. Anmeldungen zum landesweiten Seniorentreffen sind bis Montag, 28. September 2026, per E-Mail bzw. telefonisch möglich. 65plus@hgv.it Tel. 0471 317 700
24 HGV-Zeitung September 2026
Terminkalender 15. September Ortstaxe
Bezahlung der Ortstaxe
16. September F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge
• Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – August 2026 • Lohnsteuer – August 2026 • Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – August 2026 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – August 2026 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – August 2026 Elektronische Überweisung
30. September Mitteilung der Mehrwertsteuerabrechnung
Telematische Versendung der Mehrwertsteuerabrechnung für das 2. Trimester bzw. der Monate April bis Juni 2026.
15. Oktober Ortstaxe
Bezahlung der Ortstaxe
16. Oktober F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge
• Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – September 2026 • Lohnsteuer – September 2026 • Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – September 2026 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – September 2026 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – September 2026 Elektronische Überweisung
2. November Einkommensteuererklärung
Telematische Versendung der Einkommensteuererklärung für 2025 von natürlichen Personen, Personenund Kapitalgesellschaften mit Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr.
IRAP-Erklärung
Telematische Versendung der IRAP-Erklärung für 2025 von Personen- und Kapitalgesellschaften mit Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr.
Zweijährige Vorabvereinbarung
Innerhalb 2. November ist die Entscheidung für eine eventuelle Annahme der zweijährigen Vorabvereinbarung vorzunehmen. Diese betrifft das Biennium 2026/2027. Weitere Informationen und Termine unter www.hgv.it
BETRIEBSFÜHRUNG
Recht: Neue Regeln gegen Greenwashing
Größere Transparenz Von Gabriel Bucci
Eine EU-Richtlinie sieht ab September 2026 strengere Transparenzpflichten für Umweltwerbung und Nachhaltigkeitsaussagen vor. Die Richtlinie tritt nun auch in Italien in Kraft. Ab 27. September 2026 gelten in Italien neue Vorschriften gegen irreführende Umweltaussagen und sogenanntes Greenwashing. Dieser Begriff bezeichnet die Strategie, Produkte, Dienstleistungen oder das Unternehmensimage als umweltfreundlicher oder nachhaltiger darzustellen, als diese tatsächlich sind. Ziel der neuen Bestimmungen ist es, Verbraucher besser vor unbegründetenodermissverständlichen Nachhaltigkeitsversprechen zu schützen. Kommunikation in Zusammenhang mit dem Thema Umwelt/Nachhaltigkeit soll präziser, belegbarer und
weniger pauschal erfolgen. Als unzulässig zählen künftig allgemeine Umweltbehauptungen ohne entsprechenden Nachweis oder die Verwendung nicht zertifizierter Nachhaltigkeitssiegel. Generische Begriffe wie „nachhaltig“, „klimafreundlich“, „ökologisch“, „grün“, „umweltfreundlich“ oder „umweltbewusst“ sind ohne konkrete Spezifizierung nicht mehr zulässig. Auch Slogans wie „nachhaltiger Urlaub“ oder „im Einklang mit der Natur“ gelten ohne nachvollziehbare Begründung als problematisch. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von der italienischen Wettbewerbsund Marktaufsichtsbehörde (AGCM) überwacht. Bei Verstößen drohen Unternehmen Geldstrafen von 5.000 Euro bis zu zehn Millionen Euro, wobei die Schwere und Dauer des Verstoßes sowie die wirtschaftlichen und vermögensrechtlichen Verhältnisse des Unternehmers berücksichtigt werden.
Künftig gelten Umweltaussagen als irreführende Geschäftspraktik, wenn Unternehmen falsche oder nicht nachweisbare Angaben zu den Umwelt- oder Sozialmerkmalen ihrer Produkte oder Dienstleistungen machen. Dies betrifft etwa Aussagen zur Nachhaltigkeit, Haltbarkeit, Reparierbarkeit oder Recyclingfähigkeit von Produkten. Besonders streng werden Aussagen über zukünftige Umweltleistungen eines Betriebes geregelt. Solche Versprechen sind nur dann zulässig, wenn sie auf klaren, objektiven und überprüfbaren Verpflichtungen beruhen. Unternehmen müssen in diesem Fall einen detaillierten Umsetzungsplan mit messbaren Zielen, festgelegten Fristen und ausreichenden Ressourcen vorlegen können. Weitere Informationen bietet hierzu gerne die HGVRechtsabteilung. recht@hgv.it
Recht: Infos zur „Smart“-Direktvergabe
Abwicklung wurde vereinfacht
Von Sara Hermeter Öffentliche Auftraggeber können Aufträge unter bestimmten Voraussetzungen ohne Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens direkt an ein Unternehmen vergeben. Für die Abwicklung solcher sog. Direktvergaben stehen im ISOV-Portal (Informationssystem der öffentlichen Verträge) nun zwei Vorgehensweisen zur Verfügung: • die Direktvergabe im „klassischen Modus“, bei der das Verfahren zur digitalen Einreichung und Bewertung des Angebots über das ISOV-Portal abgewickelt wird; • die neue „Smart“-Direktvergabe. Die „Smart“-Direktvergabe kann für Dienstleistungen bis zu 140.000 Euro genutzt werden. Die neue Vorgehensweise
Die neue „Smart“Direktvergabe bringt weniger Aufwand und mehr Flexibilität. Foto: stock. adobe.com
bringt insbesondere für die Wirtschaftsteilnehmer eine Vereinfachung mit sich. Das Angebot muss nicht mehr über das ISOV-Portal eingereicht werden, sondern kann der Vergabestelle außerhalb des Portals übermittelt werden. Die „Smart“Direktvergabe kann zudem auch mit Wirtschaftsteilnehmern durchgeführt werden, die nicht im ISOV-Portal registriert sind. Auch die Vergabestelle muss die Bewertungs- und Vergabephase
nicht mehr über das Portal durchführen. Dadurch soll die Abwicklung von Direktvergaben insgesamt einfacher und schneller werden. Ob die Direktvergabe im klassischen Modus oder als „Smart“-Direktvergabe durchgeführt wird, entscheidet der Einheitliche Projektverantwortliche (EPV). Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung. recht@hgv.it
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BETRIEBSFÜHRUNG
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Soziales: Was NASpI-Zeiten für die Altersvorsorge bedeuten
Über Arbeitslosengeld und Rente Von Ursula Malleier
Viele Mitarbeitende im Gastgewerbe arbeiten über mehrere Monate hinweg intensiv und beziehen in der Zwischensaison NASpI. Wie wirkt sich dies auf die eigene Rente aus? Das Patronat 50&PiùENASCO informiert. Während der NASpI schreibt das INPS automatisch sogenannte figurative Rentenbeiträge gut. Diese kosten nichts und verhindern Beitragslücken.
Beitragszeiten bleiben erhalten Grundsätzlich zählen NASpI-Zeiten als figurative Beitragszeiten für die Rente. Ein Jahr NASpl entspricht damit einem Jahr Beitragszeit. Je nach Rentenart gelten aber unterschiedliche Voraussetzungen: • Altersrente: mindestens 20 Beitragsjahre (figurative Zeiten zählen voll mit) sowie derzeit 67 Lebensjahre. • Ordentliche vorzeitige Rente: derzeit 41 Beitragsjahre und zehn Monate (Frauen) bzw. 42 Beitragsjahre und zehn Monate (Männer). In der Praxis verlangt das INPS hierfür mindestens 35 effektiv gearbeitete Beitragsjahre − ein wichtiger Punkt vor allem für Personen, die über viele Jahre saisonal beschäftigt waren. • Beitragsbezogene vorzeitige Rente (nur für Versicherte mit erstem Beitrag ab 1996, ab 64 Jahren): Hier
Ursula Malleier, Leiterin Landesbüro Patronat 50&PiùENASCO
braucht es weiterhin mindestens 20 Jahre effektiv gearbeitete Beitragszeit − figurative Zeiten aus NASpI zählen dafür nicht.
Saisonarbeit und NASpI: Auch Zeiten ohne Beschäftigung können für die Rente zählen.
Einfluss auf die Rentenhöhe Auch wenn der Rentenanspruch durch NASpI-Zeiten nicht gefährdet ist, wirkt sich die NASpI auf die Höhe der Rente aus. Die während des Bezugs gutgeschriebenen Beiträge basieren auf einem Durchschnittseinkommen mit gesetzlichen Obergrenzen. Die Beitragsgrundlage ist also meist niedriger als bei tatsächlicher Beschäftigung. Gerade weil sich Phasen wie NASpI langfristig auf die Höhe der gesetzlichen Rente auswirken können, gewinnt die Zusatzvorsorge an Bedeutung. Eine ergänzende private oder betriebliche Vorsorge kann helfen, solche Lücken auszugleichen und die eigene Altersabsicherung zusätzlich abzufedern. Das bedeutet konkret: Rentenanspruch • Der bleibt erhalten. • Die spätere Rente kann etwas niedriger ausfallen.
Praxisbeispiel Folgendes Beispiel verdeutlicht die Auswirkungen auf die Beitragszeiten: Beschäftigung von April bis November (ca. 8 Monate), anschließend Bezug von NASpI im Winter (ca. 4 Monate) und durchschnittliches Bruttogehalt. Das Ergebnis: Die Versicherungsjahre werden vollständig erreicht, da die NASpl-Zeiten durch figurative Beiträge abgesichert sind. Weil die NASpI aber auf einer niedrigeren Grundlage berechnet wird, kann sich das langfristig leicht auf die Höhe der späteren Rente auswirken. Ein Detail am Rande: Zwischen dem Ende des Arbeitsverhältnisses und dem Beginn der NASpI-Auszahlung liegt eine kurze Wartezeit von wenigen Tagen ohne Beitragsdeckung. Da das INPS die Beiträge jedoch wochenweise erfasst, wirkt sich das in der Praxis meist nicht auf die Anzahl der gut-
Foto: Armin Terzer
geschriebenen Wochen aus, solange in der betreffenden Kalenderwoche zumindest ein Tag Arbeit oder NASpI vorliegt.
Versicherungsverlauf kontrollieren Saisonale Beschäftigung ist ein wesentlicher Bestandteil des Südtiroler Tourismus und entspricht den be-
trieblichen wie persönlichen Anforderungen der Branche. Für die langfristige Rentenplanung zählt aber nicht allein die Art des Arbeitsvertrages, sondern der gesamte Versicherungsverlauf, und dieser ist immer eine individuelle Angelegenheit, die von den persönlichen Zielen und Möglichkeiten abhängt. NASpI-Zeiten sind grundsätzlich durch figurative Bei-
Green Energy KEIN THEMA Alles im Flow. Mit uns.
25 Jahre Erfahrung
träge abgesichert. Wie sie sich im Einzelfall auf Rentenzugang und -höhe auswirken, hängt von der persönlichen Versicherungsposition ab. Deshalb lohnt es sich, den eigenen Versicherungsverlauf regelmäßig zu kontrollieren und sich rechtzeitig individuell beraten zu lassen.
Gut beraten mit ENASCO HGV-Mitglieder und deren Familienangehörige können sich für eine individuelle Überprüfung ihrer Versicherungsposition und bei Fragen rund um die Pension an das Patronat 50&PiùENASCO im HGV in Bozen wenden. Regelmäßige Sprechstunden werden auch in den HGV-Büros in Meran, Brixen und Bruneck angeboten. Tel. 0471 978 032 enasco.bz@enasco.it
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26 HGV-Zeitung September 2026
BETRIEBSFÜHRUNG
Human Relations: Personalkostenquote als Kennzahl
Personalkosten im Blick – aber richtig Von Barbara Holzer
Personalkosten machen einen wesentlichen Teil der betrieblichen Ausgaben aus. Steigen sie stärker als die Leistung des Betriebs, ist ein genauer Blick notwendig. Die HGV-Unternehmensberatung unterstützt Betriebe bei einer differenzierten Einordnung.
automatisch, dass zu viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Vielleicht passen die internen Abläufe nicht optimal zusammen, der Personaleinsatz ist ungünstig geplant oder der Umsatz ist zurückgegangen. Auch das betriebliche Angebot und der damit verbundene Arbeitsaufwand spielen eine wichtige Rolle.
Die Personalkostenquote allein reicht dafür jedoch nicht aus. Sie zeigt, wie hoch die Kosten im Verhältnis zum Umsatz sind, erklärt aber noch nicht, welche Faktoren die Höhe und Entwicklung dieses Verhältnisses beeinflussen.
Was hinter der Kennzahl steckt Eine hohe Personalkostenquote bedeutet nicht
Wer in dieser Situation vorschnell Personal abbaut, riskiert neue Probleme. Fehlen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steigt die Belastung für das bestehende Team. Gleichzeitig können Servicequalität und Gästezufriedenheit leiden. Gerade in der Hotellerie prägen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Erlebnis des Gastes wesentlich mit. Gastfreundschaft, Sauberkeit und eine angenehme Atmosphäre lassen sich nicht losgelöst von den Menschen betrachten, die täglich dafür sorgen.
Produktivität statt Personalabbau Barbara Holzer, HR-Expertin, HGV-Unternehmensberatung
Mein Sorglos-Partner in Kreditfragen. Weibliches Unternehmertum wird bei Garfidi besonders unterstützt – das habe ich erfahren, als ich gemeinsam mit meiner Mutter und Tochter den elterlichen Betrieb mit Restaurant übernommen habe. Dafür bin ich sehr dankbar und ich weiß jetzt schon, dass ich auch in Zukunft bei Garfidi bleiben werde. Janett Platino, Gastronomin und Köchin, Partschins garfidi.it
Als erste Orientierung hilft ein Blick auf branchenübliche Richtwerte. In einem klassischen Halbpensionsbetrieb bewegt sich der Personalkostenanteil am Umsatz häufig in einer Bandbreite von rund 28 bis 33 Prozent. Solche Kennzahlen ersetzen keine individuelle Betrachtung, denn Kategorie, Standort, Servicelevel und Angebotsstruktur beeinflussen den passenden Wert im Einzelfall. Sie ermöglichen aber eine erste Einordnung: Liegt ein Betrieb deutlich darüber, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Ursachen. Liegt er deutlich darunter, sollte geprüft werden, ob dies zulasten der Qualität oder der Mitarbeiterbindung geht. Neben der Frage „Wie hoch sind unsere Personalkosten?“ braucht es deshalb eine zweite: „Welche Wirkung erzielen wir pro Arbeitsstunde?“ Orientierung geben der Umsatz oder der Deckungsbeitrag pro Arbeitsstunde − ergänzt durch Faktoren wie Gästezufriedenheit, Mitarbeiterbindung und Qualität. Produktivität bedeutet nicht, mehr Arbeit auf weniger Schultern zu verteilen. Sie entsteht durch klare Abläufe, gute Planung, passende Technologien und wirksame Führung. So lassen sich Personalkosten verantwortungsvoll steuern, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.
Entscheidend ist nicht nur die Höhe der Personalkosten, sondern auch, welche Leistung und Qualität mit dem eingesetzten Personal erzielt werden. Foto: stock.adobe.com
Personalkosten richtig einordnen Die HGV-Unternehmensberatung unterstützt Hotelund Gastronomiebetriebe dabei, ihre Personalkostenquote anhand branchenüblicher Richtwerte einzuord-
nen und mögliche Ursachen für Abweichungen im betrieblichen Kontext zu betrachten. Sichern Sie sich Ihr kostenloses Informationsgespräch. unternehmensberatung@hgv.it
September 2026 HGV-Zeitung
BETRIEBSFÜHRUNG
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Unternehmensberatung: Neue Kommunikationsstrategie für das Hotel Flora erstellt
Die Besonderheiten gezielt vermarkten Von Silvia Unterweger
Wie kann man die Außenwirkung eines Hotels stärken und die passenden Gäste erreichen? Das Hotel Flora in Villanders hat diese Frage zum Ausgangspunkt genommen und gemeinsam mit der HGV-Unternehmensberatung seine Kommunikations- und Vermarktungsstrategie neu aufgestellt. Das Ziel dieses Prozesses war es, die Qualität des Hotels sichtbar zu machen, die passende Zielgruppe anzusprechen und die Stärken des Angebots nachhaltig hervorzuheben.
Von Analyse zu klarer Ausrichtung
Aus Stärken wird Verkaufsstärke Eine klare Positionierung schafft Orientierung – für
Silvia Unterweger, Bereich Konzept & Marketing, HGV-Unternehmensberatung
Das Hotel Flora in Villanders schärfte gemeinsam mit der HGV-Unternehmensberatung sein Profil und seine Vermarktungsstrategie. Foto: Franziska Unterholzner
den Betrieb ebenso wie für den Gast. Wer seine Besonderheiten kennt und konsequent kommuniziert, wird weniger austauschbar, erreicht gezielter die passende Zielgruppe und kann die Wertigkeit des eigenen Angebots besser vermitteln. Die HGV-Unternehmensberatung begleitete das Hotel Flora deshalb nicht nur bei einzelnen Kommunikationsmaßnahmen, sondern über den gesamten Prozess: von der Analyse und konzeptionellen Neuausrichtung über die Entwicklung der Kommunikationsstrategie bis hin zur Begleitung bei der Umsetzung der Kommunikations- und Vermarktungsmaßnahmen.
Auch kleine Gesten können dabei zu starken Markenerlebnissen werden. Im Hotel Flora greifen beispielsweise persönliche Willkommenskärtchen und kleine
Überraschungen im Service jene Werte auf, die bereits in der Kommunikation vermittelt werden. So erleben Gäste vor Ort genau das, was ihnen zuvor versprochen wurde.
Leistungen der Unternehmensberatung Der Bereich Konzept und Marketing der HGV-Unternehmensberatung begleitete das Hotel Flora in folgenden Bereichen: • Schärfung von Profil und Zielgruppenansprache, • Entwicklung der Kommunikationsstrategie, • Begleitung bei der Umsetzung der Kommunikationsund Vermarktungsmaßnahmen. Weitere Informationen erteilt der Bereich Konzept und Marketing der HGV-Unternehmensberatung unter Tel. 0471 317 780 oder marketing@hgv.it
Hotel Himmelreich - Tschars
Planung Arch. Dietmar Fäckl
Wie kann sich ein kleineres Hotel am Markt behaupten und genau jene Gäste erreichen, die zum eigenen Haus passen? Nicht immer braucht es dafür ein außergewöhnlich großes Angebot. Oft sind es gerade die kleinen Besonderheiten, die persönliche Atmosphäre und die individuellen Stärken eines Betriebs, die den Unterschied machen. Entscheidend ist jedoch, diese zu erkennen und gezielt nach außen zu kommunizieren. Gemeinsam mit dem Hotel Flora analysier-
te die HGV-Unternehmensberatung den bestehenden Auftritt und arbeitete in einem Workshop jene Stärken heraus, die das Haus prägen. Dabei ging es nicht darum, etwas völlig Neues zu erfinden, sondern das Vorhandene klarer zu erkennen, zu schärfen und gezielt für die Vermarktung einzusetzen. Gerade für kleinere Häuser liegt darin eine große Chance. Sie müssen nicht mit immer mehr Leistungen oder größeren Angeboten konkurrieren. Viel entscheidender ist es, das eigene Profil zu kennen und selbstbewusst zu zeigen, wofür man steht.
Fassaden
Fenster & Türen
Glas & Metall
www.vitralux.com
28 HGV-Zeitung September 2026
BETRIEBSFÜHRUNG
Web Marketing: OpenAI führt Werbung in Europa ein – Zugang für Unternehmen soll folgen
ChatGPT wird zum neuen Werbekanal Seit Ende August zeigt OpenAI Werbung in ChatGPT nun auch in zahlreichen europäischen Ländern an – darunter auch Italien, Deutschland und Österreich. Damit tun sich weitere Werbemöglichkeiten auf. Mit der Möglichkeit, in Chat GPT Werbung auszuspielen, eröffnet sich für Betriebe ein neuer digitaler Werbekanal, in dem potenzielle Gäste genau dann erreicht werden können, wenn sie sich informieren, Angebote vergleichen oder ihren nächsten Urlaub planen. Bekanntlich wird ChatGPT immer häufiger für Reiseangebote und Reiseentscheidungen konsultiert.
Der direkte Zugang für Werbetreibende ist in Europa derzeit noch eingeschränkt. Kampagnen werden aktuell noch über OpenAI und ausgewählte Partner abgewickelt. Eine weitere wichtige Ankündigung gibt es bereits: OpenAI plant, den Ads-Manager für europäische Unternehmen noch im Laufe dieses Quartals zur eigenständigen Nutzung freizuschalten. Beim Verfassen dieses Textes war ein konkreter Starttermin für Italien noch nicht bekannt. Sobald der OpenAI-AdsManager auch in Italien verfügbar ist, sollen Unternehmen ihre Kampagnen ähnlich wie bei anderen Online-Werbeplattformen
selbst erstellen, Budgets festlegen und die Ergebnisse auswerten können. Auch der HGV beschäftigt sich bereits intensiv mit den neuen Werbemöglichkeiten auf ChatGPT. Sobald die entsprechenden Möglichkeiten für Betriebe in Südtirol verfügbar sind, informiert die Abteilung Web Marketing alle Mitglieder über die Einsatzmöglichkeiten und unterstützt diese gern bei der Planung und Umsetzung von Kampagnen auf ChatGPT. Weitere Informationen gibt es für Interessierte bei der HGV-Abteilung Web pp Marketing.
Betriebe in Europa können Werbung nun auch in ChatGPT ausspielen.
Tel. 0471 317 840 onlinemarketing@hgv.it
Foto: KI-generiert
Web Marketing: Bewertungsportale sind Schlüsselfaktor für die Sichtbarkeit
Inhalte optimiert für KI gestalten Von Michaela Tschugguel
Während Hotelbewertungsportale früher vor allem als Orientierungshilfe für Reisende dienten, entwickeln sie sich nun zu einer wichtigen Informationsquelle für KI-gestützte Suchsysteme wie z. B. ChatGPT, Claude, Google Gemini und Microsoft Copilot. Diese KI-gestützten Suchsysteme sind somit ein wichtiger Bestandteil für die generative Suchmaschinenoptimierung (GEO). GEO bedeutet vereinfacht, dass Inhalte so erstellt werden, damit sie von KI-Systemen erkannt, verstanden und möglichst als Quelle
Michaela Tschugguel, HGV-Abteilung Web Marketing
Aktuelle und authentische Gästebewertungen erhöhen die Sichtbarkeit von Hotel- und Gastbetrieben in KI-gestützten Foto: stock.adobe.com Suchsystemen. genutzt werden. Moderne Suchmaschinen und KI-Assistenten greifen verstärkt auf vertrauenswürdige, aktuelle und nutzergenerierte Inhalte zurück, um fundierte Empfehlungen auszusprechen. Bewertungen auf etablierten Hotelportalen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Qualität und Glaubwürdigkeit Für Hotels und Gastronomiebetriebe bedeutet dies einen grundlegenden Wan-
del. Nicht nur die eigene Website entscheidet über die digitale Sichtbarkeit, sondern auch die Qualität und Glaubwürdigkeit der Informationen, die auf externen Plattformen verfügbar sind. Eine hohe Anzahl authentischer, aussagekräftiger, aktueller Bewertungen von Gästen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hotel in KI-generierten Antworten, Reiseempfehlungen oder Suchergebnissen berücksichtigt wird. Besonders wichtig ist da-
bei der professionelle Umgang mit Gästefeedback. Antworten auf Bewertungen sollten nicht nur individuell und wertschätzend formuliert sein, sondern auch relevante Schlüsselbegriffe enthalten. Die natürliche Nennung des Betriebsnamens sowie wichtige Merkmale wie Standort, Wellnessbereich, Restaurant, Familienfreundlichkeit oder Business-Angebot kann dazu beitragen, den inhaltlichen Kontext für Suchmaschinen und KI-Systeme zu verbessern. Gleichzeitig sollten diese Begriffe organisch in den Text eingebunden werden, um die Lesbarkeit und Glaubwürdigkeit zu erhalten. Darüber hinaus liefern detaillierte Bewertungen und professionelle Antworten zusätzliche inhaltlichen Informationen. Sie helfen KI-Systemen dabei, die Leistungen und Besonderheiten eines Hotels besser einzuordnen und passende Empfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen auszusprechen. Jede qualifizierte Antwort erweitert somit den digitalen Informationsbestand eines Hotels und stärkt dessen Relevanz
innerhalb der Suchergebnisse in den KI-Systemen.
