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Institut für IT-Service - Jahresbericht 2020

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Institut für IT-Service

Jahresbericht 2020


Inhaltsverzeichnis

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4 – 5 6 – 7 8 – 9 10 – 12 13 – 14 15 16 – 17 18 – 19 20 21 22 – 23 24 – 25 26 – 27 28 29 – 30 31 32 – 33 34 35 36 37 38 – 39 40 – 45 46

Vorwort Hosting als Dienstleistung für Hochschulen Content Delivery Plattform Projekt E-Assessment EvaSys Evaluationsplattform Ausbildung und Praktika im ITS Erneuerung der Telefonie Implementierung von Cisco Webex Elektronisches Laborbuch Migration von DIAS – Einführung von Camunda Identity- und Access-Management DSGVO Pilotprojekt: Digitale Signatur und Verschlüsselung Jira Service Desk Homeoffice-Ausstattung Neue VPN-Infrastruktur und Fernwartung Migration des Datacenters Phase 2+3 Aufbau eines neuen Internetzugangs Netzoptimierung in Rheinbach (Phase 1) WLAN in Rheinbach VPN-Gateway an der Hochschule Arbeits- und Gesundheitsschutz ITS-Team Impressum

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XXXX Vorwort

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Inzidenzwert, Lockdown, Sars-CoV-2 – Begriffe, die im allgemeinen Sprachgebrauch früher nur selten vorkamen, haben seit Monaten einen festen Platz in Nachrichten, Berichten und Gesprächen. Die CoronaPandemie hat tiefgreifende Spuren und Veränderungen im täglichen Leben und dem Arbeitsalltag hinterlassen. Die digitale Gesellschaft hat plötzlich und umfassend eine neue Dimension erreicht. Videokonferenzen und digitale Kollaboration prägen unsere (Home-Office-) Arbeitstage, Lehrveranstaltungen und Prüfungen via Webex sind derzeit feste Bestandteile der Lehre an unserer Hochschule. Dementsprechend sind wir auf stetige Verfügbarkeit und ausreichende Kapazität unserer Netze, IT-Systeme und Softwarepakete zwingend angewiesen.

und zuverlässigen Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur zurückblicken. Damit konnte konzeptionell und operativ ein großer Spagat geschafft werden, da sich nahezu 100 % der Infrastruktur-Nutzer außerhalb der Hochschule befanden. Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl von Erneuerungs- und Restrukturierungsprojekten trotz pandemiebedingter Einschränkungen erfolgreich abschließen können. Beispielhaft seien die Erneuerung der gesamten Telefonie-Infrastruktur mit einem Schwenk auf eine standardisierte Voice-over-IP-Technologie oder die Inbetriebnahme der nächsten Datacenter-Cluster genannt. Weitere große Projekte wie zum Beispiel die Einführung des Identity Management mit SSO und die Migration von DIAS sind gestartet worden.

Das ITS-Team hat die damit einhergehenden Herausforderungen exzellent gemeistert, wir können auf einen stabilen

Dem gesamten ITS-Team möchte ich für seinen großartigen Einsatz im letzten Jahr sehr herzlich danken, den Lesern unseres


Jahresberichtes wünsche ich viel Vergnügen bei einer Vielzahl von Berichten und Fakten rund um die zentrale IT der Hochschule Bonn-Rhein Sieg.

Prof. Dr. Stefan Böhmer

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Hosting als Dienstleistung für Hochschulen Mitte 2020 hat das ITS ein neues Dienstleistungsangebot für Projekte der Hochschulangehörigen eingeführt: das Hosting. Durch die konsequente Modernisierung unserer Datacenter sind wir in der Lage, auch unterschiedlichste Anforderungen in kürzester Zeit zu realisieren. Basis hierfür ist die hochmoderne Virtualisierungssoftware der Firma Nutanix, die eine Vielzahl von Serversystemen (sog. virtuelle Maschinen) auf einer physischen Plattform realisiert und ein umfassendes Managementsystem für den Systembetrieb zur Verfügung stellt. Durch den Verbund mehrerer physischer Systeme zu einem sog. Cluster können Ressourcen wie CPU Leistung, Hauptspeicher oder Festplattenspeicher für eine virtuelle Maschine bedarfsgerecht nachgeregelt werden.

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Quasi per Knopfdruck können neue Maschinen erzeugt und dann projektspezifisch mit Applikationssoftware ausgerüstet werden. Konkrete Projektbeispiele sind Cloud Server für die Kollaboration (Next Cloud) oder eine webbasierte Verwaltungssoftware für Entwicklungsprojekte (GitLab). Mittlerweile sind verschiedenste HostingProjekte realisiert worden, das Institut für IT-Service ist stets offen für weitere Ideen und Vorschläge der Hochschulangehörigen. Ansprechpartner: Ruslans Dzanmahmudovs

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XXXX Content-Delivery-Plattform Die Corona-Pandemie erforderte einen raschen Ausbau der Applikationen und Serverkapazitäten für die digitale Lehre. In enger Zusammenarbeit des Instituts für IT-Service und der Bibliothek wurde unter anderem die neue Content-DeliveryPlattform CDP entwickelt und am 20. Mai 2020 in Betrieb genommen. Die ContentDelivery-Plattform dient, ergänzend zu LEA, zur Ablage von Lehrveranstaltungsunterlagen, Veranstaltungsmitschnitten, Lernmodulen usw. Als Plattformsoftware wird Ilias verwendet, welche auch die Grundlage von LEA ist, somit ist der Aufbau der Plattform den Lehrenden und Lernenden vertraut. Die Lehrenden können eigenständig die benötigten Kurse basierend auf einer Kopiervorlage einrichten.

