wagen
HT SPÄTER MAL DEMOKRATIE UND WISSENSCHAFT ABWARTEN UND TEE TRINKEN JAHRESBERICHT 2016 NUR GEDUL
Impressum HERAUSGEBER: Der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg VERANTWORTLICH (V.i.S.d.P): Michael Flacke - Leiter Stabsstelle Kommunikation und Marketing INHALTLICHE KONZEPTION UND REDAKTION: Yorck C. Weber, H-BRS und Katja Spross, Trio MedienService Bonn AUTOREN: Carolin Brühl, Boris Hänßler, Yara Schroff, Laura Sökefeld, Katja Spross, Alexandra Straush GESTALTERISCHE KONZEPTION UND LAYOUT: Bosse und Meinhard GbR, Wissen und Kommunikation, Bonn DRUCK: Rautenberg Media & Print Verlag KG, Troisdorf AUFLAGE / DATUM: 2.500 Exemplare / Juni 2017
www.h-brs.de | www.trio-medien.de | www.bosse-meinhard.de
wagen Demokratie und Wissenschaft Jahresbericht 2016
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» Inhalt
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»»8
studieren
»»10
»» 6
Highlights
»» 11
»» 8
Wissenschaft muss Verantwortung übernehmen
Statement der Vizepräsidentin Studium, Lehre und Weiterbildung
»» 12
Gut abgeschnitten in Rankings
»» 13
Hochschulinnovationspreis 2016
»» 14
Neue Studiengänge vorgestellt
»» 17
Career Service nimmt Arbeit auf
»» 20
Engagement für Flüchtlinge in der Region
»» 23
Konzepte für die Lehre prämiert
»»38
wagen
forschen
»»24
»» 25
Statement der Vizepräsidentin Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs
»» 26
Mehr Sicherheit für Hochgeschwindigkeitszüge
»» 27
CeBIT: Preiswürdige Ideen
»» 28
Tiefere Einblicke in das Erbgut
»» 32 IVC: Simulation verbessert Ausbildung für Notfallsanitäter“ »» 34
TREE: Forschen für eine nachhaltige Zukunft
»» 35 Deutsch-marokkanische Forschungskooperation »» 38
Im Doppelinterview: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, und Hochschulpräsident Hartmut Ihne
»» 18
Yanna Schneider, Studentin der Wirtschaftspsychologie
„wagen“, das Magazin zum Jahresthema
»» 30
Alexander Hagg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am TREE
» Inhalt
leben
»»50
kooperieren
»»66
»» 51
Statement der Kanzlerin
»» 67
»» 52
Viele Kulturen, viele Ideen, eine Hochschule
Statement: Vizepräsident Internationalisierung und Diversität
»» 68
»» 53
Hochschulgesellschaft stellt sich breiter auf
»» 55
Beethoven digital erfahren
»» 56
Erster Alumnitag
»» 57
Richtfest: „Gute Wissenschaft braucht gute Räume“
»» 60
Alumnus Barth: Karriere in der Automobilbranche
»» 62
15 Jahre Hochschulzeitung „doppelpunkt:“
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Leitfaden bis 2020: Hochschulentwicklungsplan
berichten
»»80
»» 82
Zahlen und Fakten
»» 84
Stipendiaten aus dem Ausland
Organisationsstruktur der Hochschule
»» 69
Vom Ingenieur zum Berufsschullehrer
»» 85 Personalia
»» 70
Kooperation mit dem LKA in Mainz
»» 86 Auszeichnungen
»» 71
Dritte Afrika-Konferenz
»» 88
Hochschulrat
»» 74 IZNE kooperiert zu UN-Entwicklungszielen
»» 89
Mitarbeiterstruktur der Hochschule
»» 76
Drei gute Gründe(r)
»» 90
Partnerhochschulen weltweit
»» 77
BRS-Motorsportteam unter Top Ten
»» 96 Haushalt
»» 103 Bildnachweis
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Reinhard Groth, Abteilungsleiter des Campus- und Finanzservice
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Claudia Ruiz Vega, Fachleiterin für Spanischkurse am Sprachenzentrum
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6 FORSCHUNGSFELD DNA-ANALYSE (S. 28)
HOCHSCHULGESELLSCHAFT (S. 53)
Ein zukunftsweisendes Verfahren der DNA-Analyse ist an der H-BRS im Einsatz. Die Forschungsergebnisse sind sowohl für die Diagnose von Krankheiten als auch für die Rechtsmedizin relevant.
