Die Kunst
DES KLANGS
Musik beginnt lange vor dem ersten gespielten Ton. Sie beginnt mit der Auswahl von Fichte und Ahorn, mit der Hand des Geigenbauers und mit einer Handwerkstradition, die über Jahrhunderte weitergegeben und entwickelt wurde. Wölbung, Proportionen, Holzstärken und Lackierung bestimmen nicht nur das Erscheinungsbild eines Instruments, sondern auch seinen Klang und seinen Charakter. Die in diesem Katalog vorgestellten Instrumente erzählen von diesem Zusammenspiel aus Handwerk, Erfahrung und musikalischer Vorstellung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem vollständig erhaltenen Streichquartett des Kölner Geigenbauers Ludwig Höfer. Zwei Violinen, Viola und Violoncello entstanden zwischen 1932 und 1940 und befinden sich seit dem direkten Erwerb beim Geigenbauer im Besitz derselben Familie. Originalrechnungen, Gutachten aus Höfers Werkstatt und historische Fotografien begleiten die Instrumente und dokumentieren ihre Geschichte. Dass ein solches Ensemble über Jahrzehnte zusammenbleibt, ist heute nicht selbstverständlich und macht seinen besonderen Reiz aus. Einen anderen Blick auf den Geigenbau eröffnet eine Violine des zeitgenössischen Geigenbauers Martin Schleske. In seiner Arbeit verbindet er traditionelle handwerkliche Verfahren mit Erkenntnissen aus Akustik und Physik. Seine Instrumente bezeichnet er als „Klangskulpturen“. Dabei geht es ihm nicht um die reine Nachahmung historischer Vorbilder, sondern um die Entwicklung eines eigenständigen Instruments auf Grundlage einer langen Geigenbautradition. Ludwig Höfer und Martin Schleske stehen für unterschiedliche Generationen und unterschiedliche Ansätze. Dennoch verbindet ihre Arbeit die Beschäftigung mit den klassischen italienischen Vorbildern und die Frage, wie aus Holz ein Instrument mit einer eigenen klanglichen Persönlichkeit entstehen kann. Gerade darin liegt die Faszination historischer und moderner Streichinstrumente: Sie sind handwerklich geschaffene Objekte und zugleich für den Gebrauch bestimmt. Ihre Geschichte endet nicht in der Werkstatt. Sie setzt sich mit den Musikerinnen und Musikern fort, die auf ihnen spielen. Mit dieser Auswahl möchten wir Sammler, Musiker und Freunde des Instrumentenbaus dazu einladen, die unterschiedlichen Geschichten, Werkstätten und handwerklichen Traditionen hinter den Instrumenten kennenzulernen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Entdeckung dieser erlesenen Auswahl. Ihr Hargesheimer Team
2707 | E-GITARRE ‚GIBSON LES PAUL RECORDING‘
2734 | GROSSE PRACHTVOLLE ORCHESTRION WALZENSPIELDOSE ‚PALLIARD‘ MIT TROMMEL, GLOCKEN UND KASTAGNETTEN
Seite 18
Seite 25
WERFEN SIE EINEN BLICK AUF UNSERE HIGHLIGHTS DER HISTORISCHEN MUSIKINSTRUMENTE.
2926 | CELLOBOGEN ‚GOTTHARD SCHUSTER‘
2813 | FEINE VIOLA BEZ. ‚THIR‘
Seite 85
Seite 49
Der Katalog im ÜBERBLICK Blasinstrumente
S. 4
Ethnologische Instrumente
S. 6
Saiteninstrumente
S. 11
Tasteninstrumente
S. 22
Mechanische Instrumente
S. 23
Literatur
S. 26
Streichinstrumente
S. 29
Ihr Auktionsexperte:
Geza Lévi Kunsthistoriker MA, Musikwissenschaftler BA Historische Musikinstrumente
Historische Musikinstrumente
2651 | SOPRANSAXOPHON ‚BUDDY HENDERSON‘ Markneukirchen, 1980er Jahre Gerades Sopransaxophon aus Messing, lackiert, mit fest integriertem S-Bogen, Klappenmechanik aus Neusilber, mit Koffer. L. ca. 70 cm. Schallbecher graviert ‚Buddy Henderson‘, rückseitig bez. ‚Made in GDR‘ und Seriennummer ‚66832‘. Part. ber. und best., Korpusseite mit stärkerer Eindellung, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
2650
€ 100,2650 | JAGDHORN ‚FÜRST PLESS‘ Deutsch, 20. Jh. Kleines Jagdhorn in Messing, kreisförmig, lederumwickelt, abnehmbares Mundstück. B. 34, H. 22 cm. Vorderseitig bez. ‚Fürst Pless‘. Das FürstPless-Horn wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und ist nach Hans Heinrich XI., Fürst von Pless (1833-1907) benannt. Part. ber, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 50,2651 2652 | B-TROMPETE ‚GOLDEN TON‘ 20. Jh.
2653 | TROMPETE ‚JOSEF LÍDL Brno, 20. Jh.
Messing goldlackiert, Züge aus Neusilber/Messing, 3 PerinetVentile mit Perlmutt-Einlagen, mit Mundstück und Koffer. L. ca. 54 cm. Auf dem Schallbecher bezeichnet ‚Golden Ton‘. Min. ber. und best., Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
B-Trompete, Messing, versilbert, Ventilmechanik, reichliche Gravierungen, Perlmuttventilknopfeinlage, mit Munds tück . L . 54,5 cm. Auf dem Schallbecher bez. ‚Josef Lidl Brno‘ und Mundstück ‚Martin Elkhart‘. Part. best., Oxidationsspuren, Funktion und Mechanik ungeprüft. € 80,-
€ 100,-
2652 6
Hargesheimer | Auktion 160
2653
Historische Musikinstrumente
2654 | SAXOPHON HENRI SELMER ‚RADIO IMPROVED‘ Paris, 1935 Messing, versilbert, originale Mechanik, reich gravierter Schallbecher mit floralem Dekor. H. ca. 82 cm. Auf dem Schallbecher bezeichnet ‚Radio Improved, Henri Selmer Paris, H. Selmer, 4 Place Dancourt Paris, No. 20478, SSS‘. Das Modell ‚Radio Improved‘ wurde von Henri Selmer Paris zwischen 1934 und 1936 gefertigt und zählt zu den bedeutendsten Saxofonen der Vorkriegszeit. Es bildet die unmittelbare Entwicklungsstufe vor dem legendären Balanced Action und gilt aufgrund seiner hervorragenden Intonation, Ansprache und Klangqualität als eines der begehrtesten Vintage-Saxofone überhaupt. Altersbedingte Gebrauchsspuren, Versilberung mit leichten Abriebspuren, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 3.000,2655 | SAXOFON ‚HENRI SELMER‘ ‚MODÈLE 26‘ Paris, um 1928/29 Messing, versilbert, originale Mechanik, reich gravierter Schallbecher mit floralem Dekor, im originalen Koffer, mit Zubehör. H. ca. 63 cm. Auf dem Schallbecher bezeichnet ‚Henri Selmer Paris, H. Selmer, 4 Place Dancourt Paris, No. 9640‘. Das Modèle 26 gehört zu den frühen professionellen Saxophonen der Pariser Firma Henri Selmer, deren Instrumente seit den 1920er Jahren Maßstäbe im internationalen Saxophonbau setzten. Das Modell wurde als Nachfolger der ersten SelmerSaxophone entwickelt und zeichnet sich durch eine verbesserte Mechanik sowie eine ausgewogene Ansprache aus. Versilberung altersbedingt angelaufen, mit Oxidationsspuren, Klappenmechanik und Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 500,2656 | KONVOLUT VON FÜNF HOLZBLASINSTRUMENTEN Europa, 19./20. Jh. Holz, Metallklappen. H. von 48 bis 69 cm. Querflöte bezeichnet ‚G. H. Höller, Schöneck‘, historische Klarinette bezeichnet ‚Boucet‘. Zwei Querflöten, zwei Klarinetten, eine mit älterem Klappensystem und Blockflöte. Altersbedingte Spielspuren, Mechaniken teils berieben und oxidiert, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
2654
€ 100,-
2655
2656 Hargesheimer | Auktion 160
7
Historische Musikinstrumente
2657
2658
2657 | SELTENES FLAGIOLETT ‚GEORGE ASTOR & CO.‘* London, um 1800
2658 | PICCOLOFLÖTE ‚JULIUS ALTRICHTER‘* Frankfurt an der Oder, um 1900
Grenadill- bzw. Ebenholz, Ringe aus Elfenbein, originalen Messingklappen. L. 60,5 cm. Bezeichnet ‚George Astor & Co.‘, ‚London‘ und ‚Patent‘. Seltenes englisches Flagiolett des renommierten Londoner Instrumentenbauer George Astor (1752-1813). Das Flagiolett aus der Gruppe der Schnabelflöten war im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert ein beliebtes Holzblasinstrument der gehobenen Hausmusik und erfreute sich insbesondere in England und Frankreich großer Verbreitung. Besch. und best., Haarrisse, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Holz, Kopfstück aus Elfenbein, Metallklappen, im Koffer. H. 32 cm. Auf der Flöte bezeichnet ‚Hof-Instrumenten-Fabrik J. Altrichter Frankfurt a / O‘. Besch. und best., Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 90,-
€ 100,-
2659
2660
2659 | KONVOLUT DREI ETHNISCHE FLÖTEN Japan, Bolivien und Europa, 20. Jh.
2660 | KONVOLUT VON DREI FLÖTEN Indonesien und Balkan, 20. Jh.
Bambus, Ostindischer Palisander. H. 40 bis 44 cm. Eine Flöte bez. ‚Walate Grande, Bolivien‘. Shakuhachi, Japan, Walate Grande“, Bolivien, Übungspfeife (Practice Chanter) für Dudelsack. Leichte Bereibungen und Spielspuren. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Handflöten, dunkelbraunes Holz, teilweise mit beidseitigem floralem Schnitzdekor. L. 32/33,5/34 cm. Bestehend aus einer balinesischen Handflöte aus Bambus sowie zwei Holzflöten unterschiedlicher Bauart, darunter eine Doppelflöte, wohl Frula oder Kaval. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
8
Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2662 2662 | KONVOLUT VON FÜNF ETHNOGRAFISCHEN SAITENINSTRUMENTEN UND ZWEI BÖGEN Balkan, Himalaja-Region und Südasien, 20. Jh.
2661 2661 | HULUSI China, 20./21. Jh. Blasinstrument aus bemaltem Flaschenkürbis mit drei Bambuspfeifen und Metallhülsen, rote Zierquaste. L. ca. 45 cm. Im passenden Hartschalenetui. Mittlere Melodiepfeife mit Grifflöchern, seitliche Bordunpfeifen. Die Hulusi stammt ursprünglich aus der Provinz Yunnan und ist insbesondere bei den ethnischen Minderheiten der Dai, Yi und Miao verbreitet. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
Teilweise aus einem Holzblock geschnitzte Resonanzkörper mit hautbespannten Decken, Holzstegen, Holzwirbeln und geschnitzten Wirbelkästen. L. Instrumente ca. 55 bis 86 cm, Bögen ca. 41,5/53 cm. Gusle, Balkan, L. ca. 86 cm, mit doppeltem Ziegenkopf als Wirbelkastenabschluss und reich geschnitzter Korpusrückseite. Gusle, Balkan, L. ca. 85 cm, mit geschnitztem Pferdekopf und reicher Kerbschnitzerei. Gusle, Balkan, L. ca. 63 cm, mit Pferdekopf und reliefierter Korpusrückseite. Dramyen (Himalaja-Zupflaute), Tibet/Nepal/Bhutan, L. ca. 55 cm, reich geschnitzt mit hautbespanntem Resonanzkörper. Rubab, Afghanistan/Nordindien, L. ca. 55 cm, aus Massivholz mit hautbespanntem Unterkorpus und abgeknicktem Wirbelkasten. Gusle-Bogen, Balkan, L. ca. 41,5 cm. Ethnografischer Streichbogen, Balkan/Orient, L. ca. 53 cm. Part. ber. und best., teilweise unvollständig. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
2664 2663 2663 | DJEMBE (HANDTROMMEL) Westafrika, 20. Jh. Holz, kelchförmiger, ornamentierter Korpus, bespannt mit Tierhaut, traditioneller Seilverspannung. H. 30, D. 14,5 cm, Gew. 0,5kg. Gebrauchsund Spielspuren, ber. und best. € 80,-
2664 | KONVOLUT VON DREI KALIMBAS / MBIRAS Afrika, wohl Tansania, 20. Jh. Resonanzbrett aus Holz, frei schwingende Metalllamellen, 1x mit geschnitztem Kopf als Abschluss. L. 18, 24,5, 29,5 cm. Drei traditioneller afrikanischer Lamellophone, bestehend aus drei Kalimbas bzw. Mbiras unterschiedlicher Bauart. Die Instrumente besitzen hölzerne Resonanzkörper mit aufgesetzten Metallzungen, die mit den Daumen angeschlagen werden und einen charakteristisch hellen, obertonreichen Klang erzeugen. Part. best., altersbedingte Gebrauchsspuren. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
Hargesheimer | Auktion 160
9
Historische Musikinstrumente
2665 2665 | FIGÜRLICHE BOGENHARFE (VERMUTLICH KUNDI ODER NGOMBI) Kongo (ehem. Zaire), Afrika, 20. Jh. Fünfeckiger Holz Resonanzkörper, genagelter Tierhaut-Bespannung, geschnitzter Halsansatz mit menschlichem Kopf, geschwungener Harfenhals mit Holzwirbeln. L. ca. 55, B. 41 cm. Anthropomorphe Bogenharfen gehören zu den traditionellen Saiteninstrumenten Zentralafrikas und sind insbesondere bei den Fang-, Azande- und Mangbetu-Kulturen verbreitet. Die afrikanische 5-saitige Bogenharfe wird in der Literatur häufig als Kundi bei den Azande/Mangbetu oder Ngombi bei den Fang/ Kota bezeichnet und dienten der Begleitung von Gesang und Zeremonien. Part. best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
2666 2666 | KELTISCHE HARFE (CLÀRSACH) 20. Jh. Dunkel gebeiztes Hartholz, Dreieckiger Resonanzkörper, Metallstimmwirbel. H. 47, B. 67, T. 13 cm. Kleine keltische Rahmenharfe (auch Schoßharfe oder Tischharfe) in kompakter, traditioneller Bauform. Part. besch., ber. und best., Saiten unvollständig, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
€ 100,2668 | PERSISCHE SETAR (LANGHALSLAUTE) Iran, Teheran, zweite Hälfte 20. Jh. Holzkorpus, Langhals mit Griffbrett aus Hartholz, Decke mit punktuellen Schallöffnungen. L. 85 cm. Auf dem Hals eingebranntes, persisches Herstellersiegel ‚Habibi‘. Traditionelle persische Setar („seh tar“ = drei Saiten). Das Instrument trägt das eingebrannte Herstellersiegel „Habibi“, das der renommierten Instrumentenbauwerkstatt Habibi in Teheran zugeordnet wird. Solche Brandzeichen (Mehr) dienen im persischen Instrumentenbau als Herkunfts- und Qualitätssiegel. Part. best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
2667 2667 | BURMESISCHE BOGENHARFE ‚SAUNG GAUK‘ Myanmar (Burma), 20. Jh. Bootsförmiger Resonanzkörper aus Holz, rot gefasst, gebogener Harfenhals mit vergoldetem, ornamental geschnitztem Abschluss, mehrsaitig mit Stimmwirbeln, auf einem Ständer. H. 88, L. ca. 87 cm. Eine traditionelle burmesische Bogenharfe (Saung Gauk), das Nationalinstrument Myanmars. Part. besch., ber. und best., Saiten unvollständig, Funktion nicht geprüft. Vergleichsobjekte: The Metropolitan Museum of Art, New York (The Crosby Brown Collection of Musical Instruments), Objekt-Nr. 89.4.271 & 89.4.1465a, b
€ 100,-
Literatur: Vgl. Muriel: The Burmese Harp - Its Classical Music, Tunings, and Playing Techniques, Northern Illinois University, Center for Southeast Asian Studies, 2000.
Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,2668 10
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2669 | SAZ (BAGLAMA) Türkei, 20. Jh.
2670 | TAMBURA (LANGHALSLAUTE / SAZ) ‚ISMAIL UND HASAN KELLE‘ Istanbul, Türkei, 20. Jh.
Zupfinstrument. L. 103 cm. Die Baglama, auch Saz genannt, zählt zu den wichtigsten Zupfinstrumenten der türkischen Volksmusik und ist in Anatolien sowie weiten Teilen des Nahen Ostens verbreitet. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Maulbeerbaum- und Kastanienhölzer, birnenförmiger Korpus mit Langhals, Decke mit schwarz abgesetzter Randeinlage und Perlmuttverzierungen. L. 118 cm. Im Inneren Herstelleretikett: Werkstatt ‚Camlibeller Saz Imalati‘ von Ismail Kelle und Hasan Kelle, Okmeydani/Kasimpasa, Istanbul.. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2669
2670 2671 | DOTAR (LANGHALSLAUTE) Iran oder Zentralasien, 20. Jh.
2672 | AFGHANISCHE TANBUR (AUCH TAMBUR) Afghanistan, 20. Jh.
Birnenförmiger Korpus aus dunklem Holz mit Langhals. Decke mit punktuell angeordneten Schallöffnungen, die von Knocheneinlagen eingefasst sind. L. 113 cm. Dotar ursprünglich zwei Saiten (do = zwei, tar = Saite). Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Gewölbter Holzkorpus mit flacher Holzdecke, punktförmige Schalllochbohrungen, langer Hals, seitliche und vordere Holzwirbeln, Quastenverzierung. L. ca. 118 cm. Die vorliegende Tanbur (auch Tambur oder Tanboor) gehört zur Familie der orientalischen Langhalslauten und zählt zu den ältesten Zupfinstrumenten des Vorderen Orients. In Afghanistan nimmt die Tanbur einen festen Platz in der traditionellen Kunst- und Volksmusik ein und wird häufig solistisch oder im Zusammenspiel mit Rahmentrommeln wie der Daf musiziert. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2671
2672 Hargesheimer | Auktion 160
11
Historische Musikinstrumente
2674 | SARANGI Nordindien, Rajasthan, 20. Jh.
2673 | SARANGI MIT AUFWENDIGER FIGÜRLICHER BEMALUNG Nordindien, Rajasthan, 20. Jh.
