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2011/01 HTB Magazin Schwarz Weiss

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schwarzweiss ZEITSCHRIFT DES HARBURGER TURNERB U N D E S V O N 1 8 6 5 E.V.

50 JAHRE TURNEN, 40 JAHRE FEIERN!

DER NAME „ERSTE RIEGE“ WURDE IMMER BEIBEHALTEN. BERICHT SEITE 9


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EDITORIAL

INHALT

schwarzweiss 1/11

Liebe HTB erinnen und HTB er ! ich freue mich, das Editorial für die erste Zeitung des Jahres schreiben zu dürfen. Nach mehreren Gesprächen mit dem Präsidium habe ich die Aufgaben von Susanne Struck mit dem Anfang des Jahres übernommen. Leider will sich Susanne in Zukunft um andere Dinge in ihrem privaten Umfeld kümmern. Sowohl das Präsidium als auch ich bedauern diese Entscheidung sehr. Susanne hat für viele neue Strukturen im HTB gesorgt. Nicht zuletzt hat sie die Optik der HTBVereinsnachrichten, die Euch nunmehr als Ausgabe 01/11 vorliegt, der heutigen Zeit angepasst. Das Präsidium und ich wünschen Susanne eine glückliche, gesunde, erfolgreiche und erfüllte Zukunft. Das Präsidium macht sich seit Längerem Gedanken über den Informationsaustausch innerhalb des Vereines. Hierzu gehören nicht zuletzt die Vereinszeitung „schwarzweiss“ und die Websites des Hauptvereines und der Abteilungen. Zudem bedeutet die Zeitung einen Kostenfaktor, der zur Zeit nicht durch Anzeigenwerbung erzielt werden kann. Hier werden Gespräche geführt. Das Präsidium hat sich entschlossen, Euch in diese Planung mit einzubeziehen. Der erste Schritt ist die Umfrage, die wir Euch durch den in dieser Ausgabe beigefügen Umfragebogen vorstellen. Auch im Internet ist dieser Bogen als PDF-Datei herunterzuladen. Nach dem Ausfüllen ist er bitte der Geschäftsstelle bis spätestens zum 10. April 2011 zuzusenden, damit Ihr über die Ergebnisse bereits bei der diesjährigen Mitgliederversammlung informiert werden könnt. Für Eure Mithilfe bedanke ich mich, auch im Namen des Präsidiums, recht herzlich. Und nun zur aktuellen Ausgabe: Ein großer Anteil wird von der diesjährigen Neujahrsparty mit ihren Gästen und der Ehrung verdienter Sportler bestimmt. Das soziales Engagement und Fußball gut zusammen passen, könnt ihr ebenfalls nachlesen. Natürlich waren unsere BVn wieder aktiv, sei es auf Tour oder als Unterstützer des Vereins. Am 15. April ist die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung, zu der das Präsidium wieder alle Mitglieder herzlich einlädt. Vielleicht erreichen wir in diesem Jahr einen neuen Rekord.

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Neujahrsparty

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Einladung zur Hauptversammlung Die Radsportabteilung lädt ein

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Fußbälle und Trainingstore für die Fußballjugend 10

Glanzvolle Tanzkarriere Mitgliederversammlung des TTC Harburg am 16. 2. 2011

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Bauch-Beine-Rücken-Po Aerobic beim HTB

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Aktuelle Kurse für 2011

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Begleitendes Yoga zur Krebs-Therapie

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Nachschuss

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30 Jahre 6. BV – Jubiläumsausfahrt nach Berlin

16-17 Soziales Engagement und Fußball 19

8. VERITAS-Hafenlauf

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Good Buy Gutscheinheft

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Rückblick Sport n’Dance 2010 Nachruf Günter Reichhard

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Geburtstage

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Fußballfreunde im HTB – ein Projekt gewinnt an Kontur!

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Impressum/Kontakte

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen der Ausgabe 01/2011 und für das neue Jahr viel Glück, Erfolg und natürlich eine gute Gesundheit. Euer Manfred Sigmund

50 Jahre Turnen, 40 Jahre feiern

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NEUJAHRSPARTY

Auf in ein sportlich erfolgreiches Jahr 2011 Es ist schon so, unsere Neujahrsparty ist für die Wichtigen im Hamburger Süden ein Termin, der in den Zeitplan eingearbeitet werden muss. So gaben sich in unserem Clubheim Politiker, Ehrenmitglieder, der Ehrenvorsitzende und viele Freunde des HTB am 9. Januar ein Stelldichein. Für die Unterhaltung sorgte dieses Mal wieder Roberto Pennisi, der nicht zum ersten Mal italienische Weisen vortrefflich an die Frau und den Mann brachte. Apropos Mann, Claus Ritter, unser aller Präsident, begrüßte die Schar der Anwesenden aufs Herzlichste und lies keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Jahr 2010 aus sportlicher Sicht für unseren Verein ein Meilenstein war. Die Harburger Tennismeisterschaft sowie die Hamburger der Jugend auf der Jahnhöhe, die 100-Jahr-Feier der Fußballer über 3 Tage mit dem Aufstieg der Ligamannschaft in die Bezirksliga, die Deutschen Meisterschaften im Hallenradsport sowie viele erfolgreiche Teilnahmen an Euro- Deutschen-, Norddeutschen und Hamburger Meisterschaften taten ihr Übriges dazu. Viele Ehrenamtliche sowie das Präsidium, denen Claus Ritter ausführlich dankte, werden versuchen, das nächste Jahr ähnlich erfolgreich zu gestalten. Der besondere Dank galt Jens Bahnsen und Heinz Schwede für die Organisation und Durchführung der tollen 100-Jahr-Feier im Fußball und dem Organisationsteam der Deutschen Meisterschaft im Hallenradsport Karl-Heinz Knabenreich, Peter Jungehülsing und Manfred Sigmund, die sich für das ausgesprochene Vertrauen des Vorstands im Vorfeld der Meisterschaften, gerade in finanzieller Hinsicht, mit einer

Der Macher der Chronik: Klaus Buchholz 4

Schon fünfzig Jahre in Aktion: die erste Turnerriege Harburger Hafenkiste revanchierten. Viel Arbeit hatte Vizepräsident Klaus Buchholz in letzter Zeit für seine Chronik „100 Jahre Fussball im HTB“ investiert. Man kennt Klaus als in eigenen Ehrungsfragen eher zurückhaltenden Menschen. Nun kam er aber nicht umhin, die eigens für Ihn handverlesene Flasche als innigen Dank für seine viele Arbeit entgegenzunehmen. Natürlich wurden unsere Hamburger Meister sowie Rüdiger Loricke als diesjähriger Träger der „SchwartauMedaille“ in großem Rahmen geehrt. Näheres in unseren Sonderkästen in dieser Ausgabe. Auch die 6. BV hatte wieder eine herausragende Mannschaft des letzten Jahres zu ehren. Die Überraschung

war groß, als der ersten Turnriege des HTB, die bereits vor 50 Jahren ihre ersten Übungen an den Geräten absolvierte, die Ehrung zuteil wurde. Auch hier findet der geneigte Leser einen separaten Artikel in diesem Heft, der bereits in der HAN erschien. Abgerundet und abgeschlossen wurde dieser HTB-Tag mit einem hervorragenden Eintopf unserer Gastro und wunderbaren italienischen Weisen von Roberto, die die Italienfreunde vom nächsten Urlaub träumen ließen. Ich denke, am 8. oder 15. Januar 2012 gibt es wieder eine Neujahrsparty. Ich freue mich schon darauf, und die Wichtigen sollten sich schon einmal eine kleine Notiz in den Kalender schreiben. Die Einladung kommt bestimmt. ms

Brachte italienisches Flair in die Party: Roberto Pennisi

Der Macher der Fußballfeier: Jens Bahnsen (links) und Heinz Schwede


NEUJAHRSPARTY

Claus Ritter begüßte die Ehrengäste in gewohnt lockerer Art

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Die Macher der DM im Hallenradsport: (v. l.) Manfred Sigmund, Peter Junghülsing und Karl-Heinz Knabenreich

Die Ehrengäste

Jürgen Bethge (Ehrenvorsitzender), Annelie Bethge (Ehrenmitglied), Günter Reichhard (Ehrenmitglied), KarlHeinz Reimers (Ehrenmitglied), Gerd Ritter (Ehrenmitglied), Egon „Muffel“ Seyffert (Ehrenmitglied), Rolf Reincke (Staatsrat), Torsten Meinberg (Bezirksamtsleiter), Holger Reinberg (Leiter Sozialraummanagement), Ralf Dieter Fischer (CDU), Jürgen Heimat (SPD), Heinke Ehlers (Bündnis 90/Die Grünen), Ronald Preuss (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Fritz Franzioch (Vorsitzender Hamburger Tennisverband), Günter Falk (Bostelbeker SV), Karl-Heinz Böttcher (Gilde), Stephan Klensang (Heimfelder Schützenverein), Andreas Bartels (Haspa), Wilfried Wiegel (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Stephan Behnke (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Willy Jockel (ehem. Leiter Sportamt), Kurt Abraham (ehem. Leiter Sportamt).

