Unberechenbare
Pandemie
Richtfest
Einzigartiges
Versammlung
Auร ergewรถhnliche
HERBST 2020 DA S M AGA Z IN DE S H A RBRURGE R TU RNE RBU N D ES VON 18 6 5 E.V.
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INHALT / IMPRESSUM
Karate
Corona Tanzen
Richtfest
Tennis Historie Volleyball Fußball
Fechten
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IMPRESSUM Herausgeber: Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Geschäftsstelle Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg, Tel. 040 / 79143323 Verantwortlich für den Inhalt: Präsidum HTB Pressewart: Reinhard Stellmach (RS) Chefredaktion: Klaus Buchholz (KB)
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Redaktion: Jürgen Burmester (JB), Ariane Schwartau (AS), Olaf Gayko (OG), Carla Rook (CR), Sabine Möller (SM), Heike Heitmann (HH), Robert Rittich (RoRi), Ulrich Kröckel (UK), Jürgen Kolbow (JK), Frank Pawlowski (FP), Rolf Ludwig (RL), Raoul Classen (RC)
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Layout: Anja Buchholz, anja[at]fofftein.net Druck: Die Printur, Kaltenkirchen Fotos: Reinhard Stellmach, Klaus Buchholz, Ralf Becker, Sabine Möller Anschrift der Redaktion: HTB – Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg Tel. 040 / 88 91 36 93, email: kbookwood[at]aol.com
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INHALT 02 Impressum
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03 DOSB-Erklärung
18 Tanzen
28 Fußball
04 Kommentar
19 Turnen
32 Bundesvereinigungen
06 Richtfest
20 Karate
36 Historie
09 KiTa Haake Füchse
22 Tennis
38 Nachrufe / Termine
26 Golf
42 Auf einen Blick / Geburtstage
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Mitgliederversammlung
Fechten
27 Volleyball
DOSB-ERKL ÄRUNG
Todesfälle
43,5 Mio.
1,2 Mio.
davon USA
8,7 Mio.
225.000
Indien
7,9 Mio.
119.000
Brasilien
5,4 Mio.
157.000
0,45 Mio.
10.100
11.850
283
Weltweit
Deutschland Hamburg
Die Konferenz der 16 Landessportbünde hat sich in ihrer digitalen Herbsttagung gemeinsam mit dem Präsidium und dem Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigt und zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung unter dem Titel „Zukunft des Vereinssports sichern und weiterentwickeln – Sport im Zeichen der CoronaPandemie“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Der Sport in Deutschland mit seinen 90.000 Vereinen erlebt in der anhaltenden, globalen Corona-Pandemie die größte gesellschaftspolitische und ökonomische Herausforderung seit 1945. Wer ge-
KEINE SCHULE KEINE BOSO KEIN PLAN?
hofft hatte, dass der „Spuk“ nach wenigen Monaten beendet sein würde, ist nun eines besseren belehrt. Die Pandemie hat viele Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft und damit auch im Sport in Deutschland ins Wanken gebracht und stellt abhängig von der Dauer der Krise in vielen Bereichen sogar die Zukunftsfähigkeit des organisierten Sports in Frage. Der DOSB und die Landessportbünde sehen mit großer Sorge die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Wir appellieren an alle unsere Mitglieder, Vereine und Verbände, die in unserer Verantwortung liegenden Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten. Die von unse-
ren Vereinen und Verbänden erarbeiteten Hygienekonzepte sind beispielgebend und ihre Umsetzung ein wichtiges Signal, über den Sport hinaus alles zu tun, um die Pandemie einzudämmen und die Gesundheit aller zu schützen.“ Mit der gemeinsamen Erklärung sendet der organisierte Sport ein Signal an die Politik, dass Sportvereine als Motoren für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gesundheit trotz Ehrenamtlichkeit eine besondere öffentliche Unterstützung in der Corona-Pandemie benötigen. Es wird darauf hingewiesen, dass mittelgroße und große Sportvereine von den notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung am stärksten betroffen sind und der professionelle und semiprofessionelle Sport wirtschaftlich besonders unter den Einschränkungen leiden. Das Papier zeigt auf, dass im Vereinssport immense Schäden drohen, da gewohnte Einnahmen durch Sommerfeste, Wettkämpfe mit Zuschauer*innen, Leistungen für Sponsoren, Kursangebote usw. wegfallen. Der DOSB und die Landessportbünde fordern zudem die Städte und Gemeinden auf, kommunale Sportanlagen wieder uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. An die Bundespolitik richten sie die Forderung, einen bundeseinheitlichen Wettkampfbetrieb zu ermöglichen. //
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Corona-Infizierte
Stand: 27. Oktober 2020
Zukunftsfähigkeit des Vereinssports gefährdet?
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KOMMENTAR
Dem Ernst der Lage angemessen – aber ermutigend und positiv gestimmt – beschreibt nachstehend unser Präsident Michael Armbrecht die Lage unseres Vereins und appelliert dabei besonders an den den Zusammenhalt der Vereinsfamilie:
Liebe Freunde, viele der vom DOSB angesprochenen Probleme und Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch unseren HTB. Auch wenn vieles nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnte, sind wir bislang recht gut durch die letzten Monate gekommen. Dies ist vor allem unseren Ehrenamtlichen in den Abteilungen, Trainern, Sponsoren und sonstigen Unterstützern zu verdanken. Insbesondere aber gilt mein Dank Euch allen. Die Anzahl der Mitglieder ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 100 zurückgegangen, das ist ein Rückgang von „nur“ 4%, damit stehen wir im Vergleich zu den meisten anderen Vereinen noch recht gut da. Leider ist festzustellen, dass die CoronaPandemie auch auf Ebene der Vereine sowie unserer Ebene die gesellschaftlichen und sozialen Projekte besonders getroffen hat. Ob Kinderturnen, Herzsportgruppe oder Inklusion- und Integrationsaktivitäten – gerade diese Angebote mussten in den vergangenen Monaten besonders leiden. Aktuell sind unsere sportlichen Aktivitäten und der Wettkampfbetrieb vielfach wieder angelaufen. Ich hoffe sehr, dass die stark steigenden Infektionszahlen nicht dazu führen werden, dass wir einen erneuten Lockdown im Sportbereich erleben. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind auch für uns deutlich spürbar. Ich gehe für 2020 von einer negativen Planabweichung in Höhe von ca. 50.000 Euro aus. Ein Großteil der jährlichen Ausgaben besteht in fixen Kosten zur Unterhaltung unserer Anlagen sowie zur Aufrechterhaltung des Sportbetriebs und unserer Geschäftsstelle. Übliche jährliche Einnahmen aus Veranstaltungen sind in diesem Jahr weitgehend entfallen und die rückläufigen Mitgliederzahlen führen ebenfalls zu geringeren Einnahmen. Hinzu kommen zu-
sätzliche Kosten im Zusammenhang mit der Pandemie, beispielswiese für Hygienemaßnahmen und zusätzliche Reinigungen. Auch für das nächste sowie übernächste Jahr rechne ich mit zusätzlichen Belastungen sowie fehlenden Einnahmen. Die staatlichen Unterstützungen für Vereine sind zwar aller Ehren wert, aber letztlich doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir dürfen und werden uns nicht auf staatliche Hilfen verlassen (können) – es liegt an uns, die Auswirkungen der Pandemie zu begrenzen. Nur gemeinsam werden wir diese einmalige Situation meistern können und die Stärken und den Zusammenhalt, die den HTB immer in besonderer Weise ausgezeichnet haben, bewahren können. Der HTB hat aber noch ein „Ass im Ärmel“. Der Bau unseres Kindergartens schreitet planmäßig voran, wir werden den Kindergarten im ersten Quartal 2021 eröffnen können. Die Erträge aus dem Betrieb des Kindergartens werden uns helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auszugleichen. Insoweit blicke ich zwar mit Sorge auf den kommenden Winter. Ich mache mir aber mittelfristig keine Sorgen um den HTB. Wir werden besser als andere diese Krise überstehen, wenn es uns gelingt, die Stärken und den Zusammenhalt des HTB durch die nächste Zeit zu tragen und zu bewahren. Herzlichen Dank Euch allen für die Treue und bleibt gesund! Michael Armbrecht
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RICHTFEST WER WILL FLEISSIGE HANDWERKER SEHEN…
Richtfest unter Corona-Regeln Dreimal hoben HTB-Vizepräsident Ralph Fromhagen und Dachdeckermeister Recardo Walm am 29.8. die Schnapsgläser, dann war der Neubau der Kindertagesstätte „Haakefüchse“ sowie der neuen Tennishalle des Harburger Turnerbundes ausreichend vor allem Unbill gefeit. Nur 140 Tage waren zwischen dem Abriss der alten Tennishalle und dem Richtfest des Neubaus vergangen, und in diesem Tempo will der Turnerbund weitermachen. Im Oktober werden hier die ersten Kinder toben und auch die Tennisspieler des HTB haben dann zur Wintersaison wieder ein Dach über dem Kopf. Das ist sicherlich nicht nur ein Verdienst der emsigen Handwerker u.a. von Berger & Berger, Peter Henning und Ratjen & Ratjen und Co., sondern ist auch Ralph Fromhagen, Vizepräsident des Turnerbundes, geschuldet, der tagtäglich und unermüdlich den Bau vorangetrieben hat. Mit einem launigen Richtspruch von Ritchy, Zimmermann von der Firma
„R.W. Bedachung“, kam viel Freude auf für das gute Gelingen des einmaligen Bauwerks. Fromhagen gab sich zuversichtlich, dass das klappt. „Wir hatten in der Bauzeit bisher nur fünf Regentage“, sagte er, „deshalb liegen wir jetzt gerade sogar ein bisschen vor dem Zeitplan.“ 100 Plätze bietet die Bewegungs-Kita am Vereinshaus. 128 Anmeldungen hat der Verein bereits, ohne extern Werbung gemacht zu haben. Das liegt nicht nur daran, dass allgemein ein
großer Anmeldedruck auf Kindertagesstätten herrscht, sondern auch daran, dass die „Haakefüchse“-Kita einiges vereinen wird, was viele Eltern sich wünschen: Ein Umfeld weitab von großen Straßen oder sonstigen Belastungen, eine bewegungsorientierte Einrichtung und den Wald direkt vor der Kita-Tür. „Wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden die Erzieherinnen und Erzieher aus dem Ausgang heraus in wenigen Schritten mit den Kindern
7 in die Haake gehen können“, sagt Fromhagen. Die Kindertagesstätte befindet sich ebenerdig. Darüber befindet sich die neue Tennishalle. „Das war für den Hallenbauer ungewöhnlich“, sagt Fromhagen, „normalerweise stellt der seine Hallen plan auf den Boden und nicht auf ein anderes Gebäude. Der musste sich einiges einfallen lassen, um bei dieser Konstellation seine Baumaschinen drei Meter in die Höhe zu bringen.“ Nicht nur über der Kita soll Sport getrieben werden. Zusätzlich zu dem Bewegungsraum der Kindertagesstätte, der ab nachmittags auch für den Vereinssport genutzt wird, entstand noch ein weiterer Gymnastikraum. Er ist sichtgeschützt gebaut. Der Harburger Turnerbund leistet damit einen weiteren Beitrag zur Integration und wendet sich an fromme Sportlerinnen islamischen Glaubens, die keinen Sport dort treiben würden, wo Männer ihnen zusehen könnten. Durch die Hanglage der Jahnhöhe schließt das Erdgeschoss des Kita/ Tennishallen-Neubaus an das Untergeschoss des Vereinshauses an, sodass man direkt aus den Umkleiden Zugang zu den neuen Bewegungsräumen hat. Auch die Clubgastronomie profitiert
von dem Neubau im Geschoss darunter. HTB-Präsident Michael Armbrecht konnte zum Richtfest Hamburgs Sozialsenatorin, die Harburgerin Dr. Melanie Leonhardt begrüßen, die sich sehr darüber freut, „dass wir mit dem HTB und seinen „Haakefüchsen“ einen weiteren Kita-Träger in Harburg haben“. „Was der Verein hier vormacht, könnte andere Träger durchaus inspirieren!“ Der Harburger SPD-Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi gehörte ebenso zu den Ehrengästen, wie die Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver (CDU) und Sören Schumacher (SPD), Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Sozialdezernentin Dr. Anke Jobmann, die CDU Fraktions- und Parteivorsitzenden Ralf-Dieter Fischer und Uwe Schneider, Bezirkshandwerksmeister Peter Henning, Lotto-Geschäftsführer Torsten Meinberg und von der Sparkasse Harburg-Buxtehude Wilfried Wiegel und Sophia Aßmann. Michael Armbrecht bedankte sich bei allen beteiligten Baufirmen und Handwerkern für die bisherige Leistung: „Das sieht schon ganz ordentlich
aus! Ihr habt die alte Tennishalle abgerissen, die Grundleitungen gelegt, das neue Fundament gegossen, die Wände hochgezogen, die Betondecke gegossen und den Stahlbau für die neue Tennishalle durchgeführt.“ In den letzten 140 Tagen wurden insgesamt 900 Kubikmeter Beton, 35 LKWZüge Kalksandsteine und 55 Tonnen Stahl verbaut. Im Anschluss an den Richtspruch gabt es geführte Touren, natürlich mit Maske und unter Corona-Regeln, durch den Kita-Rohbau im Erdgeschoss. Großer Dank kommt den vielen freiwilligen Helfern zugute, insbesondere den vier FSJlerInnen des Turnerbundes und Carla Rook, die das Hygiene- und Schutzkonzept für diese Veranstaltung ausgearbeitet hat. // RS
KITA DIE ERSTEN TAGE IN DER VORLAUFGRUPPE
„Kita HaakeFüchse“ Voller Vorfreude und gemeinsam mit den Kindern und den Eltern der Vorlaufgruppe startete am 1. Oktober 2020 auch das Leitungsteam mit Ariane und Sandra. 14 Kinder und auch ihre Eltern befinden sich seitdem in der Eingewöhnungsphase. Die Betreuung ohne Eltern in der Kita wird stückweise erweitert um die Kinder möglichst stressfrei, mit einem guten Gefühl und einer anhaltenden Motivation den kommenden Kita-Alltag erleben zu lassen. Im November starten fünf weitere Kinder und im Dezember nochmal zwei Kinder in der Vorlaufgruppe, so dass wir bis zum Ende des Jahres 21 Kinder in den Räumlichkeiten des HTB begrüßen dürfen. Ab dem 19.10.2020 werden die Kinder von Matthias Herrmann täglich frisch und abwechslungsreich bekocht. Unsere Gruppenhandpuppen „Fuchsi“ und „Lilli“ sind seit Anfang an dabei
und begleiten uns im Tagesablauf. Sie werden von den Kindern liebevoll im Freispiel gepflegt und umsorgt, die Kinder kochen in der Puppenküche für sie, bauen mit Bausteinen Häuser oder sie werden reich beschenkt mit selbstgestalteten kreativen Kunstwerken. Zudem durften wir auf dem Fußballplatz die ersten Tore schießen. Wir freuen uns darauf, mit den Kindern die großzügigen Räumlichkeiten, das weitläufige Außengelände und die vielfältigen Sportangebote entdecken zu können. Die glücklichen Gesichter der Kinder bestätigen uns jeden Tag, dass wir mit unserem Kitakonzept der Haakefüchse, dem freundlichen und hellen Raum der umgebauten „Villa Sonnenschein“ und dem täglich motivierenden und abwechslungsreichen pädagogischen Angebot den idealen Weg zu einer gelungen Kitazeit eingeschlagen haben. Auf diesem Wege bedanken wir uns
ganz herzlich für die liebvolle Aufnahme und tatkräftige Unterstützung des HTB. Wir sind sehr glücklich darüber, mit einem so engagierten und hochmotivierten Team zusammenarbeiten zu dürfen. // Ariane und Sandra Hier nun ein Aufruf an die Weihnachtsengel und den Weihnachtsmann unter den HTB Mitgliedern. Die Kita würde sich über folgende guterhaltende Spenden sehr freuen: Duplo-Bausteine, Lego-Bausteine, Schleichtiere, alte stabile Holzwerkbank, Bilderbücher, Puzzle für 2-6 jährige, Bollerwagen, Krawatten, Wolle, Knöpfe, Schlösser mit Schlüssel (zum selbstständigen Ausprobieren), Papier, Handtaschen und Hüte (für die Verkleidungskiste), Krippenfiguren aus Holz.
