Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXXIV · 9/2026 · IR/IP · monatlich
hds magazin #9/26 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it
Das Geschäft mit dem Wohlbefinden Ernährung, Gesundheit und Schönheit als Wachstumstreiber
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we are economy
editorial
Billigimporte für fairen Wettbewerb Mit 1. Juli 2026 ist die neue EU-Regelung in Kraft getreten, die Onlinebestellungen aus Nicht-EU-Ländern mit einem Warenwert von unter 150 Euro erstmals mit einer pauschalen Zollabgabe belegt. Ziel der Maßnahme ist es, den stark gewachsenen Onlinedirektimport aus Drittstaaten einzudämmen und faire Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen zu schaffen. Die neue EU-Maßnahme ist ein erster Schritt, um einen strukturellen Wettbewerbsnachteil für den lokalen Handel zu korrigieren. Bisher konnten viele Produkte aus Drittstaaten faktisch zollfrei in den europäischen Markt gelangen, was zu massiven Verzerrungen geführt hat. Hintergrund der Maßnahme ist das enorme Wachstum der so genannten „Minipakete“ aus Drittstaaten: EU-weit wurden 2025 rund 5,9 Milliarden solcher Sendungen direkt an Konsumentinnen und Konsumenten geliefert, der Löwenanteil von 97 Prozent davon stammt aus China. Auf Basis einer anteiligen Hochrechnung ergibt sich für Südtirol eine Größenordnung von rund 7 Millionen Paketen jährlich – etwa 13 Sendungen pro Person. Ausgehend von einem durchschnittlichen Warenwert von rund 9 Euro pro Sendung ergibt sich daraus ein Importvolumen von rund 64 Millionen Euro pro Jahr. Diese Zahlen zeigen klar, dass es sich nicht um ein Randphänomen handelt, sondern um einen Massenmarkt mit direkten Auswirkungen auf unsere Betriebe vor Ort. Zugleich bedeutet dieses enorme Sendungsaufkommen auch eine erhebliche zusätzliche Verkehrsbelastung, da Millionen von Paketen jährlich über Logistikzentren und Zustellfahrzeuge in das Land transportiert und verteilt werden müssen. Die neue Regelung bietet Chancen für die heimischen Betriebe: Wenn künftig für alle Marktteilnehmer vergleichbare Rahmenbedingungen gelten, stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Betriebe und damit auch die regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig ist aber klar: Die Zollregelung allein wird den Wettbewerb nicht lösen. Sie ist aber ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.
titelgeschichte Bedürfnis nach Wohlbefinden
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neues vom NOI Lehrfahrt in die Niederlande
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aktuelles Südtirols Lieblingsgeschäft 2026
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bezirke Bozen Land: Austausch verbindet
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fachgruppen Gastronomie: gemeinsam nachhaltiger
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recht und gewerkschaften Neue Regeln für Onlineverträge
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betriebe informieren 100 Jahre Apotheke Sand in Taufers
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weiterbildung Kurse für Kommunikation und Führung
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betriebsberatung Warum ein Business-Check lohnt
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steuerberatung Steuerdekret im Überblick
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REDAKTION, VERWALTUNG UND WERBUNG: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it VERANTWORTLICH IM SINNE DES PRESSEGESETZES UND VERANTWORTLICHER SCHRIFTLEITER: Dott. Mauro Stoffella (Leiter Stabstelle Medien) REDAKTION: Dott. Sergio Colombi, Manuela Seebacher GRAFISCHES KONZEPT: Gruppe Gut – www.gruppegut.it TITELBILD: Adobe Stock GRAFIK: Stefano Hochkofler FOTOS: Adobe Stock, gettyimages, Karriere Südtirol/Zulupictures, Damian Pertoll, Pörnbacher, Shutterstock, swrea, Alfred Tschager DRUCKEREI: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen AUFGEGEBEN AM 18. AUGUST 2026 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. HERAUSGEBER: inService Coop. – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
Philipp Moser, Präsident Wirtschaftsverband hds Questa testata è associata a
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titelgeschichte
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Die Kunden suchen heute eine Lösung für ein Lebensgefühl.
Das Geschäft mit dem Wohlbefinden Ernährung, Gesundheit und Schönheit als Wachstumstreiber
Viele Menschen sind gestresst und stehen unter Leistungsdruck. Damit wächst das Bedürfnis nach Wohlbefinden. Wellness ist längst mehr als ein Lifestyle-Trend. Ernährung, Gesundheit und Schönheit verschmelzen zu einem neuen Wellbeing-Ökosystem mit enormem Wachstumspotenzial – auch in Südtirol. Die neue Studie „Feelgood Revolution“ des Schweizerischen Gottlieb Duttweiler Instituts GDI zeigt erstmals repräsentativ für den DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz), wie Menschen Wellness in ihren Alltag integrieren, wo sie Druck empfinden und welche Folgen das für Unternehmen und Marken hat. Untersucht wird unter anderem, was Ernährung, Gesundheit und Schönheit verschmelzen lässt, wie zufrieden Menschen mit Gesundheit und
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Aussehen sind, welchen Quellen sie vertrauen und welche Rolle Supplements, Abnehmspritzen oder kosmetische Eingriffe spielen. 9,8 Billionen US-Dollar
Wellness zählt zu den am schnellsten wachsenden Märkten weltweit: Laut GDI soll die Wellness-Ökonomie von 6,8 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 9,8 Billionen US-Dollar im Jahr 2029 anwachsen. Wellness wächst nicht am Rand der Wirtschaft, sondern mitten in ihr: im Geschäft, in der Apotheke, im Fitnessstudio, im Hotel, in der Arztpraxis, im Kosmetikstudio, auf Social Media und zunehmend am Handgelenk mit Smartwatches, Schlaftrackern und Gesundheits-Apps.
titelgeschichte
Was früher getrennte Welten waren, wird zu einem gemeinsamen Markt: Essen soll nicht mehr nur satt machen, sondern Energie geben, den Blutzucker stabilisieren, die Darmgesundheit fördern und im Idealfall auch Haut, Haare und Nägel verbessern. Kosmetik soll nicht nur verschönern, sondern medizinisch wirken. Gesundheit soll nicht erst im Krankheitsfall relevant werden, sondern täglich messbar, steuerbar und optimierbar sein. Alles verschmilzt
Die zentrale These der GDI-Studie lautet: Food, Health und Beauty verschmelzen. Das verändert Produkte und Geschäftsmodelle. Funktionale Lebensmittel, Nutricosmetics (Schönheit und Pflege von innen), personalisierte Ernährung, Longevity-Angebote, Cosmeceuticals (biologische Hautpflegeprodukte), Anti-Aging-Programme, Mental-Health-Apps und bewusste Auszeiten sind Ausdruck derselben Bewegung. Der Kunde kauft nicht einfach einen Joghurt, eine Creme oder einen Arzttermin. Er sucht eine Lösung für ein Lebensgefühl: mehr Energie, besseren Schlaf, schönere Haut, weniger Stress, längere Gesundheit, mehr Kontrolle über den eigenen Körper.
Der Hintergrund ist klar: Wir leben in einer Hochdruckgesellschaft. Laut GDI fühlen sich 30 Prozent der Menschen im DACH-Raum häufig oder fast immer aufgrund von Zeitmangel gestresst. 43 Prozent kennen Zeitstress zumindest manchmal. Besonders betroffen sind Frauen und junge Menschen. Mehr als die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen steht häufig unter Zeitstress. Gleichzeitig steigt der Druck, gesund, attraktiv und leistungsfähig zu sein - körperlich wie mental. Über 70 Prozent der Befragten empfinden zumindest teilweise Druck, körperlich gesund, mental gesund und leistungsfähig zu sein. 62 Prozent spüren in mindestens einem abgefragten Bereich starken Druck. Gesellschaft erzeugt Problem
Damit wird Wellness zur Antwort auf ein Problem, das die Gesellschaft selbst erzeugt. Wer sich überfordert fühlt, sucht Entlastung. Wer schlecht schläft, kauft Schlaftracker, Melatonin oder eine Gewichtsdecke. Wer gestresst ist, bucht Yoga, Meditation oder Digital Detox. Wer müde ist, greift zu Magnesium, Vitamin D, Proteinshakes oder adaptogenen Pulvern. Wer mit dem eigenen Aussehen hadert, investiert in Skincare, Kollagen, Botox oder ästhetische Behandlungen. Der Markt wächst, weil das Bedürfnis wächst.
Social Media als Verstärker
Social Media wirkt wie ein Verstärker. Auf TikTok und Instagram zeigen Wellness-, Fitness- und Beauty-Influencer einen Alltag, der scheinbar mühelos alles integriert: um fünf Uhr aufstehen, Zitronenwasser, Tagebuchschreiben, Pilates, Proteinfrühstück, 10.000 Schritte, Skincare-Routine, Rotlichttherapie, Schlaftracking. Die Daten zeigen, wie tief dieses WellbeingMindset verankert ist. Fast 80 Prozent empfinden mindestens zwei der drei Bereiche Ernährung, Gesundheit und Aussehen als wichtig. 45 Prozent halten alle drei gleichzeitig für relevant. Gesundheit steht klar im Zentrum: 91 Prozent finden mentale Gesundheit wichtig, ebenso viele körperliche Gesundheit. Mehr als die Hälfte ist überzeugt, die eigene Gesundheit und das eigene Aussehen durch persönliche Entscheidungen beeinflussen zu können. Bei der Ernährung sind es sogar 76 Prozent.
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Fortsetzung auf Seite 6
Emissionen wachsen schneller als das Geschäft Die Rücksendungen von Waren beim Onlineshopping sind bekanntlich aus mehreren Gründen ein großes Problem – so etwa in Sachen Umweltfreundlichkeit. Laut einer Studie der Freien Universität Brüssel verursachen aktuell (nur) 15 Prozent der Konsumenten fast 60 Prozent der retourenbedingten CO2-Emissionen. Diese „Vielretournierer“ kaufen nicht häufiger ein als andere, behandeln Rücksendungen aber als aufgeschobene Entscheidung: Sie bestellen impulsiv mehrere Optionen und wählen erst zu Hause. Kostenlose, simple Retouren verdreifachten die Wahrscheinlichkeit dieses Verhaltens. Passend dazu die Meldung, dass Rechenzentren die Emissionen des Onlineriesen Amazon auf Rekordhoch treiben: Die CO2-Emissionen sind 2025 um 16 Prozent auf 80,85 Millionen Tonnen gestiegen – der
größte Jahressprung seit Messbeginn. Grund sind der Rechenzentrumsausbau, der die strombedingten Emissionen um 34 Prozent nach oben treibt. Pro Dollar Umsatz stoßt der Konzern nun drei Prozent mehr CO2 aus; die Emissionen wachsen also schneller als das Geschäft – bedenklich.
Mauro Stoffella, Leiter der Stabstelle Medien mstoffella@hds-bz.it
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titelgeschichte Die „Agnostics“ verweigern den WellnessHype weitgehend. Ihr Körper soll funktionieren, aber er ist kein permanentes Optimierungsprojekt. Entscheidend ist: Diese Typen unterscheiden sich weniger nach Alter oder Einkommen, sondern nach Haltung. Wellness ist kein Generationenthema, sondern ein Mindset-Thema.
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Chance für Unternehmen
Für Unternehmen ist diese gefühlte Selbstwirksamkeit eine Chance. Wer glaubt, durch Konsum, Routinen und Dienstleistungen etwas für sich tun zu können, ist offen für Angebote. Das zeigt sich besonders deutlich bei Nahrungsergänzungsmitteln. Drei Viertel der Befragten nehmen zumindest gelegentlich Ergänzungsmittel ein, ein Drittel sogar täglich. Mineralstoffe, Vitamin D, Omega-3, pflanzliche Präparate, Proteinprodukte, Schlaf- und Entspannungssupplements sowie Beauty-Produkte wie Kollagen oder Hyaluron bilden längst einen Massenmarkt. Auch Abnehmspritzen und GLP-1-Medikamente wie Ozempic oder Wegovy sind Teil dieser neuen Feelgood-Ökonomie. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, werden sie zunehmend mit Gewichtsreduktion und Körperoptimierung verbunden. Für den Lebensmittelhandel kann das tiefgreifende Folgen haben: Wer weniger isst, isst anders. Kleinere Portionen, proteinreichere Produkte, funktionale Snacks sowie Angebote für Magenverträglichkeit und Muskelmasseerhalt könnten wichtiger werden. Vier Feelgood-Typen
Doch der Markt ist nicht einheitlich. Laut GDI-Studie gibt es vier Feelgood-Typen. Die „Strugglers“ zweifeln an sich, vergleichen sich stark mit anderen und erleben Wellbeing eher als Druck. Die „Achievers“ sind hochmotivierte Selbstoptimierer, die ihren Körper aktiv gestalten und viel investieren. Die „Balancers“ stehen für Selbstakzeptanz und innere Balance; sie kümmern sich um sich selbst, ohne sich ständig zu vergleichen.
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sich mehr zu bewegen, bewusster zu essen und achtsamer mit sich selbst umzugehen. Sie kann aber auch neuen Druck erzeugen. Wenn Wohlbefinden zur permanenten Pflicht wird, kippt Wellness in Stress. Wenn Gesundheit zum privaten Konsumprojekt wird, kann sich zudem eine soziale Schere öffnen, denn nicht jeder kann sich das alles dauerhaft leisten.
Chance für Südtirol
Erfolgreiche Betriebe
Hier liegt eine wichtige Erkenntnis für Unternehmen – auch in Südtirol. Wer im Tourismus, Handel, Lebensmittelbereich, Gesundheitswesen, in Hotellerie, Gastronomie, Kosmetik oder Sport tätig ist, sollte Wellness nicht mehr als Zusatzangebot verstehen. Es geht nicht um ein paar Liegen im Ruheraum oder einen Smoothie auf der Karte. Es geht um glaubwürdige, integrierte Lösungen. Ein Hotel kann Ernährung, Bewegung, Schlaf, Natur, mentale Erholung und medizinische Prävention stärker zusammendenken. Ein Lebensmittelhersteller kann Produkte entwickeln, die Genuss und Funktion verbinden. Ein Händler kann Orientierung bieten statt nur Regalfläche. Eine Apotheke oder ein Gesundheitsdienstleister kann zur Vertrauensschnittstelle werden. Und ein Tourismusgebiet kann Wellbeing nicht nur als Luxus verkaufen, sondern als regionale Lebensqualität.