Dunkelholz geschnitzt, hautbespannter Resonanzkörper, Hauptund Resonanzsaitenwirbel, Knochen- und Perlmutteinlage. L. ca. 66, B. 22 cm. Die Sarangi zählt zu den bedeutendsten Streichinstrumenten Nordindiens und wird sowohl in der klassischen Hindustani-Musik als auch in der Volksmusik verwendet. Part. ber. und best., besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Dunkelholz geschnitzt, hautbespannter Resonanzkörper, Hauptund Resonanzsaitenwirbel. L. ca. 69,5, B. 26 cm.. Ganzflächig polychrom bemalt mit höfischen Figuren, geflügelten Wesen sowie floralen und ornamentalen Bordüren im Stil der indischen Miniaturmalerei. Die Sarangi zählt zu den wichtigsten Streichinstrumenten der nordindischen Kunstmusik und wird aufgrund ihres ausdrucksstarken, der menschlichen Stimme ähnlichen Klanges besonders geschätzt. Das vorliegende Exemplar verbindet die traditionelle Bauweise mit einer außergewöhnlich reichen polychromen Bemalung im Stil der Rajasthanibzw. Mogul-Miniaturmalerei. Part. besch., ber. und best., Saiten unvollständig, Verluste der Fassung. 2673
Literatur: Vgl. Magriel, Sarangi Style in Hindustani Music, London, 2021.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
2674
€ 500,2675 | ESRAJ / DILRUBA Wohl Nordindien, 20. Jh.
2676 | SITAR Delhi, Indien, 20. Jh.
Holzkorpus, reich geschnitztes Knochen-Einlagendekor mit bemalten, floralen Ornamenten, Wirbelkasten mit geschnitzten Schwanenkopf und Rsonanzkörper mit Schwanenfigur. L. ca. 78 cm. Die Esraj ist ein nordindisches Streichinstrument, das Merkmale gezupfter Langhalslauten. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Resonanzkörper aus Holz, Metallbünden, aufwendige Knochenintarsien und Einlage, florale Ornamentverzierungen, mit zwei Kalebassen. L. 125 cm. Am Hals bez. ‚Kartar Music House, Chawri Bazar, Delhi-6‘. Die Sitar zählt zu den bedeutendsten Zupfinstrumenten der nordindischen klassischen Musik. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2675 12
Hargesheimer | Auktion 160
2676
Historische Musikinstrumente
2679 | TIPLE Südamerika (wohl Kolumbien), 20. Jh.
2678 | CHARANGO Andenregion (Bolivien, Peru oder Nordargentinien), Mitte 20. Jh.
Gewölbter, aus Spänen gefügter Korpus, Fichtendecke mit eingelegter Rosette, Metallmechanik, 12-saitig, Knochenwirbel, mit Tasche. L. ca. 69 cm.. Die Tiple gehört zu den charakteristischen Zupfinstrumenten der Andenregion und ist insbesondere in Kolumbien als Begleit- und Soloinstrument weit verbreitet. Part. ber. und best.. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Bemalter Holzkorpus, geschnitzter Resonanzkörper in Form eines Gürteltiers, 10 Knochenwirbel, 10 saitig, offener Wirbelkasten mit Metallmechaniken. L. 60,5 cm. Das Charango zählt zu den bekanntesten Zupfinstrumenten der Andenregion und wird traditionell in Bolivien, Peru und Nordargentinien gespielt. Historische Exemplare wurden häufig aus einem Gürteltierpanzer gefertigt. Part. best. und besch., rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2678
2679
2681 | DOMRA PRIMA Vermutlich Russland, 20. Jh.
2680 | BALALAIKA ‚A. W. LUNATSCHARSKI‘ Leningrad, Russland, Mitte 20. Jh.
Fichtendecke, florale Rosette, Holzschlagplatte, Halbkugelförmiger Korpus aus Ahorn, bundierter Hals mit Rauten-Einlagen, 3-saitig, mit passgenauem Originalkoffer. L. ca. 60 cm. Innen handschriftlich bez. und ‚1992‘. Die Domra ist eines der wichtigsten russischen Volksinstrumente und gehört zur Familie der Rundlauten. Min. best, Decke mit leichten Spannungsrissen. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Dreieckigem Korpus aus Holz, dreisaitig, Decke mit Schallloch, rot grundiert und dekoratives Blumendekor. L. 69, B. 43 cm. Innen Zettel auf russisch bez.: ‚Musikinstrumentenfabrik A . W. Lunatscharski‘ und Nummer ‚2949400‘. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
€ 100,-
2680
2681 Hargesheimer | Auktion 160
13
Historische Musikinstrumente
2682 2682 | ZWEI SAITENINSTUMENRTE: GITARRENLAUTE UND NEAPOLITANISCHE MUSCHELMANDOLINE Deutschland bzw. Italien, Anfang 20. Jh.
2683 2683 | BANJO MANDOLINE Europa oder USA, um 1920/30
Jeweils Muschelkorpus und Fichtendecke. L. ca. 65 und 61,5 cm. Laute mit mehrspänigen Muschelkorpus, Decke mit geschnitzter Holzrosette, geschnitzte Kopfplatte mit floralem Dekor und Zargen mit Knocheneinlagen. Mandoline aus dunkel gebeiztem Holz, mit dekorativ eingefasstem Schallloch. Acht Saiten in vier Doppelchören. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Achteckiger Holzkorpus, 8-saitig, Metall, Fellbespannung, bundierter Hals, mit passgenauem Originalkoffer. L. ca. 60 cm. Die Banjo-Mandoline, auch Banjoline genannt, verbindet den resonanzstarken Kessel eines Banjos mit Hals und Stimmung einer Mandoline. Besonders in den 1920er- und 1930erJahren erfreute sich dieser Instrumententyp großer Beliebtheit in Tanz- und Unterhaltungsmusik. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2684
2685
2684 | ZWEI BANJOS (TENORBANJO UND MANDOLINENBANJO) Deutschland oder USA, erste Hälfte 20. Jh.
2685 | SELTENE KLEINE MANDOLINE MIT THERMOMETER Deutschland, um 1900
Jeweils Holzhals mit Griffbrett, runder Resonanzkörper mit Fellbespannung, Spannreifen. L. 77 und 60 cm. Bestehend aus einem viersaitigen Tenorbanjo sowie einem achtsaitigen Mandolinenbanjo mit vier doppelt besaiteten Chören. Part. best. und besch., ein Banjofell mit Einriss, Metallbeschläge part. oxidiert. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Holzkorpus mit Schallloch, Messingrosette und -steg, vier Stahlsaiten, Hals mit aufgesetztem Glasthermometer und Skala in Réaumur und Fahrenheit. L. ca. 43 cm.. Um 1900 erfreuten sich kunstvoll gefertigte Miniaturinstrumente großer Beliebtheit und wurden insbesondere in den Instrumentenbauregionen Sachsens sowie im Schwarzwald als hochwertige handwerkliche Kunstgewerbeobjekte hergestellt. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
14
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2687 | MANDOLINE ‚VINCENZO MIROGLIO & FIGLI‘ Sizilien, Italien, Anfang 20. Jh.
2686 | MANDONLINE Italien, Anfang 20. Jh. Fichtendecke, schalenförmigem Korpus aus Ahornspänen (Muschelbauweise), Korpus und Schallloch mit aufwendigen floralen Perlmutt-Intarsien und Schmetterlingsmotiv, umlaufenden Bandintarsien verziert. L. 62 cm. Im Korpus mit eingeklebtem Herstellerfoto, am Kopf bez. ‚K‘. Part. besch. und best.. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Fichtendecke, schalenförmigem Korpus aus Ahornspänen (Muschelbauweise), Korpus und Schallloch mit Perlmutt intarsiert, Knochenzarge und -wirbel. L. 61 cm. Im Inneren bezeichnet: ‚Premiata Fabbrica Strumenti Musicali a Corda Vincenzo Miroglio & Figli - Sicilia - Catania Italia‘. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2686
2687 2688 | NEAPOLITANISCHE MANDOLINE ‚G. PUGLISI REALE & FIGLI‘ Catania, Italien, um 1910
2689 | NEAPOLITANISCHE MANDOLINE Italien, wohl Neapel, um 1900-1920.
Fichtenholzdecke, schalenförmigem Korpus (Muschelbauweise), Knochenwirbel, im originalem Koffer. L. 61 cm. Im Inneren Hand signiert, Zettel bez. ‚G. Puglisi Reale & Figli, Catania, Anno 1913, Primo Stabilimento Italiano di Strumenti Musicali a Corda‘ und auf der Decke Brandstempel. Ovales Schallloch mit Perlmutteinlagen, Schildpatt Schlagbrett, acht Saiten in vier Doppelchöre, umlaufende, intarsierte Bandeinlage. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Handbemalte Fichtenholzdecke mit floralen Jugendstil-Ornamenten, schalenförmigem Korpus (Muschelbauweise), Knochenwirb el, im originalem Koffer. L. ca. 59 cm. Ovales Schallloch mit Perlmutteinlagen, Schildpatt Schlagbrett, acht Saiten in vier Doppelchöre. Part. besch. und best. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen CITES-Bestimmungen ein uneingeschränkter Handel nur innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erlaubt ist. Der Export in Drittländer ist nicht möglich.
€ 100,-
€ 100,-
2688 *CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2689 Hargesheimer | Auktion 160
15
Historische Musikinstrumente
2690
2691
2690 | ZWEI MADOLINEN Italien, Anfang 20. Jh.
2691 | ZWEI MADNOLINEN Italien bzw. Mitteleuropa, 20. Jh.
Fichtendecke, schalenförmigem Korpus aus Ahornspänen (Muschelbauweise), Korpus und Schallloch intarsiert, Knochenwirbel. L. 61 und 62 cm. Part. besch. und best. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Fichtendecke, schalenförmigem Korpus aus Ahornspänen (Muschelbauweise), Knochenwirbel. L. 61 und 65 cm. 1x Neapolitanisches Modell, Fichtendecke mit hellem Rand, Boden und Zargen aus mehrfach gespanten Holzstreifen, offener, geschlitzter Wirbelkasten. 1x Dunkel gebeizter birnenförmiger Korpus mit gespantem Boden, Schallloch mit ornamental gestaltetem Schlagbrett in eingelegter bzw. aufgemalter Dekoration, geschlitzter Wirbelkasten. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2692
2693
2692 | ZWEI MANDOLINEN ‚PERRARI‘* Napoli, 1890-1910
2693 | ZWEI FLACHMANDOLINEN Deutsch, erste Hälfte bis Mitte 20. Jh.
Fichtenholz, schalenförmigem Korpus aus Ahornspänen (Muschelbauweise), Korpus und Schallloch mit Schildpatt intarsiert, Knochenwirbel. L. 61 und 65 cm. Eine Mandoline innen Zettel bez. ‚Perrari Fabbricante di Mandolini Napoli‘ und Brandstempel ‚Perrari Napoli‘. Part. best., eine Mandoline am Rand besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Fichtenholz, flacher tropfenförmiger Korpus.. L. 58 und 62 cm. Eine Flachmandoline mit Schallloch, floral verzierter Holzintarsie im Schlagschutz und rückseitig kunstvoller Stern-Marketerie. Eine Flachmandoline mit durchbrochener Holzrosette, dunkel gebeiztem Korpus und Stofftragegurt. Jeweils für acht Saiten in vier Doppelchören. Part. besch., ber. und best., eine Mandoline mit feinem Deckenriss unterhalb des Stegs. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
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Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2695 | DEUTSCHE BASSLAUTE (THEORBIERTE GITARRENLAUTE)* Vermutlich Vogtland, um 1935 Fichtendecke über birnenförmigem Korpus, flacher Boden, 12-saitig, verlängerter Hals mit zusätzlichem Basssaitenwirbelkasten, geschnitzter Frauenkopf am Halsabschluss, Elfenbeinwirbel. L. 117 cm. Großformatige theorbierte Gitarrenlaute mit charakteristischem verlängertem Hals und separatem Wirbelkasten für die Basssaiten. Die schlichte, elegante Gestaltung mit fein durchbrochener Rosette und sparsamen schwarzen Ornamenten auf der Decke entspricht den im Vogtland gefertigten Lauteninstrumenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Part. best. und min. besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
2694 2694 | ZWEI GITARRENLAUTEN Klingenthal und Deutsch, erste Hälfte 20. Jh. Zwei Zupfinstrumente. L. 97 und 98 cm. Eine Laute am Hals Plakette ‚Meinel & Herold Musikinstrumenten-Fabrik, Klingenthal i. Sa.‘. Rundbauchlaute mit Fichtendecke über Ahornmuschel, sechssaitig, birnenförmiger Korpus, Trapezwirbelkasten mit floral geschnitztem Kopf, reich geschnitzte Schalllochrosette, Griffbrett aus Hartholz. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,2695 2696 | GROSSE KNICKHALSLAUTE Vermutlich Deutsch, 20. Jh.
2697 | KNICKHALSLAUTE ‚JEAN PAUL KOVALCZYK‘ Freiburg im Breisgau, 1980 im Stile des 16. Jh.
Laute aus Fichte und Ahorn, Muschelkorpus, handgeschnitzte, fein durchbrochene Rosette, abgeknickter Wirbelkasten, 15 Saiten. L. 69 cm, B . 32,5 cm,. Part. besch., ber. und best, Deckenrisse, rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Laute aus Fichte und Ahorn, birnenförmig, Muschelkorpus, flache Decke mit handgeschnitzter Rosette, angesetzter Knickhals mit durchbrochenen Wirbelkasten, 10-chörig besaitet. L. 77 cm, B. 32, Halsmensur 28,5 cm. Lautenzettel: ‚Jean Paul Kovalczyk en 1980 a Freiburg im Breisgau d‘apres in Padova Michiell Harton‘. Die Knickhalslaute ist ein traditionelles Saiteninstrument, das vor allem in der Volksmusik verschiedener Kulturen Verwendung findet. Sie zeichnet sich durch ihren charakteristischen geknickten Hals aus, der den Klangkörper mit dem Wirbelkasten verbindet. Min ber. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 100,-
€ 1.200,-
2696 *CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2697 Hargesheimer | Auktion 160
17
Historische Musikinstrumente
2698 | STÖSSEL LAUTE (AUCH STÖSSEL MANDOLINE) Köln, um 1915-1925
2699 | HISTORISIERENDE CITOLE UND BOGEN Nidderau, 20. Jh.
Flacher Resonanzkörper mit rundem Schallloch, kurzes bundiertes Griffbrett, sieben Metallsaiten. L. ca. 43,5, B. 23,5 cm. Innen Etikett: ‚STOESSEL, D.R.P. 2 9 6 4 3 6 , D. R .G . M . 6 4 6 393 , Geschm. 2288, gebaut von Georg Stössel. Mit Stimmschlüssel, Liederalbum und Tasche. Die von dem Kölner Geigenbauer Georg Stössel (1867-1943) entwickelte Stössel-Laute stellt eine eigenständige Mischform aus Zither und Laute dar. Das Instrument wurde ab 1915 patentiert und als leicht erlernbares Volksund Unterrichtsinstrument vertrieben. Part. ber. und best.
Fichtendecke mit zwei durchbrochen geschnitzten Holzro s et ten , geschnitztem Tierkopf als Abschluss, vier saitig. L. ca. 53 cm. Innen Werkstattzettel ‚Dieter Nöckel, 6369 Nidderau‘. Beigabe Steckfroschbogen mit Punktaugen, part. best., Frosch und Bogenhaar lose, L. ca. 63,5 cm. Die Citole war ein mittelalterliches Saiteninstrument auch Schalenhalslaute, das vom 13. bis 15. Jahrhundert in Europa verbreitet war und sowohl gezupft als auch vereinzelt mit dem Bogen gespielt wurde. Min. ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Literatur: Vgl. Liesmann: Die StösselLaute. In: Neue Musikzeitung (Regensburg) 20, 1981.
Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
2699
€ 100,-
2698 2700 | LUIGI FILANO Tätig um 1820-1935 Neapel
2701 | WESTERNGITARRE ‚IBANEZ CONCORD‘ Japan, ca. 1974-1978
FRÜHE ROMANTISCHE GITARRE
Hochglanz schwarz lackierter Dreadnought Korpus, Fichte und Mahagoni, 12-saitig, mit Koffer. L. 110, Mensur ca. 66 cm. Innen bez. ‚Ibanez Concord, Mark of Quality, Instrument Produced in Japan under Strict Quality Control, Seriennummer ‚752 12‘. Die Ibanez Concord gehört zur begehrten Concord-Serie, die während der japanischen Blütezeit des Unternehmens in den 1970er Jahren entstand. Aufgrund ihrer schwarzen Hochglanzlackierung wird dieses Modell häufig als „Black Beauty“ bezeichnet. Part. best und spielbedingte Gebrauchsspuren, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Erworben Musik Schmidt Frankfurt - Privatsammlung Hessen.
Neapel, um 1825 Decke aus feinjähriger Fichte, aufwendig verziert mit Rankenund Blattwerk-Einlagen (moti vegetali), originaler Holzkoffer. L. H., Koffer. Im Inneren bezeichnet: ‚Luigi Filano, Strada Speranzella, Napoli Anno 1825 N. 110‘. Seltene frühromantische Gitarre aus der Werkstatt des neapolitanischen Instrumentenbauers Luigi Filano, entstanden um 1825. Filano entstammte einer bedeutenden Instrumentenbauerfamilie. Seine Werkstatt befand sich in der Strada Speranzella in Neapel, einem Zentrum des neapolitanischen Instrumentenbaus. Part. best. und besch., Riss im Boden. € 200,-
2700 18
Hargesheimer | Auktion 160
€ 100,-
2701
Historische Musikinstrumente
2703 | AKUSTISCHE 4/4 KONZERTGITARRE VERMUTLICH UM 1900
2702 | AKUSTISCHE 4/4 KONZERTGITARRE ‚EUGENIO DELICADO UTRILLA‘ Benidorm, Spanien, 20. Jh.
Holz, Fichtendecke, sechssaitig, umlaufende Zargen Holzmaserung. H. 101, B. 37 cm. Part. best.
Hochglanz lackierter Korpus mit Fichtendecke, sechsaitig, Nylonsaiten. L. 102 cm, Mensur ca. 66 cm. Innen Zettel: ‚Eugenio Delicado Utrilla - Constructor de Guitarras - Plaza San Jaime s/n Benidorm (España) Ano‘. Min. best. und Kratzspuren, spielbereit. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 90,-
€ 100,-
2702
2703 2705 | ARCHTOP GITARRE ‚FRAMUS 5/50 HOBBY‘ Bubenreuth, Mai 1962
2704 | AKUSTISCHE 4/4 KONZERTGITARRE ‚IBANEZ MODELL GA15-NT‘ China, 21. Jh.
Gewölbte Decke und Boden aus Ahorn, Ahornhals, Sunburst-Lackierung. L. 102 cm, Mensur ca. 64,5 cm. Innen Etikett: ‚Built in he Heart of Bavaria- Modell 5/50 Serial No. 29338‘‘, Datierungsstempel ‚62E‘, Framus Werke Bavaria, vorderseitig Brandstempel. Part. best. und altersbedingte Gebrauchsspuren. Provenienz: Erworben bei Musik Paulus, Rathausgasse 32, Bonn - Privatsammlung NordrheinWestfalen.