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Insbesondere das Herunterladen von Vorlesungsmitschnitten hätte, aufgrund des Datenvolumens, zu einem potentiellen Bandbreitenengpass beim bisher einzigen Internetzugang der Hochschule in Sankt Augustin führen können. Deshalb wurde die CDP-Konzeption durch einen zweiten Internetzugang mit einer Kapazität von 750 Mbit/s in Rheinbach ergänzt. Ende des Jahres 2020 befanden sich insgesamt 131 Kurse der Fachbereiche, des Sprachenzentrums, der Institute und der Verwaltung auf der Content-DeliveryPlattform, 46 Kurse waren dem Sommersemester und weitere 85 Kurse dem Wintersemester zugeordnet.


Zum selben Zeitpunkt existierten bereits 3.160 aktive Accounts auf der Plattform, davon 2.998 Studierenden- und 162 Lehrenden-Accounts. Im Wintersemester haben sich 2.744 Personen (2.631 Studierende und 113 Lehrende) mindestens einmal eingeloggt. Insgesamt sind dort 2.300 Dateien zugriffsbereit.

Ansprechpartner: Patrick Becker Peter Manheller Melanie Klöß

Anzahl Kurse auf der CDP-Plattform nach Fachbereichen

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Projekt E-Assessment Im Rahmen der digitalen Lehre wird auch das elektronische Prüfen (E-Assessment) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ausgebaut. In enger Zusammenarbeit mit der Bibliothek und dem Zentrum für Innovation in der Lehre (ZIEL) werden neue Dienste auf- bzw. ausgebaut. Ziel dieses Projekts ist es, E-Klausuren in größerem Umfang auf dedizierten Prüfungsinstanzen (-Servern) durchzuführen. Testdurchläufe sollen sicherstellen, dass eine betriebs- und rechtssichere Standardlösung für E-Klausuren angeboten werden kann. Die neue Prüfungsplattform LEXA wurde kurzfristig zur Bewältigung der Online-Prüfungsphasen während der Pandemie auf Basis der ILIAS-Software geschaffen. Nachdem die Plattform vom ITS bereitgestellt wurde, hat das E-Learning-Team der Bibliothek die Konfiguration und das Design

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der Oberfläche durchgeführt. Zahlreiche Schulungen wurden angeboten, um die Lehrenden auf die Nutzung von LEXA vorzubereiten. Individuelle Beratung und Hilfe für Lehrende aller Fachbereiche stehen zur Verfügung. Auf LEXA sind verschiedenste AssessmentMöglichkeiten vorhanden: • Das Übungstool mit diversen Einstellungsmöglichkeiten. • Das Test-Tool für sehr unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. • Die Selbsttests zur Klausurvorbereitung. • Aus-/Abgabe von „Take Home Exams“. Die ersten Prüfungsphasen haben gezeigt, dass LEXA sich in der Praxis erfolgreich bewährt und E-Assessment in der H-BRS als Teil der digitalen Lehre etabliert ist.


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Projekt E-Assessment Zurzeit wird eine weitere E-AssessmentLösung evaluiert: Die Plattform Dynexite, eine Eigenentwicklung der RWTH Aachen. Dynexite ist auf digitale Prüfungen spezialisiert und könnte ebenso wie LEXA die Basis von E-Klausuren, die innerhalb der Hochschule durchgeführt werden, sein. Das Konzept sieht die Durchführung von E-Klausuren in den PC-Poolräumen, Hörsälen oder Seminarräumen der Hochschule vor. Die Nutzung vorhandener Ressourcen, wie beispielsweise der PC-Poolräume, die sich nach Bedarf zu einem sicher abgeschotteten Prüfungsnetz zusammenschalten lassen, sind eng mit dem Aufbau einer geeigneten Netzinfrastruktur verbunden. Zudem werden Lösungen evaluiert, wie sich aus dem Netzwerk oder von speziell präparierten USB-Sticks ein sicheres Betriebssystem mit

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einem angepassten Prüfungs-Browser auf den Examensrechnern starten lassen. Ansprechpartner: Patrick Becker Maximilian Kill Sascha Hörcher Martin Schmitt


EvaSys Evaluationsplattform Evaluationen sind ein wichtiges Element der Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre. Die Hochschule stellt den Fachbereichen und zentralen Einrichtungen hierfür das Evaluationssystem „EvaSys“ von Electric Paper zur Verfügung, welches durch das Team Evaluation und das ITS betreut wird. Im Wintersemester 20/21 wurde auf reine Online-Evaluationen umgestellt, was zusätzliche Kapazitäten erforderte. Auch gestiegene Anforderungen an das System hinsichtlich des Datenschutzes und

zukünftiger Lastspitzen kamen hinzu. Im Herbst 2020 war es soweit: EvaSys konnte vom alten auf das neue leistungsfähigere Datacenter umgezogen werden. In Zukunft profitiert die Software so von einer besseren Systemleistung und der erhöhten Ausfallsicherheit eines hyperkonvergenten Clusters. Die vollständige Neuinstallation der Software sowie der Austausch der Zertifikate machen nun sämtliche Aufrufe des Systems über TLS-verschlüsselte Verbindungen möglich.

