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hds magazin #7-8/26: Likes allein reichen nicht

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Ein offener Betrieb ist gelebte Gemeinschaft

Illegalität, Unsicherheit und unlauterer Wettbewerb belasten Handel und Gastronomie in Italien massiv. Laut unserem Dachverband Confcommercio verursachte die Illegalität 2025 für Unternehmen im Handel und in der Gastronomie einen Schaden von rund 41 Milliarden Euro. Gleichzeitig sind dadurch 284.000 reguläre Arbeitsplätze gefährdet. Besonders schwer wiegen der illegale Handel mit 10,5 Milliarden Euro, die illegale Gastronomie mit 8,5 Milliarden Euro, Produktfälschungen mit 5 Milliarden Euro sowie Ladendiebstähle mit 5,4 Milliarden Euro. Hinzu kommen Belastungen durch organisierte Kriminalität und Cyberkriminalität. Diese Zahlen zeigen deutlich: Illegalität ist kein Randphänomen. Sie schwächt ehrliche Betriebe, gefährdet Arbeitsplätze, verzerrt den Wettbewerb und beeinträchtigt die Lebensqualität in unseren Städten und Orten.

Bemerkenswert ist auch die Wahrnehmung der Sicherheit in Italien durch die Unternehmen. 29 Prozent der Betriebe in Handel und Gastronomie geben an, dass sich die Sicherheitslage verschlechtert hat. Drei von zehn Unternehmerinnen und Unternehmern befürchten, selbst Opfer krimineller Vorfälle zu werden. Besonders häufig genannt werden Diebstähle, Vandalismus, Übergriffe und Raubdelikte. Auch Phänomene wie Baby-Gangs und problematische Auswüchse des Nachtlebens bereiten den Betrieben zunehmend Sorge.

Ein besonders verbreitetes Problem bleibt der Ladendiebstahl: Über sechs von zehn Handelsbetrieben sind davon betroffen, fast jeder fünfte Betrieb sogar mehrmals wöchentlich oder täglich. Gleichzeitig haben fast neun von zehn Unternehmen bereits in Sicherheitsmaßnahmen investiert – etwa in Videoüberwachung, Alarmanlagen, Diebstahlschutz und weitere Schutzsysteme. In Südtirol gibt es dafür eine eigene Fördermaßnahme des Landes.

Sicherheit bleibt eine öffentliche Aufgabe und braucht eine starke Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Gemeinden, Ordnungskräften und Wirtschaftsvertretungen. Gerade in Südtirol werde diese Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Sicherheitskräften, Gemeinden und Wirtschaft bereits aktiv und konstruktiv gelebt. Dies sei ein entscheidender Standortvorteil: Sicherheit entstehe nicht allein durch Kontrollen, sondern durch Präsenz, Dialog, Verantwortung und ein funktionierendes Miteinander vor Ort.

Unsere Betriebe haben auch eine gesellschaftliche Rolle: Sie machen Straßen, Plätze und Ortskerne lebendig. Sie schaffen Begegnung, soziale Kontrolle und Vertrauen. Ein Geschäft, das offen ist, ist nicht nur ein Ort des Verkaufs. Es ist Licht, Präsenz, Beziehung und ein Stück Sicherheit. Jedes geschlossene Geschäft bedeutet nicht nur den Verlust eines Betriebes, sondern auch den Verlust eines lebendigen Punktes in der Stadt oder im Dorf.

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Social Media ist allgegenwärtig

neues vom NOI

aktuelles Betriebsportrait J. Mohr

Besuch aus der Südweststeiermark bezirke

Ortsversammlungen in Eppan und Latsch

fachgruppen

Interview mit Martino Sommadossi

recht und gewerkschaften

Lebensmittelrecht verschärft

betriebe informieren

Laas: 70 Jahre Schuhe Spechtenhauser

weiterbildung

Vielfältige und spannende Kurse im Sommer

betriebsberatung

Betriebsanalysen geben Orientierung

steuerberatung

Transparenzpflicht: Beiträge und Zuschüsse

REDAKTION, VERWALTUNG UND WERBUNG: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it VERANTWORTLICH IM SINNE DES PRESSEGESETZES UND VERANTWORTLICHER SCHRIFTLEITER: Dott. Mauro Stoffella (Leiter Stabstelle Medien) REDAKTION: Dott. Sergio Colombi, Manuela Seebacher GRAFISCHES KONZEPT: Gruppe Gut – www.gruppegut.it

TITELBILD: Adobe Stock GRAFIK: Stefano Hochkofler FOTOS: Adobe Stock, gettyimages, Karriere Südtirol/Zulupictures, Stefano Orsini, Shutterstock, Alfred Tschager, Bernhard Tscholl DRUCKEREI: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen AUFGEGEBEN AM 19. JUNI 2026 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. HERAUSGEBER: inService Coop. – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

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Likes allein reichen nicht

Social Media

ist allgegenwärtig

Social Media ist allgegenwärtig –doch aus Likes werden nur selten Käufe. Eine neue Studie zeigt: Unterhaltung und Inspiration dominieren die Nutzung, Werbung wird zwar wahrgenommen, aber oft als störend empfunden. Für die Betriebe heißt das: Nur wer authentisch kommuniziert, echten Mehrwert bietet und Social Media in ein crossmediales Gesamtkonzept einbettet, kann Reichweite in Relevanz verwandeln.

Soziale Netzwerke sind längst fester Bestandteil unseres Alltags – trotz Skandalen, Datenschutzdebatten und politischer Kontroversen. Laut der aktuellen Studie „Zwischen Like und Wirkung“ des Instituts für Handelsforschung in Köln nutzen 98 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland Social Media aktiv Für die Betriebe ist das eine gute Nachricht, doch die Herausforderung bleibt: SichtbarErst wer Relevanz

keit allein genügt nicht. Erst wer Relevanz schafft, kann Aufmerksamkeit in Wirkung und letztlich in Käufe verwandeln.

Unterhaltung statt Angebotsjagd

Die Studie zeigt deutlich: Nutzerinnen und Nutzer schätzen Social Media vor allem als Quelle für Unterhaltung (58 Prozent), Inspiration (48 Prozent) und Alltagsflucht (47 Prozent). Nur 31 Prozent informieren sich gezielt über Marken und Produkte. Insbesondere jüngere Zielgruppen zwischen 18 und 29 Jahren nutzen Plattformen wie Instagram, Pinterest oder Snapchat nicht primär zur Angebotsrecherche, sondern zum Abschalten und Inspirieren.

Dennoch steckt genau hier Potenzial: Fast jede bzw. jeder Zweite in dieser Altersgruppe interessiert sich zumindest gelegentlich für Angebote – ein Hinweis, dass gut platzierte Kommunikation wirken kann.

Bekanntes dominiert

Ein Blick auf die Nutzungsintensität verdeutlicht die Kräfteverhältnisse: YouTube, Facebook und Instagram werden von jeweils rund der Hälfte der Befragten täglich genutzt. TikTok liegt bei 32 Prozent, Pinterest bei 20 Prozent. Plattformübergreifend zählt nahezu jede bzw. jeder Befragte zur Social-Media-Community.

Für Unternehmerinnen und Unternehmer heißt das: Reichweite ist vorhanden, doch die Inhalte müssen passgenau auf die Erwartungen der Zielgruppe zugeschnitten werden.

Wahrgenommen, aber selten geliebt Mehr als die Hälfte der Userinnen und User auf YouTube (57 Prozent), Facebook (51 Prozent) und Instagram (52 Prozent) geben an, Werbung (sehr) häufig wahrzunehmen. Doch: 63 Prozent empfinden diese als störend. Knapp jede bzw. jeder Zweite hat sogar schon Absender von Anzeigen blockiert. Zwar interagieren viele gelegentlich mit Anzeigen – durch Klicken, Liken oder Teilen –doch die Conversion bleibt niedrig: Lediglich 25 Prozent haben bereits ein über Social Media beworbenes Produkt gekauft, nur 17 Prozent sogar direkt über die Plattform.

Das macht deutlich: Sichtbarkeit allein schafft noch keine Kaufimpulse. Erfolgreiche Social-Media-Kommunikation muss inspirieren, anstatt zu stören.

Authentizität als Schlüssel

Die Daten belegen, dass Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend sensibel auf Werbung reagieren. Als aufdringlich oder manipulativ empfundene Inhalte verlieren sofort an Wirkung. Um Vertrauen aufzubauen, braucht es Authentizität, Transparenz und Relevanz. Händler müssen echten Mehrwert bieten – sei es durch nützliche Informationen, inspirierende Inhalte oder klare Call-to-Actions.

Besonders spannend ist dabei der Blick auf Branchen: Während Mode, Lebensmittel und Drogerieprodukte überdurchschnittlich stark von Social Media beeinflusst werden, haben Elektronik oder Möbel weniger Effekt. Wer hier punktet, hat gute Chancen, Kaufimpulse zu setzen.

Ein schwer erreichbarer Schatz

Eine klare Grenze zieht sich zwischen den Generationen. Konsumentinnen und Konsumenten über 50 – kaufkräftig und markentreu – lassen sich über Social Media deutlich schwerer erreichen. Sie nutzen Plattformen wie Instagram oder Snapchat kaum und vertrauen stärker auf klassische

Kanäle wie Print, Beilagen, TV oder Radio. Für Händler bedeutet das: Wer ältere Zielgruppen aktivieren möchte, kommt an crossmedialen Strategien nicht vorbei. Social Media ist nur ein Baustein – nicht die ganze Lösung.

Schattenseiten nicht ignorieren

Neben den Chancen offenbart die Studie auch die Belastungen, die Social Media für Nutzerinnen und Nutzer mit sich bringt. 63 Prozent stören sich an zu viel Werbung, 48 Prozent empfinden die Plattformen als Zeitfresser, 46 Prozent fühlen sich ständig abgelenkt.

Händler müssen daher mit Feingefühl kommunizieren: Weniger ist oft mehr. Zielgerichtete, relevante und respektvolle Inhalte werden eher akzeptiert als plumpe Massenbotschaften.

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Wunsch der Kunden

Der Mensch zählt noch! Folgende Schlagzeile erreicht uns in diesen Tagen aus den US-Staaten: Der weltgrößte Supermarktriese Walmart baut in einer US-Filiale die Selbstbedienungskassen (SB) zurück und setzt wieder auf Personal. Eine doch überraschende Kehrtwende beim größten Einzelhändler der Welt: In einer Filiale in South Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania können Kunden ihre Einkäufe künftig nicht mehr an Self-Checkout-Kassen scannen. Die Selbstbedienungskassen werden größtenteils abgeschafft. Nur wenige SB-Linien bleiben für die Lieferfahrer des hauseigenen Lieferdienstes reserviert. Stattdessen will

der Handelskonzern das Einkaufserlebnis an der Kasse verbessern und mehr persönlichen Service durch Mitarbeiter ermöglichen. Wie US-Zeitungen berichten, reagiert das Unternehmen damit auf Kundenfeedback und lokale Einkaufsgewohnheiten. Kommt es zu einer Trendwende?

Mauro Stoffella, Leiter der Stabstelle Medien mstoffella@hds-bz.it

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Konsumentinnen und Konsumenten reagieren zunehmend sensibel auf Werbung.

Kontroversen wirken

Ob Elon Musk und Twitter/X oder Meta und Mark Zuckerberg – die großen Plattformdebatten finden zwar Aufmerksamkeit, aber meist nur oberflächlich. Dennoch zeigen sie Wirkung: Über die Hälfte der Befragten gibt an, durch die Diskussionen ihre Einstellung oder ihr Verhalten verändert zu haben.

Ein Viertel hat sogar die Social-Media-Zeit reduziert. Für Unternehmen bedeutet das: Glaubwürdigkeit und klare Haltung gewinnen an Bedeutung.

Fazit

Die Ergebnisse der Studie lassen sich auf eine klare Formel bringen: Social Media bleibt für den Handel unverzichtbar – doch die Spielregeln ändern sich.

• Reichweite ist vorhanden, aber ohne Relevanz verpufft sie.

• Werbung wird gesehen, aber nur inspirierende und authentische Inhalte schaffen Conversion.

• Jüngere Zielgruppen reagieren offener, während die kaufkräftige Generation 50+ klassisch erreicht werden muss.

• Kontroversen und Kritik fordern Händler heraus, stärker auf Transparenz, Haltung und Qualität zu setzen.

Kurz: Social Media darf nicht nur als zusätzlicher Ausspielkanal verstanden werden. Erfolgreich ist, wer Plattformen in ein crossmediales Gesamtkonzept einbettet, das Geschichten erzählt, Vertrauen schafft und Zielgruppen differenziert anspricht. Denn zwischen Like und Wirkung entscheidet nicht die bloße Reichweite – sondern Rele vanz.

Roberta Cuccato mit Arbeitsverdienststern ausgezeichnet

42 Jahre Engagement, Kompetenz und Vorbildwirkung. Eine besondere Anerkennung für eine außergewöhnliche berufliche Laufbahn: Roberta Cuccato wurde am 1. Mai 2026 mit dem Arbeitsverdienststern – die renommierte staatliche Auszeichnung –geehrt. Die Auszeichnung wird Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verliehen, die sich durch herausragende berufliche Leistungen, Fachkompetenz, großen Einsatz sowie vorbildliche moralische Integrität ausgezeichnet haben.

Roberta Cuccato war 42 Jahre lang, von 1982 bis 2024, für inService Coop., das Beratungsunternehmen des hds, tätig und prägte das Unternehmen über Jahrzehnte hinweg maßgeblich – insbesondere im Bereich Buchhaltung und Steuerberatung. Sie entwickelte sich zu einer unverzichtbaren fachlichen Referenz und begleitete mit großem Engagement sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch organisatorische Entwicklungen.

mstoffella@hds-bz.it

V. l. Fabian Kusstatscher, Geschäftsführer inService, Roberta Cuccato, Giuliano Orempuller, Bereichsleiter Buchhaltung und Steuerberatung, und hds-Direktorin Sabine Mayr.

Auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand bleibt Roberta Cuccato dem Unternehmen verbunden und arbeitet weiterhin als Expertin mit. Damit steht sie beispielhaft für gelebte Kontinuität, Wissensweitergabe und nachhaltige Zusammenarbeit über die Pension hinaus.

Die Verleihung würdigt nicht nur eine herausragende Karriere, sondern auch eine Persönlichkeit, die durch Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zusammenarbeit und Respekt bleibende Spuren hinterlassen hat.

inService und hds sehen in dieser Auszeichnung zugleich ein starkes Zeichen für die Bedeutung von langfristiger Mitarbeiterbindung, Entwicklungsmöglichkeiten über den gesamten Berufsweg hinweg und einer Unternehmenskultur, die Erfahrung ebenso schätzt wie Innovation.

