Zusammenstehen in schwierigen Zeiten
FRÜHJAHR 2022 DA S M AGA Z IN DE S H A RBRURGE R TURNE RBU ND ES VON 18 6 5 E.V.
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INHALT / IMPRESSUM
Corona
Fußball Tanzen Kita
Ehrungen Jubiläen Karate Judo Cricket 08
IMPRESSUM Herausgeber: Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Geschäftsstelle Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg, Tel. 040 / 79143323 Verantwortlich für den Inhalt: Präsidum HTB Pressewart: Reinhard Stellmach (RS) Chefredaktion: Klaus Buchholz (KB)
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Redaktion: Ralf Becker (RB), Christian Bittcher (CB), Britta Dangers (BD), Hamburger Abendblatt (HA), Jürgen Kolbow (JK), Ulrich Kröckel (UK), Rolf Ludwig (RL), Kerstin Michaelis (KM), Sabine Möller (SM), Frank Pawlowski (FP), Ralf Reinholz (RR), Carla Rook (CR), Ariane Schwartau (AS), Reinhard Stellmach (RS)
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Layout: Anja Buchholz, anja[at]fofftein.net Druck: Die Printur, Kaltenkirchen Fotos: Reinhard Stellmach, Klaus Buchholz, Sabine Möller, Thomas Steffen, Hamburger Abendblatt Anschrift der Redaktion: HTB – Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg Tel. 040 / 88 91 36 93, email: kbookwood[at]aol.com
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INHALT 02 Impressum
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Judo
32 Bundesvereinigungen
03 Editorial
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Leichtathletik
34 Historie
05 Kommentar
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Fußball
37 Termine
06 Nachhaltigkeit
24 Tennis / Golf
38 Totensonntag
07 Tag der offenen Tür
26 Volleyball
39 Nachrufe
08 Kita
27 Tanzen
42 Auf einen Blick
28 Boule
43 Geburtstage
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Karate
EDITORIAL
Mit gedämpftem Optimismus ins neue Jahr Liebe Freunde, zwei mehr als außergewöhnliche Jahre liegen nun hinter uns. Die Corona-Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Wie sich das Jahr 2022 entwickeln wird, lässt sich im Detail noch nicht erkennen. Klar ist jedoch, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten weit von der Normalität entfernt sein werden. Ob hierfür eine zu geringe Impfquote, zu starke gesetzliche Eingriffe oder andere Fakten und Maßnahmen verantwortlich sind, habe weder ich als Präsident noch wir als Präsidium zu bewerten oder zu kommentieren. Jeder von Euch wird hierzu seine eigene Meinung haben, und das ist auch gut und richtig! Wir leben in einer offenen und liberalen Demokratie und es gehört dazu, auch andere und abweichende als die eigene Meinung zuzulassen, denn sonst gibt es bald keine unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen mehr. Ich habe es oft genug betont und werde auch jetzt nicht müde erneut festzustellen, dass gerade die Diskussionsfähigkeit in unserem Verein eine besondere Stärke darstellt. Wir haben in der Vergangenheit viel gesprochen, diskutiert und auch gestritten. Lasst und dieses hohe Gut und diese Kultur weiterhin erhalten. Es wird auch eine Zeit nach der Pandemie geben und wir sollten uns dann alle auch weiterhin freundschaftlich begegnen können. Weder wir als HTB noch das Präsidium entscheiden über die anzuwendenden und einzuhaltenden Regeln. Unsere Aufgabe ist es, diese umzusetzen und uns an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Sollten wir es nicht schaffen, drohen sowohl Strafgelder als auch die Schließung einzelner Bereiche. Dies müssen wir unbedingt verhindern, da die Situation für uns alle schon schwierig genug ist. Dazu gehört auch, dass wir bei jedem Besuch in unserer Club-Gastronomie Ausweis und Impfstatus prüfen müssen. Dies machen wir nicht weil wir Euch misstrauen oder weil wir vergesslich sind: Hintergrund ist eine entsprechende gesetzliche Vorgabe. Sollte im Rahmen einer Kontrolle ein Besucher die entsprechenden Unterlagen nicht dabei haben, werden sofort für den HTB erhebliche Strafzahlungen fällig. Es kommt hier nicht darauf an, ob ein Besucher nachträglich z.B. seinen Impfstatus nachweisen kann. Es zählt ausschließlich, ob während einer Kontrolle sämtliche notwendigen Unterlagen vorhanden sind. Ferner sind wir verpflichtet, vor Betreten der Club-Gastronomie die entsprechenden Unterlagen einzusehen. Daher haben wir Maßnahmen getroffen, um ein eigenständiges Betreten der Gastronomie unmöglich zu machen. Auch hier wollen wir weder Euch noch uns ärgern. Es geht hierbei ausschließlich um die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben. Ich möchte Euch daher alle bitten, diese Regelungen einzuhalten und unaufgefordert bei jedem Besuch die entsprechenden Nachweise vorzuzeigen sowie die Kontaktdatenerfassung vorzunehmen. Wenn wir auf die „operativen“ Bereiche des HTB schauen, zeichnet sich ein differenziertes Bild. Im sportlichen Bereich sind wir im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben weiterhin aktiv. Dies ist nach meiner festen Überzeugung auch von überragender Bedeutung. Natürlich ist es sinnvoll, Corona-Infizierungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Aber der Sport dient auch zu einem erheblichen Teil der physischen und psychischen Gesundheit und hat sich in der Vergangenheit nicht als Pandemietreiber dargestellt. Ich hoffe sehr, dass die Politik dies auch erkennt und keine weiteren Beschränkungen und/oder Verbote den sportlichen Bereich treffen werden. Es schmerzt zu sehen, dass diverse Sportangebote derzeit nicht durchführbar sind und unsere Anlagen nicht so ausgelastet sind wie es möglich wäre.
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EDITORIAL
Die Anzahl unserer Mitglieder ist aktuell deutlich niedriger als dies vor Pandemie-Zeiten der Fall war. Problematisch hierbei ist jedoch nicht, dass uns besonders viele Mitglieder verlassen hätten. Im Gegenteil, ich bin sehr dankbar, dass Ihr dem HTB in so großer Zahl auch in dieser nicht einfachen Zeit die Treue haltet. Was uns allerdings vor allem fehlt, sind die sonst üblichen Neueintritte. Hier hoffe ich auf ein baldiges Pandemie-Ende, so dass wir bald zu alter Stärke zurückkehren können. Unsere Gastronomie macht uns derzeit wenig Freude. Viele Veranstaltungen wurden in den letzten Monaten abgesagt. Dennoch machen alle Mitarbeiter in der Gastro einen tollen Job – wir versorgen den Kindergarten und können insoweit eine Grundauslastung sicherstellen. Auch hier hoffe ich, dass neben den aktuellen Beschränkungen weiterhin die Gastro geöffnet bleiben darf. Es gibt aber auch sehr gute Nachrichten! Der Kindergarten entwickelt sich weiter positiv. Aktuell betreuen wir täglich ca. 90 Kinder, erste Sportangebote für die Kinder sind ins Leben gerufen und werden vielfältig genutzt. Der Kindergarten hat im abgelaufenen Jahr nicht nur Zins und Tilgung für die aufgenommenen Darlehen erwirtschaftet, sondern auch darüber hinaus einen deutlichen Beitrag zur Verringerung der pandemiebedingten Verluste erwirtschaftet. Unsere Erwartungen wurden daher im ersten vollen Jahr des Kindergartenbetriebs erfüllt. Details zu den genannten Punkten werden wir Euch im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung darstellen. Enttäuscht bin ich im Übrigen von der Politik, was die finanziellen Unterstützungen anbetrifft. Im abgelaufenen Jahr wurden die Bedingungen so verändert, dass nicht mehr viel übrig blieb von den ursprünglich guten Ansätzen. Zwar bestehen diverse Förderprogramme und Unterstützungsmaßnahmen. Wenn man sich allerdings dann im Detail damit beschäftigt, muss man feststellen, dass sie dann aus vielerlei Gründen eben nicht angewendet werden können. Wir werden die bestehenden Beschränkungen daher weitgehend allein durchstehen und die entstandenen Deckungslücken auch selbst beseitigen müssen. Ich bin aber auch hier fest davon überzeugt, dass uns dies gemeinsam nach Pandemie-Ende gelingen wird. Ich möchte Euch allen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich danken! Insbesondere den vielen ehrenamtlich Tätigen in den Abteilungen, egal ob als Vorstände, Trainer oder sonstige Unterstützer. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, sich den ständig wechselnden Vorgaben anzupassen, unsere Mitglieder „bei Laune“ zu halten und ein vernünftiges Sportangebot zu machen. Bitte lasst Euch nicht entmutigen, wir sind sehr stolz, dass Ihr alle mit soviel Energie und Herzblut dabei seid und das Beste aus der Situation macht. Dass uns das trotz aller Beschränkungen in den zurückliegenden Monaten sehr ordentlich gelungen ist, das zeigen die Berichte aus den einzelnen Abteilungen. In dieser Ausgabe des HTB-Magazins ist zum Beispiel nachzulesen, dass unsere sehr erfolgreiche Karateabteilung mit Reem Khamis erneut eine Deutsche Meisterin präsentieren konnte, dass Igor Matanovic, der seine ersten fußballerischen Erfahrungen in unserem Verein machte, zu Hamburgs Jugend-Fußballer des Jahres gewählt wurde und dass sich unsere Tennisdamen weiter auf der Erfolgsspur befinden, genau wie unsere Volleyballabteilung. Abschließend wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr und viel Erfolg. Ich hoffe sehr, dass die Pandemie bald hinter uns liegt und wir uns alle wieder fröhlich und unbeschwert treffen und uns im gewohnten Umfang sportlich betätigen können. Bitte bleibt gesund und haltet uns weiterhin die Treue! Mit herzlichsten Grüßen, Euer Michael Armbrecht
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KOMMENTAR
Gedanken zum Beginn des neuen Jahres „Man kommt geimpft auf die Welt. Man kommt auf die Welt und ist von da an und zeitlebens geimpft mit Grundrechten. Man hat sie von Anfang an. Man hat sie, weil man Bürgerin oder Bürger ist, man hat sie, weil man Mensch ist.“ (Heribert Prantl)
Der renommierte Journalist Prantl hat mich am Anfang des neuen Jahres, mit dem wir in das dritte Jahr des Lebens mit der Pandemie einbiegen, daran erinnert, dass wir alle zunächst Menschen sind. Egal, ob wir nun Novak Djokovic, Reem Khamis, Uwe Seeler, Kamala Harris, Olaf Scholz, Katharina Fegebank, Karl Geiger, Svenja Busies, Putin, Lieschen Müller oder Claus Ritter heißen: wir sind mit den Grundrechten geimpft. Niemand kann und darf sie uns nehmen. Sie sind Grundlage des demokratischen Zusammenlebens – auch in Krisenzeiten. Die ganze Menschheit war im vergangenen Jahr von dem Virus gebeutelt, das alle vor ein großes Problem stellte, das wir aber so unterschiedlich, wie die Welt nun einmal ist, zu lösen versuchen. Die tägliche Bekanntgabe der Zahlen bei uns – Inzidenzen, Sterbefälle, Geimpfte – macht uns bewusst, dass Corona wohl nicht zu beseitigen ist. Wie aber können wir mit Corona leben? Können 2022 noch Lockdown, Impfpflicht, Quarantäne, Geisterspiele im Sport, Trainingsverbote für Mannschaften, Online-Kulturveranstaltungen und -Sitzungen als angemessene Reaktionen gelten? Viele bezweifeln das, andere fordern ein strikteres Vorgehen. Alle aber leiden unter dem grassierenden Virus, von dem niemand weiß, wann es sie oder ihn und mit welchen Folgen erwischt. Und was geschieht derweil den Grundrechten? Geben wir sie her, Stück für Stück? Oder müssen sie nicht die Art des Umgangs mit der Pandemie vorgeben? Niemand kann auf Dauer auf den Kontakt zu anderen Menschen verzichten, ohne an der Seele krank zu werden.