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EvaSys Evaluationsplattform Im Jahr 2021 sind Analysen und Testungen zu möglichen Schnittstellen und Anbindungsmöglichkeiten von EvaSys zur übrigen IT-Infrastruktur geplant zum Beispiel, • Anbindung an das hochschulweite Learning Management System LEA, • Authentifizierung, • Funktionserweiterungen. Hierfür wurde bereits eine Testinstanz aufgesetzt. Ansprechpartner im Team Evaluation: Anke Grigat Martina Grein Alexandra Reher Ansprechpartner im ITS: Tilman Dreyer Akero Hoffmann

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Ausbildung und Praktika im ITS Neben der akademischen Ausbildung im ITS (Praktikum, Praxisprojekt und Promotion) nimmt auch die nicht akademische Ausbildung weiter zu. Im ITS werden derzeit Fachinformatiker für Systemintegration und Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.

Bonn-Duisdorf. Die Zwischen- und Abschlussprüfungen werden vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg abgelegt. Daneben absolviert ein Schülerpraktikant ein einjähriges Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife in Nordrhein-Westfalen.

Beides sind duale Ausbildungsgänge, die auf zwei Lernorten − dem Betrieb und der Berufsschule − mit gemeinsamem Konzept und Bildungsauftrag basieren. Die Ausbildungsinhalte werden in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker/-in und dem Ausbildungsrahmenplan festgelegt.

Ende 2020 waren drei Fachinformatiker für Systemintegration, eine Kauffrau für Büromanagement und ein Schülerpraktikant im ITS in Ausbildung. Zum 1.2.2021 kommt eine weitere Auszubildende Fachinformatikerin für Systemintegration hinzu.

Die Hochschule/das ITS fungiert als Betrieb. Berufsschulen können in Bonn und Hennef besucht werden, zum Beispiel das HeinrichHertz-Europakolleg der Bundesstadt Bonn bzw. das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in

Im Frühsommer 2020 beendete die Auszubildende Nadine Lewandowski unter den erschwerten Bedingungen der ersten CoronaWelle mit großem Erfolg ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Ansprechpartner: Patrick Becker Uta Wünsche-Preuß 15


Erneuerung der Telefonie Als Baustein unseres erfolgreichen Großgeräteantrags war für das Jahr 2020 die umfassende Erneuerung der gesamten Telefonanlage der Hochschule eingeplant. Diese konnte trotz Pandemie komplett umgesetzt werden. Dazu wurden im Hintergrund, das heißt ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs, die alten ISDN-Anschlüsse der Hochschule abgeschaltet und durch moderne, sog. SIP-Trunks (Voice over IP) zum Deutschen Forschungsnetz (DFN) ersetzt. Weiterhin wurden die zentralen Serverkomponenten der Telefonanlage komplett ausgetauscht und damit auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die gesamte Bestandskonfiguration der Endgeräte und Rufnummern musste auf das neue System überführt werden. Bei der Konfiguration zeigte sich, dass einige Telefone nicht in den Räumen standen, wo sie erfasst waren. Diese Telefone mussten mit einigem Aufwand ausfindig gemacht werden, wodurch kleine Verzögerungen im 16


Roll-out nicht zu vermeiden waren.Für den Roll-out wurde eigens eine „Konfektionierungsstraße“ eingerichtet: Jedes Telefon wurde vorab ausgepackt, getestet und benutzerspezifisch vorbereitet, sodass die Installation vor Ort schneller erfolgen konnte. Insgesamt wurden ca. 550 Telefone ausgeliefert: In Zusammenarbeit mit den Fachbereichsadministratoren mussten circa 150 Büro- und Labortelefone ausgetauscht werden, die von der neuen Anlage nicht mehr unterstützt wurden. Circa weitere 400 Telefone, welche nur noch eingeschränkt unterstützt wurden, sind im Nachgang der Umstellung ausgetauscht worden. Die Auslieferung wurde in Sankt Augustin Ende 2020 fertiggestellt und wird in Rheinbach Anfang 2021 fertigstellt. Ansprechpartner: Thomas Hansen Christian Muntz 17


Implementierung von Cisco Webex Neben der neuen Telefonie-Infrastruktur wurde eine videobasierte Kommunikationsund Kollaborationsinfrastruktur auf der Basis einer Unified-CommunicationPlattform eingeführt. Ausgehend von einer europaweiten Ausschreibung wurde Cisco WebEx für die gesamte Hochschule beschafft und im Zuge der Corona-Krise in Rekordzeit für alle Mitarbeiter ausgerollt. In einem zweiten Schritt wurde Cisco WebEx auch für alle Lehrbeauftragten zugänglich gemacht und seit Mitte Dezember kann sogar jeder Studierende einen vollwertigen Account im Self-Service einrichten. Im Jahr 2020 gab es an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg insgesamt über 25.000 WebEx-Meetings mit einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 8 Personen. Seit Dezember 2020 werden in der Hochschule circa 300 Meetings pro Tag durchgeführt. Zur modernen Videokommunikation gehört nicht nur die aktuelle Software, sondern auch passende Hardware. 18


Aus diesem Grund wurden für die vom ITS betreuten Endsysteme der Hochschule (Präsidium, Verwaltung, Institute…) eine umfangreiche Anzahl von Webcams und Headsets beschafft und installiert. Die Videokonferenz- und Kollaborationssysteme wurden in den ersten Besprechungsräumen eingebaut, weitere Systemlösungen folgen Anfang 2021. Ansprechpartner: Thomas Hansen Christian Muntz