Die Zukunft der Wellnessbranche hängt nicht nur davon ab, wer die neuesten Produkte anbietet. Entscheidend wird sein, wer Orientierung schafft, Komplexität reduziert, Genuss und Gesundheit versöhnt und Angebote entwickelt, die nicht nur für eine zahlungskräftige Elite zugänglich sind. Wohlbefinden ist mehr als Selbstoptimierung. Am Ende geht es nicht darum, den perfekten Körper, die perfekte Ernährung oder die perfekte Routine zu erreichen. Es geht darum, Lebensqualität zu erhöhen. Die erfolgreichsten Unternehmen der FeelgoodÖkonomie werden daher nicht jene sein, die den Menschen noch mehr To-dos verkaufen. Sondern jene, die ihnen helfen, sich im eigenen Leben wieder besser zu fühlen.
mstoffella@hds-bz.it
Vertrauen entscheidend
Gerade Südtirol hat gute Voraussetzungen. Unser Lebensraum verbindet Natur, Ernährung, Bewegung, Gastlichkeit, alpine Gesundheitskultur und landwirtschaftliche Qualität. Doch der Wettbewerb wird anspruchsvoller. Gäste und Konsumenten erwarten mehr Evidenz, mehr Personalisierung und mehr Authentizität. Gleichzeitig sind sie skeptisch. Laut GDI halten 74 Prozent viele Beautyund Anti-Aging-Trends für reine Geldmacherei, 54 Prozent misstrauen den meisten Gesundheitsversprechen. Vertrauen wird damit zur eigentlichen Währung der Wellness-Ökonomie. Wer zu viel verspricht, verliert. Wer verständlich erklärt, sauber belegt und echte Entlastung schafft, gewinnt. Die Feelgood-Revolution ist Chance und Risiko zugleich. Sie kann Menschen helfen, gesünder zu leben, besser zu schlafen,
Wer im Tourismus, Handel, Lebensmittelbereich, Gesundheitswesen, in Hotellerie, Gastronomie, Kosmetik oder Sport tätig ist, sollte Wellness nicht mehr als Zusatzangebot verstehen.
neues vom NOI Radmobilität in Maastricht
Anschließend führte die Studienreise in die südliche Provinz Limburg mit ihrer Hauptstadt Maastricht. Die Stadt mit rund 123.000 Einwohnern weist aufgrund ihrer touristischen Prägung, ihrer ländlichen Struktur und der leicht hügeligen Landschaft viele Gemeinsamkeiten mit Südtirol auf. Trotz dieser topografischen Voraussetzungen werden knapp 30 Prozent aller Wege bis 7,5 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Moderne Radinfrastruktur, kurze Wege und eine intelligente Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel machen das Fahrrad auch hier zu einer attraktiven Alternative zum Auto. Begleitet wurde das Programm von Expertinnen und Experten der Dutch Cycling Embassy, die gemeinsam mit lokalen Entscheidungsträgern Einblicke in die Planung, Finanzierung und Umsetzung moderner Radverkehrskonzepte gaben. Besonders wertvoll war dabei der Praxisbezug: Die Teilnehmenden erkundeten die Infrastruktur selbst mit dem Fahrrad und konnten die unterschiedlichen Maßnahmen unmittelbar erleben.
Fahrradmobilität von morgen Lehrfahrt in die Niederlande Im Mai führte die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) eine dreitägige Studienreise zum Thema „Fahrradmobilität von morgen“ in die Niederlande durch. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft – darunter auch Martin Stampfer, Bereichsleiter des hds im NOI Kompetenzzentrum – nahmen an der Fachreise teil. Ziel war es, erfolgreiche Strategien und innovative Lösungen kennenzulernen, die neue Impulse für die Weiterentwicklung der Radmobilität in Südtirol liefern können.
Impulse für Südtirol
Die Studienfahrt machte deutlich, dass erfolgreiche Fahrradmobilität weit über den Bau einzelner Radwege hinausgeht. Entscheidend sind eine langfristige Vision, mutige politische Entscheidungen und eine integrierte Planung, die Mobilität, Stadtentwicklung und Lebensqualität gemeinsam denkt. Der Blick in die Niederlande zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial eine konsequente Förderung des Radverkehrs bietet: Sie entlastet den Verkehr, erhöht die Aufenthaltsqualität in Städten und Gemeinden, stärkt den Tourismus und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gerade für Südtirol, wo nachhaltige Mobilität und attraktive Ortszentren zunehmend an Bedeutung gewinnen, liefert die Reise wertvolle Impulse und praxisnahe Best-Practice-Beispiele für die zukünftige Mobilitätsentwicklung.
Fahrradhauptstadt Utrecht als Vorbild
Erste Station war Utrecht, das mit rund 360.000 Einwohnern als heimliche Fahrradhauptstadt der Welt gilt. In puncto Radverkehrsinfrastruktur und Fahrradnutzung übertrifft die Stadt heute sogar Amsterdam und Kopenhagen. Seit den 1970er-Jahren hat Utrecht den Wandel von einer autoorientierten zu einer konsequent fahrradfreundlichen Stadt vollzogen. Das Ergebnis ist beeindruckend: Rund 50 Prozent aller Wege werden heute mit dem Fahrrad zurückgelegt. Möglich wurde diese Entwicklung durch eine langfristige und konsequente Verkehrsplanung. Breite, durchgängige Radwege, eigene Fahrradbrücken, intelligente Ampelschaltungen und eine klare Priorisierung des Radverkehrs prägen das Stadtbild. Symbol dieser Entwicklung ist das weltweit größte Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof mit Platz für mehr als 12.500 Fahrräder – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, welchen Stellenwert das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel in den Niederlanden einnimmt.
Kompetenzzentrum NOI Im NOI schafft der Wirtschaftsverband hds ein Umfeld, das fachliche, innovative und schnelle Vernetzung ermöglicht, mit dem Ziel, die Unternehmen in ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu unterstützen, ihr Wachstum zu fördern und so nachhaltig die heimische Wirtschaft zu stärken.
Kontakt: Martin Stampfer, Bereichsleiter NOI Kompetenzzentrum, T 0471 310 511, mstampfer@hds-bz.it
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aktuelles
Das Siegerfoto: v. l. Direktorin Sabine Mayr, Präsident Philipp Moser, Alexander Pichler, hds-Bezirkspräsident Hartmut Überbacher, Wirtschaftslandesrat Marco Galateo und Vizepräsident Sandro Pellegrini.
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Südtirols Lieblingsgeschäft 2026 gekürt Insgesamt 229.808 Stimmen für den lokalen Handel. Mit der landesweiten Initiative
„Mein Lieblingsgeschäft 2026“ sensibilisieren der hds und das Land Südtirol für die Bedeutung des lokalen Handels als Nahversorger, sozialer Treffpunkt und Identitätsstifter in Städten und Dörfern. 500 Geschäfte aus 84 Gemeinden hatten sich an der Aktion beteiligt, 229.808 Stimmen waren abgegeben worden. Aus dem ersten Wahlgang waren die Lieblingsgeschäfte der Bezirke, also die Geschäfte mit den jeweils meisten Stimmen eines jeden hds-Bezirks, ermittelt worden. Darüber wurde in der Ausgabe #7-8/26 ausführlich berichtet.
Das große Wahlfinale
Jene fünf Geschäfte, die im ersten Wahlgang landesweit am meisten Stimmen erhalten hatten, zogen hingegen in das große Wahlfinale ein: • Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel, Meran • Despar Villanders, Villanders • Eviva Sport, Algund • La Culla Baby-Land, Bozen • Schmid & von Bosio, Brixen Vom 18. bis 28. Mai konnte die Bevölkerung unter diesen Finalisten abstimmen. In den zehn Wahltagen gingen 26.886 Stimmen ein. Südtirols Lieblingsgeschäft 2026
Am 4. Juni fand am Hauptsitz des hds in Bozen im Beisein von Wirtschaftslandesrat Marco Galateo und unter Teilnahme der Medien die Abschlussveranstaltung der Initiative statt. Die Lieblingsgeschäfte sowie die Zweit- und Drittplatzierten eines jeden Bezirks sowie die Top-5-Finalisten wurden für ihre Erfolge im Rahmen der Initiative
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ausgezeichnet. Wirtschaftslandesrat Marco Galateo, hds-Präsident Philipp Moser und hds-Direktorin Sabine Mayr verkündeten schließlich den Gesamtsieger der Initiative: Das Lebensmittelgeschäft Despar Villanders aus Villanders hatte die meisten Stimmen erhalten und wurde feierlich zu Südtirols Lieblingsgeschäft 2026 gekürt. Vielen Dank und herzliche Gratulation! Der hds freut sich über die überwältigende Resonanz auf die Initiative und bedankt sich bei allen teilnehmenden Geschäften für ihr besonderes Engagement und die aktive Mitbewerbung der Initiative, auch über die sozialen Medien. Eine herzliche Gratulation geht an alle Siegergeschäfte in den sechs Bezirken, an die Finalisten und ganz besonders natürlich an „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“ – Despar Villanders. Wer wird „Südtirols Lieblingsgeschäft 2027“?
Der hds plant, die Initiative auch im kommenden Jahr 2027 wieder durchzuführen. Wer sich bereits jetzt auf die Voranmeldeliste setzen lassen möchte, kann sich gerne an lieblingsgeschaeft@hds-bz.it wenden.
Die 5 Finalisten: v. l. Direktorin Sabine Mayr, Präsident Philipp Moser, Beatrix Brugnara (Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel), Daniele Vinante und Sonia Pandolfi (La Culla Baby-Land), Alexander Pichler (Despar Villanders), Petra Federicis und Martin Dösel (Eviva Sport), Vizepräsident Sandro Pellegrini, Thomas von Bosio und Gentiana von Bosio (Schmid & von Bosio) sowie Wirtschaftslandesrat Marco Galateo.
KURZPORTRÄT Despar Villanders
KURZPORTRÄTS der restlichen Finalisten
Der Despar Villanders ist ein zentraler Nahversorger im Dorfzentrum und bietet der Bevölkerung eine verlässliche Einkaufsstätte für den täglichen Bedarf. Das Geschäft überzeugt durch ein sorgfältig abgestimmtes Sortiment, Frische, Regionalität und persönliche Beratung. Damit erfüllt es nicht nur eine wichtige Versorgungsfunktion, sondern ist auch ein fester Bestandteil des Dorflebens. Despar Villanders ist Teil des Despar-Verbundsystems, wird jedoch eigenständig geführt. An der Initiative „Mein Lieblingsgeschäft“ hatte sich Geschäftsführer Alexander Pichler neben dem Standort in Villanders mit fünf weiteren Verkaufsstellen (Pichler Shop und Pichler Market in Welschnofen, Eggentoler Market in Birchabruck, Zum Krumer in Eggen und Lex Market in Steinegg) beteiligt.
Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel, Meran. Das traditionsreiche Familienunternehmen Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel in Meran steht seit den 1950erJahren für Qualität, Fachwissen und persönlichen Service. Auf mehreren Etagen bietet das Geschäft ein außergewöhnlich breites Sortiment mit rund 100.000 Artikeln – von Eisenwaren, Haushaltsartikeln und Werkzeugen über Elektro- und Gartengeräte bis hin zu Öfen und vielen weiteren Produkten. Dank der Verbindung von großer Produktauswahl und individueller Beratung hat sich Brugnara als wichtiger Bezugspunkt für Handwerker, Profis und Heimwerker etabliert. Gegründet wurde der Betrieb von Mario Brugnara. Nach 53 Jahren unter der Führung seines Sohnes Rudi wird das Unternehmen seit 2009 von dessen Tochter Beatrix weitergeführt. Eviva Sport, Algund. Eviva Sport zählt zu den etablierten Sportfachhändlern Südtirols und betreibt Standorte in Eppan, Kaltern und Algund. Das Unternehmen hat sich auf die Bereiche Bike, Outdoor, Wintersport, Wassersport und Sportbekleidung spezialisiert und bietet ein breites Sortiment an Ausrüs-
tung, Bekleidung und Zubehör für Freizeitund Leistungssportler. Zum Angebot gehören neben dem Verkauf von Sportartikeln auch umfassende Beratungs- und Serviceleistungen. Der Standort in Algund hat sich mit seinem umfangreichen Sortiment, einer eigenen Werkstatt für Fahrräder und Sportgeräte und einer breiten Auswahl an Markenprodukten als Anlaufstelle sowohl für Sportbegeisterte aus der Region als auch für Gäste etabliert. Das Unternehmen verbindet Fachkompetenz, Service und persönliche Beratung mit einem klaren Fokus auf Sport und Bewegung.
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La Culla Baby-Land, Bozen. La Culla BabyLand ist seit über 50 Jahren eine feste Größe im Südtiroler Einzelhandel und begleitet Generationen auf dem Weg ins Elternsein. Als größtes Fachgeschäft für Baby- und Kleinkindbedarf der Region verbindet das Unternehmen umfassende Beratungskompetenz mit einem breiten Sortiment hochwertiger Produkte und einem starken Fokus auf Service und Kundennähe. Ein weiteres besonderes Merkmal: die Kombination aus stationärem Fachgeschäft und modernem Onlineshop mit internationaler Reichweite. Schmid & von Bosio, Brixen. Schmid & von Bosio verbindet zeitlose Eleganz mit Handwerkskunst „Made in Südtirol“. Im eigenen Atelier in Bozen entstehen Schmuckstücke und Accessoires aus hochwertigen Materialien wie Perlen, Edel- und Halbedelsteinen sowie Silber. Dabei setzt das Unternehmen auf Qualität, Individualität und limitierte Kollektionen statt Massenproduktion. Heute ist Schmid & von Bosio mit Standorten in Bozen und Brixen vertreten und hat sich als Anlaufstelle für besondere Geschenkideen und stilvolle Accessoires etabliert. Neben Privatkundinnen und -kunden betreut das Unternehmen auch Firmen mit maßgeschneiderten Produkten für besondere Anlässe sowie Mitarbeiter- und Kundengeschenke.
hack@hds-bz.it
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aktuelles
Traditionsreiche Beruf, Familie und Unternehmen persönliche Verantwortung miteinander zu verbinden, ist für viele Menschen eine täg- ausgezeichnet Ein anerkanntes Gütesiegel für gelebte
Vereinbarkeit in Südtirol.
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Der hds gratuliert. Mitte Mai wurde in Bozen der Südtiroler Wirtschaftspreis 2026 verliehen. In feierlichem Rahmen wurden 18 Betriebe geehrt, die ihre Tätigkeit seit mehr als 50 Jahren mit Leidenschaft und Hingabe ausüben. Erstmals wurden heuer auch 28 Mitarbeitende ausgezeichnet, die seit mehr als 36 Jahren im selben Betrieb tätig sind. Eine zweite Veranstaltung zur Verleihung des Südtiroler Wirtschaftspreises ist für den Herbst geplant. Die ausgezeichneten Betriebe bilden mit ihrer langjährigen Tradition eine tragende Säule der Südtiroler Wirtschaft und verdienen dafür besondere Anerkennung. Unter den geehrten Unternehmen befinden sich auch zwei hds-Betriebe: die Tschurtschenthaler KG des Christian Tschurtschenthaler & Co. (Bruneck) für 200 Jahre (im Bild) sowie die Agentur Dolomit OHG (Bruneck) für 61 Jahre. Der hds gratuliert herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!
• Alle Infos zum audit familieundberuf
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liche Herausforderung. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Aufgabe, Fachkräfte zu gewinnen, Mitarbeitende langfristig zu binden und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen. Eine Unternehmenskultur, die unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigt, wird dabei zunehmend zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Genau hier setzt das audit familieundberuf an. Es unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, Strukturen und Maßnahmen zu entwickeln, die den unterschiedlichen Lebenssituationen ihrer Mitarbeitenden gerecht werden – von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis zur Pflege von Angehörigen. Als strategisches Managementinstrument begleitet das audit familieundberuf Unternehmen auf einem strukturierten Entwicklungsweg. Bestehende Maßnahmen werden analysiert, weiterentwickelt und langfristig verankert – vom Basisaudit über die Reaudits bis hin zum abschließenden Dialogverfahren. Ein wichtiger Meilenstein ist die sichtbare Anerkennung: Das Zertifikat des audit familieundberuf gilt in Südtirol als anerkanntes Gütesiegel für eine familienfreundliche Vereinbarkeitspolitik. Es macht das Engagement von Unternehmen sichtbar und zeigt, dass Arbeitgeber Verantwortung übernehmen und eine Arbeitswelt gestalten, die unterschiedlichen Lebensphasen Rechnung trägt. Als Gemeinschaftsprojekt der Familienagentur des Landes und der Handelskammer Bozen unterstützt das audit familieundberuf Unternehmen dabei, ihre Arbeitgeberattraktivität zu stärken und eine zukunftsorientierte Personalpolitik zu entwickeln.