Hochglanz lackierter Korpus mit Fichtendecke und Zargen/Boden in Mahagoni-Optik, sechsaitig, Nylonsaiten, Mechanik Golden mit weißen SchmetterlingsKnöpfen. L. 99 cm, Mensur 65 cm. Innen Zettel: Ibanez Acoustic Modell GA15-NT, Seriennummer ZY04 GS1801096522. Min. ber. und best., spielbereit. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
€ 90,-
2704
2705 Hargesheimer | Auktion 160
19
Historische Musikinstrumente
2706 2706 | SELTENE ARCHTOP E-GITARRE ROGER ‚MODELL SUPER‘ Berlin, um 1950 Gewölbte Fichtendecke, German Carve (Hohlkehle), sechssaitig, Mahagonihals und Blockeinlagen aus Perlmuttimitat, Celluloid-Randeinfassung, Sunburst-Lackierung, mit originalem Hartschalenkoffer. L. 115 cm, Mensur 64 cm. Am Hals bez. ‚Roger‘, innen Zettel: ‚Roger Guitar Modell Super Nr. 271 Berlin W 62 Lutherstr.‘. Die „Roger Super“ zählt zu den Spitzenmodellen der Berliner Gitarrenmanufaktur Roger, gegründet von Wenzel Rossmeisl (1902-1966). Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Werkstatt in der Berliner Lutherstraße zu einem der bedeutendsten Hersteller hochwertiger Archtop-Gitarren Deutschlands. Als Flaggschiff der Marke war die Super das direkte Gegenstück zu den Spitzenmodellen amerikanischer Hersteller wie Gibson oder Gretsch. Part. ber. und best., Oberfläche mit alters- und gebrauchsbedingten Spielspuren sowie vereinzelten Kratzern und Druckstellen. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 900,-
20
Hargesheimer | Auktion 160
2707 2707 | E-GITARRE ‚GIBSON LES PAUL RECORDING‘ Kalamazoo, Michigan (USA), 1976 Massiver Mahagonikorpus mit Ahorndecke, Griffbrett mit Trapez-Inlays, zwei originale Low-Impedance-Tonabnehmer. L. 99 cm, Mensur ca. 64 cm. Rückseitig am Kopf gemarkt ‚Les Paul Recording - Made in U.S.A. - 00111846‘. Mit originalem Hartschalenkoffer. Part. ber. und best., spielbedingte Gebrauchsspuren, Elektronik-Platte modifiziert, laut Einlieferer spielbereit, Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 1.500,-
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2708 2708 | GROSSE DOPPELPEDAL KONZERTHARFE ‚J. & J. ERAT‘ PATENT HARP London, ca. 1835-1842 Fichte, Ahorn und Nussbaum, teilweise vergoldet, fein kannelierte Säule mit geflügelten Karyatiden, Messingmechanik, Metallwirbel, gravierte Abdeckplatte. H. 172, B. 90 cm. Seitlich bez. ‚J. & J. Erat, Patent Harp Manufacturers, London‘, No. ‚2148‘. Qualitätvolle Großformatige Konzertharfe Doppelpedalharfe des späten Biedermeier bzw. der frühen viktorianischen Zeit in eleganter klassizistischer Ausführung. Part. best., besch. An der unteren Rückseite besch., Saiten unvollständig, Mechanik und Funktion nicht geprüft.. Literatur: Vgl. Rensch: Harps and Harpists, Bloomington 1989.
2709 2709 | HARFE ‚C. A. HANNIG‘ Markneukirchen, um 1920 Geschwungener Korpus aus Nadelholz, Schallloch-Rosetten, Pedalmechanik, florale Ornamentmalereien. H. 143, B. 38, T. 65 cm. Seitliche Metallplakette bez. ‚C.A. Hammig Markneukirchen Forststr. 17‘. Seltene böhmische Hakenharfe (auch Wandervogelharfe) der Firma C. A. Hannig aus Markneukirchen. Part. best. und besch., Saiten unvollständig, Mechanik und Funktion nicht geprüft. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 80,-
Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 120,-
2710
2711
2710 | KANUN (QANUN) ‚OUD SUKAR‘ Damaskus, Syrien, Ende 20. Jh.
2711 | HACKBRETT ‚BEST LONDON MAKE‘ Wohl London, um 1900
Trapezförmiger Holzkorpus mit vier ornamental geschnitzten RosettenSchalllöchern, mit Koffer und Stimmschlüssel. L. ca. 109 cm. Innen Herstellerzettel ‚Oud Sukar‘. Das Kanun (auch Qanun) zählt zur Familie der orientalischen Kastenzithern und gehört zu den wichtigsten Saiteninstrumenten der klassischen Musiktraditionen des Nahen Ostens. Min. best. und besch., Verso Riss. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Trapezförmiger Holzkorpus mit dunkel gebeiztem Resonanzboden, mehrchörige Stahlsaiten, mit zwei hölzernen Schlägeln und Stimmschlüssel. L. 75, B. 37 cm. Vorderseitig bez. ‚Best London Make‘. Part. best. und ber., part. besch., ungestimmt. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
€ 100,-
Hargesheimer | Auktion 160
21
Historische Musikinstrumente
2713
2712 2712 | KONZERTZITHER ‚MUSIMA‘ Markneukirchen, DDR, zweite Hälfte 20. Jh.
2713 | KONZERTZITHER ‚PARSIFAL‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
Schwarz lackierter Holzkorpus, florale Bemalung auf der Decke, rundes Schallloch mit Rosette, Griffbrett mit Tonbezeichnungen und Bundmarkierungen. L. 55, B. 47 cm. Innenetikett: ‚Musima - Markneukirchen Made in German Democratic Republic‘. Part. best. und besch., Lackfehlstellen und Holzabplatzungen. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
32-saitige Zither, Fichte furniert, Griffbrett, Knochenwirbel, halbrunder Resonanzkörper mit floralen Perlmutt-Intarsien, auf einem Holzkugelfuß. L. 55 cm, B. 30 cm, H. 4 cm. Auf dem Resonanzkörper bezeichnet ‚Parsifal‘. Part. best., Stimmung erforderlich, zwei Kugelfüße fehlen, Riss am Resonanzloch. € 50,-
€ 50,2714 | SCHEITHOLT / BORDUNZITHER Vermutlich Bayern oder Alpenraum, erste Hälfte 19. Jh. Holz, langgestreckter, rechteckiger Resonanzkasten mit aufgeleimtem Griffbrett, S-förmige Schalllöcher. L. 90,5 cm. Saiteninstrument aus der Familie der Brettzithern, das sowohl als Épinette des Vosges (Vogesen) als auch als Bordunzither oder Scheitholt im süddeutsch-alpenländischen Raum verbreitet war. Die schlichte Bauweise mit aufgesetztem Griffbrett und die reduzierte Form entsprechen der volkstümlichen Instrumententradition Europas um 1800. Part. best. und besch., Saiten und Wirbel unvollständig. Literatur: Vgl. Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Inventarnummer 411.
€ 500,-
2714
22
Hargesheimer | Auktion 160
2715 2715 | ZWEI HERZ ZITHERN ‚CARL RUCKMICH‘ Freiburg und Deutschland, um 1890-1920 Herzförmige Resonanzkörper, bundierte Griffbretter, 1x Metallmechanik und Knochenwirbel, Holzwirbel, tropfenförmige Schalllöcher. L. ca. 51/48,5, B. 31,5/28 cm. Eine Zither mit Zettel: ‚Carl Ruckmich, Freiburg i. Br., Großh. Bad. Hoflieferant‘. Part. best., Saiten unvollständig, eine Zither rückseitig Bodenriss. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
Historische Musikinstrumente
2716 2716 | ZWEI ZITHERN: MEISTER-HARFENZITHER ‚ADOLF MEINEL‘ UND KONZERTZITHER IN SALZBURGER FORM Markneukirchen, um 1950 und Österreich, um 1900 Resonanzboden und Korpus aus dunkel gebeiztem Holz. L. 69/57 und B. 35/29 cm. Eine Zither innen bez. ‚Zither Gitarren Meisterwerkstätten Markneukirchen Adolf Meinel‘ und Nummer ‚9897‘. Meinel Zither in geschwungener Harfenform mit gedrechselter Säule, rundes Schallloch mit Rosette,
originale Mechaniken, Knochen-Wirbelknöpfen, mit passgenauem originalem Hartschalenkoffer. Salzburger Zither mit gerundetem Resonanzkörper, großes hochovales Schallloch, originale Mechaniken, KnochenWirbelknöpfen, mit Holzkasten, Zither-Stimmschlüssel, Samtbürstchen mit Holzgriff sowie alten Notenblättern. Part. best. und ber., min. besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
2717
2718
2717 | ZWEI HARFENZITHERN Deutschland/Österreich, um 1900
2718 | WALDZITHER ‚PLÜCKTHUN & CO.‘ Hamburg, Anfang 20. Jh.
Jeweils dunkel gebeizter Holzkorpus in Harfenform, gedrehte Stützsäule bundiertes Griffbrett, Knochen Wirbelknöpfe. L. 71/69, B. 37/39 cm. Part. best. und besch., Saiten fehlen. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Fichtendecke, birnenförmigem Holzkorpus, neunsaitig, Decke mit dekorativer Schalllochrosette und Zierornamenten, mit Gurt. L. 42, B. 35 cm. Im Inneren Etikett: ‚Plückthun & Co., Delecke Möhnesee (Westf.). Best. und part. besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
Hargesheimer | Auktion 160
23
Historische Musikinstrumente
2720
2721
2720 | DIATONISCHE KNOPFKONZERTINA ‚LACHENAL & CO.‘ London, England, ca. 1893-1894
2721 | DIATONISCHES KNOPFAKKORDEON (MELODEON) ‚M. HOHNER‘ Trossingen, um 1900-1920
Hexagonale Knopfakkordeon, schwarzen Lederfaltenbälgen, Knöpfe aus Knochen, mit passendem Holzgehäuse. Ges,-H. 20, B. 18, T. 18 cm, Gew. ca. 1,6kg. Seitlich bez. „Lachenal & Co. London“ und Seriennummer ‚135340‘. Part. ber. und best, Blasebalg augenscheinlich intakt. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Holzkorpus, Balg, geprägte Metall-Eckbeschläge, 10 weiße Melodieknöpfe sowie Bass- und seitliche Luftklappe. H. 26, B. 24, T. 13 cm. Vorderseitig bez. ‚M. Hohner Accordeon, Steel Bronze Reeds, Best Made, Made in Germany‘. Part. best., und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
2722 2722 | SPINETT ‚WALTER MERZDORF‘ Merzdorf, 20. Jh. Fünfeckiger Korpus aus Mahagoni, furniert und gebeizt, Deckel aufklappbar, drei abschraubbare Vierkantbeine, mit Stimmschlüssel, Notenhalterung. H. 88, B. ca. 170 cm. Vorderseitig bez. ‚Walter Merzdorf‘,. Kleinformatiges Spinett des 20. Jahrhunderts aus der deutschen Werkstatt Merzdorf, ausgeführt in eleganter, fünfeckiger Bauform nach dem venezianischen Instrumentenbauer Giovanni Spinetti (um 1500). Part. best. und ber, ungestimmt, Klaviatur vollständig, Mechanik funktionsfähig. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
24
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2723
2724
2723 | MINIATUR WALZENSPIELDOSE Schweiz oder Deutschland, Anfang 20. Jh.
2724 | KLEINE WALZENSPIELDOSE ‚REUGE MUSIC‘ Schweiz, Sainte-Croix, 20. Jh.
Rechteckiges, intarsiertes Holzgehäuse, Zylinder-Spielwerk mit Messingwalze und Stahlkamm unter Glasabdeckung, Deckelinnenseite mit eingelegter polychromer Natursteinplatte. H. 5, B. 13, T. 8 cm, Gew. ca. 0,57kg. Part. best., Kammzähne augenscheinlich vollständig, läuft an.
Rechteckiges, intarsiertes Holzgehäuse, Zylinder-Spielwerk mit Walze und Stahlkamm unter Glasabdeckung. H. 8, B. 23, T. 13,5 cm, Gew. ca. 1,65kg. Innen bez. ‚Reuge Music Switzerland‘. Min. ber., Funktion geprüft.
€ 120,-
€ 360,-
2725
2726
2725 | LOCHPLATTENSPIELER ‚TROUBADOUR‘ Troubadour Musikwerke, Leipzig-Reudnitz, um 1898-1905
2726 | PLATTENSPIELDOSE ‚SYMPHONION‘ Leipzig, um 1890-1905.
Rechteckiges Nussbaum-Gehäuse, mechanisches Zungelspielwerk mit Stahlklamm, Metall, seitliche Kurbel. H. 18, B. 28, T. 26 cm. Auf dem Deckel bez. ‚Troubadour‘, innen Seriennummer ‚19384‘. Part. best. und ber., Funktion geprüft.
Quadratisches , dunkel gebeiztes Holzgehäuse, Zungenspielwerk mit auswechselbaren Lochplatten, seitliche Kurbel. H. 12,5 , B. 19, T. 17,5 cm, Gew. ca. 2,5kg. Innern Etikett ‚Symphonion Patented Brevete S.G.D.G. und ‚D.R.P.‘, Auf dem Kamm nummeriert ‚110998‘ Seriennummer 544. Part. best., Oxidationsspuren, Gehäuse best, Funktion geprüft.
€ 90,-
€ 200,-
Hargesheimer | Auktion 160
25
Historische Musikinstrumente
2727 2727 | MANDOLINE EXPRESSIVE WALZENSPIELDOSE Schweiz, um 1900 Rechteckiges Holzgehäuse, Walzenspielwerk, Metall, Messing, Glasdeckel, innen Aufzug und Still und Spiel. H. ca. 15,5, B. 58, T. 27,5 cm. Ausführung für den deutschen Markt. Schweizer Messing-Präzisionswerk auf hellem Werkträger mit Mandoline-Expressive-Klangsystem, breitem Stahlkamm und guillochierter Kammabdeckung mit applizierter Lyra. Rechtsseitige Regulierungshebel mit deutscher Beschriftung ‚STILL/ SPIEL‘. Originaler lithografierter Melodienzettel ‚Mandoline Expressive - 8 Airs‘ mit Komponistenporträt und floraler Umrahmung, handschriftlich eingetragenem Repertoire von acht Musikstücken. Part. best. und besch., läuft an. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
2728 2728 | TISCHDREHORGEL ‚MANOPAN‘ EUPHONIKA MUSIKWERKE Deutschland, um 1900 Zweiteiliges Holzgehäuse, ebonisiert. Kurbelantrieb über Lochstreifenband, Hauptkasten mit Blasebalg und Tonzungen, Fünf Lochstreifenbänder. H. 34, B. 67, T. 42 cm. Seltene Tischdrehorgel des Typs „Manopan“, hergestellt von den Euphonika Musikwerken um 1900. Das Instrument arbeitet mit einem handbetriebenen Kurbelmechanismus, bei dem ein perforiertes Papierband die Ventile der Zungenstimmen steuert. Beiliegend Phonola-Rolle Nr. 18908 „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“. Part. best., Drehwerk funktionsfähig, Blasebalg besch., Funktion der Tonerzeugung daher nicht geprüft. Literatur: Vgl. Bowers: Encyclopedia of Automatic Musical Instruments, Vestal Press, New York, 1972.
Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 90,-
2729
2730
2729 | GROSSE ORCHESTRION WALZENSPIELDOSE MIT TROMMEL, GLOCKEN UND KASTAGNETTEN Schweiz, Sainte-Croix, um 1885-1895
2730 | GROSSE WALZENSPIELDOSE MIT TROMMEL UND GLOCKEN Schweiz, um 1870-1880
Rechteckiges Edelholzgehäuse mit reich intarsierten Instrumenten im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk. H. ca. 24, B. 65, T. 34 cm. Werknummer 12535 auf dem Walzenlagerbock. Walzenspieluhr mit Klappdeckel mit doppelter Fadenintarsie und polychromer Musiktrophäen-Marketerie mit Waldhörnern, Blüten und Schleifen. Schweizer Messing-Präzisionswerk mit zweiteiligem Stahlkamm, Messingwalze sowie Orchestrion-Ausstattung mit Trommel, drei gestimmten Messingglocken und Kastagnetten. Glocken mit farbig emaillierten Insektenklöppeln. SektorTitelanzeige 1-10 mit roter Filzhinterlegung sowie vergoldetes Zierschild auf der Kammleiste. Originaler lithografierter Melodienzettel mit Musenfigur, Putten und Vogelmotiven, handschriftlich eingetragenem Repertoire von zehn Musikstücken. Part. best. und ber, Deckel mit Furnierschäden und Abrieb, läuft an, Spiel und Stop Mechanismus klemmt. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Rechteckiges Gehäuse mit feiner polychromer Instrumentenmarketerie im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk. H. ca. 19, B. 66,5, T. 22 cm. Zettel mit Seriennummer ‚3143‘, wohl B. A. Bremond oder Nicole Frères. Walzenspieluhr ausgestattet mit Tambour und Timbres. Originaler Melodienzettel ‚Huit Airs‘ mit acht handschriftlich eingetragenen Musikstücken, Bezeichnung ‚Étouffoirs en acier soit à Spiraux‘. Part. ber. und best., Funierschäden, läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 390,-
26
Hargesheimer | Auktion 160
€ 390,-
Historische Musikinstrumente
2731
2732
2731 | GROSSE FEINE WALZENSPIELDOSE MIT SECHS GLOCKEN UND TROMMELN Schweiz, Sainte-Croix, um 1880-1890
2732 | GROSSE WALZENSPIELDOSE ‚WOHL LOUIS PRESEZZI & CO‘ Schweiz, Genf, um 1880-1885.