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Mitgliederversammlung mit einstimmigen Beschlüssen PROTOKOLL DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 25.9.2020, 19.00 UHR, IN DER TENNISHALLE
1. Eröffnung und Begrüßung Sven Vogler eröffnet die Versammlung und begrüßt die Anwesenden. Zu der Versammlung wurde ordnungsgemäß eingeladen. Sie ist somit beschlussfähig. Der Ertrag der diesjährigen Sammlung soll der Vereinsjugend zugutekommen.
2. Ehrung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Seit der letzten Mitgliederversammlung sind folgende Mitglieder verstorben: Lisa Hospach, 83 Jahre alt 40 Jahre im Verein Fritz Peter Bostelmann, 69 Jahre alt 52 Jahre im Verein Wolfgang Vogel, 72 Jahre alt 34 Jahre im Verein Gretel Kröckel, 96 Jahre alt 71 Jahre im Verein Ralf Rücker, 57 Jahre alt 52 Jahre im Verein Wolf Dieter Harbeck, 76 Jahre alt 62 Jahre im Verein
Günter Fienemann, 87 Jahre alt 74 Jahre im Verein Michael Armbrecht dankt den Anwesenden, dass sie sich zu Ehren der verstorbenen Mitglieder von den Plätzen erhoben haben. 3. Genehmigung der Niederschrift der Mitgliederversammlungen 2019 Im Jahr 2019 gab es neben der ordentlichen Mitgliederversammlung vier weitere außerordentliche Mitgliederversammlungen. Mit Ausnahme der Versammlung vom 21.10.2019 sind alle Niederschriften in der Vereinszeitung veröffentlicht worden. Die Niederschrift der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 21.10.2019 wird von Michael Armbrecht verlesen. Die Versammlung genehmigt alle Niederschriften einstimmig. Michael Armbrecht eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Diese Versammlung wurde ausdrücklich und ausschließlich einberufen, um den Zweck des Vereins zu ändern. Michael Armbrecht erklärt wie folgt: „Ich stelle fest, dass gemäß § 5 Nr.2 der Satzung des Harburger Turnerbundes von 1865 e.V. frist- und formgemäß durch entsprechende Veröffentlichungen in der hiesigen Tagespresse eingeladen wurde.
Ebenfalls gemäß § 5 Nr.2 der Satzung ist diese Versammlung nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Der HTB hat am heutigen Tag 1.178 stimmberechtigte Mitglieder. Es sind 19 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Daher ist diese Versammlung nicht beschlussfähig. Gemäß § 5 Nr. 2 unserer Satzung kann erneut eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Abstimmung über den Antrag des Präsidiums „auf Erweiterung des Vereinszwecks um Erziehung (Änderung des Vereinszwecks in der Satzung)“ einberufen werden, die unabhängig von der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig wäre. Das Präsidium hat beschlossen, erneut zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen, die über den Antrag des Präsidiums auf Erweiterung des Vereinszwecks um Erziehung (Änderung des Vereinszwecks in der Satzung) abstimmen soll. Diese Versammlung ist für den 15. November um 18.00 Uhr vorgesehen. Die entsprechende Einladung wird, wie in der Satzung gemäß § 5 Nr. 2 vorgesehen, durch Veröffentlichung in der hiesigen Tagespresse bekannt gemacht werden. Michael Armbrecht bedankt sich für das Erscheinen und schließt die Versammlung um 19.05 Uhr.“
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG
4. Jahresbericht des Präsidiums Liebe Freunde! Ich darf Euch alle sehr herzlich zur diesjährigen Hauptversammlung unseres HTB begrüßen. Insbesondere freue ich mich, zahlreiche Ehrenmitglieder unter uns zu wissen: Bitte begrüßt mit mir die Mitglieder unseres Ehren-Präsidiums Claus Ritter und Klaus Buchholz sowie die Ehrenmitglieder KarlHeinz Knabenreich, Karl Schult und Heinz Schwede. Das Jahr 2019 war erneut ein sehr erfolgreiches für den Harburger Turnerbund. Ob Tag der offenen Tür, Binnenhafenfest, Disco Move, Rockkonzert, Fußball-Pfingstturnier, Ferien-Sportcamps, Kinderfasching, diverse Tanzturniere und -veranstaltungen, BouleTurnier oder Veritaslauf. All diese Veranstaltungen haben wir erneut sehr erfolgreich durchgeführt. Zu den sportlichen Erfolgen, vielleicht auch der einen oder anderen Enttäuschung, werden die Abteilungsleiter im weiteren Verlauf unserer Versammlung in diesem Jahr in aller Kürze berichten. Besonders hervorzuheben sind die Erfolge unserer Mädchen- und Damen. Im letzten Jahr konnten vor allem unsere Fußballspielerinnen herausragende Erfolge erzielen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Sportler, Trainer und Betreuer. Sportliche Erfolge sind nur als Team mit vielfältiger Unterstützung möglich. Unsere Ziele der Ertrags- und Liquiditätsentwicklung – Ihr habt die Un-
terlagen vorliegen – konnten wir in 2019 im Wesentlichen erreichen. Das Jahr 2019 war aber auch durch wegweisende strategische Entscheidungen geprägt. Am 15. November 2019 habt ihr dem Präsidium den Bau eines Bewegungs-Kindergartens sowie einer neuen Tennishalle genehmigt. In diesem Zusammenhang betreiben wir die Gastronomie seit Oktober 2019 unter eigener Regie. So normal und vorhersehbar die Entwicklung in 2019 auch war, so unvorhergesehen und außergewöhnlich verläuft das Jahr 2020. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass einmal der gesamte Sportbetrieb über Monate ruht. Auch nach über einem halben Jahr im Corona-Modus sind noch nicht wieder alle Angebote durchführbar. Dennoch hat sich auch sehr viel Kreativität in den einzelnen Abteilungen gezeigt. Mein besonderer Dank gilt daher den Abteilungsvorständen sowie allen Trainern und Übungsleitern. Ihr habt das Beste aus der Situation gemacht und im Rahmen der behördlich zulässigen Möglichkeiten einen Wiederbeginn des Sportbetriebs ermöglicht. Auch deshalb kommen wir aktuell bei einem Blick auf die Mitgliederentwicklung mit einem blauen Auge davon. Wir werden in diesem Jahr ca. 350 bis 400 Austritte vermelden müssen, diesen Austritten stehen aber auch ca. 250 Eintritte gegenüber. Im Vergleich zu vielen anderen Vereinen stehen wir sehr gut da.
Andreas Deden wird im weiteren Verlauf der Versammlung unsere Planungen für das Jahr 2020 vorstellen und erläutern. Dieser Plan reflektiert die Auswirkungen der Pandemie jedoch
ausdrücklich nicht. Ich muss gestehen, dass eine Planung unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie schlichtweg nicht seriös durchführbar ist. Niemand von uns kann sagen, ob wir morgen, nächste Woche oder im nächsten Monat einen erneuten Lockdown erleben werden. Ich denke es ist uns allen klar, dass eine erneute Schließung von Sport und Gastronomie keine positiven Auswirkungen auf den HTB hätte. Insbesondere der Gastronomie-Bereich hat sich in 2020 finanziell negativ entwickelt. Dies ist sicherlich keine Überraschung, viele Kneipen und Restaurants kämpfen derzeit ums Überleben. Um mal eine Größenordnung zu nennen: Wir haben in den drei Monaten Oktober bis Dezember 2019 in der Gastronomie mehr Umsatz erzielt als in den ersten neun Monaten des Jahres 2020. Bis heute müssen wir im Vergleich zu der von Andreas noch zu erläuternden Planung für 2020 mit einer negativen Abweichung in Höhe von ca. 50.000 Euro rechnen. Allein die leicht negative Entwicklung der Anzahl der Mitglieder belastet uns mit ca. 20.000 Euro in diesem Jahr. Ich bin bei einer Corona-bedingten Belastung des HTB in 2020 in dieser Höhe zwar nicht erfreut, aber dennoch im Vergleich mit vielen anderen Vereinen noch zufrieden. Denn andere Vereine haben wesentlich größere Probleme und kämpfen um den Fortbestand, derartige Probleme sehe ich für den HTB aktuell ausdrücklich nicht. Wie sich der HTB in 2021 entwickeln wird, lässt sich derzeit nur sehr schwierig vorhersehen. Nach meiner Auffassung wird dies ganz maßgeblich von der Verfügbarkeit eines Impfstoffes abhängen, aber natürlich auch von der Fertigstellung und der Inbetriebnahme unseres Bewegungs-Kindergartens. Und damit komme ich zu sehr erfreulichen Nachrichten und ich kann Euch viele sehr positive Fakten berichten. Im Zusammenhang mit der Errichtung unseres Bewegungs-Kindergartens und der neuen Tennishalle haben
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wir im Vorfeld über vier besondere Risikobereiche berichtet, die wir auch letztes Jahr umfangreich dargestellt haben. Dies sind die Baukosten und der Zeitplan, die Anzahl der Anmeldungen sowie die Personalsuche.
Zum Zeitplan kann ich berichten, dass wir schneller sind als geplant. Die Tennishalle wird Ende Oktober in Betrieb gehen, der Kindergarten wird voraussichtlich schon im Februar/März nächsten Jahres, damit 4 bis 8 Wochen früher als geplant, seine Türen öffnen können. Die Baukosten liegen weitgehend im Plan. Voraussichtlich werden wir nicht mehr als 100.000 Euro über Plan liegen. Diese sehr leichte Überschreitung (ca. 2,5% der Baukosten) ist auf die Photovoltaik-Anlage, den umfangreicheren Umbau der Gastronomie als geplant sowie den Vorabbeginn des Kindergartens ab dem 1. Oktober, also bereits in wenigen Tagen, zurückzuführen. Dass wir vorab mit einer kleinen Gruppe mit dem Kindergarten in der Villa Sonnenschein ab dem 1. Oktober beginnen, dient dem Einspielen von Abläufen und der Vorwegnahme der Anlaufphase. Die in diesem Zusammenhang angefallenen Umbaukosten werden wir durch entsprechende Erträge wieder einspielen. Die Einhaltung des Zeit- und Kostenplans ist vor allem einem Mann geschuldet, Ralph Fromhagen. Ralph ist jeden Tag Vollzeit auf der Anlage und stellt sicher, dass das gebaut wird was wir haben wollen und auch in der Qualität die wir haben wollen. Das Präsidium, die Mitglieder und auch ich können Dir nicht genug danken für die Arbeit, die Du für Deinen HTB leistest. Dein Einsatz und Deine ständige Anwesenheit führen dazu, dass Fehler
gar nicht erst entstehen, Entscheidungen getroffen und Änderungen sofort entschieden werden können und dass die beteiligten Firmen sich an vereinbarte Termine halten. Wir können davon ausgehen, dass hierdurch sonst übliche Reibungsverluste mit erheblichen Mehrkosten vermieden werden. Herzlichen Dank!
