der Tourismus in Südtirol lebt von seiner engen Verbindung zur Region, zu den Menschen, die hier wohnen und arbeiten, und zu den gewachsenen Strukturen vor Ort. Dabei erfüllen die Gastbetriebe eine ganz besondere Funktion: Sie prägen Orte, beeinflussen das tägliche Leben und tragen Verantwortung für das Miteinander von Gästen und Bevölkerung. Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen oder kurzfristige Projekte. Sie wächst dort, wo Betriebe offen agieren, zuhören, Verantwortung übernehmen und sich als Teil der regionalen Gemeinschaft verstehen. Genau hier setzt dieser Leitfaden an. Er richtet sich an Gastbetriebe, die ihren Handlungsspielraum aktiv nutzen und ihren Betrieb bewusst in den regionalen Kontext einbetten wollen.
Die vorgestellten Maßnahmen sind praxisnah und auf unterschiedliche Betriebstypen übertragbar. Sie zeigen konkrete Wege auf, wie Gastbetriebe positive Wirkung für Betrieb und Region erzielen können – sei es durch Kooperationen, Öffnung von Infrastruktur oder neue Formen der Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen und Akteuren.
Dabei gilt es stets, die örtlichen Gegebenheiten mitzudenken. Nicht jede Maßnahme ist an jedem Ort sinnvoll oder zielführend. Wichtig ist, mögliche Auswirkungen auf andere Akteurinnen und Akteure sorgfältig abzuwägen und Angebote auf die Situation vor Ort abzustimmen. Wo ergänzende Angebote fehlen, können neue Initiativen einen wertvollen Beitrag leisten. Dort hingegen, wo bereits lokale Anbieterinnen und Anbieter tätig sind, ist Sensibilität gefragt, um unbeabsichtigte Konkurrenzsituationen zu vermeiden. Denn Maßnahmen, die in bestehende Tätigkeitsbereiche anderer lokaler Wirtschaftstreibender eingreifen, können dem gemeinsamen Verständnis eines verantwortungsvollen und von gegenseitiger Wertschätzung getragenen Tourismus entgegenwirken. Tourismusgesinnung lebt vom guten Miteinander mit der lokalen Bevölkerung und weiteren Akteurinnen und Akteuren vor Ort – wie Wirtschaftstreibenden, Vereinen oder anderen Organisationen.
Wir laden Sie ein, diesen Leitfaden nicht als starres Instrument zu verstehen, sondern als Impuls- und Werkzeugkasten. Nutzen Sie die Anregungen, passen Sie sie an Ihre betrieblichen Gegebenheiten an und entwickeln Sie daraus Ihre eigenen Lösungen. Denn nachhaltiger Tourismus im Alpenraum entsteht dort, wo Betriebe Verantwortung übernehmen – im Dialog mit der Region und im Bewusstsein ihrer Rolle vor Ort.
Wir danken allen Betrieben, die diesen Weg bereits gehen, und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung der vorgestellten Ansätze.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Berger HGV-Präsident
Raffael Mooswalder HGV-Direktor
Tourismusgesinnung in Südtirol
Südtirol steht zum Tourismus. Wirtschaftlich unverzichtbar, von der Mehrheit anerkannt. Aber das Unbehagen wächst – nicht gegen Gäste, sondern gegen Begleiterscheinungen wie Verkehr, Flächenverbrauch, Wohnraumdruck.
Dabei ist die Akzeptanz des Tourismus kein Pauschalurteil. Sie hängt ab von Region, Saison, persönlicher Betroffenheit. Der Unterschied liegt nicht in der Menge – sondern im Wie.
Was die Bevölkerung vom Tourismus erwartet, ist kein „Mehr“, sondern ein „Anders“: bewusster, integrierter, rücksichtsvoller. Offenheit gegenüber der lokalen Bevölkerung, Rücksichtnahme auf lokale Gepflogenheiten und konkrete Beiträge zum Gemeinwohl schlagen jedes abstrakte Nachhaltigkeitsversprechen.
Heimvorteil macht daraus Praxis: Gastbetriebe als Begegnungsorte für die lokale Bevölkerung – Treffpunkte, an denen man sich begegnet und austauscht.
Wer will, dass die lokale Bevölkerung den Tourismus mitträgt, muss ihr einen Platz am Tisch geben.
4
Tourismusgesinnung in Südtirol
8 Expedition in die Zukunft
11 Haltung zeigen – Wirkung erzielen
13 Future Hospitality
15 Was Gastbetriebe konkret tun können
Förderung von Begegnung, Kultur & Gemeinschaft
18 Koordinierung von Öffnungszeiten in der Nebensaison
20 Lebendige Musikabende etablieren
22 Den Betrieb als sozialen Partner etablieren
24 Familienfeiern und traditionelle Feierlichkeiten unterstützen
26 Räumlichkeiten und Außenbereiche zur Abhaltung öffentlicher Veranstaltungen öffnen
28 Vorträge und Bildungsformate mit Lokalbezug anbieten
30 Den Betrieb als kulturellen Treffpunkt etablieren
32 Lokale Vereine und Bräuche gezielt unterstützen
50 Infrastruktur für die lokale Bevölkerung öffnen
52 Gästefokussierte Dienstleistungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die lokale Bevölkerung öffnen
54 Freie Kapazitäten bei organisierten Aktivitäten sinnvoll nutzen
56 Schwimmkurse ermöglichen
58 Vergünstigte Leistungen über Vorteilskarten-Programme anbieten
60 Seminar- und Konferenzräume für lokale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbständigen zur Verfügung stellen
62 Freie Park- und Ladeinfrastrukturen auslasten
64 Aus Sicht der lokalen Bevölkerung
66 Gemeinsam weiterdenken
Expedition in die Zukunft
Ausgangslage & Herausforderung
Gasthaussterben und das Bild „Südtirol als reine Tourismusdestination“ gefährden den Zusammenhalt und haben Auswirkungen auf die Zukunft Südtirols als Gastgeberdestination und Lebensraum.
Leitfaden & Beratungsangebot
Der HGV entwickelt ein erweiterbares Beratungspaket mit Best-PracticeBeispielen – als konkretes Werkzeug für jeden Betrieb.
Pilotprojekte & Kommunikation
Betriebe öffnen sich für die Gemeinschaft. Erfolgsgeschichten werden nach innen und außen sichtbar gemacht – für einen echten Mitmacheffekt.
Skalierung & landesweite Wirkung
Betriebe aus ganz Südtirol beteiligen sich mit eigenem Angebot und schaffen lebendige Begegnungsorte für die lokale Bevölkerung und für Gäste.
Südtirol als internationales Referenzmodell: Gastfreundschaft neu gedacht – ressourceneffizient, sozial wirksam, wirtschaftlich stark.
Haltung zeigen –Wirkung erzielen
Hinhören statt annehmen
Gehen Sie nicht davon aus, zu wissen, was die lokale Bevölkerung braucht oder möchte. Hören Sie aktiv zu, suchen Sie das Gespräch und nehmen Sie Rückmeldungen ernst – auch dann, wenn sie unbequem sind. Akzeptanz entsteht dort, wo sich Menschen gesehen und gehört fühlen.
Öffnen statt abschotten
Öffnen Sie Ihren Betrieb bewusst für die Region – räumlich, zeitlich und gedanklich. Wo Einheimische Räume, Angebote oder Infrastruktur nutzen können, wird der Betrieb Teil des Alltags und nicht nur Kulisse für Gäste.