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Elektronisches Laborbuch Elektronische Laborbücher dienen zur Dokumentation der Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Experimenten − so wie analoge Laborbücher. Das ITS unterstützt das Team Forschungsservices in der Bibliothek bei der Auswahl und Einführung eines elektronischen Laborbuches an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die IT-Infrastruktur wird im ITS-Datacenter eingerichtet und betrieben. Das elektronische Laborbuch bietet Forschern Werkzeuge wie • kollaboratives Arbeiten in Projekten, • die Erstellung von Vorlagen und Protokollen, • eine detaillierte Suchfunktion, • einen Editor für chemische oder mathematische Formeln. Die Laborbucheinträge können exportiert, importiert und signiert werden. Dies ist besonders hilfreich im Hinblick auf Schnittstellen zu anderen Systemen wie zum Beispiel NextCloud (BibCloud), GitHub oder Microsoft Office. So gelingt es, das System optimal in die System20

landschaft der Hochschule zu integrieren. ITS und Bibliothek engagieren sich auch im landesweiten Erfahrungsaustausch der F&EEinrichtungen zum Thema Forschungsdatenmanagement. Dies ist unter anderem hilfreich, um Anforderungen und Dimensionierung von Speicherkapazitäten eines solchen Laborbuches einschätzen zu können. Ansprechpartner: Andreas Röttgen Susanne Buch


Migration von DIAS – Einführung von Camunda Die Workflowsysteme DIAS und SIS werden sukzessive durch neue Systeme ersetzt. Die Priorität liegt hierbei auf der Nutzung von Standardsoftware; erforderliche Eigenentwicklungen im Bereich der Workflows werden zukünftig auf der Basis des Open-SourceWorkflow-Systems Camunda realisiert. In Kombination mit Camunda soll das Content-Management-System Drupal für die Bereitstellung einer zentralen Arbeitsoberfläche und die Integration verschiedener Systeme der Hochschule eingesetzt werden. Im Zuge dieser Entscheidung wurde ein Testcenter aufgebaut. Dieses beinhaltet unter

anderem eine Hochverfügbarkeitsdatenbank auf Basis von MariaDB Galera Cluster sowie einen Java-EE-Applikationsserver WildFly. Die ersten Prozesse, die derzeit in dem neuen System umgesetzt werden, sind der Bewerbungsprozess für das Deutschlandstipendium und eine prototypische Version für den sog. Laufzettel. Die Überführung der Stipendienbewerbung nach Camunda war auch Thema einer Abschlussarbeit an der Hochschule, die durch das ITS begleitet wurde. Ansprechpartner: Andreas Röttgen Corinna Stich

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Identity- und Access-Management Seit Ende Mai 2020 übernimmt eine Software für Identy- und Access-Management (IAM) die zentrale Datenhaltung von IAMDaten für die Studierenden der H-BRS. Das auf den Namen MIA („Managementsoftware für Identitäten und Autorisierung“)

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getaufte Produkt der Firma „Micro Focus“ generiert, ausgehend von den IAM-Daten, beispielsweise Fachbereichskürzel für neue Studierende, legt E-Mail-Postfächer an oder zieht Fachbereichswechsler:innen um. Diese Aufgaben erledigt es vollautomatisiert im Hintergrund.


Zu Beginn des Wintersemesters 20/21 konnte MIA erstmals auch nach außen in Erscheinung treten und sich beweisen. Ein reines Online-Semester stand bevor und an eine Verteilung von Accountdaten an Studierende auf Einführungsveranstaltungen vor Ort war nicht zu denken. Wie aber könnte man circa 2000 neuen Erstsemestern den Zugriff auf unsere Hochschulsysteme ermöglichen? Im Rahmen einer Online-Selbstregistrierung über MIA waren die neuen Studierenden in der Lage, ihre Accountdaten abzurufen und selbst ein Initialpasswort zu vergeben. Mitte Dezember 2020 wurde diese Selbstregistrierung auch für die übrigen Studierenden höherer Semester freigeschaltet. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass das ITS im Kontext der Umsetzung eines Großgeräteantrags kostenfreie, vollwertige WebexLizenzen auch für Studierende ausgehandelt hat. Jeder Studierende kann sich mittlerweile

über das MIA-Portal vollkommen eigenständig einen Webex Account anlegen. In Zukunft sollen noch weitere Funktionen für die Studierenden in MIA folgen, wie zum Beispiel komfortable Zurücksetzungen von Passwörtern, die eigenständige Freischaltung weiterer (Hochschul-)Dienste sowie Single Sign-On. Parallel dazu beginnt mit dem Jahr 2021 die Einführung des IAM für Beschäftigte. Hierfür müssen teils deutlich komplexere Prozesse abgebildet und eine Vielzahl weiterer Systeme an unser IAM angebunden werden. Ansprechpartner: Tilman Dreyer Thomas Fabritius

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DSGVO Nach einer zweijährigen Übergangsfrist trat am 25. Mai 2018 die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese europäische Richtlinie regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Sie soll diese innerhalb der Europäischen Union schützen, gleichzeitig aber den freien Datenverkehr im europäischen Binnenmarkt gewährleisten. Das Präsidium der Hochschule Bonn-RheinSieg hat im Frühjahr 2018 das ITS mit dem Projekt Umsetzung der DSGVO beauftragt: In allen Gliederungen wurden Datenschutzkoordinatoren zur Unterstützung der Leitungen und als Mittler und Ansprechpartner benannt. Alle Softwarepakete, die personenbezogene Daten verarbeiten und speichern, wurden erfasst. Für diese wurden Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (VVT) erstellt. Als neues wesentliches Kernelement wurde ein Datenschutzmanagementsystem (Otris privacy) ausgewählt und implementiert. Darin sollen die umfangreichen Dokumen24

tationspflichten sichergestellt werden. Alle VVT werden in dieses System überführt. Ein Reporting-Modul erleichtert die Eingabe neuer VVT. Zum Schutz der personenbezogenen Daten ist die genaue Betrachtung der technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) als Teil der VVT entscheidend. Aktuelles Ziel war es, alle TOMs zu erfassen, zu prüfen und bei Bedarf Defizite zu beheben.


