Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVI · 7-8/2018 · IR/IP · monatlich
hds magazin #7-8/18 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
NE- U- - - - - -
-ng: - - - Rechnu -App. E- e hds - -neu die - - - - -2/33. - - - fos S. 3 In
Mittelstand ist viel agiler Der Mensch ist und bleibt immer noch kreativer und flexibler als jeder Algorithmus.
MODUL
MODUL
MODUL
1/1 Seite Letzte, 2. Seite 210 x 297 mm abfallend
1/1 Seite Innenseite 210 x 297 mm abfallend
1/2 Seite hoch 86,25 x 252 mm
1.620 €
1.370 €
MODUL
MODUL
MODUL
1/2 Seite quer 177 x 135 mm
1/3 Seite quer 177 x 85,5 mm
1/4 Seite quer 177 x 63 mm
820 €
570 €
380 €
MODUL
MODUL
A
B
c
820 €
D
E
G
H
1/4 Seite hoch 86,25 x 126 mm
F
hds-bz.it
Fußleiste quer 177 x 27 mm
380 €
Webbanner 300 x 250 Px (rectangle)
300 €/Monat
280 €
Erfolgreich werben und 30 % sparen! line: azin on g a m s Das hd it/magazin . hds-bz
Möchten Sie Ihre Werbebotschaften gezielt an Unternehmer und Mitarbeiter aus den Bereichen Handel, Dienstleistung oder Gastronomie richten? Ob in Form einer Werbeanzeige, eines PR-Artikels oder eines Werbebanners: Wir geben Ihrer Anzeige den richtigen Platz in einem informativen Fachmagazin und auf einer modernen Internetseite. Als hds-Mitglied erhalten Sie auf alle oben genannte Preise einen Rabatt von 30 %. Informieren Sie sich über weitere Rabattmöglichkeiten: hds-bz.it/werbung. Kontakt: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Herzstück des Verbandes Bei der Hauptversammlung unseres Verbandes wurde mir unter anderem die Frage gestellt, ob „die Kaufleute um ihre Position fürchten müssten, weil mit meiner Person zum ersten Mal ein reiner Dienstleister an der Spitze des hds stehen würde“. Meine Antwort darauf war und ist klar und deutlich: Auf keinen Fall. Der Einzelhandel bleibt nach wie vor ein Herzstück des Verbandes. Er sorgt mit anderen Bereichen dafür, dass unsere Orte, Dörfer und Innenstädte lebendig und attraktiv sind. Wir haben eine intakte Nahversorgung und lebendige Orte. Anderswo – und das ganz in unserer Nähe – ist die Situation ganz eine andere. Wie etwa in Osttirol, wo von den 33 Gemeinden bereits 12 Gemeinden ohne Nahversorger sind. Von daher wird sich der hds auch in Zukunft verstärkt um die lebendigen Orte und um die Nahversorgung kümmern.
titelgeschichte Erfolgreiche Führung im digitalen Zeitalter
4
aktuelles Hauptversammlung mit neuen Impulsen
8
bezirke hds übergibt Forderungskatalog
16
Dabei begrüßen wir auch neue Handelsansiedlungen in den Ortkernen. Neue, auch größere Handelsansiedlungen in den Orten und nicht außerhalb sind grundsätzlich für uns in Ordnung. Solange diese aber auch in einem ausgewogenen Verhältnis zum bereits bestehenden Angebot geschehen und nicht Übergewicht bekommen und dadurch für eine Wettbewerbsverzerrung sorgen.
fachgruppen Infoabend über Pflegesicherung
21
bildung Wie funktioniert Cross Media Marketing?
24
Mit meinem Hintergrund als IT-Unternehmer und somit bestens vertraut mit der digitalen Welt, wurde mir im gleichen Zuge auch die Frage gestellt, ob die Digitalisierung eines der vorrangigen Themen meiner Präsidentschaft sein wird. Ich kann sicher dazu beitragen, dass etwa der Einzelhandel seine Position beim Thema Digitalisierung stärken kann. Hier wurde mit der Geoanalyse auch schon sehr viel Vorarbeit geleistet. Aber auch der Onlinehandel ist klar ein Thema: Heutzutage bestimmt das Internet das Einkaufsverhalten mit. Als Einzelhändler und Dienstleister kann man nun diese Entwicklung verteufeln oder sie als Chance erkennen, man kann sich ihr entgegensetzen oder auf den Zug aufspringen und sich dem Konsumentenverhalten anpassen. Dabei muss es nicht immer gleich E-Commerce sein. Doch die Präsenz im Netz ist eine Entwicklung, vor der man die Augen nicht ganz verschließen kann.
betriebe informieren Amonn Profi Color expandiert
28
betriebsberatung Unternehmensgründung richtig angehen
29
steuerberatung E-Rechnung: Infos und hds-Service
32
Jeder stationäre Händler muss in dieser Entwicklung für sich die eigenen Stärken ausspielen. Dazu gehören Faktoren wie persönlicher Kontakt, fachkundige Beratung, personalisierter Service, Vertrauen gegenüber dem Händler und dem Produkt, Nähe am Kunden, Einkaufserlebnis und Emotionen im Geschäft, aber auch darüber hinaus, sprich das Umfeld in der eigenen Einkaufsstraße oder im Ort. Und hier spielt die Orts- und Stadtentwicklung eine entscheidende Rolle.
Philipp Moser, hds-Präsident
bis 6. Juli Vom 1 st sind gu 24. Au Büros unsere 13:00 Uhr :30 bis von 08 ie geöffnet. für S
Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Andreas Obexer, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: Alan Bianchi, freeimages, gettyimages, istockphoto, Christian Oberkofler, Helmuth Rier, Shutterstock, Karin Steiner (Optic Rapid), sxc Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 22. Juni 2018 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
hdsmagazin #7-8/18
titelgeschichte
4
Mittelstand ist viel agiler Der Mensch ist und bleibt immer noch kreativer und flexibler als jeder Algorithmus.
„Erfolgreiche Führung im digitalen Zeitalter besteht aus der eigenen Persönlichkeit mit einer Prise von Malik, Google und Gandhi sowie viel Erfahrungswissen.“ Das sagt Patrick Merke. Er hat über 20 Jahre Erfahrung als Führungskraft und Manager. Unter anderem 15 Jahre in Unternehmen der Gruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) in verschiedenen Positionen – zuletzt als Bereichsleiter des Themenfelds Human Resources sowie als Leiter Business Development. Heute verantwortet er im Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter in Frankfurt am Main den Bereich Business Development, Studien und Diagnostik. Seine Schwerpunktthemen sind Führung im digitalen Zeitalter, Kommunikation und Business Innovation. Er war zu Gast im hds beim diesjährigen Tag der Dienstleister. Grund genug, um mit ihm ein ausführliches Gespräch zu führen.
hdsmagazin #7-8/18
te ich auch andere Menschen nicht führen. Herr Merke, welche Rolle spielen für Gandhi hat es einmal sehr treffend formuSie Malik, Google und Gandhi? Diese drei Zutaten stehen für Fokussierung, liert: „Du musst die Veränderung sein, die Experimentierfreude und Selbstführung. du in der Welt sehen willst.“ Besser lässt es Prof. Fredmund Malik, der Managementex- sich nicht auf den Punkt bringen. perte von der Universität St. Gallen, ist ein Und Google als Unternehmen ist ein MeisMeister der Fokussierung. Kaum einer hat ter des Digitalen und des Experimentierens. in seinen Büchern so präzise die wesentli- Und Führungskräfte müssen zum einen chen Aufgaben und Instrumente von Füh- „digitaler“ denken und handeln und zum rungskräften beschrieben – für mich eine anderen sich auch im Kontext der Führung Pflichtlektüre für jede Führungskraft. auf Experimente einlassen. So hat zum BeiMahatma Gandhi ist ein Meister der Selbst- spiel Google einmal alle Managerposten abführung. Mit einer bewundernswerten Dis- geschafft, um u. a. herauszufinden, welche ziplin und Selbstbeherrschung hat er Indi- Rolle und Einfluss Manager auf die Teamen in die Unabhängigkeit geführt – gegen leistung haben. Das nenne ich Experimeneine Großmacht ohne Gewalt und nur mit tierfreude. Worten und seinem Verhalten. Und erfolgreiche Mitarbeiterführung beginnt bei der ... und was war das Ergebnis? Selbstführung und endet bei meinem Ver- ... nach sechs Wochen wurden die Manahalten. Wenn ich mich selbst nicht führen ger wieder eingesetzt, weil Manager doch kann und mich entsprechend verhalte, soll- nützlich sind – auch bei Google. Und damit
titelgeschichte
Patrick Merke: „Digitalisiert eure analoge Kompetenz soweit nötig, aber nicht unbedingt so weit wie möglich.“
haben wir auch gleich ein sehr schönes Beispiel, dass man auch Fehler machen darf – wenn man denn dann auch daraus lernt! Welche Rolle spielen heute und vor allem in Zukunft Mitarbeiterbegeisterung und -motivation? Mitarbeiterbegeisterung und -motivation sind nach wie vor außerordentlich wichtig und auch weiterhin elementar für das Führen im digitalen Zeitalter. Aber anders, wie es viele von uns noch gelernt haben. Früher hatte man den Fokus vor allem auf die direkte Motivation gelegt, also Belohnung, Prämien, direkte Ansprache und Schulterklopfen. Heute wirkt dies auch noch, aber viel wichtiger und nachhaltiger ist es, die Mitarbeiter indirekt zu motivieren. Hierzu zählen Vertrauen schenken, Selbstbestimmung ermöglichen sowie Gestaltungsund Entscheidungsfreiräume zulassen.
Algorithmen, Roboter, Künstliche Intelligenz (KI) ... welche Rolle wird der Mensch noch spielen? Das ist ein sehr spannendes Thema und beschäftigt auch uns gerade intensiv. Die Antwort ist auch relativ einfach – zumindest mit Blick für die kommenden 30 Jahre. Für diese Zeit wird der Mensch weiterhin eine sehr wichtige und führende Rolle spielen: Der Mensch ist und bleibt der Initiator, der Treiber, der Versteher und der Entscheider – und damit der Chef! Trotz aller Fortschritte und der nicht zu unterschätzenden und faszinierenden Unterstützungsleistung der KI für den Menschen, wird die KI den Menschen als Spezies nicht ersetzen, beherrschen oder gar unterdrücken. Hier wird meines Erachtens die KI aktuell definitiv überschätzt. Die KI wird aber auch viele Menschen aus bestimmten Aufgaben und Berufen verdrängen und unser Leben
sehr stark beeinflussen und teilweise auch bestimmen, so dass die Frage nach unserer Rolle in der (ferneren) Zukunft sehr berechtigt ist. Aber dies ist heute noch Theorie. Für meinen neunjährigen Sohn oder meine Enkel wird diese Frage nach der Rolle in Zukunft sehr wahrscheinlich eine praktische Relevanz haben. Für mich und mein restliches Leben bleibt es eine philosophische Frage. Was bringt diese Entwicklung bzw. die Digitalisierung insgesamt speziell für heute beratungsintensive Bereiche, wie Einzelhandel und Dienstleistungen, mit sich? Die Digitalisierung ist hier ein Fluch und ein Segen zugleich. Der Fluch: Die Digitalisierung macht vor nichts Halt. Es gilt der Grundsatz: „Alles wird digitalisiert.“ Selbst die Wissensarbeit, also kreative und lösungsorientierte Tätigkeiten sowie beratungsintensive Bereiche werden zunehmend erfolgreich digitalisiert. Algorithmen und KI können eine genauso gute und teilweise auch bessere Beratung leisten als der Mensch.