Mehr Informationen •
Vereinbarkeit sichtbar machen
Bezugspersonen stärken Schulung für mehr Inklusion am Arbeitsplatz. Menschen mit Behinderungen er-
folgreich in die Arbeitswelt zu integrieren, ist eine gemeinsame Aufgabe von Betrieben, Mitarbeitenden und unterstützenden Einrichtungen. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei Bezugspersonen im Betrieb: Sie begleiten Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen im Arbeitsalltag, unterstützen bei Herausforderungen und tragen wesentlich zu einer gelungenen Zusammenarbeit bei. Um diese Aufgabe bestmöglich zu unterstützen, bietet das Amt für Arbeitsmarktintegration eine kostenlose Schulung für betriebliche Bezugspersonen an. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Informationen, lernen hilfreiche Methoden für den Berufsalltag kennen und erfahren, wie eine erfolgreiche Begleitung und Integration am Arbeitsplatz gestaltet werden kann. Nächste kostenlosen Termine •B runeck: Mittwoch, 30. September 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr. Anmeldung bis 20. August: katja.lamprecht@provinz.bz.it •S chlanders: Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr. Anmeldung bis 5. Oktober: annamaria.gruener@provinz.bz.it
aktuelles
Land baut Nahversorgungsförderung aus Ein zentraler Dienst für die Gemeinschaft. Mit der Verlängerung und Weiterentwicklung der Sondermaßnahmen für Nahversorgungsdienste bis 2028 laut Beschluss der Südtiroler Landesregierung vom 26.06.2026 setzt das Land ein wichtiges Signal für die Sicherung der Grundversorgung in ländlichen und strukturell benachteiligten Gebieten in Südtirol. Erweiterung der Umsatzgrenze Eine zentrale Neuerung betrifft die wirtschaftlichen Zugangskriterien: Der in den letzten drei Jahren erzielte durchschnittliche jährliche Mehrwertsteuerumsatz wurde von maximal 450.000 Euro auf 600.000 Euro angehoben. Damit wird der Kreis der förderberechtigten Nahversorger deutlich erweitert.
Beiträge für Digitalisierung 2026 Die Handelskammer Bozen unterstützt Südtiroler Unternehmen bei der digitalen und ökologischen Transformation. Mit der neuen Ausschreibung „Duale Transformation“ werden Investitionen in digitale Technologien, Beratungsleistungen und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert, die zur Umsetzung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms „Transizione 5.0“ beitragen. Wer kann ansuchen? Anspruchsberechtigt sind Südtiroler Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die im Handelsregister der Handelskammer Bozen eingetragen sind und ihren Sitz im Zuständigkeitsgebiet der Handelskammer haben. Die Fördergesuche können ausschließlich online über die Plattform RESTART eingereicht werden, und zwar vom 31. August 2026, 10:00 Uhr, bis zum 2. September 2026, 12:00 Uhr.
Neue Fördermöglichkeiten Die neuen Richtlinien tragen auch strukturellen Veränderungen Rechnung und führen zusätzliche Fördertatbestände ein: • Verkaufscontainer als innovative, digital gesteuerte Versorgungslösung in abgelegenen Ortschaften ohne bestehende Verkaufsstellen. • Förderung von Betriebsübernahmen, um die Nachfolge bestehender Nahversorgungsbetriebe sicherzustellen. Differenzierte Förderbeiträge Die finanzielle Unterstützung wurde in den neuen Richtlinien wie folgt differenziert: • Für die Aufrechterhaltung eines Nahversorgungsbetriebes bis zu 13.000 Euro jährlich mit einer Erhöhung auf bis zu 15.000 Euro bei Zusatzleistungen wie Lieferservice oder regionalem Sortiment. • Einmalige Förderung für die Eröffnung oder die Übernahme eines Betriebes von bis zu 20.000 Euro. • Neue Beiträge für Verkaufscontainer: bis zu 10.000 Euro für die Errichtung und bis zu 8000 Euro jährlich für den Betrieb.
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Vereinfachte Antragstellung Künftig gilt für alle Förderbereiche – Eröffnung, Aufrechterhaltung, Containerlösungen und Übernahmen – eine einheitliche Einreichfrist bis zum 31. August eines jeden Jahres. „Die Vereinheitlichung der Fristen und die Anwendung der neuen Kriterien auch für bereits seit 1. Jänner 2026 eingereichte Anträge erhöhen die Planungssicherheit für die Betriebe und erleichtern den Zugang zu den Förderungen“, betont abschließend hds-Präsident Philipp Moser.
Höhe der Förderung • Förderquote: 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben • Maximaler Förderbetrag: 8000 Euro • Mindestinvestition: 3000 Euro • Gesamtbudget der Ausschreibung: 250.000 Euro Welche Projekte werden gefördert? Gefördert werden Investitionen in digitale Technologien sowie Beratungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, die digitale Innovation mit ökologischer Nachhaltigkeit verbinden. Nicht förderfähig sind unter anderem Ausgaben für Unternehmenswebsites, Web-Marketing (SEO/SEM), Reise- und Verpflegungskosten sowie die Anschaffung grundlegender IT-Geräte wie PCs, Smartphones oder Tablets, sofern diese nicht unmittelbar Bestandteil eines förderfähigen Projekts sind.
• Weitere Infos
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hdsmagazin #9/26
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Durch dick und dünn 80 Jahre hds: Langjährige hds-Mitglieder in den Fokus gerückt. Anlässlich des diesjährigen Verbandsjubiläums richtet der hds seinen Blick auf diejenigen, die diesen Erfolg und diese lange Geschichte überhaupt erst möglich gemacht haben: die Betriebe. In den vergangenen und in den kommenden Ausgaben werden deshalb historische Mitgliedsbetriebe vorgestellt, die den Verband von Anfang an begleitet haben.
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Klein, aber fein Fachhandel: Josef Pörnbacher des D. Nones & Co. Kg ist als Familienbetrieb über Generationen hinweg gewachsen. Seit fast 100 Jahren
ist „Pörnbacher“ im Herzen der Landeshauptstadt eine feste Adresse für Uhren und Schmuck in allen Preissegmenten. Mit einem ausgeprägten Gespür für Präzision und Technik werden nicht nur neue Schätze feinjustiert, sondern auch alte Erbstücke fachgerecht restauriert. Für Juwelier Dieter Nones ist seine Tätigkeit im Handel „ein Privileg“. Er freut sich sehr, im Zuge seiner Arbeit die verschiedensten Personen aus dem In- und Ausland kennenzulernen und dabei seiner Passion für edle Handwerkskunst nachgehen zu dürfen. Diese Begeisterung für den Beruf hat bei „Pörnbacher“ eine lange Tradition.
In den modernen Geschäftsräumen von „Pörnbacher“ werden neben dezenten Klassikern zudem auffälligere Highlights ausgestellt.
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Ein Blick zurück 1908 wird Josef Pörnbacher als Sohn eines Uhrmachers geboren. Schon bald entdeckt er selbst eine tiefe Leidenschaft für Feinmechanik. Getrieben vom Wunsch nach Selbstständigkeit eröffnet er 1934 einen eigenen Laden samt angeschlossener Uhrmacherwerkstatt. In den 1940er Jahren wird „Pörnbacher“ zu einem offiziellen Rolex-Fachhändler. Ebenso fällt die Entscheidung, das Sortiment auszubauen und Schmuck anzubieten – einerseits aus Josefs persönlicher Überzeugung, andererseits als logische Erweiterung eines Juweliergeschäfts.
aktuelles Nach dem Rückzug des Gründers bleibt das Unternehmen in Familienbesitz. Es wird mittlerweile von seinem Enkel Dieter Nones und dessen Ehefrau Martina geführt. Mit dem Ende der RolexKonzession im Jahr 2022 richten sie den Blick bewusst auf neue Möglichkeiten, ohne die Werte des Hauses aus den Augen zu verlieren. Angebot und Service heute Am ursprünglichen Standort unter den Bozner Lauben ist die Familie Nones nach wie vor unter dem Namen „Pörnbacher“ präsent. Im Mittelpunkt stehen für sie immer noch hochwertige Uhren und Schmuckstücke. Ihre Wartung und Reparatur bilden neben dem Verkauf einen wesentlichen Bestandteil des Tagesgeschäfts. Ebenfalls werden individuelle Umarbeitungen vorgenommen, um bei Bedarf die einzelnen Artikel optimal an die Bedürfnisse der Tragenden anzupassen. Was sich verändert hat, ist die gebotene Markenpalette. Der Inhaber erzählt: „Viele namhafte Uhrenhersteller begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Einige kamen hinzu, andere verschwanden zeitweise und kehrten später wieder zurück. Aktuell ist von Alpina und Frederique Constant über Garmin bis hin zu Fortis für jeden Geschmack etwas dabei. Wir sprechen ein breit gefächertes Publikum an, das junge Erwachsene sowie eine ältere Kundschaft umfasst.“ Zwischen Wandel und Beständigkeit Diese große Vielfalt ist eng mit dem Wandel im Markt verknüpft. Vor allem im Bereich der Uhren hat sich laut Nones viel getan: „Vor Smartphones waren Uhren als Zeitmesser essenziell. Jetzt werden sie zunehmend als Accessoire getragen. Hinzu kommen digitale Sportmodelle, die einen festen Platz im Alltag vieler Menschen eingenommen haben.“ Anders verhält es sich beim Schmuck. „Hier ist der Markt relativ stabil geblieben“, erklärt Nones, „auch wenn die Designs im Laufe der Jahrzehnte modifiziert wurden. Schmuck wird weiterhin gerne zu besonderen Anlässen gekauft oder verschenkt und gilt als beständiges Wertstück.“ Langes Bestehen braucht die richtige Mischung Die langjährige Erfahrung zeigt, dass zukunftssicherer Erfolg bei „Pörnbacher“ aus dem Zusammenspiel von Weiterentwicklung und der Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln resultiert. Ergänzend dazu spielen starke Partnerschaften eine zentrale Rolle. „Es hilft, Herausforderungen nicht allein bewältigen zu müssen. Eine Gemeinschaft unter gleichgesinnten Betrieben wie beim hds ist daher sehr wertvoll – wir sind seit 80 Jahren Mitglied“, so Nones. Der Eigentümer verrät, dass darüber hinaus Zielstrebigkeit und Bodenständigkeit als das Fundament eines Unternehmens nicht zu unterschätzen sind. Gleich wichtig seien eine sorgfältige, individuelle Beratung, die das Vertrauen der Kundschaft nachhaltig festigt.
Starke Stimme in Rom Generalversammlung der Confcommercio. Ein starke Südtiroler Vertretung hat im Juni an der diesjährigen Generalversammlung des gesamtstaatlichen Dachverbandes Confcommercio in Rom teilgenommen (im Bild). Die Südtiroler Wirtschaftsverbände hds und HGV waren mit einer Delegation vor Ort, um sich auf direktem Weg mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamtstaatlichen Netzwerk auszutauschen.
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Austausch mit Gewicht Die jährliche Vollversammlung der Confcommercio gilt als eines der wichtigsten wirtschaftspolitischen Treffen Italiens. Im Mittelpunkt der Versammlung standen aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für Handel, Dienstleistungen und Tourismus sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Zudem wurden zentrale Herausforderungen wie Kaufkraft, Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Rahmenbedingungen thematisiert. Vernetzt über Südtirol hinaus „Die enge Vernetzung mit unserem Dachverband ist für uns von großer Bedeutung und ermöglicht es uns, als Brücke zwischen der lokalen Wirtschaft und gesamtstaatlicher Interessenvertretung zu fungieren“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „So können wir zentrale Anliegen für unsere Sektoren in Südtirol auch auf gesamtstaatlicher Ebene einbringen und aktiv mitgestalten. Unsere Mitgliedsbetriebe sind Teil der großen Confcommercio-Familie und profitieren damit auch von Dienstleistungen, Abkommen und Initiativen, die der Dachverband auf gesamtstaatlicher Ebene durchführt. Dazu gehören auch verschiedene Konventionen, durch die unsere Betriebe konkrete wirtschaftliche Vorteile sichern können.“ Mehr Schlagkraft für die Betriebe Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) stellt in der Confcommercio durch Manfred Pinzger einen der Vizepräsidenten. „Auch für uns als HGV sind die Themen der Confcommercio auf nationaler Ebene wichtig, vor allem wenn ich an die Bars. Restaurants und Unterhaltungslokale denke. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass das soziale Leben in unseren Dörfern und Tälern lebendig bleibt“, unterstreicht HGV-Präsident Klaus Berger.
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aktuelles
Neue EU-Regeln gegen Greenwashing Webinar der Handelskammer Bo-
Carabinieri-Landeskommandant zu Be-
zen. Die Handelskammer Bozen organi-
such. Der neue Landeskommandant der Ca-
siert ein Webinar zu den neuen europäischen Vorgaben gegen Greenwashing. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Bestimmungen der EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo), die Unternehmen künftig strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen auferlegt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die neuen rechtlichen Vorgaben für eine transparente, nachvollziehbare und rechtskonforme Umweltkommunikation. Darüber hinaus werden praktische Beispiele vorgestellt, die zeigen, wie irreführende Umweltaussagen vermieden und mögliche rechtliche Risiken reduziert werden können. Das Webinar findet am 29. September in italienischer Sprache statt und richtet sich an Unternehmen, die sich frühzeitig auf die neuen Bestimmungen vorbereiten und ihre Nachhaltigkeitskommunikation rechtssicher gestalten möchten.
rabinieri, Alessandro D’Errico, hat im Juni der Führungsspitze des hds einen Antrittsbesuch abgestattet (im Bild). Im Mittelpunkt des Treffens mit hds-Präsident Philipp Moser und Direktorin Sabine Mayr stand die enge Zusammenarbeit im Bereich Ordnung und Sicherheit in Südtirols Orten und Städten. Besonders für die Betriebe im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich ist Sicherheit ein zentrales Anliegen. Es geht um den Schutz der Unternehmerinnen und Unternehmer, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kundinnen, Kunden und Gäste. Die Betriebe leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Lebendigkeit der Orts- und Stadtzentren und brauchen dafür ein Umfeld, in dem sich Menschen sicher bewegen, arbeiten, einkaufen und verweilen können.
• Infos & Anmeldung
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Sichere Orts- und Stadtzentren in Südtirol
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Sicherheit als Grundlage „Sicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für attraktive Orts- und Stadtzentren. Unsere Betriebe sind auf geordnete Rahmenbedingungen angewiesen – für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie für ihre Kundschaft und Gäste“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „Deshalb ist der kontinuierliche Austausch mit den Ordnungskräften für uns von großer Bedeutung.“ Beim Treffen wurde die Bereitschaft bekräftigt, die bestehende gute Zusammen-
arbeit weiter zu vertiefen. Dazu gehören der regelmäßige Informationsaustausch, die Sensibilisierung der Betriebe sowie die gemeinsame Aufmerksamkeit für Entwicklungen, die sich auf Sicherheit, Ordnung und Aufenthaltsqualität in den Zentren auswirken. Enger Austausch Landeskommandant D’Errico betonte seinerseits, dass ihm der direkte Kontakt mit den Wirtschaftstreibenden, auch landesweit über die vielen Carabinieri-Stationen vor Ort, ein wichtiges Anliegen sei. Auch hdsDirektorin Sabine Mayr unterstreicht die Bedeutung eines engen Dialogs: „Unsere Betriebe sind oft direkt mit Situationen konfrontiert, die rasches Hinschauen und gute Koordination erfordern. Eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Institutionen und Ordnungskräften ist deshalb entscheidend.“
Der hds dankte Landeskommandant D’Errico für den Besuch und für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Beide Seiten betonten, dass Sicherheit nicht nur ein Thema der Kontrolle ist, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor für lebenswerte Orte, starke Betriebe und funktionierende lokale Gemeinschaften.
aktuelles Mit Italo bis zu 40 Prozent sparen
Freuen sich auf die Partnerschaft: v. l. Sabine Mayr, Direktorin des hds, Philipp Moser, Präsident des hds, sowie Prof. Alex Weissensteiner, Rektor der unibz.
