

Historische MUSIKINSTRUMENTE
AUKTION 155
13. März 2026 | 14.30 Uhr

13. MÄRZ 2026 | 14.30 UHR
Vorbesichtigung: 2. - 8. März
Montag - Freitag von 10.00 - 18.30 Uhr
Samstag | Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr
Bieten Sie live online auf verschiedenen internationalen Plattformen: kunstauktionen-duesseldorf.de | invaluable.com | lot-tissimo.com drouotonline.com | liveauctioneers.com | the-saleroom.com

Harmonie trifft HANDWERK
In unserer 155. Musikinstrumenten Auktion bieten wir Ihnen eine außergewöhnliche Auswahl an historischen Tasten- und Streichinstrumenten sowie ausgewählte Bögen und musikhistorische Objekte aus bedeutenden Werkstätten Europas an. Der zeitliche Rahmen umfasst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und bietet sowohl museal relevante Einzelstücke als auch qualitätvolle Instrumente für Spieler, Sammler und Institutionen.
Im Mittelpunkt der Auktion steht ein hochbedeutendes und außerordentlich seltenes Tafelklavier von Matthias Christian Baumann, datiert um 1774, das als Schlüsselwerk der frühen Hammerklavierentwicklung gelten darf. Einen spannenden Kontrapunkt bildet ein Konzertflügel von Steinway & Sons, aus dem Jahr 1936.
Der Bereich der Streichinstrumente ist geprägt von einer bemerkenswerten Vielfalt europäischer Schulen und Werkstätten. Hervorzuheben sind unter anderem eine Violine von Vincenzo Sannino (Rom, 1958) im Modell Guarneri del Gesù, eine Violine der Salzburger Schule des 18. Jahrhunderts, eine Arbeit von Leopold Widhalm, Anton Rief sowie ein Cello von Wilhelm Schlick und Hans Trautner. Ergänzt wird das Angebot durch Bratschen von Giovanni Gabba und Reinhold Schnabl, eine seltene Bass-Viola da Gamba sowie eine qualitätvolle Auswahl deutscher, böhmischer und französischer Werkstattinstrumente.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Violin- und Violabögen, darunter Arbeiten und Schulen von Pfretzschner, Paesold, Meinl, Hoyer, Prager, Heberlein und weiteren bedeutenden Namen des deutschen Bogenbaus des 20. Jahrhunderts. Abgerundet wird die Auktion durch historische Zupfinstrumente, darunter eine Knickhalslaute, sowie ausgewählte Fachliteratur und Konvolute aus dem Umfeld des Geigenbaus.
Wir laden Sie herzlich ein, diese außergewöhnliche Auswahl zu entdecken und an einer spannenden Auktion teilzunehmen.
Ihr Hargesheimer Team


WERFEN SIE EINEN BLICK
HISTORISCHEN
MUSIKINSTRUMENTE.


2851 | VIOLINE BEZ. ‚ANTON RIEF‘ Seite 53
2717 | STEINWAY & SONS FLÜGEL MODEL O * Seite 12
2732 | BASS VIOLA DA GAMBA Seite 14 2716
Ihr Auktionsexperte:

Geza Lévi
Kunsthistoriker M.A.
Musikwissenschaftler B.A.
Historische Musikinstrumente

2700 | GROSSES KONVOLUT VON 16 MUSIKINSTRUMENTEN: ZITHER, HACKBRETT, FLÖTEN, HARMONIKA, MUNDHARMONIKA UND KALIMBA
Klingenthal und Asien, 19./20. Jh.
Holz, Metall, Leder. Diverse Größen. Teilweise bez. Zither innen Etikett, Akkordeon Metall Marken. Umfangreiches Konvolut mit Musikinstrumenten unterschiedlicher Gattungen und Herkunft. Der Schwerpunkt liegt auf volkstümlichen Zupf-, Schlag- und Blasinstrumenten des 20. Jahrhunderts, ergänzt durch Harmonika-Instrumente aus Klingenthaler Produktion. 1x Akkordeon von Meinel Herold Klingenthal Harmonika Fabrik, 1x Zither Liebliche Musik Gitarr Zither, 1x Zither Meinel & Herold Klingenthal. Unterschiedliche, alters- und gebrauchstypische Zustände, teils mit stärkeren Gebrauchsspuren, spieltechnischer Zustand der einzelnen Instrumente nicht geprüft.
€ 100,-
2701 | HOLZQUERFLÖTE ‚ARMAND FERRY BREVETÉ‘
Frankreich, Ende 19. / Anfang 20. Jh.
Holz, vierteilig, mit Klappenmechanik und Steckringverbindungen aus Metall, im Holzkasten. L. 63 cm. Jeweils vorderseitig auf den einzelnen Stücken gemarkt ‚A. Ferry Brevete‘. Besch. rissig, Mundstück fehlt, Funktion nicht geprüft.
€ 90,-
2702 | CSAKAN / STOCKFLÖTE (AUCH STOCKBLOCKFLÖTE)
Wohl Österreich- Ungarn, 19. Jh. Holz, sieben Vorderlöcher, Daumenloch. L. 88,5 cm. Ungemarkt. Historisches Holzblasinstrument in Form eines Csakan, auch als Stockflöte oder Stockblockflöte bezeichnet. Der Csakan verbindet die äußere Gestalt eines Spazierstocks mit der Spielweise einer Blockflöte und war insbesondere im frühen 19. Jahrhundert im mitteleuropäischen Raum verbreitet. Das Instrument wurde sowohl im bürgerlichen Salon als auch im häuslichen Musizieren verwendet und erfreute sich vor allem in Wien und Ungarn großer Beliebtheit. Besch., Funktion nicht geprüft.
€ 150,-

2703 | KONVOLUT VON 20 FLÖTEN UND NOTEN 19./20. Jh.
Diverse Hölzer, Knochen, Metall. Unterschiedliche Größen. Teilweise bez. Moeck, Adler, Gebrüder Alexander. Chinesische Suona, Galoubet camac, Blockflöte Aulos a Paris, Flöte Gebrüder Alexander Mainz, Sopranflöte, Blockflöte mit Tasche, 8-Loch Kinderflöte im Kasten, Barockflöte Adler Barockmeister made in G?DR im Kasten, Blockflöte Adler im Kasten, Sopranflöte Moeck Rottenburgh im Kasten, Blockflöte Johannes Adler Markneukirchen im Kasten, Blockflöte Moeck im Kasten, Blockflöte im Kasten, 4-Loch Vogel Ocarina, Kleine Okarina rot glasiert, Große Okarina schwarz glasiert, Xiao Flöte, Flöte, Dizi Chinesische Bambusflöte und 2x Orgelpfeifen KOC 4 und Saliclonal 9. Zehn Notenbücher u.a. Mozart für Sopran- und Altblockflöte, Haydn, Rokokostücke Thomas F. Wood, Orlando di Lasso Drei Fantasien, Flötenbüchlein für die Schule, A. Frank Piccoloflöte Kleine Schule. Altersbedingte Gebrauchsspuren, Funktion ungeprüft.
€ 50,-
2704 | KONZERTZITHER ‚PARSIFAL‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
32-saitige Zither, Fichte furniert, Griffbrett, Knochenwirbel, halbrunder Resonanzkörper mit floralen Perlmutt-Intarsien, auf einem Holzkugelfuß. L. 55 cm, B. 30 cm, H. 4 cm. Auf dem Resonanzkörper bezeichnet ‚Parsifal‘. Part. best., Stimmung erforderlich, zwei Kugelfüße fehlen, Riss am Resonanzloch.
€ 80,-
2705 | SELTENE BASS TEUFELSGEIGE / BUMBASS
Deutsch, 20. Jh.
Stab und Wirbel aus diversen Hölzern, furniert, viersaitig, Wirbel, zwei federnde Becken, Korpus mit Trommel, auf einem Ständer. H. 182, B. 42, T. 30 cm. Diese großformatige Bass Teufelsgeige (auch Bumbass oder Bettelgeige) stellt ein seltenes, handgefertigtes Exemplar einer erweiterten Teufelsgeige dar - einem volkstümlichen Rhythmusinstrument, das besonders in der deutschsprachigen Fastnachts- und Straßenmusiktradition verbreitet war. Diese außergewöhnliche Variante kombiniert die typischen scheppernden und perkussiven Elemente mit einem vollständigen, spielfähigen Saitenbesatz in Bass-Stimmung. Ungestimmt, min. Gebrauchsspuren.
Literatur: Vgl. Ehrenwerth: ‚Teufelsgeige und ländliche Musikkapellen in Westfalen‘, Münster, 1992.
Provenienz: Privatsammlung Baden-Württemberg.
€ 120,-
2706 | RUSSISCHE BALALAIKA ‚WIKTOR LIKHODEW‘
Wohl Wiesbaden, 1961
Dreieckigem Korpus aus Holz, dreisaitig, Decke mit Schallloch, Hals mit Griffbrett, Wirbelkasten mit Mechaniken, Kunststoffwirbel, mit Tasche. H. 68,5, B. 40 T. 4 cm. Innen handschriftlich bezeichnet. Russkaya balalayka. Sdelana Viktorom Likhodevym v 1961 godu. Visbaden I L.K.P. I. (‚Russische Balalaika ist von Wiktor Likhodew im Jahr 1961 gemacht. Wiesbaden I L.K.P. I‘) Guter Erhaltungszustand, min. best., eine Saite fehlt.
€ 50,-
2707 | AKUSTISCHE 4/4 KONZERTGITARRE
Vermutlich um 1900
Holz, Fichtendecke, sechssaitig, umlaufende Zargen Holzmaserung. H. 101, B. 37 cm. Part. best.
€ 120,-
2708 | KNICKHALSLAUTE ‚JEAN PAUL KOVALCZYK‘
Freiburg im Breisgau, 1980 im Stile des 16. Jh. Laute aus Fichte und Ahorn, birnenförmig, Muschelkorpus, flache Decke mit handgeschnitzter Rosette, angesetzter Knickhals mit durchbrochenen Wirbelkasten, 10-chörig besaitet. L. 77 cm, B. 32, Halsmensur 28,5 cm. Lautenzettel: ‚Jean Paul Kovalczyk en 1980 a Freiburg im Breisgau d‘apres in Padova Michiell Harton‘. Die Knickhalslaute ist ein traditionelles Saiteninstrument, das vor allem in der Volksmusik verschiedener Kulturen Verwendung findet. Sie zeichnet sich durch ihren charakteristischen geknickten Hals aus, der den Klangkörper mit dem Wirbelkasten verbindet. Min ber.
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 1.200,-





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2709 | VINTAGE GIBSON LES PAUL CUSTOM WOOD
USA, Zweite Hälfte 20. Jh. E-Gitarre, Korpus aus massivem Holz, zweiteilig verleimt, eingeleimter Hals, unlackierte Oberfläche, umlaufende Binding aus Celluloid. L. 100, B. 33 cm. Am Kopf Herstellerbezeichnung ‚Gibson‘ und Modellschriftzug ‚Les Paul Custom‘, Korpus vermutlich später. Mit Hartschalenkoffer und Ersatzsaiten. Alters- und gebrauchstypische Spuren, Funktion nicht geprüft.
€ 5.000,-
2710 | VINTAGE ARCHTOP JAZZ GITARRE ‚HÖFNER CONGRESS‘
Deutsch, wohl 1950er Jahre
Archtop-Jazzgitarre, Korpus aus laminiertem Holz , F-Löcher, eingeleimter Hals. L. 105, B. 40 cm. Mit Stofftasche. Ohne Saiten, Alters- und gebrauchstypische Spuren.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 300,-
2711 | STEIRISCHE HARMONIKA HOHNER ‚ALPENECHO‘
Deutschland, 20. Jh.
Diatonisches Knopfakkordeon mit reich floral-verziertem Gehäuse, Holz, Metall und Leder, Bassmechanik mit Helikonbässen, mit Koffer. H. 31, B. 35, T. 20 cm. Vorderseitig bez. ‚Hohner‘. Min. ber., spieltechnischer Zustand.
€ 500,-



2712 | KALLIOPE / LOCHPLATTENSPIELDOSE MIT 14 SPIELPLATTEN
Leipzig, um 1900
Holzgehäuse, furniert, mechanisches Platten-Spielwerk mit Kurbelantrieb, Spieluhr Metallmechanik, mit 14 auswechselbare, gelochte Spielplatten, innen im Deckel Lithographie. H. 15, B. 24, T. 21 cm. Auf der Platte bez. ‚Kalliope‘. Part. best. und altersbedingte Gebrauchsspuren, Funktion geprüft (läuft an).
€ 90,-

2714 | POLYPHON ‚SYMPHONION‘ MIT 36 LOCHPLATTEN
Deutsch, 19. Jh.
Mechanisches Spielwerk in einem geschnitzten Holzkasten, verziert mit umlaufender floraler Ornamentik, seitliche Kurbel. H. 28, B. 54, T. 44 cm. Innen bez. ‚Symphonion‘ und nummeriert ‚68‘. Symphonion, Spieldose mit Lochplatten-Spielwerk, Lieder u.a. Berliner Luft, Holzhackermarsch, Stille Nacht, Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. Kasten part. best., Funktion geprüft.
€ 390,-

2713 | LOCHPLATTENSPIELER ‚FORTUNA‘ J. H. ZIMMERMANN
Leipzig, Anfang 20. Jh. Furniertes Holzgehäuse mit Kamm-Spielwerk, mechanisches Lochplatten-Spielwerk mit Kurbelantrieb. H. 21, B. 50, T. 38 cm. Innen bezeichnet ‚Jul. Heinr. Zimmermann Leipzig‘, ‚Fortuna‘ und russisch bez.. 30 MetallLochplatten mit Märschen, Operetten- u. Tanzmusik, Volks- und Weihnachtsliedern. D. 28 cm. Part. best., Lochplatten mit Oxidationsspuren, Funktion geprüft (Läuft an).
€ 390,-