Torsten Meinberg hielt eine launige Rede

Gespräche auf höchster Ebene (Torsten Meinberg links und Ralf Dieter Fischer) 5


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NEUJAHRSPARTY

Unsere Hamburger Meister

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Anrede

Vorname

Name

Sportart

Diziplin

Frau

Tanja

Hecht

Leichtathletik Altersklasse W 40

Herrn

Heiko

John

Herrn Frau Frau Frau Frau Frau Frau Herrn Frau Frau Frau Frau Frau Herrn Herrn Herrn Frau Frau Frau Herrn Herrn Herrn Herrn Herrn Herrn Frau Herrn Frau Frau Herrn Herrn

Kevin Katharina Monique Marlene Vanessa Rebecca Jessica Philipp Sandy Marta Anastasia Marina Irina Domenic Tobias Michael Laura Susanne Julia Eduard Philippe Felix Robert Sven Mike Mellanie Luwi Anne Annika Christian Robert

Schwabauer Meier Koblischke Möbius Januszkiewicz Maurer Heinrich Holz Binder Swiatkowsky Landis Gavetskaya Bartnik Löwer Löwer Lange Müller Borchert Starke Pelz Sommerfeld Schwarzbach Hanstein Schwalbe Lüneburg Winter Funke Fandrich Bohn Radon Rittich

Leichtathletik Altersklasse M 45 Leichtathletik Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Cheerleading Karate

Herrn

Tim

Becker

Karate

Frau

Gülsen

Gökdemir

Karate

Frau

Aleyna

Gencer

Karate

Norddeutsche Meisterin Einzel 400 m Landesmeisterin für Schleswig Holst./ Mecklenb. Vorp. / Hamburg im Einzel 400 m und 60m Halle sowie 200m Halle Landesmeister für Schleswig Holst./ Mecklenb. Vorp. / Hamburg im Einzel 60 m Halle Hamburger Meister, Weitsprung HCLM 2010, Jr Allgirl Groupstunt HCLM 2010, Jr Allgirl Groupstunt HCLM 2010, Jr Allgirl Groupstunt HCLM 2010, Jr Allgirl Groupstunt HCLM 2010, Jr Allgirl Groupstunt Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd Hamburger Meister, Senior Cheer CoEd 1. Platz Hamburger Meisterschaft Kumite -75 kg. 1. Platz Ham. Meisterschaft/Norddeutsche Meisterschaft/ 3. Platz Deutsche Meisterschaft Kumite -76 kg. 1.Platz Norddeutsche Meisterschaft/3. Platz Deutsche Meisterschaft Kumite -48 kg. 1. Platz Norddeutsche Meisterschaft Kumite -35 kg. 1. Platz Norddeutsche Meisterschaft Kumite +50 kg. 1. Platz Hamburger Meisterschaft Kumite -48 kg. 1. Platz Hamb. Meisterschaft U 14 1. Platz Hamb. Meisterschaft U 17 3. Platz U 23 Frauen b.der Europameisterschft 1. Platz Deutsche Meisterschaft bis 63 kg Frauen 2. Platz Militäer EM 3. Platz European Cup B-Turnier in HH 3. Platz European Cup B-Turnier in Schweden Hamburger Meister Sen II B Standard Tanzen Hamburger Meister Sen II B Standard Tanzen Hamburger Meister Sen III D/Hamburger Meister Sen III C Standard Tanzen Hamburger Meister Sen III D/Hamburger Meister Sen III C Standard Tanzen Hamburger Meister Breitensport Standard Tanzen Hamburger Meister Breitensport Standard Tanzen

Frau

Julia

Ehrhorn

Karate

Herrn

David

Reischel

Karate

Frau Frau Frau

Karen Ann Katrin Olga Martyna

Schaefer Meier Trajdos

Judo Judo Judo

Herrn

Jürgen

Kuberczyk

Tanzen

Frau

Birte

Kuberczyk

Tanzen

Herrn

Helmut

Gerlach

Tanzen

Frau

Elisabeth

Bereda

Tanzen

Herrn

Ingolf

Gania

Tanzen

Frau

Brigitte

Gania

Tanzen


NEUJAHRSPARTY

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Laudator Klaus Buchholz ehrt den Träger der „SchwartauMedaille 2011“ Lieber Ehrenvorsitzender Jürgen Bethge, lieber Präsident Claus Ritter, sehr geehrte Gäste, der Harburger Turnerbund vergibt seit 1967 zu Ehren des ehemaligen Vorsitzenden Hans Schwartau jährlich eine Erinnerungsmedaille an ein Mitglied, das sich sportlich besonders hervorgetan und in charakterlicher Hinsicht vorbildlich verhalten hat. Die „Schwartau-Medaille“ ist die höchste Auszeichnung für aktive Einzelsportler – sie ist sozusagen der „HTB-Sport-Oscar“. In der Vergangenheit erhielten ihn vorwiegend Leichtathleten, Fechter, Turner, Judoka und Karateka. Heute wollen wir einen gestandenen und vielseitigen Ballsportler auszeichnen. Gebt Rüdiger Loricke einen Ball – egal in welcher Größe – und er wird ihn verzaubern. Schon als Knabe kultivierte er seinen Umgang mit diesem Spielgerät. Obwohl in Wilstorf in einer tennisbegeisterten Familie aufgewachsen, zog es ihn quer durch die Stadt nach Heimfeld zum Harburger Turnerbund. Dort spielten seine Freunde Fußball und da kickte er erfolgreich mit. Zwar gewann der Mittelfeldstratege und Meister des ruhenden Balles in der Jugend und viel später mit den Senioren und den Tennisfußballern Meisterschaften und Pokale, aber leider können wir ihn dafür nicht ehren – die Vergabekriterien schließen reine Mannschaftssportler aus. Vor 5 Jahren entdeckte das Multitalent den kleinen Golfball für sich. Golf ist eine Sportart, die man ernsthaft nur mit Handicap spielt und dennoch nicht als Versehrtensport gilt. Im Turnerbund wird zwar seit einigen Jahren der „HTB-Golf-Cup“ ausgespielt – aber eine eigenständige Golfabteilung gibt es in unserem Verein noch nicht. Für sein Handicap können wir ihn also auch nicht auszeichnen. Ehren wollen wir ihn heute vielmehr als Tennisspieler. Seit seinem 12. Lebensjahr schmettert er die gelbe Filzkugel übers Netz. Von seinen Freunden wird er kurz und bündig Rudi genannt – was so viel bedeutet wie „Ruhm und Ehre“. Damit bekränzt er sich und den Harburger Turnerbund seit vielen Jahren. Er wurde bisher 12 mal Harburger Meister und einmal Hamburger Hallenmeister. Als die unbestrittene Nr. 1 seiner Mannschaft macht er auch überregional auf sich

aufmerksam. Zuletzt wurde er vor ein paar Wochen zusammen mit seinem Team in Neumünster Hallenvizemeister in der höchsten deutschen Spielklasse – der Nordliga. Seinen Stellenwert und seine sportliche Einstellung beschrieb die ortsansässige Presse wie folgt: „Nachdem es um nichts mehr ging und der HTB als Vizemeister feststand, hat die Harburger „Eins“, Rüdiger Loricke, der einfach eine Klasse besser ist, für die Doppel zurückgezogen und dem THC Neumünster damit eine Chance zum Unentschieden gegeben. So feierten beide Mannschaften mit einem 3:3 zusammen einen harmonischen Saisonabschluss als Vizemeister und Tabellendritter.“ Rüdiger ist nicht nur ein herausragender Tennisspieler, sondern auch ein perfekter Botschafter unseres Vereins. Er ist in seinem Auftreten sympathisch unaufgeregt und freundlich kommunikativ – auch neben dem Spielfeld. Er als kritischer Wegbegleiter und Ideengeber ein gefragter Mann, der sich führend in unseren Verein einbringt. Der Harburger Turnerbund würdigt die langjährig erbrachten herausragenden sportlichen Leistungen und die charakterlich stets vorbildliche Haltung von Rüdiger Loricke mit der Verleihung der „Hans-Schwartau-Medaille“. Lieber Rudi, dazu gratuliere ich Dir im Namen des Präsidiums sehr herzlich. Wir sind stolz, Dich in unseren Reihen zu haben. Du bist ein Vorbild für die Jugend. Hamburg, am 9. Januar 2011

Unsere Hamburger Meister

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HAUPTVERSAMMLUNG

Einladung zur

Hauptversammlung des Harburger Turnerbundes von 1865 e.V. am Freitag, den 15. April 2011, 19.30 Uhr, Sportpark Jahnhöhe, Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg

Tagesordnung laut Beschluss des Verwaltungsrates vom 13. 12. 2010 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16.

Eröffnung und Begrüßung Ehrung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Genehmigung der Niederschrift der Hauptversammlung 2010 Jahresbericht des Präsidiums Jahresbericht über sportliche Ereignisse Ehrungen Mündliche Berichte der Abteilungen und des Ehrenrates Kassenbericht/Finanzstatus Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Präsidiums und der von der Mitgliederversammlung gewählten Verwaltungsratmitgliedern Wahlen Haushaltsplan und Genehmigung Anträge auf Satzungsänderungen Beschlussfassung über vorliegende Anträge Verschiedenes Schlusswort

Anträge für die Hauptversammlung sind bis zum 1. April 2011 schriftlich in der Geschäftsstelle, Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg, einzureichen.

TIPP

Die Radsportabteilung lädt auch wieder in der nächsten Saison die Hobbyradler am Sonntag zu Ausfahrten ein. Die nächsten Termine: 27. März, 10. und 24. April, 8. und 22. Mai sowie 5. und 19. Juni., jeweils um 11:00 Uhr. Der Treffpunkt ist wie immer auf dem unteren Parkplatz am Vahrenwinkelweg 28.