Niemand bleibt lebendig, der sich nicht den eigenen Möglichkeiten gemäß bewegen kann. „Bewegung schadet nur dem, der keine hat“, hat mir meine Mutter immer gesagt, wenn ich meiner Faulheit freien Raum lassen wollte. Und heute sind da so viele Menschen, die sich bewegen wollen, aber große Schwierigkeiten haben, dieses innerhalb der Regelgrenzen zu tun. Im letzten – wie in allen Jahren vorher auch – sind Menschen nicht nur an oder mit Corona gestorben. Der Tod hat menschliche Beziehungen z.T. abrupt beendet. Wie oft ist die Liebe da ins Leere gelaufen?! Ist nicht gerade der liebevolle Umgang miteinander ein wesentliches Grundrecht? Wer sich aus Furcht vor einer Ansteckung nicht mehr aus der Wohnung traut oder an Gemeinschaftsveranstaltungen nicht teilnehmen kann, weil sie abgesagt sind, wird einsam. Das dürfen wir nicht zulassen! Selbst in der lähmenden Krise setzt die Liebe neue Kräfte frei. So wünscht sich der katholische Theologe Fulbert Steffensky, dass nicht die Vorsicht, sondern die Sorge die Liebe behütet: „Die Sorge lehrt mich, die Wehrlosen zu schützen.“ Die Liebe ist der Motor für das Zusammenleben der Menschen untereinander und auch mit der sie umgebenden Natur. In seinem aktuellen Buch „Wer wird überleben?“ schlägt der Biologe Lothar Frenz vor, dass wir die Chance der Krise für ein neues Selbstbild nutzen sollten: der Mensch als homo parasiticus, der den anderen oder das andere stetig unterstützt und fördert, weil er daraus das eigene Leben gewinnt. Das könnte uns ebenso aus den anderen Krisen leiten, die die Menschheit heute umtreiben. Die Fähigkeit zu lieben stirbt nicht. // Jürgen F. Bollmann, Propst i.R.
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NACHHALTIGKEIT
Wie der HTB zum „Vorzeigeclub“ wurde Der Sportpark Jahnhöhe des Harburger TB 1865: Auf den Dächern des Hauptgebäudes generiert eine Fotovoltaikanlage Ökostrom.
Die Zukunft des Sports liegt auf der Jahnhöhe am Vahrenwinkelweg, auf dem weitläufigen Gelände des Harburger Turnerbundes von 1865 (HTB). In ein Neubau- und Waldgebiet eingebettet, laden neun rote Tennisplätze im Freien, zwei blaue in der Halle, zwei Kunststoffrasenplätze, drei Fitnessund Gymnastikräume zum Sporttreiben ein. Um aber zu verstehen, was den Club mit seinen rund 2000 Mitgliedern in 18 Abteilungen von den meisten anderen in Hamburg substanziell unterscheidet, genügt ein Blick auf die Dächer des Hauptgebäudes, auf die dortige Fotovoltaikanlage. Die Umwandlung der Lichtenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie deckt heute etwa 30 Prozent des Strombedarfs des Vereins. 3,5 Millionen Euro hat der HTB vor zwei Jahren investiert, in besagtes Hauptgebäude, in LED-Beleuchtun-
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04.09.2007
gen, Wärmedämmungen, Regenwasserspeicher (unter anderem zur Bewässerung der Außenplätze), Batterien, Wärmetauscher, Erdwärmepumpen. Die Rohre dafür waren schon vor Jahren vorausschauend unter den Tennisplätzen bis in die Geschäftsstelle verlegt worden, dort ragten sie lange anschlusslos aus den Wänden heraus, jetzt werden sie genutzt. Die alte Tennishalle wurde abgerissen, ebenerdig entstand auf 1600 Quadratmetern die „Kita Haakefüchse“ für bis zu 128 Kinder, darüber im ersten Stock zwei Hartcourtplätze mit Schwingboden und die Vereinsgaststätte. Die gesamte energetische Sanierung spart inzwischen erhebliche Kosten; für Gas sanken sie von einst auf 50.000 auf rund 12.000 Euro im Jahr, für Strom von 5.000 auf 2.000 Euro. 9:01 Uhr
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„Betriebskosten sind Gelder der Mitglieder. Sie dauerhaft zu senken liegt im Interesse aller“, sagt unser Geschäftsführer Torsten Schlage Der Betrieb des Hauptgebäudes erfolgt heute CO2-neutral. Der Architekt Bernard Kössler, zum Jahresende scheidender stellvertretender Vorsitzender des Hamburger Sportbundes (HSB), bezeichnet den HTB 65 auch deshalb als „Vorzeigeclub“. Matthias Herrmann ist der Küchenchef auf der Jahnhöhe, auch er fühlt sich der Philosophie des Vereins verpflichtet, kauft bei Biobauern aus der Umgebung ein. Fast ausschließlich regionale Produkte kommen bei ihm in der Kita und der Vereinsgaststätte auf den Tisch, um die 150 Essen bereitet er täglich zu. „Das Konzept gefällt, die Eltern begrüßen es ausdrücklich“, sagt Herrmann. // HA
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TAG DER OFFENEN TÜR
„Tag der offenen Tür“ ein voller Erfolg
Endlich konnte der Harburger Turnerbund seinen modernen Sportpark Jahnhöhe nach zuletzt 2019 wieder einem breiten Publikum präsentieren. Bei trockenem Wetter hatten alle Abteilungen die Möglichkeit, ihr Showprogramm zu zeigen oder durch Mitmachangebote zum Sporttreiben zu animieren.
Auf den Tennisplätzen fand ein Trainingscamp von erwachsenen und jugendlichen Mitgliedern statt, während neugierige Kids auf dem Nebenplatz unter fachlicher Anleitung selbst zum Schläger greifen konnten und sich beim Probetraining übten.
Die Karate- und Judoabteilungen zeigten im Obergeschoss des Vereinshauses raffinierte Schlag-, Tritt und Wurftechniken für die interessierten Besucher. Eine Etage tiefer, im Spiegelsaal, zeigten die Fechter ihr Können und luden zum Mitmachen ein. Auf der Terrasse konnten Alt und Jung das Tanzbein schwingen und am LatinoDance Workshop der Tanzabteilung teilnehmen.
Auf den Kunstrasenplätzen gab es auch reges Sporttreiben. Die Cricket-Abteilung präsentierte ihre Sportart mit Schlag- und Laufübungen und ebenso konnte man bei den Handballern und Volleyballern sein Können beweisen. Die jüngeren Fußballer ereiferten sich im Wettkampfspiel auf beiden Plätzen im Halbfeld und gaben ihr Bestes. Regen Zuspruch fand der „Sportklamotten-Flohmarkt“ der 13. BV. Während die Eltern nach passenden Sachen stöberten, konnten sich die Kinder bei
Turn- und Geschicklichkeitsspielen ausprobieren. Im Mittelpunkt standen jedoch die neuen Räumlichkeiten im Neubau, die Corona bedingt der Öffentlichkeit bislang nicht zugänglich waren. In dem einen großen Bewegungsraum fand das Kinderturnen großen Zuspruch, in dem anderen konnte man sich in der neuen Trendsportart Parkour beweisen. Am Infostand der Kita HaakeFüchse konnte man sich für einen Rundgang in den neuen Räumlichkeiten des Bewegungskindergarten anmelden und sogar eine Voranmeldung für die Kita ausfüllen. // RS
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KITA
Mit den Kindern am Energie-Fahrrad, das Strom für eine Lampe erzeugt: Dirka Grießhaber, Torsten Schlage, Ariane Schwartau und Melanie Leonhard. Foto: Christian Bittcher
SENATORIN MELANIE LEONHARD BESUCHT KITA
Haakefüchse sind jetzt auch Klimafüchse Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard besuchte unsere Kita Haakefüchse, die sich mit einem „stromfreien Tag“ an der Aktionswoche „Energie erleben“ des Projektes KLIMAfuchs beteiligte. Dabei veranschaulichten die Kinder wie sie – gemeinsam mit ihren pädagogischen Fachkräften – Energie sparen und Ressourcen schonen. „KLIMAfuchs ermöglicht Kindern und ihren Familien, genauso wie pädagogischen Fachkräften, Klimaschutz spielerisch zu erleben und sich zu informieren. Das Projekt kann so bereits die Jüngsten für das Thema sensibilisieren und gleichzeitig vermitteln, dass jede und jeder etwas beitragen kann. Gerne unterstütze ich das KLIMAfuchs Projekt bei dieser wichtigen Arbeit“, so Leonhard. Die Senatorin kam auf Einladung der S.O.F. Save Our FutureUmweltstiftung und informierte sich
vor Ort, wie die Kita Haakefüchse Bildung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bereits für die Kleinsten kindgerecht aufbereitet. Mit dem Projekt KLIMAfuchs unterstützt die S.O.F. Hamburger Kindertageseinrichtungen darin, Klimaschutz in ihrem Alltag zu etablieren. Dabei geht es darum, aktiv Energie zu sparen und über pädagogische Angebote Zusammenhänge rund um Klima und Klimaschutz erlebbar zu machen. Das Projekt KLIMAfuchs ist als Bildungsmaßnahme im Hamburger Klimaplan verankert. Die Sozialbehörde der Stadt Hamburg unterstützt das Projekt KLIMAfuchs aus Hamburger Klimaschutzmitteln. Mit einem Willkommen-Lied begrüßten die Kinder die Senatorin, bevor sie sie in den Morgenkreis einluden. Sie berichteten von den Erkenntnissen, die sie im Rahmen der Klima-Aktionswoche (22.11. – 26.11.21) gewinnen konn-
ten. Ihr zentrales Thema: Strom und Energie. So wurde ein Stromkreislauf gebastelt, verschiedene Arten von Beleuchtung analysiert und mit dem Energie-Erlebnis-Fahrrad Lampen mit Muskelkraft zum Leuchten gebracht. Schon die ganze Woche über wurde auf konventionelle Beleuchtung verzichtet, stattdessen wurden Solarlampen, Kerzen und Laternen genutzt. Ein besonderes Erlebnis war das stromfreie Mittagessen mit Lagerfeuer und Stockbrot. „Im Kita Alltag führen wir die Kinder über Projekte spielerisch an die Natur heran, lassen sie forschen und erkunden und entwickeln gemeinsam eine Kultur des achtsamen Umgangs. Ein wichtiger Grundgedanke ist dabei Partizipation und die Erkenntnis der Kinder, dass sie schon in ihrem jungen Alter Verantwortung tragen und behutsam mit ihrer Umwelt umgehen können“, sagte Ariane Schwartau, Leitung der Kita Haakefüchse.
9 Die Kinder berichteten begeistert, wofür Strom gebraucht wird, dass die Kita selbst Strom erzeugt und wie Energie gespart werden kann, bevor sie sich von der Senatorin mit einem klimafreundlichen Präsent verabschiedeten. Torsten Schlage, Geschäftsführer des Harburger Turnerbundes HTB und Träger der Kita Haakefüchse: „Wir sind stolz darauf, dass wir der Kita ein klimafreundliches Gebäude bereitstellen können und dass unser KlimaschutzEngagement sich in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und den Familien wiederspiegelt“. Dirka Grießhaber, Geschäftsführerin der S.O.F. Save Our Future-Umweltstiftung, bedankte sich bei Senatorin Leonhard und bei der Kita Haakefüchse: „Seit 2016 unterstützt der KLIMAfuchs mit vielseitigen Angeboten Hamburger Kitas in ihrem Engage-
ment, Klimaschutz und Klimabildung, bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihren Einrichtungen zu etablieren. Wir sehen großes Potenzial in den Kitas, aktiv zur Erreichung der Ham-
burger Klimaziele beizutragen und Kinder spielerisch und voller Freude auf die Welt von morgen vorzubereiten.“ // CB
Das Projekt KLIMAfuchs: Mit dem Projekt KLIMAfuchs unterstützt die S.O.F. Save Our FutureUmweltstiftung Hamburger Kindertageseinrichtungen dabei, Klimaschutz in ihrem Alltag zu etablieren. Dabei geht es darum, aktiv Energie zu sparen und über pädagogische Angebote Zusammenhänge rund um Klima und Klimaschutz erlebbar zu machen. Die Anknüpfungspunkte dafür sind vielfältig: Strom, Wasser und Wärme sind ebenso wichtige Themen wie Ernährung, Konsum oder Mobilität. Der KLIMAfuchs zeigt, wie Kinder aktiv und altersangemessen in die Auseinandersetzung mit den Themen einbezogen werden können und hilft den Kitas beim Aufspüren von Einsparpotenzialen und der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Infos zum Projekt KLIMAfuchs https://www.klimafuchs-kita.de/
www.dinger-hh.de
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KITA
„Kita-Fuchs“ und „Spatz“ in Holz Wo manche zum Pinsel greifen, wählte Sylvia Itzen die Kettensäge. Sie ist ein perfektes Beispiel für den Satz „das Hobby zum Beruf machen“. Die Kettensägen-Künstlerin aus Leidenschaft betreibt in Buchholz in der Nordheide die „Chainsaw Woodworks“, einen Hof rund um das Thema Holzkunst.