Teilhaben lassen
Gestalten Sie Angebote so, dass die lokale Bevölkerung nicht nur indirekt profitiert, sondern aktiv teilhaben kann. Gemeinsame Nutzung, faire Zugänge und transparente Regeln stärken das Gefühl von Gerechtigkeit und Zugehörigkeit.
Begegnen statt trennen
Schaffen Sie bewusst Formate, in denen Einheimische, Betriebe und Gäste einander begegnen können. Echte Begegnung entsteht im Alltag, nicht nur im Eventformat.
Regional handeln statt isoliert denken
Verstehen Sie Ihren Betrieb als Teil eines regionalen Netzwerks. Kooperationen mit lokalen Dienstleisterinnen bzw. Dienstleistern, Produzentinnen bzw. Produzenten und Initiativen stärken regionale Kreisläufe und erhöhen die Wertschöpfung vor Ort.
Einfach machen statt perfekt planen
Beginnen Sie mit kleinen, überschaubaren Schritten. Niederschwellige, regelmäßige Angebote wirken oft stärker als aufwendige Einzelprojekte. Akzeptanz wächst durch Verlässlichkeit, nicht durch Perfektion.
Gutes tun und darüber sprechen
Nur was bekannt ist, kann genutzt werden. Kommunizieren Sie Ihre Angebote und Ihr Engagement für die lokale Bevölkerung gezielt und kontinuierlich, um Reichweite, Akzeptanz und Nutzen für alle Beteiligten zu erhöhen.
Mit dem Leitmotiv Future Hospitality bündelt der HGV drei Zukunftsthemen, die für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Gastgewerbes und für die touristische Entwicklung in Südtirol ausschlaggebend sind: Human Relations, Innovation und Nachhaltigkeit. Dabei sollen ökologische Ziele genauso erreicht wie soziale und ökonomische Chancen geschaffen werden. Der HGV unterstützt seine Mitglieder dabei mit einem gezielten Dienstleistungsangebot sowie Informations- und Veranstaltungsformaten.
Denn: Nachhaltiger Tourismus bedeutet, wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung in Einklang zu bringen, die lokale Gemeinschaft zu stärken sowie Kultur und Tradition langfristig zu bewahren. So entsteht ein nachhaltiger Mehrwert für Bevölkerung, Betriebe und Gäste gleichermaßen.
Alle in diesem Katalog angeführten Maßnahmen leisten einen konkreten Beitrag zur Nachhaltigkeit und zahlen direkt in das betriebliche Nachhaltigkeitskonto ein.
Weitere Informationen
Was Gastbetriebe konkret tun können
Ansätze und Maßnahmen
Förderung von Begegnung, Kultur & Gemeinschaft
Koordinierung von Öffnungszeiten in der Nebensaison
Stimmen Sie sich mit anderen Gastbetrieben im Ort ab und erstellen Sie einen gemeinsamen Öffnungszeitenkalender, sodass für die lokale Bevölkerung, insbesondere in der Nebensaison, durchgehend ein verlässliches gastronomisches Angebot verfügbar ist.
Umsetzbarkeit
● einfach
○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch abgestimmte Öffnungszeiten mit anderen Betrieben im Ort lässt sich Frust in der Bevölkerung aufgrund fehlender Einkehrmöglichkeiten reduzieren und die Stimmung im Dorf verbessern – denn es ist für Einheimische und Gäste „immer etwas offen“. Anstelle von Konkurrenzdruck, insbesondere in schwächeren Wochen, entsteht eine Kultur der gegenseitigen Weiterempfehlung zwischen den Betrieben. Das stärkt nicht nur die Zusammenarbeit im Ort, sondern sendet auch ein positives Signal an Gemeinde, Vereine, andere Betriebe und Gäste.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Verlässliches Grundangebot auch in der Nebensaison (Treffpunkt, Essen und Trinken, sozialer Austausch)
• Weniger Fahrwege und Improvisation („Wo bekomme ich heute noch was?“)
• Stärkere Identifikation mit den Betrieben, weil sie Verantwortung für den Ort mittragen
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• 1-2 kurze Abstimmungstermine pro Saison (ergänzt um kurze Updates bei Bedarf)
• Einfache und klare Regeln (abgestimmte Öffnungstage, Kern-Öffnungszeiten, Umgang mit kurzfristigen Änderungen, etc.)
• Eine verantwortliche Stelle zur Pflege und Aktualisierung des Öffnungskalenders (z. B. rotierend oder über den Tourismusverein)
• Bereitschaft zur Transparenz bei geplanten Schließtagen
UMSETZUNG
IN DER PRAXIS
Setzen Sie frühzeitig (z. B. 6–8 Wochen vor Nebensaisonstart) einen kurzen Termin mit den beteiligten Betrieben an und definieren Sie gemeinsam die „Abdeckung“. Halten Sie das Ergebnis in einem einfachen Öffnungskalender fest und vereinbaren Sie einen fixen Update-Prozess (z. B. wöchentlich bis Montag 12 Uhr).
Kommunizieren Sie den Kalender konsequent lokal: Gemeinde, Social Media, Aushang, Betriebe, Vereine – und verweisen Sie aktiv auf die geöffneten Partnerbetriebe, wenn Sie selbst geschlossen haben. Wichtig: Halten Sie Ihre Öffnungszeiten auf allen Kommunikationskanälen aktuell.
Heimvorteil vom 7. April bis 22. Mai haben wir offen.
Im Zuge der Erstellung dieses Leitfadens wurde gemeinsam mit der HGV-Ortsgruppe Kastelruth/ Seis ein Pilotprojekt zur Sicherstellung der Öffnungszeiten in der Nebensaison initiiert. Dabei zeigte sich, dass die zentrale Herausforderung weniger im Angebot selbst liegt, sondern vielmehr in der fehlenden öffentlichen Transparenz und Kommunikation darüber, welche Betriebe geöffnet haben.
In Zusammenarbeit mit der HGV-Ortsgruppe Völs, den Tourismusorganisationen und Gemeinden wurden alle geöffneten Betriebe in Kastelruth, Seis und Völs, die in der Zwischensaison geöffnet sind, in einem „Gastrokalender“ gesammelt und unter dem Kampagnendach „Heimvorteil“ an die lokale Bevölkerung kommuniziert (Flyer, Plakate an Bushaltestellen, Social Media, Gemeindeblätter, Pfarrblatt).
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Lebendige Musikabende etablieren
Öffnen Sie Ihre Terasse, Lounge oder Hotelbar durch die Veranstaltung von Konzerten oder DJ-Abenden und bringen Sie Gäste wie lokale Besucherinnen und Besucher zum Tanzen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Sie stärken Ihre Sichtbarkeit im Ort und Ihr Image als lebendiger Betrieb, in dem „was los ist“. Sie können neue regionale Stammkundschaft und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren gewinnen, die Ihren Betrieb weiterempfehlen und regelmäßig zurückkehren. Auch für Ihre Gäste wird
Ihr Betrieb attraktiver: Eine lebendige Atmosphäre und die Möglichkeit zu feiern, schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zusätzlicher Treffpunkt mit musikalischem Angebot im Ort
• Zugang zu Kultur- und Veranstaltungsangeboten ohne lange Wege
• Bühne/Plattform für regionale Künstlerinnen und Künstler
• Positives Signal: Der Betrieb ist Teil des lokalen Lebens
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Rechtliche Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Kapazitäts- und Lärmmanagement (Sperrstunden, Nachbarschaft)
• Personalplanung (Bar/Service) und definierter Standard (Getränkekarte, Ablauf, Kassa)
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit einer klar begrenzten Reihe, z. B. „Bar-Abende jeden zweiten Freitag“, damit Abläufe und Team stabil werden. Legen Sie ein Format fest, das zu Ihrem Haus passt (laut/leise, Publikum, Startzeit, Ende). Arbeiten Sie bevorzugt mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern, Vereinen oder Initiativen und bieten Sie ihnen verlässliche Rahmenbedingungen (Gage/Deal, Technik, Soundcheck-Zeiten). Kommunizieren Sie die Öffnung konsequent über lokale Kanäle (Gemeinde, WhatsApp/ Facebook-Gruppen, Aushänge).