Rechteckiges Edelholzgehäuse mit reich intarsierten Blumen im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk. H. ca. 26, B. 58,5, T. 32 cm. Werkplatte mit Herstellerzeichen ‚SW‘ (Samuel Junod / Mermod Frères) im Oval, Werknummer 2648. Walzenspieluhr mit zusätzliche Orchestrion-Ausstattung mit sechs gravierten Messingglocken und Trommel. Part. ber. und best., Funierschäden, läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Rechteckiges Nussbaum Gehäuse, mit intarsierten Blumen im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk. H. ca. 23, B. 73, T. 28 cm. Seriennummer 14547, übereinstimmend mit der Werknummer am Regulatorbügel. Walzenspieluhr mit Schaltungen für Start/Stop und Repeat/Change. Originaler Melodienzettel für 12 Airs mit Musikstücken, u. a. Werke von Johann Strauss und Franz von Suppé, sowie Bezeichnung und mit handschriftlich eingetragenem Repertoire, Medaillen der Weltausstellungen Philadelphia 1876 und Paris 1878, Bezeichnung ‚Louis Presezzi, Mécanicien‘ sowie ‚Musique à Claviers, Winnefelden‘ Part. ber. und best., Funierschäden, läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 390,-
€ 390,-
2733
2734
2733 | GROSSE FEINE WALZENSPIELDOSE MIT FÜNF GLOCKEN UND TROMMELN Schweiz, Sainte-Croix, um 1880-1890
2734 | GROSSE PRACHTVOLLE ORCHESTRION WALZENSPIELDOSE ‚PALLIARD‘ MIT TROMMEL, GLOCKEN UND KASTAGNETTEN Schweiz, Sainte-Croix, um 1880-1890
Rechteckiges Edelholzgehäuse mit reich intarsierten Blumen im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk. H. ca. 26, B. 58,5, T. 32 cm. Werkplatte mit Herstellerzeichen ‚SW‘ im Oval (wohl Samuel Junod / Mermod Frères), Werknummer 727, auf dem rechten Walzenlagerbock Gehäusenummer 26480. Walzenspieluhr mit Präzisionswerk aus Messing mit breiter Messingwalze und zweiteiligem Stahlkamm. Orchestrion-Ausstattung mit fünf gravierten Messingglocken und Trommeln. Linksseitiger Aufzugs- und Hebelmechanismus, rechts gravierte Schilder ‚Change/Répète‘ und ‚Arrête/Joue‘. Part. best. und ber., läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Rechteckiges Edelholzgehäuse mit reich intarsierten Blumen im Deckel, innenliegender Glasschutz, Walze mit Federwerk, seitliche Tragegriffe. H. ca. 27, B. 60, T. 33 cm. Kamm bezeichnet ‚PAILLARD‘ mit Armbrustmarke. Gehäuse mit profilierter Deckel- und Sockelzone, reich verziert mit polychromer Blumenmarketerie und doppelter Fadenintarsie. Seitlich zwei massive Messing-Tragegriffe, frontseitiges Messing-Schlüsselschild und Schlüssel . Massives Messing-Präzisionswerk mit breiter Messingwalze und Stahlkamm. Orchestrion-Ausstattung mit Trommel, fünf gravierten Messingglocken und Kastagnetten. Glocken mit farbig emaillierten Klöppeln in Form von Schmetterlingen, Bienen und Marienkäfern. Verstellbare Titelanzeige ‚8 Airs - Drum, Bells and Castagnettes‘ mit Paillard-Logos. Originaler farbig gedruckter Melodienzettel mit Schweizer Wappen sowie Trachten- und Landschaftsdarstellungen. Die Firma Paillard in Sainte-Croix zählt zu den bedeutendsten Herstellern hochwertiger Schweizer Walzenspieldosen des späten 19. Jahrhunderts. Das vorliegende Orchestrion vereint ein aufwendig gearbeitetes Gehäuse mit einem technisch anspruchsvollen Spielwerk. Min. ber. und best., Gehäuse mit Furnierschäden, läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 450,-
€ 500,Hargesheimer | Auktion 160
27
Historische Musikinstrumente
2735
2736
2735 | TRICHTER GRAMMOPHON ‚HIS MASTER‘S VOICE‘ England, wohl um 1915
2736 | KONVOLUT VON 15 DIRIGENTENSTÄBEN* Deutsch, England, 19./20. Jh.
Hexagonaler Holzkorpus mit Glaseinsätzen, Plakette mit dem Grammophon lauschenden Terrier ‚Nipper‘. H. ca. 75 cm. An der Unterseite am Werk bez. ‚Manufactured by The Gramophone Co. Ltd., Hayes, Middlesex, 271 D‘. Mechanisches Federwerk mit Kurbelantrieb (Kurbel vorhanden), schwenkbarer Tonarm mit vernickelter Schalldose, bezeichnet ‚His Master‘s Voice SOUND BOX‘, drehbarer, kannelierter Messing-Schalltrichter und eine Schellackplatte. Part best. und altersbedingte Gebrauchsspuren, läuft an. Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
Holz, schwarz lackiert, teils mit Silbermontierungen, 2x Elfenbeinabschlüssen. L. von 35 bis 51 cm. Teilweise gemarkt und bez. und mit Widmungen. Dirigentenstäbe dienten nicht nur als Arbeitsinstrument des Kapellmeisters, sondern wurden häufig auch als Ehrengeschenke oder Erinnerungsstücke zu Jubiläen, Konzerten oder Vereinsgründungen überreicht. Besonders Ausführungen mit Edelmetall- und Silberapplikationen zeichnen sich durch einen repräsentativen Charakter und hohe kunsthandwerkliche Qualität aus. Die Sammlung besteht aus 15 Dirigentenstäben unterschiedlicher Ausführung, teilweise mit plastisch geschnitzter Lyra als Endknauf. Mehrere Exemplare in originalen Etuis bzw. Transportkoffern. Part. best. und ber.
€ 90,-
€ 150,-
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2737 | THE CHI-MEI COLLECTION OF FINE VIOLINS Taiwan, 1997
2738 | ‚THE 2017 SINFONIMA CUVÉE DARLING‘ - ANDY LIM Frankfurt am Main, 2017
Hardcover mit Schuber, 115 Seiten, durchgehend farbig illustriert. ca. 38 x 26,5 cm. Herausgegeben von der Chi-Mei Culture Foundation. Seltenes Referenzwerk der Chi-Mei Culture Foundation über ihre weltberühmte Sammlung historischer Streichinstrumente. Min. Gebrauchsspuren.
Hardcover. 144 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen. ca. 30 x 21 cm. Dokumentation der Ausstellung zeitgenössischer Streichinstrumente und Bögen, veranstaltet 2017 im Saalbau Gutleut in Frankfurt am Main. Altersbedingte Gebrauchsspuren.
€ 180,-
€ 100,-
28
Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2739 2739 | ‚W. E. HILL & SONS (1880-1992): A TRIBUTE‘ VON RICHARD SADLER London, 1997 Hardcover, 202 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, limitierte Ausgabe. ca. 26 x 20 cm. Handsigniert und nummeriert ‚130‘. Altersbedingte Gebrauchsspuren. € 200,-
2740 2740 | ‚THE BRITISH VIOLIN‘ - JOHN MILNES Oxford, 2000 Hardcover, 416 Seiten mit zahlreichen Farb- und Schwarzweißabbildungen. ca. 33 x 25 cm. The Catalogue of The 1998 Exhibition 400 Years of Violin & Bow Making in the British Isles. Das Standardwerk dokumentiert die Ausstellung „400 Years of Violin & Bow Making in the British Isles“, die 1998 von der British Violin Making Association an der Royal Academy of Music in London veranstaltet wurde. Altersbedingte Gebrauchsspuren. € 200,-
2741 2741 | JEAN-BAPTISTE VUILLAUME ‚JOST THÖNE‘ Deutschland, 20. Jh. Gebundenes Buch, Band mit Fotografien in Originalgröße, CT- und Röntgenaufnahmen. ca. 43 x 31 cm. Limitierter Auflage von 2.000 Exemplaren. Aufwendig gestalteter Referenzband, erschienen anlässlich des 200. Geburtstags von Jean-Baptiste Vuillaume (1798-1875) und der Jubiläumsausstellung in der Cité de la Musique, Paris. € 200,-
2742 2742 | DEUTSCHE BOGENMACHER DELUXE BAND - GRÜNKE, SCHMIDT, ZUNTERER Stuttgart, 2000 Zweibändige Luxusausgabe im originalen Schuber, handgebunden. ca. 30 x 25. Handsigniert, Exemplar Nr. 9 von 200. Das bis heute maßgebliche Standardwerk zum deutschen Bogenbau dokumentiert die Entwicklung deutscher Bogenmacher von 1783 bis 2000 anhand ausführlicher Biografien, Werkbeschreibungen und umfangreichen Bildmaterials. Streng limitierte Vorzugsausgabe mit Originalsignaturen sämtlicher Autoren. Min. Gebrauchsspuren. € 500,Hargesheimer | Auktion 160
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Historische Musikinstrumente
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2743 | L‘ARCHET ‚DELUXE EDITION‘ - BERNARD MILLANT & J.F. RAFFIN Étienne Vatelot. Nancy / Paris, 1977
2744 | LES ARCHETS FRANÇAIS - BERNARD MILLANT & J.F. RAFFIN Étienne Vatelot. Nancy / Paris, 1977
Zwei Original-Ganzlederbände mit goldgeprägtem Rücken. Jeweils ca. 30,5 × 22,5 cm. Vorzugsausgabe (Édition originale), limitierten Ausgabe, Exemplar Nr. 64 von 260. Das von Étienne Vatelot verfasste Werk zählt zu den grundlegenden Standardwerken über den französischen Streichbogenbau. Die reich bebilderte Publikation dokumentiert die Entwicklung der bedeutendsten französischen Bogenmacher anhand historischer Quellen, Werkbeschreibungen, Fotografien und Brandstempel. Min. Gebrauchsspuren.
Vier Ganzlederbände mit Original Schuber. ca. 33 x 24 cm. Deuxième Édition (2. Auflage). Das von Étienne Vatelot verfasste Werk zählt zu den grundlegenden Standardwerken über den französischen Streichbogenbau. Die reich bebilderte Publikation dokumentiert die Entwicklung der bedeutendsten französischen Bogenmacher anhand historischer Quellen, Werkbeschreibungen, Fotografien und Brandstempel. Min. Gebrauchsspuren. € 1.500,-
€ 2.600,-
2745
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2745 | MEISTER ITALIENISCHER GEIGENBAUKUNST - WALTER HAMMA Wilhelmshaven, 1993
2746 | MEISTER ITALIENISCHER GEIGENBAUKUNST - WALTER HAMMA Stuttgart, 1964
2747 | MEISTER ITALIENISCHER GEIGENBAUKUNST - WALTER HAMMA Stuttgart, 1978
Gebundenes Buch, mit orangefarbenen Schutzumschlägen im Schuber. ca. 28,5 x 24,5 cm. 8. stark erweiterte und bearbeitete Auflage, viersprachige Ausgabe. Die von Stefan Blum grundlegend überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Hamma-Klassikers zählt zu den umfassendsten Referenzwerken über den italienischen Geigenbau. Durch die viersprachige Bearbeitung, den deutlich erweiterten Bildteil und die aktualisierten Meisterporträts gehört diese Ausgabe bis heute zur unverzichtbaren Fachliteratur Min. Gebrauchsspuren.
Gebundenes Buch, original-Halblederband mit grauen Leinenbezug. ca. 31 x 24 cm. Limitierten Auflage, Jubiläumsausgabe zum 100-jährigen Bestehen der Firma Hamma & Co., Exemplar Nr. 1627 von 2.400. Das Standardwerk von Walter Hamma vermittelt einen umfassenden Überblick über die bedeutendsten italienischen Geigenbauer und zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Nachschlagewerken für den historischen Streichinstrumentenbau. Min. Gebrauchsspuren.
Gebundenes Buch, original-Halblederband mit beigen Leinenbezug. ca. 31 × 24 cm. 5. Auflage. Das Standardwerk von Walter Hamma vermittelt einen umfassenden Überblick über die bedeutendsten italienischen Geigenbauer und zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Nachschlagewerken für den historischen Streichinstrumentenbau. Part. Gebrauchsspuren.
€ 180,30
Hargesheimer | Auktion 160
€ 120,-
€ 50,-
Historische Musikinstrumente
2748 2748 | KONVOLUT VON ZWEI MINIATUR VIOLINEN UND EIN MINIATUR CELLO 20. Jh. Fichtenholz und Ahorn, jeweils mit Bogen, zwei im Koffer. L. jeweils 26 und 30 cm. Part. best. und min besch. € 100,-
2749 2749 | SELTENE POCHETTE (AUCH TANZMEISTERGEIGE) Wohl Deutschland oder Frankreich, 20. Jh. Schmaler, geigenförmiger Miniatur Korpus mit zweiteiligem Ahornboden, Fichtendecke und braunem Lack. L. 39, Korpusl. 14 cm. Ohne Zettel. Die Pochette, auch Tanzmeistergeige genannt, entstand im 16. Jahrhundert als besonders kompakte Form der Violine. Aufgrund ihrer schmalen Bauweise ließ sie sich bequem in einer Mantel- oder Rocktasche (frz. poche) transportieren und diente vor allem Tanzmeistern zur musikalischen Begleitung des Unterrichts. Min. ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-
2750
2751
2750 | TISCHGEIGE / STREICHZITHER ‚ANTON BRÄUER‘* Schönbach i. B. (heute Luby, Tschechien), um 1900-1920
2751 | HARDANGERFIEDEL ‚HARDINGFELE‘ Norwegen, 20. Jh.
Geigenförmiger Resonanzkörper aus Fichte und Ahorn, Gravierte Metallkopfplatte mit Mechanik, Elfenbeinwirbel, im originalen, passgenauen Holzkoffer. L. ca. 59,5 cm. Am Kopf bez. ‚Anton Bräuer Schönbach i. B‘, innen Zettel: ‚Anton Bräuer Musik-Instrumentenmacher Schönbach, Böhmen‘. Part. best. und min. besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Einteiliger Fichtenboden und Ahornboden, acht Wirbel, umlaufende, bemalte Einlage, geschnitzter Tierkopf. L. 65 cm, Korpusl. 35,6 cm. Die Hardingfele gilt als norwegisches Nationalinstrument und entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert aus der Barockvioline. Charakteristisch sind die vier unter dem Griffbrett verlaufenden Resonanzsaiten, die beim Spiel mitschwingen und den obertonreichen, schwebenden Klang erzeugen. Min. best.. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
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2752
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2752 | DISKANTGAMBE (VIOLA DA GAMBA) ‚F. UPMANN WERKSTÄTTEN‘ Celle, 1963 Zweiteilige Fichtendecke und Ahornboden, goldgelber, bernsteinfarbener Naturlack, sechssaitig, Wirbelkastenschlanken C-Löchern im Renaissancestil. L. 70, Korpus ca. 39,5 cm. Gambenzettel: ‚F. Upmann Werkstätten, Celle (Deutschland), Anno 1963, Made in Germany. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,2753 | 1/4 VIOLINE UND 3/4 VIOLINBOGEN Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 1/2 Geige, L. 51,7 cm, Korpusl. 31,5 cm. Ohne Geigenzettel. Geigenbogen, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, L. 67,5 cm, ungemarkt, part. best Geige part. best. € 120,-
2754
2754 | 1/2-VIOLINE ‚HUMBOLTSCHULE‘ Deutschland, 20. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 1/2 Geige L. 51,9, Korpusl. 30,9 cm. Geigenzettel: ‚Humboltschule mit Tagesheim Volksmusikschule 18‘. Manufakturell gefertigte Halbe-Geige aus dem Leihbestand der Volksmusikschule / Humboltschule. Min. best., rest. € 100,-
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Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2755 2755 | 3/4 VIOLINE ‚ADOLF SPRENGER‘ UND 3/4 VIOLINBOGEN Stuttgart, 1919 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 3/4 Geige, L. 56 cm, Korpusl. 34 cm. Geigenzettel: ‚Adolf Sprenger Kgl. Hofinstrumentenmacher, Lieferant des Kgl. Konservatoriums für Musik 1919 Stuttgart gegründet 1824‘. 3/4 Geigenbogen, ungemarkt runde Stange, Knochenkopfplatte, L. 67,5 cm, part. besch. Violine part. best. und besch.
2756 2756 | 3/4 VIOLINE ‚JOSEF PÖTZL Hranice (Mähren) / Tschechoslowakei, 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 3/4 Geige L. 55, Korpusl. 33,3 cm. Geigenzettel: ‚Josef Pötzl Hranice, Mistr houslar sklad vsech hudenbnich nastrojou‘. Part. best. und besch. € 120,-
€ 120,-
2757
2758
2757 | 3/4 VIOLINE Wohl 19. Jh.
2758 | 3/4 VIOLINE ‚F.W. LANG‘ Dresden, wohl 1831
Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 3/4 Geige, L. 54, Korpusl. 32,9 cm. Ungemarkt. Part. best., rest, Deckenriss.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel brauner Lack. 3/4 Violine, L. 55,2 cm, Korpusl. 33 cm. Geigenzettel handschriftlich ‚F.W. Lang? Dresden 1831‘. Part. best. und besch., rest, Deckenrisse.
€ 150,-
€ 90,-
Hargesheimer | Auktion 160
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Historische Musikinstrumente
2760 2760 | 3/4 VIOLINBOGEN ‚KNOPF SCHULE‘ Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Pariser-Auge, versilberte Kopfplatte. L. 72,3 cm, Gew. ca. 52g. 3/4 Geigenbogen, an der Unterseite gemarkt ‚XVII‘, vermutlich aus der Knopf Werkstatt. Part. best. und ber. € 150,-
2759
2761
2759 | ZWEI 3/4 VIOLINEN ‚W.A. COUPA Deutsch, um 1890
2761 | 3/4 VIOLINBOGEN* Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner und braun-rötlicher Lack. 3/4 Geige, L. 56/55,5 cm, Korpusl. 33,4/33 cm. Eine Violine rückseitig Brandmarke ‚W. A. Coupa‘. Der Brandstempel Coupa kennzeichnet ein Importinstrument des New Yorker Musik- und Gitarrenhändlers John Coupa (bekannt durch seine Zusammenarbeit mit C. F. Martin). Part. best. und besch., rest., Steg, Saiten und -halter fehlen.
Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 70,5 cm, Gew. ca. 45g. 3/4 Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und ber. € 300,-
€ 150,-
2762
2762 | VIOLINBOGEN Frankreich, um 1900 Runde Stange, Einfach Auge, französischer Kopf. L. 73 cm, Gew. ca. 55g, wohl 7/8 ‚Damenbogen‘. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und besch. € 1.600,-
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Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2763 | KONVOLUT VON ACHT SCHÜLER VIOLINBÖGEN (1/4, 1/2, 3/4) 20. Jh. Runde und Oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen-, Bakelit- und Kunststoffkopfplatte. L. u.a. 51,5/55/62,5 cm. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und ber. € 150,-
2763
2764 | KONVOLUT VON ACHT BÖGEN (VIOLIN- UND CELLOBOGEN) Anfang und Mitte 20. Jh. Runde und oktogonale Stange, Knochenund Kunststoffkopfplatte. L. von 72 bis 74 cm. Geigenbogen 1x gemarkt ‚N. Laury a Paris‘. Part. best. und besch., unvollständig, 1x Kopf besch. € 100,-
2764
2765 | KONVOLUT VON FÜNF BÖGEN 19./20. Jh. Runde und oktogonale Stange, Knochenund Kunststoffkopfplatte. L. von 72 bis 74 cm. Cellobogen und Violinbögen. Unvollständig, part. best. und besch., 3x ohne Kopfplatte. € 100,-
2765
Hargesheimer | Auktion 160
35
Historische Musikinstrumente
2766 | KONVOLUT VON VIER VIOLINBÖGEN ‚ADOLF GEORG SCHUSTER‘ UND ‚GERHARD WALTER RENZ‘ Sachsen, Anfang 20. Jh. Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen- und Kunststoffkopfplatte. L. 74/74,2/74,3/74,5 cm. Zwei Geigenbögen gemarkt ‚Gerh. Walt. Renz‘ und ‚Adolf G. Schuster‘. Part. best. und ber. € 300,-
2766
2767 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚NICOLA MATRE‘* Frankreich, um 1900 Oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚N. Matre‘. Part. best. und ber., Frosch min. best. Provenienz: Privatsammlung Belgien. 2767
€ 1.000,-
2768 | VIOLINBOGEN ‚POIRSON À PARIS‘* Frankreich, um 1900
2768
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Hargesheimer | Auktion 160
Runde Amourettestange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚Poirson à Paris‘, wohl Eugène Poirson. Part. best und ber. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 1.000,* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
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2769 | VIOLINBOGEN ‚TOURTE‘ Frankreich, wohl um 1800 Runde Stange, Knochenkopfplatte. L. 73,9 cm, Gew. ca. 55g. Geigenbogen ungemarkt, wohl aus der Werkstatt François Xavier Tourte. Part. best., eine Kerbe in der Stange. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 5.000,-
2769 Hargesheimer | Auktion 160
37
Historische Musikinstrumente
2770 | VIOLINBOGEN (WOHL BAZIN MODELL)* Frankreich, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 55g. Violinbogen ungemarkt. Part. best., Kopf rest. € 800,2770
2771 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚NICHOLAS DUCHENE‘ Wohl Mirecourt, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Daumenleder. L. 73,9 cm, Gew. ca. 53g. Geigenbogen gemarkt ‚‘Nicolas Duchene‘, vermutlich Werkstattarbeit Bazin. Part. best. und ber.,, Frosch best., ohne Kopfplatte. € 500,2771
2772 | VIOLINBOGEN* Mirecourt, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 58. Geigenbogen ungemarkt, wohl Werkstatt ‚Laberte‘. Part. best. und ber., Kopfplatte besch. € 500,2772
2773 | VIOLINBOGEN VERMUTLICH FRANZÖSISCHES MODELL Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 58g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. € 200,2773
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Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2774 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚V. J. FERELLI‘* Mirecourt, Frankreich, Anfang / Mitte 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 56g. Geigenbogen gemarkt ‚V. J. Ferelli‘, gefertigt von der Werkstatt Laberte-Humbert Frères (Marc André Joseph Laberte), Frankreich. Der vorliegende Violinbogen entstand in der Werkstatt Laberte-Humbert Frères in Mirecourt und trägt den Handelsstempel „V. J. Ferelli“. Bei diesem Namen handelt es sich um eine von Laberte verwendete Handelsmarke und nicht um den Stempel eines eigenständigen Bogenmachers. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Belgien.
2774
€ 420,2775 | VIOLINBOGEN ‚DODD‘* Wohl England, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Blümchen Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,9 cm, Gew. ca. 56g. Geigenbogen gemarkt ‚Dodd‘. Part. best. und ber. € 390,2775
2776 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚W. HILL‘* England, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Neusilbermontierung, Knochenschraube, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 59,4 cm. Geigenbogen gemarkt ‚W. Hill‘, wohl Werkstatt von W. E. Hill & Sons in London. Part. best. Provenienz: Privatsammlung Belgien.
2776
€ 1.000,-
2777 | VIOLINBOGEN ‚LEFIN‘* Wohl Schweiz, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 54g. Part. ber. und best.. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 200,-
2777 *CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
39
Historische Musikinstrumente
2778 | VIOLINBOGEN ‚GEBRÜDER SCHUSTER‘* Markneukirchen, Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 58g. Geigenbogen gemarkt ‚Gebrüder Schuster‘. Part. best. € 200,2778
2779 | VIOLINBOGEN* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte und -frosch. L. 75, Gew. ca. 56g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. € 500,2779
2780 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚VUILLAUME À PARIS‘* Vermutlich Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 59,4g. Geigenbogen gemarkt ‚Vuillaume à Paris‘. Part. best. und ber. € 500,-
2780
2781 | VIOLINBOGEN ‚GEBRÜDER RICHTER‘* Markneukirchen, Anfang 20. Jh. 2781
2780
40
Hargesheimer | Auktion 160
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 55g. Geigenbogen gemarkt ‚Gebrüder Richter‘. Part. best. und min. besch. € 600,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2782 | VIOLINBOGEN* Deutsch, Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,6 cm, Gew. 61 cm,. Geigenbogen ungemarkt, wohl Pfretzschner Modell. Part. best. und ber. € 800,2782
2783 | VIOLINBOGEN* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Messingverzierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 75, Gew. ca. 58g. Geigenbogen unleserlich gemarkt. Part. best. und ber. € 390,2783
2784 | VIOLINBOGEN ‚AUGUST RAU‘* Deutsch, Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,1 cm, Gew. ca. 55g. Geigenbogen gemarkt ‚August Rau‘. Min. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 900,2784
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
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2785 | ZWEI VIOLINBÖGEN* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde und oktogonale Stande, Einfach Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 und 74,5 cm. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. € 200,-
2785
2785
2786 | VIOLINBOGEN ‚JULIUS HEINRICH ZIMMERMANN‘* Leipzig, Anfang 20. Jh.
2786
Oktogonale Fernambuk Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,6 cm, Gew. ca. 54g. Geigenbogen gemarkt ‚Jul Heinr. Zimmermann Leipzig‘. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 650,-
2787 | VIOLINBOGEN ‚F. LIEBICH BRESLAU‘* Breslau, Anfang 20. Jh.
2787
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Hargesheimer | Auktion 160
Runde Fernambukstange, Einfach Auge, Silbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 54g. Geigenbogen gemarkt ‚F. Liebich Breslau‘, Knopf Werkstatt. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 800,* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2788 | VIOLINBOGEN ‚KNOPF SCHULE‘* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Fernambukstange, Einfach Auge, Silbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen ungemarkt, vermutlich Knopf Schule oder Werkstatt. Part. best., min. best. am Frosch. Provenienz: Privatsammlung Rheinland.
2788
€ 500,-
2789 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚LOEWENDALS* Deutsch, Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,6 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚Loewendals‘ (Louis Löwendahl), vermutlich Knopf Schule oder Werkstatt. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 1.200,-
2789
2790 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚LOWENDALLS‘* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde übergehend oktogonale Stange, Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,4 cm, Gew. ca. 62g. Geigenbogen schwach gemarkt ‚Lowendalls‘ (Louis Löwendahl). Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 1.200,-
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2790
Hargesheimer | Auktion 160
43
Historische Musikinstrumente
2791 | VIOLINBOGEN ‚AH M‘* Markneukirchen, Anfang 20. Jh. Oktogonale Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5, Gew. ca. 60g. Frosch gestempelt AH und M (Werkstattmarke aus Markneukirchen). Part. best. und ber., Kopf rest. € 100,2791
2792 | VIOLINBOGEN Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. 74,5, Gew. ca. 62g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. € 240,-
2792
2793 | VIOLINBOGEN ‚(EDWIN LOTHAR) HERMANN KNOPF‘* Markneukirchen / Dresden, um 1920-1930
2793
Oktogonale Fernambukstange, Frosch mit Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 65g. Geigenbogen gemarkt ‚EL Hermann Knopf‘ und Emblem im Frosch. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 500,-
2794 | VIOLINBOGEN ‚PENZEL‘* Markneukirchen, Mitte 20. Jh. Oktogonale Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 52g. Geigenbogen gemarkt ‚Penzel‘, wohl Emil Max Penzel oder Werkstatt. Part. best. Provenienz: Rheinische Privatsammlung. 2794 44
Hargesheimer | Auktion 160
€ 280,* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2795 | VIOLINBOGEN ‚GUSTAV ADOLF PRAGER‘* Markneukirchen, um 1930 Oktogonale Fernambuk Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,4 cm, Gew. ca. 64g. Geigenbogen gemarkt ‚Gustav Prager‘ und Schutzmarke / Werkstattsignet Pfeil und ‚GP‘. Min. best. Provenienz: Privatsammlung Bayern.
2795
€ 900,-
2796 | FEINER VIOLINBOGEN ‚WILHELM AUGUST PFRETZSCHNER‘* Markneuki rchen, um 1910-1930 Runde Fernambuk Stange, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Muschel Einlage, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,3 cm, Gew. ca. 63,4g. Geigenbogen gemarkt ‚W.A. Pfretzschner‘ und Emblem auf dem Frosch. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung NordrheinWestfalen, ehemals Besitz des Stimmführers im Ford Sinfonieorchester, Köln.
2796
€ 1.200,-
2797 2797 | VIOLINBOGEN GEMARKT ‚ARNOLD VOIGT‘ (WOHL MAX PENZEL)* Markneukirchen, um 1910/1920 Runde Fernambukstange, Zierschild im Frosch, Silbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 75, Gew. ca. 58g. Geigenbogen gemarkt ‚Arnold Voigt‘, Modellbauweise charakteristisch für die Werkstatt von Max Penzel. Min. ber. und best. Literatur: Vgl. Grünke, Schmidt, Zunterer: Deutsche Bogenmacher Band 1 (1783-1945), Stuttgart, 2000, S.164, Abb. 2.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 4.500,-
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
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Historische Musikinstrumente
2798 | VIOLINBOGEN (VERMUTLICH WERKSTATT OUCHARD)* Frankreich, Mitte 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 54g. An der Unterseite der Stange bez. ‚A...‘ vermutlich Werkstatt Ouchard. Best. und part. ber. 2798
€ 500,-
2799 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚L DOLPHYN BRUXELLES‘* Vermutlich Deutsch, Mitte 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 52g. Geigenbogen gemarkt L. Dolphyn Bruxelles (Lucien Dolphyn), wohl Deutsche Bogenbauarbeit. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Belgien. 2799
€ 800,-
2800 | VIOLINBOGEN ‚KURT GERHARD PENZEL‘* Stuttgart/Ostrach, Mitte 20. Jh. Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 54g. Geigenbogen gemarkt ‚K. Gerhard Penzel‘. Part. best. € 200,-
2800
2801 | VIOLINBOGEN ‚ERICH STEINER‘ Bubenreuth, um 1975 Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Kunststoffkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 56g. Geigenbogen gemarkt ‚Erich Steiner‘. Min. ber. und best. € 200,2801 46
Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2802 2802 | ZWEI VIOLINBÖGEN ‚BALSEREIT‘ Deutsch, 20. Jh. Jeweils Runde Stange, Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. je 74,4 cm. Ungemarkt und ein Geigenbogen gemarkt ‚Balsereit‘ (Willi Paul Balsereit, Köln). Min. best. € 120,-
2803 2803 | KONVOLUT VON DREI VIOLINBÖGEN ‚BALSEREIT‘ Deutsch, 20. Jh. Jeweils Runde Stange, Pariser- und Einfach Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen- und Kunststoffkopfplatte. L. 74,3/74,4/74,1 cm. 2x ungemarkt, ein Geigenbogen gemarkt ‚Balsereit‘ (Willi Paul Balsereit, Köln). Part. best. € 120,-
2804 2804 | VIOLINBOGEN Deutsch, 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen ungemarkt. Min. best., reparierter Anriss am Bogenkopf. € 390,-
2805 2805 | KONTRABASSBOGEN Deutsch, zweite Hälfte 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Silbermontierung und -wicklung, Knochenkopfplatte. L. 76,5 cm, Gew. ca. 150g.. Ungemarkt. Part. ber., am Kopf best. und part. rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 180,-
Hargesheimer | Auktion 160
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Historische Musikinstrumente
2806 2806 | KONTRABASSBOGEN ‚KURT DÖLLING‘* Deutsch, 20. Jh. Oktogonale Stange, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 77 cm, Gew. ca. 124g. Kontrabass Bogen gemarkt ‚Kurt Dölling‘. Part. best. und ber., Haarriss an der Stange. € 1.800,-
2807
2808
2807 | KONTRABASS KORPUS Wohl Deutsch, 20. Jh.
2808 | KONTRABASS ‚DOINA‘ Bukarest, Rumänien, 1976
Fichtendecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher schattierter Lack,. L. ca. 108 cm. Part. best. und besch., Korpus eines Kontrabasses ohne Hals, Wirbelkasten und Schnecke.
Zweiteilige Fichtendecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack, vergoldete Messingmechaniken. Ges,-L. 190, Korpusl. ca. 111 cm. Innen Basszettel: ‚Fabrica Doina Bucaresti‘ handschriftlich ‚1976‘. Part. best. und besch., kleinere Boden-, Decken- und Zargenriss, rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 100,-
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Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2809 2809 | KONTRABASS ‚GÜNTER KRAHMER-PÖLLMANN‘ UND KONTRABASSBOGEN Mittenwald, 1963 Gewölbte zweiteilige Fichtendecke und Ahornboden aus abgelagertem Tonholz (von 1920), bernsteinfarbener Öllack, Gambenmodell. L. ca. 190, Korpusl. 114 cm. Innen Basszettel: ‚Pöllmann Geigenbaumeister Markneukirchen (Sachsen) Anno 1963 Spezialist für Kontrabaß- und Cellobau, Unterhalb des Bodenzapfens mit Pöllmann-Brandstempel. Korpusbr. 72 cm, Zargenbr. 24 cm, Mensur 106 cm. Afrikanisches Ebenholzgriffbrett, umlaufende geschnitzte Karniesverzierungen an Boden, Decke und Zargen, Einzelmechaniken. Mit Tasche und Bogen. Kontrabassbogen,
20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Knochenkopfplatte, L. 76 cm, Bogen ungemarkt und part. best. und besch. Hochwertiger Meisterkontrabass aus der Werkstatt Pöllmann in Mittenwald, gefertigt 1963 von Günter Krahmer-Pöllmann. Das Instrument entstand in traditioneller Handarbeit. Charakteristisch sind die elegante Gambenform, der gewölbte Boden sowie die fein geschnitzten Karniesverzierungen. Kontrabass part. best. und ber., rest. Expertise: Wertbescheinigung Geigenbaumeister Günter Krahmer-Pöllmann, Mittenwald, 1996. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 9.000,-
Hargesheimer | Auktion 160
49
Historische Musikinstrumente
2810
2811
2810 | VIOLA BEZ. ‚GAIBISSO GIOVANNI BATTISTA‘ Wohl Alassio, 1922 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. ca. 68,2 cm, Korpusl. 41 cm. Violazettel: ‚Gaibisso Giovanni Battista fece Alassio anno 1920 Torino‘ und ‚GGB. Min. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Münster. € 390,2811 | VIOLA UND VIOLABOGEN Vermutlich Deutsch, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. 66,9, Korpusl. 39 cm. Bratschenbogen, oktogonale Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Knochenkopfplatte, L. 73,6 cm, part. best Bratsche part. best. und besch., rest.. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 800,2812 | VIOLA ARTHUR BAY ‚MODELL KARL WEIDLER‘ Hamburg, 1982 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rautenförmiger Schildkopf, S-förmige Schalllöcher, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4-Bratsche, L. 66, Korpusl. 40,1 cm. Bratschenzettel: ‚Arthur Bay, Hamburg 1982, Modell K. Weidler, Nürnberg‘. Qualitätvolle Meisterbratsche, 1982 von Arthur Bay in Hamburg nach einem Modell des Nürnberger Geigenbaumeisters Karl Weidler gefertigt. Das Instrument entstand im Auftrag des Großvaters des heutigen Eigentümers. Die markante Ausführung des Wirbelkastens mit einem geschnitzten, polygonalen Schildkopf anstelle der traditionellen Schnecke verleiht der Bratsche ein außergewöhnliches Erscheinungsbild. Karl Weidler (1896-1980) gründete, nach seiner Ausbildung unter anderem bei Franz Thomastik in Wien, seine Werkstatt in Nürnberg und erwarb sich einen hervorragenden Ruf für klanglich ausgewogene Violinen und Bratschen. Min. best., rest. Provenienz: Im Jahr 1982 im Auftrag des Großvaters des heutigen Eigentümers gefertigt; seitdem in Familienbesitz - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
2812 50
Hargesheimer | Auktion 160
€ 1.200,-
Historische Musikinstrumente
2813 2813 | FEINE VIOLA BEZ. ‚THIR‘ Wien, zweite Hälfte 18. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke Ahornboden, dunkelrot brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche; L. 66 cm, Korpusl. 38,6 cm. Bratschenzettel: Thir, Viennae, Anno 17..?, vermutlich Johann Georg Thir oder Mathias Thir. De-
ckenmensur 21,7, Halsmensur 14,9 cm. Qualitätvolle Arbeit der Wiener Geigenbauschule des späten 18. Jahrhunderts. Part. best. und ber., am Wirbelkasten und Decke rest.. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 5.000,-
Hargesheimer | Auktion 160
51
Historische Musikinstrumente
2814
2815
2814 | VIOLA UND ZWEI VIOLABÖGEN Vermutlich Deutsch, 20. Jh.
2815 | VIOLA BEZ. ‚OSKAR ERICH HEINEL‘ Markneukirchen, 1943
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. 68,5, Korpusl. 40,6 cm. Ohne Zettel. Zwei Bratschenbögen, deutsch, 20. Jh., jeweils oktogonale Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, L. 74,9/75 cm, part. best. Geige min. best., rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner oranger Lack, mit Original Jäger Etui. 4/4 Bratsche, L. 66, Korpusl. 40 cm. Bratschenzettel: ‚Oskar Erich Heinel Gegr. 1893 Musikinstrumente Markneukirchen i. Sa.‘ und handschriftlich ‚1943‘. Min. best. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 200,-
€ 300,-
2816 | VIOLA ‚M. COLLENOT FILS‘ Frankreich, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche L. 67,5 Korpus ca. 40,1 cm. An der Unterseite der Zarge Brandstempel ‚M. Collenot Fils Paris‘. Part. best und ber., kl. Deckenriss, rest. € 2.000,2817 | VIOLA BEZ. ‚GIUSEPPE SCARAMEPLLA‘ UND VIOLABOGEN ‚RODERICH PAESOLD‘* Wohl Bubenreuth, um 1820 Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Bratsche, L. 64 cm, Korpusl. 38 cm. Bratschenzettel: ‚Giuseppe Scarampella Fece in Firence anno 1816‘. VIOLABOGEN ‚RODERICH PAESOLD‘*, Deutsch, Anfang 20. Jh., oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 75 cm, Gew. ca. 72g. Bratschenbogen gemarkt ‚Roderich Paesold‘. Min. ber. und best. Violine part. best., Deckenrisse, rest. Expertise: Atelier für Streichinstrumente, Marysia Porebska-Synowietz, Wiesbaden, 1998. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 5.000,-
2816
52
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2817
2818
2818 | FEINE VIOLA Vermutlich Deutsch, 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. 68, Korpusl. 41 cm. Ohne Bratschenzettel. Part. best., Deckenrisse. € 2.000,2819 | VIOLA ‚REINHOLD SCHNABL‘ Bubenreuth, 2000 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche, L. 67,5, Korpusl. 41 cm. Bratschenzettel: ‚Reinhold Schnabl Bubenreuth 2000‘ und handschriftlich signiert. Min. ber. € 1.200,-
2819
Hargesheimer | Auktion 160
53
Historische Musikinstrumente
2820 | VIOLABOGEN ‚HEINZ DÖLLING‘‘* Wernitzgrün/Erlbach, um 1950 Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 65g. Bratschenbogen gemarkt ‚Heinz Dölling ***‘. Min. best. € 450,2820 2821 | VIOLABOGEN GEMARKT ‚A. HOYER‘* Wohl Deutschland Anfang 20. Jh. Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 75 cm, Gew. ca. 62g. Bratschenbogen gemarkt ‚A. Hoyer‘. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 200,2821 2822 | VIOLABOGEN ‚KNOPF‘* Deutsch, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Einfach Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 58g. Bratschenbogen gemarkt ‚Knopf‘. Part. best und besch. € 200,-
2822
2823 | VIOLINE NACH ‚JAKOB STAINER‘ Deutsch, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Jacobus Stainer in Absam prope Oenipontum 1661‘, Verso Brandstempel ‚Stainer‘. Min. best. und ber., rest. € 150,-
2754
2823 54
Hargesheimer | Auktion 160
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2824 2824 | VIOLINE BEZ. ‚JOHANN CARL KLOTZ‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN Deutsch, wohl 18. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer (Otto Groh Göttingen). 4/4 Geige, L. 59,6 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Joan. Corol. Kloz in Mittenwald An. 1788‘. Zwei Violinbögen, runde Stange, Neusilbermontierung, Geigenbogen ungemarkt, part. besch. Knochenkopfplatte und 1x ohne Kopfplatte. Violine part. best. und ber., Deckenriss, rest.
