AKTUELL I NTERN AT IO N AL E R
KO N GR ES S
Freitag, 28. Juni 2013 / Berlin DIE ZEITUNG ZUM PERSONALMANAGEMENTKONGRESS 2013
FÜR
HUMA N
R E S O URC E
M A N AGE ME N T
2013
I N HA LT 02 FRANK MASTIAUX Eröffnungskeynote 02 HANS-DIETER HERMANN Kurzinterview 04 STIMMEN Kurzinterviews und State ments von Referenten und Teilnehmern
on“ orientierenden Rede der
Im Anschluss sorgte vor al-
an-
lem BPM-Präsident Joach-
regelrech-
im Sauer mit seinen „Sechs
tes Preisgewitter. Überglück-
Bausteinen für ein moder-
lich strahlte etwa Nachwuchs-
nes Personalmanagement“
Tina
für den Entertainmentfaktor
Klähnhammer. Grund dazu
des Abends und erntete da-
hatte sie allemal. Zum einen
für neben zahlreichen La-
über die Auszeichnung an sich,
chern auch wiederholt Ap-
über eine Videobotschaft ih-
plaus. Nach einer knappen
rer Eltern und natürlich über
Stunde war das Programm
die 2.000 Euro Preisgeld. An-
beendet, alle Reden gehal-
schließend durften sich Ver-
ten und alle Preise verge-
treter der Stadt Esslingen am
ben. Die „Rias Big Band“
Neckar sowie von der Mey-
sorgte für ein beschwingt-
CDU-Politikerin schließend
ein
folgte
förderpreisgewinnerin
FLOTTE GALA Auszeichnungen, Entertainment und Party ohne Ende – über 1.500 Gäste amüsierten sich während der „Nacht der Personaler“ im Berliner Friedrichstadt-Palast
er & Meyer Holding aus Os-
musikalisches Finale – und
undesarbeitsministerin
de moderiert von der Fernseh-
nabrück und von der BASF
das im 65. Jahr ihres Beste-
Ursula von der Leyen er-
journalistin Katty Salié, die lo-
SE über den Personalmanage-
hens. Im Friedrichstadtpa-
öffnete mit einer Festrede vor
cker und unterhaltsam durch
ment Award 2013 freuen. Sie
last wurde bis in die frühen
mehr als 1.500 Gästen die mit-
den Abend führte. Diesmal ging
alle wurden für ihre herausra-
Morgenstunden
tlerweile vierte „Nacht der Per-
es recht zügig zur Sache. Nach
genden Leistungen im Human
sen gefeiert und getanzt.
sonaler“. Die Gala im Berli-
einer kurzen, sich aber stets
Resource Management geehrt.
ner Friedrichstadt-Palast wur-
am Kongressthema „Motivati-
B
05 HORST NEUMANN Keynote 06 NACHT DER PERSONALER Die besten Bilder und Höhe punkte der großen Gala im Friedrichstadt-Palast 08 PREISVERLEIHUNG Personalmanagement Award 10 MITGLIEDERVERSAMMLUNG Wahl in der Kalkscheune 12 JOACHIM SAUER Präsidenten-Interview #pmk2013
W E TT E R / B E R L I N
ausgelas-
Freitag, Vereinzelt Regen
19
°C
„UND NUN FEIERN SIE SCHÖN“ Festrede: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sprach über Motivation, Jugendarbeitslosigkeit in Europa und darüber welche Rolle Personaler dabei spielen
D
Florian Schrodt @Schrodi82 Ursula von der Leyen über das Kongressmotto „Motivation“: „wir müssen jungen Menschen helfen“ #bpm #pmk2013
as Kongressthema Mo-
gendarbeitslosigkeit in weiten
spektiven und den Mut zu ver-
Deutschland stand vor rund
tivation zog sich auch
Teilen Europas und darüber,
lieren. „Die Zeit drängt. Wir
zehn Jahren vor ähnlichen Pro-
durch die Festrede von Bundes-
dass die betroffenen Jugendli-
dürfen Europas Jugend in die-
blemen und hatte mit hoher Ju-
arbeitsministerin Ursula von
chen beginnen ne-
ser Situation nicht
gendarbeitslosigkeit zu kämp-
der Leyen: „Ich hoffe die Moti-
ben ihrer Mo-
im Stich las-
fen. „Aktuell stehen wir kurz vor
vation der Anwesenden ist noch
tivation
sen“, sag-
der Vollbeschäftigung“, sagte sie.
groß genug für meine kurze
ihre
te sie.