Ganzheitliche digitale Strategie Im Kontext der Generative Engine Optimization (GEO) reicht klassische Suchmaschinenoptimierung daher nicht mehr aus. Gefragt ist eine ganzheitliche digitale Strategie, bei der Bewertungsportale aktiv gepflegt werden. Wer Gäste zu authentischen Bewertungen motiviert, regelmäßig auf Feedback reagiert und dabei den Betriebsnamen sowie relevante Keywords gezielt und natürlich einsetzt, verbessert nicht nur seine digitale Reputation, sondern erhöht auch die Chancen, in KI-generierten Empfehlungen sichtbar zu werden. Das Bewertungsmanagement entwickelt sich damit von einer Serviceaufgabe zu einem wichtigen Baustein moderner digitaler Kommunikation. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern die HGV-Abteilung Web Marketing. Tel. 0471 317 840 onlinemarketing@hgv.it
September 2026 HGV-Zeitung
BETRIEBSFÜHRUNG
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Nachhaltigkeit: GSTC-Zertifizierung für Naturhotel RUNA – HGV und Terra Institute unterstützen
Wo die Natur den Takt vorgibt Auf 1.832 Metern Höhe, mitten auf der Rodenecker-Lüsner Alm, liegt das Naturhotel RUNA. Der Gastbetrieb hat die international anerkannte GSTC-Zertifizierung erfolgreich bestanden und das Nachhaltigkeitslabel Südtirol (Level 3) erreicht.
richte erhalten bleiben. Das Küchenteam setzt auf Saisonalität und Regionalität und richtet die Speisekarte nach dem, was die jeweilige Jahreszeit in der Umgebung hergibt.
Begleitet wurden Inhaber Alexander Widmann und seine Familie dabei vom Bereich Nachhaltigkeit der HGV-Unternehmensberatung, der gemeinsam mit dem Terra Institute in Brixen Hotel- und Gastbetriebe auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeitszertifizierung berät und unterstützt.
Das Naturhotel RUNA ist ein kleiner Betrieb mit wenigen Mitarbeitenden, die sich dafür umso stärker für Nachhaltigkeit einsetzen. Alexander Widmann ist zudem Sprecher der Alm-Interessentschaft im Tourismusverein und damit Bindeglied zwischen Bauern, Betrieben, Forstbehörde und öffentlicher Verwaltung – mit dem Ziel, die Besonderheit der Alm zu bewahren. An seiner Seite steht Elvira an der Rezeption, die viele Abläufe im Blick behält und immer wieder Impulse für nachhaltige Entscheidungen gibt. Gemeinsam mit dem gesamten RUNA-Team wird dieser bewusste Umgang mit der Natur jeden Tag gelebt. Jeder trägt seinen Teil dazu bei – von der Küche über die Organisation bis hin zum täglichen Miteinander mit den Hausgästen.
Schon lange bevor die Zertifizierung zum Thema wurde, hat die Familie Widmann auf ihre Weise nachhaltig gehandelt. Die Zimmer werden mit MikroTrockendampf gereinigt, um auf chemische Reinigungsmittel zu verzichten. Auf Plastik wird bewusst verzichtet: Die Zimmerkarten bestehen aus Holz, ebenso die kleinen Holzwürfel, auf denen die Zimmerinformationen stehen. In der Küche kocht nach wie vor Alexanders Mutter mit und sorgt dafür, dass traditionelle Ge-
Ein Ansporn für morgen Die GSTC-Zertifizierung ist für das Naturhotel
Das Naturhotel RUNA hat mit Unterstützung der HGV-Unternehmensberatung die GSTCZertifizierung und das Nachhaltigkeitslabel Südtirol (Level 3) erfolgreich erreicht. Foto: BP RUNA deshalb keine neue Ausrichtung, sondern die Bestätigung eines Weges, den die Familie Widmann schon lange geht. Gleichzeitig freut man sich im RUNA über den Erhalt des Nachhaltigkeitslabels Südtirol (Level 3). Gerade für einen kleinen Betrieb wie das Naturhotel RUNA ist eine solche Zertifizierung eine besondere Herausforderung: Die Doku-
rossin wellness culture since 1964 kamal metal Neuer Firmensitz Staatsstraße 44/10, I-39040 Salurn, T. 0471/881488, rossin.it
mentation und die Erfüllung der Kriterien verlangen Zeit und Ausdauer, die in einem Haus mit wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erst einmal aufgebracht werden müssen. Das Beispiel RUNA zeigt aber: Wer Nachhaltigkeit schon lange aus eigenem Antrieb lebt, schafft diesen Schritt auch innerhalb weniger Monate. Für Alexander Widmann endet die Reise
damit nicht. Er hat weiterhin viele Ideen, die er in den kommenden Jahren umsetzen möchte. Allen voran treibt ihn der Wunsch an, den Fahrzeugverkehr auf der Alm noch weiter einzuschränken, um seinen Gästen ein noch intensiveres Naturerlebnis zu bieten. Alexander Schweitzer, Terra Institute Brixen
see you:
hotel 2026 bozen – bolzano 19-22/10/2026 © Armin Terzer
Nachhaltigkeit als gelebte Gewohnheit
Kleines Team mit großem Engagement
30 HGV-Zeitung September 2026
BETRIEBSFÜHRUNG
Baumanagement: Der Schlüssel zum erfolgreichen Bauvorhaben
Gut geplant ist besser gebaut Von Alois Unterhofer
Ob Wellness-Erweiterung, Zimmerumbau oder Hotelneubau: Bauprojekte gehören zu den größten Herausforderungen für Gastgeber. Hohe Investitionen, enge Zeitpläne und zahlreiche Beteiligte erfordern eine professionelle Steuerung. Genau hier kommt das Baumanagement ins Spiel. Das Baumanagement sorgt dafür, dass Projekte strukturiert geplant, effizient umgesetzt und erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Projekt ist ein einmaliges, zeitlich begrenztes Vorhaben mit einem klar definierten Ziel. Es unterscheidet sich vom täglichen Routinegeschäft durch seine Einzigartigkeit und seine Komplexität. Zu den wesentlichen Merkmalen zählen: • ein klarer Start- und Endzeitpunkt, • definierte Ziele und Anforderungen, • ein begrenztes Budget, • der Einsatz unterschiedlicher Ressourcen, • die Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter. Die Grundidee des Baumanagements ist keineswegs neu. Bereits in der Antike wurden große Bauwerke durch Planung, Organisation und Arbeitsteilung realisiert.
Baumanagement ist unverzichtbar Ein Hotelbau zählt zu den anspruchsvollsten Bauvor-
Gutes Baumanagement ist essenziell für die Umsetzung eines Bauprojekts. Foto: KI/Microsoft Copilot
haben. Unterschiedliche Anforderungen müssen miteinander in Einklang gebracht werden: Gästezimmer, Gastronomie, Wellnessbereiche, technische Infrastruktur, Energieeffizienz, Design, Funktionalität und viele weitere Faktoren beeinflussen den Projekterfolg. Hinzu kommt die große Zahl an Beteiligten. Bauherren, Architekten, Fachplaner, Behörden, ausführende Unternehmen und Lieferanten müssen koordiniert werden. Ohne klare Strukturen und Verantwortlichkeiten können Termine, Kosten und Qualität schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Professionelles Baumanagement sorgt dafür, dass alle Beteiligten auf gemeinsame Ziele hinarbeiten und das Vorhaben effizient umgesetzt wird. Bei Bauprojekten lassen sich vier große Phasen unterscheiden.
Die Initiierung Alois Unterhofer, Bereich Baumanagement, HGV-Unternehmensberatung
Am Beginn jedes Projekts steht die Definition der Ziele. Welche Anforderungen soll das Hotel erfüllen? Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Welche In-
vestitionen sind notwendig? In dieser Phase werden die Rahmenbedingungen festgelegt, Markt- und Standortanalysen durchgeführt sowie die wichtigsten Stakeholder eingebunden. Bereits hier werden die Weichen für den späteren Projekterfolg gestellt.
Die Planung In der Planungsphase werden die Projektziele konkret ausgearbeitet. Architektur, Technik, Raumkonzepte, Budget, Zeitplan und Ressourcen werden detailliert definiert. Ebenso werden Genehmigungen vorbereitet, Ausschreibungen erstellt und Risiken bewertet. Je präziser die Planung und je früher wesentliche Entscheidungen getroffen werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit kostspieliger Änderungen während der Bauphase.
Die Umsetzung Während der Bauphase werden die geplanten Maßnahmen realisiert. Das Baumanagement übernimmt dabei die Koordinati-
on sämtlicher Gewerke und überwacht den laufenden Baufortschritt. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass Termine eingehalten, Kosten überwacht und Qualitätsstandards erfüllt werden. Gleichzeitig müssen auftretende Herausforderungen rasch erkannt und gelöst werden, um Verzögerungen oder Mehrkosten zu vermeiden.
Der Projektabschluss Nach Fertigstellung erfolgt die Abnahme der Leistungen sowie die Übergabe an den Betreiber. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse dokumentiert und bewertet. Ein professioneller Projektabschluss hilft dabei, Erfahrungen für zukünftige Projekte zu sichern und Verbesserungspotenziale zu erkennen.
Wichtige Vorteile Ein professionelles Baumanagement schafft Struktur und Transparenz im gesamten Bauvorhaben. Termine, Kosten und Qualitätsanforderungen werden laufend überwacht, Risiken
frühzeitig erkannt und alle Beteiligten koordiniert. Dadurch können Verzögerungen, Mehrkosten und Abstimmungsprobleme reduziert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das sogenannte „Magische Dreieck“ des Projektmanagements: Zeit, Kosten und Qualität. Die Herausforderung besteht darin, diese drei Erfolgsfaktoren in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten und so den nachhaltigen Projekterfolg sicherzustellen. Ob Neubau, Umbau oder Erweiterung eines bestehenden Betriebs: Erfolgreiche Projekte entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis einer professionellen Planung, einer konsequenten Steuerung und einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Bei weiteren Fragen oder der Unterstützung Ihres Bauvorhabens steht Ihnen das HGV-Baumanagement gerne zur Verfügung. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und unserem Know-how. Tel. 0471 317 780 baumanagement@hgv.it
September 2026 HGV-Zeitung
BETRIEBSFÜHRUNG
31
Personal: Begünstigungen bei Neueinstellungen
Voraussetzungen und Ausschlussgründe Von Thea Unterholzner
Der Gesetzgeber sieht zahlreiche finanzielle Anreize und Beitragsvergünstigungen vor, um die Einstellung von Arbeitnehmenden zu fördern. Die HGV-Personalberatung fasst die wichtigsten Voraussetzungen zusammen. Der Anspruch auf diese Beitragsbegünstigungen bei Neueinstellungen ist an klare gesetzliche Voraussetzungen geknüpft. Insbesondere Art. 31 des Gesetzesdekrets Nr. 150/2015 enthält allgemeine Ausschlussgründe, die unabhängig von der jeweiligen Fördermaßnahme zu beachten sind. Demnach besteht kein Anspruch auf Beitragsbegünstigungen, • wenn die Einstellung lediglich der Erfüllung ei-
ner bereits bestehenden gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Verpflichtung dient; • wenn die Arbeitgebenden gegen gesetzliche Vorschriften oder Bestimmungen des Kollektivvertrags verstoßen; • wenn das Wiedereinstellungsrecht einer bzw. eines anderen Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmers missachtet wird.
Ein weiterer Ausschlussgrund lieg vor, wenn im Unternehmen aufgrund einer Krise oder Umstrukturierung Arbeitnehmende zum Zeitpunkt der Anstellung von der Arbeit suspendiert sind und die Neueinstellung genau jene beruflichen Qualifikationen betrifft. Wenn neu angestellte Arbeitnehmende innerhalb der letzten sechs Monate bei einem Arbeitgebenden beschäftigt waren, der mit dem neuen Arbeitgebenden wirtschaftlich oder gesellschaftsrechtlich verbunden ist oder im Wesentlichen dieselben Eigentumsverhältnisse aufweist, steht ebenfalls keine Beitragsbegünstigung zu.
Voraussetzungen für Beiträge Thea Unterholzner, HGV-Personalberatung
Die Voraussetzungen für die Gewährung der Beitragsbegünstigungen sind:
• die ordnungsgemäße Erfüllung der Sozialversicherungsbeiträge (DURC); • die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften; • die Anwendung der einschlägigen Kollektivverträge. In diesem Zusammenhang hat das Arbeitsministerium am 22. Juni 2026 ein Ministerialdekret zur genaueren Definition der Regeln bei Verstößen im Bereich der Sicherheit am Arbeitsplatz erlassen. In diesem wird unter anderem angegeben, dass für die vorsätzliche Beseitigung oder Unterlassung von Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen eine Aberkennung der Beitragsbegünstigungen für die Dauer von 24 Monaten vorgesehen ist. Für jedes andere strafrechtlich relevante Vergehen im Bereich des Arbeits-,
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Sozial- und Arbeitssicherheitsrechtes ist eine Aberkennung von drei Monaten vorgeschrieben. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Straftatbestände rechtskräftig gerichtlich festgestellt wurden. Somit können dem Arbeitgebenden auch im Falle einer korrekten Beitragssituation die Begünstigungen für einen bestimmten Zeitraum gestrichen werden. Soweit das jeweilige Förderprogramm dies vorsieht, muss die Einstellung zudem zu einer tatsächlichen Nettoerhöhung der Beschäftigtenzahl gegenüber dem bisherigen Durchschnitt führen. Die wirtschaftlichen Vorteile aus den Beschäftigungsanreizen werden grundsätzlich durch Verrechnung mit den vom Arbeitgebenden zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträgen gewährt.
32 HGV-Zeitung September 2026
BETRIEBSFÜHRUNG
Recht: Vorgeschriebene Messungen müssen bis zum 24. März 2028 abgeschlossen sein
Radon-Messpflicht ist zu beachten Von Marlies Klotz
Für Betriebe in Radonrisikogebieten steht nun fest, dass bis zum 24. März 2028 die vorgeschriebenen Radonmessungen durchgeführt werden müssen. Radon ist ein Edelgas, das natürlich im Erdboden vorkommt und in die unteren Geschosse der Gebäude eindringen kann. Mit Beschluss der Landesregierung vom 6. Februar 2026 wurden in Südtirol zahlreiche Gemeinden als sogenannte Radonrisikogebiete ausgewiesen. Über die damit verbundenen neuen Messpflichten wurde bereits in der März-Ausgabe der HGV-Zeitung informiert. Inzwischen steht auch die konkrete Frist für die Durchführung der Messungen fest.
Neue Messpflicht in erdnahen Arbeitsräumen Arbeitsplätze in unterirdischen Räumen galten bereits bisher als besonders
radongefährdet. Daher besteht unabhängig von der Einstufung der jeweiligen Gemeinde weiterhin die Verpflichtung, entsprechende Radonmessungen durchzuführen. Neu ist, dass in den ausgewiesenen Radonrisikogebieten zusätzlich auch für Arbeitsräume in halb unterirdischen Bereichen oder im Erdgeschoss Messungen vorgeschrieben sind. Die Veröffentlichung der Radonrisikogebiete im Amtsblatt der Italienischen Republik erfolgte am 24. März 2026. Die gesetzlich vorgesehene Frist von 24 Monaten läuft somit seit diesem Datum. Die vorgeschriebenen Messungen müssen daher bis spätestens 24. März 2028 abgeschlossen sein.
Durchführung der Messungen Die Messungen sind durch ein qualifiziertes Fachunternehmen durchzuführen, das die gesetzlich vorgesehenen fachlichen und technischen Vorausset-
zungen erfüllen muss. Die Auswertung der eingesetzten Dosimeter (Radonmessgeräte) hat in dafür zugelassenen bzw. akkreditierten Laboren zu erfolgen und die Ergebnisse werden vonseiten des Labors in die vorgesehene nationale Datenbank eingetragen. Bei den vorgeschriebenen Radonmessungen handelt es sich um Langzeitmessungen über einen Zeitraum von einem Jahr, mit denen die durchschnittliche jährliche Radonkonzentration in der Raumluft am Arbeitsplatz ermittelt wird. Daher ist es erforderlich, die Messungen rechtzeitig zu beauftragen und ein geeignetes Fachunternehmen frühzeitig einzubinden, damit die vollständige Durchführung und Auswertung innerhalb der gesetzlichen Frist gewährleistet wird.
Ausnahmen von der Messpflicht Von der Messpflicht ausgenommen sind beispielsweise reine Technikräume
ohne regelmäßige Anwesenheit von Arbeitnehmenden, Lagerräume mit nur gelegentlichem Zugang, WCs und Umkleideräume sowie Räume, die weniger als 100 Stunden pro Jahr zu Arbeitszwecken genutzt werden.
Referenzwert und weitere Verpflichtungen Der gesetzliche Referenzwert beträgt 300 Bq/m³. Wird dieser Wert nicht überschritten, ist das Messergebnis zu dokumentieren und in die Risikobewertung zur Arbeitssicherheit aufzunehmen. Die Messung ist grundsätzlich spätestens alle acht Jahre oder bei bestimmten baulichen Änderungen zu wiederholen. Wird der Referenzwert überschritten, sind geeignete Maßnahmen zur Senkung der Radonbelastung zu ergreifen und eine Kontrollmessung ist durchzuführen. Die Ergebnisse sowie die gesetzten Sanierungsmaßnahmen werden der zuständigen Behörde mitgeteilt. Nach Durchführung der Minde-
rungsmaßnahmen ist die Messung grundsätzlich alle vier Jahre sowie bei bestimmten baulichen Änderungen zu wiederholen. Für erforderliche Sanierungsmaßnahmen müssen sich die betroffenen Betriebe an einen anerkannten Radonexperten wenden. Betriebe in den Radonrisikogebieten sollten daher rechtzeitig prüfen, welche Arbeitsräume von der Messpflicht betroffen sind, und die erforderlichen Messungen frühzeitig in Auftrag geben, damit diese bis zum 24. März 2028 abgeschlossen werden können. Durch Scannen des QRCodes können Sie die Radonrisikogebiete einsehen. Weitere Informationen erteilt Ihnen die HGVRechtsabteilung. Tel. 0471 317 760 recht@hgv.it
Recht: Korrekter Umgang mit Fisch zum rohen Verzehr in der Gastronomie
Rohen Fisch richtig behandeln und dokumentieren Von Sara Hermeter Rohe Fischgerichte wie Tatar, Sushi, Carpaccio und rohe Meeresfrüchte sind fester Bestandteil vieler Speisekarten. Damit diese Lebensmittel sicher angeboten werden können, müssen Gastronomiebetriebe insbesondere die Vorgaben zur Behandlung gegen Parasiten, zur Rückverfolgbarkeit und zur Dokumentation beachten.
Behandlung gegen Parasiten Fisch, der roh verzehrt werden soll, muss vor der Abgabe an den Gast einer vorbeugenden Behandlung zur Abtötung möglicher Parasiten wie z. B. Anisakis, unterzogen werden. Als Mindestanforderung gilt grundsätzlich:
• Einfrieren bei mindestens −20° C für 24 aufeinanderfolgende Stunden. • Die vorgeschriebene Temperatur muss in allen Teilen des Produkts erreicht werden. • Die Verpflichtung gilt nicht nur für vollständig rohen Fisch, sondern auch für marinierten oder kalt geräucherten Fisch sowie für vergleichbare Zubereitungen. Wird bereits behandelter Fisch, der zum rohen Verzehr bestimmt ist, eingekauft, sollte der Lieferant schriftlich bestätigen, dass die vorgeschriebene Behandlung ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Die Unterlagen sollten Angaben zu Temperatur, Dauer und Art der Behandlung enthalten und der jeweiligen Lieferung eindeutig zugeordnet
werden können. Die Unterlagen müssen im Betrieb für etwaige Kontrollen aufbewahrt werden. ErfolgtdieBehandlungim eigenen Betrieb, sind ein geeigneter Schockfroster oder Tiefkühler (der Tiefkühlschrank darf ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden), die Überwachung der Produkttemperatur, ein angepasstes HACCP-Eigenkontrollsystem, ein Behandlungsregister und die lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Lieferanten bis zum servierten Gericht erforderlich.
Unterlagen genau prüfen Bei jeder Lieferung sollten das Produkt und die Begleitdokumente kontrolliert werden. Die in den Dokumenten angegebene Fischart muss mit dem geliefer-
ten Produkt und der auf der Speisekarte verwendeten Bezeichnung übereinstimmen. Fehlen bei einer Kontrolle die Unterlagen zur Rückverfolgbarkeit oder die Nachweise über die Behandlung gegen Parasiten wie Anisakis, können nicht eindeutig zuordenbare Fischprodukte beanstandet oder beschlagnahmt werden. Ohne lückenlose Dokumentation lässt sich nicht feststellen, welche Produkte ordnungsgemäß behandelt wurden. Im Falle einer Kontrolle können somit auch Fischprodukte betroffen sein, die ursprünglich nicht für den rohen Verzehr bestimmt waren. Das Behandlungsregister kann in Papierform oder digital geführt werden. Es muss aktuell, gut lesbar
und jederzeit verfügbar sein. Empfehlenswert sind folgende Angaben: • Datum der Behandlung, • Produkt- und Artenbezeichnung, • Lottonummer und Lieferant, • Menge oder Stückzahl, • Erreichte Temperatur und Behandlungsdauer, • Datum der Verwendung. Betriebe, die die Behandlung des Fisches zum rohen Verzehr selbst durchführen, sollten sicherstellen, dass diese Tätigkeit mit einer SCIA (Segnalazione Certificata di Inizio Attività) dem Sanitätsbetrieb gemeldet wurde und im HACCPEigenkontrollsystem als eigener kritischer Kontrollpunkt mit Grenzwerten, Überwachung, Dokumentation und Korrekturmaßnahmen beschrieben ist.
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War schon damals unser Zaubertrunk. Eine Steilpassvorlage, ein letzter Sprint, ein Jubelschrei – manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Seit 75 Jahren ist Zipperle Teil solcher Momente. Zum Jubiläum präsentieren sich unsere Etiketten frischer denn je. Was bleibt, ist die bewährte Qualität – und eine breite Auswahl an Säften und Getränken für jeden Geschmack.
34 HGV-Zeitung September 2026
WEITERBILDUNG
Weiterbildung, die in der Praxis ankommt STK/HGV-Kursprogramm: Saison startet mit neuen Themen und neuen Formaten Mitte Oktober ist es soweit: Das neue Weiterbildungsprogramm der Südtiroler Tourismuskasse (STK) und des HGV wird erscheinen und online buchbar sein. Das Angebot reicht dabei von künstlicher Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung bis zu praxisnahen Seminaren und Lehrgängen für die Hotellerie und Gastronomie. Ob kompakte Wissensvermittlung oder praktisches Lernen und Ausprobieren: Das neue Angebot orientiert sich gezielt an den Bedürfnissen der Unternehmerinnen und Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie jedes Jahr können die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus den bewährten Formaten Lehrgang, Webinar und Präsenzkurs auswählen. Gleichzeitig startet die Weiterbildungssaison mit neuen Formaten, die gezielt ausgewählte Themen behandeln und sehr praxisorientiert ausgerichtet sind.
Neu: „Im Fokus“ Das neue Format „Im Fokus“ konzentriert sich auf das Wesentliche. In einem kompakten Halbtagesformat werden die relevantesten Informationen zu einem ausgewählten Thema gebündelt vermittelt. Kurz, knackig und praxisnah – ideal für alle, die sich gezielt zu einem bestimmten Thema informieren und ihr Wissen schnell erweitern möchten.
