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hds magazin 10/16: Smarte Welt

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Smarte Welt Digital in Richtung Zukunft

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Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol AL N hds-bz.it IO SIGN T A facebook.com/hds.unioneN E

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Italienische Post AG – Versand im Postabonnement – G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXIV · 10/2016 · monatlich

hds magazin


istockphoto

p u t r a t S

Tag der Dienstleister

Freitag

14.10.2016 Beginn um 18:30 Uhr Messe Bozen, MOCO, hds-Stand

PROGRAMM Fashwell: Wie ein Fashion Tech Start-up mit Algorithmen die Modewelt verändern möchte Matthias Dantone, Südtirol/Schweiz Faszination: Digitale Start-ups und deren Bedeutung für die Gesellschaft Christian Baudis, Deutschland Diskussion Moderation: Bernhard Hilpold, hds-Direktor Ausklang und get together mit regionalen Spezialitäten Rahmenprogramm: Cababoz Simultanübersetzung Dach der Messe Bozen Anmeldung innerhalb 7. Oktober 2016 erforderlich: fachgruppen@hds-bz.it, T 0471 310 505. hds-bz.it/dienstleister


editorial

Persönliche Einladung Laut Wirtschaftsbarometer der Handelskammer ist die Stimmung bei Südtirols unternehmensorientierten Dienstleistern positiv. Das ist erfreulich. Südtirol ist ein guter Boden für den Dienstleistungssektor. Die Stärken der Dienstleister liegen vor allem in der Vielfalt der Tätigkeiten, in der Nähe zum Kunden, in der persönlichen Beratung und in der Innovation. Diese Merkmale werden von Südtirols Unternehmen und vermehrt auch von außerhalb immer mehr anerkannt. Der technische Fortschritt, der demografische Wandel und das veränderte Konsumentenverhalten, aber auch unser mehrsprachiges Territorium sowie die noch kapillar vorhandenen Wirtschaftsstandorte sorgen dafür, dass der Dienstleistungsbereich kontinuierlich steigt. Es gilt nun dieses Potenzial und diese Dynamik nicht nur im eigenen Land, sondern, dort wo möglich, auch über die Landesgrenzen hinweg auszuschöpfen und Südtiroler Know-how anzubieten. Ein gut funktionierender Dienstleistungssektor muss auch durch optimale Rahmenbedingungen unterstützt werden. So sind in der Peripherie funktionierende Breitbandverbindungen und eine gute Erreichbarkeit unerlässlich. Bei der öffentlichen Verwaltung hingegen geht es darum, nachzudenken, welche Leistungen öffentlich sein müssen, während andere für die Allgemeinheit günstiger und besser auch von lokalen Dienstleistungsunternehmen geleistet werden könnten. Für mich sind Vielfalt und Vernetzung die Schlagwörter für die Dienstleistungen der Zukunft. Der Sektor im engeren Sinn zählt in Südtirol 54.600 Beschäftigte: Diese schaffen Vernetzung nicht nur in der digitalen Welt, sondern vor allem auf menschlicher Ebene. Denn Vertrauen, persönlicher Kontakt sowie individuelle Beratung gehören nach wie vor zu erfolgreichen Wettbewerbsfaktoren. Auch der hds versteht sich mit seinen vielfältigen und professionellen Serviceleistungen als Dienstleister für die vielen Südtiroler Betriebe im Einzelhandel, Großhandel und Dienstleistungsbereich. Mit Beratung, Service und Know-how hilft der Verband Unternehmen, komplexe Herausforderungen in allen Bereichen zu meistern. So versteht sich von selbst, dass der hds bei der neuen MOCO-Messe in Bozen im Oktober vertreten ist, wo unternehmensorientierte Dienstleistungen vorgestellt werden. Ich lade alle ein, die Messe, den Stand und die Events des hds zu besuchen! Mehr dazu in der Titelgeschichte.

titelgeschichte Tag der Dienstleister und MOCO

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aktuelles Handelsfachwirt: neuer Lehrgang 2017

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trends Kurzstudie zum Thema Pricing

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bezirke Ü-Shopping in Eppan und Kaltern

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fachgruppen Messe Hotel 2016: das Programm

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bildung hds-Seminar: Keine Angst vorm Scheitern

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betriebe informieren teamblau gehört zu den Besten

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betriebsberatung Betriebsübergabe: was ist zu beachten

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info aktuelles Beiträge für Lehrbetriebe

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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it Grafik: Wolfgang Prast titelbild: istockphoto Fotos: freeimages, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 26. September 2016. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

Bernhard Hilpold, hds-Direktor

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titelgeschichte

Smarte Welt Digital in Richtung Zukunft 4

bringen. In der Agrarwirtschaft können Weinbauer jetzt schon durch Sensoren jede einzelne Weinrebe genau beobachten und gezielt mit einer Drohne anfliegen, um sie zusätzlich zu bewässern oder zu düngen. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Sie prägt gesellschaftliche Strukturen und verändert ökonomische Abläufe. Vor allem digitale Start-up-Unternehmen lassen erkennen, dass der Alltag und die Kommunikation, aber auch die Arbeitswelt und Unternehmensabläufe revolutioniert werden. Digitalunternehmer und Internetexperte Christian Baudis spricht beim diesjährigen Tag der Dienstleister über die Faszination von digitalen Start-ups und deren Bedeutung für die Gesellschaft. Das Event findet am 14. Oktober im Rahmen der neuen Dienstleistermesse MOCO in Bozen statt. Wir haben uns vorab mit ihm unterhalten.

Wird E-Commerce durch diese Entwicklungen an Bedeutung gewinnen? Selbstverständlich. Amazon ist bereits jetzt für viele Einzelhändler eine große Herausforderung. Der Onlineversandhändler verfügt über ein großes Produktportfolie, kann die Waren hervorragend präsentieren und Konsumentenwünsche durch sein Datenmanagement schnell erkennen. Vor allem die Zielgruppe bis zu 55 Jahren wir durch App-Empfehlungen immer mehr in den Onlinebereich ausweichen. Der Einzelhandel muss sehr gute Onlineplattformen entwickeln, um die Kunden weiterhin zu halten.

Die Digitalisierung verändert unser Geschäfts- und Privatleben. Was bedeutet das für die Unternehmen? Apps sind die Zukunft. Werden sie auch Webseiten verdrängen? Betriebe müssen sich sehr schnell Veränderungen anpassen Ja, das tun sie schon, denn Apps sind eigentlich die besseren und darauf reagieren. Ein einfaches Beispiel dafür ist das Start- Webseiten. Eine Webseite informiert, die App steuert direkt zum up-Unternehmen Sensoria, das durch digitale Socken ganze Kaufprozess. Natürlich sterben Webseiten nicht aus, aber Apps Geschäftsmodelle von einem auf den anderen Tag verändern sind wesentlich benutzerfreundlicher. Auf dem Smartphone könnte. Die Socken erfassen durch Sensind sie immer präsent, das ist ein Riesoren den Laufrhythmus über eine App senvorteil. in Echtzeit. So kann das Laufverhalten Apps werden immer analysiert und durch Vorschläge und Auf was muss sich die Gesellschaft und wichtiger, sie steuern Tipps der App verbessert werden. Wenn die Wirtschaft langfristig einstellen? direkt zum Kaufprozess danach z. B. immer noch eine FehlbeIch glaube, dass wir in eine Zeit kommen, lastung am Fuß da ist, so gibt die App die sehr schnell zu hohen Spannungen Kaufempfehlungen für den richtigen führt. Die Digitalisierung birgt unglaubSchuh. Ist dieses Produkt beim Konsumenten erfolgreich, so lich viele Chancen, aber auch sehr viele Risiken. Alles wird in braucht es keinen Fitnesstrainer mehr und die Schuhe müssen sehr kurzen Zeitabschnitten auf uns einprasseln. Es wird viele nicht mehr in der Innenstadt gekauft werden. Schuhproduzen- Arbeitsplätze geben, die durch die Digitalisierung und künstliche ten und Geschäfte müssen auf solche Entwicklungen schnell Intelligenz ersetzt werden. Das sind vor allem Prozessarbeitsreagieren. plätze in Banken oder Versicherungen. Produktionsarbeitsplätze in der Automobilindustrie wurden schon sehr stark robotisiert. Berufe, die es heute gibt, wird es in zehn bis 20 Jahren nicht mehr Was kommt in den nächsten Jahren technologisch auf uns zu? Es wird vor allem app- und sensorenggesteuerte Veränderungen geben. Und das führt dazu, dass die Menschen, die diese Arbeit geben, die das Konsumentenverhalten verändern. Die Digitali- bisher getan haben, Ersatz brauchen. Hier muss die Politik ansierung von Prozessen wird in den mittelständischen Bereichen setzen und vermehrt in Ausbildung investieren. Das Fach Digideutlich zu spüren sein und schnelle Veränderungen mit sich talisierung sollte im gesamten Bildungsweg fest verankert sein.

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titelgeschichte

App 5 Wie können Südtirols Betriebe von den technologischen Entwicklungen profitieren und auf was müssen sie achten? Die Zeit der Strategien ist vorbei. Heutzutage muss gehandelt werden. Das Wichtigste ist, dass man sich mit dem Thema der technologischen Veränderung ernsthaft auseinandersetzt, viel liest und sich informiert. Ein Unternehmer sollte sich immer wieder fragen, was neue Produkte am Markt für das eigene Geschäftsmodell bedeuten können. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist in Zukunft der Erfolgsfaktor.

Wie wichtig ist Digitalisierung für Startups? Die Digitalisierung ist für Unternehmen zum Hauptfach geworden. Früher konnte man alles an den IT-Leiter delegieren, heute muss sich die gesamte Geschäftsführung damit auseinandersetzen. Einfache Prozesse werden unglaublich beschleu-

Der Erfolgsfaktor: auf Veränderungen blitzschnell reagieren

nigt. Die Robotisierung der Produktion und gleichzeitig die Erfassung von Daten ist bereits sehr weit vorangeschritten. Auf Konsumentenwünsche kann sofort reagiert werden. In der Automobilindustrie hat der Zyklus Produktion bis Verkauf vor sieben Jahren durchschnittlich neun Monate gedauert. Jetzt sind es zwei Monate und in sechs bis sieben Jahren werden es ein bis zwei Tage sein. Die Veränderungsgeschwindigkeit ist eigentlich das, wo die meisten Unternehmen entweder scheitern oder erfolgreich sein werden. Deshalb ist die Digitalisierung für alle Unternehmen relevant.

Aus fürs traditionelle Geschäft? Der Kunde mag es oft bequem. Deshalb bieten weltweit immer mehr Händler das nahtlose Einkaufen über verschiedene Kanäle an. Die derzeit meistdiskutierten Themen im Handel sind die Vereinbarkeit von stationärem Geschäft und E-Commerce und die Vorteile, die sich aus einer Verknüpfung ergeben können – oder ob es überhaupt einen Nutzen bringt, diesen Weg zu gehen. Es überrascht in diesem Zusammenhang ein Trend, der sich bei mehreren aktuellen Untersuchungen über das Einkaufsverhalten der Kunden ergeben hat: Eine große Mehrheit vor allem junger Verbraucher recherchiert zwar online, kauft aber im Geschäft ein. Ein erstaunliches Ergebnis ist somit die Einschätzung der Experten, dass die digitale Durchdringung des Konsumalltags keinesfalls das Ende des herkömmlichen

Handels bedeuten muss. Die Kunden messen dem stationären Handel nach wie vor große Bedeutung bei, weil sie die Qualität der Ware mit ihren Händen überprüfen, Produkte erleben, also fühlen, sehen oder vor Ort ausprobieren möchten, weil sie sich inspirieren und persönlich von qualifizierten Fachpersonen beraten lassen möchten – ein Beweis mehr, dass trotz aller Digitalisierung in der Einkaufswelt der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Kenntnissen und Begabungen noch im Vordergrund steht.

Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it

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titelgeschichte

App 6

Brauchen Unternehmen somit eine digitale Strategie? Langfristige Strategien zu haben ist nicht geschäftsrelevant. Der Markt muss beobachtet und gescannt werden. Unternehmer müssen wissen, was technologisch passiert, damit sie sich dann darauf einstellen können. Die kurzfristige Reaktionsgeschwindigkeit und die richtige Evaluierung der technischen Entwicklung ist der Erfolgsfaktor, nicht die Strategie. Wir leben nicht mehr in einer Welt, die sich gleichmäßig verändert, so wie früher. Meist sind dies digital-technologische Entwicklungen. Welche Tipps geben Sie abschließend Jungunternehmern in Südtirol? Man muss sich mit Endgeräten sehr gut auskennen. Sei es das Smartphone, der Roboter, Chip oder der Sensor. Ich habe am Anfang das Beispiel der Weinbauern angesprochen, die auf ihren Computern erkennen können, welcher Rebe es wie geht. Das kann heutzutage jeder. Im Baumarkt gibt es Drohnen und Sensoren, die ich über Wireless mit dem Internet vernetzen kann. Die Daten werden verarbeitet und daraus können Prognosen gemacht werden. Ein Unternehmen, egal ob digital oder nicht digital, kann diese Technologie nutzen, um somit sein Geschäftsmodell zu verbessern.

Martina Reinstadler, Kommunikation, T 0471 310 309, mreinstadler@hds-bz.it

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Christian Baudis ist seit vielen Jahren in leitenden Positionen in der europäischen Digitalbranche tätig. Nach einer Banklehre studierte Baudis Internationales Management in Mailand und Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt am Main. Nach einigen Jahren als International Key Account Manager bei DHL wechselte er 1997 als Geschäftsführer Vertrieb zur ProSiebenSat.1 Media Ag. Im Jahr 2000 wurde er Vorstandsvorsitzender eines TeleshoppingKanals. Kurz darauf machte sich Baudis selbstständig und gründete den Werbevermarkter El Cartel Media. Drei Jahre später ernannte ihn die Google Gmbh Hamburg zu ihrem Geschäftsführer. 2008 gründete er die Tremor Media Europe Gmbh, einen führenden Anbieter von Onlinewerbung für Videoportale. Im Jahr 2011 rief er das Green Tech Venture vivablu.org ins Leben, um insbesondere Start-ups im Bereich grüner und nachhaltiger Technologien zu unterstützen. 2015 gründete Christian Baudis mit My Digital ein Innovationsund Beratungsunternehmen, welches internationale Unternehmen und Organisationen in ihrer Digitalstrategie berät.


titelgeschichte

Neue Fachmesse in Bozen Der hds und die Dienstleistungsbranche präsentieren sich. Service, Innovation, Business Days – unter diesen Schlagworten findet in Bozen vom 13. bis 15. Oktober erstmals die Dienstleistermesse MOCO – Modern Company statt. Auf der B2B-Fachmesse finden Entscheider aus kleinen, mittelständischen und größeren Unternehmen wichtige Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. Logistik, Vertrieb, Marketing, Arbeitsplatzgestaltung, IT und Software oder Strategie- und Unternehmensberatung. Auch der hds ist auf der Messe mit einem eigenen Stand vertreten. Er präsentiert sich, seine Fachgruppen rund um das Dienstleistungsgewerbe sowie seine breite Palette an Serviceleistungen.

Mehr In f messeb os unter ozen.it/ m o co

Abwechslungsreiches Programm An allen drei Messetagen ist ein informatives Programm geplant. Am Donnerstag, 13. Oktober findet am hds-Stand ein Vortrag der Bilateralen Körperschaft für den Tertiärsektor EbK, 50&PIÙ ENASCO und Pensplan (siehe dazu auch S. 8 und 9) statt. Highlight ist der Tag der Dienstleister am 14. Oktober zum Thema Start-up. Der Digital Day – Südtirol 2020 wird am Samstag, 15. Oktober am hds-Stand ausgetragen. Organisiert wird er vom Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (swr-ea) und dem Land Südtirol. Austausch und Information „Unternehmen der Zukunft sind in der Lage, sich schnell und erfolgreich zu verändern. Anstatt nur auf Trends zu reagieren, gestalten sie diese aktiv mit. Die Dienstleistungsbetriebe in Südtirol bieten modernen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für viele interessante Businessthemen an. Die Messe MOCO ist somit eine Plattform für Dienstleistungsbetriebe und spricht wichtige und interessante Themen für den Betriebsalltag an“, sagt Christoph Rainer (im Bild), Präsident der Dienstleister im hds. Auf der MOCO treffen sich Unternehmer, Führungskräfte, Gründer von Start-ups und Freelancer aus allen Wirtschaftsbereichen. „Von der Fachmesse und den begleitenden Kongressen können sich Unternehmer und Betriebsgründer neue Inputs für die eigene Entwicklung holen, mit verschiedenen Anbietern in Kontakt treten, Kosten und Prozesse optimieren und Erfahrungen austauschen“, so Rainer abschließend.

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titelgeschichte

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Gratis, aber nicht umsonst Die professionelle und neutrale Beratung zur Rentenvorsorge beim Pensplan Infopoint des hds

Eigenverantwortung übernehmen das gilt eigentlich in allen Lebensbereichen. Aber ganz besonders gilt es für die eigene Rentenzukunft. Abwarten ist bei diesem Thema keine gute Strategie, denn dadurch bringt man sich um wertvolle Beitragsjahre für eine private Zusatzvorsorge. Um letztere kommt heutzutage niemand herum, der seinen gewohnten Lebensstandard auch im Alter halten will. Um den Bürgerinnen und Bürgern von Trentino Südtirol den oft mit Berührungsängsten behafteten ersten Schritt zu erleichtern, hat das Zusatzrenteninstitut Pensplan über 120 Infoschalter in der Region eingerichtet. Sie richten sich an alle, die sich über ihre Rentensituation und die Vorteile einer Zusatzrente informieren wollen. Jährlich sind es Tausende, die diesen Dienst in Anspruch nehmen. Nicht umsonst, denn ein Beratungstermin beim Pensplan Infopoint verlangt weder Vorwissen noch intensive Beschäftigung mit dem Thema: die Infopoints sind einfach dazu da, um sich, wie der Name bereits sagt, zu informieren, und zwar kostenlos, unabhängig und diskret. Die Pensplan Infopoints wurden von Pensplan in Zusam-

menarbeit mit verschiedenen Sozialpartnern, wie Patronaten, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden, ins Leben gerufen. Die dort anwesenden Beraterinnen und Berater wurden eigens geschult und können allen Interessierten 360° Beratung und Service zu Vorsorge und Arbeit bieten. Auch der Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol (hds) verfügt über einen Pensplan Infopoint.

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Vorsorgeberatung Das zentrale Element einer Beratung bei einem Pensplan Infopoint ist der „Fragebogen zur Altersvorsorge“. Der Berater sammelt gemeinsam mit dem Kunden alle wichtigen Infos über dessen Vorsorgesituation. Dadurch können eventuelle Versicherungslücken aufgedeckt werden. Auch die öffentliche Pension wird angeschaut. Dann wird auf neutraler Ebene eine private Zusatzvorsorge vorgestellt und die Hochrechnung gemacht: Wieviel muss ich einzahlen? Wieviel bekomme ich heraus? Zu diesem Zweck steht eine eigene Simulationssoftware zur Verfügung, mit der eine komplette individuelle Vorsorgestrategie entwickelt werden kann. Wer ein solches kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen möchte, kann dies spontan machen. Noch effizienter gestaltet sich der Termin jedoch, wenn man sich vorher telefonisch anmeldet und persönliche Unterlagen (INPS- Auszug, Rentenfonds-Einschreibungen) gleich mitbringt. Bereits eine halbe Stunde Beratung kann genügen, um die nächsten Schritte für die Zukunft zu definieren! Wichtig zu wissen: An den Pensplan Infopoints erhält der Kunde neutrale und kostenlose Informationen zu den verschiedenen Rentenfonds. Er erfährt, welche Fonds für ihn geeignet sind und wird vom Berater an die entsprechende Stelle verwiesen.

Verwaltungsdienstleistungen Mitglieder eines Rentenfonds bekommen beim Pensplan Infopoint auch jederzeit detaillierte Informationen und Unterstützung in allen bürokratischen Dingen, wie zum Beispiel bei der Einschreibung eines zu Lasten lebenden Familienmitglieds, beim Ansuchen um Rentenleistungen, Vorschüsse, Ablöse etc. So entgeht Ihnen kein wichtiger Vorteil und Sie sind jederzeit sachlich in Ordnung.

Maßnahmen der Region Darüber hinaus bietet der Pensplan Infopoint den Bürgerinnen und Bürger Beratung und Hilfestellung beim Ansuchen um regionale Maßnahmen zur Unterstützung in wirtschaftlichen und familiären Notsituationen, ebensowie im Fall von unterlassenen Beitragszahlungen seitens des Arbeitgebers. Dadurch sollen Lücken in den Beitragszahlungen verhindert werden, die sich negativ auf die spätere Rente auswirken.

Administrative Tätigkeiten Nicht zuletzt übernimmt der Pensplan Infopoint auch administrative Tätigkeiten wie z. B. Adresswechsel, Abänderung von Daten etc. Das erspart Zeit, Wege und Fehler im wachsenden Datendschungel.

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Sehen Sie Orange?

Sofort erkennbar sind Pensplan Infopoints am orangen Infopoint-Wappen, Berührungsängste sind – wie bereits gesagt – unbegründet. Am besten lässt man/frau sich so früh wie möglich beraten, idealerweise bereits bei Berufseinstieg, um später keine unangenehmen Überraschungen zu erleben und in eine vitale, sorgenfreie, positive „orange“ Zukunft zu blicken! Besuchen Sie uns auf der MOCO 2016 am Stand des hds oder an einem der über 120 Pensplan Infopoints. Eine vollständige Liste der Pensplan Infopoints finden Sie auf der Internetseite www.pensplan.com

Apropos Steuervorteile: nicht nur Selbstständige, sondern auch Arbeitnehmer genießen interessante Vorteile. Informieren Sie sich umgehend und direkt an der Quelle!

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aktuelles

Lehrgang zum Handelsfachwirt startet

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Karriereweg im Handel. Meister sind anerkannte Fachexperten und werden oft mit den Begriffen Qualität, Kompetenz und Vertrauen in Verbindung gebracht. Den Meistertitel gibt es in Südtirol bereits seit vielen Jahren auch für den Handel. Im nächsten Jahr startet der Lehrgang unter einem neuen Namen. „Der frühere Meister des Handels heißt nun Handelsfachwirt, da alle ein besseres Gefühl und Verständnis für diesen neuen Titel haben. Der Titel Meister wird immer noch zu sehr mit den Berufen im Handwerk in Verbindung gebracht. Durch die Namensänderung schaffen wir eine neue Identität für die Berufsgruppe“, erklärt hds-Präsident Walter Amort. Der Handelsfachwirt ist somit der höchste Bildungsgrad für diesen Sektor und bereitet Nachwuchskaufleute auf die Zukunft vor. Der Handelsfachwirt wird gemeinsam vom hds und dem Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung angeboten.

Der Weg zum Handelsfachwirt Der Lehrgang zum Handelsfachwirt dauert rund zwei Jahre und umfasst 570 Unterrichtsstunden. Dabei werden Kenntnisse in den Bereichen Marketing, Verkauf, Korrespondenz, Personalmanagement, Einkauf und Logistik, Handelsbetriebslehre und Handelsrecht, Kostenrechnung, Businessplan, Finanzierung und Investition sowie Berufspädagogik vermittelt. Am Ende eines jeden Kursmoduls legen die Teilnehmer eine Prüfung ab. Um das neuerworbene Wissen auch in die Praxis umzusetzen, erstellen die Teilnehmer eine Projektarbeit im eigenen Betrieb. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, muss ein Gesuch an das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung gestellt werden. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit dem Meisterbrief als Handelsfachwirt. Die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) vergütet nach dem positiven Abschluss der Prüfung 80 Prozent der bezahlten Teilnahmegebühr. Mehr Informationen unter www.ebk.bz.it.