Voneinander lernen

Südweststeirische Delegation zu Gast im NOI Techpark

Wie lassen sich Orts- und Stadtzentren zukunftsfähig gestalten? Welche Rolle spielen Innovation, Daten und nachhaltige Entwicklung für lebenswerte Gemeinden? Antworten auf diese Fragen suchte eine rund 30-köpfige Delegation der Regionalentwicklung und Baukultur Südweststeiermark bei ihrer mehrtägigen Baukultur-Exkursion nach Ost-, Süd- und Nordtirol. Eine zentrale Station der Reise war der NOI Techpark in Bozen.

Innovationsstandort mit Strahlkraft

Das Südtiroler Innovationsquartier gilt als Vorzeigeprojekt für die Verbindung von Forschung, Wirtschaft und regionaler Entwicklung. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Entwicklung und Arbeitsweise des Innovationsstandorts. Martin Stampfer, hds-Bereichsleiter des NOI Kompetenzzentrum, führte die Delegation durch den Techpark und stellte dessen Rolle als Schnittstelle zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Akteuren vor.

Daten als Grundlage für lebendige Ortszentren Besonderes Interesse galt dem hds Kompetenzzentrum, das innovative Werkzeuge für die Analyse und Entwicklung von Orts- und Stadtzentren bereitstellt. Anhand der hds Geoanalyse wurde aufgezeigt, wie datenbasierte Entscheidungsgrundlagen Gemeinden und Wirtschaftstreibende bei der Standortentwicklung unterstützen können. Die vorgestellten Methoden ermöglichen es, Besucherströme und Entwicklungspotenziale sichtbar zu machen und daraus gezielte Maßnahmen für attraktive Ortskerne abzuleiten. Ergänzt wurde das Programm durch einen Impuls der Klimahausagentur, die Einblicke in nachhaltige Bau- und Entwicklungsstrategien gab. Damit spiegelte der Besuch zentrale Themen der gesamten Exkursion wider: den verantwortungsvollen Umgang mit vorhandenen Ressourcen, die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie die Frage, wie bestehende Strukturen zukunftsorientiert weiterentwickelt werden können.

Impulse für die Regionalentwicklung

Die Baukultur-Exkursion führte die Delegation darüber hinaus nach Osttirol, Brixen, Meran, Schlanders, Glurns und Nordtirol. Überall standen Best-Practice-Beispiele für Ortsentwicklung, Baukultur und regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt. Ziel des grenzüberschreitenden Austauschs war es, voneinander zu lernen, erfolgreiche Ansätze kennenzulernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Gerade in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen gewinnt dieser Wissenstransfer zunehmend an Bedeutung. Der NOI Techpark bot dafür die ideale Plattform und unterstrich einmal mehr seine Rolle als Motor für Innovation und nachhaltige Regionalentwicklung in Südtirol.

Kompetenzzentrum NOI

Im NOI schafft der Wirtschaftsverband hds ein Umfeld, das fachliche, innovative und schnelle Vernetzung ermöglicht, mit dem Ziel, die Unternehmen in ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu unterstützen, ihr Wachstum zu fördern und so nachhaltig die heimische Wirtschaft zu stärken.

Kontakt: Martin Stampfer, Bereichsleiter NOI Kompetenzzentrum, T 0471 310 511, mstampfer@hds-bz.it

Optik Zublasing, Lieblingsgeschäft Bozen Land 2026: v. l. Mitarbeiter Loris Sartori, hds-Direktorin Sabine Mayr, Bezirkspräsident Patrick Peruzzo, Inhaber Andreas Zublasing, Tochter Magdalena Zublasing, hds-Präsident Philipp Moser, Doris Thaler Zublasing (Frau von Andreas) und Bürgermeister Lorenz Ebner. Auf dem Foto fehlt Sohn Philip Zublasing.

La Culla Baby-Land, Lieblingsgeschäft Bozen Stadt 2026: v. l.: Sara Burbello, Franco Andolina, Martina Vinante, Giorgio Barchetti, Asia Alderucci, Bezirksvizepräsidentin Luisa Zamboni, hds-Direktorin Sabine Mayr, Inhaber Daniele Vinante, hds-Präsident Philipp Moser, Elena Maffia, Sonia Pandolfi, Renata Mich, Gino Vinante und Erda Kaculi.

Mein Lieblingsgeschäft 2026

Im Bezirk Bozen Stadt konnte sich das Geschäft La Culla Baby-Land in der Pfarrhofstraße die meisten Stimmen sichern. Auf dem zweiten Rang landete die Sozialgenossenschaft Clab in der Drususallee, den dritten Platz belegte das Geschäft Creativ in der Rauschertorgasse.

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Bezirkssieger prämiert. Im Rahmen der landesweiten Initiative „Mein Lieblingsgeschäft 2026“ sensibilisieren der hds und das Land Südtirol für die Bedeutung des lokalen Handels als Nahversorger, sozialer Treffpunkt und Identitätsstifter in Städten und Dörfern. 500 Geschäfte aus 84 Gemeinden beteiligten sich an der Aktion, bei der insgesamt mehr als 202.000 Stimmen abgegeben wurden. In den vergangenen Wochen wurden nun die Geschäfte mit den meisten Stimmen in den sechs Bezirken des hds als Bezirkssieger ausgezeichnet.

La Culla Baby-Land ist seit über 50 Jahren eine feste Größe im Südtiroler Einzelhandel und begleitet Generationen von Familien auf dem Weg ins Elternsein. Als größtes Fachgeschäft für Baby- und Kleinkindbedarf der Region verbindet das Unternehmen umfassende Beratungskompetenz mit einem breiten Sortiment hochwertiger Produkte und einem starken Fokus auf Service und Kundennähe. Ein weiteres besonderes Merkmal: die Kombination aus stationärem Fachgeschäft und modernem Onlineshop mit internationaler Reichweite.

Im Bezirk Bozen Land errang Optik Zublasing aus Eppan den Titel. Die Plätze zwei und drei gingen an das Bio Paradies aus Eppan und Forti Daiana, ein Geschäft für Geschenkartikel in Leifers.

Kurzportrait 2

Optik Zublasing blickt auf eine über 40-jährige Geschichte zurück und wird als familiengeführter Meisterbetrieb geführt. Präzises Arbeiten, hohe handwerkliche Kompetenz und eine persönliche Begleitung der Kundinnen und Kunden prägen den Betrieb seit seiner Gründung durch Egon Zublasing. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Sehlösungen aus einer Hand: von der sorgfältigen Analyse bis zur fertigen Brille, die in der eigenen Werkstatt entsteht. Im Jahr 2020 übernahm Andreas Zublasing den Betrieb von seinem Vater. Seit 2021 ist mit Philip Zublasing auch die dritte Generation im Unternehmen tätig. Optik Zublasing ist heute an den Standorten Eppan und Terlan vertreten.

Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel, Lieblingsgeschäft Burggrafenamt 2026: v. l. hds-Präsident Philipp Moser, Bezirkspräsident Adi Erlacher, Inhaberin Beatrix Brugnara, Vizeortsobmann Josef Insam, hds-Direktorin Sabine Mayr und hds-Bezirksleiter Walter Zorzi.

Schmid & von Bosio, Lieblingsgeschäft Eisacktal/Wipptal 2026: v. l. Ortsobmann Michael Brugger, Marika Cola, Sara Dejakum, Bezirkspräsident Hartmut Überbacher, Thomas von Bosio mit seiner Frau Gentiana von Bosio, hds-Präsident Philipp Moser, hds-Bezirksleiterin Sara Schifferegger und hds-Direktorin Sabine Mayr.

Lieblingsgeschäft des Bezirks Burggrafenamt wurde Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel in Meran. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Eviva Sport in Algund und das Kaufhaus Gritsch in Naturns.

Kurzportrait 3

Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel ist seit seiner Gründung in den 1950erJahren ein fester Bestandteil des Südtiroler Einzelhandels. Das traditionsreiche Familienunternehmen in Meran steht für Qualität, Fachwissen und persönlichen Service. Auf mehreren Etagen bietet das Geschäft ein außergewöhnlich breites Sortiment mit rund 100.000 Artikeln: von Eisenwaren, Haushaltsartikeln und Werkzeugen über Elektrogeräte, Gartengeräte und Öfen bis hin zu vielen weiteren Produkten. Durch die Kombination aus großer Produktauswahl und individueller Beratung hat sich Brugnara zu einem wichtigen Bezugspunkt für Handwerker, Profis und Heimwerker entwickelt. Gegründet wurde der Betrieb von Mario Brugnara. Sein Sohn Rudi Brugnara führte das Unternehmen 53 Jahre lang weiter. Nach dessen Tod im Jahr 2009 übernahm seine Tochter Beatrix Brugnara den Familienbetrieb.

Im Bezirk Eisacktal/Wipptal sammelte das Geschäft Schmid & von Bosio in Brixen die meisten Stimmen; die Plätze zwei und drei sicherten sich Despar Villanders in Villanders und Walcher Bakery in Stange/Ratschings.

Kurzportrait 4

Schmid & von Bosio verbindet zeitlose Eleganz mit kreativer Handwerkskunst „Made in Südtirol“. Im eigenen Atelier in Bozen entstehen mit viel Liebe zum Detail Schmuckstücke und Accessoires, die modernes Design mit traditioneller Handwerkskunst vereinen. Verarbeitet werden hochwertige Materialien wie Perlen, Edel- und Halbedelsteine sowie Silber – stets mit Fokus auf Qualität, Individualität und limitierte Kollektionen statt Massenproduktion. Das Unternehmen ist heute mit Standorten in Bozen und Brixen vertreten und hat sich als Anlaufstelle für besondere Geschenkideen und stilvolle Accessoires etabliert. Neben Privatkundinnen und -kunden begleitet Schmid & von Bosio auch Unternehmen mit maßgeschneiderten Produkten für besondere Anlässe, Mitarbeitende oder Kundengeschenke. Geprägt wird der Familienbetrieb heute von Thomas von Bosio, der die Tradition weiterführt und zugleich neue kreative Impulse setzt.

MEHR INFOS

Fragen zur Initiative: lieblingsgeschaeft@hds-bz.it

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aktuelles

Zum Lieblingsgeschäft des Bezirks Pustertal/Gadertal wurde Eurospar Trebo in St. Vigil/Enneberg gewählt. Rang zwei erreichte die Bäckerei Seeber in Rasen/Antholz, den dritten Platz belegte das Kleine Kaufhaus Bixner in St. Jakob/Ahrntal.

Kurzportrait 5

Der traditionsreiche Familienbetrieb Eurospar Trebo wurde 1923 ursprünglich als kleine Dorfboutique gegründet und ist über Generationen zu einem modernen Nahversorger mit starker Verankerung im Dorfleben von St. Vigil/Enneberg gewachsen. Er bietet ganzjährig für die lokale Bevölkerung und Gäste ein breites Sortiment an Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs mit Fokus auf frischen und regionalen Produkten sowie persönlicher Beratung. Besonders hervorzuheben ist auch das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Der Betrieb erhielt die KlimaFactory-Zertifizierung und hat das Geschäft mit thermisch geschlossenen Kühlmöbeln, einer umweltfreundlichen CO2-Kühlzentrale, optimierter Beleuchtung und dem Einsatz eines Elektrolieferwagens auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Im Bezirk Vinschgau konnte sich der Dorfladen Laatsch in der Fraktion Laatsch der Gemeinde Mals die meisten Stimmen sichern. Die Ränge zwei und drei erreichten Gemischtwaren Gstrein Doris in Kastelbell/Tschars und Kostbar in Morter/Latsch.

Kurzportrait 6

Der Dorfladen Laatsch gehört zur Wallnöfer Kg des Wallnöfer Oswald & Co. Gasthof Lamm. Oswald Wallnöfer führt den Gasthof, seine Schwester Sonja Wallnöfer den Dorfladen. Als Familienbetrieb in vierter Generation ist der Dorfladen in der Fraktion Laatsch ein wichtiger Nahversorger im Dorfzentrum und bietet eine breite Auswahl an Produkten des täglichen Bedarfs, von ofenfrischem Brot bis hin zu regionalen Spezialitäten. Damit ist er eine geschätzte Anlaufstelle für die Dorfgemeinschaft und

Gäste gleichermaßen – ein persönlicher, lokal verankerter Betrieb mit direktem Kontakt zur Bevölkerung.

Über die fünf Finalisten und den Gesamtsieger, „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“, berichtet das hdsmagazin ausführlich in seiner nächsten Ausgabe.

hack@hds-bz.it

Dorfladen Laatsch, Lieblingsgeschäft Vinschgau 2026: v. l. hds-Direktorin Sabine Mayr, Oswald Wallnöfer, Melani Zerz, hds-Präsident Philipp Moser, Inhaberin Sonja Wallnöfer, Bürgermeister Josef Thurner, Gudrun Stocker, Wirtschaftsreferent Simon Laganda, Ortsobmann Johann Zwick und Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser.

Eurospar Trebo, Lieblingsgeschäft Pustertal/Gadertal 2026: Anna Ferdigg Wwe. Trebo (Mitte), l. von ihr Sohn Franz Trebo und Schwiegertochter Helga Rubatscher, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vertretern des hds, Bezirkspräsident Daniel Schönhuber (1. v. l.), Direktorin Sabine Mayr (2. v. l.) und Präsident Philipp Moser (1. v. r.).

Mehr Umsatz mit Nicht-EU-Touristen

Konvention des Monats Juni: Global Blue. Dank der Vereinbarung zwischen Confcommercio und Global Blue können hdsMitgliedsbetriebe den Tax Free Shopping-Service zu besonders vorteilhaften Konditionen im ersten Jahr aktivieren. Tax Free Shopping ermöglicht internationalen Kunden die Rückerstattung der Mehrwertsteuer auf Einkäufe über 70 Euro – das macht die eigenen Produkte für Nicht-EU-Touristen attraktiver und regt zu höherwertigen Käufen an.

Vorteile für Mitglieder im ersten Jahr

• Kostenloser Aufbewahrungsservice: Wert 50 Euro

• Kostenlose Business Insights für 12 Monate: Wert bis zu 360 Euro

• Maximale Ersparnis im ersten Jahr: bis zu 410 Euro

• Kündigung innerhalb der ersten 12 Monate möglich, ohne Folgekosten

Konditionen und Kosten

Die verpflichtende jährliche Compliance-Gebühr von 299 Euro bleibt bestehen. Die jährliche Gebühr deckt die gesetzlich vorgeschriebene digitale Archivierung der Tax-Free-Rechnungen für zehn Jahre ab. Global Blue übernimmt diese Verpflichtung automatisch und ist dabei an das Zollsystem OTELLO der italienischen Zollbehörde angebunden. Der Tax Free-Service eignet sich besonders für Betriebe, die auch nur fünf bis zehn Nicht-EU-Kunden pro Jahr ansprechen, die in touristischen Gebieten oder Orten tätig sind, oder die Produkte verkaufen, bei denen Tax Free den durchschnittlichen Kassenbon erhöht. In diesen Fällen sind die Jahreskosten gut tragbar und der Service wird zu einem konkreten Umsatzinstrument — nicht nur zu einem Kostenfaktor.