Die ehemalige Gesellschaft der Förderer der H-BRS hat ihren Veränderungsprozess abgeschlossen: Neu sind Name, Vorstand, Satzung und Programm. Freunde, Förderer und Alumni sind als Mitglieder im Netzwerk willkommen.
SIMULATION IVC (S. 32) Wissenschaftler am Institut für Visual Computing entwickeln eine virtuelle Lernumgebung, die den realistischen Ablauf eines Notfalls simuliert – zum Einsatz in der Ausbildung von Notfallsanitätern. Sie trainieren Teamarbeit und den Umgang mit Angehörigen.
ERSTER ALUMNI-TAG (S. 56) Ein Tag an der ehemaligen Hochschule – da schwingen Emotionen und Erinnerungen mit. Der erste große Alumni-Tag bot Raum und gute Atmosphäre, um alte Bekannte zu treffen, Neues aus der Hochschule zu erfahren, mit Professoren und Studierenden zu reden.
ÜBER 70 PARTNERHOCHSCHULEN IN MEHR ALS 30 LÄNDERN
15 PROZENT STUDIERENDE AUS DEM AUSLAND
3 STANDORTE
plus B-IT gemeinsam mit Universität Bonn und RWTH Aachen
RHEINBACH
BONN (B-IT)
SANKT AUGUSTIN HENNEF
» Highlights
NEUBAU IN REKORDZEIT (S. 57) Die H-BRS wächst um zwei Neubauten und damit um 5.600 Quadratmeter Fläche. Ende 2016 standen die Rohbauten in Rheinbach und Sankt Augustin, im Wintersemester 2017/18 sollen die neuen Flächen für Lehre und Forschung schon bezugsfertig sein.
KOOPERATION MIT LANDESKRIMINALAMT (S. 70) Beide Seiten profitieren: Die Studierenden forschen für ihre Abschlussarbeiten im forensisch-analytischen Labor des LKA in Mainz zu realen Problemen, das LKA bleibt auf dem aktuellen Forschungsstand.
ÜBER 8.000 STUDIERENDE RUND 1.900 ERSTSEMESTER
ÜBER 1.000 BESCHÄFTIGTE davon
• 4 Forschungsschwerpunkte • 12 Forschungsinstitute • Rund 12 Millionen Euro Drittmittel pro Jahr • 25 Ausgründungen • 1 internationales Patent
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152 Professorinnen und Professoren 263 Wissenschaftliche Mitarbeiter 207 Beschäftigte in Technik und Verwaltung 393 Lehrbeauftragte und Lehrkräfte aus der Praxis
5 FACHBEREICHE ÜBER 1.000 ABSOLVENTEN PRO JAHR, RUND 12.000 SEIT DER GRÜNDUNG 1995
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Wissenschaft muss Verantwortung übernehmen Wagen – Demokratie und Wissenschaft: Hochschulpräsident Professor Hartmut Ihne zum Thema des Jahresberichts 2016 Die Wissenschaft ist zum gesellschaftlichen Engagement verpflichtet Die Wissenschaft trägt ohne Zweifel eine Mitverantwortung für die Ausgestaltung und Entwicklung unserer Gesellschaft. Die Wissenschaft muss sich vor allem da engagieren, wo das Alltagsverstehen nicht ausreicht. Das gilt insbesondere bei sehr komplexen, interdependenten und extrem risikobehafteten Zusammenhängen. Beispiele sind die Folgen des Klimawandels, die zivilisationsverändernden Dimensionen der Digitalisierung, die Herstellung und Bewahrung sozialer Sicherheit, ökonomische Stabilität und Frieden, also besonders jene Problemstellungen, bei denen vielfältige Faktoren beinahe unüberschaubar in Zeit und Raum ineinandergreifen und die – tragischerweise – von den Entscheidern in Politik und Wirtschaft kaum verstanden werden und werden können. Wir stellen heute fest, dass sowohl in disziplinärer, in interdisziplinärer als auch in transdisziplinärer Hinsicht die Anforderungen an die Wissenschaft steigen. Wissenschaftliche Erkenntnis ist die am weitesten entwickelte und verlässlichste Form menschlicher Erkenntnis überhaupt. Aus dieser Einzigartigkeit lassen sich eine besondere ethische Verpflichtung und eine besondere Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft herleiten. Worin besteht nun diese Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft? Sie besteht im Kern zunächst vor allem darin, dass wir die Fragen nach dem, was ist, und dem, was sein sollte, so wahrheitsnah wie möglich
beantworten. Wir müssen gerade heute Fakten und Argumente von Fake und Gerede unterscheiden können, Sinn von Unsinn. Dafür muss sich die Wissenschaft für die Fragen der Wirklichkeit − und das impliziert auch die gesellschaftlichen Wirklichkeiten − grundsätzlich und strukturell offenhalten. In ihr Themenportfolio gehören nicht nur Fragen grundlegender Natur (wie in der Grundlagenforschung), sondern auch ganz praktischer Ausrichtung in Hinblick auf die Lebens- und Überlebensfähigkeit der Menschen in einer komplexen Welt (wie in der anwendungs- und transferorientierten Forschung). Deshalb muss die Wissenschaft, gemeint ist damit natürlich das organisierte Wissenschaftssystem, für zwei Dinge besondere Sorge tragen, nämlich erstens, dass ihre Erkenntnisse in wirksamer Weise in die gesellschaftliche Wirklichkeit fließen können, und zweitens, dass Erfordernisse, also Bedarfe und Bedürfnisse der gesellschaftlichen Entwicklung auch umgekehrt in der Wissenschaft Gehör und Unterstützung finden.