Anmeldung und Informationen Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung, Marion Blaas, T 0471 416 988, marion.blaas@provinz.bz.it

Beruflicher Erfolg Von der Wichtigkeit dieser Ausbildung überzeugt ist hds-Präsident Walter Amort. „Mit der Ausbildung zum Handelsfachwirt können die Teilnehmer verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb eines Handelsbetriebes anstreben. Sie erhalten einen Überblick über alle relevanten Geschäftsbereiche. Diese Qualifikation gilt somit als Grundlage für eine Karriere im Handel.“ Die enge Kooperation zwischen hds und Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung garantiert eine rasche Anpassung der Lerninhalte an die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Wirtschaft und Arbeitswelt. Handelsfachwirte können mehr Ziel dieser praxisnahen Weiterbildung ist eine breit ausgerichtete Qualifikation für Personen, die im Handel tätig sind und sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Teilnehmer erwerben fundiertes Wissen und Können, um Aufgaben innerhalb eines Handelsbetriebes übernehmen zu können. Besonders geeignet ist diese Ausbildung für all jene, die sich selbstständig machen wollen. Ihr Kontakt im hds für Detailinformationen: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it.

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aktuelles

Südtirols Einkaufswelt entdecken

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11 shopping³ begeistert Kaufleute und Kunden. Vor Kurzem ist die zweite Etappe der landesweiten hds-Aktion shopping³ - Scopri.local.Südtirol. gestartet. Sie unterstreicht die Einzigartigkeit des Handels und stellt die vielen kleinen und familiengeführten Betriebe ins Rampenlicht. Die Kampagne hat bereits im Frühjahr großen Zuspruch erhalten und wurde mit Begeisterung unterstützt. Nun geht die Erfolgsgeschichte von shopping³ weiter. Gemeinsam den Handel stärken Persönliche Beratung und Vertrauen zeichnen die Geschäfte in Südtirol aus. Diese Botschaft hinaustragen wollen 30 hds-Betriebe, die sich besonders aktiv an der Kampagne beteiligen. Sie haben vor oder in ihren Betrieben Litfaßsäulen mit den originellen shopping³-Sprüchen aufgestellt und bringen so die Nachricht der Aktion unter das Volk. Ziel der Kampagne ist es, nicht nur auf die

Die hds-Schilder für Ihren Betrieb Kostenlos bestellen. Der hds stellt seinen Mitgliedern kostenlos Schilder, Aufkleber und nützliches Material zur Verfügung. Darunter Schilder zu den Öffnungszeiten, Sonderverkäufe, Urlaubszeit, Alkohol- und Tabakverbot, Eintritt für Hunde verboten sowie die Zutatenlisten für Bäcker, Eishersteller, Konditoren. • Geben Sie einfach und bequem Ihre Bestellung auf unter hdsbz.it/bestellung.

Wichtigkeit der Nahversorgung hinzuweisen, sondern auch auf das vielfältige Handelsangebot in Südtirols lebendigen Städten und Dörfern. Klappe und Action Wie bereits im Frühjahr, wird auch jetzt die Aktion von der Facebookseite des hds begleitet. Neu sind diesmal kreative Videos, die in 16 verschiedenen Mitgliedsbetrieben gedreht wurden. Die Unternehmer präsentieren und erklären die Slogans auf ihre Art. So spricht Susanne Gruber von der Metzgerei Gruber in St. Walburg/ Ulten was für sie Finalmente Genusseinkaufen bedeutet. Sie und ihre Berufskollegen sind die Botschafter des hds. Die Aktion findet noch bis zum 17. Oktober in verschiedenen Südtiroler Ortschaften statt.

Kostenlos inserieren ... ... auf hds-bz.it/kleinanzeiger. Der hds bietet allen Usern ein OnlineAnzeigenportal. Ob Geschäftslokale, Geschäftseinrichtungen oder Marktstandplätze - Geben Sie Ihre Anzeige auf oder informieren Sie sich über aktuelle Angebote. Der Dienst ist kostenlos und steht jedem offen.

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aktuelles

Lehre eröffnet neue Wege 12

Betriebe bilden Fachpersonal aus. In Südtirol gibt es rund 3500 Lehrlinge, die in über 2200 Betrieben beschäftigt sind. Einer davon ist das Unternehmen A. Weger in Brixen. Mit über 450 Jahren Betriebsgeschichte umfasst die Firma heute einen Verlag, eine Buch- und Papierhandlung sowie eine Druckerei. „Insgesamt absolvieren vier Jugendliche ihre Lehre in unserem Betrieb. Zwei sind im Verkauf angestellt und jeweils einer in der Druckerei und in der Abteilung für Grafik. Die Arbeit mit den Jugendlichen ist für uns von großer Bedeutung. Wenn sie sich nach der Lehre entscheiden im Betrieb zu bleiben, so sind dies meist gute und treue Mitarbeiter. Deshalb kümmern wir uns schon seit vielen Jahren darum und bilden immer wieder gerne neue Lehrlinge aus“, sagt Geschäftsinhaber Andreas von Mörl. Wissen verständlich weitergeben zu können und viel Geduld zu haben, sind die Voraussetzungen für einen guten Ausbilder. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre – das gilt für beide“, so von Mörl. Ein Betrieb mit Vielfältigkeit und einem tollen Arbeitsklima. So loben die Lehrlinge die Firma A. Weger. „Wir schätzen sehr, dass uns Lehrlingen das Vertrauen geschenkt wird, selbstständig zu arbeiten. Unser Ausbilder hat immer ein offenes Ohr für uns und alle Mitarbeiter gehen respektvoll miteinander um“, sagen die Verkäuferlehrlinge Lisa Maria Plattner und Melanie Merler.

Wollen auch Sie zu Wort kommen?

Interessierte Betriebe, die ihre Ausbilder und Lehrlinge vorstellen möchten, können sich melden: pr@hds-bz.it.

Ihre Aufgaben sind es, Kunden zu empfangen, sie zu beraten, Waren auszupacken und die jeweiligen Regale damit zu füllen. „Die Lehre ist eine tolle Chance einen interessanten und abwechslungsreichen Beruf zu erlernen“, so Lisa Maria. Nicht nur Verkäufer werden bei A. Weger ausgebildet, sondern auch Druckertechniker und Mediendesigner. Für Frizzi Carina Jägermann ist die Firma A. Weger der ideale Ort, um sich ausbilden zu lassen. „Die Arbeit des Mediendesigners bei A. Weger ist sehr vielseitig. Ich habe die Möglichkeit vom Corporate Design bis hin zur Gestaltung von Zeitungen und Büchern alles zu lernen. Ich führe Kundengespräche, arbeite mit den gängigen Grafikprogrammen und erstelle Entwürfe. Hier kann ich meine Kreativität ausleben“, sagt Frizzi Carina. Geduld und Fleiß braucht es, um eine Lehre erfolgreich abzuschließen. Diese Erfahrung hat Andreas von Mörl als Ausbilder gemacht. „Es ist schön, die Entwicklung der Jugendlichen mitzuverfolgen und daran aktiv beteiligt zu sein“, so der Betriebsinhaber. Besonders wichtig ist auch, dass der Beruf Spaß macht. „Allen Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, möchte ich raten, einen Job zu suchen, den man gerne macht. Es lohnt sich auf jeden Fall für seinen Traumjob zu kämpfen“, sagt Frizzi Carina abschließend.

Ausbilder Andreas von Mörl mit den Lehrlingen Florian Barth, Frizzi Carina Jägermann, Melanie Merler und Lisa Maria Plattner (v. l.).

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Termine

Veran Der aktue s ta l t u ll ng e unter skalender h verands-bz.it/ staltu ngen.

13. - 15.10. • MoCo - Modern Company, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1

Sprechstunden hds vor Ort St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.

14.10.

Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus,

• Tag der Dienstleister, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1

Maria-Hilf-Straße 5.

15. - 23.10.

bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,

• Handwerksschau Sarner Gschick, Sarnthein, Turm Kränzelstein (Samstag und Sonntag, 10:00 – 18:00 Uhr)

Passeirerstraße 3.

21.10.

Unterstadt 4, H 331 5714 456.

• Verkaufstalent Südtirol: Finale, Bruneck, Aula am Berufsbildungszentrum

Zur Linde.

24. - 27.10. • Messe Hotel, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1 10.11. • Tag des Handels, Bozen, Four Points by Sheraton (Saal Elena Walch), Buozzistraße 35

St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00

Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.

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Sulden am 14. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse. Rentenberatung Meran am 5., 12., 19. und 26. Oktober sowie am 2., 9. und 16. November von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro.

Fit for Business 2016

Sterzing am 6. und 20. Oktober sowie am 3. und 17. November von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 6., 13., 20. und 27. Oktober sowie am 3., 10. und 17. November von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro.

Hervorragende Ergebnisse für hds-Athleten. Fit for Business, die 16. Auflage des Firmenlaufs der Südtiroler Unternehmen quer durch das historische Zentrum von Neumarkt, fand traditionsgemäß am ersten Freitag im September statt. Drei Teams des hds nahmen heuer die zwei Runden über den 2,5 km langen Rundkurs in Angriff. Zwei Teams – Silvia Gruber und Sergio Colombi sowie Carla Vedovelli und Stefano Sommavilla – starteten als Mixed-Staffel und liefen als 36. bzw. 141. über die Ziellinie. Das dritte Team mit Virna Gatto und Veronica Trentini war in der Kategorie Women gemeldet und erreichte sogar den 6. Rang. Die nächste Ausgabe des Firmenlauf Fit for Business ist für den 1. September 2017 geplant. Der hds gratuliert seinen Athleten zum sportlichen Erfolg.

Bruneck am 6. und 20. Oktober sowie am 3. und 17. November von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 12. und 26. Oktober sowie am 9. November von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe.

Die hds-Athleten: v. l. Veronica Trentini, Virna Gatto, Silvia Gruber, Sergio Colombi, Carla Vedovelli und Stefano Sommavilla.