Voraussetzungen und Nutzung

Die Vereinbarung gilt ausschließlich für Neuaktivierungen. Zur Inanspruchnahme genügt eine E-Mail an contactgb@globalblue.com mit dem Betreff „Convenzione Confcommercio“ und einer gültigen Kopie der Confcommercio-Mitgliedskarte.

Kontakt

Info und Aktivierung: contactgb@globalblue.com Allgemeine Info: konventionen@hds-bz.it

Volkswagen: bis zu 33 %

Rabatt auf Nutzfahrzeuge

Konvention des Monats. Die Erneuerung des Fuhrparks ist heute eine strategische Entscheidung. Dank der nationalen Vereinbarung zwischen Confcommercio und Volkswagen profitieren hds-Mitglieder von besonders attraktiven Konditionen auf eine breite Auswahl an Nutzfahrzeugen: von elektrischen City-Vans bis hin zu Transportern für Waren- oder Personentransport. Zuverlässige und vielseitige Lösungen für den beruflichen Einsatz.

Vorteile für Mitglieder

• Exklusive Preisnachlässe von 14 bis 33 Prozent auf den Listenpreis.

• Passende Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen: elektrische City-Vans, kompakte Transporter und Fahrzeuge für den Waren- oder Personentransport.

Eine vollständige Übersicht der gewährten Rabatte finden Sie im Konventionsplan im Downloadbereich auf hds-bz.it/konventionen.

Voraussetzungen und Nutzung

Die Vereinbarung gilt für hds-Mitglieder mit einer Mindestzugehörigkeit von 6 Monaten. Zur Inanspruchnahme genügt es, sich an einen VW-Händler zu wenden und die gültige Confcommercio-Mitgliedskarte vorzulegen.

Der Rabatt wird direkt bei der Angebotserstellung berücksichtigt.

Weitere Informationen unter numeroverde@confcommercio.it oder im Mitgliederbereich unter associati.confcommercio.it.

Durch dick und dünn

80 Jahre hds: Langjährige hds-Mitglieder in den Fokus gerückt. Anlässlich des diesjährigen Verbandsjubiläums richtet der hds seinen Blick auf diejenigen, die diesen Erfolg und diese lange Geschichte überhaupt erst möglich gemacht haben: die Betriebe. In den vergangenen und in den kommenden Ausgaben werden deshalb historische Mitgliedsbetriebe vorgestellt, die den Verband von Anfang an begleitet haben.

Auf Nähmaschinen eingestellt

Zuverlässige Kompetenz in den Bozner Lauben bei J. Mohr. Seit über 115 Jahren ist die Firma J. Mohr in der Nähmaschinenbranche mit Freude und Leidenschaft aktiv. Damals wie heute wird auf Qualität und Know-how gesetzt, sei es im Verkauf, in der Beratung oder in der Reparatur. Dabei legt Geschäftsführer Christian Mohr besonderes Augenmerk auf die Anforderungen des einheimischen Markts.

1909 entschloss sich der Schwabe Josef Mohr dazu, sich mit seinem Handelsbetrieb im Bozner Stadtzentrum niederzulassen. Dort verkaufte er im nach ihm benannten Geschäft neben funktionalen Nähmaschinen auch stabile Fahrräder und kunstvolle Grammophone, die damals eine Innovation darstellten.

Mit den Jahren wurde das Sortiment ausgebaut: Schallplatten und CDs kamen zum Angebot dazu, das an die nächste Generation weitergegeben wurde. Mittlerweile lenkt Christian Mohr die Geschicke des Unternehmens, die ihm sein Vater 1990 anvertraut hat. Unter ihm wird Bewährtes weitergeführt und neue Ideen für die Zukunft gesammelt.

Alles rund ums Nähen

Seit 2017 hat sich J. Mohr ganz der Welt der Nähmaschinen verschrieben. Somit wurde die Produktpalette auf diesen Bereich ausgerichtet und zugleich deutlich erweitert. Nun umfasst sie diverse Nähapparate von bekannten Anbietern wie PFAFF, BROTHER, HUSQVARNA, SINGER und NECCHI sowie Industriemaschinen der Marken Juki, Jack und Adler. Im Warenbestand finden sich ergänzend dazu Artikel wie Knöpfe, Reißverschlüsse, Garne, Nadeln und Nähfüße, die eine Textilverarbeitung überhaupt erst möglich machen. Damit versorgt die Firma nicht nur Privathaushalte und Hobbynähende, sondern ebenfalls professionelle Schneidereien und Stickereien.

Die Werkstatt als Herzstück

Wenn nach intensiver Verwendung größere Instandsetzungen nötig werden, kann die firmeneigene Werkstatt aufgesucht werden. In dieser ist Christian Mohr seit über 40 Jahren als gelernter Nähmaschinentechniker tätig. Diese Berufsbezeichnung ist in der Provinz eine echte Besonderheit, denn Mohr erzählt: „In Südtirol gibt es lediglich die Ausbildung zum Werkzeugmacher. Aus diesem Grund zog es mich in meiner Jugend nach München, wo ich mich in diesem Gebiet spezialisieren konnte.“

Der Fachexperte verdankt es seiner Lehre, dass er die Bedeutung von kompatibler Ausstattung, regelmäßiger Wartung und hochwertigen Ausführungen kennt. Sie entscheiden darüber, wie lang die Lebensdauer der Maschinen ist: „Robuste Geräte können über Jahrzehnte hinweg genutzt und repariert werden. Im Gegensatz dazu stehen die aktuell beliebten Discounter-Modelle. Ihre Materialien sind trotz sorgfältigen Umgangs und richtiger Pflege nicht für eine dauerhafte Haltbarkeit ausgelegt.“

Frischer Wind durch Corona

Wer glaubt, dass das Nähen ein sterbendes Handwerk ist, irrt sich. Durch die starke bäuerliche Kultur blieb die Nachfrage im Land erhalten, seit der Corona-Pandemie sogar verstärkt. Mohr erklärt sich das durch ein modernes Umdenken, das zur Wertschätzung von ressourcenschonenden Lebensweisen geführt hat: „Wir entfernen uns zunehmend von der früheren Wegwerfgesellschaft. Stattdessen werden Nachhaltigkeit und Handarbeit wieder wichtiger, insbesondere für jüngere Menschen.“

Tradition, die sich auszahlt

Damit die nachrückende Kundschaft gehalten wird, stützt sich der Familienbetrieb auf seine Stärke: die persönliche Nähe. Gemeinsam mit den vier Mitarbeiterinnen und Ehefrau Christine Mohr ist der Ladenbesitzer daher stets darum bemüht, den direkten Kundenkontakt zu suchen. Er weiß: „Da wir im lokalen Handel tätig sind, können wir mit einem persönlichen Service punkten. Viele möchten die Maschinen vor Ort begutachten und die verschiedensten Funktionen unter unserer Anleitung ausprobieren. Das schafft Vertrauen.“

Bei der Weiterführung dieses Geschäftsprinzips wird die Firma durch die Mitgliedschaft im hds unterstützt. Der Verband steht der Familie Mohr seit 80 Jahren zur Seite und vertritt deren unternehmerische Interessen. Der Erfolg hat gezeigt, dass es sich lohnt, dieser Partnerschaft treu zu bleiben.

EINE ZUSATZRENTE FÜR DEIN KIND

EIN GUTER START IN EINE SICHERE ZUKUNFT

Informiere dich über den Beitrag der Region Trentino - Südtirol zur Einschreibung deines Kindes in eine Zusatzrentenform. Mach’ den ersten Schritt - denn seine Zukunft beginnt jetzt.

Antragsformular und weitere Informationen www.pensplan.com

Regionalbeitrag für Kinderbetreuung und Pflege

Wer seine berufliche Tätigkeit zeitweise reduziert oder unterbricht, um sich um die Kinder zu kümmern, muss in Südtirol und im Trentino keine Nachteile bei der Pension in Kauf nehmen. Die Region Trentino-Südtirol unterstützt diese Phasen mit einem Beitrag zur Pflicht- oder Zusatzvorsorge, unabhängig von der wirtschaftlichen Situation der Familie.

Die Maßnahme richtet sich an Eltern ohne Erwerbstätigkeit, in unbezahlter Freistellung, in Teilzeitarbeit sowie an Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Haushaltsangestellte. In der Regel werden Betreuungszeiten ab dem ersten Tag des 4. Lebensmonats bis zum dritten Lebensjahr des Kindes berücksichtigt, bei Teilzeitarbeit auch bis zum fünften Lebensjahr.

Lebenswert und attraktiv

Pluspunkt zu Gast im schönen Naturns. Die jüngste Folge der beliebten TVSendung auf Rai Südtirol entführte die Zuschauer nach Naturns – eine Gemeinde, die als lebendig, attraktiv und wirtschaftlich stark gilt.

Pluspunkt wird jeden zweiten Mittwoch im Monat ausgestrahlt. Die Rai-Redaktion und der Wirtschaftsverband hds arbeiten dabei eng zusammen, um die Sendung zu gestalten. Ein herzliches Dankeschön gilt den hds-Ortsgruppen vor Ort, wo Kaufleute, Dienstleister und Gastronomen Hand in Hand arbeiten, um ihren Ort und ihre Gemeinde nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu machen.

Naturns zählt rund 6000 Einwohner und überzeugt mit einem vielfältigen Branchenmix. Entlang der Hauptstraße finden sich zahlreiche familiengeführte Geschäfte, Bars, Restaurants, Dienstleistungsbetriebe und Hotels. Besonders bemerkenswert: Die meisten Betriebe werden von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern in Familientradition weitergeführt. Kettenbetriebe sind die Ausnahme.

Auch die Aufenthaltsqualität hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Seit der Fertigstellung der Umfahrung vor über 20 Jahren gehört der Schwerverkehr weitgehend der Vergangenheit an. Davon profitieren Einheimische und Gäste glei-

Die Höhe des Beitrags hängt von der jeweiligen Arbeitssituation und der gewählten Vorsorgeform ab. Für Selbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler kann der Beitrag bis zu 4000 Euro pro Jahr betragen, sowohl für die Pflichtvorsorge als auch für die Zusatzvorsorge.

Der Antrag kann über das Sprechstundenbüro des Patronats 50&PIÙ Enasco des hds gestellt werden – ein zusätzlicher Service für hds-Mitglieder.

chermaßen. Mit rund 600.000 Nächtigungen jährlich spielt der Tourismus eine wichtige Rolle und sorgt für zusätzliche Frequenz im Ort.

Naturns zeigt eindrucksvoll, wie ein funktionierendes Miteinander, gelungene Generationenwechsel und ein ausgewogener Branchenmix einen Ort lebendig und attraktiv halten.

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Autonomie-Reform ist großer Erfolg

Der hds begrüßt die am 13. Mai 2026 erfolgte positive Abstimmung zur Südtiroler Autonomie-Reform im römischen Senat. Mit der Wiederherstellung und Erweiterung zentraler Zuständigkeiten wird ein bedeutendes Ziel für Südtirol erreicht.

Es braucht mehr Zusammenarbeit

Inklusion in Schule und Wirtschaft. Landesrat Philipp Achammer hat im Frühjahr Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Bildungsdirektion und der Wirtschaftsverbände HGV, hds, Südtiroler Bauernbund und des Unternehmerverbandes eingeladen (im Bild). Im Diskussionsfokus stand das gemeinsame Bemühen, das inklusive Bildungssystem zu stärken und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft zu schaffen. Schule und Wirtschaft sollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um jungen Menschen, insbesondere jenen mit erschwerten Startbedingungen, realistische Perspektiven aufzuzeigen. Auch außerschulische Angebote sollen besser genutzt, gebündelt und bekannt gemacht werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Familie und außerschulischem Umfeld muss gegeben sein, damit Inklusion in allen Lebensbereichen gelingen kann. An den besprochenen Themen soll nun im Rahmen einer Arbeitsgruppe weitergearbeitet werden.

„Diese Reform ist ein großer Erfolg für unser Land. Sie ist das Ergebnis konsequenter politischer Arbeit auf Südtiroler und römischer Ebene. Dafür gilt unser ausdrücklicher Dank all jenen, die mit Ausdauer, Verhandlungsgeschick und Verantwortungsbewusstsein daran gearbeitet haben“, betont hds-Präsident Philipp Moser (im Bild).

Handel: primäre Zuständigkeit

Besonders wichtig ist aus Sicht des hds, dass der Handel ausdrücklich als ausschließliche primäre Zuständigkeit des Landes anerkannt wird. Damit erhält Südtirol mehr Gestaltungsspielraum, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die den besonderen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und territorialen Bedürfnissen des Landes entsprechen.

„Der Handel ist weit mehr als ein Wirtschaftssektor. Er sichert Nahversorgung, belebt Ortszentren, schafft Arbeitsplätze und trägt wesentlich zur Lebensqualität in Südtirol bei. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen, die diesen Bereich betreffen, möglichst nahe an den Menschen und Betrieben getroffen werden“, so Moser.

Baustelle: Öffnungszeiten

Gleichzeitig verweist der hds darauf, dass im Bereich Handel noch eine zentrale Baustelle offenbleibt: das Thema Öffnungszeiten im Handel. Dazu liegt bereits eine entsprechende Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut vor, die noch vom Ministerrat behandelt werden muss.

„Mit der Autonomie-Reform wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Jetzt gilt es, konsequent weiterzuarbeiten. Die Frage der Öffnungszeiten muss im Sinne Südtirols geregelt werden – mit Rücksicht auf Betriebe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Familien, Ortskerne und Konsumentinnen und Konsumenten“, unterstreicht Moser.

Große Chance

Der hds sieht in der Reform eine große Chance, Südtirols Eigenständigkeit weiter zu festigen und wirtschaftspolitische Entscheidungen stärker an den lokalen Gegebenheiten auszurichten.

„Mehr Autonomie bedeutet auch mehr Verantwortung. Diese Verantwortung wollen wir gemeinsam mit der Politik wahrnehmen – für einen starken, vielfältigen und zukunftsfähigen Handel in Südtirol“, schließt hds-Präsident Philipp Moser.

BRIXEN

Austausch, Impulse und neue Perspektiven

Jüngstes Netzwerktreffen in Brixen. Impulse aufnehmen, Erfahrungen teilen, neue Kontakte knüpfen: Unter diesem Motto stand das jüngste Netzwerktreffen des hds Brixen. Die Veranstaltung bot Unternehmerinnen und Unternehmern eine kompakte Mischung aus praxisnaher Information, offener Diskussion und persönlichem Austausch.

