Skip to main content

2020/02 HTB Magazin HTB 1865

Page 1

Unwägbare

Risiken

Notwendige

Reglementierungen

Angestrebte

Lösungen

SOMMER 2020 DA S M AGA Z IN DE S H A RBRURGE R TU RNE RBU N D ES VON 18 6 5 E.V.


2

INHALT / IMPRESSUM

Karate

Corona

Tanzen Kita-Neubau Radsport Tennis Historie

Volleyball Fußball 14

IMPRESSUM Herausgeber: Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Geschäftsstelle Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg, Tel. 040 / 79143323 Verantwortlich für den Inhalt: Präsidum HTB Pressewartin: Dr. Kathrin Baartz Baartz[at]harburger-turnerbund.de Chefredaktion: Klaus Buchholz (KB) Redaktion: Ralf Becker (RB), Christian Bittcher (CB), Jürgen Bollmann, KarlHeinz Knabenreich (KHK), Ulli Kröckel (UK), Rolf Ludwig (RL), Sabine Möller (SM), Frank Pawlowski (FP), Reinhard Stellmach (RS), Hamburger Abendblatt (HA)

08

Layout: Anja Buchholz, anja[at]fofftein.net Druck: Die Printur, Kaltenkirchen

22

21

Fotos: Ralf Becker, Klaus Buchholz, Ulli Kröckel, Sabine Möller, Can Özcan, Carla Rook, Shutterstock, Reinhard Stellmach Anschrift der Redaktion: HTB – Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg Tel. 040 / 88 91 36 93, email: kbookwood[at]aol.com

25

INHALT 02 Impressum

14

Karate

30 Dies & Das

03 Editorial

17

Kommentar

31

04 Überblick

18 Tennis

34 Nachrufe

06 Kolumne

20 Tanzen

39 Termine 2020

08 Bauprojekt KiTa

22 Volleyball

42 Auf einen Blick

24 Fußball

43 Geburtstage

13

Präsidium

Historie


EDITORIAL

Liebe HTBer-innen! Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin im Griff und weltweit zu erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben geführt. Nichts ist aktuell wie gewohnt. Das öffentliche Leben steht still, Schulen und Kindergärten sind weitgehend geschlossen. Reisen, Essen gehen, Einkaufen und Arbeit sind unmittelbar von der Pandemie betroffen. Voraussichtlich werden uns die vielfachen Einschränkungen auch noch längere Zeit und mindestens für mehrere Monate begleiten, auch wenn erste Lockerungen gerade umgesetzt werden konnten. Von Mitte März bis Mitte Mai war auch unser Sportangebot aufgrund behördlicher Vorgaben vollständig zum Erliegen gekommen. Zum Glück haben die angeordneten Maßnahmen zu einer deutlichen Reduzierung der akuten Fallzahlen geführt, so dass ab Mitte Mai zumindest in Teilen Sport wieder ausgeübt werden kann und darf und auch andere Bereiche des öffentlichen Lebens langsam wieder erwachen. Darüber sind wir sehr glücklich, wenn auch weiterhin viele Einschränkungen zu berücksichtigen sind. Aktuell ist nur kontaktloser Sport im Freien möglich, so dass viele Abteilungen zumindest begrenzt wieder den Sportbetrieb aufnehmen konnten. Andere Abteilungen können leider aktuell noch nicht wieder beginnen. Dies bedauern wir sehr und hoffen, dass es insgesamt bald wieder möglich sein wird, für alle Abteilungen ein Sportangebot zur Verfügung zu stellen. Es tut weh zu sehen, dass im Zuge der Pandemie auch das gesellschaftliche Leben weitgehend zum Erliegen gekommen ist. Gemeinsamer Wettkampfbetrieb, Fachsimpeleien nach dem Training oder auch nur ein Treffen im Clubhaus bei Bier und Currywurst sind aktuell nicht möglich. Dies fehlt sehr und unser Sportpark Jahnhöhe ist daher immer noch recht leer. Gerade in der aktuellen Situation wird deutlich, was alles fehlen würde ohne Vereine, ohne den HTB. Bislang weitgehend unberührt von der Pandemie sind die gerade erst im Februar begonnenen Bautätigkeiten zur Errichtung des Kindergartens sowie der neuen Tennishalle. Die Arbeiten schreiten voran, die Grundsteinlegung ist in kleinem Rahmen erfolgt. Wir haben die Schließung sämtlicher Gastronomiebetriebe in Deutschland genutzt, um die zu einem späteren Zeitpunkt geplanten Umbauten im Clubhaus sowie der Küche vorzuziehen. Ende Mai werden wir unser Clubhaus und die Gastronomie vorsichtig und unter Einhaltung der behördlichen Auflagen wieder eröffnen. Ich freue mich, Euch alle hier bald wieder zu treffen, um die renovierten Räumlichkeiten in neuem Glanz strahlen zu sehen. Heute möchte ich Euch allen erneut danken, denn weiterhin halten uns alle Mitglieder die Treue! Kündigungen der Mitgliedschaft liegen weiterhin nicht vor. Allerdings werden die Auswirkungen der Pandemie auch am HTB nicht spurlos vorübergehen. Üblicherweise haben wir jedes Jahr eine Vielzahl von Neueintritten zu verzeichnen, es ist verständlich, dass im Jahr 2020 bislang kaum neue Mitglieder hinzugekommen sind. Unsere Hauptversammlung planen wir nunmehr für den 25. September, die Einweihung der Tennishalle sowie der Tag der offenen Tür sind für den 24. Oktober vorgesehen. Wir hoffen sehr, dass sich die allgemeine Lage bis dahin weiter entspannt hat und wir gefahrlos diese Termine halten können. Lasst uns weiterhin zusammenstehen. Auch in diesen Zeiten hat das Motto unserer BVen „Der Gemeinschaft dienen und Freundschaften pflegen“ nicht an Stärke, Aktualität und Aussagekraft verloren. Abschließend wünsche ich Euch alles Gute, bleibt gesund und hoffentlich sehen wir uns bald im gewohnten Rahmen „wie früher“ wieder! Herzlichste Grüße, Michael Armbrecht (Präsident)

3


4

ÜBERBLICK

Politik beschließt weitreichende Einschränkungen in der Corona-Krise 1. Februar Meldepflicht für die CoronavirusKrankheit eingeführt.

27. Februar Einrichtung eines Krisenstabes zwischen Innenministerium und Gesundheitsministerium. 3. März Coronavirus-Fälle in fast allen Bundesländern entdeckt.

KEINE SCHULE KEINE BOSO KEIN PLAN?

8. März Empfehlung der Absage von Veranstaltungen mit > 1000 Teilnehmern. 13. März Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb ein. 15. März Hamburg verfügt die Schließung aller Vergnügung-, Bildungs-, Sport- und Freizeitstätten.

17. März Einreisestopp für Drittstaatler, weltweite Reisewarnung, Beschränkung nicht unbedingt notwendiger Reisen in die EU, Schließung zahlreicher Geschäfte. 22. März Kontaktbeschränkungen (Lockdown). Bürger werden angehalten, die räumliche Nähe so weit wie möglich zu reduzieren. Mindestabstand zwischen

Wir lassen dich nicht allein und beantworten dir gern deine Fragen zum Thema Ausbildung. Über den Link: tinyurl.com/bzg2020 klickst du einfach und schnell an, welche Infos du zu folgenden Berufen haben möchtest

*(w/m/d)

13. Februar Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde ein Gesetz sowohl in einer einzigen Sitzung des Bundestages in erster, zweiter und dritter Lesung beraten als auch am gleichen Tag vom Bundesrat genehmigt. Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig ohne Enthaltungen. Das Gesetz ermächtigt die Bundesregierung zu Sofortmaßnahmen mittels Rechtsverordnungen.

Pflegefachmann/-frau* Duales Studium Pflege Operationstechnischer Assistent OTA* Anästhesietechnischer Assistent ATA* Medizinisch-technischer Radiologieassistent MTRA* Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent MTLA* sowie zum Thema Praktikum und Bundesfreiwilligendienst. Wir antworten dir per Mail, Telefonat oder Videochat. Oder du meldest dich gleich bei uns: 040 181884-2646, info-pr.bzg@asklepios.com asklepios.com/hamburg/bzg


5 Personen im öffentlichen Raum von mindestens 1,50 Metern. Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein oder mit einer weiteren Person oder Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich. Gruppen feiernder Menschen – auch im Privaten – sind inakzeptabel. Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege – beispielsweise Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios – werden geschlossen. Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste. In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen. 25. März Der Deutsche Bundestag beschließt, die Bundesregierung mit weitreichenden zeitlich begrenzten Kompetenzen zur Bewältigung der Krise auszustatten. Klopapier und Nudeln: Nachfrageexplosion im Handel 2. April An deutschen Flughäfen fliegt fast niemand mehr. Bundespräsident Steinmeier ruft zu Hilfsbereitschaft auf – „das Beste in uns zeigen“

10. April 14-tägige häusliche Quarantänepflicht für Rückkehrer aus dem Ausland. 15. April Kontaktbeschränkungen zunächst bis mindestens 3. Mai verlängert, Schulen werden ab 4. Mai schrittweise geöffnet, ebenso Geschäfte unter 800 m² ab 20. April, Verbot von Großveranstaltungen bis 31. August, Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften. 23. April Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bürgerinnen und Bürger darauf eingestellt, dass Beschränkungen in der Corona-Krise noch lang anhalten werden. 6. Mai Der Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen Personen bleibt bestehen. Alle Geschäfte dürfen unter Auflagen öffnen. Breitenund Freizeitsport unter freiem Himmel wird unter Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen und Beibehaltung des Mindestabstands gestattet. Besuchsbeschränkungen für Kliniken, Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen werden gelockert. Kontaktbeschränkungen werden bis zum 5. Juni verlängert, es dürfen sich aber Angehörige zweier Haushalte treffen, sollen aber den Mindestabstand einhalten. Bis zu einer Obergrenze von 50

Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche erhalten die Länder weitgehend die Verantwortung für weitere Lockerungen. In Schulen und Kindertagesstätten wird die Notbetreuung erweitert. 13. Mai Lockerungen im Sport. Alle öffentlichen und privaten Hamburger Sportstätten im Freien sollen wieder genutzt werden. Voraussetzung ist, dass der Trainingsbetrieb kontaktfrei erfolgt – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander muss eingehalten werden. Dabei gibt es keine Unterscheidung bei Mannschafts- oder Individualsportarten. 16. Mai Auch wenn mittlerweile fast alle Einzelhändler und viele Gastronomen in Deutschland wieder geöffnet haben, kehrt das gewohnte Leben doch nur langsam wieder in die Innenstädte zurück. 17. Mai Nach wochenlangen Debatten hat die Fußball-Bundesliga die Rückkehr geschafft. Zum Neustart fanden in der 1. und 2. Liga „Geisterspiele“ vor leeren Rängen statt. 19. Mai Hamburger Fußballverband beschließt Abbruch der laufenden Spielserie. 30. Mai Das tödliche Corona-Virus (Covid-19) hat inzwischen jedes Land der Erde erreicht. Es gibt zur Zeit weltweit ca. 6 Millionen infizierte Menschen (davon in Deutschland ca. 185.000). Bisher sind weltweit ca. 360.000 Menschen an Covid-19 gestorben (davon in Deutschland ca. 8.600). Am stärksten betroffen sind die Vereinigten Staaten von Amerika mit 1,8 Millionen Corona-Infizierten und über 100.000 Toten.


Die GlücksSpirale fördert den Sport.

Teilnahme ab 18 · Spielen kann süchtig machen Hilfe unter 0800 – 137 27 00

Die Rentenlotterie, die Gutes tut.