Demokratie braucht die Wissenschaft und Wissenschaft braucht die Demokratie Wir leben in einem Land, das sich durch ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung, an Freiheiten, an Rechtssicherheit, an Wohlstand und an Verantwortungsbereitschaft gegenüber der Weltgemeinschaft auszeichnet. Doch die Grundlagen unserer Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens müssen, wie wir heute feststellen können, immer wieder erneuert und gefestigt werden, in den Köpfen der Menschen und in den Institutionen.
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Solidarität, Respekt vor der Meinung anderer und Achtung der Menschenwürde, all dies sind Werte, auf denen das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft und die Stabilität unserer Demokratie beruhen. In diesem Kontext ist es auch die Aufgabe von Bildungseinrichtungen wie Hochschulen, das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein junger Menschen zu schärfen. Dazu gehört unter anderem der gewissenhafte Umgang mit wissenschaftlicher Erkenntnis. Denn Vertrauen in die Ergebnisse von Wissenschaft ist oft auch Grundlage für persönliche und politische Entscheidungen. Zu einer engagierten Wissenschaft, die die vielfältigen Dimensionen von Wandel im 21. Jahrhundert aufgreift, gehört es auch, dass sie die Konsequenzen ihres eigenen Tuns für gegenwärtige und künftige Generationen im Blick hat. Sie muss sich viel stärker als bisher als ein wichtiger erkenntnisliefernder und handlungsvorbereitender Akteur auf dem Weg in eine nachhaltige demokratische Gesellschaft verstehen. Für diese Transferfähigkeit der Wissenschaft sind neue und wirkungsvollere institutionelle Brücken erforderlich. Denn Kooperationen zwischen und der Austausch von Wissenschaft und Zivilgesellschaft braucht Räume. Räume, in denen sich verschiedene Systeme und Denkweisen produktiv begegnen. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften betreibt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Wissenschaft nicht nur um ihrer selbst willen. Wir verstehen uns auch als Innovationsmotor für die Wirtschaft und die Region mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Kooperationen
waren und sind uns wichtig. Wichtig sind uns aber auch die Transparenz und der verantwortliche Umgang mit den Möglichkeiten einer modernen Wissenschaft. Nach zwei Weltkriegen und einer Vielzahl schrecklicher Diktaturen im Lauf des 20. Jahrhunderts muss sich Wissenschaft im 21. Jahrhundert ihrer Verantwortung bewusst sein. Die Wissenschaft trägt eine Mitverantwortung für die weitere Entwicklung der Menschheit. Die legendären Worte aus Willy Brandts Regierungserklärung 1969 „Mehr Demokratie wagen!“ haben heute wieder an Bedeutung gewonnen. Demokratie ist gesellschaftspolitisches „High End“. Wer Demokratie will, muss sich dafür einsetzen.