Die duale Ausbildung Deutsch-
Rede“ begann sie und rezitierte
Per-
lands könnte auch als Erfolgs-
anschließend Motivationsthe-
modell für Europa herhalten, so
orien von Hirnforscher Gerald
die CDU-Politikerin. Sie nann-
Hüther, der die Auffassung ver-
te die Personaler „Schalthebel“
tritt, dass nur jene wirklich mo-
um der Jugend Europas wieder
tiviert sind, die auch das Gefühl
eine Chance zu geben. Bei rund
haben, gebraucht zu werden.
sechs Millionen arbeitslosen Ju-
Und das sei auch Aufgabe der
gendlichen eine „Herkulesauf-
Personaler in Unternehmen.
gabe“. Eine engagierte, knappe,
Die Ministerin sprach anschlie-
aber stets motivierende Rede,
ßend über die Problematik der
die mit den Worten endete: „Und
aktuell erschreckend hohen Ju-
nun feiern Sie schön!“
WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE
I MP R E S S UM REDAKTION Jan C. Weilbacher (V.i.S.d.P.), Patrick Weisbrod (Ltg.), Sven Pauleweit Kathrin Justen Maximilian Mattes GRAFIK Melanie Schröder FOTOGRAF Stephan Baumann REDAKTIONS-/ VERLAGSANSCHRIFT Helios Media GmbH Werderscher Markt 13 Tel.: +49 (0) 30 / 84 85 90 Fax: +49 (0) 30 / 84 85 92 00 E-Mail: info@humanresources manager.de DRUCK: Offsetdruckerei Holga Wende Meeraner Straße 19 12681 Berlin
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INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT
PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
ERÖFFNUNGSKEYNOTE • ENERGIEWELT 2.0: ÜBER LEADERSHIP UND LUST, AUS HERAUSFORDERUNGEN CHANCEN ZU MACHEN Stefan Döring �@Following_HR Interessante Eroffnungsrede: Talentmanagement: weniger Talente fördern sonden verhindern, das Nicht-Talente Karriere machen! #pmk2013
IM DIALOG BLEIBEN
sieht Mastiaux darin, ob jemand einen Sachverhalt prägnant darstellen könne, ob jemand sortiert sei. „Können Sie mir das mal in drei Sätzen
EnBW-Vorstandsvorsitzender Frank Mastiaux sprach in seiner Keynote über Leadership
sagen?“, sei die „Killerfrage“. Die Top-Leute könnten das. Eine andere Frage stellte Mastiaux an den Anfang
D
seines Vortrags: Wie kom-
er
Ener-
dership an und dafür braucht
dern dass es überhaupt ei-
tiaux. Das müsse ein System
men Unternehmen und Lea-
gieversor-
man die richtigen Leute. Das
nes gibt, es stets aktualisiert
leisten. Also steht gar nicht so
dership zusammen? Die Ant-
ger EnBW er-
war das Thema über das der
und systematisch angegan-
sehr die Förderung der Top-
wort: Über den Dialog. Ein Ta-
lebt
EnBW-Vorstandsvorsitzen-
gen wird.
Leute im Vordergrund. Denn
lent braucht Raum, um sich
turbulente
Zeiten. Die En-
de Frank Mastiaux in seiner
die „gehen immer ihren Weg.
zu entfalten. Es braucht eine
ergiewende hat
Keynote sprach, die er mit
müssten Entwicklungskon-
Sie sind nicht zu stoppen“.
Work-Life-Balance,
das
Geschäfts-
vielen persönlichen Eindrü-
zepte verhindern, dass die
Nach Meinung des EnBW-
hartnäckig und bereit sein,
modell in kür-
cken aus seiner Berufslauf-
falschen Leute nach oben
Chefs zeichnet solche Leute
auch mal einen Umweg zu ge-
zester Zeit ziem-
bahn anreicherte. Im Laufe
kommen, die aufgrund ihrer
vor allem aus, dass sie kom-
hen. Doch entscheidend ist,
lich alt ausse-
Seiner
Erfahrung
nach
muss
der Zeit habe er unterschied-
Fähigkeiten da nichts zu su-
munikationsfähig sind. „Die
dass Firma und Mitarbeiter
hen lassen. Der Konzern
liche
chen haben. „Die Führungs-
Fähigkeit sich ausdrücken
im Dialog bleiben. Sich Zeit
muss sich einen neuen Weg
te für Führungskräfte erlebt,
kräfte müssen früh ein kri-
zu können, ist fundamental.“
zu nehmen für das Talent, sei
in die Zukunft suchen. Ge-
wie er erzählte. Doch ent-
tisches Feedback geben, da-
Eine zweite Kompetenz ist
wesentlich, so Mastiaux. „Der
rade in solchen Umbruchsi-
scheidend sei nicht, welches
mit nicht der falsche Weg be-
die Selbstreflexion. Doch den
Rest sind unterstützende Me-
tuationen kommt es auf Lea-
Konzept HR verfolge, son-
schritten wird“, sagte Mas-
entscheidenden Unterschied
thoden.“
VIER FRAGEN AN …
Entwicklungskonzep-
EIN PARADETHEMA FÜR MOTIVATION Hans-Dieter Hermann, Sportpsychologe der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft man kann sie als Führungs-
bild sein, wenn man den Spit-
Zum Thema ‚Motivation‘ er-
kraft oder Kollege beziehungs-
zensport als Paradigma neh-
findet man das Rad nicht mehr
weise Kollegin in ihrer Selbst-
men möchte. Zum Beispiel der
neu. Aber Personaler wissen
motivation unterstützen. Zum
Fußball-Bundestrainer Joach-
um die hohe Bedeutsamkeit des
Beispiel durch ein gutes Ar-
im Löw oder auch der Teamma-
Themas und sind immer wieder
beitsklima oder durch inspirie-
nager Oliver Bierhoff gehen ne-
daran interessiert, es aus ver-
rende Bedingungen.
