Ein Tabu aufbrechen
Wie die Initiative #DieNÀchste hÀusliche Gewalt zum medialen Thema macht.
Der âSternâ
Chefredakteur Gregor Peter Schmitz ĂŒber die besondere Handschrift des Magazins.
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Ein Tabu aufbrechen
Wie die Initiative #DieNÀchste hÀusliche Gewalt zum medialen Thema macht.
Der âSternâ
Chefredakteur Gregor Peter Schmitz ĂŒber die besondere Handschrift des Magazins.
Gut beraten
Susanne Marell ĂŒber Beratung aus Innen- und Agentur-Perspektive.
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Wir haben eine sehr erfolgreiche Leistungsbilanz im letzten und diesem Jahr. Und es wĂ€re natĂŒrlich gut, wenn alle mit ihren Kommunikationsstrategien dazu beitragenâ, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Rande der Klausurtagung der Bundesregierung in Meseberg. Welche Kabinettsmitglieder Scholz hier kritisiert, ist unklar. Auf eine schlechte Kommunikation zu verweisen, ist in der Politik beliebt, weil sich so inhaltliche Defizite ĂŒberspielen lassen.
Woran könnte die schlechte Kommunikation liegen? Im Social-Media-Universum verbreitet ist die Annahme, dass Kommunikationsfehler meist auf eine schlechte Beratung zurĂŒckzufĂŒhren sind. CEOs, Politiker und Prominente tun gut daran, auf die Kommunikationsspezialisten in ihrem Team zu hören. Doch ist das keine Garantie dafĂŒr, dass etwas öffentlich so wahrgenommen wird, wie man es sich selbst erhofft. Manchmal rennen Berater mit ihren RatschlĂ€gen keine offenen TĂŒren ein, sondern laufen gegen die Wand. Um im Bild zu bleiben: Ein Grund fĂŒr schlechte Kommunikation ist, dass Chefs mit dem Kopf durch die Wand wollen und alles alleine machen.
Ab einer gewissen Schwere sind Fehler selbst mit der besten Kommunikation nicht aus der Welt zu rĂ€umen. Es bleibt nur Schadensbegrenzung. In einer prekĂ€ren Situation befand sich bei Redaktionsschluss der stellvertretende bayerische MinisterprĂ€sident Hubert Aiwanger. Das âAuschwitz-Pamphletâ ist so menschenverachtend, dass Kommunikation den rechtsradikalen Inhalt nicht abschwĂ€chen kann. Die nĂ€chste Frage ist, ob jemand sich in seiner Kommunikation der Wahrheit verpflichtet fĂŒhlt oder bereit ist zu lĂŒgen, um den eigenen Job zu retten.
Das ist nicht nur moralisch fragwĂŒrdig, sondern auch riskant, weil man ĂŒber die LĂŒge wiederum stĂŒrzen kann.
Vor zwei Jahren hat mir ein erfahrener Kommunikationschef, der wĂ€hrend der Coronazeit eine Krise zu meistern hatte, gesagt, dass nicht die Kommunikation zu einer unternehmerischen Entscheidung falsch war. Die Entscheidung selbst hĂ€tte anders getroffen werden mĂŒssen. Den Satz finde ich smart. Das ist etwas, was die Ăffentlichkeit gerne vergisst: Sie besitzt nicht alle Informationen, um eine Entscheidung beurteilen zu können. Besserwisserei ist fehl am Platz.
Zu dieser Ausgabe: Es gibt unter anderem ein Interview mit âSternâ-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz, der erklĂ€rt, wie er das Magazin inhaltlich positionieren will. Susanne Marell von der Schwarz-Gruppe hat mit mir darĂŒber gesprochen, was fĂŒr sie gute interne und externe Beratung ausmacht. Carsten Tilger, Kommunikationschef bei Henkel, spricht ĂŒber eine Herausforderung, mit der zahlreiche Unternehmen konfrontiert sind: Wie lassen sich die Kommunikation fĂŒr das Unternehmen und fĂŒr starke Brands aufeinander abstimmen? DarĂŒber hinaus geht es um KI, Public Affairs in der Ukraine und um den VersandhĂ€ndler Otto.