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trends

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Mehrwert schlägt Preis Studie über Preisbestimmung und Preisgestaltung. Sind Kunden bereit, beim stationären Kauf mehr Geld für ein Produkt auszugeben als beim Onlinekauf? Erwarten sie beim Vergleich der Kanäle gleiche oder unterschiedliche Preise? Dem Thema Pricing widmet sich eine Kurzstudie des Handelsforschungsinstituts ECC Köln. Ergebnis: Die Zahlungsbereitschaft unterscheidet sich durchaus je nach Kanal. Am meisten Geld, so gaben die Befragten an, würden sie beim Click & Collect-System (online bestellen und im Geschäft abholen) in die Hand nehmen. Denn dabei profitierten sie vom Service des stationären Handels ebenso wie vom Kauf per Mausklick. Der Mehrwert machts also. Konsumenten sind bereit, für Mehrwerte, die ein Kanal bietet, mehr zu bezahlen. Am höchsten ist die Zahlungsbereitschaft bei Cross Channel-Käufen. Preisharmonisierung oder Preisdifferenzierung? Dies ist eine zentrale Frage für jeden Cross Channel-Händler bei der Entwicklung einer Pricing-Strategie. Dafür müssen Händler jedoch wissen: Sind Konsumen-

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ten überhaupt bereit, beim stationären Kauf eines Produktes mehr auszugeben als beim Onlinekauf? Oder anders herum? Es gibt durchaus kanalspezifische Zahlungsbereitschaften. Dabei gilt: Konsumenten sind bereit, für Mehrwerte eines Kanals auch mehr zu bezahlen. Bei gleicher Beratungsqualität würden die Befragten für das Produkt im Ladengeschäft beispielsweise mehr ausgeben als im Onlineshop desselben Händlers, weil das Produkt stationär sofort verfügbar ist. Die höchste Zahlungsbereitschaft zeigt sich aber bei Click & Collect- und damit bei Cross Channel-Käufen – wenn also die wahrgenommenen Vorzüge von stationären Geschäften und Onlineshops genutzt werden können. Mehrwerte sind Konsumenten durchaus mehr wert. Gute und kundenorientierte Cross Channel-Services erlauben es Händlern prinzipiell, ein höheres Preisniveau anzusetzen als bei einer Einkanalstrategie. Für die Akzeptanz ist es jedoch entscheidend, die Services und deren Mehr-

werte prominent und verständlich an die Kunden zu kommunizieren, so die Handelsexperten. Empfiehlt es sich also, je nach Mehrwert eines Kanals unterschiedliche Preise anzusetzen? Für eine konsequente und für Kunden mehrwertstiftende Cross Channel-Strategie gilt dies eher nicht. Für Konsumenten zählen die Vorteile, die ihnen einzelne Kanäle beim Kauf bieten, nicht der Kanal selbst. Gerade, wenn Kanäle gewinnbringend für Kunde und Händler miteinander verzahnt werden sollen, ist es empfehlenswert, auch beim Preis ein kanalübergreifend einheitliches Einkaufserlebnis zu schaffen.


bezirke Eppan | Kaltern

Zwei Gemeinden mit gutem Beispiel voran Der Vorteil für die Betriebe Das Werbekonzept sieht den Versand einer Broschüre an die Haushalte im Einzugsgebiet vor. Zum Start in die Sommersaison hat jeder teilnehmende Betrieb die Möglichkeit, seinen Betrieb zu präsentieren. Diese Unternehmen werden außerdem über Citylights an den Bushaltestellen, mit Radiowerbung, über Social Media und weitere Aktionen beworben. Viele interessante und zusätzliche Aktionen sind noch in der Planungsphase. Lassen Sie sich überraschen. Die Teilnahme am Projekt Ü-Shopping ist mit der Anmeldung zur Weihnachtsaktion 2016 ohne Zusatzkosten verbunden. „Da das Startbudget aus der letztjährigen Weihnachtsaktion stammt, ist die Teilnahme am Ü-Shopping 2017 jenen Betrieben vorbehalten, die an der Weihnachtsaktion teilnehmen“, unterstreichen die beiden hds-Obmänner von Kaltern und Eppan, Herbert Tschimben und Jörg Platter.

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PR-Info

Ü-Shopping geht 2017 an den Start. Im Überetsch finden Kunden eine große Dichte an inhabergeführten Fachgeschäften, die einen persönlichen Service und eine umfassende Beratung garantieren. Eine Besonderheit dieser Einkaufsdestination ist das günstige Klima in Eppan und Kaltern. Angenehme Temperaturen von April bis November laden zum Flanieren und zum Genießen ein. Aus all diesen Vorteilen hat eine Arbeitsgruppe eine Marke kreiert, die für das Überetsch und die Vorteile dieses Gebietes steht: Ü-Shopping. Das ü im Logo, als Abkürzung für das Überetsch, schafft tolle übergreifende Wortverbindungen mit positivem Werbeeffekt. Das Logo vereint eine stilisierte blaue Einkaufstüte mit einem großen weißen Smiley. Dieser vermittelt Freude und Lockerheit, das Lebensgefühl im Überetsch.

Südtiroler Raiffeisenkassen und Handelskammer bieten kostenlose Erstberatung Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge Laut Statistiken gibt es in Südtirol jährlich an die 1.500 Unternehmensgründungen und rund 700 Unternehmensnachfolgen. Viele scheitern aber aufgrund einer mangelhaften Vorbereitung. Raiffeisen bietet in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen eine kostenlose Beratungsdienstleistung an um noch mehr Unternehmen erfolgreich zu machen. Herr Franz Josef Somvi, wie sieht diese Zusammenarbeit aus? Franz Josef Somvi: „In regelmäßigen Abständen findet eine kostenlose Erstberatung zur Unternehmensnachfolge und zur Unternehmensgründung im Hauptsitz der Raiffeisenkasse Lana statt. Damit bieten wir Betrieben und potentiellen Unternehmensgründern im Tätigkeitsgebiet der Raiffeisenkasse die Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Thema auseinander zu setzen. Während eine erfolgreiche Übergabe den Fortbestand des Betriebes samt wertvollen Arbeitsplätzen garantiert, ist eine erfolgreiche Unterneh-

www.raiffeisen.it

mensgründung für das familiäre und wirtschaftliche Umfeld des Gründers besonders wichtig. Ein starkes Unternehmertum fördert und stärkt die lokalen Wirtschaftskreisläufe. Dass eine gute Planung in beiden Bereichen die Erfolgschancen wesentlich erhöht, davon sind wir überzeugt.“ Welchen Vorteil bringt das neue Angebot für den Unternehmer? „Die Handelskammer bietet seit jeher Erstberatungen zur Unternehmensgründung und zur Unternehmensnachfolge an und hat diesbezüglich ein großes Expertenwissen aufgebaut. Die

Beratungen werden normalerweise nur am Hauptsitz in Bozen angeboten. Gemeinsam möchten wir diesen Service auch vor Ort bieten. Eine Zusammenarbeit ist hierfür der richtige Weg, zum Vorteil des lokalen Unternehmertums.“ Was ist zu tun, wenn Interessierte die Beratungsdienstleistung in Anspruch nehmen möchten? „Die kostenlose Beratung findet in der Raiffeisenkasse und damit nahe am Kunden statt. Aus diesem Grund erfolgt die Anmeldung direkt über unsere Raiffeisenkasse. Der Termin wird individuell mit den Interessierten und der

Franz Josef Somvi: „Eine gute Planung erhöht die Erfolgschancen.“

Handelskammer vereinbart.“ Das Beratungsangebot kann bei allen Südtiroler Raiffeisenkassen in Anspruch genommen werden.

Meine Bank

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bezirke

Lajen

Eine laue Sommernacht

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Genießen unter freiem Himmel. Mitte August wurde der Dorfplatz von Lajen bereits zum zehnten Mal zur Bühne einer besonderen Veranstaltung – der lange Einkaufsabend mit dem Namen Sommernacht. Organisiert vom hds-Ortsausschuss unter der Leitung von Obmann Alexander Ploner, blieben die Geschäfte bis 22:00 Uhr geöffnet. Verschiedene Handwerksbetriebe und Bäuerinnen präsentierten ihre Produkte und Spezialitäten. Die Gastronomiebetriebe boten Speisen und Getränke an. Zudem gab es eine Kinderanimation und tolle Spiele. Die gesamte Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt und der Erfolg spricht für sich. „Die Sommernacht ist jedes Jahr ein Highlight für unser Dorf und für unsere Gäste. Auch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vereinen und Verbänden war vorbildlich“, freut sich Alexander Ploner über die gelebte Gemeinschaft.

Aufschlussreiches Gespräch: v. l. Josef Ploner, Bürgermeister Peter Faistnauer und Michael Kerschbaumer.

Freienfeld

Engen Kontakt pflegen hds besucht Bürgermeister Faistnauer. Vor allem die wirtschaftliche Ent-

wicklung in Freienfeld stand im Mittelpunkt eines vor kurzem stattgefundenen Antrittsbesuchs des hds beim neuen Bürgermeister Peter Faistnauer. Für den hds waren Ortsobmann Josef Ploner und Bezirksleiter Michael Kerschbaumer anwesend.

Stehen mit Fachwissen zur Seite Beide Seiten bewerteten das Gespräch als äußerst positiv und aufschlussreich. Das Fazit: Sowohl der erste Bürger Freienfelds als auch der hds setzen auf gegenseitigen Informationsaustauch und Zusammenarbeit. Bei der Klärung von Handelsfragen und beim Treffen von Entscheidungen, boten die hds-Vertreter ihre fachliche Unterstützung an. Besprochene Punkte Das Fahrradwegenetz, die neu geplante Raststätte an der Autobahn und der Apothekenplan kamen als weitere Gesprächsthemen auf den Tisch. Dabei äußerte Bürgermeister Faistnauer den Wunsch der Gemeinde, eine Apotheke im Ort anzusiedeln.

mkerschbaumer@hds-bz.it

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bezirke

Corvara

Dolomitenpässe: Verkehrsprobleme lösen Ein Anliegen der Kaufleute und Dienstleister. Seit bereits mehreren Jahren wird über das Problem des Verkehrs auf den Dolomitenpässen diskutiert. Dabei ist sich gerade in Corvara ein Großteil der Bevölkerung bewusst, dass der zunehmende Verkehr ein Nachteil für die Ortschaft ist. „Über viele mögliche Maßnahmen wurde diskutiert, es fehlen jedoch genaue Analysen und deren Auswirkungen. Nun braucht es den Mut, endlich etwas zu ändern“, meint hds-Ortsobmann Andreas Kostner (im Bild). Konkrete Lösungsvorschläge Auf dem Grödnerjoch und auf dem Campolongopass gibt es bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber nur sporadische

Kontrollen der Ordnungshüter. Eine effektive und konstante Kontrolle könnte die Durchfahrtsgeschwindigkeiten drastisch reduzieren. Gewünscht wird an der Einfahrt von Corvara und Colfuschg eine fixe Dezibelmessung, die vornehmlich die Lärmbelastung der Motorräder kontrollieren soll. „Eine kurzfristige Maßnahme, die mit Gewissheit innerhalb kürzester Zeit mindestens ein Drittel des Verkehrs reduziert“, betont Kostner. Auch für das Dorfzentrum von Corvara wird eine Verkehrsentlastung gefordert, wünschenswert wäre sogar eine totale Sperre für den Verkehr. Voraussetzung dafür sind aber Parkplätze an den Dorfeinfahrten, dorfinterne Verbindungen und eine effiziente Beschilderung. Mit all diesen Maßnahmen könnte die Aufenthaltsqualität der Touristen gefördert werden.

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Bruneck | Sand in Taufers

Zusammenarbeit mit Schulen stärken Mit der Basis im Gespräch bleiben. Um den Bedarf an Nachwuchskräften für die Wirtschaft zu sichern und die Ausbildung des zukünftigen Verkaufspersonals zu verbessern, soll die Kooperation zwischen Schule und dem hds verstärkt werden. An der Wirtschaftsfachoberschule Bruneck und dem Schulzentrum in Sand in Taufers fand vor Kurzem dazu ein Treffen statt. Diskutiert wurde über Möglichkeiten, das gemeinsame Networking zu verbessern sowie für die Wirtschaft relevante Themen in die Lehrpläne zu integrieren. Ziel ist es die Handels- und Dienstleistungsberufe zu bewerben. Den Jugendlichen soll aufgezeigt werden, welche vielseitigen Möglichkeiten diese Branchen bieten. Gesprochen wurde unter anderem über einen Informationsabend für Eltern an der Mittelschule Sand in Taufers und Thementage mit ehemaligen Absolventen, die über ihren Job berichten.

Mehr In fo myjobm s auf ylife.it

Gemeinsam an einem Tisch: v. l. der Direktor der WFO Bruneck, Walter Hilber, die hds-Verantwortliche für Jugendprojekte, Petra Blasbichler, und Bezirkspräsident Philipp Moser.