2715 | WALZENSPIELDOSE ‚NATIONAL MUSICAL BOX‘
England, um 1900
Nussbaumkasten, intarsierte, florale Ornamente, Walzenspielwerk, Metall, Messing, Glasdeckel. H. 15, B. 45, T. 24 cm. Innen Löwenmarke. Walzenspieluhr Aufzug innen über einen Hebel, Musikspielwerk mit acht Lieder, zwei Schalter für Wiederholung und Start und Stopp. Part. best., Funktion geprüft (läuft an).
Provenienz: Erworben im Kunsthandel Josef Gerresheim DüsseldorfPrivatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 500,-
2716 | HOCHBEDEUTENDES UND ÜBERAUS SELTENES MUSEALES TAFELKLAVIER ‚MATTHIAS CHRISTIAN BAUMANN‘ Zweibrücken, wohl 1774 Nussbaum, Mahagoni, 63 Tasten aus ebonisierten Holz und Rinderknochenauflage. H. 76, B. 170 T. 62 cm. Signierung am Resonanzboden nicht mehr vorhanden. Rechteckkorpus mit abgerundeten Seiten, auf vier achteckigen, abschraubbaren Balusterbeinen, auf Rollen, aufklappbar, Hammerklavier, rechteckige Form erinnert an einen Tisch (Tafel).
Außergewöhnliches seltenes und immensem historisches Tafelklavier aus der Werkstatt des berühmten pfälzischen Klavierbauers Christian Baumann (1740-1818). Dieses Instrument datiert laut dendrochronologischem Gutachten in das Jahr 1774, eine Schlüsselperiode in der Entwicklung des Hammerklaviers. Baumanns Arbeiten sind für ihre präzise Handwerkskunst und ihren einzigartigen Klangcharakter bekannt. Matthias Christian Baumann war ein bedeutender deutscher Klavierbauer und Orgelbauer des 18. Jahrhunderts. Er wurde am 29. April 1740 in Annweiler in der Pfalz geboren und starb am 19. Januar 1816 in Zweibrücken. Baumann entstammte einer pfälzischen Orgelbauerfamilie und erlernte das Handwerk in der väterlichen Werkstatt. Er erhielt 1766 das Bürgerrecht in Zweibrücken, wo er später den Titel eines Pfalz-Zweibrückischen Hoforgelbauers führte und war auch in Nürnberg tätig. Seine Arbeit konzentrierte sich auf Tafelklaviere (Hammerflügel). Baumanns Instrumente waren bereits zu seinen Lebzeiten hoch angesehen und ihr Ruf reichte bis zur Familie Mozart. Es ist belegt, dass Wolfgang Amadeus Mozart auf mindestens zwei seiner Tafelklaviere spielte. In einem Brief von 1782 bat Mozart seinen Vater Leopold sogar, ein Instrument bei Baumann in Zweibrücken zu bestellen. Die Provenienz (laut Einlieferer) des Instruments ist ebenso faszinierend: Es wurde 1986 in Straßburg im Haus des einflussreichen Bankiers und Freimaurers Franck erworben, wo es über lange Zeit auf dem Speicher aufbewahrt wurde. Archivrecherchen in Straßburg belegen, dass sich Wolfgang Amadeus Mozart während der Zeit, in der das Instrument in Francks Besitz war, bei seinem Freund Franck in Straßburg aufhielt. Diese enge Verbindung zum persönlichen Umfeld Mozarts in einer entscheidenden Schaffensphase verleiht diesem Instrument einen historischen Wert und macht es zu einem potenziellen Sammlerstück für Liebhaber und Institutionen, die sich der Geschichte Mozarts und der Tasteninstrumente des 18. Jahrhunderts widmen. Hervorzuheben sind mehrere eindeutig identifizierende orga-
nologische Merkmale, die eine klare Zuschreibung an Christian Baumann erlauben: Im Gegensatz zu zeitgleichen Instrumenten besitzt dieses Hammerklavier keine Kniehebel, sondern verfügt über zwei getrennte Handhebel zur Dämpfung, jeweils links und rechts der Klaviatur. Die Gabel der Dämpfung ist konstruktiv zwischen den Tasten h und c¹ angeordnet, ein in dieser Form ausschließlich bei Baumann-Instrumenten belegtes Merkmal. Ein weiteres charakteristisches Kennzeichen stellt die eigenständige Form der Schalllochöffnung dar, die sich deutlich von anderen süd- und mitteldeutschen Instrumentenbauern des 18. Jahrhunderts unterscheidet. Die Mechanik folgt der süddeutschen Prellmechanik, weist jedoch ein für Baumann typisches Konstruktionsdetail auf: zwei eingeschraubte Gewindestifte, jeweils mit einer Holzkapsel versehen, wie in der Fachliteratur dokumentiert (vgl. Beurmann, Nr. 106). Weltweit sind nur acht Instrumente dieses Meisters bekannt. Sieben davon befinden sich heute in öffentlichen Sammlungen und Museen: 1775 Salzburg, 1776 Knoxville Tennese, 1775 Bernard Brauchli, 1777 Sammlung Beurmann, 1778 um Sammlung Beurmann, 1780 Sweelink Museum Amsterdam, 1782 in Zweibrücken, 1783 Paris Daniel Piollet Collction. Das hier angebotene Klavier ist das einzige, das sich noch in Privatbesitz befindet. Die Authentizität wurde durch den renommierten Experten Graham Wells (ehemals Sotheby‘s/Christie‘s) bestätigt. Das dendrochronologische Gutachten von Dr. Micha Beuting weist die Datierung auf 1774 nach. Zusätzlich liegt eine schriftliche Bestätigung des Nachfahren von Christian Baumann, Pfarrer Dr. Bernhard Bonkhoff, vor. Rest., ungestimmt, aufgearbeitet, part. best., min. Anobienbefall (inaktiv).
Literatur: Vgl. Beurmann: Nr. 106 in ‚‘Das Buch vom Klavier: die Sammlung Beurmann im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg‘‘, 2007, S. 40. Expertise: Graham Wells, London, 2018 - Dendrochronologisches Gutachten Dr. Beuting, Hamburg, 2013 - Bestätigung von Pfarrer Dr. Bonkhoff, Nachfahre des Klavierbauers Christian Baumann.
Provenienz: Laut Einlieferer ehemals im Besitz der Familie des Straßburger Bankiers und Freimaurers Franck, Freund und Förderer von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit 1986 in Privatbesitz.
€ 500.000,-







2717 | STEINWAY & SONS FLÜGEL MODEL O * 1936
Konzertflügel, Nussbaum poliert, lackiertes Gehäuse, Chippendale, Rahmen aus Metall, 88 Tasten, Elfenbeintastatur.
Modell O, L. 180, B. 146,5, H. 102 cm. Seriennummer 285555, auf dem Metallrahmen und vorderseitig eingeprägt ‚Steinway & Sons‘ und ‚Piano-Peters Dortmund‘. Auf drei geschwungenen Beinen mit Rollen, Notenhalterung aufklappbar, Lyra Pedalhalterung.
Hochwertiger Konzertflügel der renommierten Firma Steinway & Sons, einem der führenden Hersteller von Flügeln und Klavieren seit 1853. Durch seine technische Präzision, resonanten Klang und stabile Bauweise ist ein SteinwayFlügel weltweit in Konzertsälen, Studios und Sammlungen geschätzt. Sehr guter Zustand mit minimal altersbedingten Spuren, generalüberholt, Resonanzboden ohne Risse, Regelmäßig gestimmt und reguliert, Hammerköpfe und Saiten erneuert, Platte gereinigt
Das Klavier befindet sich an einem privaten Standort in Düsseldorf und wird nicht im Auktionshaus ausgestellt. Eine Vorbesichtigung ist ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und auf individuelle Anfrage möglich.
Provenienz: Klavier aus Profibesitz, Privatsammlung Düsseldorf.
€ 19.000,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.

2718 | SPINETT ‚LINDHOLM‘
Vermutlich Schweden, 20. Jh.
Fünfeckiger Korpus aus Nussbaum, furniert und gebeizt, 54 Tasten, Deckel aufklappbar, drei abschraubbare Vierkantbeine, mit Stimmschlüssel, Notenhalterung. H. 85, B. 160, T. 64 cm. Vorderseitig bez. ‚Lindholm‘, nach dem venezianischen Instrumentenbauer Giovanni Spinetti (um 1500). Kleinformatiges Spinett des 20. Jahrhunderts aus der skandinavischen Werkstatt Lindholm, ausgeführt in eleganter, fünfeckiger Bauform nach Vorbildern der venezianischen Spinette des frühen 16. Jahrhunderts. Das Instrument zeichnet sich durch sein kompaktes Format und die leichte, transportable Konstruktion aus. Ungestimmt, part. best. und ber, Mechanik vollständig.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf.
€ 450,-


2718

2719 | THE VIOLIN MAKERS OF THE UNITED STATES OF AMERICAWENBERG
Oregon, 1986
Gebundenes Buch, mit zahlreichen Abbildungen, biografischen Einträgen und Werkangaben. ca. 28 × 22 cm. Limitierte Ausgabe 1151/2500. Umfassendes Standardwerk zur Geschichte des amerikanischen Geigenbaus. Thomas James Wenberg dokumentiert systematisch die in den Vereinigten Staaten tätigen Geigenbauer vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und stellt deren Biografien, Werkstätten und stilistische Eigenheiten vor. Das Werk bietet eine detaillierte Übersicht über regionale Schulen, Einwanderereinfluss und die Entwicklung einer eigenständigen amerikanischen Geigenbau-Tradition. Bis heute gilt das Buch als maßgebliche Referenz für Sammler, Händler, Geigenbauer und Sachverständige im internationalen Streichinstrumentenmarkt. Gebrauchsspuren.
€ 80,-

2720 | LEOPOLD WIDHAM UND DER NÜRNBERGER LAUTEN UND GEIGENBAU IM 18. JH. MARTIUS
Frankfurt am Main, 1996
Gebundenes Buch. ca. 27,5 x 23 cm. Klaus Martius. Klaus Martius widmet sich umfassend Leben, Werk und Werkstatttradition Widhalms und ordnet dessen Instrumente innerhalb der süddeutschen Geigenbauschulen des 18. Jahrhunderts ein. Minimale Gebrauchsspuren.
€ 50,-

2721 | MEISTER ITALIENISCHER GEIGENBAUKUNSTWALTER HAMMA
Stuttgart
Gebundenes Buch. ca. 31 × 24 cm. Walter Hamma. Bedeutendes Standardwerk zur italienischen Geigenbaukunst. Walter Hamma widmet sich den großen Meistern des italienischen Geigenbaus, insbesondere den Schulen von Cremona, Brescia, Venedig und Neapel, und stellt deren Werkstätten, stilistische Merkmale und handwerkliche Besonderheiten vor. Das reich illustrierte Buch gilt bis heute als grundlegende Referenz für Sammler, Händler und Experten und zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Publikationen zur klassischen italienischen Geigenbaukunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. Gebrauchsspuren.
€ 100,-


2722 | DOPPELBAND GEIGENBAUER DER DEUTSCHEN
SCHULE WALTER HAMMA
Stuttgart, 1986
Doppelband Gebundenes Buch. ca. 31 × 24 cm. Walter Hamma. Gebrauchsspuren.
€ 200,-
2723 | ACHT BÄNDE: ALTE MEISTERGEIGEN
VERBAND SCHWEIZER MEISTERGEIGEN
Frankfurt, 1982
Acht Ausgaben in sechs gebundene Büchern. Umfangreiche sechsbändige Publikation des Verbands Schweizer Meistergeigen zur Dokumentation bedeutender historischer Streichinstrumente. Die Bände widmen sich ausgewählten Meistergeigen unterschiedlicher europäischer Schulen und Epochen und bieten detaillierte Abbildungen, Beschreibungen sowie Angaben zu Maßen, Bauweise und klanglichen Eigenschaften. Altersbedingte Gebrauchsspuren.
€ 100,-

2725 | KONVOLUT VON FÜNF BÜCHERN ZUR STREICHINSTRUMENTENKUNDE
Europa, 20. Jh.
Bestehend aus fünf gebundenen bzw. broschierten Fachbüchern. Diverse Größen. John Huber - Geigen Bestimmung der Preise, W. Senn / Roy - Jakob Stainer, Il Genio della Luteria a Cremona , Annette Otterstedt - Die Gambe , 100 Jahre VDB Alters- und gebrauchstypische Spuren.
€ 50,-

2724 | KONVOLUT VON NEUN BÜCHERN ZUR STREICHINSTRUMENTENKUNDE
20./21. Jh.
Gebundenen bzw. broschierten Fach- und Ausstellungspublikationen. Diverse Größen. Luthier: Encyclopédie Roret , Sourène Arakélian: Die Geige , Edmund J. S. van der Straeten: History of the Violoncello / Viol da Gamba , Roger / Millant: Manuel pratique de lutherie , Eduard Melkus: Die Violine , Elste / Haase: Handwerk im Dienste der Musik - 300 Jahre Berliner Musikinstrumentenbau , Kleine Geigen - Große Meister, Ausstellung Aachen, Hans Thomas, 1995 , Paul de Wit: Geigenzettel alter Meister, 1976, - Der Himmel hängt voller Geigen - Die Violine im Biedermeier und in der Romantik, Ausstellung Wien, 2011. Alters- und gebrauchstypische Spuren.
€ 100,-

2726 | THE HILL BOW MAKERS: 1880 1962 DEREK WILSON, JOHN MILNES
London, 1988
Gebundenes Buch, mit Abbildungen. ca. 25 × 19 cm. Standardwerk zur Geschichte der Londoner Bogenmacher-Dynastie W. E. Hill & Sons. Derek Wilson und John Milnes dokumentieren umfassend die Entwicklung der Werkstatt von 1880 bis 1962 und geben detaillierte Einblicke in die einzelnen Bogenmacher, deren Stilmerkmale sowie Werkstattpraxis. Altersbedingte Gebrauchsspuren.
€ 120,-

2727 | DIE GEIGEN UND LAUTENMACHER VOM MITTELALTER BIS ZUR GEGENWARTVON LÜTGENDORFF LEINBURG
Frankfurt
Gebundenes Buch (Hardcover), mit zahlreichen Abbildungen und Werkverzeichnissen. ca. 24 × 17 cm. Willibald Leo von LütgendorffLeinburg. Grundlegendes Standardwerk zur Geschichte des europäischen Geigen- und Lautenbaus von den Anfängen im Mittelalter bis in die frühe Moderne. Altersgemäße Gebrauchsspuren.
€ 260,-
2722
2723
2724

2728 | DEUTSCHE BOGENMACHER DOPPELBAND BUCH I
UND II GRÜNKE, SCHMIDT, ZUNTERER
Stuttgart, 2000
Doppelband mit Schutzhülle. H. 31,5, B. 25, T. 5,5 cm. Klaus Grünke, C. Hans-Karl Schmidt & Wolfgang Zunterer. Umfassendes Werk über den deutschen Bogenbau von seinen Anfängen bis heute. Min. ber.
€ 260,-
2730 | L‘ARCHET BERNARD MILLANT & J.F. RAFFIN
Paris, 1967
Gebundenes Buch, Ledereinband. .. Grundlegendes Referenzwerk zur Geschichte und Typologie des französischen Geigenbogens. Bernard Millant, einer der bedeutendsten Experten und Händler für historische Bögen des 20. Jahrhunderts, dokumentiert systematisch die großen französischen Bogenmacher vom 18. bis 20. Jahrhundert. Das Werk behandelt stilistische Merkmale, Werkstatttraditionen und Zuschreibungskriterien und gilt bis heute als unverzichtbare Fachliteratur für den internationalen Markt historischer Streichinstrumentenbögen, Sammler, Händler und Gutachter. Neuwertig.
€ 1.000,-