Kommen wir zu der Zahl der Anmeldungen. Der Vorab-Kindergarten ab 1. Oktober wird mit 18 Kindern beginnen. Insgesamt haben wir derzeit 128 Anmeldungen und damit bereits jetzt deutlich mehr, als die Kapazität erlaubt. Zum Personalbereich kann ich berichten, dass wir die Position der Kita-Leitung und Stellvertretung erstklassig besetzen konnten. Insgesamt haben wir für den Betrieb des Kindergartens 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen können. Wir können also festhalten, dass wir die vier besonderen Risikobereiche im Griff haben und unsere Planungen aufgehen. Wir werden mit dem Kindergarten Geld verdienen. Dies wird uns helfen, die voraussichtlich auch noch nächstes Jahr bestehenden Corona-bedingten Belastungen unseres Haushalts aufzufangen. Im letzten Jahr sagte ich, dass der HTB noch viele Möglichkeiten hat um besser, schöner und auch erfolgreicher zu werden. Und ich habe dazu aufgerufen, diesen Weg gemeinsam weiter zu gehen und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Dies haben wir in 2019 und auch in 2020 getan. Bitte unterstützt uns weiter und lasst uns gemeinsam den HTB jeden Tag besser machen.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir unsere Stärken, unsere Gemeinsamkeiten und Traditionen auf diesem Weg bewahren. Dies ist aktueller denn je, denn die Institution unserer BVen wurde am letzten Wochenende 125 Jahre alt. Leider konnten wir dies Corona-bedingt nicht im würdigen Rahmen feiern. Dies werden wir aber baldmöglichst nachholen. Abschließend möchte ich allen Sponsoren und Spendern, den BVen und der großen Zahl unserer ehrenamtlichen Helfer danken. Wir haben viele hoch engagierte Trainer, Betreuer, Vorstandsmitglieder in den einzelnen Abteilungen und auch sonstige Unterstützer. Ohne Euch wäre der HTB nicht das was er heute ist. Auch meinen Mitstreitern im Präsidium sowie unserem Geschäftsführer Torsten Schlage gilt mein Dank. Ich danke Euch sehr und auch erneut für die qualitativ sehr hochwertige und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Weiterhin danke ich Thomas Steffen für die gelungene Hege und Pflege unseres Sportparks. Nicht vergessen darf ich, dass Du mindestens genauso viel Zeit wie Ralph auf unserer Baustelle verbringst, wahrscheinlich sogar mehr. Auch Du hast einen erheblichen Anteil
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG
daran, dass unser Bau so schön wird wie geplant. Unsere Terrasse wurde auch in diesem Jahr liebevoll von Renate Fromhagen bepflanzt. Die Damen der 13.BV (siehe Foto) haben durch eine hervorragende Dekoration wesentlich zum erneuten Gelingen unserer Neujahresparty beigetragen. Euch allen herzlichen Dank. Für die Nachwelt festgehalten werden alle Informationen über unsere Bautätigkeit, die Corona-Auswirkungen und viele weitere Dinge in unserer Vereinszeitung. Dies ist das Werk von Buchi. Erneut mein allerherzlichster Dank für Dein Engagement, die Qualität unseres Vereins-Magazins und auch Deinen Rat bei allen Angelegenheiten die unseren HTB betreffen. Wie immer an dieser Stelle möchte ich abschließend unseren Holzkasten auf die Reise bringen, das Ergebnis wird der HTB-Jugend zu Gute kommen. Vielen Dank! 5. Jahresbericht über sportliche Ereignisse – s. Tagesordnungspunkte 4 und 7 – 6. Ehrungen In diesem Jahr können die Ehrungen nicht persönlich vorgenommen werden. Urkunden und Nadeln sind auf dem Postweg zu den Jubilaren gelangt. 7. Mündliche Berichte der Abteilungen und des Ehrenrates Die Abteilungen American Football, Basketball, Handball, Judo, Leichtathletik, Volleyball und Wellness sind nicht vertreten. Turnabteilung: Nicht alle Bauten laufen so reibungslos wie die Tennishalle. Die neue Halle Bissingstraße des Friedrich-Ebert-Gymnasium, die von
der Turnabteilung intensiv genutzt wird, ist wegen eines Bauschadens seit den Frühjahrsferien gesperrt und wird auch noch mindesten bis Ende November gesperrt bleiben. Die Sportgruppen mussten wieder auf verschiedene Hallen verteilt werden. Radsport: Der Radsportverband ist 70 Jahre alt geworden. Die Radsportabteilung hat einige Veranstaltungen in Vorbereitung. Für die Tanzsportabteilung war 2019 ein relativ normales Jahr. Die Abteilung verzeichnet eine Hamburger Meisterschaft. Es sind nur vier Personen weggegangen. Leider konnte dieses Jahr kein Tanzturnier stattfinden. Die „Love to Dance Party“ wird auf das Frühjahr verschoben. Die neuen Kinder- und Jugendgruppen kommen gut an. Wie alle Kampfsportler sind auch die Fechter ziemlich ausgebremst worden. Das Training kann nur mit zehn Fechtern gleichzeitig stattfinden. Die Weitergabe von Fechtmasken ist nicht möglich. Es gibt verstärkt Anfragen im Jugendbereich. Für die Erwachsenen gibt es mittlerweile zwei Trainingszeiten. Das nächste Jahr wird sicher besser. Fußball startet mit 36 Mannschaften, darunter drei Herrenmannschaften, in die neue Saison. Die B-Mädchen bilden durch die Teilnahme an der Bundesliga ein Zugpferd. Die Frauen spielen in der Oberliga. Es ist für die Abteilung sehr wichtig, dass genügend Jugendliche im entsprechenden Alter in die Teams der Erwachsenen wechseln, da die Verpflichtung von Spielern von anderen Vereinen Geld kostet. In der Tennisabteilung ist die Zahl der Mitglieder stabil. Es konnte relativ früh wieder gespielt werden. Die Ge-
schäftsstelle gibt der Abteilung starke Unterstützung. Eine Folge von Corona ist, dass die Platzbuchung neuerdings elektronisch über eine App erfolgt. Das soll auch in Zukunft so bleiben. 2019 wurde im Mannschaftsbereich eine Norddeutsche Meisterschaft errungen. Die Kooperation mit HTuHC hat sich bewährt. Die Karateabteilung ist gut aufgestellt. Bei dem Auslandsturnier in der Slowakei wurden ein erster und zwei dritte Plätze errungen. Eine Deutsche Meisterin kommt vom HTB. In der neuen Bundesliga stehen drei Kämpfer(innen) vom HTB mit ihrem Hamburger Team auf dem zweiten Gruppenplatz. Der Trainingsbetrieb läuft jetzt normal. Es gibt Zulauf aus Hamburg aber einen Aufnahmestopp im Kinder- und Jugendbereich. Die Kricketabteilung wurde 2019 gegründet. Sie hat etwa 20 Mitglieder und spielt im Punktspielbetrieb gegen Norddeutsche Kricketvereine. Bei der Norddeutschen Hallenmeisterschaft erreichte der HTB den dritten Platz. Im Tischtennis lief 2019 alles glatt. Mitte März war der Punktspielbetrieb beendet. Es gab keinen Aufstieg und keinen Abstieg. Jetzt finden wieder Punktspiele statt, allerdings nur mit Einzeln und keine Doppel. Die vier Herrenmannschaften haben bisher alles gewonnen. Die jährliche Veranstaltung der Golfabteilung hat stattgefunden. Der Pokal wurde übergeben. Der Ehrenrat brauchte nicht zu tagen. 8. Kassenbericht / Finanzstatus Andreas Deden legt eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Aufstellung über Bilanz-Eckdaten vor. Das Jahr 2019 schloss ohne die Kita mit einem Verlust von 26.000 € ab. Das Vermögen veränderte sich durch Abschreibungen und Investitionen von 3.239.000 € auf 3.428.000 €. Die Verbindlichkeiten belaufen sich per 31.12.2019 auf 1.229.000 €, das sind 264.000 € mehr als Ende 2018. Das Vereinsvermögen (Vermögen gegen Verbindlichkeiten) sank um 76.000 € auf 2.199.000 €.
15 9. Bericht der Kassenprüfer Rüdiger Loricke berichtet für die Kassenprüfer. Die Buch- und Kassenführung ist ordnungsgemäß und nicht zu beanstanden. 10. Entlastung des Präsidiums und der von der Mitgliederversammlung gewählten Verwaltungsratsmitglieder Es befinden sich 30 stimmberechtigte Mitglieder im Saal. Rüdiger Loricke beantragt die Entlastung des Präsidiums und der von der Mitgliederversammlung gewählten Verwaltungsratsmitglieder. Die Versammlung nimmt die Entlastung einstimmig vor. Claus Ritter spricht Michael Armbrecht und dem Präsidium seinen Dank für ihre Arbeit aus.
Matthias Hansen (s. Foto) berichtet über den Bau. Als im letzten Jahr der Bau beschlossen wurde, gab es noch einige Unsicherheiten. Heute wissen wir deutlich mehr: Die Termine werden eingehalten, die Qualität des Bauvorhabens entspricht den Vorgaben. Die Kostenplanung lautete auf 3,24 Mio. €. Jetzt wird von Kosten in Höhe von 3,35 Mio. € ausgegangen. Das sind etwa 110.000 € mehr. Die Mehrkosten sind zum großen Teil für die Photovoltaik und für die Küche entstanden. Die Mehrkosten sind durch die Kreditzusage der Bank abgedeckt. Auf der anderen Seite wird der Zinsdienst etwa 12.000 € per anno weniger betragen. Sein Fazit: Wir sind zwar noch nicht am Ziel, aber gut unterwegs. 11. Wahlen Die Wahlen haben das folgende Ergebnis:
2. Vizepräsident (für 2 Jahre) Dr. Kathrin Baartz – einstimmig 4. Vizepräsident (für 2 Jahre) Sven Vogler – einstimmig Pressewart (für 2 Jahre) Reinhard Stellmach – einstimmig
Kassenprüfer (für 2 Jahre) Matthias Hansen – einstimmig Corona-bedingt wurde dieses Jahr die Wahl des Jugendvertreters nicht vorgenommen. Deshalb entfällt die Bestätigung. In den Ehrenrat werden einstimmig en bloc gewählt: Claus Ritter, Gerd Bodendiek, Harald Fromhagen, Gisela Polnau, Wolfgang Aschendorf. Alle nehmen die Wahl an. 12. Haushaltsplan und Genehmigung Andreas Deden stellt den Haushaltsplan für 2020 vor. Der Plan sieht ohne Kita einen Unterschuss von 58.000 € vor, der durch Kreditaufnahme in Höhe von 33.000 € teilweise ausgeglichen werden soll. Der Plan ist vom Februar 2020 und wird so nicht eingehalten werden. Die Folgen der Pandemie werden den HTB etwa mit weiteren 30.000 € belasten. Die Mitgliederversammlung genehmigt den Haushaltsplan einstimmig. 13. Anträge auf Satzungsänderungen Das Präsidium beantragt, die Änderung der Satzung laut beigefügtem Entwurf zu beschließen. Kathrin Baartz (s. Foto) begründet den Antrag. Die Änderung hat zum Ziel, die Kosten für die Einladung zur Mitgliederversammlung zu mindern. An die Stelle der Einladung in der hiesigen Tagespresse, die mit etwa 1.200 € zu
Buche schlägt, soll eine Einladung per E-Mail oder, wenn das nicht möglich ist, per Brief erfolgen.
Die Versammlung beschließt die neue Satzung einstimmig. Damit ist die für eine Satzungsänderung erforderliche Mehrheit von ⅔ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erreicht. 14. Beschlussfassung über vorliegende Anträge Es liegen keine Anträge an die Mitgliederversammlung vor. 15. Verschiedenes Karl-Heinz Knabenreich berichtet, dass die Stadt die Gebühren für Veranstaltungen stark angehoben hat. Für eine Veranstaltung 2015 hat sie 2.300 € erhoben. Da der Einspruch des HTB keinen Erfolg hatte, hat der HTB dagegen Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben. Ein Urteil steht noch aus. Auch das Phoenix-Center nimmt neuerdings Gebühren. Auf Nachfrage: Die Mitgliederversammlung hätte nicht im Saal stattfindenden können, weil die Abstände nicht einzuhalten gewesen wären. Armbrecht stellt Ariane Schwartau vor, die neue Leiterin der Kindertagesstätte „Haake Füchse“. 16. Schlusswort Michael Armbrecht bedankt sich bei den Anwesenden und schließt die Versammlung um 20:35 Uhr. Anmerkung: Das Ergebnis der Sammlung für die Jugendarbeit wurde später ermittelt. Die Sammlung hat 242 € ergeben.
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FECHTEN
Fechten im HTB – eine alte Tradition mit neuem Elan fortsetzen Ein Blick zurück: 1910 wurde von Heinrich Heuer die Fechtabteilung im HTB gegründet. Ab 1936 übernahm Friedrich Vogel die Jugendabteilung und baute einen Trainingsbetrieb auf, an dem über 100 Jugendliche teilnahmen. Im Jahr 1939 erreichten unsere Fechter eine beachtliche Wettkampfstärke. Hervorzuheben ist, dass besonders die Fechterinnen ein beachtliches Können entwickelten und einige Jahre sogar erfolgreicher als die Männer waren. Dazu gehörten Elfriede Niekrenz (sie wurde 1987 (!) als erste Frau des Turnerbundes mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet),
Irmgard Rehder, Else Grabau, Ursel Becker und Gertrud Kroth. Nach der 1949 erfolgten Aufhebung des Fecht-Verbots gründete sich 1950 die Fechtabteilung neu – Herbert Müller und Friedrich Vogel übernahmen die Abteilungsleitung, die in den 50er Jahren sehr aktiv und erfolgreich war. Harburg war eine Hochburg des Säbelfechtens. So gewannen Vogel und die Brüder Röh bis 1955 einige Hamburger Einzel- und Mannschafts-Meisterschaften mit dem Säbel.
„Wenn wir unter Sport nicht nur reine körperliche Betätigung verstehen wollen, sondern darin neben der Schulung des Geistes und des Charakters die Möglichkeit sehen, die Persönlichkeit als Ganzes harmonisch zu entwickeln, so erfordert das Fechten als Kampfsport betrieben neben einem sicheren Körpergefühl geistige und charakterliche Disziplin.“ (Karl Röh, 1955) Diesem Gedanken folgend wurden bei den vom HTB veranstalteten Turnieren „Goldener Säbel des HTB“ deshalb nicht nur die Sieger geehrt, sondern es wurde auch der Fechter
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17 ausgezeichnet, der als Sportler diesen idealen Anspruch erfüllen konnte. Nach dem Krieg trainierten die Fechtmeister Brinkmann und Lüth die HTB-Fechter. Lüth und Friedrich Vogel absolvierten 1952 gemeinsam die Prüfung als Diplom-Fechtmeister an der „Akademie der Fechtmeister“ in Wien. 1959 kam Erich Flügge zum HTB, der zuvor die Fechtabteilung des MTV in Lüneburg erfolgreich aufgebaut und geleitet hatte. 1963 übernahm Karl Heinz Zeier die Abteilungsleitung. Karl-Heinz Dreyer und Ditmar Klatzu trainierten den Nachwuchs, mit der Unterstützung von Hans Kohn und Walter Lachmann. Ende der 70er Jahre waren es Frank und Sybille Vogel, die sich herausragend für unsere Fechtabteilung engagierten. Sie brachten auch den langjährigen Fechtmeister Waldemar Busch zum HTB, der bis in die 90er Jahre die Fechter trainierte. Nach Waldemars
Tod löste sich die Abteilung auf. Nun gibt es seit 5 Jahren wieder eine Fechtabteilung im HTB. Barbara Lax sorgte zusammen mit der Trainerin Carla Rook (beide sind aktive Fechterinnen im ETV) für die Wiederbelebung. Barbara Lax hat über eine Kooperation mit dem HeisenbergGymnasium Hallenzeiten und Fechtmaterial organisiert, sodass zunächst ein Schul-Nachmittags-Angebot und ein Vereins-Fechttraining angeboten werden kann. Die kleine Abteilung entwickelte sich in den vergangenen Jahren stetig weiter. Inzwischen zählt die Abteilung über 30 Mitglieder, wobei die große Mehrheit Kinder und Jugendliche sind. Mittlerweile gibt es 3 Fechtgruppen (Anfänger, Kinder von 9-14 und eine Jugendgruppe) sowie ein NachmittagsAngebot am Gymnasium. In diesem Jahr erhielt die Abteilung städtische Zuschüsse, die die Anschaffung eines elektronischen Melders und eine Fechtbahn ermöglichte.