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fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten

Handelsagenten und –vertreter

Ein nützlicher 18

Notwendige Voraussetzungen zur Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit Das Legislativdekret 59/2010, Art. 74 hat das Verzeichnis der Handelsagenten und -vertreter abgeschafft, jedoch unter Beibehaltung aller bisher für die Eintragung ins Verzeichnis bestehenden Voraussetzungen. Jede Person muss diese vor dem effektiven Tätigkeitsbeginn der Handelskammer in telematischer Form und mittels „Zertifizierte Meldung über den Tätigkeitsbeginn als Handelsagent, Handelsvertreter“ erklären.

Die Voraussetzungen • •

Handelsagent (Art. 1742 ZGB) Mit dem Agenturvertrag übernimmt eine Partei auf Dauer die Aufgabe, den Abschluss von Verträgen in einem bestimmten Gebiet zu fördern. Der Vertrag muss schriftlich nachgewiesen werden. Jede Partei hat das Recht, von der anderen Partei eine von dieser unterzeichnete Urkunde zu erhalten, die den Inhalt des Vertrages und der zusätzlichen Klauseln wiedergibt. Auf dieses Recht kann nicht verzichtet werden.

•

Agent mit Vertretungsmacht - Handelsvertreter (Art. 1752 ZGB) Die Bestimmungen hinsichtlich der Agenten finden auch dann Anwendung, wenn der Geschäftsherr dem Agenten Vertretungsvollmacht zum Abschluss der Verträge erteilt hat.

•

Tätigkeitsbeginn Mit der Tätigkeit kann frühestens ab dem Datum der Einreichung der „Zertifizierten Meldung über den Tätigkeitsbeginn“ bei der Handelskammer begonnen werden. Sollte die Verwaltung bei Überprüfung der Meldung innerhalb der folgenden 60 Tage feststellen, dass für die Ausübung die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, verbietet sie mit begründeter Maßnahme die Weiterführung der Tätigkeit. Der Interessierte kann seine Tätigkeit den geltenden Normen innerhalb 30 Tagen anpassen. Die Befähigung berechtigt zur Ausübung der Tätigkeit in ganz Italien, ist persönlich und die Vertretung in der Ausübung des Berufes ist nicht zulässig. Die Tätigkeit kann auch in Form einer Gesellschaft ausgeübt werden. In diesem Falle sind die Voraussetzungen vom gesetzlichen Vertreter bzw. von den gesetzlichen Vertretern nachzuweisen. Die Ausübung der Tätigkeit in unternehmerischer Form muss auch dem Handelsregister mittels telematischer Meldung mitgeteilt werden.

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•

•

indestalter 18 Jahre. M Nicht im Angestelltenverhältnis zu Privaten, Vereinigungen oder öffentlichen und privaten Körperschaften zu stehen (einzige Ausnahme sind die Angestellten im öffentlichen Dienst mit Teilzeitvertrag nicht über 50 Prozent). Nicht im Handelsregister oder im Verzeichnis der Wirtschaftsund Verwaltungsdaten mit Maklertätigkeit eingetragen zu sein und keine Maklertätigkeiten auszuüben. Im Besitz der Lizenz der öffentlichen Sicherheit gemäß Art. 127 des königlichen Dekrets 773/1931 zu sein, sollte er als Handelsagent bzw. Handelsvertreter für ein ausländisches Unternehmen Schmuckwaren in Italien vertreten. Abschluss eines Agenturvertrages mit einem beauftragenden Unternehmen. Im Besitz von mindestens einer dieser fachlichen Voraussetzungen zu sein: Diplom einer Oberschule mit Handelsausrichtung oder Universitätsabschluss in Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften; Besuch und positiver Abschluss des von einer Region oder Provinz anerkannten Befähigungskurses für Handelsagenten und -vertreter; in den vergangenen 5 Jahren vor Übermittlung der zertifizierten Meldung mindestens für 2 Jahre, auch nicht durchgehend, in der Eigenschaft als Inhaber, gesetzlicher Vertreter, mitarbeitendes Familienmitglied oder arbeitender Gesellschafter in einem Unternehmen (im Bereich Handel, Produktion mit Verkauf oder Verabreichung von Speisen und Getränken) tätig gewesen zu sein; in den vergangenen 5 Jahren vor Übermittlung der zertifizierten Meldung mindestens für 2 Jahre, auch nicht durchgehend, mit Einstufung angestellter Reisender und/oder in der 1. oder 2. Lohnebene des Kollektivvertrages Handel, bzw. 6. und 7. Lohnebene des Kollektivvertrages Industrie mit den Aufgaben eines Geschäftsführers und Verkaufsorganisation tätig gewesen zu sein (im Fall von Teilzeitarbeit verlängert sich die erforderliche Dauer der Arbeitszeit um jenen Teil, der auf ein Vollzeitarbeitsverhältnis fehlt); noch im abgeschafften Verzeichnis der Handelsagenten und -vertreter einer Handelskammer eingetragen zu sein; im EU-Ausland fachliche Arbeit geleistet zu haben, die mit Dekret


fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten

Leitfaden •

vom zuständigen Direktor der Abteilung Handwerk, Industrie und Handel der Provinz Bozen als fachliche Befähigung für Italien anerkannt wurde. Im Besitz aller folgenden moralischen Voraussetzungen zu sein: nicht rechtskräftig gewordenen Vorbeugemaßnahmen unterworfen zu sein; nicht voll entmündigt, oder beschränkt entmündigt, oder wegen Delikten gegen die öffentliche Verwaltung, die Justizverwaltung, den öffentlichen Glauben, die öffentliche Wirtschaft, die Industrie und den Handel, bzw. für die Delikte vorsätzliche Tötung, Diebstahl, Raub, Erpressung, Betrug, Unterschlagung, Hehlerei, Ausstellung von ungedeckten Schecks und für jedes andere nicht fahrlässige Delikt verurteilt worden zu sein, für das das Gesetz eine Haftstrafe nicht unter zwei und nicht über fünf Jahren vorsieht.

tion als gesetzlicher Vertreter innehaben und entsprechend sind ihre Kompetenzen und die Eintragung beim Handelsregister zu ändern. Als fachliche Qualifikation anerkannte Studientitel •

•

Gesellschaft mit mehreren gesetzlichen Vertretern Sollten in einer Gesellschaft mehrere gesetzliche Vertreter sein, müssen alle persönlich im Besitz der Befähigung zur Ausübung der Tätigkeit als Handelsagent/ Handelsvertreter sein; in diesem Fall ist für die einzelnen gesetzlichen Vertreter (ausgenommen des Erklärenden) das „Beiblatt SCIA – Handelsagenten, Handelsvertreter“ auszufüllen und der SCIA beizulegen. Sollten nicht alle gesetzlichen Vertreter im Besitz der Befähigung zur Ausübung der Tätigkeit als Handelsagent/Handelsvertreter sein, können diese nicht die Funk-

iplome mit Handelsausrichtung – D dreijährige Lehrgänge: addetto alla contabilità d’azienda; addetto alla segreteria d’azienda; addetto alle aziende di spedizione e trasporto; addetto alla conservazione dei prodotti alimentari; addetto agli uffici turistici; addetto alla segreteria e all’amministrazione d’albergo; operatore della gestione aziendale; operatore dell’impresa turistica, operatore d’ufficio (Bürofachkraft). Maturadiplom mit Handelsausrichtung: ragioniere e perito commerciale; ragioniere e perito commerciale per il commercio estero; ragioniere ad indirizzo mercantile; ragioniere e perito commerciale programmatore; perito turistico; perito aziendale e corrispondente in lingue estere; analista contabile; segretario di amministrazione; operatore commerciale; operatore commerciale dei prodotti alimentari; operatore turistico; tecnico delle attività alberghiere; analista contabile ad indirizzo informatico-gestionale; tecnico dei servizi turistici; tecnico della gestione aziendale; tecnico dei servizi della ristorazione; tecnico impresa turistica.

•

aureatsdiplome im Bereich Handel L oder Rechtswissenschaften: giurisprudenza; scienze politiche; economia e commercio; scienze economiche; scienze economiche e bancarie; scienze economico-marittime; statistica; sociologia; economia politica; economia aziendale; scienze bancarie e assicurative.

Im Ausland erlangte Studientitel Diese Studientitel können nicht direkt für die gegenständliche SCIA geltend gemacht werden, sondern es muss die eingescannte Kopie des Studientitels und der beeideten Übersetzung beigelegt werden. Außerdem beigelegt werden muss: a) für die Diplome: eingescannte Kopie der vom Ministerium für die wirtschaftliche Entwicklung ausgestellten Übereinstimmungsbescheinigung; b) für die akademischen Titel: eingescannte Kopie der Übereinstimmungsbescheinigung und des Dekrets des Rektors, ausgestellt von der Universität, die analoge Studienlehrgänge anbietet. Das ausländische Diplom muss nach der Anerkennung einem der vorher angeführten Studientitel entsprechen.

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Im EU-Ausland geleistete fachliche Arbeit Bevor diese Arbeit als fachliche Qualifikation mittels SCIA geltend gemacht werden kann, muss sie mittels Dekret des zuständigen Abteilungsdirektors der Abteilung Handwerk, Industrie und Handel der Provinz Bozen als fachliche Befähigung für Italien anerkannt werden. Fristen des Verwaltungsverfahrens Die Tätigkeit kann sofort nach der zertifizierten Meldung über den Tätigkeitsbeginn als Handelsagent/Handelsvertreter begonnen werden. Die Überprüfung der Voraussetzungen und Erklärungen durch die Handelskammer erfolgt innerhalb von 60 Tagen ab Eingang der Meldung.

lsala@hds-bz.it

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fachgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe

Die sch öns ten Bilder der Ho tel 201 online 5 u n te r F otogale rie.

Lebensmittelgewerbe

Abwechslungsreiches Programm auf der Hotel 2016

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Gemeinsam für Qualität. Die Bäcker, Konditoren und Speiseeishersteller im hds präsentieren sich auch heuer auf der Hotel, der Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe in Bozen. Sie findet vom 24. bis 27. Oktober statt. Der gemeinsame Stand ist bereits zum Pflichtprogramm geworden und überrascht immer aufs Neue mit vielen tollen Highlights. Präsentiert werden ausgewählte Feinkostspezialitäten und landestypische Qualitätsprodukte. Altbewährte Wettbewerbe wie jener der Jungkonditoren und die goldene Spachtel stehen auf dem Programm. Qualität, Nachhaltigkeit und Originalität gehören zu den Stärken der Betriebe des Lebensmittelgewerbes im hds. Diese Berufsgruppen sollen durch das vielseitige Rahmenprogramm hervorgehoben werden. In gemütlicher Biergarten-Atmosphäre werden am Messestand des hds Weißwurst und frisch gebackene Brezen serviert. Der Südtiroler Getränke Ring schenkt den Besuchern schmackhaftes Bier und erfrischende Getränke auf. In Zusammenarbeit mit Südtirol hilft wird eine Spendenbox eingerichtet und für Menschen in Not gesammelt.