ben den Teammaßnahmen in-
schiedenen Ecken zu beleuch-
Wie viel psychologisches Ver-
dividuell mit den Spielern um,
ten und nach Transfermöglich-
ständnis braucht es Ihrer Mei-
sowohl in der Ansprache als
keiten in den Arbeitsalltag zu
nung nach denn, um ein guter
auch in der Potenzialentwick-
suchen. Der Spitzensport ist
Personaler zu sein?
lung. Sie berücksichtigen da-
ein Paradethema für Motivati-
Eine ganze Menge. Das ist Vo-
bei die Persönlichkeit der Spie-
on. Vor allem auch deshalb, weil
raussetzung
gleichzei-
ler, ihre Erfahrung und auch –
95 Prozent der Spitzensport-
tig Handwerkszeug für einen
soweit möglich – deren eigene
ler ihre Motivation nicht aus ei-
guten Personaler. Aber dafür
Ziele.
nem materiellen Gewinn zie-
Herr Dr. Hermann, „die Mitar-
muss man das Fach nicht unbe-
Sie haben gerade die Ab-
hen können, sondern in erster
beiter motivieren“ ist ein schö-
dingt studiert haben.
schluss-Keynote
ersten
Linie intrinsisch motiviert sind.
nes Credo. Das ist leicht gesagt
Und inwieweit kann der Spit-
Kongresstages gehalten. Wie
Daher habe ich den Eindruck,
und dennoch schwerer als es
zensport da Vorbild sein?
ist denn Ihr Eindruck, ist das
dass die Beispiele und die dazu
klingt, warum?
Für Personaler kann eigent-
Thema Motivation im Perso-
gehörenden Hinweise auf den
Weil man Mitarbeiter per se gar
lich nur ein Trainer oder ein
nalmanagement
Transfer bei den Zuhörern gut
nicht motivieren kann. Aber
Teammanager ein echtes Vor-
men?
Hans-Dieter Hermann unterstützt als Sportpsychologe die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Auf dem Personalmanagementkongress sprach er über motivierende Führung und zeigte inspirierende Analogien zum Spitzensport auf.
und
des
angekom-
angekommen sind.
WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE
»This is the first time that I came here. I am extremely impressed by the organisation itself the premises used and the number of people. I think I am used to go to different countries to such conventions, in my official position. This is certainly the biggest conventions I have ever seen in my life. And it is a very big honour for me to be invited.« Thierry Baril, Chief Human Resources Officer and Member of the Executive Committee, EADS & Airbus
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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
»Der Kongress ist wieder sehr breit gefächert. Er hat ein fantastisches Format und die Redner wissen genau, wovon sie sprechen. Es gibt viele Best Cases, von denen man selbst als erfahrener Personaler noch einige Dinge mitnehmen kann.«
TEILNEHMER INTERVIEWS
MACHTVOLLE PERSONALER
Christiane Staffhorst von der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik diskutierte am Donnerstag mit BPM-Vizepräsidentin Ursula Schütze-Kreilkamp und dem Mediziner Peter Bäurle über Macht, Verantwortung und Werte.
Anita Rückert, Director HR, Brandstock AG
STIMMEN VOM KONGRESS
Raoul Fischer @raoul64 W. Gora, IEB: Laut ADP Social Media Studie nutzen erst 9 % der Unternehmen Web 2.0 Tools auf Karrierewebsite. #pmk2013
Torsten Oertel @TorstenOertel HR muss Lösungen anbieten und verantworten(!), die weit über die eigene Kernkompetenz hinausgehen. #pmk2013
»Zum Thema Motivation kann man natürlich sagen: Motivierte Mitarbeiter sind leistungsfähiger und Spaß bei der Arbeit gehört dazu. Und es ist wichtig, das mit den verschiedensten Maßnahmen zu sichern. Dass diese Maßnahmen hier angeboten und diskutiert werden, finde ich wunderbar.« Dieter Schütt, Zentralbereichsleiter Personal und Administration, Helm AG Hamburg
Frau Staffhorst, wie mäch-
und deutlich zu machen, dass
zuführen und frühzeitig in Per-
tig sind Personaler?
man nicht das ausführende Or-
sonen zu investieren, damit die
Personaler haben Gestal-
gan ist, sondern sich als Gestal-
die Kompetenzen dafür entwi-
tungsmacht. Die liegt darin,
tungsmacht im Unternehmen
ckeln können.
wirklich Einfluss zu neh-
und als Teil der gesamten Un-
Welche Rolle spielt der Aspekt
men bei der Personalaus-
ternehmensstrategie versteht.
der Macht bei der Führungs-
wahl und gegenüber den
Sie beschäftigen sich auch mit
kräfteentwicklung?
Vorgesetzten, wenn es um
dem Thema Führung, zum Bei-
Ich würde schon infrage stel-
den Umgang mit den Mitar-
spiel mit dem Konzept „Ethical
len, ob Macht überhaupt the-
beitern geht. Aber sie neh-
Leadership“. Ist das ein Thema
matisiert wird. Wenn, dann wird
men diese Macht häufig
für die Unternehmen?
es positiv besetzt als durchset-
nicht so wahr, wie wir uns
Wir sehen, dass es ein großes
zungsstark. Die zweite Seite von
das wünschen würden.