Neu: Workshops mit Praxisfokus Auch das neue Format „Workshop“ setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung. Hier geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern dieses auch direkt anzuwenden. Die Teilnehmenden übernehmen selbst praktische Aufgaben und können das Gelernte unmittelbar ausprobieren. Dazu zählen Kochkurse, Cocktailkurse oder Kaffeekurse. Lernen wird hier zum aktiven Erlebnis – mit viel Raum zum Ausprobieren, Üben und Austauschen. „Mit den neuen Formaten ‚Im Fokus‘ und ‚Workshop‘ möchten wir unser Kursangebot erweitern und noch
Weiterbildungsprogramm 2026/27 • Erscheinungstermin: Mitte Oktober 2026 • Bewährte Formate: Webinare, Präsenzkurse und Praxiskurse • Neue Formate: „Im Fokus“ und „Workshop“ • Im Fokus: kompakte Halbtageskurse mit den wichtigsten Informationen, gebündelt und auf den Punkt gebracht. • Workshop: praxisorientierte Kurse mit aktiver Beteiligung, z. B. Koch-, Cocktail- und Kaffeekurse Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, weiterbildung@hgv.it oder www.hgv.it
stärker auf unterschiedliche Lernbedürfnisse unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen“, weiß Claudia Caumo, Leiterin des Bereiches Weiterbildung im HGV. Ab Mitte Oktober wer-
den die Lehrgänge, Kurse und Seminare der neuen Weiterbildungssaison online auf der HGV-Website buchbar sein. weiterbildung@hgv.it www.hgv.it
Vom Tagesgeschäft zum unternehmerischen Denken Lehrgang „Diplomierte/r Hotelmanager/in“ bietet Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch Im Januar 2027 startet die nächste Ausgabe des TopBildungsangebotes der Südtiroler Tourismuskasse (STK) und des HGV. Der Lehrgang zum Hotelmanagement richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie angehende Führungskräfte im Tourismus. Jahr für Jahr begeistert
das Format Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich gezielt auf die Übernahme und Führung eines eigenen Betriebes vorbereiten möchten. Ein besonderes Highlight sind dabei die Betriebsbesichtigungen im In- und Ausland, die spannende Einblicke in die Praxis geben. Auch die Referentin-
Eine fundierte Ausbildung im Bereich Hotelmanagement bietet ein spezieller Lehrgang der STK und des HGV. Foto: stock. adobe.com
nen und Referenten schätzen diese Gelegenheiten, neue Hotelkonzepte kennenzulernen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. „Mich begeistert an diesem Lehrgang, dass die Teilnehmenden lernen, ihren Betrieb als Ganzes zu denken. Ich erlebe immer wieder, wie sich der Blick verändert und aus dem täglichen operativen Geschäft ein unternehmerisches Denken entsteht, das den Absolventinnen und Absolventen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihren Betrieb mit einer klaren Zukunftsperspektive weiterzuentwickeln“, weiß die Lehrgangsleiterin Barbara Theiner zu berichten.
Ganzheitlicher Ansatz Der Lehrgang vermittelt ein ganzheitliches Verständnis dafür, was erfolgreiche Hotel- und Gastronomiebetriebe heute ausmacht. Die Teilnehmenden lernen, strategische Entscheidungen zu treffen, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, Mitarbeitende wirksam zu führen und ihren
Betrieb zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Daniel Soligo, Direktionsassistent im Hotel Seeleiten in Kaltern, kann diese praxisnahe Weiterbildung nur bestätigen und weiterempfehlen: „Der Lehrgang war sehr spannend, lehrreich und hilfreich im Hinblick auf meinen weiteren beruflichen Weg. Ich kann das Format jedem, der eine Position im Hotelmanagement anstrebt, oder die Möglichkeit bekommt, sich in diese Richtung weiterzuentwickeln, empfehlen. Es vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern ein umfas-
senderes Verständnis dafür, was es bedeutet, ein Hotel wirtschaftlich, organisatorisch und menschlich erfolgreich zu führen.“
Spannendes Programm Über ein Jahr hinweg setzen sich die Teilnehmenden mit den Themen Hotelmanagement & Marketing, Finanzierung & Controlling, Management & Organisation, Leadership & Personalmanagement sowie rechtliche Betriebsführung auseinander. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit einer Diplomarbeit. pa
Infos zum Lehrgang Titel: Lehrgang „Diplomierte/r Hotelmanager/in“ Referenten: Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland Datum: 19. Januar bis Dezember 2027 Kursgebühr: 5.700 Euro + 22 % MwSt. STK-Gebühr: 4.700 Euro + 22 % MwSt. Ort: verschiedene Standorte in Südtirol Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, weiterbildung@hgv.it oder www.hgv.it
September 2026 HGV-Zeitung
WEITERBILDUNG
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Eigene Stärken und Potenziale kennen Workshop „Leadership-Training für Frauen“: Praxisnahe Inputs ganz kompakt In einem neuen Workshop-Format wird den Teilnehmerinnen des Leadership-Trainings für Frauen das Thema praxisnah und mit direkten Umsetzungstipps vermittelt. Leadership ist nicht nur eine Frage von Position oder Titel. Führung zeigt sich auch darin, wie klar man auftritt,
wie überzeugend man kommuniziert, wie man Entscheidungen vertritt und andere für die eigenen Ideen begeistern kann. Genau hier setzt der neue Workshop „Leadership-Training für Frauen“ an. Der Kurs wird von der Resilienz-Trainerin Christina Weigl aus Luzern gestaltet. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die persönli-
Beim Workshop stehen die persönlichen LeaderQualitäten der Teilnehmerinnen im Mittelpunkt. Foto: stock. adobe.com
chen Leader-Qualitäten der Teilnehmerinnen. Denn gute Ideen allein reichen nicht immer aus – entscheidend ist auch, sie klar zu vermitteln und überzeugend zu vertreten. Frauen wird häufig eine hohe Kommunikationskompetenz zugeschrieben. Doch wie eindeutig ist die eigene Kommunikation tatsächlich? Und welche unbewussten Überzeugungen, persönlichen Werte und Rollenbilder beeinflussen das eigene Auftreten und die Durchsetzungskraft? Der Workshop lädt dazu ein, die eigenen Stärken und Potenziale bewusster wahrzunehmen und die persönliche Leadership weiterzuentwickeln. Themen wie Wertehierarchie, Motivation und Rollenklarheit spielen dabei ebenso eine Rolle wie weibliche Leaderqualitäten, Charakterstärken und die Bedeutung von Selbstvertrauen und Vertrauen.
Infos zum Seminar Titel: Leadership-Training für Frauen Referentin: Christina Weigl, zertifizierte Ausbildnerin, Leadership- und Resilienz-Trainerin mit HeartMath®, Luzern Datum: Montag, 19. Oktober 2026 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Schenna Resort, Schenna Kursgebühr: 459 Euro + 22 % MwSt. STK-Gebühr: 166 Euro + 22 % MwSt. Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, weiterbildung@hgv.it oder www.hgv.it
Von der Theorie in die Praxis Bei diesem Training setzt der Bereich Weiterbildung im HGV zugleich auf ein neues Workshop-Format. Im Vordergrund steht nicht die reine Vermittlung möglichst vieler Inhalte. Entscheidend ist vielmehr deren praxistaugliche Aufbereitung und Übertragung auf konkrete
Situationen im beruflichen Alltag. Modelle und Methoden werden deshalb als Werkzeuge verstanden, die unmittelbar anwendbar sein sollen. Die Teilnehmerinnen setzen sich mit den Inhalten auseinander, beziehen sie auf die eigene Situation und entwickeln daraus konkrete Ansätze für ihr persönliches Führungsverhalten. pa
Eigene Ausbildung für Küchenchefs, Serviceleiter & Co. Arbeitssicherheit: Aufgaben und Pflichten der Vorgesetzten In gastgewerblichen Betrieben übernehmen häufig einzelne Mitarbeitende Aufsichts- und Kontrollfunktionen, etwa als Küchenchef, Serviceleiter, Leiter des Housekeepings oder Abteilungsleiter. Im Bereich des Arbeitsschutzes können diese Personen als Vorgesetzte (sog. „preposti“) gelten. Als Vorgesetzte bzw. Vorgesetzter gilt, wer aufgrund seiner betrieblichen Stel-
lung die Arbeit anderer Mitarbeitenden beaufsichtigt, die Anweisungen der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers umsetzt und deren korrekte Ausführung kontrolliert. Entscheidend ist somit nicht allein die Berufsbezeichnung, sondern die tatsächlich ausgeübte Funktion im Betrieb. Vorgesetzte überwachen die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und be-
Infos zum Thema Arbeitssicherheit Weitere Informationen zum Thema Arbeitssicherheit für Vorgesetzte erteilt Ihnen die HGV-Rechtsabteilung, Tel. 0471 317 760, E-Mail: recht@hgv.it Der Bereich Weiterbildung im HGV bietet entsprechende Kurse an. Diese können auf der HGV-Website gebucht werden.
Zum aktuellen Kursprogramm:
trieblichen Anweisungen. Bei sicherheitswidrigem Verhalten müssen sie eingreifen und erforderlichenfalls die Tätigkeit unterbrechen. Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber muss daher prüfen, welche Mitarbeitenden im Betrieb tatsächlich entsprechende Aufsichtsfunktionen wahrnehmen und diese als Vorgesetzte bestimmen. In kleinen Betrieben kann diese Funktion auch von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber selbst wahrgenommen werden, sofern er die Mitarbeitenden unmittelbar beaufsichtigt.
Vorgesetzte in gastgewerblichen Betrieben müssen eine eigene Ausbildung im Bereich Arbeitssicherheit absolvieren. Foto: stock. adobe.com
Eigene Ausbildung für Vorgesetzte Für Vorgesetzte ist eine eigene Ausbildung vorgeschrieben. Nach dem neuen Staat-Regionen-Abkommen umfasst der Grundkurs mindestens zwölf Stunden. Voraussetzung ist die vorherige
achtstündige Ausbildung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Ausbildung dauert somit nun insgesamt 20 Stunden. Die Auffrischung beträgt mindestens sechs Stunden
und ist alle zwei Jahre zu absolvieren. Betriebe sollten daher kontrollieren, ob ihre Vorgesetzten korrekt bestimmt und deren Ausbildungen auf dem aktuellen Stand sind. mk
HOTEL PLUNHOF RIDNAUN
DER NEUE BARBEREICH BEGEISTERT NICHT NUR OPTISCH, SONDERN AUCH MIT EFFIZIENTEN UND STABILEN ABLÄUFEN IN DER GETRÄNKETECHNIK. MIT EINEM SCHANKSYSTEM VON GRUBER.
D
as familiengeführte Hotel Plunhof steht für gelebte Gastfreundschaft, hochwertige Kulinarik und ein besonderes Gespür für die Bedürfnisse seiner Gäste. Mit einem außergewöhnlichen Spa- und Wellnessbereich sowie verschiedenen gastronomischen Angeboten bietet der Plunhof seinen Gästen ein umfassendes Urlaubserlebnis. Hinter dem erfolgreichen Hotel steht die Familie Volgger, die den Plunhof bereits seit Generationen mit viel Engagement und einem klaren Blick für Qualität führt. Dabei spielt auch die technische Infrastruktur im Hintergrund eine wichtige Rolle. Seit fast 20 Jahren setzt die Familie bei der Getränkeausschanktechnik auf Lösungen von Gruber Schanksysteme.
Effizienz am Zapfhahn – mit Gruber Schanksystemen
Damit im täglichen Hotel- und Gastronomiebetrieb alles reibungslos läuft, setzt der Plunhof seit vielen Jahren auf ihre verlässlichen Partner in Sachen Getränketechnik - Gruber Schanksysteme in Zusammenarbeit mit Ossanna Schanktechnik.
Warum habt ihr euch ursprünglich für ein Schanksystem von Gruber entschieden?
Volgger: „Wir arbeiten mittlerweile seit fast 20 Jahren mit Gruber Schanksystemen zusammen. Ausschlaggebend waren für uns von Beginn an die Qualität, die Zuverlässigkeit und vor allem die Möglichkeit, die Anlagen genau auf unsere Anforderungen abzustimmen. Für einen Betrieb wie den Plunhof ist es wichtig, dass die Getränketechnik im täglichen Ablauf zuverlässig funktioniert und auch bei stärkerem Gästeaufkommen mitspielt. Über die Jahre hat sich daraus eine Zusammenarbeit entwickelt, auf die wir uns verlassen können.“
Bei eurem letzten Umbau habt ihr einen beeindruckenden neuen Barbereich gebaut und auf umfangreiche Getränketechnik gesetzt.
Volgger: „Für die neue Bar haben wir uns bewusst für zwei getrennte Schanklösungen entschieden: eine VISO 8 und vier extra Biersäulen sowie eine VISO 4 mit vier Einheiten für unsere Spirituosenmischgetränke. So werden die unterschiedlichen Anfor-
derungen unserer Bar optimal abgedeckt und die Abläufe an der Bar effizient gestaltet.
Was macht die Schanksysteme von Gruber für Sie besonders?
Volgger: „Für uns ist vor allem die Kombination aus Zuverlässigkeit, einfache Bedienbarkeit und optimaler Getränkequalität entscheidend. Wir hatten ja bereits eine Anlage, mit welcher wir sehr zufrieden sind. Diese ist auch nach dem Umbau noch im Backoffice des Speisesaals in Betrieb.“
Wie findet ihr Team den Einsatz von Gruber Schanksystemen?
Volgger: Wir sehen, dass die Einarbeitungszeit kürzer ist. Neue Kolleginnen und Kollegen können sich auf die Systemvorgaben verlassen. Jedes Getränk kommt gleich aus der Anlage, was frü-
Gruber Schanksysteme Innsbrucker Straße 38, AT-6230 Brixlegg info@schanksysteme.com | www.schanksysteme.com
her je nach Person variiert hat. Und in Stoßzeiten ist der Ablauf viel flüssiger und das Getränk schneller beim Gast. Das kommt bei allen gut an.
Fast 20 Jahre Zusammenarbeit – was ist Ihr Fazit?
Volgger: „Wenn man über einen so langen Zeitraum mit einem Partner zusammenarbeitet, spricht das eigentlich schon für sich. Wir setzen seit fast 20 Jahren auf Gruber, weil die Systeme zuverlässig funktionieren und uns die Lösungen im täglichen Betrieb unterstützen. Für uns ist Gruber deshalb nicht einfach ein Lieferant, sondern ein langjähriger Partner, mit dem wir auch zukünftige Projekte gerne umsetzen.“ Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen der Familie Volgger und dem gesamten Team des Plunhof weiterhin viel Erfolg.
Kontakt in Südtirol: Ossanna GmbH Eisackstraße 11, IT-39049 Wiesen/Pfitsch (BZ) info@ossanna.it | www.ossanna.it
38 HGV-Zeitung September 2026
GASTRONOMIE
Geschichten aus der Gastronomie
COOLinarisch: Der Branchen-Podcast für Gastronomie und Küche in Südtirol Was hält kleine Gasthäuser erfolgreich? Was begeistert junge Gastgebende in der Branche? Die aktuellen Folgen des Gustelier-Podcasts „COOLinarisch“ liefern persönliche Geschichten und Denkanstöße. Vom elterlichen Gasthaus Apollonia oberhalb von Nals wollte Thomas Geiser als Jugendlicher zunächst wenig wissen. Zum Glück hat sich seine Meinung geändert: Heute führt er den Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Bruder und Küchenchef Christoph und seinen Eltern bereits in dritter Generation – mit Leidenschaft und Erfolg. Als Mitglied des HGVLandesausschusses und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Bar & Restaurant“ engagiert sich Thomas Geiser zudem für den Erhalt einer kleinstrukturierten Gastronomie, die weit mehr ist als ein Ort zum Essen und Trinken. Wie es gelingt, auch als kleiner Gastronomiebetrieb wirtschaftlich erfolgreich zu sein, welche Chancen gerade in der Konzentration auf das Wesentliche liegen und welche Erfahrungen Thomas Geiser anderen Gastwirtinnen und Gastwirten mitgeben möchte, darüber spricht
Thomas Geiser, Gasthaus Apollonia
Damian Alber, Junggastwirt des Jahres 2026
Benjamin Flora, Direktor LBS Emma Hellenstainer
Bettina Schmid, Host des Podcasts COOLinarisch
er mit Bettina Schmid, Leiterin des Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung.
junge Gastgeberinnen und Gastgeber, die mit frischen Ideen und viel Engagement ihren eigenen Weg gehen. Denn heute führt Damian Alber erfolgreich drei ganz unterschiedliche Lokale am Waltherplatz in Bozen: eine Aperitif-Bar, eine Eisdiele mit Salatbar und seit Kurzem auch ein Pizza- und Pastalokal. Im Podcast COOLinarisch erzählt Damian Alber, was ihn an der Gastronomie begeistert, wie er auf Themen wie Mitarbeitende und Gewinnmargen blickt und warum der Beruf trotz aller Herausforderungen für junge Menschen attraktiv sein kann.
Neue Ausbildungswege
geistern lassen und was sich Schülerinnen und Schüler von ihren zukünftigen Arbeitgebenden wünschen. Spannend für Gastronomie und Küche ist ein neuer Schwerpunkt: An der Hellenstainer gibt es ab Herbst die Ausbildung zur Köchin bzw. zum Koch für pflanzenbasierte Küche. Benjamin Flora erklärt, wie die neue Ausbildung entstanden ist und was dahintersteckt.
Junggastwirt des Jahres Auch Damian Alber kennt die Gastronomie von klein auf: Seine Eltern haben das Gasthaus Vögele in Bozen zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickelt. Obwohl ihm auch andere Wege offenstanden, hat sich Alber ganz bewusst für die Branche entschieden – ebenso wie seine beiden Geschwister. Von der HGJ wurde er heuer zum „Junggastwirt des Jahres 2026“ gewählt – eine Auszeichnung für
Wie unser Nachwuchs künftig ausgebildet wird, damit beschäftigt sich Benjamin Flora tagtäglich. Seit knapp einem Jahr ist er Direktor der Landesberufsschule für Gast- und Nahrungsmittelgewerbe Emma Hellenstainer in Brixen. Zuvor war er viele Jahre als Lehrer an der Schule tätig, nun möchte er in seiner neuen Rolle weitere Akzente setzen. Im Gespräch erzählt der gebürtige Vinschger, welche Weichen er für die Zukunft der Schule stellen möchte, wie sich junge Menschen für Küche und Gastronomie be-
Jetzt reinhören Der Gustelier-Podcast COOLinarisch ist auf allen gängigen Kanälen gelistet. bs
Jetzt reinhö ren!
Die neuen Folgen anhören!
COOL inarisch Der Gustelier-Podcast für Küche, Gastronomie und alle, die Essen und Trinken lieben!
Kleine Gastronomiebetriebe erfolgreich führen 22. Juli – THOMAS GEISER
QR-Code scannen und Podcast anhören oder unter www.gustelier.it
Den Gastronomie-Nachwuchs begeistern 5. August – BENJAMIN FLORA Junggastwirt des Jahres 19. August – DAMIAN ALBER Kulinarik am Campingplatz 7. September – MIA SIGBRITSDOTTER
September 2026 HGV-Zeitung
GASTRONOMIE
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Nose to Tail – Filet kann jeder
Regionale Kreisläufe: Tiere ganzheitlich verwerten – Praxisworkshop am 8. Oktober Filet und andere Edelteile finden selbstverständlich immer ihren Weg auf die Speisekarte. Doch ein Rind hat für einen Koch weit mehr zu bieten. Wer ein halbes oder ganzes Tier abnehmen und in der Küche einsetzen möchte, steht allerdings schnell vor ganz praktischen Fragen: Wie lässt sich das wirt-
schaftlich rechnen? Wie plane ich Verarbeitung und Lagerung? Und wie mache ich aus weniger gefragten Teilen Gerichte, die Gäste begeistern? Genau hier setzt ein praxisnaher Fachworkshop von IDM, Südtiroler Bauernbund und Bioland in Zusammenarbeit mit dem HGV an. Er zeigt, wie sich das ganze Tier wirtschaftlich, kulina-
Infos zum Workshop Donnerstag, 8. Oktober, 9 Uhr bis 13 Uhr Ort: Gustelier – Atelier der Geschmackserfahrung, Bozen, Schlachthofstraße 59A Kosten: 50 Euro zzgl. MwSt. inkl. Verkostung
Anmeldung unter gustelier.it oder über den QR-Code.
Vom Bauernhof in die Küche
Zu Gast bei Pionieren am 7. Oktober Regionalität am Teller ist gefragt. In der Praxis stellen sich jedoch schnell Fragen: Welche Produkte sind verfügbar? Wie lassen sich verlässliche Partnerschaften aufbauen? Und wie können regionale Lebensmittel sinnvoll in Küchenabläufe und Speisekarten integriert werden?
Erfolgreiche Zusammenarbeit Antworten darauf gibt die Initiative „Zu Gast bei Pionieren” von IDM Südtirol in Kooperation mit SBB, SKV und HGV. Diesmal zeigen Betriebe am Tschögglberg, wie Landwirtschaft, Direktvermarktung und Gastronomie erfolgreich miteinander verbunden sind. Beim Biohof Noafhof in Vöran und beim Lenkhof in Hafling erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in unterschiedliche
Hofkonzepte, in Produktion, Verarbeitung und Direktvermarktung. Anschließend geht es ins Hotel Miramonati, in dem Küchenchef Massimo Geromel zeigt, wie Produkte aus der unmittelbaren Umgebung ihren Platz in einer zeitgemäßen Hotelküche finden – darunter auch Erzeugnisse der zuvor besuchten Höfe. Vor allem aber bietet der Tag Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: mit Produzenten, einem erfahrenen Küchenchef und anderen Gastronomen und Hoteliers. Eine Exkursion für alle, die Regionalität in der eigenen Küche weiterdenken und von Erfahrungen aus der Praxis profitieren möchten. Nähere Informationen und Anmeldung auf der Website von TourisMUT unter Events. https://tourismut.com
risch und organisatorisch sinnvoll nutzen lässt und wie dadurch regionale Kreisläufe und Wertschöpfung gestärkt werden. Erfahrene Küchenprofis sowie Experten aus Landwirtschaft und Metzgerei geben konkrete Einblicke in Küchenabläufe, Fleischqualität, Reifung, Zerlegung und Special Cuts. Vor allem aber zeigen sie auf, wie die ganzheitliche Verwertung im Küchenalltag effizient funktioniert.
Küchenchef Manfred Rinner gibt praxisnahe Einblicke.
Die Referenten Mit dabei sind Manfred Rinner vom Hotel Apipura am Ritten und Partner von Bio Fair Südtirol, Sternekoch Herbert Hintner vom Sternerestaurant Zur Rose und der Osteria Platzegg in Eppan, Bioland-Bauer Walter Rottensteiner vom Ritten und Nico Riedl von der Dorf-
Foto: mintmediahouse
metzgerei Holzner in Lana. Die Teilnehmenden nehmen konkrete Lösungsansätze für den eigenen Betrieb,
neue Ideen für weniger gefragte Fleischteile und viel Praxiswissen mit – eine Verkostung ist inklusive.
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TRENDS
Jetzt geht‘s ans Eingemachte
Lebensmittelverwertung im Hotel: Mehr aus den Produkten machen Von Silvia Oberrauch
In der zweiten Staffel der Videoreihe „Was bringt’s?“ zeigt Manfred Rinner vom APIPURA Hotel Rinner am Ritten, wie sich ganze Tiere umfassend verwerten, saisonale Produkte weiterverarbeiten und Überproduktionen kreativ in neue Gerichte verwandeln lassen. Anhand konkreter Beispiele aus seinem Betrieb rechnet er vor, welche Einsparungen dadurch möglich sind. Schon die erste Staffel der Videoreihe von „Was bringt’s“ hat gezeigt: Oft sind es nicht große Investitionen, sondern genaues Hinschauen und Hinterfragen, die den Unterschied machen. In der ersten Staffel zeigte Armin Pomella vom Traminerhof, wie sich durch diesen Ansatz der Energieverbrauch gezielt reduzieren lässt. In der zweiten Staffel steht nun die Küche im Fokus: Manfred Rinner vom APIPURA Hotel Rinner am Ritten macht in den vier von IDM Südtirol und HGV produzierten Videos deutlich, wie sich Lebensmittel umfassend nutzen, Überproduktionen weiterverarbeiten und Abläufe wirtschaftlich gestalten lassen.
Das ganze Tier nutzen „From Nose to Tail“ ist längst kein Nischenthema mehr. Auch Rinner setzt
In der Videoreihe „Was bringt‘s?“ zeigen Gastgeberinnen und Gastgeber, wie man mit einfachen Maßnahmen Energie, Lebensmittel und Ressourcen einspart. Jede Folge liefert in wenigen Sekunden einen AhaMoment. konsequent auf die Verwertung des ganzen Tieres. Die Grobzerlegung übernimmt der Metzger im Schlachthof, die weitere Zerlegung und Portionierung erledigt er selbst. „Ich rechne dafür mit etwa sieben Arbeitsstunden je Tier“, sagt er. Er portioniert das Fleisch in übersichtliche Pakete und vakuumiert sie, der größte Teil wird eingefroren. Rinner kalkuliert bei einem Fleischgericht mit knapp zwei Euro Wareneinsatz. Beim konventionellen Einkauf einzelner Fleischteile liegt dieser laut seiner Rechnung bei vier bis sieben Euro. Entscheidend ist für ihn die Wertschöpfung, die durch die Nutzung vieler Teilstücke entsteht.