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Genuss und Geschmack Montag, 24. Oktober Die süße Zunft kürt Südtirols Jungkonditor des Jahres. Am Tag der Konditoren stellen die jungen Zuckerbäcker in einem Wettbewerb ihr Können unter Beweis. Hergestellt werden müssen eine Schautorte, Marzipanfiguren und ein Blumenarrangement. Das Thema darf frei gewählt werden, muss jedoch bei allen Produkten übereinstimmen. Schokolade, Marzipan und Zucker - der schöpferischen Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Anschließend werden die Kunstwerke von einer Fachjury bewertet und so Südtirols Jungkonditor des Jahres ermittelt. Die Goldene Spachtel Dienstag, 25. und Donnerstag, 27. Oktober Im Zweijahrestakt organisieren die Speiseeishersteller im hds den Wettbewerb Goldene Spachtel. Heuer wird am Tag der Speiseeishersteller das beste handwerklich hergestellte Erdbeereis prämiert. Bewertet wird das Eis von einer Fachjury unter Berücksichtigung der Kriterien Geschmack, Festigkeit und Aussehen. Am Donnerstag reist ein Granitaio aus Sorrent an. Er bereitet aus frischen Zitronen und Orangen und nach einem traditionellen Rezept die sorbetähnliche Süßspeise aus Süditalien her. Jeden Tag frisch Mittwoch, 26. Oktober Am Tag der Bäcker findet um 10:00 Uhr im Saal Latemar die Generalversammlung der Bäckerinnung statt, zu der Landesinnungsmeister Johann Trenker geladen hat. Höhepunkt der Zusammenkunft ist die Freisprechungsfeier der frisch gekürten Bäckergesellen.


fachgruppen Lebensmittelgewerbe

hds-bz.it/lebensmittel

Lebensmittel sicher verpacken

Lebensmittelgewerbe

Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, dürfen keine schädlichen Stoffe enthalten. Die EU-Verordnung 1935/2004 legt einheitliche Vorschriften in Bezug auf Verpackungsmaterialien und Gegenstände wie Flaschen und Behälter fest, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder kommen könnten. Der Ministerrat in Rom hat vor Kurzem einen Sanktionsplan, bei Übertretung der Grenzwerte, verabschiedet. Darin sind Bußgelder bis zu einer Höhe von 30.000 Euro vorgesehen. • Mehr Informationen: Stefan Kuhn, hdsFachgruppenleiter, T 0471 310 507 bzw. online.

Produkte mit EU-Gütesiegel Der hds informiert. Produkte mit der Herkunftsbezeichnung DOP oder der geschützten geographischen Angabe g.g.A. dürfen nur von autorisierten Unternehmen verpackt werden. „Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmer gestraft werden, weil sie solche Produkte aufschneiden und mir ihrer eigenen Verpackung verkaufen. Im offenen Verkauf können die Produkte ohne weiteres mit Papier oder Folie verpackt werden, da dies keine Endverpackung ist“, erklärt Stefan Kuhn, Verantwortlicher für das Lebensmittelgewerbe im hds.

Geografische Herkunftsbezeichnungen oder Herkunftsangaben findet man nicht nur bei Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern auch bei Industriegütern sowie Dienstleistungen. Viele geografische Herkunftsangaben sind markenrechtlich oder durch Gesetze und Verordnungen geschützt und werden mit Siegeln und Logos gekennzeichnet.

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fachgruppen

hds-bz.it/eventdienstleister hds-bz.it/reisebuero

Diskutierten über die Wichtigkeit der Events in Südtirol: v. l. Alex Ploner, Katrin Trafoier und Thomas Aichner.

Reisebüros

Ohne Risiko in den Urlaub Eventdienstleister

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Partnerschaft stärken Ein konstruktives Gespräch mit IDM-Spitze. Die Eventdienstleister im hds haben sich vor Kurzem mit dem Präsidenten der Organisation IDM, Thomas Aichner, getroffen. Diskutiert wurde über die aktuellen Herausforderungen bei der Organisation von öffentlichen und privaten Veranstaltungen. Genauer eingegangen wurde auf den Stellenwert von Events, den bürokratischen Aufwand sowie den zunehmenden Mangel an ehrenamtlichen Mitarbeitern. Einen hohen Stellenwert beimessen Durch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Eventdienstleistern und der IDM soll die Bedeutung von Veranstaltungen für das Land Südtirol mehr in den Vordergrund gerückt werden. „Der Stellenwert von Großveranstaltungen für den Tourismus ist vielen nicht bewusst. Die gesamte Wirtschaft profitiert von Events, wie dem Kastelruther Spatzen-Fest oder dem Biathlon in Antholz“, sagt der Präsident der Eventdienstleister, Alex Ploner. Positive Auswirkungen auf Südtirol Die Eventdienstleister wünschen sich für ihre Anliegen und Zielsetzungen einen Ansprechpartner in der IDM. Vorstellbar wäre ein Netzwerk, in dem gemeinsam gearbeitet und als erste Aufgabe die wich-

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tigsten Veranstaltungen in Südtirol erläutert werden. „Wir fordern eine Definition und die Benennung der Kriterien, die Leadevents auszeichnen und die folglich auf eine Unterstützung vonseiten der IDM zählen können“, sagt Vizepräsidentin Katrin Trafoier. Ein gemeinsamer Konsens vonseiten der IDM und der Eventdienstleister wirkt sich positiv auf die Vermarktung der Events aus und das Land Südtirol gewinnt. Thomas Aichner war erfreut über das Gespräch und sicherte seine Unterstützung zu. Besprochene Randthemen Angesprochen wurde auch das Thema Bürokratie. Das Planen und Veranstalten eines Events ist mit viel Verwaltungsarbeit verbunden. „Vor allem wenn es um die Sicherheit der Besucher und der Mitarbeiter geht, sind die Veranstalter mit strengen und zeitaufwändigen Auflagen konfrontiert. Dieser Mehraufwand wird von vielen Auftraggebern vorausgesetzt. Da die Organisation von Events immer aufwendiger wird, wird es auch immer schwieriger Personen zu finden, die ehrenamtlich mithelfen“, erklärt Ploner abschließend.

Beratung und sicheres Buchen. Immer öfter buchen Reisende ihre Flüge und Hotels über das Internet. Mittlerweile gilt das auch für Pauschalreisen. Dieser Buchungsweg ist nicht immer ohne Risiko verbunden. Ein erst kürzlich stattgefundener Fall zeigt, mit welchen Gefahren die Onlinebuchung einer Reise verbunden sein kann. „Eine Südtiroler Kundin hat über eine Reiseplattform im Internet eine Reise nach Kreta gebucht. Nachdem der Reiseanbieter plötzlich Insolvenz angemeldet hat, wollte das Hotel die Reservierung nicht mehr akzeptieren. Die Urlauberin saß nun auf Kreta fest und musste ihre Reise noch einmal bezahlen. Dies ist nur ein Fall von vielen, wo es durch eine Onlinebuchung zu Problemen gekommen ist“, erklärt der Präsident der Reisbüros im hds, Martin Pichler (im Bild). Was spricht für eine Buchung im Reisebüro? Die Reisbüros im hds sind direkter Ansprechpartner für die Kunden – auch bei Problemen. „Alle Reisebüros, die dem hds angeschlossen sind, verfügen über eine eigene Haftpflichtversicherung. Zusätzlich haben wir einen gemeinsamen Garantiefonds – also eine zusätzliche Versicherung, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn ein Reiseveranstalter z. B. in Konkurs geht“, erklärt Präsident Pichler. In ihrem Zusammenschluss als Verband haben die hds-Reisebüros einen klaren Vorsprung. Sie tauschen schnell und unkompliziert Informationen über Reisebestimmungen, gesetzliche Änderungen und politische Situationen aus.

gsommia@hds-bz.it


weiterbildung hds-bz.it/bildung

Basiss

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mber 8. Nove 0 Uhr :0 18 09:00 n in Boze

Erfolgreiches Survivaltraining

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Keine Angst vorm Scheitern und warum es wichtig ist, Fehler zu machen und nach Niederlagen wieder aufzustehen. Gesellschaften, aber auch Menschen innerhalb einer Kultur reagieren ganz unterschiedlich auf negative Erfahrungen. Während die einen verzweifeln und liegen bleiben, rappeln sich andere bald wieder auf, um etwas Neues aufzubauen. Henry Ford oder Max Levchin gehören zur zweiten Sorte. Henry Ford gründete zweimal zusammen mit Investoren ein Unternehmen. Innerhalb kürzester Zeit sind diese Unternehmen aber gescheitert. In seinem dritten Anlauf gründete er das Unternehmen „Ford Motor Company“. Was daraus wurde, wissen alle. Ein Beispiel aus jüngster Zeit ist Max Levchin, Mitgründer von einem der erfolgreichsten Internetunternehmen. Er selbst erzählt von seinen Misserfolgen so: „Das erste Unternehmen, das ich gegründet habe, ist mit einem großen Knall gescheitert. Das zweite Unternehmen ist ein bisschen weniger schlimm gescheitert, das dritte ist auch anständig gescheitert, aber das war irgendwie okay. Ich habe mich rasch erholt, und das vierte Unternehmen überlebte bereits. Nummer fünf war dann PayPal“. „Das Geheimnis der Stehaufmännchen ist, dass sie negative Gedanken schneller abstellen können“, sagt Mirko Udovich von Staff & Line in Kaltern. Er hat im Mai 2016 in Bozen die Veranstaltung Südtiroler Führungsforum organisiert und ausgerichtet. „Man soll das Aus einer Initiative, eines Projekts, eines Unternehmens im Nachhinein nicht als Niederlage, sondern als Gelegenheit zum Lernen sehen. Man muss die Fehler erkennen und analysieren. Daraus soll man festhalten, was beim nächsten Mal anders gemacht werden muss. Genau diese Leseart möchte der hds in seinem Basisseminar Wie geht man mit dem Risiko des Scheiterns um? mit dem international tätigen Referenten Reinhold Karner nahebringen. In der Interpretation eines negativen Ereignisses liegt der Schlüssel, um zufrieden damit weiterleben zu können. Wer hat nicht schon einmal eine Niederlage erlitten, musste ein Projekt zurückstecken, mit einer Strategie zurückrudern?

• Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/324/325, bildung@hds-bz.it oder auch online.

NLP als Verkaufsund Kundenbindungsinstrument Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) beschreibt alle wesentlichen Prozesse, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen, diese Informationen individuell verarbeiten und auf dieser Grundlage denken, fühlen, handeln, kommunizieren, lernen, verändern, ... Es ist eine Sammlung von konkreten Techniken, mit dem die Lebensqualität verbessert und Träume, Wünsche und Ziele erreicht werden können. NLP ist bereits seit Jahren das effizienteste und effektivste Kommunikations- und Lernmodell. Das Konzept wird nun um einen Punkt erweitert. Und zwar organisiert der hds einen NLP-Kurs als Verkaufs- und Kundenbindungsinstrument in zwei Sprachen. Das moderne Konzept, das der Referent in seiner Darstellungsweise vereint, ist neu und ein Gewinn für Verkäufer beider Sprachgruppen. Das viertägige Seminar findet am 24. Oktober, 16. und 23. November sowie am 6. Dezember in Bozen von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Melden Sie sich an unter hds-bz.it/kurse.

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betriebe informieren

Ausgezeichnetes Projekt mit Red Dot Award-Logo.

Die Besten der Besten 24

Freude und Lichtblicke schenken

teamblau holt sich den Red Dot Award 2016. Der Red Dot Kartengruß-Aktion des Bäuerlichen Notstandsfonds. Seit Award ist in der Designerszene mit Sicherheit einer der bekann- seiner Gründung im Jahr 1990 werden vom Bäuerlichen Nottesten und bewährtesten Auszeichnungen. Nun darf auch die In- standsfonds (Bnf) viele tolle Initiativen zur Spendensammlung ternetManufaktur teamblau aus Bozen diesen Award sein Eigen auf die Beine gestellt. Der ehrenamtlich tätige Vorstand entscheinennen. Denn die bekannte Agentur aus Bozen gewinnt in der det in monatlichen Sitzungen über die einzelnen Ansuchen um Kategorie Communication Design mit der eingereichten Website Notstandshilfe und definiert die Unterstützungsmaßnahmen. des Architekturbüros noa* den Award Best of the Best. Seit vielen Jahren stellen Südtiroler Künstler dem Hilfsfonds ihre Diese Auszeichnung wird nur dann vergeben, wenn aus quali- Bilder kostenlos zur Verfügung, die als Karten gedruckt werden. tativ hochwertigen Einreichungen einige wenige hervorstechen. „Wir sind überzeugt, dass mit dem Kauf einer Karte und persönliNur Arbeiten, welche die Juroren in ihren Bann ziehen und echte chen Grußworten dem Empfänger eine besondere Freude bereitet Highlights setzen, erhalten die Auszeichnung Red Dot: Best of wird. Gleichzeitig wird auch einem Mitmenschen, der sich ohne the Best für höchste Designqualität. eigenes Verschulden in einer menschlich und finanziell schwieriGeschäftsführer Arnold Malfertheiner äußert sich enthusias- gen Situation befindet, ein Lichtblick durch die Linderung seiner tisch: „Wir wussten, dass wir mit dem Projekt eine sehr gute Ar- Existenzängste geschenkt“, unterstreicht der Bnf. Ein Dank geht beit geleistet haben. Dass wir allerdings die höchste Auszeich- an die zehn Künstler und Freizeitmaler, die die heurige Kartennung nach Südtirol bringen, hätten wir nicht gedacht. Wieder gruß-Aktion unterstützen. ein Beweis für uns und unsere langjährigen Kunden, dass sich Kartenmotive und Informationen: Bäuerlicher Notstandsfonds in Qualität dank Erfahrung und Expertise durchsetzt.“ Bozen, T 0471 999 330 (vormittags) und www.menschen-helfen.it.