Achtung: Lithozeile druckt nicht mit! 004-16-LOT-SF

| LOTTO Hamburg | Anzeige „GlücksSpirale fördert den Sport“ | Format: 210 x 297 mm,


GASTKOLUMNE

Gedanken zur Gesellschaft in der Corona-Krise Corona hat in kürzester Zeit schon jetzt weltweit und natürlich auch bei uns sehr viel verändert. Das Virus ist tückisch: es springt mich an, ohne sich bei mir bemerkbar zu machen. Es will mich zunächst unbeschwert leben lassen, damit ich ihm unbewusst helfe, sich fortzupflanzen. Wer ihm diesen Gefallen nicht tun will, vergrößert den Abstand zum anderen und versperrt dem Virus mit Hilfe von Mund- und Nasentuch den Weg, sich über Aerosole ein neues Opfer zu suchen. Das haben wir in den letzten Wochen zum Teil schmerzlich gelernt. Die Politik und Verwaltung hat gemeint, dass wir zur Unterstützung Verordnungen benötigen, damit das Gelernte auch umgesetzt wird. Kontrolle schränkt die Freiheit ein. So sind alle Veranstaltungen, bei denen wir uns nahe kommen können, abgesagt. Kultur, Sport, Demokratie, Religion, Zuneigung, Freude, Trauer durften noch sein, aber bitte virtuell und nicht gemeinsam. Doch wie traurig ist es, sich allein zu freuen, allein zu singen, zu weinen, zu musizieren usw.? Selbst viele Bereiche des wirtschaftlichen Lebens, das doch für die materielle Basis eines jeden Menschen zu sorgen hat, wurden geschlossen: „lockdown“. Das alles haben wir auf uns genommen, weil die Angst, dass das Virus tödlich sein kann, uns erkennen ließ, dass das Leben eines jeden Menschen unbedingt zu erhalten ist. Selbst Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble konnte sich mit dem Hinweis nicht durchsetzen, dass nicht das Leben, sondern die Würde des Menschen unantastbar ist. Als Teil der lebendigen Schöpfung wissen wir, dass das Leben des Einzelnen einen Anfang und eben auch ein Ende hat. Das gesellschaftliche Leben findet nur noch sehr gedämpft, sinnbildlich hinter der Maske statt. Geisterspiele werden im Profi-Sport ausgetragen. Demonstrationen sind reglementiert wie auch der Besuch von Museen, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Ganz allmählich erst werden Kontaktbeschränkungen gelockert – Corona hält uns weiter gefangen, und ein Ende ist

nicht absehbar. Wer kann da den Urlaub planen? Wer kann noch sagen, wie sich die Arbeitswelt entwickeln wird, welche Folgen die enorme Verschuldung des Staates haben wird? Wird am Sozialstaat gekratzt, und ist dann mit neuen Verteilungskämpfen zu rechnen? Und wer weiß heute, ob er oder sie nicht morgen schon an COVID-19 erkrankt? Wir müssen damit leben, dass Risiken unvorhersehbar geworden sind. Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe – das scheint unsere Erfahrung zu bestätigen. Wir lernen gerade, mit dem Unerwarteten zu leben, uns darauf einzustellen, dass alles möglich ist und auch das Gegenteil. Wohin dann aber mit der Angst? Angst kann uns lähmen. Damit wir Lösungen aus einer Krise finden, brauchen wir Hoffnung. „Zur Hoffnung gehört die Vision einer besseren Welt, die möglich wäre.“ (Martha Nussbaum) und sie lebt davon, dass viele sie teilen: Gemeinsam nur können wir die Hoffnung lebendig halten. Also ist Mut gefordert, als Gemeinschaft fehlerhafter Menschen die guten Dinge zu tun, die wir erhoffen. Das ist heute in Corona-Zeit mit Abstand auch die Chance aller Gemeinschaften – in der Politik, in der Kultur, in der Religion, in der Wirtschaft und nicht zuletzt im Sport. Wir sind mutig; wir schützen die Sicherheit des anderen, bleiben zusammen auf dem Globus und leben mit dem Unerwarteten, das heute Corona heißen mag und morgen ganz anders. Jürgen F. Bollmann, Propst i.R.

9


8

BAUPROJEKTE

Neubau-Projekt Kita und Tennishalle Abriss der Tennishalle Im Sportpark des Harburger TB wird die Bewegungs- beziehungsweise Sport-Kita mit dem Namen „Kita Haakefüchse“ für 100 Kinder entstehen. Dafür wurde die alte Tennishalle abgerissen – sie wird oberhalb der Kita neu aufgebaut. Die Mitglieder genehmigten dazu die erforderliche Kreditaufnahme des Vereins in Höhe von 3,24 Millionen Euro. Am 24.10.2021 soll die Tennishalle eingeweiht werden und am 1.4. soll dann die neue Kita eröffnen. Die Abrissbagger haben ganze Arbeit geleistet – übrig blieb nur ein Haufen kaputter Steine. Aufgrund der Corona-Krise fiel jedoch die Grundsteinlegung, die am 25. April mit vielen Gästen gefeiert werden sollte aus – sie wurde im kleinen Kreis durch das Präsidium vorgenommen. Der „Tag der offenen Tür“, der ebenfalls an diesem Tag stattfinden sollte, musste auf einen späteren Termin verschoben werden.

Grundsteinlegung im kleinen Kreis 1985 wurde auf unserer Tennisanlage ein Clubhaus (siehe Foto) mit Anbindung zu der nun abgerissenen Tennishalle fertiggestellt. Beim ihrem Abriss wurde nun von der damaligen Grundsteinlegung die sogenannte „Zeitkapsel“ (ein verlötetes Blechgefäß) gefunden, die Angaben zum damaligen Bauprojekt, die aktuelle Tageszeitung und D-Mark-Münzen enthielt.

den Bauarbeitern und den künftigen Nutzern viel Glück für die Fertigstellung des Mehrzweckbaus.

Diese Zeitzeugnisse aus dem Jahr 1985 wurden nun am 22.5. bei der Grundsteinlegung für das neue Projekt im kleinen Kreis zusammen mit der aktuellen Tagespresse, der HTBChronik, der letzten Ausgabe des HTB-Magazins, den Bauplänen und diversen Euro-Münzen in eine neue Zeitkapsel gegeben, anschließend verschlossen und dann von Präsident Armbrecht und Vizepräsident Fromhagen unter einem Grundstein einbetoniert. Ariane Schwartau, die zukünftige Leiterin der Kindertagesstätte, fügte zuvor noch einen Glücksstein sowie in schriftlicher Form ihre Wünsche für eine erfolgreiche Entwicklung der Kita hinzu. Mit seinen drei obligatorischen Hammerschlägen verband unser Präsident die Hoffnung, dass der HTB noch mindestens weitere 155 Jahre bestehen möge, sich der sportliche Höhenflug der Tennisabteilung dank der neuen Tennishalle fortsetzt und die Kita sich so positiv entwickeln wird, wie es die Planungen vorsehen. Außerdem gaben Ralph Fromhagen, Tennisabteilungsleiter Frank Michaelis, Geschäftsführer Torsten Schlage und Kitaleiterin Ariane Schwartau mit ihren Hammerschlägen dem Neubau die besten Wünsche mit auf den Weg. Die Herren Stolle und Nettekoven von der Sparkasse Harburg-Buxtehude wünschten dem Bauherrn HTB,

Wer schon einmal ein Haus gebaut oder renoviert hat, der hat dabei gelernt, dass immer irgendetwas schiefgeht – was auch sonst. Auch wenn es coronabedingte Verzögerungen beim Abriss der alten Tennishalle gab und z.B. schiefe Aussenwände des alten Tennisclubhauses durch einen Absatz im Neubau ausgeglichen werden mussten, „liegen die Bauarbeiten für die Kita jedoch noch gut im Plan, so dass ich optimistisch bin, dass der enge Zeitplan gehalten werden kann“, sagte der Vizepräsident und „Baumeister“ Fromhagen, der seinen Stolz über den Fortschritt der Baumaßnahmen nicht verhehlen wollte und der voller Tatendrang steckt. // KB


9


10

KITA HAAKE-FÜCHSE

HTB geht neue Wege mit seiner Bewegungs-Kita

Auf einer Fläche von rund 1400 m² errichtet der Harburger Turnerbund (HTB) seine Bewegungs-Kita auf dem Vereinsgelände in Heimfeld. Dafür wurde die bestehende Tennishalle aus den 1970er-Jahren abgerissen. Es entstehen zum 1. April 2021 ein zweigeschossiger Neubau mit Tennishalle im Obergeschoss und eine Kindertagesstätte für circa 100 Kinder für den Krippen- und Elementarbereich im Erdgeschoss. Gestartet wird das Projekt zum Oktober/November 2020 mit einer Vorgruppe im Elementarbereich für 24 Kinder. Dafür werden zurzeit im Erdgeschoss des Clubhauses die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Das Vereinsgelände bietet ideale Bedingungen für einen Bewegungs- und Waldkindergarten. Es gibt einen großzügigen Außenspielbereich im Osten und Westen des Gebäudes. Zudem kann der nahegelegene Wald und der vorhandene Waldspielplatz in der Nähe genutzt werden. Wenn das nicht ausreicht, bieten die Kunstrasenplätze und die neue Tennishalle Gelegenheit für weitere Bewegungs- und Spielangebote.

Mit Ariane Schwartau konnte eine erfahrene Kita-Leitung gewonnen werden. Ariane Schwartau ist ein Glücksgriff für den Verein, da ihr Netzwerkarbeit sehr am Herzen liegt. Zudem bringt sie langjährige Erfahrungen im Qualitätsmanagement, in der Personalführung und der Teamentwicklung mit. Sie konnte auch schon ihre Stellvertreterin ken-nenlernen. Sie besitzt Erfahrungen in der Raumgestaltung für eine Bewegungs-Kita. So entstehen zurzeit in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen die Planungen für Funktionsräume sowie den Multifunktionsbewegungsraum mit eventueller

Kletterwand und Schlafpodest für Krippenkinder. Unter der Federführung von Ariane Schwartau wird auch das Konzept der Bewegungs-Kita entstehen sowie das Kinderschutzkonzept.

Wir nehmen bereits

ANMELDUNGEN für die KiTa „HaakeFüchse“ entgegen! Im April 2021 soll es mit dem Kitabetrieb mit ca. 40 Krippen- und 60 Elementar-Kindern losgehen. Obwohl es noch fast ein Jahr dauert, haben uns bereits viele Anmeldungen erreicht und wir freuen uns auf mehr! Anmeldungen werden unter Tel: 040 791 43 323 oder unter Email: info@htb65.de entgegengenommen.


11

Herzlich Willkommen bei den HaakeFüchsen! Mein Name ist Ariane Schwartau. Ich werde ab September 2020 den Bewegungskindergarten „HaakeFüchse“ leiten. Seit mehreren Jahren bin ich glücklich verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 18 und 21 Jahren. In der Neustadt am Hamburger Michel bin ich groß geworden und somit eine waschechte Hamburgerin. Durch meine langjährige Tätigkeit im Leitungsbereich sowie in der Konzeptionsentwicklung, im Qualitätsmanagement, in der Personalführung und Teamentwicklung bringe ich viel Berufserfahrung mit. Das Konzept des Bewegungskindergartens zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und durch meine pädagogische Arbeit in den verschiedensten Bereichen, in denen ich tätig war. Unser Bewegungskindergarten wird im Oktober 20 mit einer Vorlaufgruppe von 15-24 Kindern und einer pädagogischen Fachkraft beginnen. Der Bewegungskindergarten hat schöne, großzügig und hell gestaltete Räume, die für die Überbrückungszeit in der „Villa des HTB-Clubhauses“ entstehen. Hier werden wir alle 7 Hamburger Bildungsempfehlungen wiederfinden, die Körper, Bewegung, Gesundheit, soziale und kulturelle Umwelt und Kommunikation – Sprachen, Schriftkultur und Medien, bildnerisches Gestalten, Musik, Mathematik und naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen für Kinder betreffen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Sport- und Bewegungsangebot und in der teil-offenen Arbeit. Neigungen, Neugier, Bezugspädagogen, gleitendes Frühstück in einem Kinderrestaurant, Partizipation, Freiwilligkeit, wertschätzender Umgang und gelebte Demokratie stehen im Vordergrund und sind grundsätzlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Damit die teil-offene Arbeit gelingen kann, bedarf es einer guten Kommunikation und eines offenen Teams, das tolerant und respektvoll im Leben steht. Eine weitere Priorität unserer Arbeit ist die naturnahe Pädagogik. Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten, um die Natur kennenzulernen. Neben den Waldtagen, wird unser großzügiges Außengelände (zur Zeit in Planung) naturnah gestaltet, so dass die Kinder hier vielfältige Erfahrungen sammeln können. Jede Woche wird sich jedes Elementarkind in ein Waldkind verwandeln und dann mit großer Begeisterung am Waldtag den Staatsforst Hamburger Haake oder den Eißendorfer Forst erkunden. Wir tun dies, um Tiere und Pflanzen zu beobachten, uns an der frischen Luft zu bewegen und die Jahreszeiten zu erleben. Die Natur regt unsere Phantasie an und bietet uns Sinnesreize in breiter Vielfalt. Alle fünf Sinne: Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken und Sehen werden im Wald angesprochen und über das eigenständige Tun, Erproben, Erfinden und Erleben differenziert gefordert und gefördert. Im April 2021 wird dann der Bewegungskindergarten mit 3 Krippengruppen und 2 Elementargruppen eröffnet. Wir werden dann einen Multisportraum für Bewegung, mit einer Kletterwand und Seilen, einen Gymnastikraum mit verschieden Entspannungselementen und Sinneserfahrungen, Multifunktionsbewegungsund Schlafpodest, den Ruheraum, das Atelier, zwei Kinderrestaurants mit einer Kinderküche und einen Bereich für Tischspiele, Rollenspielbereiche, Bau- und Konstruktionsbereiche, Lernwerkstatt, Forscherraum zum Forschen- und Experimentieren errichtet haben und dort wird sich dann auch das Zahlenland und der Bereich für Sprache und Schrift sowie die Kinderbibliothek befinden.