Ihr Talent präsentiert Sylvia Itzen jedoch nicht nur auf dem eigenen Hof, sondern auch auf Veranstaltungen oder sie kümmert sich um Auftragsarbeiten, damit sich möglichst viele Leute an ihren einzigartigen, aus rohem Stamm geschnittenen Skulpturen erfreuen können, die die Künstlerin überwiegend mit der Kettensäge gestaltet, egal, ob man sich für klassische oder moderne Motive interessiert. Unsere Damen-Bundesvereinigung (9. BV), die sich schon seit ihrer Gründung
im Jahr 1991 für unsere jüngeren Vereinsmitglieder einsetzt, beauftragte Sylvia Itzen, als Geschenk für unsere Kita-Kinder (HaakeFüchse) aus einem Eichenstamm einen namensgebenden Fuchs und und zur Erinnerung an die 1. Kita-Gruppe (Spatzengruppe) einen Spatz zu schnitzen. Die beiden sehr gelungenen Kunstwerke „bewachen“ nun seit einigen Wochen die herumtollenden Kinder auf dem Spielplatz auf unserer Jahnhöhe. Den Damen der 9. BV sei Dank. // KB
SO FÜHLT SICH GLÜCK AN! DAS ZIEL IM BLICK BEHALTEN.
Teilnahme ab 18 · Spielen kann süchtig machen · Hilfe unter 0800 – 137 27 00
Hamburg
Guter Tipp.
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KARATE „MEDAILLENSCHMIEDE“ KARATEABTEILUNG
Von Barmbek nach Berlin über NRW bis nach Athen Tatsächlich hat Corona versucht, den einen oder anderen Karateka zu besiegen – hat aber nicht geklappt, da mussten schon größere Gegner auftauchen… aber der Reihe nach: Mittlerweile trainieren im Leistungsbereich unserer Karateabteilung regelmäßig Sportler aus den Hamburger Stadtteilen Lokstedt, Wandsbek, Hoheluft und Barmbek. Sie können sich teilweise noch den Luxus erlauben und werden von einem Elternteil nach Harburg gefahren und das dann 3-4 mal wöchentlich. Deshalb an dieser Stelle ein Dankeschön an die Fahrer und Organisatoren unserer Leistungsträger und natürlich auch an unsere Sportler, ohne diese würde der HTB außerhalb Hamburgs nicht so positiv wahrgenommen werden, wie es tatsächlich der Fall ist. In Berlin wurden im September die Deutschen Karate Meisterschaften der Leistungsklasse ausgetragen. Erfolgsgarant Reem trug die Last einer Titelverteidigung mit sich und aus der Formulierung erkennt der geübte Leser schon, es hat diesmal leider nicht für die Titelverteidigung gereicht, kleine individuelle Fehler und zweifelhafte Kampfrichterentscheidungen im Halbfinale sollten den Finaltraum zunichte machen. Letztlich erkämpfte sich
Reem als 18jährige dennoch die Bronzemedaille in der Leistungsklasse und erfüllte damit voll und ganz die Erwartungen. Dass sie selbst mit der Platzierung nicht zufrieden war, zeigt eigentlich nur, es war mehr drin. Es war später mehr drin… dazu müssen wir jetzt aber das Bundesland wechseln und zwar nach Nordrhein Westfalen. In Kempen/NRW wurden nämlich im Oktober die Deutschen Meisterschaften der U21 ausgetragen und Reem ließ nach 5 Kämpfen mit insgesamt 19:0 Punkten keinen Zweifel daran, mit welcher Sportlerin im deutschen Nachwuchsbereich am meisten zu rechnen ist. Das Finale gewann Reem gegen eine Kämpferin aus dem Landeskader Nordrhein Westfalen vorzeitig und sicherte sich den Titel der Deutschen U21-Meisterin. Herzlichen Glückwunsch ! Durch Reems Erfolg inspiriert, machte sich auch Javan anschließend daran, den HTB erfolgreich zu präsentieren. Javan zeigte sich konzentriert und fokussiert, gewann seine Kämpfe überzeugend und verlor nur knapp gegen den späteren Titelträger. Javan sicherte sich damit den 3. Platz und die Bronzemedaille. Herzlichen Glückwunsch !
Durch unser erfolgreiches Abschneiden bei der U21-DM wurde der HTB Drittbester von 78 angetretenden Vereinen und wir konnten zurecht sehr stolz die Heimreise antreten, wobei gesagt werden muss, nicht die Platzierungen alleine machen stolz, sondern die ausgesprochen starken Leistungen unseres Nachwuchses, bestehend aus Reem, Javan und „Rakete“ Niels, der diesmal leider verletzungsbedingt nicht alle Techniken gewohnt sicher anbringen konnte. Um der Überschrift dieses Artikels nun gerecht zu werden, darf Athen nicht fehlen. Drei Sportler aus der Karateabteilung suchten sich die griechische Hauptstadt im November als Ziel sportlicher Aktivität aus. Eingerahmt von Tempelbesichtigungen, dem Kanal von Korinth, der Akropolis und dem Nationalmuseum ging es zum Ursprung des olympischen Gedankens, dem altehrwürdigen Olympiastadion von Athen. Zugegeben, die Einleitung lässt jetzt Großes erwarten, aber welcher HTBer hat es im Olympiastadion von Athen schon zu einer Liegestützsession gebracht? Wir haben dort geplankt, geschwitzt und Liegestütze für die Ewigkeit hinterlassen. Ein schöner Kurztripp war es und ein kleiner Tipp an unsere Leser… fliegt nicht von Berlins neuem Flughafen ab, da sind die Parkgebühren für den PKW teurer als der Hin-und Rückflug nach Athen! // RB
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Karate Gürtelprüfungen
Ein Jahr voller sportlicher Hindernisse liegt hinter uns. Reguläres Training war nur in wenigen Wochen möglich – zu sehr hatte das Corona Virus mit seinen Auswirkungen den Trainingsbetrieb eingeschränkt. Umso mehr freuen wir uns über die sportlichen Erfolge der BreitensportGruppe in diesem Jahr, die durch den großen persönlichen Einsatz der einzelnen Teilnehmer und deren Trainern ermöglicht wurden. Glückwunsch an alle Karateka, die mit Bravour ihre Prüfungen bestanden haben!
Im neuen Jahr geht es dann an die Vorbereitungen zur nächsten Prüfung. Denn, nach der Prüfung ist vor der Prüfung! // Heike Heitmann, 1. DAN Shotokan
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JUDO
Endlich wieder kämpfen! Wie lange durften wir kein Judo machen, dann mit Abstand (das ist doch kein Judo!!) und nun seit einiger Zeit auch (fast) wieder richtig. Impfen, Testen und dennoch, zeitweilig bleibt ein ungutes Gefühl! Keine Meisterschaften, keine Turniere! In Tangstedt (das liegt zwischen Norderstedt und – gefühlt – kurz vor Flensburg) hat nun ein junger Sportkollege zu einem „Elefanten Cup“-Turnier eingeladen. Bereits in der Ausschreibung wurde der Hinweis gegeben, dass bis max. 500 Teilnehmer starten dürften. So war es dann fast auch. Es kamen zwar „nur“ gute 300 junge Sportler und es wurde organisatorisch ein Turnier „mit viel gutem Willen ausgerichtet“. Die Kinder freuten sich: Hauptsache mal wieder kämpfen und Wettkampfluft schnuppern!
Vicky war eine der ersten, die aus Harburg angereist waren. Sie wartete leider vergeblich auf ihre Kämpfe, bis mitgeteilt wurde: Nö, keine Gegner in Deiner Gewichtsklasse da (oder wurde sie schlicht vergessen?). Alle waren sauer und traurig. Die Urkunde und Gold-Medaille für einen kampflos erreichten 1. Platz sind kein wirklicher Trost gewesen. Was ist das wert…?
Schwester einmal bei einem Vereinsturnier die Medaillen bezeichnete. Nach so langer Zeit, ist es einfach wichtig, wieder auf der Matte zu stehen und sich mit anderen zu vergleichen, aber auch, um im Sinn eines der Judo-Werte – Freundschaft – eben neue Freunde zu finden. Ich genieße es noch heute, wenn ich bei Turnieren oder Meisterschaften „alte Bekannte“ treffe und mit ihnen über „alte Zeiten“ spreche bzw. wir uns gemeinsam an diese erinnern. Ich gratuliere den kleinen Kämpfer*innen zum Erfolg, aber auch zum Mut, sich einem Gegner zu stellen, egal wer dann als Sieger von der Matte geht. // RR
Anders war es bei den anderen drei Startern des HTB. Arthur, unsere kleine „Kampfmaschine“ ist im Stand und am Boden nicht zu bremsen: Vier Siege und Silber, toll gekämpft!! Sein Trainer Mike war begeistert. Auch Kristopher gab sein Bestes, aber leider reichte es nicht für einen Medaillenplatz. Ein 5. Platz ist immer etwas undankbar. Zwar auch gewonnen, aber es gab Gegnerinnen, die etwas mehr Glück hatten. So ging es Gretha, leider reichte es nicht für einen „Taler“, wie ihre kleine
LEICHTATHLETIK
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Medaillenflut
aus dem HTB-Büro notiert die Zeiten. An jeder Station stehen Helfer, die die Kinder unterstützen und ihnen den richtigen Weg aufzeigen, selbst Geschäftsführer Torsten Schlage ist mittendrin und assistiert den Kindern beim Balancieren. Der HTB war natürlich beim Vorentscheid der 15. Hamburger Kinder-Olympiade wieder dabei! Die Veranstaltung in der ehemaligen Bundeswehr-Halle war ein voller Erfolg: über 50 Kinder mit ihren Eltern waren zu Gast und in diesem Jahr waren zum ersten Mal auch die Vorschul-Kinder unserer Kita „Haake-Füchse“ dabei. Alle Teilnehmer der Kinder-Olympiade durchlaufen einen Parcours mit altersgerechten Elementen und Hindernissen. Nach ein oder zwei Probeläufen zeigt dann jedes Kind, wie schnell es den Parcours durchlaufen kann. Unsere Leichtathletik-Trainerin Marina Lopez stoppt und Olga Gaier
Die schnellsten Kinder werden mit einer Urkunde, einer Medaille und einem Kino-Gutschein belohnt. Kein
Kind geht leer aus, eine Medaille haben sich alle Teilnehmer verdient! Die schnellsten Kinder werden zum großen Finale in die LeichtathletikHalle Hamburg eingeladen. Dort treten sie dann gegen die Schnellsten aus ganz Hamburg an. Die HTB-Kinder werden dabei von Marina Lopez und ihren Eltern begleitet. // CR
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FUSSBALL
Als kleiner Junge schnürte
er vor gut 10 Jahren seine Fußballschuhe erstmals für den HTB. Naja, wahrscheinlich hatte er sie einst noch schnüren lassen. Wer Igor Matanovic heute begegnet, wird insbesondere von seiner gefestigten Persönlichkeit positiv überrascht sein: Ein für seine gerade mal 18 Jahre sehr reifer junger Mann, der sich stark an Werten orientiert, der eine klare eigene Meinung vertritt und sich keinen Allüren hingibt, sondern mit spürbarer Bodenhaftung seinen Weg geht. Am 16. Oktober 2021 kehrte Igor zurück auf die Jahnhöhe, um hier – an der Wiege seiner Karriere – als Hamburgs Nachwuchsspieler des Jahres ausgezeichnet zu werden. – Weiter so, Igor!
* Natürlich sind unsere Ausbildungsberufe für alle Gender
Nur eine vermaledeite Ergebniskrise hat bis Anfang Dezember dazu geführt, dass sich die tatsächliche Qualität unserer Bundesliga-Mädels nicht auch in der Tabelle niederschlägt. Den Liga-Primus Meppen an den Rand einer Niederlage gebracht, beim Vierten nur knapp unterlegen und beim Fünften einen Punkt erkämpft, aber
leider auch nur eínen Dreier bei vier Unentschieden eingefahren. Mit dem Sieg beim unmittelbaren Konkurrenten von Hannover 96 am zweiten Dezember-Wochenende konnte das Team um Coach Ben Sanogo seine Ausgangssituation noch ein wenig verbessern. Das bedeutet einen Abstand von 7 Punkten aufs rettende Ufer. Wenn nun bei den 11 noch ausstehenden Spielen gegen die direkten Kontrahenten mehr Siege als bislang rausspringen, ist noch alles drin. Im Halbfinale des Lotto-Pokals treffen die Mädels Anfang Februar auf die Zweitvertretung des HSV und könnten mit einem Sieg das Finale – voraussichtlich gegen HSV 1 – erreichen. Währenddessen stehen auch die Frauen in der Oberliga Hamburg mit dem Rücken zur Wand, weisen jedoch im Kampf um den Klassenerhalt einen deutlich knapperen Abstand zum Wettbewerb auf. Deutlich gesicherter verläuft bislang die Saison der Liga in der Landesliga-Staffel 1.
