Skip to main content

hds magazin #4/26: Mein Lieblingsgeschäft 2026

Page 1


Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it

Erfolgreich werben und 30 % sparen!

Möchten Sie Ihre Werbebotschaften gezielt an Unternehmer und Mitarbeiter aus den Bereichen Handel, Dienstleistung oder Gastronomie richten? Ob in Form einer Werbeanzeige, eines PR-Artikels oder eines Werbebanners: Wir geben Ihrer Anzeige den richtigen Platz in einem informativen Fachmagazin und auf einer modernen Internetseite.

Als hds-Mitglied erhalten Sie auf alle oben genannte Preise einen Rabatt von 30 %. Informieren Sie sich über weitere Rabattmöglichkeiten: hds-bz.it/werbung.

Kontakt: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it

Gleichstellung ist kein „Nice-to-have“ –sie ist Standortpolitik

Wir reden oft über Arbeitskräftemangel, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Ein entscheidender Faktor wird dabei jedoch noch zu selten als zentraler Standorthebel erkannt: echte Chancengleichheit. Wenn Frauen ihr Potenzial nicht im selben Ausmaß entfalten können – im Berufsalltag, in Führungspositionen oder als Unternehmerinnen – verzichtet unser Wirtschaftsstandort freiwillig auf Können, Erfahrung und Zukunftskraft. Der Tag der Frau ist deshalb ein guter Anlass, die Bedeutung von Chancengleichheit für die Wirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichstellung ist kein reines Image-Thema, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Wo etwa Betreuungsangebote fehlen und Lebensrealitäten dauerhaft nicht mit der Arbeitswelt zusammenpassen, entstehen Produktivitätsverluste – für Beschäftigte ebenso wie für Unternehmen. Und wo Frauen sich noch immer zwischen Familie und beruflicher Entwicklung entscheiden müssen, verliert am Ende der gesamte Standort: Betriebe, Kundinnen und Kunden, die öffentliche Hand. Es ist höchste Zeit, Gleichstellung so zu behandeln wie Infrastruktur: Man investiert hinein, weil es sich rechnet – gesellschaftlich und wirtschaftlich. Entscheidend sind Rahmenbedingungen, die für Betriebe umsetzbar sind und zugleich faire Chancen ermöglichen.

Der hds will den Tag der Frau nicht mit wohlklingenden Phrasen füllen, sondern mit klaren Handlungsfeldern:

• Wettbewerbsvorteile schaffen. Arbeitsmodelle müssen zur Realität von Betrieben und Beschäftigten passen. Wo möglich, können klare, faire Regelungen – etwa planbare Einsatzzeiten sowie tragfähige Teilzeit- und Rückkehrmöglichkeiten – Entwicklung fördern und die Attraktivität als Arbeitgeber stärken.

• Kinderbetreuung und Pflege sind Wirtschaftsfaktoren. Wer mehr Erwerbstätigkeit will, braucht mehr Betreuungsplätze, passende Öffnungszeiten und Entlastung für pflegende Angehörige. Das ist nicht „Privatsache“, sondern auch Aufgabe der öffentlichen Hand und Voraussetzung dafür, dass Betriebe Personal finden und halten.

• Führung muss für alle erreichbar sein. Führung und Verantwortung sollen für alle erreichbar sein, die sie übernehmen können und wollen. Transparente Karrierewege, Mentoring, gezielte Weiterbildung und die konsequente und bewusste Förderung von weiblichen Talenten sind das beste Gegenmittel gegen die „gläserne Decke“ – und gegen den Verlust von Leistungsträgerinnen.

• Mehr Konsequenz und Umsetzung. Gleichstellung beginnt mit Entscheidungen – in Unternehmen, Gemeinden, Verbänden, Politik und Familien. Der Tag der Frau erinnert uns daran, dass gleiche Chancen eigentlich selbstverständlich sein sollten. Dass sie es noch nicht überall sind, ist Auftrag und Motivation zugleich: dranzubleiben –pragmatisch, lösungsorientiert und mit einem klaren Ziel.

Der hds ruft Unternehmen und Institutionen dazu auf, Gleichstellung als Teil einer modernen Standortstrategie zu verstehen: als Investition in Talente, Stabilität und Wachstum.

Sabine Mayr, Direktorin Wirtschaftsverband hds

titelgeschichte

Wähle dein Lieblingsgeschäft 2026

aktuelles

Betriebsportrait Athesia Buch

neues vom NOI

Bericht zur EuroShop 2026

bezirke

hds ehrt treue Mitglieder

fachgruppen

Stolz bringt Südtiroler Eis nach Vegas betriebe informieren

Passiflora: Neueröffnung in Mals

recht und gewerkschaften

Neu: Kooperation für betriebliches Welfare

rechtsberatung

E-Commerce B2C und B2B weiterbildung

Praxisnahe Seminare mit inService

steuerberatung

Vordruck 730/2026

REDAKTION, VERWALTUNG UND WERBUNG: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it VERANTWORTLICH IM SINNE DES PRESSEGESETZES UND VERANTWORTLICHER

SCHRIFTLEITER: Dott. Mauro

Stoffella (Leiter Stabstelle Medien) REDAKTION: Dott. Sergio Colombi, Manuela Seebacher GRAFISCHES KONZEPT: Gruppe Gut – www.gruppegut.it GRAFIK: Stefano Hochkofler FOTOS: Adobe Stock, gettyimages, Karriere Südtirol/Zulupictures, Shutterstock, Alfred Tschager DRUCKEREI: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen AUFGEGEBEN AM 18. MÄRZ 2026 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

HERAUSGEBER: inService Coop. – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana 4 8 15 17 20 21 22 24 25 26

Mein

Lieblingsgeschäft 2026 –wähle, wer dir nah ist

Jetzt kann abgestimmt werden!

Geschäfte mehr sind als nur Verkaufsstellen: Sie sind Orte des Vertrauens, der Begegnung und der Gemeinschaft. Um den lokalen Handel zu stärken und die Bedeutung der Geschäfte für die Lebensqualität vor Ort zu unterstreichen, lanciert der hds im ersten Halbjahr 2026 die landesweite Initiative Mein Lieblingsgeschäft 2026. Die Initiative wird von der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftslandesrat Marco Galateo (siehe Ausgaben #2/26 und #3/26).

Ablauf

Im Zentrum der Initiative steht die Publikumswahl zu „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“, die in folgenden Phasen ablaufen wird:

Zeitraum Phase

23. Jänner –27. Februar

10. März –

Anmeldephase abgeschlossen –Resonanz überwältigend!

Anmeldephase für die Geschäfte

19. April Abstimmungsphase

23. April –

7. Mai

18. Mai –

28. Mai

Prämierung der 6 Bezirkssieger

Finale: Die fünf Geschäfte mit den landesweit meisten Stimmen treten gegeneinander an bis Mitte Juni

Prämierung von „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“

Im Zeitraum von 23. Jänner bis 27. Februar 2026 konnten sich alle interessierten Betriebe mit mindestens einer Verkaufsstelle in Südtirol und regulärer Verkaufstätigkeit auf der eigens eingerichteten Webseite www.lieblingsgeschaeft.it zur Initiative anmelden. Die Teilnahme an der Initiative ist kostenlos. Betriebe mit mehreren Verkaufsstellen konnten jede einzelne davon als separates Geschäft ins Rennen um den Titel „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“ schicken. Die Registrierung erfolgte über ein einfaches Onlineformular. Aus organisatorischen Gründen konnten max. 500 Geschäfte zur Teilnahme zugelassen werden. Die im Jahr 2026 erstmals stattfindende Initiative stieß sofort auf eine überwältigende Resonanz:

Schon vor Ende der Anmeldefrist war die maximale Anzahl von 500 teilnehmenden Geschäften erreicht.

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass der Aufruf zur Initiative genau jene Geschäfte erreicht hat, an die sie sich vor allem richtete: Nahversorgungsgeschäfte in den Ortschaften und Fachgeschäfte. Erfreulich ist auch, dass sich Geschäfte aus 84 verschiedenen Gemeinden Südtirols an der Initiative beteiligen und die Teilnahme in den sechs Bezirken des hds (Bozen Stadt, Bozen Land, Burggrafenamt, Vinschgau, Eisacktal/Wipptal und Pustertal/Gadertal) recht ausgewogen ist, anstatt sich auf die großen Zentren Bozen, Brixen, Meran und Bruneck zu konzentrieren.

Herzlichen Dank!

An dieser Stelle möchte sich der hds bei allen teilnehmenden Geschäften sowie bei allen ehrenamtlich Tätigen und Gemeindeund Wirtschaftsreferenten bedanken, die dazu beigetragen haben, die Initiative in allen Winkeln des Landes bekanntzumachen und die Geschäfte zur Teilnahme zu aktivieren! Initiativen wie diese können nur funktionieren, wenn sie breite Rückendeckung erhalten und von zahlreichen Akteuren auf verschiedenen Ebenen mit Enthusiasmus getragen werden.

Vorbereitung auf die große Abstimmung

Im Zeitraum zwischen dem Anmeldeschluss am 27. Februar und dem Start der Abstimmung am 10. März hat das hds-Team allen teilnehmenden Geschäften einen Besuch abgestattet, um ihnen das Starter-Kit der Initiative persönlich zu überreichen. Zwar war dies mit einem großen organisatorischen und logistischen Aufwand verbunden, doch auf diese Weise konnten alle Geschäfte mit einigen persönlichen Worten auf die gemeinsame Initiative eingestimmt werden. Jedes teilnehmende Geschäft erhielt mit dem Starter-Kit einen Fensteraufkleber, mit dem es seine Kundschaft im Schaufenster darauf aufmerksam machen kann, dass es an der Initiative teilnimmt und damit wählbar ist, sowie einen Aufsteller mit 300 Informationskärtchen für den Kassenbereich.

Zur Bewerbung der Initiative erhielten alle teilnehmenden Geschäfte ein Starter-Kit vom hds-Team.

Achtung „Ghost-Stores“

Achtzugeben ist auf betrügerische Onlinewerbung. So hat etwa laut einer Studie mehr als jede zweite Person in Österreich den Eindruck, bereits auf betrügerische Onlinewerbung gestoßen zu sein. Ein Fünftel sei sich schlicht nicht sicher.

Als Haupteinfallstor gelten soziale Netzwerke: Über die Hälfte der Betroffenen berichtet von dubiosen Anzeigen auf Plattformen wie Facebook oder Instagram. Besonders perfide seien so genannte „Ghost-

Der QR-Code auf dem Fensteraufkleber sowie auf den Kärtchen leitet direkt auf die Webseite lieblingsgeschaeft.it, wo alle teilnehmenden Geschäfte präsentiert werden und wo dann im Abstimmungszeitraum 10. März bis 19. April 2026 alle Bürgerinnen und Bürger für ihr persönliches Lieblingsgeschäft abstimmen können.

Eine besondere Geste – Erobern Sie die Herzen Ihrer Kundinnen und Kunden!

Die Informationskärtchen zur Initiative enthalten den QR-Code zur Weiterleitung auf die Voting-Plattform lieblingsgeschaeft.it, erfüllen aber einen weiteren wichtigen Zweck: Kundinnen und Kunden können aus dem Kärtchen ein rotes Herz heraustrennen und ihrem Lieblingsgeschäft als persönliche Geste der Wertschätzung übergeben. So erhalten die teilnehmenden Geschäfte nicht nur Stimmen auf lieblingsgeschaeft.it, sondern auch ein persönliches Zeichen, das zwar nicht als Stimme für die Abstimmung zählt, aber dafür Wertschätzung ausdrückt, Nähe schafft und Freude macht!

Fortsetzung auf Seite 6

Stores“, die sich als heimische Familienbetriebe tarnten, aber aus chinesischen Lagern lieferten – in den ersten vier Monaten 2025 sind entsprechende Anzeigen in Österreich 30 Millionen Mal ausgespielt worden.

Mauro Stoffella, Leiter der Stabstelle Medien mstoffella@hds-bz.it

titelgeschichte

So funktioniert die Abstimmung

Unter dem Slogan „Wähle, wer dir nah ist “ ruft der hds die Bevölkerung dazu auf, für das eigene Lieblingsgeschäft abzustimmen und damit Nähe und Wertschätzung auszudrücken.

Ab 10. März bis 19. April 2026 kann jede Person online auf lieblingsgeschaeft.it einmal pro Tag für das persönliche Lieblingsgeschäft abstimmen. Alle teilnehmenden Geschäfte sind auf der Webseite repräsentiert und es ist möglich, anhand verschiedener Filter (Gemeinde, Kategorie des Geschäfts, Suchfeld) nach dem persönlichen Lieblingsgeschäft zu suchen, dessen Profil aufzurufen und es dann dort zu wählen.

Dabei ist es möglich jeden Tag für ein anderes Lieblingsgeschäft abzustimmen. Pro Tag kann jedoch nur eine einzige Stimme pro Person und digitalem Endgerät abgegeben werden. Eine Altersbeschränkung gibt es dabei nicht. Die Stimmabgabe kann grundsätzlich anonym oder aber unter Angabe der persönlichen Daten erfolgen.

Abstimmen und gewinnen!

Um die Beteiligung der Bevölkerung an der Initiative anzuregen, ist die Abstimmung für „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“ mit einem Gewinnspiel verbunden: Unter all denjenigen, die ihre persönlichen Daten bei der Stimmabgabe hinterlassen, werden jede Woche 3 monni BON à 100 Euro verlost. Durch die Verbindung der Initiative mit dem monni-Gutscheinsystem werden gleichzeitig lokale Kreisläufe gestärkt.

Weitere Informationen und das Reglement zur Initiative: lieblingsgeschaeft.it

Fragen zur Initiative können an lieblingsgeschaeft@hds-bz.it gerichtet werden. Sie würden gerne Ihr Geschäft zur Initiative anmelden? Die Anmeldefrist ist leider bereits am 27. Februar abgelaufen. Infolge der positiven Resonanz plant der hds die Initiative auch im Jahr 2027 durchzuführen. Gerne können Sie Ihr Interesse an einer Teilnahme bereits jetzt bekunden und Ihr Geschäft auf die Vormerkliste für 2027 setzen lassen: lieblingsgeschaeft@hds-bz.it.

Bezirkssieger – das Lieblingsgeschäft des Bezirks

Am Ende der Abstimmung am 19. April werden die eingegangenen Stimmen zusammengezählt und auf Bezirksebene ausgewertet. Für jeden der sechs Bezirke des hds (Bozen Stadt, Bozen Land, Burggrafenamt, Vinschgau, Eisacktal/Wipptal und Pustertal/Gadertal) wird das Geschäft mit den meisten Stimmen zum Lieblingsgeschäft des jeweiligen Bezirks gekürt. Die Prämierungsveranstaltungen in den Bezirken werden im Zeitraum zwischen dem 23. April und dem 7. Mai in den jeweiligen Siegergeschäften stattfinden und die Lieblingsgeschäfte der Bezirke erhalten eine hochwertige Plakette, die sie außen am Geschäft anbringen können.

Dritte Phase: Finale

Am 18. Mai startet dann das große Finale und die fünf Geschäfte mit den meisten Stimmen auf Landesebene treten in einer zweiten Abstimmungsphase nochmals gegeneinander an. Von 18. Mai bis 28. Mai kann die Bevölkerung erneut für einen dieser Top5-Finalisten abstimmen. Auch in diesem zehntägigen Zeitraum lohnt sich die Stimmabgabe: Unter allen Abstimmenden werden erneut 3 monni BON à 100 Euro verlost. Das Geschäft mit den meisten Stimmen wird Anfang Juni in der großen Abschlussveranstaltung der Initiative zum Gesamtsieger gekürt und erhält die Plakette „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“.

Bewerbung der Initiative

Der hds begleitet die Initiative mit einer groß angelegten Medienkampagne. Ab dem Start der Abstimmung am 10. März wird die Initiative in deutsch- und italienischsprachigen Print-, Rundfunk-, Online- und Outdoor-Medien beworben. Der Aufruf an die Bevölkerung, für das eigene Lieblingsgeschäft abzustimmen, wird auch in einem Kurzvideo auf den Infoscreens in den Flirt-Regionalzügen abgespielt und dadurch durch das gesamte Land getragen. In bestimmten Zeiträumen wird die Initiative auch an zahlreichen Bushaltestellen im ganzen Land (Citylights) beworben.

Über den Fortgang der Initiative wird in den nächsten Ausgaben des hdsmagazin berichtet.

Der hds wünscht allen teilnehmenden Geschäften viel Erfolg bei der Wahl zu „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“!

hack@hds-bz.it

Die Initiative wird über verschiedene Print-, Rundfunk-, Online- und Out-of-Home-Kanäle beworben.

Gemeinsame Prioritäten und Zusammenarbeit

Confcommercio-Generalsekretär Barbieri zu Gast in Bozen. Der hds hat im Februar an seinem Hauptsitz in Bozen erstmals den Generalsekretär des gesamtstaatlichen Dachverbandes, Marco Barbieri, empfangen. Der Besuch unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem hds und dem gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio, dem der Wirtschaftsverband angehört, und setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung des Südtiroler Wirtschaftsstandortes.

Wertschätzung für hds-Arbeit

Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Herausforderungen und Chancen für Handel, Dienstleistungen und die lokale Wirtschaft – von der Stärkung der Ortskerne über Rahmenbedingungen für Betriebe bis hin zu Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Arbeitskräfte und Wettbewerbsfähigkeit.

„Der Besuch von Generalsekretär Barbieri in Bozen ist für uns eine besondere Anerkennung und ein wichtiges Signal“, betont hds-Direktorin Sabine Mayr. „Der hds zählt zu den aktivsten, mit rund 5500 Mitgliedern zu den mitgliedsstärksten und virtuosesten lokalen Confcommercio-Ablegern Italiens. Das ist das Ergebnis der täglichen Arbeit unserer Betriebe, Funktionäre und Mitarbeiter – und zugleich Auftrag, die Interessen unserer Mitglieder weiterhin mit Nachdruck auf allen Ebenen zu vertreten.“

Von Dynamik beeindruckt

Marco Barbieri zeigte sich beeindruckt von der Dynamik und Organisation des Verbandes sowie von der Rolle, die der hds als Brücke zwischen lokaler Wirtschaft und gesamtstaatlicher Interessenvertretung einnimmt. Der Besuch diente der Abstimmung gemeinsamer Prioritäten und der weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit – mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen vor Ort nachhaltig zu stärken. Der hds bekräftigte dabei seine Rolle als verlässlicher Ansprechpartner für Betriebe und Institutionen und als starke Stimme der Wirtschaft in Südtirol – eingebettet in das landesweite Netzwerk von Confcommercio.

Ein gelungener Austausch: v. l. hds-Präsident Philipp Moser, Direktorin Sabine Mayr, Confcommercio-Generalsekretär Marco Barbieri und hds-Vizepräsident Sandro Pellegrini.

Neue Vorteilsbroschüre: Dein hds. Dein Vorteil

Mitgliedschaft lohnt sich – jetzt noch attraktiver! Warum Mitglied im Wirtschaftsverband hds werden? Diese Frage hören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des hds oft. Die Antwort ist umfangreich: Es gibt viele gute Gründe – und seit Kurzem sogar noch mehr! Mit der neuen Vorteilsbroschüre präsentiert der hds übersichtlich alle Vorteile und Mehrwerte für Südtirols Betriebe in Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Mitglieder profitieren von attraktiven Preisvorteilen, umfangreichen Dienstleistungen, wertvollem Informationsvorsprung und individueller Beratung – alles für den geschäftlichen Erfolg. Zusätzlich werden jeden Monat in der Onlinerubrik „Dein hds. Dein Vorteil“ einzeln alle 27 Gründe für eine Mitgliedschaft vorgestellt. Entdecken Sie alle Vorteile auf hds-bz.it

NEUER VORTEIL: GARFIDI-SPRECHSTUNDEN

Ein weiterer Pluspunkt, der die Mitgliedschaft noch attraktiver macht, ist die Kooperation mit der Garantiegenossenschaft Garfidi. Sie unterstützt hds-Mitgliedsbetriebe bei:

• Garantien (z. B. FCG, SACE, Garfidi).

• Finanzierungsstrukturen (Kredite, Darlehen, Konditionen, Rahmenausnutzung).

• Zentralen Finanzierungskennzahlen.

Die kostenlosen Sprechstunden finden in den hds-Büros in Bozen, Meran, Brixen und Bruneck statt.

Mehr Informationen gibt es unter garfidi.it oder direkt beim hds: mitglieder@hds-bz.it.

Durch dick und dünn

80 Jahre hds: Langjährige hds-Mitglieder in den Fokus gerückt. Anlässlich des diesjährigen Verbandsjubiläums richtet der hds seinen Blick auf diejenigen, die diesen Erfolg und diese lange Geschichte überhaupt erst möglich gemacht haben: die Betriebe. In dieser und in den kommenden Ausgaben werden deshalb historische Mitgliedsbetriebe vorgestellt, die den Verband von Anfang an begleitet haben.

Handel mit Leidenschaft und Weitblick

Vor über 100 Jahren öffnete die Athesia Buch GmbH ihre Tore und ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Die Athesia Buch GmbH ist ein zentraler Bestandteil der Athesia Unternehmensgruppe und gilt als feste Größe im Südtiroler Buch- und Papierwarenhandel. Patrick Pircher, Leiter des Athesia Einzelhandels, weiß, dass dies kein Zufall ist: Im Verlauf seiner langen Geschichte hat der Betrieb ein engagiertes Team, umfassende Fachexpertise und tiefes Marktverständnis aufgebaut, was den entscheidenden Unterschied macht. Seit vielen Generationen bündelt die Athesia Buch GmbH ein breites Spektrum an Fachkompetenzen unter einem Dach: Von Verkaufsexperten über Verwaltungs- und Marketingfachkräfte bis hin zu Category Managern und IT-Spezialisten arbeiten die unterschiedlichsten Berufsprofile zusammen, um zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Die rund 180 Angestellten profitieren von einer traditionsreichen Unternehmenskultur, die zugleich auf Fortschritt setzt.

Ihren Ursprung nahm die Athesia Buch GmbH 1889, als in Brixen der Katholische Pressverein gegründet wurde. Aus diesem ging 1907 in Brixen die Tyrolia GmbH hervor, die es sich als Verlagsanstalt zum Ziel machte, Buchhandlungen und Buchdruckereien in Brixen, Sterzing und Bozen zu eröffnen. 1920 wurden für die Tyrolia schließlich zwei Vorstände gebildet, deren rechtlicher Zusammenhang jedoch durch den Faschismus erschwert wurde. 1925 wurde der Name „Tyrolia“ verboten, wo -

raufhin das Unternehmen in „Vogelweider“ umbenannt wurde. Noch heute spiegelt sich dieses Kapitel in der Gestaltung des charakteristischen Athesia-Logos wider.

1936 erhielt der Händler seinen heutigen Namen. Er gewann immer mehr an Bedeutung und wurde schließlich zum Marktführer in seiner Branche. Strategische Kooperationen halfen dabei, diese Position zu halten“, erklärt Pircher. Dazu zählt die Mitgliedschaft im hds, die seit der Verbandsgründung besteht.

Expansion

Durch ihren Erfolg konnte die Athesia Buch GmbH im Laufe der Zeit immer wieder um weitere Standorte erweitert werden. So wurden etwa 1920 in Bruneck, 1932 in Meran und 1957 in Schlanders neue Papierhandlungen eröffnet. Mit mittlerweile 16 Filialen in ganz Südtirol wurde das Unternehmen zum Nahversorger, der die Kundschaft von der Kindheit bis ins hohe Alter begleitet.

Durch die Gründung des Katholischen Pressvereins nahm alles seinen Anfang: Diese Organisation legte den Grundstein für jene Verlagsstrukturen, aus denen sich später die heutige Athesia Buch GmbH entwickelte.

Spätestens an der Kasse wird klar, dass im Betrieb persönliche Nähe im Mittelpunkt steht. Pircher bestätigt: „Unser gut ausgebildetes Team achtet auf eine individuelle Ansprache und schafft so unvergessliche Einkaufserlebnisse in einer familiären Atmosphäre.“ Dieses vertrauensvolle Miteinander lädt dazu ein, private Geschichten und Anliegen zu teilen. Aus solchen Begegnungen erhält die Athesia Buch GmbH wertvolle Inputs, die es erlauben, die Produktauswahl gezielt weiterzuentwickeln. Anfangs bestand das Sortiment nur aus Büchern. Mit den Jahren wurde das Angebot allerdings systematisch vergrößert: erst mit Papierwaren, wie Stiften, Notizblöcken, Leinwänden und Klebern, dann mit Spielwaren und Geschenkartikeln. Pircher erläutert: „Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden in jeder Lebenssituation zur Seite stehen und mit Begeisterung Bildung, Kultur und Freude in ihr Zuhause bringen.“ Damit dies gelingt, müsse man den Markt beobachten und offen für neue Entwicklungen sein.

Am Puls der Zeit

Dank ihrer langjährigen Erfahrung kennt die Athesia Buch GmbH das Land Südtirol samt seiner Tradition und Kultur. Dieses Wissen bildet die Grundlage, um die einheimische Bevölkerung zu verstehen. Da sich Möglichkeiten und Interessen aber ständig ändern, müssen bewährte Prinzipien mit innovativen Ansätzen kombiniert werden.

Pircher betont: „Handel ist Wandel. Unsere Geschichte zeigt, dass mit einem starken Fundament und offenem Geist, die Änderungen des Marktes mitgestaltet werden können.“ Mit starken Werten und einem neugierigen Blick im Gepäck wird das Unternehmen also auch künftig nicht vor neuen Wegen zurückschrecken.

Nachhaltige Mobilität für Südtirols Handels- und Dienstleistungsbetriebe:

Jetzt umsteigen und als hds-Mitglied exklusive Vorteile sichern

Die Elektromobilität gewinnt im Handels- und Dienstleistungssektor zunehmend an Bedeutung. Betriebe, die ihren Kunden heute zeitgemäße Services wie komfortable Lademöglichkeiten bieten, stärken ihre Wettbewerbefähigkeit und zeigen eine klare Zukunftsorientierung. Über das Rahmenabkommen zwischen dem Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) und Alperia profitieren hds-Mitglieder nicht nur von attraktiven Konditionen rund um Strom und Gas, sondern auch bei intelligenten Elektromobilitätslösungen.

10 % Rabatt auf Wallboxen hds-Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter erhalten 10 % Rabatt auf den Listenpreis beim Kauf einer Wallbox. Damit bieten Sie

Ihren Kunden und Mitarbeitenden bequeme Lademöglichkeiten direkt vor Ort und steigern die Attraktivität Ihres Geschäfts- oder Dienstleistungsstandorts. Voraussetzung für den Erhalt des Rabatts ist ein aktiver Stromvertrag mit Alperia

Die Wallbox als Chance für Ihren Betrieb Zusätzlich zu modernen Wallbox Lösungen bietet Alperia eine professionelle eMobility Zahlungslösung an, die speziell für Unternehmen, Gewerbetreibende sowie gastgewerbliche Betriebe entwickelt wurde. Das Komplettpaket umfasst sowohl die Ladehardware als auch eine Software, mit der kostenpflichtige Ladevorgänge einfach und transparent abgerechnet werden können.

Damit ermöglichen Sie Ihren Kunden und Gästen ein komfortables und sofort nutzbares Ladeerlebnis direkt am Betrieb, während Sie personalisierte Tarife festlegen, Zahlungen digital verwalten und Abrechnungen automatisch erstellen lassen – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Sie behalten die volle Kontrolle über Nutzung und Einnahmen und können Ihre Ladepunkte effizient betreiben oder als attraktive zusätzliche Einnahmequelle nutzen.

Günstig laden mit Alperia EasyCharge Plus Mit Alperia EasyCharge Plus laden Sie Ihr Elektroauto an über tausend Neogy-Ladepunkten in Südtirol und Italien für nur 0,35 €/ kWh, unabhängig von der Ladeleistung. Das Laden im Roaming-Netz kostet 0,79 €/kWh. Für hds-Mitglieder, welche Alperia-Stromkunden sind, entfällt die Aktivierungsgebühr.

Individuelle Beratung für Ihren Betrieb Lassen Sie sich kostenlos beraten: gerne persönlich im Alperia Energy Point in Ihrer Nähe oder unter consulting@alperia.eu. Geben Sie bei der Beratung Ihre hds-Mitgliedschaft an, um alle exklusiven Vorteile zu nutzen.

Komfortables Laden direkt vor Ort: Wallbox Lösungen von Alperia für moderne, nachhaltige Betriebe.

Vorteilswochen in Südtirols Tourismusorten

Aktion dauert bis 4. April. In touristischen Südtiroler Orten startet der gesetzlich vorgesehene Saisonschlussverkauf der Wintersaison im Vergleich zum restlichen Land zu einem späteren Termin und läuft bis 4. April 2026.

Der hds sieht die Winter-Vorteilswochen als gezielte Chance, die örtlichen Geschäfte in einer Reihe touristischer Destinationen zusätzlich zu stärken. „In dieser Phase treffen gute Konditionen auf eine besonders breite Auswahl an Winterwaren – und auf den Service, der den stationären Handel ausmacht: persönliche Beratung, Verlässlichkeit, Einkaufserlebnis und unmittelbare Verfügbarkeit“, betont Präsident Philipp Moser 1 . „Wer im Ort einkauft, unterstützt nicht nur die Betriebe, sondern trägt auch dazu bei, dass die Ortszentren lebendig bleiben.“

Auch aus Sicht des lokalen Modehandels ist der Zeitpunkt ideal: „Viele Betriebe schließen jetzt die Wintersaison ab und schaffen gleichzeitig Raum für die neue Kollektion“, erklärt der Präsident der Fachgruppe Mode im hds, Markus Rabanser 2 . „Für Kundinnen und Kunden heißt das: Wintermode und saisonale Produkte sind in den Geschäften aktuell besonders interessant – oft in Größen und Varianten, die online nicht so leicht zu finden sind.“

Südtiroler Tourismusorte

Tiers, Kastelruth, Ritten, St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Enneberg, St. Martin in Thurn, Wengen, Abtei und Corvara, Stilfs, Kurzras, Reschen und St. Valentin auf der Haide.

Lebenswert und attraktiv

• Online alle Folgen von Pluspunkt. Schauen Sie rein!

Pluspunkt zu Gast in St. Leonhard in Passeier, Sand in Taufers und Auer. Die letzten Folgen der beliebten TV-Sendung auf RAI Südtirol entführten die Zuschauer in den Hauptort des urigen Passeiertals, St. Leonhard, ins obere Tauferer Tal nach Sand in Taufers und ins Südtiroler Unterland nach Auer. Pluspunkt wird jeden zweiten Mittwoch im Monat ausgestrahlt, und die RAI-Redaktion sowie der Wirtschaftsverband hds arbeiten eng zusammen, um die Sendung zu gestalten. Ein herzliches Dankeschön gilt den hds-Ortsgruppen vor Ort, wo Kaufleute, Dienstleister und Gastronomen Hand in Hand arbeiten, um ihren Ort und ihre Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln und lebendig und zukunftsfähig zu machen.

Der neue Marktkalender für 2026 ist da!

Finden Sie Ihren Lieblingsmarkt in Südtirol oder entdecken Sie neue Märkte! Ein Besuch der Märkte Südtirols, die auch den Fleiß der Wanderhändler und ein Stück Kultur unseres Landes zum Ausdruck bringen, lohnt sich. In Südtirol gibt es über 500 Wanderhändler, die jährlich in rund 80 Gemeinden 200 traditionsreiche und vielfältige Märkte abhalten. Der Marktkalender des hds 2026 ist auf hds-bz.it/marktkalender sowie in der App der Südtiroler Märkte abrufbar. Dort erhalten Sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Fondo Est startet Kooperation mit EMVA

Gesundheitsleistungen in Südtirol. Seit 1. Jänner 2026 arbeitet der gesamtstaatliche Zusatzgesundheitsfonds Fondo Est in Südtirol mit der lokalen Fürsorgeorganisation EMVA zusammen. Die Kooperation ermöglicht Mitarbeitenden von Handels- und Dienstleistungsunternehmen in der Autonomen Provinz Bozen direkten Zugang zu lokalen Gesundheitsleistungen.

Eigenständige Partner bleiben erhalten Fondo Est und EMVA bleiben rechtlich eigenständig. EMVA übernimmt ausschließlich die Verwaltung bestimmter Gesundheitsleistungen für Fondo Est-Mitglieder in Südtirol.

EMVA: Erfahrung und Nähe

Der Südtiroler Gesundheitsschutz EMVA ist eine nicht gewinnorientierte Südtiroler Fürsorgekörperschaft mit über 45 Jahren Erfahrung. Sie betreut für Fondo Est folgende Leistungen:

• zahnärztliche Behandlungen,

• Vorsorgeuntersuchungen,

• bestimmte Krankenhausaufenthalte,

• häusliche Krankenpflege,

• ausgewählte Leistungen für minderjährige Kinder der Mitglieder.

Weitere Angebote sollen im Laufe des Jahres ergänzt werden. Der zweisprachige Standort in Bozen sorgt für persönliche Nähe und direkten Service.

Wechsel von Mutual Help zu EMVA

Seit 2021 war Mutual Help der bisherige Partner von Fondo Est in Südtirol. Bereits gestellte Anträge oder solche für das Jahr

2025 werden weiterhin durch Mutual Help bearbeitet. Neue Anträge für 2026 müssen über EMVA eingereicht werden:

• bis 15. März 2026: per E-Mail an fondoest@emva.it

• ab 16. März 2026: ausschließlich über emva.it/fondoest Wer bisher das Fondo Est-Portal nutzte, erhält bis zum 15. März automatisch eine Einladung von EMVA. Neue Nutzerinnen und Nutzer können sich über die E-MailAdresse fondoest@emva.it registrieren.

Kontakt

• EMVA: T 0471 059 056, fondoest@emva.it, emva.it/fondoest

• hds: Jasmin Lumetta, jlumetta@hds-bz.it

Fondo Est

Gesamtstaatlicher Zusatzgesundheitsfonds für Angestellte im Handel und Dienstleistungssektor in Italien. Ergänzt den nationalen Gesundheitsdienst mit Leistungen, finanziert durch Arbeitgeber- und teilweise Arbeitnehmerbeiträge.

Barrierefreiheit sichtbar machen

Wie barrierefrei ist mein Betrieb – und wie kann ich das meinen Gästen transparent zeigen? Das Projekt „Commitment to accessibility“ des Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit independent L. richtet sich an Tourismus-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe in Südtirol. Über einen digitalen Fragebogen können Betriebe ihre Barrierefreiheit selbst erfassen und erhalten automatisch:

• eine Zugänglichkeitsbeschreibung für die eigene Website,

• eine Präsenz auf dem Portal Südtirol für alle,

• für Unterkunftsbetriebe zusätzlich Sichtbarkeit auf Suedtirol.info.

Wer jetzt teilnimmt, stärkt das Vertrauen der Gäste, erhöht seine Reichweite und leistet einen wertvollen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit in Südtirol.

EMVA – Südtiroler

Gesundheitsschutz

Seit 1978 in Südtirol aktiv, nicht gewinnorientiert, bietet EMVA ergänzende Gesundheitsvorsorge für Selbstständige und Beschäftigte verschiedener Branchen. Entstand nach der Sanitätsreform der 1970er Jahre aus der früheren Kaufleutekrankenkasse.

• Infos und Teilnahme

Mehr Unterstützung für Dorfbars und Dorfgasthäuser Förderbeiträge für die Internationalisierung

Förderbedingungen werden flexibler und an die Realität vor Ort angepasst. Die Landesregierung hat neuen Förderkriterien für gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe zugestimmt. Die Richtlinien sehen eine zielgerichtete Unterstützung für die Eröffnung und Aufrechterhaltung von gastgewerblichen Nahversorgungsbetrieben vor, insbesondere in strukturschwachen Ortschaften. Die nun von der Landesregierung beschlossenen Anpassungen bringen einerseits Erleichterungen für Betriebe und ermöglichen andererseits neuen Betrieben, diese Fördermaßnahme zu erhalten.

Eine wichtige Änderung. Neu ist, dass Betriebe mit einer Jahreslizenz, die ihre Tätigkeit in den letzten drei Kalenderjahren für mehr als 60 aufeinanderfolgende oder mehr als 120 nicht aufeinanderfolgende Tage ausgesetzt haben, nicht mehr als zweiter Betrieb gelten. Somit kann der eigentliche gastgewerbliche Nahversorgungsbetrieb in der Ortschaft, der als einziger fast das ganze Jahr geöffnet hat, nun einen Förderbeitrag erhalten. Diese Änderung war wichtig, da bisher einige Betriebe nicht gefördert werden konnten, weil es in der Ortschaft einen weiteren Betrieb mit Jahreslizenz gab, dieser aber für einige Monate im Jahr geschlossen hatte. Zudem kann die Förderung künftig in strukturschwachen Ortschaften auch dann gewährt werden, wenn zwei gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe vorhanden sind. Somit wird die Realität vor Ort besser berücksichtigt.

Weitere Anpassungen. Die Regelungen zu Ruhetagen und Öffnungszeiten sind ebenfalls von den Anpassungen betroffen. So wird in Zukunft die vorgesehene Mindestöffnungszeit von 10 Stunden auf 5 Tage pro Woche beschränkt, um jene Betriebe nicht von der Förderung auszuschließen, die an 6 Tagen pro Woche geöffnet sind, an einem dieser Tage jedoch eine verkürzte Öffnungszeit einhalten. Zudem ist eine Erhöhung des Beitrags für die Aufrechterhaltung eines Betriebes von 12.000 auf 13.000 Euro pro Jahr geplant, um ihn an den Nahversorgungsbeitrag im Handel anzugleichen. Falls in strukturschwachen Ortschaften zwei gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe vorhanden sind, wird ein Beitrag von bis zu 8000 Euro für die Aufrechterhaltung gewährt. Für Neueröffnungen bleibt ein einmaliger Beitrag von bis zu 30.000 Euro vorgesehen. Wenn der Betrieb sich in einer Ortschaft mit höchstens 300 Einwohnern (bisher: mit mindestens 300 Einwohnern) befindet, bekommt er mehr Punkte zur Erstellung der Rangordnung. Die Obergrenze des durchschnittlichen jährlichen Mehrwertsteuerumsatzes für den Erhalt des Zuschusses wird für Schank- und Speisebetriebe von 200.000 Euro auf 300.000 und von 300.000 Euro auf 500.000 für gasthofähnliche Beherbergungsbetriebe angehoben.

Onlinegesuche über die Plattform ReStart. Die Handelskammer Bozen gewährt auch im Jahr 2026 wieder Förderbeiträge, um Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen bei ihren Internationalisierungsbemühungen zu unterstützen. Dazu stellt sie insgesamt 100.000 Euro an Beiträgen zur Verfügung.

Förderfähig sind etwa Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung oder Anpassung von internationalen Kauf- und Vertriebsverträgen, Beratungen für die technische Exportabwicklung oder Beratungen im Zusammenhang mit den rechtlichen Erfordernissen für den Onlinehandel für spezifische Auslandsmärkte. Der Verlustbeitrag der Handelskammer Bozen beträgt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die maximale Höhe des Beitrages beträgt 5000 Euro und der Mindestbetrag der förderfähigen Ausgaben beträgt 2000 Euro. Die genaue Auflistung aller förderfähigen Ausgaben sowie alle weiteren Details und die Gesuchsvordrucke sind unter handelskammer.bz.it abrufbar. Bei der Ausschreibung gilt, dass Anbieter von Beratungsleistungen nicht gleichzeitig Beitragsempfänger sein dürfen.

Die Beitragsgesuche können bis Dienstag, 30. Juni 2026 um 12:00 Uhr über die Onlineplattform ReStart eingereicht werden.

Weitere Informationen: Handelskammer Bozen, Bereich Internationalisierung, T 0471 945 656/692, international@handelskammer.bz.it

Registrierung gestartet. Seit dem 5. März können POS-Geräte im Portal der Agentur der Einnahmen registriert werden. Ab 1. Jänner 2026 ist die digitale Verbindung zwischen POS-Terminals und elektronischen Registrierkassen verpflichtend. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde mit dem Haushaltsgesetz 2025 geschaffen. Eine physische Verbindung zwischen POSGerät und Kasse ist nicht erforderlich, ebenso wenig ein Eingriff in bestehende Kassensys-

POS-Geräte und Registrierkassen

teme. Die Verknüpfung erfolgt ausschließlich digital über das Portal Fatture e Corrispettivi der Agentur der Einnahmen. Betroffen sind alle POS-Lösungen – inklusive physischer POS-Terminals, E-Commerce- und Pay-by-Link-Lösungen sowie bereits integrierter POS-Systeme. Nicht betroffen sind Betriebe ohne Registrierkasse.

Hier erfahren Sie mehr: Scannen Sie den QR-Code, um zur Onlinenews des hds zu gelangen. Dort finden Sie alle Infos sowie die Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Verbindung von POS-Gerät und Registrierkasse.

Mehr Hygiene, weniger Kosten!

Konvention des Monats. Dank der Konvention mit Hagleitner profitieren hdsMitglieder jetzt von exklusiven Vorteilen rund um professionelle Hygienelösungen – ideal, um Ihr Unternehmen hygienisch, effizient und nachhaltig aufzustellen.

Vorteile für hds-Mitglieder

• 15 Prozent Rabatt auf Hygienetechnik und Verbrauchsmaterialien.

• Kostenloser Kurs zur professionellen Desinfektion.

• Full Service für 3 Jahre auf Spenderund Dosiersysteme.

• Digitale Systemlösungen kostenlos inbegriffen.

• Gratis-App mit Sicherheitsdatenblättern und Zertifikaten.

• 50 Euro Willkommensgutschein beim ersten Onlineeinkauf ab 250 Euro.

Wer ist Hagleitner?

Hagleitner ist ein führender Anbieter im Bereich professionelle Hygiene mit Sitz in Zell am See (Österreich). Das Unternehmen überzeugt durch:

• eigene Produktion von Reinigungs-, Desinfektions- und Kosmetikprodukten,

• technologisch fortschrittliche Dosiersysteme, steuerbar per App,

• nachhaltige Lösungen mit zertifizierten, mikrokonzentrierten Produkten,

• internationale Präsenz: aktiv in 12 Ländern, Vertrieb in über 60 Märkten weltweit,

• Fokus auf Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit.

Weitere Informationen unter numeroverde@confcommercio.it oder im Mitgliederbereich unter associati.confcommercio.it.

Jugendliche entdecken Wirtschaft

next generation 5.0. Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Ausgabe von next Generation 5.0 hat im Februar den Startschuss für eine spannende Reihe von Workshops und Praxisvorträgen gegeben. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler von zwei italienischen Oberschulen in Bozen –der LBS „Luigi Einaudi“ und dem „Istituto Walther“ – nutzten die Gelegenheit, direkt von Unternehmerinnen und Unternehmern zu lernen und Einblicke in die Welt der Wirtschaft zu erhalten.

Es drehte sich alles um das Thema Social Media Management – Strategie und Kreativität: Wie entsteht ein Kommunikationskonzept? Unter der Leitung von Francesca Vertua erhielten die Jugendlichen praxisnahe Einblicke in moderne Marketingstrategien und die kreative Gestaltung digitaler Kommunikationskampagnen.

„Es geht darum, unsere Jugend für das Unternehmertum zu begeistern und ihnen praxisnah zu zeigen, wie Geschäftsmodelle entstehen“, betont Präsident Philipp Moser. Neben Social Media werden in den kommenden Veranstaltungen weitere spannen-

de Themen behandelt, darunter Künstliche Intelligenz und Finanzbildung. Die Reihe richtet sich an Ober- und Berufsschüler und bietet den Teilnehmern wertvolle Denkanstöße, praxisnahe Business-Tools und die Möglichkeit, Kontakte in der Berufswelt zu knüpfen.

Weitere Infos unter hds-bz.it/nextgeneration.

enardin@hds-bz.it

Berufsorientierung einmal anders

Mit viel Engagement besucht Elisabeth Nardin, Verantwortliche für Jugendprojekte im hds, jedes Schuljahr Südtirols Mittelschulen. Als Botschafterin des Handels- und Dienstleistungssektors informiert, motiviert und inspiriert sie die Jugendlichen.

Zentrale Botschaft

„Der Handels- und Dienstleistungssektor sowie die Gastronomie bieten spannende Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.“ Im Winter machte sie unter anderem Station in Partschins 1 , wo rund 40 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen an der Berufsinformationskampagne teilnahmen. Besonders beliebt war ihr Quiz zu verschiedenen Berufsbildern – als Belohnung gab es einen Leuchtstift.

Vielfalt der Ausbildungswege

„Ich möchte zeigen, wie vielseitig die Ausbildungswege in diesen Fachbereichen sind“, erklärt Nardin.

Die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nutzen begeistert die Berufsinformationsseite myway.bz.it, die mit Berufsprofilen und Kurzfilmen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt bietet.

Schulbesuch in Innichen

Der Termin an der Mittelschule Innichen 2 war etwas kürzer: Nur 30 Minuten standen zur Verfügung, da der Besuch gemeinsam mit lvh und hgj durchgeführt wurde. Begleitet von hds-Ortsobfrau Martina Schäfer, konzentrierte sich Nardin ausschließlich auf den Verkäuferberuf. Welche Aufgaben hat ein Verkäufer? Welche Fähigkeiten sind wichtig? Wie funktionieren Teamarbeit und Trends? Die Jugendlichen wurden aktiv einbezogen und diskutierten gemeinsam.

AUFRUF AN SCHULEN

Gerne besucht Elisabeth Nardin, allein oder mit Expertinnen oder Experten, auch Ihre Schule. Einige Termine sind noch frei.

Kontakt: Elisabeth Nardin, T 0471 310 510, enardin@hds-bz.it

Es wurde außerdem besprochen, wie man Verkäuferin bzw. Verkäufer wird, in welchen Bereichen es den Beruf gibt und worin sich der Verkauf von Lebensmitteln und Nichtlebensmitteln unterscheidet. Zum Abschluss freuten sich die Schülerinnen und Schüler über einen Donut, den die Ortsobfrau mitgebracht hatte.

EuroShop 2026

Ein Bericht vom Nr. 1 Global Retail Festival der Handelsbranche

Vom 22. bis 26. Februar 2026 verwandelte sich das Messegelände der Messe Düsseldorf erneut in den globalen Hotspot der Retail-Branche. Die EuroShop 2026, die weltweit führende Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, zog in diesem Jahr über 80.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus aller Welt an. Auch der hds hat sich in Düsseldorf ins rege Getümmel anlässlich des 60-jährigen Bestehens der internationalen Leitmesse gemischt und folgende Beobachtungen mit nach Südtirol gebracht.

Moderne Facetten des Einzelhandels. Unter dem Motto „World’s No. 1 Global Retail Festival“ präsentierten rund 1900 Aussteller aus über 50 Nationen ihre neuesten Lösungen, Konzepte und Technologien für den Einzelhandel. Die EuroShop zeigte einmal mehr, wie dynamisch sich der Markt entwickelt und wie viele Anbieter um die Gunst der Kundschaft buhlen. Die Messe war thematisch in sieben Dimensionen unterteilt, die die verschiedenen Facetten des modernen Einzelhandels widerspiegeln.

• Shopfitting & Store Design: Hier ging es um innovative Konzepte für Ladenbau, Visual Merchandising und Kundenführung. Letzteres verbunden mit viel digitaler Überwachung, sowohl des Kunden als auch der Mitarbeiter.

• Retail Technology (EuroCIS): Digitalisierung und technologische Transformation standen hier im Mittelpunkt – von POS-Systemen über KI-gestützte Lösungen bis zu Selbst-Checkout-Systemen.

• Refrigeration & Energy Management: In diesem Bereich wurden energiesparende Systeme und intelligente Gebäudetechnik als Antwort auf steigende Energie- und Nachhaltigkeitsanforderungen präsentiert. Vor allem für den Lebensmittelhandel tun sich hier, auch aufgrund diverser Richtlinien auf EU-Ebene, spannende Möglichkeiten auf.

• Marketing, Lighting & Food Service: Kreative Ansätze für Kundenkontakt, Lichtkonzepte als Erlebnisfaktor und Lösungen für den Gastronomie-Bereich standen hier im Vordergrund.

Diese Dimensionen und die damit verbundene thematische Einteilung der Hallen ermöglichten es den Besucherinnen und Besuchern, sowohl Trends als auch konkrete Produkte in verschiedenen Bereichen des stationären und digitalen Handels in insgesamt neun prall gefüllten Pavillons zu erleben und zu vergleichen. Neben den klassischen Messeständen war auch das Rahmenprogramm wiederum ein zentraler Bestandteil des Events. Auf verschiedenen Bühnen gaben internationale Expertinnen und Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Best Practices.

Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung. Ein zentrales Messethema, das schon bei den Besuchen vergangener Ausgaben prägend war, ist die Digitalisierung: KI-gestützte Systeme für Self-Checkout, intelligente Datenanalysen zur Frequenzmessung und vernetzte Retail-Lösungen waren allgegenwärtig und spiegeln die weiterwachsende Bedeutung digitaler Technologien im Handel wider. Auch Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz spielten eine immer größere Rolle. Viele Aussteller zeigten ökologische Materialien, energieeffiziente Systeme und Konzepte, die helfen, Ressourcen zu schonen und Betriebskosten nachhaltig zu senken. Schließlich gewann auch das Thema Erlebnis und Kundenorientierung weiter an Bedeutung – vom interaktiven Ladenlayout über inspirierende Lichtinstallationen bis hin zu gastronomischen Konzepten, die den stationären Handel als Treffpunkt neu definieren. Nach jahrelangem Focus auf den Onlinekauf setzt der Handel und dessen Zulieferer nun vermehrt wieder auf das Einkaufserlebnis im stationären Handel.

Südtiroler Sicht. Die EuroShop 2026 hat einmal mehr gezeigt, warum sie als weltweit wichtigste Plattform für Retail-Innovationen gilt: Sie verband Wissenstransfer, technologische Trends und praktische Anwendungen mit internationaler Vernetzung und inspirierenden Begegnungen. Aus Südtiroler Sicht bleibt vor allem bei den Themen der Digitalisierung abzuwarten, wie viele der hoch technologisierten Trends schlussendlich in unseren inhabergeführten Geschäften landen werden. Vieles davon scheint für große Filialisten Normalität, für klein- und mittelständische Betriebe jedoch Science-Fiction zu sein – und Gott sei Dank zu bleiben. Vor allem, wenn man die unzähligen Anbieter betrachtet, welche Systeme zur digitalen, KIgestützten Überwachung und Steuerung von Kunden und auch Mitarbeitern anpreisen, fühlt man sich an den 90er Jahre Blockbuster „Matrix“ erinnert.

Fortsetzung auf Seite 16

Zukunftsweisende Entwicklungen. Spannend und überaus zukunftsweisend waren vor allem die Entwicklungen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Denn mit energieeffizienten Systemen und Konzepten, kann zukünftig, vor allem im Lebensmittelhandel, nicht nur bares Geld gespart, sondern darüber hinaus ein wertvoller Beitrag in puncto Nachhaltigkeit geleistet werden. Bleibt zu hoffen, dass hier die Entwicklungen du Lösungen weiterhin so rasant voranschreiten, wie dies in der Digitalisierung der Fall ist.

Ein Grund zur Zuversicht stellte abschließend die Tatsache dar, dass die am besten bestückten und besuchten Hallen dem Thema des Einkaufserlebnis vor Ort gewidmet waren. Ob innovativer Ladenbau, stimmungsvolle Beleuchtung oder Ideen für Concept Stores. Schien sich vor einigen Jahren noch alles in den Onlinehandel zu verlagern, so hat die EuroShop 2026 im Vergleich zur vergangenen Ausgabe eine Trendumkehr deutlich gemacht – vom Word Wide Web wieder verstärkt zurück zum persönlichen Einkaufserlebnis vor Ort. Hier hat Südtirol mit seinen überwiegend familiengeführten Geschäften, deren Historie und fachkundigen Beratung, beste Karten.

mstampfer@hds-bz.it

Netzwerktreffen setzt starke Impulse!

Lebendige Orte im Vinschgau. Wie bleiben Dorf- und Ortskerne lebendig, attraktiv und wirtschaftlich stark? Dieser Frage widmete sich im Februar ein Netzwerktreffen des hds gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders.

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeindereferentinnen und -referenten, der Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft, Verantwortliche der Tourismusvereine sowie hds-Funktionärinnen und -Funktionäre nutzten den Abend für Austausch, Ideen und konkrete Ansätze zur Ortsentwicklung.

Gemeinsame Verantwortung

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dietmar Spechtenhauser, hds-Bezirkspräsident Vinschgau, und Roselinde Gunsch, Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Im Mittelpunkt standen dabei die gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit, Ortskerne als Lebens- und Wirtschaftsraum nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Inhaltliche Impulse lieferten Philipp Moser, hds-Präsident, mit der „Agenda Ortsentwicklung“ sowie Dominik Oberstaller, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes, zur Förderung von Betrieben in Ortskernen. Aaron Pircher, hds-Bezirksleiter, beleuchtete Herausforderungen und Chancen einer aktiven Ortentwicklung – von Nutzungsvielfalt über Aufenthaltsqualität bis zur Stärkung lokaler Betriebe.

Gemeinsamer Auftritt

„Tourismus und Handel müssen gemeinsam stärker auftreten“, unterstreicht der Präsident des Tourismusvereins Schlanders Laas, Karl Pfitscher. Vor allem in Schlanders, wo die Position „Schlanders Marketing“ neu anzusiedeln ist. Der Gemeindereferent für Ortsentwicklung von Latsch, Manuel Platzgummer, erklärte wie Latsch Ortsentwicklung lebt. Hervorzuheben ist die langjährige Bemühung um einen Metzger im Dorf. „Es ist lobenswert und vorbildlich, dass die Gemeinde Latsch einen eigenen Referenten für Ortsentwicklung ernannt hat“, betont Präsident Philipp Moser. Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser plädierte daraufhin, dass der Gemeindenverband eine Empfehlung zur Ernennung eines Referenten zur Ortsentwicklung an alle Südtiroler Gemeinden aussprechen sollte.

Den Abschluss bildeten eine offene Diskussion und das Netzwerken in informeller Runde – als wichtiger Schritt, um Gemeinden, Tourismus und Wirtschaft in der Ortsentwicklung enger zu verzahnen und Maßnahmen künftig noch stärker aufeinander abzustimmen.

KONTAKT IM hds

Martin Stampfer, Bereichsleiter NOI Kompetenzzentrum, T 0471 310 511, mstampfer@hds-bz.it, hds-bz.it/noibozen

Offener Austausch zur besseren Abstimmung von Ortsentwicklung und Maßnahmen: v. l. Philipp Moser, Dietmar Spechtenhauser, Rosalinde Gunsch und Dominik Oberstaller.

BURGGRAFENAMT

hds feiert seine treuen Mitglieder

Wertigkeit, Tradition, Engagement

Jedes Jahr werden treue hds-Mitglieder mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet. Kürzlich wurden einige von ihnen für ihre langjährige Mitgliedschaft mit der hds-Ehrenurkunde geehrt, überreicht von Präsident Philipp Moser, Bezirkspräsident Adolf Erlacher, dem ehemaligen Ortsobmann von Meran, Joachim Ellmenreich, und Bezirksleiter Walter Zorzi.

Seit 60 Jahren beim hds ist

1 Arthur Zöhrer Ohg (Meran) und seit 50 Jahren

2 Boutique Kathinka GmbH (Meran)

EISACKTAL/WIPPTAL

Führungswechsel im Bezirk

Sara Schifferegger übernimmt Bezirksleitung. Beim Wirtschaftsverband hds hat im Bezirk Eisacktal/Wipptal ein Führungswechsel stattgefunden: Der langjährige Bezirksleiter Michael Kerschbaumer ist in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Seine Nachfolge hat Sara Schifferegger übernommen, die künftig die Bezirksleitung verantwortet.

Michael Kerschbaumer hat den hds im Eisacktal/Wipptal über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Als verlässlicher Ansprechpartner für die Mitgliedsbetriebe setzte er sich mit großem Engagement für die Anliegen von Unternehmen im Handel,

in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor ein. Unter seiner Bezirksleitung wurden Themen wie Standortentwicklung, lokale Wertschöpfung, Zusammenarbeit zwischen Betrieben sowie die Stärkung der Nahversorgung und der Ortskerne konsequent begleitet und vorangetrieben.

Kompetenz und viel Gespür hds-Präsident Philipp Moser und Direktorin Sabine Mayr würdigen den Einsatz Kerschbaumers: „Er hat mit Kompetenz, Ausdauer und viel Gespür für die Bedürfnisse unserer Betriebe gearbeitet. Sein unermüdlicher Einsatz zum Wohle des Handels, der Gastrono-

mie und der Dienstleistungen im Eisacktal/ Wipptal verdient höchste Anerkennung. Dafür danken wir ihm herzlich für seine 39-jährige Tätigkeit im hds – davon fast 25 Jahre als Bezirksleiter – und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und viele erfüllende Momente.“ Mit Sara Schifferegger übernimmt eine neue Bezirksleiterin die Aufgabe, die Interessen der Betriebe im Bezirk zu bündeln und weiterzuentwickeln. Moser und Mayr richten zugleich den Blick nach vorne: „Wir freuen uns, dass mit Sara Schifferegger eine engagierte Persönlichkeit die Bezirksleitung übernimmt. Für die bevorstehenden Aufgaben wünschen wir ihr alles Gute, einen erfolgreichen Start und viel Freude bei der Arbeit – gemeinsam werden wir die Betriebe im Bezirk weiterhin bestmöglich unterstützen.“

Auch hds-Bezirkspräsident Hartmut Überbacher bedankt sich bei Michael Kerschbaumer für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und heißt Sara Schifferegger in ihrer neuen Funktion herzlich willkommen.

Zum Abschied: v. l. Philipp Moser, Sabine Mayr, Michael Kerschbaumer, Sara Schifferegger und Hartmut Überbacher.

MÜHLEN IN TAUFERS

Arbeitsinklusion, die wirkt

Eine wertvolle Bereicherung für den WEWA-Markt. Der soziale Dienst Arbeit + der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal begleitet Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt. Gemeinsam mit den Betreuten werden – ausgehend von ihren Fähigkeiten und ihrer persönlichen Situation – Möglichkeiten gesucht, um Erfahrungen in der privaten Arbeitswelt zu sammeln.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist im Lebensmittelgeschäft WEWA-Markt in Mühlen in Taufers zu finden. Dort arbeitet seit

fast zwei Jahren Daniela, eine Betreute der Reha-Werkstatt St. Georgen. Zu ihren Aufgaben gehören die Regalbetreuung, Mithilfe im Magazin sowie Unterstützung bei verschiedenen Aufräumarbeiten. Begonnen hat das Projekt mit zwei Vormittagen pro Woche, seit März 2025 arbeitet Daniela bereits an drei Vormittagen im Geschäft. Mit der Verlängerung des Projekts kommt künftig sogar ein weiterer Vormittag hinzu – ein Zeichen dafür, wie positiv sich die Zusammenarbeit entwickelt hat. Der Start war für Daniela nicht einfach. Nach weniger guten Erfahrungen bei früheren Praktika war sie zunächst skeptisch und zweifelte an ihren Fähigkeiten. Dennoch wagte sie den Schritt. Das offene Arbeitsklima im WEWA-Markt, die Unterstützung ihrer Kolleginnen und das Einfühlungsvermögen des Geschäftsinhabers Walter Weger gaben ihr schnell Sicherheit.

Mit der Zeit gewann Daniela zunehmend Vertrauen in ihre Arbeit, lernte viel dazu und freut sich heute auf ihre Einsätze im Geschäft. Auch im Team wird ihre Unterstützung sehr geschätzt. „Wir sind froh über

PUSTERTAL/GADERTAL

Jackpot geht nach Niederolang

Großer Erfolg für Adventshopping 2025. Große Freude bei Julian Lahner aus Niederolang: Er sicherte sich den Jackpot des Gewinnspiels „Kauf lokal, einfach genial!“. Der Preis besteht aus 25 Gutscheinen im Wert von jeweils 40 Euro – insgesamt

also 1000 Euro, die Lahner in den teilnehmenden Betrieben der Adventaktion 2025 einlösen kann.

Organisiert wurde die Initiative in der Adventszeit vom hds-Bezirksausschuss Pustertal/Gadertal. Mit der breit angelegten Sensi-

die Hilfe, die wir mit Daniela haben, und schätzen es sehr, dass sie Teil unseres Teams ist“, betont Walter Weger, der seit vielen Jahren die Interessen des hds als Ortsobmann der Marktgemeinde Sand in Taufers vorbildlich und gewissenhaft vertritt. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Arbeitsinklusion gelingen kann – und wie sie für Betriebe wie für Menschen gleichermaßen eine echte Chance darstellt.

Mehr Infos:

Arbeit + der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal in Bruneck, T 0474 537 892, arbeit.plus.lavoro@bzgpust.it.

bilisierungskampagne „Kauf lokal, einfach genial!“ und dem dazugehörigen Gewinnspiel sollte die Bevölkerung dazu eingeladen werden, bewusst vor Ort einzukaufen und damit den lokalen Einzelhandel zu stärken. Unterstützt wurde die Aktion von 23 hds-Ortsgruppen und 132 teilnehmenden Betrieben im Pustertal und Gadertal. „Ich freue mich sehr über den großen Zuspruch für diese Aktion“, betont Bezirkspräsident Daniel Schönhuber. „Es ist eine große Herausforderung, unsere Ortszentren lebendig, attraktiv und lebenswert zu gestalten. Mit dieser gezielten Sensibilisierungskampagne und dem Gewinnspiel ist es uns gelungen, viele Menschen für den Einkauf vor Ort zu begeistern.“

Ein besonderer Dank gilt allen Partnern der Initiative: dem hds, den Raiffeisenkassen Bruneck, Raiffeisenkasse Hochpustertal, Raiffeisenkasse Welsberg Gsies Taisten und der Raiffeisenkasse Gadertal, der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol sowie der Bezirksgemeinschaft Pustertal, die maßgeblich zum Erfolg der Kampagne und des Gewinnspiels beigetragen haben.

Bei der Jackpot-Übergabe im Februar: v. l. Jochen Schenk, Gerhard Kohlgruber (Mr. Giusto), Stefanie Rieder, Gewinner Julian Lahner, Daniel Schönhuber, Georg Oberhollenzer und Robert Alexander Steger.
Chance zur Arbeitsinklusion: v. l. Walter Weger mit Daniela.

provinz.bz.it/ meister

fachgruppen

hds-bz.it/konditoren

hds-bz.it/baecker

BÄCKER

Meisterhaft backen

Den nächsten Karriereschritt erfolgreich meistern. Wer in der Bäckerei nicht nur backen, sondern auch führen und gestalten möchte, hat ab September 2026 die Gelegenheit, den nächsten großen Schritt zu gehen. Das Landesamt für Lehrlings- und Meisterausbildung bietet einen praxisnahen, deutschsprachigen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung für Bäcker/-innen an. Der Kurs kombiniert fachtheoretisches Wissen mit praxisorientierten Übungen und bereitet Teilnehmende gezielt auf die Meisterprüfung vor. Vermittelt werden unter anderem Fachrechnen, Rohstoffkunde, Ernährungslehre, Qualitätsmanagement, Marketing, Kundenorientierung sowie Innovation und KI. Praxisnahe Übungen und die Erstellung des Meisterstücks runden die Ausbildung ab. Zusätzlich sind Betriebsbesichtigungen und der Austausch mit in- und ausländischen Fachexperten vorgesehen. Der Lehrgang umfasst etwa 300 Stunden, verteilt auf einen festen Wochentag sowie 3–4 mehrtägige Kursblöcke. Unterrichtet wird im Berufsbildungszentrum „Emma Hellenstainer“ in Brixen, einzelne Einheiten finden im NOI Techpark in Bozen oder online statt. Infos & Anmeldung: Landesamt für Lehrlings- und Meisterausbildung in Bozen, T 0471 416 984, magdalena.saltuari@provinz.bz.it

Zinsbeiträge für Unternehmen

Seit Februar 2026 fördert das Land Südtirol Investitionen in Nachhaltigkeit (ESG) und Innovation, um Unternehmen den Zugang zu Liquidität zu erleichtern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch diese Fördermaßnahme in Form von Zinsbeiträgen werden Kredite für Betriebe spürbar günstiger.

Gefördert werden Chirografar-Darlehen für noch nicht begonnene Investitionen mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren und Beträgen zwischen 30.000 und 500.000 Euro. Die Kredite sind variabel verzinst (3-Monats-Euribor) und müssen durch eine Garantie abgesichert sein. Der Landesbeitrag beträgt 2,5 % jährlich des ursprünglich aufgenommenen Betrags für die ersten zwei Jahre.

KONDITOREN

Vollversammlung 2026

Save the date. Die Vorbereitungen für die diesjährige Vollversammlung laufen auf Hochtouren – und die Freude auf ein Wiedersehen ist groß. Merken Sie sich den Termin vor: Mittwoch, 20. Mai im Gustelier in Bozen. Es erwartet Sie ein Nachmittag voller spannender Einblicke und interessanter Gespräche!

Die Maßnahme richtet sich an Kleinst-, Kleinund Mittelunternehmen sowie Mid-CapUnternehmen mit bis zu 3.000 Mitarbeitenden und mit Sitz oder Produktionsstätte in Südtirol, einschließlich landwirtschaftlicher Betriebe. Raiffeisen unterstützt das Förderprogramm als starker Partner. Interessierte Unternehmen wenden sich am besten direkt an ihre Raiffeisenkasse, die im Förderprozess aktiv begleitet.

Werbemitteilung mit Verkaufsabsicht.

hds-bz.it/handelsagenten

hds-bz.it/speiseeishersteller

SPEISEEISHERSTELLER

Alpine Aromen auf Erfolgskurs

Starkes Signal aus Südtirol. Elisabeth Stolz hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel handwerkliche Qualität und regionale Identität im Südtiroler Speiseeis steckt. Die Vizepräsidentin der Speiseeishersteller im hds und Gastgeberin des Buschenschanks Hubenbauer in Vahrn erreichte beim renommierten Gelato Festival World Masters den hervorragenden vierten Platz unter Italiens besten Eismacherinnen und Eismachern – und qualifizierte sich damit für das internationale Weltfinale, das vom 24. bis 26. März in Las Vegas stattfindet.

Das Italien-Finale fand im Jänner im Rahmen der internationalen Fachmesse Sigep World in Rimini statt, der weltweit wichtigsten Messe für handwerkliches Speiseeis, Patisserie und Kaffee. Dort traten die 16 besten Gelatieri des Landes gegeneinander an – ausgewählt aus einem mehrjährigen Wettbewerb, an dem rund 1000 Eismacher aus ganz Italien teilgenommen hatten.

Die Schätze unserer Berge

Mit ihrer Kreation „I tesori delle nostre montagne“ (Die Schätze unserer Berge) setzte Stolz bewusst auf alpine Aromen und regionale Qualität. Die Basis bildet ein cremiges Joghurteis aus Südtiroler Milch. Dazu kombiniert sie eine feine Bierwürzesoße, in Honig eingelegte Äpfel für natürliche Süße und einen karamellisierten

Getreidecrumble, der für eine knusprige Textur sorgt.

„Die Komponenten, die ich verwende, schmeckt man alle heraus. Das ist ein großes Kriterium“, erklärt Stolz. „Das Eis ist ein Topprodukt, weil unser Joghurt und unsere Milch einfach anders schmecken als weiter südlich.“

Ihr Qualitätsanspruch beginnt bereits bei den Zutaten: Beeren, Früchte und Kräuter für ihre Fruchteissorten baut sie Großteils selbst am Hof an. Regionalität, Saisonalität und handwerkliche Präzision sind für sie zentrale Bausteine ihres Erfolgs.

Platz vier in Italien

Den Titel „Miglior Gelatiere Italiano 2026“ holte sich Salvatore Ravese aus Gioia Tauro. Vor Stolz platzierten sich außerdem Guido Zandonà aus Padua und Danilo Cinelli aus Bologna. Doch auch mit dem vierten Platz gehört Elisabeth Stolz zur absoluten Spitze des italienischen Gelato-Handwerks: Gemeinsam mit den anderen Finalisten wird sie Italien beim internationalen Weltfinale vertreten.

Ein starkes Signal für Südtirol

Für den hds ist das Ergebnis ein deutliches Zeichen für die Stärke der Südtiroler Speiseeishersteller. Der Erfolg von Elisabeth Stolz unterstreicht einmal mehr, wie sehr handwerkliche Tradition, Kreativität und regionale Produkte im internationalen Wettbewerb bestehen können – und macht deutlich, dass Südtirols Speiseeis weit mehr als nur ein regionales Highlight ist.

kgutgsell@hds-bz.it

HANDELSAGENTEN UND -VERTRETER

Mindest- und Höchstbeiträge 2026

Die Stiftung Enasarco hat vor Kurzem die Mindest- und Höchstbeiträge 2026 für Mono- und Plurimandatare mitgeteilt.

Plurimandatar

• Die maximal anerkannte Jahresprovision (jährliche beitragspflichtige Provisionsobergrenze) für jedes Agenturverhältnis beträgt 30.478 Euro (maximaler Beitrag von 5181,26 Euro).

• Der jährliche Mindestbeitrag für jedes Agenturverhältnis beträgt 515 Euro (128,75 Euro pro Quartal).

Monomandatar

• Die maximal anerkannte Jahresprovision (jährliche beitragspflichtige Provisionsobergrenze) für jedes Vermittlungsverhältnis beträgt 45.717 Euro (maximaler Beitrag von 7771,89 Euro).

• Der jährliche Mindestbeitrag für jedes Agenturverhältnis beträgt 1026 Euro (256,50 Euro pro Quartal).

enardin@hds-bz.it

Zur Eröffnung gab es die beliebte hds-Wanduhr:

Die Kunst der Blumen, die Passion im Herzen

Florale Vielfalt –einfach Blumea

Neue Filiale in Latsch. Im Februar feierte das Blumengeschäft Blumea die Eröffnung seiner neuen Filiale in Latsch, und setzt damit einen weiteren Meilenstein im Vinschgau. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Mals, wo sich Blumea bereits einen Namen als verlässlicher Partner für florale Gestaltung und kreative Dekoration gemacht hat.

Zur feierlichen Eröffnung konnte Blumea auch einen besonderen Gast willkommen heißen: den Bezirksleiter des hds, Aaron Pircher, der die Bedeutung regionaler Betriebe für die heimische Wirtschaft hervorhob und dem neuen Standort seine besten Wünsche überbrachte.

Blumea steht für florale Kreativität in allen Bereichen. Das Angebot reicht von klassischen Blumenarrangements über Trauerfloristik bis hin zu Hochzeiten und besonderen Veranstaltungen. Das Team legt besonderen Wert auf persönliche Beratung, Kundennähe und einen umfassenden Komplettservice – von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung.

Ergänzt wird das Angebot durch die Zusammenarbeit mit Carmen Raffeiner und ihrem Unternehmen „Wow Effekt“, die sich auf Hochzeiten und Feierlichkeiten aller Art spezialisiert hat. Dank dieser Kooperation entstehen für Kunden individuelle Gesamtkonzepte aus einer Hand, inklusive Dekorationsverleih.

Mit dem neuen Standort in Latsch stärkt Blumea seine Präsenz im Vinschgau weiter und setzt dabei auf Qualität, Kreativität und persönliche Betreuung – ein Versprechen, das seit der Gründung des Unternehmens in Mals erfolgreich gelebt wird.

Passiflora: Neueröffnung in Mals. In der Malser Fußgängerzone hat sich Anfang Februar ein lang gehegter Traum erfüllt: Der junge Malser Clemens Flora (l. im Bild) eröffnete seinen eigenen Blumenladen Passiflora im ehemaligen „Das kleine Warenhaus“ am Malser Hauptplatz. Unter dem Motto „Die Kunst der Blumen, die Passion im Herzen“ erwartet Besucher nun ein Ort voller Farben, Düfte und kreativer Blumenarrangements.

Passiflora bietet nicht nur liebevoll gestaltete Blumensträuße, sondern auch eine Auswahl an Topfpflanzen und nützlichem Zubehör für Hobbygärtner. Flora setzt dabei auf sein fachliches Know-how und seine Leidenschaft, um sowohl Stammkunden als auch neue Besucher für die Welt der Blumen zu begeistern.

Bei der feierlichen Eröffnung und Einweihungsfeier übergab hds-Bezirksleiter Aaron Pircher zum gelungenen Einstieg die beliebte hds-Wanduhr – ein symbolisches Geschenk für ein beständiges und blühendes Geschäft. Mit Passiflora erblüht Mals um eine neue Adresse für Blumenliebhaber.

Optik

Gritsch

eröffnet neuen

Standort

Frischer Wind im Zentrum von Prad. Mit einem feierlichen Auftakt hat Optik Gritsch Ende Jänner seinen neuen Standort im Herzen von Prad eröffnet. Das traditionsreiche Fachgeschäft übersiedelte nur wenige Meter vom bisherigen Geschäft entfernt in die ehemaligen Räumlichkeiten der Enothek Vinea.

Das Eröffnungswochenende lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Bei musikalischer Umrahmung und kulinarischen Genüssen nutzten viele die Gelegenheit, die modernen und großzügig gestalteten Räumlichkeiten kennenzulernen.

Die Betreiber Peter und Tatjana Gritsch (im Bild) blicken auf 45 Jahre Erfahrung in der Augenoptik zurück. Mit fachlicher Kompetenz, persönlicher Beratung und einem hohen Qualitätsanspruch haben sie sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Besonders geschätzt werden die präzise Anpassung von Brillengläsern sowie maßgeschneiderte Lösungen, die Sehkomfort und Ästhetik optimal verbinden. Eine breite Auswahl an hochwertigen Korrektur- und Sonnenbrillen rundet das Angebot ab und macht Optik Gritsch zu einer wichtigen Anlaufstelle im Ortszentrum.

Der hds gratuliert herzlich zur gelungenen Neueröffnung und wünscht weiterhin viel Erfolg.

v. l. Inhaberin Katharina Folie mit Sohn Felix und Bezirksleiter Aaron Pircher.

recht und gewerkschaften

hds-bz.it/gewerkschaften

Kooperation für betriebliches Welfare

Neue Vorteile für hds-Mitglieder. Der hds erweitert sein Angebot: Dank einer neuen Kooperationsvereinbarung mit der Raiffeisen Verband Südtirol Genossenschaft können hds-Mitglieder das Welfare-Programm und die dazugehörige Plattform von Raiffeisen zu besonders günstigen Konditionen nutzen. Details zur Vereinbarung und zu den Angeboten sind online unter hds-bz.it/ betriebswelfare abrufbar.

Betriebliche Welfare-Leistungen gewinnen in der heutigen Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen setzen auf zusätzliche Angebote für ihre Mitarbeitenden – einerseits, um Motivation und Zufriedenheit im Betrieb zu steigern, andererseits, um sich als attraktive Arbeitgeber am Markt zu positionieren und qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.

Doch was versteht man unter betrieblichem Welfare? Gemeint sind Zusatzleistungen, die Unternehmen ihren Mitarbeitenden freiwillig zur Verfügung stellen. Dazu zählt ein breites Spektrum an Initiativen, Sach leistungen und Services, die das persönliche Wohlbefinden fördern und die Vereinbar

keit von Beruf und Privatleben erleichtern. Beispiele reichen von Gesundheits- und Vorsorgeangeboten über Unterstützungen für Familien bis hin zu Bildungs- und Freizeitmaßnahmen.

Strategisch eingesetzt, ist betriebliches Welfare weit mehr als ein Zusatzbonus: Es stärkt die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen, steigert die Identifikation mit dem Betrieb und kann langfristig dazu beitragen, die Fluktuation deutlich zu reduzieren. Mit der neuen Kooperation schafft der hds nun einen konkreten Mehrwert für seine Mitglieder – praxisnah, kosteneffizient und zukunftsorientiert.

KÜNDIGUNG IN DER PROBEZEIT

Selbstkündigungen müssen auch während der Probezeit über das telematische Verfahren des Arbeitsministeriums erfolgen. Rücknahme innerhalb von 7 Tagen möglich (Kassationsgerichtshof, Beschluss Nr. 24991/2025).

Weiterbildung im Verbraucherschutz für Unternehmen. Mit „Consumer Law Ready“ steht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein EU-weites Bildungsprogramm zur Verfügung, das praxisnahes Wissen zum europäischen Verbraucherrecht vermittelt. Ziel der Initiative ist es, Betriebe fit für aktuelle und kommende rechtliche Anforderungen zu machen – und gleichzeitig Expertinnen und Experten vor Ort (Local Trainers) auszubilden, die Unternehmen künftig kompetent in allen Fragen des Verbraucherschutzes begleiten.

Die Handelskammer Bozen bietet dazu am 22. April, 30. April und 5. Mai eine Webinarreihe in italienischer Sprache an. Vermittelt wird ein kompakter Überblick über das geltende EU-Verbraucherschutzrecht, mit besonderem Fokus auf neue Entwicklungen wie strengere Vorgaben gegen Greenwashing sowie das „Recht auf Reparatur“.

Infos und Anmeldung

Förderungen für Nahversorgungsbetriebe 2026

Jetzt Antrag stellen. Auch in diesem Jahr können Handelsbetriebe, die einen Nahversorgungsdienst anbieten oder neu aufnehmen, beim Land Südtirol einen Förderbeitrag beantragen. Ziel ist es, die Nahversorgung in ländlichen Gebieten aufrechtzuerhalten. Gefördert werden Detailhandelsbetriebe mit einem breiten Sortiment an frischen und konservierten Lebensmitteln sowie Gütern des täglichen Bedarfs. Voraussetzung ist, dass die Betriebe in Ortschaften mit mindestens 150 Einwohnerinnen und Einwohnern angesiedelt sind.

Wer ist förderberechtigt?

In Ortschaften mit mindestens 150 Einwohnerinnen und Einwohnern, die laut Anlage A der geltenden Förderrichtlinien als strukturell benachteiligt gelten, können gefördert werden:

• zwei Nahversorgungsbetriebe, oder

• ein Nahversorgungsbetrieb, sofern zusätzlich ein weiterer Handelsbetrieb mit einem angemessenen Lebensmittelangebot existiert.

Weitere Voraussetzungen:

• Maximal drei Vollzeitbeschäftigte, inklusive Inhaber, Lehrlingen und mitarbeitenden Familienmitgliedern (Ehepartner und Verwandte des Inhabers bis zum zweiten Grad werden nicht berücksichtigt).

• Verkaufsfläche von höchstens 150 Quadratmetern.

• Tägliche Öffnungszeiten von mehr als drei Stunden an sechs Wochentagen.

Höhe des Förderbeitrags

Für die Aufrechterhaltung des einzigen Nahversorgungsbetriebs ist ein Beitrag von bis zu 13.000 Euro jährlich vorgesehen. Bei bestimmten Zusatzleistungen kann der Beitrag auf maximal 15.000 Euro steigen. Dazu zählen unter anderem:

• Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften,

• Lieferservice von Einkäufen frei Haus,

• Click & Collect / Abholservice,

• Verkauf von Monopolwaren,

• Multimedialer Standort mit Internetzugang und Fotokopierdienst,

• Verkauf von Südtiroler Qualitätsprodukten oder Unterstützung von Postdiensten,

• Nutzung von Unternehmensräumen für weitere Dienstleistungen für die Bevölkerung (ausgenommen Gastgewerbe).

Sollten die im Haushaltsplan vorgesehenen Mittel nicht ausreichen, werden die Förderbeträge anteilig gekürzt.

Fristen und Antragstellung

• Aufrechterhaltung: Bis 30. April 2026

• Neueröffnungen: Bis 31. August 2026

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über SPID auf den E-Government-Diensten der Landesverwaltung unter civis.bz.it. Betriebe, die noch über keinen SPID verfügen, sollten diesen rechtzeitig beantragen.

Beratung bei der Antragstellung

Für Unterstützung bei der Einreichung kann bis zum 10. April bei inService ein kostenpflichtiger Beratungstermin vereinbart werden: Florian Gasteiger, T 0471 310 452, florian.gasteiger@inService.it

VERÖFFENTLICHUNGSPFLICHT

Es sei daran erinnert, dass beim Erhalt von Förderbeiträgen die gesetzliche Veröffentlichungspflicht zu beachten ist (Gesetz vom 4. August 2017, Nr. 124).

rechtsberatung

E-Commerce B2C und

B2B

Rechtsgrundlagen und ihre Wichtigkeit. Die Rechtsgrundlagen des E Commerce entwickeln sich weiter, mit wichtigen Aktualisierungen und Neuerungen auf europäischer und nationaler Ebene. Diese wirken sich konkret sowohl auf B2C- als auch auf B2B-Beziehungen aus und haben direkte Auswirkungen auf Verträge, Verfahren und Dokumente. Hier ein klarer und kompakter Überblick zu den letzten Neuerungen.

B2C und B2B: unterschiedliche Regeln, klarer definiert Auch beim Verkauf über E-Commerce müssen eine Reihe komplexer Vorschriften eingehalten werden, die je nach Vertragsverhältnis variieren.

B2B-Beziehungen werden hauptsächlich durch das Zivilgesetzbuch geregelt, während für B2C-Beziehungen mehrere spezifische Vorschriften gelten, die einen stärkeren Verbraucherschutz vorsehen. Dazu gehören das Verbraucherschutzgesetz, die DSGVO sowie die EU-Verordnung Nr. 2023/988 über die Produktsicherheit.

Zwei parallele Welten, die unterschiedliche Ansätze erfordern –insbesondere bei der Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Informationspflichten.

Abschaffung der ODR-Plattform

Eine bedeutende Änderung betrifft die Abschaltung der europäischen ODR-Plattform gemäß der EU-Verordnung Nr. 2024/3228. Das bedeutet, dass entsprechende Hinweise auf diese Plattform von E-Commerce-Webseiten entfernt werden müssen und die Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden und Streitigkeiten überarbeitet werden sollten.

Eine einfache, aber unerlässliche Aktualisierung, um Nichtkonformitäten zu vermeiden.

Produktsicherheit: höhere Standards

Die EU-Verordnung Nr. 2023/988 (GPSR), die seit Dezember 2024 vollumfänglich anwendbar ist, hat wesentlich strengere Kriterien für die Sicherheit von online verkauften Produkten eingeführt. Die neuen Vorschriften betreffen die gesamte Lieferkette: Hersteller, Importeure, Marktplätze und Händler.

Für Betreiber von E-Commerce-Shops bedeutet dies die Notwendigkeit, Produktinformationen zu aktualisieren, Kontrollen zu verstärken und mehr Transparenz gegenüber den Nutzern zu gewährleisten.

Transparenz und Pflichtinformationen

Trotz der zahlreichen Neuerungen bleibt das gesetzesvertretende Dekret Nr. 70/2003 ein zentraler Bezugspunkt. Zu den wichtigsten Anforderungen, die weiterhin für alle E-Commerce-Shops gelten, gehören:

• klare Angabe zum Verkäufer,

• klare Angabe der Preise und Zusatzkosten,

• gut ersichtliche Vertragsbedingungen,

• explizite Angabe der Lieferzeiten.