Die Fechtabteilung hat noch viel vor! In Planung ist ein Erwachsenen-Training und die Trainerin wünscht sich, dass neben dem Florett-Fechten auch das Säbel-Fechten wieder angeboten werden kann. Wenn diese Ziele erreicht sind, würde sie sich freuen, wenn es nach 70 Jahren gelänge, einen Hamburger Säbelmeister oder eine Hamburger Säbelmeisterin des HTB stellen zu können. Und vielleicht erfüllt sich dann auch ihr Wunsch, wieder die Auszeichnung „Goldener Säbel“ vergeben zu können. // CR
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TANZEN TURNIERTANZ AM 28.8.-30.8.2020 UNTER CORONA-BEDINGUNGEN
„Die Ostsee tanzt“ Die „TSG Creativ Norderstedt e.V.“ trug – unterstützt vom HATV – ihr
Traditionsturnier „Die Ostsee tanzt“ im Palmengarten des Ostseeferienparkes in Holm aus. Insgesamt waren 600 Paare in den einzelnen Startklassen gemeldet. Die Veranstalter wagten es mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept das Turnier unter Corona-Bedingungen durchzuführen. Ein minutiöser Zeitplan und zugewiesene Plätze in den Umkleidekabinen und im Festsaal sorgten dafür, dass sich die Paare nicht begegneten und vermischten. Auch bei Tanzturnieren sind keine Zuschauer zugelassen, so dass sich nur die startenden Paare, die Wertungs-
richter und die Turnierleitung im Saal aufhalten dürfen. Für den TTC-Harburg am Start: Angela Dorn und Matthias Wischnewski SEN D II–Klasse, die in zwei Turnieren in die Endrunde gelangten und im Finale jeweils einen 6. und 7. Platz belegten. Trotz fehlender Zuschauer war die Stimmung im Saal durch das gegenseitige Anfeuern der Paare untereinander großartig. Alle Turnierpaare waren glücklich, ihren Sport nach so langer Zeit trotz der vielen Einschränkungen wieder ausüben zu dürfen. // SM
Kinder- und Jugendtanz im TTC Seit August bietet der TTC-Harburg wieder Tanz für Kinder und Jugendliche an. Unsere junge Übungsleiterin Lily Steidl (zurzeit in der Ausbildung an der „Stage School Hamburg“) unterrichtet Jazz-Modern-Musicaldance mit Hip-Hop Einflüssen. Das Training für 8-13 Jährige findet jeden Mittwoch ab 17 Uhr und von 18-19 Uhr für
Jugendliche ab 14 Jahren im großen Spiegelsaal unseres Clubhauses statt. Zu einer kostenfreien Schnupperstunde sind alle Interessierten eingeladen. Anmeldungen und weitere Informationen bei Dagmar Krüger: Telefon 040 / 790 59 11 oder E-Mail: 1.vorsitz@ttc-harburg.de
Training der lateinamerikanischen Tänze
Seit August 2020 bietet der TTCHarburg jeden Donnerstag von 19:0019.45 Uhr wieder ein Training in den
lateinamerikanischen Tänzen (Samba, Cha Cha Cha, Rumba, Paso Doble, Jive) für Breitensport und die Turnierklassen D/C an. Danach erfolgt von 19.45-20:30 Uhr das Training für die Standardklassen D/C und von 20.30-22:00 Uhr die B-S Klasse. Bei allen Trainingseinheiten ist jederzeit – nach vorheriger Anmeldung – ein Probetraining möglich. Auch Gastpaare sind erwünscht. Das Training wird von Marco Wittkowski geleitet, der nicht nur Tanzlehrer, sondern auch ausgebildeter Tanz-
trainer C für Standard Leistungssport ist. Mit seiner Tanzpartnerin Martina Bruhns (Bielefelder TC Metropol) tanzt der mehrfache Hamburger Meister, Finalist und Semifinalist diverser Weltranglisten selbst sehr erfolgreich in der SEN II S-Standardklasse. Anmeldungen und weitere Informationen bei Dagmar Krüger: Telefon 040 / 790 59 11 oder E-Mail: 1.vorsitz@ttc-harburg.de oder bei Marco Wittkowski: wittkowski71@gmail.com
TURNEN
Seniorengymnastik Montags um 9.45 Uhr im HTB Clubheim – ein fester Termin für Senioren*innen im Alter von 75 – 92 Jahren: Für eine Stunde wird sich gemeinsam bewegt. Gymnastik im Gehen, Stehen und Sitzen – Arme, Beine, Bauch und Rücken – beugen, strecken, drehen und dehnen. Der ganze Körper wird hier gefordert und gefördert. Aber auch der Kopf kommt nicht zu kurz. Denn als Trainerin dieser Gruppe denke ich mir immer wieder neue Übungen und Kombinationen für „meine“ Senioren*innen aus.
Schnell stand für mich fest, dass ich es mit einer hochmotivierten Gruppe zu tun hatte. Trotz einigen altersbedingten körperlichen Einschränkungen sind alle Teilnehmer mit Eifer bei der Sache und gehen dabei bis an ihre individuellen Grenzen. Das Motto der Gruppe „Wer rastet – der rostet“ wird hier jede Woche aktiv gelebt!
meinsames Training wieder erlaubt! Der HTB hatte ein ausgeklügeltes Hygiene Konzept ausgearbeitet – und los ging es mit 60 Minuten Gymnastik auf der Terrasse des Clubheimes. Das Wetter war uns wohlgesonnen, so dass wir in den folgenden Wochen die Übungszeiten wie geplant durchführen konnten.
Leider war mein erster Trainingstag auch für Wochen der Letzte. Corona hatte uns alle zu einer Vollbremsung unserer liebgewonnenen Gewohnheiten gezwungen. In den langen Wochen der Zwangspause habe ich von mir erstellte Übungseinheiten und Videos über den HTB den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. So konnte jeder sein Wohnzimmer in seine private Minisporthalle verwandeln.
Inzwischen trainieren wir wieder im Tanzsaal – mit gebührendem Abstand, offenen Fenstern/Türen, desinfizieren die Stühle und Hanteln und führen eine Teilnehmerliste. Ein geringer Preis für die Möglichkeit, sich wieder gemeinsam zu bewegen und Spaß zu haben.
Am 9. März d. J. hatte ich meine erste Stunde bei dieser Sportgruppe. Die 60 Minuten waren geprägt vom gegenseitigen Kennenlernen, Namen merken und Testübungen, um die Kondition und Beweglichkeit der Teilnehmer zu er- Am 22.5. war es dann wieder soweit. 2/65 Verkauf, Transport_Layout 1 28.01.16 08:22 Seite 1 gründen: Wer kann sich wie bewegen? Unter strengen Auflagen war ein ge-
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Die Senioren*innen dieser Gruppe haben mir gezeigt, dass Spaß an Bewegung nichts mit dem Alter zu tun hat. Im Gegenteil. Die Gruppe ist hochgradig diszipliniert und motiviert. Ich freue mich jede Woche auf unser gemeinsames Training und habe Hochachtung vor den Leistungen der Teilnehmer. Weiter so! // Heike Heitmann / lizensierte Trainerin Seniorensport, Faszientraining, Fitnesstraining
P.S. Die Teilnehmerzahl ist inzwischen so hoch, dass wir die Gruppe teilen mussten, um weiterhin die Corona-Auflagen erfüllen zu können. Daher werden wir bald eine weitere Senioren-Gymnastikstunde im HTB anbieten können.
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KARATE
„Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Perfektion des menschlichen Charakters.“ FUNAKOSHI GICHIN – BEGRÜNDER DES MODERNEN KARATE
Karate ist eine aus dem asiatischen Raum stammende Kampfsportart. Sie entwickelte sich bereits vor ca. 2.000 Jahren auf der Insel Okinawa, wo es bestimmten Bevölkerungsgruppen, z.B. Bauern und Mönchen verboten war, Waffen zu tragen. Dieser Personenkreis erprobte dann Kampftechniken, um sich gegen die bewaffneten Ritter (Samurai) verteidigen zu können. Mitte der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kam Karate aus Japan nach Deutschland. Wenn man sich mit Karate intensiv beschäftigt, bekommt man Einblick in die asiatische Lebensphilosophie – denn nur mit reiner Körperertüchtigung allein, wird man Karate nicht erlernen. Karate wird leider oft gleichgesetzt mit Ziegel zerschlagen oder Steine zertrümmern. Dieses Vorurteil entstand durch öffentliche Schauvorführungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. Tatsächlich ist Karate jedoch keine Sportart für Selbstdarsteller. Karate ist vielmehr der Weg, der im gleichen Maße Körper und Charakter formt. Durch Karate erlernt man die Kampfkunst zur waffenlosen Selbst-
verteidigung, bei der der Körper trainiert wird. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein und Körperbeherrschung. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags. Karateka trainieren Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Als sich 1979 einige Mitglieder unserer Judo-Abteilung zusammentaten und eine Karate-Abteilung gründeten, konnte niemand erahnen, dass auch noch 40 Jahre später ca. 80 aktive Karateka zwischen sechs und 70 Jahren – davon mehr als die Hälfte weiblichen Geschlechts – im Harburger Turnerbund erfolgreich die Kunst der „leeren Hand“ praktizieren. // KB
Das Herz für die Sache! Seit über 30 Jahren ist Ralf Becker Sportler und Trainer beim Turnerbund und kann sich auf unfassbar viele Erfolge berufen. Neben unzähligen Pokalturnieren gewann er als Trainer über 100 (!) mal Hamburger Meisterschaften,
holte mehrfach den deutschen Meistertitel, erkämpfte Platzierungen in der höchsten Karateliga der Welt (KaratePremier-League) und brachte insgesamt fünf Nationalkämpfer hervor.
Doch dies kommt nicht von ungefähr! 4 bis 5 maliges pro Woche Training ist normal. Auf eigene Kosten durch Deutschland, Europa, Asien… Das gehört nun mal dazu. Als aktiver Sportler war einem das gar nicht so bewusst. Es wurde eben von ihm gemacht. Ralf ist nicht nur hunderttausende Kilometer mit seinen Sportlern gereist, sondern hat von der Anreise, über Unterkunft und Sightseeing alles organisiert. Wenn es irgendwo im Geldbeutel gedrückt hat, fand Ralf eine Lösung. Zur Not sprang er eben ein. Doch warum macht man das? Ganz einfach – sein Herz schlägt für die Sache! Für seine Schützlinge, für sein Karate. Ohne ihn wäre Karate im HTB niemals so erfolgreich geworden! Wir können nur dankbar für Deinen unermüdlichen Einsatz sein! Dein Karate-Team // RoRi
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regulären Halle der GSH. Die vormals geübten Techniken saßen noch erstaunlich gut und wir konnten darauf aufbauen. Langsam aber sicher wurden aus völlig fremden Bewegungsabläufen geschmeidige, kontrollierte KarateTechniken.
Ü40 Karate-Gruppe – ein holperiger Start März 2020: Alles war bereit für den Start der neuen Ü40 Karate Gruppe. Werbung in Zeitungen und ausgelegte Flyer für dieses Breitensportangebot hatten bereits zu einigen Anmeldungen geführt. Kurz bevor das 1. Training durchgeführt werden konnte, kam der Corona-Lockdown und sämtliche Gruppensportaktivitäten wurden untersagt. Endlich – Ende Mai war ein gemeinsames Trainieren unter Auflagen im Freien wieder gestattet. Nach einem Testlauf mit unseren regulären Karategruppen entschloss ich mich, den Interessenten ein Freiluft-Probetraining im Außenmühlenpark anzubieten. Am 9.6. fanden sich dann tatsächlich alle angemeldeten Teilnehmer auf der Hockey-Wiese ein. Das Aufwärmen be-
stand aus aufsammeln und wegräumen von Stöckern und Steinen, um eine einigermaßen ebene Trainingsfläche zu schaffen. Um Fußverletzungen zu vermeiden, haben wir allerdings während des Trainings auf das traditionelle Barfußlaufen verzichtet. Alle Teilnehmer waren hochmotiviert und konzentriert bei der Sache. Gar nicht so einfach, wenn rundherum andere Sportarten ausgeübt werden und Spaziergänger interessiert stehen bleiben und zuschauen. Erste Techniken wie Oi-Zuki, Gedan-Barai und MaeGeri haben die Köpfe zum Rauchen gebracht und zu Muskelkater geführt. Der Spaß kam dabei aber nie zu kurz. Nach den Sommerferien ging es dann weiter mit Indoor-Training in unserer
Auch die allgemeine körperliche Fitness ist beim Karate Sport sehr wichtig. Deshalb heißt es beim Trainingsstart erst einmal Laufen, Bauch-/Rückengymnastik, Liegestütze etc. etc. Der ganze Körper wird bewegt und für die nachfolgenden Übungen aufgewärmt. Die Karate-Grundtechniken, aber auch Selbstverteidigung stehen jede Woche auf dem Programm. Verstärkt wird diese neue Gruppe durch einige Karateka der „alten“ Donnerstags-Ü40-Gruppe, die hier noch eine zweite Möglichkeit des wöchentlichen Anfängertrainings nutzen. Außerdem sind zwei Jugendliche dazu gestoßen, die trotz des Altersunterschiedes keinerlei „Berührungsängste“ haben und sich sehr gut in die Gruppe einfügen. So ist eine gemischte, aber sehr homogene Truppe entstanden, auf die ich mich als Trainerin jede Woche wieder freue. Die Leistungen sind so überzeugend, dass die Vorbereitungen zur WeißgurtPrüfung anlaufen. // Heike Heitmann (1. DAN Shotokan), lizensierte Trainerin Karate & Selbstverteidigung
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TENNIS
Mit reduzierter Mannschaftszahl in die Tennis-Sommersaison 2020 Die Mehrheit der HTB-Mannschaften hatte es vorgezogen, in der vergangenen Sommersaison auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Risiken nicht an den Medenspielen teilzunehmen. So traten nur wenige Mannschaften seit August im Kampf um Punkte an.