Zum Jahreswechsel mit einem guten Mittelfeldplatz ausgestattet, sollte die Mannschaft eigentlich nichts mehr anbrennen lassen. Dabei scheint weder nach oben noch nach unten etwas Entscheidendes denkbar. Die 2. Herren dagegen konnte sich in seiner Kreisligastaffel 8 früh in der oberen Hälfte festsetzen und darf weiterhin vom Aufstieg in die kommende Bezirksliga Süd träumen. Die Dichte in der oberen Tabellenregion verspricht dabei ein spannendes Rennen, bei dem wiederholte Strauchler der Spitzenteams bereits gleichbedeutend mit dem Ende vieler Träume sein können. In Runde 4 des Holsten-Pokals Mitte Dezember traf die Mannschaft auf die 2. Herren von Victoria Hamburg aus der Landesliga. Leider fehlte es an diesem Tag am nötigen Mut, so dass am Ende eine deutliche Schlappe zu Buche schlug. Unbestrittener Überflieger im Erwachsenen-Fußi sind jedoch die neu formierten Alten Herren, die ihre Konkurrenz in der Landesliga
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nach Belieben zu dominieren scheinen und mit makelloser Bilanz dem Oberliga-Aufstieg entgegenstreben. Dabei musste so mancher Ausfall nach teilweise schwerwiegender Verletzung kompensiert werden. Im Pokal gegen die dominierende OberligaMannschaft von Condor sah es bis in die zweite Hälfte so aus, als könne man den Topfavoriten rauskegeln. Doch kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit schaffte Condor noch den Siegtreffer zum 2:1 und beendete die Pokalträume der HTB-Mannschaft. Da die C-Mädchen in der Oberliga fast durchgängig gegen ältere Mannschaften spielen, muss man den bislang erreichten Platz im Mittelfeld
Leistungen:
besonders hervorheben. Bei den Jungs konnten 1. und 2. A-Jugend die Lawine von Abgängen im Sommer trotz aller Anstrengungen nicht adäquat ausgleichen und spielen zur Rückrunde jeweils eine Klasse tiefer. In die Gegenrichtung ging es bei den B-Junioren. Hier konnte die 1. B den Aufstieg in die Oberliga und die 2. B den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Der 2. C wiederum gelang der Aufstieg in die Landesliga, die anfangs nach der Corona-Pause zum Saisonstart nicht mit sportlichen Aufsteigern einer Vorsaison besetzt werden konnte.
1. B-Junioren trieb noch in der Findungsphase und bedürfen an einigen Stellen noch einer Nachbesserung. Im Grunde genommen steht und fällt die gelungene Umsetzung mit der Bereitschaft der Trainer, sich dieser neuen Philosophie zu öffnen und ihr eine faire Chance zu geben. So stehen auch weiterhin enttäuschte Kinder mit geringen Einsatzzeiten am Spielfeldrand, obwohl man diesen mit dem neuen Ansatz eigentlich die Möglichkeit geben wollte, ebenso viele Einsatzzeiten zu erhalten wie ihre Mitspieler. // RL
Die neuen Spielformen im Kinderfußball der 6- bis 10jährigen sind nach einem Vierteljahr Spielbe-
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FUSSBALL
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Jahresversammlung der Fußballabteilung Wenn zu einer Jahreshauptversammlung der Fußballer mal mehr als ein Dutzend Interessierter erscheint, dann gilt es in der Regel, über etwas abzustimmen, was die Meinungen polarisiert. Wenn die „Villa Sonnenschein“ dann auch noch rappelvoll mit Maskierten ist, dann muss es bereits im Vorfeld einigen Wirbel gegeben haben. Wo Meinungen auseinander driften, entwickeln sich schnell Fronten. Und wo Fronten entstehen, wird auch mobil gemacht… Unter strenger Einhaltung der geltenden Regeln warteten am ersten November-Donnerstag gut fünf Minuten nach offiziellem Beginn jedenfalls noch etliche Personen auf Registrierung und Einlass in die Villa. Entsprechend verspätet eröffnete Abteilungsleiter Frank Borstelmann die Versammlung. Nach einer Gedenkminute für die unlängst verstorbenen Mitglieder der Abteilung fasste Frank die aktuelle Lage der Abteilung und die gegenwärtige Situation in der Arbeit des Vorstands zusammen. Während sich die Abteilung bei der Mitgliederzahl zunehmend von der pandemiebedingten Ausnahmesituation mit vielen Ab- und wenigen Zugängen erholt und wieder auf einem Niveau ist, wie es vor Corona bestand, hatte sich zuletzt ein schwerwiegender Konflikt in der Zusammenarbeit des Vorstands verhärtet. Auch ein Vermittlungsversuch des Präsidiums konnte die Risse nicht kitten. Hiermit verhinderte sich natürlich auch das übliche Vorgehen vergangener Versammlungen, den gesamten Vorstand (inkl. Frauen- und Mädchenobmann, Schiedsrichterob-
mann, Jugendleiter und Kassenwart) en bloc zur Wiederwahl zu stellen. Folglich kündigte Frank an, dass die anstehende Wahl diesmal ausschließlich die Abteilungsleitung beträfe, was satzungskonform sei. Er habe aber bereits durch Sascha Segner und Rolf Ludwig ein Weitermachen signalisiert bekommen und darüber hinaus mit Heinz Schwede, Thomas Steffen, Raoul Classen und möglicherweise auch Frank Höpner weitere Personen, die die Vorstandsarbeit unterstützen werden. Dabei werde ihm Heinz bei der operativen Arbeit als zweiter Mann einer Doppelspitze zur Seite stehen. Im Anschluss an Franks Rede entflammte eine hitzige Situation über die Rechtmäßigkeit dieser Satzungsauslegung. Mit dem Beitrag von Vize-Präsident Sven Vogler, die von Frank vorgetragene Auslegung sei juristisch geprüft, beruhigte sich die Diskussion wieder. Es folgten die Berichte der Fußballabteilung, beginnend mit Can’s Bericht zum Frauen- und Mädchenbereich, den er dann mit seiner Ankündigung, das Amt des Leiters für Frauen- und Mädchenfußball nicht länger zu bekleiden, abschloss. Im Juniorenbereich musste nach Corona der Verlust einiger Trainer aus unterschiedlichen Gründen verdaut werden, was sich auch weiterhin auswirkt, wenngleich erste Lücken geschlossen werden konnten. Nach dem recht knapp gehaltenen Bericht aus dem Schiedsrichterbereich fuhr Frank mit dem Kassenbericht fort. Durch die von der epidemischen Notlage erzwun-
gene Zwangspause wurden in 2020 erhebliche Anteile des Etats nicht ausgeschöpft, so dass die Fußballabteilung den Gesamtverein unterstützen konnte, die von Corona gerissenen Lücken etwas weniger schmerzhaft zu gestalten. Auch in 2021 wird sich dieser Trend der Entlastung noch fortsetzen, da der Spielbetrieb erst seit dem Sommer wieder stattfindet. Anschließend wurde der alte Vorstand bei einer Gegenstimme für seine zurückliegende Tätigkeit entlastet. Ähnlich deutlich fiel die darauf folgende Wahl des Fußball-Abteilungsleiters aus. Frank Borstelmann wurde ohne Gegenkandidat bei 5 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen in seinem Amt bestätigt. In seinen abschließenden Worten plädierte Frank dafür, den Blick gemeinsam in die Zukunft zu richten, die Kräfte zu bündeln und die Fußballabteilung durch positive Impulse wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen. Es sind Abende wie dieser 4. November, die uns immer wieder ins Gedächtnis rufen sollten, dass man bei aller Kritik an der Arbeit von Ehrenamtlichen – sei sie gerechtfertigt oder nicht – immer bedenken sollte, dass die Bereitschaft in unserer Gesellschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren und private Zeit zu investieren, zunehmend schwindet. Die Kommunikation mit ehrenamtlichen Funktionsträgern sollte dabei möglichst auf sachlicher Ebene verbleiben, um sich diese nicht auch noch zu verprellen. // RL
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FUSSBALL
„Walking Football“ in Hamburg Die Einführung soll nach einem entsprechenden Grundsatzbeschluss des HFV-Präsidiums am 7.10.2021 mit einer Übungsleiterschulung im Walking Football im Januar 2022 beginnen. Ab der Saison 2022/2023 soll dann Walking Football als Spielangebot über die gesamte Saison ermöglicht werden. Was ist „Walking Football“ (Gehfußball)? Erfunden wurde Walking Football 2011 in England. Laufen, egal ob mit oder ohne Ball, ist verboten, d.h. während der Bewegung muss immer ein Teil eines Fußes den Boden berühren. Desweiteren sind der (intensive) Zweikampf, Tacklings sowie Grätschen verboten und der Ball muss flach gehalten werden. Walking Football wird draußen und drinnen gespielt, zumeist auf kleineren Feldern, mit verkleinertem Tor, ohne Torwart und entsprechend angepasster Spielerzahl. Bei Wettbewerben/ Turnieren wird üblicherweise 6 gegen 6 mit mehreren Ergänzungsspielern auf einem Kleinfeld (20 x 40m) gespielt. In England und den Niederlanden wird mittlerweile schon in Ligen Walking Football gespielt. In Deutschland haben u.a. Werder Bremen, der VfL
Wolfsburg, Schalke 04 und Bayer Leverkusen Kicker*innen, die sich nur noch zur Geh-Variante ihres Lieblingssports treffen. Inzwischen hat auch die FIFA Walking Football als eigene Sportart anerkannt. Warum soll „Walking Football“ auch im HFV eingeführt werden? Die Begeisterung für Fußball ist ungebrochen. Wochenende für Wochenende strömen nicht nur die Fans zu Tausenden in die Stadien der Profiklubs, sondern gehen Millionen Aktive ihrem Fußballsport in den Amateurspielklassen nach. Alleine in Deutschland sind über 7 Mio. Menschen in über 24.000 Vereinen in rd. 128.000 Mannschaften organisiert. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen gibt es leider immer noch genügend Fußballinteressierte, die gerne selbst aktiv werden würden, es aber nicht (mehr) können. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: • Steigendes bzw. höheres Alter mit der Folge sinkender physischer Belastbarkeit, erhöhter Anstrengung und steigendem Verletzungsrisiko. Das Ergebnis ist der Rollentausch vom Aktiven zum Passiven.
• Kein Zugang zum Vereinsfußball im Jugendalter. Für diejenigen ist der späte Einstieg in den bzw. das Mitwirken im „normalen“ Fußball in der Regel sehr schwer. • Körperliche oder geistige schränkungen.