Viel SpaĂ beim Lesen dieser Ausgabe! Volker Thoms, Chefredakteur
MEINUNG
6 Kommentar Fehler â warum sich Medien die QualitĂ€tsfrage stellen mĂŒssen.
SZENE
8 Zugang/Abgang
Carl-Victor Wachs wird Kommunikationschef der INSM. Julia Lupp wechselt von einer Stadt zum Kreis.
IM WORTLAUT
14
Provokanter werden Wie âSternâ-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz das Magazin positionieren will.
TITEL: BERATUNG
20
Relevanz statt Firlefanz
Christian Garrels hat gemischte Erfahrungen mit Agenturen gemacht. Was leitet ihn heute als Berater?
22 Einblicke ins Beraterleben Beratungsprofis berichten, wie sie arbeiten und was ihnen in Kundenbeziehungen wichtig ist.
26
KĂŒnstliche Ratgeber KĂŒnstliche Intelligenz wird in der Kommunikation eine groĂe Rolle spielen. Das wirkt sich auch auf die Beratung aus.
30
Auf Augenhöhe
Susanne Marell kennt die Rolle als Kommunikationschefin und Agentur-CEO. Was macht fĂŒr sie gute Beratung aus?
36
Neue Struktur Otto hat mit Hilfe von fischerAppelt seine Kommunikationsabteilung umstrukturiert. Warum?
40 Public Affairs in Kiew
Die Kommunikationsberatung Rud Pedersen hat ein BĂŒro in Kiew eröffnet. Wie lassen sich in der Ukraine Beziehungen zur Politik aufbauen?
44 KOM fragt
Wie wichtig sind Berater-Skills bei der Jobsuche? Wie lassen sie sich nachweisen?
46
âBig Fourâ & Co. Wie ist die Medien- und Online-PrĂ€senz von Managementberatungen? Eine Analyse von Landau Media.
PRAXIS 50 Schleich
Der Spielzeughersteller will die Fantasie von Kindern beflĂŒgeln. Wie funktioniert die Kommunikation einer solchen Love Brand?
54 #DieNĂ€chste
Die Initiative will, dass ĂŒber hĂ€usliche Gewalt offener gesprochen wird und das Victim Blaming aufhört.
58 Politik und Wirtschaft
Wie blicken politische Entscheider auf Unternehmen und CEOs? Welche sind besonders glaubwĂŒrdig?
60 Unternehmenshistorie Unternehmen lassen ihre Geschichte aufarbeiten. Mit welchem Ziel?
64 Konzern und Marken
Wie Carsten Tilger bei Henkel die Kommunikationsstrategie des Unternehmens mit der der Einzelmarken abstimmt.
WISSENSCHAFT
70
Redaktionssysteme Redaktionssysteme sollen das Management des Contents vereinfachen. Wie findet man das passende Tool?
76 Verband 20 Jahre BdKom, KI, Interview und Neumitglieder.
Der âSternâ machte zuletzt mit einer Reihe von hochkarĂ€tigen Neuverpflichtungen auf sich aufmerksam. Chefredakteur
Gregor Peter Schmitz verfolgt einen Plan. Er will, dass die Menschen ĂŒber sein Magazin sagen: Die trauen sich was! Im Interview spricht er darĂŒber, welche Themen aus Politik und Wirtschaft fĂŒr den âSternâ interessant sind und was die besondere Herangehensweise seines Magazins ausmacht.
Herr Schmitz, vor rund anderthalb Jahren sind Sie âSternâ-Chefredakteur geworden. Mit welchem der bisher von Ihnen verantworteten Cover sind Sie besonders zufrieden?