2825 2825 | VIOLINE BEZ. ‚GIOVANNI DOLLENZ‘ Wohl Triest, 1805 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,9 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Giovanni Dollenz Fecit in Trieste Anno 1805‘, Verso rotes Wachssiegel mit Darstellung gekreuzter Schlüssel. Part. besch., ber. und best. Decke gelöst, Risse. € 500,-
€ 300,-
2826
2827
2826 | VIOLINE BEZ. ‚ALFONSO CAPPELLARO‘ Wohl Castelfranco Veneto, 1902
2827 | VIOLINE BEZ. ‚STEFANO SCARAMPELLA‘ Italien, wohl Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige L. 59,5, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Alfonso Cappellaro Castelfranco Beneto 1902‘. Part. best. und ber., ohne Steg.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,7, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Stefano Scarampella di Brescia, Fratello ed Allievo del Giuseppe, Fece in Mantova anno 1889‘, rückseitiger Brandstempel. Part. best. und besch., Deckenrisse im Unterbug sowie am F-Loch, Griffbrett lose.
€ 150,-
€ 360,-
Hargesheimer | Auktion 160
55
Historische Musikinstrumente
2828 2828 | FEINE VIOLINE BEZ. ‚STEFANO SCARAMPELLA‘ Wohl Brescia, 1909
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen, ehemals Besitz des Stimmführers im Ford Sinfonieorchester, Köln.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, schöner, gold-orange-brauner Lack, moderne Patentwirbel. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 36 cm,. Geigenzettel: ‚Stefano Scarampella di Brescia premiato con medaglie d‘argento fratello ed allievo del Giuseppe fece in Brescia ano 1909‘. Obere Breite: 16,6 cm, Mittlere Breite: 11, 5 cm, Untere Breite: 20,6 cm. Ausdrucksstarke, feine italienische Meisterarbeit. Part. best, rest., Authentisches Krakelee, Deckenriss.
€ 12.000,-
56
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2829 2829 | FEINE VIOLINE Vermutlich Mittenwald, Anfang 19. Jh. Einteilige feinjährige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,7 cm. Geigenzettel: ‚Joseph Guarnerius fecit Cremonae anno 1735 IHS‘. Part. best. und besch. Decken- und Bodenrisse. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 900,-
2830 2830 | VIOLINE MIT VIOLINBOGEN ‚ARTHUR THOMÄ‘ UND VIOLABOGEN Markneukirchen, um 1870 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige L. 59,1, Korpusl. 35,9 cm. Violinbogen, oktogonale Stange, Daumenleder, L. 74,5 cm, Gew. ca. 56g, Geigenbogen gemarkt ‚Arthur Thomä‘, Bratschenbogen, oktogonale Stange, Daumenleder, L. 75 cm, Gew. ca. 62g, jeweils Knochenkopfplatte, part. besch. und best. Geige part. best. und ber., Deckenrisse. Provenienz: In Privatsammlung seit 1947. € 900,-
2831
2832
2831 | VIOLINE NACH ‚MATHIAS HORNSTEINER‘ Deutsch, 19. Jh.
2832 | VIOLINE Deutschland oder Frankreich, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, umlaufende intarsierte Randeinlagen, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36,5 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Hornsteiner Geigenmacher, Hofschmied in Mittenwald an der Iser Anno 1804‘. Part. best. und ber., besch. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelrot brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Min. best., rest., rückseitig kleiner Kratzer. Provenienz: Privatsammlung Münster. € 100,-
€ 220,-
Hargesheimer | Auktion 160
57
Historische Musikinstrumente
2833 | VIOLINE BEZ. ‚ANTONIUS SUPERIUS‘ MODELL STAINER Wohl Süddeutschland, 19. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, umlaufende, intarsierte Einlage, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 36,2 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Superius Cremonensis / Alumnus Joseph Guarnerius Anno 1790‘. Part. best. und rest., verschlossene Deckenrisse. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 2.000,-
2833 2834 | VIOLINE BEZ. ‚HAMM‘ Markneukirchen oder Vogtland, 19. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,9 cm. Boden mit Brandstempel ‚*Hamm*‘, vermutlich Werkstatt Christian Gottfried Hamm oder Umkreis. Part. best., Kratzspuren, Deckenrisse. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 390,2835 | VIOLINE ‚RIEMER‘ Wohl Wurzen, um 1900
2834
58
Hargesheimer | Auktion 160
2835
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 56,5 cm, Korpusl. 33,5 cm.. Geigenzettel handschriftlich: ‚Rep. v. G.? Riemer, Wurzen ..73‘. Part. best., Deckenrisse. € 140,-
Historische Musikinstrumente
2836
2837
2836 | VIOLINE ‚JOSEF KREPELKA‘ UND DREI VIOLINBÖGEN ‚PAESOLD‘,‘ARY FRANCE‘ Jihlava (Iglau), Böhmen, 1876
2837 | VIOLINE BEZ. ‚PETRUS GUARNERIUS‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN* Deutsch oder Frankreich, um 1890
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer und Zubehör. 4/4 Geige L. 60, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Josef Krepelka, Instrumentenmacher Iglau / nástrojník, v Jihlave‘, handschriftlich ‚1876‘. Drei Geigenbögen, Anfang 20. Jh., jeweils runde Stange, Wicklung, Daumenleder, Kuns t s tof f- und Knochenkopfplatte, L . 74/74,4/74,5 cm, zwei Geigenbogen gemarkt R. Paesold‘ und ‚Ary France‘, part. best. Geige part. best., verschlossene Deckenrisse, rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Petrus Guarnerius filius Joseph Cremonensis fecit Venetijs anno 17..‘. Violine im Maggini-Stil mit doppelter Aderverlauf, Boden reich verziert mit zentralem Mosaik-Medaillon (Perlmutt-Einlage), Lyra und floralen Ornamenten, am Unterbug sowie Eckrosetten auf Decke und Boden. Zwei Geigenbögen, Anfang 20. Jh., jeweils runde Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte, L. 72,5/74 cm, part. best. Geige part. best., min. besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 500,-
€ 100,-
2838
2839
2838 | VIOLINE MIT GESCHNITZTER PORTRAIT BÜSTE IM BODEN Wohl Markneukirchen, um 1900
2839 | VIOLINE BEZ. ‚MICHAEL KLOTZ‘ UND VIOLINBOGEN ‚A. HERRMANN *** Deutsch, 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, Boden mit geschnitzten Ritter oder Krieger mit Helm und floralen Ornamenten und 1630, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,6 cm. Ohne Geigenzettel, rückseitig bez. ‚1630‘. Part. best. und besch, Deckenriss, rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Michael Klotz in Mittenwald an der Isar Anno 1757‘ und Reparaturzettel ‚Repariert von Hof-Instrumentenbauer Liebig, Breslau‘. Violinbogen, oktogonale Stange, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, Geigenbogen gemarkt ‚A. Hermann ***‘, vermutlich August Friedrich Herrmann, part. best., ohne Bogenhaar. Violine part. best. und besch., Deckenrisse, rest.
€ 100,-
€ 100,*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
59
Historische Musikinstrumente
2840 | VIOLINE BEZ. ‚DAVID HOPF‘ Wohl Klingenthal, 1804 Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,5 cm. Handschriftlich Geigenzettel: ‚David Hopf in Klingenthal 1804‘, Verso Brandmarke ‚Hopf‘. Part. best. und besch, Deckenriss. € 150,2841 | VIOLINE ‚WIEN‘ Wien, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,6, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel handschriftlich: ‚Repariert ...? Wien, 1911‘. Part. best., Deckenrisse. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland. 2840
2841
€ 150,2842 | VIOLINE SALZBURGER SCHULE Salzburg, 18. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58, Korpusl. 35,6 cm. Ungemarkt. Violine aus der Salzburger Schule des 18. Jahrhunderts, gefertigt in der Tradition des alpenländisch-österreichischen Geigenbaus. Charakteristisch sind die ausgewogenen Proportionen, der gewölbte Korpus sowie die handwerklich solide Ausführung. Instrumente dieser regionalen Schule verbinden Einflüsse des süddeutschen und italienischen Geigenbaus des 18. Jahrhunderts. Part. best., rest. Expertise: Gutachten Hieronymus Köstler, Stuttgart, 2016. Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt. € 9.000,-
2842
60
Hargesheimer | Auktion 160
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2843
2844
2843 | VIOLINE BEZ. ‚MATTHIAS NEUNER‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN* Wohl Mittenwald, 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Neuner Geigenmacher in Mittenwald 1801 Nro. 94‘. Zwei Violinbögen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, 1x Knochen- und 1x Elfenbeinkopfplatte, part. best. Violine part. best. und Deckenrisse, Decke, Boden und Zarge rest. Expertise: Restaurierung Hans-Josef Thomas, Aachen, 2025. Provenienz: Privatsammlung Aachen. € 900,2844 | VIOLINE BEZ. ‚MATHIAS NEUNER‘ UND VIOLINBOGEN Wohl Mittenwald, Ende 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Neuner Geigenmacher in Mittenwald 1812 Nro. 94‘. Violinbogen, Deutsch, 20. Jh., Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, L. 73 cm, ungemarkter Geigenbogen, part. best. und besch., Kopfplatte fehlt. Violine part. best., rest. Expertise: Repariert 2020. € 1.200,2845 | VIOLINE WOHL ‚MATHIAS HORNSTEINER III‘ Wohl Mittenwald, 1804 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige. Geigenzettel: ‚Mathias Hornsteiner Geigenmacher in Mittenwald Anno 1804‘. Part. best., Riss am F-Loch. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland. € 2.000,-
2845
Hargesheimer | Auktion 160
61
Historische Musikinstrumente
2846 2846 | VIOLINE BEZ. ‚MATTHAEUS IGNATIUS BRANDSTAETTER‘ Deutsch, 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 35,7 cm. Geigenzettel: ‚Mattaeus Ignatius Brandstaetter feciat Vinnae Anno 1825‘. Min. best und rest. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
2847 2847 | VIOLINE Deutsch, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel bernsteinfarbener bis braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 30,3 cm, Korpusl. 35,6 cm. Ungemarkt. Min. ber., rest, Zarge min. Riss. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland. € 300,-
€ 200,-
2848
2849
2848 | VIOLINE ‚GEBRÜDER WOLF‘ Kreuznach, 1890
2849 | VIOLINE Deutsch, 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,1 cm. Geigenzettel: ‚Streich-Instrumenten-Fabrik Gebrüder Wolff in Creuznach‘, handschriftlich ‚1890‘. Die Brüder Leopold und Ferdinand Wolff gründeten ihre Werkstatt im Jahr 1864 und entwickelten sie zu einer der bedeutendsten deutschen Instrumentenfabriken des späten 19. Jahrhunderts. Part. best., rest.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack. 4/4 Violine, L. 60, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Min. best., am F-Loch rest., verschlossene Deckenrisse. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 600,-
62
Hargesheimer | Auktion 160
€ 280,-
Historische Musikinstrumente
2850
2851
2850 | VIOLINE NACH ‚LORENZO STORIONI‘ Böhmen/Sachsen, um 1900
2851 | VIOLINE ‚HOPF‘ Deutsch, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, brauner Lack, umlaufende intarsierte Randeinlage, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Laurentius Storioni fecit Cremonae 17..‘. Part. best., rest., Deckenriss. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35 cm. Rückseitig gemarkt ‚Hopf‘. Part. best., verschlossene Deckenrisse, rest. € 200,-
€ 100,-
2852
2853
2852 | VIOLINE BEZ. ‚MARCUS STAINER‘ Deutschland oder Österreich, 19. Jh.
2853 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, im Original Jäger Etui. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel handschriftlich: Marcus Stainer Bürgerlicher Lauten- und Geigenmacher in Kufstein in Tiroll 1647‘. Part. best., rest. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 36 cm. ?. Part. best. und besch. € 150,-
€ 800,-
Hargesheimer | Auktion 160
63
Historische Musikinstrumente
2854 | VIOLINE ‚JEAN LAURENT MAST‘ Paris, 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Tasche. 4/4 Geige L. 60,4 cm, Korpusl. 36 cm. Innen am Boden gemarkt und Verso Brandstempel ‚ J. L. Mast a Paris‘. Part. best. und ber., rest., spielbereit. Provenienz: Erworben bei Sotheby, London, 1980 (Angabe des Einlieferers) - Privatsammlung Süddeutschland. € 1.800,-
2854
2855 | VIOLINE ‚M. COUTURIEUX‘ UND VIOLINBOGEN Mirecourt, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Lutherie Artistique / M. Couturieux‘. Unter dem Namen „M. Couturieux“ vertrieb die renommierte Mirecourter Werkstatt Laberte-Humbert Frères um 1900 hochwertige Handelsinstrumente. Die Bezeichnung „Lutherie Artistique“ findet sich auf zahlreichen Instrumenten dieser Qualitätslinie. Geigenbogen, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, ungemarkt, L. 74,3 cm, part. best. Geige min. best., rest. € 1.200,-
2855 64
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2857
2858
2857 | FEINE VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
2858 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., rest., verschlossene Deckenrisse. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch. € 120,-
€ 150,-
2859
2860
2859 | VIOLINE Vermutlich Deutsch, Anfang 20. Jh.
2860 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., Deckenrisse.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. € 100,-
€ 180,-
Hargesheimer | Auktion 160
65
Historische Musikinstrumente
2861
2862
2861 | VIOLINE NACH NICOLA AMATI Deutsch, um 1900
2862 | VIOLINE Deutsch oder Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,7 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Nicolaus Amatus fecit in Cremona 1641‘. Part. best., Deckenrisse.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel roter Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,9 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., Kratzspuren, rest.
€ 150,-
€ 120,-
2863
2864
2863 | VIOLINE BEZ. ‚LUIGI AMICI‘ MIT GESCHNITZTEM KOPF Anfang 20. Jh.
2864 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige L. 61, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Luigi Amici Fabricatore D‘Armonici Roma Via del Pellegrino No. 44‘. Part. best. und besch., Ohne Saiten, Steg.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner, alt-schattierter Lack. 4/4 Geige, L. 59,6 cm, Korpusl. 35,6 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch.
€ 120,-
66
Hargesheimer | Auktion 160
€ 150,-
Historische Musikinstrumente
2865 | VIOLINE BEZ. ‚GIOVANNI BATTISTA ZANOLI‘ UND VIOLINBOGEN Wohl Verona, 19. Jh. oder später Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,7 cm. Geigenzettel: ‚Joannes Baptista Zanoli Verone fecit anno 1753‘, Handschriftlich: Repariert v. J. Rebaure anno past Oien K.J. an. 1936‘. Violinbogen, vermutlich Frankreich, Anfang 20. Jh., oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Knochenkopfplatte, Part best. Restauriert in den 1980er Geigenbau Scholz, Düsseldorf, Part. best. und besch., Decken- und Zargenrisse, rest. und ergänzt. Provenienz: Laut Einlieferer erworben in England - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 4.500,-
2865
2866 | VIOLINE BEZ. ‚CESARE TOROSSI‘ MODELL ‚AMATI‘ Italien, ca. 1844 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Cesare Tonossi in Novara, l‘anno 1844‘. Feine italienische, unbekannte Geige um 1844 nach dem Amati Modell. Part. best. und ber., rest., verschlossener Deckenriss. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 5.000,-
2866 Hargesheimer | Auktion 160
67
Historische Musikinstrumente
2867
2868
2867 | VIOLINE BEZ. ‚FRANCESCO RUGERI‘ Anfang 20. Jh.
2868 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 36 cm. Handschriftlicher Geigenzettel: Franecesco Rugeri in Cremona 1705‘. Part. best. und ber., min besch.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., rest.
€ 120,-
€ 150,-
2869
2870
2869 | VIOLINE NACH ‚ANGELO SOLIANI‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
2870 | VIOLINE Deutschland oder Frankreich, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Angelus Soliani Fecit Mutina 1789‘. Part. best. und ber., besch., eine Zarge best.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best., Deckenrisse.
€ 150,-
€ 100,-
68
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2871
2872
2871 | VIOLINE ‚COPY OF STRADIVARIUS‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
2872 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI Wohl Böhmen/Sachsen, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Copy Antonius Stradiuarius Made in Germany‘. Part. best., rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1723 A.S.‘. Part. best. und ber.
€ 120,-
€ 120,-
2873
2874
2873 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI Wohl Böhmen, 19./20. Jh.
2874 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1723 A.S.‘. Part. best. und ber., besch.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60,9 cm, Korpusl. 36,2 cm. Geigenzettel: ‚Copy of Antonius Stradivarius anno 1733‘. Part. best. und ber., besch., rest.
€ 120,-
€ 100,-
Hargesheimer | Auktion 160
69
Historische Musikinstrumente
2876 2875 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI Deutsch, Anfang 20. Jh.