Ein-
Insbesondere die physischen Anforderungen sind beim Walking Football deutlich geringer, wodurch sich unterschiedliche physische Voraussetzungen sehr stark relativieren. Dadurch haben z.B. jüngere Aktive gegenüber Älteren kaum Vorteile und können zusammen bzw. gegeneinander spielen. Desweiteren bewirkt das Verbot von Zweikämpfen, Tacklings usw. eine deutliche Senkung des Verletzungsrisikos. Was spricht für Walking Football? Walking Football ist altersgerechtes, inklusives und gesundheitsförderndes Fußballspielen, angepasst an die Anforderungen des steigenden Alters und auch für Neueinsteiger oder Menschen mit Einschränkungen spielbar. Besonders festzuhalten ist, dass Walking Football auch durch gemischte Mannschaften gespielt werden kann. Dabei bilden insbesondere die geburtenstarken Jahrgänge, die inzwischen
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mit Masse die Altersgruppe der 55 bis 60jährigen stellen, ein erhebliches Potential für den Fußball und seine Vereine. Allein aufgrund des hohen Anteils dieser Jahrgänge an der Gesamtbevölkerung bewirkt selbst ein geringer, pro-
zentualer Zugewinn von Mitgliedern einen signifikanten Anstieg der absoluten Mitgliederzahlen in den Vereinen. Neben einem Zugewinn bietet ein Walking Football-Angebot im Verein vor allem die Chance, ältere Mitglie-
der im Verein zu halten (was immer einfacher ist, als neue Mitglieder zu gewinnen), da dieser Altersgruppe ein neues, zielgruppengerechtes Angebot gemacht werden kann. // HFV
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FUSSBALL
DER GEBÜRTIGE HEIMFELDER UND EX-HTBER IGOR MATANOVIC IST
Jugend-Fußballer des Jahres Der heutige Fußball-Profi Igor Matanovic, gebürtiger Heimfelder und von 2008 bis 2010 Jugend-Fußballspieler beim Harburger Turnerbund (HTB), ist vom Hamburger Fußball-Verband als Jugendspieler des Jahres 2021 ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm der Vorsitzende des HFV-Verbandsjugendausschusses, Jens BendixenStach, in der HTB-Geschäftsstelle im Sportpark Jahnhöhe vor. Igor Matanovic hat erst vor Kurzem einen Profivertrag beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unterschrieben, wurde aber gleich wieder an den Zweitligisten FC St. Pauli ausgeliehen, für den er schon vorher gespielt hatte. Auf der Jahnhöhe ist der heutige ProfiFußballer als Kind erstmals hinter dem runden Leder hergelaufen. Der FC St. Pauli war während eines Hallenturniers auf Matanovic aufmerksam geworden. Seitdem entwickelte sich das einstige Nachwuchstalent kontnuierlich weiter. Das Fachabitur erlangte der frühere Heimfelder auf der Eliteschule des Sports am Alten Teichweg. Im Januar 2021 schoss Igor Matanovic in der
Nachspielzeit das entscheidende Tor zum 3:2-Endstand St. Paulis im Spiel gegen Hannover 96. Das war gleichzeitig sein erster Treffer als Fußball-Profi. Igor hat in Frankfurt einen Profivertrag über fünf Jahre unterschrieben. Beim FC St. Pauli soll er sich so weiterentwickeln, dass er Stammspieler in der 1. Liga wird. Ob die Dauer, die Igor bei uns gekickt hatte, am Ende ausreicht, um uns in den Genuss einer Ausbildungsentschädigung durch die DFL zu bringen, werden wir erst im Sommer dieses oder nächsten Jahres wissen, wenn die Liste all derer veröffentlicht wird, die erstmals als Vertragsspieler zum Einsatz in der 1. oder 2. Liga gekommen sind. Abgekoppelt hiervon besteht natürlich auch eine Chance, dass Igor sich durch seine Leistungen für eine Berufung in eine der UNationalmannschaften empfiehlt und dies noch zu einer Würdigung unseres Vereins durch den DFB führt. Auch andere HTB-Fußballer brachten es weit. Otmar Sommerfeld (1929-2008) ist
zum Beispiel mit insgesamt 362 Einsätzen zwischen 1949 und 1963 Rekordspieler in der damals erstklassigen Oberliga Nord. Im Alter von 18 Jahren schaffte der gebürtige Harburger den Sprung aus der HTB-Jungmannen-Elf, mit der er im Hamburger Pokalendspiel stand und die von Paul Weber (ehemaliger HTB und HSV-Vertragsspieler) trainiert wurde, in die Ligamannschaft des Turnerbundes. Er wurde mit der Mannschaft Meister der Verbandsliga und stieg anschließend mit ihr in die Oberliga Nord auf. 1951 folgte der kantige, hochaufgeschossene 21-Jährige dann seinem Trainer Risse an das Nordufer der Elbe, wo er dann für den FC St. Pauli als Vertragsspieler antrat. Jürgen Neudorf (19411991) begann mit dem Fußballspielen bereits 1950 im Harburger Turnerbund. Er durchlief sämtliche Altersklassen, wurde Jugendnationalspieler und gewann mit der Nord-
23 deutschen Auswahl 1959 den DFBJugendländerpokal. 1961 wurde Neudorf erneut DFBLänderpokalsieger, dieses Mal mit der Hamburger Amateurauswahl-Mannschaft. Von 1961/62 bis 1964/65 war er dann bei Altona 93 in der Oberliga/ Regionalliga Nord (2. Liga) unter Vertrag und kam auch in der deutschen Militärauswahlmannschaft zum Einsatz. Er wechselte 1965 zu Kickers Offenbach in die Regionalliga Süd. Dort blieb er bis 1967. Schillernd ist der Werdegang unseres einstigen Jugendspielers Reagy Ofosu, der ghanaische Wurzeln hat. Nach seinem Wechsel vom HTB zum HSV führte dessen Weg über Ingolstadt und Chemnitz nach Gröden in die erste österreichische Liga und anschließend über die holländische Eliteliga bei Nijmegen via Kroatien, Slowakei und Ungarn nach Rumänien, wo der mittlerweile 30jährige im Oktober 2020 erstmals gegen eine Ablöse zu Universitatea Craiova wechselte. Auch wenn der an uns abgeführte Anteil dieser Ablöse gerade einmal für die Anschaffung von ein paar besseren Trainingsbällen reichte, so ist es doch schon etwas Besonderes. Inzwischen spielt Reagy in der ersten türkischen Liga für Bursaspor. Der im Jahr 1946 geborene Ex-HTBer Peter Rohrschneider war bereits 1953 in den HTB eingetreten, durchlief die gesamte Jugendabteilung, spielte in der Hamburger Jugendauswahl und wurde 1964 Ligaspieler. 1965 wechselte Rohrschneider zum HSV zunächst in die „Fohlenelf“ und erhielt 1966 einen Profivertrag für die Bundesliga. Die Ablösesumme soll 1966 angeblich als Grundstock für den Bau der ehemaligen Umkleidekabinen auf der Jahnhöhe gedient haben. Von 1966 bis 1968 spielte Peter 26 mal neben Uwe Seeler in der HSV-Elf und in den Jahren 1968 bis 1970 trat er als Profi in der Schweiz beim FC Thun an.
Auch der talentierte Udo Pandikow (*1943) durchlief als Jugendspieler sämtliche Altersklassen im HTB. Seine ersten Buffer (Hummel-Hummel mit Stahlkappe und Zwillingsstollen aus Gummi) schenkte ihm sein Patenonkel Otto Sommerfeld (Vater von Otmar Sommerfeld). Auswahltrainer Martin Wilcke berief Udo in die Hamburger Jugendauswahl und später sogar in die Norddeutsche Auswahl, mit der er 1961 den DFB Jugend-Länderpokal durch einen 3:0 Sieg gegen den Süddeutschen FußballVerband gewann. Mitspieler waren u.a. „Amigo“ Elfert von Arminia Hannover, Dieckmann, Woldmann und „Mäuschen“ Vogler vom HSV. Udo sollte danach zum HSV gelotst werden, aber das ehemalige HTB-Spielausschussmitglied und damalige Sportchef der „Hamburger Morgenpost“, Hannes Petrich, setzte sich vehement für seinen Verbleib beim HTB ein. Man ließ ihn nicht gehen und von da an war die Ehe zwischen Udo Pandikow (HTBEhrenspielführer) und dem Turnerbund für die „Ewigkeit geschlossen“.
Ulrich Fastert (*1946) war im Fußballsport ein Spätberufener. Erst mit 14 Jahren trat er 1960 in den Harburger Turnerbund ein, spielte in der Jugend bis 1964 und wurde bereits als 18jähriger Stammspieler der Ligamannschaft. Zunächst schnürte er von 1964 bis 1970 die Stiefel für den HTB und wurde in dieser Zeit von Verbandstrainer Günter Grothkopp in die Hamburger Amateurauswahl berufen. Danach wechselte Ulli als Vertragsspieler zu Barmbek-Uhlenhorst in die damalige Regionalliga Nord (2. Liga), blieb dort bis zum Abschluss der Serie 1973/74 und stieg mit seiner Mannschaft in die neu gegründete 2. Bundesliga auf. Ein Erlebnis besonderer Art wurde für ihn 1973 das DFB-Pokalspiel im Achtelfinale gegen Bayern München vor 15.000 Zuschauern auf dem Sportplatz Rothenbaum. BU verlor mit 1:4 gegen Hoeneß, Müller, Beckenbauer und Co. // KB
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TENNIS
Die Medenspielbilanz SOMMERSAISON 2021 Die Mannschaftspunktspiele heißen im Tennissport „Medenspiele“. Benannt sind sie nach Herrn von der Meden, einem Hamburger und dem ersten Präsidenten des Deutschen Tennisbundes. Im vergangenen Sommer starteten für den HTB insgesamt 23 Mannschaften und waren letztlich überwiegend erfolgreich. Im letzten Spiel gegen den SV Wilhelmsburg machten zum Beispiel unsere 1. Damen den Aufstieg in die Hamburg-Liga perfekt. Zwar wurde das Spiel knapp mit 4:5 verloren, die vier Siegpunkte reichten aber aus, die Wilhelmsburgerinnen auf den zweiten Tabellenplatz zu verweisen. Herzlichen Glückwunsch! In der Hamburg-Liga spielten bereits unsere Damen 50 und Damen 60. Beide konnten die Klasse halten, die D50 auf Tabellenplatz 4 mit ausgeglichenem Punktestand und die D60 wurden – tatsächlich ungeschlagen – Dritte mit 4:2 Punkten. Unsere junge 2. Damenmannschaft konnte Dritte in der 3. Klasse werden und die Damen 40 beendeten ihre Saison leider sieglos gegen starke Gegnerinnen. Jeweils den dritten Platz erreichten unsere 1. Herren und unsere Herren 60. Die jüngeren schafften in der 2. Klasse mit 6:4 Punkten locker den Klassenerhalt. Dies gelang den Herren 60 sogar in der Nordliga mit vier Siegen und nur zwei Niederlagen gegen Kiel und Holzminden, den beiden Erstplatzierten. Unsere Herren 50 traten aus Sicherheitsgründen auch in diesem Jahr nicht in der Regionalliga an. Mit zwei Herren 55 war der HTB in der Hamburg-Liga vertreten. Die eine Mannschaft wurde Erste und qualifizierte sich erneut für das Nordliga-Aufstiegsspiel, das dann aber knapp und unglücklich 4:5 endete. In der Parallelstaffel lief es für die andere H55 nicht so gut. Leider kein Sieg und deshalb Abstieg. Unsere 2. Herren
traten in der 3. Klasse an und wurden mit 4:4 Punkten Dritte. Eine Klasse tiefer spielten die 3. Herren und die Herren 30. Die letztgenannten wurden Erste und schafften den Aufstieg – Glückwunsch! – die anderen müssen dagegen nächste Saison eine Klasse tiefer spielen. Im Juniorenbereich waren sechs Mannschaften gemeldet. Tabellenplatz eins erreichten die Junioren U14, jeweils Zweite wurden die Juniorinnen U14 und die Junioren U12. In der Pokalrunde musste dieses Jahr Lehrgeld bezahlt werden. Die Damen wurden noch Dritte in der 2. Klasse, die Herren 40 aber mussten sich der Übermacht in der 3. Klasse beugen und wurden nur Sechste. Die Wintersaison ist noch in vollem Gange. Der HTB ist mit elf Mannschaften vertreten. Die Herren 50
spielen in der Regionalliga und haben bisher alle Spiele gewinnen können. In der Nordliga haben unsere Herren 65 erst zweimal gespielt, jeweils unentschieden 3:3. Ganz am Anfang stehen unsere Damen und Herren, die mit jeweils drei Mannschaften antreten. Diese Zahl allein ist in der heutigen Zeit durchaus bemerkenswert und als Erfolg zu feiern. Die beiden ersten Mannschaften spielen jeweils in der Hamburg-Liga als einzige Vertreter Harburgs gegen namhafte Gegner aus den Hamburger Großclubs. Wünschen wir allen Akteuren viel Erfolg und noch mehr Spaß bei den Begegnungen. Hoffentlich können alle gesund bis zum Saisonende spielen! // UK
GOLF
HTB-Golfmeisterschaft
27 Golfer*innen meldeten für dieses Traditions-Turnier. Raus an die frische Luft – den Sonnenschein und einen exzellent gepflegten Golfplatz genießen: Das war das Motto des HTB Pokalturniers 2021. Unser Partnerclub GC Sittensen sorgte für optimale Bedingungen und ein großes Lob geht an das Büro, das für die Dokumentation und Ergebnis-Auswertung gesorgt hatte. Beste Wetterbedingungen, gute Laune und Spielfreude zeichneten diesen Tag aus.
Damen Nettowertung 1. Platz Anke Buchheister, 2. Platz Jaqueline Simon-Brückner, 3. Platz Renate Fromhagen Herren Bruttowertung 1. Platz Rüdiger Loricke (Foto li.), 2. Platz Christian Dammann (Foto re.), 3. Platz Detlef Beuerle Herren Nettowertung 1. Platz und Gewinner des „HTBGolfpokals“ Detlef Beuerle (Foto re.), 2. Platz Marvin Fromhagen, 3. Platz Rüdiger Loricke.
Die Ergebnisse: Damen Bruttowertung 1. Platz Anke Buchheister (Mitte), die auch den „HTB-Golfpokal“ gewann, 2. Platz Jaqueline Simon-Brückner (li.), 3. Platz Christina Bender
Nach erfolgter Siegerehrung übergab der amtierende Abteilungsleiter Jürgen Kolbow den Staffelstab und das Amt an Marvin Fromhagen weiter. Marvin dankte Jürgen Kolbow für sein langjährige Tätigkeit mit einem Fläschchen „Feuerwasser“.
Der Termin für das HTB Pokalturnier 2022 wurde für den 11.09.2022 reserviert. // JK
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VOLLEYBALL
Eine Sportart blüht auf ! Es ist nicht zu erklären – wollen wir auch gar nicht –aber unsere Jugendabteilung wächst und wächst. Wir freuen uns und versuchen, allen Neuvolleyballern/innen gute Bedingungen anzubieten. Im Frühjahr 2021 sah es noch anders aus. Gerade mal zwei Jugendteams konnten gemeldet werden,wir hatten ja unsere Ex-A-Jugendlichen als Herrenmannschaft in der Bezirksklasse eingeschrieben.