Prof. Dr. Hartmut Ihne
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Stolz auf die Marke H-BRS: Das Logo prangt nicht nur auf Sweatshirts. Alle Angebote hier: shop.h-brs.de
Gut abgeschnitten H-BRS punktet mit positiven Bewertungen in Rankings
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Technologien entwickeln, Verantwortung übernehmen Vorlesungsreihe zu Technikethik gewinnt Hochschulinnovationspreis
Startschuss für den Career Service an der H-BRS
Engagement für Flüchtlinge in der Region »»17
Porträt: Yanna Schneider »»13
Wer die Wahl hat ... H-BRS erweitert ihr Studienangebot
Den Sprung ins Berufsleben meistern
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Studentin wagt den Spagat zwischen Studium und Leistungssport
Brücken zum Studium in Deutschland bauen
»»20
Gemeinsam lehren und lernen »»18
Zwei erste Plätze beim Lehrpreis 2016
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Wenn wir es wagen, neue Wege zu gehen, erweitert sich der Horizont Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich unsere kreative und neugierige Hochschule auf den Weg macht, Neues auszuprobieren – auch und besonders in der Lehre. Seien es neue Techniken der Kommunikation wie „Pingo“, neue Prüfungsformen, die näher an dem sind, wie das Leben prüft, neue Studieninhalte oder Studiengänge: Die Hochschule entwickelt sich weiter und wagt Neues. Mehrere Gruppen von Kollegen haben sich 2016 auf das Wagnis „Peer Coaching“ eingelassen: Sie gewährten anderen Kollegen Zugang in den geschützten Raum mit den Studierenden, ließen sie an ihren eigenen Erfahrungen teilnehmen und erhielten auf Wunsch Feedback zu ihren Konzepten. Das erfordert Mut, Selbstbewusstsein und ein gewisses Vertrauen in die Peer-Coaching-Partner. Kompliment an alle, die diesen neuen Weg ausprobiert haben – wir werden ihn weitergehen. Auch inhaltlich geht die Hochschule neue Wege: Neben drei neuen Masterstudiengängen gibt es einen neuen Studienschwerpunkt sowie ein Weiterbildungszertifikat zur „Präventionsberatung und betrieblichen Beschäftigungssicherung“ (siehe Seite 16). Und mit dem neuen Career Service hat die Hochschule ein weiteres Instrument geschaffen, um Studierenden nach dem Abschluss den Weg ins Berufsleben zu ebnen.
Damit die vielen guten Ideen zur Lehre, die in unserer Hochschule entstehen, auch diskutiert und weitergetragen werden, haben wir am 27. Oktober bereits zum dritten Mal einen Tag der Lehre veranstaltet und dabei von vielen spannenden Ansätzen erfahren. Den Lehrpreis erhielten 2016 Regina Brautlacht und Professor Klaus Lehmann (siehe Seite 23). Mein herzlicher Dank geht an das ProMINT-us-Team, das diesen Tag nicht nur organisiert, sondern auch mit innovativen Beiträgen bereichert hat. 2017 geht Pro-MINT-us übrigens in die zweite Förderphase (siehe Seite 27). Dass die Lehre an der H-BRS Glanzlichter hervorbringt, bestätigt überdies der Hochschulinnovationspreis − 2016 vergeben für die Ringvorlesung Technik- und Umweltethik an das Team um Professorin Katharina Seuser (siehe Seite 13). Und damit auch jede(r) Einzelne neue Wege beschreiten kann, unterstützt das Hochschulentwicklungsprogramm seit 2016 die Lehrenden mit Tablets bei der Digitalisierung und fördert gute Lehrideen, indem es Geld für die nötigen studentischen Hilfskräfte bereitstellt. Mein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement! Prof. Dr. Iris Groß Vizepräsidentin Studium, Lehre und Weiterbildung
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Gut abgeschnitten H-BRS punktet mit positiven Bewertungen: CHE-Ranking, Absolventenstudie, Social Media Top-Ranking für Fachbereiche AnNa und EMT Mehr: Im Rahmen von KOAB werden jährlich etwa 70.000 Hochschulabsolventen rund anderthalb Jahre nach ihrem Studienabschluss zu Studium und Berufsweg befragt. Die Studie erstellt das International Centre for Higher Education Research (INCHERKassel). ÜÜ koab.uni-kassel.de
Das Ranking-Jahr 2016 verlief für die H-BRS erfreulich: Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) nahm die Fachbereiche Angewandte Naturwissenschaften (AnNa) sowie Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (EMT) unter die Lupe. Die AnNa-Studierenden aus den Bachelorstudiengängen Applied Biology, Chemie mit Materialwissenschaften und Naturwissenschaftliche Forensik verteilten Spitzennoten für Auslandsstudium, Laborsituation und Lehrangebot an der Hochschule. Die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik und Maschinenbau im Fachbereich EMT schnitten bei der Unterstützung der Studierenden, der Studieneingangsphase und dem Kontakt zur Berufspraxis gut ab. Auch wieder auf dem Siegertreppchen vertreten: die Hochschul- und Kreisbibliothek.