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NEUJAHRSPARTY

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50 Jahre Turnen, 40 Jahre feiern ! Dass die Herren vorhatten, so richtig zu feiern, machte ein Blick auf den Parkplatz des Gasthauses Wilhelmsburger Hof deutlich: Dort stand kaum ein Auto, obwohl im Saal die 25 Männer der ersten Turnriege des HTB ihre vierzigste gemeinsame Weihnachtsfeier begingen und gleichzeitig das 50-jährige Bestehen der Riege feierten. „Viele von uns haben hier ein Zimmer genommen und einige werden von ihren Frauen abgeholt“, sagte Gerhard Nicolaudius, der die Jubiläumsweihnachtsfeier zwei Jahre lang vorbereitet hatte. Bei den ersten Weihnachtsfeiern im Wilhelmsburger Hof wäre an ein Abholen durch die Gattinnen nicht zu denken gewesen: Erstens waren damals noch nicht alle Turnherren verheiratet und zweitens fuhr damals noch direkt vor der Tür der Gaststätte die Straßenbahn – und mit der fuhr man nach der Feier dahin, wo noch Licht brannte, nach St. Pauli. Ohne Straßenbahn fällt der Kiezbummel seit einiger Zeit aus. Trotzdem nahmen einige Turner weite Wege in Kauf, um mitfeiern zu können. So reiste Bernd Hohnsberge aus Göteborg an und Professor Wulf Dietrich sowie sein Bruder Dr. Udo Dietrich hatten es aus München und Freiburg sogar noch 100 km weiter. Gegründet wurde die Riege vor 50 Jahren, vom damaligen Turnlehrer des HTB, Adolf Bethge. Dessen Sohn, der heutige HTB-Ehrenvorsitzende Jürgen Bethge, turnte damals und feierte jetzt mit. Den Namen „erste Riege“ hat die eingeschworene Herrentruppe, die 1965 Hamburger Mannschaftsmeister wurde, immer behalten. Die Herren turnen ja auch

noch: „Jeden Dienstag trainieren wir zwei Stunden in der Halle“, sagt Gerhard Nicolaudius. „Wir wärmen uns mit Ballspielen auf und gehen dann an die Geräte.“ Besonders wichtig ist der Riege das Gemeinschaftsleben. Einmal im Monat treffen sich die Turner privat. Dabei gibt es einige Traditionsveranstaltungen, wie das riegeninterne Vogelschießen oder das jährliche Skatturnier. Skatfuchs der Riege ist übrigens Gerd Fischer. Die Termine für die Treffen werden einmal im Jahr festgelegt – auf der Weihnachtsfeier. Als die vor 40 Jahren das erste Mal im Wilhelmsburger Hof stattfand, war Gastwirt Hans-Hermann Wilken dort noch Angestellter seiner Eltern. Mit der Zeit wuchsen ihm die Turner so ans Herz, dass er 1977 in ihre Riege eintrat. Für diese Weihnachtsfeier opferte er seinen freien Tag und die Zimmer überließ er den Riegenkameraden zum Selbstkostenpreis. Dafür überraschten ihn

die Turner jetzt mit einem historischen Dokument: Der Rechnung über die erste Weihnachtsfeier im Jahr 1968. Die erste Riege kam damals auf eine Zeche von 198 Mark. „Heute schreibe ich meine Preisvorstellung vorher auf einen Zettel“, sagt Wilkens, „und gebe sie dann Gerhard Nicolaudius. Der gibt mir gleichzeitig einen Zettel mit seiner Preisvorstellung. Diesmal lagen wir um einen Euro auseinander.“ Für den geheimen Betrag feierten: Dieter Achtmann, Udo und Wulf Dietrich, Gerhard und Wolfgang Nicolaudius, Walter Hausdorf, Thomas Conzelmann, Bernd Honsberg, Erwin Wittstock, Jürgen Bethge, Wolfgang Aschendorf, Ulf Brassat, Jürgen Burmester, Jürgen Dening, Arthur-Rüdiger Diederichsen, Gerd und Manfred Fischer, Hans Lehmann, Günther Rosenfeld, Jürgen Sadlo, Peter Schulz, Hans-Hermann Wilkens, Jan Fuhrmann und Matthias Stein. Lars Hansen/HAN

Fuß bälle und Trainingstore für die Fuß balljugend Die 5. Bundesvereinigung im HTB hat es sich seit ihrer Gründung im Jahre 1972 auf die Fahne geschrieben, die Fußballabteilung, insbesondere die Fußballjugend, ideell und materiell zu unterstützen. Es ist nun schon zur Tradition geworden, dass die Jugendabteilung im Rahmen des Neujahrsempfangs des HTB materielle Unterstützung erfährt. Jugendleiter Rolf Ludwig hatte sich für seine 25 Jugendmannschaften

Fußbälle und 2 kleine Trainingstore für die Halle gewünscht. Die 5. BV lies es sich nicht nehmen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Gerd Bodendiek, diesjähriger Sprecher der 5. BV, überreichte dem Koordinator der Fußballjugend Oliver Balon 25 Fußbälle und 2 Hallentore. Oliver freute sich riesig über die großzügige Gabe und bedankte sich herzlich. Die 5. BV wünscht der Fußballabteilung alles Gute und weiterhin viel Erfolg. ka 9


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TANZEN (TTC HARBURG)

Foto: Norbert Reimers

Glanzvolle Tanzkarriere Dirk und Martina Bendrin sind beim Tanzturnier des TTC Harburg in die Sen. II B Klasse aufgestiegen. Das sympathische Paar startet für den TTC Harburg und hat bislang eine steile Karriere hingelegt. Der Tanzsport wurde entdeckt und mit einem Tanzkreis im Jahr 2001 begonnen. Die Beiden wechselten ins Turniergeschehen, das erste Turnier wurde im Juni 2009 getanzt. Auf Anhieb wurden sie Hamburger Meister 2010 in den Startklassen Sen. II D und Sen. II C. Im März 2010 stiegen sie in die Sen II C Klasse auf und auch hier folgten 13 x 1. Plätze, davon sogar sechs 1. Plätze in Folge, so dass nur noch Punkte zum Aufstieg fehlten. Dirk und Martina leben in Wohnste und nehmen einen recht weiten Anfahrtsweg in Kauf, um beim TTC Harburg zu trainieren. Neben der Tanzerei sind sie noch aktiv im Berufsleben und haben Haus, Garten und Kinder zu versorgen. Ihre Ziele in der Sen. II B Klasse sind natürlich auch nur 1. Plätze. sr

Mitgliederversammlung des TTC Harburg am 16. 02. 2011 Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung gab es eine äußerst schwache Beteiligung der TTC-Mitglieder (vielleicht lag es am Fußballspiel HSV – St. Pauli? oder einfach Vereinsmüdigkeit?). Der 1. Vorsitzende trägt seinen Jahresbericht vor und dankt den Trainern für ihre geleistete Arbeit. Außerdem werden die Hamburger Meister in den Startklassen Breitensport, Sen. III D, Sen. III C und Sen. II B geehrt.

Anschließend wurde der Vorstand entlastet. Für den 2. Vorsitzenden, Kassenwart, Sprecher der Turnierpaare, Jugendwart (für 1 Jahr) und Breitensportbeauftragten standen Neuwahlen an, die folgende Ergebnisse brachten: 10

Foto: Thomas Resch

Der Vizepräsident des HTB Jürgen Kolbow nimmt die besondere Ehrung für Wolfgang Ulrich vor, der über 10 Jahre ehrenamtlich für den Verein tätig war und dem TTC stets eine stabile Grundlage gegeben hat. Aus diesem Grunde verleiht der HTB Wolfgang Ulrich die Ehrennadel in Gold. V. l. Helmut Gerlach, Sigrid Reimers, Torsten Krüger, Birte Kuberczyk, Walter Bieberbach, Dagmar Krüger 2. Vorsitzende Kassenwart Sprecher der Turnierpaare Jugendwart Breitensportbeauftragter

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Dagmar Krüger Helmut Gerlach (für 1 Jahr) Amt nicht besetzt Amt nicht besetzt Walter Bieberbach


TURNEN

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Bauch-Beine-Rücken-Po Wer kennt das nicht?! Die Problemzonen, vor allem nach den Weihnachtstagen. Jeden Dienstag treffen wir uns in der Sporthalle Petersweg und haben eine Stunde Training, um die vier Probleme anzugehen. Wir sind vom Alter her eine gemischte Gruppe Frauen, die jede Woche Spaß zusammen hat. Damit es nicht zu langweilig wird, wird auch ab und zu einmal ein anderes Programm geboten, was bei allen bisher gut ankam. Das heißt, wir machen auch gemeinsames Zirkeltraining oder eine Steppstunde für alle, bei der ordentlich geschwitzt wird. Ob beim Training im Stand oder auf der Matte, beides bringt uns in der gemeinsamen Stunde immer Spaß und Freude und man geht mit gutem Gewissen nach Hause. Anfang Dezember haben wir uns zur Weihnachtsfeier im „Goldenen Engel“ getroffen, uns nett unterhalten und uns beim Julklapp gegenseitig ein paar nette Geschenke gemacht. Dadurch hatte man auch die Gelegenheit den einen oder anderen besser kennenzulernen. Vielleicht schaust auch du mal bei uns vorbei?! Bis bald dann, Diana Polzyn

Aerobic beim HTB wolfstraße statt. Leider hat man beim Training nicht so richtig Zeit um Plaudern. Daher treffen wir uns auch mal so, im Anschluss an die Trainingsstunde, auf ein Gläschen Alsterwasser oder Wein. In diesem Jahr haben wir uns zur Weihnachtsfeier nach dem leckeren Essen beim Julklapp gut amüsiert und der ein oder andere war heiß auf ein bestimmtes Geschenk. Wer eine 6 hatte, durfte tief in den Sack greifen und sich ein Geschenk ziehen. Als dann jeder eins hatte, wurde erst einmal ausgepackt. Doch zu früh der Freude. Es gab noch eine weitere Runde und man musste bei einer gewürfelten 6 noch einmal tauschen. Bis irgendwann die Uhr klingelte. Erst dann durfte (bzw. musste) jeder dass behalten, was er gerade in der Hand hatte. Leider verlief die Zeit wie immer viel zu schnell, und der Abend war zu Ende. Bei Spaß und gutem Essen hatten wir auch im Dezember wieder viel Spaß bei unserer Weihnachtsfeier. Da es uns allen im letzten Jahr sehr gut gefallen hat, haben wir uns auch 2010 wieder im „Achilion“ getroffen und das Jahr zusammen verabschie-

det. Wie in jedem Jahr hatten auch wir wieder einige Ab – und Neuzugänge die herzlich bei uns, zum Schwitzen, aufgenommen wurden. Jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.00 Uhr findet das Aerobic-Training in der Sporthalle der Schule Demp-