Ein Mädchenteam in der Jugendliga 3 und eine männliche Jugend in der Jugendliga 1 treten in dieser Saison für den HTB an. Das könnte sich ändern – und zwar positiv! Mindestens jeweils ein Team bei den Mädchen und eines bei den Jungen entstehen gerade bei den Jahrgängen 13-15. Und auch bei den 10-13jährigen sind die Zahlen sehr positiv.
Das alles kann natürlich nur klappen, wenn genügend Trainer und Trainingszeiten vorhanden sind. Es sieht gut aus – im Moment. Ein Traum erfüllt sich gerade. Wir sind jetzt im Jugendbereich sechs Übungs- bzw Co-Übungsleiter! Wahnsinn! Wer hätte das gedacht. Aber nur so können wir ca. 100 Jugendliche betreuen.
Training in der Halle Göhlbachtal 38 Mehdi Eshagi
Feld II
Co-Trainer
weibliche Jugend 10j -15j
Mi.
17:00-18:30
Nazir Nomani
Feld II
Trainer
weibliche Jugend 15j - 17j
Mi.
18:30-20:00
Torge Heise
Trainer
U20m Jugend = 1. Herren
Di. u. Fr.
20:00-22:00
Dominic Lange
Trainer
männliche Jugend 15j - 17j
Di. u. Do.
18:30-20:00
Zakariya Diob
Trainer
männliche Jugend Talentshow
Fr.
17:00-18:30
Trainer
weibliche Jugend 10j -15j TEAM weibl. Jugend männliche Jugend 10j -15j
Mi. Mi. Di.
17:00-18:30 18:30:20:00 17:00-18.00
Frank Pawlowski
Mehdi
Feld I Feld I
Nazir
Torge
Dominic
Zaki
Die Volleyballer hau‘n sich rein Erste schöne Erfolge bei den neuen HTB-Männern, bei unserer U20m und bei den A-Jungen. Bei den Mädchen gilt es Erfahrungen zu sammeln. Ganz ungewohnt: Die Anfeuerungsrufe im Spiel – die Gegnerinnen verblüfften mit einer tollen Variante. Jeden Punktgewinn begrüßten sie mit dem Spruch „Ob wir das schaffen? – Ja, wir schaffen das“. Na gut, wenn es
ihnen hilft. Bei uns heißt es nach jeder gelungenen Aktion trocken „H-T-B“. Nochmals herzlichen Dank an Wolfgang Gandy (11. BV), der uns mit einer großzügigen Spende überraschte. So lässt sich manch kleiner oder mittlerer Wunsch leichter wuppen. Sehr, sehr gern mehr davon! Bestimmt gibt es in vielen Bereichen Befürworter unserer
Sache. Geld schießt zwar keine Tore (bringt keine Punkte), macht aber vielleicht manches machbar, für Sportler, für die vieles im Moment nicht machbar erscheint. Seid nett zueinander, bleibt gesund, kämpft für eine gute Zukunft! Ob wir das schaffen? Ja, wir schaffen das! 2022 wird super! // FP
TANZEN
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Die nächste Mitgliederversammlung burg findet des TTC Har twoch, statt am Mit 6. April 2022
„Tanzraum“ Trainingslager in St. Peter Ording Es ging wieder los, wir haben uns so lange darauf gefreut und nun war es endlich soweit. Wir durften erneut ins Trainingslager nach St Peter Ording fahren. Zwei vierer Appartements und drei Doppelzimmer waren schon seit Mai gebucht und so machten wir uns am 5.11.2021 mittags mit vier Autos auf den Weg. Es wurde ein wunderschönes Wochenende. Wir haben viel trainiert und insgesamt 11 Stunden in der Halle verbracht. Es wurde getanzt, an der Choreo gearbeitet, „Mantras“ gesungen, eine „Traumreise“ gemacht und mit Yoga den Tag in der Halle beendet.
Teamtag „Treibsand“ Was einmal als Einsteiger Gruppe angefangen hat, entwickelt sich langsam zu einer Auftrittsformation, die auch schon den ersten Einsteiger-Online Wettbewerb gewinnen konnte, den „Rock the Room 2020“. Nun arbeiten wir an einem neuen Projekt für den vereinseigenen Love to Dance Cup am 26.03.2022. Also musste ein langes Training her, um endlich mal Zeit für die Choreografie und die Formationen zu haben.
Insgesamt wurde viel gequatscht, gelacht, Zeit miteinander verbracht und unser „Love to Dance Cup 2022“ geplant. Der soll nun am 26.03.2022 um 13 Uhr in der Halle Kerschensteinerstraße in Harburg stattfinden.
Somit trafen wir uns am 27.11.2021 in der Sporthalle in der Schule Alte Forst morgens um 10.00 Uhr und waren bis 16.00 Uhr mit zwei Drittel des Tanzes fertig.
Drückt uns die Daumen dass es klappt. Tänzerische Grüße von „Tanzraum“. //
Zwischendurch hatten wir endlich auch einmal Zeit zusammen zu sitzen. Den Tag haben wir mit einer Stretch and Relax Einheit beendet. Ich danke meiner Gruppe für die tolle Energie an diesem Tag, es hat so viel Spaß gemacht. Das war bestimmt nicht der letzte lange Trainingstag :) // BD
Die Grup
T r e ib s
pe
a nd
gibt es seit 2013 – trainiert w ird immer Mittwochs ab 19Uhr.
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BOULE BATTLE OF BOULE
Entspannung mit Freunden, die auf Kugeln starren Das Boule-Spiel ist mit die menschlichste Art, Sport zu betreiben – jeder kann mitmachen. Es gibt wenige Sportarten, bei denen es keine Rolle spielt, ob man dick ist oder dünn, jung oder alt, stark oder schwach – das Boulespielen gehört dazu. Dazu versammeln sich Naturtalente, Besserwisser, Spielverderber, Ehrgeizlinge oder Ungeübte irgendwo im Freien. Es
sind allgemeinhin weniger festlich, doch keineswegs sportlich gekleidete Menschen. Boule braucht weder kostspielige Ausrüstung noch überforderte Stretchtextilien, die Dopingregeln sind erfreulich liberal, und schließlich stammt das Spiel aus einem Land mit respektabler Fußball-Nationalelf. Der Bewegungsradius der Spieler*innen reicht nicht allzu weit über den einer
Wanderdüne hinaus – auch an Tempo könnten sie es mit ihr aufnehmen. Anders als das elitäre Gerangel um höher, schneller, weiter ist Boule ein inklusiver Sport. Während zum Beispiel Größenvorteile im Basketball und Volleyball entscheidend sind; im Fußball und beim Hockey eine gewisse Grundschnelligkeit verlangt wird; bei Tisch-
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tennis und Völkerball Reaktionsschnelligkeit gefordert ist; Golf und Polo ohne ausreichende finanzielle Mittel; Rugby und American Football ohne eine gewisse körperliche Robustheit kaum empfehlenswert sind, spielt das alles beim Boule überhaupt keine Rolle, und – noch wichtiger – nicht einmal Geschlechts- oder Alterunterschiede fallen nennenswert ins Gewicht. Die Grundregeln des Spiels sind simpel: Zwölf Metall-Kugeln und eine kleine Holzkugel sind im Spiel, sechs pro Team – 2 pro Spieler. Punkte gibt es für jede Kugel, die am Ende eines Durchgangs näher am Ziel (eine kleine Holzkugel – „Schweinchen“ genannt) platziert ist als die nächste des Gegners. Gespielt werden kann auf fast jedem Untergrund, der einigermaßen eben ist. Sand oder Kies sind ideal – Beton, Klinker oder grobes Geröll nicht empfehlenswert. In unserem Sportpark besteht der Untergrund der Boulespielfläche aus einem ausgedienten grünen Kunstrasenteppich, der von Golfern dann und wann auch als Putting-Übungsfläche genutzt wird. Die dafür eingelassenen Löcher sollten die Bouler*innen bei ihrem Spiel tunlichst meiden, was aber nicht immer gelingt. Der Nationalfeiertag „Tag der deutschen Einheit“ am 3.10. ist der traditionelle „HTB-Bouletag“, an dem sich unsere Bundesvereinigungen seit 2009 zum alljährlichen Kräftemessen treffen. In diesem Jahr gewann die 6. BV zum zweiten Mal nach 2015. Hartmut Voß, Günther Rosenfeld und Gastspieler „Kuddel“ Jünke (7. BV)
ließen den Seriensiegern der 11. BV (Wolfgang Gandy, Uwe Ozekker, Ulrich Fastert, Heinz Schwede und Klaus Buchholz) im Endkampf keine Chance. Tränen vergossen die im Boule-Wettkampf erprobten Fußball-Veteranen (in bisherigen 10 Endspielteilnahmen 6x als Sieger hervorgegangen) deswegen nicht. Die Geheimfavoriten der 12. BV um Olaf Gayko, Andreas Deden und Ralf Wiegels (2 Titel in 5 Endspielen) schienen nach einem mehrtägigen Tainingslager überspielt zu sein. In der Vorrunde der Gruppe B kanzelten sie zwar noch die späteren Pokalgewinner der 6. BV mit 5:0 ab, katapultierten sich jedoch nach einigen misslungenen Zielwürfen leichtfertig mit einer unerwartet derben 0:5 Pleite gegen die 7. BV (Claus Ritter, Bernd Ohlhaber und Kurt Jünke) aus dem Finale. Die hoch gewettete Mannschaft der 10. BV mit Michael Armbrecht, Rüdiger Loricke und Jan-Uwe Pahl kam über eine Nebenrolle nicht hinaus, während sich die Damen der 9. BV (Renate Fromhagen, Gisela Polnau, Carmen Schülert, Hanne Beekmann, Angelika Czerwinski und mit der Gastspielerin Pia Armbrecht aus der 13. BV) spielstark präsentierten. Nur durch eine geringere
Punktzahl verpassten sie, genauso wie auch die Männer der 5. BV (Werner Fischer, Hartmut Pflaum, Werner Schütze und Gerd Bodendiek) eine bessere Platzierung. Die 8. BV stellte mit Torsten Schlage, Horst Starke, Ralph Fromhagen, Thomas Steffen, Reinhard Stellmach und Harald Fromhagen zwar ein großes Aufgebot und glänzte wie immer mit großer Spielfreude, sie schöpfte aber ihr Potenzial nicht aus. Als einzige Mannschaft kehrte sie ohne Sieg an den heimischen Herd zurück. Die harmonischen Stunden, die von dem vorhergesagten Regen verschont blieben, vergingen wie im Fluge. Hervorzuheben sind Pia Armbrecht und Hartmut Voss, die das zahlreiche Publikum mit beeindruckenden, technisch ausgefeilten Würfen überzeugten. Zudem bewies Hartmut als Scout ein glückliches Händchen, indem er profilierte Mitspieler aussuchte, die für seine personell dünn besetzte BV die Ernte mit einfahren konnten. Am Erntedankfest erhielt die 8. BV den 110 Jahre alten silbernen „Seevepokal“ für ein Jahr zur Verwahrung und die ehrenvolle Aufgabe, das nächste Turnier ausrichten zu dürfen. // KB
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KL ABBERJASS
Klabberjass-Worldcup 2021
Neben Skat und Doppelkopf gehört „Klabberjass“ zu den deutschen Traditionskartenspielen. Es ist ein Stichund Ansagespiel für 2 bis 4 Spieler, das früher speziell von den Schauerleuten in den Kneipen im Hamburger Hafen mit großem Vergnügen gespielt wurde und sich bis heute unter Sportlern größter Beliebheit erfreut. In der Trumpffarbe sind die „Mie“ (die 9 = 14 Zusatzpunkte) und der Jass (der Bauer = 20 Zusatzpunkte) die stärksten der 32 Karten. Angesagte Kartenkombinationen wie „Terz“ (3 Werte in
Folge = 20 Punkte), „Halber“ (4 Werte in Folge = 50 Punkte) oder „Belle“ (Dame und König = 20 Punkte) und letzte Stich (10 Punkte) bringen ebenfalls Zusatzpunkte.
jass-Worldcup“. Matthias konnte sich dieses Mal mit 4.175 erzielten Punkten knapp gegen Ralph und Renate Fromhagen (jeweils 4.000 Punkte) durchsetzen.
2021 wurde Matthias Hansen neuer Klabbermeister des Turnerbundes. Nach seinen Siegen in den Jahren 2009 und 2015 ist er nun 3-facher Titelträger (wie vor ihm schon Heinz Eckermann, Karl Tschiedel und Ralf Brückner) des seit 1975 beim HTB jeweils im November ausgetragenen Einladungs-Turniers um den „Klabber-
Die höchste Punktausbeute bei dem bisher 46mal ausgespielten Turnier, das im vergangenen Jahr wegen Corona nicht ausgetragen werden konnte, erzielten Matthias Hansen bei seinem Sieg 2009 und 2014 Klaus Buchholz mit jeweils 5.175 Punkten. // KB
BUNDESVEREINIGUNGEN
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Wenn im Clubhaus spanische Rhythmen erklingen...