Etikettierung und Lieferservice

Im Mittelpunkt des Events, das im Bezirksbüro in Brixen stattgefunden hat, standen zwei Themen: Lukas Pichler, Experte der Handelskammer Bozen, gab einen Überblick über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Etikettierung und zeigte auf, welche Änderungen für Betriebe relevant sind und welche Unterstützungsangebote die Handelskammer bietet. Zudem wurde der Lieferservice „you buy we deliver“ von X4U, dem Logistikpartner des hds, vorge -

STERZING

stellt – ein Angebot, mit dem Betriebe ihren Kundinnen und Kunden einen zusätzlichen Service bieten und Einkäufe bequem nach Hause liefern lassen können.

Austausch stärkt lokale Wirtschaft

„Gerade für unsere Betriebe ist es wichtig, frühzeitig über neue Vorgaben informiert zu sein und gleichzeitig konkrete Lösungen für den Alltag kennenzulernen“, betont der Brixner hds-Ortsobmann Michael Brugger. „Unser Netzwerktreffen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wertvoll der direkte Austausch ist: Man nimmt neue Ideen mit, findet Ansprechpartner und spürt, dass wir als lokale Wirtschaft gemeinsam mehr bewegen können.“

Plattform für Dialog und Zusammenarbeit

Der hds Brixen versteht das Netzwerktreffen als wichtige Plattform für Information, Dialog und Zusammenarbeit. „Wir wollen nicht nur informieren, sondern verbinden“, so Brugger abschließend. „Eine starke Wirtschaft vor Ort lebt von engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern, von kurzen Wegen und von einem Netzwerk, das trägt. Genau dafür schaffen wir mit solchen Treffen den passenden Rahmen.“

Süße Krapfen und ein starkes Zeichen

Blumenaktion zugunsten von Frauen in Not. Im Mai wurde Sterzing erneut zum Treffpunkt für Genießerinnen und Genießer: Das traditionelle Krapfenfest lud zum Verweilen, Kosten und Begegnen ein. Neben den kulinarischen Spezialitäten rückte heuer auch ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen in den Mittelpunkt. Die hds-Ortsgruppe Sterzing beteiligte sich mit einer besonderen Aktion am Krapfenmarkt. An einem eigenen Stand wurden Blumen verkauft, die gemeinsam mit lokalen Gärtnereien organisiert worden waren. Der gesamte Erlös ging an die Initiative gegen Gewalt an Frauen „Es geat di a un – tocca a te“. Insgesamt kamen dabei 1.340 Euro zusammen.

Mit der Aktion wollte die Ortsgruppe ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Solidarität und Verantwortung setzen. Gerade das Thema Gewalt an Frauen habe in den vergangenen Jahren stark an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen. Auch der Zeitpunkt der Initiative – kurz vor dem Muttertag – sei bewusst gewählt worden, um Frauen und ihre Rolle in Familie und Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen.

„Das Krapfenfest hat gezeigt, dass lokale Veranstaltungen nicht nur Genuss und Begegnung schaffen, sondern auch soziale Anliegen unterstützen können“, betont die hds-Ortsgruppe Sterzing.

Engagement für den guten Zweck:
v. l. die Ortsausschussmitglieder Sonia Mair, Lukas Siller und Carmen Forer.

EPPAN

Gemeinsam für ein lebendiges Ortszentrum

Ortsversammlung setzt wichtige Impulse. Ein lebendiger Ort entsteht nicht von selbst – er braucht Ideen, Engagement und Menschen, die gemeinsam anpacken. Genau dieses Miteinander stand im Mittelpunkt der diesjährigen Ortsversammlung des hds Eppan, die im Mai in St. Pauls stattfand. Neben dem Rückblick auf ein aktives Jahr richtete sich der Blick vor allem auf zukünftige Entwicklungen, Zusammenarbeit und neue Impulse für das Ortsleben.

Rückblick auf ein aktives Jahr

Ortsobmann Patrick Peruzzo unterstrich die Bedeutung lebendiger Ortszentren und eines starken Netzwerks innerhalb der Gemeinde. Zahlreiche Initiativen hätten im vergangenen Jahr dazu beigetragen, Eppan als attraktiven und lebenswerten Ort weiter zu stärken. Dazu zählen unter anderem der Kidsday, „Eppan 4 Kids“, die Aktion „Lieblingsgeschäft“ sowie verschiedene Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns. Besonders erfreulich: Beim Wettbewerb „Lieblingsgeschäft“ kamen die beiden Erstplatzierten des Bezirks Bozen Land aus Eppan.

Ortsleben, Begegnung, Anerkennung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Mitarbeit im Netzwerk „Netz“, in dem Jugendorganisationen, Schulen, Sozialsprengel, Streetworker, Verbände, Gemeinde und weitere Partner gemeinsam an Themen rund um Jugend, Zusammenleben und gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeiten. Große Bedeutung wurde zudem der engen Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein und der Gemeindeverwaltung beigemessen. Als gelungenes Beispiel wurde der „Lange Mittwoch“ hervorgehoben, der sich inzwischen zu einem wichtigen Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Belebung des Ortszentrums entwickelt hat. Mehrfach wurde während der Versammlung betont, dass Eppan zunehmend auch über die Gemeindegrenzen hinaus als positives Beispiel wahrgenommen werde. Im Rahmen der Ortsversammlung wurde außerdem Sabine Spitaler für ihren langjährigen Einsatz gewürdigt. Nach beeindruckenden 13 Jahren als Verantwortliche übergibt sie ihre Funktion bei „Das Große Los“, bleibt dem Ortsausschuss jedoch weiterhin erhalten.

„Ein lebendiges Eppan lebt vom Einsatz vieler Menschen, von neuen Ideen und von der Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Ortes zu übernehmen“, so das Fazit der Ortsversammlung.

Neuer

Ortsausschuss

setzt auf frische Impulse

Netzwerk stärken und weiterentwickeln. Bei der kürzlich stattgefundenen Ortsversammlung des hds in Latsch wurde ein neuer Ortsausschuss gewählt, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Ortsgruppe künftig aktiv zu gestalten. Mit neuen Ideen, Veranstaltungen und Initiativen soll das lokale Netzwerk gestärkt und weiterentwickelt werden. Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung der langjährigen hds-Vertrauensperson Marion De Bon. Bezirksleiter Aaron Pircher würdigte ihren langjährigen und engagierten Einsatz für den hds sowie für die Wirtschaft in Latsch.

An der Ortsversammlung nahmen auch Gemeindereferent Manuel Platzgummer und Bürgermeister Mauro Dalla Barba teil. Beide sicherten der neuen Ortsgruppe die Unterstützung der Gemeinde für künftige Aktivitäten zu.

hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser gab zudem einen Überblick über aktuelle Schwerpunkte und Tätigkeiten des Verbandes. Mit dem neu gewählten Ortsausschuss blickt die hds-Ortsgruppe Latsch motiviert in die Zukunft und setzt auf eine aktive Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.

pircher@hds-bz.it

Bei der hds-Ortsversammlung in Latsch: v. l. der Gemeindereferent Manuel Platzgummer, Bürgermeister Mauro Dalla Barba, die Wirtschaftstreibenden Sabine Staffler, Federica Tanchis, Robert Nettl und Maria Luise Telfser mit Bezirksleiter Aaron Pircher und Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser.

pvolkan@hds-bz.it

BOZEN STADT

Eine Blume für dich

Im Rahmen des 136. Bozner Blumenmarkts beteiligten sich 22 Bozner Handelsbetriebe – darunter 13 hds-Mitgliedsbetriebe (einige davon im Bild) – an der Initiative des Verkehrsamtes Bozen. Kundinnen und Kunden erhielten beim Einkauf eine rote Geranie, die zwei Tage lang für zusätzliche Farben und Frühlingsstimmung in den Geschäften sorgte. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie Handel, Stadtmarketing und Veranstaltungen gemeinsam zur Attraktivität und Lebendigkeit der Bozner Innenstadt beitragen.

1 Coop

2 Evine Lederwaren

3 Globus

4 Konditorei Karin

• Ladurner Hospitalia

5 McDonald’s

• Optik Walter

6 Bäckerei Lemayr

7 Rubatscher

8 Sanftl Electro Gas Market

9 Spielwaren Gutweniger 10 Terranova

Trony

JUNGE IM hds

Nächte mit Konzept

Events sind heute weit mehr als Musik und volle Tanzflächen. Gerade im Clubbing- und Veranstaltungsbereich entscheiden Konzept, Atmosphäre und professionelle Organisation darüber, ob ein Abend in Erinnerung bleibt. Gleichzeitig verändern sich die Ansprüche des Publikums – Events sollen individueller, hochwertiger und erlebnisorientierter werden. Mit Nightcrowd Events zeigt Martino Sommadossi aus Bozen, wie sich Leidenschaft für Musik und Unternehmertum verbinden lassen.

Wer bist du – und was macht dein Unternehmen besonders?

Ich bin Martino Sommadossi, Inhaber der Firma Nightcrowd Events aus Bozen. Mein Unternehmen ist im Bereich Event-Management mit besonderem Fokus auf Clubbing und Maturabälle tätig. Nightcrowd kümmert sich um alle Aspekte einer Veranstaltung – von der Definition des Budgets über die Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts bis hin zum Booking der DJs und der Bereitstellung des gesamten Equipments.

Was mein Unternehmen von anderen unterscheidet, ist die Leidenschaft und die persönliche Präsenz, die ich bei jeder Veranstaltung einbringe, sowie der direkte Kontakt zu jedem einzelnen Künstler. Durch meine mehr als 14-jährige Erfahrung als DJ kenne ich die Bedürfnisse sowohl des Publikums als auch der auftretenden Künstler aus erster Hand.

Wie bist du Jungunternehmer geworden – Zufall, Familienbetrieb oder bewusste Entscheidung?

Es war eine bewusste Entscheidung. Schon lange bevor ich Nightcrowd gegründet habe, hatte ich den Wunsch, mich selbstständig zu machen. Ich wollte mein Hobby und meine Leidenschaft zu einem Beruf machen, der mir gleichzeitig eine Perspektive bietet. Ich habe mich einfach ins kalte Wasser gestürzt. Auch dank der wertvollen Ratschläge meines Vaters, der selbst einen Handwerksbetrieb geführt hat, konnte ich mir in relativ kurzer Zeit etwas Solides und in Südtirol Anerkanntes aufbauen.

Wie schaltest du vom Unternehmersein ab und tankst neue Energie?

In meiner Branche ist Abschalten nicht immer einfach. Selbst wenn ich privat auf ein Event oder in einen Club gehe, denke ich automatisch beruflich und analysiere vieles im Hintergrund.

Neue Energie tanke ich vor allem bei langen Radtouren alleine. Dabei konzentriere ich mich nur auf das Ziel und bekomme den Kopf frei. Je intensiver die Tour – etwa aufs Stilfserjoch – desto mehr neue Ideen und Motivation habe ich danach.

Wenn du morgen neu starten müsstest –was würdest du komplett anders machen?

Viel würde ich nicht ändern. Wahrscheinlich würde ich von Anfang an stärker darauf achten, mit Kunden zusammenzuarbeiten, die Qualität schätzen und Entscheidungen nicht ausschließlich vom Preis abhängig machen.

Was war dein bislang stolzester Moment als Unternehmer?

Besonders stolz war ich, als bekannte Namen wie Alta Badia auf mich zugekommen sind, um gemeinsam Veranstaltungen umzusetzen. Dass mein Unternehmen bereits im ersten Jahr mit solchen Partnern zusammenarbeiten durfte, hätte ich nie erwartet.

Was macht deine Generation als Unternehmer anders als die davor?

Ich glaube, wir haben heute viel mehr Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und uns mit anderen Unternehmen auszutauschen –unabhängig davon, wo auf der Welt sie sich befinden. Informationen, Erfahrungen und Trends verbreiten sich schneller und machen neue Ideen leichter zugänglich.

Gab es einen Moment, in dem du ernsthaft ans Aufgeben gedacht hast?

Was hat dich gestoppt?

Ja, ganz am Anfang, als mein erstes Event unter Nightcrowd nicht so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Was mich motiviert hat weiterzumachen, war meine große Leidenschaft für diese Branche und der Wille, mir selbst und dem Publikum zu beweisen, dass Nightcrowd sich wieder aufrichten und erfolgreich werden kann.

jungeim hds

JUNGE IM hds

Speed-Dating bringt Schule und Wirtschaft zusammen

Strategische Brücke für die Zukunft. Wenn die Welt der Ausbildung auf dynamische und direkte Weise mit der Arbeitswelt zusammentrifft, lassen die Ergebnisse nicht lange auf sich warten. Mit einer äußerst positiven Bilanz ist im Mai die zweite Ausgabe des Speed-Datings zu Ende gegangen, das von der Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi“ in Bozen organisiert wurde. Die Initiative hat ihre Wirksamkeit als strategische Brücke für die berufliche Zukunft der Jugendlichen erneut bestätigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der direkte Austausch: Dank der engen Zusammenarbeit mit dem hds nahmen zehn Mitgliedsbetriebe an der Veranstaltung teil, um die Schülerinnen und Schüler der dritten, vierten und fünften Klassen der Landesberufsschule kennenzulernen. In kurzen und gezielten Gesprächen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich vorzustellen, ihre kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und die Anforderungen des lokalen Arbeitsmarktes aus nächster Nähe kennenzulernen.

Überzeugt hat nicht nur das Format der Veranstaltung, sondern vor allem die Beteiligung der Jugendlichen. Das Feedback der teilnehmenden Betriebe fiel einhellig sehr positiv aus. Die Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft lobten die ausgezeichnete fachliche und soziale Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler sowie die einwandfreie Organisation durch die Schule, die einen intensiven und produktiven Ablauf der Gespräche ermöglichte.