Konvention des Monats: Italo Treno. Dank einer Vereinbarung mit Italo Treno profitieren hds-Mitglieder und ihre Mitarbeitenden von Rabatten von bis zu 40 Prozent auf Hochgeschwindigkeitstickets. Die Ermäßigung gilt auf allen Strecken in Italien für den Tarif FLEX und ist bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Rabatte nach Klasse • Smart: 20 Prozent Rabatt • Prima: 40 Prozent Rabatt • Club Executive: 30 Prozent Rabatt • Salotti: 30 Prozent Rabatt
Der Rabatt wird erst nach der Anmeldung im Italo Corporate Portal und der Auswahl der gewünschten Klasse angezeigt. Die Tickets sind personenbezogen und gelten für Dienstreisen. Eine Rechnung kann unmittelbar nach dem Kauf heruntergeladen werden. Wie Sie die Konvention nutzen können, sowie alle Informationen zur Registrierung finden Sie auf hds-bz.it/konventionen.
Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken
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unibz und hds unterzeichnen Rahmenabkommen. Die Freie Universität Bozen und der hds haben ein auf fünf Jahre angelegtes Rahmenabkommen unterzeichnet. Mit dem Abkommen legen sie den Grundstein für eine strategische Partnerschaft in Bereichen von gemeinsamem Interesse.
Mit lokalen Gutscheinen Südtirols Wirtschaft stärken Südtirols lokaler Gutschein monni BON verzeichnet in den ersten fünf Monaten des Jahres ein deutliches Wachstum. Von Jänner bis Mai 2026 wurden Gutscheine im Gesamtwert von 4,45 Millionen Euro verschenkt. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres entspricht das einem Zuwachs von 27 Prozent. Ende Mai 2025 lag der Wert noch bei 3,49 Millionen Euro. Für den hds ist diese Entwicklung ein starkes Signal für die Kaufkraft vor Ort. „monni ist nicht nur der beliebteste Gutschein Südtirols, sondern vor allem ein Gutschein, dessen Wert zu 100 Prozent in Südtirol bleibt“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „Jeder verschenkte monni BON fließt direkt in unsere lokalen Wirtschaftskreisläufe zurück und kommt damit den Betrieben, Arbeitsplätzen und der Wertschöpfung im Land zugute.“ Einmalig in Südtirol ist zudem die Tatsache, dass das gesamte Gutscheinsystem ohne Provisionen läuft. Darüber hinaus bietet der Gutschein Betrieben und Arbeitgebern steuerliche Vorteile: Einkaufsgutscheine für Mitarbeitende sind bis zu einem jährlich festgelegten Höchstbetrag weder der Einkommensteuer noch den Sozialabgaben unterworfen. Infos & Bestelltool: monni.bz.it.
Breites Spektrum an Kooperationsfeldern Zu den vorgesehenen Kooperationsbereichen zählen gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte, die Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten, die Organisation von Seminaren, Workshops und Konferenzen, die Zusammenarbeit bei Studien, Analysen und wissenschaftlichen Publikationen sowie die Förderung von Praktika, Abschlussarbeiten und studentischen Projekten. Darüber hinaus sieht das Abkommen den Austausch von Expertinnen und Experten sowie Networking-Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen vor. Partnerschaft mit Mehrwert für Südtirol „Mit dieser neuen Zusammenarbeit stärken wir den Dialog zwischen der Universität und der lokalen Wirtschaft. Für die Universität ist es von zentraler Bedeutung, ihre wissenschaftliche Expertise in den Dienst des Landes zu stellen und gleichzeitig neue Möglichkeiten des Austauschs mit Unternehmen und der beruflichen Praxis zu schaffen“, erklärt der Rektor der unibz, Prof. Alex Weissensteiner. Auch der Präsident des Wirtschaftsverbandes hds, Philipp Moser, betont: „Dieses Abkommen ist ein starkes Signal für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Wenn Wissenschaft und Unternehmen enger zusammenarbeiten, entstehen neue Ideen, praxisnahe Lösungen und innovative Möglichkeiten für unsere Betriebe, für junge Talente und für Südtirol insgesamt.“
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aktuelles
Bonus für Neugeborene 2026 Einmaliger Beitrag von 1000 Euro pro
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Kind. Mit dem so genannten „Bonus nuove nascite“ unterstützt der Staat Familien mit einem einmaligen Beitrag von 1000 Euro pro Kind. Die Maßnahme gilt für Kinder, die im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2026 geboren, adoptiert oder in voradoptive Betreuung aufgenommen werden.
Wer hat Anspruch? Für die Antragstellung ist ein ISEE für spezifische Familienleistungen und für die Eingliederung erforderlich, bezogen auf das Kind, für das der Bonus beantragt wird. Dabei darf der ISEE-Wert – bereinigt um die Beträge des einheitlichen und universellen Kindergeldes – 40.000 Euro nicht überschreiten. Antragstellung und Fristen Der Antrag kann über das Onlineportal des NISF/INPS oder über die Patronate eingereicht werden. Die Antragstellung muss innerhalb von 120 Tagen ab der Geburt beziehungsweise ab dem Eintritt des Kindes in die Familie erfolgen. Für Kinder, die vor der Aktivierung des entsprechenden Dienstes geboren wurden, gilt eine eigene Frist: Der Antrag muss bis spätestens 12. August 2026 eingereicht werden.
• Zum Online-Portal des NISF/INPS
Ihr Kontakt: Bruno Rigoni, Vorsorgeberatung, T 0471 310 340, brigoni@hds-bz.it
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Gemeinsam sichtbar machen Die saisonalen Angebotswochen weden künftig unter dem Namen Sommer-Vorteilswochen geführt. Ziel dieser Neuausrichtung in der Kommunikation ist es, die Wahrnehmung dieser Phase bewusst weiterzuentwickeln und den Fokus stärker auf ein qualitätsorientiertes Einkaufserlebnis zu legen. Damit rückt der Mehrwert für Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt: attraktive Angebote, Qualität, persönliche Beratung und das Einkaufserlebnis vor Ort. Für eine einheitliche Kommunikation stellt der hds
seinen Mitgliedsbetrieben auf hds-bz.it unter Downloads ein Kommunikationskit mit verschiedenen Materialien zur Verfügung. Sommer-Vorteilswochen in Tourismusgebieten In bestimmten Tourismusgemeinden finden die Sommer-Vorteilswochen vom 21. August bis 18. September 2026 statt: Tiers, Kastelruth, St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Ritten, Enneberg, St. Martin in Thurn, Wengen, Abtei, Corvara, Stilfs, Kurzras, Reschen und St. Valentin auf der Haide.
Chancen nutzen, Risiken kontrollieren Spannendes Webinar über Künstliche Intelligenz im Unternehmen. Großes Interesse
verzeichnete das hds-Webinar „KI ohne Risiken? Künstliche Intelligenz in Unternehmen: Chancen, Regeln, Verantwortung und Compliance“, das im Juni stattfand. Referentin RAin Giovanna Amato zeigte auf, dass Künstliche Intelligenz längst im Unternehmensalltag angekommen ist und neben zahlreichen Möglichkeiten auch rechtliche und organisatorische Herausforderungen mit sich bringt. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Anforderungen des AI Act, der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), der EU-Richtlinie zur Cybersicherheit NIS-2 sowie des italienischen Gesetzes Nr. 132/2025. Anhand praxisnaher Beispiele wurde deutlich: Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen können, sondern wie sie diese sicher, transparent und rechtskonform nutzen. Besonders wichtig sind dabei klare interne Regelungen, der Schutz vertraulicher Daten, die Schulung
von Mitarbeitenden sowie die menschliche Kontrolle über KI-gestützte Entscheidungen. Im Rahmen des Webinars wurden außerdem die vom Bereich Recht und Gewerkschaften des hds erarbeiteten Leitlinien für einen sicheren und regelkonformen Einsatz von KI im Unternehmen vorgestellt. Die Leitlinien unterstützen Mitgliedsbetriebe dabei, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im verantwortungsvollen Umgang mit KI zu schulen und sie für die damit verbundenen potenziellen Risiken zu sensibilisieren. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung: KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug – Verantwortung, Kontrolle und Entscheidungen bleiben jedoch beim Menschen. Die Leitlinien stehen hds-Mitgliedsbetrieben zur Verfügung und können im Downloadbereich unter hds-bz.it abgerufen werden.
aktuelles
Lukas Brunner und Markus Rabanser (r.) beim Austausch über die Zukunftsthemen des Bezirks.
Der Grödner Kaufmann und Präsident der Fachgruppe Fashion im hds bringt langjährige unternehmerische Erfahrung aus Handel, Dienstleistungen und Onlinemarketing mit. Seit mehreren Jahren führt Rabanser zudem eine eigene Webdesign- und Online-Marketing-Agentur. Schwerpunkte der nächsten Jahre Bei einem Treffen mit SWREA-Präsident Lukas Brunner stellte der neue Bezirkspräsident die Schwerpunkte für die kommenden zwei Jahre vor. Im Mittelpunkt stehen zentrale Standortthemen wie Mitarbeiterunterkünfte, Mobilität und Erreichbarkeit sowie die Bewältigung des Fachkräftemangels. „Damit sich die Betriebe und Unternehmen im Bezirk Bozen und Umgebung erfolgreich weiterentwickeln können, braucht es neben einer positiven Wirtschaftsgesinnung vor allem konkrete und pragmatische Lösungen“, betont Markus Rabanser. SWREA-Präsident Lukas Brunner unterstreicht ebenfalls die Bedeutung guter Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung: „Der Erfolg unserer Betriebe hängt wesentlich davon ab, gemeinsam die Voraussetzungen für unternehmerisches Handeln weiterzuentwickeln.“
Markus Rabanser übernimmt die Präsidentschaft Neue Impulse für den Wirtschaftsringbezirk Bozen und Umgebung. Im Rahmen des turnusmäßigen Führungswechsels im SWREA-Bezirk Bozen und Umgebung übernimmt Markus Rabanser die Präsidentschaft des Wirtschaftsringbezirks. Der hds-Vertreter folgt auf Oswald Karbon vom Südtiroler Bauernbund, der den Bezirk seit 2024 geleitet hatte.
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Bereits ab Herbst plant der Wirtschaftsringbezirk Bozen und Umgebung Gespräche mit politischen Vertretern, um zentrale Zukunftsthemen wie Standortentwicklung und Wirtschaftsgesinnung gemeinsam mit den Wirtschaftsvertretern im Bezirk weiterzuentwickeln.
Mein Sorglos-Partner in Kreditfragen. Es war meine Bank, die mich bei meiner Unternehmensgründung auf Garfidi brachte. Dafür bin ich so dankbar! Denn ohne Garfidi hätte ich meinen Traum nicht verwirklichen können. Ich habe hier Menschen erlebt, die absolut professionell waren und darüber hinaus auch sehr freundlich. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich selbständig machen möchte. Marco Trio, Friseur, Brixen
garfidi.it
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Berufsorientierung mit Praxisbezug 18
Jugendprojekte im hds. Mit Beginn des neuen Schuljahres nimmt der hds seine Jugendprojekte wieder auf und bietet Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, die Arbeitswelt kennenzulernen. Ob Mittelschule, Oberschule oder Lehre – im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke, persönliche Begegnungen und der Austausch mit Betrieben. Nach einem erfolgreichen vergangenen Schuljahr mit zahlreichen Begegnungen zwischen Jugendlichen, Schulen und Unternehmen wird das Angebot weiter ausgebaut. Geplant sind erneut Sensibilisierungskampagnen an Mittelschulen, Expertenunterrichte und Betriebsbesichtigungen an Oberschulen sowie eine neue Ausgabe der beliebten Projektreihe Next Generation. Die Initiative ermög-
licht jungen Menschen, verschiedene Berufsbilder kennenzulernen und erste Eindrücke aus der Arbeitswelt zu sammeln. „Wir wollen junge Menschen frühzeitig für die Vielfalt und Attraktivität der Berufe in Handel, Dienstleistung und Gastronomie begeistern“, sagt Elisabeth Nardin, Verantwortliche für Berufsbildung und Jugendprojekte im hds. „Die positiven Rückmeldungen von Schulen und Betrieben zeigen uns, wie wichtig der direkte Austausch und praxisnahe Einblicke sind.“ Auch bei Berufsorientierungstagen und Berufsmessen ist der hds präsent – mit interaktiven Formaten, kompetenten Referentinnen und Referenten sowie direkten Kontakten zu Mitgliedsbetrieben. Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule L. Einaudi wurde zudem weiter vertieft und eröffnet Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten, ihre beruflichen Perspektiven kennenzulernen.
SCHULBESUCH IN GLURNS: HANDEL HAUTNAH ERLEBEN Im Frühjahr erhielten die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Glurns im Rahmen eines Schulbesuchs spannende Einblicke in die Welt des Handels (im Bild). Gemeinsam mit Susanne Pinggera von Despar Pinggera sprach Elisabeth Nardin vom hds über die Bedeutung der Nahversorgung und zeigte verschiedene Berufsperspektiven im Handel auf. Susanne Pinggera gab Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und verdeutlichte, wie vielseitig und abwechslungsreich der Beruf der Verkäuferin ist. Themen wie Teamarbeit und Work-Life-Balance standen dabei ebenfalls im Mittelpunkt. Ein abschließendes Quiz rundete den Austausch mit den Jugendlichen ab.
Pluspunkt zu Gast in Latsch. Die letzte Folge der beliebten TV-Sendung auf RAI Südtirol entführte die Zuschauer in die Marktgemeinde Latsch im Vinschgau. Pluspunkt wird jeden zweiten Mittwoch im Monat ausgestrahlt, und die RAI-Redaktion
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sowie der Wirtschaftsverband hds arbeiten eng zusammen, um die Sendung zu gestalten. Ein herzliches Dankeschön gilt den hdsOrtsgruppen vor Ort, wo Kaufleute, Dienstleister und Gastronomen Hand in Hand arbeiten, um ihren Ort und ihre Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln und lebendig und zukunftsfähig zu machen.
• Online alle Folgen von Pluspunkt. Schauen Sie rein!
Lebenswert und attraktiv
bezirke
BOZEN LAND
Orte beleben, Austausch verbindet Bezirksversammlung würdigt das Engagement der lokalen Wirtschaft. Unter dem Motto „Austausch verbindet“ stand die diesjährige Bezirksversammlung des hds Bozen Land Anfang Juni im hds-Hauptsitz in Bozen ganz im Zeichen des Miteinanders und des Engagements vor Ort. „Lebendige Orte entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und mit ihren Ideen zum Wohl ihrer Gemeinden beitragen“, betont hds-Bezirkspräsident Patrick Peruzzo. Gerade die vielen lokalen Initiativen und Aktionen würden zeigen, wie wichtig der Einsatz der Wirtschaftstreibenden für lebendige und attraktive Dörfer sei. Handel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe seien dabei weit mehr als reine Versorgungsstellen – sie seien Begegnungsorte und Teil des sozialen Lebens. Auch Wirtschaftslandesrat und Landeshauptmannstellvertreter Marco Galateo unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung dieser Betriebe und verwies auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten im Bereich Sicherheit. hds-Präsident Philipp Moser hob die Bedeutung der guten Rahmenbedingungen für den Handel in Südtirol hervor und betonte die wichtige Rolle der Ortskerne. Gleichzeitig sprach er sich für ein gutes Zusammenspiel mit dem Tourismus aus. hds-Vizepräsident Sandro Pellegrini erinnerte daran, dass gerade der persönliche Kontakt und der direkte Austausch mit den Kundinnen und Kunden eine besondere Stärke des stationären Handels seien. Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die Vorstellung einer neuen Bezirksinitiative zu den lokalen Kreisläufen. Ziel ist es, die Bevölkerung für den Einkauf vor Ort zu sensibilisieren und die Bedeutung regionaler Wirtschaftskreisläufe sichtbar zu machen.