Nun sind wir 2011 wieder mit guten Vorsätzen gestartet und freuen uns auf jede Woche, in der wir zusammen die Pfunde purzeln lassen können und den Kreislauf auf Trapp bringen. Diana Polzyn 11


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WELLNESS UND GESUNDHEIT

Aktuelle Kurse für 2011 Qi Gong Integrationsgruppe

Nia

Montag 18.00 – 19.30 Uhr Beginn jederzeit bei Ralf Urfels Der Kurs besteht aus 6 Termine á 90 Minuten Kosten 75,00 U Friedr.-Ludwig-Jahn-Str., Gymnastikhalle

Mittwoch von 10.45 – 12.00 Uhr bei Andrea Rittich der Kurs besteht aus 10 Terminen á 60 Minuten Kosten 80,00 U Vahrenwinkelweg 28, Clubhaus

Qi Gong Mittwoch 19.30 – 21.00 Uhr Beginn jederzeit bei Ralf Urfels Der Kurs besteht aus 6 Termine á 90 Minuten Kosten 75,00 U Petersweg 6, Gymnastikhalle

Tai Chi Mittwoch 18.00 – 19.30 Uhr bei Ralf Urfels Der Kurs besteht aus 6 Terminen á 90 Minuten Kosten 75,00 U Petersweg 6, Gymnastikhalle

Meditation/Stressabbau Dienstag 19.45 – 21.15 Uhr Jederzeit bei Marina Prillwitz Der Kurs besteht aus 6 Terminen á 90 Minuten. Kosten 65,00 U Im Ehestorfer Weg 14, Neubau

Hatha Yoga Donnerstag von 18.30 – 19.45 Uhr bei Brigitte Ostrau Der Kurs besteht aus 10 Terminen á 75 Minuten Kosten 65,00 U Im Ehestorfer Weg 14, Neubau

Rücken Fit Donnerstag 20.00 – 21.00 Uhr bei Brigitte Ostrau Der Kurs besteht aus 12 Terminen á 90 Minuten. Kosten 80,00 U Ehestorfer Weg 14, Neubau

Pilates Dienstag 18.30 – 19.30 Uhr, Mittwoch 18.45 – 19.45 Uhr Jederzeit bei Brigitte Ostrau Der Kurs besteht aus 10 Terminen á 60 Minuten. Kosten 75,00 U Ehestorfer Weg 14, Neubau (Dienstag) Vahrenwinkelweg 28, Clubhaus (Mittwoch)

PowerWorkout Reiki Termine nach Absprache bei Marina Prillwitz Pro Einzelbehandlung ca. 90 Minuten Kosten 40,00 U Im Clubhaus, Jugendraum, Vahrenwinkelweg 28

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Mittwoch 19.45 – 20.45 Uhr Jederzeit bei Hillevi Frank Der Kurs besteht aus 10 Terminen á 60 Minuten. U Kosten 75,00 U E N Im Clubhaus, Saal 3, Vahrenwinkelweg 28


WELLNESS UND GESUNDHEIT

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INFOVERANSTALTUNG am 2. 4. 2011, 14 -15.00 Uhr im Clubhaus

Begleitendes Yoga zur Krebs-Therapie

TIPP

Ab März 2011 Der Harburger Turnerbund bietet bei ausreichender Teilnahme, Beginn ab Freitag 13. 5. 2011, im Vereinshaus Vahrenwinkelweg 28, von 10.1511.15 Uhr einen 10-Wochenkurs „Begleitendes Yoga zur Krebs-Therapie“ an. Am besten anmelden in der Geschäftsstelle. Yogaübungen stehen dabei im Hintergrund, vorrangig ist die Yoga-

atmung, denn es heißt: Durch Atemübungen findet eine effektive Entschlackung statt, Säuren werden über die Atmung ausgeschieden, das gereinigte Blut versorgt den Körper mit Sauerstoff. Krebs wächst nicht in basischen gut mit Sauerstoff durchtränkter Umgebung. Atemübungen entziehen dem Krebs die Lebensgrundlage. Der Stoffwechsel wird

angeregt, so das Medikamentengifte schneller ausgeschieden werden und die unerwünschten Nebenwirkungen sanfter ausfallen. Tägliche sanfte Atemübungen geben Kraft und Energie für bevorstehende Strapazen. Sie wirken entspannend und helfen den Geist zu beruhigen und Ängste zu besiegen. Atemübungen, sanft und bewusst ausgeführt, schenken dem Patienten Entspannung, mehr Lebenskraft und vermehrte Schmerzfreiheit. Durch die verschiedenen Entspannungsübungen kommt der Patient zur Ruhe. Die Patienten werden stärker, sie fühlen sich wohler und können mit der Krankheit besser umgehen. Sie leiden weniger unter der anstrengenden Bestrahlung und Chemo. Aufkommende Depressionen fallen sanfter aus. Bei Krebs konzentriert sich die Yogatherapie auf Entspannung und Stärkung der Selbstheilungskräfte. Positives Denken gehört ebenso dazu, denn ist der Patient „gut drauf“, wird dadurch das Immunsystem gestärkt. Jede Stunde beginnt mit Gesprächen. Die Patienten können sich austauschen, evtl. anfreunden, auch das kann sich positiv auswirken. In den 10 Wochen werden den Teilnehmern hauptsächlich die verschiedenen Yogaatmungen beigebracht, die sie zu Hause mehrmals täglich praktizieren sollten. Darüber sollen sie ein Tagebuch führen. Vielleicht ist es für den behandelnden Arzt interessant, das auszuwerten und zu analysieren. Je nach körperlicher Verfassung werden sanfte Dehnübungen die Stunde abschließen. Ansprechperson beim HTB ist Marina Prillwitz, Tel.: 79 14 33 23.

Kein Risiko ohne Absicherung!

Harburger Rathausstraße 33, 21073 Hamburg Tel. 0 40/ 76 69 91- 0, Fax 0 40/ 76 69 91- 28 E-Mail: info@aschendorf.de, www.aschendorf.de 13


FUSSBALL

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N ac h s c h u s s Neuigkeiten, Aktuelles und Randnotizen aus der Fußballabteilung* Nachdem der Dezember witterungsbedingt so gut wie kein Fußballspiel oder -training auf der Jahnhöhe zuließ, scheint es beim Schreiben dieser NACHSCHUSS-Kolumne, als wäre Väterchen Frost diesmal gnädiger mit den Freiluftsportlern als im Jahr zuvor. Dabei wurden die in der letzten Ausgabe erhofften positiven Entwicklungen im Jugendbereich zum Ende des vergangenen Jahres Realität und der HTB besetzt im ersten Halbjahr 2011 drei Aufstiegsstaffeln (A-, B- und D-Jugend), während die CLandesliga-Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz zur Verbandsliga überwintern und den Abstand zu den Verfolgern im neuen Jahr bereits ausbauen konnte. Im Pokal der männlichen Jugend sind mit der 1.C, der 1. und 3.D sowie der 1.E immerhin noch vier Eisen im Feuer, während die 1. D-Mädchen dank eines deutlichen 6:0 gegen Wellingsbüttel bereits das Halbfinale erreichen konnten, das im Frühjahr ausgespielt wird. Auch im Hallen-Spielbetrieb der Teams unterhalb C-Jugend konnten viele Teams überzeugen. Bei den Harburger Hallenmeisterschaften, die durch das dankenswerte Engagement unserer Sportskameraden von Grün-Weiß Harburg fortbestehen, erreichten alle HTB-Mannschaften die Endrunden, während die G-Jugend in ihrem auf nur eine Runde begrenzten Wettbewerb als einziges Team verlustpunktfrei bleiben konnte. Am 27.3. finden in der IKG-Sporthalle ‚Am Pavillon’ (Marmstorf) die Finalturniere der D- bis F-Junioren statt. Auf Hamburger Ebene konnten unsere starken D-Mädchen bereits am vorletzten Spieltag den Einzug ins Finale der Hamburger Hallenmeisterschaften perfekt machen, wo man bei nur einem Gegentor unglücklicher Dritter wurde, aber einen Trikotsatz gewinnen konnte. Hiermit konnte die Erfolgsstory der im Vorjahr bereits im E-Mädchenbereich dekorierten JungKickerinnen fortgeschrieben werden. Bei den Jungkickern konnte sich je ein HTB-Team der Jahrgänge 1998, 99 und 2000 für die Zwischen-, die 98er und 2000er gar für die Vorschlussrunde qualifizieren, wo beide Teams als Dritter knapp am Finaleinzug scheiterten. Ebenfalls sehr erfolgreich verlief für die C-Mädchen die Teilnahme am Futsal-Cup des Hamburger Fußballverbands, wo die Endrunde der besten Acht (aus 36 Teams) erreicht werden konnte. Am Sonntag, den 1. Mai 2011, richtet der HTB auf den beiden Kunstrasenplätzen einen „Tag des Mädchenfußballs“ aus. Hierbei erwarten wir mehrere Hundert junger Mädchen, die sich über ein vielseitiges Programm ein Bild schaffen sollen, wie attraktiv Vereinsfußball auch für Mädchen sein kann. Unter der Ägide von Ingo Brussolo konnte die Ligamannschaft zum Ende 2010 noch etliche Punkte sammeln und sich damit ein Polster zu den Abstiegsplätzen der Bezirksliga Süd verschaffen, wobei etliche Spielausfälle im November und Dezember das Tabellenbild weiterhin etwas schief geraten lassen. Mit dem Pokalsieg gegen Camlica Genclik Anfang Februar setzte die Liga dann gleich ein Ausrufezeichen und steht damit im Achtelfinale des Oddset-Pokals. Unübersehbar bei Spiel und Training ist die Rückkehr von Spaß, Leichtigkeit und Selbstbewusstsein, die das Team in vorangegangenen Spielzeiten auszeichnete und die Öffentlichkeit aufmerken ließ. Das Gerüst der Mannschaft ist aus der kleinen Talsohle der Hinserie stärker und stabiler als zuvor zurückgekommen und bereits in der Vorbereitung ließ sich erkennen, dass es berechtigte Hoffnung gibt, die Saison – ohne zittern zu müssen – erfolgreich abzuschließen. Wir alle dürfen gespannt sein, wie weit der Weg dieses Team noch führen wird… Den Blick nach oben gerichtet, hat die 2. Herren eine vorzügliche Hinserie hingelegt und sich gemeinsam mit Süderelbe 2 und Dersimspor 2 ein wenig absetzen können. Bemerkenswert dabei, dass Punkte ausschließlich gegen die direkte Konkurrenz verloren wurden, während sämtliche Vergleiche mit Teams unterhalb Rang 5 gewonnen wurden. Angesichts der Tatsache, dass es Trainer Robert Waliczek erst seit vergangenem Sommer möglich ist, sein Team zu formen, verdient es höchsten Respekt und nährt die Hoffnung, dass die qualitative Verdichtung des Leistungsvermögens noch nicht ausgeschöpft ist. Immerhin kann sich das Team noch für jeden Punktverlust der Hinrunde revanchieren. Und wer weiß, ob sich für die direkte Konkurrenz um einen Aufstiegsplatz nicht noch die verschenkten Punkte gegen vermeintlich Kleine bitter rächen werden. *Analog zu den im Internetauftritt erscheinenden Beiträgen wird hier im Quartalsrhythmus Revue passiert, was sich zuletzt in der gesamten Fußballabteilung an Nennens- und Bemerkenswertem abgespielt hat.