Unseren Eltern bieten wir am Eingang einen „Kind- und Eltern-Willkommensbereich“, mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten. Hier werden sich auch ein Infobereich und eine kleine Ausstellung der Kunstwerke der Kinder aus der Kita befinden. Bei der Raumgestaltung für die Kindertagesstätte haben wir viel Wert auf Einrichtungselemente für die sportliche Bewegung und auf Elemente aus der Natur gelegt. Etwas ganz besonderes ist es, dass wir eine hauseigene Küche haben, die von einem Koch betrieben wird. Das Motto hierzu ist: „es soll frisch und gesund sein und auch gut schmecken.“

KITA-Koch Matthias HerRmann

Die Personalplanung befindet sich in Vorbereitung. Hier sind wir seit den letzten Wochen in Bewerbungsgesprächen und konnten bereits etliche hochmotivierte Pädagoginnen und Fachkräfte von unserem Konzept überzeugen. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass das Präsidium mit Michael Armbrecht und Ralph Fromhagen und Geschäftsführer Torsten Schlage sich für mich entschieden haben und ich nun diese Neugestaltung in dem Bewegungskindergarten „HaakeFüche“ gemeinsam mit dem Harburger Turnerbund umsetzen und gestalten darf. Ich freue mich auf Euch – den HTB und die Kinder, auf ein motiviertes Kita-Team und besonders auf diese zukunftsorientierte Zeit. Eure Ariane


®

bis zu 70% Einsparung

lighting technology since 2001

LED-BELEUCHTUNG FÜR SPORT UND INDUSTRIE

Einzigartige LED Leuchten für brilliante Ausleuchtung

Planung

LICHT

ZUKUNFT Produktwahl

Planung Produktauswahl Lichtberechnung Montage

Leistung bis 160 lm / W COB Technologie Linsentechnologie 10°-160° Farbgestaltung

Lichtberechnung

LED Wirtschaftlichkeit & Finanzierung - Leasing - Förderungen - 2-5 Jahre Amortisationszeit

Montage

LED Beleuchtung für Sport und Industrie mit dem ProfiLINE-System. Planung Produktauswahl - Wirtschaftlichkeitsberechnung - Umsetzung - Montage - Leasing Förderungsunterstützung: alles aus einer Hand. Gen-ax steht Ihnen stets als kompetenter Partner zur Verfügung.

E-Mail: info@gen-ax.de

Tel.: 040 - 219 036 - 0

www.gen-ax.de


PRÄSIDIUM „POSITIV VERRÜCKT“

Millionen-Verantwortung im Ehrenamt Der „Chefstratege“ der Bauvorhaben Kita und Tennishalle, der erfolgreiche Geschäftsmann, Tennisspieler und Präsident des Turnerbundes, Michael Armbrecht, der das Konzept analytisch durchdacht und maßgeblich vorangetrieben hat, ist Diplomkaufmann und dank seiner Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit dem Umgang von Zahlen vertraut. Er koordiniert sachorientiert das zielgerichtete Vorgehen und zeichnet für die Verträge unseres ehrgeizigen Projekts verantwortlich. „Das Gemeinwohl ist das höchste Gesetz“ – so steht es auf der „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“, mit der Ralph Fromhagen bereits 2015 vom Hamburger Senat für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz im Harburger Turnerbund ausgezeichnet wurde. Dieser Satz ist das Leitmotiv für den anpackenden, rustikalen ehemaligen Mannschaftssportler und jetzigen Golfer, der als Vizepräsident für die Ausführung und die Kontrolle der gegenwärtigen Baumaßnahmen zuständig ist. So wie der Sportler Ralph seine Dynamik beim Golf bedingungslos einsetzt, bis sich die Schläger biegen, so hat er schon sehr früh die Ärmel hochgekrempelt, wenn es um „seinen HTB“ ging. Die Jahnhöhe wurde seine zweite Heimat und sie lässt ihn seit seinen Kindertagen nicht los. Aus seiner beruflichen Tätigkeit als Ingenieur und Vermessungstechniker bringt er seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Verbindungen bei baulichen und technischen Veränderungen auf unserer vereinseigenen Anlage auf unnachahmliche Weise ein – nach dem Groß-Projekt „Sportpark Jahnhöhe“ nun beim Bau des Kindergartens und der Tennishalle.

Obwohl die Aufgaben der beiden so verschieden sind und sich auch ihr Charakter und ihr Temperament sehr unterscheiden, so haben sie ganz wesentliche Gemeinsamkeiten aufzuweisen: Sie sind „Ur-Harburger“ und eng verbunden mit unserem Verein, dem sie schon von Kindesbeinen an angehören und den schon ihre Väter viele Jahre vor ihnen an verantwortlicher Stelle mitgestalteten. Beide empfanden die fast 100-prozentige Zustimmung für ihren Plan und das Vertrauen der HTB-Mitglieder als große Motivation für die gemeinsame Weiterarbeit an ihrem Konzept. Als Ehrenamtliche ein Bauvorhaben mit einem Volumen von mehr als 3 Mio. Euro zu planen, zu finanzieren und auszuführen, dieses vor den Vereinsmitgliedern zu verantworten, konsequent voranzutreiben und zu verwirklichen, dazu muss man schon „positv verrückt“ sein, denn die Suche nach „Dankbarkeit“ für den persönlichen und zeitaufwändigen Einsatz wird in aller Regel vergeblich sein. Die Freude über das, was man bei allen Unwägbarkeiten erfolgreich vorantreibt „belohnt“ allerdings von selbst – mit tiefer innerer Zufriedenheit für andere da zu sein

und eine anerkannte Aufgabe erfolgreich erfüllen zu können. Die Mitglieder des Turnerbundes schätzen sich glücklich, dass ihr Verein mit großer personeller Kontinuität von fähigen Köpfen geführt wird. Mir ist es ein Bedürfnis, mich an dieser Stelle besonders bei Michael und Ralph für ihr außerordentliches Engagement für unseren Verein, den Harburger Turnerbund, zu bedanken und wünsche ihnen gemeinsam mit Sven Vogler, Andreas Deden, Kathrin Baartz und Geschäftsführer Torsten Schlage, die das Projekt begleiten, weiterhin „glückliche Hände“ bei unserem Bauvorhaben und auch bei der Bewältigung der „Corona-Krise“. Seit 1945 hat kein historisches Ereignis unseren Alltag so stark beeinflusst wie diese Pandemie. In den vergangenen Monaten ist die Ausübung des Sports in allen Vereinen praktisch zum Erliegen gekommen. Es steht uns noch ein Marathon bevor, um nach diesem Schock maßvoll und mit langem Atem die Folgen für den Turnerbund zu managen, bis er sich wieder im „Normalbetrieb“ befinden wird. // KB

13


14

KARATE

wie ausgewechselt auf, gewannen alle 6 Kämpfe in der Trostrunde souverän und sicherten sich damit den verdienten 3. Platz in der Leistungsklasse der Damen -61kg. 40TH KARATE GRAND PRIX SLOVAKIA

Karate & Kochen 2.218 Nennungen aus 214 Vereinen gekämpft, nicht nur am Buffet, sonund 32 Nationen bildeten den Rahmen dern auch in der Sportarena von Brafür 9 Kampfflächen und 12 Stunden tislava. Karate auf höchstem Niveau. Das Karate-Team HTB reiste vom 21.-24.2. Morgens um 8 Uhr waren die ersten (also noch zu Vor-Coronazeiten) mit 7 Starts angesetzt, zu früh für Reem und Sportlern und 2 Betreuern in die slova- Julia. Beide verloren ihre ersten Kämpkische Hauptstadt, über Wien nach fe – zugegeben, es waren die beiden Bratislava. Eine Stadtführung, Restau- hochdekorierten späteren Finalistinrantbesuche, Clubabend und eine ge- nen, gegen die verloren wurde. Eine meinsame Kochsession standen auf kleine, aber intensive Traineransprache 2/65Programm Verkauf, –Transport_Layout 08:22 Seite dem aber es wurde auch1 28.01.16 genügte und Reem und1 Julia drehten

Container Trading GmbH ■ VERKAUF ■ VERMIETUNG ■ ONE WAY LEASE ■ TRANSPORT CR Container Trading GmbH Norderelbstraße 15 D-20457 Hamburg Tel. +49 (0)40 69 638 90 - 40 info@cr­container.de www.cr­container.de

Mit einer leckeren Pizza im Bauch wurde dann auch nachmittags Edelmetall erkämpft. Reem startete erstmals in der U21 Klasse, gewann alle Vorrundenkämpfe und das Finale ungefährdet 5:0, es geht kaum besser. Marlene und Nathalie, um unsere Amazonen hier vollständig zu machen, scheiterten knapp am Finaleinzug und erkämpften sich jeweils einen tollen 5. Platz in ihren Kategorien. Die Kämpfe der Mädels unseren Jungs zum Vorbild gereicht, wollten diese es ihnen gleichtun, hatten dabei aber die starken Kämpfer aus Osteuropa übersehen. Verletzung, Disqualifikation und teilweise zu starke Gegner verhinderten aber letztlich einen Erfolg – wer am Tag darauf das gemeinsame Abendessen kochen durfte war damit klar entschieden. Unsere Mädels durften sich wohlverdient an den gedeckten Tisch setzen. Ein tolles Wochenende, eine schöne Stadt und ein großartiges Turnier werden noch lange nachwirken und uns an diese gemeinsame Zeit erinnern. Unterstützung haben wir wieder von den Männern der 5. BV, Herrn J. Bollmann und von Böttel erfahren – DANKE! // RB


KARATE

Reem Khamis ist Deutsche Meisterin Die Deutschen Karatemeisterschaften der Leistungsklasse und die Bundesliga Hinrunde wurden Anfang März in der Edel-Optics-Arena in Hamburg-Wilhelmsburg ausgetragen. Eine große Unterstützung fand unser Team an beiden Tagen der Veranstaltung. Viele angereiste HTB-Mitglieder, aus dem Präsidium, der Geschäftsstelle, der 5ten und 12. BV, Ehrenmitglieder des HTB und Sponsoren, teilweise mit Ehefrauen, konnten sich von der erstklassigen Vorstellung unserer Kämpfer überzeugen. Insbesondere HTB-Talent Reem Khamis (17 Jahre) startete hier an zwei Tagen einen Siegeszug und gewann all ihre 10 Kämpfe, teilweise vorzeitig. Reem startete erstmals in der Leistungsklasse der Erwachsenen und war die jüngste Teilnehmerin beider Veranstaltungen. Sie kämpfte in der Klasse -61kg und hatte es hier mit den besten deutschen 24 Sportlerinnen aus 18 Vereinen zu tun. Reem gewann im Rahmen der Deutschen Meisterschaft am Samstag souverän und ungefährdet ihre vier Vorkämpfe, u.a. gegen die sechsmalige Deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin Jil Augel aus Rheinland-Pfalz und gegen die bisherige Deutsche Vizemeisterin Gina-Marie Mauer aus Brandenburg. Im Finale am Abend traf Reem dann auf die Na-

tionalkämpferin, mehrfache Deutsche Meisterin und Ex-Europameisterin Anna Miggou aus Baden-Württemberg. Reem zeigte hier nochmals ihre Klasse und siegte im spannendsten Kampf des Abends, nach einer 7:2 Führung noch mit 7:5 Punkten. Unter tosendem Applaus des Hamburger Publikums und unserer kleinen Fangemeinde wurde Reem damit Deutsche Meisterin bei den Erwachsenen und sieht in eine glänzende Zukunft. Diese Zukunft begann bereits einen Tag nach der DM, und zwar als Mitglied des neu gegründeten Hamburger Saiko Teams, in der neu gegründeten KarateBundesliga. Unser Team bestand aus fünf Damen, davon drei HTB‘erinnen. Reem trug auch hier mit ihren fünf gewonnenen Kämpfen entscheidend zum 2. Platz der Hamburger Mannschaft in der Bundesliga Hinrunde bei. Wir hätten auch als HTB-Team antreten können, haben aber die hohen Antrittsgebühren und die Kosten für die Rückrunde im Herbst in Berlin und ein eventuelles Finale gescheut. Von unseren Männern konnte sich Niels Meinköhn in glänzender Verfassung präsentieren – zumindest am zweiten Tag der Veranstaltung, in der Bundesliga. In Bratislava, zwei Wochen vorher, war Niels noch mit einem an-

gebrochenen Zeh vorzeitig ausgeschieden. Niels startete jetzt erstmalig in der Erwachsenenklasse und kämpfte wie gewohnt mitreißend und hingebungsvoll – mit einem bandagierten Zeh. Niels gewann 3 von 4 Kämpfen, trug damit entscheidend zum 2. Platz des männlichen Hamburger Saiko Teams bei und war sich des Lobes seiner Teamkollegen und Trainer sicher, denn seine Willensstärke übertrug sich auf das ganze Team und jeder profitierte davon. Herzlichen Glückwunsch vom Trainerteam und der gesamten Karateabteilung!!! // RB