Thema ist und sehr nachge-
Macht, nämlich das Macht ver-
Wo sollten sie denn mehr
fragt wird. Wir sehen aber eine
gänglich ist oder welche Verant-
Verantwortung
Diskrepanz dahingehend, dass
wortung man trägt, wenn man
es eigentlich in den Unterneh-
Macht hat, diese Themen wer-
soll-
men nicht in die Personalaus-
den ausgespart.
ten sie dann übernehmen,
wahl integriert wird. Auf der ei-
Sehen Sie die Personaler in der
wenn es um die Frage geht,
nen Seite hätte man gerne die
Verantwortung, die Ausbildung
welche Mitarbeiter man im
ethische
die
dahingehend neu zu gestalten?
Unternehmen haben möch-
nach bestimmten Werten lebt
Ja. Es ist die Verantwortung der
te, welche Werte sie pflegen
und handelt und Vorbild ist und
HRler, das zu thematisieren
sollen und welche Art der
auf der anderen Seite zielt das
und vorzubereiten. Dass sie da
Nachwuchsförderung man
Recruiting im Grunde doch auf
die eigene Macht wieder über-
möchte. Es geht aber auch
ganz andere Kompetenzen ab.
nehmen, das würde ich mir
darum, mal nein zu sagen
Es ist wichtig, das zusammen-
wünschen.
überneh-
men? Die
Verantwortung
Führungskraft,
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KEYN OT E • D I E M E NSCHE N M I T N E H M E N , A B E R WIE? M OT I VAT I ON I N E I N E M GROS S KO N Z E R N
SPITZENTEAMS VW-Personalvorstand Horst Neumann über den Erfolgskreislauf
A
us Teams Spitzen-
gelinge über Instrumente wie Trai-
teams zu machen,
nings, Mentorings oder das Tan-
ist eines der Ziele von
demlernen. Auch die Gesundheit ist
Personalarbeit. Spitzen-
für die Leistung der Teams von gro-
teams sind ein Erfolgs-
ßer Bedeutung. Der Konzern ist da-
faktor – auch bei Volks-
bei immer mehr Arbeitsplätze ergo-
wagen. Davon ist Horst
nomisch zu gestalten. Zum Gesund-
Neumann überzeugt. Der
heitsmanagement
Personalvorstand
stell-
so die Prävention. Neumann zeigte
te in seinem Vortrag das VW-Mo-
sich stolz auf die bei VW 2010 ein-
dell „Spitzenpersonalarbeit“ vor.
gerichteten Check-ups – freiwillige
Die Basis für Spitzenteams seien
ärztliche Untersuchungen.
gehört
eben-
Kompetenzen, sagte Neumann. Im
Eine dritte Säule der Teamarbeit
Rahmen der Kompetenzentwick-
ist das Engagement der Mitarbei-
lung stellt VW den Berufsgedanken
ter. Dazu werde jedes Jahr ein Stim-
in den Mittelpunkt. Das geht bei der
mungsbarometer
dualen Berufsausbildung los, die
te Neumann. Damit Spitzenperso-
man weltweit implementieren will
nalarbeit durch HR gelingen kann,
– ein Exportschlager. Sogar Barack
braucht es aber auch eine ausrei-
Obama hat das deutsche Ausbil-
chende Anzahl an Personalern.
dungssystem schon gelobt.
Für Neumann ist es wichtig, dass
erhoben,
sag-
Der Leitgedanke des Berufs fin-
HR nahe dran ist an den Fachbe-
det sich allerdings auch nach dem
reichen, den Führungskräften und
Ausbildungsabschluss wieder. In
Mitarbeitern. Bei VW kommt auf
den
Berufsfamilien
300 Beschäftigte ein HRler. HR ist
gibt es Entwicklungswege mit ver-
also ein wichtiger Akteur im Er-
schiedenen Karrierestufen. Und bei
folgskreislauf aus: Spitzenteams,
allen sei der Wissenstransfer der
gute Leistungen, Erfolg, Arbeitge-
Schlüssel, so der VW-Vorstand. Das
berattraktivität.
zahlreichen
SOCIAL MEDIA MUSS MAN SICH STELLEN Cornelia Hulla ist Head of Corporate HR bei der Gea Group. Zusammen mit Florian Schrodt von der Deutschen Flugsicherung sprach sie über Blogs als Employer-Branding-Medium.
Zufriedene Kunden.