2875
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 17 Made in Germany‘. Part. best. und ber. € 1.000,2876 | VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,9 cm. Part. best. und ber., Steg fehlt. € 120,-
2877 | VIOLINE ‚EUGEN WAHL‘ UND VIOLINBOGEN Karlsruhe, 1932 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit Tasche. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel bez. Eugen Wahl. Violinbogen, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Wicklung, Daumenleder, Brasilholz Knochenkopfplatte, L. 73 cm, Geigenbogen ungemarkt, part. best. Kopfplatte besch. Geige part. best. rest. Expertise: Original Rechnung liegt vor: Atelier für Streichinstrumente Wieczorek und Kühne, Gelsenkirchen, Dezember 2000. 2877
70
Hargesheimer | Auktion 160
€ 2.200,-
Historische Musikinstrumente
2878
2879
2878 | VIOLINE Wohl Mirecourt, um 1900
2879 | VIOLINE Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ungemarkt. Min. best. und ber., rest. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige Ahornboden, orange-braun Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,2, Korpusl. 35 cm. Min. ber. und best. € 100,-
€ 180,-
2880
2881
2880 | VIOLINE Frankreich, Anfang 20. Jh.
2881 | VIOLINE ‚PAUL SERDET‘ Paris, 1910
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner, alt-schattierter Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best., min. besch.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. ca. 59,1, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Paul Serdet Luthier a Paris 1910‘. Part. best. und rest. Provenienz: Nachlass Geigenbau Wunderlich.
€ 120,-
€ 900,-
Hargesheimer | Auktion 160
71
Historische Musikinstrumente
2882
2883
2882 | VIOLINE ‚MARY‘ Wohl England, 19. Jh.
2883 | VIOLINE NACH ‚NICOLA AMATI‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 36 cm. Innen handschriftlich bez. ‚Mary‘. Part. best. und besch., kl. Deckenrisse, rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,1, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel‘ ‚Nicolaus Amatus fecit in Cremona 1673‘. Part. best. und ber., Deckenriss verschlossen, rest, Griffbrett lose.
€ 700,-
€ 100,-
2884 2884 | VIOLINE NACH ‚NICOLA AMATI‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN Deutsch, um 1900 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,6, Korpusl. 36,1 cm. Geigenzettel: ‚Nicolaus Amatus fecit in Cremona 1654‘. Zwei Geigenbögen, Deutsch, Mitte 20. Jh., runde Stange, Wicklung, ungemarkt, Knochenkopfplatte, part. best. Geige part. best. € 300,-
72
Hargesheimer | Auktion 160
2885 2885 | VIOLINE UND ZWEI VIOLINBÖGEN Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,6 cm, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Zwei Geigenbögen, 20. Jh., jeweils runde Stange, Knochenkopfplatte, L. 74/73,5 cm, Part. best. Geige part. best. € 150,-
Historische Musikinstrumente
2887
2886 2886 | VIOLINE NACH ‚NICOLAUS BERGONZI‘ UND VIOLINBOGEN Deutsch, um 1900 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 35,9 cm. Zettel: ‚Nicolaus Bergonzi Cremonensis faciebat 17..‘, und Reparaturzettel: ‚repariert Otto Schmelz, vorm. Stegmaier, Ingolstadt‘. Die Werkstatt Schmelz, vorm. Stegmaier geht auf den angesehenen Ingolstädter Instrumentenbauer Ferdinand Stegmaier zurück und führte dessen Namen nach der Übernahme als Qualitätsbezeichnung weiter. Geigenbogen, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Geigenbogen ungemarkt, L.73,5 cm, part. best, ohne Kopfplatte. Geige part. best., rest.
2887 | VIOLINE UND ZWEI VIOLINBÖGEN Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,6 cm. Ohne Geigenzettel. Zwei Geigenbögen, Deutsch, Anfang 20. Jh., jeweils runde Stange, Einfach-Auge, Knochenkopfplatte, L. 74/73 cm, ungemarkt., 1x ohne Kopfplatte, part. best. und ber. Violine part. best., Deckenrisse, rest. € 120,-
€ 200,-
2888 | VIOLINE BEZ. ‚IGNATIUS MARKERT‘ Prag, 1931 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Ignatius Markert fecit Pragae 1931‘. Min. ber. Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf. € 500,2888 Hargesheimer | Auktion 160
73
Historische Musikinstrumente
2889 2889 | VIOLINE FRANTISEK (FRANZ) BOCEK ‚MODELL JAKOB STAINER‘ Schönbach in Böhmen (heute Luby, Tschechien), 1935 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,9 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Copy of Jacobus Stainer made in Czechoslovakia‘ und ‚Frant. Bocek, Schönbach v Cechách, 1935 Houslarství‘. Part. best. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
2890 2890 | VIOLINE ‚EMANUEL HÜLLER‘ Graslitz (Kraslice), Böhmen, Anfang 20. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Emanuel Hüller, Instrumentenmacher, Graslitz, Böhmen‘. Part. best. und besch. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland. € 260,-
€ 200,-
2891
2892
2891 | VIOLINE BEZ. ‚ANTON HÜLLER‘ Graslitz (Kraslice, Böhmen), 1930
2892 | VIOLINE MIT INTARSIEN UND PERLMUTT MOSAIK Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Anton Hüller, No. 188 Graslitz (Böhmen) Musik-Instrumenten Fabrik (niemals die No. 188 weglassen.)‘. Griffbrett besch., part. best., ohne Steg. Provenienz: Privatsammlung Österreich.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, umlaufende, intarsierte Einlage, rückseitig aufwendig verziertes, florales Perlmutt Mosaik. 4/4 Geige, L. 59,6, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best., Stimmstock lose.
€ 600,-
74
Hargesheimer | Auktion 160
€ 100,-
Historische Musikinstrumente
2893 2893 | MICHAEL STRAUB (II.) (WOHL) 1623 Füssen - nach 1686 Venedig
Provenienz: Erworben 1955 (Original Quittung liegt vor) - Seitdem Privatsammlung München.
MEISTERVIOLINE
€ 18.000,-
Venedig oder Norditalien, Ende 17. Jh. oder später Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack, mit Tasche. 4/4 Geige L. 59,2, Korpusl. 35,5 cm. Handschriftlicher Zettel: ‚Micael Straub Venetiis 1678?, wohl Michael Straub II., Werkstatt oder Nachfolger. Breite oben 16,7, Mitte 11,4, Unten 20,7, Mensur 19,5 cm. Part. best., Boden und Decke rest. Expertise: Gutachten Hans Edler Geigenbauer München, Oktober 1955.
Hargesheimer | Auktion 160
75
Historische Musikinstrumente
2894
2895
2894 | VIOLINE Frankreich, Anfang 20. Jh.
2895 | VIOLINE FRANZÖSISCHE SCHULE UND VIOLINBOGEN* ermutlich Frankreich, Anfang 20. Jh. V
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel, Steg ‚Aubert‘. Part. best. und besch.
weiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit KofZ fer. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 36 cm. 4/4 Geigenbogen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte, L. 74 cm, part. best. Violine part. best., Deckenriss, rest.
€ 100,-
€ 300,-
2896
2897
2896 | VIOLINE ‚ACKERMANN & LESSER‘ Dresden, um 1910
2897 | VIOLINE BEZ. ‚EUGEN GÄRTNER‘ Stuttgart, wohl um 1930
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelrötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Ackermann & Lesser, Instrumentenfabrik Dresden‘. Part. best., rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: Eugen Gärtner Atelier für Kunstgeigenbau Hoflieferant fecit Stuttgart. Min. best., rest. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 200,-
€ 240,-
76
Hargesheimer | Auktion 160
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2898
2899
2898 | VIOLINE MODELL ‚STAINER‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
2899 | VIOLINE ‚ROBERT BARTH‘ Stuttgart, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, geschnitzter Löwenkopf als Schnecke, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,2 cm. Geigenzettel: ‚Robert Barth, Stuttgart, Königl. Hof-Instrumentenmacher‘. Part. best. und besch., Deckenriss am F-Loch.
€ 120,-
€ 280,-
2900
2901
2900 | VIOLINE ‚AUGUST CLEMENS GLIER‘ Markneukirchen, um 1900
2901 | VIOLINE ‚REINHOLD GRIEBENOW‘ UND VIOLINBÖGEN ‚DÖRFLER‘ Wohl Brandenburg, 1926
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 35,8 cm. Geigenzettel: ‚Musikinstrumenten Manufaktur Aug. Clemens Glier Markneukirchen i. Sa‘. Part. best. und besch., rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Tasche. L. ca. 59 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚repariert 1926 Reinhold Griebenow Brandenburg (Havel) Neuendorferstr. 29‘. Geigenbogen, Deutsch, 20. Jh., Runde Stange, einfach Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte, gemarkt ‚Dörfler‘, L. 73,5 cm, Gew. ca. 64g, min. ber. und best. Geige part. best. und besch., rest.
€ 390,-
€ 800,-
Hargesheimer | Auktion 160
77
Historische Musikinstrumente
2902 | VIOLINE BEZ. ‚MICHAEL IGNAZ STADLMANN‘ Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rot-brauner schattierter Lack. 4/4 Geige, L. 55 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Michael Ignatius Stadlmann Kayserl. Königl. Hof Lauten und Geigenmacher in Wien 1782‘. Part. best. und ber., Verso Lackabplatzungen. € 100,2903 | VIOLINE Sachsen/Böhmen, Anfang 20. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner schattierter Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,5 cm. Part. best. und ber. € 90,2902
2903
2904 | VIOLINE ‚ERNST HEINRICH ROTH‘ Markneukirchen, 1928 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige L. 57,5 cm, Korpusl. 35 cm. Geigenzettel: ‚Ernst Heinrich Roth Markneukirchen Anno 1928 Copie Antonius Stradivarius‘ und Brandstempel ‚Ernst Heinrich Roth Markneukirchen C601‘. Min. ber. und best., rest. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. 2904 78
Hargesheimer | Auktion 160
€ 1.200,-
Historische Musikinstrumente
2905
2906
2905 | VIOLINE ‚V.M.I.‘ (VOGTLÄNDISCHE MUSIKINSTRUMENTENFABRIK) Markneukirchen, Anfang 20. Jh.
2906 | VIOLINE UND VIOLINBOGEN ‚SEELING DRESDEN‘ Wohl Deutsch, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: V.M.I. und ‚Lfd. Nr. 328‘. Part. best. und besch., Deckenriss. Provenienz: Privatsammlung Münster.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,8 cm, Korpusl. 35,9 cm. Ohne Geigenzettel. Geigenbogen, 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, L. 74,4 cm, gemarkt ‚Seeling Dresden‘, part. best., ohne Kopfplatte. Geige part. best. und Deckenriss, rest.
€ 100,-
€ 100,-
2907
2908
2907 | VIOLINE ‚20001‘ Deutsch, Anfang 20. Jh.
2908 | VIOLINE ‚ADOLF SPRENGER‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN Markneukirchen, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel, rückseitig Brandnummer ‚200001‘. Part. best. und besch.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,8 cm. Geigenzettel: ‚Adolf Sprenger Kgl. Hofinstrumentenmacher, Lieferant des Kgl. Konservatoriums für Musik 1924, Stuttgart gegründet 1824‘, rückseitig monogrammiert ‚G.I.‘. Zwei Geigenbögen, Anfang 20. Jh., jeweils runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Silberkopfplatte, ein Bogen mit Mäanderverzierung L. 73 und 74 cm, ungemarkt, best. Geige part. best. und besch., Deckenrisse.
€ 120,-
€ 280,-
Hargesheimer | Auktion 160
79
Historische Musikinstrumente
2909
2910
2909 | VIOLINE ‚ERNST RINNEBERG‘ Heidelberg, Anfang 20. Jh.
2910 | VIOLINE ‚WALTER MERZDORF‘ Markneukirchen, 1927
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Ernst Rinneberg Heidelberg‘. Part. best. Provenienz: Privatsammlung Münster.
Zweiteilige Fichtendecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,6 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Walter Merzdorf, Markneukirchen 1927‘. Part. best. und besch, Lack stark ber. Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 100,-
€ 100,-
2911
2912
2911 | 7/8 VIOLINE Deutsch, Anfang 20. Jh.
2912 | VIOLINE BEZ. ‚ADAM MARTIN‘ UND VIOLINBOGEN Markneukirchen, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 7/8 Geige, L. 56, Korpusl. 34 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und ber., rest.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige 59,3 Korpusl. 36 cm. Geigenzettel an der Zarge: ‚Adam Martin macht mich in Neukirchen, in Voigtland bey Adrorf 17_‘. Geigenbogen, Anfang 20. Jh., Deutsch, Runde Stange, Pariser Auge, Daumenleder, L. 74 cm, part. best. und besch. Geige part. best., Deckenriss. Expertise: Versicherungsgutachten Geigenbaumeister Nonn, Krefeld, 2015. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 150,-
€ 600,-
80
Hargesheimer | Auktion 160
Historische Musikinstrumente
2913
2914
2915
2913 | VIOLINE ‚BONIFÁC JERZSABEK‘ Wohl Ungarn, Budapest, Ende 19 Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚JERZSÁBEK B. hangszer-készíto - Instrumenten-Erzeuger BUDAPEST, VIII. KER., RÁKÓCZI-ÚT 13. SZ‘. Part. best. und besch., Deckenriss. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 180,2914 | VIOLINE BEZ. ‚BÉLA NAGY‘ Jászalsószentgyörgy, Ungarn, Anfang 20. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige L. 60 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Nagy Béla hangszerkészíto Jászalsószentgyörgy‘ und ‚Debreceni Iparkamara és az Országos Iparegyesület által kitüntetve‘. Béla Nagy war im 20. Jahrhundert als Geigenbauer in Jászalsószentgyörgy tätig. Der Zettel verweist auf Auszeichnungen durch die Handels- und Gewerbekammer Debrecen sowie den ungarischen Landesgewerbeverband. Part. best. und ber., rest. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland. € 200,2915 | VIOLINE BEZ. ‚SZEDIN BALLATAM‘ Wohl Ungarn, 19. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, geschnitzter Löwenkopf als Schnecke, umlaufende intarsierte Einlage, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Sczedin Ballatam fecit Budapesta 1809‘. Part. best., rest., besch. Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,2916 | VIOLINE BEZ. ‚ANSALDO POGGI‘ Vermutlich Ungarn oder Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Ansaldo Poggi da Villa Fontana fecit in Bologna anno 1937‘. Part. best. und ber.
2916
€ 1.500,-
Hargesheimer | Auktion 160
81
EIN STREICHQUARTETT,
das zusammenblieb
Musikinstrumente gehen im Laufe ihrer Geschichte häufig unterschiedliche Wege. Eine Violine wird verkauft, ein Violoncello weitergegeben, eine Viola gelangt in eine andere Sammlung. Ein ursprünglich zusammengehöriges Streichquartett bleibt daher nur selten über mehrere Generationen als Ensemble erhalten. Das vorliegende Quartett von „Ludwig Höfer“ hat diese gemeinsame Geschichte bewahrt. Die vier Instrumente entstanden zwischen „1932 und 1940“ in Höfers Werkstatt in „Köln-Nippes“. Das Ensemble besteht aus zwei Violinen, einer Viola und einem Violoncello. Die erste Violine orientiert sich am Modell „Antonio Stradivaris“, die zweite an „Giuseppe Guarneri del Gesù“. Gemeinsam mit Viola und Violoncello bilden sie ein vollständiges Streichquartett. Ludwig Höfer gehörte zu jener Generation deutscher Geigenbauer, die sich intensiv mit den klassischen italienischen Vorbildern auseinandersetzte und deren Formen in der eigenen Werkstatttradition weiterführte. Seine Instrumente entstanden in Handarbeit und zeigen sowohl die Orientierung an historischen Modellen als auch die persönliche Handschrift des Geigenbauers. Bemerkenswert ist vor allem die gemeinsame Provenienz der vier Instrumente. Das Quartett wurde von einem „rheinischen Privatsammler direkt bei Ludwig Höfer erworben“ und blieb anschließend zusammen. Erhalten haben sich neben den Instrumenten die „Originalrechnungen, von Ludwig Höfer 1942 ausgestellte Gutachten sowie historische Fotografien des Geigenbauers und seiner Werkstatt“. Diese Unterlagen ermöglichen es, Entstehung und Besitzgeschichte des Ensembles vergleichsweise genau nachzuvollziehen. Ein Streichquartett lebt vom Zusammenspiel vier eigenständiger Stimmen. Auch als historische Instrumentengruppe lässt sich das Höfer-Quartett in diesem Sinne verstehen: Vier einzeln gefertigte Instrumente, die von Anfang an als zusammengehöriges Ensemble gedacht waren und bis heute gemeinsam erhalten geblieben sind.
Historische Musikinstrumente
Hargesheimer | Auktion 160
83
Historische Musikinstrumente
2917 | LUDWIG HÖFER 1899 - nach 1974 QUARTETT VIOLINE MODELL ‚ANTONIUS STRADIVARIUS‘ Köln, 1933 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 35,8 cm. Geigenzettel ‚Ludwig Höfer, Fecit Coloniae Anno 1933‘ und Brandstempel ‚LH‘. Ludwig Höfer (1899-nach 1974) führte in Köln-Nippes eine renommierte Kunstgeigenbauwerkstätte und schuf hochwertige Streichinstrumente nach klassischen Vorbildern. Qualitätvolle Meistervioline des Kölner Geigenbauers, gefertigt 1933 nach dem Vorbild eines Modells von Antonio Stradivari. Min. best, kleiner verschlossener Deckenriss, rest. Literatur: Vgl. Höfer: Die Geige - Kunstgeigenbau Werkstätte Ludwig Höfer, Köln Nippes, Katalog.
Expertise: Original Rechnung August 1942 liegt vor - Gutachten Ludwig Höfer Köln Nippes, 1942. Provenienz: Rheinländischer Privatbesitz (direkt vom Geigenbauer Höfer erworben). € 1.500,-
2917
2918 | LUDWIG HÖFER 1899 - nach 1974 QUARTETT VIOLINE MODELL ‚JOSEF GUARNERIUS DEL GESU‘ Köln, 1934 Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4- Geige, L. 59,4, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Ludwig Höfer Fecit Coloniae Anno 1934 V‘ und Brandstempel ‚LH‘. Ludwig Höfer (1899-nach 1974) führte in Köln-Nippes eine renommierte Kunstgeigenbauwerkstätte und schuf hochwertige Streichinstrumente nach klassischen Vorbildern. Qualitätvolle Meistervioline des Kölner Geigenbauers, gefertigt 1934 nach dem Vorbild eines Modells von Giuseppe Antonio Guarneri. Min. ber. Literatur: Vgl. Höfer: Die Geige - Kunstgeigenbau Werkstätte Ludwig Höfer, Köln Nippes, Katalog.