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6. BV AUF REISEN

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30 JAHRE 6. BV ––– JUBILÄUMSAUSFAHRT NACH BERLIN Am 3. Freitag im November eines jeden Jahres findet die Sitzung der 6. BV im HTB in einem Hotel des Harburger Umlandes statt. Zum 30 jährigen Jubiläum fuhren wir am Wochenende 19. bis 21. November 2010 nach Berlin. Aschi setzte die Tradition seines Vaters fort, der jahrelang der „Reisemarschall“ der 4. BV gewesen war. Aschi hatte mit Frank die Reise und das komplette Programm organisiert. Leider konnten Jürgen B. und Günther R. nicht dabei sein. Um die BV nicht zu überfordern, hatte Aschi gebucht: Gleis fünf, Wagen fünf, zwei Abteile, Taxe zum Hotel. Die Ausfahrt stand unter dem Motto der „Vier K’s“: Klabbern – (K)Currywurst – Ku’damm – Kultur – und das in dieser Reihenfolge. Um 8:00 Uhr traf sich die Reisegruppe in aufgeräumter Stimmung am Harburger Bahnhof und fuhr mit der SBahn zum Hauptbahnhof. Dort wurde im „Punto Ernesto“ zunächst ein Kaffee getrunken. Danke dem Spender! Bereits um 8:30 stellte Aschi die Frage: „Wollen wir Klabbern?“ Als wir dann im IC nach Berlin saßen, ging es im Klabberkasten gleich los. Hier saßen Aschi, Kolbow, Stocki, Frank und der völlig vereinsamte Chronist. Im kommunikativen Abteil hörte man Ahlf, McFisch, Rolf, Hartmut, Eule und Immi quatschen und lachen. In Berlin angekommen lief alles nach dem perfekten Plan von Aschi und Frank ab. Zunächst „Frisch machen“ in unserer Hotel-Pension Funk, einer Jugendstilvilla, in der der Weltstar des Stummfilms Asta Nielsen von 1931 bis 1937 gewohnt hatte. Danach eilten wir zur berühmtesten Currybude am Ku’damm, in der einige unsere Jungs mehrere „Gedecke“ zu sich nahmen. Leider war es dem Chronisten trotz Nachfrage nicht vergönnt, eine vegetarische Currywurst serviert zu bekommen – also stiegen die Blutfettwerte wieder an. Danach nahmen wir an einer Stadtrundfahrt teil und tranken gemeinsam im „Reinhardt’s“ im Hotel Kempinski am Ku’damm Kaffee. Begleitet wurde alles von den üblichen sinnigen Sprüchen und den unvermeidlichen Herrenwitzen. Eigentlich sah das Programm nun bis 17:30 Uhr Freizeit vor. Aber mangels Alternativen wurde beschlossen, gleich zur Altberliner Kneipe „Dicke Wirtin“ zu gehen, wo Abendessen und BV-Sitzung stattfinden sollten. Das führte zu der weisen Erkenntnis eines ungenannt bleibenden BV’ers: „Um 17:00 Uhr Bier trinken – wenn ich das zu Hause erzähle“… Pause. Um 17:30 begann die lebhafte, inhaltsreiche Jubiläumssitzung mit Essen usw., die völlig überraschend nach drei Stunden bereits am frühen Abend endete. Irgendwann gingen alle zum

Hotel. Einige nicht ohne einen Absacker. Am Sonnabend war nach dem Frühstück für alle Freizeit vorgesehen. Der Hobbyuhrmacher W. Ahlf wollte auf einer Spezialauktion eine historische Uhr ersteigern und der Chronist Berlin erkunden. Alle anderen fuhren zur Museumsinsel. Als allgemeiner Treffpunkt wurde um 16:00 Uhr die Vorstellung im Kabarett „Die Wühlmäuse“ vereinbart. Da Aschi bereits um 9:15 Uhr gefragt hatte: „Stocki, wollen wir gleich klabbern?“ und später: „Ich nehme vorsichtshalber die Karten mit, damit wir am Museum…“ war die Gestaltung des Vormittags geregelt. Aschi kümmerte sich rührend um seine Schäfchen und führte sie sicher an der Handyleine. So ereichte den Chronisten um die Mittagszeit der Anruf: „Klaus, unser nächster Treffpunkt ist der Pilsener-UrquellStand im KaDeWe.“ Schließlich fanden sich alle beim Kabarett wieder und genossen das Programm „Die Spur der Scheine“. Avec la Tax ging’s danach zum ostpreußischen Spezialitätenrestaurant „Marjellchen“. Dort gab es zum Auftakt einen „Palmnicker“ oder so. Das war ein Schnaps mit einer Scheibe Leberwurst obenauf. Da Kassenwart

Rolf seine Spendierhosen anhatte, konnte nun jeder die BV-Kasse nach eigenem Gusto plündern. Nach dem feudalen Mahl trafen sich fast alle BV’er im berühmten „Mommsen-Eck“ zum Absacker. Am Sonntag gab Aschi die Anweisung: „Ruhig auschecken, dann können wir noch ein bisschen klabbern.“ Als ultimativer Treffpunkt wurde der Berliner Hbf um 15:00 Uhr bestimmt. Als weitere Freizeitaktivitäten wurden ins Auge gefasst: 2. Frühstück mit Currywurst, Besuch im KaDeWe oder ins Museum gehen. Das schöne Sonnenwetter lockte den Chronisten zu einem Rundgang und Besuch der Hackeschen Höfe, des Alex und des Spreeufers und eines feinen Italieners, der leider auch keine vegetarische Currywurst in seiner Karte führte. Wie vereinbart strebten alle dem Berliner Hbf zu. Zielsicher konnte man dort die BV’er im Hofburger Brauhaus in trauter Runde entdecken. Nachdem die Koffer aus der Aufbewahrung geholt waren, fuhr uns der IC fast ohne Verspätung nach Hamburg zurück. Damit endete ein interessantes und ereignisreiches Wochenende in der deutschen Hauptstadt. Klaus Wienecke

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Soziales Engagement und Fussball

FUß BALL STATT SCHULE --

Fachsimpelei am Rande: v. l. Claus Ritter (HTB), Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg, Birgit Stöver (CDU)

Hatte jede Menge Spaß: Heinke Ehlers (Bündnis 90 / Die Grünen)

Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg nahm den Dank der Mannschaften entgegen

INTEGRATIVE PROJEKTE IM HTB -SOZIALE VERANTWORTUNG ANNEHMEN Bereits in den vergangenen Ausgaben fanden sich vermehrt Berichte und Informationen zur Ausweitung unserer sozial-integrativen Aktivitäten mit dem Jugendclub Eißendorf oder dem FussballFREUNDE-Projekt . Zurzeit befinden sich zwei weitere ‚heiße Eisen’ im Feuer, über welche wir unserer sozialen Verantwortung gegenüber dem Stadtteil noch mehr Profil verleihen möchten: Die Projektgruppe ‚Sportangebot für erwachsene Migrantinnen’ hat sich zum Ziel gesetzt, ein attraktives Angebot zu schnüren, durch das die Zielgruppe sich angesprochen fühlt und die scheinbar vorhandene Scheu abzulegen bereit sein könnte, Angebote zu regelmäßigem Sport im Verein anzunehmen. Bemessen am hohen Migrationsanteil im Kinder- und Jugendsport bricht diese Quote im Erwachsenensport erschreckend ein.

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Das gilt für den weiblichen Anteil noch deutlich krasser als für den männlichen. Zur Änderung von diesem Missverhältnis möchten wir gerne für Bewegung sorgen. Für die Startphase wurden hierfür zwei der in Harburg bevölkerungsstärksten Gruppen ausgewählt, das Angebot fokussiert Bereiche wie Fitness, Wellness oder Selbstverteidigung. Mit dem zweiten Projekt, ‚Unified Sports’ möchten wir unser im Vorjahr gestartetes FussballFREUNDE-Projekt, in dem Kinder und Jugendliche mit und ohne geistige Beeinträchtigung gemeinsam Fußball spielen, gezielt ergänzen. Im Prinzip erweitert das Unified Sports-Modell von Special Olympics das Altersspektrum hierbei um die Gruppe der Erwachsenen. Abweichend von den noch in der Pilotphase befindlichen FussballFREUNDEN umfasst das Konzept bei

Unified Sports-Aktivitäten bereits konkrete Pläne und Termine zur Durchführung von sportlichen Wettkämpfen sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene. Außerdem erfahren diese Projekte in Hamburg starke Unterstützung durch die Initiative HAMBURGER WEG, in der sich bekanntlich auch der ProfifußballBereich im HSV engagiert. Paten der Hamburger Projekte sind Kapitän Heiko Westermann und Schauspieler Stefan Luca. Beide Projekte sind für einen Start noch in diesem Frühjahr geplant. Für das Unified Sports-Team suchen wir noch erwachsene Interessenten bis max. 60 Jahre, die Lust haben, sportlich aktiv bei Training und Wettkampf mitzuwirken. Infos erhaltet Ihr bei Rolf Ludwig, Tel. 040 / 7 65 17 54, oder in der Geschäftsstelle.