JUNGE IM hds

Unternehmertum hautnah

Ein Expertenunterricht vom Feinsten. Im April besuchte eine Delegation der Jungen im hds die Landesberufsschule „J. Gutenberg“ in Bozen. Im Rahmen eines direkten Austauschs mit den Schülerinnen und Schülern erhielten diese spannende Einblicke in die Welt des Unternehmertums und in die Praxis junger Südtiroler Betriebe. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Fragen: Was zeichnet ein erfolgreiches Unternehmen aus? Welche Fähigkeiten und Eigenschaften braucht es, um als Unternehmerin oder Unternehmer erfolgreich zu sein? Und welche Aspekte sind bei einer Unternehmensgründung besonders zu beachten? Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Beitrag von Vorstandsmitglied und Jungunternehmer bei Evvvolution, Simon Wachtler (r. im Bild mit der Verantwortlichen der Jungen im hds, Elisabeth Nardin). Er berichtete über seinen persönlichen Werdegang und gab anschließend vertiefte Einblicke in den Bereich Social Media Marketing. Dabei erklärte der Jungunternehmer, welche Profile im Betrieb tätig sind, welche Fachkräfte derzeit gesucht werden und wie der gesamte Ablauf einer Kampagnenentwicklung gestaltet ist – vom ersten Kundengespräch bis hin zur fertigen SocialMedia-Kampagne für Betriebe, insbesondere im Bereich Mitarbeitersuche. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, stellten zahlreiche Fragen und nutzten die Gelegenheit, direkt mit Simon Wachtler in Austausch zu treten. Der Besuch wurde so zu einer praxisnahen und lebendigen Brücke zwischen Schule und Wirtschaft – und bot wertvolle Impulse für die berufliche Zukunft der Jugendlichen.

enardin@hds-bz.it

JUNGE IM hds

Vier neue Arbeitsgruppen, mehr Verantwortung und neue Impulse. Die Jungen im hds stellen die Weichen für die Zukunft: Um die Arbeit innerhalb der Gruppe noch effizienter zu gestalten und die Führungsspitze zu entlasten, wurden bei der jüngsten Versammlung vier neue Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Die Teams beschäftigen sich gezielt mit den Bereichen Recruiting, Events, Marketing und Fortbildung und bringen dabei eigene Ideen, Projekte und Konzepte ein.

Mit der neuen Struktur erhalten die einzelnen Vorstandsmitglieder mehr Verantwortung und können Themen eigenständig vorantreiben. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gestärkt und der Austausch unter jungen Unternehmerinnen und Unternehmern intensiviert werden.

Das Team Recruiting mit Valentina Pezzei und Veronica Tessaro konzentriert sich auf die aktive Mitgliedergewinnung und die stärkere Einbindung junger Mitglieder. Ziel ist es, persönliche Kontakte zu pflegen und junge Unternehmer auf die Gruppe und ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Zudem werden die Broschüre der Jungen im hds sowie die neue Homepage als moderne Präsentationsinstrumente weiterentwickelt.

Das Team Events mit Tobias Plankensteiner, Leo Rabanser und Martino Sommadossi widmet sich der Planung von Veranstaltungen und Initiativen. Ideen, Themenvorschläge und mögliche Konzepte werden bereits im Vorfeld von Vorstandssitzungen vorbereitet, damit Projekte effizient umgesetzt werden können.

Das Team Marketing mit David Peintner und Simon Wachtler kümmert sich um die Außenkommunikation der Jungen im hds. Dazu zählen Social-Media-Auftritte, Inhalte für digitale Kanäle sowie Kommunikationsstrategien. Bereits erfolgreich umgesetzt wurden eine Interviewreihe mit jungen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie eine eigene Rubrik im hdsmagazin.

Das Team Fortbildung mit Felix Brugger und Stefan Venzo entwickelt Ideen für Weiterbildungen und Kurse speziell für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Geplant sind Webinarreihen zu verschiedenen Themenbereichen sowie Präsenzveranstaltungen mit Networking-Möglichkeiten.

Die Jungen im hds stehen für ein modernes Unternehmertum, das Verantwortung übernimmt, vernetzt denkt und Wirtschaft sowie Gesellschaft aktiv mitgestaltet. Der hds wünscht den engagierten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung ihrer Projekte.

JUNGE IM hds Wenn Kredite einfacher werden

Webinar beleuchtet Finanzierungsmöglichkeiten durch Garfidi. Anfang Mai fand ein kompaktes Online-Webinar der Jungen im hds zum Thema Unternehmensfinanzierung statt. Insgesamt 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen leichter Zugang zu Krediten erhalten und welche Rolle Garantiegenossenschaften dabei spielen. Michele Basso, Head of Business Development bei Garfidi, erläuterte gemeinsam mit Direktor Christoph Rainer die Funktionsweise von Garfidi und gab einen praxisnahen Überblick über Kreditprozesse, Sicherheiten und konkrete Unterstützungsleistungen für Betriebe.

Auch Start-ups und deren besondere Anforderungen an Finanzierung wurden thematisiert. Ein Praxisbeispiel zeigte zudem anschaulich, wie Garantien in der Unternehmensrealität eingesetzt werden können. Die anschließende Fragerunde machte deutlich, wie groß das Interesse an einfachen und tragfähigen Finanzierungsmodellen ist.

Kostenlose Sprechstunden

enardin@hds-bz.it

Im Rahmen der Kooperation zwischen hds und Garfidi werden kostenlose Sprechstunden in den hds-Büros in Bozen, Meran, Brixen und Bruneck angeboten.

Terminvereinbarung: mitglieder@hds-bz.it

enardin@hds-bz.it

hds-bz.it/getraenke

hds-bz.it/handelsagenten

SÜDTIROLER GETRÄNKE RING Gemeinsam stark

Der Südtiroler Getränke Ring (SGR) setzt weiterhin auf Zusammenhalt, Regionalität und unternehmerische Eigenständigkeit. Bei der diesjährigen Vollversammlung Mitte April wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig starke Partnerschaften und gemeinsame Werte für den Erfolg der unabhängigen Getränkehändler in Südtirol sind.

Auftakt bei Loacker am Ritten. Den Auftakt bildete eine Betriebsbesichtigung beim Südtiroler Traditionsunternehmen Loacker am Ritten. Präsident Hans Moser begrüßte die Mitglieder sowie Ehrenpräsident Peter Egarter und zeigte sich erfreut über die starke Beteiligung. Nach einer kurzen Einführung in die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die moderne Produktionswelt des Unternehmens. Von der Verarbeitung der Rohstoffe über die Back- und Produktionslinien bis hin zur Verpackung konnten sämtliche Arbeitsschritte hautnah mitverfolgt werden.

Vollversammlung bei Getränke Fink. Im Anschluss fand die Vollversammlung bei Getränke Fink am Ritten statt. Für einen genussvollen Einstieg sorgten die Brüder des Weingut Oberfurner, die ihre Weine präsentierten und interessante Einblicke in das Weingut sowie die Besonderheiten ihrer Produkte gaben. In seiner Ansprache hob Präsident Hans Moser die Bedeutung des gemeinsamen Auftretens hervor: „Unsere Stärke liegt in der Zusammenarbeit. Gerade unabhängige Betriebe profitieren vom Austausch innerhalb des Südtiroler Getränke Ring und von der gemeinsamen Förderung heimischer Produkte.“

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 verfolgt der Südtiroler Getränke Ring das Ziel, die Marktposition seiner Mitglieder durch gezielte Synergien nachhaltig zu stärken. Heute gilt der Zusammenschluss als wichtige Plattform für Regionalität, Qualität und unternehmerische Eigenständigkeit in Südtirol.

HANDELSAGENTEN

UND -VERTRETER

Zwischen Sozialrecht und Künstlicher Intelligenz

Vollversammlung zeigt aktuelle Entwicklungen und digitale Chancen Die diesjährige Vollversammlung der Handelsagenten und -vertreter im hds fand kürzlich in Bozen statt und stand im Zeichen aktueller beruflicher Entwicklungen, sozialrechtlicher Themen sowie digitaler Zukunftsaussichten. Fachgruppenpräsidentin Elena Montagnoli eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung der anwesenden Mitglieder und einer Einführung in die Schwerpunkte der Versammlung. Im ersten Teil standen die Stiftung Enasarco sowie deren Leistungen und Neuerungen im Welfare-System im Mittelpunkt. Luigi Santoro und Angelo Francesco Pellegrino informierten über die Rolle der Stiftung und beantworteten zahlreiche Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei gaben sie praxisnahe Einblicke in die bestehenden Unterstützungsangebote. Im zweiten Teil der Veranstaltung rückte das Thema Künstliche Intelligenz in den Fokus. KI-Expertin Tatjana Finger zeigte in einem praxisnahen Vortrag, wie digitale Werkzeuge den Arbeitsalltag der Handelsagenten und -vertreter konkret unterstützen können. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie Automatisierungen Arbeitsprozesse erleichtern, Zeit sparen und neue Chancen in der Kundenbetreuung eröffnen. „Die Vollversammlung hat gezeigt, wie wichtig es ist, unsere Mitglieder sowohl bei sozialrechtlichen und vorsorgetechnischen Fragen als auch bei digitalen Zukunftsthemen kompetent zu begleiten“, betont Präsidentin Montagnoli. „Gerade für Handelsagenten und -vertreter ist es entscheidend, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihre Chancen gezielt zu nutzen.“

kgutgsell@hds-bz.it

enardin@hds-bz.it

Bei der jüngsten Vollversammlung: v. l. Filippo Muraglia (Präsident FNAARC Trient), Elena Montagnoli, Alberto Petranzan (Präsident FNAARC Mailand), Angelo Franceso Pellegrino (ENASARCO), Luigi Santoro (ENASARCO) und Paolo Petriello (Rechtsberater FNAARC Mailand).

hds-bz.it/grosshandel

GROSSHANDEL

Impulse

für die Praxis

Großhandel im Wandel. Der Großhandel im hds hat bei seiner dritten Vollversammlung im Mai in Bozen erneut seine Rolle als Plattform für Austausch und Zukunftsthemen des Südtiroler Großhandels unterstrichen (im Bild). Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Branche nutzten den Abend, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auszutauschen.

Digitalisierung und Weiterbildung

Präsident Werner Gramm blickte auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Schwerpunkte waren Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Mobilität und Logistik, Fachkräfteentwicklung sowie Kommunikation. Dazu gehörten unter anderem eine Digitalisierungstagung, ein KI-Workshop für Führungskräfte, die Zusammenarbeit mit dem Safety Park sowie der WhatsApp-Infokanal „Club Großhandel im hds“. Vizepräsident Christoph Resch stellte anschließend die Schwerpunkte für 2026 und 2027 vor. Geplant sind weitere praxisnahe Weiterbildungsangebote, zusätzliche Formate zu Digitalisierung und KI sowie neue Informations- und Austauschmöglichkeiten für die Mitgliedsbetriebe.

Dynamic Pricing und nachhaltige Logistik Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Florian Schmid zum Thema „Dynamic Pricing im B2B-Bereich – Kosten optimieren alle, Pricing beherrschen nur die Besten“. Er zeigte auf, wie moderne Preisgestaltung heute verstärkt datenbasiert, segmentiert und teilweise KI-gestützt erfolgt, um Umsätze und Margen gezielt zu verbessern. Alex Gasser sprach über emissionsarme Zustellfahrzeuge für den Südtiroler Großhandel. Im Mittelpunkt standen alternative Antriebe, regulatorische Entwicklungen und nachhaltige Logistiklösungen. Deutlich wurde dabei, dass nachhaltige Mobilität zunehmend auch ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen ist.

Die Vollversammlung zeigte einmal mehr, dass Digitalisierung, Innovation und nachhaltige Lösungen zu den zentralen Zukunftsthemen des Südtiroler Großhandels zählen. Der anschließende Networking-Teil bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

PRICING IST MEHR ALS REINE PREISWEITERGABE

Im Gespräch mit Florian Schmid, Partner, Interims-CEO und CTO des Institute of Brand Logic in Innsbruck.

Warum wird eine klare Preisstrategie im Großhandel immer wichtiger?

Viele Kundinnen und Kunden vergleichen Preise heute sehr genau. Trotzdem arbeiten viele Unternehmen noch mit eher reaktiven Preisstrategien und geben Kostensteigerungen einfach weiter. Dadurch bleiben Potenziale bei Kundenbindung, Wachstum und Ertrag oft ungenutzt.

Warum tun sich viele Unternehmen mit professionellem Pricing schwer?

Weil Pricing sehr komplex sein kann. Jede Branche, jede Kundenstruktur und jedes Sortiment bringt andere Anforderungen mit sich. Entscheidend ist deshalb, dass eine Preisstrategie nicht nur theoretisch gut klingt, sondern auch im Arbeitsalltag praktikabel ist.

Welchen konkreten Nutzen bringt professionelles Pricing?

Unternehmen können ihre Margen verbessern und gleichzeitig Wachstum erzielen. Oft geht es dabei nicht um pauschale Preiserhöhungen, sondern um einen gezielteren und intelligenteren Einsatz von Preisnachlässen und Angeboten.

Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei?

KI kann Unternehmen unterstützen, indem sie Preisentwicklungen analysiert und Empfehlungen liefert. Die endgültige Entscheidung sollte aber weiterhin beim Menschen liegen. Wichtig bleibt außerdem, die Auswirkungen von Preisänderungen genau zu beobachten – etwa auf Kundenverhalten, Warenkorb und Profitabilität.

Was empfehlen Sie Unternehmen als ersten Schritt?

Zunächst sollte analysiert werden, wie das bestehende Pricing tatsächlich funktioniert und wo Potenziale liegen. Erst auf dieser Grundlage lässt sich eine Preisstrategie entwickeln, die zum Unternehmen, zum Sortiment und zum Markt passt.

pperez@hds-bz.it

hds-bz.it/eventdienstleister

EVENTDIENSTLEISTER UND VERANSTALTER

Erlebnisse, Wertschöpfung, Sichtbarkeit

Eventbranche trifft sich zur Vollversammlung . Austausch, neue Impulse und klare Ziele für die Zukunft: Ende April trafen sich die Mitglieder der Fachgruppe Eventdienstleister und Veranstalter im hds zur Vollversammlung am hds-Hauptsitz in Bozen. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Branche, bessere Rahmenbedingungen sowie konkrete Projekte zur Stärkung und Professionalisierung des Eventsektors in Südtirol.

Regionale Wertschöpfung

Fachgruppenpräsidentin Katrin Trafoier unterstrich dabei die zentrale Rolle der Fachgruppe als starke Interessenvertretung der Branche. Durch kontinuierliche Lobbyarbeit, den Austausch mit Institutionen sowie gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit setze sich die Fachgruppe konsequent für die Anliegen der Eventdienstleister und Veranstalter ein. „Unsere Branche schafft Erlebnisse, bringt Menschen zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Damit sie dieses Potenzial voll entfalten kann, braucht es klare Regeln, praxisnahe Lösungen und verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Trafoier.

Gezielte Unterstützung

Im vergangenen Jahr wurden bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Mit Initiativen wie Event Excellence, einer umfassenden Nachhaltigkeitsstudie sowie dem gemeinsam mit Eurac Research entwickelten Praxisleitfaden für nachhaltige Events stehen der Branche konkrete Werkzeuge zur Verfügung, um Veranstaltungen professioneller, ressourcenschonender und zukunftsfähiger zu gestalten. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Beratung und Weiterbildungsangebote, mit denen die Fachgruppe die Betriebe gezielt unterstützt.

Ziele 2026

Der Blick richtet sich nun auf die nächsten Schritte: Für 2026 stehen die weitere Professionalisierung der Branche und die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Fokus. Ein eigener Arbeitstisch soll zentrale Themen wie Genehmigungen, Arbeitssicherheit und Versicherungen aufgreifen und gemeinsam mit den zuständigen Stellen praktikable Lösungen erarbeiten. Zudem wird an einem Event-Fördermodell gearbeitet, das die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken und die regionale Wertschöpfung weiter ausbauen soll.