Zufriedene Absolventen Ähnlich gut aufgestellt ist die Hochschule bei den allgemeinen Studienbedingungen. Die diesjährige Befragung im Rahmen des Kooperationsprojektes Absolventenstudien (KOAB) zeigt: Etwa 80 Prozent der Absolventen loben Organisatorisches wie die zeitliche Koordination von Lehrveranstaltungen, das Prüfungssystem und die Studienstruktur – 24 Prozentpunkte mehr als im bundesweiten Durchschnitt. Erfreulich ist auch die Bewertung der Praxisorientierung. 59 Prozent der Befragten fühlen sich durch aktuelle und praxisbezogene Inhalte, wirtschaftsnahe Lehrende und obligatorische Praktika gut auf den Berufsalltag vorbereitet. Ebenfalls überdurchschnittlich positiv wurden die Ausstattung der Hochschule und das Angebot der Bibliothek benotet. So überrascht die hervorragende Gesamtbewertung nicht: 85 Prozent der Absolventinnen
und Absolventen sind rückblickend mit ihrem Studium insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden.
Infokanal Social Media Eine Facebook-Umfrage unter Studierenden und Studieninteressierten der H-BRS zeigt: Über 85 Prozent der Teilnehmer finden Social Media an der Hochschule wichtig oder sehr wichtig. Der mit Abstand beliebteste Kanal ist Facebook, gefolgt von YouTube, Twitter und Instagram, die gleich häufig von den Studierenden besucht werden. Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet die Arbeit des SocialMedia-Teams positiv und lobt die schnelle und kompetente Bearbeitung von Anfragen und Kommentaren. Inhaltlich schauen die Teilnehmer auf relevante Themen für Studierende (84,6 Prozent), aktuelle Informationen (83,3 Prozent) und allgemein interessante Themen für die Altersgruppe (74,4 Prozent). Doch damit ist das Potenzial noch nicht erschöpft: „Die Mehrheit der Befragten hat Interesse an einem WhatsApp-Newsletter geäußert“, sagt Yorck Weber, Koordinator Interne Kommunikation und Social Media.
Die H-BRS auf Facebook: ÜÜ www.facebook.com/hsbrs
Die H-BRS auf Twitter: ÜÜ twitter.com/h_bonnrheinsieg
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Technologien entwickeln, Verantwortung übernehmen Vorlesungsreihe zu Technikethik gewinnt Hochschulinnovationspreis Industrialisierung, Automatisierung, Digitalisierung – Technik nimmt einen immer größeren Einfluss auf unser Leben. Die Folgen der Industrialisierung sind heute im Klimawandel sicht- und spürbar. Diese Entwicklung hat unserem Zeitalter den Namen Anthropozän, also das „vom Menschen gemachte Neue“, eingebracht. Zu diesem Thema eröffnete Bundesminister a.D. Klaus Töpfer im April 2016 die Vorlesungsreihe „Technik- und Umweltethik“. Die H-BRS zeichnete die Reihe mit ihrem Innovationspreis aus. Das Preisgeld – gestiftet von der Kreissparkasse Köln – beträgt 5.000 Euro. „Es ist nicht mehr zeitgemäß, Technik zu entwickeln, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen“, sagt Katharina Seuser, Professorin im Studiengang Technikjournalismus. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (EMT) initiierte sie die Vorlesungsreihe. Studierende der H-BRS sollen neben dem technischen Grundlagenwissen in der Ringvorlesung lernen, wie Technik wirkt und was man bei der Entwicklung berücksichtigen muss. „Nachhaltigkeit und das Verantwortungsbewusstsein für Auswirkungen auf die Umwelt spielen eine wichtige Rolle, und unsere Absolventen sollen diese Werte in die Unternehmen hineintragen“, betont Seuser. „Deshalb freuen wir uns, dass die Hochschule die Bedeutung dieses aktuellen Themas mit dem Preis gewürdigt hat.“
Von anderen Standpunkten lernen Dass die Studierenden sich für die Themen begeistern, wird in den Vorlesungen mehr als deutlich. Bisweilen entstehen hitzige Diskussionen, denn bei der öffentlichen Veranstaltung treffen viele Disziplinen aufeinander. Insbesondere
Udo Buschmann überreicht den von der Kreissparkasse Köln ausgeschriebenen Hochschulinnovationspreis an Professorin Katharina Seuser, stellvertretend für das Dozententeam der Vorlesungsreihe wenn zukunftsträchtige Themen wie Biodiversität oder Naturschutz im Fokus stehen, gehen die Meinungen auseinander. „Eine Technikjournalistin sagt vielleicht, dass die Natur unbedingt geschützt werden muss“, sagt Seuser. „Ein Elektroingenieur hingegen kann sich vorstellen, Chlorophyll nachzubauen und künstliche Bäume zu entwickeln.“ Wer hat recht? Keiner, denn die eine richtige Antwort gibt es nicht. Ethik schreibt nicht vor, sondern bietet das Handwerkszeug, um aus Überlegungen Normen zu entwickeln. Deshalb gibt die Vorlesungsreihe verschiedenen Perspektiven eine Plattform. „Die Studierenden sollen sich selbst eine fundierte Meinung zu technologischen Innovationen bilden“, sagt Katharina Seuser. „Technik darf weder kritiklos gelobt noch verteufelt werden.“ ÜÜ www.h-brs.de/emt/ringvorlesung-technik-undumweltethik ÜÜ www.h-brs.de/hochschulinnovationspreis