15


16

KARATE

„Für Karate ist man nie zu alt“ ... unter diesem Motto startete Gunda Arends (1. DAN Shotokan) im Januar 2016 die Bewerbung eines neuen Trainingsmodells. Neben den seit vielen Jahren bestehenden Kinder- und Jugendlichen-Gruppen sowie unserem außerordentlich erfolgreichen Kumite (Kampf) Team wollten wir versuchen, auch „ältere“ Semester für Karate zu begeistern. Flyer wurden verteilt, Werbung in der Presse geschaltet. Und so fanden sich am 1. Trainingstag im Februar knapp 20 Frauen und Männer jenseits der 40 in der Sporthalle der damaligen Lessing-Stadtteilschule an der Schwarzenbergstraße ein. Eine bunte Mischung aus Freizeitsportlern, Leuten, die in ihrer Jugend sportlich aktiv waren – und solchen,

die in ihrem Leben bisher überhaupt keinen Sport betrieben hatten. Alle vereinte der Wunsch, etwas für ihre Fitness zu tun – und die Neugier auf die fernöstliche Selbstverteidigungssportart Karate. Die ersten Wochen waren geprägt von einfachen Karateübungen und natürlich Ausdauer- und Muskelaufbautraining. Dazu kam noch das Lernen der

japanischen Begriffe; Oi-Zuki, MaeGeri, Zenkutsu-Dachi – nicht immer leicht nach einem langen Arbeitstag. Unterstützt wurde Gunda von Heike Heitmann, lang jährigem Mitglied im HTB-Karate Team und, wie Gunda, lizensierte Trainerin und DAN-Trägerin. Das gemeinsame Besuchen von Karate-Lehrgängen, Sommergrillfesten und Weihnachtsfeiern sorgte schon bald für ein gestärktes Zusammengehörigkeitsgefühl und schnell kristallisierte sich eine Stammgruppe heraus, die fleißig jede Woche trainierte und sich persönliche Ziele setzte. Wobei jeder Sportler in seinem Tempo und angepasst an seine individuellen körperlichen Möglichkeiten trainierte. Erste sportliche Ziele wurden gesetzt – und gemeistert. Die Gürtelprüfungen stellten die Nerven der Karateka auf eine harte Probe. Wer hätte gedacht, dass man als Erwachsener noch unter Prüfungsangst leiden kann? Umso größer war die Freude nach bestandenen Prüfungen und der neue Gürtel wurde mit Stolz zum nächsten Training getragen. Die Begeisterung der Karateka war so groß, dass sie auch Familienmitglieder vom Karatesport überzeugten. So wurde die Ü40 Gruppe durch Kinder und Jugendliche ergänzt. Aber nicht nur die Gürtelprüfungen wurden gemeistert. So ganz nebenbei hat die Gruppe ihre Kondition und Beweglichkeit gesteigert – und das Selbstvertrauen in die eigenen Stärken aufgebaut.

Dieser Erfolg bestärkte uns in diesem Frühjahr, erneut eine Anfänger Ü40 Gruppe zu starten. Unter dem Motto „Fit und gesund durch Karate“ sollte ab 17. März der neue Kurs angeboten werden. Leider wurden wir aber durch die Corona-Beschränkungen ausgebremst. In den letzten Wochen haben wir Trainer unsere Gruppen auf andere Arten motiviert gehalten. Schriftliche Trainingspläne, Tipps & Tricks für das Üben in den eigenen Räumen sowie selbstgedrehte Videos haben Jung und Alt mit Ideen versorgt. Außerdem wurde jeweils mittwochs abends ein online Training über Zoom angeboten. Aber nun können wir endlich wieder gemeinsam trainieren – wenn auch vorerst im Freien. Das erste Training wurde am 20.05. abgehalten und 20 Sportler/innen haben sehr motiviert über 90 Minuten geschwitzt. Die Sommerferien sind nicht mehr weit entfernt und Hallentraining bisher noch nicht möglich. Daher haben wir uns entschlossen, den neuen Ü40 Kurs erst nach den Ferien zu starten. „Fit und gesund durch Karate“: Erstes Training ist am Di., 11.8.2020 in der GSH (Goethe Schule Harburg). Späteres Einsteigen ist möglich. // RB Kontakt: Heike Heitmann, 1. DAN Shotokan-Karate, Tel. 0173-777-99-45 heike.heitmann@gmx.net


KOMMENTAR

Sport im Zeichen von Corona Angesichts der erschütternden Zahl von weltweit mehreren hunderttausend Toten, die an dem Corona-Virus starben, war es von den Entscheidungen der Virologen abhängig, was uns die Politik als neue weitreichende Einschränkungen für unser Zusammenleben vorgab – was erlaubt und was verboten ist. Die Pandemie erwischte uns mit „voller Wucht“.

Aus naheliegenden Gründen war der Sport als gesellschaftliches Teilsystem nicht weniger betroffen als alle anderen Lebensbereiche – sie waren allesamt in ihrer Ausübung über acht Wochen zu einem absoluten Stillstand gezwungen und erst nach und nach werden die auferlegten Beschränkungen wieder gelockert. In der Sportberichterstattung erfuhr man keine Ergebnisse von Wettkämpfen des vergangenen Tages – es gab sie einfach nicht. Die Olympischen Spiele in Tokio wurden abgesagt; die Champions League ausgesetzt und die Fußball-Europameisterschaft ist auf das nächste Jahr verschoben worden. Wie es nicht anders zu erwarten war, werden im Profisport ökonomische Verluste beklagt. „Geisterspiele“ – also ohne Zuschauer – wurden auf ihren wirtschaftlichen Wert hin überprüft und im Profi-Fußballgeschäft Milliardeneinbußen und Vereinspleiten an die Wand gemalt. In den Debatten über die Fortführung des Profi-Sportbetriebs prangerte der Verband die „Großkotzigkeit“ einiger Fußballvertreter an und forderte von den „Millio-

nären in kurzen Hosen“ angesichts der für die gesamte Bevölkerung allgemein geltenden Einschränkungen „mehr Demut“ ein.

• Für viele Menschen stiftet der Sport neuen Lebenssinn. Er ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung und erhöht die Lebensqualität.

Die gemeinnützigen Vereine liefen in der öffentlichen Berichterstattung „am Rande mit“. Für sie wurden sämtliche Trainingsabende gestrichen – von Wettkämpfen ganz zu schweigen. Sporthallen, Sport- und Spielplätze waren gesperrt. Und auch an die kurzweilige Geselligkeit nach einer gemeinsamen Spiel- und Übungsstunde darf man sich in diesen Tagen lediglich erinnern.

• Im Sport begegnen sich Menschen auf friedliche Weise über alle Grenzen hinweg. Er kann damit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Der organisierte Amateur-Sport hatte in den vergangenen Monaten Zeit, über sich selbst nachzudenken. Das, was unseren Sport auszeichnet, wurde mit einem erneuerten Bewusstsein wahrgenommen. Hatte in der Vergangenheit die Frage: „Was wäre, wenn es keinen Sport gäbe?“ allenfalls eine gewisse rhetorische Qualität, so können wir als Vereinssportler in diesen Tagen die Antwort auf diese Frage jeden Tag an unserem eigenen Leib erfahren und selbst beantworten: • Sport kann in positiver Weise zur Gesundheit des Menschen beitragen, ermöglicht ein besonderes Wohlbefinden und er bietet eine wirksame Prävention. • Der Sport kann den Menschen interessante Erfahrungen und Erkenntnisse, Spaß und Freude vermitteln. • Der Sport hat einen wichtigen pädagogischen Auftrag. Er bildet und erzieht Kinder und Jugendliche und ermöglicht lebenslanges Lernen. • Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Sozialisation der Menschen leisten. Er kann das Gemeinschaftsgefühl stärken, Sozialkontakte fördern und Kommunikation ermöglichen.

Die Multifunktionalität des Sports ist ganz ohne Zweifel beachtlich. Er konnte in den vergangenen Wochen allerdings keine dieser Aufgaben in angemessener Weise erfüllen und wird sich erst langsam von seinem „Lockdown“ erholen. Trotz all seiner wichtigen Funktionen wird ganz offensichtlich, dass der Sport zwar für unser Überleben keine besondere Notwendigkeit darstellt, so wie dies ja in der Geschichte der Menschheit bereits über viele Jahrtausende der Fall war. Aber gerade deshalb ist es für uns – den Verantwortlichen des Sports – heute besonders bedeutsam, dass wir uns in diesen Tagen selbstgewiss auf die oben beschriebenen Stärken des Sports besinnen. Es wird eine Zeit nach der Krise kommen und wir sind zuversichtlich, bald den gesamten Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Die Begegnungen mit unseren Mitgliedern und Gästen vermissen wir: das fröhliche Geschrei der Kinder und Jugendlichen, die heiteren Seniorengruppen, die Hobby-Sportler und die ehrgeizigen Leistungssportler mit ihren ambitionierten Trainingsprogrammen sowie die „dritten Halbzeiten“. Wir sind bereit und blicken positiv in die Zukunft. Alles wird gut. // KB

17


18

TENNIS

Tennis auf Eis gelegt Mit großen Ambitionen ist die Tennisabteilung in die Sommersaison gestartet. Schon Anfang März waren unsere Plätze aufbereitet und benötigten nur noch wenige Tage Ruhe, um bespielt werden zu können. Mal wieder war Tommy Steffen, der Herr über Platz und Anlage, mit seinem Team vor den allermeisten anderen

Vereinen mit der Vorbereitung der Freiluftsaison fertig. Großes Dankeschön dafür! Allerdings, genutzt hat es nichts. Denn am 16. März, die Netze hingen schon und die Plätze sollten gerade freigegeben werden, mussten wir den Sportpark Jahnhöhe komplett

sperren. Erst am 7. Mai konnten wir endlich auf unsere Plätze und unter erheblichen Auflagen mit dem Tennisspielen beginnen. Das Tennistraining wurde schließlich am 13. Mai erstmalig aufgenommen. Die Tennismitglieder, die regelmäßig per Newsletter und Website über die aktuelle Situation informiert wurden, zeigten

Internationale Sicherheitsberatungen und Dienstleistungen

www.toribos.com


19 sich glücklicherweise sehr verständig. Das erleichterte die Aufgabe für den Abteilungsvorstand sehr, der sich an dieser Stelle dafür herzlich bedanken möchte!

ABTEILUNGSLEITER FRANK MICHAELIS

Das Trainerteam um Christian Dammann beschloss, seine Schützlinge in der tennisfreien Zeit mit speziellen

Übungsanleitungen zu versorgen. Zu diesem Zweck wurden zwei Videos aufgenommen und im Internet veröffentlicht, die helfen sollten, die tennisspezifischen Stabilitäts-, Schnelligkeits- und Schnellkraftübungen aus dem Athletikbereich auch zu Hause durchführen zu können. Diese neue Art von „Homeschooling“ wurde gut und gerne angenommen.

läuft, können wir uns wohl noch im Sommer treffen. Hoffen wir das beste für uns alle! // UK

Mitte Juni sollen nun die Medenspiele starten. Allerdings ist auch hier die weitere Entwicklung der Pandemie abzuwarten, bevor Einzelheiten der Turnierabläufe festgelegt werden können. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war das noch nicht geschehen. Auch unsere Mitgliederversammlung steht noch aus. Ursprünglich vorgesehen für den 16. März, konnte sie noch nicht neu terminiert werden. Wenn alles gut

JuleJule Rombey, Rombey, Tischlerin Tischlerin

Was Was ich ich tue, tue, macht macht mich mich

selbstbewusst. selbstbewusst. Wir Wir wissen, wissen, was was wir wir tun. tun.

WWW.HWK-HAMBURG.DE WWW.HWK-HAMBURG.DE

HANDWERK.DE HANDWERK.DE


20

TANZEN

Zielorientiert. Fokussiert. Mit Recht erfolgreich. SCHLARMANNvonGEYSO

WE LAW SPORTS!

Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB Büro Veritaskai Harburg, Büro Alster Hamburg Büro Buchholz i. d. N. www.schlarmannvongeyso.de


21 TANZRAUM – ABTEILUNG JAZZ UND MODERN DANCE

...es kam alles ganz anders als wir dachten Am 21.3.2020 sollte unser erster Love to Dance Cup stattfinden. 33 Gruppen über 300 Tänzer, erhoffte 300 Zuschauer, 20 Helfer, sechs Kampfrichter, ein Jahr Vorbereitung, ganz viel Vorfreude, erster Wettkampf der Einsteigerruppe „Treibsand“ vom TTC Harburg.

Wir hatten bis zum Schluss gehofft, aber wie alle anderen auch mussten wir leider unseren Wettkampf absagen bzw. verschieben. Neues Datum: 20.03.2021 Am 21.3.2020 haben dann alle von sich zu Hause das Veranstaltungs-T-Shirt

angezogen und ein Foto in unsere Gruppe geschickt. Daraus haben wir eine Collage gebastelt, als Erinnerung (siehe Fotos links).

Es ist nur leider gar kein Ersatz und wir fiebern auf den Zeitpunkt hin wo wir wieder, mit Abstand, in unserer Sporthalle tanzen dürfen.

Aber es kam alles noch viel schlimmer, Kontaktverbot und Schließung der Schulsporthallen. Nun konnten wir nicht mal mehr trainieren.

Da es digital doch ein bisschen anstrengend ist, bekommen alle anderen Guppen Videos von unseren Exercisen, um zu Hause alleine zu trainieren. Das geht auch ganz gut soweit.

Aber wir versuchen es seitdem digital, mal über Zoom, mal über Google Duo. Zweimal pro Woche trainieren wir nun so. Es ist schön, ein bisschen zu tanzen, aber vor allem sich mal zu sehen im Videochat. Und hinterher zu quatschen.