Soziales Engagement und Fussball

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„INTEGRATION DURCH SPORT”

Die siegreiche Damenmannschaft Spannende Zweikämpfe, viele Tore und jede Menge Spaß. Unter dem Motto Fußball statt Schule und Integration durch Sport, hat der Harburger Turnerbund nun schon zum fünften Male am schulfreien Tag – einen Tag nach der Zeugnis-Vergabe – ein Hallenfußballturnier für Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis vierzehn Jahren in der Sporthalle HansDewitz-Ring veranstaltet. Es sollte den Jungen und Mädchen am schulfreien Tag etwas geboten werden. Nicht, dass Langeweile und Rumhängen auf der Straße an den Tag gelegt werden. Jörg Heitmann und Sami Halfaoui mit ihrem Team übernahmen wieder die Organisation. Sechs Jungen – und fünf Mädchenmannschaften, also ca. 1OO Jugendliche aus dem Harburger Stadtgebiet, spielten jeweils über 10 Minuten um Pokale und Medaillen. Die Ehrenpreise wurden wieder vom Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit zur Verfügung gestellt. Gesponsert wurde das Turnier auch von der Firma Sport Sander, dem Deutschen Ring, Rolf Svenson und der Firma Lehmann Harburg. Vielen Dank der Behörde und den Sponsoren. Die Pokale und Medaillen wurden nach sechsstündiger stimmungsvoller Veranstaltung vom HTBPräsidenten Claus Ritter, Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg, Thomas Thomsen vom Jugendamt und der stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksversammlung Heinke Ehlers den Siegern und Platzierten überreicht. Auch Helga und Birgit Stöver von der CDU ließen sich eine kleine Stippvisite beim 5. Integrationsturnier nicht entgehen. Pokalsieger bei den Mädchen wurde die Stadtteilschule Süderelbe vor der Kita Scheeßler Kehre. Bei den Jungen siegte die Mann-

schaft des Jugendcafes Eißendorf durch das bessere Torverhältnis gegenüber dem HTB-Team. Das Turnier hat den Kids viel Spaß gemacht und wird gewiss im nächsten Jahr wieder ausgetragen und die Wanderpokale wieder ausgespielt. Herzlichen Dank an Jörg Heitmann und seinem Team für die Organisation und Ausrichtung. ka

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In der e l l e t s s t f 채 h c s e G ! n e b r e zu erw

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GEMISCHTES

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RÜCKBLICK SPORT N‘DANCE 2010 Liebe Gäste der SPORT N’DANCE Party 2010 in der Villa Harburg. Im Namen der 10. Bundesvereinigung (BV) im HTB, möchten wir uns bei Euch für Euren Besuch und vor allem für die tolle Stimmung bei unserer Veranstaltung bedanken. Wir denken, dass unsere Wahl, die Party in der „Villa Harburg“ zu veranstalten, die richtige Entscheidung war. Die ausschließlich positive Resonanz unserer Gäste, hat uns hier bestätigt, und wir werden auch 2011 (1. November-Wochenende!) die Villa wieder in die ganz enge Wahl einbeziehen. Leider ließen die Räumlichkeiten nur 275 Gäste zu, aber die, die anwesend waren, haben den Laden mächtig gerockt. Die letzten Gäste gingen um 5.00 Uhr morgens und konnten gleich die Sonntags-Brötchen mit nach Hause neh-

Am 1.

Mai 2011 wird

Susanne Dröscher, unser guter Geist der

50 Jahre alt. Sie lädt in die Villa Sonnenschein im Clubheim ab 11.00 Uhr alle Freunde und Mitglider zu einem kleinen Umtrunk mit Imbiss ein.

men. Zur nächsten SPORT N’DANCE werden wir die Harburger Taxi Szene mit einladen, damit auch jeder sicher und warm ins Bett kommt . . . Traditionell verwenden wir eure „Eintrittsgelder“ zu 100% als Spenden an Mannschaften des HTB und gemeinnützige Einrichtungen in Hamburg. So werden wir in Kürze 1000 Euro an Mannschaften im HTB übergeben, sowie weitere 1000 Euro an die Harburger Kindertafel e.V. Wir hoffen damit in eurem Sinne, unseren Spaß an diesem Abend, in Freude für andere Menschen, gut angelegt zu haben. Wir freuen uns auf SPORT N’DANCE 2011. Die 10. BV

Günter Reichhard *1. 2. 1934

† 23. 2. 2011

In seinem 78. Lebensjahr verstarb unerwartet unser Ehrenmitglied und Träger der „Goldenen Verdienstnadel“. Günter war seit 1947 Mitglied in unserem Verein.

Den großen Aufschwung in der Fußballabteilung erlebte er als Heranwachsender hautnah mit. Seine sportlichen Ambitionen – Günter war damals aktiver Spieler in der Juniorenelf – sind durch eine Verletzung früh beendet worden. Die Abteilungsleitung erkannte seine besonderen Fähigkeiten abseits des Spielfeldes und bereits 1957 – im Alter von 23 Jahren – wurde ihm die Betreuung der Reservemannschaft anvertraut. Ab 1963 oblag ihm sogar die Verantwortung für den gesamten unteren FussballHerrenbereich. Günter brachte sein Organisationstalent, sein Durchsetzungsvermögen und seine Autorität ein. Er gewann in dieser Zeit viele Freunde, die ihn von da an bis zu seinem Tod begleiteten. 1966 übernahm Günter Reichhard die gesamte Pressearbeit des Vereins und auch die Schriftleitung für die Vereinsnachrichten, die damals noch monatlich herausgegeben wurden. Bis 1981 gehörte er dem Vorstand des Hauptvereins an. Eine neue berufliche Herausforderung in Bremen machte danach seine ehrenamtliche Tätigkeit unmöglich. Er wohnte weiter in Harburg und pendelte bis zum Eintritt in den Ruhestand täglich mit dem Zug zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Den Kontakt zum Verein verlor er in dieser Zeit nicht und über ein gut ausgebautes Netzwerk blieb er immer bestens informiert. Dem Harburger Turnerbund gehörte Günter 64 Jahre an. Er war mit „seinem“ Verein sehr eng verbunden und ihm loyal zugetan. Über die 5. Bundesvereinigung „BV Schwarz-Weiss“ – die er 1972 mit gründete – war er ein großzügiger Förderer der Fußballjugendabteilung. Auf sein ausgewogenes Urteil und seinen fundierten Rat konnten sich die Vereins-Vorstände über viele Jahrzehnte verlassen. Der Turnerbund trauert um sein Ehrenmitglied Günter Reichhard. Mit ihm haben wir einen langjährigen Freund und Gönner verloren. Wir werden uns an Günter stets dankbar erinnern und sein Andenken in Ehren halten. Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Das Präsidium, der Verwaltungsrat und Fußballabteilung