BOZEN STADT
Stadtmarketing neu denken
SAVEE TH E! DAT
Bezirksversammlung am 11. November im WaltherPark. Wie entwickelt sich Bozen als attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort weiter? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Bezirksversammlung des hds Bozen Stadt am 11. November im WaltherPark Bozen. Unter dem Titel „Stadtmarketing neu denken“ lädt der hds um 19.30 Uhr zu einem Abend mit Austausch und neuen Impulsen für die Zukunft der Landeshauptstadt ein. Die Bezirksversammlung bietet zudem die Gelegenheit, den neuen Bezirksleiter Roman Fuchs (im Bild) kennenzulernen. Der Meraner bringt langjährige Erfahrung aus der Verbandsarbeit mit und ist künftig Ansprechpartner für die hds-Mitglieder im Bezirk Bozen Stadt. Gemeinsam mit dem Bezirksausschuss möchte er die Interessen des Handels, der Gastronomie und der Dienstleistungen vertreten und neue Impulse für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Bozen setzen.
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hds ehrt langjährige Mitglieder Zum Abschluss der Bezirksversammlung ehrte der hds Mitglieder, die dem Verband seit Jahrzehnten verbunden sind. Seit 50 Jahren gehören Prantner Mode & Sport (Ritten), Foto Fränzl (Kaltern), Coop Konsum (Tramin) und die Metzgerei Pliger (Eppan) dem Wirtschaftsverband an 1 . Der hds gratuliert den geehrten Mitgliedern herzlich und bedankt sich für ihre langjährige Treue.
Handelstreibende, Gastronomen und Dienstleister aus dem gesamten Bezirk haben an der diesjährigen Bezirksversammlung teilgenommen.
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bezirke
Ein gelungener Austausch: v. l. Joachim Kerer, Bettina Kerer, Michael Brugger, Giuseppe Specchio, Alessandro Bartoccini, Elisabeth Falk, Alexander Fill, Jakob Kompatscher, Hans Peter Federer und Willy Vontavon.
LÜSEN
Gemeinsam das Ortszentrum stärken
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Wie können lebendige Dörfer, funktionierende Ortszentren und die lokale Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden? Darüber tauschten sich kürzlich der Bezirkspräsident Eisacktal/Wipptal des hds, Hartmut Überbacher, und die Bürgermeisterin von Lüsen, Carmen Plaseller, aus. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Bedeutung der Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe im Ort, die stärkere Berücksichtigung lokaler Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen sowie gezielte Maßnahmen zur Ansiedlung neuer Betriebe in den Ortszentren. In diesem Zusammenhang wurde auch die Musterverordnung des Gemeindenverbandes thematisiert, die es Gemeinden ermöglicht, Beiträge für neue wirtschaftliche Tätigkeiten in den Dorfzentren vorzusehen.
Setzen auf eine enge Zusammenarbeit: v. l. Bürgermeisterin Carmen Plaseller, Bezirkspräsident Hartmut Überbacher und hds-Bezirksleiterin Sara Schifferegger.
BRIXEN
Für mehr Sicherheit Ortsausschuss des hds trifft Carabinieri-Spitze. Im Juli hat der Kommandant der
Carabinieri-Kompanie Brixen, Giuseppe Specchio, begleitet von Unteroffizier Alessandro Bartoccini, dem Ortsausschusses des Wirtschaftsverbandes hds einen Besuch abgestattet. Ziel des Treffens war es, Unternehmerinnen und Unternehmer für aktuelle Sicherheitsthemen zu sensibilisieren sowie konkrete Verhaltensweisen für den Geschäftsalltag aufzuzeigen. Aufmerksamkeit im Alltag. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele ging Specchio auf die wichtigsten Aspekte der Prävention und Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden ein. Ein zentrales Thema war die Bedeutung von Aufmerksamkeit im Alltag. Verdächtige oder ungewöhnliche Beobachtungen sollten den Carabinieri möglichst zeitnah gemeldet werden. Oft ergeben sich erst durch das Zusammenführen mehrerer Hinweise wichtige Ermittlungsansätze. Deshalb sei es entscheidend, Auffälligkeiten nicht erst im Nachhinein zu melden, sondern bereits dann, wenn sie wahrgenommen werden. Richtig reagieren und melden. Specchio betonte außerdem, wie wichtig der richtige Umgang mit sicherheitsrelevanten Situationen ist. Diese reichen von Meldungen über verdächtige Personen bis hin zu echten Notfällen. In Notfällen sollte immer die einheitliche Notrufnummer 112 gewählt werden. Über diese Nummer werden die Einsatzkräfte der Carabinieri schnell alarmiert. Darüber hinaus stehen die Carabinieri-Dienststellen, die im gesamten Land vertreten sind, den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.
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Dort können Hinweise und Meldungen abgegeben werden, die geprüft und bei Bedarf weiter untersucht werden. Sicherheit durch technische Lösungen. Auch die Sicherheitsvorkehrungen in den Betrieben selbst wurden thematisiert. Videoüberwachungssysteme, Alarmanlagen sowie technische Schutzmaßnahmen bei Notausgängen wurden als wichtige Instrumente zur Prävention erläutert. Besonders empfohlen wurde, Alarmanlagen nach Möglichkeit direkt mit den Sicherheitskräften zu vernetzen, um einen schnellen und direkten Einsatz zu ermöglichen. Datenschutz beachten. Specchio erklärte zudem die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen bei der Dokumentation von Ladendiebstählen. Fotos von Verdächtigen dürfen demnach zur Identifizierung direkt an die Carabinieri weitergeleitet werden. Nicht zulässig ist hingegen die Verbreitung solcher Bilder in öffentlichen WhatsAppGruppen oder anderen sozialen Netzwerken, da dies die Persönlichkeitsrechte der betreffenden Personen verletzen kann.
„Wir sind beeindruckt von der Fachkompetenz, der Detailgenauigkeit und der praxisnahen Vermittlung der Inhalte. Die offene und zugleich interessierte Atmosphäre machte deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Wirtschaft und Sicherheitskräften ist“, resümiert hds-Ortsobmann Michael Brugger die gelungene Veranstaltung.
sschifferegger@hds-bz.it
bezirke EISACKTAL/WIPPTAL, PUSTERTAL/GADERTAL
hds feiert seine treuen Mitglieder
Ein Lob an das OK-Team von Eppan Produktiv.
Wertigkeit, Tradition, Engagement. Jedes Jahr werden treue hds-Mitglieder mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet. Kürzlich wurden einige von ihnen für ihre langjährige Mitgliedschaft mit der hds-Ehrenurkunde geehrt. Die Urkunden wurden von Bezirkspräsident Hartmut Überbacher, der Bezirksleiterin Sara Schifferegger sowie Bezirksleiter Willy Marinoni überreicht.
Seit 50 Jahren beim hds sind 1 Schuhhaus Interski Kg (Sexten)
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seit 40 Jahren 2 Café Nussbaumer - Josef Fill (Klausen)
EPPAN
und seit 30 Jahren 3 Astner Kg - Thomas Astner (Brixen) 4 Despar Ploner - Alexander Ploner & Co. Kg (Lajen) 5 Roman Pramstrahler (Klausen)
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E! K N DA
Innovation, Begegnungen und lokale Stärke
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Wirtschaftsschau 2026. Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher, 51 Ausstellerinnen und Aussteller sowie zahlreiche Gespräche, Begegnungen und neue Kontakte: Die Wirtschaftsschau „Eppan Produktiv 2026“ hat sich erneut als wichtige Plattform für die regionale Wirtschaft etabliert. An drei Tagen im Juni wurde die Eishalle in St. Michael/Eppan zum lebendigen Treffpunkt für Handwerk, Handel, Tourismus, Landwirtschaft und Dienstleistung. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig, innovativ und leistungsfähig die heimischen Betriebe sind. Auch der hds war vertreten. Gemeinsam mit dem Tourismusverein und weiteren Partnern präsentierte der Wirtschaftsverband die Bedeutung von Handel, Dienstleistungen und Gastronomie als starke Säulen der lokalen Wirtschaft. Der Gemeinschaftsstand bot Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und dazu, die Vielfalt der regionalen Angebote sichtbar zu machen. Neben den zahlreichen Ausstellerständen sorgten Showcookings, Tee-Verkostungen, Beratungsangebote und ein abwechslungsreiches Familienprogramm für ein vielseitiges Messeerlebnis. Besonders der Schülervormittag unterstrich die Bedeutung des direkten Kontakts zwischen Jugendlichen und Betrieben für eine erfolgreiche Berufsorientierung. Ein Höhepunkt zum Abschluss war die Wahl des schönsten Messestandes durch die Besucherinnen und Besucher. Den ersten Platz sicherte sich die Tischlerei Kager, gefolgt von Walcher Messebau und ANET. Die Wirtschaftsschau 2026 wurde von zahlreichen Partnern und Unterstützern getragen und bestätigte einmal mehr: Südtirols Stärke liegt in seiner Vielfalt und im Engagement seiner Betriebe.
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fachgruppen Zum Enasarco Sozialleistungsprogramm •
hds-bz.it/eventdienstleister hds-bz.it/handelsagenten
n fade isleit Events: x a r P e altig / achh t für n hds-bz.i ents eev g i t l ha nach
HANDELSAGENTEN UND -VERTRETER
Enasarco: Jetzt Zuschüsse für Kinder beantragen
22 EVENTDIENSTLEISTER UND VERANSTALTER
LaKES stärkt Südtirols Veranstaltungsbranche 39 betreute Veranstaltungen im Jahr 2025. Das Landeskonsor-
tium Event-Service LaKES blickt bei seiner ordentlichen Vollversammlung im Mai auf ein starkes Jahr zurück: 2025 wurden in Südtirol insgesamt 39 Events über LaKES begleitet. Damit setzt sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort: Seit 2022 ist die Zahl der betreuten Events von 21 auf 39 gestiegen – ein Zuwachs von rund 86 Prozent. Entlastung für Veranstalter LaKES wurde 2022 vom Wirtschaftsverband hds und dem Landesverband der Tourismusorganisationen Südtirols LTS auf Initiative der Eventdienstleister und Veranstalter im hds gegründet. Ziel des Konsortiums ist es, Veranstalterinnen und Veranstalter in Südtirol durch eine Sammelpolizze, die Einreichung von Beitragsansuchen sowie die damit verbundene administrative Abwicklung zu entlasten. Im Mittelpunkt stehen leistbare Konditionen, eine einfache und unbürokratische Abwicklung, schnelle Deckung im Schadensfall und mehr Planungssicherheit für Events. Steigende Bedeutung für die Eventbranche Auch die Zahlen unterstreichen die zunehmende Bedeutung von LaKES für die Eventlandschaft: Das gesamte Prämienvolumen stieg von 446.060,25 Euro im Jahr 2022 auf 679.136,91 Euro im Jahr 2025. „LaKES zeigt, wie wirkungsvoll gemeinsame Lösungen für eine vielfältige Veranstaltungslandschaft sein können. Das Konsortium schafft Sicherheit, reduziert Risiken und unterstützt Veranstalterinnen und Veranstalter dabei, Events professionell und verlässlich umzusetzen“, heißt es im Rahmen der Vollversammlung im hds-Hauptsitz in Bozen.
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Noch bis 31. Dezember 2026 können Enasarco-Mitglieder Anträge für den Kinderkrippenzuschuss sowie den Schulbonus einreichen. Das Antragsfenster ist seit Anfang September geöffnet und richtet sich an Mitglieder mit Kindern, die die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen. Die Anträge sind ausschließlich über den persönlichen Bereich MyWelfare Enasarco einzureichen. Da die Leistungen nur bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Mittel gewährt werden, empfiehlt es sich, den Antrag möglichst frühzeitig einzureichen und die erforderlichen Unterlagen vorzubereiten. Die FNAARCGeschäftsstellen unterstützen gerne ihre Mitglieder bei der Prüfung der Voraussetzungen sowie bei der Antragstellung.
enardin@hds-bz.it
Service für mehr Sicherheit und Planbarkeit Die Mitgliederstruktur zeigt die breite Verankerung von LaKES in Südtirol: Die Mitglieder stammen vor allem aus dem Tourismus mit 50 Prozent, gefolgt von Sport mit 27 Prozent, Musik, Kultur und Jugend mit 11 Prozent, Handel mit 8 Prozent sowie weiteren Bereichen mit 4 Prozent. Insgesamt werden in der Präsentation 48 Mitglieder nach Branchen ausgewiesen. Mit der positiven Entwicklung bei Events, Prämienvolumen und Mitgliederbasis bestätigt LaKES seine Rolle als zentrale Servicestelle für mehr Sicherheit, Planbarkeit und Professionalität im Südtiroler Veranstaltungswesen. Alle Infos online unter lak-es.it
fachgruppen hds-bz.it/junge
JUNGE IM hds
Jedes Fest verdient seinen Wow-Effekt
Eine gelungene Feier lebt längst nicht mehr nur von gutem Essen und Musik. Dekoration, Atmosphäre und liebevolle Details verleihen Hochzeiten und Veranstaltungen eine persönliche Handschrift und machen besondere Momente unvergesslich. Genau darauf hat sich Carmen Raffeiner aus Moos in Passeier spezialisiert. Mit ihrem Unternehmen WowEffekt gestaltet sie individuelle Erlebniswelten – vom Dekoverleih bis zum Rundum-Service – und begleitet ihre Kundinnen und Kunden mit Kreativität, Leidenschaft und einem hohen Qualitätsanspruch. Wer bist du – und was macht dein Unternehmen besonders? Ich bin Carmen Raffeiner und verwandle mit meinem Unternehmen WowEffekt Hochzeiten und Events in unvergessliche Erlebniswelten. Ob flexibler Dekoverleih oder exklusiver Rundum-Service – bei mir steht eine persönliche, stilvolle und bis ins Detail durchdachte Gestaltung im Mittelpunkt. Mein Ziel ist es, jedem Fest eine ganz besondere Atmosphäre zu verleihen – stilsicher, leidenschaftlich und ohne Kompromisse. Wie bist du Jungunternehmerin geworden – Zufall, Familienbetrieb oder bewusste Entscheidung? Schon als Kind stand für mich fest, dass ich später einmal mein eigener Chef sein möchte – unabhängig davon, in welcher Branche. Mit WowEffekt konnte ich diesen Traum schließlich verwirklichen und meine Leidenschaft zum Beruf machen.
Wie schaltest du vom Unternehmersein ab und tankst neue Energie? Den besten Ausgleich finde ich bei Spaziergängen mit meinen Hunden im Wald oder entlang eines Baches. Außerdem genieße ich gemeinsame Saunabesuche mit meinem Mann oder gemütliche Winterabende auf der Couch mit einem guten Film. Wenn du morgen neu starten müsstest – was würdest du komplett anders machen? Rückblickend würde ich mich von Anfang an konsequent auf Hochzeiten, Events und den Dekoverleih spezialisieren. Auch meine Website hätte ich selbst gestaltet. Das hätte mir im Nachhinein viel Zeit, Geld und einige Nerven erspart. Was war dein bislang stolzester Moment als Unternehmerin? Besonders stolz macht es mich, wenn eine Hochzeit oder Feier durch meine Dekoration genau die Atmosphäre erhält, die sich die Gastgeber gewünscht haben. Die Begeisterung der Kunden und ihrer Gäste ist für mich die schönste Bestätigung. Ein besonderes Kompliment ist es außerdem, wenn erfahrene Branchenkollegen meine Arbeit loben. Gerade weil Hochzeiten und andere große Feiern einzigartige Momente sind, gehe ich jedes Projekt mit großer Sorgfalt und einer positiven Anspannung an. Es gibt keine zweite Chance – deshalb muss vom ersten Moment an alles stimmen. Was macht deine Generation von Unternehmerinnen anders als die Generationen davor? Im Vergleich zur Generation meines Vaters, der sich vor rund 20 Jahren als Maler selbstständig gemacht hat, hat sich das
23 Unternehmertum stark verändert. Früher reichten regionale Bekanntheit und Mundpropaganda oft aus, während der bürokratische Aufwand deutlich geringer war. Heute müssen wir uns mit komplexen Vorschriften auseinandersetzen und gleichzeitig auf Social Media präsent sein. Die Digitalisierung eröffnet zwar viele Chancen, erhöht aber zugleich den Druck, dauerhaft sichtbar zu bleiben. Gleichzeitig zeichnet unsere Generation eine größere Offenheit für Veränderungen aus. Wir probieren Neues aus, denken kreativer und verlassen häufiger vertraute Wege. Gab es einen Moment, in dem du ernsthaft ans Aufgeben gedacht hast? Was hat dich gestoppt? Zum Glück noch nie. Für mich ist Aufgeben keine Option. Herausforderungen gehören zum Unternehmertum dazu und bieten die Chance, daran zu wachsen. Besonders wichtig ist mir der Austausch mit anderen Unternehmern. Wenn man merkt, dass viele ähnliche Hürden bewältigen müssen, relativieren sich manche Probleme schnell. Oft helfen die Erfahrungen von Kolleginnen und Kollegen oder Mentoren dabei, Lösungen zu finden und mit neuer Motivation weiterzumachen.