Die HTB-Damen verpassen Aufstieg in die Hamburg-Liga nur ganz knapp Zum Saisonabschluss belegen unsere Damen um Mannschaftsführerin Ann Sophie Stuhlmann mit nur einer Niederlage leider „nur“ Platz zwei in der Tabelle. Gegen den Tabellenersten und Aufsteiger Condor II gab es schon im August eine knappe 4:5-Niederlage. Nach den Einzeln stand es 3:3 und der HTB konnte verletzungsbedingt nur noch mit zwei Doppeln antreten, wovon nur eines erfolgreich war. Pech! Nun gibt es einen neuen Versuch im nächsten Jahr. Ohne Sieg endete die Saison für unsere Nachwuchstruppe DamenPokal in der Klasse II. Das hat aber keine Konsequenz für die nächste Saison, da in dieser außergewöhnlichen Saison die
Abstiegsregel nicht angewendet wird.
Die HTB-Herren mit positiver Saisonbilanz Mit 6:4 Punkten schafft unsere Herren-Mannschaft den 3. Platz in der Klasse II. Den zwei Niederlagen gegen die Spitzenreiter UHC und Rahlstedt stehen drei Siege gegenüber. Neben Mannschaftsführer Victor Richter konnte besonders Fynn Thilker mit einer 8:1-Saisonbilanz überzeugen. Spannend verlief die Saison für unsere 2. Herren-Mannschaft in der Klasse III. Die Plätze 3-5 der Endtabelle weisen alle eine 1:3-Bilanz auf und den HTBMännern fehlten auf dem 4. Platz letztendlich nur zwei Sätze für die „Bronzemedaille“.
Erfolg für unsere Herren-40-Pokalmannschaft Gegen den TC Schenefeld gelang ein euphorisch gefeierter 4:2-Sieg. Nach den Einzeln stand es 2:2 und die HTBHeroen zeigten Doppelstärke und gingen schlussendlich als glückliche aber verdiente Sieger vom Platz! Trotzdem musste man zum Saisonende den Schenefeldern in der Tabelle den Vortritt lassen. Sie waren in der Endabrechnung zwar punktgleich, hatten aber zwei Sätze weniger verloren!
„TennisHerren-40“ erringt im Pokal den ersten Sieg Da war es wieder, dieses unbeschreibliche Gefühl: als Mannschaft des HTB zu gewinnen. Seit Sommer 2019 spielt die Truppe um Vizepräsident Sven Vogler zusammen Tennis. Sie trat nun als „Herren 40“ im Pokal an. Die Mannschaft besteht zum Teil aus echten Urgesteinen des HTB: Steen Besemüller, Florian Schreiter, Kevin Uthenwoldt, Olaf Gayko und aus Newcomer Guido Hoffmann, der im Sommer neu verpflichtet werden konnte und der versuchen wird, den aus beruflichen Gründen aus Harburg verzogenen Lars Beekmann zu ersetzen. Am Sonntag, den 30.8., war es soweit – der Gegner vom Schenefelder TC reiste mit großen Erwartungen zur Jahnhöhe, die sich jedoch nicht erfüllen sollten, denn das
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23 Team um Mannschaftskapitän Olaf Gayko war an diesem Tage hoch motiviert und gut eingestellt. Er selbst konnte sein Einzel in zwei Sätzen (6-4 und 6-3) „nach Hause fahren“ und auch der „entfesselt aufspielende“ Florian Schreiter siegte glatt mit 7-5 und 6-2. Nach den 4 Einzeln stand es jedoch 2-2, so dass es die Doppelspieler nun richten mussten.
unter den bekannten Corona-Auflagen ausgiebig gefeiert und die Jahnhöhe erwachte an einem Sonntag mal wieder zum Leben.
Am Ende machte noch das Gerücht die Runde, dass die Truppe als „Mannschaft des Jahres im HTB“ nominiert werden könnte. Aber das belassen wir mal bei dem Gerücht... // OG
Das beste Doppel im Team – Kevin Uthenwoldt und Steen Besemüller – deklassierte den Gegner aus Schenefeld mit 6-1 und 6-3 und spielte phasenweise überragendes Tennis. Hier zahlte sich nun das harte Training von Alan Berger aus. Das zweite Doppel – Florian Schreiter und Guido Hoffmann – machte es dann spannend, jedoch waren die beiden so „on fire“, dass am Ende die beiden Sportler aus Schenefeld mit 6-2, 4-6 und 10-5 bezwungen wurden. Für Guido war es das erste Spiel in den Farben des HTB und gleich der erste Sieg und dazu ein ganz wichtiger!! Was sich dann abspielte geht sicherlich in die Geschichte dieser Mannschaft ein – pure Extase und Freude. Der 4-2 Heimsieg wurde durch die Mannschaft
Foto von links: Besemüller – Uthenwoldt – Gayko – Hoffmann – Vogler - Schreiter
Die HTB-Herren 55 verlieren NordligaAufstiegsspiel
Die HTB-Herren 60 schaffen 2.Platz in der Nordliga
Die Herren 55 mit Mannschaftskapitän Dr. Martin Ilker spielten als ungefährdeter Gruppenerster der Hamburg-Liga gegen die Herren vom TSV DUWO 08 um den Aufstieg in die Nordliga. Aber der Gegner war zu stark. Mit einem deutlichen 2:7 ging das Spiel verloren. Trotzdem mal wieder eine starke Saison gespielt. Der Glückwunsch gilt DUWO!
Die Herren 60 mit Mannschaftskapitän Peter Mamminga erreichen in der Nordliga den zweiten Platz hinter TG Barmstedt und hätten am 19. September in Berlin gegen die Zehlendorfer Wespen um den Aufstieg in die Regionalliga spielen können. Coronaeinschränkungen, Kosten und auch die sportliche Überlegenheit des Gegners bewogen die Herren nach langer Überlegung, lieber auf die Reise nach Berlin und die Möglichkeit, in der Regionalliga spielen zu dürfen, zu verzichten. Schade, aber verständlich.
Die Wintersaison steht vor der Tür Die Wintersaison beginnt am 28. November mit dem Regionalligaspiel unserer Herren 50 gegen den TSV Sasel. Ein wirklich würdiger Wettkampfbeginn in unserer neuen Tennishalle. Die weiteren Heimspiele bestreiten die Herren 50 am 13. Dezember und 9. Januar. In der Nordliga treten unsere Herren 65 am 5. und 12. Dezember in heimischer Halle an. Hoffentlich kann die Saison wie vorgesehen gespielt werden. Wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg! // UK
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TENNIS
EIN NEUES ZEITALTER BEGINNT FÜR DIE HTB-TENNISABTEILUNG
Halle feierlich eingeweiht „Das soll mir `mal einer nachmachen“ – viel Stolz steckt in dem Satz von Ralph Fromhagen, Vizepräsident des HTB, der den Neubau der Doppelfeldhalle in Rekordzeit stetig angetrieben hat. In nur 65 Tagen nach Fertigstellung der Betondecke wurde die Konstruktion durch die Hallenbauprofis der Firma „AIS Hallenbau Management“ errichtet. Für die Firma AIS war es auch das erste Mal, dass sie so eine Hallenkonstruktion sozusagen im 1. Stockwerk errichtete, in diesem Fall auf unserer Kita. Und das gelang AIS mit Auszeichnung. Für die Tennisabteilung ist ein neues Zeitalter angebrochen. Frank Michaelis, Abteilungsleiter Tennis, sagte in seiner charmanten Art: „Das ist ein großer Schritt für die Tennisabteilung, um zukünftig unseren Mitgliedern Angebote auf höchstem Niveau machen zu können“. Die neue Tennishalle bietet viele Vorzüge. Der blaue Hartbodenplatz wurde auf einen Schwingboden aufgespritzt und hat ähnliche Eigen-
schaften wie ein Sandplatz und ist so ausgesprochen gelenkschonend. Die LED-Tennishallenbeleuchtung ist mit 500 LUX leistungsstark – sie leuchtet die Halle gleichmäßig und vor allem blendfrei aus. Durch die durchdachte Farbgestaltung des Platzes und der „Ballgardine“ an den Stirnseiten erhalten die Tennisspieler*Innen den besten Kontrast, um die Tennisbälle sicher spielen zu können. In Corona-Zeiten ist auch die vorhandene Lüftung ein wichtiger Gesichtspunkt. Durch das blendfreie Glaskuppeldach kommt nicht nur ausreichend Tageslicht in die Tennishalle, sondern es kann zusätzlich zur Belüftung geöffnet werden. Zwei große Rolltore an den Stirnseiten sind ebenfalls zum Stoßlüften nutzbar. Der Hallenschwingboden ist mit seinem Belag in Hamburg einzigartig. Wer eine Hallenzeit gebucht hat, benötigt für sein Spiel unbedingt Tennis-Allcourtschuhe mit heller, nicht
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färbender Sohle (non-marking). Man kann auch traditionelle Hallenschuhe mit heller, glatter Sohle verwenden, doch nach Angaben des Hallenbauers nutzen die Schuhe nach mehrmaligem Spiel stark ab. Der Zugang zur neuen Tennishalle ist auch über die Gastronomie des Vereins möglich. Man kann – wie gehabt – den Tennisbetrieb aus der Gastro durch 3 Fenster beobachten und wer nicht genug hat, kann auf TV-Bildschirmen das Tennisspiel per Videokamera von oben betrachten. Nach Rücksprache mit dem HTBGeschäftsführer, Torsten Schlage, sind noch einige feste Hallenzeiten buchbar. Wer neugierig auf die neue Tennishalle mit ihren tollen Möglichkeiten geworden ist, kann kurzfristig über die Geschäftsstelle des HTB-Sportpark Jahnhöhe telefonisch (040/79 14 33 23) Hallenzeiten reservieren. Eine modere Hallenplatzbuchung übers Internet über „bookandplay“ ist in Arbeit. // RS
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GOLF
Golfmeisterschaft HTB Open Bei strahlendem Sonnenschein traten am 13.9. insgesamt 33 Golfer*innen zum Traditions-Turnier der HTB-Golfabteilung beim Partnerclub GC Sittensen an. Bis zuletzt war immer noch ein Rest Unsicherheit in der Luft, ob das Turnier in dieser besonderen von Corona belasteten Zeit durchgeführt werden kann. Die Spieler fanden einen hervorragend gepflegten Platz vor, auf dem es sich trefflich und mit viel Freude spielen ließ. Die Ergebnisse spiegelten dieses unzweifelhaft wider. Im Hinblick auf die Ergebnissliste konnte festgestellt werden, daß der Tag unter dem Motto stand:
„The Fromhagens take it all!“ Coach Ralph hatte seine Familienmitglieder gut vorbereitet und entsprechend fiel das Ergebnis aus: seine Frau Renate wurde Clubmeisterin und Sohn Marvin errang den Titel bei den Herren.
Einzelergebnisse: Herren Brutto 1. Werner Uhr 2. Thomas Meyer 3. Christian Dammann Damen Brutto 1. Renate Fromhagen 2. Ines Navarra 3. Annelor Meretzki Herren Netto 1. Marvin Fromhagen 2. Horst Starke 3. Wolfgang Stock Damen Netto 1. Renate Fromhagen 2. Claudia Uhr 3. Kate Fromhagen Zum Abschluss dankte Ralph Fromhagen dem Organisator Jürgen Kolbow für die perfekte Durchführung des harmonischen Turniers mit einem Fläschchen „Feuerwasser’“. Die Turnierleitung freut sich schon auf die HTB-Open in 2021 und hofft auf rege Beteiligung. // JK
VOLLEYBALL
Volleyball – trotz Corona prächtige Entwicklung Corona hier, Corona dort, auch die Volleyballer des HTB werden kräftig geschüttelt, vom Virus. Noch nicht lange dürfen die Sportler wieder üben, in der Halle, in Mannschaftsstärke, mit Abstandsregeln zwar, aber ohne die Mund-Nasenmaske. Der zwei Monate nach hinten verlegte Saisonstart rückt mit großen Schritten näher und niemand weiß, wie es laufen wird. Wir versuchen jedenfalls, uns sportlich gut aufzustellen. Die Jugendabteilung hat keine einzige der benötigten Schiedsrichterlizenzen. Corona hat alle Lehrgänge gecancelt, für die unsere Sportler gemeldet waren. Dasselbe bei den Übungsleiterlehrgängen, an denen einige Spieler teilnehmen wollten. Aber von wegen „den Kopf in den Sand stecken“, das gibt‘s bei uns nicht. Ich nenne es „das Wunder von Corona“: Niemals zuvor sind so viele Jugendliche zu uns in die Hallen „geströmt“, wie in der Zeit der Pandemie. Bei den Mädchen und Jungen um die 14 kommen wir auf solch hohe Teilnehmerzahlen, dass die gerade entstandenen Übungsgruppen schon geteilt werden müssen. Wir schicken niemanden weg – doch es ist ein Kraftakt, der nur klappt, weil wir mit Dominic, Torge und Theresa absolut engagierte Sportma-
cher/innen haben. Jede/r von ihnen leitet teils schon punktspielende Teams. Allen voran der frisch gebackene Integrationsübungsleiter Nazir Nomani, der weiterhin mehrmals in der Woche von Rahlstedt, wo er lebt und lernt, nach Harburg kommt, und hier ein wertvoller Teil unserer Jugendausbildung ist. Ein weiterer Pfeiler in der Trainingsarbeit ist Kai Heimes, der seit einiger Zeit unsere Landesligadamen trainiert und sich zusätzlich einmal in der Woche um unsere A-Jugend-Mädchen kümmert. Die Damen sind nach ihrem Abstieg aus Hamburgs höchster Spielklasse, der Verbandsliga, wo ihnen am Ende die dünne Spielerdecke zum Verhängnis wurde, in der Landesliga aktiv. Mit Kais Amtsantritt wandelte sich die dünne Spielerdecke urplötzlich in eine komfortable Kuscheldecke. Aus 8 wurden 15 Girls. Das ist der Hammer. Einige der LL-Mädchen können altersmäßig noch in der Jugend spielen, so dass mit dieser Verstärkung unsere A-Jugend auch in diesem Jahr versuchen wird, sich in das Finale um die Hamburger Meisterschaft vorzukämpfen.