Schmitz: Es gibt ein paar Titelbilder, die fĂŒr das stehen, wo wir mit dem âSternâ gerne hinmöchten. NĂ€mlich dass wir etwas provokanter und frecher sind als manche Mitbewerber. Dass Menschen sagen: Die trauen sich was! Wir haben gemerkt, dass groĂe GesprĂ€che gut funktionieren, in denen sich Menschen öffnen. HĂ€ngen geblieben ist beispielsweise das GesprĂ€ch mit Gerhard Schröder im vorigen Jahr. Und vor kurzem das Interview zweier Kollegen mit Alice Weidel, das zwar sehr umstritten war, aber breite Diskussionen ausgelöst hat. Es gab auch Geschichten, bei denen wir merken, dass wir einfach einen Nerv in der Gesellschaft treffen: etwa das Cover âFriedrich, der Falscheâ ĂŒber den umstrittenen Umgang von CDU-Chef Friedrich Merz mit der AfD. Aber auch die Frage, ob wir uns die Reichen noch
leisten können, die wir auf eine T-Shirt-Collage mit Finanzminister Christian Lindner gedruckt hatten. Das sind âSternâGeschichten, weil sie die groĂen Fragen tangieren: In was fĂŒr einer Gesellschaft wollen wir leben?
Sie haben immer wieder auch bunte und nutzwertige Themen dabei wie âFit fĂŒr den Sommerâ oder âEssen Sie sich gesundâ. Welche Rolle spielen solche Themen?
ist seit Mai 2022 Vorsitzender der âSternâChefredaktion. Im Februar dieses Jahres hat er zudem die Verantwortung fĂŒr die Magazine âCapitalâ und âGeoâ ĂŒbernommen. Bevor er im Zuge der Ăbernahme von Gruner + Jahr durch RTL zum âSternâ kam, war er vier Jahre lang Chefredakteur der âAugsburger Allgemeinenâ. Vorher leitete er das HauptstadtbĂŒro der âWirtschaftswocheâ; davor arbeitete er fĂŒr den âSpiegelâ, erst als Washington-Korrespondent, spĂ€ter als Europa-Korrespondent in BrĂŒssel.
Schmitz: In der Tat haben mich am Anfang Kollegen oft gefragt: Wie soll das heute noch funktionieren, diese âWundertĂŒteâ, fĂŒr die der âSternâ frĂŒher bekannt war? Dadurch sei doch der Markenkern unklar. Ich teile diese Sicht nicht, weil ich glaube, dass der âSternâ mit ganz vielen Themen punkten kann. Niemand wird am Kiosk seltsam gucken, wenn auf dem âSternâ eine harte politische oder investigative Geschichte ist, Henry Kissinger etwa seine Strategie zur Beendigung des Ukraine-Krieges erlĂ€utert oder eine Reporterin nach monatelanger
Recherche den gesuchten Antisemiten Attila Hildmann in der TĂŒrkei aufspĂŒrt. Umgekehrt wird aber auch niemand sagen: Oh, das passt aber gar nicht zum âSternâ, wenn wir uns zum Beispiel mal âfit fĂŒr den Sommerâ machen. Dass der âSternâ das pralle Leben abdeckt, ist immer so gewesen, und das wird auch so bleiben.
Wen sprechen Sie mit diesem breiten Spektrum an? Ist Ihre Zielgruppe auch viel breiter?
Schmitz: Der âSternâ ist mehr als âSpiegelâ und âZeitâ in der Mitte der Gesellschaft verankert. Damit meine ich nicht nur die politische Einteilung, sondern Menschen, die vielleicht nicht in allen Debatten immer in allen Details drin sind und sich eher die gröĂeren Fragen stellen. Da muss man manchmal mehr erklĂ€ren und einordnen. Und vor allem kommt der âSternâ immer sehr stark ĂŒber den Menschen. Wenn zum Beispiel Olaf
Scholz ein Jahr im Amt ist, kann man die groĂe Analyse seiner bisherigen Amtszeit schreiben. Man kann ihn aber auch selbst Bilder aus seiner Amtszeit
aussuchen und kommentieren lassen, um ein bisschen mehr ĂŒber diesen schwer zu entziffernden Menschen zu erfahren. Das ist sicher etwas, was sehr âsternigâ ist, inklusive der Fotografie. Grandiose Optik ist etwas, was immer zum âSternâ gehört hat.
Sind die BeitrÀge also boulevardesker aufgemacht?