Beim Gemüse kauft Rinner in Zeiten hoher Verfügbarkeit gezielt größere Mengen frisch geernteter Produkte ein und verarbeitet sie für den Winter oder die Hochsaison. „So bekomme ich beim Bauern oft auch einen besseren Einkaufspreis“, erklärt Rinner. Zucchini verarbeitet er etwa gegrillt und eingeweckt, als Chutney oder süß-sauer eingelegt. Seine Beispielrechnung: Zehn Kilogramm Bio-Zucchini kosten 25 Euro. Hinzu kommen 30 Euro pro Arbeitsstunde und rund zehn Euro für Zutaten und Material. Aus Gesamtkosten von 65 Euro entstehen etwa neun Kilogramm eingelegte Zucchini. Fertig eingelegte Ware kostet nach seinen Angaben je nach Qualität rund 25 bis 30 Euro pro Kilogramm. Die Eigenproduktion ermöglicht nicht nur hausgemachte Produkte mit hoher Qualität, sie kann sich auch wirtschaftlich auszahlen.
Portionsgrößen bewusst gestalten Im APIPURA Hotel Rinner setzt man auf einen nachhaltigen Einsatz von Lebensmitteln. Foto: mintmediahouse
Ein weiterer Ansatz, der in den Videos aufgegriffen wird, sind die Portionsgrößen. Manfred Rinner arbeitet mit etwas kleineren Portionen, „unser Servicepersonal bietet aber standardmäßig einen Nachschlag an“, erklärt er. Der Gast soll gut
versorgt sein, zugleich sollen vermeidbare Reste reduziert werden. Bereits rund 15 Prozent weniger pro Teller summieren sich über das Jahr. Der Wareneinsatz pro Gast liegt im APIPURA Hotel Rinner bei rund 14 Euro; etwa 80 Prozent der Ware sind laut Rinner biozertifiziert. Wird die Portionsgröße um zehn Prozent reduziert, entsteht rechnerisch ein Spielraum von 1,40 Euro pro Gast. Diesen Spielraum investiert Rinner gezielt in qualitativ hochwertige Produkte.
Lebensmitteln mehrere Chancen geben Im vierten Video geht es um die Weiterverarbeitung von Überproduktionen. Rinners Grundsatz: „Jedes Lebensmittel soll mindestens drei Chancen erhalten, als neues Gericht auf den Tisch zu kommen.“
Aus Nudeln kann Nudelsalat werden, aus Knödeln eine Antipasti-Variante. Tagliata wird am nächsten Tag zu Rindfleischsalat, Orzotto zu Gerstensalat. Voraussetzung ist eine Menüplanung, die solche Weiterverwendungen mitdenkt. So entstehen neue Gerichte, und der Wareneinsatz lässt sich gezielter steuern. Die vier Videos zeigen konkrete Ansätze, die sich direkt auf betriebliche Abläufe übertragen lassen – und vor allem, wie viel Potenzial sichtbar wird, wenn genau hingeschaut und konkret gerechnet wird. Jetzt reinschauen und die vier Videos der zweiten Staffel von „Was bringt’s?“ auf TourisMUT entdecken:
Nachhaltigkeitslabel Südtirol Mit dem Nachhaltigkeitslabel Südtirol können Tourismusbetriebe ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft sichtbar machen. Informationen und Antragsformular unter: idm-suedtirol.com/nachhaltigkeitslabel Die HGV-Unternehmensberatung berät und begleitet HGV-Mitgliedsbetriebe bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele. Informationen dazu unter: www.hgv.it oder per E-Mail an nachhaltigkeit@hgv.it
TRENDS
Wer morgen nach Südtirol reist und was er erwartet. Darum geht es bei der Masterclass „Future Hospitality: The Next Guest“. Foto: stock.adobe.com
Neue Gäste, neue Märkte
Masterclass zu Internationalisierung Von Simone Lausch Fabris
Welche Zielgruppen künftig verstärkt nach Südtirol reisen und wie sich Betriebe darauf vorbereiten können, steht im Mittelpunkt der Masterclass „Future Hospitality: The Next Guest“ am 30. September. Organisiert wird das Format von der HGVStabsstelle Innovation. Wer sind die internationalen Gäste von morgen? Wie verändert sich ihre Bedeutung für Südtirol? Und was sollten Gastgeberinnen und Gastgeber über deren Reisegewohnheiten und Erwartungen wissen? Südtirols Tourismus wird internationaler. Ein Blick auf die ASTAT-Daten der vergangenen zehn Jahre macht diesen Wandel sichtbar: Die Märkte Polen und Tschechien haben sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, der US-amerikanische Markt hat sich sogar verfünffacht. Auch Gäste aus Asien gewinnen deutlich an Bedeutung: Ihr Anteil stieg von rund 0,3 Prozent auf über 1,5 Prozent. So unterschiedlich die Herkunftsländer sind, so verschieden sind auch das Reiseverhalten und die Bedürfnisse der Gäste. Bu-
chungsgewohnheiten und kulturelle Gepflogenheiten können ebenso variieren wie die Erwartungen an Kulinarik, Service und Kommunikation. Für Gastgeberinnen und Gastgeber wird es daher zunehmend wichtiger, diese Unterschiede zu kennen und richtig einzuordnen.
Potenziale gezielt nutzen Nicht jeder internationale Markt ist für jeden Betrieb gleichermaßen interessant. Entscheidend ist, welche Gästegruppen zum eigenen Angebot und zur Positionierung passen. Wer die Besonderheiten der einzelnen Märkte kennt, kann deren Potenziale besser einschätzen und gezielt für den eigenen Betrieb nutzen.
Event am 30. September Genau hier setzt die Masterclass „Future Hospitality: The Next Guest“ am 30. September 2026 im NOI Techpark in Bozen an. Sie gibt Einblicke in Herkunftsmärkte, die für Südtirol zunehmend an Bedeutung gewinnen, und zeigt praxisnah, was die Reisenden von morgen auszeichnet und worauf sich die Gastgeberinnen und Gastgeber einstellen können.
September 2026 HGV-Zeitung
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Masterclass Future Hospitality: The Next Guest Wer morgen nach Südtirol reist und was er erwartet!
Erhalten Sie Einblicke in Herkunftsmärkte, die für Südtirol zunehmend an Bedeutung gewinnen. Erfahren Sie praxisnah, was die Reisenden von morgen auszeichnet und worauf sich die heimischen Gastbetriebe einstellen können. Gemeinsam in eine innovative Zukunft!
Wann?
Mittwoch, 30. September 2026
Wo?
NOI Techpark, A. Volta-Straße 13/A, Bozen
Kosten?
250 Euro, zzgl. 22 % MwSt. pro Person Für weitere Informationen und die Anmeldung scannen Sie den QR-Code:
42 HGV-Zeitung September 2026
TRENDS
Vom Hype zum konkreten Nutzen Digital Connect 2026: KI verstehen, anwenden und wirksam nutzen Am 7. Oktober zeigt das KI-Event „Digital Connect 2026“, wie Südtiroler Unternehmen künstliche Intelligenz in der Praxis einsetzen können. Die künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Für Betriebe wird daher immer wichtiger, nicht jedem neuen Tool zu folgen, sondern jene Anwendungen zu erkennen, die im Alltag tatsächlich Mehrwert schaffen. Genau hier setzt „Digital Connect 2026“ an. Am 7. Oktober wird das Four Points by Sheraton in Bozen zum Treffpunkt für Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte und Fachleute. Fachliche Impulse, konkrete Anwendungsbeispiele und der Austausch mit Digitalexperten zeigen, wie KI-Prozesse effizienter gestaltet, Mitarbeitende entlastet und neue Möglichkeiten eröffnet werden können.
Praxis statt Theorie Das Programm reicht von KI-Strategie und Marketing über Automatisierung und
Digital Connect zeigt den tatsächlichen Mehrwert künstlicher Intelligenz für Unternehmen auf – ganz praxisnah. visuelle Anwendungen bis hin zu Multi-Agenten-Systemen, Data Governance und Cybersicherheit. Nationale und internationale Fachleute beleuchten dabei unterschiedliche Aspekte: Raffaele Gaito zeigt, wie aus KI-Euphorie konkrete Wertschöpfung entstehen kann. Antonia Zahner beschäftigt sich mit dem Weg vom ersten KI-Experiment zum konkreten Anwendungsfall. Wilhelm Steiner gibt Einblicke in KI-gestützte Bilder, Videos und Designsysteme. Weitere Impulse kommen von Riccardo Belli Contarini zu Effizienzsteigerung und Automatisierung, Giusep-
pe Di Fatta zu Multi-Agenten-Systemen und Christian Notdurfter zu Data Governance und Cybersicherheit. Carina Stöttner richtet abschließend den Blick auf die KI-Tools von heute und morgen und auf die Frage, wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
Impulse für Hotellerie und Gastronomie Auch für das Gastgewerbe sind viele dieser Fragestellungen unmittelbar relevant. Im Marketing und in der Gästekommunikation entstehen laufend neue KI-Anwendungen, visuelle
Inhalte können effizienter erstellt werden und wiederkehrende interne Abläufe bieten Potenzial für Automatisierung. Gleichzeitig stellen sich Fragen nach Datenqualität, sicheren Anwendungen und klaren Regeln für den Einsatz neuer Werkzeuge. „Digital Connect“ bietet HGV-Mitgliedern die Möglichkeit, Entwicklungen branchenübergreifend kennenzulernen und für den eigenen Betrieb einzuordnen. Nicht jede Anwendung muss sofort umgesetzt werden. Entscheidend ist vielmehr, jene Einsatzmöglichkeiten zu erkennen, die zur eigenen Betriebsstruktur passen und konkreten Nutzen bringen.
Tools für die Praxis Für die Hotellerie und Gastronomie bieten sich zahlreiche Einsatzfelder – von Marketing und Gästekommunikation über die Erstellung visueller Inhalte bis zur Automatisierung interner Abläufe. Best Practices aus Südtirol, ein Ausstellungsbereich und B2B-Matchmaking mit persönlichen Gesprächen ergänzen das Programm. „Digital Connect 2026“ wird von IDM Südtirol gemeinsam mit dem HGV und den Südtiroler Wirtschaftsverbänden organisiert und unterstützt Unternehmen dabei, KI praxisnah und zielgerichtet zu nutzen.
Digital Connect 2026 Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2026 Dauer: 8 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel Four Points by Sheraton, Bozen Preis: 145 Euro zzgl. 22 % MwSt.
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Branchen-Austausch zur Nachhaltigkeit
GreenSign Community Circle kommt am 24. September nach Südtirol ins Hotel Rogen in Spinges Nach sieben erfolgreichen Ausgaben in Deutschland bringt GreenSign sein erfolgreiches CommunityCircle-Format erstmals nach Südtirol. Am 24. Sep-
tember versammeln sich im Hotel Rogen in Spinges/ Mühlbach Gastgeberinnen und Gastgeber sowie Branchenexperten zum direkten Austausch über die wirt-
schaftliche Relevanz von Nachhaltigkeit. Das Event bietet Betrieben konkrete Orientierung für eine praxisnahe und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsstrategie.
Input & Networking Das Afterwork-Format des „GreenSign Community Circle“ ermöglicht einen praxisnahen Dialog auf Augenhöhe und gezieltes Networking. Im Experten-Talk „Zertifiziert gewinnt: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil für Südtirols Hotels“ teilen Hannes Waldmüller, IDM Südtirol, Reinhard Leitner, Leiter des Bereiches Nachhaltigkeit der HGV-Unternehmensberatung, und Ewald Rogen vom Hotel Ro-
gen ihre Erkenntnisse. Sie diskutieren, wie nachhaltige Strategien die Marktposition stärken, Finanzierungskonditionenverbessern und das EmployerBranding beeinflussen. Der „Community Circle“ schafft eine Plattform für einen branchenweiten Austausch über aktuelle Nachhaltigkeitsthemen
und wirtschaftliche Chancen. Es werden Perspektiven und Best Practices für die regionale Hotellerie und Gastronomie gemeinsam erarbeitet. Die Einladung richtet sich an die gesamte Branche, sowohl GreenSign-zertifizierte Betriebe als auch nicht zertifizierte Betriebe sind willkommen.
GreenSign Community Circle Datum: Donnerstag, 24. September 2026 Uhrzeit: 18 Uhr Ort: Natur & Aktiv Hotel Rogen in Spinges/Mühlbach
Für weitere Informationen scannen Sie den QR-Code:
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44 HGV-Zeitung September 2026
Mit Vorurteilen aufräumen
Von links: Daniel Schölzhorn, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft, Melanie Pernthaler, Johannes Unterhuber, Lisa Perwanger, Ulrich Kager, Simon Wachtler, Gottfried Tappeiner.
Revenue Management von Brandnamic Preise festlegen, Auslastung beobachten, Nachfrage einschätzen: Revenue Management gehört für viele Hotelbetriebe zum Alltag. Dennoch begegnen viele Hoteliers und Hotelierinnen RMS mit Skepsis. Zu teuer für kleinere Betriebe, zu kompliziert in der Anwendung oder schlicht unnötig, weil die eigene Erfahrung ausreicht. Doch wie berechtigt sind diese Vorurteile? „Unser Betrieb ist zu klein für ein RMS.“ Gerade die Besitzer und Besitzerinnen kleinerer Hotels und Pensionen vermuten häufig, dass professionelles Revenue Management vor allem für große Häuser interessant ist. Tatsächlich hängt der Nutzen einer datenbasierten Preisstrategie nicht allein von der Zimmeranzahl ab. Auch ein kleiner Betrieb muss täglich entscheiden, wie die vorhandene Nachfrage bestmöglich genutzt werden kann. Ein RMS kann dabei helfen, Entwicklungen bei Buchungen, Auslastung und Nachfrage systematisch zu erkennen und Analysen zu vereinfachen. Ein zweiter Vorbehalt lautet, dass die Technik zu kompliziert ist. Die Einführung eines neuen Systems bedeutet zwar eine Umstellung, sollte den Arbeitsalltag jedoch langfristig erleichtern. Ein RMS übernimmt Datenanalysen und liefert Empfehlungen, während die Entscheidung über Preise und Strategie beim Hotelier bzw. bei der Hotelierin bleibt. Die Technik schafft nicht zusätzliche Arbeit, sondern dient dazu, Routine-
aufgaben abzunehmen. Am hartnäckigsten hält sich wohl das dritte Vorurteil: „Ich kenne meinen Betrieb und meine Gäste – dafür brauche ich kein System.“ Erfahrung bleibt ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Hotelführung. Gerade in Südtirol kennen viele Hoteliers und Hotelierinnen ihre Saisonverläufe, Stammgäste und Besonderheiten genau. Gleichzeitig verändern sich Nachfrage, Buchungsverhalten und Marktpreise laufend. Ein RMS kann hier die eigene Erfahrung ergänzen und Entwicklungen sichtbar machen, die im Tagesgeschäft leicht übersehen werden. Unterschiedliche Saisonen, Ferienzeiten, Feiertage und Veranstaltungen machen die Nachfrage hierzulande zudem besonders dynamisch. Datenbasierte Analysen können helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Preisstrategie entsprechend anzupassen. Dabei geht es nicht darum, Preise ständig zu verändern, sondern zum richtigen Zeitpunkt fundierte Entscheidungen zu treffen. Ein RMS ersetzt weder die Hotelierin oder den Hotelier noch ihr oder sein Gespür für den eigenen Betrieb. Es kann jedoch helfen, dieses Wissen mit Daten zu ergänzen und Entscheidungen auf eine breitere Grundlage zu stellen. Vorurteile sollten aus diesem Grund kein Ersatz für eine sachliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten eines RMS sein.
Mit dem richtigen Revenue-Management-System (RMS) alles im Griff behalten. Foto: Brandnamic (ChatGPT)
Wirtschaftsstandort Südtirol im Fokus
Junge Wirtschaft bei Sommercocktail in Brixen Welche Voraussetzungen braucht Südtirol, damit auch in Zukunft unternehmerischer Erfolg möglich ist? Mit dieser Frage beschäftigte sich der diesjährige Sommercocktail der Jungen Wirtschaft Südtirol.
Dieser fand Anfang Juli in einem hochinnovativen, international ausgerichteten Unternehmen, der Durst Group AG, in Brixen statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Südtirol, unternehmerischer Mut und die anstehenden Herausforderungen für junge Unternehmerinnen und Unternehmer. Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Gottfried Tappeiner diskutierten drei junge Unternehmerpersönlichkeiten gemeinsam mit den zahlreichen Gästen über ihre Erfahrungen und Perspektiven. Prof. Dr. Gottfried Tappeiner, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck und Experte für Regional- und Standortentwicklung, betonte in seinem Impulsvortrag, dass Südtirol – je nach Branche – ein hervorragender Unternehmensstandort sei. Ziel müsse es sein, eine möglichst hohe Lebensqualität für viele Menschen zu schaffen, denn diese eröffne Perspektiven für Familien und Unterneh-
men gleichermaßen. Eine offene Gesellschaft, die Raum für Experimente bietet, leistungsfähige Infrastrukturen sowie stabile und verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen seien entscheidende Faktoren für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in einem Land wie Südtirol.
Optimismus als Grundlage für Erfolg Besonders hob Tappeiner hervor, dass die Standortqualität heute stärker von kulturellen als von materiellen Faktoren abhänge. Kurzfristiges Denken und Verteilungskonflikte würden langfristigen Erfolg gefährden. Optimismus, sowohl für die eigene Zukunft als auch für jene der nächsten Generation, bilde die Grundlage einer erfolgreichen Standortentwicklung. Gleichzeitig unterstrich er die Wichtigkeit der europäischen Einigung sowie der damit zusammenhängenden einheitlichen Wettbewerbsbedingungen, welche sowohl bisher als auch zukünftig die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Im Anschluss diskutierten Johannes Unterhuber vom Unternehmen Widderpumpen Unterhuber, Lisa Perwanger vom Hotel Alpenschlössel im Passeiertal und Ulrich Kager von der Profarms GmbH über ihre Erfahrungen als jun-
ge Unternehmerinnen und Unternehmer in Südtirol. Dabei wurde deutlich, dass Südtirol in vielen Branchen – ob Tourismus, Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistungen oder Landwirtschaft – gute Voraussetzungen für unternehmerischen Erfolg bietet, von kurzen Entscheidungswegen bis hin zu den natürlichen Gegebenheiten des Landes. Gleichzeitig waren sich die Diskutierenden einig, dass Unternehmen auch künftig flexibel auf neue Entwicklungen reagieren müssen. „Stillstand ist keine Option. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss offen für Veränderungen bleiben und Innovation als Chance begreifen“, betonte die Runde. Besonders Themen wie Nachhaltigkeit, effiziente Logistik und die Bereitschaft, Innovationen voranzutreiben, würden die Wirtschaft in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Der Sommercocktail bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur spannende Einblicke in die Sichtweisen erfolgreicher Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch zahlreiche Denkanstöße für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Südtirol. Beim anschließenden Aperitif und Fingerfood wurde der Abend für intensiven Austausch und wertvolle Gespräche genutzt.
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Praxisnahe Einblicke gewähren
HGJ und lvh starten wieder mit Berufsinformationskampagne in den Mittelschulen Auch im Schuljahr 2026/27 informieren die HGJ und die Junghandwerker im lvh die Mittelschülerinnen und Mittelschüler im ganzen Land über die Berufsund Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Handwerk. Vor über 27 Jahren wurde die Berufsinformationskampagne ins Leben gerufen, mit der die HGJ und der HGV in Zusammenarbeit mit dem lvh durch Mittelschulen in Südtirol touren. Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Berufsinformationskampagne #yourchance von der HGJ über die verschiedenen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe und von den Junghandwerkern im lvh über die Berufe im Handwerk informiert.
bieten ihre Betriebe zur Besichtigung an. Dabei werden an verschiedenen Stationen im Betrieb Cocktails gemixt, ein Check-in wird simuliert, in der Küche wird etwas zubereitet oder es werden kreative Servietten-Falttechniken geübt.
Vielfalt der praktischen Berufe im Fokus Mit der Kampagne #yourchance informiert die HGJ über die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe. Anhand einer interaktiven Präsentation werden den Jugendlichen sowohl die verschiedenen Berufe als auch deren Ausbildungs-
wege erklärt und nähergebracht. Außerdem wird den Schulen angeboten, nach der Präsentation an der Schule eine Betriebsbesichtigung
zu organisieren, um einen Bezug zur Praxis herzustellen. Unterstützt wird die HGJ hierbei stark von den HGV-Ortsobleuten. Diese
„Die Berufe im Gastgewerbe haben weiterhin Zukunft. Der HGJ ist es daher ein großes Anliegen, die Vielfalt der praktischen Berufe bereits in den zweiten und dritten Klassen der Südtiroler Mittelschulen vorzustellen“, erklärt HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn zu Beginn des Schuljahres. Die HGJ und die Junghandwerker im lvh wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Schulstart. mh
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Die HGJ auf der Fachmesse Hotel Die HGJ ist auch in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand auf der Messe Hotel in Bozen vom 19. bis 22. Oktober vertreten. Der Stand dient als Treffpunkt für Junggastwirtinnen und Junggastwirte, HGJ-Mitglieder und alle, die sich für die Tätigkeiten der Jugendorganisation interessieren. Vor Ort können sich die Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Atmosphäre über aktuelle Themen austauschen und mehr über die Veranstaltungen, Aktionen und Angebote der HGJ erfahren. Interessierte haben
zudem die Möglichkeit, sich direkt vor Ort als Mitglied einzuschreiben. Auch die erfolgreiche Mitgliederaktion #JOINUS wird fortgeführt. Neue Mitglieder profitieren dabei im ersten Mitgliedsjahr von einer kostenlosen Mitgliedschaft. Ziel der Aktion ist es, jungen Menschen einen unkomplizierten Einstieg in das Netzwerk der HGJ zu ermöglichen und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der Organisation näherzubringen. Der HGJ-Messestand auf der Hotel 2025.
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Gran Chef on Tour
Wörndle Interservice: Qualität erleben Wörndle Interservice veranstaltet am Donnerstag, den 12. November 2026, das kulinarische Event Gran Chef on Tour in der Festung Franzensfeste. Von 9.30 Uhr bis 17 Uhr sind alle Fachleute aus Gastronomie und Hotellerie dazu eingeladen, einen Tag ganz im Zeichen von Qualität, Innovation und kulinarischer Inspiration zu erleben. Mehr als 30 Produzenten – von regionalen Betrieben bis hin zu renommierten Herstellern aus aller Welt – machen Gran Chef On Tour zu einer einzigartigen Plattform für die professionelle Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Lebensmittel, authentische Spezialitäten und innovative Produkte, die vor Ort verkostet und im persönlichen Austausch direkt mit den Produzenten entdeckt werden können. Ein Schwerpunkt liegt auch auf den regionalen Produzenten, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem handwerklichen Können die kulinarische Vielfalt Südtirols repräsentieren. Mit dabei ist unter anderem das Unternehmen Floriamo, bekannt für seine Bio-Kressen, Blüten, Spitzen, Blätter und Salate. Ebenso dabei sind die Fischzucht Schiefer, Spezialist für hochwertigen Südtiroler Saibling und die Meraner Mühle, die für ihre
hochwertigen Mehle, Getreideprodukte und Backzutaten steht. Auch ausgewählte Käsesorten von Stockner’s Genussbunker und der Sennerei Drei Zinnen können verkostet werden. Gemeinsam mit anderen regionalen Produkten und renommierten Produzenten aus aller Welt bieten sie einen umfassenden Einblick in aktuelle Genuss- und Produkttrends der Gastronomie. Es wird zudem die Möglichkeit geboten, den Besuch des Events mit einer interessanten und lehrreichen Schulung vor Ort zu kombinieren. Gran Chef on Tour schafft einen Ort der Begegnung zwischen Produzenten und Fachpublikum. Küchenchefs, Hoteliers, Gastronomen, Einkäufer und Entscheidungsträger erhalten die Gelegenheit, neue Produkte zu verkosten, Trends frühzeitig kennenzulernen und Ideen für ihre Speisekarten zu sammeln. Die historische Atmosphäre der Festung Franzensfeste bietet dafür den idealen Rahmen und macht den Veranstaltungstag zu einem besonderen Erlebnis für die gesamte Branche. Weitere Informationen zu den Produzenten und den Schulungen erteilen die Verkaufsberater oder sind auf den Social Media-Kanälen zu finden. www.granchefpremiumfood.it
Eine Einsendung aus dem letzten Jahr.