Interview: Elisabeth Nardin
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fachgruppen hds-bz.it/junge
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Im Bild v. l. der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft, Daniel Schölzhorn, Melanie Pernthaler (Jungunternehmer im Unternehmerverband), Johannes Unterhuber, Lisa Perwanger, Ulrich Kager, Simon Wachtler (Junge im hds) und Prof. Gottfried Tappeiner.
Chancen – gleichzeitig erfordern Digitalisierung, Nachhaltigkeit und sich verändernde Märkte Offenheit für Neues und den Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Innovation und Flexibilität seien heute wesentliche Erfolgsfaktoren. Beim anschließenden Aperitif wurde die Diskussion in entspannter Atmosphäre fortgesetzt. Der Sommercocktail machte einmal mehr deutlich, wofür die Junge Wirtschaft steht: junge Unternehmerinnen und Unternehmer miteinander zu vernetzen, aktuelle Zukunftsthemen aufzugreifen und gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Südtirol zu setzen.
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Zukunft braucht Unternehmergeist Sommercocktail 2026. Wie bleibt Südtirol auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Sommercocktail der Jungen Wirtschaft, der im Juli bei der Durst Group AG in Brixen stattgefunden hat. Die Jugendorganisation vereint den unternehmerischen Nachwuchs aus fünf großen Wirtschaftsverbänden: Junge im hds, Hoteliers- und Gastwirtejugend, Jungunternehmer im Unternehmerverband Südtirol, Junghandwerker sowie Südtiroler Bauernjugend. Zahlreiche junge Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit, sich über die Zukunft des Standorts auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und ihr Netzwerk zu erweitern.
Wettbewerbsfähigkeit sichern. Den Auftakt bildete eine Führung durch das Demo Center der Durst Group, die spannende Einblicke in ein international erfolgreiches Südtiroler Unternehmen bot. Im anschließenden Impulsvortrag zeigte Prof. Gottfried Tappeiner auf, welche Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit Südtirols langfristig sichern. Neben leistungsfähigen Infrastrukturen und verlässlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hob der Wirtschaftswissenschaftler insbesondere die Bedeutung einer offenen Gesellschaft, von Innovationskraft und Optimismus hervor. Entscheidend sei letztlich eine hohe Lebensqualität, die sowohl Unternehmen als auch Familien Perspektiven biete. Aufschlussreiche Praxisbeispiele. In der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten Johannes Unterhuber (Widderpumpen Unterhuber), Lisa Perwanger (Hotel Chalet Alpenschlössel) und Ulrich Kager (Profarms GmbH) aus ihrem unternehmerischen Alltag. Trotz unterschiedlicher Branchen waren sich alle einig: Südtirol bietet viele
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JUNGE IM hds
Abschlag für neue Kontakte Sport, Austausch und entspannte Gespräche. Beim Event „Golf & Aperitif“ der Jungen im hds im Gutshof Lana standen Networking und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Insgesamt 16 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer folgten der Einladung – darunter auch einige neue Gesichter. Nach einer kurzen Einführung startete der zweistündige Golfkurs auf der Driving Range. Unter fachkundiger Anleitung sammelten die Teilnehmenden erste Erfahrungen mit Schläger und Ball und konnten ihr Geschick auf dem Golfplatz unter Beweis stellen. Dabei kam neben dem sportlichen Aspekt auch der Austausch untereinander nicht zu kurz. Den gelungenen Abend ließ die Gruppe bei einem Aperitif im Gutshof gemütlich ausklingen. In lockerer Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt.
enardin@hds-bz.it
PR
JUNGE IM hds
Vernetzen, sichtbar werden, gemeinsam wachsen Vollversammlung in der Kellerei Girlan. Mit einer gelungenen Mischung aus Information, Inspiration und Networking fand im Juni die Vollversammlung der Jungen im hds in der Kellerei Girlan statt (im Bild). 17 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen zwei Jahre zurückzublicken und neue Projekte kennenzulernen. Den Auftakt bildete eine exklusive Führung durch die Kellerei mit Valentina Giuliani. Sie gewährte spannende Einblicke in die Weinproduktion – von der Arbeit im Weinberg über die Verarbeitung der Trauben bis zur Reifung in Holz- und Stahltanks. Eine Verkostung von drei Weinen rundete den Rundgang ab. Im Mittelpunkt stand die Präsentation der neuen Homepage der Jungen im hds – dem bisher größten Projekt der Gruppe. Das Team Marketing mit David Peintner und Simon Wachtler, das für die Außenkommunikation der Jungen im hds verantwortlich ist, zeigte auf, wie Website und Social Media gemeinsam die Sichtbarkeit von Unternehmen und Initiativen stärken können. Präsident Gabriel Schenk zog zudem eine positive Bilanz: Rund 20 Veranstaltungen mit insgesamt 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den vergangenen zwei Jahren unterstreichen die Dynamik des Netzwerks. „Die Jungen im hds leben vom Engagement und vom Austausch. Gemeinsam schaffen wir Impulse und ein starkes Netzwerk für die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen“, betont Schenk. Beim abschließenden Umtrunk wurde weiter diskutiert, Kontakte geknüpft und der Austausch in geselliger Atmosphäre gepflegt.
hdsyoung.it Das Event in Bildern. •
Die Steuervorteile der Zusatzvorsorge Wer in die Zusatzvorsorge einzahlt, sorgt nicht nur für die Zukunft vor, sondern spart auch Steuern, denn die Beiträge können vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden. Anspruch darauf haben Arbeitnehmer/innen, Selbstständige, Freiberufler sowie Personen, die für steuerlich zulasten lebende Familienmitglieder einzahlen. Ab dem Steuerjahr 2026 können Beiträge bis zu 5.300 € jährlich steuerlich geltend gemacht werden (bis Ende 2025: 5.165 €). Beiträge, die über den Arbeitgeber eingezahlt werden, werden in der Regel direkt in der Gehaltsabrechnung berücksichtigt. Freiwillige Einzahlungen an den Rentenfonds können über die Steuererklärung abgezogen werden. Auch Beiträge zugunsten steuerlich zulasten lebender Familienmitglieder sind innerhalb desselben Höchstbetrags abzugsfähig.
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Vorteil für Personen, die ab dem 1.1.2007 beschäftigt sind Wer seine erste Erwerbstätigkeit nach dem 1. Januar 2007 aufgenommen hat und in den ersten 5 Jahren der Mitgliedschaft den maximalen Steuerabzug nicht nutzt, verliert diesen Vorteil nicht. Die nicht ausgeschöpften Beträge werden in einem „Zusatz-Plafond“ gesammelt. Ab dem 6. Mitgliedsjahr kann dieser genutzt werden, um höhere Beiträge abzuziehen. Dadurch kann die jährliche Abzugsfähigkeit auf bis zu 7.950 € steigen. Davon profitieren besonders junge Menschen, die zu Beginn ihrer Berufslaufbahn niedrigere Beiträge leisten. Wer direkt an seinen Rentenfonds einzahlt, sollte überprüfen, ob diese Beiträge in der vorausgefüllten Steuererklärung korrekt aufscheinen. Die Rentenfonds übermitteln die Daten zwar an die Agentur der Einnahmen, eine Kontrolle ist dennoch empfehlenswert. Beispiel: Anna ist 40 Jahre alt und zahlt die gesamte Abfertigung sowie 3 % ihres Bruttogehalts in den Zusatzrentenfonds ein; der Arbeitgeber leistet zusätzlich einen Beitrag von 2 %, berechnet auf ihr monatliches Bruttogehalt. Annas Beiträge und die des Arbeitgebers in Höhe von insgesamt 3.000 € pro Jahr können steuerlich abgezogen werden. Anna überweist zudem monatlich 100 € an den Rentenfonds ihrer Tochter. Um den maximalen Steuervorteil zu erreichen, leistet Anna einen zusätzlichen Beitrag von 1.100 €, der ihre persönliche Position im Rentenfonds erhöht. Details hierzu •
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fachgruppen hds-bz.it/makler
Der Vorstand der Südtiroler Maklervereinigung: v.l. Philipp Arquin, Thomas Oberrauch, Alexandra Volgger Schenk, Andrè Benedict Niederkofler, Heidelinde Gurschler, Alexander Benedetti und Markus Ebner (nicht im Bild: Werner Patscheider und Thomas Agostini).
MAKLER
Bauvorhaben, Flächenverfügbarkeit, Marktdynamik und Beratungspraxis
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Auswirkungen der Veränderungen in der Raumordnung. Aktuelle Entwicklungen rund um Raumplanung, Landschaftsschutz und deren Auswirkungen auf Bauentwicklung, Immobilienmarkt und die tägliche Arbeit der Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler in Südtirol standen im Mittelpunkt der im Mai in Bozen abgehaltenen Generalversammlung der Südtiroler Maklervereinigung.
Aktuelles aus der Vereinigung Die Vorstandsmitglieder Benedict Niederkofler und Philipp Arquin informierten unter anderem über die Tätigkeiten der Vereinigung und die Aktualisierung der Webseite immoreal.it, während Arquin in Vertretung von Vizepräsident Werner Patscheider den Bericht der Obst- und Warenvermittler vorgestellt hat.
Einheitliches Regelwerk für Raum und Landschaft Präsident Alexander Benedetti führte in die zentralen Themen ein. Einen fachlichen Schwerpunkt setzte das Referat von Alexander Gruber, Ressortdirektor für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport. Er informierte über das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft, mit dem Raumplanung und Landschaftsschutz erstmals in einem einheitlichen Regelwerk zusammengeführt wurden. Besonders relevant für die Branche sind dabei die stärkere Verantwortung der Gemeinden bei der Gestaltung ihrer räumlichen Entwicklung sowie der verstärkte Fokus auf Boden- und Landschaftsschutz.
Eine starke Interessenvertretung Mit der diesjährigen Vollversammlung unterstreicht die Südtiroler Maklervereinigung ihre Rolle als wichtige Interessenvertretung und fachliche Plattform für Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler in Südtirol. Gerade angesichts neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen will die Vereinigung ihre Mitglieder weiterhin informieren, begleiten und im beruflichen Alltag stärken.
Folgen für den Immobiliensektor Für die Südtiroler Maklervereinigung sind diese Entwicklungen von großer Bedeutung: Veränderungen in Raumordnung wirken sich direkt auf Bauvorhaben, Verfügbarkeit von Flächen, Marktdynamik und Beratungspraxis aus. Die Vollversammlung bot den Mitgliedern daher nicht nur einen Überblick über die gesetzlichen Neuerungen, sondern auch eine Plattform für Austausch und Einordnung der künftigen Herausforderungen im Immobiliensektor.
Über die Südtiroler Maklervereinigung Die Südtiroler Maklervereinigung vertritt die Interessen der Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler im Land und versteht sich als Plattform für fachlichen Austausch, Weiterbildung und berufspolitische Anliegen. Sie begleitet ihre Mitglieder bei aktuellen Entwicklungen im Immobilienmarkt und setzt sich für Qualität, Transparenz und Professionalität in der Branche ein.
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fachgruppen
hds-bz.it/gastronomie hds-bz.it/baecker
GASTRONOMIE GASTRONOMIE
Gemeinsam nachhaltiger „Better Together“ rückt Kooperationen in den Mittelpunkt. Nachhaltigkeit ge-
lingt am besten gemeinsam. Deshalb führt Messe Bozen beim Hotel Sustainability Award 2026 erstmals die Kategorie „Better Together“ ein. Ausgezeichnet werden Betriebe aus Tourismus, Gastgewerbe und Gastronomie, die mit Partnern nachhaltige Projekte umsetzen oder ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit aktiv weiterentwickeln. Gesucht werden Kooperationen mit Wirkung – etwa mit regionalen Lieferanten, sozialen Einrichtungen, Energiepartnern oder anderen Akteuren, die einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Betriebsführung leisten. Nachhaltigkeitszertifikate sind für diese Kategorie nicht erforderlich. Entscheidend sind das Engagement des Betriebes und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Teilnehmen können Beherbergungsbetriebe sowie gastronomische Einrichtungen wie Restaurants, Bars, Trattorien, Eisdielen oder Pizzerien. Der Gewinner erhält ein Paket im Wert von 10.000 Euro, bestehend aus einem Kommunikationsanteil und einem finanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung des Betriebes. Die Einreichfrist läuft bis 15. September 2026.
Mehr Mobilität am Abend Gemeinsam für bessere Nachtverbindungen in Bozen. Die Attraktivität einer Stadt zeigt sich auch daran, wie lebendig sie am Abend ist. Vor diesem Hintergrund fand im Juni ein Treffen zwischen Johanna Ramoser, Stadträtin für Mobilität der Gemeinde Bozen, und Kurt Unterkofler, Präsident der Fachgruppe Gastronomie im hds, statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Abend- und Nachtmobilität in Bozen verbessert werden kann – als wichtiger Standortfaktor für Gastronomie, Kultur und Tourismus. Für die Fachgruppe Gastronomie im hds ist klar: Wer sicher und unkompliziert nach Hause kommt, geht häufiger und länger aus. Das stärkt die heimischen Betriebe und die Freizeitkultur in der Landeshauptstadt. Im Herbst soll es dazu Neuigkeiten geben – Stichwort: CallBus. Der regelmäßige Austausch zwischen der Stadt Bozen und der hds-Fachgruppe Gastronomie wird auch künftig fortgesetzt, um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl den Wirtschaftsstandort als auch die Lebensqualität in Bozen nachhaltig stärken.
pperez@hds-bz.it
Was ist ein CallBus?
Teilnahmebedingungen und Einreichung •
pperez@hds-bz.it
Beim Austausch zur Abend- und Nachtmobilität in Bozen: v. l. Fachgruppenleiter Pietro Perez, Stadträtin Johanna Ramoser und Fachgruppenpräsident Kurt Unterkofler.
Der CallBus ist ein On-Demand-Rufbus. Er fährt nicht nach einem festen Fahrplan, sondern nur nach vorheriger Buchung und möglichst direkt zwischen dem gewählten Start- und Zielsammelpunkt. Der Dienst kann ausschließlich über die CallBus-App gebucht werden. Künftig wird das Angebot schrittweise in die südtirolmobil-App integriert.