Impulsreferat, Austausch und Networking

Ein besonderer Impuls kam von Social-Media-Expertin Sarah Schrentewein. Unter dem Motto „Mehr Reichweite, mehr Gäste, mehr Impact“ zeigte sie praxisnah auf, wie Veranstaltungen durch gezielte Social-Media-Strategien erfolgreicher positioniert, sichtbarer gemacht und stärker besucht werden können.

Die Vollversammlung bot den Mitgliedern zudem wertvollen Raum für Austausch und Networking. Gerade in einer Branche, die von Kreativität, Zusammenarbeit und Verlässlichkeit lebt, sei dieser direkte Dialog ein entscheidender Erfolgsfaktor. „Gemeinsam können wir die Eventbranche in Südtirol weiter stärken, professioneller aufstellen und ihre Bedeutung noch sichtbarer machen“, so Trafoier abschließend.

ezoeschg@hds-bz.it

Ab August 2026 steht crea.S, ein vollständig eingerichteter Vintage-Store in Bozen, zur Übernahme bereit. Übernommen werden können bestehender Kundenstamm, Warenbestand, Einrichtung, Möbel sowie Instagram-Account und Website/Onlineshop. Ideal für alle, die ein Mode-, Vintage- oder Concept-Store-Business starten oder weiterführen möchten. Teilübernahme und individuelle Lösungen sind möglich.

Kontakt: Sarah Enderle, H 342 6190 107, info@creasvintage.com

Die Eventbranche bei der Vollversammlung: v. l. Präsidentin Katrin Trafoier, Sarah Schrentewein und Vizepräsident Oskar Stricker.

Feierten gemeinsam den Tag der Gastronomie: v. l. die Fachlehrkräfte Alessandro Lauria und Silvia Capelletti, die Direktorin Ceretta Coretta, die hds-Bereichsleiterin Fachgruppen, Lorena Sala, sowie Fachgruppenleiter Pietro Perez.

GASTRONOMIE

Nachwuchs trifft Praxis

Einblicke in Südtiroler Genuss- und Qualitätswelt. Eine intensive, abwechslungsreiche und gut besuchte Vormittagseinheit brachte Studierende, Wirtschaft und Branchenvertreter in einem gemeinsamen Format zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung von hds und IDM Südtirol gemeinsam mit der Gastronomie im hds, den Südtiroler Genussbotschaftern sowie Studierenden des Bachelorstudiengangs für Lebensmittel- und Weinwissenschaften der Freien Universität Bozen. Im Zentrum des Vormittags stand zunächst die Marke Südtirol. Paul Zandanel gab den Studierenden einen fundierten Einblick in deren Bedeutung, ihre Entwicklung und ihren strategischen Stellenwert für das gesamte Territorium. Dabei wurde deutlich, welche Rolle die Dachmarke als verbindendes Element zwischen Produzenten, Qualität und regionaler Wertschöpfung spielt. Im Anschluss stellte Pietro Perez den Wirtschaftsverband hds sowie insbesondere den Gastronomiebereich vor. Er zeigte auf, wie vielfältig die Möglichkeiten im Gastronomie- und Barbereich sind, und betonte die Bedeutung, junge Menschen frühzeitig für unternehmerische Wege in diesem dynamischen Umfeld zu begeistern.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den hochwertigen Lebensmitteln Südtirols und ihren Herkunfts- und Qualitätszeichen – allen voran geschützte Produkte wie der Südtiroler Speck g.g.A. Im praktischen Teil folgte eine Degustation mit ausgewählten Produkten der Qualitätsmarke Südtirol, ergänzt durch konkrete Food-Pairing-Beispiele, die sich unkompliziert in der Gastronomie und im Barbetrieb umsetzen lassen.

Dank der Zusammenarbeit mit Damiano Zanotelli konnte an eine bestehende Kooperation angeknüpft werden. Der Austausch zwischen Universität, Wirtschaft und Region erwies sich erneut als wertvolle Plattform für Dialog, Praxisnähe und Wissenstransfer. Die Studierenden nahmen die Veranstaltung sehr positiv auf und hoben besonders die Verbindung von theoretischen Grundlagen, unternehmerischen Einblicken und der direkten Erfahrung Südtiroler Qualitätsprodukte hervor.

hds-bz.it/gastronomie

pperez@hds-bz.it

GASTRONOMIE
Reis verbindet und schafft Synergien

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Zum Tag der Gastronomie 2026 feierten die Fachgruppe Gastronomie im hds und die Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Cesare Ritz“ in Meran eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stand ein praxisnahes Projekt rund um das Thema Reis, das von Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen aus Küche, Service und Rezeption gemeinsam entwickelt und umgesetzt wurde. Die Jugendlichen verbanden die Bereiche Marketing, Kommunikation, Gastfreundschaft und Kulinarik zu einem kreativen Gesamtkonzept. Mit Storytelling, Videoproduktion und der Entwicklung eines internationalen Menüs stellten sie ihre fachlichen und kreativen Fähigkeiten unter Beweis. Reis, das diesjährige Symbol des Tags der Gastronomie, diente dabei als roter Faden für eine kulinarische Reise durch verschiedene Länder und Kulturen.

Den Abschluss des Projekts bildete ein gemeinsames Mittagessen, das von den Kochschülerinnen und Kochschülern zubereitet wurde. Die Gäste genossen Spezialitäten aus Spanien, Argentinien, Polen, Mexiko, Frankreich und Japan – von der Paella Valenciana bis zum traditionellen Mochi. Die Initiative zeigte eindrucksvoll das Potenzial gut ausgebildeter und motivierter Nachwuchskräfte und unterstrich zugleich den Wert der Zusammenarbeit zwischen Schule und Gastronomiebranche. Der hds blickt mit Freude auf zukünftige gemeinsame Projekte mit der Landesberufsschule „Cesare Ritz“.

Die Studierenden der Freien Universität Bozen gemeinsam mit Paul Zandanel (IDM), Pietro Perez (hds) sowie Professor Damiano Zanotelli (Freie Universität Bozen).

hds-bz.it/fashion

IM hds

Warenwirtschaft als Schlüssel für effiziente Abläufe

Vollversammlung der Fachgruppe Großes Interesse und eine erfreulich starke Beteiligung prägten die Vollversammlung der Fachgruppe Fashion im hds (im Bild). Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die im Mai in Bozen stattgefunden hat, standen aktuelle Zukunftsthemen des Modehandels – allen voran effiziente Warenwirtschaftssysteme und die fortschreitende Digitalisierung der Branche.

Als zentraler Programmpunkt wurden verschiedene Warenwirtschaftslösungen vorgestellt, die speziell auf die Anforderungen des Modehandels zugeschnitten sind. Drei ausgewählte Anbieter präsentierten ihre Systeme praxisnah und professionell und zeigten auf, wie digitale Anwendungen betriebliche Abläufe optimieren können – von der Lagerverwaltung über Verkaufsanalysen bis hin zu aussagekräftigen Auswertungen und einer effizienteren Steuerung des Warenflusses.

Besonders positiv aufgenommen wurde die anschließende Fragerunde, bei der die Mitglieder die Möglichkeit hatten, direkt mit den Anbietern ins Gespräch zu kommen. Der offene Austausch bot den Teilnehmenden einen wertvollen Einblick in unterschiedliche Systeme, deren konkrete Einsatzmöglichkeiten sowie die praktischen Herausforderungen im Handelsalltag.

Neben den fachlichen Inputs stand auch die Vernetzung innerhalb der Branche im Fokus. Die Vollversammlung bot Raum für persönlichen Austausch, neue Kontakte und gemeinsame Diskussionen über die zukünftige Entwicklung des Fashion-Handels.

FASHION IM hds

ezoeschg@hds-bz.it

Plattform für Information, Austausch und Vernetzung Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht die Initiative „How to Maturaball?!“ in die nächste Runde. Mitte Mai trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Jugendorganisationen, Schulen, Präventionsstellen und Wirtschaft zu einem ersten Abstimmungstreffen, um die zweite Ausgabe des Formats vorzubereiten und weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt der Initiative steht die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bei der Organisation ihrer Maturabälle. Die Erfahrungen aus der ersten Ausgabe im Jahr 2025 hätten deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an praxisnahen Informationen, professioneller Begleitung und direktem Austausch sei. Themen wie Veranstaltungsorganisation, Sicherheit, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Zusammenarbeit mit professionellen Dienstleistungsbetrieben spielen dabei eine zentrale Rolle.

Auch der hds beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung des Projekts. Die Fachgruppen Eventdienstleister und Veranstalter, Reisebüros sowie Fashion bringen ihre fachliche Expertise sowohl inhaltlich als auch organisatorisch ein und tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Veranstaltungsbranche zu ermöglichen.

„How to Maturaball?!“ versteht sich dabei nicht nur als Informationsveranstaltung, sondern zunehmend auch als Plattform für Vernetzung zwischen Schule, Wirtschaft und Veranstaltungsprofis. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für professionelle Abläufe, Verantwortung und die Bedeutung einer guten Planung zu sensibilisieren.

Die nächste Ausgabe von „How to Maturaball?!“ findet am 9. Oktober von 08:45 bis 13:15 Uhr im NOI Techpark in Bozen statt. Die Organisatoren empfehlen Interessierten bereits jetzt, sich den Termin vorzumerken.

Beim Abstimmungstreffen im Mai: v. l. Simon Feichter (netz), Katalin Szabò (Amt Jugendarbeit), Evelyn Zöschg (hds), Thomas. Maniacco (PERFAS), Ulrich Seitz (DZE), Thomas Marth (Youth Info), Thomas Girotto (DZE), Nadine Thomaseth (Landesamt), Simon Wielnig und Magdalena Gatterer (Forum Prävention).

FASHION

KONDITOREN

Austausch, Qualität und neue Ideen

Vollversammlung im Gustelier in Bozen. Handwerk lebt vom Können – und von Menschen, die ihre Leidenschaft teilen. Genau dieser Geist prägte die Vollversammlung der Südtiroler Konditoren im hds, die im Mai im Gustelier in Bozen stattfand (im Bild). Zahlreiche Konditorinnen und Konditoren nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr zurückzublicken, neue Projekte vorzustellen und den persönlichen Austausch innerhalb der Branche zu pflegen.

Rückblick und Ausblick

Präsident Paul Wojnar eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die wichtigsten Initiativen und Entwicklungen des

Jahres 2025. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf die Vorhaben und Schwerpunkte für 2026. Auch hds-Direktorin Sabine Mayr begrüßte die Teilnehmenden und unterstrich die Bedeutung des Konditorenhandwerks für die Südtiroler Genusskultur. Im Mittelpunkt standen mehrere Höhepunkte des vergangenen Jahres: der Panettone-Kurs im September, die Teilnahme an der Fachmesse „Hotel“ mit integrierter Panettone-Qualitätsprüfung sowie die feierliche Verleihung der Gesellenbriefe. Diese Veranstaltungen hätten einmal mehr gezeigt, wie wichtig fachlicher Austausch, Weiterbildung und Qualitätsbewusstsein innerhalb der Branche seien.

Besonders erfreulich war zudem die Auf-

BÄCKER

Nachwuchsförderung sichern

Jahresaustausch mit dem Fachbereich Bäckerei. Im Berufsbildungszentrum Emma Hellenstainer in Brixen haben sich die Bäckerinnung und der Fachbereich Bäckerei zu ihrem jährlichen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Ausbildung, die künftige Ausrichtung der Lehrinhalte sowie Maßnahmen zur Stärkung des Berufsbildes Bäcker.

Aktuelle Ausbildungssituation. Die Fachlehrer berichteten über die derzeitige Lage: In diesem Schuljahr treten acht Lehrlinge zur Lehrabschlussprüfung an, zudem stehen 34 Fachschülerinnen und Fachschüler vor ihrer Abschlussprüfung. Damit bleibt

die Schule ein zentraler Ausbildungsstandort für das Bäckerhandwerk in Südtirol. Schuldirektor Benjamin Flora hob das stark gestiegene Interesse an der Fachschule hervor. Die Nachfrage übersteige inzwischen die verfügbaren Plätze, was die Attraktivität des Berufs bestätige, zugleich aber organisatorische Herausforderungen mit sich bringe. Ein zentrales Anliegen bleibt die Gewin-

hds-bz.it/konditoren hds-bz.it/baecker

nahme zweier neuer Mitglieder in die Fachgruppe: Susanne Cattoi aus Brixen vom „Arke Pastry Studio“ sowie Harald Happacher aus Sexten von der Konditorei Happacher verstärken künftig das Netzwerk der Südtiroler Konditoren.

Für Jänner 2027 ist außerdem ein zweitägiger Aktiv-Workshop in Lavis geplant. Unter dem Titel „Travel Cakes – Teekuchen neu interpretiert“ sollen kreative Techniken, neue Geschmacksideen und aktuelle Trends gemeinsam erarbeitet werden.

Kulinarischer Abschluss

Ein besonderer Höhepunkt der Vollversammlung war schließlich der gemeinsame Kochworkshop mit Sternekoch Herbert Hintner. In entspannter und kollegialer Atmosphäre bereiteten die Teilnehmenden ein dreigängiges Menü zu, das anschließend gemeinsam genossen wurde.

kgutgsell@hds-bz.it

nung junger Menschen für den Bäckerberuf. Für das Schuljahr 2026/27 ist zudem ein Meisterkurs in Vorbereitung, der die Weiterbildung im Handwerk stärken soll.

Projekte und neue Formate. Positiv hervorgehoben wurde die Unterstützung der Innung beim Fotokurs für Auszubildende, der mittlerweile auch in Prüfungen Anwendung findet. Für das kommende Schuljahr ist außerdem ein Speed-Dating zwischen Betrieben und Schülern geplant. Dadurch sollen frühzeitig Kontakte entstehen und der Übergang in die Berufswelt erleichtert werden. Die konkrete Umsetzung wird derzeit zwischen Fachgruppenleiterin Katharina Gutgsell und Schuldirektor Benjamin Flora abgestimmt.

kgutgsell@hds-bz.it

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FITNESS

Bewegung für Gesundheit und Prävention stärken

Treffen mit LR Messner. Bewegung ist ein zentraler Baustein für Gesundheit, Lebensqualität und Prävention. Darüber waren sich die Vertreter der Fachgruppe Fitness im hds und Gesundheitslandesrat Hubert Messner bei einem kürzlich stattgefundenen Austauschtreffen einig. An dem Treffen nahmen Fachgruppenpräsident Armin Bonamico sowie der Präsident der Dienstleister im hds, Alexander Fill, teil.