Frau Hulla, was können Blogs in Sa-
menarbeiten. Das klappt nicht in al-
chen Employer Branding leisten?
len Unternehmen und da muss man
Ich glaube, dass Blogs einen sehr viel-
sehr viel im Vorfeld vorbereiten, Wi-
fältigen und authentischen Einblick
derstände gegebenenfalls überwin-
ins Unternehmen geben können, weil
den. Das mag dem einen oder anderen
sie über viele Stilmittel – wie Videos,
nicht immer gelingen, je nach dem, wie
Bilder und Text – Reiseberichte, Erleb-
die Strukturen im Unternehmen sind.
nisse und anderes anschauliches Ma-
Aber ich finde, es ist auch sehr loh-
terial sehr gut transportieren können.
nend, sich da auf den Weg zu machen
Und worauf kommt es dabei im Spe-
und sich zu überlegen, wie man auch
ziellen an?
einen Blog einsetzen kann. Er ist eben
ADP ist mit nahezu 660.000 Kunden der weltweit führende Anbieter von Produkten
Also Sie brauchen schon Personen, die
auch unter Kostengesichtspunkten
rund um die Personalabrechnung, HR Services und das Reisekostenmanagement.
das, über das sie erzählen wollen, auch
sehr effizient. Social Media kann man
Seit über 60 Jahren realisiert ADP für Unternehmen aller Größen und Branchen
gerne tun und denen das selbst auch
nicht mehr vermeiden, man muss sich
ein Anliegen ist. Dann werden diese
dem stellen – früher oder später, und
die Optimierung und Auslagerung von HR-Geschäftsprozessen. Über 80 % der
Beiträge auch gut und dann kriegen
dann ist es gut, wenn man das auf die-
Sie auch diese Authentizität, die wich-
se Art und Weise macht.
tig ist.
aufgenommen.
Personaler noch Neuland ist? kationselemente. Ich glaube schon, dass das für Personaler sehr neu ist. Aber sie müssen auch sehr eng mit der Kommunikationsabteilung
zusam-
FORTUNE-500- und über 90 % der FORTUNE-100-Unternehmen nutzen mindestens einen Service von ADP. ADP selbst wurde von Forbes 2012 in die Liste der 100 innovativsten Firmen
Ist dieses Thema denn etwas, das für Blogs sind ja sehr starke Kommuni-
Die beste Empfehlung.
www.de-adp.com
Andrea Hartenfeller @a_hartenfeller Täglich werden in den USA 45ha Pizza verzehrt. Was man beim #pmk2013 nicht alles lernt.
WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE
HR.Payroll.Benefits.
Die NACHT DER PERSONALER war der krönende Höhepunkt des Personalmanagementkongresses 2013. Der Berliner Friedrichstadtpalast bot auch dieses Jahr ein der Gala gebührendes Parkett und den Rahmen um ein unterhaltsames Programm zu gestalten. Sowohl der Nachwuchsförderpreis als auch die Personalmanagement Awards wurden feierlich verliehen.
Fröhliche Stimmung wohin man blickte
Bereits um 18.30 Uhr kamen die ersten Gäste in den Berliner Friedrichstadt-Palast.
Nachwuchsförderpreis für Tina Klähnhammer Tina Klähnhammers von der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg hat mit ihrer Masterarbeit „Beurteilungsqualität in der Karriere- und Nachfolgeplanung der REWE Group“ den BPM-Nachwuchsförderpreis gewonnen. Sie greift in ihrer Arbeit eine zentrale Frage des Personalmanagements auf, die außerordentliche Praxisrelevanz hat: Wie können die Leistungen und Potenziale von Mitarbeitern ganzheitlich beurteilt und damit eine vorausschauende Nachfolgeplanung auf den Weg gebracht werden? „Es ist Frau Klähnhammer ausgesprochen gut gelungen, die Forschungsfrage in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs einzubetten. Ihre Masterarbeit zeichnet sich zudem durch eine stringente Vorgehensweise aus“, heißt es in der Begründung. Aufgrund der zukunftsweisenden Auseinandersetzung mit dem Thema „Strategisches Talent Management“ hat sich das BPM-Präsidium daher für Tina Klähnhammer als Gewinnerin des diesjährigen Nachwuchsförderpreises entschieden. Details und Hintergründe zur Abschlussarbeit und Autorin gibt es in der kommenden Ausgabe des Human Resources Manager.
Personaler wirbelten über das Tanzparkett
Die strahlende Gewinnerin des mit 2.000 Euro dotierten BPM-Nachwuchsförderpreises
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen thematisierte in ihrer Festrede die Jugendarbeitslosigkeit in Europa und Motivation als Schlüssel für ein erfolgreiches Personalmanagement. (oben) Moderatorin Katty Salié (unten) führte locker beschwingt durch den Abend.
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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
N AC H T D E R P ER S O N A LE R
PERSONAL MANAGEMENT AWARD 2013 – und gewonnen hat…
F
ür besondere Leistungen im Human Resource Management hat der Bundesverband der Personalmanager gestern Abend im Rahmen der NACHT DER
PERSONALER im Berliner Friedrichstadt-Palast den Personalmanagement Award in insgesamt drei Kategorien vergeben.