Das Foto zeigt unsere A-Mädchen vor der Finalrunde zur Hamburger Meisterschaft, im Februar, in der Halle Baererstraße. Jetzt schon ein Aushängeschild. Als guter Gastgeber überließen wir die vorderen Plätze den Mitbewerbern und belegten Platz 6. Unsere A-Jungen haben in der kleinen Gruppe unserer Ex-VerbandsligaMänner echte Vorbilder entdeckt. Wenn es denn passt, üben die Jungs dienstags mit den alten Hasen zusammen und bekommen dort schon mal den Zahn gezogen, dass Volleyball ja soo easy ist. Auch die Jungen nehmen an der Qualifikationsrunde zur Hamburger Meisterschaft teil, die im Januar 2021 mit dem Finale endet, teil. Die Tatsache, dass wir sowohl bei den Mädchen, als auch bei der männlichen Jugend aus heutiger Sicht, bereits die nächsten beiden Jahrgänge „im Sack“ haben, ist fast schon himmlisch, in einer Sportart die „keiner“ kennt. Ich freue mich über unsere lang jährigen Jugendspieler/innen, die, so ist meine Hoffnung, dann bald als zweite Damen oder als erste Herren für den HTB ins Rennen gehen. Ich freue mich über alle Neuzugänge, die bald merken werden, dass sie sich für die schönste Sportart der Welt entschieden haben. Ich freue mich über die Ankunft von Kai Heimes im HTB, der mit der Mischung aus alteingesessenen und neuen Talenten, sicher für viel Spaß sorgen wird. Und ich freue mich vor allem über die tollen Co-Trainer und auch auf die Unterstützung hoffentlich vieler Eltern, ohne die die Punktspiel-Reisen nicht zu meistern sind. Alle unsere Spielerinnen und Spieler tragen Trikots in schwarz mit weiß. „Wir sind HTB“. // FP
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FUSSBALL
Vor dem Hintergrund dramatisch steigender Infektionszahlen Mitte Oktober etwas zur Situation im HTB-Fußball zu verfassen, erscheint irgendwie surreal. Erwartet man doch fast jeden Tag, dass die Maßnahmen zur Eindämmung auch den Teamsport treffen und die teilweise noch nicht einmal wieder begonnene FußballSaison unterbrechen werden. Und selbst der bislang bereits absolvierte Spielbetrieb unterlag strengen Hygienebedingungen, die hinsichtlich der Organisation erheblichen Aufwand bedeuteten, um allen Auflagen gerecht zu werden. Der für die Saison 20/21 geplante Spielbetrieb des Hamburger Fußballverbands (HFV) war eh schon mit Bedacht und in Vorahnung kommender Unterbrechungen so angesetzt, dass die Anzahl der Spiele ca. 60 bis 70% des gewohnten Umfangs betragen. Aber selbst damit könnte es nach hinten heraus knapp werden. Auf Hallenspiele wurde wohlweislich komplett verzichtet, denn bereits das Bild von dicht an dicht gedrängten Eltern am Rande der Kinderturniere in muf-
figen Turnhallen lässt nicht nur den geschulten Epidemiologen erschaudern. Und auch der Umstand, dass ein Fußballspiel draußen an der frischen Luft stattfindet, garantiert keineswegs, dass es im Kontaktsport Fußball schnell zur Ansteckung kommt, sobald die Zahl latent ansteckender Spieler überproportional zu wachsen beginnt. Sportlich gesehen fing die Saison eigentlich ganz gut an, als Mitte September die ersten ErwachsenenMannschaften ihre Saison starteten. Zwar musste die 2. Herren nach einer erfolgreichen Pokalsaison 19/20 diesmal gleich in Runde 1 die Segel streichen, während die Liga ihre Erstrundenpartie souverän gewann, aber beim ersten Punktspieltag gelangen allen 3 Herren-Teams wie auch den 1. Frauen Auftaktsiege im Kampf um Punkte. Dabei musste man nach erheblichem Aderlass bei der Liga eigentlich befürchten, dass diese Saison zu einer großen Herausforderung erwachsen könnte, nachdem allein 5 Spieler dem Lockruf des Oberligisten aus Buchholz folgten. In Anbetracht dessen konnte
man nicht unbedingt erwarten, dass sich die Mannschaft nach dem dritten Landesliga-Spieltag der HammoniaStaffel mit 7 Punkten weit oben in der Tabelle wiederfinden würde. Mit dem Wechsel in ihre zweite Bundesligasaison musste der Kader mit einem guten Dutzend neuer Spielerinnen kräftig aufgefüllt werden, nachdem alle Mädels des 2003er-Jahrgangs (u.a. die als beste Nachwuchsspielerin im HFV ausgezeichnete Beyza Kara) ja seit Juli dem Jugendalter im Mädchenbereich entwachsen sind. Jede Menge Testspiele reichten dann aber schlussendlich doch nicht, um beim Saisonauftakt in Berlin bei Union zu bestehen. Immerhin konnte die zweite Partie in Jena mit einem verdienten 2:0-Erfolg gekrönt werden, aber beim ersten Heimspiel gegen Magdeburg konnte die Mannschaft nicht nachlegen. Überhaupt scheint es bislang einen Heimspielfluch zu geben, nachdem in den bislang auf der Jahnhöhe ausgetragenen acht Partien kein einziger Dreier gelungen ist. Nachdem durch den Verzicht auf Absteiger in
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29 der Vorserie diesmal vier Teams absteigen müssen, sollten auch daheim Siege herspringen, um auch ein drittes Jahr in Folge Harburg auf der Karte der DFBBundesligavereine halten zu können. Wer weiß, was zwischen dem Verfassen dieser Zeilen Mitte Oktober und der Veröffentlichung unseres HTB-Magazins noch alles passiert ist. Gegenwärtig gehen die Zahlen jedenfalls wieder durch die Decke, übersteigen gar die Höchstwerte aus dem Frühjahr und lassen auch für den Fußball nichts Gutes erwarten. Andererseits bezeichnet man Fußball ja nicht umsonst als schönste Nebensache der Welt, denn momentan ist es nun mal für das Gemeinwohl absolut nebensächlich, ob auf den Sportplätzen 22 Spieler einem Ball hinterher hecheln dürfen oder nicht. Dass man – im Gegensatz zum weiterhin auf 10 Personen limitierten Individualsport – überhaupt wieder kicken durfte, stellte bereits eine schwer nachzuvollziehende Bevorzugung dar und sollte möglicherweise nur dazu dienen, des Volkes Unverständnis und Ungeduld im Umgang mit auferlegten Einschränkungen zu begegnen. Aber solche Diskussionen werden sich wohl bereits beim Lesen dieses Berichts erledigt haben, wenn unser allgegenwärtiger Kontrahent, der VC Corona, das 2:0 markiert hat. // RL
Leistungen:
Titelsammler Fußball-Jugend Saison 2019/2020 C-JUNIOREN Harburger TB 3.C (A2) Meisterschaft: C-KK 35 (U15); 1. Platz D-JUNIOREN Harburger TB 1.D (A1) Meisterschaft: DBZL 08 (U13) 1. Platz Harburger TB 2.D (J1) 8er Meisterschaft: DBZL 15 (U12) 8er; 1. Platz Harburger TB 3.D (A2) Meisterschaft: D-KK 48 (U13) Herbst; 1. Platz Meisterschaft: DKK 39 (U13); 1. Platz Harburger TB 4.D (J2) Meisterschaft: DKK 55 (U12); 1. Platz Harburger TB 5.D (J3) Meisterschaft: D-KK 68 (U12) Herbst; 1. Platz Meisterschaft: DKK 62 (U12); 1. Platz
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Harburger TB 6.D (J4) 8er Meisterschaft: DKK 50 (U12) 8er; 1. Platz E-JUNIOREN Harburger TB 1.E (A1) Meisterschaft: EKK 14 (U11); 1. Platz Harburger TB 2.E (A2) Meisterschaft: EKK 28 (U11); 1. Platz Harburger TB 3.E (J1) Meisterschaft: EKK 35 (U10); 1. Platz D-JUNIORINNEN Harburger TB 1.D-Mäd. 9er Meisterschaft: MD 12 9er Frühjahr; 1. Platz Harburger TB 2.D-Mäd. 9er Meisterschaft: MD 14 9er Frühjahr; 1.Platz
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FUSSBALL
VON DEN „KICKING GIRLS“ ZUR NATIONALSPIELERIN
Beyza Kara ist Jugendspielerin des Jahres 2020 im HFV
SILBERNE EHRENNADEL DES FUSSBALLVERBANDES FÜR
Johannes MayerLindenberg Am 10.9.2020 wurde Johannes Mayer-Lindenberg im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Grand Elysée Hotel für seine besonderen Verdienste mit der silbernen Ehrennadel des Hamburger Fußballverbandes geehrt. Johannes war von 2009-2017 und ist nun erneut seit 2019 ehrenamtlich im Bezirks-Schiedsrichter-Ausschuss Harburg tätig – zunächst als Beisitzer und seit 2019 als Obmann. Schiedsrichter ist er 1997 geworden und seit 2007 Spielleiter in der Oberliga Hamburg. Parallel dazu kommt der Pädagoge des Immanuel-Kant-Gymnasiums (Fächer Mathematik und Musik) auch als Schiedsrichter-Beobachter zum Einsatz. // KB
Am 10.9.2020 wurde Beyza Kara (HTB) bei einer Ehrungsveranstaltung des HFV ausgezeichnet. HFV-Präsident Dirk Fischer, Vizepräsident Carl-Edgar Jarchow und die AFM-Vorsitzende Andrea Nuszkowski überreichten Beyza Kara (Jg. 2002) die Trophäe als Jugendspielerin des Jahres 2020 im HFV. Beyza 2020 hat bei HTB in der B-Juniorinnen-Bundesliga gespielt und es bis 2020 nicht nur in den Sichtungslehrgang vom DFB U17 geschafft, sondern auch in die türkische Nationalmannschaft. Sie hat einen starken linken Fuß und besitzt eine „Top-Schnelligkeit“. „Ihre gute Einstellung wird ihr einen weiteren guten Weg ebnen“, prognostiziert HFV-Auswahltrainerin Magdalena Schiefer.
Das Besondere an Beyza: Sie hat den Weg über das HFV-Projekt „Kicking Girls“ zu dem HFV-MädchenStützpunkt in Jenfeld, ihrem ersten Verein SV Nettelnburg-Allermöhe, in die HFV-Mädchen-Auswahl gemacht. Sie war auf der Eliteschule des Sports Alter Teichweg und hat ihren Fokus auf den Leistungssport gerichtet. Beyza Kara sagt über ihre Anfänge als Fußballerin: „Durch das HFVProjekt „Kicking Girls“ bin ich zum Fußball gekommen!“ Beyza ist nun ab Serie 2020/21 beim HSV und spielt da in der Regionalliga-Nord der Frauen. Momentan absolviert sie ihr FSJ an einer Grundschule und hat enormen Spaß an der Arbeit mit Kindern. // HFV
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MIT DEMUT IN DIE NEUE SAISON!
HTB-Zebras beeindrucken! „Nach sieben Monaten Zwangspause endlich wieder ein Fußballspiel,“ freute sich Trainer Raoul Classen vom Harburger TB. „Dennoch, die aktuelle Corona-Lage ist weiterhin sehr ernst und wir müssen alle unbedingt wachsam und vorsichtig bleiben,“ ergänzte er sofort. Mit 4:2 (1:1) besiegten seine HTB Zebras (Jg. 2007) in einem packenden und leidenschaftlich geführten Fußballspiel die HNT auf ihrem heimischen „Opferberg“. Die lange Pause war dem HTB kaum anzumerken und die Mannschaft zeigte eine überraschend starke spielerische Leistung. Hatten die Zebras im Frühjahr noch einige Abgänge zu verkraften, kamen im Sommer talentierte Neuzugänge hinzu. „Diese Mannschaft wird uns noch viel Freude machen. Sie ist unglaublich kreativ und variabel in ihrer Spielwiese“, freute sich der erfahrene Trainer. „Unser sportliches Ziel ist der Aufstieg
in die Landesliga. Hierfür suchen wir im Übrigen noch weitere Verstärkungen!“ Nachdem die letzten Monate bereits ein intensives Trainingsprogramm absolviert wurde, durften die Harburger Bezirksliga-Fußballer nun auch endlich wieder „richtig Fußball“ spielen. In allen Vorbereitungsspielen zeigte die Mannschaft bisher ausgesprochen gute Leistungen, spielte einen sehr attraktiven Fußball und konnte alle Spiele verdient gewinnen. Diese Mannschaft hat Charakter und einen ausgeprägten Siegeswillen, freute sich Trainer Raoul Classen über die sportlichen Leistungen seiner Mannschaft. Es stimmt derzeit einfach in allen Bereichen. Der Trainerstab arbeitet professionell, eng und vertrauensvoll zusammen, die Jungs ziehen alle super mit. Wir sind ein Team! Das große Ziel heißt daher, der Aufstieg in die Landesliga!