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BÄCKER
Brot verbindet Menschen Gemeinsam mehr bewirken. Die Süd-
tiroler Bäckerinnung unterstützt auch 2026 zahlreiche Veranstaltungen der Lebenshilfe Südtirol und setzt mit ihrem Handwerk ein Zeichen für Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ob Sporttag, Netzwerktreffen oder Tag der offenen Tür – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, entstehen wertvolle Begegnungen. Die Südtiroler Bäckerinnung übernimmt deshalb die Kosten für Brot und Backwaren, die von ihren Mitgliedsbetrieben für Veranstaltungen der Lebenshilfe bereitgestellt werden. Bereits begleitet wurden unter anderem das Spiel- und Sportfest in Rungg bei Eppan, Tage der offenen Tür in Bruneck und Auer, das Netzwerktreffen sowie der Tag der offenen Tür „Wohnen und Wachsen“ in Bozen. Auch weitere gemeinsame Aktionen sind bereits geplant.
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fachgruppen
Beim gemeinsamen Austausch: hinten v. l. Ralph Pircher, Thomas Kerschbaumer, Brigitte Schönthaler, Alexander Comploj und Markus Winkler; vorne v. l. Peter Mahlknecht und Matteo Ferrari.
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BAUSTOFFHÄNDLER
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Fachgruppe zieht Bilanz und blickt nach vorne. Im Juni fand die Vollversammlung der Baustoffhändler im hds in Bozen statt. In angenehmer Atmosphäre standen der Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten sowie der persönliche Austausch innerhalb der Branche im Mittelpunkt. Rückblick und Austausch Nach der Eröffnung bei einem Aperitif wurde auf ein aktives Jahr 2025 zurückgeblickt. Ein wichtiger Schwerpunkt war erneut die Mitarbeit am Südtiroler Richtpreisverzeichnis. Die Fachgruppe leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Transparenz und Orientierung in der Bauwirtschaft. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am 65. UFEMAT-Kongress in Mailand. Unter dem Thema „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Baustoffe in Europa“ konnten aktuelle Entwicklungen verfolgt und wertvolle Erfahrungen mit internationalen Branchenkollegen ausgetauscht werden. „Der direkte Austausch untereinander ist besonders wichtig. Nur wenn wir Erfahrungen teilen und gemeinsam nach vorne schauen, können wir die Herausforderungen unserer Branche erfolgreich meistern“, unterstreicht Präsidentin Brigitte Schönthaler. Weiterbildung und Zukunftsthemen Auch 2026 setzt die Fachgruppe auf Weiterbildung und Vernetzung. Das Branchentreffen im Rahmen der Klimahausmesse bot Gelegenheit für Gespräche und Networking. Zudem wurde im Februar die zweite Auflage des Grundkurses für Baustoffverkäufer durchgeführt. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten praxisnahes Wissen zu Baustoffkunde, Bauphysik, Verkauf und Kommunikation.Für September 2026 ist eine Fachgruppenfahrt nach Innsbruck geplant. Betriebsbesichtigungen und der Austausch mit Tiroler Kolleginnen und Kollegen sollen neue Impulse geben. Weitere Ideen für die Zukunft sind ein Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz sowie die Besichtigung eines innovativen Betriebs.
Die Vollversammlung zeigte einmal mehr: Begegnung, Weiterbildung und gemeinsames Weiterdenken sind wichtige Bausteine für eine starke Baustoffbranche.
kgutgsell@hds-bz.it
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BÄCKER
Gemeinsam helfen Starke Partnerschaft für Menschen in Not. Im Juni waren die Südtiroler Bäcker bei der Vollversammlung von Südtirol hilft in der Kellerei Kaltern vertreten. In festlichem Rahmen wurde auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt und all jenen gedankt, die diese wertvolle Hilfsinitiative unterstützen. Als langjähriger Partner von Südtirol hilft freut sich die Bäckerinnung, Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein. Mit der Weihnachtsaktion „AIUTARE – HELFEN – DAIDÉ“ setzen die Mitgliedsbetriebe jedes Jahr ein Zeichen der Hoffnung und unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen in Südtirol. Ein herzliches Dankeschön an Südtirol hilft für die wertvolle Arbeit – und an alle Bäckereien sowie Kundinnen und Kunden, die diese Solidarität mittragen.
kgutgsell@hds-bz.it
HANDELSAGENTEN UND -VERTRETER
Neuer WhatsApp-Kanal für Handelsvertreter Der Berufsverband FNAARC hat einen offiziellen WhatsApp-Kanal eingerichtet. Handelsvertreterinnen und Handelsvertreter erhalten dort aktuelle Informationen zu Sozialvorsorge, Fristen, rechtlichen und steuerlichen Neuerungen, Veranstaltungen sowie beruflichen Chancen direkt auf ihr Smartphone. Um dem Kanal zu folgen, einfach den Link auf dem Smartphone öffnen, auf „Kanal folgen“ klicken und die Benachrichtigungen aktivieren.
Link zum WhatsApp-Kanal •
Treffen. Austauschen. Weiterdenken.
recht und gewerkschaften hds-bz.it/gewerkschaften
Onlineeinkäufe aus Nicht-EU-Ländern
Ein Häkchen genügt womöglich nicht mehr Neue Anforderungen für Onlineverträge. Der italienische Kassationsgerichts-
hof hat sich mit einer Frage befasst, die zahlreiche Unternehmen mit Webseiten, digitalen Plattformen oder Onlineshops betrifft (Beschluss Nr. 20945 vom 20. Juni 2026). Nach Ansicht der Richter könnte das bloße Anklicken eines Kontrollkästchens nicht ausreichen, um die gesetzlich vorgeschriebene ausdrückliche Genehmigung missbräuchlicher Vertragsklauseln gemäß Artikel 1341 des italienischen Zivilgesetzbuches zu erfüllen. Nachweisbare Zustimmung Der Kassationsgerichtshof hat klargestellt, dass die Zustimmung zu solchen Klauseln eindeutig und zweifelsfrei dem jeweiligen Nutzer zugeordnet werden können muss. Das Setzen eines Häkchens zeigt zwar, dass eine Handlung vorgenommen wurde, ersetzt jedoch nicht automatisch die vom Gesetz verlangte gesonderte Zustimmung. Auch im digitalen Umfeld muss daher nachweisbar sein, dass der Kunde die betreffende Klausel bewusst und ausdrücklich akzeptiert hat. Elektronische Signatur genügt Nach Auffassung des Gerichts ist dafür nicht zwingend eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur erforderlich. Ausreichend kann auch eine einfache elektronische Signatur sein, sofern das
verwendete System die Zustimmung des Nutzers zuverlässig mit der konkret zu genehmigenden Klausel verknüpft. Auswirkungen auf Unternehmen Der Beschluss betrifft zahlreiche Unternehmen, da viele Onlineregistrierungs- und Kaufprozesse ausschließlich auf der Kenntnisnahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Anklicken entsprechender Zustimmungskästchen beruhen. Die Rechtsprechung des Kassationsgerichtshofs macht deutlich, dass den digitalen Zustimmungsvorgängen künftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Zustimmungssysteme überprüfen Unternehmen, die in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen missbräuchliche Klauseln vorsehen, sollten daher technische und digitale Lösungen einsetzen, die eine wirksame elektronische Signatur ermöglichen. Sich ausschließlich auf ein einfaches Häkchen zu verlassen, könnte künftig nicht mehr ausreichen.
jlumetta@hds-bz.it mvessichelli@hds-bz.it
Neue Regelung in Kraft. Am 1. Juli 2026 ist eine neue EU-Regelung für Onlineeinkäufe aus Nicht-EU-Ländern in Kraft getreten. Für Lieferungen mit einem Warenwert bis zu 150 Euro wird ein Pauschalzoll von 3 Euro je Warenkategorie (so genanntes „Item“) erhoben, die anhand der zolltariflichen Einstufung bestimmt wird. Die Maßnahme gilt bis zum 1. Juli 2028 und kommt zur anfallenden Mehrwertsteuer hinzu. Ziel ist es, die Importkontrollen zu verstärken und fairere Wettbewerbsbedingungen zwischen europäischen und außereuropäischen Marktteilnehmern zu schaffen.
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Pauschalzoll von 3 Euro. Unter einem Item versteht man eine bestimmte Warenkategorie, die nach der zolltariflichen Klassifizierung eingestuft wird. Der Zuschlag wird daher nicht pro Paket, sondern auf die einzelnen in der Lieferung enthaltenen Warenkategorien berechnet. Enthält ein Paket beispielsweise ein T-Shirt und eine Armbanduhr, fällt ein Gesamtzoll von 6 Euro an. Auch diese Regelung ist befristet und bleibt bis zum 1. Juli 2028 in Kraft. Wer muss zahlen? Für die Entrichtung des Zolls ist in der Regel der Importeur bzw. der Zollanmelder verantwortlich, also die Person oder das Unternehmen, das die Einfuhranmeldung abgibt (z. B. eine E-Commerce-Plattform, der Verkäufer, ein Zollvertreter oder ein anderer bevollmächtigter Vermittler). Der Endverbraucher ist normalerweise nicht Zollschuldner, es sei denn, er tritt in bestimmten Fällen selbst als Importeur auf. Italienische Gebühr. Die italienische Regierung hat beschlossen, eine nationale Gebühr von 2 Euro pro Lieferung mit Warenwert unter 150 Euro einzuführen. Diese Gebühr soll aber erst ab Oktober 2026 Anwendung finden.
mvessichelli@hds-bz.it
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recht und gewerkschaften hds-bz.it/gewerkschaften
Widerruf per Klick wird Pflicht
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Neue Vorgaben für E-Commerce-Webseiten. Seit dem 19. Juni 2026 müssen Unternehmen, die über Webseiten, digitale Plattformen oder Apps Waren oder Dienstleistungen an Verbraucher verkaufen, eine Funktion bereitstellen, mit der das Widerrufsrecht direkt online ausgeübt werden kann. Die neue Bestimmung wurde mit dem gesetzesvertretenden Dekret Nr. 209/2025 eingeführt und verfolgt das Ziel, den Widerruf ebenso einfach und unmittelbar zu gestalten wie den eigentlichen Kauf. Der Vertrag soll über dieselbe digitale Oberfläche widerrufen werden können, über die er abgeschlossen wurde, ohne ausschließlich auf E-Mail, PEC oder andere externe Kommunikationswege angewiesen zu sein.
Was Unternehmen tun müssen. Unternehmen, die online verkaufen, müssen auf ihrer Webseite oder in ihrer App eine spezielle Widerrufsfunktion integrieren, die gut sichtbar und während des gesamten Widerrufszeitraums leicht zugänglich ist. Die Funktion muss durch eine eindeutige Bezeichnung wie beispielsweise „Hier vom Vertrag zurücktreten“ oder eine gleichwertige, unmissverständliche Formulierung gekennzeichnet sein. Das System muss ermöglichen, zumindest folgende Daten einzugeben: • Name, • Angaben zur Identifizierung des Vertrags oder der Bestellung, von der zurückgetreten werden soll, • eine elektronische Kontaktadresse für den Erhalt der Widerrufsbestätigung.
Abfertigung: kürzere Entscheidungsfrist Seit dem 1. Juli 2026 verkürzt sich die Frist für neu eingestellte Arbeitnehmer, um über die Verwendung ihrer Abfertigung (TFR) zu entscheiden: Statt bisher sechs Monaten bleiben künftig nur 60 Tage Zeit. Erfolgt keine ausdrückliche Wahl, greift weiterhin der Mechanismus der stillschweigenden Zustimmung und die Abfertigung wird automatisch einer Form der Zusatzvorsorge zugeführt. Weitere Informationen finden Sie in der Onlinenews vom 17. Juni.
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Nach dem Ausfüllen der Erklärung muss diese über eine Bestätigungsfunktion, beispielsweise mit der Bezeichnung „Widerruf bestätigen“, abgesendet werden können. Anschließend ist das Unternehmen verpflichtet, unverzüglich eine Empfangsbestätigung zu übermitteln, die den Inhalt der Widerrufserklärung sowie Datum und Uhrzeit der Übermittlung enthält. Zusätzliche Funktion, kein Ersatz. Die digitale Widerrufsfunktion stellt einen zusätzlichen und verpflichtenden Kanal dar, ersetzt jedoch nicht die bereits gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten zur Ausübung des Widerrufsrechts. Der Widerruf kann daher weiterhin auch per E-Mail, PEC, Einschreiben oder über andere gleichwertige Kommunikationsmittel erklärt werden. Jetzt den Onlineshop überprüfen. Neben der technischen Anpassung ihrer Plattformen müssen Unternehmen auch ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die vorvertraglichen Informationen aktualisieren und dabei klar auf das Vorhandensein und die Position der Onlinewiderrufsfunktion hinweisen. Da eine unterlassene Anpassung zu Verstößen gegen die Verbraucherschutzbestimmungen führen kann, empfiehlt es sich, die eigene Webseite und die internen Abläufe zeitnah zu überprüfen und gegebenenfalls an die neuen gesetzlichen Vorgaben anzupassen.
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Neu: Fördermittel für private Sicherheitsdienste Das Land unterstützt Unternehmen auch bei der Installation von GPS-Ortungssystemen für Unternehmensgüter sowie bei der Beauftragung privater Sicherheitsdienste, einschließlich des Einsatzes von Sicherheitskräften. Betriebe können im Zeitraum 2026–2028 für maximal drei in Südtirol registrierte Betriebsstätten einen Antrag stellen. Förderfähig sind Vorhaben mit einem Mindestbetrag von 1000 Euro und einem Höchstbetrag von 14.000 Euro pro Betriebsstätte. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der anerkannten Kosten, maximal 7000 Euro, im Rahmen der geltenden Deminimis-Bestimmungen. Mehr Infos •
betriebe informieren Drei Jahrzehnte im Zeichen des Tees
100 Jahre Apotheke Sand in Taufers Tradition, Vertrauen und gelebte Nahversorgung. Ein Jahrhundert im Dienst der Gesundheit: Die Apotheke Sand in Taufers feiert ihr 100-jähriges Bestehen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 1926 ist sie eine verlässliche Anlaufstelle für die Menschen im Tauferer Ahrntal und hat sich über Generationen hinweg zu einem wichtigen Bestandteil der lokalen Grundversorgung entwickelt. Anlässlich des Jubiläums überbrachte hds-Ortsobmann Walter Weger Apotheker Johannes Aichner (im Bild v. l.) die Glückwünsche des Wirtschaftsverbandes. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte er eine Flasche Wein und bedankte sich für das langjährige Engagement. „Betriebe wie die Apotheke Sand in Taufers leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Nahversorgung und tragen wesentlich zur Lebensqualität der Bevölkerung sowie der vielen Feriengäste im Tauferer Ahrntal bei“, betont Weger. Die Apotheke wird seit Jahrzehnten von der Familie Aichner geführt und verbindet Tradition mit moderner pharmazeutischer Versorgung. Der hds gratuliert herzlich zum 100-jährigen Bestehen und wünscht der Apotheke weiterhin viel Erfolg.
15 Jahre Obstladen Obermais Frische, Qualität und Kundennähe. Seit 15 Jahren ist der Obstladen Obermais in der Dantestraße in Meran eine feste Anlaufstelle für frisches Obst, Gemüse und regionale Spezialitäten. Was einst als Ein-MannProjekt von Maximilian Pichler begann, hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Genießer entwickelt. Heute sorgt ein sechsköpfiges Team Tag für Tag mit viel Leidenschaft, persönlicher Beratung und hochwertigen Produkten für ein besonderes Einkaufserlebnis. Anlässlich des Jubiläums überbrachte hdsOrtsausschussmitglied Peter Wenter (r. im Bild) die Glückwünsche des Wirtschaftsverbandes. Er gratulierte Maximilian Pichler zum 15-jährigen Bestehen des Obstladens und dankte ihm für seinen Einsatz sowie seinen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung in Obermais.