2731 | KONVOLUT VON DREI BAROCK BÖGEN

2729 | BOWS FOR MUSICAL ISNTRUMENTS JOSEPH RODA
Chicago, 1959
Ledereinband. 28,5 x 22 cm. Limitierte Edition:, Nummer 2474. Ein prägendes Standardwerk der Bogenkunde des amerikanischen Geiger Joseph Madison Roda (1894-1970), das 1959 in Chicago beim Verlag William Lewis & Son erschienen ist. Min. ber.
€ 200,-




‚DÜRRSCHMIDT‘ UND ‚PENZEL‘
Deutsch, Markneukirchen, 20. Jh. 2x runde und oktogonale Stange, Schwanenkopf. L. 72/70/62 cm, Gew. ca. 50/52/44 cm. Zwei Bögen gemarkt ‚Otto Dürrschmidt‘ und Emblem im Frosch gestempelt und ‚K. Gerhard Penzel‘. Barock-Violinbogen und kurzer Barockbogen (ggf. Frühbarock-Modell oder Diskant-Gambe). Part. best. und ber.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 450,-






2732 | BASS VIOLA DA GAMBA
Wohl Italien, 18. Jh. oder später Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkel rötlicher Lack, Ebenholzgriff, mit Hartschalenkoffer. L. ca. 121 cm, Korpusl. ca. 73 cm. Gambenzettel unleserlich und ‚Reparirt Dominikus Kasper Saiten- Instrumentenmacher Wangen im Allgäu, 1879‘ und handschriftlich signiert. Gambe part. best. und besch., rest.
Literatur: Vgl. Hoffmann: Die Viola da Gamba, Beeskow 2014. Expertise: Rep. ‚Dominikus Kasper, Wangen im Allgäu, 1879.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 3.000,-
2733 | SELTENE VIOLINE ‚PHILOMELE‘ (AUCH STAHLGEIGE)
Deutschland oder Italien, Ende 19. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, geschwungener und dreieckiger Korpus mit vier sternförmigen Schalllöchern, am Hals Ende Steg mit einer Stahlsaite. L. 57,5 cm, Korpusl. 36,5 cm. Seltene Violine des Typs Philomele, auch als „Stahlgeige“ bezeichnet, entwickelt in der Mitte des 19. Jahrhunderts im süddeutsch-italienischen Raum. Charakteristisch ist der rundlich geschwungene Korpus ohne Eckklötze, dessen wellenförmige Schultern an die Formensprache der Gamben erinnern, jedoch dekorativer und freier ausgeführt sind. Die Bezeichnung „Stahlgeige“ bezieht sich auf die Verwendung von vier Stahlsaiten bei ansonsten klassischer, bundloser Spielweise in Violinstimmung. Die Philomele wurde vor allem im bürgerlichen Musizieren geschätzt und galt als experimentelles Instrument. Part. best. und min. besch., Saiten fehlen.
Literatur: Vgl. Philomele - Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Inventarnummer 3667.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 280,-
2734 | SELTENE VIOLINE ‚FRANCOIS CHANOT‘ *
Mirecourt, 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, Elfenbeinzargen-Umrandung. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 37 cm. Rückseitig an der Schnecke Brandstempel ‚Sitzender Putto mit Panflöte als Allgeorie der Musik‘. Oberbug: 16,8 cm, Mittelbug: 11,7 cm, Unterbug: 21 cm. Violine in rundlicher Korpusform ohne ausgeprägte Ecken, Modell von François Chanot entwickelt. Die abgerundete Silhouette folgt einem experimentellen Ansatz des frühen 19. Jahrhunderts, der eine freiere Schwingung des Korpus und eine alternative ästhetische Erscheinung anstrebte. Part. best. und ber.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. € 900,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.


2735 | VIOLINE BEZ. ‚RUDOLF GÖTZ‘
Wernitzgrün, 1931
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, runder, geschwungener Korpus, C-Löcher, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,3 cm. Geigenzettel: ‚Rudolf Götz, Wernitzgrün Kunstgeigenbaumeister fecit anno 1931 nach Modell Violilime?‘, Verso gestempelt. Min. ber., part. best., rest.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 1.200,-


2737 | 3/4 VIOLINE
Wohl 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 3/4 Geige, L. 54, Korpusl. 32,9 cm. Ungemarkt. Part. best., rest, Deckenriss.
€ 300,-

2736 | 1/2 VIOLINE

Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 1/2 Geige, L. 52,7 cm, Korpusl. 32 cm. Ohne Geigenzettel. Min. ber. und best., spielbereit.
€ 360,-

2738 | 3/4 VIOLINE
Anfang 20. Jh.

Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Tasche. 3/4 Geige, L. 55,9 cm, Korpusl. 33,4. Min. best. und rest.
€ 300,-




2739 | 3/4 VIOLINE UND 3/4 VIOLINBOGEN
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, brauner Lack, mit Tasche. 3/4 Geige, L. 56 cm, Korpusl. 33,5 cm. Geigenzettel entfernt. 3/4 Geigenbogen, oktogonale Stange, Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, L. 68,5 cm, Knochenkopfplatte, min. best. Violine min. best., rest.
€ 450,-








2740 | 3/4 VIOLINE ‚ADOLF SPRENGER‘ UND 3/4 VIOLINBOGEN
Stuttgart, 1919
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 3/4 Geige, L. 56 cm, Korpusl. 34 cm. Geigenzettel: ‚Adolf Sprenger Kgl. Hofinstrumentenmacher, Lieferant des Kgl. Konservatoriums für Musik 1919 Stuttgart gegründet 1824‘. 3/4 Geigenbogen, ungemarkt runde Stange, Knochenkopfplatte, L. 67,5 cm, part. besch. Violine part. best. und besch.
€ 200,-








2741 | 3/4 VIOLINE UND 3/4 VIOLINBOGEN
Deutsch, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rot-brauner Lack, mit Koffer. 3/4 Geige, L. 55,5 cm, Korpusl. 33,5 cm. 3/4 Geigenbogen, Deutsch, 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte. L. 67,5 cm, ungemarkt. Kopfplatte besch., part. best. Violine part. best., rest.
€ 200,-
2742 | 3/4 VIOLINE ‚OTTO JOSEF KLIER‘ UND 3/4 VIOLINBOGEN ‚GEORG WERNER‘
Bubenreuth, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und leicht geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack. 3/4 Geige, L. 55 cm, Korpusl. 33 cm. Geigenzettel: ‚Handmade Copy of Otto Jos. Klier Geigenbaumeister Bubenreuth/ W. Germany No. 55 1998‘,. Violinbogen, Deutsch, 20. Jh., oktogonale Stange, Einfach Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, L. 67 cm, Gew. ca. 56g, Geigenbogen gemarkt ‚G. Werner‘, part. best. und Daumenleder lose. Geige part. best.
€ 280,-
2743 | 3/4 VIOLINE UND 4/4 VIOLINBOGEN ‚HOPF‘ 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack. 3/4 Geige, L. 56,5 cm, Korpusl. 33,5 cm. Ungemarkt. Violinbogen, runde Stange, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte, L. 75 cm, Gew. ca. 62g, Geigenbogen gemarkt ‚Hopf‘, best. Min. best. und rest.
€ 100,-
2742
2743


2744 | ZWEI 3/4 VIOLINEN


Vermutlich Frankreich oder Deutschland, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 3/4 Geige, L. 54,5/55,1, Korpusl. 32,6/33,3 cm. Min. best.
€ 150,-
2745 | EXPERIMENT VIOLINBOGEN ‚J. MOLYNEUX‘
Vermutlich um 1930
Runde Metallstange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder. L. 74,5 cm, Gew. ca. 64g. Auf dem Frosch gemarkt ‚J. Molyneux‘. Part. best. und min. Oxidationsspuren.
€ 200,-


2746 | VIOLINBOGEN *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 52g. Geigenbogen ungemarkt. Min. ber. und best.
€ 180,-




2747 | VIOLINBOGEN *
Deutsch, Anfang 20. Jh
Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,4 cm, Gew. ca. 52g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best., am Frosch min. besch.
€ 120,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.








2748 | VIOLINBOGEN
19. Jh.
Oktogonale Stange, florale Perlmutteinlage im Frosch, Neusilbermontierung und -kopfplatte, Knochenstellschraube. L. 74,5 cm, Gew. ca. 54g. Ungemarkt. Part. best.
€ 420,-
2749 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚L. BAUSCH LEIPZIG‘ *
Leipzig, Ende 19. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Einfach-Auge. L. 73,6 cm, Gew. ca. 50g.. Geigenbogen Bausch-Modell mit Werkstattstempel leicht gemarkt ‚L. Bausch Leipzig‘. Min. best. und ber.
€ 700,-
2750 | VIOLINBOGEN *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 54g. Min. ber. und best.
€ 300,-
2751 | VIOLINBOGEN ‚KNOPF SCHULE‘ *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,6 cm, Gew. ca. 58g. Geigenbogen ungemarkt, vermutlich aus der Knopf-Familie. Min. ber.
€ 220,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2752 | VIOLINBOGEN ‚XIIII‘ *
Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 73 cm, Gew. ca. 54g. An der Unterseite der Stange gemarkt ‚XIIII‘. Part. best. und min. besch.
€ 260,-
2753 | VIOLINBOGEN ‚KNOPF SCHULE‘ *
Markneukirchen, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Pariser-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 50g. Geigenbogen ungemarkt, vermutlich aus der Knopf-Familie. Part. best und ber.
€ 300,-
2754 | VIOLINBOGEN ‚ROGLER‘
Vermutlich Böhmischer Raum, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 52g. Geigenbogen gemarkt ‚Rogler‘, vermutlich Händler, Exporteur oder eine kleine Werkstatt. Part. best.
€ 260,-
2755 | VIOLINBOGEN ‚AUGUST RAU‘ *
Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Einfach Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 58g. Geigenbogen gemarkt ‚ *August Rau *‘. Min. ber und best.
€ 650,-
















2756 | VIOLINBOGEN ‚TOURTE‘ *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 50g.. Geigenbogen gemarkt ‚Tourte‘ und an der Unterseite ‚Germany‘. Min. ber und best.
€ 300,-
2757 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚EUGENE SATORY
A PARIS‘
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Runde Fernambuk Stange, Perlmuttauge, Silber eingefasster Schieber, Daumenleder, Wicklung, Knochenkopfplatte. L. 74,4 cm, Gew. ca. 60g. Gemarkt mit apokryphen Stempel ‚E Satory a Paris‘. Ber. und min. best.
€ 800,-
2758 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚LUPOT‘ *
Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 50g. Geigenbogen gemarkt ‚Lupot‘ und an der Unterseite der Stange ‚VV‘. Part. best.
€ 300,-
2759 | VIOLINBOGEN *
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Einfach Auge, Elfenbeinkopfplatte, Knochenstellschraube. L. 72,5 cm, Gew. ca. 38g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best.
€ 500,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2760 | VIOLINBOGEN
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung. L. 74 cm, Gew. ca. 50g.. An der Unterseite der Stange ‚V‘. Part. best., ohne Kopfplatte.
€ 260,-
2761 | VIOLINBOGEN *
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 54g. Part. best.
€ 260,-
2762 | VIOLINBOGEN ‚HOYER?‘ *
Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 54g.. Geigenbogen unleserlich gemarkt ‚W. ...‘?. Part best. und ber.
€ 200,-
2763 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚TOURTE‘ *
Wohl Frankreich, Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,4 cm, Gew. ca 50g.. Geigenbogen gemarkt ‚Tourte‘. Min. ber.
€ 420,-








* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt








2764 | VIOLINBOGEN *
Vermutlich England, Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Silbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73,5 cm, Gew. ca. 54g. Geigenbogen ungemarkt. Min. ber. € 500,-
2765 | VIOLINBOGEN ‚SUSANNE‘
20. Jh.
Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. 74,2 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚Susanne‘. Part. best., an der Spitze rest.
€ 50,-
2766 | VIOLINBOGEN *
Deutsch, 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung und - wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,6 cm, Gew. ca. 70g. Geigenbogen ungemarkt. Min. best.
€ 200,-
2767 | VIOLINBOGEN *
Deutsch, 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und min. ber.
€ 420,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.