Ich hoffe für uns alle, dass bald wieder im Verein trainiert werden darf, auch wenn es dann für alle anders sein wird. // Britta von Tanzraum

TTC HARBURG

Corona-Dance Seit Mitte März können alle Tänzer des TTC Harburgs ihren gemeinsamen Sport, mag es das Turniertanzen, der Breitensport, der Jazz-ModernDance, das Orientalische Tanzen, der Line-Dance oder das Kindertanzen sein, nicht mehr ausüben. Noch immer ist der Sportbetrieb in geschlossenen Räumen nicht wieder freigegeben, so dass wir weiter abwarten müssen. Der DTV (Deutscher Tanzsportverband) hat für den Wiedereinstieg in den Sportbetrieb in einem Vorschlagspapier ausgearbeitet, wie ein

Trainingsbetrieb in nächster Zeit vielleicht aussehen könnte. Sollten sich Neuerungen ergeben, werden der Vorstand des TTC Harburg und die Geschäftsleitung des HTB alle Mitglieder sofort informieren. Nur Britta Dangers hat sich mit ihren Tänzern der JMDGruppe auf die grüne Wiese zum Training begeben. Selbstverständlich nach Anmeldung und unter der Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln.

Wir hoffen, dass alle Sportler gesund bleiben und wir uns zum Training, wenn auch unter anderen Umständen, bald wieder treffen werden! // SM


22

VOLLEYBALL

Von Sprötze und Neuseeland Etwas durchgefroren, aber voller Tatendrang: Das Bild zeigt einen großen Teil der HTB-Volleyballjugend während ihres Frühjahrstrainingslagers in Sprötze. Rechtzeitig vor Corona. Die besuchte Ferienanlage liegt direkt am Brunsberg, mitten in einem großen Heidegebiet. Neben den guten Sportmöglichkeiten in der Unterkunft, blieb auch im Außenbereich nichts zu wünschen übrig. Bei Sonnenschein wurde natürlich der Beachplatz ordentlich umgepflügt. Eine Attraktion war das Bosseln. Von vier Gruppen wurden je eine Kugel vorangetrieben, natürlich bergauf, auf den Brunsberg, der mehrfach erklommen wurde. Das siegreiche Team nahm für seine Leistung einen Pokal mit ins Tal. Wir waren noch nicht lange wieder in Harburg, die Ferien begannen, da kamen die ersten Meldungen über eine große Gefährdung. Kaum zu glauben, welche Entwicklung das für jeden von uns nehmen sollte. Corona hat jetzt alles im Griff. Leben, Schule, Sport. Jetzt, nach 9 Wochen, ist man unsicher. Wann geht‘s wieder los? Sport in der Gruppe, in Sporthallen? Der eine empfiehlt, die Schulen sollten stufenweise wieder öffnen. Der andere sagt genau das nicht. Alles ist schwer. Nicht raus sollen nervt, Schule von daheim belastet, der Wunsch, wieder an den Ball zu können, zerrt an den Nerven. Was bleibt, ist Ruhe zu bewahren. Wir HTB-Volleyballer hatten uns gerade ein gutes Standing erarbeitet. Man kannte uns, und man suchte uns. Knapp 50 Jugendliche sprechen in unserer Sportart für sich. Aber sehen wir die alle wieder? E-Sports, Puschenkino, sind das Alternativen? Dem vorzu-

beugen, haben wir HTB-Volleyballer schon sehr früh unsere Spielerinnen

und Spieler vernetzt. Über WhatsApp und Email halten die Sportler


23 untereinander und mit den Trainern Kontakt. Die Trainer liefern so einiges theoretische Wissen, Übungen, manch verzwicktes Suchspiel und nicht zuletzt Bingo. Die Jugendlichen hatten zu Beginn der Kontaktsperre auf elektronischem Wege jeweils eine Bingokarte mit 24 Zahlen erhalten. Täglich wird eine von 75 Zahlen gezogen. Anfangs zaghaft, hatten sich bald fast alle der Spielerinnen und Spieler eine Karte gesichert.

Nach der abgebrochenen Saison wollen die HTB-Teams endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt und die Saison 21/22 rocken. Mittlerweile ist die Bingorunde 1 beendet. Und weil es so schön war, wurde von Torge Heise gleich die nächste Runde aufgelegt. Neue Preise und neue Hoffnung, dass die Beschränkungen bald vorbei sind.

Jana Weitzing ist sicher unsere exklusivste Teilnehmerin. Sie nimmt im fernen Neuseeland an unserem Spiel teil, wo sie noch zwei Monate ihres Auslandsjahres vor sich hat. Wenn es an der Zeit ist, werden wir eine CoronaOff-Party steigen lassen, auf der dann u.a. die Gewinne verteilt werden. // FP

Damit es mehr Spaß macht, hatten die Trainer Preise ausgelobt. Vom Beachvolleyball, über Sportschuhe und Bekleidung, bis zum frischen Blumenstrauß. „Solange die 25 jungen Leute sich mit uns und Bingo beschäftigen, stehen Chancen nicht schlecht, dass wir uns in nicht allzu langer Zeit am Netz wiedersehen“.

Phoenix-Center / Moorstraße 4 21073 Hamburg Telefon: (040) 76 79 47 - 47 | Telefax: (040) 76 79 47 - 50 mail@rechtsanwaelte-bem.de | www.rechtsanwaelte-bem.de


24

FUSSBALL

Fußball – alles ist anders! Sportplätze und Hallen stehen verwaist, weder Kindergeschrei noch unsachliche Pöbeleien gegen irgendwelche Entscheidungen sind auf den Sportanlagen zu hören. Verordneter Tiefschlaf für den Sport zwischen Mitte März und Mitte Mai. Mit der zugweise gelockerten

Hamburger CORONA-Verordnung konnten nach den Tennisspielern ab Mitte Mai auch die Fußballer sowie andere HTB-Sparten unter Auflagen wieder auf die Plätze zugreifen, was anfangs jedoch mit einem hohen Aufwand an Disziplin bei den Sportlern und penibler Organisation drum herum verbunden werden musste. Von einer Rückkehr zu normalen Verhältnissen konnte also noch keine Rede sein. Die ersten Reaktionen der Teams fielen dann auch recht unterschiedlich aus. Während sich der eine Trainer gewissenhaft und akribisch mit den ihm vorliegenden Einschränkungen zu arrangieren wusste und seinem Team ein dennoch unterhaltsames Training anbieten konnte, mussten andere Coa-

ches schnell feststellen, dass sie mangels notwendiger Vorbereitung recht planlos in ihr erstes Training gegangen waren. Da wir anfangs nur älteren Mannschaften Trainingszeiten angeboten hatten, um aus den ersten Feedbacks weitere Schlüsse zu ziehen, stand der Re-Start bei den Jüngeren beim Verfassen dieser Zeilen noch bevor. Insbesondere der Umgang mit begleitenden Eltern und die Disziplinierung der Lütten vor, während und nach dem Training schienen als Herausforderung ein dickes Brett zu werden. Flankierend musste man bei allen Vorkehrungen und Maßnahmen ja auch stets befürchten, dass mit der Freigabe des Profifußballs gerade unser Sport besonders kritisch beäugt würde und man vielleicht sogar weniger Verständnis und Toleranz bei anfänglichen Schwierigkeiten eingeräumt bekommt, was die Verhängung von Ordnungsstrafen wegen Nicht-Einhaltung einer bestehenden Verordnung angeht. Bis zur Freigabe des Freiluft-

sports beschränkten sich die Kontakte zwischen Trainern und Fußballern

auf Fitnesstipps, Videokonferenzen zu Taktikvarianten und die Organisation selbstständig durchgeführter Laufeinheiten im öffentlichen Raum: Das alles ohne eine Ahnung, ob es bis zum Sommer überhaupt noch einmal möglich sein würde, auf die Plätze zurückzukehren. Eine schöne Initiative der 1. A-

Jugend ging bereits kurz nach Beginn der starken Corona-Einschränkungen durch die Medien, nachdem sich einige Spieler auf die Fahne geschrieben hatten, Einkäufe für hilfsbedürftige Personen zu erledigen. Auch wenn sich hierzu überraschend wenige Interessenten meldeten, war es dennoch eine bemerkenswerte Aktion, die positive Signalwirkung hatte und etliche Nachahmer fand. Nach anfänglich gegenteiliger

Entscheidung beim DFB vom April durften unsere Bundesliga-Mädels wieder aufatmen und werden nun eine weitere Saison in der Belle Étage des deutschen Fußballs verbleiben. Die Planungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren.

LED-FLUTLICHTTECHNIK Powered by Lumosa.

info@flutlicht-bellut.de I www.flutlicht-bellut.de Tel.: +49 (0) 4168 / 9130-0

NR. 1 IM NORDEN, WENN ES UM LED FLUTLICHT-BELEUCHTUNG GEHT! Die Komplettlösung für Ihren Sportplatz.


25

FREIWILlIGE EINKAUFSHELFER DER 1. A-JUGEND

Mitte

Mai

befürworteten

fast 5/6 aller Fußballvereine Hamburgs einen Saisonabbruch der Serie 19/20. Die genauen Rahmenbedingungen hierfür sollen auf einem außerordentlichen Verbandstag am 22. Juni beschlossen werden. Dabei geht es dann um Auf- und Abstiegsregelungen, Melde- und Wechselfristen im Sommer (und Winter) sowie Wartefristen für gewechselte Spieler, die normalerweise spätestens 6 Monate nach einem letzten Spiel woanders wieder kicken dürften. Durch die Corona-bedingte Pause jedoch muss man hier gewiss noch etliche Passagen im Regelwerk nachbessern, da wir uns ja derzeit weit entfernt von normalen Zu- und Umständen bewegen.

Leistungen:

Wenn die abgebrochene Sai-

son geregelt ist, muss man natürlich auch an die folgende Saison denken. Sollte es beispielsweise keine sportlichen Absteiger geben, dann blähen sich manche Staffeln um 2 bis 3 Mannschaften auf, was ja anschließend wieder korrigiert werden müsste. Ohne jedoch einen konkreten Termin zu kennen, ab dem die Wettbewerbe wieder beginnen dürfen, wird auch vor diesem Hintergrund sehr schnell ein Wettlauf mit der Zeit eintreten, müssen Szenarien immer wieder neu entworfen und teilweise wieder verworfen werden. Bedenkt man zudem, dass all dies durch zunehmend knapper verfügbare Ehrenamtliche erarbeitet und geregelt wird, deren (Frei)Zeit pro Kopf ja auch nicht unerschöpflich ist, dann darf man gespannt sein, welche Risse wir

• Wohnungsrenovierung • Techn. Notdienst • Wohnungsräumung • Fliesenverlegung

nach überstandener Corona-Krise in den Vereins- und Verbandsstrukturen beklagen müssen. Abschließend eine fromme

Bitte bzw. stille Hoffnung an die Phase nach Corona: Besonders hinsichtlich Demut, Dankbarkeit und Rücksichtnahme hat unsere Gesellschaft viel gelernt und so manch negativen Trend im Miteinander bezüglich des Gemeinschaftssinns korrigiert. Wir sind gemeinsam durch schwere Zeiten gegangen und konnten uns (fast immer) aufeinander verlassen. Lassen wir uns dies nicht wieder entgleiten, sobald wir ins geregelte Leben nach Corona zurückkehren! // RL

• Mauern • Allround-Handwerker • Objektbetreuung

Mobil: 0171 - 203 95 42 Mail: t_steffen@t-online.de • Web: www.hmm-steffen.de


26

FUSSBALL

2007/2008ER-FUSSBALLER GESUCHT

2. C Junioren „Die Zebras“ vom Harburger TB wollen Euch Wir suchen ab sofort ambitionierte Fußballer. Gemeinsam wollen wir versuchen, in der kommenden Bezirksliga-Saison den Aufstieg in die Landesliga zu wagen. Das Team: Eine kampfstarke Mannschaft, die sich in den letzten Jahren unter den leistungsstarken Teams in Hamburg und Umgebung etabliert hat. Wir bieten eine wunderschöne Sportanlage mit Kunstrasen, einen qualifizierten Trainerstab und eine hoch motivierte junge Mannschaft, für die Kameradschaft und Zusammenhalt noch zählen!

Bei Interesse fragt bitte: Raoul O. Classen (Trainer 2. C) Mobiltelefon 0173 200 40 44 Classen.raoul@t-online.de und vereinbart einen Termin für ein Probetraining! Wir freuen uns auf Euch! Auf unserer Homepage www.harburgertb-fussball.de könnt Ihr weitere Informationen erhalten.