Die Freunde der 5. Bundesvereinigung im HTB „BV Schwarz-Weiss“

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GEBURTSTAGE AB 60 JAHRE

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! APRIL

25.04.1924

Gretel

Kröckel

26.05.1945

Heike

Heigwer

01.04.1921

Ingeborg

Schwartau

26.04.1937

Christa

Lühmann

27.05.1939

Jürgen

Sadlo

02.04.1937

Georg

Husmann

26.04.1950

Ute

Meya

28.05.1946

Helga

Stöver

02.04.1928

Hermann

Grünberg

26.04.1942

Bernd

Ohlhaber

29.05.1937

Dieter

Meyer

03.04.1929

Günther

Pink

27.04.1950

Dr. Wolfgang Ahlf

30.05.1938

Peter

Schulz

04.04.1941

Manfred

Bartschat

27.04.1942

Klaus

Titzl

31.05.1940

Klaus

Herbert

05.04.1932

Walter

Schierhorn

27.04.1946

Evelyn

Hörmann

06.04.1942

Gisela

Utermöhlen

28.04.1948

Werner

Schütze

JUNI

07.04.1945

Wolfgang

Ulrich

28.04.1941

Detlef

Koitka

01.06.1936

Wilfried

Sievers

07.04.1927

Heinz

Hirsch

30.04.1926

Hellmuth

Frommke

02.06.1933

Rolf

Gröger

08.04.1939

Günter

Utermöhlen

30.04.1940

Werner

Wiesner

02.06.1946

Elfie

Becker

08.04.1937

Dieter

Sehl

02.06.1948

Hans-Joachim Ohlendorf

08.04.1939

Elke

Pätzmann

MAI

03.06.1947

Manfred

09.04.1943

Volker

Heimann

01.05.1933

Herbert

Gosewisch

03.06.1929

Hans-Jürgen Arends

11.04.1940

Elfriede

Albers

02.05.1940

Karola

Paczia

05.06.1943

Werner

Fischer

11.04.1928

Heinz

Freudenberg

03.05.1941

David

Johnston

06.06.1946

Marion

Schröder

13.04.1939

Hans

Hingst

04.05.1948

Wolfgang

Vogel

07.06.1942

Inge

Koitka

14.04.1926

Barbara

Brückner

05.05.1939

Lotte

Brands

07.06.1930

Gertraud

Wylegalla

15.04.1925

Alfred

Maettig

09.05.1951

Axel

Meyer-Meretzki

10.06.1949

Carmen

Schülert

15.04.1950

Wolfgang

Stock

11.05.1940

Dieter

Bahlmann

11.06.1950

Michael

Kranaster

15.04.1939

Hilde

Bartsch

11.05.1948

Christel

Balleer

12.06.1950

Christel

Scharre-Müller

16.04.1951

Elke

Hommel-Jansen

13.05.1933

Karl-Heinz

Reimers

16.06.1934

Eva

Fularczyck

16.04.1937

Günter

Peterschewski

13.05.1936

Ernst-August Langerbein

19.06.1931

Karl-Heinz

Kuckling

17.04.1944

Ilse

Grotkopp

13.05.1947

Reinhold

Seyboth

20.06.1945

Wolfgang

Fischer

17.04.1939

Rosemarie

Utermark

13.05.1936

Werner

Lasch

22.06.1944

Heinz

Frede

18.04.1936

Karl

Albers

20.05.1929

Harald

Pavenstädt

22.06.1936

Astrid

Mohrenstein

18.04.1931

Ernst-Walter Pahlke

20.05.1942

Enno

Kleffel

23.06.1938

Dieter

Guske

19.04.1938

Folkert

Visser

21.05.1936

Herbert

Wolter

23.06.1945

Marianne

Burfeind

20.04.1949

Horst

Karl

22.05.1925

Dr. Klaus

Emicke

23.06.1945

Klaus

Peters

20.04.1943

Edmund

Schweser

22.05.1926

Adele

Bierbaum

24.06.1941

Klaus

Schröder

20.04.1950

Edith

Pflaum

22.05.1948

Alfred

Zankl

25.06.1939

Hans

Schmidt

22.04.1947

Susanne

Czaplok

24.05.1933

Elisabeth

Bargel

25.06.1929

Hans

Brückmann

22.04.1939

Anita

Schwarze

24.05.1945

Siegbert

Schenkel

25.06.1949

Hartmut

Knoll

23.04.1951

Hans-Peter Olbrich

25.05.1934

Helmut

Piper

26.06.1932

Otto

Brunkhorst

23.04.1947

Lieselotte

Rosenfeld

25.05.1934

Klaus

Wienecke

27.06.1948

Harald

Szulik

23.04.1938

Egon

Schröder

25.05.1949

Dagmar

Diederichsen

27.06.1933

Günter

Fienemann

25.04.1946

Ulf

Werner

26.05.1930

Margret

Gehrdau

28.06.1940

Dr. Karl-Heinz Tiemann

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Fischer


FUSSBALL

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FUSSBALLFREUNDE IM HTB –– EIN PROJEKT GEWINNT AN KONTUR ! Bereits in unserer September-Ausgabe konnten wir über den erfolgreichen Start des FussballFREUNDEProjekts mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne geistige Behinderung berichten. Wer am JubiläumsWochenende der Fußballer im vergangenen September zugegen war, durfte sich im Einlagespiel vor dem Gastspiel unserer Stargäste von der Hoheluft ein Bild machen, wieviel Elan, Begeisterung und Qualität diese Truppe bereits zu verströmen weiß. Dies mündete im unmittelbaren Anschluss in vielen anerkennenden Worten, massivem ideellen Rückenwind durch die gesamte HTBFamilie und weiterer Motivation für die Sportler und Initiatoren. Aber außer Engagement, ansteckender Begeisterung und einem feinen Händchen für die Gruppe, braucht es halt auch ein paar Taler, ein solches Vorhaben zu stemmen. Immerhin soll im kommenden Mai in Kassel ein Turnier der Teams stattfinden, die mit zur ersten Welle (Start in 4 Bundesländern Mitte 2010) gehörten. Zudem besteht hier eine Bedarfssituation, die sich nicht immer mit jener gängiger Jugendteams vergleichen lässt. Folgerichtig galt es von Beginn an, um Unterstützung zu werben. Dabei wurden flugs Kooperationsmodelle mit den beteiligten Schulen Grumbrechtstraße und Nymphenweg beantragt, wobei ersteres umgehend bewilligt wurde. Da die Schule Nymphenweg jedoch als Ganztagsschule zählt, ließ sich aus dem Projekt leider kein passender Ansatz für Fördermittel generieren. Bildlich gesprochen ein Behördendschungel, zu dem uns die passende Machete fehlte. Doch schnell konnte eine Stiftung identifiziert werden, in deren Zielgruppe wir „wie die Faust aufs Auge“ passten. Die Hamburger BürgerStiftung reagierte prompt auf unseren Förderantrag, der mit spitzem Bleistift die minimalste Ausprägung der geschätzten Aufwände für das erste Jahr abdecken sollte. Bei einem Treffen mit zwei Gutachtern der BürgerStiftung Hamburg schwamm man sehr schnell auf einer Welle und der Funke der Begeisterung sprang sofort über. Somit durften wir der Vergabe von Fördergeldern wenige Wochen später mit berechtigtem Optimismus entgegen fiebern. Und tatsächlich wurden

unserem Antrag in vollem Umfang zugestimmt. Von dieser Stelle aus gilt unser Dank in besonderem Maße Frau Kreutzer und Herrn Marquardt, die unserem Vorhaben vom ersten Moment an ihre vollste Unterstützung schenkten und den Entscheidern „keine Chance zum Widerspruch“ gaben. Beseelt von dieser Schubkraft, konnte darüber hinaus der renommierte Sportgeräte-Hersteller Schäper in Münster gewonnen werden, der uns beim Kauf von 2 Minitoren für die Gruppe eine sehr großzügige Offerte machte. Man muss nämlich wissen, dass es für kleine Spiele im Training äußerst schwer bis gar nicht zu vermitteln ist, dass Tore auch durch Hütchen markiert werden können. Endlich konnten wir den FussballFREUNDEN im HTB also auch diesen Wunsch erfüllen. Eine Bewerbung um den DFB-Integrationspreis dagegen schien zu früh gewesen, da der Fokus hier (noch) sehr eindeutig auf Migrationshintergrund liegt. So blieb uns neben einer leichten Enttäuschung nur die Überzeugung, dass wir mit der Erweiterung unseres sozialintegrativen Engagements der Zeit schlichtweg zu weit voraus zu sein scheinen. Schön und bitter zugleich, praktizieren wir doch bereits seit Jahrzehnten allein durch die Bevölkerungsstruktur Harburgs vorbildliche Integrationsarbeit, erkunden und kultivieren neue Wege und erreichen immer mehr Menschen, die noch nicht ausreichend integriert sind. Ein fester Eckpfeiler im Projekt ist natürlich auch der Dachverband der

Sportler mit geistiger Behinderung, Special Olympics, der gemeinsam mit seiner FussballFREUNDE-Gruppe in vielen Belangen unterstützt. Die für unser Projekt zuständigen Projektkoordinatorinnen Stefanie Gerth und Katharina Pohle beschreiten dabei – genauso wie wir – Neuland, so dass wir alle im Verbund stets versuchen müssen, die Vision greifbar zu gestalten, den rechten Schritt zur rechten Zeit zu planen und zu wagen. Spannend und herausfordernd, durch die positive Resonanz aus der Sportlergruppe aber stets mit Schub nach vorn versehen. Bei aller Bescheidenheit nicht vergessen darf man selbstverständlich die Arbeit und den Schwung, den wir aus dem HTB heraus erzeugen. Die perfekt verzahnte Zusammenarbeit zwischen Trainer Ahmed Kücükler und Reinhard Stellmach (HTB-Urgestein und Konrektor der Schule Nymphenweg), die tolle Unterstützung aus der Geschäftsstelle und der große Zuspruch vom Präsidenten bis zum ‚einfachen’ Mitglied. Und besonders herauszustellen: NIEMAND verfolgt dabei einen Selbstzweck; das Wohl gilt allein der Idee, dem Projekt und den Sportlern! Und wie es bei Projekten dieser Art halt immer so ist: Unterstützung jedweder Art können wir im Projekt IMMER brauchen. Für Supporter des Projekts, sowohl Torsten Schlage wie auch Rolf Ludwig, werden als Projektkoordinator immer ein offenes Ohr haben. Die Entwicklungsmöglichkeiten im Projekt sind dabei nach oben ebenso offen wie die Richterskala! Rolf Ludwig

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FUSSBALL

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5. JENS-JEVER-CUP 2011

Sieger Jens-Jever-Cup 2011: Harburger Sport Club Zwei Fußballer mit großem Herzen für ihre Mitmenschen, Olaf Gayko, HTB-Jugendleiter und Andreas Deden, Schatzmeister der HTB-Fußballabteilung veranstalteten gemeinsam mit der 1. Alten Herren Fußballmannschaft des HTB im fünften Jahr, das zur Tradition gewordene HallenFussbalIturnier um den Jens-JeverPokal in der Sporthalle Kerschensteinerstraße zu Gunsten sozialer Einrichtungen in Hamburg. In diesem Jahr wird das Kaspar Hauser Haus in Heimfeld unterstützt. Im Kaspar Hauser Haus leben derzeit 15 geistig behinderte Erwachsene. Die Spende beträgt genau 1.044,6O Euro. Das

Geld ist zusammengekommen aus Startgeldern, Spenden, Erlös aus Kuchenverkauf und aus Versteigerungen von mit Unterschriften versehenen Fußballtrikots von Bayern München, dem HSV und dem FC St. Pauli. Hocherfreut zeigte sich der Heimleiter Matthias Troppmann bei der Übergabe der Spende von Andreas Deden. Das Heim kann das Geld gut gebrauchen für die beiden anstehenden Gruppenfreizeiten der Bewohner. Die 8 teilnehmenden Mannschaften boten den begeisterten Zuschauern excellenten Fußball. Einige Heimbewohner des Kaspar Hauser Hauses verfolgten gespannt das Turnier. Die Harburger Altherren-Auswahl scheiterte als Pokalverteidiger schon in den Gruppenspielen. Der Wanderpokal ging an den Harburger SC, der sich im Endspiel mit 4:2 (2:2) nach Neunmeterschießen gegen den SV Rot-Weiß Ahrbergen durchsetzte. Die HTB-Schiedsrichter Günther Dreyer und Günter Fienemann verzichteten auf ihre Spesen und leisteten ihren Anteil. Vielen Dank an Olaf Gayko, Andreas Deden sowie allen Spendern und Helfern. 2012 wird es die 6. Auflage des Jens-Jever-Pokals geben. ka