Hierfür absolvierte die Mannschaft im Oktober ein einwöchiges und ganztägiges Trainingslager auf der Jahnhöhe. Die Jungs verbringen einen großen Teil ihrer Herbstferien freiwillig damit, sich für die wichtigen Qualifikationsspiele im November „zu quälen“ und professionell vorzubereiten. Unterstützung erfährt die Mannschaft in diesem Zeitraum auch von anderen HTB Jugendtrainern, um eine durchgehende und intensive Betreuung in der gesamten Woche zu gewährleisten. Über diese tolle Unterstützung haben wir uns alle sehr gefreut. Ein großes „Danke schön“ gilt hier insbesondere unserem Jugendkoordinator Jörg Heitmann“, sagt Raoul Classen. Für das große sportliche Ziel sucht die Mannschaft im Übrigen noch weitere Verstärkungen! Wer also Lust hat, ist herzlich zu einem Probetraining eingeladen. Alle Informationen zum Team unter: www.harburgertb-fussball.de/ junioren/2-c-junioren-1/
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BUNDESVEREINIGUNGEN
„HINTEN BRAUCHEN WIR AUCH WAS“ –
Bouleturnier der Bundesvereinigungen von links: die Hobbyangler Olaf Gayko, Sven Vogler, Ralf Wiegels, Oliver Balon, Ralf Becker und Andreas Deden
„Petri Heil“ blieb ein unerfüllter Wunsch Dass sich die 12 BV für vieles begeistern kann ist bekannt, dass jedoch eines Tages „Hochseeangeln“ auf ihrem Programm stehen würde, war für das ein oder andere BV-Mitglied eine echte Herausforderung. So ging es Ende September für einen Tag mit der „MS Einigkeit“ von Heiligenhafen hinaus auf See. Schon der Treffpunkt um 5 Uhr morgens in Harburg war eine echte Herausforderung, aber pünktlich warfen wir die Leinen los und dampften gegen 7.30 Uhr hinaus auf die Ostsee. Wir ließen die Insel Fehmarn an Steuerbord liegen und schipperten in Richtung internationale Gewässer, um uns unseren Wunsch für den heutigen Tag zu erfüllen – Dorsche angeln. Für die „Nicht-Angler“: die Dorsche gehören als wohlschmeckende Speisefische zur Knochenfischfamilie. Die meisten Arten leben in gemäßigt warmen Gewässern auf der Nordhalbkugel der Erde und ernähren sich von kleineren Fischen und wirbellosen Lebewesen. Nach fast acht Stunden auf See (nur unterbrochen von einem
mäßigen Mittagessen) fiel unser Fang doch sehr enttäuschend aus oder mögen die Dorsche nur Angler mit dem Vornamen Ralf? Ralf Wiegels jedenfalls konnte als erster einen Fangerfolg vermelden, jedoch stimmte die Länge des Fisches nicht – 36 cm waren dann doch zu klein, um ihn an Bord behalten zu können. Auch Ralf Becker konnte sich zwar über einen geangelten 38 cm langen Dorsch freuen, der aber in seiner Substanz auch noch zu schwach war und somit auch wieder über Bord musste. Das war es dann mit unserer schwachen Ausbeute…. Warum wir – auf besonderen Wunsch von Bruder Ralf B. aus der Karateabteilung – allerdings unbedingt Kühltruhen für die gefangenen Fische mitnehmen sollten, hat sich uns Hobbyanglern bis heute nicht erschlossen… Der dennoch sehr gesellige BVTag fand mit einem kleinen Snack im Restaurant „Nordpol“ in Heiligenhafen seinen Abschluss. „Dorschlos“ und um eine Erfahrung reicher ging es danach per Auto zurück in die Heimat. // OG
Wenn man den Schmerz des Versagens durchlebt, begleitet mit dem Aufschrei: „Das kann ja wohl nicht wahr sein“ und sich die Erkenntnis aufdrängt, dass auf dem Platz Dinge passieren, für deren Erklärung unsere Schulweisheit nicht ausreicht, dann befinden wir uns beim Boulespiel. Am 3. Oktober war es wieder soweit, beim Bouleturnier der Bundesvereinigungen. Boulisten sind Individualisten. Habitus und Stil dieser Spezies sind unterschiedlicher als der Rest der Menschheit. Die bunte Vielfalt der Charaktere erfordert Humor und Toleranz – das fällt mal leichter und mal schwerer. Der Messfanatiker will nie wahrhaben, dass der Gegner den Punkt hat. Der Taktiker diskutiert vor jeder zu spielenden Kugel sämtliche Alternativen und nervt den Gegner ständig mit der Frage: „Was kommt bei Euch noch?“ Der Ehrgeizige ist fast nur am Heulen, weil jede nicht genial gespielte Kugel ihn zur Verzweiflung bringt. Die Frohnatur will nur Spaß haben. Eigentlich ist ihr alles egal, und sie findet es auch noch lustig, wenn die Kugel irgendwo in der Walachei landet. Der Kommunikative ist ständig mit jemandem im Gespräch: mit Mitspielern, mit gerade nicht im Kreis stehenden Gegnern, mit Spielern, die gerade Pause haben oder mit Zuschauern. Er merkt selten, wann er dran ist und muss
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mehr oder weniger lautstark zum Weiterspielen aufgefordert werden.
Und es gibt Menschen, die spielen ab und zu mal und einfach nur so zum Spaß Boule. Solche Menschen sind angeblich keine „richtigen Boulespieler“ und dazu gehören wir. Überhaupt keine Nerven haben nur Anfänger (diesen Status haben in unserem Kreis einige ihr ganzes Bouleleben lang). Sie sind locker und deswegen klappt auch alles auf wundersame Weise. Wie in jedem anderen Sport gibts auch beim Boule die Trainingsweltmeister. Sie können fast alles; nur wenn es drauf ankommt, versagen ihre Nerven. Der dann oft ausgesprochene Satz „ich glaube, wir spielen wie die Anfänger“ stimmt nicht: Anfänger spielen besser… Bei uns steht im Vordergrund der Spaß – der Flachs wird zum Blühen gebracht. Was sich bei unserem Boulespiel zwischen uns abspielt, ist so bunt wie das zwischenmenschliche Leben
im Allgemeinen. Einige bouletypische Varianten/Sprüche möchte ich hier beschreiben: Nach einem verzogenen Wurf zum Mitspieler: „Das kannst du besser“. Die Kugel 2 m vor die Sau gelegt: „Die liegt wenigstens schön im Weg.“ Die Kugel 2 m hinter die Sau gelegt: „Hinten brauchen wir auch was.“ Bei einer Kugel 80 cm vor der Sau: „Die macht noch Karriere“ oder „Ich schieße flach rein, mal sehen, was dann passiert“. Ach ja, einen Turniersieger gab es an diesem Feiertag auch: die „Anfänger“ der 11. BV gewannen erneut den „Seevepokal“ im Endspiel gegen die 12. BV.
Den dritten Platz erreichten die „Oldboys“ der 5. BV, die mit Werner Fischer (siehe Foto oben) den Spieler stellten, dem die „Würfe des Tages“ gelangen: erst die gegnerische Kugel weggekickt und dann die eigene Kugel ans Schweinchen gelegt. Helbing wurde zum Abschluss eines schönen Tages auch getrunken, allerdings nicht aus dem Pokal, sondern aus Gläsern – Corona lässt grüßen. Auf ein neues am 3. Oktober 2021, wenn es wieder heißt „lauf doch, du faule Sau.“ // KB
DIE ENDSPIELTEILNEHMER DER 11. UND 12. BV
www.dinger-hh.de
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HISTORIE
Einmal Turnerbündler, immer Turnerbündler
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ie erfolgreiche 155-jährige Geschichte des HTB ist stets mit dem bemerkenswerten persönlichen Engagement seiner Mitglieder verbunden. Hinter den sportlichen Erfolgen, der Gestaltung des Vereinslebens mit seinem großartigen Zusammenhalt, stehen immer außergewöhnliche Persönlichkeiten, die als aktive Sportler, Trainer, Betreuer, ehrenamtliche Mitarbeiter, Abteilungsleiter, Vorstands- oder Präsidiumsmitglieder den Verein wesentlich geprägt und weiter entwickelt haben. Zu ihnen gehört Willi Bothe (Jahrgang1935 und seit 75 Jahren Mitglied unseres Vereins – unten im Foto aus dem Jahr 1962), der nachstehend mit seinem Bericht ganz persönliche Einblicke in seinen Werdegang gibt. // KB
„Ich war ein schlechter Turner und auch kein guter Fußballer…“ „Natürlich führte auch mein Weg zum Turnerbund 1946 über die „zerbombte Hütte“ von Heinrich Jungenitz in der Schorchtstraße. Es war eine kleine Stube, vollgestellt mit alten Möbeln; in einer Ecke ein Netz mit Fußballstiefeln, in der anderen ein Netz mit Fußbällen und mittendrin der beleibte, unvergessene Heinrich Jungenitz, der damalige Jugendwart, der die Jugendlichen so auf die Handball- und Fußballmannschaften aufteilte, dass der Turnerbund alle Jugendklassen in beiden Sportarten besetzen konnte – egal ob man für die Sportart Talent mitbrachte oder nicht. Ich wurde für Fußball eingeteilt und mein erstes Spiel machte ich in der 2. Knaben (heute D-Jugend) gegen Bostelbek, dessen Sportplatz sich damals auf dem Gelände des ehemaligen „Tempowerks“ befand. Es gab so kurz nach dem II. Weltkrieg nur wenige Spiele, da die Gegner fehlten, denn die anderen Harburger Vereine stellten in jeder Altersklasse meist nur eine Mannschaft, während der HTB schon sehr früh drei besaß. Training fand für unseren Jahrgang auf der „schrägen Wiese“ am Platz 2 der Jahnhöhe statt. Die Tore hatten ein Drahtgehäuse – Netze gab es nicht. Mein erster Trainer, Herr Weisbarth, gab uns einen alten, schweren Lederball, sagte „nun spielt man schön“ und verabschiedete sich, um selbst Tennis zu spielen. Jeden Tag pilgerten wir zur
Jahnhöhe, um zu „bolzen“. Am liebsten „spielten wir einen aus“ – zwei Mannschaften auf ein Tor. Auf dem Bolzplatz galt übrigens früher die Regel, dass die Mannschaft, die drei Ecken rausgeholt hatte, einen Elfer schießen durfte… Obwohl untalentiert, spielte ich immerhin von den Knaben bis zu den Jungmannen (heute A-Jugend). Aber nie in der 1. Mannschaft – immer in der 2. oder 3. Die Jugendabteilung platzte aus allen Nähten und als unsere 1. Herren 1949 in die damals höchste Spielklasse (Oberliga Nord) aufstieg, gab es noch weiteren, ungebremsten Zulauf von jugendlichen Fußballern. Parallel zum Fußball sah ich mich in der 1948 wieder neu entstandenen Turnabteilung in der Turnhalle am Petersweg um. Hier ging es beschaulicher zu. Otto Struck war mein erster Turnlehrer und es gab auch eine junge, blonde, sehr attraktive Turnlehrerin – Fräulein Wilma Bartsch. Sie wirkte streng, war aber bei den Jugendlichen sehr beliebt. Später wechselte Adolf Bethge (Vater des HTB-Ehrenvorsitzenden Jürgen Bethge) von der Turnerschaft zum HTB. Mit ihm bekamen wir den besten Turnlehrer (später Oberturnwart), den man sich vorstellen konnte. Die Turnabteilung entwickelte sich zu einem Leistungszentrum und die 1. Riege des Turnerbundes gehörte zu den Besten in ganz Hamburg. Allerdings reichte auch beim Geräteturnen mein Talent nicht aus, zu größeren Erfolgen zu gelangen. Aber durch meinen Spaß und die Freundschaft zu den Leistungsturnern blieb ich der Turnabteilung treu und wurde
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tor der Vatertagsturniere blieb ich der Fußballabteilung sehr eng verbunden, genau so wie ich von 1972 bis 1993 als Gründungsmitglied der 5. Bundesvereinigung entsprechend ihrer Satzung die Fußballabteilung förderte.
immerhin als Vorturner für die 5. Riege eingeteilt. Später ernannte mich Adolf Bethge zum Turn-Jugendturnwart – er hatte offenbar mein Talent als Organisator entdeckt. Meine persönlichen Turner-Höhepunkte waren die Teilnahmen an den Deutschen Turnfesten 1953 in Hamburg und vor allem 1958 in München. Dort durfte ich beim Festumzug die Traditionsfahne des Turnerbundes tragen (siehe Foto) – vorbei am damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss.
Diese Tätigkeit habe ich über 20 Jahre mit großer Leidenschaft ausgefüllt. Einige „Highlights“ sind besonders erwähnenswert: die vielen von mir organisierten Jugendturniere, die gleichzeitig auf allen drei Plätzen der Jahnhöhe – meistens mit mehr als 25 Mannschaften (mit Teilnehmern aus Holland und Dänemark) und ca. 400 Jugendspielern stattfanden. Zudem sind die Berlin-Reisen unvergessen, die
1993 kehrte ich als Rentner nach Bad Harzburg in meine Harzer Heimat zurück. Dort lebe ich inzwischen in einem Seniorenheim und pflege nach wie vor den Kontakt (meistens über Telefon, Mail oder Whatsapp) zu meinen HTBFreunden – insbesondere zu denen von der 5. BV. Für mich ist es selbstverständlich gewesen, meine Vereinszugehörigkeit auch „in der Fremde“ bestehen zu lassen. Ich bin mit dem HTB seit numehr fast 75 Jahren verbunden und fühle mich als Beitragszahler als ein förderndes Mitglied des Vereins.
Als sich Adolf Bethge in den 60er Jahren aus Altersgründen zurückzog, wurde Hans Langemann sein Nachfolger als Vereins-Turnlehrer. Mit ihm kam ich nicht zurecht. Ihn interessierten nur die turnerisch Begabten – alle anderen liefen am Rande mit. Daher kehrte ich in die Fußballabteilung zurück, wurde Schiedsrichter und übte diese Aufgabe mit großer Freude bis 1980 aus. Daneben war mein Weg als „Funktionär“ schon vorgezeichnet: Im erweiterten HTB-Vorstand übernahm ich die Aufgabe eines Mitgliederwartes und stellte mich als Betreuer der 2. Jungmannen zur Verfügung. Als ich dann 1962 in das Amt des Fußball-Jugendleiters gewählt wurde, trat ich sozusagen in die Fußstapfen von Heinrich Jungenitz. Unter den Spieleinladungen stand nun jedoch nicht mehr „mit Bundesgruß H. Jungenitz“, sondern „mit sportlichen Grüßen W. Bothe.
links im Foto: Eugen Hospach sen. und dahinter seine Frau Lisa, vorne Jugendspieler „Eule“ Hospach, ganz rechts Willi Bothe / Pfingstturnier 1971 auf der Jahnhöhe.
wir fast ein Jahrzehnt lang jeweils zu Ostern mit unseren 3 A-Jugendmannschaften unternahmen, wie auch der Jugendaustausch mit dem holländischen Verein VV Waterloo Ijmuiden, der 13 Jahre existierte. 1981 gab ich mein Mandat in jüngere Hände und stellte mich von 1982 bis 1988 für die Mitarbeit im HTB-Hauptvorstand zur Verfügung. Als Organisa-
In meinem Gedächtnis bewahre ich eine schöne, erfüllte Zeit mit Erinnerungen, die mir niemand nehmen kann. Einmal Turnerbündler – immer Turnerbündler! Euer Willi Bothe
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NACHRUFE
Marianne Sepp (geb. Lattemann)
Emil Busch *11. Januar 1940 †4. August 2020
*20. Februar 1941 †15. September 2020 Im 80. Lebensjahr wurde unsere lang jährige Geschäftsstellenleiterin von ihrem langen Leiden erlöst.
Im 81. Lebensjahr verstarb Emil Busch, der in den „goldenen 60er Jahren“ als Fußballer zum Erfolg unserer Ligamannschaft beitrug, in der ausschließlich „Harburger Jungs“ spielten.
Marianne war in der Zeit von 1983 bis 1995 unseren Vorständen eine große Stütze. Sie hatte dank ihrer positiven Ausstrahlung zu unseren Mitgliedern den allerbesten Kontakt und stand ihnen stets mit Rat und Tat zur Verfügung.
Mit dem Turnerbund, dessen „Goldene Ehrennadel“ er trug, war Emil bis zum Schluss freundschaftlich verbunden. Wir werden ihn nicht vergessen und trauern mit seinen Angehörigen.
Unser Mitgefühl gilt ihren Hinterbliebenen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Präsidium
Harburger Turnerbund von 1865 e.V. 11. Bundesvereinigung
Abschied nehmen, wie Sie es wünschen.