27

FUSSBALL-LEGENDEN BEGEISTERN

HTB-Nachwuchskicker Vermutlich waren die Trainer und zahlreichen Eltern Anfang März zunächst aufgeregter als die Spieler der 1. D (Jahrgang 2007) des Harburger TB selbst. Schließlich hatten sich dank der Sportförderung für Vereine der AOK Rheinland/Hamburg unter der Leitung von Torsten Rescher, gleich zwei Fußballlegenden aus den neunziger Jahren zum Abendtraining der „HTB-Zebras“ angemeldet. Marcel Witcezek (2 x Deutscher Meister und UEFA Cup Sieger 1996 mit Bayern München) und Michael Klinkert (DFB Pokalsieger 1996 mit Borussia Mönchengladbach) waren diesmal auf der Jahnhöhe angetreten, um das Training der ambitionierten Harburger Jugendmannschaft zu leiten. Immerhin wurde Marcel Witcezek damals von „Kaiser Franz“ Becken-

bauer beim FC Bayern München trainiert und Michael Klinkert hatte als Kapitän der Borussia schon den DFB Pokal in Empfang genommen. „Die müssen also etwas Ahnung vom Fußball haben“, lachte Verteidiger Jesper (12 Jahre), als er die beiden Ex-Profis auf dem Spielfeld erblickte. Schnell erkannten die beiden Profis Stärken und Schwächen der Mannschaft. Nach nur wenigen Minuten hatten auch die Jungs dann den großen Respekt abgelegt und es entwickelte sich eine intensive und anspruchsvolle Trainingseinheit. „Die haben sich auf Anhieb alle super verstanden und ich freue mich riesig darüber, dass die Jungs so viel Freude an dem Fördertraining haben und die Tricks und Hinweise der beiden „alten Fußballhasen“, die über so unglaublich

viel geballtes Fachwissen verfügen, sofort begeistert umgesetzt haben“ freute sich Cheftrainer Raoul Classen. Sobald es möglich ist, werden wir das Fördertraining der AOK Rheinland / Hamburg gemeinsam fortführen und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Marcel und Michael. // RC


Abschied nehmen, wie Sie es wünschen.

040 - 7909349

Telefon www.kirste-bestattungen.de Eißendorfer Straße 72 a 21073 Hamburg kirste@kirste-bestattungen.de Trauerhaus: Am Oheberg 4 21224 Rosengarten Tel. 04108 - 6067

AZ_Rückert_ SGW 190x81_4c.qxd

04.09.2007

9:01 Uhr

Seite 1

Was wir für Sie leisten NOTDIENST – RUND UM DIE UHR ZENTRALHEIZUNGSANLAGEN ÖL, GAS, FERNWÄRME, PELLET, SOLAR SANITÄRE KOMPLETTLÖSUNGEN LÜFTUNGS- UND KLIMATECHNIK

ARNOLD RÜCKERT GMBH HEIZUNGSTECHNIK UND SANITÄR SCHMIDTS BREITE 19 • 21107 HAMBURG • TEL. (040)7 51 15 70 www.rueckertheizung.de • mail@rueckertheizung.de

BLOCKHEIZKRAFTWERKE

MIT UNS GEWINNT MAN IMMER!


30

DIES & DAS

50 Jahre TSK im Turnerbund Was heißt und was ist der TSK im HTB? In der preisgekrönten Jubiläumsschrift von Klaus Buchholz zum 150. HTB Jubiläum heißt es dazu: „Der TSK gehört zu den ältesten noch existierenden Freundeskreisen in der Tennisabteilung des Harburger Turnerbundes…“ Wohl wahr; denn bis zum heutigen Tage treffen bzw. trafen sich die „letzten Mohikaner“ immer montags im Clubhaus der Jahnhöhe – parallel dazu am Nachbartisch die HTB-Klabberrunde. Beide sind z. Zt. coronabedingt außer Gefecht gesetzt.

„Wenn ich so an morgen denk‘, kann ich kaum erwarten, dass es jetzt beginnt“

Der TSK musste erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1970 durch Karl Tschiedel seine Montagssitzungen für längere Zeit unterbrechen. Ansonsten konnten keine Widrigkeiten die Tennisfreunde von ihren Aktivitäten abhalten. Diese begannen ursprünglich mit Tennis, dem morgendlichen Schwimmen und dem Kartenspielen nach dem gemeinsamen Tennisspiel.

Diese Textzeile aus Max Giesingers Super-Hit „Auf das, was da noch kommt“ hat fast symbolischen Charakter, wenn wir an unsere momentane Situation denken und darauf hoffen, dass es mit dem eingeschränkten Sportbetrieb nun langsam wieder losgeht. Max ist einer der bekanntesten deutschen Sänger, Songwriter und Musikproduzenten. Wir trafen ihn überraschend am Himmelfahrtstag auf unserer Tennisanlage. „Ich weiß es nicht, doch ich frag es mich schon. Wie hast Du mich gefunden?“ heißt es in seinem mit Platin ausgezeichneten Song „80 Millionen“. Diese Frage stellten die überraschten Anwesenden dann auch ihrem prominenten Besucher. Antwort: Als Gastspieler nahm er die Einladung eines Freundes an, der HTB-Mitglied ist, um sich mit ihm im Tennisspiel zu messen. Der sympathische Badener, der seit geraumer Zeit in Hamburg wohnt, war von unserem Sportpark sehr angetan und versprach sein Wiederkommen. Max Giesinger hat uns ja nun gefunden… // KB

// von links: Charles von Minden †, Klaus Albrecht, Erich Bauer †, Klaus Wienecke, Horst Bersilge und Dr. Klaus Emicke.

Im Laufe der Zeit veränderten sich nicht nur die Vorlieben, sondern auch das Alter der TSK‘ler. Zuerst wurde das Schwimmen aufgegeben und durch S wie „Speisen“ ersetzt, Tennis wurde von allen bis ins hohe Alter gespielt und statt Karten werden jetzt die Würfel „gemischt“. Die gemeinsamen Geburtstagsessen sind gelebte Tradition. Die letzten „vier aufrechten Knobelfreunde“ Dr. Klaus Emicke, Klaus Albrecht, Horst Bersilge und Klaus Wienecke halten z. Zt. nur telefonisch Kontakt und sehnen die Öffnung des Clubhauses herbei, um ihrer Leidenschaft wieder zu frönen. // KW


HISTORIE

31

BUNDESVEREINIGUNGEN

Seit 125 Jahren das stabile Fundament unserer Vereinsfamilie Die Kreisstadt Harburg an der Elbe hatte im Jahr 1895 42.500 Einwohner und führte ein beschauliches Dasein. Sie stand im Schatten der großen Hansestadt, die auf der anderen Seite des Flusses liegt. Wenn sich damals auch am politischen Horizont ein Umbruch abzuzeichnen begann, so war es doch noch das Jahr des Altkanzlers Otto von Bismarck. Zu seinem 80. Geburtstag wurden ihm zu Ehren in allen Teilen des Deutschen Reiches große Feiern veranstaltet. Die fünf bestehenden Turnvereine Harburgs entfalteten sich prächtig und nach „getaner Gerätearbeit“ kamen unsere Turner regelmäßig zum Bierabend zusammen, um über die „große Politik“ zu diskutieren und das Vereinsgeschehen zu erörtern.

Daraus entstand die Anregung, dieser Gemeinschaft einen festen Rahmen zu geben. 1895, also vor 125 Jahren, schlossen sich acht Turner unseres Vereins zur 1. Bundesvereinigung (BV Gut Heil) im HTB zusammen. Sie gaben sich eine eigene Satzung und legten darin fest: „Erste und höchste Pflicht unserer Gemeinschaft ist die Pflege des Turnens und die Wahrnehmung der Interessen des HTB stets und überall in Haltung, Tat, Wort und Schrift. Darüber hinaus soll das Zusammengehörigkeitsgefühl auf regelmäßigen Treffen in treuer Turnbrüderlichkeit gefestigt werden. Die Mitgliedschaft im Verein und ein untadeliger Ruf sind die Voraussetzungen für eine Aufnahme, die einstimmig erfolgen muss.“

Einzigartige GESCHENKIDEEN und INFOMATERIAL aus Harburg Besuchen Sie uns Mo. bis Fr. von 10 – 16 Uhr in der Hölertwiete 6. Aktuelles finden Sie unter: www.CITYMANAGEMENT-HARBURG.de

Seitdem bilden die Mitglieder der Bundesvereinigungen als kluge Ratgeber, anpackende Veranstalter, großzügige Unterstützer oder als engagierte Funktionäre, die sich unverbrüchlich für die Ziele des HTB einsetzen, das stabile Fundament unserer Vereinsfamilie. Nach dem Vorbild der 1. BV wurden im Laufe der vergangenen 125 Jahre von zwölf weiteren Freundeskreisen aus den unterschiedlichsten Abteilungen unseres Bundes Vereinigungen gegründet. Seit einiger Zeit gibt es bei uns etwas, das für unsere Altvorderen unvorstellbar war: wir haben inzwischen auch zwei Damen-Vereinigungen. Die Frauen der 9. BV gründeten ihre BV bereits 1990 und seit 2011 existiert die 13. und damit zur Zeit jüngste BV. // KB

HARBURGUP POP

STORE

1.OG im Phoenix Center neben SCHUHKAY

ab Mitte Juni 2020


32

HISTORIE 70 JAHRE RADSPORT-VERBAND HAMBURG –

und die Anteile der HTB-Rad-Abteilung Wenn eine radsportliche Bilanz für die vergangenen 70 Jahre aufgemacht wird, spielen der HTB und seine kleine Rad-Abteilung eine nicht unwesentliche Rolle. Es begann mit der Bewerbung für die Durchführung der Deutschen Meisterschaft im Querfeldeinfahren 2006. Karl-Heinz Knabenreich – damals im Verband in vierfacher Funktion als 2. Vorsitzender/Pressesprecher/Organisator und Sponsorensucher tätig – hatte sich das Stadion Jahnhöhe als Start- und Zielpunkt für die DM ausgeguckt. Anlässlich einer Ortsbegehung gaben ihm Claus Ritter und Torsten Schlage im Frühjahr 2005 die Zusage, die gesamte Sportanlage für die Meisterschaften nutzen zu dürfen. Die DM im Januar 2006 (im Dezember 2005 gab es zunächst mit der Nord-Meisterschaft ein „Testrennen“) fand dann über zwei Tage auf der Jahnhöhe und der angrenzenden Haake vor über 3000 Zuschauern statt. Von der DM und seiner positiven Öffentlichkeitswirkung war auch Manfred Siegmund (damals als Pressewart im HTBVorstand) so angetan, dass bei ihm die Idee aufkam, eine Radsportabteilung im HTB zu gründen, die dann 2008 von den Rad-Enthusiasten Peter Jungehülsing, Karl-Heinz Knabenreich und ihm in die Tat umgesetzt wurde. Die drei machten sich sogleich an die Arbeit, organisierten Genuss-RadelFahrten, Aktionen rund ums Rad im „Phönixcenter“ und bewarben sich 2010 um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Hallenrad-

sport. Diese Bewerbung sorgte beim HTB Präsidium erst mal für große Zurückhaltung: „Was kommt da finanziell auf den Verein zu?“ Die drei Radler versprachen, dass es für den HTB kein Minus geben würde. Und so kam es in der Halle Kerschensteinerstraße zu einer erfolgreich organisierten und durchgeführten DM… und es gab tatsächlich kein Minus zu verzeichnen, sondern ein dickes Plus! Es folgten zwei weitere vom HTB veranstaltete Deutsche Meisterschaften – 2015 in Marmstorf die DM der Senioren auf der Straße und 2017 die DM im Hallenradsport in der „Arena Süderelbe“ Neugraben. Aber bereits vor den obigen Ereignissen waren die „alten HTB-Anlagen“ am Ehestorferweg im Blickpunkt von überregionalen Radsport-Meisterschaften. So z.B. 1997 die StraßenWM der Feuerwehren mit Start und Ziel vor dem HTB-Zugang Ehestorfer Weg. Damals wurden Verkaufsstände auf dem HTB Gelände aufgebaut und das „größte Rad der Welt“ ausgestellt. Ein Prominenten-Radeln mit der

DDR-Radsport-Ikone Gustaf-Adolf „Täwe“ Schur und dem damaligen HTB Präsidenten Klaus Wienecke rundete das Programm ab, das bei der Radsport begeisterten Harburger Bevölkerung großen Zuspruch fand.

Von den insgesamt 12 in Hamburg bis heute durchgeführten Meisterschaften auf Bahn, Straße und Cross (Querfeldein) haben 8 in Harburg stattgefunden! Radsportlich war also einiges los, rund um den Harburger Turnerbund, der sich mit den maßgeblich von Karl-Heinz Knabenreich organisierten Veranstaltungen einen Eintrag im Jubiläumsheft des Hamburger Radsportverbandes verdient hat. // KHK

Lob und Dank allen, die einen Beitrag zu dieser Ausgabe des „HTB-Magazins“ leisteten – sei es in Form von Artikeln und Fotos, sei es in Form von Werbung oder durch ihren Mitgliedsbeitrag.