2768 | KONVOLUT VON VIER VIOLINBÖGEN ‚PECATTE‘ UND ‚LEFÈVRE A PARIS‘ *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 73, 74 cm, Gew. ca. 68/66/52/60g. Zwei Bögen apokryph gemarkt ‚Pecatte‘ und 1x ‚Lefévre a Paris‘. Part. ber. und min. best.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland.
€ 1.200,-








2769 | KONVOLUT VON VIER VIOLINBÖGEN ‚HOYER‘, ‚BERNDT‘, ‚PENZEL‘ UND ‚HEBERLEIN‘ *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,2/74,5/74,4/74,6 cm, Gew. ca. 58/59/60/60g. Geigenbogen gemarkt ‚Herm. Albert Hoyer‘, ‚Johannes Berndt‘, ‚E.M. Penzel‘, ‚Paul Rich. Heberlein‘. Part. ber. und min. best.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland.
€ 1.400,-








2770 | VIOLINBOGEN ‚ERNST WILLY ZÖPHEL‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,6 cm, Gew. ca. 62g. Geigenbogen gemarkt ‚E. W. Zöphel‘. Part. best., ohne Wicklung.
€ 200,-
2771 | VIOLINBOGEN ‚EMIL MAX PENZEL‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,6 cm, Gew. ca. 56g. Geigenbogen gemarkt ‚Penzel‘. Part. best.
€ 360,-
2772 | VIOLINBOGEN MODELL ‚AUGUST RAU‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 56g. Geigenbogen ungemarkt, vermutlich Modell August Rau. Min. ber.
€ 300,-
2773 | VIOLINBOGEN BEZ. ‚ALFONS SCHANNER‘
Deutsch, 20. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚Alfons Schanner? oder Schattner?. Min. ber.
€ 200,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2774 | VIOLINBOGEN ‚MAX WUNDERLICH‘ *
Markneukirchen/Erlbach, wohl Mitte 20. Jh
Oktogonale Stange, Einfach-Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚Max Wunderlich‘. Part best.
€ 600,-
2775 | VIOLINBOGEN ‚PFRETZSCHNER SCHULE‘
Deutsch, 20. Jh.
Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte. L. 74,2 cm, Gew. ca. 54g. Geigenbogen ungemarkt. Min. ber.
€ 300,-






2776 | VIOLINBOGEN ‚HERMANN RICHARD PFRETZSCHNER‘ *
Markneukirchen, 1970
Runde Pernambuk Stange, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74 cm, Gew. ca. 60g. Geigenbogen gemarkt ‚H.R. Pfretzschner‘ und Emblem im Frosch gestempelt. Min. ber.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 2.000,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2774
2775
2776



2777 | KONVOLUT VON ACHT SCHÜLER VIOLINBÖGEN (1/4, 1/2, 3/4) 20. Jh.
Runde und Oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen-, Bakelit- und Kunststoffkopfplatte. L. u.a. 51,5/55/62,5 cm. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und ber.
€ 300,-



2778 | KONVOLUT VON FÜNF VIOLINBÖGEN
Anfang 20. Jh.
Runde und oktogonale Stange, 1x Silbermontierung, Einfach- und Pariser Auge, Knochenund Kunststoffkopfplatte. L. 67/69/73/73,2/75 cm. Ein Bogen gemarkt ‚W.F.‘. Part. best., min. besch., rest.
€ 200,-
2779 | KONVOLUT VON FÜNF VIOLINBÖGEN (4/4, 3/4 UND 1/4)
Anfang und Mitte 20. Jh.
Jeweils runde Stange, Einfach-Auge, Knochenkopfplatte. L. 61,5/65/72/73,5/74 cm. Geigenbögen ungemarkt. Part. best. und min. besch.
€ 50,-
2780 | KONVOLUT VON ELF VIOLINBÖGEN
Anfang 20. Jh.
Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser
Auge und floraler Perlmuttfrosch, Wicklung, Daumenleder, Knochen-, Kasein-, Metall- und Kunststoffkoplatte.
L. von 73 bis 74,5 cm, 2x 3/4 Bogen 62 cm. Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und besch., 1x ohne Kopfplatte.
€ 120,-
2781 | KONVOLUT VON ACHT VIOLINBÖGEN
um 1900
Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser
Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochenkopfplatte. L. 73,5 bis 74,5 cm, 7/8 Bogen, 67 cm, 3/4 Bogen 61,5 cm.
Geigenbogen ungemarkt. Part. best. und besch.
€ 90,-











2782 | KONVOLUT VON VIER VIOLINBÖGEN ‚MEINEL‘, ‚HAMMIG‘ UND ‚PRAGER‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,2/74,5/74,1/74,5 cm, Gew. ca. 58/58/59/64g. Geigenbogen gemarkt ‚Fritz Meinel‘, 2x Gustav Prager‘ und ‚Hammig‘. Part. ber. und min. best.
Provenienz: Privatsammlung Rheinland.
€ 1.800,-
2780
2781
2782




2783 | VIOLINE BEZ. ‚JOHANN CARL KLOTZ‘ UND VIOLINBOGEN
Wohl Mittenwald, 19. Jh. oder später Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Tasche. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 36,1 cm. Geigenzettel: ‚Joan Corol Kloz in Mittenwald An. 1788‘. Violinbogen, Deutsch, 20. Jh., oktogonale Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Galalithkopfplatte, ungemarkt, L. 74,5 cm, min. best. Violine Part. best. und ber., rest. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 600,-








2784 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI UND VIOLINBOGEN
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradiuarius Cremonensis Facibat Anno 1723‘. Violinbogen, runde Stange, Einfach Auge, Geigenbogen ungemarkt, L. 73,3 cm, Gew. ca. 54g, Besch. und best., ohne Kopfplatte Violine part. best.
€ 300,-


2785 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI UND VIOLINBOGEN *
Böhmen, um 1900
Einteilige Fichtendecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Etui. 4/4 Violine, L. 58,9 cm, Korpuslänge 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1763‘. Violinbogen, Anfang 20. Jahrhundert, runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder,Elfenbeinkopfplatte, L. 73,8 cm, ungemarkt, min. best. Violine rest.
€ 100,-


2786 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI UND VIOLINBOGEN *
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,7 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1725‘. Geigenbogen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte, L. 73,5 cm, ungemarkt, min. ber. Violine min. ber.
€ 150,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.




2787 | VIOLINE BEZ. ‚GIACINTO BERTOLAZZI‘ UND VIOLINBOGEN
Wohl Italien oder Deutschland, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rot-brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Liuteria Esecuita Seguendo le Teorie Costruttive del Prof Euro Peluzzi, Giacinto Bertolazzi Fece in Milano l‘anno 1936‘, No. 17. Geigenbogen, 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Galalithkopfplatte, L. 73,5 cm, ungemarkt, min. ber. Min. ber., rest.
Provenienz: Privatsammlung Hessen. € 100,-






2789 | VIOLINE NACH GIOVANNI MAGGINI ‚JULIUS ALTRICHTER‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN *
Frankfurt an der Oder, 1912 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36,5 cm. Geigenzettel: Nach Giovanni Maggini gefertigt von J. Altrichter Hof Instrumenten Fabrik in Frankfurt a. O. anno 1912‘, Verso Brandstempel. Zwei Geigenbögen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde und oktogonale Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte. Violine part. best., min. Deckenrisse.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 50,-






2788 | VIOLINE UND ZWEI VIOLINBÖGEN
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 35,6 cm. Zwei 4/4 Geigenbögen, Deutsch, 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte, L. 74,5/73 cm, ungemarkt., part. best. und ber. Violine part. best., ohne Steg. € 100,-




2790 | VIOLINE ‚JULIUS HEINRICH ZIMMERMANN‘ UND VIOLINBOGEN *
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Jul. Heinr. Zimmermann Leipzig St. Petersburg Moskau London No. 4017‘. 4/4 Geigenbogen, 20. Jh., runde Stange, Neusilbermontierung, EinfachAuge, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte, L. 72,5 cm, min. best. Violine part. best.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 50,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.












2791 | VIOLINE ‚WILHELM HERWIG‘ UND VIOLINBOGEN ‚DESZO HORVÁTH‘
Markneukirchen, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelrot-brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Wilhelm Herwig in Markneukirchen‘. 4/4 Geigenbogen, Bubenreuth, 20. Jh., oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Pariser-Auge, Wicklung, Daumenleder, Kunststoffkopfplatte, L. 74 cm, part. best., Auge besch. Violine part. best., rest.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 200,-
2792 | VIOLINE FRANZÖSISCHE SCHULE UND VIOLINBOGEN *
Vermutlich Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 36 cm. 4/4 Geigenbogen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde Stange, Einfach Auge, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte, L. 74 cm, part. best. Violine part. best., Deckenriss, rest.
€ 420,-
2793 | VIOLINE NACH ‚MATHIAS NEUNER‘ UND VIOLINBOGEN
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 5 cm, Korpusl. 3 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Neuner Geigenmacher in Mittenwald 1812‘. Geigenbogen, Runde Stange, Einfach Auge, L. 74,3 cm, part. besch. Violine part. best., Deckenriss.
€ 100,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.




2794 | VIOLINE UND VIOLINBOGEN *
Deutsch, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-oranger Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Mit Saiten, Wirbel, Wolfstöter. 4/4 Geigenbogen, Deutsch, 20. Jh., oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte, L. 74,3 cm, min. best. Violine min. best., rest.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 600,-
2795 | VIOLINE UND VIOLINBOGEN
Wohl Frankreich, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, orange-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,8 cm. Geigenbogen, 20. Jh., runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Galalithkopfplatte, L. 74,2 cm, ungemarkt, min. ber. Violine min. best., rest.
€ 100,-
2796 | VIOLINE NACH ‚VINCENZO SANNINO‘ UND VIOLINBOGEN * 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rot-brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Vincenzo Sannino fece in Napoli anno 1947‘. 4/4 Geigenbogen, Deutsch, 20. Jh., Runde Stange, Einfach-Auge, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte, L. 72,5 cm, ungemarkt, part. best. Violine part. best., rest.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 100,-








* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
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2797 | KONTRABASSBOGEN ‚HEINZ DÖLLING‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Pariser
Auge, Neusilbermontierung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 77 cm, Gew. ca. 122g.. Kontrabass Bogen gemarkt ‚Heinz Dölling‘. Part. best., Kopfplatte besch.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 500,-
2798 | KONTRABASSBOGEN ‚KURT DÖLLING‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 77 cm, Gew. ca. 124g.. Kontrabass Bogen gemarkt ‚Kurt Dölling‘. Part. best. und ber. Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 500,-
2799 | KONTRABASSBOGEN ‚H. R. PFRETZSCHNER‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,5 cm, Gew. ca. 114g.. Kontrabass Bogen gemarkt ‚H.R. Pfretzschner‘ und Emblem im Frosch gestempelt. Part. best. und ber.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 500,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2800 | KONTRABASSBOGEN ‚KURT DÖLLING‘ *
Deutsch, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 77,1 cm, Gew. ca. 130g.. Kontrabass Bogen gemarkt ‚Kurt Dölling‘ und geschwungene Kreuzblume. Part. best. und min. rest.
Expertise: Privatsammlung Hessen.
€ 390,-


2801 | KONTRABASSBOGEN ‚RUDOLF HERBERT LEICHT‘ *
Vermutlich Hohendorf, 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Elfenbeinkopfplatte. L. 76 cm, Gew. ca. 120g.. Kontrabass Bogen gemarkt ‚R. Herbert Leicht‘. Part. best., rest., am Frosch part. besch.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 600,-


2802 | KONTRABASSBOGEN
Deutsch, zweite Hälfte 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Silbermontierung und -wicklung, Knochenkopfplatte. L. 76,5 cm, Gew. ca. 150g.. Ungemarkt. Part. ber., am Kopf best. und part. rest.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 200,-


* CITES-Bescheinigung
2800
2801
2802



2803 | VIOLABOGEN BEZ. ‚HILL‘
Wohl England, Anfang 20. Jh. Runde Stange, Silbermontierung, Daumenleder, Silberkopfplatte. L. 75 cm, Gew. ca. 64g. Bratschenbogen gemarkt ‚Hill‘. Part. best und min rest. € 600,-
2804 | VIOLABOGEN MAX LEICHT *

Hohendorf, um 1920 Runde Stange, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Einfach-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 74,3 cm, Gew. ca. 66g. Bratschenbogen gemarkt ‚Max Leicht‘. Part. ber. und best., Daumenleder und Wicklung abgenutzt, Frosch min. besch. € 600,-


2805 | VIOLABOGEN ‚LOUIS BAZIN‘
Frankreich, 20. Jh. Runde Stange, Pariser Auge, Silbermontierung, Wicklung, Daumenleder. L. 74 cm, Gew. ca. 62g. Bratschenbogen gemarkt ‚Louis Bazin‘. Part best. und min besch., ohne Bogenhaar und Kopfplatte. € 800,-




2806 | VIOLA BEZ. ‚LEONHARD MAUSSIELL‘ UND VIOLABOGEN
Wohl Deutsch, 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. L. 64 cm, Korpusl. 38,5 cm. Bratschenzettel: Leonhard Maussiell Lauten und Geigenmacher in Nürnberg 1781‘. Bratschenbogen, Deutsch Anfang 20. Jh., Runde Stange, Einfach Auge, Neusilbermontierung, Daumenleder, Wicklung, Knochenkopfplatte, L. 74,8 cm, ungemarkt. part. best. Viola part. best., min. Deckenriss.
€ 390,-
2807 | VIOLA ‚JOSEF MIRTH‘ Budapest, 1917
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rötlicher Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Bratsche, L. 66 cm, Korpusl. 39,5 cm. Bratschenzettel: ‚Josef Mirth Geigenbauer Budapest gefertigt in Kriegsgefangenschaft 1917, Op. 30.‘. Min. best. und part. ber.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 650,-
2808 | VIOLA ‚GEORG BITTERER‘ Schönbach, Sachsen, 1950er Jahre
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Bratsche, L. 65,5 cm, Korpusl. 39 cm. Bratschenzettel: ‚Georg Bitterer Geigenbau und Reparatur früher Schönbach bei Eger (C.S.R.) Deggendorf‘. Min. best., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.




€ 900,-
2806
2807
2808




2809 | VIOLA IVAN LENSHIN
Wohl England oder Osteuropa, 18. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Bratsche, L. 71 cm, Korpusl. 41,5 cm. Faksimilezettel in kyrillisch: ‚Ivan Lenshin Szovjetunio Sztavropol a Kaukázusban 1959‘. Mit Koffer. Min. ber. und best., 2 Saiten fehlen.
€ 2.000,-
2810 | VIOLA ‚GIOVANNI GABBA‘
Italien, 1955
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche, L. 67,5, Korpusl. 40 cm. Bratschenzettel: ‚Giovanni Gabba da Isolengo fece in Chivasso 1955 IHS‘. Part. best. und ber.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf.
€ 2.800,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.