„Es ist nicht mehr zeitgemäß, Technik zu entwickeln, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen.“ Katharina Seuser, Professorin im Studiengang Technikjournalismus
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Wer die Wahl hat ... H-BRS erweitert ihr Studienangebot
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Nach wie vor auf Wachstumskurs, hat die H-BRS 2016 drei neue Masterstudiengänge aufgelegt: Wirtschaftspsychologie und Marketing in den Wirtschaftswissenschaften sowie Materials Science and Sustainability Methods im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften. Ebenfalls neu kam der Studienschwerpunkt Nachhaltiges Management in den Wirtschaftswissenschaften hinzu und ein neues Zertifikatsstudium im Fachbereich Sozialversicherung.
Die Psychologie der Wirtschaft Wie entwickelt man ein Assessment-Center, das die besten Bewerber ausfindig macht? Was kann ein Fußballverein tun, um bestimmte Fangruppen besser anzusprechen? Antworten auf solche Fragen bietet die Wirtschaftspsychologie. Pünktlich zum Abschluss des ersten Bachelorjahrgangs führte die H-BRS deshalb einen Masterstudiengang in der Disziplin ein. Neben obligatorischen Vertiefungen in Wirtschaftswissenschaften und Methodik wählen Studierende drei von sechs Wahlpflichtfächern – von Personalpsychologie über Markt- und Werbepsychologie bis zu Umweltpsychologie. Das Besondere daran: Die Wahlpflichtfächer erstrecken sich über zwei Semester und erlauben so tiefgehende Projektarbeit in kleinen Gruppen. „Wissenschaftlich reflektierte Praxis steht im Master noch mehr im Vordergrund als im Bachelor“, sagt Professor Peter Muck, Prodekan des Fachbereichs. „Die Studierenden lernen genau das, was sie später im Berufsalltag, zum Beispiel im Human Resource Management oder im Marketing, anwenden.“ Etwa die Entwicklung von Kompetenztrainings für Führungskräfte: Zuerst
erarbeiten die angehenden Wirtschaftspsychologen Grundlagen des Aufbaus, dann konkretisieren sie das Training und halten alle Schritte in einem Manual fest. ÜÜ www.h-brs.de/de/wiwi/wirtschaftspsychologie-msc
„Die Studierenden lernen genau das, was sie später im Berufsalltag, zum Beispiel im Human Resource Management oder im Marketing, anwenden.“ Peter Muck, Professor für Wirtschaftspsychologie
Den Markt kennen Ebenfalls im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist der neue Marketing-Master angesiedelt. Das englischsprachige Studium ist in Absprache mit dem Beirat des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften entstanden, dem auch Unternehmen wie die Bayer AG oder die Haribo Holding GmbH angehören. Es bereitet die Studierenden auf die Anforderungen des Vertriebswesens vor. In drei Semestern lernen die angehenden Marketing-Fachleute alles über Geschäftsmodelle, Vertriebsplanung, Umsatz und Marktforschung. Anhand von Praxisbeispielen und Projektarbeiten analysieren sie Herausforderungen der Geschäftspraxis, setzen Ziele und entwickeln Lösungsansätze. Immer mitgedacht: neue Technologien und Trends – beste Vorbereitung auf künftige Marktanforderungen. ÜÜ www.h-brs.de/wiwi/marketing-msc
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Möglich, aber auch sinnvoll? Vom globalen Wirtschaftsmarkt zu den Materialien, aus denen Produkte bestehen: Mit Materialzusammensetzungen und deren Nachhaltigkeit beschäftigt sich das Masterstudium Materials Science and Sustainability Methods. „Alle Produkte, die wir kaufen, werden aus verschiedenen Materialien hergestellt“, sagt Dr. Johannes Steinhaus, Koordinator des Programms. „Man braucht viel Know-how, um innovative Kombinationen zu finden oder auch unbekannte Materialien zu analysieren.“ So sollen Produkte leichter oder stabiler werden – eine große Herausforderung für Forscher und Entwickler. Aber das ist nicht das einzige Ziel: Im Zentrum aller Überlegungen steht die Frage, ob eine Entwicklung auch Sinn ergibt. Ein Beispiel: Die E5-Norm schreibt vor, dass Kraftfahrzeuge unter anderem weniger Stickoxide ausstoßen sollen. Um das zu erreichen, muss aber wesentlich mehr Platin in den Katalysatoren verarbeitet werden, dessen Gewinnung eine starke Umweltbelastung bedeutet. „Daher benötigen wir eine ganzheitliche Bilanzierung, also die kritische Berücksichtigung aller Schritte vom Anfang der Rohstoffkette bis zum fertigen Produkt“, sagt Steinhaus. „Unsere Studierenden lernen nicht nur, was in den Materialwissenschaften möglich ist, sondern auch zu reflektieren, ob eine Innovation nachhaltig und ökologisch sinnvoll ist.“ ÜÜ www.h-brs.de/anna/ materials-science-and-sustainability-methods-msc