„WORLDCUP“

Klabber-Doppel-Worldcup 2020 Sieger des diesjährigen Doppel-Turniers, das Anfang März im Clubhaus stattfand, wurde das Doppel Wolfgang Gandy / Anastasios Karempidis knapp vor Peter Lorkowski, der zusammen

mit Peter Busch „in die Karten griff“. Vor dem Hintergrund der sich ankündigenden Corona-Problematik blieb die Teilnehmerzahl an diesem Turnier sehr begrenzt. Mit seinem Sieg ist

Wolfgang Gandy nunmehr nach seiner Einzelmeisterschaft im Jahr 1982 auch Doppel-Worldcup Sieger geworden. // KB

33


34

NACHRUFE

Walter Hausdorf *4. April 1936 †16. April 2020

Im 85. Lebensjahr verstarb unser Turnfreund, der in den 60er Jahren zur Männer-Turnriege unseres Bundes gehörte. Sie gewann mit seiner Mitwirkung 1965 die Hamburger Mannschaftsmeisterschaft. Von 1964 bis 1968 diente er unserem Verein im Vorstand als Schriftwart und erwarb sich dabei unsere Anerkennung. Über den Shanty-Chor „Blaue Jungs“ und den Freundeskreis „1. Riege“ blieb Walter dem HTB bis zum Schluss freundschaftlich verbunden. Wir werden ihn nicht vergessen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. 1. Riege


35

Abendblatt Reporter Norbert Scheid gestorben

Günter Fienemann

Wir kannten uns über 40 Jahre. Nie werde ich seine Antwort vergessen, als er von mir im Januar 1980 umfangreiche Informationen erhielt, als Vorschau zur ersten in der Harburger Haake durchgeführten Deutschen Meisterschaft im Querfeldein: „Herr Knabenreich, Sie überfluten mich!“ Es war tatsächlich ein bisschen viel, aber Norbert Scheid machte immer das Beste daraus und verfasste seine geradezu poetischen Artikel. Norbert „Nobby“ Scheid besaß den besonderen, sehr einfühlsamen Blick auf den Sport und die Sportler, besonders auf jene, die nicht im Rampenlicht standen. Er schrieb, wie er war: voller Leidenschaft und Herzlichkeit und mit großem Engagement. Er war immer nah bei den Menschen, prangerte Missstände an und konnte sehr zornig werden, wenn er davon erfuhr. Bei den radsportlichen Ereignissen im Hamburger Süden war er stets dabei. Ob in Buchholz, bei den ProfiSprintwertungen am Harburger Ring oder beim Querfeldein in der Harburger Haake. Auch bei den DM-Pressekonferenzen und Neujahrsempfängen des HTB war er stets vor Ort – auch wenn er stets als Letzter eintraf, sichtbar mit Block und Kugelschreiber ausgestattet. Im Dezember 2018 trafen wir uns zu einem Gespräch in der Helms-Lounge. Wir haben da weniger über Radsport gesprochen, aber uns über drei Stunden die eigenen Lebensgeschichten erzählt. Noch in diesem Jahr telefonierte ich mit ihm über die coronabedingte Absage einer Radsport-Nostalgie-Veranstaltung (am 30. März Sparkasse Harburg-Buxtehude). Über den neuen Termin und die Veranstaltungen „70 Jahre Radsport-Verband Hamburg“ wird er nun nicht mehr berichten können. Norbert Scheid verstarb im Mai nach kurzer schwerer Krankheit im 77. Lebensjahr. Ich werde ihn vermissen.

Nahezu 75 Jahre war Günter Mitglied im Harburger Turnerbund, dem er 1946 beitrat. Seine Liebe galt bis zum Schluss dem Fußballsport – anfangs war er als Jugendspieler aktiv, danach dann als engagierter Spieler der 2. und 3. Herrenmannschaft. Mit Beendigung seiner aktiven Laufbahn wandte sich Günter ab 1975 der Schiedsrichterei zu, die er mit großer Freude noch bis zum vergangenen Jahr ausübte. In der Zeit zwischen 1972 und 1982 war er für den Turnerbund als Pressewart ehrenamtlich tätig. Für seine Verdienste wurde Günter 2005 mit der HTBEhrennadel in Gold ausgezeichnet. Das Andenken an unseren lang jährigen Wegbegleiter und Freund Günter Fienemann werden wir in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für die Radabteilung des HTB K.H. Knabenreich

*27. Juni 1933 †31. März 2020

Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Das Präsidium und die Fußballabteilung

Karsten Sievers

*31. Januar 1938 +24. März 2020 Karsten Sievers war ein begeisterter Anhänger des Fußballsports. Unsere Ligamannschaft, die er in der Oberligazeit von 1995 bis 2001 und von 2010 an beim Neuaufbau als Förderer eng begleitete, lag ihm besonders am Herzen. Wir werden seine Großzügigkeit nicht vergessen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Fußballabteilung


36

NACHRUFE

DER HARBURGER TURNERBUND TRAUERT UM

Wolf-Dieter Harbeck Unser Freund Dieter starb im 77. Lebensjahr plötzlich und unerwartet am 11. März. 62 Jahre gehörte er dem Turnerbund an, dem er schon ab 1959 als Jugendbegleiter und -trainer ehrenamtlich diente. Als aktiver Spieler, Mannschaftskapitän und Organisator prägte Dieter danach über viele Jahre unsere überaus erfolgreiche 2. Herren-Fußballmannschaft, die er zu zahlreichen Meisterschaften und drei Hamburger Pokalsiegen führte. Die Mitglieder dieser Mannschaft, die bis heute einen festgefügten und unzertrennlichen Freundeskreis bilden, haben nach ihrer Fußball-Karriere ihre gemeinsame sportliche Betätigung beim Tennis gefunden. Von 1976 bis 1986 war Wolf-Dieter im Vorstand als Schatzmeister für die Finanzen des HTB zuständig. Zudem förderte er als Mitglied unserer 5. Bundesvereinigung weit über 40 Jahre großzügig die Jugendarbeit unseres Vereins. Wolf-Dieter Harbeck war mit seinem Esprit, seinen Ideen und seiner positiven Ausstrahlung eine „tragende Säule“ unseres Clubs, an dessen familiären Zusammenhalt er besonders mitwirkte. Sein vorbildlicher ehrenamtlicher und selbstloser Einsatz wurde mit der Verleihung der Goldenen Verdienstnadel des Turnerbundes gewürdigt. Das Andenken an diesen einzigartigen Mann, der in unserem Verein eine große Lücke hinterlässt, werden wir in Ehren halten – Wolf-Dieter bleibt unvergessen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Das Präsidium, die Fußball- und die Tennisabteilung, die HTB-Bundesvereinigungen sowie die Freunde der „Mittwochs- und Freitagsgruppe“

Ulf Werner

*25. April 1946 †29. März 2020 Nach längerer Krankheit verstarb Ulf Werner im 74. Lebensjahr. Er gehörte unserem Bund über 30 Jahre an und vertrat von 1997 bis 1999 die Interessen unserer Handballabteilung in der SG Harburg. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Handballabteilung


37

Dieter, wir vermissen Dich!

„Mit dem Tod eines guten Freundes verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit“

Unser Freund Dieter ist ganz plötzlich und unerwartet im 77. Lebensjahr von uns gegangen. Wir sind tief erschüttert und sehr traurig.

Ralf „Ralle“ Rücker

NACHRUF

Wolf-Dieter – das hörte er nicht so gerne – denn seine Freunde nannten ihn nur Dieter oder Didi, trat als 14jähriger unserem Bund bei und wurde im September 1973 in unsere 5. BV aufgenommen. Nach seiner Familie und seinem beruflichen Wirken hatte der HTB und unsere BV den größten Stellenwert in seinem Leben. Er engagierte sich sehr stark für unsere Belange. Mit ihm konnten wir gut über private Themen oder über Dinge, die den Verein betrafen, diskutieren. Dabei war Dieter ein guter Zuhörer und hatte immer einen Rat parat. Als Schatzmeister des HTB steuerte er 10 Jahre lang mit großem Erfolg unsere Finanzen. Er wurde daher auch mit der Goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. In der 5. BV war Dieter unser „Reisemarschall‘‘. Die vielen schönen Reisen wurden von ihm liebevoll und mit großer Sorgfalt vorbereitet. An jede dieser Reisen erinnern wir uns sehr gern. Ganz besonders an die letzte von ihm vorbereitete Reise nach Plau am See. Durch seine lang jährigen Verbindungen zu Freunden in dieser Region wurde die Fahrt dorthin ein voller Erfolg. Die Reise wird uns allen deshalb in besonderer Erinnerung bleiben, da es leider Dieters letzte Planung für uns war. Mit uns trauern seine Freunde seiner ehemaligen Fußballmannschaft und die Mittwochs- und Freitags-gruppe. Dieter, wir vermissen dich sehr, du wirst immer in unseren Herzen bleiben. Deine Freunde der 5. Bundesvereinigung (BV Schwarz-Weiß)

*14. Januar 1963 †21. Februar 2020

Wir alle sind fassungslos, dass unser Freund „Ralle“, mit dem wir Tennis und Tennisfußball spielten und gemeinsam in der „Freitagsrunde“ knobelten, plötzlich im Alter von 57 Jahren aus unserer Mitte gerissen wurde. Seit Anfang der 70er Jahre spielte Ralf Tennis im HTB, dem er bereits im Alter von 5 Jahren 1968 beitrat. In einer Trainingsgruppe – geleitet vom Mentor Gerd Ritter – lernte Ralf seine späteren engen Freunde kennen. Mit Fleiß und Talent schaffte er es bis in die TennisAuswahlmannschaft, mit der er auch nördlich der Elbe für Furore sorgte. Einige Jahrzehnte spielte Ralf erfolgreich in den Medenmannschaften des Turnerbundes – noch 2019 errang er gemeinsam mit seinen Freunden die Hamburger Vizemeisterschaft in der Altersgruppe Herren 55. Auch beim Tennisfußball war Ralf als unwiderstehlicher Mittelstürmer ein Garant für den Erfolg – er wurde Torschützenkönig und mit seiner Mannschaft Hamburger Meister. Er war stets ein vorbildlicher Kämpfer, an dem sich seine Mannschaft aufrichten konnte. Dank seiner sportlich fairen Haltung erwarb er sich den großen Respekt seiner Gegner. Mit „Ralle“ haben wir einen ganz besonderen Menschen und lang jährigen Freund verloren, der uns mit seiner positiven Ausstrahlung und mit Rat und Tat bis zum Schluss begleitete – dafür sind wir ihm dankbar. Wir werden ihn vermissen, aber nicht vergessen. Wir trauern mit seiner Familie.

Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Präsidium und Tennisabteilung


BITTE VORMERKEN!

Mitgliederversammlung Am Freitag, den 25. September 2020, 19 Uhr im Vereinshaus, Vahrenwinkelweg 28

1. Eröffnung und Begrüßung 2. Ehrung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder 3. Genehmigung der Niederschrift der Mitgliederversammlung 2019 4. Jahresbericht des Präsidiums 5. Jahresbericht über sportliche Ereignisse 6. Ehrungen 7. Mündliche Berichte der Abteilungen und des Ehrenrates 8. Kassenbericht / Finanzstatus 9. Bericht der Kassenprüfer 10. Entlastung des Präsidiums und der von der Mitgliederversammlung gewählten Verwaltungsratsmitglieder 11. Wahlen 12. Haushaltsplan und Genehmigung 13. Antrag auf Satzungsänderung bzgl. der Form der Einberufung der Mitgliederversammlung (Brief, E-Mail) 14. Beschlussfassung über vorliegende Anträge 15. Verschiedenes 16. Schlusswort Anträge für die Mitgliederversammlung sind bis zum 04. September 2020 schriftlich in der Geschäftsstelle, Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg, einzureichen.

Antrag des Präsidiums auf Satzungsänderung in § 2 Abschnitt 2 „Die Mitgliederversammlung“ Die Versammlung möge wie folgt beschließen: In § 2 Abschnitt 2 Absatz 5 wird die Regelung zur Form der Einberufung einer Mitgliederversammlung wie folgt neu gefasst: Ersetzt wird die Bestimmung (alt): „Dies setzt voraus, dass sie in der hiesigen Tagespresse oder in den Vereinsnachrichten bekannt gegeben wurde. Die Bekanntgabe des Zeitpunktes muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung erfolgen.“ durch die Bestimmung (neu): „Die Mitgliederversammlung ist unter

Einhaltung einer Einladungsfrist von drei Wochen durch schriftliche oder elektronische Einladung an die letztbekannte E-Mail- oder Postanschrift einzuberufen. Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Verein Änderungen der Postanschrift oder der E-MailAnschrift mitzuteilen.“ Begründung: Die Bestimmung in der aktuellen HTB- Satzung verursacht Mehrkosten, die vermeidbar sind. Bei Einladung zur Mitgliederversammlung über unser Vereinsheft erhebt die Deutsche Post ein Sonderporto von zurzeit EUR

1.200,00. Als hiesige Tagespresse kann zurzeit nur das Hamburger Abendblatt bezeichnet werden, die Schaltung der Einladung muss als Anzeige erfolgen und verursacht ebenfalls erhebliche Kosten von aktuell etwa EUR 500,00 je Einladung. Die meisten unserer Mitglieder sind per E-Mail erreichbar und nutzen dieses Medium auch für den Austausch mit dem Verein. Die Einladung per E-Mail ist kostenlos. Eine Einladung per E-Mail ist gerichtlich als formwahrend anerkannt. Hamburg, 2. Juni 2020


TERMINE

39

» Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer. «

HTB-Veranstaltungskalender für 2020

26. Juli 2020 Offenes Golfturnier „Copa del Oste“ ab 9.30 Uhr, Golfplatz GC Sittensen

25. September 2020 HTB Mitgliederversammlung 19 Uhr, Clubhaus

3. Oktober 2020 Boule-Turnier der HTB Bundesvereinigungen

24. Oktober 2020 Einweihung der neuen Tennishalle und Tag der offenen Tür ab 11 Uhr, Sportpark Jahnhöhe

Geplantes Ferienangebot für Kinder Tenniscamp 1: 29. Juni - 2. Juli Tenniscamp 2: 6.-9. Juli