Schmitz: Was wir nicht machen, ist der klassische PromiBoulevard oder die eher schlĂŒpfrige Geschichte darĂŒber, wer gerade mit wem ausgeht. Es kann zwar gut sein, dass der âSternâ zum Beispiel eine groĂe Reportage darĂŒber macht, wer am Tegernsee oder auf Sylt gerade mit wem schĂ€kert âaber das dann eher als SittengemĂ€lde der deutschen Gesellschaft. Auch wenn es um #MeToo geht, hat der âSternâ schon immer solche Geschichten gemacht. Es gab etwa eine berĂŒhmte Titelgeschichte der Autorin Ingrid Kolb aus dem Jahr 1977, die hieĂ âDeutsche Chefs â Ferkel im Betriebâ. In der ging es darum, wie sich MĂ€nner in FĂŒhrungspositio-
âGrandiose Optik ist etwas, das immer zum âSternâ gehört hat.â
Susanne Marell kennt die Unternehmens- und die Agenturseite sehr gut. Beratungskompetenz spielt in beiden Bereichen eine wichtige Rolle.
Wie unterscheiden sich interne und externe Beratung? Welche FĂ€higkeiten muss jemand mitbringen, der in der Kommunikation beraten will?
Gibt es einen Celebrity-Effekt?
Frau Marell, es soll in unserem Interview um das Thema Beratung gehen. Was macht mehr SpaĂ: Beraterin in einer Agentur oder Kommunikationschefin eines Unternehmens?
Marell: Ich finde, dass beides herausragend und gleichermaĂen herausfordernd ist. Mir kommt es darauf an, dass ich in einem System bin, in dem ich erfolgreich beraten kann und in dem es SpaĂ macht. Ich hatte Highlights auf Agentur- und auf Unternehmensseite. FĂŒr mich stand immer fest: Es ist eine Sache der Lebensphase, des Teams und der Menschen, die man berĂ€t. Und: Was möchte ich erreichen? Ich hatte vor meinem Wechsel auf Agenturseite bereits 20 Jahre fĂŒr Unternehmen gearbeitet. FĂŒr mich waren manchmal die SprĂŒnge von einem Unternehmen zum anderen kulturell anstrengender als vom Unternehmen in eine Agentur oder wieder zurĂŒck.
Agenturen und Unternehmen
sind typische Arbeitsfelder in der Kommunikation. Was sind fĂŒr Sie die zentralen Unterschiede?
Marell: Intern, also auf Unternehmensseite, bin ich eher Teil des Teams. Das
kann eine hohe Motivation und Zufriedenheit mit sich bringen. Man gehört einfach dazu, ist mittendrin. Man kann Themen von Anfang bis Ende durchsteuern, weiĂ, was das Management denkt und wie etwas zu implementieren ist. Intern kann man in einer Prozesskette eher etwas bewegen. Auf Agenturseite ist es mir passiert, dass meine Beratung vom Top-Management schon mal per se aufgrund des externen Blicks höher geschĂ€tzt wurde.
Ist das gut oder schlecht?
ist seit Anfang dieses Jahres BereichsvorstĂ€ndin Unternehmenskommunikation und Corporate Responsibility bei der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören. Etwa 575.000 Menschen arbeiten fĂŒr das Unternehmen aus dem baden-wĂŒrttembergischen Neckarsulm. Vorher arbeitete sie unter anderem als CEO bei den Kommunikationsberatungen Hill+Knowlton Strategies und Edelman sowie fĂŒr BASF, Cognis und Schering.
Marell: Im Sinne der Akzeptanz ist das gut. Fakt ist aber auch, dass ich als Beraterin oder Berater â egal ob als CEO, Director oder Junior â oft nicht mitbekomme, was intern die politischen Diskussionen sind. Mir fehlt immer ein StĂŒck des vorhandenen Wissens, was nicht befriedigend ist. Als Berater wird man oft lediglich fĂŒr TeilstĂŒcke herangezogen und darf bei vor- oder nachgelagerten Prozessen nichts beitragen. Da komme ich gar nicht erst ran, weil jemand sagt, fĂŒr diese Bereiche benötige er keine Beratung. DrauĂen zu stehen und nicht mitspielen zu können, habe ich auf Agenturseite manchmal als anstrengend empfunden.