5
Fortsetzung auf Seite 6
Shopping in 18 Jahren Wie wird übermorgen eingekauft? Eine Zukunftsstudie versucht genauer zu ergründen, was Konsumenten und Handel in 18 Jahren bewegt. Experten und Konsumenten der Generationen X, Y und Z haben über Szenarien diskutiert, wie die Shoppingwelt 2036 aussehen könnte. Ich möchte ein interessantes Ergebnis der Studie hervorheben: Zu einer Gruppe Gleichgesinnter zu gehören und von ihr anerkannt zu werden, gibt Halt. Und genau das wird immer wichtiger, wenn etwa klassische Familienstrukturen zerfallen, der Alltag sich kaum noch planen lässt und die Welt sich permanent verändert. Es wächst die Sehnsucht nach Vertrautem. Soziale Nähe herzustellen und zu fördern wird für
den Handel zur wichtigsten Aufgabe. Menschen interessieren sich für Menschen. Diese bleiben somit bei alledem immer das Gegenüber des Handels. Bei allem technologischen Fortschritt sehnt er sich aber auch nach sozialer Zuwendung. Die Verbindung zum Kunden hält der Handel nur über Empathie und Werte. Entscheidend ist somit, wie wir künftig Zugehörigkeit und Verbundenheit erleben.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/18
titelgeschichte
6
Der Segen: Aber der Mensch ist und bleibt immer noch kreativer und flexibler als jeder Algorithmus und jede KI. Und er kann noch mehr leisten, wenn er die Algorithmen und die KI für sich sinnvoll nutzt, z. B. durch neue Serviceleistungen oder durch Nischenangebote im analogen oder digitalen Bereich. Hier gibt es heutzutage kaum bzw. immer weniger Grenzen. Selbst eine eher traditionelle Branche wie das Fleischerhandwerk nutzt und experimentiert sehr erfolgreich mit Verkaufsautomaten, Grillfleisch-Konfiguratoren oder den SteakO-Mat. Südtirols Unternehmenslandschaft ist geprägt von kleineren und familiengeführten Betrieben. Welche Vorteile hat dieser Mittelstand gegenüber Großbetrieben und Konzernen? Der allergrößte Vorteil ist die familiäre Kleinheit und die damit verbundenen flachen Hierarchien und schnelleren Entscheidungsprozesse. Dadurch ist der Mittelstand viel flexibler oder wie es neudeutsch heißt: agiler. Das ist ein nicht zu unterschätzender sehr wertvoller Wettbewerbsvorteil. Wir beim Institut erleben es oft, wie schwer es größere Unternehmen haben, schnell zu reagieren und sich damit selbst im Weg stehen. Aber der Mittelstand muss diesen Trumpf auch ausspielen und auch etwas wagen. Die kleineren Unternehmen müssen vielfach noch digitaler denken und handeln – und dabei auch das eigene Geschäftsmodell kritisch hinterfragen. Wobei dies in erster Linie nicht immer sofort bedeutet, den Betrieb komplett zu digitalisieren. Nein, es bedeutet zunächst einmal das sinnvolle Zusammenwachsen von On- und Offlinewelt. Hier liegen die großen Chancen für den Mittelstand: Digitalisiert eure analoge Kompetenz soweit nötig, aber nicht unbedingt so weit wie möglich.
Leistungsschau Südtiroler Betriebe Tag der Dienstleister 2018. Unternehmensberater, Eventdienstleister, IT- und Internetdienstleister, Marketing- und Werbeagenturen sowie Reisebüros, Verlage und ein Institut für Sprachen allesamt aus Südtirol waren beim diesjährigen „Tag der Dienstleister“ am Hauptsitz des hds in Bozen vertreten. Nach der grundlegenden Neuausrichtung im Vorjahr ging diese besondere Veranstaltung mit neuem Format Anfang Juni in die zweite Runde. Im Fokus des Fachevents der Dienstleister im hds standen wiederum der gegenseitige Austausch, der Netzwerkgedanke sowie jede Menge innovativer Ideen.
Die Präsidentin der Dienstleister im hds, Barbara Jäger, freut sich über das Event, das sich mittweile als Pflichttermin für Südtirols Dienstleistungsbranche etabliert hat: „Wir konnten eine Showbühne für Betriebe aus allen Dienstleistungsbranchen in Südtirol anbieten, die dabei ihre Tätigkeit und ihr Servicepaket vorstellten, Wissen und Informationen austauschten sowie angehende Mitarbeiter kennenlernten. Sie konnten ausstellen, präsentieren und jobdaten.“ Im Anschluss wurde in entspannter Atmosphäre geplaudert und Informationen ausgetauscht.
Interview: Mauro Stoffella
Barbara Jäger, Präsidentin der Dienstleister im hds: „Der gegenseitige Austausch und der Netzwerkgedanke sind uns wichtig“.
hdsmagazin #7-8/18
aktuelles
Schön eB hds-b ilder unter z.it\f otos.
7
An den Infoständen konnten sich die Besucher über das Serviceangebot der Unternehmen informieren.
hdsmagazin #7-8/18
aktuelles
os vide z.it/ ur b s hd . os z Vide mmlung sa r e v t Haup
Zahlreiche Kaufleute, Dienstleister und Ehrengäste haben an der Hauptversammlung des hds teilgenommen.
8 V. l. Walter Amort, Moderatorin Verena Pliger und Präsident Philipp Moser.
Heimat werden für alle ortsrelevanten Betriebe Hauptversammlung 2018 Erster Auftritt der neuen hds-Führung hds-Direktor Bernhard Hilpold konnte bei der diesjährigen Hauptversammlung, die am 16. Mai am Hauptsitz des hds in Bozen stattgefunden hat, zahlreiche Mitglieder aus allen Landesteilen und Ehrengäste begrüßen. Im Rahmen der Versammlung hat der bisherige hds-Präsident Walter Amort offiziell das Amt an den neuen Präsidenten Philipp Moser übergeben. Dieser wurde vor Kurzem gemeinsam mit dem neuen Vizepräsidenten Sandro Pellegrini gewählt.
hdsmagazin #7-8/18
Moser unterstrich in seiner Stellungnahme, dass der Verband über die klassische Interessenvertretung hinaus auch einen gesellschaftlichen Auftrag hat: „Wir kümmern uns um lebendige und attraktive Ortszentren für Einheimische, Besucher und Gäste sowie alle Unternehmen im Ort – kurzum um die Orts- und Stadtentwicklung in Südtirol.“ Er kündigte eine Öffnung des Verbandes an: „Der hds wird weiterhin der Verband für den Handel und für die Dienstleistungen sein, er wird aber auch Heimat werden für alle ortsrelevanten Tätigkeiten, die sich in den Ortszentren ansiedeln und weiterentwickeln wollen, wie Bars und Restaurants oder ortsgebundenes Handwerk – ganz im Sinne unserer neuen Vision, bei der es darum geht, die Qualität des Lebensraumes Südtirol durch eine gezielte Wirtschaftsentwicklung der Orte und Städte zu steigern.“
aktuelles
Sicherte weiterhin seine Unterstützung zu: Landeshauptmann Arno Kompatscher.
Neue hds-Spitze bei LH Kompatscher Raum- und Handelsordnung im Mittelpunkt. Der neue hds-Präsident Philipp Moser und sein ebenfalls neu gewählter Stellvertreter Sandro Pellegrini haben vor Kurzem in Begleitung von Direktor Bernhard Hilpold Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher ihren Antrittsbesuch abgestattet. Dabei standen vor allem die Themen Raumordnung, Handelsordnung und Nahversorgung im Mittelpunkt. Die Nahversorgung zu gewährleisten und Dörfer lebendig zu erhalten, unterstrich LH Kompatscher, sei das gemeinsame Anliegen von Landesregierung und dem Verband. „Gemeinsam mit dem hds ist es gelungen, unsere gewachsene Handelsstruktur zu verteidigen“, sagte der Landeshauptmann mit Verweis auf die Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut und die Bestimmungen im Raumordnungsgesetz. Offen sei noch das Thema der Sonn- und Feiertagsöffnungszeiten. „Die vollkommene Liberalisierung der Öffnungszeiten schadet nicht nur den kleinen Betrieben, sondern der Gesellschaft“, zeigte sich Kompatscher überzeugt. Auch bezüglich des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft, das Ende Mai im Landtag behandelt wurde, gelte es, die Interessen des Handels im Sinne der traditionell gewachsenen Handelsstruktur zu wahren. „Es wird keine Aufweichung zur Handelstätigkeit im Gewerbegebiet geben“, sicherte der Landeshauptmann den hds-Vertretern zu. Gesprochen wurde auch über das Beitragswesen.
9
Pellegrini hingegen sagte, dass „vor allem die vielen familiengeführten Betriebe mit ihren Werten das Herzstück der Wirtschaft in Südtirol sind“. Zur Entwicklung der Landeshauptstadt Bozen meinte er, dass gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Bauvorhaben die Stadt erreichbar bleiben müsse, ohne die Tätigkeit der Betriebe und die Mobilität von Einheimischen und Gästen allzu groß zu beinträchtigen. Zudem wünsche er sich für die Stadt ein professionelles Stadtmarketing. Landeshauptmann Arno Kompatscher erklärte in seiner Begrüßung, dass der bisherige Südtiroler Weg in der Handelspolitik beibehalten werde. Fortsetzung auf Seite 10
V. l. Sandro Pellegrini, Bernhard Hilpold, Philipp Moser und Arno Kompatscher.
hdsmagazin #7-8/18
aktuelles
Gerade die Raumordnung solle dafür garantieren. Des Weiteren plädierte er für die Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Wirtschaftssektoren und brach eine Lanze für die Regionalität (siehe auch Artikel auf S. 9).
10
der g otos Die F sammlun er / t v i t . p Hau r hds -bz unte otos. f
Es folgte das Hauptreferat von Zukunftsforscherin Marta Kwiatkowski Schenk zum Thema „Stärken und Chancen für den Südtiroler Handel“. Kwiatkowski Schenk ist Senior Researcher und Deputy Head Think Tank am GDI Gottlieb Duttweiler Institute (CH) und analysiert gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen. Sie betonte, dass der Handel auf die Herausforderungen eingehen müsse, die die Zeit mit sich bringt. „Auf Südtirol bezogen könnte das eine hochqualitative Nische sein. Für den Konsumenten ist die Shoppingtour ein Gesamterlebnis. Der Einkauf ist nicht mehr das Anhäufen des Nötigsten, denn das gestalte ich als Kunde ja möglichst einfach, womit das Internet ins Spiel kommt. Also muss das große Thema das Erlebnis sein. Nicht nur der Laden, das gesamte Umfeld muss stimmig sein“, so die Gastreferentin.
V. l. Walter Amort, Vizepräsident Sandro Pellegrini, Hannes Schweinbacher von der Bäckerei „Ultner Brot“ und Präsident Philipp Moser. mstoffella@hds-bz.it
Bäckerei Ultner Brot für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt Am Ende der Versammlung wurde die Bäckerei „Ultner Brot“ aus St. Walburg/Ulten ausgezeichnet, die seit 70 Jahren Mitglied des hds ist. Die Bäckerei steht in der Tradition handwerklicher Tiroler Backkunst. In St. Walburg wird nach alter Tradition reines Roggenbrot mit selbst gezüchtetem Sauerteig gebacken. 1919 gründet Maria Pircher-Schwienbacher die Bäckerei beim „Eggwirt“. Seit 1982 wird Bio-Getreide selbst gemahlen und verarbeitet. Das Festhalten an der Tradition, die Suche nach althergebrachten Rezepturen und Verarbeitungsweisen hat den Bäckermeister Richard Schwienbacher über die Grenzen des Tales hinaus bekanntgemacht.
hdsmagazin #7-8/18
Durch langjährige Entwicklung ist ein vielseitiges Sortiment entstanden, welches vor allem den hohen Qualitätsansprüchen der BioVerarbeitung Rechnung trägt. Derzeit werden ca. 70 verschiedene Bio-Brot- und -Gebäcksorten gebacken. Original Ultner Brot ist in den eigenen Geschäften in St. Walburg, Meran und St. Pauls/Eppan zu finden, in sämtlichen Lebensmittelhandlungen des Ultentals und in vielen gut sortierten Einzelhandel- und Bio-Fachgeschäften Südtirols.
aktuelles bz.it ebk. ick aller l berb ge n Ein Ü eleistun c i Ser v etz. im N
EbK hat neues Führungsduo Verwaltungsrat hat gewählt. Anläss-
lich der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung der Bilateralen Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) wurde ein neuer Verwaltungsrat gewählt. Dieser wird von Ulrike Egger, Antonella Costanzo, Walter Largher und Alex Piras für die Gewerkschaften und von Sandro Pellegrini, Elisabeth Oberrauch, Alberto Petrera und Sabine Mayr für den hds gebildet.
Wie vom Statut vorgesehen, ist nach zwei Jahren Amtszeit die Übergabe der Präsidentschaft von der Arbeitgeberseite an die Gewerkschaften erfolgt. Neue Präsidentin ist Ulrike Egger von der Gewerkschaft SGBCISL Fisascat, während Sandro Pellegrini neuer Vizepräsident in Vertretung des hds ist (im Bild v. l.). Top-Serviceleistungen Die EbK fördert gemeinsame Interessen der Arbeitnehmer und Unternehmer innerhalb des Sektors Handel und Dienstleistungen und bietet eine Reihe von Serviceleistungen in verschiedenen Bereichen an wie etwa die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie soziale Initiativen, die Gestaltung und Förderung des Lehrlingswe-
sens, verschiedene Prämien und Rückvergütungen für Firmen (Mutterschaftsprämie bei Gewährung von Teilzeitverträgen) oder einkommensunterstützende Maßnahmen für Angestellte bei besonderen Ereignissen wie beispielsweise lange Krankenstände.