» Kienbaum Consultants International Der Preis in der Kategorie „Großunternehmen“ ging an die BASF SE. Ausgezeichnet wurde das Chemieunternehmen für das Projekt „Der neue BASF Aus-
Kienbaum berät Unternehmen, Institutionen und Verbände über die gesamte Wertschöpfungskette:
bildungsverbund: Ein Markt der Möglichkeiten“. Anfang 2003 hat die BASF einen Ausbildungsverbund mit Partnerunternehmen initiiert, um klein- und mittelständische Firmen bei der Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses zu unterstützen und zusätzliche Ausbildungsplätze in der Metropolregion Rhein-Neckar zu schaffen. Der neue BASF Ausbildungsverbund (seit 2012) konzentriert sich
Executive Search Management Consulting Communications Kienbaum verbindet hohe Kompetenz in allen HR-Fragen mit einer tiefen Expertise im Bereich der klassischen Managementberatung. Diese einzigartige Kombination erlaubt es uns, für unsere Klienten die richtigen Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu geben. Dabei geht es um eine strategische Personalplanung im Zuge der Auswirkungen des demografischen Wandels genauso wie um die Konsequenzen der Veränderungen im Deutschen Corporate Governance Kodex. Hier unterstützen wir die Unternehmen auf ganzer Breite, wir beraten, besetzen, vergüten und evaluieren die Top-Ebene in den Unternehmen. So steigern wir messbar und nachhaltig den Wert unserer Kundenunternehmen.
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auf die Förderung junger Menschen, die im Hinblick auf ihre fachlichen Fähigkeiten und ihre persönliche Entwicklung noch nicht ausbildungsreif sind.
Der Personalmanagement Award in
Der Preis in der dritten Kategorie
der Kategorie „kleine und mittel-
„Organisation und Verband“, ging an
ständische Unternehmen (KMU)“
die Stadt Esslingen am Neckar. Aus-
ging an die Meyer & Meyer Holding
gezeichnet wurde ihr Projekt „Gewin-
GmbH & Co. KG aus Osnabrück. Aus-
nung von pädagogischem Fachper-
gezeichnet wurde das Speditions- und
sonal zur Betreuung von Kindern ab
Logistikunternehmen für das Gesund-
dem ersten Lebensjahr“. Das Projekt
heitskonzept „Meyer‘s Fit“.
zielt darauf ab, effektiv konkrete Maß-
In einem zweijährigen Entwick-
nahmen zu ergreifen, um Fachkräf-
lungsprozess hat sich das Unterneh-
te in der Kinderbetreuung zu gewin-
men zunächst bewusst viel Zeit für die
nen und den Rechtsanspruch auf ei-
Entwicklung eines Betrieblichen Ge-
nen Kinderbetreuungsplatz ab August
sundheitsmanagements
2013 zu erfüllen.
genommen.
Das entstandene Konzept adressiert
Die Folge ist, dass sich alle Kommu-
alle Bereiche eines ganzheitlichen Ge-
nen und freien Träger um die wenigen
sundheitsbegriffs.
Fachkräfte bemühen, die es auf dem
Bei „Meyer‘s Fit“ profitieren die
Markt gibt. Es ergibt sich daraus eine
Mitarbeiter dementsprechend von ei-
außergewöhnliche Konkurrenzsitua-
ner Rundumversorgung in den Fel-
tion mit konkretem Termin. Die Stadt
dern soziale, psychische und physi-
Esslingen hat im Zuge dessen zeitnah
sche Gesundheit.
ein konkretes Projekt initiiert.
WWW.PERSONALMANAGEMENTKONGRESS.DE
PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
AU S G E Z E I C H N E T
»Ich glaube, dass wir im Per-
Heute um 14.15 Uhr verleiht der Bundesverband der Personalmanager (BPM) zum zweiten Mal den von der ADP Employer Services GmbH gestifteten „HR Journalismuspreis“ im großen Saal des Estrel Convention Centers.
HR-JOURNALISMUSPREIS
sonalmanagement an einem Punkt angelangt sind, wo wir eigentlich nur noch über Motivation weiter kommen. Die Unternehmen sind sehr ausgereizt und Motivation ist der letzte Punkt, an dem man die Ressource Mensch noch weiter pushen kann – das ist ein wesentlicher Aspekt in unserer täglichen Arbeit.« Caroline Schillig, Assistenz der Personalleitung, Volkswagen Salzgitter
sind: Ruth Lemmer mit ih-
HR-Profession als Ganzes
»Ich bin positiv überrascht, denn ich bin zum ersten Mal dabei. Es ist einfach eine tolle Stimmung, so viele Leute kennenzulernen, die sich alle mit den gleichen Themen beschäftigen.«
rem Artikel „Anker in den
oder Teildisziplinen einem
Nathalie Rau, Eurowings GmbH, Senior Vice President HR
Köpfen“, der in der WIRT-
breiten Publikum zugäng-
SCHAFTSWOCHE erschie-
lich machen.
N
ominiert
für
9
den
Journalismuspreis
Der Preis würdigt journalistische Arbeiten, die die
nen ist; Klaus Werle mit
Der BPM bedankt sich
„Wer will noch Chef wer-
an dieser Stelle noch einmal
den?“, erschienen im MA-
beim Stifter, der ADP Emp-
NAGER MAGAZIN, sowie
loyer Services GmbH, sowie
Doris Schneyink mit „Hät-
bei
ten Sie mich eingestellt?“.
Andreas Kiefer.
Der Artikel wurde im STERN veröffentlicht.