Expertise: Original Rechnung liegt vor - Gutachten Ludwig Höfer Köln Nippes, 1942. Provenienz: Rheinländischer Privatbesitz (direkt vom Geigenbauer Höfer erworben). 2918 84
Hargesheimer | Auktion 160
€ 1.500,-
Historische Musikinstrumente
2919 | LUDWIG HÖFER 1899 - nach 1974 QUARTETT VIOLA Köln, 1940 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. 64, Korpusl. 38 cm. Bratschenzettel: ‚Ludwig Höfer, Fecit Coloniae Anno 1940‘. Ludwig Höfer (1899-nach 1974) führte in Köln-Nippes eine renommierte Kunstgeigenbauwerkstätte und schuf hochwertige Streichinstrumente nach klassischen Vorbildern. Min. best. Literatur: Vgl. Höfer: Die Geige - Kunstgeigenbau Werkstätte Ludwig Höfer, Köln Nippes, Katalog.
Expertise: Original Rechnung August 1942 liegt vor - Gutachten Ludwig Höfer Köln Nippes, 1942. Provenienz: Rheinländischer Privatbesitz (direkt vom Geigenbauer Höfer erworben). € 2.000,-
2919
2920 | LUDWIG HÖFER 1899 - nach 1974 QUARTETT CELLO MODELL ‚ANTONIUS STRADIVARIUS‘ Köln, 1932 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Tasche. 4/4 Violoncello, L. ca. 123, Korpusl. 75,5 cm. Cellozettel: ‚‘Ludwig Höfer, Fecit Coloniae Anno 1932‘. Ludwig Höfer (1899-nach 1974) führte in Köln-Nippes eine renommierte Kunstgeigenbauwerkstätte und schuf hochwertige Streichinstrumente nach klassischen Vorbildern. Qualitätvolles Cello des Kölner Geigenbauers, gefertigt 1932 nach dem Vorbild eines Modells von Antonio Stradivari. Part. best. und ber., rest. Literatur: Vgl. Höfer: Die Geige - Kunstgeigenbau Werkstätte Ludwig Höfer, Köln Nippes, Katalog.
Expertise: Original Rechnung August 1942 liegt vor - Gutachten Ludwig Höfer Köln Nippes, 1942. Provenienz: Rheinländischer Privatbesitz (direkt vom Geigenbauer Höfer erworben). € 2.800,-
2920 Hargesheimer | Auktion 160
85
Historische Musikinstrumente
2921 | CELLOBOGEN* 20. Jh. Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Einfach-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,5 cm, Gew. ca. 82g. Violoncellobogen ungemarkt. Ber. und best. € 450,-
2921
2922 | CELLOBOGEN* Anfang 20. Jh. Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Einfach-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,3 cm, Gew. ca. 82g. Cellobogen ungemarkt. Min. ber. und part. best. € 300,2922
2923 2923 | KONVOLUT VON ACHT CELLOBÖGEN 20. Jh. Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen- und Kunststoffkopfplatte. L. 70 bis 72 cm, 1x 1/2 Bogen 61 cm. Ein Cellobogen gemarkt ‚J.S. Gottfried‘. Part. best. und besch. € 280,-
86
Hargesheimer | Auktion 160
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2924 | CELLOBOGEN ‚L. PFRETZSCHNER‘* Markneukirchen, ca. 1910-1930 Oktogonale Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,6 cm, Gew. ca. 68g. Bogen gemark t ‚L . Pfretzschner‘, wohl Leopold Pfretzschner. Part. best. und ber. Provenienz: Rheinische Privatsammlung. € 300,2924
2925 | CELLOBOGEN GEMARKT ‚RUDOLF RIEDL‘* Bubenreuth, um 1960 Runde Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. L. 71 cm, Gew. ca. 72g. Violoncellobogen gemarkt ‚Rudolf Riedl‘ an der Unterseite ‚Germany‘, wohl gefertigt für die Werkstatt von Roderich Paesold. Part. ber. und best. Provenienz: Privatsammlung Rheinland.
2925
€ 800,-
2926
2926 | CELLOBOGEN ‚GOTTHARD SCHUSTER‘* Bubenreuth, um 1950 Oktogonale Stange, Goldmontierung, Wicklung, Daumenleder, Perlmuttkopfplatte, Goldschildpattfrosch, Pariser Auge. L. 71 cm, Gew. ca. 87g. Violoncellobogen gemarkt ‚Gotthard Schuster‘. Min. ber. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. € 3.000,*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Hargesheimer | Auktion 160
87
Historische Musikinstrumente
2927 2927 | CELLOBOGEN ‚HERMANN RICHARD PFRETZSCHNER‘ Markneukirchen, um 1930 Oktogonale Stange, Silbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73 cm, Gew. ca. 79g. Violoncellobogen gemarkt ‚H.R. Pfretzschner‘ und Emblem gestempelt im Frosch. Min. best. Provenienz: Privatsammlung Belgien. € 2.600,-
2928
2929
2928 | 3/4 CELLO ‚GYÖRGY TANCZER‘ Debrecen (Ungarn), Anfang 20. Jh.
2929 | CELLO 20. Jh.
Zweiteiliger Ahornboden, Ahornzargen und -hals, zweiteilige Fichtendecke, rotbrauner Lack. 3/4 Violoncello, L. 100,5, Korpusl. 61,6 cm. Innen Brandstempel: ‚TANCZER GYÖRGY - muzenahangszer készíto - DEBRECZEN‘. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, weiß überlackiert, im alten Holzkoffer. 4/4 Violoncello, L. ca. 123, Korpusl. 75,5 cm. Ungemarkt. Mensur 68, Deckenmensur 40,4 cm. Part. best. und ber., rest., ohne Steg. Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 100,-
88
Hargesheimer | Auktion 160
€ 120,-
Historische Musikinstrumente
2930 | CELLO Wohl Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Violoncello, L. ca. 123, Korpusl. 75,5 cm. Ohne Zettel. Mensur 71, Deckenmensur 42 cm Part. best. und besch., Decken- und Bodenrisse. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 200,-
2930 2931 | FEINES CELLO BEZ. ‚GIACOMO & LEANDRO BISIACH‘ Wohl Mailand, Italien, 1958. Zweiteilige feinjährige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelrotbrauner Lack. 4/4 Cello, L. ca. 122 cm, Korpusl. 75 cm. Innen Zettel: ‚Giacome Leandro Bisiach, Fecero in Milano l‘A 1958‘. Maße ca.: Mensur 68,5, Deckenmensur 40, Oberbügel 35,6 cm, Mittelbügel 26 cm, Unterbügel 46 cm. Außergewöhnliches, qualitätvolles Cello, vermutlich aus der Werkstatt Giacomo & Leandro Bisiach in Mailand. Part. best. und besch., ohne Steg. Provenienz: Privatsammlung Münster. € 1.000,-
2931 Hargesheimer | Auktion 160
89
Historische Musikinstrumente
2932
2933
2932 | 7/8 VIOLINE ‚LEANDER PAUL SCHUSTER‘ Markneukirchen, um 1900
2933 | VIOLINE UND VIOLINBOGEN* Deutsch, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 57,5, Korpusl. 34,5 cm. Geigenzettel: ‚L.P. Schuster Markneukirchen i. Sachsen‘. Part. best. und besch.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Mit Saiten, Wirbel, Wolfstöter. 4/4 Geigenbogen, Deutsch, 20. Jh., oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte, L. 74,3 cm, min. best. Violine min. best., rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-
€ 390,-
2934
2935
2934 | VIOLINE ‚EMIL HARTUNG JUN.‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN ‚AUG. HERRMANN‘* Erlbach, 20. Jh.
2935 | VIOLINE Zweite Hälfte 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4/ Geige, L. ca. 59,5 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Emil Hartung jun. Erlbach (Vogtl.)‘ und Brandsignatur. Zwei Geigenbögen, Deutsch, 20. Jh., oktogonale Stange, einfach Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte, L. ca. 74,2 und 74,4 cm, Gew. ca. 50g und 52g, ein Geigenbogen ungemarkt und ‚Aug. Herrmann Mannheim‘, part. best. und ber., ein Perlmuttauge fehlt. Geige min. ber. und best.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dickschichter, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige L. 59,5, Korpusl. 35,4 cm. Ohne Geigenzettel. Min. ber. € 100,-
€ 280,-
90
Hargesheimer | Auktion 160
*CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export
in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
Historische Musikinstrumente
2936 | VIOLINE BEZ. ‚RODOLFO FREDI‘ Wohl Rom, Mitte 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Rodolfo Fredi Pece 170 Roma A.D. 194 XIX‘. Part. best., ohne Steg, Saiten und Wirbel. € 180,2937 | VIOLINE BEZ. ‚UMBERTO ROAZZI Wohl Rom 1956 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hell oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,41 cm. Geigenzettel: ‚Umberto Roazzi Roma fecit anno 1956 Via S. Maura 69‘. Min. ber., rest. Provenienz: Privatsammlung NordrheinWestfalen.
2936
2937
€ 390,2938 | MODERNE ITALIENISCHE VIOLINE BEZ. ‚ERMANO FONTANA‘ Wohl Castel San Pietro, Italien, 1973 Zweiteilige Fichtendecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 L. ca. 59,5 cm, Korpusl. ca. 35,7 cm. Geigenzettel: ‚Ermano Fontana fecit in Castel S. Pietro Anno 1973‘. Qualitätvolle Arbeit, gemarkt ‚Ermano Fontana‘ (Handelsbezeichnung/Pseudonym, nicht historisch belegt). Das Instrument entstand wohl in Castel San Pietro (Emilia-Romagna), einer Region, in der zahlreiche selbstständige Geigenbauer und Werkstätten in der Tradition der Bologneser Geigenbauschule tätig waren. Die sogenannten ‚Neu-Italiener“ aus dieser Zeit orientieren sich häufig an den klassischen Vorbildern der Bologneser Schule und zeichnen sich durch ihre solide handwerkliche Ausführung aus. Min. best., rest. Provenienz: Privatsammlung NordrheinWestfalen. € 1.400,-
2938 Hargesheimer | Auktion 160
91
WO WISSENSCHAFT
auf Klang trifft
Geigen werden häufig mit einer eigenen „Stimme“ beschrieben. Für den Geigenbauer „Martin Schleske“ geht es darüber hinaus um die individuelle Persönlichkeit eines Instruments. Schleske absolvierte zunächst seine Ausbildung an der Geigenbauschule in Mittenwald und beschäftigte sich anschließend im Rahmen eines Physikstudiums intensiv mit Akustik. Beide Bereiche prägen seine Arbeit bis heute. Traditioneller Geigenbau und die Untersuchung von Resonanz, Schwingungsverhalten und Materialeigenschaften stehen dabei nicht nebeneinander, sondern greifen unmittelbar ineinander. Seine Instrumente bezeichnet Schleske als „Klangskulpturen“. Historische Instrumente von Stradivari, Guarneri del Gesù oder Montagnana dienen ihm dabei als wichtige Bezugspunkte. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht deren möglichst genaue Kopie. Vielmehr untersucht er ihre akustischen Eigenschaften und überträgt daraus gewonnene Erkenntnisse auf seine eigenen Instrumente. Die vorliegende Violine „Opus 168“ wurde „2012 in Landsberg am Lech“ fertiggestellt. Sie besitzt eine sorgfältig ausgewählte Fichtendecke und einen Ahornboden sowie einen rötlich-braunen Lack. In ihrer Konstruktion verbindet sie traditionelle geigenbauerische Arbeitsweisen mit Schleskes langjähriger Beschäftigung mit der Akustik des Instruments. Seine Violinen werden heute von Solisten, Konzertmeistern und Orchestermusikern gespielt. Dabei versteht Schleske jedes Instrument als Einzelstück, dessen klangliche Eigenschaften auf den jeweiligen Charakter des Instruments abgestimmt werden. Die Violine stammt aus einer „Münchner Privatsammlung“ und wird von ihrer Originalrechnung begleitet. Sie dokumentiert damit nicht nur Schleskes Ansatz des zeitgenössischen Geigenbaus, sondern auch die fortdauernde Auseinandersetzung mit einer jahrhundertealten europäischen Instrumentenbautradition.
Historische Musikinstrumente
2939 2939 | MARTIN SCHLESKE 1965 Stuttgart VIOLINE ‚OPUS 168‘ Landsberg am Lech, 2012 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun rötlicher Lack, mit Tasche. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,7 cm. Geigenzettel: ‚Martin Schleske München, Opus 168 Anno Domini 2012, Jesaja 6019 DC2011 B06‘, Stempel ‚MS‘ und handschriftliche Signatur. Hochwertige Violine des international renommierten Geigenbaumeisters und Diplom-Physikers Martin Schleske. Schleske zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Geigenbauern Deutschlands und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit intensiver akustischer Forschung. Seine Instrumente werden von Solisten, Konzertmeistern und professionellen Orchestermusikern weltweit gespielt. Jede in seiner Werkstatt gefertigte Geige versteht Schles-
ke als individuelle „Klangskulptur“. Die Instrumente entstehen in aufwendiger Handarbeit und orientieren sich klanglich und gestalterisch an den großen italienischen Vorbildern wie Stradivari, Guarneri del Gesù und Montagnana, deren Resonanzeigenschaften Schleske über Jahrzehnte wissenschaftlich untersucht hat. Schleske absolvierte seine Ausbildung an der Staatlichen Geigenbauschule Mittenwald, arbeitete anschließend in der Forschungswerkstatt des schalltechnischen Beratungsbüros Müller-BBM und schloss ein Physikstudium mit einer Diplomarbeit über die Eigenschwingungen der Violine ab. Seine Meisterprüfung legte er 1996 mit der Note „sehr gut“ ab. Heute zählt er zu den führenden zeitgenössischen Geigenbauern Europas. Min. best., rest., Alterskrakelüre. Provenienz: Original Rechnung liegt vor - Privatsammlung München. € 12.000,-
Hargesheimer | Auktion 160
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Historische Musikinstrumente
2940 | VIOLINE BEZ. ‚ARRIGO TIVOLI FIORINI‘ Sanremo, Italien, 1942 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpus 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Arrigo Tivoli Fiorini allievo e nipote di Giuseppe Fiorini fece in San Remo anno 1942‘. Part. best. und ber. € 900,2940
2941
2942
2941 | VIOLINE ‚WALTER LANGER ‚MODELL STRADIVARI‘ Westdeutschland, wohl 1960/1970er Jahre
2942 | VIOLINE UND VIOLINBOGEN eutsch, 20./21. Jh. D
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Walter Langer - Copy of Antonius Stradivarius - Made in West Germany und Framus Werke‘. Qualitätvolle Manufakturvioline der Framus-Werke (Fränkische Musikinstrumentenerzeugung Fred Wilfer KG), gefertigt in Bubenreuth. Min. best. und rest. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
weiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden , hellbraun oranger Lack, Z mit Tasche. 4/4 Geige, L. 58,5, Korpusl. 35 cm. Weinberger GmbH & Co. KG, Haan, Modell ‚SV001‘. Geigenbogen, runde Stange, Kunststoffkopfplatte, L. 73 cm. Modernes Instrumenten Set für Einsteiger oder Schüler. Neuwertig.
€ 280,-
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Hargesheimer | Auktion 160
€ 50,-
Historische Musikinstrumente
2943
2944
2943 | Z WEI VIOLINEN 20/.19. Jh.
2944 | KONVOLUT VON DREI VIOLINEN 20 / .19. Jh.
ichtenholzdecke und Ahornboden, hell und brauner Lack. 4/4 Geige, L. F 59,5/59 cm. Eine Geite mit Zettel ‚France‘ und Brandstempel Monogramm ‚GW?‘. Part. best. und besch, Deckenriss, rest.
ichtenholzdecke und Ahornboden, hell und brauner Lack. 4/4 Geige, L. F 58,5/60/59,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., 1x ohne Griffbrett.
€ 150,-
€ 150,-
2945 2945 | KONVOLUT VON VIER VIOLINEN 20 / .19. Jh. ichtenholzdecke und Ahornboden, hell und brauner Lack. 4/4 Geige, L. F 58/59,5/59,3/60 cm. Geigenzettel: Stradivarius und Paolo Antonio Testore. Part. best., besch., ohne Saiten, 1x Griffbrett fehlt. € 200,-
Hargesheimer | Auktion 160
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Unsere TERMINE 2026 KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT 161. Auktion: 5. – 7. November | Annahmeschluß: 4. September
SCHMUCK & JUWELEN | UHREN | VINTAGE 162. Auktion: 3. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober
MODERNE & ZEITGENÖSSISCHE KUNST | DESIGN 163. Auktion: 4. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober
ASIATISCHE KUNST 164. Auktion: 5. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Deutsche Version
GENERAL TERMS AND CONDITIONS English version
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Hargesheimer | Auktion 160
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Hargesheimer | Auktion 160
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MITARBEITENDE ADMINISTRATION Janine Kauermann (Kunsthistorikerin M.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 110 E-Mail: jk@kunstauktionen-duesseldorf.de
GEMÄLDE 19. JAHRHUNDERT: Sofya Efanova (Dipl,-Kunstwiss.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 113 E-Mail: se@kunstauktionen-duesseldorf.de
FOTOGRAFIE | MEDIEN | DESIGN: Udo Fischer (Dipl,-Ing., Fotograf) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 121 E-Mail: uf@kunstauktionen-duesseldorf.de
Assistenz der Geschäftsleitung | Public Relations | Rechnungswesen | Zollabwicklung
Gemälde des 19. Jahrhunderts
Fotografie | Bildbearbeitung
Ulrike Bednarski Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 116 E-Mail: ub@kunstauktionen-duesseldorf.de
SKULPTUREN & BRONZEPLASTIKEN | HISTORISCHE MUSIKINSTRUMENTE: Geza Lévi (Kunsthistoriker M.A.| Musikwissenschaftler B.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 122 E-Mail: gl@kunstauktionen-duesseldorf.de
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Hist. Musikinstrumente | Skulpturen | Bronzeplastiken | Möbel EUROPÄISCHES KUNSTHANDWERK: Yulia Orlova (Kunsthistorikerin M.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 115 E-Mail: yo@kunstauktionen-duesseldorf.de Porzellan | Glas | Keramik | Jugendstil | Silber Kathrin Fischer (Kunsthistorikerin M.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 118 E-Mail: kf@kunstauktionen-duesseldorf.de Alte Grafik | Kunsthandwerk | Dosen | Miniaturen | Uhren | Spazierstöcke Dietmar Hillmann Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 10 E-Mail: info@kunstauktionen-duesseldorf.de Antike Teppiche | Versand | Logistik ASIATISCHE KUNST: Yixuan Wang (Kunsthistorikerin M.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 117 E-Mail: yw@kunstauktionen-duesseldorf.de Asiatische Kunst KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT: Susanne Hargesheimer (Kunsthistorikerin M.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 111 E-Mail: sh@kunstauktionen-duesseldorf.de Öffentlich bestellte und vereidigte Auktionatorin Ikonen | Russische Kunst Mariia Kozlova (Kunsthistorikerin B.A.) Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 123 E-Mail: mk@kunstauktionen-duesseldorf.de Ikonen | Russische Kunst | Vintage Elena Grjaznov Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 124 E-Mail: eg@kunstauktionen-duesseldorf.de Assistenz Ikonen | Russische Kunst
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