Mitmachen bei Aktion #educationpower
HGJ: Einsendungen noch bis 30. September 2026 Die Aktion #educationpower der HGJ und des HGV läuft noch bis zum 30. September 2026. Ausbildungsbetriebe, Lehrlinge sowie Praktikantinnen und Praktikanten sind weiterhin eingeladen, mit einem kreativen Foto aus ihrem Arbeitsalltag mitzumachen und damit ein Zeichen für eine starke Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe zu setzen. Gesucht werden Fotos, die Auszubildende gemeinsam mit ihren Ausbilden-
den bei der Arbeit zeigen. Ergänzt werden die Bilder durch ein persönliches Statement der Ausbildenden: Warum ist es wichtig, junge Menschen zu fördern und ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen? Mit #educationpower möchten HGJ und HGV sichtbar machen, wie wertvoll das Engagement der Ausbildungsbetriebe und ihrer Mitarbeitenden für die Fachkräfte von morgen ist. Gleichzeitig soll gezeigt werden, dass Ausbildung von Teamgeist, gegenseiti-
gem Vertrauen und gemeinsamen Erfahrungen lebt. Eine Jury bewertet die eingereichten Beiträge unter anderem nach Kreativität, Teamgeist, Zusammenarbeit und emotionaler Wirkung. Mitmachen lohnt sich: Der oder die Auszubildende auf dem Siegerfoto erhält ein iPhone 17. Also: Gemeinsam kreativ werden, Foto machen und bis zum 30. September bei #educationpower mitmachen! www.hgj.it/news
Danke den Partnern
HGJ-Eventkalender 23.09.2026:
Puschtra hike.HGJ
29.09.2026:
Besuch des Oktoberfestes in München
06.10.2026:
Törggelen.HGJ
12.10.2026:
Wine & Bike
19.–22.10.2026: Die HGJ auf der Messe Hotel 2026 09.12.2026:
HGJ-Fachtagung
Weitere Infos finden sich unter www.hgj.it/events Die jeweiligen Einladungen werden rechtzeitig an alle HGJ-Mitglieder verschickt.
September 2026 HGV-Zeitung
BEZIRKE
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Genussabend setzte Akzente
Kulinarik: Gelungene Veranstaltung im Zentrum von Schlanders Die festlich gedeckte Tafel im Zentrum von Schlanders bildete den stimmungsvollen Rahmen für ein besonderes kulinarisches Erlebnis.
Von links: Eva Berger, Landesrat Luis Walcher, Bettina Schmid, HGV-Präsident Klaus Berger, HGV-Ortsobmann Manfred Pinzger, SVP-Obmann Dieter Steger, Patrick „Pako“ Ködel, Victoria Walder, Landtagsvizepräsident Arnold Schuler, Senator Meinhard Durnwalder mit Frau Sigrid, Luis Durnwalder und HGV-Vizepräsident Hansi Pichler mit Frau Esther. HGV-Präsident Klaus Berger, HGV-Vizepräsident Hansi Pichler und HGV-Ortsobmann Manfred Pinzger, die
Victoria Walder und ihrem Team ihre Anerkennung für die gelungene Veranstaltung aussprachen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft würdigten sie
© Alex Moling
Gastgeberin und Köchin Victoria Walder vom Speckeggele kreierte gemeinsam mit Patrick „Pako“ Ködel ein Zehn-Gänge-Menü unter dem Motto „Löffel trifft Teller“. Der Gewinner der TVKochshow „The Taste 2025“ servierte seine Kreationen − ganz nach dem Vorbild der Sendung − auf Degustationslöffeln, während Victoria Walder diese mit raffiniert komponierten Tellern ergänzte und dabei regionale Zutaten in den Mittelpunkt stellte. So entstand ein harmonisches Zusammenspiel zweier kulinarischer Handschriften, welches die Gäste sichtlich begeisterte. Unter ihnen waren auch
das Engagement der Organisatoren sowie die hohe Qualität der heimischen Gastronomie. „Mit Veranstaltungen wie dieser wird einmal mehr sichtbar, welchen wichtigen Beitrag engagierte Gastronominnen und Gastronomen zur Belebung der Ortszentren leisten können“, lobte der ehemalige HGV-Präsident Manfred Pinzger. „Der Genussabend in Schlanders bringt Menschen zusammen, stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Produzenten und lokalen Betrieben und schafft damit genau jene Begegnungen, die unsere Dörfer lebendig und lebenswert machen“, betonte Landesrat Luis Walcher. Der Genussabend im Zentrum von Schlanders, der am 3. und 4. Juli 2026 über die Bühne ging, setzte ein eindrucksvolles Zeichen dafür.
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48 HGV-Zeitung September 2026
BEZIRKE
Sicherheit als wichtiger Qualitätsfaktor Treffen: HGV und Brixen Tourismus trafen Kommandant Giuseppe Specchio Eine Delegation des HGV-Bezirkes Eisacktal/ Wipptal und von Brixen Tourismus stattete dem neuen Kommandanten der Carabinieri-Kompanie Brixen, Capitano Giuseppe Specchio, einen Antrittsbesuch ab. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Sicherheit von Gästen, Mitarbeitenden und der Bevölkerung als wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Tourismus. Am Gespräch nahmen Helmut Tauber, Obmann des HGV-Bezirkes Eisacktal/Wipptal, Werner Zanotti, Geschäftsführer von Brixen Tourismus, Daniela Cermakova, Stadtmarketing Brixen Tourismus und Reinhold Schlechtleitner, HGVBezirkskoordinator Eisacktal/Wipptal, teil. Die Delegation bedankte sich gleich zu Beginn bei
Von links: HGV-Bezirkskoordinator Reinhold Schlechtleitner, HGV-Bezirksobmann Helmut Tauber, Giuseppe Specchio, Kommandant der Carabinieri-Kompanie Brixen, Daniela Cermakova, Stadtmarketing Brixen, und Werner Zanotti, Geschäftsführer von Brixen Tourismus. den Sicherheitskräften und der Staatsanwaltschaft für die kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Ermittlungen gegen mehrere organisierte Tätergruppen, die unter anderem für zahlreiche Diebstähle in Beherber-
gungsbetrieben verantwortlich gemacht werden. Die professionelle Ermittlungsarbeit habe wesentlich dazu beigetragen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und der Gäste zu stärken, so die Delegation.
Im gemeinsamen Austausch wurde darüber hinaus die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Tourismuswirtschaft und Sicherheitsbehörden hervorgehoben. Diskutiert wurden unter anderem Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Gästen und Mitarbeitenden, der Umgang mit Eigentumsdelikten – etwa Fahrraddiebstählen – sowie Möglichkeiten, um Hotelund Gastbetriebe noch stärker für sicherheitsrelevante Themen zu sensibilisieren. Capitano Specchio betonte, wie wichtig es sei, dass Betriebe verdächtige Beobachtungen oder ungewöhnliche Vorkommnisse möglichst frühzeitig den Carabinieri melden. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise könnten im Rahmen laufender Ermittlungen wertvolle Anhaltspunkte liefern. In die-
sem Zusammenhang wurde zudem die Bedeutung von Videoüberwachungssystemen hervorgehoben. Bei konkreten Ermittlungsansätzen bestünden rechtliche Möglichkeiten, vorhandene Videoaufzeichnungen rechtzeitig als Beweismittel zu sichern, bevor sie entsprechend den gesetzlichen Speicherfristen automatisch gelöscht werden. „Sicherheit ist ein unverzichtbarer Qualitätsfaktor für unseren Tourismus. Deshalb ist ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Tourismusorganisationen und den Sicherheitsbehörden von großer Bedeutung“, betonte HGV-Bezirksobmann Helmut Tauber. Die Vertreter des HGV und von Brixen Tourismus und Capitano Giuseppe Specchio werden die bewährte Zusammenarbeit auch künftig engagiert fortzuführen. rs
Kastanienzeit lädt ein Wenn sich das Eisacktal in seinen schönsten Herbstfarben zeigt, dreht sich wieder alles um eine besondere Frucht: die Kastanie. Vom 17. Oktober bis 1. November 2026 laden die Eisacktaler Kastanienwochen bereits zum 25. Mal dazu ein, die kulinarische Vielfalt der Kastanie zu entdecken. In den 13 teilnehmen-
den Gastbetrieben wird die Kastanie kreativ in Szene gesetzt und findet sich in unterschiedlichsten Gerichten wieder. Nähere Informationen zu den „Eisacktaler Kastanienwochen“ und zum Rahmenprogramm gibt es auf der Website der Spezialitätenwoche. www.kastanie.it
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„Gastliche Tafel“ verzauberte unter Sternen Am 21. Juli verwöhnten fünf Südtiroler Spitzenköche mit deren Teams, unter der Regie von Herbert Hintner, zahlreiche Gäste mit Köstlichkeiten auf einer über 110 Meter langen, stilvoll gedeckten Tafel in St. Pauls. Unter den Ehrengästen befanden sich HGV-Präsident Klaus Berger, HGV-Direktor Raffael Mooswalder, der ehemalige HGV-Präsident Manfred Pinzger, HGV-Vizepräsiden-
tin Judith Rainer, die Bezirksobleute Helmut Tauber, Florian Obkircher, Thomas Walch und Daniel Stuflesser und SWR-Präsident Lukas Brunner. Darüber hinaus nahmen zahlreiche weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft an der Gastlichen Tafel teil. Herzliche Gratulation zu diesem rundum gelungenen kulinarischen Event!
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BEZIRKE
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Erlesene Genussmomente im Oktober 49. Völser Kuchlkastl von 1. bis 31. Oktober – zehn Gastbetriebe laden ein Wenn im Oktober das Völser Kuchlkastl seine Türen öffnet, dreht sich in Völs am Schlern alles um regionale Spezialitäten, traditionelle Rezepte und echte Südtiroler Gastfreundschaft. Seit beinahe fünf Jahrzehnten laden die Völser Gastbetriebe dazu ein, die Vielfalt der heimischen Küche neu zu entdecken und zu genießen. Vom 1. bis 31. Oktober 2026 verwöhnen zehn Restaurants und Gastbetriebe ihre Gäste mit saisonalen Köstlichkeiten, die den Geschmack der Region widerspiegeln. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Zutaten wie Fleisch vom Völser Rind, heimisches Wild, Gemüse und Kräuter aus den eigenen Gärten sowie weitere regionale Produkte. Aus diesen entstehen Gerichte, die ihre Wurzeln in der traditionellen Völser Küche haben und mit viel Kreativität zeitgemäß interpretiert werden. Die Erfolgsgeschichte des
Völser Kuchlkastls begann 1978, als engagierte Völser Gastwirtinnen und Gastwirte den „Gastronomischen Oktober“ ins Leben riefen. Ihr Ziel war es, die Tourismussaison zu verlängern und gleichzeitig die kulinarische Identität der Region zu bewahren. Was damals als mutige Idee begann, entwickelte sich rasch zu einer der bekanntesten, ältesten und beständigsten Spezialitätenwochen Südtirols.
49. Völser Kuchlkastl im Oktober 2026
Viel Leidenschaft Mit viel Leidenschaft wurden alte Kochbücher durchstöbert, beinahe vergessene Rezepte wiederentdeckt und traditionelle Gerichte behutsam weiterentwickelt. So fanden Klassiker wie Brennsuppe, Buchweizengerichte oder Lamm- und Wildspezialitäten ihren Weg zurück auf die Speisekarten und begeistern bis heute Genießerinnen und Genießer aus nah und fern. Das Völser Kuchlkastl steht somit für eine gelungene Verbindung aus Tradition und Innovation. Begleitet von ausgewählten Südtiroler Weinen erwartet die Gäste ein kulinarisches Erlebnis, das die Geschichte, die Produkte und die Gastfreundschaft von Völs am Schlern auf genussvolle Weise erlebbar macht. Alle Informationen finden sich im Internet oder in den Sozialen Medien.
Die teilnehmenden Gastbetriebe
www.seiseralm.it
• Hotel Rose Wenzer, Tel. 0471 725 016 • Restaurant Umser Mühlele, Tel. 371 384 65 31 • Gasthof Faust, Tel. 0471 155 09 34 • Restaurant Schönblick, Tel. 0471 601 136
• Restaurant Pitschlmann, Tel. 0471 725 544 • Restaurant Presulis, Tel. 0471 601 069 • Hotel Gasthof Kircher, Tel. 0471 725 151
• Romantik Hotel Turm, Tel. 0471 725 014 • Hotel Heubad, Tel. 0471 725 020 • Gasthof Zum Schlern, Tel. 0471 706 425
Danke den Partnern des Völser Kuchlkastls
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PANORAMA
Zitate des Monats
Zwischen Nals, Bozen und Salurn wird der Herbst zelebriert.
WeinHerbst wird gefeiert Südtiroler Weinstraße lädt ein
Die einmalige Landschaft und einzigartige Atmosphäre des Herbstes an der Südtiroler Weinstraße erleben – bei zahlreichen Wein-, Kultur- und Genusserlebnissen. Genau darum geht es beim WeinHerbst noch bis am 11. November. Wenn sich der Herbst über die Landschaft der Südtiroler Weinstraße zwischen Nals, Bozen und Salurn legt, wenn sich die Laubbäume golden färben, die Trauben geerntet und die Äpfel gepflückt werden, dann ist es Zeit für den WeinHerbst: Weinliebhabende, Genussmenschen und Kulturbegeisterte von nah und fern dürfen sich hierbei auf lehrreiche Führungen, unterhaltsame Dorffeste, inspirie-
rende Konzerte, herbstliche Wanderungen, spannende Weinerlebnisse und kulinarische Highlights freuen. 2026 lockt der WeinHerbst zum siebten Mal an eine der ältesten Weinstraßen Italiens und sorgt damit nicht nur für unvergessliche Momente, sondern auch für eine verlängerte Herbstsaison bis in den November hinein. Die Initiative findet in Zusammenarbeit mit den Tourismusvereinen Nals, Andrian, Terlan, Eppan, Kaltern am See, Tramin, Südtirols Süden und Leifers/Branzoll/Pfatten sowie dem Verkehrsamt der Stadt Bozen statt. Alle Veranstaltungen im Rahmen des WeinHerbstes finden Sie auf der Website. www.suedtirol.info/weinherbst
Es wäre verkehrt, wenn wir Tugenden wie Fleiß und Leistungswillen vernachlässigen. Es gibt entsprechende Tendenzen.
Messen sind soziale, kulturelle und wirtschaftliche Treffpunkte, an denen sich Akteure persönlich begegnen.
Die Frage ist, wie sich der Tourismus entwickelt und welchen Mehrwert er für die Bevölkerung, Wirtschaft und Lebensqualität schafft.
Luis Durnwalder, Alt-Landeshauptmann
Greti Ladurner, Messepräsidentin
Bruno Wolf, Bürgermeister Bruneck
Trinkgeld im Urlaub: Wer bekommt es? 70,6%
Service-Personal
65,2%
Reinigungskräfte Hotelmitarbeitende
45,5%
Fahrer
45% 43,2%
Dienstleister
31,7%
Tourguides Animateure
14,3%
©Shutterstock
Foto: Manfred Pernthaler
Wem die Deutschen im Urlaub ihr Trinkgeld geben? Der Service im Restaurant wird fast immer bedacht, Animateure gehen oft leer aus. Quelle: TUI Trinkgeldstudie
Mobilität zusammen Klick gestalten Green Mobility veranstaltet Konferenz
Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, findet von 8.30 bis 14 Uhr beim Südtiroler Bauernbund in Bozen die diesjährige Mobility Management Conference statt. Die Veranstaltung wird vom Bereich Green Mobility der STA in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Bauernbund organisiert und bringt Akteure aus Wirtschaft, Landwirtschaft und öffentlicher Hand zusammen. Im Mittelpunkt stehen logisti-
sche Herausforderungen, die Chancen der E-Mobilität sowie innovative Praxisbeispiele Südtiroler Unternehmen und aktuelle Fördermöglichkeiten. Gastreferentin Sonja Rube aus München zeigt zudem auf, wie Unternehmen Veränderungen erfolgreich gestalten und Zukunftsthemen in konkrete Lösungen übersetzen können. www.sta.bz.it
Kürzlich wurden der neue X-Camping Dolomites mit 90 Stellplätzen, das Bistro X-Camping und das Restaurant Foglium in Deutschnofen feierlich eröffnet. Mit diesem zukunftsweisenden Projekt entstehen neue Begegnungsorte für Einheimische und Gäste, die den Tourismus und die Gastronomie in der Gemeinde bereichern. HGV-Orts- und Gebietsobfrau Brigitte Zelger (zweite von links) gratulierte zur Eröffnung.
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Die Küche neu gedacht
Smart Kitchen Academy: So wird die eigene Küche zukunftsfit – neues Fortbildungsformat In der Gastronomie und Hotellerie zählt zu Stoßzeiten jede Sekunde – und jeder Handgriff muss sitzen. Das neue Fortbildungsformat „Smart Kitchen Academy“ zeigt an vier Tagen im November, wie klare Abläufe und durchdachte Rezepturen Hotel- und Gastronomieküchen effizienter machen. In der Smart Kitchen Academy, die aus einer Zusammenarbeit des NOI Techpark mit dem HGV entstand, dreht sich alles um die Küche von morgen. Der Workshop richtet sich an Köchinnen und Köche, Küchenverantwortliche, Gastronomiebetriebe sowie Mensen und zeigt, wie moderne Küchen effizienter arbeiten können – ohne ihre kulinarische Identität zu verlieren. Im Zentrum steht
das Konzept der Systemküche: Gewisse Elemente eines Gerichts lassen sich vorproduzieren, dokumentieren und lagern, um sie dann fertigzustellen, wenn sie gebraucht werden. Das verschafft Luft in hektischen Phasen, macht Abläufe planbarer und entlastet das gesamte Team. Gleichzeitig passieren weniger Fehler, und Lebensmittel werden gezielt eingesetzt und nicht verschwendet.
Weniger Stress und mehr Qualität in der Küche dank smarter Technik. Foto: NOI Techpark, Daniele Fiorentino
Starker Fokus auf Praxis Die Smart Kitchen Academy setzt dabei einen starken Fokus auf die Praxis: Im Gustelier Bozen und im Kitchen Lab des NOI Techpark Bozen wird im November fleißig analysiert, geplant, gekocht und getestet. Die Teilnehmenden kreieren regionale Gerichte der kalten und warmen
Küche, Vorspeisen, Hauptspeisen sowie Desserts. Auf dem Programm steht auch das Austesten verschiedener moderner Küchentechniken. Die Workshop-Gäste prüfen Kosten und Produktionszyklen und lernen, wie standardisierte Prozesse
Treffpunkt alpinen Weinbaus
Alpine Wine Summit am 25. Oktober auf Schloss Prösels Die Völser Winzer machen ihr Dorf gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Tourismus und Kultur zu einem europäischen Bezugspunkt des alpinen Weinbaus. Zu Gast ist in diesem Jahr die Weinbauregion Graubünden, deren Steillagen ein nahezu identisches Profil mit jenen rund um Völs aufweisen. Der Weinbau rund um Schloss Prösels ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Der Fronthof wurde 1379 erstmals urkundlich erwähnt, am Prackfoler Hof wächst seit über 300 Jahren Wein auf bis zu 950 Metern Höhe. Genau diese Höhenlagen stehen im Mittelpunkt: Wie Graubünden bewirtschaftet auch Völs historische Lagen zwischen 300 und 1.000 Metern und beide Regionen stellen sich denselben Herausforderungen: Klimawandel, Wasserknappheit, Extremwetter, Hofnachfolge. Der Alpine Wine Summit liefert mehr als Vorträge. Auf dem Programm stehen
Qualität sichern, ohne die Kreativität auszubremsen. In individuellen Beratungsgesprächen werden die Inhalte abschließend auf reale Herausforderungen aus der Praxis übertragen. Das ermöglicht es, die nächsten Schritte zu planen und konkrete Lösungen zu
finden. Wer Küchenprozesse optimieren und verlässlich gute Qualität liefern will, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Jetzt anmelden und die eigene Küche fit für morgen machen! noi.bz.it
SMART KITCHEN ACADEMY 4 TAGE PRAXISNAHE SYSTEMKÜCHE Für Führungskräfte aus Gastronomie, Hotellerie Köchinnen und Köche, Küchenverantwortliche sowie Zuständige für Gemeinschaftsverpflegung
Mit Partnern aus Wissenschaft, Tourismus und Kultur soll der „Alpine Wine Summit“ zum Treffpunkt für alpinen Weinbau werden. Foto: wow-projects & Werbelust konkrete Vorhaben wie die Wiederbelebung aufgegebener Steillagen, die Erhaltung alter alpiner Rebsorten und das erste „Weinsymposium“, eine gemeinsame Charta des alpinen Weinbaus, die künftig jährlich fortgeschrieben wird. Der Termin liegt bewusst im Oktober, nach der Lese und mitten im „Völser Kuchlkastl“, das seit rund 50 Jahren Küche und Kul-
tur verbindet. Fachgipfel und Genussherbst greifen ineinander und stärken die Wertschöpfung außerhalb der Hauptsaison. Bewusst klein gehalten ist der Rahmen: Schloss Prösels bietet Platz für 80 bis 120 internationale Teilnehmende – Klasse statt Masse, so das erklärte Selbstverständnis der Initiatoren. Otto Geisel
400,–
Preis (€) 11.11.2026 18.11.2026 19.11.2026 25.11.2026
Gustelier, HGV Kitchen Lab, NOI Techpark Bozen Kitchen Lab, NOI Techpark Bozen Gustelier, HGV
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Die Hotellerie erhält gute Noten
Befragung: Auszubildende in der österreichischen Hotellerie sind sehr zufrieden Die Lehrlingsausbildung in der Hotellerie erhält sehr gute Noten. Das zeigt eine österreichweite Befragung der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), die vom Marktforschungsinstitut EUCUSA durchgeführt wurde. Ausbildung und Arbeitsumfeld überzeugen. An der Erhebung beteiligten sich rund 7,9 Prozent aller Hotel-Lehrlinge in Österreich – eine beachtliche Stichprobe. Über alle abgefragten Bereiche hinweg erreichte die Branche auf einer Skala von 1 bis 6 einen Durchschnittswert von 2,3. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Zufriedenheit aller Beschäftigten in Österreich liegt bei 2,7. „Wären alle Beschäftigten in Österreich so zufrieden wie die Lehrlinge der
Lehrlinge in Österreich sind laut ÖHV-Befragung überdurchschnittlich zufrieden. Foto: Gasthof Fischer Hotellerie, wäre das Arbeitsleben schöner“, fasst ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer die Ergebnisse zusammen. Ziel der Untersuchung sei es, die Ausbildungsqualität laufend zu evaluieren und die Branche gezielt weiterzuentwickeln. „Uns geht es um die Zukunft der Branche. Sys-
tematische Studien, laufende Evaluierung und zielorientierte Maßnahmen zur Hebung der Branchenstandards sind unverzichtbar“, betont Gratzer. Besonders wichtig ist den jungen Menschen der Spaß an der Arbeit – ein Aspekt, der laut Studie in hohem Maße erfüllt wird. Eben-
Noah liebt es, das Ergebnis seiner Arbeit direkt zu sehen – und zu schmecken. Deshalb hat er sich für eine Kochlehre entschieden, die er inzwischen erfolgreich abgeschlossen hat. Dank flexibler Arbeitszeitmodelle und der einzigartigen Lage seines Arbeitgebers am Bach verbindet er heute seine zwei Leidenschaften: Küche und Fliegenfischen. „Weil ich gern tue, was ich tue!“
Eine Initiative von
falls positiv bewertet werden die Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen, die Erreichbarkeit von Ansprechpersonen, klare Erwartungen sowie die Zusammenarbeit im Team. Vor allem kleine und mittlere Hotelbetriebe punkten mit flachen Hierarchien, kurzen Entscheidungswegen und einer persönlichen Betreuung der Lehrlinge. Studienautor Peter Aichberger, Geschäftsführer von EUCUSA, hebt hervor: „Die Lehrlinge in der Hotellerie sind signifikant zufriedener als erwachsene Mitarbeitende über alle Branchen hinweg.“
Verbesserungspotenzial Neben den erfreulichen Ergebnissen zeigt die Befragung auch Verbesserungspotenzial auf. Kritisch beurteilt wurden insbesondere die Dienstzeiten so-
wie die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit. Auch beim Arbeitsklima, der offenen Kommunikation und dem Stellenwert der Lehrlinge sehen die Befragten noch Entwicklungsmöglichkeiten. „So wichtig die faire Darstellung der Branche ist, so wichtig ist es auch, bei den konkreten Kritikpunkten besser zu werden“, erklärt Gratzer. Die Ergebnisse sollen deshalb laufend an die Branche kommuniziert werden und in konkrete Verbesserungsmaßnahmen einfließen. Die Studie zeigt damit deutlich: Die Hotellerie bietet jungen Menschen attraktive Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig liefert sie wertvolle Hinweise, um die Qualität der Lehrlingsausbildung weiter zu verbessern und die Branche als Arbeitgeber nachhaltig zu stärken.