2811 | VIOLA BEZ. ‚GIUSEPPE SCARAMEPLLA‘ UND VIOLABOGEN ‚RODERICH PAESOLD‘ *
Wohl Bubenreuth, um 1820
Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Bratsche, L. 64 cm, Korpusl. 38 cm. Bratschenzettel: ‚Giuseppe Scarampella Fece in Firence anno 1816‘. VIOLABOGEN ‚RODERICH PAESOLD‘ *, Deutsch, Anfang 20. Jh., oktogonale Stange, Pariser Auge, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 75 cm, Gew. ca. 72g. Bratschenbogen gemarkt ‚Roderich Paesold‘. Min. ber. und best. Violine part. best., Deckenrisse, rest.
Expertise: Atelier für Streichinstrumente, Marysia Porebska-Synowietz, Wiesbaden, 1998.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 8.000,-


2812 | VIOLA
Vermutlich Deutsch, um 1900
Einteilige Fichtenholzdecke und zweiteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Bratsche, L. 63,6, Korpusl. 38,2 cm. Ohne Zettel. Part. best. und besch., Decken- und Bodenrisse.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 360,-


2814 | VIOLA ‚REINHOLD SCHNABL‘
Bubenreuth, um 2000
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche, L. 67, Korpusl. 40,5 cm. Ohne Zettel. Min. ber.
€ 1.600,-


2813 | VIOLA ‚REINHOLD SCHNABL‘
Bubenreuth, 2000
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche, L. 67,5, Korpusl. 41 cm. Bratschenzettel: ‚Reinhold Schnabl Bubenreuth 2000‘ und handschriftlich signiert. Min. ber.
€ 1.600,-


2815 | VIOLA ‚REINHOLD SCHNABL‘
Bubenreuth, 2001
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Bratsche, L. 66,5, Korpusl. 40,5 cm. Bratschenzettel: ‚Reinhold Schnabl Bubenreuth 2001‘ und handschriftlich signiert. Min. ber.
€ 1.600,-
2816 | VIOLINE FRANZ HORNSTEINER SCHULE NACH AMATI
Mittenwald, um 1770
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, dunkelbraun-oranger Lack, mit Koffer, Schnecke später (19. Jh.). 4/4 Geige, L. 59,4, Korpusl. 35,8 cm. Part. best. und ber., Decken- und Bodenrisse, am Hals besch.
Expertise: Gutachten Enke, Frankfurt am Main, 1988 und Zertifikat C. T.
Fundateanu, Frankfurt, 2009.
Provenienz: Aus einer alten Privatsammlung in Hessen.
€ 900,-



2817 | FEINE VIOLINE FÜSSENER SCHULE UND ZWEI
VIOLINBÖGEN *
Füssen, um 1780
Einteilige Fichtenholzdecke und zweiteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 36 cm. Ohne Geigenzettel. Zwei Violinbögen, jeweils runde Stange, Einfach Auge, Wicklung, Elfenbeinkopfplatte, L. 73,3 und 74,5 cm, Gew. ca. 56g und 58g, Geigenbogen ungemarkt, part. best. und ber. Violine part. ber. und best., rest., spielbereit.
Expertise: Geigenbaumeister Nonn, Krefeld, 2023.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 2.000,-


* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.









2818 | VIOLINE ‚CHARLES CLAUDOT‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN *
Mirecourt, Mitte 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, braun-rötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,9 cm, Korpusl. 36 cm. Innen gestempelt ‚Charles Claudot‘. Zwei Violinbögen, runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Knochenkopf- und Elfenbeinplatte, L. 73,2 und 74,2 cm, Gew. ca. 56/58g, Geigenbogen ungemarkt, part. best. und min besch. Inklusive Noten Mendelssohn Violin Konzert Op. 64 in Emoll. Geige part. best. und besch., Risse geleimt, rest., Schnecke später, spielbereit.
Expertise: Gutachten Geigenbau Sticht, Rüsselsheim, 2019.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 390,-
2819 | VIOLINE ‚GRAINGEOT‘
Mirecourt, 1830-1840
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, braunrötlicher Lack, mit altem Holzkoffer. 4/4 Geige L. 59,4 cm, , Korpusl. 35,8 cm. Am Boden Brandmarke ‚Graingeot‘, Christophe Graingeot, Geigenbauer aus Mirecourt, Frankreich, tätig ca. 1840-1880. Part. best. und besch., rest.
Expertise: Zertifikat von Jean-Jacque Rampal Luthier ‚Certificat D‘Authenticité‘, Paris, Juli 2020.
Provenienz: Privatsammlung Düsseldorf.
€ 900,-
2820 | VIOLINE Frankreich, 18. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,7 cm. Part. best., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 1.200,-
* CITES-Bescheinigung liegt vor. Der Handel mit Elfenbein/Schildpatt ist nur in der EU erlaubt. Export in Länder wie USA, Kanada, England aktuell nicht möglich. Prüfen Sie die Einfuhrbestimmungen.
2818
2820
2819
2821 | FEINE FRANZÖSISCHE VIOLINE NACH ‚AMATI‘
Vermutlich Mirecourt, um 1780/1800
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hell brauner Lack, mit Tasche. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Nicolaus Amati Cremonen Hieronymi Fil.ac. Antonii Nepos Fecit 16-‘. Fein gear beitete Violine nach Vorbild von Nicola Amati mit elegant geschwungenem Umriss und zarter Wöl bung. Vermutlich entstanden in einer der renom mierten Werkstätten von Mirecourt gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Min. best., rest. und aufgearbeitet, spielbereit.
Provenienz: Erworben beim Geigenbauer Bünnagel, Köln, September 2006 (Original Rechnung liegt vor) - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 4.500,-


2822 | VIOLINE ‚NICOLAS BERTOLINI‘
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, braun-oranger Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36,4 cm. Innen Brandstempel ‚Nicolas Bertolini‘ und ‚B N‘. Part. best. und ber., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 1.200,-




2823 | VIOLINE
Wohl Frankreich, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger leicht geflammter Ahornboden, hellbraun rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36 cm.
Ohne Geigenzettel. Mit Koffer. Part. best. und ber., min. Deckenrisse, ohne Saiten, Steg und Saitenhalter.
€ 180,-


2825 | VIOLINE
Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige Ahornboden, orange-braun Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,2, Korpusl. 35 cm. Min. ber. und best.
€ 200,-


2824 | VIOLINE
Vermutlich Frankreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und rest.
€ 300,-


2826 | VIOLINE WOHL FRANZÖSISCHE SCHULE
20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und zweiteiliger Ahornboden, dunkelrötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 35,5 cm. Min. ber. und rest. Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 450,-
2827 | VIOLINE BEZ. ‚JOHN WILSON‘
Dundee, Schottland, Wohl 1816
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚J. Wilson Maker Dundee 1816‘. Part. best., verschlossener Deckenriss, rest.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 2.800,-






2828 | VIOLINE BEZ. ‚R. GLADSTONE‘
Wohl England, 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4
Geige, L. 59,2, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Altered to improve tone by R. Gladstone Newcastle Ap. 23nd 1888‘. Part. besch. und best., Deckenrisse, rest.
€ 360,-
2829 | VIOLINE ‚ENGLISCHE SCHULE‘
England, 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4
Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36 cm. Part. best., Deckenriss, rest.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 500,-





2832

2830 | VIOLINE BEZ. ‚J.W. MOFFATT LONDON‘ *
Wohl England oder Deutschland, um 1900
Einteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, brauner Lack, Elfenbeinzargen-Umrandung. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 35,5 cm. Rückseitig Brandstempel ‚J.W. Moffatt London‘ und an der Schnecke ‚No. 90 Hp/H3‘. Part. best, Deckenriss, rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 500,-
2831 | VIOLINE BEZ. ‚JOHN DODD‘
Wohl England, 19./20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und zweiteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,1, Korpusl. 35,5 cm. Verso gemarkt ‚J. DODD‘. Part. best. und besch., Deckenrisse, ohne Saiten.
€ 700,-
2832 | VIOLINE 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,3, Korpusl. 35 cm. Part. best., Bodenrisse, rest.
€ 800,-


2833 | VIOLINE BEZ. ‚JOHANN STÖHR‘
Wohl Österreich, um 1890
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,2 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Johann Stöhr
Geigenmacherin Salzburg 18. Part. best.
€ 200,-
2834 | VIOLINE ‚WIEN‘
Wien, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,6, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel handschriftlich: ‚Repariert ...? Wien, 1911‘. Part. best., Deckenrisse.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 300,-
2835 | VIOLINE
Wohl Deutsch, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60,5, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., Deckenrisse, ohne Saiten.
€ 280,-





2836 | VIOLINE SALZBURGER SCHULE
Salzburg, 18. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58, Korpusl. 35,6 cm. Ungemarkt. Violine aus der Salzburger Schule des 18. Jahrhunderts, gefertigt in der Tradition des alpenländisch-österreichischen Geigenbaus. Charakteristisch sind die ausgewogenen Proportionen, der gewölbte Korpus sowie die handwerklich solide Ausführung. Instrumente dieser regionalen Schule verbinden Einflüsse des süddeutschen und italienischen Geigenbaus des 18. Jahrhunderts. Part. best., rest.
Expertise: Gutachten Hieronymus Köstler, Stuttgart, 2016.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 9.000,-








2837 | VIOLINE BEZ. ‚SEBASTIAN KLOTZ‘
Deutsch, 18./19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚G. A. Pfretzschner (Gustav Adolf) Markneukirchen‘ und ‚Sebastian Kloz in Mittenwald, An 17?‘. Best. und part. besch., Lackabplatzungen und Verso rest.
€ 500,-
2838 | VIOLINE
Deutsch, um 1880/1900
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36,2 cm. Part. best., Bodenriss.
€ 600,-
2839 | VIOLINE ‚STEPHAN MÜHLBAUER‘
Deutsch, Ende 19. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36 cm. Boden gemarkt ‚K V SL WAS. K, FR 907 *‘, No. 27‘ und Geigenzettel: ‚Reparirt v. Stephan Mühlbauer Geigenmacher in Stuttgart 1886‘; Verso Brandstempel ‚Patent *. Part. best. und besch., rest.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 500,-


2840 | VIOLINE ‚LEOPOLD WIDHALM‘ Nürnberg, wohl 1770
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,4 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: Widhalm Geigenmacher in Nürnberg fecit A. 1770‘ und Brandstempel ‚ L W‘. Rest., part. best., Verso bez. ‚JJ 1928‘.
Literatur: Vgl. Martius: Leopold Widhalm und der Nürnberger Lauten- und Geigenbau im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M., 1997.
Provenienz: Rheinische Privatsammlung.
€ 5.000,-


2841 | VIOLINE ‚RIEMER‘
Wohl Wurzen, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 56,5 cm, Korpusl. 33,5 cm.. Geigenzettel handschriftlich: ‚Rep. v. G.? Riemer, Wurzen ..73‘. Part. best., Deckenrisse.
€ 260,-


2843 | VIOLINE STAINER MODELL ‚C.A. WUNDERLICH‘
Vogtland, 1874
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 36,1 cm. Geigenzettel: ‚Alleiniger Lieferant C.A. Wunderlich Siebenbrunn (Vogtl.), Verso Brandstempel Kreuz und ‚1874‘. Part. best. und besch., Lack mit Kraquelé und Abplatzungen.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
€ 200,-


2842 | VIOLINE BEZ. ‚CARLO STORIONI‘
Vermutlich Deutsch, 1896 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Carlo Storioni Cremonensis facebiat 1896‘. Best.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 450,-


2844 | VIOLINE SÜDDEUTSCHE SCHULE
Vermutlich Süddeutschland, um 1900 Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, im Koffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,7 cm. Part. best., Deckenriss, rest.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 390,-


2845 | VIOLINE
Deutsch, Vogtland erste Hälfte 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,7 cm. Part. best., Deckenriss, besch.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 900,-
2846 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,9 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1713 A.S.‘. Best. und ber., part. besch.
Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 120,-
2847 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1720 A.S.‘. Best. und ber., part. besch.
Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 120,-










2848 | VIOLINE BEZ. ‚FERDINANDO GAGLIANO‘ um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58, Korpusl. 35 cm. Geigenzettel: ‚Ferdinandus Gagliano Filius Nicolau fecit Neapel 1717‘. Part. best., Deckenriss, rest.
€ 300,-
2849 | VIOLINE NACH ‚FRANZ GEISSENHOF‘
Wohl Österreich, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, Bein Steg Saitenhalter. 4/4 Geige, L. 59,6, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: Franciscus Geissenhof Viennae Anno 18..‘. Part. best. und besch., rest.
€ 200,-
€ 800,2848
2850 | VIOLINE ‚TIM‘ TON INSTUMENT MARKSTEIN Wien, 1913
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Ton Instrument Wiener System Ing. Markstein Franz L E Beyer Wien XIX Liebgartgasse 8 , No. 298, 1913‘, ‚Schutzmarke Tim‘, rückseitig gemarkt ‚TIM‘. Part. best. und ber, ohne Steg.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.


2851 | VIOLINE BEZ. ‚ANTON RIEF‘
Fils, Tirol, um 1800
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Anton Rief in Vils in Tyroll‘ und ‚Robert Barth, Stuttgart, Königl. Hof-Instrumentenmacher‘ und ‚rep. 1894‘. Fein ausgearbeitete Meistergeige aus tirolerischer Werkstattarbeit, entstanden um 1800, mit dem Lable „Anton Rief“. Charakteristisch sind der harmonisch proportionierte Korpus, die sorgfältig gearbeitete Schnecke sowie der warm getönte Lack, der anschaulich die regionale Geigenbautradition des Alpenraums an der Schwelle vom 18. zum 19. Jahrhundert dokumentiert. Min. ber. und best., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt - Erworben im Auktionshaus Bongartz.
€ 6.000,-


2852 | VIOLINE ‚STAINER MODELL‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60, Korpusl. 35,5 cm. Rückseitig Brandstempel ‚Stainer‘.
Part. best. und min. besch., Lack mit Kraquelé.
€ 120,-


2854 | VIOLINE ‚P.D. A.D.‘ MODELL STAINER
Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36 cm. Rückseitig auf dem Boden gemarkt ‚P.B.‘, ‚A.D.‘ und ‚B‘ und ‚Stainer‘. Part. best. und besch.
€ 200,-


2853 | VIOLINE NACH ‚JAKOB STAINER‘
Deutsch, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Jacobus Stainer in Absam prope Oenipontum 1647‘, rückseitig monogrammiert ‚HG‘. Part. best. und min. ber.
€ 180,-


2855 | VIOLINE
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack, doppelte Randeinlage. 4/4 Geige, L. 59,8 cm, Korpusl. 35,8 cm. Ohne Geigenzettel. Min. ber. und best., Steg lose, Saiten fehlen.
€ 150,-


2856 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI
Böhmen/Sachsen, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4
Geige, L. 59,9 cm, Korpusl. 36 cm. Seitlich bez. ‚Vosen‘ und Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1704 A.S. Made in Germany‘. Best. und ber., am Hals rest., besch.
€ 150,-


2858 | VIOLINE
Wohl Deutsch, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack.. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,7 cm.. Ohne Geigenzettel. Mit Koffer, Ersatzkinnhalter und Stimmpfeife. Part. best. und ber., an der Schnecke und an den Zargen min. best..
€ 240,-


2857 | VIOLINE NACH LUDWIG BAUSCH
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige. 4/4 Geige, L. 59,6, Korpusl. 36,1 cm. Geigenzettel: ‚Ludovicus Bausch filius Fecit Lipsiae anno 18‘. Part. best. und min. besch.
€ 200,-


2859 | VIOLINE NACH ‚ANTONIUS BACHMANN‘
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Bachmann Königl. Preuß. Hofinstrumentenmacher in Berlin 1756‘. Part. best. und ber.
€ 240,-







2860 | VIOLINE BEZ. ‚MATHIAS NEUNER‘ UND VIOLINBOGEN
Wohl Mittenwald, Ende 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Neuner Geigenmacher in Mittenwald 1812 Nro. 94‘. Violinbogen, Deutsch, 20. Jh., Runde Stange, Einfach-Auge, Neusilbermontierung, L. 73 cm, ungemarkter Geigenbogen, part. best. und besch., Kopfplatte fehlt. Violine part. best., rest.