11
Die EbK wurde, wie vom gesamtstaatlichen Kollektivvertrag vorgesehen, als territoriale, bilaterale Körperschaft im Jänner 2000 in Bozen von den Gewerkschaftsorganisationen ASGB Handel, Filcams/CGIL-AGB, Fisascat/SGB-CISL und UILTuCS/UIL-SGK gemeinsam mit dem hds gegründet und wird von denselben paritätisch geführt.
Traditionsreiche Unternehmen prämiert Der hds gratuliert. 16 Südtiroler Familienbetriebe, die mit großer Ausdauer und Hingabe ihr Unternehmen über Jahre erfolgreich geführt haben, wurden vor Kurzem von der Handelskammer Bozen geehrt. Die 66. Ausgabe der Prämierung brachte eine große Neuigkeit: Zum ersten Mal wurden auch landwirtschaftliche Betriebe ausgezeichnet. Auf die Feier für die Betriebe mit einer mehr als 50-jährigen Tätigkeit folgt im Herbst die Verleihung des
Südtiroler Wirtschaftspreises an die langjährigen Mitarbeiter. Mit 235 Jahren war bei der Prämierung 2018 der Erbhof Gfriller des Bernhard Bauer aus Barbian das traditionsreichste Unternehmen Südtirols. Unter den Prämierten sind auch zwei hds-Betriebe zu finden: CSB Gebr. Straudi AG (Bozen) mit 50 Jahren und hier im Bild Günther Gamper (Vahrn) mit 72 Jahren.
hdsmagazin #7-8/18
aktuelles
Die monni card kommt gut an!
Werden auch Sie Teil des großen hds-Gutscheinkreislaufs. Interessiert? Unter hds-bz.it/monni finden Sie alle Informationen, Konditionen und Kontakte.
„Ich bin mit der monni card rundum zufrieden. Ein tolles Instrument, um mehr Frequenz ins Geschäft zu bringen.“ Gert Mair, Optic Rapid in Bruneck
Zufriedene hds-Mitglieder berichten. monni card,
die neue Gutscheinkarte des hds, kann landesweit in immer mehr Geschäften über das dazugehörige POS-Gerät eingelöst werden. Es erreichen uns immer wieder positive Rückmeldungen vonseiten der teilnehmenden Betriebe. Hier einige Statements.
12 „Die Aktion schafft Mehrwert für Kunden und Geschäfte. Zusätzlich hat das POS-Gerät mehrere Funktionen.“ Andreas von Mörl, Buchhandlung Weger in Brixen
Südtirols nächstes Verkaufstalent
Die fünf Finalisten: v. l. Magdalena Niederwolfsgruber, Valentina Puicher, Julia Fäckl, Johanna Ladstätter und Marlene Fink.
hdsmagazin #7-8/18
„Diese Idee des hds ist super! Zudem große Ersparnis bei den Kommissionen.“ Much Trocker, Sportgeschäft in Klausen
„Durch die Aktion monni bin ich in einem Kreislauf dabei, der mir viele neue Kundenkontakte ermöglicht.“ Heinrich Jobstraibizer, Geschäft Outfit in Bruneck
Die Finalisten stehen fest. Vor Kurzem ist der Startschuss für die 10. Ausgabe des Berufswettbewerbs Verkaufstalent Südtirol 2018 gefallen. Südtirols beste Berufs- und Fachschüler aus dem Bereich Handel stellten bei der Vorausscheidung in Bruneck ihre Fähigkeiten im Verkauf unter Beweis. Unter ihnen wurden nun die talentiertesten Jungverkäufer ermittelt.
Magdalena Niederwolfsgruber aus Kematen in Taufers (BBZ Bruneck/Lehrbetrieb Despar Hopfgartner in Luttach), Valentina Puicher aus Innichen (BBZ Bruneck), Julia Fäckl aus Lüsen (LBS Brixen/Lehrbetrieb Bäckerei Profanter in Brixen), Johanna Ladstätter aus Pichl/Gsies (BBZ Bruneck) und Marlene Fink aus Klausen (LBS Brixen/Lehrbetrieb Elektro Reichhalter in Brixen) sind die fünf Finalisten, die sich gegen 14 weitere Kandidaten durchgesetzt haben. Das große Finale findet am 12. Oktober, ebenfalls in
„Wir haben unseren Mitarbeitern zu Weihnachten die monni card geschenkt. Wir finden diese Initiative sehr toll! Die Kaufkraft bleibt im Land, und wir können dadurch auch die heimische Wirtschaft unterstützen. Die Karte ist bei unseren Mitarbeitern sehr gut angekommen.“ Patrizia Oberhauser, Tezenis – Luna GmbH, Bozen
Betriebe, die monni card an ihre Mitarbeiter schenken Bis Mai haben rund 130 Betriebe in Südtirol über 2000 monni cards für ihre Mitarbeiter bestellt, wobei der Durchschnittswert einer Karte bei etwa 140 Euro liegt. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 290.000 Euro. Diese Betriebe nutzen u. a. die Steuerfreibeträge für Mitarbeiter und die volle Absetzbarkeit für Kundengeschenke.
13 „Die Aktion ist sehr positiv. Am Anfang konnten wir ein paar Startschwierigkeiten feststellen, doch ich hoffe, dass sich das Ganze gut weiterentwickelt.“ Isabel Schatzer, Verwaltungsleitung Rubner Türen, Kiens
„Wir haben viel positives Feedback von unseren Mitarbeitern bekommen. Daher werden wir die Aktion wiederholen.“ Werner Gramm, Gramm, Bozen
Bruneck, statt. Dieses ist Sprungbrett für den länderübergreifenden Wettbewerb „Junior Sales Champion International“ in Salzburg im November. Junge Talente begeistern „Jugendliche finden im Handel und im Dienstleistungssektor neben dem Verkäuferberuf rund 30 Berufsbilder – eine Vielfalt, die kaum zu übertreffen ist“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „Der Umgang mit Menschen, soziale Kompetenzen, Sprachkenntnisse, aber auch spezielles Fachwissen stehen dabei im Mittelpunkt – Das macht die Faszination dieser Berufe aus“, erklärt Moser, der vom Ergebnis und den Fähigkeiten des Verkäufernachwuchses begeistert ist. Die jungen Verkaufstalente mussten ein möglichst perfektes, kundenorientiertes Verkaufsgespräch mit einem Testkunden führen. Parallel dazu wurde ein italienischsprachiger Kunde betreut.
„Die monni card ist eine tolle Idee als Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter. Mit den vielen Geschäften, die mitmachen, ist jeder Bereich abgedeckt und somit kann sich jeder seinen eigenen Wunsch erfüllen.“ Lorenz Kröss, Geschäftsführer Metall Ritten, Klobenstein
Das Verkaufstalent Südtirol wird vom hds in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Bruneck organisiert und von der Bilateralen Körperschaft im Tertiärsektor (EbK), der Firma Sportler und dem Bereich Deutsche Berufsbildung des Landes Südtirol unterstützt.
sseebacher@hds-bz.it
Das Finale Freitag, 12. Oktober; Beginn: 18:00 Uhr Bruneck, Aula am Berufsbildungszentrum, Toblstraße
hdsmagazin #7-8/18
aktuelles Die wichtigsten Kerndaten
14
GARFIDI genehmigt Bilanz 2017
• Zunahme neuer Finanzierungen um 46 Prozent auf 40.554.000 Euro. • Zunahme der neu ausgegebenen Garantien um 58 Prozent auf 18.632.000 Euro. • Gesamtvolumen der von GARFIDI garantierten Finanzierungen beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf über 91 Millionen Euro. • Gewinn nach Steuern steigt auf 561.533 Euro gegenüber 171.000 Euro im Vorjahr.
Großer Anstieg der Garantieleistungen und gesteigerter Gewinn. Die Mitglieder der GARFIDI genehmigten im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung Ende Mai die Bilanz des Jahres 2017 und wählten einen neuen Verwaltungs- und Aufsichtsrat. Neue Präsidentin der GARFIDI ist Barbara Jäger (im Bild), Vizepräsident ist Claudio Corrarati. Weitere Mitglieder im Verwaltungsrat sind Walter Amort, Dado Duzzi, Robert Egger, Herbert Gemassmer, Paolo Pavan, Gottfried Schgaguler, Thomas Varesco und Elena Lucio in Vertretung des Landes Südtirol. Der Aufsichtsrat wurde in seiner Gesamtheit für die nächsten drei Jahre bestätigt. Dieser wird von Patrick Palladino als Präsident geführt, unterstützt von Kathrin Hofer und Peter Gliera.
Die Bilanzdaten 2017 unterstreichen die immer wichtigere Rolle der GARFIDI Garantiegenossenschaft Südtirol im heimischen Kreditwesen für die kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen. GARFIDI hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass der Bedarf an Garantien ständig steigt, insbesondere um die Kreditposition von Unternehmen zu verbessern. Der noch verhältnismäßig geringe Prozentsatz der Marktdurchdringung ist weiterhin auf die mangelnde Kenntnis der Möglichkeiten dieser Garantien bei Banken und vor allem bei den Betrieben zurückzuführen. Gerade die Betriebe sollten die Vorzüge dieses Instruments kennen und im Kreditprozess einsetzen, unabhängig davon wie gut die eigene Kreditposition ist.
Jäger dankte dem scheidenden Präsidenten Gert Lanz und seinem Vize Dado Duzzi: „Lanz hat bewiesen, dass die 2012 getroffene Entscheidung zur Zusammenführung der Garantiegenossenschaften in die GARFIDI richtig und wichtig war. Es ist seiner umsichtigen Führung zu danken, dass die Ziele einer verstärkten Professionalisierung und Ausweitung der Garantietätigkeit zugunsten der Südtiroler Unternehmen erreicht wurden.“
Mit einer Bürgschaft leichter zum Kredit
Der GARFIDI Point im hds. Viele Unternehmen tun sich schwer Finanzierungen zu bekommen. Oft scheitert es dabei an den fehlenden Sicherheiten. Eine Bürgschaft vonseiten der Garantiegenossenschaft GARFIDI jedoch kann den Zugang zu Krediten erleichtern. GARFIDI bürgt für Finanzierungen zugunsten der Südtiroler Klein- und Mittelbetriebe. Beim hds ist ein GARFIDI Point angesiedelt, der eine wichtige Vorarbeit für die Aufnahme in die Ga-
rantiegenossenschaft leistet. Hier werden die entsprechenden Informationen über die Leistungen gegeben, er steht bei Finanzierungsangelegenheiten beratend zur Seite und hilft bei der Vorbereitung und Übermittlung des Garantieantrages. Die Bewertung der Anträge obliegt jedoch ausschließlich dem Verwaltungsrat von GARFIDI.
hdsmagazin #7-8/18
fdorfmann@hds-bz.it
Sprechstunden
Termine
hds vor Ort
12.10. • Verkaufstalent Südtirol: Finale, Bruneck, BBZ (Aula) 13.10.
St. Ulrich jeden 2. und 4. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.
• Gruppe 50+: Herbstausflug, Südtirol
Lana jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 11:00 bis 13:00 Uhr
15. - 18.10.
im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
• Messe Hotel, Bozen, Messe, Messeplatz 1
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
08.11. • Tag des Handels Bozen, Four Points by Sheraton (Saal Ortler)
Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.
15
Sulden am 11. Juli, 8. August und 12. September von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
Rentenberatung Meran am 4., 11., 18. und 25. Juli sowie am 5. und 12. September von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 5. und 19. Juli sowie am 6. September von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 5. und 12. Juli sowie am 6. und 13. September von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 5. und 19. Juli sowie am 6. September von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 11. Juli sowie am 12. September von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro.
Der Sommer kann kommen Abendshopping in Südtirol. Lange Einkaufsabende mit bun-
ten Rahmenprogrammen beleben im Sommer zahlreiche Stadt- und Dorfkerne in allen Bezirken Südtirols. Dazu tragen die Kaufleute und Dienstleister in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, Vereinen und anderen Wirtschaftstreibenden bei. In ganz Südtirol, von Mals bis Innichen, halten die Geschäfte in über 30 Städten und Dörfern an den Abendstunden offen. Schenna hat bereits Ende Mai die langen Einkaufsabende eingeläutet, in den meisten Orten gehen sie ab Juli los und reichen bis Ende August, in einigen Gemeinden sogar bis in den September hinein. Zusätzlich locken einige Orte mit Unterhaltung, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten zum verlängerten Einkaufsvergnügen und Flanieren. hds-bz.it/abendshopping: Alle Termine im Überblick.
• PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 561.
Arbeitssicherheit und Umwelt (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519.
hdsmagazin #7-8/18
bezirke
Sterzing
16
Forderungskatalog übergeben Gemeindepolitik ist jetzt gefordert. Der hds-Ortsausschuss von Sterzing hat in einem dreiseitigen Katalog seine konkreten Anliegen und Lösungsvorschläge niedergeschrieben, und diesen vor Kurzem bei einem Treffen mit den Vertretern der drei politischen Gruppierungen im Gemeinderat vorgestellt und übergeben. Die Gemeindevertreter haben zugesichert, dass die Anliegen in den jeweiligen Fraktionen besprochen werden. Die Prioritäten Zu den wichtigsten Anliegen der örtlichen Kaufleute und Dienstleister gehören die Themen Stadtdekor, bei dem ein einziges Konzept vorgeschlagen wird, das die Gestaltung des Dekors harmonischer und einladender erscheinen lässt, die Sauberkeit mit einer besseren Organisation und Kontrolle vonseiten der zuständigen Abteilung, die Schneeräumung und der Kehrdienst, die Bettler in der Innenstadt, bei denen die Einhaltung des Bettlergesetzes und mehr Kontrollen gefordert werden und die Gestaltung der Grünzonen. Ein besonderes Thema ist die Erreichbarkeit der Innenstadt auch für den öffentlichen Verkehr und für Tourismus- und Reisebusse. Vor allem sollte der Citybus-Dienst ausgebaut werden. Hier sind Kurzparkzonen und kundenorientierte Lösungen für die Parkraumbewirtschaftung erforderlich. Auch die Anziehungskraft der Innenstadt für Betriebe und Besucher ist zu steigern: Es werden mehr Kundenparkplätze, bessere Infrastrukturen (schnelles Internet), eine weniger strenge Handhabung bei der Renovierung denkmalgeschützter Gebäude und eine Änderung der Öffnungszeiten der Geschäfte vorgeschlagen. Zuletzt werden die Schaffung von Anreizen für Neueröffnungen und die Reduzierung von Leerständen vorgeschlagen.
Der hds-Ortsausschuss setzt nun seine Hoffnung auf die Kooperation und vor allem auf das Engagement der Gemeindevertreter. „In ca. einem halben Jahr werden wir Bilanz darüber ziehen, was in dieser Zeit umgesetzt werden konnte und wie sich die Stadt zum Positiven verändert hat“, sagt Ortsobmann Matthias Knollenberger.
hdsmagazin #7-8/18
Der hds-Ortsauschuss: „Gemeinsames Vorgehen zum Wohle unserer Stadt“ (im Bild fehlt Andrea Volgger).
Eisack- und Wipptal
Treue, Zufriedenheit, Loyalität hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder werden
mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Ein Mitglied wurde vor Kurzem vom hds-Bezirksleiter Michael Kerschbaumer überrascht und erhielt als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft die hds-Urkunde. Seit 30 Jahren beim hds ist • Rosmarie Pramsohler (Klausen)
K DAN
E
bezirke Leifers
Bozen
Langer Ausverkaufsabend am 6. Juli Mit Beginn des Sommerschlussverkaufs findet am Freitag, 6. Juli in Bozen ein langer Einkaufsabend statt. Die Geschäfte im Zentrum werden bis 23:00 Uhr offen halten. Organisiert wird das Abendshopping von BZHEARTBEAT, mit Unterstützung des hds und des Verkehrsamtes Bozen.
Bozen
Danke sagen mit einer Geranie Kundentreue zahlt sich aus. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre fanden auch in diesem Frühling die Geranientage in Leifers und St. Jakob statt. Alle Kunden, die Mitte Mai in einem der teilnehmenden Geschäfte einkauften, wurden mit einer wunderschönen Geranie beschenkt. Eine Frühlingsbotschaft und gleichzeitig ein Dankeschön an alle Kunden, die im Ort einkaufen. Organisiert wurde die Aktion von der hds-Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Leifers und der Raiffeisenkasse Unterland.
17
Mobilität trotz Baustellen Die Gemeinde Bozen informiert. In
den nächsten Jahren und Jahrzehnten sollen in der Landeshauptstadt gleich mehrere Großprojekte verwirklicht werden. Dies wird auch Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt und auf die Mobilität in Bozen
und der weiteren Umgebung haben. Auf www.gemeinde.bozen.it wurde vor Kurzem eine eigene Seite eingerichtet, auf der diese Beeinträchtigungen und Änderungen der Mobilitätsmöglichkeiten aufgelistet werden.
In einem wirtschaftlich-sozialen Rahmen, wo auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen einbezogen wird, ist für Röchling das audit
In einem wirtschaftlich-sozialen Rahmen, wo
hdsmagazin #7-8/18
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Freuten sich über die rege Teilnahme: v. l. Vizepräsidentin Bernadette Unterfrauner, Vito De Filippi und Andrea Kubista, österreichische Wirtschaftsdelegierten-Stellvertreterin.
Handelsagenten und -vertreter
18
Austausch wird gefördert Handelsvertreter-Meeting in Bozen. Vor kurzem ist in der Handelskammer Bozen das Handelsvertreter-Meeting erfolgreich über die Bühne gegangen. Zufrieden zeigen sich damit auch die Handelsagenten und -vertreter im hds (FNAARC): „Die mittlerweile zur Tradition gewordene Handelsvertreterbörse ist eine Plattform des Austauschs, an der sich hauptsächlich österreichische Firmen einerseits und Südtiroler Handelsagenten und -vertreter andererseits beteiligen“, erklärt Präsident Vito De Filippi. Die Börse wird von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) organisiert. Beim Meeting konnten Südtirols Agenten
ihre Fühler ausstrecken, interessante Kontakte knüpfen und Gespräche mit österreichischen Auftraggeberfirmen führen, die ihr Business in Italien ausbauen möchten. Reges Interesse zeigten die Handelsagenten und -vertreter auch an der Kooperationsbörse mit Unternehmern aus der RheinlandPfalz, die Ende Mai in Bozen stattgefunden hat. In intensiven Gesprächen wurde der Grundstein für neue Geschäftsbeziehungen gelegt.
cwalzl@hds-bz.it
Handelsagenten und -vertreter
Zulassung von im EUAusland erworbenen Fahrzeugen Neuerdings müssen Handelsagenten den Antrag auf Zulassung von im EUAusland erworbenen Pkw und Motorrädern bei der gebietsmäßig zuständigen Landesdirektion der Einnahmenagentur einreichen, die bei Antragstellung als Steuerdomizil gewählt wurde. Der Kauf der Fahrzeuge muss hinsichtlich der Mehrwertsteuer nach dem Prinzip der Differenzbesteuerung oder für den Einsatz als Investitionsgut im Rahmen der Unternehmenstätigkeit erfolgen.
cwalzl@hds-bz.it
Handelsagenten und -vertreter
Thermenaufenthalte in Italien Neuigkeit 2018. Die Stiftung ENASARCO sieht auch heuer wieder für Mitglieder die Möglichkeit von Kur- und Thermenaufenhalten zu vorteilhaften Konditionen vor. Die Stiftung hat zu diesem Zweck Konventionen mit einigen Hotels abgeschlossen. Das Angebot richtet sich sowohl an aktive, als auch an pensionierte Mitglieder. Für die Teilnahme müssen keine weiteren Voraussetzungen erfüllt werden. Allerdings müssen
hdsmagazin #7-8/18
sich die Agenten, anders als in Vergangenheit, für die Reservierung und die Bezahlung direkt an die Hotels wenden. Im Mitgliederbereich von www.enasarco.it sind mehr Informationen und die Liste aller konventionierten Hotels zu finden.
cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/konditoren
Ausbildung in Österreich sprach. Julia Verdorfer von IDM zeigte internationale Food-Trends auf und Ben Schneider, Koordinator des Ecosystems Food bei IDM, wies auf konkrete Angebote wie das „Küchenlabor“ im NOI Techpark hin, in dem Unternehmen Unterstützung in der Produktentwicklung erhalten.
2
1
Die zahlreichen Informationen des Nachmittags konnten die Konditoren beim gemütlichen Ausklang in der NOISTERIA diskutieren und dabei vor allem den Austausch untereinander stärken.
skuhn@hds-bz.it
19 Konditoren
Konditoren
Interpretieren und Neues kreieren
Mitglieder persönlich kennenlernen
Ja zur Tradition, aber es braucht auch Neuerungen und Innovationen. Die Konditoren im hds wählten für ihre diesjährige
Vollversammlung, die vor Kurzem stattgefunden hat, einen besonderen Ort: den NOI Techpark in Bozen Süd. So traditionsreich das Handwerk der Konditoren auch ist, so sehr ist es auch an Neuerungen und Innovationen interessiert. Hochwertige und authentische Produkte „Ein Schwerpunkt im Techpark ist die Lebensmitteltechnologie. Auch wir setzen uns mit Trends und neuen Entwicklungen auseinander und sind an den Angeboten für Lebensmittelbetriebe interessiert“, erklärt Präsident Paul Wojnar 1 . „Wir Konditoren müssen uns dadurch hervorheben, dass wir qualitativ hochwertige, authentische und zeitgleich auch immer wieder neu interpretierte Produkte kreieren. Der Konsument ändert sein Verhalten. Gesundheit spielt dabei eine immer größere Rolle und dem sollten wir in unserem Angebot Rechnung tragen. Eine ständige Weiterbildung in diesem Bereich ist unerlässlich geworden“, meint Vizepräsident Hannes Dollinger 2 . Viele interessante Fachinputs hds-Präsident Philipp Moser sowie Vize Sandro Pellegrini unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit der örtlichen, handwerklichen Strukturen. Franz Reischl, Geschäftsführer der Bäko Österreich, gab anschließend Einblick in die Entwicklungen der Konditoreien im deutschsprachigen Raum, während Leo Jindrak, Vizepräsident der Wirtschaftskammer in Oberösterreich und Inhaber der gleichnamigen Konditorei in Linz, über die Konditoren-
Antrittsbesuche auf Augenhöhe. Paul Wojnar, neugewählter Präsident der Konditoren, und sein Vize, Hannes Dollinger, besuchten kürzlich Mitgliedsbetriebe in ganz Südtirol. Gemeinsam mit Fachgruppenleiter Stefan Kuhn wollten sich die beiden bei ihren Kollegen vorstellen und zugleich hören, welche Themen diesen am meisten unter den Nägeln brennen. Die neuen Verantwortlichen der Gruppe empfanden die Begegnungen mit ihren Berufskollegen als sehr bereichernd und informativ und konnten daraus zahlreiche Anregungen mitnehmen. In den vergangenen Jahren kam es in vielen Betrieben zu einen Generationenwechsel, weshalb die Konditoren sich untereinander nicht mehr persönlich kennen. Ein Ziel der neuen Gruppenführung ist es deswegen auch, die Berufskollegen untereinander zusammenzubringen, Jung und Alt sozusagen zusammenzuschweißen und gemeinsam Projekte für die Zukunft zu realisieren.
ilder ne B Schö ne in onli alerie. otog der F hdsmagazin #7-8/18
fachgruppen hds-bz.it/metzger hds-bz.it/buchhaendler
20
Südtiroler Genussmetzgereien
Buchhändler
Neues Video veröffentlicht
Bonus für Buchhandlungen
Werte nach außen tragen. Qualität, Nachhaltigkeit und Originalität gehören zu den Stärken des heimischen Lebensmittelgewerbes. Einige Metzgereien im hds haben sich unter der Marke Südtiroler Genussmetzgereien zusammengeschlossen. Gemeinsam stehen sie für hochwertiges Metzgerhandwerk, traditionelle Produkte, heimische Qualität und professionelle Beratung. Wer mit Qualitätsprodukten zu tun hat, braucht ein umfassendes Fachwissen. Nur dadurch wird den Kunden die bestmögliche Beratung geboten. Die Metzger der Südtiroler Genussmetzgereien wissen über die richtige Zubereitung ihrer hochwertigen Fleischprodukte Bescheid und geben ihr Wissen und ihre Tipps den Kunden gerne weiter. Um ihre Werte zu unterstreichen, produzieren die Genussmetzgereien eine Videoserie. Der erste Clip des Jahres 2018, der insgesamt vierte Clip aus der Reihe, wurde nun veröffentlicht. Die Grubers von der Genussmetzgerei Gruber in Ulten bereiten einen herrlichen Schweinebraten mit Bärlauch-Spargel-Füllung zu. Auf hds-bz.it der Clip und das Rezept zum Gericht.