„Unsere Studierenden lernen nicht nur, was in den Materialwissenschaften möglich ist, sondern auch zu reflektieren, ob eine Innovation nachhaltig und ökologisch sinnvoll ist.“ Dr. Johannes Steinhaus, Koordinator Masterstudiengang Materials Science and Sustainability Methods
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Dozenten und Teilnehmer des Zertifikatsstudiums Präventionsberatung und betriebliche Beschäftigungssicherung
Nachhaltig wirtschaften Die ganzheitliche Bilanzierung steht auch im Zentrum des neuen Studienschwerpunkts Nachhaltiges Management in den Wirtschaftswissenschaften. Wie kann ein Unternehmen Produktionsschritte international auslagern, ohne der Ökobilanz eines anderen Landes zu schaden? Und wie kann ein Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Um diese Fragen zu beantworten, untersuchen die Studierenden Themen wie Beschaffungs- und Lieferantenmanagement, Recycling oder Logistik unter der Prämisse der Nachhaltigkeit. Ein weiteres Kernstück des Fachs ist die Steuerung von Nachhaltigkeit. Dazu gibt ein eigenes Modul den Studierenden sowohl traditionelle Methoden als auch neue Managementsysteme an die Hand. So können die Wirtschaftswissenschaftler Probleme voraussehen und entsprechende Lösungen erarbeiten.
Beratungskompetenzen in der Prävention Eine ähnlich ganzheitliche Zielsetzung verfolgt das weiterbildende Studium „Präventionsberatung und betriebliche Beschäftigungssicherung“. Wie können Arbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie die Gesundheit der Mitarbeiter
erhalten oder sogar fördern? Welche Handlungsansätze gibt es in der Personal- und Organisationsentwicklung etwa im Umgang mit älteren Beschäftigten? Diese Fragen beantwortet das Angebot des Fachbereichs Sozialversicherung. Es richtet sich an Beschäftigte aus Personalabteilungen, Fach- und Führungskräfte im betrieblichen Gesundheitsmanagement und Berufstätige im Sozial- und Gesundheitswesen, die Arbeitsplätze sicherer und gesundheitsgerechter gestalten möchten. „Gesetzlich vorgeschriebene Aspekte setzen Unternehmen zum Teil schon sehr gut um, aber das große Potenzial von Präventivmaßnahmen bleibt oft auf der Strecke“, sagt Vincenzo Cusumano, Studienleiter des Zertifikatsstudiums. Hier setzt das Programm an. Fünf zweimonatige Module bieten sowohl Präsenzphasen zur Vernetzung und intensiven Auseinandersetzung als auch Fernlernphasen, in denen die Studierenden den Stoff selbstständig vertiefen. Sie lernen Konzepte und Methoden der Prävention, Aspekte der Personal- und Organisationsentwicklung und Kommunikationsstrategien. Ebenso interdisziplinär wie die Inhalte ist das Dozententeam: „Wir haben Fachleute aus den Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften und für Prävention rekrutiert“, sagt Cusumano. „Das Programm wurde in Kooperation mit der VerwaltungsBerufsgenossenschaft (VBG), dem Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG), dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften sowie dem Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus entwickelt, die je ein komplettes Modul übernehmen.“ Infos und Anmeldung: ÜÜ www.h-brs.de/sv/praeventionsberatung
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Den Sprung ins Berufsleben meistern In 15 Sekunden …
Startschuss für den Career-Service der H-BRS: individuelle Karriereberatung und viele Gespräche Vom Unternehmenstag bis zur Gründungsberatung – die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unterstützt ihre Studierenden und Absolventen seit vielen Jahren bei der Karriereplanung. Ab jetzt bündelt der Career-Service die Angebote. Das Suchen hat ein Ende: Wer an der Hochschule etwas über den Einstieg ins Berufsleben wissen möchte, hat mit dem Career Service eine zentrale Anlaufstelle. Einmal pro Woche beraten die Mitarbeiter Studierende am Campus Sankt Augustin und Rheinbach individuell. „Ein solches Angebot ist aus einer modernen Hochschule nicht mehr wegzudenken“, sagt Alexandra Lopes da Silva, Leiterin des Career Service. Die Studierenden haben viele Fragen. Wie finde ich einen Arbeitsplatz, der zu mir passt? Kann ich mich mit meiner Unternehmensidee selbstständig machen? Und: Wie kann ich meinen Lebenslauf optimieren? „Der Check der Bewerbungsmappen macht derzeit einen Großteil der Beratungen aus“, sagt Lopes da Silva.