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rechtsberatung

hds-bz.it/arbeitssicherheit

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Schritte der Risikobewertung Immer aktuell und up to date. Die Risikobewertung ist für jeden Betrieb das wohl wesentlichste Pflichtdokument im Bereich der Arbeitssicherheit. Es muss vom Arbeitgeber in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Dienststelle für Arbeitsschutz und – falls ernannt – auch mit dem Arbeitsmediziner und dem Sicherheitssprecher verfasst werden. Von dieser Pflicht sind nur Familienunternehmen und Selbstständige bzw. Freiberufler ohne Angestellte befreit.

Bestimmte Bewertungen haben hingegen gesetzliche Fälligkeiten und müssen in folgenden Zeitabständen erneuert werden: •L ärmbewertung - alle 4 Jahre, •V ibrationsbewertung - alle 4 Jahre, •S tressrisikobewertung - alle 2 Jahre.

Die Risikobewertung muss aktuell sein und ist in folgenden Fällen innerhalb von 30 Tagen zu aktualisieren: •b ei Änderungen des Produktionsprozesses oder der Arbeitsorganisation, die für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer von Bedeutung sind oder in der Folge von technologischen Entwicklungen und sonstigen Änderungen im Bereich der Prävention und des Arbeitsschutzes, • i n Folge von bedeutenden Unfällen, •w enn die Ergebnisse der arbeitsmedizinischen Untersuchungen dies als erforderlich anzeigen.

Der hds benutzt für die Erstellung der Risikobewertung das vom gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio ausgearbeitete Programm Provisio. Es zeichnet sich durch eine Vereinfachung der inzwischen für die Betriebe äußerst komplex gewordenen Materie aus und umfasst eine Auflistung aller Risiken hinsichtlich der Tätigkeiten der vom hds vertretenen Bereiche (Einzel- und Großhandel sowie Dienstleistungen). Zudem wurden die Inhalte des Programms vom zuständigen lokalen Kontrollorgan, in Südtirol dem Arbeitsinspektorat, offiziell validiert.

Bei Neugründungen muss die Risikobewertung unmittelbar durchgeführt und das entsprechende Dokument innerhalb von 90 Tagen nach Tätigkeitsbeginn erstellt werden.

Das Programm folgt fünf recht simplen Schritten, die dem GvD 81/2008 entsprechen: 1. E ingabe der Firmendaten. 2. A ngabe der im Betrieb für die Arbeitssicherheit zuständigen Personen. 3. A uflistung der im Betrieb vorhandenen Gefahren. 4. A uswählen der Arbeitsabläufe mit Bezugnahme auf die verschiedenen Maschinen/Arbeitsgeräte, Stoffe, Risiken, Tätigkeiten, Abteilungen. Die vorhandenen Gefahren werden dabei aus einer Liste von Vorschlägen ausgewählt. Aufgrund der Wahrscheinlichkeit und des möglichen Schadensausmaßes werden die zutreffenden Vorsichtsmaßnahmen und Verbesserungsvorschläge aufgelistet. Natürlich können diese auch bearbeitet und individuell an den Betrieb angepasst werden. 5. Die Risikobewertung wird automatisch generiert und kann ausgedruckt werden. Der hds übernimmt die Ausarbeitung der Risikobewertung. Für alle Mitgliedsbetriebe besteht außerdem die Möglichkeit, das Programm Provisio autonom anzuwenden. Mehr Informationen erteilt Ihnen die hds-Verantwortliche für Arbeitssicherheit, Magdalena Knoll (T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it).

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betriebsberatung ge: Miet vertr ä des hds ice der Serv

hds-bz.it/beratung

Wichtige Schritte und Gedanken vor der Betriebsübergabe 26

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bz.it

Alle Handlungsmöglichkeiten ausloten. In vielen Südtiroler Familienbetrieben steht der Generationenwechsel bevor. Nicht in jedem Fall sind jedoch die Weichen eindeutig gestellt und ist von vornherein klar, wer den Betrieb übernimmt. Schließlich muss der Übernehmer auch das richtige „Zeug“ mitbringen, um den Betrieb weiterführen zu können. Mehrere Optionen stehen zur Verfügung. Zwar überwiegt

bei den klassischen Familienunternehmern meist der Wunsch, dass die eigenen Familienmitglieder den Betrieb übernehmen. Doch kann dies ein frommer Wunsch sein. Gerade in Zeiten eines verstärkten Individualismus haben die Kinder oft ganz andere Interessen, als den Betrieb der Eltern weiterzuführen. Auch wenn das Interesse grundsätzlich vorhanden ist, ist zu prüfen, ob der Nachfolger auch fähig ist, den Betrieb weiterzuführen. Schließlich soll der Unternehmenserfolg durch die Übernahme nicht gefährdet werden. Es ist abzuklären, ob der Nachfolger die entsprechende Befähigung hat, über ausreichend unternehmerische Kompetenz verfügt und imstande ist, die Mitarbeiter zu führen. Zudem darf im Übernahmeprozess nicht unterschätzt werden, dass auch wenn es einen geeigneten Nachfolger innerhalb der Familie gibt, erst einmal mit den künftigen Anspruchsberechtigten ein Konsens gefunden werden muss. Die Fälle, bei denen familieninterne Betriebsnachfolgen aufgrund von Streitigkeiten über die Auszahlung der Geschwister scheitern, sprechen Bände. Derartige Situationen können vor allem durch transparente Kommunikation und präzise Abmachungen vermieden werden.

auch mit dem Gedanken gespielt werden, das Unternehmen zu schließen. Zu guter Letzt geht es auch um die Ansprüche, die der scheidende Unternehmer an die Betriebsübergabe stellt. Geht es ihm in erster Linie um seine eigene finanzielle Absicherung oder überwiegt der Wunsch nach Fortbestand des Unternehmens? Sich im Übergabeprozess begleiten lassen. Der Übergabeprozess ist meist komplex und es ergeben sich dabei eine Menge Fragen. Werden die Vorstellungen des Unternehmers erfüllt? Wie wirkt sich die Übergabe auf die Mitarbeiter und die Kunden aus? Welche rechtlichen Auswirkungen hat die Übergabe? Welche Schritte sind zu setzen? Die Übergabe sollte daher von professionellen Beratern begleitet werden. Die Wahl des richtigen Ansatzes und die richtige Kommunikation gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Geschäftspartnern sind entscheidend. Es gilt entsprechende Eigentumsverhältnisse zu schaffen und Vertretungsbefugnisse zu definieren, um auch bei unerwarteten Ereignissen den Fortbestand des Unternehmens nicht zu gefährden. Die Betriebsberatung im hds begleitet die Mitglieder bei der Unternehmensübergabe und bietet eine Reihe an Hilfestellungen für die Umsetzung der Betriebsübergabe an. Vereinbaren Sie einen Termin.

Was tun, wenn sich innerhalb der Familie kein geeigneter Nachfolger findet? Falls sich innerhalb der Familie kein Nachfolger

findet, der die nötigen Voraussetzungen mitbringt, um das Unternehmen weiterzuführen, stehen dem Unternehmer andere Möglichkeiten zur Verfügung. In gar nicht wenigen Fällen bieten sich eigene leitende Mitarbeiter an, das Unternehmen weiterzuführen. Doch auch der Unternehmensverkauf ist vielfach ein Thema. Die Machbarkeit dieser Optionen hängt unter anderem davon ab, wie rentabel das Unternehmen ist. Ist die Ertragslage des Unternehmens unbefriedigend, muss unter Umständen

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Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it


info steuern hds-bz.it/steuern

Pauschalbesteuerung für Lohnabhängige 28

Wiedereinführung. Das Finanzgesetz 2016 hat die Pauschalbesteuerung für Zuwendungen an Angestellte im Privatsektor für Produktivitätserhöhung mit einigen Änderungen wieder eingeführt.

Die Befreiung besteht in der Pauschalbesteuerung der Zuwendungen in Höhe von 10 Prozent, die als „Ergebnisprämie“ oder als Gewinnbeteiligung am Unternehmen ausgezahlt werden. Dazu folgende Klarstellungen der Finanzverwaltung: •E rgebnisprämien: Es sind variable Zuwendungen, dessen Höhe mit der Erhöhung von Produktivität, Ertragsfähigkeit, Qualität, Effizienz und Innovation zusammenhängen. Im Besonderen mit Bezug auf die Kriterien zur Messbarkeit der Erhöhungen, die in Zusammenhang mit den Ergebnisprämien stehen, bezieht man sich auf gewerkschaftliche Abkommen der zweiten Ebene (lokales Abkommen oder Betriebsabkommen), die besagte Kriterien zur Messbarkeit und Überprüfbarkeit der Erhöhung der Produktivität, Reduzierung der Produktionsfaktoren oder in der Verbesserung der Qualität der Produkte oder der Prozesse vorsehen müssen. Ausgeschlossen sind die zusätzlichen Lohnelemente (Zulagen, Überstunden). •Z uwendungen, die als Gewinnbeteiligung am Unternehmen ausbezahlt wurden: Es handelt sich nicht um Zuteilung von Beteiligungsquoten am Gesellschaftskapital, sondern um eine Form, in der die Leistung des Arbeitnehmers zur Gänze oder teilweise bezahlt werden kann.

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Die Pauschalbesteuerung ist anwendbar auf einen Betrag von maximal 2000 Euro brutto jährlich bzw. 2500 Euro für Betriebe, die die Mitarbeiter paritätisch in die Betriebsführung miteinbeziehen. Die Zuwendungen, die der Pauschalbesteuerung unterworfen werden, zählen nicht zum Gesamteinkommen und sind deshalb nicht relevant für die Ermittlung der Abziehbeträge (für zu Lasten lebende Familienmitglieder, Angestelltenverhältnis) und für die Maximalbeträge zur Berechnung des Bonus „80 Euro“, während sie mitberücksichtigt werden zur Berechnung der Wirtschaftlichen Situation (ISEE/EVEE) und für den Erhalt von Sozialleistungen. Der Arbeitnehmer kann, mit ausdrücklicher Anfrage an den Arbeitgeber, auf die Anwendung der Pauschalbesteuerung verzichten, falls: •d ie ordentliche Besteuerung vorteilhafter ist (z. B. bei von Absetz- oder Abziehbeträgen vom Gesamteinkommen), •d as Einkommen aus lohnabhängiger Arbeit des Vorjahres 50.000 Euro überschreitet, • i m Jahr der Auszahlung der Zuwendungen schon Einkommen, die einer Ersatzsteuer unterliegen, erhalten hat, um das Limit für die Begünstigung zu überprüfen.