Checklisten wurden den Gliederungen zur Verfügung gestellt. Im Falle der Verarbeitung personenbezogener Daten durch Dritte wird die Einhaltung des Datenschutzes durch sogenannte Auftragsdatenverarbeitungsverträge (AVV) sichergestellt. Eine hochschulweite und regelmäßige Erfassung der Verträge erfolgt und wird regelmäßig auf Aktualität geprüft. Ein regelmäßiger Austausch findet zwischen dem Datenschutzbeauftragten, dem Justiziariat und einem Vertreter des ITS statt. Checklisten wurden den Gliederungen zur Verfügung gestellt.

Im Falle der Verarbeitung personenbezogener Daten durch Dritte wird die Einhaltung des Datenschutzes durch sogenannten Auftragsdatenverarbeitungsverträge (AVV) sichergestellt. Eine hochschulweite und regelmäßige Erfassung der Verträge erfolgt und wird regelmäßig auf Aktualität geprüft. Ein regelmäßiger Austausch findet zwischen dem Datenschutzbeauftragten, dem Justiziariat und einem Vertreter des ITS statt. Ansprechpartner: Mandana Ewert Uta Wünsche-Preuß Team DSGVO

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Pilotprojekt: Digitale Signatur und Verschlüsselung Die E-Mail-Signatur ist für eine gesicherte Kommunikation im E-Mailverkehr von hoher Bedeutung. Durch sie werden die Nachrichten im Hinblick auf den Verfasser nachprüfbar gemacht. Sie stellt quasi die persönliche Unterschrift dar und ist ein persönliches Aushängeschild. Sie ist ein Textabschnitt und hat meistens ihren Platz am Ende der E-Mail. Im Institut für IT-Service wird die Signatur jetzt flächendeckend eingesetzt. Die Hochschule Bonn-RheinSieg setzt dabei, wie viele Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen in Deutschland, das Signaturverfahren des Deutschen Forschungsnetzwerkes (DFN) ein. Dazu schreibt das DFN auf seiner Webseite: Der DFN-Verein organisiert mit dem Dienst DFN-PKI eine Public-Key-Infrastruktur, um digitale Zertifikate auszustellen, zu verteilen und zu prüfen. Dabei werden Zertifikate auf Basis des X.509 Standards verwendet.

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Der Dienst DFN-PKI bietet verschiedene Möglichkeiten zur Lösung der technischen und organisatorischen Aufgaben an. Die Verschlüsselung setzt man ein, um vertrauliche Informationen per E-Mail an den Adressaten zu senden und das Lesen durch unbefugte Dritte zu verhindern.


Die Digitale Signatur als auch die Verschlüsselung stellen Sicherheit in der Mail-Kommunikation her, welche ein wichtiger Teil der Sicherheit in der Informationstechnik ist. Der Algorithmus der Verschlüsselung ist ziemlich komplex. Er beruht auf der asymmetrischen Verschlüsselung. Hierbei gibt es einen öffentlichen Schlüssel, welcher zum Verschlüsseln der E-Mail dient und den geheimen Schlüssel, der zum Entschlüsseln dient. Die Person A, die die Nachricht versendet, verschlüsselt die Nachricht mit dem öffentlichen Schlüssel der Person B (Empfänger). Nur mit dem privaten Schlüssel kann der Empfänger (Person B) die E-Mail entschlüsseln, mit keinem anderen.

Der Prozess für die Verschlüsselung von E-Mails ist noch etwas mühsam. Das ITS arbeitet daran an, ein nutzerfreundliches Verschlüsselungsprogramm bzw. Schlüsselaustauschverfahren für die Anwender zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartner: Christian Muntz

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Jira Service Desk Für die Ablösung des Helpdesk-Systems DIAS und im Hinblick auf die weitere Verbesserung der Servicequalität wurde unter anderem folgende Kernforderung formuliert: Service- und Supportanfragen sollen möglichst effizient und qualitativ hochwertig bearbeitet werden können.

wünsche oder informative Anfragen rund um die IT zu melden. Durch eine schnelle Zuordnung der Anfragen an den zuständigen Bearbeiter wird nicht nur eine verbesserte Reaktionszeit erreicht, sondern auch das Qualitätsempfinden des Anfragenden gestärkt. Die Anfragenden werden über ihren Ticketzustand informiert und können über einen integrierten Chat mit den Sachbearbeitern kommunizieren. Zwischen August und Dezember 2020 wurden bereits über 1500 Anfragen erfolgreich bearbeitet. Dies entspricht circa 300 Tickets pro Monat.

Vor dem Hintergrund einer umfassenden Benutzerfreundlichkeit wurde im August 2020 ein neuer IT-Helpdesk auf Basis der Software Jira Service Desk eingeführt. Beschäftigte der Hochschule haben seitdem die Möglichkeit, über eine intuitive Benutzeroberfläche Störungen, Änderungs28

Ansprechpartner: Andreas Brück Tim Zimmermann


Homeoffice-Ausstattung Mit der schnellen Ausweitung der CoronaPandemie im Frühjahr 2020 wurde schnell klar, dass so viele Mitarbeiter so schnell wie möglich ihre Arbeit ins Homeoffice verlegen müssen. Eine umfangreiche Beschaffung von Laptops, NUCs, Bildschirmen, PC-Mäusen und Kameras wurde ausgelöst. 170 Homeoffice-Ausstattungen wurden innerhalb von 7 Tagen konfiguriert und ausgeliefert. Diese und weitere Arbeitsplätze der Beschäftigten konnte so rasch mit allen benötigten Ressourcen ausgestattet nach Hause verlegt werden. Auch der sichere Zugang zum Hochschulnetz war eine wichtige Voraussetzung für das Arbeiten im Homeoffice. Die Beschäftigten bekamen neben Notebooks und Mini-PCs über den VPN Zugang den erforderlichen Zugriff auf die benötigten Dokumente in der Hochschule. Der VPN Zugang der Hochschule wurde dazu grundlegend überarbeitet.