Expertise: Repariert 2020.
€ 1.800,-




2861 | VIOLINE BEZ. ‚MATTHIAS NEUNER‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN *
Wohl Mittenwald, 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Mathias Neuner Geigenmacher in Mittenwald 1801 Nro. 94‘. Zwei Violinbögen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, 1x Knochen- und 1x Elfenbeinkopfplatte, part. best. Violine part. best. und Deckenrisse, Decke, Boden und Zarge rest.
Expertise: Restaurierung Hans-Josef Thomas, Aachen, 2025.
Provenienz: Privatsammlung Aachen.
€ 1.500,-

2862 | VIOLINE
19./20. Jh.

Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,5 cm. Ohne Saiten, Steg, Saitenhalter.
Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 90,-
2863 | VIOLINE
Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,2, Korpusl. 35,6 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und besch., Deckenriss, rest.
€ 90,-
2864 | VIOLINE
Süddeutsch, 19. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack, original Hals. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,7 cm. Ungemarkt. Part. best. und ber., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 3.000,-




2862
2863
2864


2865 | VIOLINE LORENZ KRINER
Stuttgart, 1877
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbraun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,3, Korpusl. 35,3 cm. Geigenzettel: Lorenz Kriner fecit
Stuttgart 1877‘ und Kriner Emblem. Mit Koffer und Schlüssel. Min. ber. und best., spielbereit.
€ 1.200,-


2867 | VIOLINE
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59,2, Korpusl. 36 cm. Ungemarkt. Part. best.
€ 150,-


2866 | VIOLINE ‚STRADIVARI MODELL‘ WILHELM KRUSE
Markneukirchen, Anfang 20. Jh. Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Copie nach Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1725‘ und ‚Wilhelm Kruse Markneukirchen‘. Part. best., rest.
€ 300,-


2868 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Antonius Stradivarius Cremonensis Faciebat Anno 1721 A.S.‘.. Mit Koffer. Part. best. und ber., min. Deckenriss am F-Loch, Griffbrett lose, ohne Steg, Saiten und -halter, 1 Wirbel fehlt.
€ 150,-

2869 | VIOLINE
20. Jh.

Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger und transparent Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 36,2 cm. Ohne Geigenzettel. Part. best. und ber.
€ 100,-
2870 | VIOLINE
Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,4, Korpusl. 35,6 cm. Rückseitig am Zäpfchen unleserlich bez.. Min. ber. und best.
€ 120,-
2871 | VIOLINE WOHL CASPAR HOPF
Wohl Klingenthal, 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige leicht geflammter Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59 cm, Korpusl. 35,4 cm. Ohne Geigenzettel. Mit originalen Jäger Etui. Best. und ber., ohne Saiten, Steg, Saitenhalter, min. Deckenrisse an der unteren Decke.
€ 3.000,-




2869
2870
2871


2872 | VIOLINE
Wohl Deutsch, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60,5 cm, Korpusl. 36,5 cm. Ohne Geigenzettel. Mit Koffer. Min. ber. und best..
€ 750,-


2874 | VIOLINE BEZ. ‚JOHANN GEORIGE LIPPOLD‘
Neukirchen, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, oranger Lack. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,8 cm. Geigenzettel: ‚Johann George Lippold musikalischer Instrumentenmacher in Neukirchen bey Adorf, 1807‘. Min. best.
€ 200,-


2873 | VIOLINE
Sachsen/Böhmen, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner schattierter Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,3 cm, Korpusl. 35,6 cm. Part. best. und ber.
€ 150,-


2875 | VIOLINE ‚FRANK REINER‘
Wohl Hamburg, 1924
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelrötlicher Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,8, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel: ‚Frank Reiner Hamburgensis me fecit nobile cantabile amabileque sontantem anno 1924 134072 Studia‘. Part. best und ber., rest.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 200,-




2876 | VIOLINE MIT INTARSIEN
Vogtland, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, Boden mit floraler Einlegearbeit aus Perlmutt. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 36 cm. Besch.
€ 300,-
2877 | VIOLINE BEZ. ‚EUGEN GÄRTNER‘
Stuttgart, wohl um 1930
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: Eugen Gärtner Atelier für Kunstgeigenbau
Hoflieferant fecit Stuttgart. Min. best., rest.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 450,-
2876
2877




2878 | VIOLINE GEBRÜDER NÜRNBERGER
Markneukirchen, 1920
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, dunkelbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Gebr. v. Nürnberger‘, ‚1920‘. Mit Koffer. Min. ber. und best.. € 2.000,-
2880 | VIOLINE NACH ‚DAVID TECCHLER‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,5, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚David Tecchler Liutaro fecit Roma Anno 1703‘. Min. ber. und best. € 180,-
2881 | VIOLINE NACH ‚DAVID TECHLER‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteiliger Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,8 cm, Korpusl. 35,8 cm. Geigenzettel: ‚David Techler 1696‘. Part. best.
€ 300,-




2882 | VIOLINE NACH ‚JOSEF KLOTZ‘
Deutsch, um 1900
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, orange-brauner Lack. 4/4
Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Josef Klotz in Mittenwald anno 1795. Part. best. und min. ber., Deckenriss rest.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 200,-


2884 | VIOLINE
Sachsen/Böhmen, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner schattierter Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,1 cm, Korpusl. 35,5 cm. Part. best. und ber.
€ 150,-


2883 | VIOLINE
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 36 cm. Part. best.
€ 300,-


2885 | VIOLINE NACH ‚GIUSEPPE DALL‘AGLIO‘
Deutsch, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,8 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Joseph Dalaglio fecit in Mantue Anno 1894‘. Part. best. und ber, min besch.
€ 180,-






2886 | VIOLINE NACH ‚ANTONIO GRAGNANI‘
Wohl Livorno 19. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, rückseitig geschwungene Einlage. 4/4 Geige L. 58,5, Korpusl. 35,1 cm. Geigenzettel handschriftlich: ‚Antonio Gragnani fecit Livorno anno 1784‘. Part. best. und ber., Deckenriss.
€ 600,-
2887 | VIOLINE
Wohl Italien, 19./20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 35,9 cm. Ohne Geigenzettel. Part. ber. und best., Steg, Saiten und -halter fehlen.
€ 220,-
2888 | VIOLINE BEZ. ‚CAMILLO CAMILLI‘
Deutsch, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Camilo Camili fecit Mantuae Anno 1779‘. Part. best. und rest.
€ 260,-
2889 | VIOLINE BEZ. ‚ANTON HÜLLER‘
Graslitz (Kraslice, Böhmen), 1930
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 58,5 cm, Korpusl. 35,4 cm. Geigenzettel:
‚Anton Hüller, No. 188 Graslitz (Böhmen) Musik-Instrumenten Fabrik (niemals die No. 188 weglassen.)‘. Griffbrett besch., part. best., ohne Steg.
Provenienz: Privatsammlung Österreich.
€ 1.200,-
2890 | VIOLINE WOHL
‚MATHIAS HORNSTEINER III‘
Wohl Mittenwald, 1804
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige. Geigenzettel: ‚Mathias Hornsteiner Geigenmacher in Mittenwald Anno 1804‘. Part. best., Riss am F-Loch.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 4.500,-




2889
2890






2891 | VIOLINE BEZ. ‚MICHAEL IGNAZ STADLMANN‘
Deutsch, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, rot-brauner schattierter Lack. 4/4 Geige, L. 55 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Michael Ignatius Stadlmann Kayserl. Königl. Hof Lauten und Geigenmacher in Wien 1782‘. Part. best. und ber., Verso Lackabplatzungen.
€ 180,-
2892 | VIOLINE (SCHÜLERINSTRUMENT) ‚LA LUTHERIE D‘ART‘
Belgien, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack. 4/4 Geige, L. 58,8 cm, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: Riffinito Nello Studio di luteria, La Lutherie d‘Art, Anno Domini, Belgie‘, handschriftlich ‚Del Gesu 1742‘. Min. ber.
€ 700,-
2893 | VIOLINE ‚LA LUTHERIE D‘ART‘
Belgien, Anfang 20. Jh. Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack. 4/4
Geige, L. 58,4 cm, Korpusl. 35,1 cm. Geigenzettel: Riffinito Nello Studio di luteria, La Lutherie d‘Art, Anno Domini, Belgie‘, handschriftlich ‚Antique‘ und ‚Amati 1666‘. Min. ber.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 800,-


2894 | VIOLINE AUG. JINDR. ROTTA SYN
Prag, Tschechien, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 60 cm, Korpusl. 36 cm.. Geigenzettel: ‚Aug. Jindr. Rotta Syn Praha-Král. Vinohrady‘, 14 und ‚17.5.52‘. Mit Koffer. Part besch. und best., Steg lose, drei Saiten fehlen.
€ 360,-


2895 | VIOLINE ‚MODELL ‚FLORENCE A‘ STRUNAL SCHÖNBACH
Tschechien, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Geige, L. 59,2 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Handcrafted in Czech Republic Strunal Schönbach since 1922‘ und nummeriert ‚0A0954‘. Min ber.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 300,-


2896 | VIOLINE ‚JOSEF BOHUMIL HERCLIK‘
Böhmen, 1944
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59,4 cm, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Josef B. Herclik Houslar Mlada Boleslav 1944‘ und Brandstempel ‚J.B. Herclik‘. Violine des böhmischen Geigenbauers Josef Bohumil Herclik, datiert 1944. Die Bezeichnung houslar verweist auf die regionale Handwerkstradition Böhmens, die seit dem 19. Jahrhundert für ihre qualitätvollen Streichinstrumente bekannt ist. Min. ber. und best, min. Deckenriss und rest.
Provenienz: Privatsammlung Tschechien.
€ 1.500,-



2897 | VIOLINE SPANISCHE WERKSTATTARBEIT
Wohl Spanien, 1927
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelroter Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 36,1 cm. Am Zäpfchen bez. Spanien, 1927. Part. best., rest., min. besch.
Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
€ 200,-
2898 | VIOLINE NACH ‚SAMUEL NEMESSÁNYI‘
Wohl Ungarn, Anfang 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und geflammter Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59,5 cm, Korpusl. 35,6 cm. Geigenzettel: ‚Samuel Nemessanyi fecit ad forman Ant. Stradivarii pestini anno 1868‘. Min. ber. und best., Deckenriss, rest.
€ 500,-
2899 | VIOLINE NACH ‚NICOLA AMATI‘ UND ZWEI VIOLINBÖGEN
Deutsch um 1900
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Koffer. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: ‚Nicolaus Amatus fecit in Cremona 1680‘. Zwei Geigenbögen, Deutsch, Anfang 20. Jh., runde Stange, Wicklung, ungemarkt, Knochenkopfplatte, part. best., 1x ohne Kopfplatte. Violine min. best., Deckenriss rest.
€ 150,-









2900 | KONVOLUT VON ACHT CELLOBÖGEN
20. Jh.

Runde und oktogonale Stange, Einfach- und Pariser Auge, Wicklung, Daumenleder, Knochen- und Kunststoffkopfplatte. L. 70 bis 72 cm, 1x 1/2 Bogen 61 cm. Ein Cellobogen gemarkt ‚J.S. Gottfried‘. Part. best. und besch.
€ 500,-



2901 | KONVOLUT VON DREI CELLOBÖGEN
20. Jh.



2x Oktogonale und runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Pariser und Einfach-Auge, Knochen- und Elforynkopfplatte. L. 71,5/72/73 cm. Ungemarkt. Min. ber.
€ 300,-
2902 | CELLOBOGEN *
Anfang 20. Jh.
Runde Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Einfach-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,3 cm, Gew. ca. 82g. Cellobogen ungemarkt. Min. ber. und part. best.
€ 450.-


2903 | CELLOBOGEN ‚H.R. PFRETZSCHNER‘ *
Markneukirchen, Anfang 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung und -wicklung, Daumenleder, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,5, Gew. 81 g. Violoncellobogen gemarkt ‚H.R. Pfretzschner‘. Part. best., Frosch min. besch., rest.
€ 600,-


2904 | CELLOBOGEN * 20. Jh.
Oktogonale Stange, Neusilbermontierung, Wicklung, Daumenleder, Einfach-Auge, Elfenbeinkopfplatte. L. 71,5 cm, Gew. ca. 82g. Violoncellobogen ungemarkt. Ber. und best.
€ 600,-


* CITES-Bescheinigung




2905 | CELLO ‚WILHELM SCHLICK‘
Wohl Dresden, um 1870
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, dunkelbrauner Lack, mit Tasche. 4/4 Violoncello L. 122, Korpusl. 75 cm. Cellozettel: ‚Wilhelm Schlick K.S. Kammermusikus Dresden 1870‘, nach Überlieferung führte das Instrument den Beinamen ‚Die Wehmut‘. Deckenmensur ca. 41,1 cm, Zarge 12 cm, Halsmensur 27,6 cm, Mensur 69 cm. Deutsches Cello aus der Werkstatt von Wilhelm Schlick, datiert in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Schlick zählt zu den etablierten Vertretern des vogtländischen Streichinstrumentenbaus. Best., part. ber., rest.
Provenienz: Nachlass der Cellistin Dr. Else Schmid - Privatsammlung Süddeutschland.
€ 3.000,-

2906 | CELLO BEZ. ‚GIUSEPPE DESIATO‘
Deutsch, Wohl Markneukirchen, um 1900
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, brauner Lack. 4/4 Violoncello, L. 121, Korpusl. 76 cm. Cellozettel: ‚Giuseppe Desiato Via Speransella 174 fecit Napoli anno 1898‘. Deckenmensur ca. 40 cm, Zarge 12 cm, Halsmensur 28 cm, Mensur 68 cm. Part. best., 1x Wirbel neu, rest.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 1.500,-

2907 | CELLO
Anfang, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Tasche. 4/4 Violoncello, L. 121, Korpusl. 75,5 cm. Ohne Cellozettel. Mensur 68,5, Halsmensur 28, Deckenmensur 40,8, Zarge 13 cm Best. und besch., Zargenrisse, Halsrisse, rest.
Provenienz: Privatsammlung Münster.
€ 200,-
2908 | CELLO ‚HANS TRAUTNER‘
Ansbach, 1917
Zweiteilige Fichtenholzdecke und einteilige Schwartenahornboden, stark geflammt, rotbrauner Lack. 4/4 Violoncello, L. 123,5 cm, Korpusl. 75,5 cm. Cellozettel: ‚Hans Trautner Ansbach fecit Ansbach anno 1917 Op. 153‘ und Verso Brandmarke ‚H. Trautner‘. Mensur 69, Halsmensur 28,1 Deckenmensur 41,3 Zarge 12 cm. Hans Trautner lebte von 1870 bis 1946 und war ein deutscher Streichinstrumentenbauer, der in Ansbach, Hof und Markneukirchen wirkte. Part. Deckenrisse und best, 2025 rest. und aufgearbeitet. Expertise: Wertbestätigung Geigenbau Daniel J. Kress, Köln, 2017.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 5.500,-






2909 | 7/8 VIOLINE
Rumänien, 20. Jh.

Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack. 7/8 Geige, L. 57,5 cm, Korpusl. 34,5 cm. Min. ber.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 600,-

2910
| VIOLINE
Rumänien, 20. Jh.

Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-oranger Lack. 4/4 Geige, L. 58,9 cm, Korpusl. 35,4 cm. Min. ber.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 800,-

2911 | VIOLINE ‚VINCENZO SANNINO‘
MODELL GUARNERI DEL GESU
Rom, 1958
Einteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack. 4/4 Geige, L. 58,2 Korpusl. 35,1 cm. Geigenzettel: ‚Vincenzo Sannino fece in Rome anno 1958‘, Kreuz und ‚gl 1e‘. Vincenzo Sannino zählt zu den bedeutenden Vertretern des neapolitanischen Geigenbaus des 20. Jahrhunderts und war bekannt für seine Orientierung an den klassischen Cremoneser Vorbildern. Charakteristisch für seine Arbeiten sind die kraftvoll modellierten Korpusformen, die markanten Wölbungen sowie ein lebendig geführter Lack. Das vorliegende Instrument ist ein qualitätvolles Beispiel italienischer Geigenbaukunst des 20. Jahrhunderts. Part. best., rest.
Expertise: Zertifikat Gilles Chancereul, Paris, 2014.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
€ 9.000,-








2912 | VIOLINE NACH ANTONIO STRADIVARI
Deutsch, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, braun-rötlicher Lack. 4/4 Geige, L. 59, Korpusl. 35,5 cm. Geigenzettel: ‚Copy of Antonius Stradivari faciebat Cremona 1713 Made in Germany‘. Min. ber., rest.
€ 300,-
2913 | VIOLINE ‚GUARNERI MODELL‘
Deutsch, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, orange-brauner Lack. 4/4-Geige, L. 58,1 cm, Korpusl. 35,4 cm. Min. ber. und best., rest.
Provenienz: Nachlass aus einer deutschen Geigenbauwerkstatt.
€ 900,-
2914 | VIOLINE BEZ. ‚J. CH. DETERMING‘
Wohl Hamburg, 20. Jh.
Zweiteilige Fichtenholzdecke und Ahornboden, hellbrauner Lack, mit Holzkoffer. 4/4 Geige, L. 59,5, Korpusl. 36 cm. Geigenzettel: J. Ch. Determing in Hamburg gegründet 1858‘. Min. best. und ber.
€ 150,-
2915 | KONVOLUT GEIGENBAU ZUBEHÖR
20. Jh.
Ahorn und Fichte. Diverse Größen. Eine Decke, zwei Böden, Zwölf Zargen, drei Schnecken (eine noch im Block) und sieben Flaschen Gewa Öl-Lack für Musikinstrumente Spirituslack Verdünnung, Spritiuslack rot, Beize 401 gelb, Öllack farblos, Farbextrakt braun, gelb, rot
€ 500,-

2916 | UMFANGREICHES
KONVOLUT STREICHINSTRUMENTE UND GEIGENBAUZUBEHÖR
20. Jh.
U.a. Holz, Metall. Diverse Größen, unterschiedliche Formate und Materialien. Umfangreiches Zubehör und Materialien für Streichinstrumente und den Geigenbau, darunter u. a. Saiten, Wirbel, Lacke, Stege, Schnecken, Stimmstöcke, Bogenhaare, Saitenhalter, Kinnhalter, Miniatur-Geigen, Kolophonium sowie weiteres Werkstatt- und Zubehörmaterial. Alters- und gebrauchstypische Spuren; Zustand und Vollständigkeit der einzelnen Teile unterschiedlich. Der Umfang des Konvoluts ist größer als auf der Abbildung ersichtlich
Provenienz: Privatsammlung Münster. € 90,-

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155. Auktion: 10. – 14. März | Annahmeschluß: 12. Januar
KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT
156. Auktion: 16. – 18. April | Annahmeschluß: 13. Februar
SCHMUCK & JUWELEN | UHREN | VINTAGE
157. Auktion: 11. Juni | Annahmeschluß: 9. April
MODERNE & ZEITGENÖSSISCHE KUNST | DESIGN
158. Auktion: 12. Juni | Annahmeschluß: 9. April
ASIATISCHE KUNST
159. Auktion: 13. Juni | Annahmeschluß: 9. April
KUNST & ANTIQUITÄTEN | SCHMUCK
160. Auktion: 9. – 12. September | Annahmeschluß: 17. Juli
KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT
161. Auktion: 5. – 7. November | Annahmeschluß: 4. September
SCHMUCK & JUWELEN | UHREN | VINTAGE
162. Auktion: 3. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober
MODERNE & ZEITGENÖSSISCHE KUNST | DESIGN
163. Auktion: 4. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober
ASIATISCHE KUNST
164. Auktion: 5. Dezember | Annahmeschluß: 2. Oktober