Steuerguthaben für die Berufsgruppe. Für den Einzelhandel mit Büchern in Fachgeschäften wurde mit dem Haushaltsrahmengesetz 2018 ein Steuerguthaben eingeführt, das sich nach der Höhe der Steuern (Gemeindeimmobiliensteuer/IMU; Servicesteuer/TASI, Müllgebühr/TARI) richtet, die für die Räume gezahlt werden, in denen der Bucheinzelhandel stattfindet sowie nach etwaigen Mietkosten. Die Begünstigung betrifft den Bucheinzelhandel mit folgender ATECO-Klassifizierung: 47.61 (Einzelhandel mit Büchern in Fachgeschäften) und 47.79.1 (Einzelhandel mit gebrauchten Büchern). Das Steuerguthaben ist für Buchhandlungen, die nicht zu einer Verlagsgruppe gehören und nicht von diesen direkt betrieben werden auf 20.000 Euro jährlich und für alle anderen Buchhandlungen auf 10.000 Euro jährlich begrenzt. Das Steuerguthaben wird unter Beachtung der Einschränkungen und Bedingungen der EU-Regelung für staatliche Beihilfen (so genannte De-Minimis-Beihilfen) gewährt. Das Steuerguthaben – berechnet auf die 2017 angefallenen Kosten – muss innerhalb 30. September 2018 elektronisch beantragt werden.
Die Südtiroler Genussmetzgereien Metzgerei Ebner, St. Pauls/Eppan Metzgerei Gruber Egon, Ulten Metzgerei Siebenförcher Gottfried, Meran Metzgerei Stampfl, Bozen Metzgerei Stefan, Seis Max Siebenförcher P., Meran
hdsmagazin #7-8/18
cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/50plus
21
Vereinigung 50+ im hds
Pflegesicherung Südtirol Infoabend am 4. September. Bereits 2008 wurde der Grundstein für eine einheitliche Sicherung der Pflege in Südtirol gelegt. Um die Eigenständigkeit Pflegebedürftiger zu ermöglichen, wurden grundlegende Hilfeleistungen in der Pflege zu Hause bzw. im gewohnten Umfeld eingeführt. Das Pflegegeld selbst ist auch Anerkennung des unschätzbaren Dienstes der Pflegefamilien, die dabei von professionellen Einrichtungen unterstützt werden. Mit 1. Jänner sind bei der Pflegesicherung einige Neuerungen in Kraft getreten. Der hds organisiert dazu einen Informations-
abend in Bozen. Neben allgemeinen Themen, erfahren Sie auch wer in Zukunft als pflegebedürftig eingestuft wird und welche Formen der Pflege und Betreuung anerkannt werden. Der Primar am Krankenhaus Meran, Herbert Heidegger, informiert hingegen über die Patientenverfügung. Besuchen Sie die Veranstaltung des hds. Die Vereinigung 50+ lädt Sie herzlichst dazu ein. Anmeldung innerhalb Donnerstag, 30. August: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it.
Einladung Informationsabend
Vereinigung 50+ im hds
Wir lieben den Frühling! Spannender Ausflug nach Neumarkt. In diesem Jahr hat er zwar etwas länger gebraucht, aber auch heuer ist der Frühling ins Land zurückgekehrt. Und wie jedes Jahr um diese Zeit hat die Vereinigung 50+ im hds zum Frühjahrsausflug eingeladen. Etwas regnerisch, aber trotzdem informativ und lustig war für die Teilnehmer der Tag. Es ging nach Neumarkt zu einer zweistündigen Führung durch den Ort mit seinen berühmten Lauben. Ein Dank geht an Hedwig Zanotta für ihren spannenden Bericht, mit vielen anschaulich erklärten Informationen. Anschließend erfreute sich die kulturell interessierte Gruppe im Restaurant „La Vecchia Zambana“ im Trentino an einem Drei-Gänge-Menü mit leckeren SpargelKreationen. Auch im Oktober erwartet Mitglieder, Freunde und Verwandte ein Genuss für alle Sinne. Auf dem Programm steht der Herbstausflug der 50+ mit Kultur und Törggelen am Samstag, 13. Oktober. Mehr Informationen dazu erteilt gerne Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it.
Datum: Dienstag, 4. September Zeitpunkt: 19:30 – 21:00 Uhr Ort: hds Bozen, Saal Akademie (Erdgeschoss) Referenten: Heidi Wachtler, Bereichsdirektorin Funktionsbereich Dienst für Pflegeeinstufung; Primar Dr. Herbert Heidegger, Präsident Landesethikkomitee Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Den Abschluss bildet ein kleiner Umtrunk.
hdsmagazin #7-8/18
fachgruppen hds-bz.it/baustoffhaendler hds-bz.it/lebensmittel
Baustoffhändler
Neue technische Bestimmungen für Bauleistungen 22
Ein interessanter und ansprechender Lehrgang. Die Baustoffhändler im hds haben vor Kurzem einen Fortbildungslehrgang zum Thema Eisen- und Stahlverarbeitung organisiert. Hier handelt es sich um zwei Bereiche, die von der EU-Verordnung 305/2011 und dem am 17. Jänner 2018 verabschiedeten und am 20. März 2018 in Kraft getretenen Ministerialdekret „Neue technische Bestimmungen für Bauleistungen“ betroffen sind. Analysiert wurden insbesondere die bei der Lieferung oder Verarbeitung von Eisen und Stahl zu beachtenden Vorschriften, die Kontrollen in den Verarbeitungszentren, die Entnahmen auf den Baustellen und die erforderlichen Abnahmebescheinigungen.
Die Referenten des Lehrgangs waren Ing. Stefano Menapace, Experte für Produktinnovationsprojekte, Gründer und Portfoliomanager des Expertennetzwerks ARM Process, und Ing. Daniele Tomasi, Experte für die Implementierung von Qualitäts-, Umweltund Sicherheitssystemen sowie Berater für die CE-Kennzeichnung von Bauprodukten. Am Lehrgang haben die repräsentativsten Unternehmen der Südtiroler Baubranche teilgenommen.
cwalzl@hds-bz.it
Lebensmittelgewerbe
Neue Lebensmittelkennzeichnung Sanktionen aus Rom. Mit dem neuen Sanktionierungsdekret über Lebensmittelkennzeichnung wurde die Zuständigkeit der Verwaltungsstrafen an die Zentralstelle in Rom des „Ispettorato centrale della tutela della qualità e repressione frodi“ übertragen. Dadurch wird der Handlungsspielraum für den bestraften Unternehmer erschwert. Konnte man bisher dem Amt für Prävention, Gesundheitsförderung und öffentliche Gesundheit den Rekurs in deutscher Sprache schicken, ist jetzt der Rekurs in italienischer Sprache nach Rom zu schicken. Positiv zu vermerken ist, dass Rom eine Südtiroler Regelung übernommen hat. Bei der ersten Übertretung, bei der keine irreversiblen Schäden verursacht werden, wird eine Verwarnung ausgestellt, die in einer festgesetzten Zeit behoben werden muss. Erst bei der zweiten Übertretung gleicher Art wird ein Geldbußbescheid ausgestellt.
skuhn@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/18
Lebensmittelgewerbe
Herkunftsbezeichnung primärer Zutaten Lebensmittelkennzeichnung. Die EUVerordnung 1169 Art. 26 Abs. 3 sieht vor, dass bei einem Lebensmittel, das Ursprungsland oder der Herkunftsort angegeben werden muss, wenn die primäre Zutat nicht aus dem Ursprungsland oder Herkunftsort stammt. Die Durchführungsverordnung muss bis 1. April 2020 umgesetzt werden. Es empfiehlt sich daher, baldigst das gedruckte Verpackungsmaterial den neuen Bestimmungen anzupassen. Mehr Infos: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
fachgruppen hds-bz.it/junge hds-bz.it/lebensmittelgewerbe
Junge im hds
#mybusiness and #myideas Lebensmittelgewerbe
Bio-Boom in Europa Interessante Studie. Aus den neuen Daten, die das Schweizer „Forschungsinstitut für biologischen Landbau“ (FiBL) bereitgestellt hat, geht hervor, dass der Markt für biologisch angebaute Lebensmittel in Europa weiter wächst. In 2016 wuchs der Markt um 11,4 Prozent auf 33,5 Milliarden Euro. Fast alle Märkte verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Besonders in den Supermarkt-Regalen legten Bioprodukte stark zu. Insgesamt gibt es in Europa 3.780.000 BioProduzenten, 300.000 davon in der EU. Die Anbaufläche von biologischen Produkten nahm in Europa um fast eine Million Hektar zu, was einem Zuwachs von 6,7 Prozent entspricht. Weltweit weist Liechtenstein mit 37,7 Prozent den höchsten Bioanteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf, gefolgt von Österreich, dem Land mit dem höchsten Bioanteil in der Europäischen Union.
skuhn@hds-bz.it
23
Marlene Mazzei Alter: 26 Jahre Unternehmensname/Branche: Gutes aus Italien | Delikatessen und Geschenkskörbe
Olivenöl, Nudeln, Kekse. Italien ist nicht nur für seine Vulkane, Gebirgsketten oder Sandstrände bekannt, sondern auch für seine mediterrane Küche. Dabei werden meist die erlesensten Produkte aus heimischer Landwirtschaft verwendet. Gutes aus Italien in Lana bietet ein umfangreiches Sortiment italienischer Delikatessen in höchster Qualität, sowohl im Geschäft als auch im Onlinestore. Machen Sie sich selbst ein Bild davon.
Jungunternehmer bin ich, weil: ich schon als kleines Mädchen wusste, dass ich lieber für mich arbeite, als für andere!. hds-Mitglied bin ich, weil ich somit auch als kleines Unternehmen über wichtige Infos, tolle Kurse und Neuheiten gesondert informiert bin. Ein besonderes Produkt in unserem Sortiment: Unser „Unicum“, ein besonderer Aufstrich über den wir viele positive Rückmeldungen bekommen. Meistens sind es dann die Kunden, die uns gute Rezepte und Tipps weitergeben.
hdsmagazin #7-8/18
weiterbildung
CrossMedia-Marketing Ihr Kurs am 26. September im hds-Hauptsitz in Bozen. Uhrzeit: 14:00 – 18:00
24
Für die bestmögliche Werbewirkung Erfolgreich durch gut abgestimmte Online-/Offlinekanäle im Marketing. Erfolgreiches Marketing bedeutet immer häufiger, verschiedene Kommunikationskanäle sinnvoll und zielführend zu nutzen und auf diese Weise den zukünftigen Kunden auf seiner „Reise“ hin zum Produkt, zur Dienstleistung zu begleiten. Marketing-Experte Arnold Malfertheiner (im Bild) zeigt den Teilnehmern in einem halbtägigen Kurs, wie gut gemachtes Cross-MediaMarketing funktionieren kann. Herr Malfertheiner, was versteht man unter Cross-Media-Marketing? Cross-Media-Marketing ist der Gebrauch mehrerer verschiedener aufeinander abgestimmter Kommunikationskanäle, um eine Dienstleistung oder ein Produkt zu vermarkten. Dabei soll das volle Potenzial der Marketingkanäle ausgeschöpft werden, indem sich alle Kommunikationsmaßnahmen nahtlos miteinander verzahnen und Sie Ihren Kunden damit verschiedene Kanäle anbieten. Klassische Werbekanäle wie Anzeigen, TV oder Radio
hdsmagazin #7-8/18
können dabei mit Dialogmarketing-Instrumenten wie Mailing, Website oder E-Mail effizient und sinnvoll kombiniert werden. Um jedoch von „Cross-Media“ sprechen zu können, genügt es nicht, die benutzten Kanäle zeitlich parallel zu schalten. Die eingesetzten Medien müssen vielmehr zeitlich, inhaltlich und optisch aufeinander abgestimmt sein. Ziel ist es, den Kunden über seine bevorzugten Touchpoints auf dem Weg zur Kaufentscheidung bestmöglich zu begleiten. Wäre es nicht besser, sein Werbebudget auf möglichst wenige Kanäle zu konzentrieren, anstatt nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen? Wir sprechen hier von keinem Gießkannenprinzip! Vielmehr setzen Sie gezielt eine Reihe von ausgewählten Kommunikationskanälen ein, um die so genannte Customer Journey, also jenen Prozess, den ein Kunde vom ersten Gedanken an das Produkt bis hin zum Moment des Kaufes durchschreitet, umfassend und möglichst lückenlos zu begleiten. Ein Beispiel: Sie hören am Morgen im Radio den Spot für ein neues Auto. Da Sie schon länger überlegen, sich ein solches anzuschaffen, weckt dieser Spot natürlich Ihr Interesse. „Das habe ich doch erst kürzlich schon im Fernsehen gesehen“, denken Sie und googeln am Klo kurz auf Ihrem Smartphone danach. In der Zeitung sehen Sie dann beim Pausenkaffee wieder eine Anzeige mit diesem Auto, wie es dynamisch dem Sonnenuntergang entgegenfährt. „Wäre schon toll“, denken Sie sich. In der Mittagspause öffnen Sie kurz Ihre Nachrichten-App, scrollen durch die Schlagzeilen und schon wieder begegnet Ihnen ein Inserat mit diesem Auto. Denn inzwischen weiß Ihr Handy ja, dass Sie dieses Auto interessiert. Genau aus diesem Grund finden Sie plötzlich auch einen Testbericht dieses Autos mitten in Ihren Nachrichten. Am Abend fahren Sie durch die Stadt heimwärts, entlang an verschiedensten Straßenwerbewänden. Und siehe da, schon wieder lacht Sie dieses Auto an. Dieses Mal mit dem Hinweis, dass Sie bei Ihrem lokalen Autohaus vorbeikommen können, um eine Testfahrt zu machen. Die Verlockung steigt. „Der liegt doch gleich um die Ecke!? Da könnte ich doch einfach schnell vorbeifahren und mir das Ding einmal in echt ansehen ...“. Social Media, Website, Mailing, Printwerbung ... Wie kann man diese unterschiedlichen Kanäle am besten kombinieren? Das Beispiel vorhin ist in dieser Form natürlich idealisiert und verkürzt, aber von einer realen Customer Journey trotzdem gar nicht so fern. Wir Menschen leben vielfach von Eindrücken, seien es visuelle, auditive, olfaktorische, taktile oder andere. Cross Media setzt gezielt seine vorhandenen Kanäle so ein, dass diese Eindrücke bestmöglich stimuliert und bedient werden, und das in einem abgestimmten Kanal-Konzert. Wenn das Konzert gut gespielt wird, dann gefällt dem Empfänger, was er hört. Ein wesentlicher Faktor ist dabei neben dem Orchester der Dirigent, der dieses Marketingkonzert leitet. Fehlt dieser, dann artet eine Kampagne oft in das von Ihnen angeführte Gießkannenprinzip aus, bei der die eine Hand nicht mehr weiß, was die andere gerade macht.