Spendenübergabe v. l. Andreas Deden (HTB), Matthias Troppmann (Kasper-Hauser-Haus), Olaf Gayko (HTB) Tabellen nach der Vorrunde: Gruppe 1 Punkte 1. Moorburger TSV 7 2. HTB 7 3. SG FSV / GW Harburg 3 4. TUS Fleestedt 0 Gruppe 2 Punkte 1. HSC 7 2. RW Ahrbergen 4 3. TSV Hittfeld 4 4. Harb. Altherren-Auswahl 1

Tore 12:4 7:3 4:7 2:11 Tore 10:4 7:5 4:6 4:9

WO SIND SIE GEBLIEBEN ? Der Weg einiger Fußballtalente aus der Jugendarbeit des HTB in den Fokus der Talentspäher von Profiklubs. An der zuletzt sehr erfolgreichen Entwicklung im Liga-Fußball mit den Aufstiegen bis in die Bezirksliga, fast ausschließlich mit HTB-Eigengewächsen, lässt sich bereits erkennen, dass wir traditionell gute Jugendarbeit im HTB leisten. Bis wir aber dem eigenen Nachwuchs ausreichend Gelegenheit bieten können, bereits in der Jugend durchgängig Leistungsstaffeln (Landesliga und höher) zu durchlaufen, wird noch ein wenig Geduld erforderlich sein. Exemplarisch für die erfolgreiche Fortsetzung der Ausbildung im HTB bei nordelbischen Teams möchten wir an dieser Stelle Streiflichter setzen und kurz resümieren, wie erfolgreich es für drei ehemalige HTBSpieler nach ihrer Abkehr von der Jahnhöhe verlief: Reagy Ofosu (Jg.1991) zählte 2004/05 unter Trainer Aminou Traore zur CSonderklasse des HTB, wo er bereits seit der Pampersliga gegen die Kugel trat. Nach dem verpassten Aufstieg in die C-Leistungsklasse wechselte er an der Seite seines Trainers zum HSV. Dort durchlief er die ersten Jugendmannschaften (C-RL, B-BL, A-BL) und erhielt bereits als A-Jugendlicher auch Einsatzzeiten in der Regionalliga-Mannschaft des HSV, welcher er auch nach der Herrenpflicht im ver-

gangenen Sommer angehört. Unter dem aktuellen Trainer Armin Veh stehen Reagy’s Chancen so schlecht nicht, sich durch gelegentliche Trainingszeiten bei den Profis sukzessive an den Profikader heranzuarbeiten. Heung-Min Son hat es erst kürzlich bewiesen, wie schnell es derzeit junge Talente ins Rampenlicht spülen kann. Abdul Kerim Eken (Jg.1992) verließ den HTB ebenfalls während der CJugend, nachdem er sich zuvor lange gegen die Abwerbung gewehrt und seinem Team die Treue gehalten hatte. Da Vater Mehmet als Trainer und Bruder Cafer als Spieler dem HTB ebenfalls durch und durch verbunden waren, fiel der Abschied zwar schwer, ließ sich aber der weiteren sportlichen Entwicklung wegen nicht länger hinauszögern. Seinen sportlichen Höhepunkt bislang durchlebte Kerim nach zwischenzeitlichem Engagement für Süderelbe und Wilhelmsburg mit dem einjährigen Gastspiel bei Cordi in der B-Jugendbundesliga, wo er zu regelmäßigen Einsätzen im Sturm kam und etliche Scorerpunkte sammelte. Derzeit spielt er bei Concordia in der A-JugendRegionalliga. Theodoros Ganitis (Jg.1994) verließ die Jahnhöhe zum Ende der D-Jugend in Richtung St. Pauli, wohin er zu Beginn der laufenden Saison nach zwischenzeitlichem Engagement bei Norderstedt und Cordi zurückkehrte und von den bisherigen Spielmi-

nuten in der B-Bundesliga nur zwei verpasste. Besonders zu Saisonbeginn glänzte Theo zudem als Vollstrecker und sicherte den Braunen damit Ende August 2010 u.a. einen Derbysieg gegen die Rothosen als auch den Überraschungserfolg über Hertha. Bei allem Stolz möchten wir aber zukünftig gerne darauf verzichten, allzu häufig über Karrieren wie diese, außerhalb unseres Clubs zu berichten. Es ist (noch) eine Illusion, über Regionalliga oder gar mehr zu sinnieren, denn hiermit verbindet sich auch ein enormer finanzieller Kraftakt, dem bereits mancher Verein zum Opfer fiel. Aber immerhin besetzen wir im ersten Halbjahr 2011 in drei Alterstufen die jeweilige Aufstiegsstaffel (A-, B- und D-Jugend), während die 1. C auf einem 2. Platz in der Landesliga überwintert, der am Saisonende zum Verbandsligaaufstieg berechtigen würde. Gute Aussichten also, zukünftig mehr Talente durch attraktive sportliche Angebote im HTB zu binden und nicht an den Lockruf aus Hamburgs Norden zu verlieren. Dabei wird es jedem Jugendlichen auch weiterhin schmeicheln, eine Offerte vom HSV oder FC St. Pauli zu erhalten. Abwerbungsversuche von Concordia, Norderstedt oder Altona jedoch werden wir in Zukunft mehr Perspektive an der Jahnhöhe entgegensetzen können, als in der jüngsten Vergangenheit. 25


SCHWARZWEISS 1/11

IMPRESSUM

KONTAKTE Geschäftsstelle HTB – Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040/79 14 33 23 E-Mail: htb65@t-online.de info@htb65.de www.harburger-Turnerbund.de

Spendenkonto: Sparkasse Harburg-Buxtehude, Kontonummer 45 435, Bankleitzahl 207 500 00

Präsidium Präsident: Claus Ritter Vizepräsidenten: Klaus Buchholz, Tel.: 040/889 13 693 Ralph Fromhagen, Tel.: 040/790 76 35 Jürgen Kolbow, Tel.: 040/790 73 15 Schatzmeister: Ulrich Meya Vereinsjugendvertreter: Olaf Gayko, Tel.: 0172/403 37 37 Geschäftsführer: Torsten Schlage, Tel.: 040/791 43 323 Clubhaus: Anna-Maria Brunkhorst, Tel.: 040/792 20 72 Abteilungsleiter/innen American Football: Philip Behr, Tel.: 0151/506 443 63 Cheerleading: Jessica Heinrich, Tel.: 0179/67 93 702 Basketball: Stefano Ludovico, Tel.: 0176/64 337 88 92 Fußball: Heinz Schwede, Jens Bahnsen, Tel.: 765 46 25 Handball: Timo Czech, Tel.: 0170/19 10 08 47 Hip Hop: Daniel Jarr, Tel.: 040/75 36 57 03 Judo: Ralf Reinholz Tel.: 0173/643 02 29 Karate: Uwe Groutars, Tel.: 040/77 38 15 Klabberjas: Ralph Fromhagen, Tel.: 040/790 76 35 Leichtathletik: Marina Lopez, Tel.: 040/790 76 32 Radsport: Karl-Heinz Knabenreich, Tel.: 040/764 43 60 Tanzen (TTC): Torsten Krüger, Tel.: 04181/216 69 05 Tennis: Ralf Brückner Tischtennis: Torsten Schlage, Tel.: 040/79 14 33 23 Turnen: Jürgen Burmester, Tel.: 040/700 94 46 Volleyball: Sven Anders, E-Mail: sven-anders@arcor.de Wellness u. Gesundheit: Marina Prillwitz, Tel.: 0176/49 20 33 67 Leider hat sich in der letzten Ausgabe der Druckfehlerteufel eingeschlichen! Auf Seite 22, den Glückwünschen zum Geburtstag, hätte statt des Monats Oktober, der Monat Januar stehen müssen. Auf Seite 37, den Vereinsbeiträgen ab 1.1. 2011 waren natürlich in der zweiten Spalte die vierteljährlichen Beiträge aufgeführt. Wir bitten um Entschuldigung.

Harburger Turnerbund von 1865 e.V.

Verantwortlich für den Inhalt: Präsidium HTB Chefredaktion: Manfred Sigmund (ms) Redaktion: Karl Albers (ka) Rolf Ludwig (rl) Anschrift der Redaktion: HTB – Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040/79 14 10 04 manfred.sigmund@hamburg.de Layout: Günter Sommerfeld www.sommerfeld-werbung.de Tel. (0 41 05) 123 80 Druck: Druckerei Damm Schafshagenberg 4 21077 Hamburg Tel. (040) 333 959 23 Fotos: Heike Vosberg, Diana Polzyn, Karl Albers, Norbert Reimers, Manfred Sigmund, Ralph Fromhagen, ansonsten gekennzeichnet Die „SCHWARZWEISS“ erscheint 4 x jährlich. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Texte zu kürzen oder zu überarbeiten in Abstimmung mit den Einsendern. Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie ausschneiden, sammeln oder verschenken.

Redaktionsschluss nächste

Am 25. November 2010 verstarb unser Vereinsmitglied

schwarzweiss

Gerda Wesemann

16. Mai 2011

*10. 3. 1927

† 25. 11. 2010

Sie gehörte seit dem 1. Januar 1997 unserem Verein an. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Das Präsidium

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Herausgeber: Harburger Turnerbund von 1865 e.V. Geschäftsstelle Sportpark Jahnhöhe Vahrenwinkelweg 28 21075 Hamburg Tel.: 040/ 79 14 33 23


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