Die Otto-Kommunikationsabteilung war mit ihren Ergebnissen nicht mehr zufrieden. Vor allem die Resultate in der externen Kommunikation hatten nachgelassen. Die Abteilung hat deshalb gemeinsam mit fischerAppelt, advisors ihren Aufbau und ihre Prozesse ĂŒberarbeitet.
Martin Frommhold war mit den Ergebnissen der von ihm geleiteten Kommunikationsabteilung nicht mehr zufrieden. Der Division Manager Corporate Communications des Handelsunternehmens Otto sah Verbesserungspotenzial, obwohl dessen Kommunikation eigentlich einen hervorragenden Ruf genieĂt. Sowohl im Bereich Social Media, bei der Positionierung zu gesellschaftlichen Fragen als auch beim Thema Newsroom ist Otto ein gern genommener Case. âEs war nicht so, dass wir hier auf der Intensivstation gelegen haben. Wir kommen von einem sehr guten Niveau. Dieses Niveau wollen wir perspektivisch weiter ausbauen. Ich bin lieber vor der Welle, als irgendwann in der Welle zu verschwindenâ, erklĂ€rt Frommhold.
Ende Juli verschickte das Unternehmen eine Pressemitteilung: âOtto-Kommunikation stellt sich neu aufâ lautete der Titel. Herausgekommen ist bei der Neuaufstellung eine Struktur, die auf den ersten Blick von dem abweicht, was sich in den vergangenen Jahren als vermeintlicher Königsweg in deutschen Firmen etabliert zu haben schien: dass die hĂ€ufig beschworenen Silos abgebaut werden, Teams themenorientiert arbeiten und Mitarbeitende Content fĂŒr verschiedene KanĂ€le aufbereiten. Hierarchien sollten flach sein, Abteilungsgrenzen ver-
schwimmen. Ein Newsroom steuert die Kommunikation.
Otto hat seine Unternehmenskommunikation â genannt OTTOCOMMS âjetzt in zwei Teams geteilt. Es wird eine Grenze eingezogen. Es gibt zum einen die Abteilung âNowâ, die unter Leitung von Ingo Bertram vorrangig fĂŒr das Operative verantwortlich sein soll, zum anderen den Bereich âNextâ, in dem mittel- und langfristige Strategie- und Positionierungsaufgaben angesiedelt sind. Sandra
Backes fĂŒhrt dieses Team. Die Leitung der Kommunikationsabteilung bleibt in den HĂ€nden von Frommhold.
Der Kommunikationschef zeigt sich im GesprĂ€ch selbstkritisch. âVor allem in der externen Kommunikation haben wir in der Coronazeit nachgelassen. Uns ist es nicht mehr gut gelungen, Themen, zu denen wir sprachfĂ€hig sind, aktiv zu besetzen. Oft haben uns Medien nicht mehr gefragtâ, sagt er. Die nachlassenden Ergebnisse lassen sich anhand von Kennziffern nachweisen. Es ist also mehr als ein BauchgefĂŒhl.
ZusĂ€tzlich sei das Team gewachsen. Sieben neue Mitarbeitende verstĂ€rkten Bereiche wie Data Science, Mediendesign, Social Media und die B2B-Kommunikation. Die neuen Teammitglieder zu integrieren, sei in der Coronaphase nicht einfach gewesen. Alle 25 Kolleg*innen berichteten bisher an Frommhold. âAufgrund der Themenspreizung und der vielen Köpfe konnte ich irgendwann nicht mehr der Sparringspartner sein, der ich fĂŒr mein Team vorher immer gewesen bin. Ich wurde meinem eigenen QualitĂ€tsanspruch nicht mehr gerechtâ, sagt er.
âUns ist es nicht mehr gut gelungen, Themen, zu denen wir sprachfĂ€hig sind, aktiv zu besetzen.â
Martin Frommhold, Otto
KOM stellt in jeder Ausgabe eine Kommunikationsabteilung vor. Im vierten Teil dieser Serie geht es um den Spielfigurenhersteller Schleich, dessen Produkte in fast jedem Kinderzimmer zu finden sind. Wie versucht der schwĂ€bische MittelstĂ€ndler Erwachsene und Kinder fĂŒr seine Figuren zu begeistern?
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