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Homeoffice-Ausstattung Der Aufbau eines neuen Internetzugangs in Rheinbach trägt dazu bei, dass mehr Kapazität für die beiden Campus in Sankt Augustin und Rheinbach zur Verfügung stehen. Für die Homeoffice-Arbeitsplätze wurden Schulungen und Anleitungen erstellt und den Kolleg:innen im Intranet zugänglich gemacht.

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Ansprechpartner: Patrick Becker Andreas Brück Thomas Hansen Christian Muntz Team Netzentwicklung


Neue VPN-Infrastruktur und Fernwartung Ein VPN − ein virtuelles privates Kommunikationsnetz − ist grundlegende Voraussetzung für sicheres Arbeiten von extern innerhalb des Hochschulnetzes. Die Corona-Pandemie erforderte vom ITS, die VPN-Infrastruktur kurzfristig konzeptionell zu überarbeiten und erfolgreich neu zu implementiert. Im Frühjahr 2020 wurden die Beschäftigten der Hochschule in die Lage versetzt, ihre Arbeit effizient von zu Hause aus zu erledigen. Mehr als 200 mobile Arbeitsplätze wurden innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums durch das ITS bereitgestellt. Alle Mitarbeiter wurden im Umgang mit der Open-Source-Software OpenVPN geschult. Um den IT-Support auch aus der Ferne effizient bereitstellen zu können, wurde auf den meisten mobilen Arbeitsplätzen die sichere Fernzugriffs-Software TeamViewer installiert.

Ein Zugriff ist dabei zu keiner Zeit ohne ausdrückliche Erlaubnis durch den Support-Anfragenden möglich. Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der übertragenen Daten gewährleisten zeitgemäße und sichere Verschlüsselungsalgorithmen.

Ansprechpartner: Patrick Becker Andreas Brück

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Migration des Datacenters Phase 2+3 Eine moderne und stabile IT-Infrastruktur bildet das solide Fundament unseres Datacenters, um für den digitalen Wandel einer innovativen Hochschule aufgestellt zu sein. Von einer gut funktionierenden, impulsgebenden Infrastruktur hängt der Erfolg sämtlicher Digitalisierungsprojekte und Modernisierungen rund um die zentrale IT der H-BRS ab. Die ursprüngliche Basis bildete eine klassische Storage-Umgebung: Server mit VMware und ein SAN (Speichernetzwerk). Für diese Komplexität waren oftmals keine Ressourcen vorhanden. Das US-amerikanische Unternehmen Nutanix, welches sich auf Datacenter-Lösungen konzentriert, ist Pionier auf dem Gebiet der hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI). Damit ist es einfacher, die IT im Rechenzentrum zu gestalten, aufzubauen und zu verwalten. Mit Unterstützung der HCI-Infrastruktur können komplexe Systeme auch in wenigen Minuten bereitgestellt werden und skalieren 32

unterbrechungsfrei parallel zum Wachstum. Nach der erfolgreichen Einführung des neuen HCI-Datacenter auf Basis von Nutanix-Servern in 2019 begann die Planung und Durchführung der beiden weiteren Phasen: Phase 2: In Phase 2 wurde das Cluster in Sankt Augustin um weitere 5 Server ausgebaut und seine Leistungsfähigkeit deutlich erhöht. Herkömmliche Infrastruktur, die bisher eigene Hardware erforderte, kann durch Verwalten moderner Silos für Rechenleistung, Speicherung, Virtualisierung und Netzwerk nun virtuell abgebildet werden. Phase 3: In Phase 3 wurde das Datacenter um drei weitere Nodes (Server) ergänzt. Hierdurch konnten sowohl die Performance als auch die Hochverfügbarkeit optimiert werden. Gleichzeitig schaffte dies eine Lösung, die es anderen Gliederungen der Hochschule ermöglicht, die HCI-Umgebung als Hosting


Plattform für ihre Projekte einzusetzen. Die Einrichtung eines Linux-Only-Clusters baut das Know-how des ITS kontinuierlich in Richtung anderer Hypervisoren und Virtualisierungtechnologien weiter aus. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist ein herstellerunabhängiges Datacenter. Die Anbindung des Datacenters in Rheinbach fügt den Standorten ein Metro-Cluster hinzu. Dies erfüllt die Anforderung • einer standortübergreifende Replikation, • einer nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit sowie • Datensicherheit für geschäftskritische Prozesse und Anwendungen. Ansprechpartner: Patrick Becker Thomas Schleicher

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Aufbau eines neuen Internetzugangs Im Zuge der Modernisierung der Netzinfrastruktur wurde in Rheinbach ein weiterer Internetanschluss in Betrieb genommen. Während vorher alle Datenverbindungen ins Internet zunächst nach Sankt Augustin weitergeleitet wurden, um dann den Weg ins Internet zu finden, erhalten Rheinbacher Nutzer nun dank des neuen Zugangs eine direkte Verbindung in das Internet − mit bis zu 750 Mbit/s. Aufgrund der niedrigeren Latenzzeiten und der dedizierten Nutzung eines eigenen Internetzugangs verbessert sich die sog. User Experience signifikant. Des Weiteren kann der Zugang dazu verwendet werden, neue Dienste für Studierende und Beschäftigte zur Verfügung zu stellen.