Noah, Koch, Fischer, St. Martin in Passeier
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Regionalität sichtbar machen
Erfolgreich regional: IDM-Initiative bietet Hotels und Gastbetrieben Unterstützung Viele Südtiroler Gastbetriebe arbeiten seit Jahren mit regionalen Produkten und pflegen enge Partnerschaften mit heimischen Produzentinnen und Produzenten. Was jedoch häufig fehlt, ist die Kommunikation dieser Leistungen gegenüber den Gästen. „Erfolgreich regional“ setzt genau hier an. „Die Gastronomie hat ein Kommunikationsproblem.“ Mit dieser pointierten Aussage bringt Regio-Experte Reinhard Steger eine Erfahrung auf den Punkt, die er in seiner Beratungsarbeit immer wieder macht. Heute schätzen es Gäste mehr denn je, wenn sie wissen, wo Nahrungsmittel herkommen. Deshalb kommt es auf die richtige Kommunikation an. Genau dabei unterstützt das Beratungsprogramm „Erfolgreich regional“. Das Angebot richtet sich an Hotels, Restaurants und Gasthäuser, die ihre regionale Ausrichtung weiterentwickeln und für Gäste sichtbar machen möchten. Vier erfahrene Regio-Expertinnen und -Experten begleiten die Betriebe individuell – von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Ziel ist es, regionale Qualität nicht nur zu leben, sondern sie auch erlebbar zu machen. „Viele Betriebe leisten bereits sehr viel“, sagt Reinhard Steger. „Sie arbeiten mit hervorragenden Produkten und engagierten Produzenten. Doch vieles davon bleibt für den Gast unsichtbar.“ Dabei seien es oft gerade die Geschichten hinter den Lebensmitteln, die Gäste interessieren. Woher kommt der Käse? Wer baut das Gemüse an? Warum wurde dieser Produzent ausgewählt? „Tu Gutes und sprich darüber“, fasst Steger seinen Beratungsansatz zusammen. Auch Sternekoch und Regio-Experte Egon Heiss erlebt immer wieder, dass Regionalität in vielen Betrieben normal ist. Gleichzeitig sieht er großes Potenzial, diese Qualität noch bewusster zu vermitteln. Herkunft, Handwerk und Zusammen-
Kurze Wege, frische Zutaten und eine Geschichte, die erzählt werden will. arbeit mit regionalen Produzenten seien keine Nebensache, sondern ein wichtiger Teil des Genusserlebnisses. Wenn Gäste erführen, was hinter einem Gericht stecke, steige auch ihre Wertschätzung für die verwendeten Lebensmittel.
Ein Blick in die Praxis Wie die Beratung in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel des Hotels Oberwirt in Steinegg. Regionalität ist dort seit vielen Jahren Teil der Betriebsphilosophie. Brot wird selbst gebacken, Getreide im Haus gemahlen, viele Zutaten stammen aus dem eigenen Garten oder von Bauern aus der Umgebung. „Für uns war vieles selbstverständlich“, sagt Gastgeber Roland Schroffenegger. Erst durch die Beratung sei deutlich geworden, dass Gäste davon oft nur einen kleinen Teil mit-
bekommen. Gemeinsam mit dem Regio-Experten Reinhard Steger wurde deshalb unter anderem die Speisekarte überarbeitet und die Herkunft der Produkte stärker hervorgehoben.
Wichtig ist die Anwendbarkeit Für Regio-Expertin Margit Mair zeigt sich Regionalität dabei in vielen kleinen Entscheidungen – beim Einkauf, im Frühstücksangebot, im Service oder in der Kommunikation. Gemeinsam mit den Gastgebenden werden Stärken sichtbar gemacht und konkrete Möglichkeiten entwickelt, um diese noch besser zu nutzen. Das Beratungsprogramm verfolgt dabei einen praxisnahen Ansatz. Nach einer Analyse des Betriebs werden gemeinsam Maßnahmen definiert, die zum jeweiligen Haus passen. Das können
Anpassungen der Speisekarte sein, neue Ideen für den Service oder eine bessere Kommunikation regionaler Produkte. Die Umsetzung erfolgt Schritt für Schritt und orientiert sich an den individuellen Zielen des Betriebs. So macht Regionalität nicht zusätzlich Arbeit, sondern fließt natürlich in die Ar-
Foto: IDM/Überall
beit ein. Gäste werden überzeugt und gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft gestärkt. Denn wer regionale Qualität sichtbar macht, schafft Vertrauen – und macht den Mehrwert regionaler Lebensmittel für Gäste unmittelbar erlebbar.
Das Beratungsangebot Die Beratung für Südtiroler Hotels und Gastbetriebe jeder Größe erfolgt in zwei Modulen: Modul 1: Analyse von Speisekarte, Einkauf und Kommunikation; 120 Euro mit De-minimis-Förderung Modul 2: Begleitung bei der konkreten Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen; 80 Euro mit De-minimis-Förderung
Weitere Informationen und Anmeldung über den QR-Code.
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Medien erleben Vitalpina hautnah Vitalpina Hotels Südtirol: Pressereisen für Medien aus dem In- und Ausland Mit einer Redaktionstour in Amsterdam sowie zwei Pressereisen nach Südtirol haben die Vitalpina Hotels Südtirol ihre internationale Pressearbeit im Jubiläumsjahr ihres 20-jährigen Bestehens erfolgreich fortgesetzt. Im Mittelpunkt standen eindrucksvolle Naturerlebnisse, regionale Kulinarik, persönliche Begegnungen und die gelebte Vitalpina-Philosophie. Den Auftakt im Frühling bildete eine mehrtägige Redaktionstour in Amsterdam. Gemeinsam mit der PR-Agentur besuchten die Vitalpina Hotels zahlreiche Redaktionen und nutzten die persönlichen Gespräche, um bestehende Kontakte zu vertiefen und vielversprechende neue Medienkontakte zu knüpfen. Im Anschluss daran luden die Vitalpina Hotels Journalistinnen und Journalisten aus Italien sowie erstmals aus dem gesamten DACH-Raum zu zwei Pressereisen nach Südtirol ein.
Naturgenuss am Fuße des Schlern Mitte Juni fand die traditionelle Pressereise mit Medienvertreterinnen und Medienvertretern aus Italien statt. Gastgeber war Familie Mutschlechner Scherer im Vitalpina Hotel Bad Ratzes in Seis am Schlern. Bereits beim gemeinsamen Abendessen erhielten die Gäste Einblicke in die Geschichte des Hauses sowie
20 Jahre Vitalpina: die Mediengruppe aus Deutschland mit Präsidentin Brigitte Zelger, dem ehemaligen Präsidenten Helmut Tauber und Geschäftsführerin Silvia Pfeifer. in die Philosophie der Vitalpina Hotels. Am nächsten Morgen führte ein Spaziergang durch die farbenprächtigen Blumenwiesen rund um das Hotel. Der Kneipp-Pfad sorgte gleich zu Beginn für eine belebende Erfrischung, bevor die Gruppe gemeinsam den Oswald-von-Wolkenstein-Weg entlangwanderte. Immer wieder boten sich eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und geschichtsträchtige Orte wie die Burgruine Salegg. Den kulinarischen Höhepunkt bildete die Einkehr in der Furschler Mühle, wo Gastgeber Daniel Fill die Gruppe mit saisonalen Spezialitäten und Produkten aus eigenem Anbau verwöhnte. Nach der Rückkehr ins Hotel blieb Zeit für entspannte Stunden im Spa oder individuelle Erkundun-
gen der Umgebung. Beim gemeinsamen Abendessen ließ man den erlebnisreichen Tag ausklingen, bevor die Gäste am nächsten Morgen die Heimreise antraten.
Pressereise feiert Premiere Drei Wochen später folgte eine Premiere: Erstmals luden die Vitalpina Hotels zu einer gemeinsamen Pressereise mit Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Passend zum Jubiläumsjahr bot die Reise Gelegenheit, sowohl die gelebte Vitalpina-Philosophie als auch die Entwicklung der Angebotsgruppe in den vergangenen 20 Jahren näher kennenzulernen. Erste Station war das Vitalpina Hotel Pfösl. Gemeinsames Brotbacken, Aperitif
Strahlende Gesichter bei der italienischen Mediengruppe nach der Einkehr in der Furschler Mühle.
und Abendessen stimmten die Gruppe auf die kommenden Tage ein. Früh am nächsten Morgen wartete bereits eines der besonderen Erlebnisse der Reise: Um vier Uhr starteten die Teilnehmenden gemeinsam mit der Vitalpina-Präsidentin und geprüften Wanderleiterin Brigitte Zelger zur Sonnenaufgangswanderung auf das Weißhorn. Die besondere Atmosphäre der frühen Morgenstunden und das Erwachen der Bergwelt hinterließen bleibenden Eindruck. Am Nachmittag führte die Reise weiter ins Vitalpina Hotel Golserhof nach Dorf Tirol. Dort begleitete Südtirol-Genussbotschafterin Petra Niederstätter die Gruppe durch das Dorfzentrum und vermittelte Wissenswertes und unterhaltsame Anekdoten rund um den Ort. Zurück im Hotel folgte eine Weinverkostung mit Sommelier Nikola inklusive einer spielerischen Blindverkostung verschiedener Aromen. Gastgeberin Hiltrud Gufler lud anschließend zum Abendessen auf die Terrasse, während ihr Mann Patrick Mair, leidenschaftlicher Käseexperte, am Käsebuffet persönlich seine Lieblingssorten präsentierte und sein umfangreiches Wissen rund um die Käsekultur in Südtirol und darüber hinaus teilte. Der folgende Tag begann mit einem weiteren Erlebnis aus dem Vitalpina-Ak-
tivprogramm: Beim Waldbaden mit Aktivtrainerin Bernadette erlebte die Gruppe die wohltuende Wirkung des Waldes auf Körper und Geist. Anschließend ging es nach Welschnofen, mit den Bergbahnen auf die Frommeralm und mit der spektakulären Cabrio-Seilbahn weiter zum Vitalpina Dolomit Resort Cyprianerhof. Juniorchef Michael Damian begrüßte die Mediendelegation und gewährte bei einer persönlichen Hausführung besondere Einblicke hinter die Kulissen – von den Zimmern über die Küche bis zum Technikraum. Ein weiterer Programmpunkt führte zum Gemeinschaftsacker „Bergleracker“. Co-Direktorin Monika Damian erzählte, wie sich – inspiriert vom Gemeinschaftsacker „Taufrisch“ in Sand in Taufers – mehrere Betriebe in Tiers zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Gemüse und Kräuter anzubauen. Ein Projekt, das beispielhaft für Regionalität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit steht. Zurück im Green Luxury Hotel Pfösl bildete ein gemeinsamer Austausch über 20 Jahre Vitalpina den inhaltlichen Abschluss der Reise. Gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten und Mitbegründer Helmut Tauber vom Hotel Taubers Unterwirt, Präsidentin Brigitte Zelger und Geschäftsführerin Silvia Pfeifer blickten die Teilnehmenden auf die Entstehung und Entwicklung der Vitalpina Hotels Südtirol zurück. Dabei wurde klar, dass die ursprünglichen Werte – Natur, Bewegung, gesunde Ernährung und gelebte Gastfreundschaft – auch nach zwei Jahrzehnten das Fundament der Angebotsgruppe bilden. Beim letzten gemeinsamen Abendessen blickte die Gruppe auf ein inspirierendes und erlebnisreiches Wochenende zurück – geprägt von eindrucksvollen Naturerlebnissen, herzlicher Südtiroler Gastfreundschaft und der authentisch gelebten Vitalpina-Philososp phie.
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Bewusster entscheiden und nachhaltig weiterentwickeln
Nachhaltigkeitslabel Südtirol: Hotel Weihrerhof hat Prozess erfolgreich abgeschlossen Viele Betriebe handeln nachhaltig, ohne es so zu nennen. Auch im Weihrerhof am Wolfsgrubener See am Ritten entstanden viele Entscheidungen aus Überzeugung. „Wir haben schon vieles aus einem Gefühl heraus gemacht. Weil es für uns richtig war. Für unsere Mitarbeitenden, unsere Gäste und unseren Betrieb“, sagt Gastgeber Klaus Pichler. „Mit dem Prozess für das Nachhaltigkeitslabel Südtirol® konnten wir diese Entscheidungen einordnen und weiterentwickeln.“ Am Anfang stand die Frage, wo der Betrieb heute steht. Dafür wurden Verbräuche erhoben, Abläufe
analysiert und Maßnahmen dokumentiert. Was zunächst nach Aufwand klang, erwies sich als wertvolle Standortbestimmung. „Der Prozess hat viele Dinge ans Tageslicht gebracht, die wir vorher nicht genau beobachtet haben. Dadurch treffen wir heute bewusstere Entscheidungen“, so Klaus Pichler. Ein Beispiel sind die Essenszeiten. Früher konnten Gäste bis 21.30 Uhr zu Abend essen. Heute findet das Abendessen zwischen 18 Uhr und 20 Uhr statt. „Wir hatten zuerst Zweifel, ob unsere Gäste das akzeptieren würden. Heute wissen wir: Unsere Mitarbeitenden haben mehr Freizeit und die Änderung wird von den Gästen gut angenom-
Klaus Pircher, Hotel Weihrerhof in Oberbozen, ist Träger Foto: IDM/Anna Malench des Nachhaltigkeitslabels Level 3. men“, erzählt Klaus Pichler. „Das Label hilft uns, Entscheidungen zu erklären.
Es gibt den Maßnahmen einen glaubwürdigen Rahmen. Für Gäste wird sicht-
bar: Hier steckt nicht Willkür dahinter, sondern ein Konzept, eine Vision und ein überprüfbarer Prozess.“ Für das Hotel Weihrerhof ist Nachhaltigkeit kein Projekt mit Enddatum, sondern Teil der Unternehmensentwicklung. Viele Unternehmen tun bereits mehr, als ihnen bewusst ist. Der Nachhaltigkeitsprozess hilft, Potenziale sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Wenn auch Sie den Nachhaltigkeitsprozess mit dem Nachhaltigkeitslabel Südtirol® starten wollen, dann kontaktieren Sie IDM Südtirol. idm-suedtirol.com/ nachhaltigkeitslabel-betrieb
Vom guten Gefühl zum klaren Weg Der Nachhaltigkeitsprozess hat uns geholfen zu wissen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. So können wir betriebliche Entscheidungen bewusster treffen und uns von Tag zu Tag und von Jahr zu Jahr weiter verbessern. Weihrerhof, Träger des Nachhaltigkeitslabels Level 3
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Vogelfreundlich bauen mit Glas und Licht Architektur: Scheiben sollen kontrastreich markiert werden Der Einsatz von Glas in der Architektur nimmt zu. Spezielles Vogelschutzglas verhindert das Sterben von Vögeln durch Kollision mit Glas. Bis zu 3,5 Milliarden Vögel sterben jährlich weltweit durch Kollisionen mit Glas. Viele Arten sind bedroht, zahlreiche werden in den nächsten Jahren aussterben. In Italien ist seit der Jahrtausendwende bereits ein Drittel der Vogelbiomasse verschwunden. Ursachen sind unter anderem Lebensraum- und Nahrungsverlust durch intensive Landwirtschaft, Klimawandel, Jagd und Hauskatzen. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von Glas in der Architektur stark zu. Jährlich werden rund 800 Millionen Quadratmeter Glas in Fassaden verbaut – mehr als 100.000 Fußballfelder. Damit
Die Horizontallinien der Wände der Autobahnbrücke in Neumarkt dienen dem Vogelschutz. wächst auch die Gefahr für Vögel. Große, unmarkierte Glasflächen ab etwa 18m² erkennen Vögel nicht als Hindernis, besonders wenn natürliche Flugrouten kreuzen oder von Vegetati-
on umgeben sind. Spiegeln die Scheiben Bäume oder Himmel, wirken sie wie ein Teil der Umgebung. Beleuchtete Gebäude gefährden zusätzlich Zugvögel, die sich nachts am Licht orientieren. Wirksamer Vogelschutz
erfordert großflächig markiertes Glas. Dafür gibt es speziell entwickelte Scheiben mit getesteten Mustern wie Streifen oder Punkten. Die häufig verwendeten Greifvogelsilhouetten sind dagegen wirkungslos. Vögel
nehmen sie nur als punktuelles Hindernis wahr, nicht als geschlossene Glasfläche. Auch UV-Folien helfen nur eingeschränkt, da sie lediglich von wenigen Arten erkannt werden. Vogelschutzglas wird bereits bei der Herstellung mit entsprechenden Markierungen versehen. Bestehende Glasflächen können mit Folien nachgerüstet werden, die jedoch regelmäßig erneuert werden müssen. Es gibt kreative Strukturen, die man vor oder hinter Glasflächen anbringen kann. Wichtig ist dabei eine flächige, kontrastreiche Markierung der gesamten Scheibe. Weitere Informationen zu Vogelschutzglas und Bezugsquellen für Südtirol finden sich im Internet. www.umwelt.bz.it/ vogelschutz-initiative
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Ein Herbst – zwei Facetten
Kampagne: Südtirol zeigt sich als vielseitige Herbstdestination Der Südtiroler Herbst hat viele Facetten. Mit den Themen Genussherbst und Bergherbst will IDM Südtirol ausgewählte Zielgruppen für einen am besten autofreien Urlaub begeistern. Die Herbstmonate als attraktive Reisezeit weiter etablieren, die Nebensaison stärken und zugleich den autofreien Urlaub stärker in den Mittelpunkt stellen: Das ist das Ziel der Herbstkampagne 2026 von IDM. Umgesetzt wird sie in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien sowie – inhaltlich angepasst – in den Aufbaumärkten Niederlande und Belgien, die weiter ausgebaut werden sollen. Durch die beiden Schwerpunkte Genussherbst und Bergherbst will man die Vielfalt des Südtiroler Herbstes sichtbar machen und unter-
Die Herbstkampagne von IDM Südtirol möchte für einen autofreien Urlaub begeistern. Foto: IDM schiedliche Reisemotive ansprechen. Der Genussherbst stellt Kulinarik, Kultur und regionale Produkte in den Mittelpunkt, ergänzt durch sanfte Aktivität. Der Bergherbst fokussiert hingegen auf aktive Naturerlebnisse und spricht insbesondere Wanderer, Biker sowie Bergurlauberinnen und -urlauber an.
Südtirols Werte im Mittelpunkt In beiden Gruppen zielt IDM auf Gäste ab, die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und authentische Erlebnisse legen. Ein geografischer Schwerpunkt liegt bei der Kampagne auf urbanen Herkunftsräumen, die ein besonders hohes Potenzial für
die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufweisen. Rund fünf Millionen Personen soll die Kampagne insgesamt erreichen. Für die Umsetzung setzt IDM auf einen integrierten Maßnahmenmix auf dem gesamten Weg von der ersten Urlaubsidee bis zur Reisebuchung. Zum Einsatz kommen digitale Awareness- und Performance-Maßnahmen, Video- und SocialMedia-Formate, digitale Außenwerbung, Audio- und Printmaßnahmen sowie Medienpartnerschaften. Damit sollen sowohl die Sichtbarkeit Südtirols als Herbstdestination als auch die Nachfrage in der Nebensaison gesteigert werden.
Starke Partnerschaft mit der DB Ein zentrales Element der Herbstkampagne in den
Kernmärkten ist wie schon im Frühling die Botschaft „Dein schönster Herbst braucht kein Auto“. IDM setzt damit erneut ein Zeichen für die Zukunft des Tourismus und motiviert Gäste, Südtirol mit der Bahn zu erreichen und vor Ort die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Dank Gästekarte können Urlauber viele Mobilitätsangebote bequem und unkompliziert in Anspruch nehmen. Diesen Ansatz unterstützt eine Co-Branding-Kampagne mit der Deutschen Bahn, deren touristischer Premium-Kooperationspartner Südtirol ist. Ziel der bereits langjährigen Kooperation ist es, den Anteil der Personen, die mit der Bahn nach Südtirol reisen, weiter zu erhöhen und nachhaltige Mobilität bereits bei der Reiseentscheidung stärker zu verankern.
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Reinhard Steger Regio-Experte
Roland und Gabi Schroffenegger, Hotel Oberwirt Nutzer des Angebots „Erfolgreich regional“
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58 HGV-Zeitung September 2026
PANORAMA
„Einmal Kaiserhofler, immer Kaiserhofler“ Ausbildung: Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule Kaiserhof verabschiedet Mit Stolz, Freude und einer Prise Wehmut verabschiedete die Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran Anfang Juli ihre diesjährigen Maturantinnen und Maturanten. Am Dienstag nahmen die Klassen 5A und 5B ihre Diplome entgegen. Als Ehrengäste gratulierten HGV-Vizepräsident Hansi Pichler und HGJ-Vizeobmann Johannes Kohler. Am Mittwoch folgte die Diplomfeier der Klassen 5C und 5D mit dem Landesrat für deutsche Bildung und Kultur Philipp Achammer, dem HGV-Präsidenten Klaus Berger und HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn. Insgesamt erhielten rund 200 Absolventinnen und Absolventen im Beisein ihrer Familien, Lehrpersonen und zahlreicher Ehrengäste ihre Diplome. Direktor Hartwig Gerstgrasser stellte in seiner Festrede den besonderen Charakter der Ausbildung am Kaiserhof in den Mittelpunkt. Mit dem Abschluss im Service, jenem in der Küche und der Matura verfügen die Absolventinnen und Absolventen über drei Qualifikationen, die ihnen vielfältige berufliche Perspektiven eröffnen. „Sie werden Gastgeberinnen und Gastgeber. Sie lernen, Bedürfnisse von Menschen zu erkennen, Probleme zu lösen und Heraus-
forderungen anzunehmen“, sagte Gerstgrasser. Ebenso wichtig wie das fachliche Können sei jedoch die Haltung, die während der Schulzeit vermittelt werde. Mit den Worten „Einmal Kaiserhofler, immer Kaiserhofler“ erinnerte er daran, dass die Verbundenheit mit der Schule auch nach der Matura bestehen bleibe. Diese Verbindung werde seit 2024 durch den AlumniClub gestärkt, der ehemalige Schülerinnen und Schüler miteinander vernetzt und den Kontakt zur Schule pflegt.