040 - 7909349
Telefon www.kirste-bestattungen.de Eißendorfer Straße 72 a 21073 Hamburg kirste@kirste-bestattungen.de Trauerhaus: Am Oheberg 4 21224 Rosengarten Tel. 04108 - 6067
TERMINE
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TERMINE
VER
ANS
AB
G TUN TA L
EN
WE
RDE
AG S E G
N
T!
Es fällt uns schwer, aber aus den uns allen bekannten Gründen sehen wir uns leider schon jetzt veranlasst, folgende traditionelle Veranstaltungen abzusagen: - Totenehrung am Totensonntag - Klabberjas-Turnier - Schlipsparade am 2. Weihnachtstag - Neujahrsparty im Januar 2021 - Kinderfasching im Februar 2021
Die „Ordentliche Mitgliederversammlung des TTC im HTB“ ist noch nicht von dieser allgemeinen Absage betroffen und soll – wenn es dann möglich ist – am 14. April 2021 um 19 Uhr im Clubhaus stattfinden.
Harburger Turnerbund von 1865 e.V. PRÄSIDIUM PRÄSIDENT Michael Armbrecht VIZEPRÄSIDENTIN Dr. Kathrin Baartz
VIZEPRÄSIDENT Ralph Fromhagen
VIZEPRÄSIDENT Sven Vogler
SCHATZMEISTER Andreas Deden
JUGENDVERTRETER Rolf Ludwig
GESCHÄFTSFÜHRER Torsten Schlage KASSENPRÜFER Rüdiger Loricke Frank Michaelis EHRENRAT Wolfgang Aschendorf Gerd Bodendiek Harald Fromhagen Gisela Polnau Claus Ritter VEREINSMAGAZIN Klaus Buchholz CLUBHAUS-BEWIRTUNG Matthias Herrmann HAUSMEISTER-SERVICE Thomas Steffen KITA-LEITUNG Ariane Schwartau SPORTENTWICKLUNG Carla Rook ABRECHNUNG Olga Gaier
VERWALTUNGSRAT PRÄSIDIUM SCHRIFTWART PRESSEWART American Football Basketball Cricket Fechten Fußball Golf Handball Judo Karate Klabberjas Leichtathletik Radsport Tanzen Tennis Tischtennis Turnen Volleyball Wellness
s.o. Jürgen Burmester Reinhard Stellmach Michael Haß Andreas Buß Harsha Birur Barbara Lax Frank Borstelmann Jürgen Kolbow Timo Czech Ralf Reinholz Ralf Becker Ralph Fromhagen Marina Lopez Peter Jungehülsing Dagmar Krüger Frank Michaelis Torsten Schlage Jürgen Burmester Frank Pawlowski B. Ostrau / T. Schlage Stand September 2020
EHRENPRÄSIDIUM Claus Ritter Klaus Buchholz Ulrich Meya EHRENMITGLIEDER Karl-Heinz Reimers Karl Schult Klaus Wienecke Egon Skaarup Gerd Ritter Annelie Bethge Heinz Riehn Ludwig Ebeling Karl Albers Dr. Klaus Emicke Ralf Reinholz Inge Sobotke Jürgen Kolbow Wolfgang Gandy Karl-Heinz-Knabenreich Heinz Schwede Wolfgang Aschendorf
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Mit Sicherheit ein gutes Gefühl ! S
eit mehr als 25 Jahren setzen wir als mittelständisches Familienunternehmen auf individuelle Sicherheitskonzepte im privaten und gewerblichen Bereich, unabhängig ihrer Größe oder Tätigkeitsschwerpunkte. Ein Konzept das sich auszahlt. In Zeiten steigender Einbruchsdelikte setzen immer mehr Unternehmen und Eigenheimbesitzer auf eine Einbruchmeldeanlage. Durch eine objektspezifische Absicherung wird der Einbruchsversuch frühzeitig erkannt und durch diverse Maßnahmen abgewehrt. Als Facherrichter für Sicherheitstechnik gehören neben unseren eigenen Einbruchmeldeanlagen (Systeme ASS200, ASS300) auch:
● Videoüberwachung (IP- und Koaxsysteme, Funksysteme für den Privatbereich) ● Brandmeldetechnik (10-Jahresrauchmelder entsprechend der gesetzlichen Rauchmelderpflicht, Brandmeldeanlagen nach BHE-Hausalarm und DIN 14675 ) ● Zutrittskontrolle (Videotürsprechanlagen, Elektronische Schließsysteme, Lese- und Steuereinheiten). ● VDS-zertifizierte Alarmanlagen hauptsächlich für den gewerblichen Bereich zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten. Mit unserem abgerundeten Produktportfolio ist es uns möglich, ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept zu bieten. Zu unserem hohen Qualitätsanspruch gehört die individuelle „Vor-Ort“ Beratung um mögliche Schwachstellen zu analysieren. Sicherheit ist Vertrauenssache. Um den steigenden Anforderungen unserer über 2000 Kunden gerecht zu werden, entwickeln wir nicht nur stetig unsere Produkte weiter, sondern schulen auch regelmäßig unsere Mitarbeiter. So sind wir den Einbrechern immer einen Schritt voraus. Über 10 Jahre Sicherheitspartner des Harburger Turnerbundes. Dies erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit. Haben wir Ihre Neugier geweckt oder möchten Sie sich unverbindlich beraten lassen? Dann schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen einfach unter den unten aufgeführten Telefonnummern an. Wir vereinbaren zeitnah mit Ihnen einen Termin vor Ort. Ansprechpartner für Anfragen ist auch Herr Schlage, Geschäftsführer des Harburger Turnerbundes.
Wir sind Sicherheitspartner des HTB 1865 e.V.
Was wir für Sie leisten NOTDIENST – RUND UM DIE UHR ZENTRALHEIZUNGSANLAGEN ÖL, GAS, FERNWÄRME, PELLET, SOLAR SANITÄRE KOMPLETTLÖSUNGEN LÜFTUNGS- UND KLIMATECHNIK
ARNOLD RÜCKERT GMBH HEIZUNGSTECHNIK UND SANITÄR SCHMIDTS BREITE 19 • 21107 HAMBURG • TEL. (040)7 51 15 70 www.rueckertheizung.de • mail@rueckertheizung.de
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AUF EINEN BLICK
HTB SPENDENKONTO Sparkasse Harburg-Buxtehude IBAN: DE89 2075 0000 0000 0454 35 GESCHÄFTSSTELLE
ABTEILUNGSLEITER/INNEN
HTB Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040 / 79 14 33 23 htb65@t-online.de info@htb65.de www.harburger-turnerbund.de
American Football: Michael Haß Tel.: 0176 / 85 05 28 26
Golf: Jürgen Kolbow Tel.: 040 / 790 73 15
Basketball: Andreas Buß Tel.: 040 / 76 11 19 12
Handball: Timo Czech Tel.: 0170 / 191 08 47
Cricket: Harsha Birur Tel.: 0176 / 28 89 95 64 htb.cricket@gmail.com
Inline Hockey: Lutz Krone Tel.: 0172 / 280 59 04
PRÄSIDIUM Präsident: Michael Armbrecht Armbrecht@harburger-turnerbund.de Vizepräsidentin: Dr. Kathrin Baartz Baartz@harburger-turnerbund.de Vizepräsidenten: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Fromhagen@harburger-turnerbund.de
Fechten: Barbara Lax Tel.: 0176 / 11 99 03 38 Fußball: Frank Borstelmann Tel.: 0177 / 30 99 799 fborstelmann@gmx.de
Vereinsjugendvertreter: Rolf Ludwig Ludwig@harburger-turnerbund.de Geschäftsführer: Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323 Schlage@harburger-turnerbund.de Sport Entwicklung & Marketing: Carla Rook Tel: 0151 / 50 85 31 74 Rook@harburger-turnerbund.de CLUBHAUS Matthias Herrmann HTB Bistro & Event Tel.: 040 / 792 20 72
Karate: Ralf Becker Tel.: 0178 / 869 38 85 Klabberjas: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Leichtathletik: Marina Lopez Tel.: 040 / 790 76 32
Sven Vogler Vogler@harburger-turnerbund.de Schatzmeister: Andreas Deden Deden@harburger-turnerbund.de
Judo: Ralf Reinholz Tel.: 0172 / 600 90 00
N ITIO TRAD ON I T A GR T INTE CHAF EINS GEM
AMERICAN FOOTBALL BABYTURNEN BASKETBALL FECHTEN FUSSBALL GOLF GYMNASTIK HANDBALL INLINEHOCKEY JAZZGYMNASTIK JUDO KARATE KLABBERJASS LEICHTATHLETIK MODERN JAZZDANCE MUSICAL DANCE ORIENTALISCHER TANZ PILATES RADSPORT REHA FUNKTIONSGYMNASTIK
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Radsport: Peter Jungehülsing Tel.: 040 / 77 35 62 Tanzen (TTC): Dagmar Krüger Tel.: 040 / 790 59 11 Tennis: Frank Michaelis Tischtennis: Torsten Schlage Tel.: 040 / 79 14 33 23 Turnen: Jürgen Burmester Tel.: 040 / 700 94 46 Volleyball: Frank Pawlowski Tel.: 0176 / 52 05 28 47 Frank_pawlowski@web.de Wellness und Gesundheit: Brigitte Ostrau / Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323
GEBURTSTAGE
NOVEMBER 1.11. 3.11. 4.11. 4.11. 4.11. 5.11. 5.11. 7.11. 8.11. 9.11. 10.11. 13.11. 13.11. 15.11. 15.11. 15.11. 15.11. 15.11. 18.11. 19.11. 20.11. 21.11. 23.11. 24.11. 24.11. 25.11. 25.11. 25.11. 26.11. 28.11.
Manfred Meyenburg Gerd Neitzel Sabine Kalauch Heike Boldt Leonhard Bednorz Uwe Immenroth Uta Liska-Gärmer Christof Kusch Ingrid Baldi Heinz Schulze Annette Helmold-Bayati Uwe Radtke Hans-Peter Konarske Harald Hennig Erika Kämpfer Rainer Kleffmann Edgar Lerchl Hildegard Dammann Ulf-Peter Brassat Karl Schult Kurt Jüncke Ferdinand Fortuin Annelie Bethge Veronika Bößler Rudolf Bartels Bärbel Schmidt Joachim Bösenberg Heinz-Jürgen Kolbow Alfred Strecker Ilse Ulrich
DEZEMBER 1.12. 1.12. 2.12. 2.12. 3.12. 4.12. 6.12. 8.12. 10.12. 10.12. 10.12. 11.12. 12.12. 13.12. 13.12. 13.12. 13.12. 13.12. 14.12. 17.12. 17.12. 18.12.
Helga Voß Gerhard Kröckel Ute Dost Maud Stein Egon Skaarup Hans Guzahn Gita Scharnweber Björn Stölting Wolfgang Aschendorf Heinz Ernst Ralf Reinholz Gunter Liphard Udo Koechling Jörg Neudorf Rüdiger Maaß Heide Winter Hannelore Baumgarten Ralf Palatz Brigitte Holzhausen Hartmut Garz Rolf Habermann Anja Appelbaum
19.12. 19.12. 20.12. 21.12. 22.12. 23.12. 23.12. 23.12. 24.12. 25.12. 26.12. 27.12. 30.12. 31.12.
Burghard Fröhlich Günther Rosenfeld Marie-Luise Lühmann Helga Pandikow Matthias Wolpers Ahmet Kücükler Joachim Krauß Karl-Heinz Evers Inken Beckedorf Günther Just Hilde Hammer Wolf-Lothar Voigt Otto Herbert Wolf Gerd Ritter
JANUAR 1.1. 1.1. 1.1. 2.1. 2.1. 2.1. 4.1. 4.1. 5.1. 5.1. 6.1. 6.1. 7.1. 7.1. 7.1. 8.1. 9.1. 10.1. 11.1. 13.1. 17.1. 20.1. 20.1. 21.1. 21.1. 23.1. 24.1. 25.1. 26.1. 26.1. 28.1. 29.1.
Rudolf Rister Klaus Wehmeyer Helga Edelmann Dirk Jahn Uwe Hinz Richard Bohlmann Dieter Thamke Theodor Visser Hartmut Pflaum Erika Hilbert Rainer Krüger Gerd Bodendiek Christa Ivers Willi Bothe Adolf Blieffert Christa Gewecke Heinz-Rudolf Baldi Bärbel Stephani Karl-Heinz Dreyer Ulrich Fastert Andrea Schildt Eugen Hospach Klaus Albrecht Hubertus Gillner Gunter Stephani Regina Porth Bernd Klein Renate Thee Christiane Kolbow Ingeborg Münsch Peter Schreiber Eva Warratz
FEBRUAR 3.2. 4.2. 4.2. 4.2. 5.2.
Ralf Becker Holm Beckert Thomas Steffen Gertrud Trautmann Frank Pawlowski
6.2. 9.2. 11.2. 11.2. 11.2. 12.2. 12.2. 12.2. 13.2. 14.2. 16.2. 16.2. 17.2. 18.2. 18.2. 19.2. 20.2. 20.2. 21.2. 22.2. 23.2. 23.2. 25.2. 26.2. 27.2. 28.2. 28.2. 28.2.
Annelor Meretzki Uwe Michael Kohnen Uwe Ozekker Petra Lübbersmeyer Rolf Renck Jens Ivers Herta Schindler Ralf Kirsch Peter Mamminga Werner Piotrowski Volker Herzog Renate Puschmann Dieter Krafack Ingrid Schneider Günter Irrgang Harald Fromhagen Karin Benedict Joachim Böttcher Mechthild Laukötter Dagmar Fortuin-Hollenbach Dagmar Klein Elke Bollow Claudia Horn Gisela Tscherning-Groth Anke Hartmann Dieter Goerke Annegret Czernay-Linneweber Ekhard Küster
MÄRZ 2.3. 2.3. 6.3. 7.3. 7.3. 7.3. 7.3. 9.3. 9.3. 10.3. 14.3. 15.3. 16.3. 18.3. 19.3. 21.3. 21.3. 22.3. 23.3. 24.3. 24.3. 24.3. 25.3. 27.3. 28.3. 31.3.
Claus Ritter Dietmar Wagner Jürgen Weigelt Andreas Wilcke Karl-Wilhelm Blohm Marion Liebelt Ingo Steppat Gunda Holst Marianne Flebbe Harald Krüger Klaus Lübbersmeyer Eckhard Hirtler Gabriele Steffen Klaus Buchholz Jörg Plambeck Eckart Rotetzki Manfred-Wilhelm Wagner Christine Thiele Hans-Heinrich Lühmann Andreas Roggon Uwe Holzhausen Elke Schmied Dr. Bernd Goth Evelin Gandy Hartmut Voß Ulrike Sander
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