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Sind die traditionellen Medien auf dem Rückzug? Oder besser, welchen Sinn hat ein Zeitungsinserat heute noch? Ihre erste Frage kann ich eindeutig mit Ja beantworten. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Allerdings werden diese Kanäle in absehbarer Zeit nicht verschwinden, sich aber maßgeblich verändern. Zur Zeit sind die digitalen Kanäle massiv im Vormarsch und werden die Marketingwelt weiter nachhaltig beeinflussen und verändern. Wie das Zeitungsinserat hat aber weiterhin jeder Kanal seinen Sinn, wenn er sich einfügt in ein crossmediales Gesamtkonzept und somit dem Kunden einen Mehrwert bietet.
Interview: Andreas Obexer
25
Zeit- und Selbstmanagement
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant
Ziele definieren, Prioritäten setzen, Plan erstellen, Motivation verstärken. Silvia Schroffenegger zeigt Ihnen, wie Sie Ihre eigenen Zeitdiebe herausfinden und austricksen und wie Ihnen eine systematische Tagesplanung hilft, die Zeit effizienter zu nutzen. Sichern Sie sich Ihren Platz beim Seminar am 26. September in Bozen. Der Kurs kann auch von Sicherheitssprechern und Arbeitgebern als Auffrischung der Pflichtkurse im Bereich Arbeitssicherheit besucht und angerechnet werden. Arbeitssicherheit für Führungskräfte
Stress verstehen und handhaben
Stress kann zu Höchstleistung anspornen oder krank machen. Wie gelingt es Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter zu Höchstleistung zu motivieren und gleichzeitig die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Menschen langfristig gesund bleiben? Abschalten statt ausbrennen ist der Titel dieses Kurses am 30. August in Bozen. Der Kurs kann auch von Sicherheitssprechern und Arbeitgebern als Auffrischung der Pflichtkurse im Bereich Arbeitssicherheit besucht und angerechnet werden.
Am 28. August und am 4. September findet am hds-Hauptsitz in Bozen ein zweitägiger Kurs zur Arbeitssicherheit für Führungskräfte statt. Diese müssen eine von den Arbeitnehmern unabhängige 16-stündige Ausbildung absolvieren. Die spezifische Schulung für Führungskräfte ist für alle Risikostufen gleich. Als Führungskraft gilt, wer im Rahmen seiner Befugnisse und seiner Kompetenzen – dadurch dass er die Arbeitstätigkeit organisiert und überwacht – die Anweisungen des Arbeitgebers umsetzt.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
hdsmagazin #7-8/18
weiterbildung hds-bz.it/kurse
10 %
r tt fü raba er v i s u E xkl Mitglied h d s-
Ruf nach Veränderung 26
Nächste Ausbildung zum Unterneh- „Bei unserer Ausbildung zum UIC haben mensinternen Coach. Viel Zeit unseres Le- wir gelernt, mit vielen Problemen und Thebens verbringen wir bei der Arbeit. Gelas- matiken richtig umzugehen,“ erklären die sen oder aber hektisch und konfliktgeladen. Lehrgangsteilnehmer 2017/18, Cristina und Dass in der Betriebswelt nicht immer alles Werner Spitaler aus Eppan (im Bild). Speziso klappt und funktioniert, wie es sein soll- elle Trainingsmethoden helfen konkrete te, weiß ein jeder. Gar einige Unternehmer Alltagssituationen zu reflektieren und pofühlen sich in ihren Betrieben nicht wohl. sitiv zu verändern. Sie haben Probleme mit den Mitarbeitern Wie geht es mir als Unternehmer, als Fühoder mitarbeitenden Familienangehörigen rungskraft? Kann ich meine Mitarbeiter und es gelingt ihnen nicht immer, sich in motivieren und zu Höchstleistungen andiesen schwierigen Situationen souverän zu spornen? Kann ich gut mit Konflikten oder verhalten. Ihre mentale Spannkraft und ihr mit den Feedbacks meiner Mitarbeiter umKörper leiden darunter, bis sie keine Kraft gehen? Droht mir gar ein Burn out? Habe mehr haben oder vor Wut platzen. Der Ruf ich die nötigen Voraussetzungen, ein Pownach echter und nachhaltiger Veränderung erteam zu entwickeln und zu führen? wird immer lauter. „Als Unternehmensinterner Coach begleite ich den Prozess der Hilfe zur Selbsthilfe. Bevor man jedoch einen Menschen coachen, Experten beraten und begleiten Im November geht der Lehrgang zum Un- sprich entwickeln kann, muss man zuerst ternehmensinternen Coach (UIC) in seine sich selbst entwickeln. Das eigene Wohlbefünfte Runde. Bereits über 50 Personen finden wirkt sich nämlich auf das gesamte haben die eineinhalb Jahre dauernde Aus- Betriebsklima aus. Gezielte Techniken und bildung in Südtirol absolviert. Organisiert besondere Tools haben uns auf dem Weg wird sie vom Südtiroler BildungsZentrum. zum Coach, zum Menschenentwickler beDer hds ist von den Inhalten dieser wichti- gleitet“, unterstreicht Cristina Spitaler. gen Ausbildung überzeugt und unterstützt dabei auch seine Mitglieder. Er hat für sie einen exklusiven Rabatt von 10 Prozent auf den Gesamtpreis ausgehandelt.
Kompetenzen stärken „Unsere Absolventen berichten begeistert, wie sich ihre Arbeit zum Positiven verändert hat“, erklärt auch Ausbildungsleiterin Anita Hußl-Arnold vom Trainernetzwerk Future in Österreich. Future bildet seit über 30 Jahren Coaches aus. Viele von ihnen setzen ihre Kompetenzen in Unternehmen – etwa als Führungskräfte oder Personalentwickler – ein. Speziell für sie hat Future eine Ausbildung zum Unternehmensinternen Coach entwickelt. Diese Ausbildung ist vom Internationalen Coachingverband (ICF) zertifiziert.
MaSS aller Dinge • Entwickle dich weiter, dann geht es dir gut. • Coaches bringen die Talente von Einzelnen, aber auch von ganzen Teams zur Entfaltung. • Diese lehrreiche Ausbildung legen wir jedem Unternehmer, jeder Führungskraft sehr ans Herz. Cristina & Werner Spitaler Agricenter Spitaler GmbH, Eppan
Reinschauen, schlau werden Die Inhalte der 24-tägigen Ausbildung zum Unternehmensinternen Coach werden im Rahmen von Infoveranstaltungen in Bozen vorgestellt. Die Termine sind: Freitag, 20. Juli und Dienstag, 11. September. Der Infoabend vom 11. September findet um 19:00 Uhr im hds-Hauptsitz in Bozen statt. Interessiert? Dann schauen Sie vorbei! Infos und Anmeldung: Südtiroler Bildungszentrum, T 0471 971 870, sbz@dnet.it.
hdsmagazin #7-8/18
PR
Saubere Energie, die Südtirol antreibt Durch die langjährige Tätigkeit im Energiesektor vereint Alperia Erfahrung und Innovation und hat beste Voraussetzungen, die Energiezukunft Südtirols aktiv mitzugestalten, mit einer Energieproduktion aus sauberen Quellen und Dienstleistungen, die im Gleichgewicht stehen zwischen Technologie und Umwelt. Die starke Verbindung zu Südtirol basiert auf dem gegenseitigen Austausch zwischen den lokalen Ressourcen, mit denen Südtirol ausgestattet ist, und der Bevölkerung. Alperia produziert Energie aus erneuerbaren Quellen, im Einklang mit der Natur und entwickelt smarte Lösungen, unter anderem für eine größere Energieeffizienz. Der Großteil der Wasserkraftwerke von Alperia ist zertifiziert und produziert zu 100 % grünen Strom. Das bedeutet eine erneuerbare, umweltfreundliche Energie, bei deren Herstellung kein CO2 entsteht. Diese saubere Energie stellt Alperia ihren Kunden jeden Tag zur Verfügung, um Zukunft und eine Perspektive voller Energie und Umweltverträglichkeit zu spenden. Wir haben mit Philipp von Payr gesprochen, langjähriger Mitarbeiter von Alperia und Kundenberater für Businesskunden. Welches Angebot bietet Alperia den hds-Mitgliedern?
Dank des Rahmenabkommens mit dem hds erhalten die Mitglieder vorteilhafte Konditionen auf die Stromlieferung, wobei Rabatte auf den Strompreis, je nach Verbrauch gewährt werden. Darüber hinaus steht den hds-Mitgliedern ein lokaler Ansprechpartner zur Verfügung, so können auftretende Fragen in engem Kontakt besprochen werden. Mit Alperia haben sie einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, der für eine sichere und effiziente Dienstleistung in einem nachhaltigen Lebensraum steht. Der Strom, den Alperia seinen Businesskunden liefert, ist grün. Welche Vorteile hat der Betrieb dadurch?
27 Grüne Energie, produziert in den Wasserkraftwerken von Alperia
Wettbewerbsfähigkeit und haben mehr Potenzial, sich am Markt zu differenzieren. Mit der Green Energy-Plakette, am Eingang oder einem anderen gut sichtbaren Ort angebracht, machen die Betriebe ihre Entscheidung für die nachhaltige Energie ihren Kunden und Partnern sichtbar. Wie kann der Betrieb diese Vorteile für sich nutzen?
Auf Wunsch unterstützen wir unsere Kunden bei ihrer Kommunikation, damit sie von ihrem Engagement für eine nachhaltige Zukunft erzählen können. Mit dem kostenlosen Green EnergyKommunikationspaket, bestehend aus Bild- und Textmaterial sowie Green Energy-Logo und Tipps zu deren Verwendung, können die Kunden die Marke Green Energy für sich nutzen und dies ihren Kunden und Partnern einfach kommunizieren. Bestehende Kunden können die Green Energy-Plakette und das Kommunikationspaket einfach unter greenenergy@alperia.eu anfordern. Bei Fragen und Informationen zu den Angeboten steht Ihnen unser Kundenberater Philipp von Payr gerne zur Verfügung: T 0471 987 758, philipp.vonpayr@alperia.eu, www.alperiaenergy.eu.