Mut für neue Wege Hansi Pichler richtete seinen Dank besonders an Eltern und Lehrpersonen, die die Jugendlichen auf ihrem Weg begleitet hätten. Den Absolventinnen und Absolventen gab er eine klare Botschaft mit: „Wer sich nicht wandelt, wird überrollt.“ Innovation bedeute, Neues auszuprobieren und dranzubleiben. Auch Johannes Kohler, selbst ehemaliger Kaiserhof-Schüler, blickte auf seine Schulzeit zurück und hob den Wert des Netzwerks hervor, das während der Ausbildung entstanden sei. „Das Netzwerk, das ihr hier aufgebaut habt, wird euch ein Leben lang begleiten“, sagte er. Bildungslandesrat Philipp Achammer sprach von
Von links: Direktor Hartwig Gerstgrasser mit den ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen der Klassen 5A und 5B. Rechts im Bild: Johannes Kohler, Vizeobmann der HGJ, Fotos: Kaiserhof und Hansi Pichler, Vizepräsident des HGV. der besonderen Stimmung, die Diplomfeiern auszeichne. „Man erlebt bei solchen Feiern alles: Wehmut, Freude, Stolz und viele Erinnerungen“, sagte er. Entscheidend sei nicht allein die Zahl auf dem Diplom, sondern das, was die jungen Menschen geprägt habe. Für HGV-Präsident Klaus Berger war die Feier auch eine persönliche Reise in die Vergangenheit. Vor 35 Jahren selbst Absolvent des Kaiserhofs, machte er den Maturantinnen und Maturanten Mut, ihre Chancen zu nutzen. „Euch stehen dank dieser Ausbildung die Türen
Von links: Direktor Hartwig Gerstgrasser, HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn und HGV-Präsident Klaus Berger mit den ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen der Klassen 5C und 5D. Rechts im Bild: Landesrat Philipp Achammer.
der Welt offen“, sagte Berger. Gleichzeitig appellierte er, die Herkunft nicht zu vergessen: „Bleibt neugierig. Erinnert euch an eure Wurzeln – und bleibt Kaiserhofler!“ Die Besonderheit der Kaiserhof-Ausbildung hob auch HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn hervor. „Ihr haltet heute drei Abschlüsse in den Händen. Das ist etwas Großes und keineswegs selbstverständlich.“ Gleichzeitig verwies er auf die Bedeutung des Alumni-Clubs und der HGJ als starke Netzwerke für den weiteren beruflichen Weg. Für einen emotionalen und zugleich heiteren Schlusspunkt sorgte eine lieb gewonnene Kaiserhof-Tradition. Mit einer feierlich auf Latein vorgetragenen Ansage entband Direktor Gerstgrasser die Absolventinnen und Absolventen von der Pflicht, Krawatte beziehungsweise Foulard zu tragen. Sekunden später flogen die Krawatten unter dem Applaus der Anwesenden durch den Speisesaal. Beim anschließenden Umtrunk im Restaurant und auf der Terrasse wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und auf die Zukunft angestoßen. Zwischen Erinnerungen an die vergangenen fünf Schuljahre und den Plänen für die kommenden Jahre wurde deutlich:
Die Verbundenheit mit dem Kaiserhof endet nicht mit der Diplomübergabe.
Starke Leistungen Im Rahmen der Feier wurden auch die besten Maturantinnen und Maturanten des Jahrgangs ausgezeichnet. Für herausragende Leistungen erhielten Stefanie Heinisch (100 Punkte), Rojan Reichsigl (99 Punkte) und Amalia Niederwieser (96 Punkte) jeweils einen besonderen Restaurantgutschein. Weitere Spitzenleistungen wurden mit einem Buchgeschenk gewürdigt. Ausgezeichnet wurden Maria Lorén Punt (93 Punkte), Laura Weiss (93), Judith Hiegelsperger (89), Ines Perkmann (89), Hanna Prieth (89), Anna Theiner (89), Laurin Leitner (88), Anna Wörnhart (88), Simona Pircher (87), Jonas Schönweger (86), Ruth Hauser (85) und Maximilian Neuhauser (85). Die Diplomfeiern am Kaiserhof machten einmal mehr deutlich, dass hier nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern Persönlichkeiten heranwachsen. Mit drei Abschlüssen, einem starken Netzwerk und der Leidenschaft für Gastfreundschaft im Gepäck sind die Absolventinnen und Absolventen bestens gerüstet, ihren eigenen Weg zu gehen.
September 2026 HGV-Zeitung
PANORAMA
Mit Alpine Vielfalt erleben
ISTM Summer Edition in Sexten Auf Initiative der ehemaligen Tourismusvereinspräsidentin Waltraud Watschinger fand die ISTM Summer Edition 2026 in Sexten statt. Organisiert wurde das Branchenevent vom Tourismusverein Sexten mit Unterstützung von IDM Südtirol und der Dolomitenregion 3 Zinnen. Die ISTM Summer Edition ist eine hochkarätige internationale Fachmesse und zugleich ein bedeutendes B2B-Netzwerktreffen für den alpinen Sommertourismus. Reiseveranstalter, Einkäufer und touristische Entscheidungsträger aus zahlreichen Ländern nutzten die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und sich über aktuelle Entwicklungen im Sommertourismus auszutauschen. Im Mittelpunkt standen nachhaltiger Aktivtourismus, authentische Naturerlebnisse sowie innovative touristische Angebote im Alpenraum.
Praktische Einblicke Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung war die Verbindung von Fachprogramm und praktischen Einblicken. Neben Workshops und Netzwerkgesprächen standen auch Betriebsbesichtigungen sowie Exkursionen auf dem Programm. Dadurch erhielten die internationalen Gäste einen direkten Eindruck von der
HGV-Vizepräsidentin Judith Rainer
Vielfalt des touristischen Angebots in Südtirol – von der hochwertigen Hotellerie und Gastronomie bis hin zur einzigartigen Landschaft der Dolomiten.
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Erfolgreiches Konzept Die ISTM wird seit mehreren Jahren erfolgreich als Winteredition durchgeführt und war bereits in Alta Badia zu Gast. Mit der Summer Edition wird dieses erfolgreiche Konzept nun auch auf den Sommertourismus übertragen und bietet Südtirol eine wertvolle Plattform, um sich auf internationalen Märkten als hochwertige Ganzjahresdestination zu präsentieren. Auch der HGV war bei der Veranstaltung vertreten. Vizepräsidentin Judith Rainer überbrachte die Grußworte des Verbandes und unterstrich die Bedeutung solcher internationalen Branchenveranstaltungen für den Tourismusstandort Südtirol. „Veranstaltungen wie die ISTM bieten eine hervorragende Gelegenheit, internationalen Reiseveranstaltern und Einkäufern die Qualität und Vielfalt unseres touristischen Angebots unmittelbar erlebbar zu machen. Persönliche Begegnungen, Betriebsbesichtigungen und Exkursionen schaffen Vertrauen und sind eine wichtige Grundlage für neue Kooperationen. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Südtirol als authentische und hochwertige Destination nachhaltig zu positionieren“, betonte Judith Rainer. Die ISTM Summer Edition hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig internationale Netzwerke und der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung des Tourismus sind. Gleichzeitig bietet das Format den teilnehmenden Betrieben eine wertvolle Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und Südtirol als attraktive Destination für den alpinen Sommerurlaub weiter zu stärken.
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60 HGV-Zeitung September 2026
PANORAMA
Nachhaltigkeit über Generationen
Bio Fair Südtirol: Zwei Südtiroler Betriebe setzen auf biologisch regionale Qualität Bio Fair Südtirol wurde 2023 von Bioland Südtirol ins Leben gerufen. Das Konzept fördert den Einsatz regionaler Bioprodukte in Gastronomie und Hotellerie. Wie ein Generationenwechsel im Zeichen der Nachhaltigkeit gelingen kann, zeigen eindrucksvoll das fink Restaurant & Suites in Brixen und das Hotel Drumlerhof in Sand in Taufers. Letzteres ist derzeit Umstellungsbetrieb und auf dem Weg zur Bronzeauszeichnung von Bio Fair Südtirol, dem Bio-Gastronomiekonzept von Bioland Südtirol in Zusammenarbeit mit der EU. Das fink trägt die Bronzeauszeichnung bereits seit über einem Jahr.
Werte weitertragen, Zukunft gestalten Emma und Franziska Fauster haben 2023 das Hotel Drumlerhof in Sand in Taufers mit seinen 37 Zimmern übernommen – und damit auch die Haltung, die den Betrieb seit Jahren prägt: Nachhaltigkeit, Gemeinwohl und Enkeltauglichkeit. Die Familie arbeitet nach
Emma und Franziska Fauster vom Drumlerhof in Sand in Taufers. Foto: Drumlerhof den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie und misst Erfolg nicht nur wirtschaftlich, sondern auch am verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Mitarbeitenden, Lieferanten und Gesellschaft. „Der Generationenwechsel bedeutet für uns, unsere Werte weiterzutragen und neue Impulse zuzulassen. Bio Fair Südtirol passt sehr gut zu unserer Philosophie, weil Nachhaltigkeit dort beginnt, wo wir einkaufen, kochen und mit Partnern zusammenarbeiten“, sagt Emma Fauster.
Ruhe und regionale Verantwortung „Das fink ist ein Ort, an dem Geschichte spürbar bleibt“, beschreibt Petra Hinteregger das Haus in den Brixner Lauben. Gemeinsam mit ihrem Mann Florian Fink führt sie den Betrieb weiter – mit klarer Architektur, natürlichen Materialien und einer ruhigen Atmosphäre mit Suiten, Thermae und Restaurant. Für die Küche ist Florian Fink verantwortlich: „Gute Küche beginnt bei der Aus-
Florian Fink und Petra Hinteregger von fink Restaurant & Foto: Konstantin Volkmar Suites in Brixen. wahl der Produkte. Wir möchten künftig noch stärker mit biologischen und regionalen Lebensmitteln arbeiten und die Menschen hinter den Produkten kennen. Bio Fair Südtirol stärkt genau diese Nähe und Verantwortung.“
Konzept Bio Fair Südtirol Bio Fair Südtirol wurde 2023 von Bioland Südtirol ins Leben gerufen. Das Konzept fördert den Einsatz regionaler Bioprodukte in Gastro-
nomie und Hotellerie und ermöglicht einen schrittweisen Einstieg. Je nach Bio-Anteil werden Betriebe mit Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet. Die jährliche unabhängige Kontrolle schafft Transparenz und Glaubwürdigkeit. Bio Fair Südtirol ist Teil des EU-Projekts „Grenzenlos Bio|Vielfalt in Europa“. Weitere Informationen zum Konzept und Projekt finden sich auf der Website. www.biofairsuedtirol.it
In Gedenken an Toni Arquin
Vielfalt aus Wald und Natur
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Toni, einem Menschen, der über Jahrzehnte hinweg den Camping Arquin und die Campingwelt in Südtirol mitgeprägt hat. Seit 1972 führte er gemeinsam mit seiner Familie den Camping Arquin in Lana mit großer Leidenschaft und Hingabe. Als Gründungsmitglied der Vereinigung der Campingplätze und über 25 Jahre als Rechnungsprüfer des Campingverbandes setzte er sich mit Verlässlichkeit und großem Einsatz für den Südtiroler Campingsektor ein. Wir werden Toni als humorvollen, herzlichen und
Vom 19. September bis zum 4. Oktober 2026 laden die HGV-Ortsgruppen Deutschnofen und Welschnofen gemeinsam mit Eggental Tourismus wieder zu den „Wild & Wald Genusswochen“ ein. Elf Restaurants, Hütten und Almen bringen in dieser Zeit die Schätze aus Wald und Natur auf den Teller, regional, saisonal und überraschend vielfältig. Die „Wild & Wald Genusswochen“ führen auf eine kulinarische Reise durch das Eggental, bei der bodenständige Südtiroler Küche auf kreative Interpretationen trifft. Im Mittelpunkt stehen regionale und saisonale Zutaten wie reife Früch-
Toni Arquin engagierten Menschen in Erinnerung behalten. Sein Lachen, seine Sprüche und seine besondere Art werden uns fehlen. Thomas Rinner, Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS)
Wild & Wald Genusswochen im Eggental te und Beeren, aromatische Kräuter, Pilze und heimisches Wild, die von den teilnehmenden Betrieben zu besonderen Gerichten verarbeitet werden. Ergänzt wird der kulinarische Schwerpunkt durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund um die Schätze des Waldes. Geführte Wildbeerenund Wildfrüchtewanderungen, eine Pilzverkostung bei Kirnig – Südtiroler Edelpilze und eine Wald-Wanderung zu Kraftorten und Naturdenkmälern machen „Wild & Wald“ auch abseits des Tellers erlebbar. Zwei Neuheiten setzen heuer besondere Akzente:
Bei einem Kochkurs können Genussbegeisterte selbst aktiv werden und mehr über die Verarbeitung hochwertiger Wild- und Waldprodukte erfahren. Erstmals findet außerdem ein Charity-Dinner statt, das Genuss mit sozialem Engagement verbindet. Der gesamte Erlös des Abends wird an den Bäuerlichen Notstandsfonds Südtirol gespendet. So wird gemeinsamer Genuss zugleich zu einem Zeichen der Solidarität mit der Region. Weitere Infos und die teilnehmenden Gastbetriebe finden Sie auf der Website. eggental.com/wildwald
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62 HGV-Zeitung September 2026
PANORAMA
Neue Direktverbindung nach Paris
SkyAlps: Ab 10. Dezember zweimal wöchentlich von Bozen nach Paris-Charles de Gaulle SkyAlps erweitert sein internationales Streckennetz und verbindet Bozen ab dem 10. Dezember 2026 erstmals direkt mit Paris. Außerdem startet mit SkyAlps Circle ein neues Vielfliegerprogramm. Mit Paris nimmt SkyAlps erstmals eine Destination in Frankreich in den Flugplan auf. Die neue Verbindung zum Flughafen Paris-Charles de Gaulle wird zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, angeboten. Die neue Strecke stärkt die internationale Erreichbarkeit Südtirols und eröffnet zugleich neue Reisemöglichkeiten für Gäste aus Frankreich sowie für Reisende aus der Region. Für den französischen Markt bietet die Direktverbindung einen schnellen Zugang zu den Südtiroler Dolo-
Marketingaktivitäten mit Tourismusorganisationen, Beherbergungsbetrieben und regionalen Partnern.
Vielfliegerprogramm SkyAlps Circle
Mit der neuen Route wird der Wachstumskurs fortgesetzt. Foto: SkyAlps
miten und ihrem vielfältigen Angebot aus Wintersport, Kulinarik, Wellness und Natur. Reisende aus Südtirol erreichen mit Paris eines der beliebtesten Städtereiseziele Europas und einen der bedeutendsten internationalen Flughäfen. „Die neue Verbindung
nach Paris ist ein großer und besonders emotionaler Schritt für SkyAlps“, betont Josef Gostner, Präsident von SkyAlps, und meint weiter: „Zum ersten Mal in unserer Unter nehmensgeschichte fliegen wir nach Frankreich und erschließen einen starken Wachstumsmarkt
für den Südtiroler Tourismus.“ Mit der neuen Route setzt SkyAlps seinen internationalen Wachstumskurs konsequent fort. Die Fluggesellschaft stärkt damit die Erreichbarkeit Südtirols und schafft neue Chancen für den heimischen Tourismus sowie für gemeinsame
Mit SkyAlps Circle startet SkyAlps sein neues Vielfliegerprogramm und setzt einen weiteren wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der Kundenbeziehung. Das Programm ermöglicht es Reisenden, Meilen zu sammeln, diese für Prämienflüge einzulösen und von exklusiven Vorteilen zu profitieren – für ein noch persönlicheres, komfortableres und attraktiveres Reiseerlebnis mit SkyAlps. Alle genannten Verbindungen sind auf skyalps.com sowie in der Sky-Alps-App einsehbar und buchbar. www.skyalps.com
September 2026 HGV-Zeitung
PANORAMA
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Vermittlung von Natur und Kultur
Austausch: Verein Südtiroler Wanderleiter stattete HGV Antrittsbesuch ab Der Verein Südtiroler Wanderleiter war zu einem Antrittsbesuch am Sitz des HGV in Bozen. Im Mittelpunkt des Austausches mit HGV-Präsident Klaus Berger und HGV-Direktor Raffael Mooswalder standen die Vorstellung des Vereins, die Tätigkeit der Wanderleitenden sowie die Bestrebungen zur weiteren Professionalisierung und rechtlichen Anerkennung der Tätigkeit. „Qualifizierte Wanderleitende leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Gästen die Schönheit und Besonderheiten unseres Landes zu vermitteln“, betonte HGVPräsident Klaus Berger. Auch die Bedeutung der lokalen Verwurzelung der Wanderleitenden wurde hervorgehoben. Einheimische Begleitpersonen kennen nicht nur die Besonderhei-
Von links: Patrick Stuflesser, Verein Südtiroler Wanderleiter; Günther Vettori, stellvertretender Vorsitzender; Imma Morandell, Vorsitzende des Vereins Südtiroler Wanderleiter; HGV-Präsident Klaus Berger; HGV-Direktor Raffael Mooswalder; Evelin Schieder, Leiterin der HGV-Rechtsabteilung. ten der Landschaft, sondern vermitteln Gästen auch den respektvollen Umgang mit Natur, Eigentum und den örtlichen Gepflogenheiten. Gleichzeitig wurde auf die zunehmende Entwicklung hingewiesen, dass vermehrt Begleitpersonen von außerhalb Südtirols entsprechende Angebote durchführen. In diesem Zusammen-
hang wurde der Wunsch des Vereins nach einem geschützten rechtlichen Rahmen für die Ausübung der Tätigkeit besprochen. Der HGV bekräftigte dabei seine grundsätzliche Unterstützung für eine Professionalisierung, sofern dadurch die heute bestehenden Rechte der Beherbergungsbetriebe nicht eingeschränkt werden.
Weil gutes Essen Wurzeln hat.
Von der Europäischen Union fi finanziert. nanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für die Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.
regionalbio.eu
Die Vorsitzende des Vereins Südtiroler Wanderleiter, Imma Morandell, meinte: „Es freut uns, dass der HGV den hohen Stellenwert unserer Arbeit anerkennt. Unser Ziel ist es, die Tätigkeit weiterzuentwickeln und die Qualität unseres Angebots langfristig zu stärken. Der konstruktive Dialog mit dem HGV ist dafür eine wichtige Grundlage.“ Abschließend vereinbarten beide Organisationen, den fachlichen Austausch fortzusetzen. Ziel ist es, die Kompetenzen der Wanderleiterinnen und Wanderleiter sichtbarer zu machen und gleichzeitig Lösungen zu finden, die sowohl den berechtigten Interessen des Berufsstandes als auch jenen der Beherbergungsbetriebe gerecht werden. Im Sinne der gebotenen Professionalität sowie
zum Schutz der Gäste und der Beherbergungsbetriebe selbst empfiehlt der HGV, bei geführten Wanderaktivitäten ausschließlich zertifizierte Südtiroler Wanderführer und Wanderleiter zu engagieren, die im Sonderverzeichnis der Landesberufskammer der Berg- und Skiführer Südtirol eingetragen sind. Diese Empfehlung dient in erster Linie der Gewährleistung eines professionellen und qualitativ hochwertigen Angebots. Gleichzeitig bietet sie im Falle eines Unfalls zusätzliche rechtliche und versicherungstechnische Sicherheit, da der Beherbergungsbetrieb nachweisen kann, seine Gäste einer ordnungsgemäß qualifizierten und gesetzlich anerkannten Fachperson anvertraut zu haben. www.wanderfuehrer.it
64 HGV-Zeitung September 2026
PANORAMA
Verbände suchen gemeinsame Lösungen Jahrestreffen der Hotellerie- und Gastronomieverbände in Innsbruck stattgefunden Die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich und die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) luden Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol zum Treffen der deutschsprachigen gastgewerblichen Branchenverbände nach Innsbruck ein. Im Mittelpunkt standen Herausforderungen, Perspektiven und neue Impulse. Seitens des HGV nahmen daran Präsident Klaus Berger, Direktor Raffael Mooswalder und Past-Präsident Manfred Pinzger teil. Ein Blick über die Grenzen zeigt: Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich zwar im Detail, die zentralen Herausforderungen bleiben in allen Ländern dieselben. Trotz guter Auslastung belasten stark gestiegene Energie-, Einkaufs- und Personalkosten die Ertragslage der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe. Einsparungen sind in vie-
Die Repräsentanten der deutschsprachigen gastgewerblichen Branchenverbände in Innsbruck. Foto: ÖHV
len Bereichen kaum mehr möglich, während sich die Kostensteigerungen nur teilweise an die Gäste weitergeben lassen. Hinzu kommt eine spürbare Kaufzurückhaltung. Der Blick über die Grenze soll helfen, voneinander zu lernen. Alle beobachten seit Jahren einen Strukturwandel: Die Zahl traditioneller Gasthäuser sinkt stetig, die Nachtgastronomie ist mit existenzbedrohenden Rückgängen konfrontiert. Treibende Kräfte des Wandels sind u. a. demogra-
fische Entwicklungen und verändertes Konsum- und Ausgehverhalten wichtiger Gästegruppen. Gastronomie und Hotellerie bleiben ein zentraler Wirtschaftsfaktor und verlässlicher Arbeitgeber, stehen aber unter wachsendem Ergebnisdruck, waren sich die Verbände am Treffen in Innsbruck einig. „Wir brauchen keine Schönwetterdebatten, sondern Rahmenbedingungen, die die Kosten bremsen, die Betriebe entlasten und unternehmerisches Arbei-
ten wieder planbarer machen“, betonen Alois Rainer und Georg Imlauer, Obmänner der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich, sowie Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung. Auch bei innovativen Projekten ziehen die Branchenverbände länderübergreifend an einem Strang − etwa bei der Förderung von Tourismusakzeptanz und Branchenimage, der Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, neuen Aus-
und Weiterbildungswegen sowie der Einbindung von Tourismusschulen. „Das diesjährige Treffen mit insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt einmal mehr: Gerade in herausfordernden Zeiten sind Austausch, Zusammenarbeit und der Blick über Grenzen hinweg entscheidend, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und neue Impulse für die Branche zu setzen“, so die Branchensprecherinnen und -sprecher.
Zwei Südtiroler Betriebe ausgezeichnet
Tophotel Newcomer Award 2026: Beste Neu- und Wiedereröffnungen prämiert Der Tophotel Newcomer Award 2026 zeichnete auch in diesem Jahr herausragende Hotelkonzepte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol aus. Besonders erfreulich aus Südtiroler Sicht: Gleich zwei HGV-Mitgliedsbetriebe wurden bei der Preisverleihung im Rahmen des „Tophotel Day“ in Friedrichshafen ausgezeichnet. In der Kategorie „HotelOpening Leisure“ überzeugten die Amonti Chalets in Mühlen in Taufers. Das exklusive Fünf-Sterne-Konzept im Tauferer Ahrntal setzt mit nur 23 Chalets, Lofts und Suiten auf Privatsphäre, hochwertige Architektur und individuellen Service. Private Spas, ein dreistöckiges Wellness-House sowie das Gourmetrestaurant
Die Gewinner des diesjährigen Tophotel Newcomer Awards. Foto: Lateral/ Lena Bruder
Johanns verbinden Luxus mit alpiner Gastfreundschaft und moderner Südtiroler Kulinarik. Den Award in der Kategorie „Hotel-Reopening“ erhielt das Niedermair Nature Retreat in Partschins.
Der traditionsreiche Familienbetrieb wurde im Zuge eines Generationenwechsels umfassend neu ausgerichtet und verbindet nachhaltige Bauweise mit regionalen Naturmaterialien und einem konsequent
auf Erholung und Naturverbundenheit ausgerichteten Urlaubskonzept. Das Haus verfügt über 39 Zimmer und Suiten und blickt auf eine über 600-jährige Geschichte zurück. Der Tophotel Newcomer
Award wird vom Fachmagazin Tophotel bereits zum 15. Mal vergeben. Prämiert werden Hotelneuund Wiedereröffnungen sowie innovative Hotelgastronomiekonzepte. Teilnahmeberechtigt waren Betriebe, die im Jahr 2025 eröffnet oder umfassend neu positioniert wurden. Die Gewinner wurden von zwei unabhängigen Fachjurys anhand von Kriterien wie Innovationsgrad, Konzeptqualität, Nachhaltigkeit, Design und Wirtschaftlichkeit ausgewählt. Mit den Auszeichnungen wird einmal mehr die hohe Qualität und Innovationskraft der heimischen Hotellerie unterstrichen und aufgezeigt, dass Südtirol auch im internationalen Vergleich mit außergewöhnlichen Konzepten überzeugt.
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66 HGV-Zeitung September 2026
PANORAMA
Convinti Südtirol wird zum Verein
Wein: Winzerinnen und Winzer der 21 Mitgliedsbetriebe schließen sich zusammen Ende Juni fand im Hotel Bad Schörgau in Sarnthein die Vollversammlung von Convinti Südtirol statt. Die Gruppierung legt den Fokus auf eine naturnahe und soziale Landwirtschaft. Bei der Vollversammlung wurden die Werte und die Mission der Gruppierung in Statuten festgehalten. Zudem wurde der Vereinsvorstand gewählt und die ersten Initiativen des neuen Vereins bereits auf den Weg gebracht. Der Vorstand setzt sich aus dem Präsidenten Martin Gojer vom Pranzegg in Bozen, dem Vizepräsidenten Matthias Messner vom Rielingerhof in Siffian sowie Joachim Reyter vom Weingut Reyter in Bozen, Hans Verdorfer vom Riedingerhof in Meran, Tanya Deporta vom Bergmannhof in Eppan, Thomas Widmann von Widum Baumann in Jenesien,
ter uns Winzerinnen und Winzern und den Austausch mit den Menschen um uns herum. Der Wein ist dabei lediglich unsere Sprache.“ Die 21 Mitgliedsbetriebe von Convinti Südtirol sind allesamt kleine und mittlere Bio- und biodynamische Weingüter. Sie verbindet der Fokus auf eine naturnahe und soziale Landwirtschaft sowie eine möglichst interventionsarme Vinifikation.
Die Mitglieder
Die Mitglieder von Convinti Südtirol bei der Vollversammlung im Juni im Hotel Bad Schörgau in Sarnthein. Foto: Convinti Südtirol Martin Schgraffer aus Salurn und Klaus Schroffenegger vom Weingut Hochklaus in Karneid zusammen. Bereits bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als
Convinti Südtirol im Rahmen des Merano WineFestival 2025 konnte die bunte Truppe auf großes Interesse und viel Zuspruch zählen. „Uns verbindet nicht
nur der Wein oder ein einziger Weg, ihn zu machen“, erklärte Martin Gojer im Rahmen der Vollversammlung. „In erster Linie geht es uns um den Zusammenhalt un-
Convinti Südtirol vereint folgende Weingüter: Befehlhof, Bergmannhof, Burgerhof Messner, Daniel Sigmund, Ansitz Dolomytos Sacker, Dornach, Garlider, Hochklaus, In der Eben, Martin Schgraffer, Thomas Niedermayr, Pranzegg, Radoar, Reyter, Riedingerhof, Rielinger, Röck, Stöckler Hof, Tröpfltalhof, Widum Baumann und Zöhlhof.
Skischulen wollen ganzjährig tätig sein Verband der Südtiroler Skischulen fordert rechtliche Voraussetzungen Die Südtiroler Skischulen möchten ihre Strukturen und Kompetenzen auch außerhalb der Wintersaison nutzen und das Angebot auf den Sommertourismus ausweiten. „Die Südtiroler Skischulen verfügen über ein enormes Potenzial, das weit über die Wintersaison hinausgeht“, betont Flavio Prinoth, Präsident des vor zwei Jahren gegründeten Verbandes der Südtiroler Skischulen. „Wir vertreten 67 offizielle Skischulen mit professionellen Strukturen, erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund 2.300 bestens ausgebildeten Skilehrerinnen und Skilehrern. Diese Ressourcen könnten das ganze Jahr über für den alpinen Raum und den Tourismus genutzt werden.“ Die derzeitige gesetzliche Regelung beschränkt die Tätigkeit der Skischulen jedoch im Wesentlichen auf die Wintersaison. „Die
Skischulen haben sich über Jahrzehnte als wichtige Partner für den Tourismus und für die Sicherheit im alpinen Raum etabliert. Es ist an der Zeit, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie ihre Kompetenzen und Strukturen auch in den übrigen Monaten einsetzen können“, erklärt Prinoth. Dabei gehe es nicht darum, anderen Anbietern Konkurrenz zu machen, sondern bestehende Kompetenzen sinnvoll zu ergänzen. „Unsere Skischulen verfügen über qualifizierte Fachkräfte, bewährte Organisationsstrukturen und eine starke Verankerung in den jeweiligen Orten. Diese Voraussetzungen können auch für zusätzliche Angebote im Sommer genutzt werden.“
Ganzjähriges Angebot Die dreijährige Ausbildung der Skilehrerinnen und Skilehrer umfasst ne-
ben dem Skifahren in allen Altersstufen auch umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Sicherheit im Gebirge, alpine Gefahren, Tourismus, Geografie und Sprachen. „Gerade im Bereich Wandern, Mountainbiken oder anderer Aktivitäten im alpinen Gelände gibt es große Überschneidungen. Hier könnten die Skischulen neue wichtige Angebote entwickeln und damit einen zusätzlichen Beitrag zur touristischen Entwicklung Südtirols leisten.“ Viele Skischulen hätten bereits konkrete Ideen und stünden in engem Austausch mit den örtlichen Tourismusorganisationen und weiteren Partnern. „Die Strukturen sind vorhanden: Die Skischulen verfügen über Büros, Organisation, Personal und langjährige Erfahrung im Umgang mit Gästen. Diese Infrastruktur könnte ganzjährig genutzt werden“, so Prinoth.
Die Südtiroler Skischulen möchten ihre Kompetenzen auch Foto: stock.adobe.com auf den Sommer ausweiten. Dafür brauche es jedoch klare rechtliche Voraussetzungen. „Wir erwarten uns von der Politik Unterstützung, damit die Skischulen nicht nur wenige Monate im Jahr aktiv sein können, sondern ihre Rolle als professionelle Partner im alpinen Tourismus weiterentwickeln können“, meint Prinoth und fügt hinzu: Eine Stärkung der Skischulen würde allen zugu-
tekommen: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Tourismusbetrieben, den Gästen und letztlich dem gesamten Land Südtirol. „Wenn es gelingt, die Attraktivität der Skischulen langfristig zu sichern, profitieren wir alle. Der Erhalt dieser professionellen Strukturen ist für das Wintersportland Südtirol von großer Bedeutung“, so Prinoth.
September 2026 HGV-Zeitung
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Zwei Monosorten für die moderne Pizzeria Wörndle Interservice vertreibt die Produkte von Agugiaro & Figna Molini Im Zentrum der ständigen Weiterentwicklung der Backkunst präsentiert Agugiaro & Figna Molini ein Projekt, das tief in der Mühlentradition verwurzelt ist und gleichzeitig zukunftsorientiert gedacht wurde: TipoZero Superiore und TipoZero Manitoba – zwei Monosortenmehle, die ausschließlich für den Pizzabereich entwickelt wurden, um hohe Leistungsfähigkeit, gleichbleibende Qualität und maximale Zuverlässigkeit in professionellen Arbeitsprozessen zu garantieren. Diese Mehle wurden entwickelt, um Pizzabäckern eine stabile und präzise Basis zu bieten, auf der sie ihren eigenen Stil aufbauen können. Im Zentrum dieser Mehle steht eine klare strategische Entscheidung: die Verwendung nur einer Weichweizensorte, die nach technologischen und sensorischen Kriterien ausgewählt wurde. Die sanfte und progres-
Pizza mit MIA-Produktlinie. sive Vermahlung, ein Markenzeichen von Agugiaro & Figna, bewahrt die ursprünglichen Eigenschaften des Korns und bringt gleichzeitig Gleichgewicht, Plastizität und Dehnbarkeit zur Geltung. Die Vermahlung
erfolgt sortenrein und gezielt: Jede Sorte wird dank mehrerer Mühlenanlagen pro Standort und hochpräziser Korngrößenkontrolle separat verarbeitet. Das Ergebnis ist ein Mehl, das das Wesen des Getreides mit Sta-
bilität und Konstanz Tag für Tag widerspiegelt. Das Mehl TipoZero Superiore ist ideal für direkte und indirekte Teige mit mittellangen Garzeiten. Perfekt für klassische Pizzen und hochhydrierte Teige. Es ermöglicht ein geschmeidiges Arbeiten und bietet einen kontrollierten Ofentrieb. Das Mehl TipoZero Manitoba ist ein technisches, kraftvolles Mehl, ideal für lange Gärungen, Biga-Teige und Gärungen mit Gärkälteführung. Die robuste Struktur und die hohe Wasseraufnahmefähigkeit machen es auch für komplexe Teige und fettreiche Rezepturen geeignet. Beide erfüllen die Anforderungen der modernen Pizzeria: konstante Ergebnisse, steuerbare Elastizität, Gärstabilität und hohe Belastbarkeit auch bei intensiven Produktionszyklen. Ergänzt wird das Angebot durch die exklusive MIA®Linie aus integrierter Vermahlung: ein patentiertes
Weizenmehl Typ 0. Verfahren, das Steinmahlung mit Zylindermahlung kombiniert, um vollwertige und authentische Mehle zu erhalten. Gemeinsam bilden diese beiden Ansätze – Monovarietät und Integration – die technische, nachhaltige und innovative Identität von Agugiaro & Figna. www.granchepremiumfood.it
KI-Revenue-Manager erstmals live erleben RateBoard auf der Fachmesse Hotel in Bozen vom 19. bis 22. Oktober RateBoard, der führende Anbieter für RevenueManagement-Software in der Ferienhotellerie und langjähriger Partner des HGV, präsentiert sich vom 19. bis zum 22. Oktober auf der Messe Hotel in Bozen, Halle CD, Stand D26/36, und stellt dort sein bislang größtes Release vor: den neuen KI-Revenue-Manager. Mit mittlerweile über 1.600 Kunden zählt RateBoard zu den meistgenutzten RevenueManagement-Systemen Europas. Allein in Südtirol vertrauen bereits mehr als 400 Betriebe auf die Software – rund 66 Prozent der Südtiroler Fünf-Sterne-Hotels optimieren ihre Preise aktuell mit RateBoard. Die langjährige Partnerschaft mit dem HGV hat vielen Hoteliers ermöglicht, von der RateBoard-Expertise zu profitieren und ihre Umsätze nachhaltig zu steigern.
Der KI-Revenue-Manager markiert einen echten Wendepunkt im Revenue-Management und hebt die dynamische Preisgestaltung auf ein völlig neues Niveau. Als Revenue-KI für Ferienhotels beantwortet er komplexe Fragen zu Auslastung, Umsatz und Marktentwicklung einfach per Chat – in Sekunden verständlich erklärt, statt stundenlanger Tabellenanalyse. So nimmt er Hoteliers die manuelle Arbeit ab, nicht die Entscheidung, und schafft mehr Zeit für das Wesentliche: die Gäste. „Mit dem KI-Revenue-Manager gehen wir den nächsten großen Schritt für die Ferienhotellerie. Auf der Fachmesse Hotel zeigen wir, wie viel einfacher und schneller Revenue-Management mit RateBoard wird“, so Matthias Trenkwalder, CEO von RateBoard. Wer den brandneuen KI-
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19.-22. OKTOBER Halle CD | Stand D26/36
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Revenue-Manager direkt auf der Messe ausprobieren möchte, bucht sich ein Meeting mit dem RateBoard-Team und erhält dabei ein Ticket für die Hotel-
messe Bozen gratis dazu. RateBoard freut sich auf zahlreiche Gespräche und darauf, gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern in die Zukunft des Re-
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venue-Managements zu blicken. Weitere Informationen erhalten Sie persönlich am RateBoard-Messestand. www.rateboard.io
68 HGV-Zeitung September 2026
MARKTBLICK
Das Beste aus der Heimat
Regio Select von Gastrofresh steht für ausgewählte Qualitätsprodukte Gastrofresh ist der Frischespezialist für die Hotellerie und Gastronomie in Südtirol. Durch die starke Verwurzelung in der Region ist das Unternehmen das Bindeglied zwischen Gastronomie und Landwirtschaft. Neben einem breiten Sortiment internationaler Produkte liegt der klare Fokus stets auf der Region: Wo immer möglich, gibt der Frischespezialist regionalen Produkten den Vorrang und unterstützt damit gezielt lokale Betriebe. Mit dem Gütesiegel „Regio Select“ setzt Gastrofresh ein starkes Zeichen für authentische Wertschöpfung vor Ort und macht Regionalität für die Gäste sichtbar.
Das Beste von hier Regio Select steht für ausgewählte Qualitätsprodukte von regionalen Betrieben. Das Gütesiegel umfasst eine hochwertige und reichhaltige Auswahl an regionalen Lebensmitteln, die von
authentischen Betrieben, leidenschaftlichen Produzentinnen und Produzenten und aus artgerechter Tierhaltung stammen. Regio Select setzt auf direkten Kontakt mit den Erzeugerinnen und Erzeugern, eine ressourcenschonende Verarbeitung und kurze Transportwege.
Geschichten, die verbinden Jedes Produkt mit dem Gütesiegel „Regio Select“ hat einen klar nachvollziehbaren Ursprung, die gesamte Wertschöpfungskette lässt sich bis zum Anfang zurückverfolgen. Diese Transparenz wird durch eine gezielte Kommunikation an die Gäste im Hotel lebendig: Auf der Website kann man die verschiedenen Partnerbetriebe kennenlernen, mit Texten, Fotos und Videos, die die Menschen hinter den Produkten vorstellen. Ein Downloadbereich bietet zudem Tischauf-
Florian und Günther Schmidhammer vom Innerluferhof in Riffian, Erzeuger von frischen Freilandeiern. steller, die direkt am Buffet platziert werden können. So erfahren die Gäste unmittelbar, woher die servierten Produkte stam-
men – denn hinter jedem Produkt und jeder Speise steckt eine eigene Geschichte, die erzählt werden will. Weitere Informationen gibt
es auf der Website von Gastrofresh. www.gastrofresh.it/page/ regioselect
Kellerei Terlan stolz auf Spitzenbewertungen
Auszeichnungen: Nova Domus und Terlaner I Primo Grande Cuvée unter den besten Weißweinen Die traditionsreiche Terlaner Cuvée gehört zur DNA der Kellerei Terlan und zeigt in ihren beiden Spitzeninterpretationen, welches Potenzial und welche Komplexität in dieser Herkunft stecken. Aktuell stehen die Terlaner Riserva Nova Domus und die Terlaner I Primo Grande Cuvée, beide Jahrgang 2023, im Fokus internationaler Weinmedien. Vom Weinmagazin Decanter erhielt die Riserva Nova Domus 97 Punkten sowie die Platinum-Auszeichnung. Besonders die elegante, vielschichtige Aromatik fiel in der Verkostung auf – von weißem Steinobst über Akazienhonig bis zu einer von Salzmandeln geprägten Textur. James Suckling be-
wertet die Terlaner I Primo Grande Cuvée 2023 mit bemerkenswerten 99 Punkten und beschreibt einen fein ziselierten, salzig-intensiven Wein mit Noten von Grafit, Aprikose und Pfirsichkern. Damit reiht sich auch dieser Jahrgang in eine lange Serie von Bestnoten ein. Kellermeister Rudi Kofler bezeichnet den Primo selbst als „die Essenz aus Terlan“ – eine streng limitierte Cuvée, die nur in Jahren mit idealem Zusammenspiel aller Bedingungen entsteht. Mit rund 4.000 Flaschen pro Jahrgang ist er sehr limitiert und zählt auf Weinkarten weltweit zu den begehrtesten Positionen. Basis beider Weine ist die historisch gewachsene Terlaner Cuvée
aus drei Rebsorten, die zusammen die charakteristische Stilistik prägen: Weißburgunder bringt mit dem größten Anteil Frische und Säurestruktur, Chardonnay verleiht Schmelz und Tiefe, und ein kleiner Anteil Sauvignon blanc rundet die Cuvée mit frisch-fruchtigen Aromen ab. Nova Domus, benannt nach Terlans Wahrzeichen „Schloss Neuhaus“, verbindet diese drei Sorten zu einem kraftvollen, mineralischen Speisenbegleiter. Die Terlaner I Primo Grande Cuvée führt das Prinzip an die Spitze: konzentriert, strukturiert, fein und mit großem Reifepotenzial. Für die Hotellerie und Gastronomie sind beide Weine starke Positionen für
Cuvée Terlaner Nova Domus Riserva der Kellerei Terlan. Foto: Hannes Ochsenreiter
anspruchsvolle Weinkarten und gelten als Botschafter Terlans. Ergänzt wird das Sortiment durch die klassische Terlaner Cuvée, die
diese Stilistik auch für den täglichen Genuss zugänglich macht. www.kellerei-terlan.com
September 2026 HGV-Zeitung
Zum höchstem Kaffeegenuss
Alps Coffee: Das richtige Trinkgefäß für den perfekten Genussmoment Die wohl beliebtesten Materialien für Kaffeetassen sind Porzellan und Keramik, da sie die Wärme optimal speichern. Doch auch Glas liegt stark im Trend, da es ästhetisch ansprechend ist und das Farbenspiel von Kaffee und Crema schön zur Geltung bringt. Können die Tassen nicht vorgewärmt werden, kann man auf Glastassen zurückgreifen, da die Leitfähigkeit der Wärme bei Glas besser ist. Eine Glastasse nimmt die Wärme des Getränks sofort mit dem Eingießen auf.
Die ideale Tasse Die Espressotasse (50 bis 80 ml): In dieser Größe haben die rund 25 ml Espresso noch ausreichend Platz für eine feine Crema, und alle Aromen können sich optimal entfalten. Bei einem konkaven, also gerundeten Boden bildet sich eine gleichmäßige, stabile Crema. Die Öffnung oben sollte eher klein sein, damit die Crema länger hält. Zudem sollte die Wandstärke nicht zu dünn sein,
Das richtige Trinkgefäß ist entscheidend für den perfekten Kaffeegenuss zu jeder © Tageszeit. Alps Coffee | Foto: Florian Andergassen um die Temperatur gut halten zu können. Die Cappuccinotasse (160 bis 200 ml): Auch der Cappuccino braucht eine spezielle Tasse, in der die Konsistenz des luftigen Milchschaums aufrechterhalten wird. Diese Tassengröße ermöglicht langsames Eingießen und
bietet mehr Raum für kreative Latte-Art-Verzierungen. Das Latte-Macchiato-Glas (220 bis 250 ml): Nur im Glas kann das langsame Absinken des Espresso in den perfekt aufgegossenen Milchschaum beobachtet werden. Bei richtiger Zubereitung sieht man das ansprechende
Farbenspiel der drei Schichten aus Milchschaum, Kaffee und Milch. Alps Coffee bietet für jede Zubereitungsart das ideale Trinkgefäß. Für den perfekten Genussmoment, der alle Sinne anspricht. alps-coffee.it
Der wichtigste Wohlfühlfaktor für die Gäste hollu bietet umfassende Wartungs- und Servicepakete zur Textilhygiene In puncto Sauberkeit zählt jedes Detail. Nur wenn alles stimmt, fühlen sich die Gäste wohl und kommen gerne wieder. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Hotel-Textilien: Ob Tischdecken, Bettwäsche oder Handtücher, mit der hollu-Systemlösung werden sie rein und frisch duftend. Das Flüssigwaschsystem holluQUID denkt mit und unterstützt das Team optimal bei der Textilhygiene. Dank der integrierten Dosiertechnik „hollutech LAUNDRY MPX®“ sind die richtige Dosierung und die ideale Auslastung der Waschmaschinen gegeben. Zudem sorgen individuelle Waschprogramme für hygienisch reine Wäsche. Da das System mit der Softwarelösung NOA vernetzt ist, können die jewei-
Hygienisch reine und frisch duftende Wäsche stärkt das Wohlbefinden der Gäste. Foto: stock.adobe.com ligen Waschdaten jederzeit abgefragt und die Einstellungen bei Bedarf optimiert
werden. Läuft alles rund? Welche Programme sind aktiv? Service oder Wartung
nötig? Der Kunde hat stets den perfekten Überblick und spart Zeit, Geld und Nerven. Der Hygienespezialist hollu unterstützt die Kunden mit umfassenden Wartungs- und Servicepaketen. Angefangen bei der persönlichen Beratung über regelmäßige Hygienechecks und Qualitätsprüfungen bis hin zu Personalschulungen im Betrieb. Denn nur wenn alle Faktoren des gesamten Waschkreislaufs – Sammeln der Schmutzwäsche, Transport, Waschprozess und Dosierung sowie Lagerung – zusammenspielen, können die Kunden auf erstklassige Wäschequalität vertrauen und die Gäste begeistern. Lassen Sie sich beraten! www.hollu.com
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Beratung mit Struktur Firmenkundinnen und -kunden erhalten bei den Raiffeisenkassen eine professionelle, strukturierte und partnerschaftliche Beratung. Jedes Gespräch wird sorgfältig vorbereitet. Dabei fließen Branchenentwicklungen, die aktuelle Situation des Unternehmens und Investitionsvorhaben gezielt in die Analyse ein. Durch offene Fragen und aktives Zuhören wird der konkrete Finanzierungsbedarf klar definiert – von Zweck, Höhe und Laufzeit bis hin zu individuellen Flexibilitätsanforderungen. Risiken werden transparent besprochen und passende Finanzinstrumente angeboten. Im Fokus stehen realistische Marktpotenziale, fundierte Umsatzprognosen, eine nachvollziehbare Risikoeinschätzung sowie eine schlüssige Finanzierungsargumentation. Auch Liquidität und Bonität sind zentrale Bestandteile der Beratung. Die strukturierte Aufbereitung der Daten bildet die Basis für eine qualitätsvolle interne Kreditentscheidung. So verbinden die Raiffeisenkassen unternehmerisches Verständnis mit verantwortungsvoller Risikoprüfung – für maßgeschneiderte Lösungen, starkes Vertrauen und nachhaltige Kreditqualität.
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Pacht/Verkauf Kronplatz: Exklusiver Hotel/-Restaurationsbetrieb direkt an der Skipiste zu verkaufen. Tel. 348 16 81 544, info@immoco.it, www.immoco.it Etablierter Hotelbetrieb mit B&Bund Eventgeschäft in Auer sucht Nachfolger. Ideal für einheimisches Betreiberpaar. Eine Übernahme inklusive Einrichtung, Marke, Website und bestehendem Betriebskonzept ist möglich. Zusätzlich besteht Entwicklungspotenzial durch eine vorhandene Restaurantlizenz. Tel. 347 51 60 294 Baugrund für touristische Einrichtung/Beherbergung direkt neben dem Bergwerk/Klimastollen Prettau zu verkaufen. Grundstücksfläche: ca. 10.000 m², bebaubare Kubatur: 10.440 m3. Tel. 349 77 02 359
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Hotel mit 40 Betten in bester Lage im Burggrafenamt zu verkaufen. Weitere Infos unter kleinanzeiger@hgv.it, Kennwort „Burggrafenamt“.
Renommierte Eisdiele in Bozen, direkt vom Handwerksmeister geführt, seit Jahrzehnten eine Institution, ist zu übergeben. Zusätzlich werden das gesamte Know-how, sämtliche Rezepturen sowie eine begleitete Einarbeitungszeit mitgegeben. Vertrauliche Verhandlung. Tel. 335 424 100, gelateriaprestigiosa@gmail.com
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Gut eingeführter Gastbetrieb (eventuell mit Gästezimmer), Weinstube, Restaurant (kann auch als Pizzeria umgestaltet werden) in Burgeis zu verpachten oder zu verkaufen. Tel. 335 60 01 728
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Wir suchen zum Kauf eine Pension, Garni, Gasthof, Hotel, Residence oder Gästehaus im Raum Bruneck und Umgebung (max. 25 km). Bitte nur direkte Anfragen, keine Vermittler. Tel. 328 69 34 752, fabian@innovation-factory.net
Wir suchen für nächstes Jahr Hotel/Pension bis maximal drei Sterne in Südtirol in Führung oder zu pachten. Wir weisen langjährige Erfahrung auf. Zuschriften unter Kennwort „Führung“ an kleinanzeiger@hgv.it
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Beratungstermine der HGV-Rechtsabteilung Bezirksbüro Bruneck: Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, von 9 Uhr bis 12 Uhr. Terminvereinbarung über das HGV-Büro Bruneck, Tel. 0474 555 545
Bezirksbüro Meran Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Terminvereinbarung über das HGV-Büro Meran, Tel. 0473 233 144
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September 2026 HGV-Zeitung
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HGV Brixen, Am Thalhofergraben 2: Jeden zweiten und vierten Dienstagvormittag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0472 834 732
HGV Bruneck, Europastraße 3F: Jeden ersten und dritten Dienstag sowie jeden 2. Donnerstag im Monat von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0474 555 545 Anmeldungen für die Sprechstunden in den HGV Büros sind weiters über das Patronat 50&PiùENASCO, welches im HGV-Bozen, Schlachthofstraße 59, angesiedelt ist, möglich. Tel. 0471 978 032
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Büro Brixen, Am Thalhofergraben 2: Jeden zweiten Mittwoch im Monat, 9 bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0472 834 732
Büro Bruneck, Europastraße 3F: Jeden dritten Dienstag im Monat, 9 bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0474 555 545
Büro Bozen, Schlachthofstraße 59: Jeden dritten Donnerstag im Monat, 9 bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0471 317 700
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Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Verena Bonatti, M. A. Kathrin Figl, Dr. Beate Pachler, Dott.ssa Sina Sattler Anzeigen: Jasmine Aichner Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen Schlachthofstraße 59, Tel. 0471 317 700, presse@hgv.it Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Nikolaus Stoll ROC-Nummer: 010273 Layout: Friedl Raffeiner Druck: Athesia, Bozen, Weinbergweg 7 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.