Bei Pompadour ist der Führungswechsel vollzogen. Nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze von Pompadour hat Geschäftsführer Alexander Schick die Leitung an Paolo Maria Romano übergeben. Mit Schicks Abschied endet eine Ära, in der sich das Bozner Unternehmen zum italienischen Marktführer entwickelte. Die Übergabe erfolgt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Pompadour erzielte einen Umsatz von 49 Millionen Euro – ein Plus von 9,2 Prozent. Das 1964 gegründete Unternehmen, das zur deutschen Teekanne-Gruppe gehört, verkaufte zuletzt rund 561 Millionen Teebeutel jährlich und erreichte in den vergangenen zehn Jahren ein Wachstum von 113 Prozent. Unter Schicks Führung stieg Pompadour von Platz fünf an die Spitze des italienischen Teemarktes und hält heute einen Marktanteil von 21,5 Prozent. Neben dem Ausbau der Marke Pompadour stärkte das Unternehmen Sir Winston Tea und entwickelte mit Peter’s Teahouse die größte Tee-Fachgeschäftskette Italiens. Schick setzte zudem auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, unter anderem mit einem Projekt zum Anbau biologischer Südtiroler Bergkräuter sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Gleichstellung. Mit Paolo Maria Romano (im Bild) übernimmt nun ein erfahrener Retail-Manager die Führung. Er soll die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortsetzen und neue Impulse für den italienischen Teemarkt setzen.
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weiterbildung inService.it/kurse
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Zukunftskompetenzen stärken Drei praxisnahe Kurse zu Führung, Kommunikation und Selbstorganisation. Die Ar-
beitswelt verändert sich stetig – und mit ihr die Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende. Neben fachlichem Know-how gewinnen Kompetenzen wie wertschätzende Kommunikation, klare Organisation und ein bewusster Umgang mit Zeit und Belastungen zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt die Kurskategorie „Kommunikation und Führung“ von inService an. Im September stehen in Bozen drei eigenständige Weiterbildungen auf dem Programm, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen und unabhängig voneinander besucht werden können.
Den Auftakt macht am 11. September das Seminar „Wertschätzende Gesprächsführung – Klar, empathisch und auf Augenhöhe kommunizieren“ mit Karl Kirchler. Eine gelungene Kommunikation schafft Vertrauen, stärkt die Zusammenarbeit und bildet die Basis für erfolgreiche Beziehungen – sowohl im Team als auch im Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Die Teilnehmenden lernen, Gespräche klar, empathisch und lösungsorientiert zu führen, aktiv zuzuhören sowie konstruktiv mit Feedback, Kritik und Konflikten umzugehen. Praxisnahe Übungen helfen dabei, die eigene Kommunikationskompetenz gezielt weiterzuentwickeln und das Gelernte unmittelbar im Berufsalltag anzuwenden. Am 14. September folgt „Ziele definieren, Prioritäten setzen – Zeitmanagement & Stressbewältigung im Arbeitsalltag – Wege zu mehr Klarheit und Gelassenheit“ mit Ruth Gschleier. Hohe Anforderungen, enge Zeitpläne und ständige Unterbrechungen gehören für viele zum Berufsalltag. Die Weiterbildung zeigt auf, wie Stressfaktoren erkannt und beeinflusst werden können
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und vermittelt Methoden, um Aufgaben sinnvoll zu priorisieren, Zeit bewusster einzusetzen und die eigene Energie gezielt zu steuern. Durch Reflexion, Erfahrungsaustausch und praxisnahe Werkzeuge entwickeln die Teilnehmenden individuelle Strategien für mehr Struktur, Klarheit und Gelassenheit im Arbeitsalltag. Aufgrund der anhaltenden Aktualität des Themas wird dieser Kurs auch 2027 angeboten – nächster Termin: 18. Februar in Bozen. Am 28. September findet schließlich „Strukturieren. Führen. Verändern – Organisationen für die Zukunft vorbereiten!“ mit Nicole Baumgartner statt. Organisationen stehen heute vor der Herausforderung, Stabilität und Veränderungsfähigkeit miteinander zu verbinden. Das Seminar vermittelt praxisnah, wie Unternehmen ihre Strukturen analysieren, Prozesse weiterentwickeln und moderne Führungsinstrumente wirkungsvoll einsetzen können. Anhand bewährter Modelle und konkreter Werkzeuge reflektieren die Teilnehmenden die eigene Organisation und erhalten Impulse, um diese zukunftssicher, flexibel und nachhaltig auszurichten. Ob es um wertschätzende Gesprächsführung, einen bewussten Umgang mit Zeit und Belastungen oder die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Organisationen geht – jeder der drei Kurse vermittelt praxisnahes Fachwissen und konkrete Werkzeuge für die direkte Umsetzung im Berufsalltag.
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Wo steht dein Betrieb heute – und wo steckt noch Potenzial? Warum sich ein Business-Check lohnt. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer kennen ihre Umsätze, doch wie steht es um die Liquidität, die Rentabilität oder die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen? Wer fundierte Entscheidungen treffen möchte, braucht einen klaren Blick auf die wirtschaftliche Situation seines Unternehmens.
Zahlen als Grundlage guter Entscheidungen Gerade in Zeiten steigender Kosten und anspruchsvoller Märkte gewinnen Finanzplanung, Liquiditätsmanagement und Ertragsoptimierung zunehmend an Bedeutung. Oft zeigen erst die Zahlen, wo ungenutztes Potenzial vorhanden ist oder wo rechtzeitig gegengesteuert werden sollte. So funktioniert der Business-Check Mit dem Business-Check der Betriebsberatung von inService erhalten Mitgliedsbetriebe eine erste Einschätzung ihrer aktuellen Situation. Der Onlinefragebogen ist in nur zwei bis drei Minuten ausgefüllt und bildet die Grundlage für ein persönliches Feedback. Im Fokus stehen dabei zentrale betriebswirtschaftliche Themen: Wie ist das Unternehmen finanziell aufgestellt? Welche Kennzahlen sind besonders aussagekräftig? Wie entwickelt sich die Ertragskraft? Und wie positioniert sich der Betrieb im Vergleich zu Branchen- und Benchmarkwerten?
Potenziale erkennen Der Vergleich mit ähnlichen Unternehmen liefert oft wertvolle Erkenntnisse. Liegen Kostenstrukturen, Margen oder Erträge im erwarteten Bereich? Wo gibt es Ansatzpunkte zur Verbesserung? Bereits kleine Optimierungen bei Preisgestaltung, Kostenmanagement oder betrieblichen Abläufen können einen spürbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.
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Persönliche Auswertung Nach dem Business-Check melden sich die Experten von inService mit einer individuellen Einschätzung. Die Ergebnisse werden auf Wunsch gemeinsam im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Erstgesprächs analysiert und mögliche Entwicklungsschritte für den Betrieb aufgezeigt. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Unternehmenszahlen aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Denn wer seine Kennzahlen kennt, seine Liquidität plant und Potenziale frühzeitig erkennt, schafft die besten Voraussetzungen für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.
Ihre Vorteile • Teilnahme in nur 2–3 Minuten • Individuelle Einschätzung Ihres Unternehmens • Impulse zu Liquidität, Kennzahlen und Ertragsoptimierung • Benchmark- und Vergleichsperspektiven • Kostenloses und unverbindliches Erstgespräch
Ihre Kontakte bei inService.it • Franz Josef Dorfmann, T 0471 310 424, franzjosef.dorfmann@inService.it • Florian Gasteiger, T 0471 310 452, florian.gasteiger@inService.it
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Business-
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steuerberatung vereinbarten Einkommen abzugsfähigen Komponenten auch die erhöhten Abschreibungsbeträge, sowie die Raten der Finanzierungsleasingverträge, berücksichtigt werden können, sodass die Superabschreibung ebenfalls in die Korrekturposten des für Zwecke des CPB relevanten Einkommens einbezogen wird. Wiedereinführung der Steuerbefreiung für Dividenden und der Beteiligungsbefreiung (PEX)
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Steuerdekret: alles Wissenswerte im Überblick Nachfolgend die wichtigsten Neuerungen, die mit dem Steuerdekret (decreto-legge fiscale), umgewandelt durch das Gesetz Nr. 38/2026, eingeführt wurden. CPB: neue Frist und vorgeschlagene Schwellenwerte
Die Frist für den Beitritt zum Vergleichsverfahren für den Zweijahreszeitraum 2026-2027 wird auf den 31. Oktober 2026 verschoben (anstatt des 30. September 2026) und damit an die Frist für das Modell „redditi“ angepasst. Im Rahmen des Regimes des so genannten biennalen Vergleichsverfahrens werden zwei neue Höchstgrenzen für den vorgeschlagenen Vergleichsgewinn eingeführt. der Vorschlag darf nicht überschreiten: • 30 Prozent des im vorangegangenen Steuerzeitraum erklärten Einkommens für Steuerpflichtige, die in dem Vorschlag vorausgehenden Steuerzeitraum einen ISA-Wert von mindestens 6, aber unter 8 aufweisen, • 35 Prozent des im vorangegangenen Steuerzeitraum erklärten Einkommens für Steuerpflichtige, die in dem Vorschlag vorausgehenden Steuerzeitraum einen ISA-Wert von mindestens 1, aber unter 6 aufweisen.
Die dimensionalen Voraussetzungen werden abgeschafft (Beteiligungen, die direkt oder indirekt über beherrschte Gesellschaften gehalten werden, in Höhe von mindestens 5 Prozent oder mit einem Steuerwert von mindestens 500.000 Euro). Ab dem 1. Jänner 2026 wird somit ohne Unterbrechung die Regelung wieder eingeführt, die vor den durch das Haushaltsgesetz 2026 vorgenommenen Änderungen für die steuerliche Behandlung von Dividenden und Veräußerungsgewinnen galt. Neues Mehrwertsteuerregime für Tauschgeschäfte
Das Dekret ändert die Bestimmung der MwSt.-Bemessungsgrundlage für Lieferungen von Gegenständen und für Dienstleistungen, die im Rahmen von Tauschgeschäften mit anderen Lieferungen, Dienstleistungen oder zur Erfüllung bestehender Verpflichtungen erbracht werden. Bei diesen Vorgängen besteht die MwSt.-Bemessungsgrundlage im Gesamtbetrag der Gegenleistungen, gebildet durch den Geldwert der Gegenstände und Dienstleistungen, die Gegenstand der jeweiligen Transaktion sind, wie im Vertrag festgelegt. Zudem ist vorgesehen, dass dieser Wert nicht unter dem Gesamtbetrag der Kosten liegen darf, die den von jeder Partei ausgeführten Lieferungen und erbrachten Dienstleistungen zuzuordnen sind, und zwar zum Zeitpunkt der Durchführung der jeweiligen Vorgänge. Die neue Regelung findet Anwendung auf Vorgänge, die im Rahmen von Verträgen durchgeführt werden, die ab dem 1. Jänner 2026 abgeschlossen oder erneuert werden. Zahlungsstopp der öffentlichen Verwaltung für Freiberufler
Der Mechanismus des Zahlungsstopps wird nur dann angewendet, wenn die fälligen und nicht beglichenen Zahlungsbescheide (und vollstreckbaren Steuerfestsetzungen, sowie an die Einzugsstelle übergebenen Zahlungsaufforderungen) einen Gesamtbetrag von mindestens 5000 Euro erreichen. Oberhalb dieser Grenze bleibt die automatische Verrechnung zugunsten der Einzugsstelle („Zwangsverrechnung“) bestehen, auch bei Zahlungen zugunsten von Freiberuflern, die Beziehungen zur öffentlichen Verwaltung unterhalten und unterhalb von 5000 Euro liegen.
Superabschreibung: EU-Voraussetzungen und CPB-Einkommen
Nun sind im Rahmen, der durch das Haushaltsgesetz 2026 eingeführten Regelung der so genannten „Superabschreibung“, auch Investitionen in Anlagegüter begünstigt, die (ab dem 1. Jänner 2026) außerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sowie der dem Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden Staaten, hergestellt wurden. Im Zusammenhang mit dem biennalen Vergleichsverfahren ist vorgesehen, dass zu den vom
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Photovoltaikanlagen: Voraussetzungen für die Superabschreibung Das Durchführungsdekret des MI- des Jahres 2025 abzustellen; falls ein abwei- - deren Zellen, sowie Module in EU-MitgliedMIT, dessen Veröffentlichung im Amtsblatt chendes Geschäftsjahr vorliegt, ist stattdes- staaten hergestellt wurden, und die einen kurz bevorsteht, legt die Anwendungskrite- sen der Verbrauch des dem Projektbeginn vor- Zellwirkungsgrad von mindestens 23,5 Prorien der Begünstigung für Investitionen fest, angehenden Geschäftsjahres heranzuziehen. zent erreichen, die im Rahmen der Superabschreibung für Diese Voraussetzung ist von einem Sach- - die in EU-Mitgliedstaaten hergestellt wurAnlagen zur Eigenproduktion von Energie verständigen zu bestätigen, ebenso wie die den und aus bifazialen Silizium-Heterojuncaus erneuerbaren Quellen begünstigt sind. Übereinstimmung der Investition mit dem tion- oder Tandemzellen bestehen, die in der Insbesondere definiert die Maßnahme die Ziel des Eigenverbrauchs, sowie mit den ge- Europäischen Union produziert wurden und Voraussetzung hinsichtlich der „Dimensio- forderten technischen Anforderungen. einen Zellwirkungsgrad von mindestens 24 nierung“ der Anlagen: Die maximal erwar- Weitere Anforderungen für Photovoltaikan- Prozent aufweisen. tete Stromerzeugung darf 105 Prozent des lagen betreffen den Produktionsort, förderEnergiebedarfs der betroffenen Produkti- fähig sind Anlagen mit Photovoltaikmodulen: onsstätte nicht überschreiten. Zur Ermitt- - die in der EU hergestellt wurden und einen steuerberatung@inService.it Modulwirkungsgrad von mindestens 21,5 lung des maßgeblichen Energiebedarfs ist Prozent aufweisen, auf den durchschnittlichen Jahresverbrauch
Güterkraftverkehr: Verbrauchsteuer auf Diesel.
Steuern planen, Vorteile nutzen Elektronische Zahlungen. Die Verwei-
gerung elektronischer Zahlungsmittel kann für den Händler künftig Sanktionen nach sich ziehen. Die Regelung, die bereits für die Nichtannahme von Zahlungen über ein POS-Terminal vorgesehen war, wird nun auf weitere elektronische Zahlungsmittel ausgeweitet. Die Geldstrafe von 30 Euro, erhöht um 4 Prozent des Wertes der verweigerten Transaktion, gilt künftig nicht nur für POSZahlungen, sondern für sämtliche elektronische Zahlungsmittel, einschließlich Zahlungs-Apps auf Smartphones.
Es wurden wichtige Änderungen an den Bestimmungen über den ermäßigten Verbrauchsteuersatz für gewerblich genutzten Dieselkraftstoff eingeführt. •F ür die Inanspruchnahme der Rückerstattung in Form eines Steuerguthabens, das im Wege der Verrechnung (Kompensation) genutzt werden kann, muss die vorgeschriebene vierteljährliche Erklärung ausschließlich auf elektronischem Weg eingereicht werden. • Die Frist für das Zustandekommen der stillschweigenden Zustimmung (silenzioassenso) zum zustehenden Steuerguthaben wird verkürzt. Diese Frist läuft ab dem Eingang der Erklärung bei dem territorial zuständigen Amt der Zollbehörde (Agentur für Zoll und Monopole) und wird von bisher 60 Tagen auf 30 Tage reduziert. Die neuen Bestimmungen treten ab dem 1. Oktober 2026 in Kraft.
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INFO • I statwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Mai 2025 – 2026 ist gleich + 3,0 % (75 % = + 2,25) und Juni 2025 – 2026 ist gleich + 2,9 % (75 % = + 2,175). - Veränderung in Bozen Mai 2025 – 2026 ist gleich + 3,2 % (75 % = + 2,4) und Juni 2025 – 2026 ist gleich + 3,1 % (75 % = + 2,325).
• Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Mai 2,661543 und im Juni 2,786543.
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