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So wird die neue Content-Delivery-Plattform (CDP) der Bibliothek in Zusammenarbeit mit dem ITS über den neuen Internetzugang in Rheinbach zur Verfügung gestellt. Die Nutzer am Campus in Sankt Augustin profitieren ebenso, da zusätzliche Kapazitäten des Internetanschlusses in Sankt Augustin frei geworden sind. Die Verfügbarkeit wurde erhöht, da durch das sogenannte BGP-Protokoll Netzpakete dynamisch umgeleitet werden. Somit werden beispielsweise beim Ausfall einer Komponente in Sankt Augustin Datenpakete alternativ über Rheinbach ins Internet gelenkt. Ansprechpartner: Patrick Becker Andreas Brück


Netzoptimierung in Rheinbach (Phase 1) Die strukturierte Gebäudeverkabelung in Rheinbach und die zuvor installierten Netzwerkkomponenten entsprachen seit langem nicht mehr dem Stand der Technik. Im Zuge der konzeptionellen und strategischen Erneuerung wurde zugunsten einer Vollverkabelung entschieden. Sie erlaubt es dem ITS, Änderungen unverzüglich und aus der Ferne umzusetzen. Restrukturiert wurden die Gebäudeteile • C (Bibliothek), • E (Business Campus) und • F (Biologie/Chemie) Anschließend wurden die Technikräume in den Bauteilen C und E komplett auf die Netzwerkkomponenten des Herstellers Brocade umgestellt. Im Gebäudeteil E wurden die

Netzwerkkomponenten mit Hilfe des Automatisierungstools Ansible konfiguriert. Die Technik wurde im Rahmen eines studentischen Praxisprojekts im ITS erarbeitet. Bauteil F wurde im Nachgang voll verkabelt, da dort bereits schon auf den Hersteller Brocade umgestellt war. Verbaut wurde insgesamt • 18 Switche • 72 Rangierfelder • 864 Netzwerkkabel • 12 LWL Kabel • 12 10Gbit SPF + Module sowie • Diverses Verbrauchsmaterial Weitere Neuverkabelungsarbeiten in Rheinbach werden ab Juli 2021 umgesetzt. Die Planungsarbeiten hierfür sind bereits 2020 durchgeführt worden. Ansprechpartner: Andreas Brück Patrick Becker 35


WLAN in Rheinbach Ein sicherer und performanter InternetZugriff über das WLAN darf in keiner modernen Infrastruktur fehlen. Daher optimiert und verbessert das ITS die WLAN-Infrastruktur der Hochschule BonnRhein-Sieg fortlaufend. Die zu nutzenden Frequenzkanäle im stark frequentierten 2,4 GHz-Bereich und dem 5 GHz-Bereich müssen optimal geplant werden. Eine weitere Vielzahl an Optimierungsarbeiten sind durchzuführen. Eine konstante Prüfung der WLAN-Abdeckung ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Planung der Installation der neuen Access Points.

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Im Herbst 2020 konzentrierte sich die Arbeit insbesondere auf die WLAN-Infrastruktur in Rheinbach. Neben der Installation neuer Access Points wurde auch eine optimierte Konfiguration der Zugangspunkte provisioniert. Im folgenden Jahr werden weitere Access Points installiert, um die Abdeckung fortlaufend zu verbessern. Ansprechpartner: Patrick Becker Andreas Brück


VPN-Gateway an der Hochschule Seit der Beginn der Pandemie steht das VPN-Gateway permanent zur Verfügung. Es hat insgesamt 31 Tebibyte, das entspricht circa 35 Terabyte. Umgerechnet bedeutet das circa 86 Gigabyte pro Tag. Mittlerweile wird das Gateway hochschulübergreifend genutzt. Nicht nur von den Beschäftigten der Verwaltung, sondern auch die Fachbereiche, die Studierenden und die Bibliothek nutzen es. Durchschnittlich laufen circa 180 parallele Sitzungen.

Derzeit existieren 31 Connectoren für diverse Bereiche der Hochschule. Dadurch können wir Clients für alle gängigen Systeme, sei es PC oder Mobile Devices, zur Verfügung stellen und globales Arbeiten mit den Ressourcen der Hochschule gewährleisten. Die Betriebszeit beträgt (zum Berichtzeitpunkt) 405 Tage, 22 Stunden, 29 Minuten und 55 Sekunden, dass bedeutet 100 % Verfügbarkeit. In der nebenstehenden Darstellung sieht man auch nochmal die durchschnittlichen Werte der Auslastung. Ansprechpartner: Patrick Becker

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Arbeits- und Gesundheitsschutz Im Jahr 2020 bekam der Arbeits- und Gesundheitsschutz eine ganz neue und ungeahnte Facette: die Corona-Pandemie. Erhebliche Anstrengungen seitens der Hochschulleitung, der Dezernate, der Fachbereiche und Institute wurden unternommen, um die Ausweitung der Pandemie innerhalb der Hochschule zu vermeiden und damit die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden zu schützen. Für den Arbeitsschutz im ITS bedeutete das, • Teilnahme an den wöchentlichen Arbeitsschutzausschuss- (ASA) Sitzungen mit umfangreichem Abstimmungs- und Informationsbedarf • Verhaltensregeln und Umsetzung eines Hygienekonzepts mit ständig dem Pandemieverlauf angepassten Regelungen wie AHA+L • Corona-gerechte Ausgestaltung der Büros, Servicebereiche und internen Arbeitsräume

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• Zuerst präventives Homeoffice für Kontaktpersonen, dann Übergang ins Homeoffice für möglichst alle ITS-Mitarbeiter, die nicht zwingend vor Ort sein müssen • Organisation von Einzelbüros für diejenigen, die zwingend vor Ort sein müssen. • Ergänzende Gefährdungsbeurteilung • Handreichung Arbeitsschutz im Homeoffice. Daneben fanden Unterweisungen zur Fremdfirmen-Richtlinie der H-BRS statt. Eine kompakte „Checkliste Arbeitsschutz für Führungskräfte“ steht zur Verfügung. Ansprechpartner: Uta Wünsche-Preuß


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Das ITS-TEAM Prof. Dr. Stefan Böhmer

Tel. +49 2241 865 227 stefan.boehmer@h-brs.de Raum E243 Mandana Ewert

Tel. +49 2241 865 286 mandana.ewert@h-brs.de Raum C166 40

Stephan Baum

Tel. +49 2241 865 243 stephan.baum@h-brs.de Raum C161 Thomas Fabritius

Tel. +49 2241 865 9741 thomas.fabritius@h-brs.de Raum E311

Patrick Becker

Tel. +49 2241 865 634 patrick.becker@h-brs.de Raum E244 Thomas Hansen

Tel. +49 2241 865 665 thomas.hansen@h-brs.de Raum E301


Andreas Brück

Tel. +49 2241 865 9874 andreas.brueck@h-brs.de Raum E303 Torben Hoffmann

Tel. +49 2241 865 9834 torben.hoffmann@h-brs.de Raum E304

Tilman Dreyer

Tel. +49 2241 865 9515 tilman.dreyer@h-brs.de Raum E303 Maximilian Kill

Tel. +49 2241 865 9515 maximilian.kill@h-brs.de Raum E302

Ruslans Dzanmahmudovs

Tel. +49 2241 865 666 ruslans.dzanmahmudovs@h-brs.de

Raum E303 Sascha Klemenjak

Tel. +49 2241 865 716 sascha.klemenjak@h-brs.de Raum E308 41


Das ITS-TEAM Nadine Lewandowski

Tel. +49 2241 865 9780 nadine.lewandowski@h-brs.de Raum E308 Nicole Spiegel

Tel. +49 2241 865 790 nicole.spiegel@h-brs.de Raum E304 42

Christian Muntz

Tel. +49 2241 865 624 christian.muntz@h-brs.de Raum E310 Tobias Spilles

Tel. +49 2241 865 9879 tobias.spilles@h-brs.de Raum E213

Laurens Monka

Tel. +49 2241 865 9879 laurens.monka@h-brs.de Raum E213 Corinna Stich

Tel. +49 2241 865 657 corinna.stich@h-brs.de Raum E304


Sven-Hendrik Preuß

Tel. +49 2241 865 655 sven-hendrik.preuss@h-brs.de Raum E213/245 Ayline Vorbeck

Tel. +49 2241 865 9913 ayline.vorbeck@h-brs.de Raum E213

Andreas Röttgen

Tel. +49 2241 865 778 andreas.roettgen@h-brs.de Raum E304 Andreas Walter

Tel. +49 2241 865 637 andreas.walter@h-brs.de Raum E246

Thomas Schleicher

Tel. +49 2241 865 638 thomas.schleicher@h-brs.de Raum E244 Dieter Weiß-Gräf

Tel. +49 2241 865 635 dieter.weiß-graef@h-brs.de Raum K210 43


Das ITS-TEAM Florian Westerfeld

Tel. +49 2241 865 799 florian.westerfeld@h-brs.de Raum E246 Tim Zimmermann

Tel. +49 2241 865 693 tim.zimmermann@h-brs.de Raum E301 44

Uta Wünsche-Preuß

Tel. +49 2241 865 253 uta.wuensche-preuss@h-brs.de Raum E223.2 Teamhund Ines

Furkan Yaylaci

Tel. +49 2241 865 666 furkan.yaylaci@h-brs.de Raum E225


Unterstützung aus der Bibliothek Peter Manheller

Tel. +49 2241 865 9708 peter.manheller@h-brs.de Raum A149

Melanie Klöss

Tel. +49 2241 865 788 melanie.kloess@h-brs.de Raum E107

Dr. Susanne Buch

Tel. +49 2241 865 9876 susanne.buch@h-brs.de Raum A202.8

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Impressum Herausgeber Der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Verantwortlich Prof. Dr. Stefan Böhmer Gründungsdirektor/Chief Digital Officer (CDO) Institut für IT-Service Inhaltliche Konzeption und Redaktion Uta Wünsche-Preuß Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für IT-Service Layout und Design SCHWIND‘ Agentur für Zukunftskommunikation GmbH Autoren Prof. Dr. Stefan Böhmer, Patrick Becker, Andreas Brück, Tilman Dreyer, Ruslans Dzanmahmudovs, Thomas Hansen, Christian Muntz, Andreas Röttgen, Thomas Schleicher, Uta WünschePreuß, Tim Zimmermann Fotos und Abbildungen Eva Tritschler, ITS, Colourbox, Cisco Webex, RSpace Community, Wikipedia „GitLab”, Wikipedia „NextCloud”, EvaSys.de Auflage und Veröffentlichung Digital

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Grantham-Allee 20 53757 Sankt Augustin 47


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