Fit – Beweg dich gesund. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die von Landesrat Messner vorgestellte Kampagne „Fit – Beweg dich gesund“, die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Bewegung im Alltag motivieren soll – etwa durch einfache, aber wirkungsvolle Gewohnheiten wie Treppensteigen statt Aufzugfahren. Die Fachgruppe begrüßt diese Initiative ausdrücklich und unterstreicht die Bedeutung professioneller Bewegungsangebote als Ergänzung zur Gesundheitsförderung im Alltag. „Fitness-, Yoga-, Pilates- und Tanzstudios leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Prävention. Sie schaffen niederschwellige Zugänge zu Bewegung, begleiten Menschen professionell und motivieren sie langfristig zu einem aktiveren Lebensstil“, betont Fachgruppenpräsident Armin Bonamico.

Ansätze zur Zusammenarbeit. Im Rahmen des Treffens wurden verschiedene Ansätze für eine vertiefte Zusammenarbeit diskutiert. Dabei stand im Vordergrund, wie durch eine bessere Abstimmung zwischen den beteiligten Akteuren zusätzliche Impulse für mehr Bewegung in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gesetzt werden können. Denkbar sind in diesem Zusammenhang auch gemeinsame Initiativen unter Einbindung sportmedizinischer Expertise sowie bestehender Angebote aus dem Bereich Fitness, Tanz, Yoga und Pilates. Die Überlegungen knüpfen an bestehende Maßnahmen und Kommunikationsinitiativen an und zielen darauf ab, diese sinnvoll weiterzuentwickeln und miteinander zu vernetzen.

Leicht zugängliche Angebote. Im Austausch wurde deutlich, dass bereits wichtige Grundlagen für eine stärkere Zusammenarbeit bestehen. So sind beispielsweise mehrere vom Südtiroler Landtag angenommene Beschlussanträge darauf ausgerichtet, gemeinsam mit Gemeinden und geeigneten Partnern niederschwellige Bewegungsangebote für die Bevölkerung zu schaffen.

OPTIKER - OPTOMETRISTEN 15.000

Südtiroler Solidaritätsinitiative setzt starkes Zeichen. Die Aktion „Spenden Sie Ihre Brille!“ zeigt in Südtirol weiterhin große Wirkung. Insgesamt rund 15.000 gebrauchte Brillen konnten in den vergangenen drei Jahren gesammelt und dem Italienischen LionsZentrum für gebrauchte Brillen in Turin übergeben werden. Zur jüngsten Übergabe trafen sich Vertreter der Optiker - Optometristen im hds, des Lions Club Bozen Laurin sowie des Logistikunternehmens Brigl.

Die Brillen wurden über einen längeren Zeitraum in zahlreichen Optikfachgeschäften in ganz Südtirol gesammelt. Die teilnehmenden Betriebe übernahmen dabei eine wichtige Aufgabe: Die Sehhilfen wurden fachgerecht überprüft, gereinigt und vermessen, um sie für eine Wiederverwendung vorzubereiten. Ziel ist es, Menschen in wirtschaftlich schwierigen Situationen in Italien und weltweit den Zugang zu Sehhilfen zu ermöglichen und damit ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Für den kostenlosen Transport nach Turin sorgte erneut das Unternehmen Brigl. Die Beteiligten hoben hervor, dass Logistik hier weit über reine Beförderung hinausgehe. Vielmehr sei sie ein integraler Bestandteil eines sozialen Projekts, das konkrete Hilfe leiste. „Brigl hat die Bedeutung dieser Initiative von Anfang an erkannt und unterstützt sie mit Überzeugung“, so die Verantwortlichen.

Dank gilt allen beteiligten Optikerinnen und Optikern sowie den Lions Clubs. Das gemeinsame Ziel bleibt, die Aktion weiter auszubauen und künftig noch mehr Menschen zur Teilnahme zu bewegen, um weltweit noch mehr Bedürftigen zu helfen.

pperez@hds-bz.it

enardin@hds-bz.it

V. l. Pietro Perez (Fachgruppenleiter), Walter Persiani (Brigl), Stephan Filippi (Präsident Lions Club Bozen Laurin), Elke Dollinger (Vizepräsidentin Optiker – Optometristen im hds), Luca Guerra (Präsident Optiker – Optometristen im hds), Ezio Andreano (Brigl) und Ivo Bonamico (Vizepräsident Lions Club Bozen Laurin).

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Qualität, Kontrolle und Rückverfolgbarkeit

Lebensmittelrecht verschärft. Das Gesetz Nr. 75 aus dem Jahr 2026 führt ein strengeres Regelwerk ein, um die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten. Es sieht sowohl strafrechtliche als auch verwaltungsrechtliche Sanktionen für Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften vor. Hauptziel ist es, den Schutz der Made in Italy zu stärken, die Kontrollen zu intensivieren und die Strafen für Unregelmäßigkeiten im Lebensmittelsektor wirksamer zu gestalten.

Straftatbestand des Lebensmittelbetrugs Die wichtigste Neuerung ist die Einführung des Straftatbestands des Lebensmittelbetrugs. Bestraft wird, wer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit Lebensmittel, Getränke oder Wasser in den Verkehr bringt, die nicht echt oder nicht mit den gemachten Angaben übereinstimmen, und daraus einen Gewinn erzielt. Damit eine Straftat vorliegt, muss die Abweichung wesentlich sein, also die Beschaffenheit oder die Eigenschaften des Produkts konkret beeinflussen.

Irreführende Angaben

Das Gesetz greift auch bei der Verwendung irreführender Informationen ein und stellt die Nutzung falscher oder täuschender Etiketten, Marken oder Angaben unter Strafe. Solche Handlungen werden geahndet, wenn sie geeignet sind, den Verbraucher hinsichtlich Herkunft, Qualität oder Menge der Lebensmittel zu täuschen.

Schutz typischer Produkte

Zur Aufwertung und zum Schutz italienischer Spezialitäten werden besondere Instrumente eingeführt, etwa ein spezielles Kennzeichen für Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U./DOP) und geschützter geografischer Angabe (g.g.A./IGP). Dieses System soll die Echtheit der Produkte sicherstellen und Fälschungen wirksamer bekämpfen.

Strengere Vorschriften zur Rückverfolgbarkeit

Ein zentrales Element der Regelung ist die Verschärfung der Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit: Unternehmen müssen die Herkunft der Produkte sowie deren

Weg entlang der gesamten Lieferkette nachweisen können. Bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtungen sind sowohl strafrechtliche als auch verwaltungsrechtliche Sanktionen vorgesehen. Parallel dazu wird eine „nationale Steuerungsstelle“ eingerichtet, deren Aufgabe es ist, die wichtigsten zuständigen Behörden (ASL, NAS, Inspektorate und Ministerien) bei der Sammlung und dem Austausch von Informationen über Unregelmäßigkeiten im Agrar- und Lebensmittelsektor zu koordinieren und so die Wirksamkeit der Präventions- und Betrugsbekämpfungsmaßnahmen zu stärken.

mvessichelli@hds-bz.it

recht und gewerkschaften

hds-bz.it/gewerkschaften

Schutz geografischer Angaben

Neue EU-Regeln für handwerkliche und industrielle Produkte. Am 7. Mai 2026 ist ein neues Dekret in Kraft getreten, mit dem die nationale Gesetzgebung an die europäischen Bestimmungen zum Schutz geografischer Angaben für Produkte angepasst wird. Es handelt sich um die Umsetzung der einschlägigen EU-Verordnung, deren Ziel es ist, den Wert, die Qualität und den guten Ruf von Produkten zu schützen, die eng mit einem bestimmten Gebiet und einer spezifischen Tradition verbunden sind.

Wie die Eintragung funktioniert

Die neue Regelung definiert klar, wer die Eintragung einer geografischen Angabe beantragen kann, und welche Verfahrensschritte einzuhalten sind. Der Antrag wird online beim Ministerium für Unternehmen und Made in Italy über das italienische Markenund Patentamt eingereicht. Nach einer ersten Prüfung wird der Antrag veröffentlicht; innerhalb von zwei Monaten können Personen oder Einrichtungen mit berechtigtem Interesse Einspruch erheben. Werden keine Einwände festgestellt, wird das Verfahren auf europäischer Ebene fortgesetzt. In der Zwischenzeit kann ein befristeter Schutz erlangt werden, der ausschließlich in Italien gilt und dazu dient, den Namen bis zur endgültigen Entscheidung der Europäischen Union zu schützen.

Die Produktionsvorschriften

Für jedes geschützte Produkt ist ein Produktionsreglement vorgesehen – ein Dokument, das festlegt, wie, wo und nach welchen Regeln das Produkt hergestellt werden muss. Das Reglement kann im Laufe der Zeit aktualisiert werden, allerdings nur unter Einhaltung festgelegter Verfahren. Die geografische Angabe kann außerdem gelöscht werden, wenn das Produkt mindestens fünf Jahre lang nicht mehr vermarktet wird oder die vorgesehenen Anforderungen nicht mehr erfüllt.

Verantwortung und Sanktionen

Ein zentrales Element der neuen Regelung betrifft die Verantwortung der Hersteller, die die Einhaltung des Produktionsreglements erklären und garantieren müssen sowie im Falle von Kontrollen entsprechend nachweisen können. Gleichzeitig wird das Sanktionssystem verschärft: Der missbräuchliche Gebrauch einer geschützten Bezeichnung – auch im Internet oder im elektronischen Handel – kann zu hohen Geldstrafen, zum Verbot der weiteren Verwendung der Angabe und in besonders schweren Fällen auch zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Ziel der Regelung ist es, korrekt arbeitende Produzenten zu schützen, Nachahmungen wirksam zu bekämpfen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern verlässliche und transparente Informationen zu gewährleisten.

mvessichelli@hds-bz.it

Mehr Transparenz beim Gehalt

Neue Pflichten zur Entgeltgleichheit gelten ab dem 7. Juni 2026. Die EU-Richtlinie 2023/970 ist ein wichtiger Schritt zur Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles. In Europa verdienen Frauen weiterhin weniger als Männer, selbst wenn sie die gleiche Arbeit oder eine gleichwertige Tätigkeit ausüben. Die Richtlinie stärkt den Grundsatz der Entgeltgleichheit: Bei gleichen Aufgaben und gleicher Verantwortung muss die Bezahlung fair und sachlich gerechtfertigt sein.

Ab dem 7. Juni 2026 wird die Richtlinie auch in Italien angewandt und betrifft alle öffentlichen und privaten Betriebe. Sie gilt für

die meisten abhängigen Arbeitsverhältnisse, einschließlich Führungskräften, sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit sowie bei befristeten und unbefristeten Verträgen.

Einige der in der Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen gelten für alle Unternehmen, unabhängig von der Anzahl ihrer Beschäftigten, während andere Verpflichtungen nur für mittlere und große Unternehmen gelten.

Einen Überblick über die neuen Pflichten bieten die Online-News vom 29. April und vom 10. Juni 2026.

Handwerk mit Geschichte

70 Jahre Spechtenhauser SCHUHE

ZUM WOHLFÜHLEN in Laas. Im Mai feierte Spechtenhauser sein 70-jähriges Bestehen. Kunden, Freunde, Berufskollegen sowie Gemeindevertreter folgten der Einladung des Inhabers und Bezirkspräsidenten des hds, Dietmar Spechtenhauser, und kamen direkt vor und ins Geschäft. Bei Livemusik, Weißwurst und frisch gezapftem Bier wurde in geselliger Atmosphäre gefeiert, gelacht und auf sieben Jahrzehnte Unternehmensgeschichte angestoßen.

Zum Abschluss bedankte sich die Familie Spechtenhauser herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz sowie bei der treuen Kundschaft für die langjährige Verbundenheit. Ein besonderer Moment der Wertschätzung, der zugleich den Blick in die Zukunft richtete. Der hds gratuliert zum runden Jubiläum.

ZUR GESCHICHTE

Gegründet wurde das Unternehmen 1956 von Hermann Spechtenhauser in schwierigen Nachkriegsjahren. Bereits nach dem ersten Betriebsjahr zwang ihn die schlechte Situation nach Zürich zu gehen, um sich als Milchmann das nötige Geld zu verdienen. Schließlich wollte er es 1958 erneut versuchen. 1959 heiratete er die Laaserin Paula Mößmer, mit welcher er durch viel Einsatz und Fleiß den Aufbau des Unternehmens vorantrieb. 1979 konnte das heutige Geschäftsgebäude mit über 300 Quadratmetern bezogen werden. Damit begann eine neue Phase des Wachstums. Die Söhne Erhard und Dietmar Spechtenhauser wuchsen mit

dem Betrieb auf. Dietmar absolvierte seine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher und legte 1988 den Meisterbrief in St. Pölten ab.

Heutiger Betrieb 1992 traten beide Söhne in das Unternehmen ein, 1996 folgte erneut ein umfassender Umbau. Erhard Spechtenhauser verließ 1998 den Betrieb, während Dietmar Spechtenhauser gemeinsam mit seiner Frau Verena die Leitung übernahm. Seit 2013 ist auch Sohn Florin Spechtenhauser Teil des Unternehmens. Gemeinsam mit einem engagierten Team führt die Familie den Betrieb heute weiter – getragen von Tradition, Handwerk und Kundennähe.

monni goes Neves Alm

Die Almsaison 2026 steht bereits in den Startlöchern. Auf den bewirtschafteten Almen herrscht derzeit reges Treiben: Nach dem Winter werden die Hütten auf Vordermann gebracht und die Gaststuben für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher vorbereitet. Dabei dürfen ein modernes Kassensystem und ein funktionierendes POSGerät für elektronische Zahlungen nicht fehlen.

So auch auf der imposanten Neves Alm oberhalb des Lappacher Stausees. Manuel Laner hat sich ganz bewusst für eine Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband hds entschie-

den und kann damit zahlreiche Vorteile und Konventionen nutzen. Dazu gehört zweifelsohne auch das landesweit etablierte monni POS-Gerät.

Bezirksleiter Willy Marinoni besuchte den engagierten Almwirt und Käsefachmann direkt auf der Alm und installierte persönlich das neue POS-Gerät. Der hds wünscht dem neuen Mitglied viel Freude, eine erfolgreiche Saison und weiterhin wirtschaftlichen Erfolg.

Willy Marinoni (l.) mit Manuel Laner auf der Neves Alm auf knapp 1900 Metern Meereshöhe.
Team Spechtenhauser: v. l. Annelies Senn, Barbara Telser, Pauline Tumler, Dietmar Spechtenhauser, Verena Pinzger-Spechtenhauser, Paula Pircher und Florin Spechtenhauser (es fehlt Petra Huez).