Philipp von Payr, Kundenberater für Businesskunden
Wer sich für die grüne Energie, die Green Energy von Alperia, entscheidet, leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz. Das Unternehmen wird auch zum Vorbild nachhaltiger Zukunftsgestaltung. Denn der Energiebedarf wird mit sauberem Strom, produziert zu 100 % aus Südtiroler Wasserkraft, gedeckt. Mit der grünen Energie stellen Unternehmen erste Weichen zur Steigerung der
hdsmagazin #7-8/18
betriebe informieren
Ausflug nach Triest
28
Expansion wird groß gefeiert Amonn Profi Color: strong together. Der Südtiroler Farbenfachhandel Amonn Profi Color hat in Norditalien expandiert. Anfang April wurden vom Unternehmen rund 50 Mitarbeiter und damit sieben Filialen von Colori di Tollens Bravo in Trentino und Venetien übernommen. Die Erweiterung wurde vor Kurzem im Beisein aller rund 90 Mitarbeiter des Unternehmens, des Verwaltungsrats, der Gesellschafter, der Geschäftsführung sowie der Hauptlieferanten in Belluno groß gefeiert. Ganz nach dem Motto strong together wurde bei der Veranstaltung gemeinsam nicht nur auf die neuen Filialen angestoßen, sondern auch auf die weiteren, die noch folgen werden. Es ist für Amonn Profi Color ein großer Schritt nach vorne. Zum Unternehmen, das in Südtirol und Trentino zu den führenden Handelsbetrieben im Bereich Farben und Lacke zählt, gehören jetzt die Filialen in Rovereto, Cavalese, Predazzo, San Donà di Piave, Portogruaro und Belluno. Die neue Filiale in Trient wird mit der dort bereits bestehenden vereinheitlicht. „Mit dieser Erweiterung festigen wir die Zukunft von Amonn Profi Color“, sagt Geschäftsführer Andreas Plank. Zum Ziel gesetzt hat sich Amonn Profi Color für das Jahr 2018 einen Jahresumsatz von 21 Millionen Euro.
TUI Cruises erweitert Angebot. Rund 80 Reisebüromitarbeiter aus Österreich und Südtirol folgten vor Kurzem der Einladung von TUI Cruises nach Triest. Auch die Reisebüros im hds waren natürlich mit von der Partie. TUI Cruises wird mit Triest als neuem Hafen in der Sommersaison 2018 seine Mittelmeerrouten um sechs interessante Häfen in der Adriaregion bereichern. Auch 2019 bleiben Routen rund um Triest im Programm des Kreuzfahrtanbieters. Die Reisebüromitarbeiter konnten die „Mein Schiff 2“, die erstmals im Hafen von Triest einlief, bei einem geführten Schiffsrundgang entdecken. Als Herzstück der „Mein Schiff“-Flotte wird die „Mein Schiff 2“ auch in Zukunft die Weltmeere befahren – ab Frühjahr 2019 unter dem Namen „Mein Schiff Herz“. Der Besuch wurde von TUI Cruises in Kooperation mit Consorzio Promotrieste, Promo Turismo FVG und der HanseMerkur Reiseversicherung AG organisiert. Schöne Bilder online unter hds-bz.it/fotos.
Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Top-Leistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
hdsmagazin #7-8/18
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
Geschäftsideen prüfen und erfolgreich verwirklichen
29
Der hds, von Beginn bis zur Umsetzung Ihr Partner. Der Gedanke, seine eigene Geschäftsidee umzusetzen und sich selbstständig zu machen, ist der Traum vieler Menschen. Einige jedoch zögern davor, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, da im Hinterkopf die Gedanken des Scheiterns schwirren oder weil man einen sicheren Arbeitsplatz nur ungern aufgibt. Sein eigenes Unternehmen aufzubauen ist nicht gleichzusetzen mit einem sich ins Ungewisse stürzen oder sich unüberschaubaren Risiken aussetzen. Es ist eine Chance, sein Hobby, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Durch die Selbstständigkeit finden viele erst die richtige berufliche Selbstverwirklichung und münzen die vermeintliche Ungewissheit in Unabhängigkeitsgefühl und Verwirklichung der eigenen Träume um. Beraten, verbessern und passende Rechtsform wählen Um sein eigenes Unternehmen erfolgreich aufzubauen und es auch auf dem Markt behaupten zu können, ist eine allumfassende Beratung in der Gründungsphase essenziell. Die Investition in die Beratung in der Anfangsphase der Gründung lohnt sich. Unternehmen, die sich detailliert beraten lassen, werden besser aufgestellt und können sich so wesentlich besser am Markt behaupten.
Bei der richtigen Beratung wird an der Geschäftsidee gefeilt. Dies geschieht in erster Linie durch die Ausarbeitung eines Businessplans. Im Businessplan werden die Für und Wider der Geschäftsidee, der Markt, die Konkurrenz, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken und vieles mehr durchleuchtet und ausgelotet. In den Kernstücken des Businessplans, der Investitionsplanung, der Rentabilitätsplanung und der Kapitalbedarfsplanung wird die finanzielle Machbarkeit des Unternehmens geprüft. Vor der Gründung gilt es die notwendigen Voraussetzungen für den Beginn der Tätigkeit zu klären und dann die passende Rechtsform für das neue Unternehmen ausfindig zu machen. Ebenso müssen die steuerlichen Themen berücksichtigt und eventuelle Fördermöglichkeiten ins Auge gefasst werden. Welchen Service bietet der hds? Der hds bietet Neugründern eine allumfassende Beratungspalette an. Der Verband lädt dazu angehende Unternehmer zu einem kostenlosen Erstgespräch ein, in dem die Voraussetzungen für den Beginn der geplanten Tätigkeit gecheckt und eine Orientierung über die zur Verwirklichung der Geschäftsidee vorzunehmenden Schritte vorgegeben werden.
Um die Umsetzung zu konkretisieren, bietet der hds in Folge, die Erstellung des Businessplans an und steht bei Finanzierungsfragen zur Seite. Individuell zugeschnitten, informiert der Verband über die steuerlichen Aspekte, über Sozialversicherungsbeiträge und Rentenangelegenheiten. Auch im Falle der Gründung einer Gesellschaft begleitet der hds die Neugründer ganzheitlich. Zudem werden die im Zuge der Gründung vorzunehmenden bürokratischen Schritte erledigt, wie die Eröffnung der MwSt.-Position, die Meldung des Tätigkeitsbeginns, die Eintragung in die Handelskammer usw. Vereinbaren Sie Ihren Termin für ein kostenloses Erstgespräch. Lassen Sie gemeinsam mit dem hds die Gründung Ihres Unternehmens richtig angehen. Melden Sie sich gerne bei der Betriebsberatung des hds!
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/18
rechtsberatung hds-bz.it/recht
/ bz.it hds - chutz in ns d a t e l l e I n fo s A e t y c ei . P r i va h e m e n s T r de
30
Datenschutz -
Schutz der Privatsphäre der Bürger verfolgten Verarbeitungszwecke auch mithilfe von anonymen Daten oder in anderer Form erreicht werden können, bei der der Betroffene nur bei Bedarf identifiziert wird.
Nach dem Inkrafttreten der EU-Verordnung 2016/679 sind alle Unternehmen verpflichtet, neue Maßnahmen zum Schutz von personenbezogenen Daten zu ergreifen. Wer aus irgendeinem Grund personenbezogene Daten verarbeitet, ist verpflichtet, seine betriebliche Datenverarbeitung genau zu analysieren, um die neuen gesetzlichen Anforderungen fristgerecht zu erfüllen und die vorgesehenen erheblichen Geldstrafen zu vermeiden. Die Datenschutz-Grundverordnung muss in allen europäischen Ländern angewandt werden, um eine etwaige Ungleichbehandlung der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen zu vermeiden.
Die Verordnung ist auf die von der Datenverarbeitung Betroffenen anzuwenden. Die Verantwortlichen – darunter auch soziale Netzwerke, Web-Plattformen, Suchmaschinen – unterliegen daher der EU-Verordnung, auch wenn sie ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union haben.
Schutz der Daten
Datenschutzerklärung
Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung
Die Verordnung verweist auf die Notwendigkeit des Schutzes der Die Erklärung ist in präziser, transparenter, verständlicher, leicht Privatsphäre der Bürger, der daher standardmäßig vorzusehen ist. zugänglicher Form, in einer klaren und einfachen Sprache zu überDies setzt voraus, dass wenn immer ein Subjekt die eigenen Daten mitteln. an Dritte abtritt, ein betriebliches oder administratives Verfahren vorzusehen ist, das die Modalität der Erwerbung, Behandlung, des Wenn die personenbezogenen Daten direkt beim Betroffenen geSchutzes und der Verbreitung der gesammelten Daten regelt. Die Da- sammelt werden, muss in der neuen Datenschutzerklärung Folgenten müssen bereits im Rahmen der Planung von Informationssyste- des präzisiert werden: men geschützt werden, wenn diese für die Datennutzung verwendet - die Rechtsgrundlage, d. h. die Quelle/Herkunft der Datenverarbeiwerden sollen. Die Informationssysteme und -programme müssen tung (Norm, Vertrag) und des Weiteren das berechtigte Interesse so konfiguriert werden, dass die Nutzung von personenbezogenen des Verantwortlichen bzw. das berechtigte Interesse Dritter, Daten und Identifikationsdaten auf ein Minimum reduziert wird, - ob der Verantwortliche die personenbezogenen Daten in Drittlänum einen Verarbeitungsbedarf auszuschließen, wenn die jeweils der übermittelt, und wenn ja, mit welchen Instrumenten,
hdsmagazin #7-8/18
- die Datenspeicherdauer, - das Recht des Betroffenen, Beschwerde oder einen gerichtlichen Rechtsbehelf bei der Aufsichtsbehörde einzulegen. - Es muss darauf hingewiesen werden, dass der Betroffene berechtigt ist, beim Verantwortlichen den Zugang zu den personenbezogenen Daten, die Berichtigung und die Löschung der Daten („Recht auf Vergessenwerden“) zu verlangen. Diese mit der Verordnung eingeführte Neuerung besteht darin, dass man vom Verantwortlichen eine Kopie der bei ihm verarbeiteten Daten verlangen kann. - Wenn automatisch Profile erstellt werden, muss auf die damit verbundenen etwaigen Folgen verwiesen werden. - „Sonstige Informationen“: die eine faire und transparente Verarbeitung im Hinblick auf die betroffenen natürlichen Personen gewährleisten.
Der Service des hds Die Rechtsberatung im hds bietet den Mitgliedern in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Reggiani Consulting GmbH folgenden Service bei der Bewältigung der komplexen Materie an: a) kostenlose Information bei Sprechstunden (jeden Montagnachmittag – auf Vormerkung) in Bozen; Vormerkungen erfolgen über die Rechtsberatung (Giovan Battista Cosatti, T 0471 310 561, gcosatti@hds-bz.it),
Mitteilung der Datenschutzerklärung
Wenn die personenbezogenen Daten nicht direkt beim Betroffenen gesammelt werden, muss die Datenschutzerklärung innerhalb einer angemessenen Frist von höchstens einem Monat ab dem Zeitpunkt der Datensammlung bzw. bei Bereitstellung der Daten mitgeteilt werden, wenn es sich um von Dritten übernommene Daten handelt. Beabsichtigt der Verantwortliche, die personenbezogenen Daten für einen anderen Zweck zu verarbeiten als den, für den die Daten erhoben wurden, so sollte er der betroffenen Person vor dieser Weiterverarbeitung Informationen über diesen anderen Zweck zur Verfügung stellen.
31
b) individuelle Beratung und Beistand bei der Anpassung an die neuen Datenschutzbestimmungen zu begünstigten Bedingungen; Anfragen um Angebote koordiniert die Rechtsberatung (Giovan Battista Cosatti, T 0471 310 561, gcosatti@hds-bz.it), c) eine Serie von kostenlosen Informationsveranstaltungen; Anmeldung erfolgt über den Bereich Bildung (T 0471 310 323, bildung@hds-bz.it), d) Kurse zur Schulung der Betriebsinhaber/Mitarbeiter; Anmeldung erfolgt über den Bereich Bildung (T 0471 310 323; bildung@hds-bz.it).
Einwilligung
Sie muss freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich erteilt werden. Sie gilt nur, wenn eine unmissverständlich abgegebene Willensbekundung für jede einzelne Datenverarbeitung vorliegt.
e) kostenlose Vorlagen zur Anpassung an die neuen Bestimmungen für Kleinstbetriebe (hds-bz.it/datenschutz).
recht@hds-bz.it
ühlen, K r i W en und r f r e i s i t Klima e nach Beda hten j Einric
Kl nach B e j n e ht Einric
…
...lösen dieIhrekönnen was! Wir Kühl-Probleme! Kundendienst
39012 Meran Kundendienst n, Tel. +39 0473 236 195 e l h ü innerhalb 4 Stundennd www.zorzi.oskar.it Wir K en u e-mail: auch am atisier edar f info@zorzi.oskar.it imWochenende
innerhalb 4 Stunden auch am Wochenende hdsmagazin #7-8/18
steuerberatung hds-bz.it/steuern
Elektronische Rechnung Pflicht
32
Verpflichtende Einführung ab 2019 für Freiberufler und Unternehmen. Die Einführung der elektronischen Fakturierung zwi-
schen privaten Wirtschaftstreibenden steht unmittelbar bevor: Ab 2019 und in einigen Fällen bereits ab Juli 2018 müssen die Inhaber einer Mehrwertsteuernummer ihre Ein- und Verkäufe mit einer elektronischen Rechnung dokumentieren. Die Wirtschaftstreibenden müssen sich daher rüsten und sich an die neuen Modalitäten der Rechnungsausstellung anpassen. Durch die rechtzeitige Vorbereitung auf die Neuerungen kann man Zeit und Kosten sparen.