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Bitte berücksichtigen Sie als Beherbergungsbetrieb bei der Prüfung dieser Maßnahme die lokalen Rahmenbedingungen sowie bestehende Angebote, insb. von Schankbetrieben, um Überschneidungen bzw. Konkurrenzsituationen möglichst zu vermeiden.
Wir machen das jeden Freitag – DJ, Bar, wer kommen will, kommt. Keine große Inszenierung, kein kompliziertes Ticketing. Irgendwann hat sich das in Bozen herumgesprochen, und heute kommen Leute extra deswegen.
Das Beste daran: Die Gäste im Haus merken, dass hier Leben ist – und die Einheimischen merken, dass das XX nicht nur ein Hotel ist.
Betrieb XX
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it !
Den
Betrieb
als sozialen Partner etablieren
Bieten Sie freiwilligen Feuerwehrleuten, ehrenamtlichen Rettungskräften oder vergleichbaren Organisationen eine kostenlose oder vergünstigte Verpflegung an – etwa im Rahmen von Übungen, Schulungen oder besonderen Einsätzen.
Umsetzbarkeit
● einfach
○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch entsprechendes Engagement senden Sie ein sichtbares Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und zeigen, dass Ihr Betrieb über den reinen Gästebetrieb hinaus Verantwortung für das Umfeld übernimmt. Gleichzeitig stärken Sie Ihre Beziehungen zu zentralen Akteurinnen bzw. Akteuren im Ort, etwa zu Vereinen, Initiativen oder Vertreterinnen bzw. Vertretern der Gemeinde.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement
• Konkrete Unterstützung sicherheitsrelevanter Strukturen im Ort
• Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Klare interne Regelung zu Umfang und Anlässen
• Abstimmung mit den jeweiligen Organisationen
• Kalkulierbarer Wareneinsatz
• Rechtliche Voraussetzungen für Hotelbetriebe: Die Verabreichung von Speisen und Getränken an Nichthausgäste ist nur in Beherbergungsbetrieben mit öffentlicher Schank-Speiselizenz bzw. Gasthöfen zulässig.
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Definieren Sie feste Anlässe oder Zeiträume (z. B. Ausbildungswochenenden, Großübungen), für die die Unterstützung gilt. Stimmen Sie Umfang und Organisation direkt mit den jeweilig Verantwortlichen ab. Kommunizieren Sie die Maßnahme zurückhaltend – der Fokus liegt auf Wertschätzung, nicht auf Eigenwerbung. Eine langfristige, verlässliche Regelung ist wirkungsvoller als einmalige Aktionen
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Familienfeiern und traditionelle Feierlichkeiten unterstützen
Bieten Sie aktiv an, Familienfeiern und Feste zu traditionellen Anlässen (z. B. Erstkommunion, Firmung, Taufe, Jubiläen) in Ihrem Haus auszurichten.
Umsetzbarkeit
● einfach
○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch gezielte Angebote oder buchbare Anlässe schaffen Sie planbare Auslastung an Wochenenden sowie in Nebensaisonszeiten. Die regelmäßige Präsenz lokaler Gruppen stärkt die Bindung im Ort, fördert Weiterempfehlungen und schafft wiederkehrende Anlässe für Besuche. So positionieren Sie Ihren Betrieb klar als „Gastbetrieb für die Gemeinde“.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Ein verlässlicher Rahmen für wichtige Anlässe
• Hochwertige Räumlichkeiten, Service, Küche ohne eigenen Aufwand
• Wertschätzung: Der Betrieb ist offen für lokale Lebensereignisse und Bräuche.
• Regeln für Musik, Endzeiten, Deko, Kinder, Bar, Außenbereiche
• Erwartungsmanagement: Was ist möglich, was nicht (insb. bei Hochsaison/Hotelbetrieb)
• Rechtliche Voraussetzungen für Hotelbetriebe: Die Verabreichung von Speisen und Getränken an Nichthausgäste ist nur in Beherbergungsbetrieben mit öffentlicher Schank-Speiselizenz bzw. in Gasthöfen zulässig.
UMSETZUNG
IN DER PRAXIS
Arbeiten Sie mit festen Zeitslots und kommunizieren Sie frühzeitig, welche Termine stark nachgefragt sind (Kommunion-/Firmwochenenden) – inkl. Reservierungs-Deadlines und Anzahlung. Halten Sie die Abstimmung schlank: eine Ansprechperson, ein kurzes Planungsgespräch und eine Bestätigung. Optional können Sie regionale Partnerinnen und Partner integrieren (Konditoreien, Floristen, Musiker etc.), ohne alles selbst zu übernehmen.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it !
Bitte berücksichtigen Sie als Beherbergungsbetrieb bei der Prüfung dieser Maßnahme die lokalen Rahmenbedingungen sowie bestehende Angebote, insb. von Schank- und Speisebetrieben, um Überschneidungen bzw. Konkurrenzsituationen möglichst zu vermeiden.
Räumlichkeiten und
Außenbereiche zur Abhaltung öffentlicher Veranstaltungen öffnen
Stellen Sie Ihre Räumlichkeiten und Außenbereiche als Veranstaltungsflächen für öffentliche Events (z. B. Weihnachtsmarkt, Sommerfest, regionale Spezialitäten-Wochen) zur Verfügung – entweder selbst organisiert oder gemeinsam mit Gemeinde, Vereinen oder lokalen Initiativen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
○ mittel
● komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Als Organisator oder Gastgeber von öffentlichen Veranstaltungen erhöhen Sie Ihre regionale Sichtbarkeit und stärken Ihr positives Image – Ihr Betrieb wird als aktiver Impulsgeber wahrgenommen, der sich für den Ort engagiert. Gleichzeitig eröffnen sich zusätzliche Umsatzmöglichkeiten, etwa für den Gastronomiebereich (Bar/Restaurant) sowie durch die Bewirtung bei der Veranstaltung vor Ort. Sie gewinnen neue lokale Stammkundschaft und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren, die Ihren Betrieb weiterempfehlen. Darüber hinaus steigern Sie als Gastbetrieb die Attraktivität für Hausgäste, die ein lebendiges Programm und authentische Einblicke in das regionale Leben schätzen.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zusätzlicher öffentlicher Begegnungsraum und Veranstaltungskalender vor Ort
• Plattform für regionale Produzentinnen und Produzenten, Vereine und Kultur
• Kurze Wege, stärkere Identifikation mit dem Betrieb als „Teil des Ortes“
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Sicherheits- und Lärmkonzept (Einlass, Sperrstunden, Nachbarn)
• Klare Rollenverteilung mit Partnern (wer organisiert was, wer haftet, wer kassiert)
• Personalplanung für den Gastronomiebereich (Bar/Restaurant) sowie ein klarer Ablaufplan
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit einem Format, das zu Fläche, Lage und Team passt – lieber klein, sauber organisiert, wiederholbar. Definieren Sie früh Fixpunkte: Datum/Uhrzeit, Kapazität, Wetter-Alternative, Einlass- und Verkehrsführung, Nachbarschaftskommunikation. Wenn Sie die Veranstaltung mit Gemeinde/Vereinen organisieren, klären Sie Verantwortlichkeiten (Programm, Stände, Kassa, Reinigung, Sicherheit, Versicherung). Halten Sie das Angebot für Einheimische klar: Was ist öffentlich zugänglich? Kommunizieren Sie verlässlich über lokale Kanäle und setzen Sie auf ein wiederkehrendes Format (jährlich/saisonal).
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Vorträge und Bildungsformate mit Lokalbezug anbieten
Organisieren oder unterstützen Sie Vorträge, Gesprächsabende oder Bildungsformate mit starkem Ortsbezug
– etwa zur Dorfgeschichte, regionalen Besonderheiten oder lokalem Brauchtum und laden Sie Interessenten aus dem Ort ein.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch entsprechende Angebote oder Formate positionieren Sie Ihren Betrieb als Ort des Austauschs und der Begegnung im Ort. Gleichzeitig stärken Sie die kulturelle Verankerung Ihres Hauses in der Region und unterstreichen Ihre Rolle als aktiver Teil des lokalen Lebens. Ebenso eröffnen sich für Gäste Möglichkeiten, mehr über lokale Besonderheiten und die Region zu erfahren. Darüber hinaus entsteht eine zusätzliche Nutzung Ihrer Räumlichkeiten außerhalb der Kernzeiten, wodurch vorhandene Infrastruktur effizienter eingesetzt werden kann.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Bewahrung und Vermittlung regionalen Wissens
• Plattform für Austausch zwischen Generationen, der lokalen Bevölkerung und Gästen
• Wertschätzung lokaler Expertise
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Geeigneter Raum und technische Infrastuktur
• Kooperation mit lokalen Referentinnen und Referenten
• Klare Termin- und Organisationsstruktur
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Kooperieren Sie mit Dorfchronistinnen bzw. Dorfchronisten, Heimatpflegerinnen bzw. Heimatpflegern oder engagierten Persönlichkeiten aus dem Ort. Planen Sie einzelne Abendveranstaltungen mit klarer Zielgruppe und begrenzter Dauer. Bewerben Sie die Veranstaltungen lokal und sorgen Sie für eine einfache Anmeldung. Eine kleine gastronomische Begleitung kann den Austausch fördern.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Niederdorf hat eine Geschichte, die es wert ist, gehört zu werden. Wenn unser Dorfchronist im XX erzählt, wie das Hochpustertal einmal ausgesehen hat – welche Berufe, welche Bräuche, welche Familien –, dann merkt man: Das ist nicht Vergangenheit. Das lebt noch. Wir stellen dafür gerne unsere Stube zur Verfügung.
Betrieb XX
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Den Betrieb als
kulturellen Treffpunkt etablieren
Positionieren Sie Ihren Betrieb als Ort für Kultur und Diskurs, indem Sie regelmäßig kulturelle Veranstaltungen
– etwa Lesungen, Diskussionsabende oder Ausstellungen –in Kooperation mit lokalen Kulturvereinen oder Initiativen durchführen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch eine klare Ausrichtung als lebendiger, kultur- und diskursoffener Treffpunkt positionieren Sie Ihren Betrieb als verantwortungsbewussten Impulsgeber. Gleichzeitig erzeugen Sie zusätzliche Frequenz – auch außerhalb der Spitzenzeiten – und nutzen Ihre Infrastruktur kontinuierlicher. Über regelmäßige Formate und verlässliche Angebote bauen Sie eine stabile lokale Stammkundschaft auf und vernetzen sich mit regionalen Akteurinnen und Akteuren.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Niederschwelliger Zugang zu kulturellen Angeboten im eigenen Ort
• Raum für Austausch, Diskussion und Gemeinschaft
• Sichtbarkeit und Bühne für lokale Künstlerinnen und Künstler und Initiativen
• Stärkung des sozialen und kulturellen Lebens in der Gemeinde
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Geeigneter Raum und technische Infrastuktur
• Kooperation mit lokalen Referentinnen und Referenten
• Klare Termin- und Organisationsstruktur
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit einzelnen, klar terminierten Veranstaltungen in Kooperation mit einer bestehenden lokalen Initiative. Definieren Sie Rollen und Verantwortlichkeiten eindeutig: Wer organisiert das Programm? Wer übernimmt Bewerbung und Technik? Kommunizieren Sie die Veranstaltungen frühzeitig über lokale Netzwerke und Ihre eigenen Kanäle. Kontinuität ist entscheidend, Regelmäßigkeit schafft Wiedererkennung und baut eine Community auf.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Lokale Vereine und Bräuche gezielt unterstützen
Stellen Sie Räumlichkeiten und Ressourcen Ihres Betriebs Vereinen für Versammlungen, Treffen oder Feiern zur Verfügung und unterstützen Sie aktiv Traditionen und Bräuche.
Umsetzbarkeit
● einfach ○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch tatkräftige und sichtbare Unterstützung des Vereinslebens stärken Sie Ihre Verankerung im Ort und positionieren Ihren Betrieb als engagierten Partner der Gemeinschaft. Gleichzeitig nutzen Sie gezielt Nebenzeiten – etwa unter der Woche, in der Nebensaison oder zu Randzeiten – und erhöhen so die Auslastung Ihrer Räumlichkeiten. Darüber hinaus entstehen positive Erlebnisse im lokalen Umfeld, die langfristig zur Bindung regionaler Stammgäste beitragen.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Verlässliche, passende Räume für Vereinsarbeit und Gemeinschaft
• Erhalt von Traditionen und lokalen Anlässen
• Stärkung des Zusammenhalts durch einen zugänglichen Treffpunkt im Ort
• Wertschätzung: Vereine werden als wichtiger Teil der Region sichtbar unterstützt
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Übersicht regelmäßiger (z. B. Versammlungen) und wichtiger Termine im Vereinsjahr
• Klare Regeln zu Nutzung, Zeiten, Technik, Lärm und Rücksicht auf Hausbetrieb
• Ansprechperson im Betrieb für Vereine/Termine
• Einfache, transparente Konditionen
• Kapazitäts- und Konfliktmanagement bei laufendem Gästebetrieb (Sperrzeiten/ ruhige Bereiche)
• Rechtliche Voraussetzungen für Hotelbetriebe: Die Verabreichung von Speisen und Getränken an Nichthausgäste ist nur in Beherbergungsbetrieben mit öffentlicher Schank-Speiselizenz bzw. in Gasthöfen zulässig.
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Legen Sie fest, welche Räume grundsätzlich für Vereine in Frage kommen und welche Zeitfenster Sie bevorzugt anbieten (z. B. Montag–Donnerstag, Vor- oder Nachsaison).
Erstellen Sie ein kurzes „Vereinsangebot“ mit den wichtigsten Eckpunkten (Kapazität, Bestuhlung, Technik, Verpflegung, Konditionen) und sprechen Sie gezielt den Obmann bzw. die Obfrau, die Kommandantin bzw. den Kommandanten, die Chorleiterin bzw. den Chorleiter oder die Kapellmeisterin bzw. den Kapellmeister an. Für wiederkehrende Termine (z.B. monatliche Sitzungen) lohnt sich ein fixer Jahresturnus. Für besondere Anlässe vereinbaren Sie eine verantwortliche Kontaktperson aus dem Verein.
EXTRA-TIPP
Unterstützen Sie die Tätigkeiten der lokalen Vereine durch aktive Kommunikation von Veranstaltungen, Angeboten etc. an Ihre Gäste (Information in Morgenpost, Auslage von Flugblättern etc.).
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Stellen Sie ausgewählte Räumlichkeiten Ihres Betriebs zu definierten Zeiten regionalen Dienstleisterinnen bzw. Dienstleister (z. B. Yoga-, Fitness- oder Gesundheitstrainerinnen bzw. -trainer) bereit und kommunizieren Sie das Angebot auch gezielt an die lokale Bevölkerung.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die gezielte Nutzung von Räumen außerhalb der Hauptnutzungszeiten verbessern Sie die Auslastung Ihrer bestehenden Infrastruktur und schöpfen vorhandene Kapazitäten besser aus. Über die Zusammenarbeit mit regionalen Akteurinnen bzw. Akteuren entstehen stabile Netzwerke und langfristige Kooperationen. Darüber hinaus profitieren Sie von zusätzlichen Erlösen oder indirektem Mehrwert – etwa in Gastronomie, Spa oder durch gesteigerte Bekanntheit und Weiterempfehlung.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zugang zu hochwertigen Räumlichkeiten und Angeboten vor Ort
• Regelmäßige, verlässliche Bewegungs- und Gesundheitsangebote
• Niederschwellige Nutzung des Hotels im Alltag
• Wahrnehmung des Betriebs als Teil des Gemeindelebens
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Verfügbare Räume
• Klare zeitliche und organisatorische Trennung vom laufenden Hotelbetrieb
• Einfache Nutzungs- und Kooperationsvereinbarungen
• Grundlegende Abstimmung zu Haftung und Versicherung
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Definieren Sie zunächst Räume und Zeitfenster, die sich für eine externe Nutzung eignen. Starten Sie mit wenigen regionalen Anbieterinnen bzw. Anbietern und testen Sie das Angebot in einem klar begrenzten Zeitraum. Legen Sie Nutzungsregeln und Kosten transparent fest und kommunizieren Sie die Angebote gemeinsam über lokale Kanäle. Holen Sie regelmäßig Feedback ein und passen Sie Formate, Zeiten oder Umfang bei Bedarf an. Bewährte Kooperationen können schrittweise ausgebaut werden.
Für uns war entscheidend, klare Zeiten zu definieren und mit wenigen, verlässlichen Partnerinnen bzw. Partnern zu starten. Mittlerweile kommen viele Einheimische ganz selbstverständlich zu uns ins Haus. Das Hotel wird im Ort nicht mehr nur als Hotelbetrieb wahrgenommen, sondern als Teil des Dorflebens.
Betrieb XX Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Wissen und Kompetenz teilen
Öffnen Sie Ihren Betrieb für praxisnahe Workshops oder Kurse mit lokalem Bezug – etwa zu Themen wie Kochen, Backen, Tischdekoration oder Floristik.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Indem Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung aktiv weitergeben, positionieren Sie sich sichtbar als Kompetenzträger in Ihrem Fachbereich. Es entstehen regelmäßige Kontakte zu Einheimischen, die Ihren Betrieb nicht nur als Gastbetrieb, sondern auch als Ort für Austausch, Lernen und möglicherweise auch als Arbeitgeberin bw. Arbeitgeber kennenlernen. Solche Formate bringen zusätzliche Frequenz und nutzen vorhandene Kapazitäten besser aus.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zugang zu fachlichem Know-how vor Ort
• Möglichkeit zum Austausch in professionellem Rahmen
• Niederschwelliger Zugang zum Betrieb
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Zeitliche Ressourcen im Team
• Geeignete Räumlichkeiten
• Klare Teilnehmerbegrenzung und Anmeldung
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit einzelnen, klar umrissenen Formaten. Begrenzen Sie die Teilnehmerzahl und kalkulieren Sie kostendeckend. Bewerben Sie die Angebote gezielt lokal. Wiederkehrende Formate (z. B. saisonale Backkurse) schaffen Verlässlichkeit.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Bei uns im XX dreht sich vieles ums Handwerk, in der Küche, im Keller, im Garten. Diese Erfahrungen nur für uns zu behalten, wäre schade. Deshalb laden wir ein: zum Mitmachen, Zuschauen, Fragen stellen. Nicht als Kurs, sondern als Begegnung.
Betrieb XX
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Direkte Zusammen-
arbeit mit lokalen
Produzentinnen bzw. Produzenten stärken
Beziehen Sie lokale Produkte wie frische Lebensmittel direkt von lokalen Produzentinnen bzw. Produzenten durch die Nutzung von digitalen Kommunikationskanälen (z. B. WhatsApp-Gruppen).
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Sie profitieren von frischen, hochwertigen Lebensmitteln, kurzen Lieferwegen und Kontakt zu regionalen Produzentinnen bzw. Produzenten. Die einfache und unkomplizierte Kommunikation reduziert den Verwaltungsaufwand und stärkt gleichzeitig Ihr regionales und nachhaltiges Profil gegenüber Ihren Gästen, der einheimischen Bevölkerung und der Landwirtschaft.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Unterstützung regionaler Landwirtschaft und Förderung von lokaler Produktion
• Stärkung regionaler Wertschöpfung
• Möglichkeit für Landwirtschaftsbetriebe, die eigene Ernte schnellstmöglich und frisch in den Verkauf zu bekommen
• Mehr Sichtbarkeit für lokale Lebensmittel
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Abstimmung innerhalb der HGV-Ortsgruppe und mit den Interessensvertreterinnen und -vertretern der Landwirtschaft, um einen gemeinsamen Kommunikationskanal, z.B. einen WhatsApp-Kanal, zu erstellen und zu führen
• Abstimmung zu Mengen und Lieferzeiten
• Festlegung bestimmter Spielregeln zur Teilnahme
• Transparente Preisgestaltung
• Gemeinsame Qualitätskriterien, welche vonseiten der Produzentinnen und Produzenten eingehalten werden müssen
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Die Angebote werden in Gruppen bzw. Chats für verschiedene Produktgruppen wie beispielsweise Gemüse, Käse oder Marmeladen organisiert. Produzentinnen und Produzenten stellen ihre verfügbaren Produkte ein, Gastbetriebe bestellen – direkt oder durch stellvertretende Koordinatorinnen bzw. Koordinatoren. Preise werden transparent abgestimmt und kommuniziert. Ebenso können Qualitätskriterien festgelegt werden.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Einblicke in die Arbeit lokaler
Lieferantinnen bzw.
Lieferanten anbieten
Ermöglichen Sie Gästen und der lokalen Bevölkerung
Einblicke in die Arbeit Ihrer regionalen Lieferantinnen bzw.
Lieferanten, etwa durch organisierte Besuche bei Imkerinnen bzw. Imkern, Bäuerinnen bzw. Bauern oder anderen Produzentinnen bzw.
Produzenten aus Ihrem Netzwerk.
Umsetzbarkeit
● einfach
○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die transparente Darstellung Ihrer Wertschöpfungskette machen Sie für Gäste und Einheimische sichtbar, woher Ihre Produkte und Leistungen stammen. Gleichzeitig stärken Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Partnerbetrieben und bringen deren Arbeit und Qualität stärker zur Geltung. So positionieren Sie sich als authentisch regional verankerter Betrieb und unterstreichen Ihre Verbundenheit mit der Region.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Wertschätzung regionaler Produzentinnen und Produzenten
• Bewusstsein für lokale Kreisläufe
• Stärkung regionaler Zusammenarbeit
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Bereitschaft der Lieferantinnen und Lieferanten zur Teilnahme
• Transparente Kommunikation der Teilnahmebedingungen
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Sprechen Sie gezielt ausgewählte Partnerbetriebe an und definieren Sie gemeinsam ein einfaches, wiederholbares Format (z. B. monatliche Hofführung mit Verkostung). Halten Sie Gruppengrößen überschaubar und klären Sie Haftungsfragen im Vorfeld. Kommunizieren Sie das Angebot als Einblick in regionale Zusammenarbeit – nicht als touristische Inszenierung. Ein Pilottermin hilft, Ablauf und Nachfrage realistisch einzuschätzen.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Regionalen
Produzentinnen und Produzenten eine Plattform bieten
Bieten Sie lokalen Produzentinnen und Produzenten eine Verkaufs- und Präsentationsplattform – beispielsweise als fixer oder rotierender Teil des Hotelshops oder durch direkte Interaktionsformate mit Gästen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die stärkere Integration von regionalen Produzentinnen und Produzenten und ihrer Produkte machen Sie Ihre Region für Ihre Gäste noch stärker erlebbar. So wird etwa der Hotelshop vom reinen Verkaufsraum zu einem Ort mit Geschichte und Begegnung. Gleichzeitig schärfen Sie Ihr Profil als regional verankerter Betrieb mit nachvollziehbarer Wertschöpfung vor Ort. Darüber hinaus profitieren Sie kommunikativ: Produzentinnen bzw. Produzenten liefern Hintergründe, Bilder und Anlässe für Social Media oder Gästekommunikation.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Sichtbarkeit und Absatzkanal für regionale Betriebe
• Direkter Zugang zu Gästen als neue Kundengruppe
• Stärkung regionaler Identität (Produkte, Handwerk, Landwirtschaft werden sichtbar)
• Faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Klar definierte Shop-Fläche/Präsentationsmodul (Regal, Tisch, Kühleinheit je nach Produkt)
• Abrechnung/Modell: Kommission, Fixmiete oder Umsatzbeteiligung – transparent vereinbart
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit 2-3 passenden Partnern, die zuverlässig liefern und kommunizieren können. Definieren Sie ein einheitliches Setup (Beschriftung, Preisauszeichnung, Story-Karte, ggf. Verkostungsregeln). Nach 6–8 Wochen ziehen Sie Bilanz (Absatz, Resonanz, Aufwand) und justieren das Modell.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Wir wollten keinen Souvenirladen, wir wollten zeigen, was hier wirklich wächst und entsteht. Seit wir lokalen Produzenten eine Fläche bei uns geben, reden Gäste beim Frühstück über den Käse vom Nachbarhof oder den Apfelsaft aus dem Dorf nebenan. Und die Produzenten bringen ihre eigene Geschichte mit, das kann kein Marketingtext ersetzen.
Betrieb XX
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Überschüssige Lebensmittel
sinnvoll weitergeben
Geben Sie überschüssige, einwandfreie Lebensmittel an die lokalen Bevölkerung oder soziale Einrichtungen weiter.
Umsetzbarkeit
○ einfach
○ mittel
● komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und deren Weitergabe reduzieren Sie Lebensmittelabfälle und gehen verantwortungsvoll mit Ressourcen um. Gleichzeitig machen Sie Ihr Nachhaltigkeitsengagement sichtbar und zeigen, dass wirtschaftliches Handeln und ökologische Verantwortung zusammengehören. Insgesamt stärkt dieses Vorgehen die positive Wahrnehmung Ihres Betriebes im Ort und unterstreicht Ihr verantwortungsbewusstes Handeln.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zugang zu Lebensmitteln, insbesondere für Personen mit geringem Einkommen
• Unterstützung sozialer Einrichtungen
• Beitrag zu Ressourcenschonung
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Hygienisch einwandfreie Prozesse
• Klare interne Verantwortlichkeiten
• Kooperation mit geeigneten Partnerinnen bzw. Partnern
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Prüfen Sie externe Kooperationen, etwa über Plattformen wie „Too Good To Go“ oder lokale Initiativen. Es können auch Altersheime, Schulen oder Kindergärten als feste Partner angesprochen werden. Definieren Sie klare Übergabeprozesse und Verantwortlichkeiten, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Öffnung der Angebote und Infrastruktur
Infrastruktur für die lokale Bevölkerung
öffnen
Öffnen Sie Spa, Fitnessbereich & Co. für die lokale Bevölkerung über definierte Produkte und zu klaren, kommunizierten Sonderkonditionen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
○ mittel
● komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die Öffnung bestehender Angebote für lokale Gäste entstehen planbare Erlöse, insbesondere an Randzeiten und in der Nebensaison. Gleichzeitig verbessern Sie die Auslastung Ihrer vorhandenen Infrastruktur, ohne dafür zusätzliche Investitionen tätigen zu müssen. Ihr Betrieb wird stärker als Teil der Region wahrgenommen – als zugänglicher Anbieter vor Ort. Darüber hinaus ergeben sich Cross-Selling-Potenziale, etwa für Treatments, Gastronomie oder Gutscheine, die zusätzliche Wertschöpfung ermöglichen.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zugang zu hochwertiger Wellness- und Trainingsinfrastruktur vor Ort
Legen Sie zuerst fest, wann zusätzliche Gäste das Angebot in Anspruch nehmen können (z. B. Werktags vormittags, Abend-Slots, Schlechtwettertage mit Limit) und definieren Sie daraus 1–2 einfache Produkte für den Start (z. B. „After-Work-Spa 18–21 Uhr“).
Setzen Sie ein kontingentiertes Buchungssystem auf (Online, Telefon). Halten Sie den Ablauf bewusst schlank (eigener Check-in-Slot, klarer Treffpunkt, definierte Inklusivleistungen wie Tasche/Handtuch optional). Wenn das Pilotformat funktioniert, können Sie es durch Mitgliedschaften, Kooperationen oder wiederkehrende Formate erweitern.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unser Stodl-SPA ist für uns ein Herzensprojekt, ein Ort, der Ruhe schenkt und gleichzeitig verbindet. Wir hatten ihn bisher vor allem für unsere Hausgäste reserviert, doch ein Stadel gehört auch zur Region, und die Region gehört zu uns. Deshalb möchten wir in ausgewählten Zeiten auch der lokalen Bevölkerung die Möglichkeit geben, hier abzuschalten.
Betrieb XX
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Gästefokussierte
Dienstleistungen für Mitarbeitende und die lokale Bevölkerung öffnen
Machen Sie ausgewählte, gästebezogene Dienstleistungen Ihres Hauses auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die lokale Bevölkerung zugänglich – mit klar definierten Zeitfenstern, Terminpflicht und transparenten Bedingungen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
○ mittel
● komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die Öffnung bestehender Services wie Kosmetik, Friseur, Massage oder Personal Training verbessern Sie die Auslastung vorhandener Angebote und reduzieren Leerlaufzeiten – insbesondere in Randzeiten oder in der Nebensaison. Gleichzeitig steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber, indem Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen konkreten Mehrwert bieten und damit Recruiting sowie langfristige Bindung erleichtern. Die Maßnahme setzt zudem ein sichtbares Zeichen der Öffnung in Richtung Ort und Region, was Sympathie und positive Mundpropaganda fördert. Darüber hinaus entstehen zusätzliche Erlöse sowie Potenziale für Up- und Cross-Selling, etwa durch Produktverkäufe, Gutscheine oder Folgebehandlungen.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen vor Ort (ohne Übernachtung)
• Verlässliche Termin- und Qualitätsstandards
• Praktischer Alltagsnutzen (z. B. Beauty/Friseur in der Nähe)
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren direkt
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Erwartungsmanagement, um Enttäuschung zu vermeiden (insbesondere, wenn Angebote in der Hochsaison reduziert werden)
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Definieren Sie zuerst, welche Services Sie öffnen und wann und legen Sie ein kontingentiertes Angebot fest. Damit Sie nicht in die „Google-Bewertungsfalle“ laufen (wenn in der Hochsaison weniger möglich ist), arbeiten Sie mit klar definierten Spielregeln statt Einzelfall-Entscheidungen:
• Angebot als saisonales Produkt definieren (z. B. November bis Mai) oder als Pilot mit Laufzeit („bis Ende März“)
• Ausfallzeiten im Voraus kommunizieren (Betriebsferien, Hauptferien)
• Kommunikation konsequent: „Nur nach Verfügbarkeit, keine Garantie“ – auch auf Flyer/Website
• Alternativen anbieten: Warteliste, Gutschein, Partnerbetrieb im Ort
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it !
Bitte berücksichtigen Sie bei der Prüfung dieser Maßnahme die lokalen Rahmenbedingungen sowie bestehende Angebote außerhalb des Beherbergungssektors, um Überschneidungen bzw. Konkurrenzsituationen mit lokalen Anbieterinnen und Anbietern (bspw. Kosmetikerinnen bzw. Kosmetikern, Masseurinnen bzw. Masseuren) möglichst zu vermeiden.
Freie Kapazitäten bei organisierten Aktivitäten
sinnvoll nutzen
Geben Sie Restplätze bei organisierten Aktivitäten (z. B. geführte Berg- und Wandertouren) auch für die lokale Bevölkerung frei.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die Vergabe von freien Plätzen bei organisierten Aktivitäten verbessern Sie die Auslastung und nutzen vorhandene Ressourcen effizienter. Gleichzeitig reduzieren Sie das Risiko von Stornos oder halbvollen Gruppen und schaffen eine stabilere Planungsgrundlage für Ihre Guides. Die Maßnahme setzt ein sichtbares Zeichen der Offenheit gegenüber der Region und stärkt die Wahrnehmung Ihres Betriebs als kooperationsbereiter Partner vor Ort. Nicht zuletzt profitieren Sie von positiver Mundpropaganda und einer stärkeren Bindung im lokalen Umfeld.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• (Preiswerter) Zugang zu professionell organisierten Aktivitäten
• Mehr Angebot vor Ort, ohne eigenen Organisationsaufwand
• Begegnung mit Gästen auf Augenhöhe
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung der normativen Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
Legen Sie fest, welche Aktivitäten grundsätzlich geöffnet werden. Definieren Sie einen fixen Zeitpunkt, ab dem Restplätze freigeschaltet werden (z. B. 24 oder 48 Stunden vor Start), und nutzen Sie einen einfachen, eindeutigen Kanal zur Buchung (Online-Formular, WhatsApp-Business, Telefon – aber einheitlich). Kommunizieren Sie klar die Teilnahmebedingungen (Anmeldung, Bezahlung/Bestätigung, Ausrüstungshinweise, Notfallkontakt,...). Informieren Sie bei Möglichkeit den Tourismusverein über freie Kontingente. Kommunizieren Sie transparent: Hausgäste haben Vorrang, freie Kapazitäten stehen der lokalen Bevölkerung zur Verfügung.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Schwimmkurse ermöglichen
Öffnen Sie Ihren Schwimmbereich für lokale Familien
– insbesondere in Gemeinden, welche über keine öffentlichen Bäder verfügen. Durch das Angebot von Schwimmkursen, durchgeführt durch geschultes internes oder externens Personal, ermöglichen Sie es Kindern, wichtige Fähigkeiten zu erlernen.
Umsetzbarkeit
○ einfach
○ mittel
● komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Sie schaffen ein Angebot, das in vielen Gemeinden oft als fehlende Grundversorgung wahrgenommen wird, und zahlen damit direkt auf Akzeptanz und Vertrauen ein.
Gleichzeitig nutzen Sie Randzeiten sinnvoll, gewinnen lokale Familien als wiederkehrende Gäste und positionieren Ihren Betrieb sichtbar als familienfreundlichen, verantwortungsbewussten Partner vor Ort.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
Familien erhalten wohnortnah Zugang zu professionellen Schwimmkursen ohne lange Anfahrtswege. Kinder gewinnen Sicherheit im Wasser, Eltern profitieren von planbaren Kurszeiten und verlässlichen Rahmenbedingungen.
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Klar definierte Zeitfenster, die den Gästebetrieb nicht beeinträchtigen
• Eine qualifizierte Kursleitung, zertifizierte Schwimmlehrerinnen bzw. Schwimmlehrer
• Verbindliche Regeln zu Zugang, Aufsicht, Umkleiden, Hygiene sowie Haftung/Versicherung
• Ein unkomplizierter Anmelde- und Zahlungsprozess
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Legen Sie zuerst fest, wann Ihr Schwimmbereich für Kurse geeignet ist (typisch: Vormittage, Randzeiten, Nebensaison). Sichern Sie eine qualifizierte Kursleitung als Partnerin bzw. Partner, definieren Sie Gruppengrößen, Kursblöcke und Sicherheitsstandards und regeln Sie Verantwortlichkeiten schriftlich. Kommunizieren Sie das Angebot frühzeitig über lokale Kanäle (Gemeinde, Schulen, Vereine, Elternnetzwerke) und starten Sie mit einem Pilotblock. Auf Basis von Feedback optimieren Sie Zeiten, Gruppen und Abläufe und bauen das Angebot bei guter Nachfrage ggf. schrittweise aus.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Wir haben einfach angefangen – mit zwei festen Kursblöcken pro Woche und einer Schwimmlehrerin aus dem Ort. Keine große Sache, aber die Resonanz hat uns überrascht. Plötzlich kommen Familien aus der Umgebung ins Haus, die sonst nie einen Grund dafür gehabt hätten. Und es fühlt sich einfach richtig an, Kindern zu ermöglichen, sicher schwimmen zu lernen.
Betrieb XX
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Vergünstigte Leistungen über VorteilskartenProgramme anbieten
Bieten Sie der lokalen Bevölkerung definierte Vergünstigungen über bestehende, regionale Vorteilkarten-Programme an – mit klaren Leistungen, Einlösebedingungen und Kapazitätsregeln.
Umsetzbarkeit
● einfach
○ mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die Teilnahme an regionalen Vorteilskarten-Programmen steigern Sie gezielt die Frequenz in Nebenzeiten und in der Nebensaison, ohne zusätzliche Infrastruktur aufbauen zu müssen. Gleichzeitig profitieren Sie von der Reichweite und den bestehenden Kommunikationskanälen der Kartenanbieter – ohne eigenes Kampagnenbudget einsetzen zu müssen. Sie senden ein positives Signal in die Region, indem Sie zeigen, dass die lokale Bevölkerung konkret von Ihrem Angebot profitieren kann – und erschließen neue Gästegruppen.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Vergünstigte Angebote
• Zugang zu Angeboten, die sonst primär für Gäste vorbehalten wirken
• Mehr Identifikation mit „ihren“ Betrieben vor Ort
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen: Das Angebot muss durch die jeweilige Lizenz des Betriebes gedeckt sein.
• Auswahl eines passenden Programms/Partners und klare Konditionen
• Einlöseprozess, den das Team sicher beherrscht (Kartenprüfung, Buchungscode, Abrechnung)
• Kapazitätssteuerung (Zeitfenster, Kontingente)
• Saubere Kommunikation
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Wählen Sie ein Kartenprogramm, das in Ihrer Region tatsächlich genutzt wird, und definieren Sie 1–2 Angebote, die Sie zuverlässig liefern können (z. B. „–20 % auf Day Spa Mo–Do“, „2-für-1 Frühstück“, „Rabatt auf Massage werktags“). Legen Sie, abhängig vom Kartenprogramm, fest, wann und wie eingelöst werden kann (Reservierung ja/nein, Kontingent, Ausschlusszeiten) und gießen Sie das in kurze, eindeutige Regeln für Rezeption/ Service. Schulen Sie das Team auf einen einheitlichen Ablauf und halten Sie die Kommunikation nach außen knapp und klar. Starten Sie als Pilot für eine Saison, werten Sie Einlösungen und Zusatzumsätze aus und passen Sie Angebot, Zeiten und Kontingente laufend an.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Seminar- und Konferenzräume für
lokale Arbeitnehmende und Selbständige zur Verfügung stellen
Stellen Sie Seminar- und Konferenzräume lokalen Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern und Selbstständigen zur Verfügung – und schaffen Sie so neue Verbindungen zwischen Ihrem Betrieb, Ihren Gästen und der Region.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
○ Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die gezielte Öffnung von Räumlichkeiten erhöhen Sie die Auslastung der bestehenden Infrastruktur, insbesondere in der Nebensaison. Gleichzeitig erhöhen Sie Frequenz und Sichtbarkeit im Ort, ohne auf klassische Werbemaßnahmen angewiesen zu sein. Sie sprechen neue Zielgruppen an, die als Multiplikatoren wirken und Ihren Betrieb weiterempfehlen. Darüber hinaus ergeben sich zusätzliche Frequenzen für Gastronomie und F&B-Angebote.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Professionelle Arbeitsumgebung im Ort (Ruhe, WLAN, Infrastruktur)
• Flexible Meetingmöglichkeiten
• Planbarer, alltagstauglicher Rahmen (auch kurzfristig buchbar)
• Mehr Austausch und Netzwerkoptionen vor Ort
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung rechtlicher Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Geeignete Räumlichkeiten und Ausstattung, stabiles WLAN
• Definierte Produkte/Preise
• Buchungs- und Zugangsregeln (Zeitslots, Kapazitätslimit)
• Klare Hausordnung
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Starten Sie mit einem kleinen, klaren Setup: ein gut ausgestatteter Raum (Seminar-/ Konferenzraum) zu fixen Zeitfenstern. Legen Sie einfache Buchungspakete fest und machen Sie die Rahmenbedingungen transparent (Reservierung, Preis, inkludierte Technik, Auf- und Abbauzeiten, Catering nur nach Absprache). Kommunizieren Sie gezielt lokal (z. B. Gemeinde, Unternehmen, Vereine) und bauen Sie auf Wiederkehr: Rabatte für Mehrfachbuchungen/Abos, Firmenpakete oder fixe „Seminartage“ pro Woche. Wenn die Nachfrage stabil ist, können Sie ggf. Räume, Zeiten, Services schrittweise erweitern.
Foto
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Wenn jemand aus dem Tal hier einen Raum für ein Seminar oder einen Workshop braucht, oder ein Unternehmen einen professionellen Konferenzraum sucht, dann sind wir genau der richtige Ort. Tagen und Verweilen gehören für uns zusammen – und das gilt nicht nur für unsere Gäste. Und: Aus der Begegnung zwischen lokalen und internationalen Seminar- und Tagungsgästen sind bereits einige interessante Projekte und Kooperationen entstanden.
Betrieb XX
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Freie Park- und Ladeinfrastrukturen auslasten
Stellen Sie freie (Tiefgaragen-)Parkplätze und/oder
E-Ladestationen Ihres Betriebs der lokalen Bevölkerung zu definierten Zeiten und Konditionen zur Verfügung.
Umsetzbarkeit
○ einfach
● mittel
○ komplex
Geeignet für
● Beherbergungsbetriebe
● Schank- und Speisebetriebe
NUTZEN FÜR SIE
Durch die Nutzung nicht ausgelasteter Infrastruktur, bspw. in der Nebensaison, erschließen sich zusätzliche, planbare Einnahmen, ohne neue Investitionen tätigen zu müssen.
Gleichzeitig senden Sie ein positives Signal an die Gemeinde, indem Sie einen konkreten, praktischen Mehrwert durch die Entlastung von Parkdruck und die Bereitstellung sinnvoller Kapazitäten schaffen. Die Maßnahme schafft neue Berührungspunkte mit der lokalen Bevölkerung und stärkt die Sympathie für Ihren Betrieb. Darüber hinaus lassen sich – sofern sinnvoll verknüpft – Zusatzumsätze über gastronomisches Angebot generieren.
NUTZEN FÜR DIE LOKALE BEVÖLKERUNG
• Entlastung bei knappem Parkraum
• Sichere Stellplätze und verlässliche Ladeoptionen
• Kurze Wege statt Ausweichparkflächen
• Begleitende Konsummöglichkeiten im Betrieb bei Wartezeit
AUFWAND & VORAUSSETZUNGEN
• Beachtung der normativen Voraussetzungen (s. weiterführende Informationen)
• Zugang und Organisation (z.B. Schrankenregelung, Reservierung, Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner, Bezahlung)
• Preismodell: Stunden-/Tages-/Monatstarif, Preis der Dienstleistung
• Hausordnung & Beschilderung
• Prozess für Missbrauch (Falschparker, Dauerblockierer, Abschlepp-/Sanktionslogik)
UMSETZUNG IN DER PRAXIS
Definieren Sie zuerst, welche Stellplätze und welche Ladepunkte Sie freigeben und wann und führen Sie ein klares Buchungs-/Zuteilungssystem ein (Reservierung oder Kontingent „first come“). Kommunizieren Sie die Regeln klar: Kapazitäten sind limitiert, Ladeplätze sind keine Dauerparkplätze. Sorgen Sie vor Ort für reibungslose Abläufe (Beschilderung, Markierung, Check-in/Code, Bezahlung) und werten Sie nach 4–8 Wochen aus, ob Zeiten, Preise oder Kontingente angepasst werden müssen.
Weiterführende Informationen und rechtliche Hinweise
Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne: heimvorteil@hgv.it
Gemeinsam weiterdenken
Ideen und Erfahrungen teilen
Viele der wirksamsten Lösungen entstehen in der Praxis. Ihre Erfahrungen, Ideen und Ansätze helfen nicht nur anderen Betrieben, sondern tragen dazu bei, das Projekt weiterzuentwickeln und den Austausch in Südtirol zu stärken.
Ob erfolgreiche Maßnahmen, kleine Anpassungen im Alltag oder offene Fragen – jede Rückmeldung ist wertvoll.
Teilen Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Praxisbeispiele über das Online-Formular auf unserer Homepage oder kontaktieren Sie uns unter heimvorteil@hgv.it.
Vielen Dank fürs Mitmachen – Ihr Mitwirken macht den Unterschied.