ADP-Geschäftsführer
Seien Sie heute dabei und verpassen Sie nicht die Preisverleihung
»Jedes Jahr ist der Kongress sehr interessant. Es gibt tolle Themen und viele Teilnehmer. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es jedes Jahr immer mehr Teilnehmer werden. Es ist immer ein netter Erfahrungsaustausch.« Carolin Grätz, Leiterin Personal, SER
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Dr. Carolin Brückner, Management Consultant
Peter Pressler, Vice President
Michael Güttes, Vice President
Klaus Steinmann, Director Board & Executive
Torsten Haupt, Director
Bobby Sponti, Senior Consultant
Christina Giannoula, Consultant
Ingo Müller-Behrendt, Director Board & Executive
10
INTERNATIONALER KONGRESS FÜR HUMAN RESOURCE MANAGEMENT
PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
MI T G L I E D E R V E R SA M M LU N G U N D WARM-UP
JOACHIM SAUER ALS BPM-PRÄSIDENT WIEDERGEWÄHLT Das neue Präsidium (v. l. n. r.): Immanuel Hermreck, Cornelia Hulla, Andreas Scholz-Fleischmann, Christa Stienen, Oliver Burda, Christian Vetter, Jörg Buckmann, Erwin Lebon, Ursula Schütze-Kreilkamp, Malte Hansen, Joachim Sauer, Oliver Kothrade, Thomas Belker und Justiziar Jan Mönikes
Sechs neue Mitglieder im Präsidium / Position zur Fachkräftesicherung verabschiedet
N
ur er selbst enthielt sich
qualitativen Sprung nach vorne
gliedern gewählt. Er ist Perso-
mann (Leiter Personalmanage-
Auch Schatzmeister Malte Han-
der Stimme: Joachim Sau-
gemacht, sagte er. Zudem sei die
nalvorstand der Berliner Stadt-
ment der Verkehrsbetriebe Zü-
sen ist im Amt bestätigt worden.
er ist am Mittwochabend auf
Medienresonanz zu Positionen
reinigung.
rich), Oliver Burda (Arbeitsdi-
der Mitgliederversammlung im
des Verbands gut gewesen in den
Rahmen der zweijährlichen Prä-
letzten beiden Jahren.
sidiumswahlen als Präsident des
Auch Ursula Schütze-Kreil-
Die weitere inhaltliche Positi-
Santan-
onierung zu zentralen Themen
der Consumer Bank),
rund um das Personalmanage-
Cornelia Hulla (Head
ment ist eines der wichtigsten
of Corporate HR bei
Vorhaben für die kommenden
GEA) und Erwin Le-
zwei Jahre. Der BPM will The-
bon (Director HR bei
men setzen und Ansprechpart-
kamp
manager (BPM) wiedergewählt
Vize-Präsidentin und Immanu-
worden. Mit der Verbandsar-
el Hermreck als Vize-Präsident
beit zeigte er sich mit Blick auf
sind in ihren Ämtern bestätigt
Neu im Präsidium als Beisit-
die vergangenen zwei Jahre zu-
worden. Als zweiter Vize-Prä-
zer sind ebenfalls: Thomas Bel-
Christa Stienen, Christian Vet-
schaft sein. Es sei wichtig, dass
frieden. Die Arbeit der Fach- und
sident wurde Andreas Scholz-
ker (Managing Director Human
ter sowie Oliver Kothrade wur-
der Verband als Sprachorgan
Regionalgruppen
Fleischmann neu von den Mit-
Resources bei Obi), Jörg Buck-
den als Beisitzer wiedergewählt.
auftrete, sagte Vize-Präsidentin
einen
Geschäftsführende
Eine Antistressverordnung lehnt der BPM ab.
der
Bundesverbands der Personal-
habe
als
rektor
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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
» Die größten Kräfte setzt man frei, wenn man gemeinsam für eine Sache kämpft.« Vorgesetzter
Christian Vetter (links) und Oliver Kothrade wurden erneut in das Präsidium gewählt.
Ursula Schütze-Kreilkamp. Im Zuge dessen verabschiedete die Mitgliederversammlung in der Berliner Kalkscheune zwei Positionen des BPM zur Fachkräftesicherung sowie zu
einer
möglichen
Antistressverordnung. Eine solche gesetzliche Regelung lehnt der Verband ab. „Das Bemühen, die rechtlichen Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes durch eine Verordnung zu konkretisieren, läuft trotz der unterstützenswerten Absicht ins Leere“, heißt es in der Begründung. Zur Stärkung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz sei es von größerer Bedeutung, betriebliche Maßnahmen zu ergreifen. Wichtig sei eine differenzierte Vorgehensweise, deren Grundlage die Gefährdungsbeurteilung bilde. Der zweite Antrag, der von der Versammlung angenommen wurde, ist ein Appell an die Politik und die Wirtschaft, gemeinsam
Anstrengun-
gen zu unternehmen, um die Fachkräftebasis in Deutschland nachhaltig zu sichern. „Dazu müssen sowohl bisher ungenutzte Beschäftigungspotenziale in Deutschland
erschlossen,
als
auch
qualifizierte
Zuwande-
rung aus dem Ausland erleichtert werden“, heißt es. Unter anderem fordert der BPM alle
Entfesselt Mitarbeiter. Entfacht Energie.