…dann hat die 13. BV zu ihrem ersten Weinabend eingeladen. Die DamenBV, die in den vergangenen Jahren bereits einige Oktoberfeste erfolgreich gestaltete, läutete am 25. September die Weinsaison mit einem spanischen Weinabend beim HTB ein.
Kaum eingeladen, meldeten sich schnell mehr als 50 Gäste an, die unter 2G-Bedingungen, einen geselligen Abend bei Wein und Tapas feierten. Küchenchef Matthias und seine fleißigen Helfer*innen hatten typische spanische Tapasteller gezaubert, der Clubraum war in weiß/rot hergerichtet und für die spanischen Rhythmen sorgte das Duo „Selva Negra“. Mit Gitarre
und Percussions schafften die beiden Musiker eine spanische Stimmung, die zum Verweilen einlud. In dieser tollen Atmosphäre wurde viel geklönt, gelacht und geschwoft. Das Clubhaus war seit langer Zeit mal wieder mit fröhlichen Mitgliedern und Freunden des HTB gut gefüllt. Es war ein rundum gelungener Abend. // KM
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HISTORIE
Vor 100 Jahren Verein im „Turn- und Spielverein – TuS Harburg“ auf, der sich nach dem Zusammenschluss mit dem „HarburgWilhelmsburger Schwimmverein“ in „Turn- und Schwimmverein von Harburg-Wilhelmsburg“ umbenennt und seine Sportanlage in Bostelbek hat.
Am 13. August 1894 wird der Werksverein der Firma Gummikamm (NewYork Hamburger Gummiwaaren Compagnie), die „Turnerschaft Bolama“ gegründet. Bolama ist ein Ort an der westafrikanischen Küste, von dem die Gummikamm ihren Hauptbedarf an Kautschuk bezieht. 1921 geht dieser
Er führt die schriftlich festgelegten Vorgaben des Hauptvorstandes aus. Der HTB hat 1.421 Vereinsangehörige und gibt ein „Liederbuch“ heraus, in dem die im Verein bevorzugt gesungenen Turn-, Wander- und Vaterlandslieder gesammelt sind.
1921 wird der Senator und spätere Harburg-Wilhelmsburger Bürgermeister Edzard Dyes neuer 1. Vorsitzender des HTB bis 1924. Die Vereinsleitung wird neu organisiert und besteht nun aus einem Hauptvorstand, der sich aus fünf Mitgliedern zusammensetzt und der für die ordnungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich ist, sowie dem Turnrat, der aus den Obmännern der einzelnen Abteilungen gebildet wird.
Vor 75 Jahren Der „Alliierte Kontrollrat“ ordnet die Auflösung aller Turn- und Sportvereine und ihrer Verbände an. Sie dürfen sich 1946 nach erfolgter „Entnazifizierung“ neu zusammenschließen. Neugründungen sind von der örtlichen Besatzungsbehörde zu genehmigen. In der Regel eine mehr oder weniger formale Prozedur. Dass manchmal durchaus genauer hätte hingeschaut werden müssen, offenbart ein Blick ausgerechnet in die Satzung, die sich der HTB noch 1946 geben durfte und längst auf dem „Misthaufen der Geschichte“ begraben wurde. „Die Formung der freiwillig unserem Bund zustrebenden Volksgenossen (!) mit all ihren Fähigkeiten und Kräften zu voll entwickelten, willensstarken und charakterfesten Persönlichkeiten im Rahmen echter
Volksgemeinschaft (!). Neben der in erster Linie erwünschten körperlichen Ertüchtigung sollen Manneszucht, Verantwortungsfreudigkeit, Kameradschaftsgeist, Willens- und Entschlusskraft, Verschwiegenheit, Opferwilligkeit, Treue, Ehre, überhaupt alle volkhaft gebundenen Charakterwerte (!), gefördert und gepflegt werden“, hieß es da noch im sattsam bekannten Nazi-Jargon. Allerdings wurde die selbstverständliche Abneigung gegen allen Standesdünkel, gegen Klassenhass und Volksverhetzung hervorgehoben. Die Wirtschaft ist bei Kriegsende zusammengebrochen und die riesigen Trümmerberge verbergen nicht, dass die alliierten Bombenangriffe nach Berechnungen deutscher Wirtschaftshistoriker siebenmal mehr Bomben auf
Zivilbevölkerung und Verkehrseinrichtungen als auf die Rüstungsindustrie abgeladen haben. Im „Hungerwinter“ 1946/47 kommt es in Hamburg, Hannover, Nürnberg und Stuttgart aufgrund der katastrophalen Versorgungslage zu Unruhen, eine große Streikbewegung im Ruhrgebiet, die von der Militärpolizei bekämpft wird, fordert die Verstaatlichung der Großbetriebe und die „Volkskontrolle“ über die Nahrungsmittelversorgung. Der allgemeine Mangel bleibt natürlich nicht ohne Auswirkungen auf das Zusammenleben der Menschen. Die „Moral der 1000 Kalorien“ beginnt, den menschlichen und solidarischen Umgang miteinander zu verändern. Ärzte zählen 1947 allein in Hamburg ca. 60.000 Patienten mit Hungerödemen.
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Wir sind Sicherheitspartner des HTB 1865 e.V.
VERANSTALTUNGEN
HTB Veranstaltungen 2022 Soweit es die Coronabedingungen erlauben, sind folgende Veranstaltungen geplant:
Mittwoch, 6.4.22 19 Uhr
Freitag, 22.4.22 19 Uhr
Samstag, 23.4.22 11 Uhr
Mitgliederversammlung des TTC Harburg Clubhaus Jahnhöhe
HTB Mitgliederversammlung Clubhaus Jahnhöhe
Tag der offenen Tür Sportpark Jahnhöhe
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TOTENSONNTAG TOTENSONNTAG AUF DER JAHNHÖHE
Erinnerung und Gedenken 40 Mitglieder versammelten sich im November am Ewigkeitssonntag am HTB-Ehrenmal auf der Jahnhöhe.
denken wird uns bewusst, dass man sich mit ihnen ergänzte, sich geistig bereicherte und schließlich auch veränderte. // KB
Wenn es uns im Alltagstrubel schon nicht gelingt, Ruhe und Besinnlichkeit zu finden, so ist uns mit dem Totensonntag ein fester Termin gegeben, an dem wir uns an unsere verstorbenen Nächsten erinnern, die unseren Lebenskreis verlassen mussten und deren Verlust wir beklagen. Vizepräsident Sven Vogler gedachte in seiner Rede nicht nur unserer verstorbenen Mitglieder, sondern schloss die Gestorbenen unserer Familien, Freundes- und Bekanntenkreise mit ein. Sie waren ein Teil einer Kette, in der Lebenshaltungen- und Auffassungen weitergegeben wurden. Im stillen Ge-
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NACHRUFE
Im Alter von 86 Jahren verstarb am 14. Dezember 2021 die Harburger Spieler- und Trainerlegende
Horst Willumeit, der zuletzt in Rönneburg lebte.
Horst begann als Schüler seine Fußball-Laufbahn beim Harburger Turnerbund und auf der Jahnhöhe beendete er auch seine erfolgreiche Karriere als Fußballtrainer. Einige Jahre hütete „Hottel“ das Tor des ehemaligen Lokalrivalen Borussia auf der Eichenhöhe, bevor er von 1959 bis 1963 wieder zu seinem Stammverein HTB zurückkehrte und sich dann mit der Ligamannschaft des Turnerbundes zweimal für die Oberligaaufstiegsrunde qualifizieren konnte – 1961 sogar als Hamburger Amateurligameister. Der glänzende Torwart tat sich dabei auch als Elfmeterschütze (sechs Treffer) hervor. Im selben Jahr gehörte er zur Hamburger Amateurauswahl, die den im DFB-Amateurländerpokal gewann und damit Deutscher Meister wurde. Er war sich auch nicht zu schade, aushilfsweise bei unserer Feld-Handballmannschaft im Tor zu stehen. In der Fußball-Vereinshistorie des Harburger Turnerbundes nehmen die 60er Jahre einen besonderen Platz ein. Eine Generation von begabten „Eigengewächsen“, zu denen Horst gehörte, prägte das Bild einer Ligamannschaft, die im Hamburger Amateurfußball führend war. Wie populär und beliebt diese Generation der talentierten ehemaligen Straßenfußballer um „Ogger“ Lewandowski, „Mora“ Menk, Rolf Usko, Jürgen Neudorf sowie Georg Schmidt, „Hoddel“ Offenhauser und Horst Wegener besonders in Harburg-Wilhelmsburg, aber auch überregional war, das können sich die Spieler von heute nicht mehr vorstellen. Und erst recht nicht, dass noch Ende der 50er- und Anfang der 60er Jahre zu den Punktspielen der höchsten Hamburger Klasse bis zu fünf und acht Tausend Zuschauer für Stimmung auf den Plätzen sorgten. Als Trainer formte Horst mehrere Jahrgänge Harburger Fußballtalente. Beim TSV Moorburg übernahm er als Spielertrainer eine erste Trainertätigkeit. Danach war er Übungsleiter beim Bostelbeker SV, SV Rönneburg, Güldenstern Stade und beim VfL Stade, den er zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die höchste Hamburger Amateurliga führte. Den Harburger SC betreute Willumeit sechs Jahre und mit ihm stieg er in die Landesliga auf. Als Liga-Trainer war Horst beim HTB von 1981-86 erfolgreich tätig, gewann 1981 mit seiner Mannschaft den Harburg-Pokal und 1983 erreichte mit seiner Mannschaft den Aufstieg in die heutige Hamburger Oberliga. Außerdem kam seine Elf ins Halbfinale des Hamburger Toto-Pokals. Für die Seniorenmannschaft des Harburger Turnerbundes spielte er noch aktiv bis 1988, bis er dann endgültig seine „Buffer an den Nagel hängte“. Für „Hottel“, der eher zu den ruhigen Vertretern seiner Zunft gehörte, war der Fußball eine Herzensangelegenheit. Mit ihm verliert die Hamburger Fußballfamilie einen geradlinigen Sportler und aufrechten Freund, der es als Trainer mit pädagogischem Geschick verstand, die Fähigkeiten seiner Schützlinge durch gezielte Ansprache zu wecken und sie durch sein abwechslungsreiches Training zu begeistern. Horst wird allen, die seinen Weg begleiteten, in dankbarer Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V.
Präsidium
Fußballabteilung
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NACHRUFE
Karl „Kalle“ Schult *19.November 1936 †4.November 2021 Unser Ehrenmitglied und lang jähriger 1. Vorsitzender Karl Johann „Kalle“ Schult, der in den 90er Jahren auch Schatzmeister des Hamburger Sport-Bundes (HSB) war, ist nach kurzer schwerer Krankheit wenige Tage vor seinem 85. Geburtstag gestorben. 1958 wurde er Mitglied im Turnerbund. Viele Jahre war er Spieler und Mannschaftskapitän unserer 2. Herren-Fußballmannschaft. Sein Team gewann den Heino-Gerstenberg-Pokal in den Jahren 1967 und 1969 und erreichte seinerzeit auch mehrfach den Hamburger Meistertitel. Später war „Kalle“ Spieler der Altherren- und der Seniorenmannschaft und erreichte mit ihr 1985 den Heini-JönsPokalsieg. Von 1990 an spielte er bis ins hohe Alter Tennis. Seine lange Karriere als ehrenamtlicher Funktionär begann Karl Schult bereits Ende der 60er Jahre. Von 1971 bis 1978 war er 2. Vorsitzender der Fußballabteilung. Vorher war er als Obmann für die „Unteren Herren“ zuständig. 1972 gründete er die 5. Bundesvereinigung (BV) mit, war von 1972 1976 Beisitzer im HTB-Vorstand, 1976 - 1978 2. Vorsitzender und danach zehn Jahre lang unser 1. Vorsitzender. In dieser Zeit erreichte „sein“ Verein 1979 den bisherigen Höchststand der Mitgliederzahlen – nämlich 2.548 Aktive. Darüber hinaus initiierte „Kalle“ Schult in den Jahren von 1977 bis 1988 zwölf Benefiz-Veranstaltungen auf der Jahnhöhe. Zahlreiche Prominente aus Film, Funk und Fernsehen gaben sich ein Stelldichein in Harburg. Tausende Zuschauer zahlten Eintritt für den guten Zweck. Das Geld wurde an die SOS-Kinderdörfer und an die Aktion Sorgenkind gespendet. Dem HTB und seinen Machern kam dadurch überregionale Anerkennung zu. Für seine außerordentlichen Verdienste ernannte ihn der HTB 2004 zum Ehrenmitglied und im gleichen Jahr wurde der selbstständige Klempnermeister Ehrenmeister des Harburger Handwerks. 2008 erhielt er im Hamburger Rathaus für seinen lang jährigen ehrenamtlichen Einsatz die SenatsMedaille „Für treue Arbeit im Dienste des Volkes“. 63 Jahre Turnerbundgeschichte lassen sich mit „Kalles“ sportlichem und ehrenamtlichem Wirken verbinden. Seinem Leitspruch folgend „nicht lange reden – sondern machen“ packte er tatkräftig mit an, diente unserem Verein in verantwortungsvollen Funktionen und nahm bis zuletzt interessiert am Vereinsgeschehen teil. Er war ein Netzwerker, der mit seinem Esprit, seinen Ideen und seiner positiven Ausstrahlung Menschen begeistern konnte. Mit Karl Schult verliert der Harburger Turnerbund einen verdienten Macher, Unterstützer, Förderer und Freund. Unser großes Mitgefühl gilt seiner Tochter Catrin und den Angehörigen. Wir trauern mit ihnen und werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Das Präsidium Der Verwaltungsrat
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Barbara Brückner *14. April 1926 †19. September 2021 Unser lang jähriges Mitglied Barbara „Bärbel“ Brückner verstarb im 96. Lebensjahr. Über nahezu sechs Jahrzehnte war sie mit unserer Tennisabteilung eng verbunden – davon viele Jahre als aktive Spielerin. Als Tennis früher noch ein reines Sommervergnügen war und das Klubhaus im Winterhalbjahr geschlossen hatte, kam sie mit ihren Mitspielerinnen beim Kegeln zusammen oder man traf sich zum Bridgespiel. Später unternahmen sie im kleiner gewordenen Kreis gemeinsam sonntags Waldspaziergänge an der Jahnhöhe und hielten die Erinnerungen an die erlebnisreichen aktiven Zeiten in Ehren. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V.