Nicht zur Verwendung der elektronischen Rechnung verpflichtet sind Unternehmer und Freiberufler mit Sonderregelung (Steuersystem für Geringverdiener, Pauschalbesteuerung usw.) und von der Steuer befreite Landwirte (Umsatz unter 7000 Euro). Die von dieser Pflicht befreiten Wirtschaftstreibenden können weiterhin Dokumente in Papierform ausstellen, sind aber verpflichtet, die „Daten der Rechnungen“ innerhalb des Folgemonats nach Ausstellung der Dokumente an die Einnahmenagentur zu senden. Was ist eine elektronische Rechnung und wie wird sie ausgestellt?
Ab wann sind elektronische Rechnungen obligatorisch?
Die elektronische Rechnung ist eine im „xml“-Format generierDie Pflicht zur elektronischen Fakturierung tritt am 1. Jänner te Datei; dieser Standard wird bereits für Rechnungen an öffent2019 in Kraft. Ab diesem Datum müssen Betriebe und Freiberuf- liche Verwaltungen verwendet. Die Dateien der Rechnungen ler elektronische Rechnungen ausstellen, übermitteln, erhalten werden ausschließlich über eine dafür eingerichtete Plattform der Einnahmenagentur, das Austauschsystem Sistema di interund aufbewahren. Diese Pflicht gilt bereits zum 1. Juli 2018 für die Leistungen von scambio (SDI), übermittelt. Das Austauschsystem sorgt über Sub-Zulieferern im Rahmen von Vertragsverhältnissen mit der verschiedene Kanäle auch für die Zustellung der elektronischen öffentlichen Verwaltung und für den Kauf von Treibstoffen. Im Rechnungen an die Kunden: zuletzt genannten Fall besteht allerdings die Möglichkeit, dass - mittels zertifizierter elektronischer Post, die Weiterverwendung der Benzinkarte bis zum 31. Dezember - mithilfe spezifischer Dienste (SdICoop und SdIFTP), - über den Dienst WebRechnungen und WebVergütungen (web 2018 erlaubt wird. Fatture e corrispettivi). Mit einem eigenen im Webservice der Einnahmenagentur verWer ist zur Verwendung der elektronischen Rechnung verpflichtet? Zur Ausstellung der elektronischen Rechnung sind alle in Ita- fügbaren Verfahren können die Steuerzahler die elektronischen lien tätigen Inhaber einer Mehrwertsteuernummer (Unterneh- Rechnungen ausstellen und übermitteln. men und Freiberufler) verpflichtet; diese Pflicht gilt für alle Geschäftsvorgänge mit anderen Unternehmen und Freiberuflern Wie erfolgt der Eingang der Verkaufsrechnungen von Lieferanten? (Business to Business - B2B) und gegenüber privaten Verbrau- Auch die Rechnungen der Lieferanten werden an das Austauschchern (Business to Consumer - B2C). system der Einnahmenagentur übermittelt und von diesem zu-
hdsmagazin #7-8/18
steuerberatung ie Sind S 018 Juli 2 r . 1 b a et fü t s ü r ge bstoff i e r T Ihren kauf? ein
gestellt. Für den Erhalt einer elektronischen Rechnung muss man dem eigenen Lieferanten unbedingt die für den Rechnungseingang gewählten Modalitäten mitteilen. Dazu muss man entweder eine zertifizierte E-Mail-Adresse oder einen EmpfängerCode angeben. Für Endverbraucher bestimmte elektronische Rechnungen werden dem Empfänger durch Bereitstellung der Rechnungsdatei in einem eigenen dafür vorgesehenen Bereich auf der Website der Einnahmenagentur zugestellt. Ein kostenloser Webdienst ermöglicht die Registrierung der telematischen Zustellungsform (zertifizierte E-Mail-Adresse oder Empfänger-Code), die für den Erhalt der gewählten Adresse erklärt wird.
1
E-Rechnung ale
Port
nda
Azie
App
33
Kann man einen Dienstleister mit der elektronischen Fakturierung beauftragen?
Wirtschaftstreibende können sich an Dienstleister wenden, die Instrumente zur Unterstützung bei der Erstellung, Übermittlung und beim Erhalt von elektronischen Rechnungen anbieten, oder die eigenen Buchhaltungssysteme an die Erfordernisse der Ausstellung und Verwaltung von elektronischen Rechnungen anpassen. Wie müssen elektronische Rechnungen aufbewahrt werden?
Elektronische Rechnungen, die über das Austauschsystem zugestellt werden, werden von der Einnahmenagentur zu Einsichtsund Kontrollzwecken archiviert. Die Einnahmenagentur stellt auf ihrer Website in einem eigenen Kundenbereich eine Funktion für die Suche, Einsichtnahme und Erfassung der vom Steuerzahler ausgestellten und bei ihm eingegangenen Rechnungen bereit. Die Rechnungen können elektronisch aufbewahrt werden; dafür kann man nach dem Beitritt zur Servicevereinbarung den kostenlosen Dienst der Einnahmenagentur nutzen oder aber sich an einen beauftragten Dienstleister wenden.
Andrea Pircher, Steuerberatung, T 0471 310 419, apircher@hds-bz.it
E-Rechnung Mit der hds-App einfach und kostenlos verwalten! Ab 1. Juli 2018 müssen in Italien Rechnungen für Treibstoff über elektronische Plattformen abgewickelt werden, d. h. in digitaler Form ausgestellt und auch erhalten werden. Ab 1. Jänner 2019 müssen dann alle Rechnungen auf diese Weise verwaltet werden. Der hds unterstützt seine Mitglieder und Kunden dabei, diesem bürokratischen Mehraufwand mittels maßgeschneiderter Lösungen zu begegnen. Dank der hds-App können die elektronischen Rechnungen ausgestellt, erhalten, überprüft und weitergeleitet werden. Jedes hds-Mitglied kann sich bis zum Jahresende und ohne zukünftige Verpflichtung von der Nützlichkeit dieser Applikation überzeugen. Ihnen wird für das laufende Jahr der Zugang zum Portal samt App kostenlos zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen kontaktieren Sie die Experten der hds-Steuerberatung, oder Sie laden die für die Nutzung notwendigen Unterlagen online unter hds-bz.it/e-rechnung herunter.
hdsmagazin #7-8/18
info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit
80 Euro Bonus. Die Regelung des 80 Euro Bonus (sog. Renzi-Bonus) wird geändert (Art. 1, Abs. 132, Haushaltsgesetz 2018 ändert Art. 13, Absatz 1-bis des Einheitstextes TUIR): Die Einkommensgrenzen für die Inanspruchnahme dieses Bonus werden um 600 Euro erhöht. Bei gleichbleibendem jährlichen Höchstbetrag des Bonus (960 Euro) wird der zustehende Betrag wie folgt berechnet:
Personalverwaltung: Was gibt es Neues? 34
Von der Geburtenprämie über die IRAP für Saisonarbeitskräfte Geburtenprämie. Im Rahmen der Maßnahmen zur Unterstützung der Familie und der Mutterschaft wird die vorgesehene Prämie von 960 Euro (Art. 1, Abs. 125, Gesetz Nr. 190/2014) jährlich auch auf die Kinder ausgedehnt, die vom 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2018 geboren oder adoptiert werden. Dieser Betrag wird direkt vom NISF/INPS in monatlichen Teilbeträgen ab dem Geburts- oder Adoptionsmonat (nach Beantragung durch die betroffene Person) ausbezahlt. Er trägt nicht zur Bildung des Gesamteinkommens bei (Art. 8 TUIR) und wird ausschließlich bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres bzw. des ersten Jahres nach Aufnahme des adoptierten Kindes in die Familie gezahlt. Neue Einkommensgrenze für zu Lasten lebende Kinder. Die Einkommensgrenze für steuerlich zu Lasten lebende Kinder wird auf 4.000 Euro angehoben (Art. 1 Haushaltsgesetz 2018, Abs. 252, in Ergänzung zu Art. 12, Abs. 2 Einheitstext TUIR). Voraussetzung ist, dass die Kinder nicht älter als 24 Jahre sind. Diese neue Einkommensgrenze tritt am 1. Jänner 2019 in Kraft.
hdsmagazin #7-8/18
Gesamteinkommen
Zustehender Bonus
- nicht über 24.600 Euro
960 Euro
- zwischen 24.600 und 26.600 Euro
960 Euro x (26.600 – Gesamteinkommen) 2000
- über 26.600 Euro
-
IRAP-Abzug bei Einstellung von Saisonarbeitskräften. Für Unternehmen, die einen betrieblichen Nettoertrag erwirtschaften, ist für jede Saisonarbeitskraft, die für zwei Steuerjahre mindestens 120 Tage beschäftigt wird, die volle Abzugsfähigkeit von der IRAP-Steuer vorgesehen ab dem zweiten Vertrag, der mit demselben Arbeitgeber im Zeitraum von zwei Jahren ab Beendigung des vorherigen Vertrages abgeschlossen wird.
Josef Kaser, Bereichsleiter Personalverwaltungsdienste, T 0471 310 450, jkaser@hds-bz.it
info aktuelles hds-bz.it/recht hds-bz.it/beitraege
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung April 2017 – 2018 ist gleich + 0,4 % (75 % = + 0,3). - Veränderung in Bozen April 2017 – 2018 ist gleich + 1,2 % (75 % = + 0,9).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im April 0,945104.
Waren richtig laden und transportieren Korrekte Sicherung wird kontrolliert.
Bereits seit dem 20. Mai 2018 haben die Sicherheitskräfte die Möglichkeit, im Rahmen von Straßenkontrollen die korrekte Sicherung und Befestigung der Ladung von Lkws zu kontrollieren. Dies sieht ein Dekret des Ministeriums für Infrastrukturen und Transport vor, das Ende Mai in Kraft getreten ist. Leicht, schwer, gefährlich Die Mängel werden in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt:
• Leicht: Die Ladung wurde zwar korrekt gesichert, es könnten aber weitere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein. • Schwer: Die Ladung wurde nicht ordnungsgemäß gesichert und es besteht ein Risiko, dass sie oder Teile von ihr in Bewegung geraten oder gar umfallen könnten. • Gefährlich: Dies könnte eine Bedrohung für die Straßensicherheit sein. Es besteht das Risiko, dass die Ladung umfällt und so eine Gefahr für andere Menschen darstellt. Im Fall eines schweren oder gefährlichen Mangels können die Sicherheitskräfte das Fahrzeug so lange anhalten, bis der Sicherheitsmangel beseitigt ist. Die Strafen reichen in diesen Fällen von 85 bis 338 Euro.
35
Innovation und Digitalisierung in Betrieben Neue Förderkriterien erlassen. Die Landesregierung hat am 8. Mai die Anwendungsrichtlinien zum Landesgesetz Forschung und Innovation genehmigt. Unternehmen können nun Zuschüsse bis maximal 5000 Euro für externe Beratung aber auch für Fundraising-Kampagnen erhalten, beispielsweise das Crowdfunding. Mit den so eingenommenen finanziellen Mitteln soll diese wesentliche Phase der Produktinnovation leichter zum Abschluss gebracht werden. Einen zweiten Schwerpunkt legen die neuen Richtlinien auf die digitale Transformation, auch Unternehmen 4.0 genannt. Neu ist außerdem, dass auch für die Vorphase eines Projektes für Forschung & Entwicklung Ansuchen zugelassen sind.
fdorfmann@hds-bz.it recht@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/18
Geringer Kostenaufwand und einzigartiger Nutzen: Werden auch Sie monni-Partner! Infos: hds-bz.it/monni
Sichern Sie sich das multifunktionale POS-Gerät mit vorteilhaften, bankenunabhängigen Konditionen (Konvention Dachverband Confcommercio) und die Gutscheinkarte monni card. Ihr direkter Draht für Fragen und Infos sind die Bezirksleiter des hds in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders.