Ein Kraut, das auf den Teller sollte
Tellerkraut, auch Winterpostelein genannt, ist ein fast vergessenes Blattgemüse, das im späten Winter und Frühjahr Saison hat. Seine zarten, dunkelgrünen Blätter schmecken mild-nussig, vor allem in frischen Salaten oder als Beilage. Das robuste Kraut gedeiht auch in kühleren Monaten und bringt Farbe sowie Nährsto e auf den Teller. Die Blätter enthalten Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen, aber wenig von dem unerwünschten Nitrat, das bei anderen Salatp anzen o ein Problem ist. (mak)
Schwellungen ernst nehmen
Das Lymphödem ist eine häu ge Krankheit, die
VON MARGIT KOUDELKA
Der 6. März steht im Zeichen des Lymphödem-Tages 2026 –einer chronischen Erkrankung, die hierzulande geschätzte 150.000 Menschen betri . Ein Lymphödem entsteht, wenn Lymph üssigkeit nicht ausreichend abtransportiert wird und sich im Gewebe staut. Man unterscheidet zwischen primären (angeborenen) und sekundären Formen. Letztere treten häu g nach Krebsoperationen – etwa bei Brustkrebs –, Bestrahlungen, Verletzungen oder schweren Infektionen auf. Zu den beein ussbaren Ursachen zählen Übergewicht, Bewegungsmangel und eine unzureichende Hautp ege, die Entzündungen begünstigen kann. Auch wiederholte Belastungen oder langes Sitzen ohne Ausgleich wirken sich negativ auf den Lymph uss
o nicht erkannt wird
Kompressionsbandagen fördern den Lymphabtransport und gehören zur Therapie von Lymphödemen. Foto: petia_stoycheva/Smarterpix.com
aus. Nicht beein ussbar sind hingegen genetische Faktoren oder notwendige onkologische Eingri e. Typische Symptome sind anhaltende Schwellungen, Spannungsgefühle, schwere oder müde Gliedmaßen sowie eine verhärtete Haut im fortgeschrittenen Stadium. Früh erkannt, lässt sich der Verlauf jedoch gut kontrollieren. Die Therapie basiert auf der sogenannten Komplexen Physikalischen Entstauungsthera-
pie. Dazu gehören manuelle Lymphdrainage, Kompressionsbandagen oder -strümpfe, Bewegungstherapie und konsequente Hautp ege.
WEBINAR
Dem Lymphödem widmet MeinMed ein Webinar mit dem Physiotherapeuten Andreas Wittlinger am Donnerstag, 5. März um 19 Uhr. Für alle Infos bitte QR-Code scannen.
Schlechter Schlaf im Alter kann ernsthafte Folgen haben. Wer seinen Schlaf p egt, schützt Selbstständigkeit im Alltag. Foto: unsplash
Warum gesunder Schlaf auch im Alter wichtig ist
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Schlaf: Viele Menschen schlafen kürzer oder wachen häu ger auf. Erholsamer Schlaf bleibt aber essenziell für die Gesundheit. Schlafmangel bei älteren Menschen kann das Sturzrisiko erhöhen und gleichzeitig leidet das Gedächtnis. Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit werden häug dem Alter zugeschrieben, hängen aber nicht selten mit
schlechtem Schlaf zusammen. Auch Herz-Kreislauf-Probleme oder Schmerzen können sich verstärken. So entsteht leicht ein Zyklus aus Beschwerden, nächtlicher Unruhe und Tagesmüdigkeit, der die Lebensqualität deutlich einschränkt. Regelmäßige Schlafenszeiten, Bewegung am Tag, eine ruhige Schlafumgebung, Tageslicht und feste Abendroutinen können viel bewirken.(JaS)
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