Klar kommunizieren, souverän handeln

Führung, Kommunikation und persönliche Wirkung sind zentrale Erfolgsfaktoren im Arbeitsalltag. Ob in der Mitarbeiterführung, im Konflikt oder in Verhandlungen – gefragt sind Klarheit, Empathie und ein bewusster Umgang mit Sprache und Verhalten. Die folgenden Kurse von inService vermitteln kompakt praxisnahe Kompetenzen für die tägliche Arbeit.

KOMMUNIKATION UND FÜHRUNG

Mediation: bewusst und objektiv kommunizieren

Bozen, 30. Juni | 08:30–12:30 Uhr (auf Italienisch)

Mediation bietet einen strukturierten Weg zur Lösung von Konflikten außerhalb gerichtlicher Verfahren. Der Kurs mit Stefania Calabrò vermittelt Grundlagen der Mediation und zeigt Unterschiede zum klassischen Rechtsweg. Anhand praktischer Beispiele wird der Ablauf einer Mediation verständlich gemacht. Die Teilnehmenden lernen, Gespräche zu objektivieren, wertschätzend zu kommunizieren und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.

KOMMUNIKATION UND FÜHRUNG

Gesund führen für Vorgesetzte und Führungskräfte

Bozen, 6. Juli | 08:30–16:30 Uhr (auf Italienisch)

Führung hat direkten Einfluss auf Gesundheit und Motivation im Team. In Zeiten hoher Belastung gewinnt ein bewusster Führungsstil zunehmend an Bedeutung. Ruth Gschleier vermittelt Grundlagen gesunder Führung und zeigt, wie Verhalten, Haltung und Kommunikation das Arbeitsklima prägen. Die Teilnehmenden reflektieren ihren Führungsstil und lernen, Stress im Team besser zu erkennen und zu reduzieren. Im Fokus stehen Ressourcenorientierung, psychosoziale Belastungen sowie eine klare und wertschätzende Gesprächsführung –auch in schwierigen Situationen.

STRESS UND GESUNDHEIT

Weniger Stress durch Achtsamkeit

Bozen, 20. August | 08:30–15:30 Uhr

Stress entsteht oft durch äußere Anforderungen und innere Bewertungen. Das Seminar mit Silvia Schroffenegger vermittelt Grundlagen zu Stress, Resilienz und mentaler Stärke. Teilnehmende lernen, Stressreaktionen zu verstehen und gezielt zu beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen einfache Methoden zur Entspannung, Regeneration und Achtsamkeit im Alltag. Achtsamkeit wird als leicht anwendbares Werkzeug vermittelt, das Konzentration, Kommunikation und Wohlbefinden stärkt.

PERSÖNLICHE KOMPETENZEN

Souverän Konfliktsituationen meistern Bozen, 1. September | 14:00–18:00 Uhr

Konflikte gehören zum Berufsalltag – entscheidend ist der Umgang damit. Der Kurs von inService zeigt, wie Konfliktmuster erkannt und richtig eingeordnet werden können. Die Teilnehmenden lernen Techniken, um Gespräche zu deeskalieren und strukturiert zu führen. Ziel ist es, auch in schwierigen Situationen ruhig und handlungsfähig zu bleiben.

KOMMUNIKATION UND FÜHRUNG

Kommunikation und Wirkung im persönlichen Auftreten

Brixen, 2. September | 08:30–15:30 Uhr Wirkung entsteht nicht nur durch Worte, sondern auch durch Körpersprache und Auftreten. Der Kurs mit Angelika Mayr behandelt Grundlagen der Kommunikation sowie den bewussten Einsatz von Stimme, Haltung und Körpersprache. Ziel ist es, die eigene Wirkung besser zu verstehen und gezielt zu steuern. Weitere Themen sind Selbstsicherheit, Umgangsformen und der professionelle Umgang mit unterschiedlichen Kulturen.

PERSÖNLICHE KOMPETENZEN

Verhandeln wie ein Profi –Argumentieren mit Wirkung

Bozen, 3. September | 08:30–17:30 Uhr Erfolgreiche Verhandlungen brauchen klare Argumente, Strategie und Empathie. Der Kurs mit Alex Carli vermittelt Grundlagen wirkungsvoller Gesprächsführung. Im Fokus stehen überzeugende Argumentation, Einwandbehandlung und der gezielte Einsatz psychologischer Faktoren. In praktischen Übungen und Rollenspielen wird die Anwendung im Berufsalltag trainiert.

Vertrauen aus der Praxis

Betriebsanalysen als Kompass für unternehmerische Entscheidungen. Im Tagesgeschäft fehlt oft die Zeit, den eigenen Betrieb ganzheitlich zu betrachten. Entscheidungen werden aus Erfahrung getroffen, jedoch nicht immer auf einer vollständigen und objektiven Datengrundlage. Genau hier setzt die Betriebsanalyse der Betriebsberatung von inService an und schafft Klarheit sowie Sicherheit für die Unternehmensentwicklung.

Klarheit durch Bilanz und Kennzahlen Ein wesentlicher Bestandteil ist die Analyse der Bilanz und zentraler Kennzahlen. Auf Basis der Jahresabschlüsse werden unter anderem Margen, Liquidität, Eigenkapitalquote, Rentabilität, Cashflow sowie die Kosten- und Ertragsstruktur ausgewertet. Diese Kennzahlen zeigen die wirtschaftliche Stabilität des Betriebs, machen Risiken sichtbar und zeigen Entwicklungspotenziale auf. Zeitvergleiche helfen, Trends frühzeitig zu erkennen.

Rentabilität, Kosten und strategische Ausrichtung Ergänzend zur Zahlenanalyse werden interne Abläufe und die strategische Ausrichtung des Betriebs betrachtet. Dabei stehen die Rentabilität einzelner Produkte und Dienstleistungen sowie die Kostenwahrheit im Fokus. Denn nur wenn klar ist, womit tatsächlich Geld verdient wird und wo im Detail welche Kosten entstehen, lassen sich fundierte Entscheidungen treffen. Auch Planungen und Investitionsvorhaben fließen in die Analyse ein. Ziel ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge transparent darzustellen und konkrete, umsetzbare Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Praxisbeispiel aus dem Unternehmensalltag

Den Mehrwert dieser Analyse bestätigt Christian Putzer, Geschäftsführer der Summit GmbH:

„Ich würde jedem Unternehmen diese Betriebsanalyse empfehlen. Oft kennt man den eigenen Betrieb nicht so gut, wie man meint – und die Analyse hat uns sehr geholfen, viele Sachen zu verbessern sowie unseren Betrieb besser zu planen und zu gestalten.“

Von der Analyse zur Umsetzung

Die Betriebsberatung begleitet Betriebe von der Bilanz- und Kennzahlenanalyse bis zur Umsetzung. So entsteht eine solide Basis für nachhaltige Entscheidungen.

Ihre Kontakte bei inService.it

• Franz Josef Dorfmann, T 0471 310 424, franzjosef.dorfmann@inService.it

• Florian Gasteiger, T 0471 310 452, florian.gasteiger@inService.it

Ein Blick hinter die Kulissen •

steuerberatung

Biennales

Vergleichsverfahren

2026/27

Was ist das und wie funktioniert die Vereinbarung mit der Agentur der Einnahmen? Das biennale Vergleichsverfahren (Concordato preventivo biennale – CPB) sieht die Möglichkeit vor, das steuerlich relevante Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit bzw. aus selbstständiger beruflicher Tätigkeit für einen Zeitraum von zwei Jahren im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem einzelnen Steuerpflichtigen und der Agentur der Einnahmen festzulegen. Maßgeblich sind dabei die Einkommensteuer sowie die IRAP.

Die Frist zur Prüfung des Vorschlags und gegebenenfalls zum Beitritt zum biennalen Vergleichsverfahren endet grundsätzlich am 30. September eines jeden Jahres. Der Beitritt muss entweder getrennt von der Steuererklärung übermittelt werden oder alternativ gemeinsam mit der vorgezogenen Einreichung der Steuererklärung durch Übermittlung des CPB-Formulars und des ISA-Modells innerhalb 30. September erfolgen. Derzeit wird diskutiert, die Frist vom 30. September auf den 31. Oktober zu verschieben, um sie an die Abgabefrist der Steuererklärung anzugleichen.

Um den Vorschlag der Finanzverwaltung bewerten zu können, darf der Steuerpflichtige in Bezug auf den dem Vorschlag vorausgehenden Steuerzeitraum:

• keine Steuerschulden haben oder

• Steuerschulden in Höhe von mindestens 5000 Euro (einschließlich Zinsen und Sanktionen), die aus von der Agentur der Einnahmen verwalteten Steuern oder endgültig festgestellten Sozialversicherungsbeiträgen resultieren, innerhalb der Frist für die Annahme des Vorschlags beglichen haben. Verbindlichkeiten, für die eine Ratenzahlung oder Aussetzung gewährt wurde, werden bis zum Verlust dieser Begünstigungen nicht auf die Grenze von 5000 Euro angerechnet.

Das biennale Vergleichsverfahren kann insbesondere in folgenden Fällen nicht angewendet werden:

• unterlassene Abgabe der Steuererklärung in einem der drei vorangegangenen Steuerzeiträume,

• Verurteilung wegen Steuerstraftaten,

• Aufnahme der Tätigkeit im vorangegangenen Steuerzeitraum bei Steuerpflichtigen im Pauschalsteuersystem (regime forfetario),

• Vorliegen eines ISA-Ausschlussgrundes.

Die Vorschläge für das biennale Vergleichsverfahren werden anhand der Daten erstellt, die aus der Ausfüllung des ISA-Modells her-

vorgehen. Das vorgeschlagene Einkommen berücksichtigt jedoch verschiedene Positionen nicht, die auch bei einem Beitritt weiterhin nach den allgemeinen steuerlichen Vorschriften behandelt werden.

Das von der Agentur der Einnahmen vorgeschlagene Unternehmenseinkommen berücksichtigt insbesondere nicht:

• Veräußerungsgewinne und -verluste,

• außerordentliche Erträge und Aufwendungen,

• Einkünfte oder Einkunftsanteile aus Beteiligungen an Personengesellschaften,

• steuerliche Verlustvorträge.

Mit der Annahme des Vorschlags verpflichtet sich der Steuerpflichtige, die vereinbarten Beträge in den Einkommensteuer- und IRAPErklärungen der betroffenen Steuerjahre anzugeben.

Der Beitritt zum biennalen Vergleichsverfahren führt unabhängig von der erreichten steuerlichen Zuverlässigkeitsbewertung zur Gewährung der ISA-Begünstigungen (benefici premiali ISA). Während der vom Verfahren erfassten Steuerzeiträume können Unternehmens- und selbstständige Einkünfte nicht Gegenstand pauschaler oder vermutungsbasierter Steuerfestsetzungen sein.

Keine Auswirkungen ergeben sich hingegen im Bereich der Mehrwertsteuer (IVA). Für sozialversicherungsrechtliche Zwecke kann der Steuerpflichtige die Sozialversicherungsbeiträge auf Grundlage des tatsächlich erzielten Einkommens entrichten, sofern dieses höher ist als das vereinbarte Einkommen.

Die Annahme des Vorschlags durch Personengesellschaften und gleichgestellte Rechtsträger bindet auch die Gesellschafter bzw. Mitunternehmer.

Während der Laufzeit des Verfahrens bleiben die beigetretenen Steuerpflichtigen jedenfalls verpflichtet:

• die Einkommensteuer- und IRAP-Erklärungen einzureichen,

• die ordentlichen Buchführungs- und Dokumentationspflichten einzuhalten,

• die ISA-Daten mittels der vorgesehenen Formulare zu übermitteln.

Zu den Gründen für den Ausschluss bzw. den Verlust der Wirkungen des Verfahrens zählen insbesondere:

• die Feststellung nicht erklärter Tätigkeiten oder das Nichtvorliegen bzw. die Nichtabzugsfähigkeit erklärter Kosten in Höhe von mehr als 30 Prozent der Umsätze der vom Verfahren betroffenen Steuerzeiträume oder des vorhergehenden Steuerjahres,

• die Nichtzahlung der aus dem Beitritt zum biennalen Vergleichsverfahren resultierenden Steuern, soweit diese im Zuge automatisierter Kontrollen festgestellt wird.

steuerberatung@inService.it

Steuern planen, Vorteile nutzen

Transparenzpflicht über öffentliche Beiträge und Zuschüsse 2025. Die Regelung zur Transparenz öffentlicher Zuwendungen sieht vor, dass Unternehmen bis zum 30. Juni eines jeden Jahres ihrer Informationspflicht über die im Vorjahr erhaltenen öffentlichen Beiträge und Zuwendungen nachkommen müssen.

Zu dieser Pflicht sind alle im Handelsregister eingetragenen Subjekte verpflichtet:

• Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, Kommanditgesellschaft auf Aktien),

• Personengesellschaften (OHG, KG),

• Einzelunternehmer mit gewerblicher Tätigkeit (unabhängig vom verwendeten Rechnungslegungs- bzw. Steuerregime, einschließlich ordentlicher, vereinfachter Buchhaltung, „Minimi“-Regime und Forfettario),

• Genossenschaften (einschließlich Sozialgenossenschaften).

Freiberufler sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Veröffentlicht werden müssen alle Beiträge und Beihilfen, wenn der Gesamtbetrag 10.000 Euro übersteigt, die von öffentlichen Stellen gewährt wurden (Staat, Gebietskörperschaften, Universitäten, Handelskammern usw.).

Liegt jeder einzelne Beitrag unterhalb dieser Schwelle, überschreitet jedoch die Gesamtsumme aller erhaltenen Beiträge die Grenze von 10.000 Euro, sind alle erhaltenen Zuwendungen zu veröffentlichen.

Unternehmen können die erhaltenen Beihilfen im Anhang zum Jahresabschluss angeben.

Unternehmen, die keinen Anhang erstellen müssen, müssen die Beträge auf ihrer eigenen Website oder, falls nicht vorhanden, auf der Website ihres Berufs- oder Branchenverbands veröffentlichen.

Die Beiträge sind nach dem Kassenprinzip auszuweisen.

Wurde eine Beihilfe lediglich zugesagt, aber noch nicht ausgezahlt, ist keine Veröffentlichung erforderlich.

Nicht veröffentlichungspflichtig sind steuerliche Vorteile, die der Gesamtheit der Unternehmen zustehen, sowie Beträge, die für Lieferungen und/oder Dienstleistungen gegenüber öffentlichen Verwaltungen gezahlt wurden.

Für staatliche Beihilfen und De-minimisBeihilfen, die im „Nationalen Register für staatliche Beihilfen“ (RNA) veröffentlicht werden müssen, besteht keine zusätzliche Verpflichtung.

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• Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78).

- Nationale Veränderung April 2025 – 2026 ist gleich + 2,6 % (75 % = + 1,95).

- Veränderung in Bozen April 2025 – 2026 ist gleich + 3,0 % (75 % = + 2,25).

• Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im April 2,311728.

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