Bundesländer dazu auf, zügig Landes-Anerkennungsgesetze für die in ihrem Kompetenzbereich fallenden Berufe zu verabschieden. Insgesamt soll der Anerkennungsprozess für die Zuwanderer in Bund und Ländern
Nach der Versammlung fand noch ein Get-together statt – im historischen Ambiente der Kalkscheune.
entbürokratisiert werden.
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Unternehmen brauchen Erfolg. Erfolg braucht Energie. Die Energie zu verändern, zu leisten, zu wachsen und zu wagen. Wie sehr sich das wirtschaftliche Umfeld auch verändert – die größte Energiequelle bleiben Menschen, die an einem Strang ziehen. Wäre es nicht großartig, wenn es eine Talentmanagement-Software gäbe, mit der man diese Energie freisetzen, lenken und wirksam machen könnte? Und somit den Unternehmenserfolg steigern.
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PERSONALMANAGEMENTKONGRESS2013
IN T E R V I E W M I T B P M - P R ÄS I D E N T J OACHIM SAUER
MEHR PRÄSENZ ZEIGEN Der BPM will sich zukünftig noch stärker an öffentlichen Debatten beteiligen. Themen gebe es da reichlich, meint Verbandspräsident Joachim Sauer und verweist im Interview nicht nur auf den Fachkräftemangel. Auch das Image der Personalfunktion liegt ihm am Herzen. Herr Sauer, der erste Kongress-
de mich freuen – was natürlich
dass jeder einen sinnvollen Bei-
man immer irgendetwas finden.
tag ist vorbei. Wie fällt Ihr Re-
schlecht für alle anderen wäre –
trag für den Verband und für die
Uns werden die Themen nicht
sümee bis hierhin aus?
wenn alle kommen würden und
öffentliche Diskussion leisten
abhandenkommen.
Sehr gut. Mir gefällt die Stim-
zuhören.
wird. Denn wir werden uns zu-
Was für eine Rolle spielen denn
mung und dass wir es wieder
Am Vorabend des Kongresses
künftig noch stärker als bisher in
die Fachgruppen bei dem Plan,
hinbekommen haben, dass gu-
fand wie immer die Mitglieder-
der Öffentlichkeit positionieren.
sich verstärkt öffentlich zu po-
tes Wetter ist. Insgesamt haben
versammlung des BPM statt.
Welche Themen stehen für Sie
sitionieren?
Thema man sich positionieren
dabei im Vordergrund?
Ich glaube, die sind erst mal
sollte.
„Uns werden die Themen nicht abhandenkommen.“
Ich finde es immer wichtig,
ganz wichtig für den Austausch
Seit kurzem hat der BPM auch
etwas zum Image der Per-
der Mitglieder untereinander.
ein Mentoring-Programm.
sonalfunktion zu sagen.
Der BPM ist zwar ein Verband,
Das ist tatsächlich noch ganz
Damit
auch
der sich öffentlich positioniert,
frisch. Wir wollen damit einen
meine Mutter irgendwann
aber genauso wichtig ist es, dass
Wissens- und Erfahrungstrans-
versteht, dass es als Perso-
sich die Mitglieder untereinan-
fer betreiben, so dass jene, die
wie keinen anderen auf dieser
Dort wurde ein neues Präsi-
nalleiter nicht nur darum geht,
der kennenlernen und vonein-
schon länger im Personalbe-
Veranstaltung, nämlich Horst
dium gewählt. Welche Impulse
für die Zahlung der Löhne zu
ander lernen können. Dazu tra-
reich sind, den Mitgliedern mit
Neumann von VW. Das war für
werden von den neuen und al-
sorgen. Dann wird die Fachkräf-
gen die Fachgruppen bei. Die
Rat und Tat zur Seite stehen,
mich auf jeden Fall ein High-
ten Mitgliedern des Gremiums
tesicherung ein Thema sein und
sind zwar in der Öffentlich-
die noch nicht so erfahren sind.
light. Und ich weiß, da werden
ausgehen?
sicherlich auch die Konkurrenz-
keit – ähnlich wie die Regional-
Ich zum Beispiel werde morgen
noch andere kommen.
Wir haben für das Präsidium
fähigkeit Deutschlands und was
gruppen – kaum präsent, aber
meinen Mentee kennenlernen
Wer oder was zum Beispiel?
richtig gute Leute dazu gewon-
der Personalbereich dazu bei-
für die Mitglieder ganz wichtig.
und mit ihm überlegen, wie wir
Ich freue mich darauf, mit Pro-
nen, die sicherlich an die gute
tragen kann. Es gibt permanent
Aber natürlich bringen die sich
das Mentoring gestalten. Und in
fessor Cisik unsere Thesen zu
Arbeit des alten Präsidiums an-
irgendwelche Themen. Wenn
auch ins Präsidium ein und ge-
einem Jahr kann ich Ihnen dann
Führung darzustellen. Es wür-
knüpfen können. Ich bin sicher,
man in die Zeitung schaut, wird
ben Hinweise dazu, zu welchem
mehr dazu erzählen.
wir sehr positives Feedback bekommen. Was war denn Ihr bisheriges Highlight? Ich habe mich sehr gefreut, jemanden zu treffen, den ich schon so lange kenne
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