Präsidium und Tennisabteilung
Abschied nehmen, wie Sie es wünschen.
040 - 7909349
Telefon www.kirste-bestattungen.de Eißendorfer Straße 72 a 21073 Hamburg kirste@kirste-bestattungen.de Trauerhaus: Am Oheberg 4 21224 Rosengarten Tel. 04108 - 6067 kumulativ bis 30.5.2020 (HTB Magazin 2/2020)
kumulativ bis 22.10.2020 (HTB Magazin 3/2020)
kumulativ bis 22.2.2021 (HTB Magazin 1/2021)
kumulativ bis 10.8.2021 (HTB Magazin 2/2021)
kumulativ bis 13.1.2022 (HTB Magazin 1/2022)
6 Mio.
43,5 Mio.
112 Mio.
203 Mio.
317 Mio.
1,8 Mio.
8,7 Mio.
28,2 Mio.
36 Mio.
63,2 Mio.
185.000
450.000
2,4 Mio.
3,8 Mio.
7,78 Mio.
5.100
10.400
50.500
80.000
162.000
Weltweit
360.000
1,2 Mio.
2,5 Mio.
4,3 Mio.
5,51 Mio.
USA
100.000
225.000
500.100
617.000
843.000
8.600
10.100
68.400
92.000
115.000
246
282
1.225
1.630
2.040
Corona-Infizierte Weltweit USA Deutschland Hamburg Todesfälle
Deutschland Hamburg
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AUF EINEN BLICK
HTB SPENDENKONTO Sparkasse Harburg-Buxtehude IBAN: DE89 2075 0000 0000 0454 35 GESCHÄFTSSTELLE
ABTEILUNGSLEITER/INNEN
HTB Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040 / 79 14 33 23 htb65@t-online.de info@htb65.de www.harburger-turnerbund.de
American Football: Dennis Bosse bosse.ravens@gmail.com
Golf: Marvin Fromhagen Tel.: 040 / 790 73 15
Basketball: Andreas Buß Tel.: 040 / 76 11 19 12
Handball: Timo Czech Tel.: 0170 / 191 08 47
Cricket: Harsha Birur Tel.: 0176 / 62 03 70 14 htb.cricket@gmail.com
Inline Hockey: Lutz Krone Tel.: 0172 / 280 59 04
PRÄSIDIUM Präsident: Michael Armbrecht Armbrecht@harburger-turnerbund.de Vizepräsidentin: Dr. Kathrin Baartz Baartz@harburger-turnerbund.de Vizepräsidenten: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Fromhagen@harburger-turnerbund.de
Fechten: Barbara Lax Tel.: 0176 / 11 99 03 38 Fußball: Frank Borstelmann Tel.: 0177 / 30 99 799 fborstelmann@gmx.de
Vereinsjugendvertreter: Rolf Ludwig Ludwig@harburger-turnerbund.de Geschäftsführer: Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323 Schlage@harburger-turnerbund.de Sport Entwicklung & Marketing: Carla Rook Tel: 0151 / 50 85 31 74 Rook@harburger-turnerbund.de CLUBHAUS Matthias Herrmann HTB Bistro & Event Tel.: 040 / 792 20 72
Karate: Ralf Becker Tel.: 0178 / 869 38 85 Klabberjas: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Leichtathletik: Marina Lopez Tel.: 040 / 790 76 32
Sven Vogler Vogler@harburger-turnerbund.de Schatzmeister: Andreas Deden Deden@harburger-turnerbund.de
Judo: Ralf Reinholz Tel.: 0172 / 600 90 00
N ITIO TRAD ON I T GRA T INTE CHAF EINS GEM
AMERICAN FOOTBALL BABYTURNEN BASKETBALL FECHTEN FUSSBALL GOLF GYMNASTIK HANDBALL INLINEHOCKEY JAZZGYMNASTIK JUDO KARATE KLABBERJASS LEICHTATHLETIK MODERN JAZZDANCE MUSICAL DANCE ORIENTALISCHER TANZ PILATES RADSPORT REHA FUNKTIONSGYMNASTIK
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Radsport: Peter Jungehülsing Tel.: 040 / 77 35 62 Tanzen (TTC): Dagmar Krüger Tel.: 040 / 790 59 11 Tennis: Frank Michaelis Tischtennis: Torsten Schlage Tel.: 040 / 79 14 33 23 Turnen: Jürgen Burmester Tel.: 040 / 700 94 46 Volleyball: Frank Pawlowski Tel.: 0176 / 52 05 28 47 Frank_pawlowski@web.de Wellness und Gesundheit: Brigitte Ostrau / Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323
GEBURTSTAGE
FEBRUAR 02.02. Susanne Goers-Mueller 02.02. Rolf Ludwig 03.02. Ralf Becker 04.02. Gertrud Trautmann 04.02. Thomas Steffen 04.02. Holm Beckert 05.02. Frank Pawlowski 06.02. Annelor Meretzki 09.02. Uwe Michael Kohnen 10.02. Marina Ekrutt 11.02. Rolf Renck 11.02. Petra Lübbersmeyer 11.02. Uwe Ozekker 12.02. Ralf Kirsch 12.02. Herta Schindler 12.02. Jens Ivers 13.02. Ingrid Herbert 13.02. Peter Mamminga 14.02. Werner Piotrowski 16.02. Volker Herzog 17.02. Dieter Krafack 18.02. Günter Irrgang 18.02. Ingrid Schneider 19.02. Harald Fromhagen 20.02. Joachim Böttcher 20.02. Karin Benedict 21.02. Mechthild Laukötter 21.02. Michael Pohle 23.02. Dagmar Klein 25.02. Claudia Horn 26.02. Gisela Tscherning-Groth 27.02. Anke Hartmann 28.02. Ekhard Küster 28.02. Dieter Goerke 28.02. Annegret Czernay-Linneweber MÄRZ 02.03. Dietmar Wagner 02.03. Claus Ritter 06.03. Jürgen Weigelt 06.03. Christian Steinweg 07.03. Ingo Steppat 07.03. Marion Liebelt 07.03. Karl-Wilhelm Blohm 07.03. Andreas Wilcke 09.03. Marianne Flebbe 09.03. Gunda Holst 10.03. Harald Krüger 14.03. Klaus Lübbersmeyer 15.03. Eckhard Hirtler 16.03. Gabriele Steffen 18.03. Klaus Buchholz 19.03. Jörg Plambeck 21.03. Manfred-Wilhelm Wagner 21.03. Eckart Rotetzki 22.03. Christine Thiele 23.03. Hans-Heinrich Lühmann 23.03. Jürgen Kuberczyk 24.03. Uwe Holzhausen 24.03. Andreas Roggon 25.03. Dr. Bernd Goth 27.03. Evelin Gandy 27.03. Marion Scholz 28.03. Hartmut Voß 31.03. Ulrike Sander
APRIL 03.04. Anke Wilcke 05.04. Michael Wöhler 09.04. Volker Heimann 11.04. Renate Fromhagen 11.04. Marion Schmidtlein 13.04. Frank Husak 15.04. Hilde Bartsch 15.04. Wolfgang Stock 17.04. Imke Jacobsen 17.04. Kerstin Hospach 18.04. Karl Albers 19.04. Folkert Visser 19.04. Holger Dittberner 20.04. Horst Karl 20.04. Monika Manhold 20.04. Markus Eschweiler 20.04. Christoph Hinrichs 22.04. Susanne Czaplok 23.04. Lieselotte Rosenfeld 24.04. Guenther Richter 26.04. Christa Lühmann 26.04. Johann Matthies 26.04. BerndOhlhaber 26.04. Ute Meya 26.04. Beate Blume 27.04. Dr. Wolfgang Ahlf 27.04. Marianne Heise-Meyer 27.04. Friedrich Amariglio 28.04. Werner Schütze 30.04. Werner Wiesner MAI 06.05. 08.05. 09.05. 09.05. 09.05. 10.05. 11.05. 11.05. 11.05. 12.05. 13.05. 15.05. 16.05. 18.05. 20.05. 20.05. 20.05. 20.05. 22.05. 22.05. 23.05. 25.05. 25.05. 26.05. 28.05. 30.05. 30.05.
Thomas Resch Rainer Boldt Gisela Grell Christa Pestkowski Axel Meyer-Meretzki Hannelore Aschendorf Dieter Bahlmann Reinhard Stellmach Marina Lopez-Nunez Jens Schmidt Ernst-August Langerbein Elsbeth Bechert Michael Lax Evelyn Stöver Harald Pavenstädt Enno Kleffel Bernd Kröckel Günter Rüpke Dr. Klaus Emicke Alfred Zankl Birgit Becker Klaus Wienecke Helmut Piper Heike Heigwer-Broß Helga Stöver Peter Schulz Jörn Albrecht
JUNI 01.06. Wilfried Sievers 01.06. Siegfried Franz 01.06. Susanne Everien 02.06. Rolf Gröger 02.06. Elfie Becker 02.06. Hans-Joachim Ohlendorf
02.06. 03.06. 05.06. 05.06. 06.06. 08.06. 08.06. 10.06. 11.06. 12.06. 12.06. 12.06. 14.06. 15.06. 16.06. 19.06. 22.06. 23.06. 24.06. 24.06. 25.06. 25.06. 25.06. 27.06. 27.06. 27.06. 28.06. 29.06.
Regina Rischko Manfred Fischer Werner Fischer Kai Lax Rosemarie Oest Monika Fischer Günter Samlowski Carmen Schülert Michael Kranaster Luise Weber Christel Müller Wolfgang Horst Horst-Walter Gosh Doris Blohm Eva Fularczyck Dirk Möller Bärbel Winkel Klaus Peters Peter Klaiber Anette Hinz Editha Bühnemann Hans Schmidt Hartmut Knoll Jürgen Tauer Michael Sack Claus Ohl Dr. Karl-Heinz Tiemann Heidi Franke
JULI 02.07. Wilfried Preuss 05.07. Klaus Nesemann 05.07. Rolf Hillert 06.07. Gitta Ritter 06.07. Gisela Polnau 06.07. Bernd-Joachim Burre 07.07. Eberhard Trautmann 07.07. Thomas Hörschelmann 08.07. Esther Hamann 08.07. Horst Blunder 09.07. Dr. Gerhard Hillmann 09.07. Marita Haider 11.07. Christa Gandy 11.07. Frank Lutsche 13.07. Inge Beckmann 13.07. Ullrich Forstmann 14.07. Renate Rüsch 14.07. Katrin Wöhler 15.07. Bernd Gödecke 16.07. Klaus Rischko 18.07. Renate Voß 20.07. Udo Pandikow 20.07. Peter Busch 22.07. Karsten Kueddelsmann 22.07. Sabine Möller 23.07. Hans-Jürgen Gebert 24.07. Ludwig Ebeling 25.07. Michael Bötjer 25.07. Sabine Pahl 26.07. Ulrich Wittwer 26.07. Elke Vogel 27.07. Ruth Balnojan 27.07. Claus Seebeck 28.07. Norbert Reimers 29.07. Franz-Peter Jungehülsing 30.07. Inge Sobotke 31.07. Gunter Wöhler
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