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1. BESCHAFFENHEIT/GEWÄHRLEISTUNG
1.1. Sämtliche zur Versteigerung kommenden Gegenstände können vor der Versteigerung besichtigt und geprüft werden. Dabei haften Interessent:innen für von ihnen verursachte Schäden an den ausgestellten Objekten.
1.2. Die zur Versteigerung gelangenden Kunstwerke sind ausnahmslos gebraucht. Sie haben einen ihrem Alter und ihrer Provenienz entsprechenden Erhaltungszustand. Die Zustandsbeschreibungen im Katalog beinhalten nur Anhaltspunkte für wesentliche und wichtige Beschädigungen, die nach Auffassung von Hargesheimer Kunstauktionen den optischen Gesamteindruck des Gegenstandes beeinträchtigen oder stören. Das Fehlen eines solchen Hinweises besagt nicht, dass sich der Gegenstand in einem guten Erhaltungszustand befindet oder frei von Mängeln ist. Interessent:innen können vor der Auktion einen Zustandsbericht für jedes Kunstwerk anfordern. Dieser Bericht, mündlich oder in Schriftform, enthält keine abweichende Individualabrede und bringt lediglich eine subjektive Einschätzung von Hargesheimer Kunstauktionen zum Ausdruck. Die Angaben im Zustandsbericht werden nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Sie sind keine Garantien oder Beschaffenheitsvereinbarungen, sie dienen ausschließlich der unverbindlichen Information. Gleiches gilt für Auskünfte jedweder Art, sei es mündlich oder schriftlich. In allen Fällen ist der tatsächliche Erhaltungszustand des Kunstwerkes zum Zeitpunkt seines Zuschlages vereinbarte Beschaffenheit im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen (§§ 434ff BGB).
1.3. Alte Uhren werden als Antiquitäten und nicht als Gebrauchsgegenstände verkauft. Bei gebrauchten und antiken Uhren wird keine Garantie für Gangdauer und Ganggenauigkeit gegeben, da diese als Antiquitäten und nicht als Zeitmesser angeboten werden.
1.4. Die Katalogbeschreibungen sind keine Garantien im Rechtssinne. Alle Angaben im Katalog beruhen auf den bis zum Zeitpunkt der Drucklegung veröffentlichten oder sonst allgemein zugänglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hargesheimer Kunstauktionen behält sich vor, Katalogangaben über die zu versteigernden Gegenstände zu berichtigen. Diese Berichtigung erfolgt schriftlich am Ort der Versteigerung und mündlich durch den Auktionator unmittelbar vor der Versteigerung. Die berichtigten Angaben treten an die Stelle der Katalogbeschreibung.
1.5. Eine Haftung von Hargesheimer wegen etwaiger Mängel wird ausgeschlossen, sofern Hargesheimer seine Sorgfaltspflicht erfüllt hat. Die Haftung für Leben, Körper- und Gesundheitsschäden bleibt davon unberührt.
1.6. Der Versteigerer bzw. die Versteigerin verpflichtet sich jedoch, wegen rechtzeitig vorgetragener, begründeter Sachmängel, die die Echtheit der Gegenstände betreffen, innerhalb der Verjährungsfrist von zwölf Monaten, bei sonstigen Mängeln innerhalb der Verjährungsfrist von sechs Monaten vom Zeitpunkt des Zuschlags an seine Ansprüche gegenüber dem Einlieferer bzw. der Einlieferin (Auftraggeber:in) – nötigenfalls auch gerichtlich – geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers bzw. der Einlieferin erstattet der Versteigerer bzw. die Versteigerin dem Erwerber bzw. der Erwerberin den Kaufpreis samt Aufgeld, jedoch keine sonstigen dem Käufer bzw. der Käuferin entstandenen Kosten und Aufwendungen. Voraussetzung ist jeweils, dass keine Ansprüche Dritter an dem Kunstwerk bestehen und das Kunstwerk am Sitz von Hargesheimer Kunstauktionen in unverändertem Zustand zurückgegeben wird.
1.7. Ansprüche auf Schadenersatz gegen Hargesheimer Kunstauktionen wegen Rechts- oder Sachmängel sowie aus sonstigen Rechtsgründen (inkl. Ersatz vergeblicher Aufwendungen sowie Ersatz von Gutachterkosten), sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln von Hargesheimer Kunstauktionen oder auf der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch Hargesheimer Kunstauktionen beruhen.
2. Durchführung der Versteigerung / Gebote
2.1. Die im Katalog angegebenen Preise sind Limitpreise.
2.2. Hargesheimer Kunstauktionen behält sich das Recht vor, während der Versteigerung Nummern des Katalogs zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten oder zurückzuziehen.
2.3. Alle Gebote gelten als vom Bieter bzw. von der Bieterin im eigenen Namen und für eigene Rechnung abgegeben. Will ein:e Bieter:in Gebote im Namen eines Dritten abgeben, so hat er bzw. sie dies 24 Stunden vor Versteigerungsbeginn unter Nennung von Namen und Anschrift des bzw. der Vertretenen und unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht mitzuteilen. Andernfalls kommt der Kaufvertrag bei Zuschlag mit dem Bieter bzw. der Bieterin zustande.
2.4. Jeder Bieter bzw. jede Bieterin erhält nach Vorlage eines gültigen Personaldokuments und Zulassung zur Auktion von Hargesheimer Kunstauktionen eine Bieternummer. Nur unter dieser Nummer abgegebene Gebote werden auf der Auktion berücksichtigt. Von Bieter:innen, die noch unbekannt sind, benötigt Hargesheimer Kunstauktionen spätestens 24 Stunden vor Beginn der Auktion eine schriftliche Anmeldung mit gültigem Personalausweis. Hargesheimer Kunstauktionen behält sich das Recht vor, eine zeitnahe Bankauskunft, Referenzen oder ein Bardepot für die Zulassung zur Auktion anzufordern. Es liegt im Ermessen von Hargesheimer Kunstauktionen eine Person von der Auktion auszuschließen.
2.5. Der Preis bei Aufruf wird vom Versteigerer bzw. von der Versteigerin festgelegt; gesteigert wird im Regelfall um circa 10% des vorangegangenen Gebotes in Euro. Gebote können während der Auktion persönlich im Auktionssaal sowie bei Abwesenheit vorab schriftlich, telefonisch oder mittels Internet über den Online-Katalog auf der Website von Hargesheimer Kunstauktionen oder einer von Hargesheimer Kunstauktionen zugelassenen Plattform abgegeben werden.
2.6. Alle Gebote beziehen sich auf den Zuschlag und erhöhen sich um das Aufgeld, Mehrwertsteuer sowie ggf. Folgerecht und Zollumlage.
2.7. Bei gleich hohen Geboten, unabhängig ob im Auktionssaal, telefonisch, schriftlich oder per Internet abgegeben, entscheidet das Los. Schriftliche Gebote oder Ge-
bote per Internet werden von Hargesheimer Kunstauktionen nur mit dem Betrag in Anspruch genommen, der erforderlich ist, um ein anderes abgegebenes Gebot zu überbieten.
2.8. Gebote in Abwesenheit werden in der Regel zugelassen, wenn diese mindestens 24 Stunden vor Beginn der Versteigerung bei Hargesheimer Kunstauktionen eingehen und, sofern erforderlich, die weiteren Informationen gemäß Ziff. 2.4. vorliegen. Das Gebot muss das Kunstwerk unter Aufführung von Katalognummer und Katalogbezeichnung benennen. Im Zweifel ist die Katalognummer maßgeblich; Unklarheiten gehen zu Lasten des Bieters bzw. der Bieterin.
2.9. Die Bearbeitung der Gebote in Abwesenheit ist ein zusätzlicher und kostenloser Service von Hargesheimer Kunstauktionen, daher kann keine Zusicherung für deren Ausführung bzw. fehlerfreie Durchführung gegeben werden. Die in Abwesenheit abgegebenen Gebote sind den unter Anwesenden in der Versteigerung abgegebenen Geboten bei Zuschlag gleichgestellt.
2.10. Das schriftliche Gebot muss vom Bieter bzw. von der Bieterin unterzeichnet sein. Bei schriftlichen Geboten beauftragt der Interessent bzw. die Interessentin Hargesheimer Kunstauktionen, für ihn bzw. sie Gebote abzugeben.
2.11. Telefonische Gebote können von Hargesheimer Kunstauktionen aufgezeichnet werden. Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten erklärt sich der Antragsteller bzw. die Antragstellerin mit der Aufzeichnung von Telefongesprächen einverstanden. Hargesheimer Kunstauktionen haftet nicht für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung von Telekommunikationsverbindungen oder Übermittlungsfehlern.
2.12. Internet-Gebote können sowohl als sog. „Vor-Gebote“ vor Beginn einer Versteigerung als auch als sog. „Live-Gebote“ während einer im Internet live übertragenen Versteigerung sowie als sog. „Nach-Gebote“ nach Beendigung der Versteigerung nach Maßgabe der nachstehenden Regelungen abgegeben werden. Gebote, die bei Hargesheimer Kunstauktionen während einer laufenden Versteigerung via Internet eingehen, werden im Rahmen der laufenden Versteigerung nur dann berücksichtigt, wenn es sich um eine live im Internet übertragene Versteigerung handelt. Im Übrigen sind Internet-Gebote nur dann zulässig, wenn der Bieter bzw. die Bieterin von Hargesheimer Kunstauktionen zum Bieten über das Internet durch Zusendung eines Benutzer:innennamens und eines Passwortes zugelassen worden ist. Sie stellen nur dann gültige Gebote dar, wenn sie durch den Benutzer:innennamen und das Passwort zweifelsfrei dem Bieter bzw. der Bieterin zuzuordnen sind. Die über das Internet übertragenen Gebote werden elektronisch protokolliert. Die Richtigkeit der Protokolle wird vom Bieter/Käufer bzw. von der Bieterin/Käuferin anerkannt, dem jedoch der Nachweis ihrer Unrichtigkeit offen steht. Live-Gebote werden wie Gebote aus dem Versteigerungssaal berücksichtigt. Auch bei Internet-Geboten haftet Hargesheimer Kunstauktionen nicht für das Zustandekommen der technischen Verbindung oder für Übertragungsfehler.
2.13. Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung. Bei Nachgeboten kommt ein Vertrag erst dann zustande, wenn Hargesheimer Kunstauktionen das Gebot annimmt.
2.14. Die Abgabe eines Gebotes in jeglicher Form bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen. Der Versteigerer bzw. die Versteigerin nimmt Gebote nur aufgrund der vorstehenden Versteigerungsbedingungen entgegen und erteilt dementsprechend Zuschläge.
2.15. Das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen (§§ 312 b ff BGB) findet auf Schrift-, Telefon- und Internetgebote keine Anwendung.
3. ZUSCHLAG
3.1. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden bzw. die Höchstbietende. Mit dem Zuschlag kommt zwischen Hargesheimer Kunstauktionen und dem Bieter bzw. der Bieterin, dem bzw. der der Zuschlag erteilt wird, ein Kaufvertrag zustande. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung.
3.2. Der Versteigerer bzw. die Versteigerin kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sachen erneut ausbieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen worden ist oder wenn der bzw. die Höchstbietende sein bzw. ihr Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Der Versteigerer bzw. die Versteigerin kann den Zuschlag unter Vorbehalt erteilen oder verweigern, wenn ein besonderer Grund vorliegt. Wenn trotz abgegebenen Gebots ein Zuschlag nicht erteilt wird, haftet Hargesheimer Kunstauktionen dem Bieter bzw. der Bieterin nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
3.3. Bei einem unter Vorbehalt erteilten Zuschlag bleibt der Bieter bzw. die Bieterin einen Monat an sein Gebot gebunden. Ein unter Vorbehalt erteilter Zuschlag wird nur wirksam, wenn Hargesheimer Kunstauktionen das Gebot innerhalb eines Monats nach dem Tag der Versteigerung schriftlich bestätigt.
4. KAUFPREIS UND ZAHLUNG
4.1. Neben der Zuschlagssumme ist vom Käufer bzw. von der Käuferin ein Aufgeld von 28% zu zahlen. Hierin ist die gesetzliche Umsatzsteuer bereits enthalten, welche jedoch wegen Differenzbesteuerung nach § 25a UStG nicht ausgewiesen wird. Bei Objekten, die durch einen Stern (*) als regelbesteuert vermerkt sind, wird auf den Zuschlag ein Aufgeld von 24% berechnet. Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von z.Zt. 19% erhoben.
4.2. Von der Mehrwertsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer (außerhalb der EU) und – bei Angabe ihrer Ust.-Identifikations-Nr. als Nachweis der Berechtigung zum Bezug steuerfreier innergemeinschaftlicher Lieferungen – auch an Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten, unter der Voraussetzung, dass sie für gewerblichen Gebrauch einkaufen. Alle anderen Käufer:innen aus EU-Ländern unterliegen der Mehrwertsteuer. Ausländischen Käufer:innen außerhalb der Europäischen Union wird die Mehrwertsteuer erstattet, wenn der deutsche zollamtliche Ausfuhrnachweis erbracht wird. Bei Versand durch Hargesheimer gilt der Ausfuhrnachweis als gegeben.
4.3. Für Katalogpositionen, die mit zwei Sternen (**) gekennzeichnet sind, ist wegen der Abgeltung des gesetzlichen Folgerechts § 26 UrhG eine pauschale Umlage von 2% auf den Zuschlagspreis zu entrichten.
4.4. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung; Irrtum bleibt insoweit vorbehalten.
4.5. Die Zahlung des mit dem Zuschlag fälligen Gesamtbetrages ist in bar, per Banküberweisung oder per Kreditkarte (zuzüglich 3% bezüglich anfallender Spesen) zu entrichten. Schecks werden nur erfüllungshalber angenommen. Alle Steuern, Kosten, Gebühren der Überweisung oder der Scheckeinlösung (inklusive der Hargesheimer Kunstauktionen in Abzug gebrachten Bankspesen) gehen zu Lasten des Käufers bzw. der Käuferin. Persönlich an der Versteigerung teilnehmende Käufer:innen haben den Kaufpreis sofort nach erfolgtem Zuschlag an Hargesheimer Kunstauktionen zu bezahlen und in Empfang zu nehmen.
4.6. Bei Geboten in Abwesenheit gilt unbeschadet der sofortigen Fälligkeit die Zahlung binnen 10 Tagen nach Rechnungsdatum noch nicht als verspätet.
4.7. Die Gegenstände werden grundsätzlich erst nach vollständiger Bezahlung aller vom Käufer bzw. von der Käuferin geschuldeten Beträge ausgehändigt.
5. ABHOLUNG UND GEFAHRTRAGUNG
5.1. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Abwesende Erwerber:innen sind verpflichtet, die Gegenstände unverzüglich nach Mitteilung des Zuschlages bei Hargesheimer Kunstauktionen abzuholen. Hargesheimer Kunstauktionen organisiert die Versicherung und den Transport der versteigerten Gegenstände zum Käufer bzw. zur Käuferin nur auf dessen schriftliche Anweisung hin und auf seine Kosten und Gefahr. Übersteigen die tatsächlichen Versandkosten die vorab berechnete Pauschale, so wird die Differenz dem Käufer bzw. der Käuferin nachträglich in Rechnung gestellt.
5.2. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr an dem ersteigerten Gegenstand auf den Käufer bzw. die Käuferin über, das Eigentum wird jedoch erst bei vollständiger Bezahlung an den Käufer bzw. die Käuferin übertragen.
5.3. Hat der Erwerber bzw. die Erwerberin die Gegenstände nicht spätestens drei Wochen nach erfolgtem Zuschlag bzw. nach Mitteilung bei Hargesheimer Kunstauktionen abgeholt, wird Hargesheimer Kunstauktionen den Erwerber bzw. die Erwerberin zur Abholung der Gegenstände binnen einer Woche auffordern. Nach Ablauf dieser Frist hat Hargesheimer Kunstauktionen das Recht, die Gegenstände auf Kosten und Gefahr des Erwerbers bzw. der Erwerberin bei einer Spedition aufbewahren zu lassen. Vor einer Aufbewahrung unterrichtet Hargesheimer Kunstauktionen den Erwerber bzw. die Erwerberin. Für die Lagerkosten wird 1 Euro zzgl. Umsatzsteuer pro Tag und Objekt berechnet. Unabhängig davon kann Hargesheimer Kunstauktionen wahlweise Erfüllung des Vertrages verlangen oder die gesetzlichen Rechte wegen Pflichtverletzung geltend machen. Zur Berechnung eines eventuellen Schadens wird auf Ziff. 4 und 7 dieser Bedingungen verwiesen.
5.4. Hargesheimer Kunstauktionen trägt in keinem Fall eine Haftung für Verlust oder Beschädigung nicht abgeholter oder mangels Bezahlung nicht übergebener Gegenstände, es sei denn, Hargesheimer Kunstauktionen fiele Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
6. EIGENTUMSVORBEHALT, AUFRECHNUNG, ZURÜCKBEHALTUNGSRECHT
6.1. Das Eigentum am ersteigerten Gegenstand geht erst mit vollständigem Eingang aller nach Ziff. 4 und 7 geschuldeten Zahlungen auf den Käufer bzw. die Käuferin über.
6.2. Der Käufer bzw. die Käuferin kann gegenüber Hargesheimer Kunstauktionen nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
6.3. Soweit der Käufer bzw. die Käuferin Kaufmann bzw. Kauffrau ist, verzichtet er bzw. sie auf seine bzw. ihre Rechte aus §§ 273, 320 BGB.
7. VERZUG
7.1. Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig. Zahlungsverzug tritt 14 Tage nach Vertragsschluss, also Zuschlagserteilung oder Annahme des Nachgebotes ein. Zahlungen sind in Euro an Hargesheimer Kunstauktionen zu leisten.
7.2. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 1% pro Monat berechnet. Der Erwerber bzw. die Erwerberin hat das Recht zum Nachweis eines geringeren oder keines Schadens. Im Übrigen kann Hargesheimer Kunstauktionen bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages verlangen oder nach angemessener Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten. Im Fall des Rücktritts erlöschen alle Rechte des Käufers bzw. der Käuferin am ersteigerten Gegenstand und Hargesheimer Kunstauktionen ist berechtigt, Schadensersatz in Höhe des entgangenen Entgelts auf das Kunstwerk (Einliefererkommission und Aufgeld) zu verlangen. Wird der Gegenstand in einer neuen Auktion nochmals versteigert, so haftet der säumige Käufer bzw. die säumige Käuferin außerdem für jeglichen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung sowie für die Kosten der wiederholten Versteigerung; auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. Hargesheimer Kunstauktionen hat das Recht, ihn bzw. sie von weiteren Geboten in Versteigerungen auszuschließen.
7.3. Einen Monat nach Eintritt des Verzuges ist Hargesheimer Kunstauktionen berechtigt und auf Verlangen des Einlieferers bzw. der Einlieferin verpflichtet, diesem Namen und Adressdaten des Käufers bzw. der Käuferin zu nennen.
8. EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG DATENSCHUTZ
8.1. Der Bieter bzw. die Bieterin ist damit einverstanden, dass sein bzw. ihr Name, seine bzw. ihre Adresse und Käufe für Zwecke der Durchführung und Abwicklung des
Vertragsverhältnisses sowie zum Zwecke der Information über zukünftige Auktionen und Angebote elektronisch von Hargesheimer Kunstauktionen gespeichert und verarbeitet werden. Sollte der Bieter bzw. die Bieterin im Rahmen der Durchführung und Abwicklung dieses Vertragsverhältnisses seinen bzw. ihren vertraglichen Pflichten nicht nachkommen, stimmt der Bieter bzw. die Bieterin zu, dass diese Tatsache in eine Sperrdatei, die allen Auktionshäusern zugänglich ist, aufgenommen werden kann. Der Datenerhebung und weiteren Nutzung kann durch Streichen dieser Klausel oder jederzeit durch spätere Erklärung gegenüber Hargesheimer Kunstauktionen mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden. Informationen zu Datenschutz finden Sie auf unserer Internetseite: https://kunstauktionen-duesseldorf.de/datenschutzerklaerung
9. SONSTIGE BESTIMMUNGEN
9.1. Politisch exponierte Personen sowie ihre unmittelbaren Familienmitglieder unterliegen der Auskunftspflicht im Sinne des Geldwäschegesetzes (GwG). Aufgrund der neuen Richtlinien für das GwG sind wir verpflichtet, bei schriftlichen Geboten über 7.500,- € sowie bei Saal-, Live- und Telefongeboten eine Ausweiskopie des Bieters zu hinterlegen. Bei juristischen Personen (z.B. GmbHs) benötigen wir zusätzlich den Handelsregisterauszug oder einen vergleichbaren amtlichen Registerauszug.
9.2. Diese Versteigerungsbedingungen regeln sämtliche Beziehungen zwischen dem Käufer bzw. der Käuferin und Hargesheimer Kunstauktionen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Käufers bzw. der Käuferin haben keine Geltung. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.
9.3. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist ausschließlich Düsseldorf. Es gilt deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung.
9.4. Vorstehende Bestimmungen gelten sinngemäß auch für den freihändigen Verkauf der zur Auktion eingelieferten Gegenstände und insbesondere für den Nachverkauf, auf den, da er Teil der Versteigerung ist, die Bestimmungen über Käufe im Fernabsatz keine Anwendung finden.
9.5. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Gültigkeit der übrigen davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die in ihrem wirtschaftlichen Gehalt der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt, wenn der Vertrag eine ergänzungsbedürftige Lücke aufweist. In Zweifelsfällen ist die deutsche Fassung der Versteigerungsbedingungen maßgeblich. Übersetzungen in andere Sprachen dienen nur der inhaltlichen Orientierung.
Frank Hargesheimer | Susanne Hargesheimer (Versteigerer | öffentlich bestellte und vereidigte Versteigerin für Kunst und Antiquitäten) Stand 4. Mai 2022
* Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen CITES-Bestimmungen ein uneingeschränkter Handel nur innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erlaubt ist. Der Export in Drittländer ist nicht möglich.
GENERAL TERMS AND CONDITIONS
English version
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ADMINISTRATION
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Assistenz der Geschäftsleitung | Public Relations | Rechnungswesen | Zollabwicklung
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Buchhaltung | Rechnungswesen | Zollabwicklung
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Buchhaltung | Rechnungswesen | Zollabwicklung
ABTEILUNGEN & EXPERT*INNEN
SCHMUCK, JUWELEN, ARMBANDUND TASCHENUHREN:
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Schmuck | Juwelen | Armband- und Taschenuhren
Emily Rosenberg
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Schmuck | Juwelen | Armband- und Taschenuhren
MODERNE & ZEITGENÖSSISCHE KUNST | DESIGN:
Elaine Breidenstein (Kunsthistorikerin M.A.)
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Moderne & Zeitgenössische Kunst
Laura Weber (Kunsthistorikerin M.A.)
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Moderne & Zeitgenössische Kunst
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Design
GEMÄLDE ALTER MEISTER:
Frank Hargesheimer (Kunsthistoriker M.A.)
Telefon: +49 (0) 211 / 30 200 112
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Auktionator
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GEMÄLDE 19. JAHRHUNDERT: Sofya Efanova (Dipl.-Kunstwiss.)
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SKULPTUREN & BRONZEPLASTIKEN | HISTORISCHE MUSIKINSTRUMENTE: Geza Lévi (Kunsthistoriker M.A.| Musikwissenschaftler B.A.)
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EUROPÄISCHES KUNSTHANDWERK: Yulia Orlova (Kunsthistorikerin M.A.)
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KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT:
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