Fußballschulen Sportpark Jahnhöhe

Zirkuscamp Sportpark Jahnhöhe

Anmeldungen beim Trainer Christian Dammann Tel: 0177 / 877 28 22 oder unter christian.dammann@freenet.de

29.6.-03.7. Bayrische Fußball-Akademie 6.-10.7. HSV-Fußballschule 20.-24.7. Brasilianische Fußballschule 27.-31.7. Fußballschule Real Madrid

27. Juli - 2. August Anmeldungen bei Carla Rook Tel: 791 433 23


SCHÖCHE Alarm- und Sicherheitstechnik

Andreas Schöche Dorfplatz 6 08606 Gassenreuth Telefon 037434 80628 Mobil 0172 820 4945 info@schoeche-alarm.de www.schoeche-alarm.de

Alarmanlagen Brandmeldeanlagen Mechanische Sicherung Zutrittskontrolle Videoüberwachung

Mit Sicherheit ein gutes Gefühl ! S

eit mehr als 25 Jahren setzen wir als mittelständisches Familienunternehmen auf individuelle Sicherheitskonzepte im privaten und gewerblichen Bereich, unabhängig ihrer Größe oder Tätigkeitsschwerpunkte. Ein Konzept das sich auszahlt. In Zeiten steigender Einbruchsdelikte setzen immer mehr Unternehmen und Eigenheimbesitzer auf eine Einbruchmeldeanlage. Durch eine objektspezifische Absicherung wird der Einbruchsversuch frühzeitig erkannt und durch diverse Maßnahmen abgewehrt. Als Facherrichter für Sicherheitstechnik gehören neben unseren eigenen Einbruchmeldeanlagen (Systeme ASS200, ASS300) auch:

● Videoüberwachung (IP- und Koaxsysteme, Funksysteme für den Privatbereich) ● Brandmeldetechnik (10-Jahresrauchmelder entsprechend der gesetzlichen Rauchmelderpflicht, Brandmeldeanlagen nach BHE-Hausalarm und DIN 14675 ) ● Zutrittskontrolle (Videotürsprechanlagen, Elektronische Schließsysteme, Lese- und Steuereinheiten). ● VDS-zertifizierte Alarmanlagen hauptsächlich für den gewerblichen Bereich zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten. Mit unserem abgerundeten Produktportfolio ist es uns möglich, ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept zu bieten. Zu unserem hohen Qualitätsanspruch gehört die individuelle „Vor-Ort“ Beratung um mögliche Schwachstellen zu analysieren. Sicherheit ist Vertrauenssache. Um den steigenden Anforderungen unserer über 2000 Kunden gerecht zu werden, entwickeln wir nicht nur stetig unsere Produkte weiter, sondern schulen auch regelmäßig unsere Mitarbeiter. So sind wir den Einbrechern immer einen Schritt voraus. Über 10 Jahre Sicherheitspartner des Harburger Turnerbundes. Dies erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit. Haben wir Ihre Neugier geweckt oder möchten Sie sich unverbindlich beraten lassen? Dann schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen einfach unter den unten aufgeführten Telefonnummern an. Wir vereinbaren zeitnah mit Ihnen einen Termin vor Ort. Ansprechpartner für Anfragen ist auch Herr Schlage, Geschäftsführer des Harburger Turnerbundes.

Wir sind Sicherheitspartner des HTB 1865 e.V.


www.dinger-hh.de


42

AUF EINEN BLICK

HTB SPENDENKONTO Sparkasse Harburg-Buxtehude IBAN: DE89 2075 0000 0000 0454 35 GESCHÄFTSSTELLE

ABTEILUNGSLEITER/INNEN

HTB Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040 / 79 14 33 23 htb65@t-online.de info@htb65.de www.harburger-turnerbund.de

American Football: Michael Haß Tel.: 0176 / 85 05 28 26

Golf: Jürgen Kolbow Tel.: 040 / 790 73 15

Basketball: Andreas Buß Tel.: 040 / 76 11 19 12

Handball: Timo Czech Tel.: 0170 / 191 08 47

Cricket: Harsha Birur Tel.: 0176 / 28 89 95 64 htb.cricket@gmail.com

Inline Hockey: Lutz Krone Tel.: 0172 / 280 59 04

PRÄSIDIUM Präsident: Michael Armbrecht Armbrecht@harburger-turnerbund.de Vizepräsidenten: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Fromhagen@harburger-turnerbund.de

Fechten: Barbara Lax Tel.: 0176 / 11 99 03 38 Fußball: Frank Borstelmann Tel.: 0177 / 30 99 799 fborstelmann@gmx.de

Sven Vogler Vogler@harburger-turnerbund.de

Vereinsjugendvertreter: Rolf Ludwig Ludwig@harburger-turnerbund.de Geschäftsführer: Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323 Schlage@harburger-turnerbund.de Sport Entwicklung & Marketing: Carla Rook Tel: 0151 / 50 85 31 74 rook@harburger-turnerbund.de CLUBHAUS Matthias Herrmann HTB Bistro & Event Tel.: 040 / 792 20 72

Karate: Ralf Becker Tel.: 0178 / 869 38 85 Klabberjas: Ralph Fromhagen Tel.: 040 / 790 76 35 Leichtathletik: Marina Lopez Tel.: 040 / 790 76 32

Olaf Gayko Schatzmeister: Andreas Deden Deden@harburger-turnerbund.de

Judo: Ralf Reinholz Tel.: 0172 / 600 90 00

N ITIO TRAD ON I T A GR T INTE CHAF EINS GEM

AMERICAN FOOTBALL BABYTURNEN BASKETBALL FECHTEN FUSSBALL GOLF GYMNASTIK HANDBALL INLINEHOCKEY JAZZGYMNASTIK JUDO KARATE KLABBERJASS LEICHTATHLETIK MODERN JAZZDANCE MUSICAL DANCE ORIENTALISCHER TANZ PILATES RADSPORT REHA FUNKTIONSGYMNASTIK

REHA HERZ- UND LUNGENSPORT RÜCKEN FIT SENIORENSPORT TAI-CHI TANZEN TENNIS TISCHTENNIS TRIATHLON TURNEN

VOLLEYBALL WELLNESS WIRBELSÄULENGYMNASTIK YOGA

www.harburger-turnerbund.de

Radsport: Peter Jungehülsing Tel.: 040 / 77 35 62 Tanzen (TTC): Dagmar Krüger Tel.: 040 / 790 59 11 Tennis: Frank Michaelis Tischtennis: Torsten Schlage Tel.: 040 / 79 14 33 23 Turnen: Jürgen Burmester Tel.: 040 / 700 94 46 Volleyball: Frank Pawlowski Tel.: 0176 / 52 05 28 47 Frank_pawlowski@web.de Wellness und Gesundheit: Brigitte Ostrau / Torsten Schlage Tel.: 040 / 791 43 323


GEBURTSTAGE

JUNI 1.6. 1.6. 2.6. 2.6. 2.6. 2.6. 3.6. 5.6. 6.6. 8.6. 8.6. 10.6. 11.6. 11.6. 12.6. 12.6. 14.6. 15.6. 16.6. 20.6. 22.6. 23.6. 24.6. 25.6. 25.6. 25.6. 27.6. 27.6. 27.6. 28.6.

Wilfried Sievers Susanne Everien Rolf Gröger Elfie Becker Hans-Joachim Ohlendorf Regina Rischko Manfred Fischer Werner Fischer Rosemarie Oest Ursula Feldmann Günter Samlowski Carmen Schülert Michael Kranaster Jens Heinrich Luise Weber Christel Müller Horst-Walter Gosh Doris Blohm Eva Fularczyck Eva-Marie Schwegler Bärbel Winkel Klaus Peters Anette Hinz Editha Bühnemann Hans Schmidt Hartmut Knoll Jürgen Tauer Michael Sack Claus Ohl Dr. Karl-Heinz Tiemann

JULI 2.7. 4.7. 5.7. 5.7. 6.7. 6.7. 6.7. 7.7. 7.7. 8.7. 8.7. 9.7. 9.7. 11.7. 13.7. 13.7. 13.7. 14.7. 15.7. 16.7. 17.7. 18.7. 20.7. 20.7. 22.7.

Wilfried Preuss Joachim Jambor Klaus Nesemann Rolf Hillert Gitta Ritter Gisela Polnau Bernd-Joachim Burre Eberhard Trautmann Thomas Hörschelmann Esther Hamann Horst Blunder Dr. Gerhard Hillmann Marita Haider Christa Gandy Elke Pihl Inge Beckmann Ullrich Forstmann Renate Ruesch Bernd Gödecke Klaus Rischko Robert Voß Renate Voß Udo Pandikow Peter Busch Karsten Kueddelsmann

22.7. 23.7. 24.7. 25.7. 26.7. 26.7. 27.7. 28.7. 29.7. 30.7. 31.7.

Sabine Möller Hans-Jürgen Gebert Ludwig Ebeling Michael Bötjer Ulrich Wittwer Elke Vogel Ruth Balnojan Norbert Reimers Franz-Peter Jungehülsing Inge Sobotke Gunter Wöhler

AUGUST 4.8. 6.8. 7.8. 7.8. 8.8. 8.8. 9.8. 10.8. 10.8. 12.8. 12.8. 13.8. 15.8. 15.8. 16.8. 16.8. 17.8. 21.8. 21.8. 25.8. 25.8. 27.8. 27.8. 28.8. 28.8. 29.8. 31.8.

Regina Bednorz Margit Thierfelder Mathias Stein Jörg Becker Wolfgang Seidel Jens Bergeest Torsten Schlage Walter Krobath Ilka-Maria Bodenstein Karl-Heinz Prediger Wera Klemin Jörn Ahrens Elfriede Irrgang Karl-Heinz Knabenreich Erika Giercke Frank Holländer Richard Laukens Werner Führer Carsten Wappler Gisela Endlein Ralph Fromhagen Peter Becker Rolf Schwardt Hans Fularczyck Irene Schreiber Peter Koch Klaus Schülert

SEPTEMBER 1.9. 2.9. 2.9. 3.9. 3.9. 5.9. 5.9. 6.9. 6.9. 7.9. 10.9. 11.9. 11.9. 11.9. 12.9. 12.9. 13.9. 13.9.

Rolf Schulz Hans Heinrich Böttcher Ulrich Kröckel Helmut Polnau Raymond Krabs Wolfgang Gandy Helga Ehmke Hans-Jörg Scharnweber Gabriele Kroch Peter Blieffert Alfred Münch Kai Beckmann Rudolf Nietzsch Rüdiger Loricke Irmtraut Schiffke Micaela Rüpke Hertha Weigelt Heinz Schwede

13.9. 14.9. 14.9. 14.9. 15.9. 15.9. 15.9. 17.9. 18.9. 19.9. 19.9. 19.9. 19.9. 20.9. 20.9. 20.9. 22.9. 25.9. 25.9. 26.9. 27.9. 27.9. 28.9. 29.9. 30.9. 30.9.

Ulrike Stachow Konstanze Köhler Renate Siekmann Hinrich Blume Peter Sepp Jürgen Burmester Reiner Wieneke Ingrid Führer Sylviie Bonnier Gerhard Nicolaudius Ulrich Meya Monika Amariglio Susanne Goerke Georg Altenkirch Wolf-Dieter Eickhoff Sigrid Reimers Hannelore Beekmann Horst-Günther Schmied Volker Rühe Hans Liebelt Anita Knaak Jens Cappel Erika Schmidt Margot Hagel Edda Schulz Ralf Brückner

OKTOBER 1.10. 1.10. 3.10. 4.10. 4.10. 5.10. 5.10. 6.10. 9.10. 9.10. 10.10. 11.10. 12.10. 12.10. 12.10. 13.10. 13.10. 13.10. 14.10. 14.10. 16.10. 19.10. 20.10. 20.10. 21.10. 24.10. 24.10. 26.10. 28.10. 30.10.

Hermann Martens Regina Krause Heinz Riehn Elke Cathor-Bebert Paul Becker Heidemarie Loose Horst Starke Jutta Adler Willy Fuhrmann Birgit Michalke Fritz Gärmer Manfred Sigmund Gerhard Martens Heike Laukens Karin Schwede Joachim Schade Joannis Pavlidis Heinrich Marquardt Hans-Rolf Flebbe Udo Wildner Werner Rochow Jan-Uwe Pahl Erika Rähse Peter Kanebley Rosemarie Richter Elisabeth Brembor Andrea Möller Viola Kleffel Iria Ernst Peter Quast

43


Finanzieren Sie Ihre Wunschimmobilie auch bei der Nr. 1? Unsere erfahrenen Experten vor Ort bieten Ihnen beste Konditionen. Wir garantieren Ihnen innerhalb von drei Arbeitstagen einen Beratungstermin. Termin unter -5678 + 040 76691

spkhb.de


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
2020/02 HTB Magazin HTB 1865 by Harburger Turnerbund von 1865 e.V. - Issuu