Diese grundlegenden Elemente bleiben entscheidend, um Korrektheit und Transparenz zu gewährleisten.

Für Unternehmen wird es zunehmend wichtig, geeignete Instrumente einzusetzen und auf spezialisierte Fachkompetenz zurückzugreifen, um Korrektheit, Transparenz und die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften sicherzustellen.

Kompetente Unterstützung macht den entscheidenden Unterschied, um einen E-Commerce-Shop sicher, konform und professionell zu gestalten.

Die Rechtsberatung von inService bietet den Mitgliedern des hds Unterstützung bei der Erstellung und Verwaltung von Vertragsbedingungen im Bereich B2C und B2B.

recht@inService.it

Wirkung , die bleibt

Praxisnahe Seminare in Bozen . Erfolg entsteht dort, wo Fachwissen auf Persönlichkeit trifft. Ob im direkten Kundengespräch, bei der Präsentation eines Angebots oder in der Leitung von Meetings: Wer professionell auftreten, überzeugend beraten und zielgerichtet zusammenarbeiten möchte, braucht mehr als reines Fachwissen. Die Seminare von inService in den Bereichen Verkauf, Kommunikation und Führung setzen genau hier an. Praxisnah, konkret und sofort umsetzbar vermitteln sie Werkzeuge, die Wirkung zeigen, Motivation steigern und nachhaltigen Erfolg sichern.

Ihre Referenten – Erfahrung, die wirkt

Karl Kirchler - Erziehungswissenschaftler, Handelsfachwirt, BDVT-geprüfter Trainer, Berater und Business Coach. Langjährige Erfahrung in Verkauf, Einkauf und Schauwerbung garantiert praxisnahes Wissen mit sofortigem Nutzen.

Mein Laden. Mein Auftritt. Mein Verkauf.

Bozen, 16. April | 09:00–17:00 Uhr

Eigenverantwortung im Verkaufsalltag zahlt sich aus – für Kunden, Team und Umsatz. In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden ihre Rolle im Verkaufsprozess, lernen professionelles Auftreten und übernehmen Verantwortung für Ordnung, Präsentation und Atmosphäre. Eigeninitiative, Service-Mindset und Teamarbeit werden gestärkt, sodass Motivation und Erfolg automatisch wachsen. Wer seinen Laden lebt, überzeugt automatisch auch die Kunden.

Verkaufen mit Persönlichkeit –Mehrwert statt Preisnachlass Bozen, 4. Juni | 08:30–17:30 Uhr Raus aus der Preisspirale – hin zu echtem Mehrwert. In diesem praxisnahen Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie ihre Persönlichkeit gezielt einsetzen und Kundennutzen überzeugend kommunizieren – ganz ohne Rabatte. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer emotionalen Verbindung, das Erkennen echter Kundenbedürfnisse sowie ein selbstbewusstes Auftreten in Preisgesprächen. Durch interaktive Übungen, praxisnahe Beispiele und gezielte Reflexion entwickeln die Teilnehmenden ihre persönliche Verkaufskompetenz weiter. Mit Storytelling, klarer Argumentation und authentischer Wirkung gelingt es, Vertrauen aufzubauen und nachhaltig zu überzeugen.

Alex Carli - Über 20 Jahre Erfahrung in Vertrieb und Beratung. Spezialist für Verkaufspräsentation, Kommunikation und effiziente Führung. Mit seinem Knowhow werden Theorie und Praxis perfekt verbunden.

Machen Sie auf sich aufmerksam und setzen Sie Ihr Angebot erfolgreich in Szene

Bozen, 5. Mai | 08:30–17:30 Uhr (auf Italienisch)

Ein Angebot ist nur dann erfolgreich, wenn es klar, verständlich und attraktiv präsentiert wird – online wie offline. In diesem praxisnahen Kurs in italienischer Sprache liegt der Fokus auf wertorientierter, emotionaler Kommunikation, überzeugenden Argumenten und sicherer Präsenz. Ziel ist es, Sichtbarkeit zu erhöhen, Interesse zu wecken und Kunden langfristig zu gewinnen. Wer seine Botschaft mit Herz und Verstand vermittelt, bleibt im Gedächtnis.

Meetings erfolgreich leiten – effizient, zielgerichtet, motivierend

Bozen, 6. Mai | 08:30–17:30 Uhr

Effiziente Meetings sind kein Zufall: Führungskräfte lernen, ihre Termine klar zu planen, zielorientiert zu moderieren und mit konkreten Ergebnissen abzuschließen. Mit praxisnahen Übungen erfahren die Teilnehmenden, wie sie Agenda, Zielsetzung und Teilnehmeraktivierung optimal gestalten, Konflikte souverän lösen und Nachbereitung effektiv umsetzen. So werden Meetings zu wertvollen Instrumenten für Motivation und Produktivität.

Mit den Seminaren von inService erwerben Sie nicht nur Wissen, sondern echte Handlungskompetenz. Sie trainieren, was Sie wirklich im Alltag brauchen – und erzielen Ergebnisse, die bleiben.

steuerberatung

Vordruck 730/2026

Alle Neuerungen. Auf der Internetseite der Agentur der Einnahmen sind der Vordruck für die Steuererklärung 730/2026 und die entsprechenden Anleitungen abrufbar. Der vorab ausgefüllte Vordruck wird ab dem 30. April 2026 zur Verfügung gestellt. Der Vordruck 730/2026 kann bis 30. September eingereicht werden.

Die wichtigsten Änderungen sind in Folge zusammengefasst, die bei der diesjährigen Steuererklärung zu beachten sind. Zur Erinnerung: Seit 2020 steht der Abzugsbetrag von 19 Prozent nur mehr dann zu, wenn die Zahlung mit rückverfolgbaren Zahlungsmitteln erfolgt. Von dieser Verpflichtung ausgenommen sind Ausgaben für Medikamente und medizinische Hilfsmittel, sowie Ausgaben für ärztliche Leistungen, die in öffentlichen Einrichtungen oder in vom Nationalen Gesundheitsdienst akkreditierten, privaten Einrichtungen erbracht werden; diese Ausgaben sind auch dann absetzbar, wenn sie in bar bezahlt werden.

WICHTIGSTE NEUERUNGEN IM VORDRUCK 730/2026

IRPEF: Senkung der Einkommensklassen und der IRPEF-Sätze für Einkünfte 2025 in folgende drei Stufen: 23 Prozent für Einkommen bis 28.000 Euro, 33 Prozent für Einkommen von 28.000 bis 50.000 Euro, 43 Prozent für Einkommen über 50.000 Euro.

Unterhaltsberechtigte Familienangehörige: Ab dem 1. Jänner 2025 ist vorgesehen, dass der Steuerabzug für unterhaltsberechtigte Kinder ausschließlich für Kinder unter 30 Jahren gilt, außer im Falle einer festgestellten Behinderung.

Zu den übrigen unterhaltsberechtigten Familienangehörigen zählen künftig nur noch die direkten Vorfahren des Steuerpflichtigen (Eltern und Großeltern).

Es wird daran erinnert, dass Familienangehörige steuerlich als unterhaltsberechtigt gelten, wenn sie im betreffenden Steuerjahr (Kalenderjahr) ein Gesamteinkommen von höchstens 2840,51 Euro, bzw. 4000 Euro für Kinder bis 24 Jahre, erzielt haben, jeweils vor Berücksichtigung der abzugsfähigen Aufwendungen sowie der Steuerermäßigung für die Hauptwohnung und die dazugehörigen Nebenräume.

Einführung eines variablen Betrags von bis zu 960 Euro, der bei Steuerpflichtigen mit einem Gesamteinkommen von nicht mehr als 20.000 Euro nicht in die steuerpflichtige Bemessungsgrundlage einfließt. Zusätzlich dazu wird ein neuer Abzug von der Bruttosteuer für Personen in der mittleren Einkommensklasse, mit Einkommen zwischen 20.000 und 40.000 Euro, eingeführt, um den so genannten „Steuersprung“ zwischen den Einkommensstufen abzumildern.

Schulspesen: Der absetzbare Höchstbetrag wird auf 1000 Euro pro Schüler/-in (Kindergarten, Grundschule, Mittelschule und Oberschule) erhöht.

Blindenführhunde: Der Pauschalabzug wird auf 1100 Euro erhöht.

Bauprämien: Es gelten neue, differenzierte Abzugssätze für bauliche Maßnahmen (36 Prozent bzw. erhöht auf 50 Prozent im Fall von Hauptwohnungen).

Plafond für die 19-Prozent-Abzüge: Ab 2025 wird ein neues System zur Neuregelung der Abzüge angewendet, wenn das Gesamteinkommen über 75.000 Euro liegt. Die Berechnung erfolgt dabei auf Grundlage der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder. Von dieser Höchstgrenze ausgenommen sind Gesundheitsausgaben, sowie die Zinsen für den Kredit für Erstwohnungen.

Senkung des Steuerkeils: Für Einkommen bis 40.000 Euro wird der Beitragsbefreiungsmechanismus ersetzt. Wer ein Einkommen bis 20.000 Euro hat, erhält einen „zusätzlichen Betrag“ (Bonus), während für Einkommen zwischen 20.000 und 40.000 Euro ein degressiver Steuerabzug vorgesehen ist.

Umzugsbonus: Für Mietkostenerstattungen, die an Arbeitnehmer ausgezahlt werden, die ihren Wohnsitz aus beruflichen Gründen um mehr als 100 km verlegen, ist eine Befreiung bis zu 5000 Euro vorgesehen.

Krypto-Vermögenswerte: Die bisherige Freigrenze von 2000 Euro wurde abgeschafft, sodass alle Veräußerungsgewinne und sonstigen Erträge aus der Veräußerung von Krypto-Vermögenswerten steuerlich relevant werden.

steuerberatung@inService.it

Steuern planen, Vorteile nutzen

Aufbewahrung von POS-Belegen nicht mehr erforderlich. In einem demnächst zu verabschiedenden Gesetzesdekret ist die Abschaffung der Verpflichtung für Bürger und Unternehmen vorgesehen, Papierbelege aufzubewahren, die keine Rechnungen, Kassenbons oder steuerlichen Belege sind. Es wird nicht mehr erforderlich sein, die von Geräten generierten Zahlungsnachweise aufzubewahren, die zur Annahme von Zahlungen mit Kredit-, Debit- oder Prepaidkarten berechtigt sind, und zwar nicht mehr für die im Zivilgesetzbuch vorgesehenen zehn Jahre.

CU und MwSt.: Modelle 2026. Auf der Website der Agentur der Einnahmen wurden die Formulare für die so genannte CU (Certificazione Unica) und für die Mehrwertsteuererklärung 2026 veröffentlicht, die für das Steuerjahr 2025 zu verwenden sind.

FRISTEN

Die Mehrwertsteuererklärung ist einzureichen:

• Im Zeitraum zwischen dem 1. Februar und dem 30. April. Für die CU gelten folgende Fristen:

• 16. März: Bescheinigungen für Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit und gleichgestellte Einkünfte, gelegentliche selbstständige Tätigkeiten, sonstige Einkünfte sowie kurzfristige Vermietungen.

• 30. April: Bescheinigungen für Einkünfte aus regelmäßiger selbstständiger Tätigkeit (Kunst und freie Berufe) sowie Provisionen aus fortlaufenden Vertragsverhältnissen (Kommission, Agentur, Vermittlung, Handelsvertretung, Geschäftsvermittlung).

• 31. Oktober: Bescheinigungen für steuerfreie Einkünfte und Einkünfte, die nicht in die vorausgefüllte Steuererklärung aufgenommen werden können.

INFO

• Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78).

- Nationale Veränderung Jänner 2025 – 2026 ist gleich + 0,8 % (75 % = + 0,6).

- Veränderung in Bozen Jänner 2025 – 2026 ist gleich + 1,1 % (75 % = + 0,825).

• Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Jänner 0,363025.

steuerberatung@inService.it

Finde deinen Kurs, der dich weiterbringt!

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
hds magazin #4/26: Mein Lieblingsgeschäft 2026 by hds unione - Issuu