Die Anwendung der Pauschalbesteuerung unterliegt der Voraussetzung, dass die Zuwendungen entsprechend den betrieblichen oder territorialen Kollektivverträgen, von den Sozialpartnern unterzeichnet, ausbezahlt wurden. Die Festlegung der Kriterien und deren Messbarkeit sowie die Art der paritätischen Einbeziehung der Mitarbeiter in die Betriebsführung werden den Kollektivverträgen der zweiten Vertragsebene übertragen. Um die Begünstigungen anwenden zu können, hat die Finanzverwaltung es für notwendig erachtet, die betroffenen betrieblichen/nationalen Kollektivverträge bei der zuständigen territorialen Direktion des Arbeitsinspektorates zu hinterlegen.

Fabiana Mancabelli Steuerberatung, T 0471 310 403, fmancabelli@hds-bz.it


info Arbeitsrecht

Ungerechtfertigte Abwesenheit Welche Maßnahmen kann der Arbeitgeber ergreifen? Im Sinne des Gebots der Korrektheit und der Sorgfalt, muss der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber unverzüglich über etwaige Fehlzeiten am Arbeitsplatz und die Gründe zur Rechtfertigung seiner Abwesenheit informieren. Es kommt aber immer öfter vor, dass ein Arbeitnehmer - auch an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen - nicht am Arbeitsplatz erscheint, ohne jegliche Begründung und/oder Nachricht hierfür vorzulegen. Wie können Arbeitgeber in einer solchen Situation vorgehen? Rechtslage. Der Arbeitgeber kann bei einer ungerechtfertigten Abwesenheit so viele Tagessätze der Entlohnung einbehalten, wie es Abwesenheitstage gegeben hat (Art. 222 Kollektivvertrag für den Tertiärsektor). Für ungerechtfertigte Abwesenheiten von bis zu drei Tagen im Kalenderjahr kann der Arbeitgeber gegen den Arbeitnehmer außerdem als Disziplinarmaßnahme eine Geldstrafe verhängen. Wenn der Arbeitnehmer hingegen an mehr als drei Tagen ungerechtfertigt abwesend ist, kann eine disziplinarische Entlassung erfolgen (Art. 225). Es handelt sich hier um eine so genannte verhaltensbedingte Entlassung (licenziamento per giustificato motivo soggettivo), die als Folge einer erheblichen Vertragsverletzung, nämlich einer mehrtägigen ungerechtfertigten Abwesenheit, vorgenommen wird. Das bedeutet, dass das gesetzlich vorgesehene Verfahren für die Verhängung von Disziplinarstrafen, insbesondere das Verfahren für die disziplinarische Entlassung, unbedingt eingehalten werden muss. Darüber hinaus muss auch der Beitrag für den Bezug des Arbeitslosengeldes NASPI, das so genannte Entlassungsticket, gezahlt werden, sofern es sich um die Entlassung eines unbefristet beschäftigten Arbeitnehmers handelt. Für 2016 ist ein Betrag von 1469,85 Euro für Arbeitsverhältnisse mit einer Dauer von 36 Monaten oder länger vorgesehen (489,95 Euro für jedes Arbeitsjahr, höchstens jedoch für 3 Jahre). Eine Abwesenheit bedeutet nicht automatisch die Kündigung seitens des Arbeitnehmers. In einigen Fällen stellt die Abwesenheit des Arbeitnehmers vom Arbeitsplatz aber nicht nur eine einfache Vertragsverletzung dar, sondern kann vielmehr Ausdruck des Willens des Arbeitnehmers selbst sein, vom Arbeitsverhältnis zurückzutreten.

hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit

Dennoch kann nach der Einführung der obligatorischen telematischen Kündigung seitens des Arbeitnehmers (Art. 26 des GvD Nr. 151/2016) dieses Verhalten des Arbeitnehmers nicht automatisch als implizite Kündigung des Arbeitnehmers verstanden werden. Denn in der italienischen Rechtsordnung ist eine Kündigung aufgrund einer konkludenten Annahme nicht zulässig, da in diesem Fall die Beendigung des Arbeitsverhältnisses notwendigerweise durch die Entlassung seitens des Arbeitgebers oder durch die Kündigung seitens des Arbeitnehmers erfolgen muss, wobei letztere – bei sonstiger Unwirksamkeit – telematisch erfolgen muss. Der Arbeitgeber ist daher oft gezwungen, eine Entlassung mit den oben genannten Kosten vorzunehmen, um das Arbeitsverhältnis mit einem abwesenden Arbeitnehmer beenden zu können.

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Die Alternative. Eine andere Möglichkeit, die Arbeitgeber nutzen könnten, wenn ein Arbeitnehmer ohne ordnungsgemäße Kündigung seinem Arbeitsplatz fernbleibt, ist folgende: Der Arbeitgeber könnte von einer Entlassung des Arbeitnehmers absehen und das Arbeitsverhältnis formell – in Anbetracht der ungerechtfertigten Abwesenheit natürlich ohne Entlohnung – aufrechterhalten. Auf diese Weise muss das Entlassungsticket nicht gezahlt werden und der Arbeitnehmer, der ja eigentlich selbst die Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses beschlossen hat, hat auf diese Weise keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung, die er ansonsten im Falle einer Entlassung durch den Arbeitgeber beziehen würde, da dies als unfreiwillige Arbeitslosigkeit gelten würde. Hier müssten, zumal das Arbeitsverhältnis nicht beendet wird, sondern weiter besteht, auch nicht die Abfertigungsbezüge ausgezahlt werden; dies könnte für den Arbeitnehmer ein Ansporn sein, die Kündigung einzureichen, damit er nicht seine Abfertigungsansprüche verliert. Eine noch bessere Lösung für den Arbeitgeber wäre es, wenn der Gesetzgeber, im Zuge der Korrekturdekrete zum Jobs Act, die Möglichkeit vorsieht, eine andauernde ungerechtfertigte Abwesenheit als implizite Kündigung zu betrachten.

RA Sabine Mayr Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 559, smayr@hds-bz.it

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info aktuelles

hds-bz.it/arbeit hds-bz.it/beratung hds-bz.it/recht

Digitale Verwaltung ab 12. Dezember Lehrbetriebe werden gefördert

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Ausschreibung läuft bis Ende Dezember 2017. Lehrbetriebe können um Beiträge beim italienischen Arbeitsministerium online unter fixotutoraggio.italialavoro.it ansuchen. Um die Lehrlingsausbildung zu fördern, wurden insgesamt 8 Millionen Euro bereitgestellt. Ansuchen können Unternehmen, die mit einem eigenen Ausbilder junge Menschen nach der traditionellen Lehre ausbilden. Der maximale Beitrag für jeden Lehrling beläuft sich auf 1500 Euro brutto für 6 Monate Lehrlingsausbildung. Ein Betrieb kann bis zu zweimal pro Jahr und Lehrling ansuchen und somit maximal 3000 Euro Beitrag pro Lehrling erhalten. Die Ausschreibung läuft bis zum 29. Dezember 2017. Im Rahmen der Ausschreibung werden auch Praktika gefördert, sofern die Praktikumsdauer mindestens 400 Stunden pro Jahr und Praktikant umfasst.

Stichtag bereits einmal verschoben. Die öffentliche Verwaltung wird komplett digitalisiert. Ab 12. Dezember (ursprünglich galt der 12. August als Stichtag) dürfen Gemeinden und öffentliche Körperschaften nur mehr digitale Dokumente erstellen und bearbeiten. Diese Verpflichtung wurde mit Art. 17, Abs. 2 des Dekrets des Ministerpräsidenten vom 13. November 2014 eingeführt. Somit sind auch alle Unternehmen verpflichtet, für den Schriftverkehr mit der öffentlichen Verwaltung die zertifizierte E-Mail-Adresse (PEC) und gegebenenfalls auch die digitale Signatur zu verwenden.

jkaser@hds-bz.it vtrentini@hds-bz.it

INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Juli 2015 – 2016 ist gleich - 0,1 % (75 % = - 0,075). - Veränderung in Bozen Juli 2015 – 2016 ist gleich + 0,3 % (75 % = + 0,225).

B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Juli 0,945093.

Vorsicht, falsche Zahlungsaufforderungen Unseriöse Geschäftspraktiken häufen sich. Zahlreiche Südtiro-

ler Betriebe erhalten immer wieder falsche Einzahlungsscheine. Sie erwecken den Eindruck verpflichtend zu sein. Dabei handelt es sich aber um unseriöse Geschäftspraktiken. Der hds rät seinen Mitgliedern, vor Einzahlung des Betrages mittels Erlagschein, das Kleingedruckte genau zu lesen. Betroffene Unternehmer können die italienische Schutzbehörde für Markt und Wettbewerb auf unlautere Geschäftspraktiken bzw. irreführende Werbeaktionen aufmerksam machen: www.agcm.it oder Grüne Nummer 800 166 661.

recht@hds-bz.it

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info aktuelles hds-bz.it/patronat-enasco

Patronat 50&PIÙ Enasco

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EEVE und Ansuchen um Familiengeld Wer hat Anspruch auf das Familiengeld? Bis Ende Dezember kann um das

regionale Familiengeld für das Jahr 2017 angesucht werden. Um das Gesuch einreichen zu können, benötigt man die „Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung“, die so genannte EEVE. Diese kann zugleich gemacht werden. Das Familiengeld der Region steht Familien mit mindestens zwei minderjährigen Kindern oder einem Kind unter sieben Jahren oder einem behinderten Kind, auch nach dessen Volljährigkeit, zu. Die Voraussetzungen dafür sind: 1. Wohnsitz • I talienische Staatsbürger: müssen mindestens seit einem Tag den Wohnsitz in der Region Trentino-Südtirol haben. •N icht-EU-Bürger: müssen vor Einreichung des Gesuches mindestens einen ununterbrochenen Wohnsitz von fünf Jahren in der Region Trentino-Südtirol haben. •A nsässige EU-Bürger: müssen mindestens seit einem Tag den Wohnsitz in der Region Trentino-Südtirol haben. •N icht ansässige EU-Bürger: sie müssen in der Region Trentino-Südtirol ein Arbeitsverhältnis haben.

Wenn die antragstellende Person diese Voraussetzung nicht erfüllt, muss diese der Ehepartner besitzen. 2. Die Kinder müssen mit der antragstellenden Person zusammenleben. Dies muss aus dem Familienbogen hervorgehen. 3. Den minderjährigen Kindern sind folgende Personen gleichgestellt •d ie volljährigen Kinder, falls es sich um Behinderte handelt, •d ie minderjährigen Enkelkinder oder die volljährigen Enkelkinder, falls es sich um Behinderte handelt, •d ie minderjährigen Geschwister, Nichten und Neffen, die Vollwaisen sind, •d ie Geschwister, Nichten und Neffen, falls es sich um Behinderte handelt, •d ie vom Gericht oder mit Verwaltungsmaßnahme auf Vollzeit anvertrauten minderjährigen Kinder, •d ie volljährigen Behinderten unter Vormund- oder Pflegschaft und Sachverhalt.

Als behindert gelten sowohl jene Personen, die als minderjährige Zivilinvaliden anerkannt sind oder denen ein Zivilinvaliditätsgrad von mindestens 74 Prozent zuerkannt wurde, als auch Zivilblinde und Taubstumme. Alle genannten Personen müssen mit dem antragstellenden Elternteil oder mit den Pflegeltern zusammenleben und auf demselben Familienbogen aufscheinen. Termine Der Antrag kann ab dem Zeitpunkt gestellt werden, an dem die antragstellende Person sämtliche Voraussetzungen erfüllt. Der Beitrag steht dann ab dem Folgemonat nach der Antragstellung zu. Um den Zuschuss ohne Unterbrechung beziehen zu können, muss der Antrag jährlich zwischen 1. September und 31. Dezember erneuert werden. Die Höhe des Betrages ist abhängig vom Einkommen und Vermögen und von der Anzahl der Familienmitglieder.

Michael Riegler, Bereichsleiter Patronat 50&PIÙ Enasco, T 0471 310 316, mriegler@hds-bz.it

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