Workshops zeigen, worauf es ankommt Diesem Bedarf kommen auch Vorträge und Workshops zu Schlüsselkompetenzen, Berufsorientierung und Berufseinstieg nach. Als Begleitprogramm zum Unternehmenstag der Hochschule und zum Karrieresommer, die der Career Service organisiert, sind die Veranstaltungen schon fest etabliert. Jetzt wird darüber nachgedacht, das Angebot auszubauen und regelmäßig über das gesamte Jahr zu verteilen, denn die Nachfrage der Studierenden nach Seminaren zur Verbesserung der Soft-Skills ist groß.
Darüber hinaus gibt es weiteren Gesprächsbedarf: „Wir merken in vielen Beratungen, dass die Studierenden Begleiter suchen, die sie bestätigen“, sagt Lopes da Silva. Die Formalien der Bewerbungsunterlagen sitzen in den meisten Fällen, und auch die fachlichen Kompetenzen sind vorhanden. Was die Ratsuchenden brauchen, ist Coaching; jemanden, der zusammen mit ihnen Stärken herausarbeitet und sie motiviert. Genau dies ist der Schwerpunkt der individuellen Gespräche während der offenen Sprechstunden. Zudem soll bis Mitte 2018, dem Ende der Aufbauphase, ein neues Online-Jobportal eingeführt werden. „Wir haben bereits viele Kontakte in die regionale Wirtschaft und wissen, welche Unternehmen tolle Arbeitsplätze bieten“, sagt Alexandra Lopes da Silva. „Da wir die Unternehmen und ihre Angebote kennen, können wir die Qualität der Arbeitsplätze beurteilen und heben uns damit von anderen Anbietern ab.“ Mit diesem Service erledigt sich die Jobsuche fast von alleine.
Die eigenen Stärken erkennen: der Career Service unterstützt und berät Studierende
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Manchmal ist das größte Wagnis, über seinen eigenen Schatten zu springen. Leistungssport und Studium – geht das zusammen? „Ich habe eine 60-StundenWoche“, erzählt Yanna Schneider und sieht dabei sehr entspannt aus. Dennoch: Die Entscheidung für das Studium war ein Wagnis. „Ich habe mich gefragt: Schaffe ich das? Kann ich ein Studium wirklich durchziehen?“ Die Hochschule unterstützt ihre sportliche Karriere – ein flexibler Verlaufsplan macht es möglich. „Das hat meine Bedenken aus dem Weg geräumt. Ich stehe meine Frau – auf der Matte und im Studium.“
Yanna Schneider ist amtierende JugendWeltmeisterin im Taekwondo und belegt derzeit den 7. Platz in der Weltrangliste – das anstrengende und zeitaufwändige Training absolviert sie neben dem herausfordernden Bachelorstudium der Wirtschaftspsychologie.
DER PORZELLANKISTE MAL SEHEN VIELLEICHT VORSICHT LIEBER NICHT SPÄTER MAL KANN MAN MACHEN
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N MUSS MAN ABER NICHT ABWARTEN UND TEE TRINKEN
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Engagement für Flüchtlinge in der Region Brücken zum Studium in Deutschland bauen Sprachkurse für Flüchtlinge in Deutschland weisen eine gravierende Lücke auf: Zwar bieten Integrationskurse Deutsch bis zum Niveau B1 an. Um aber einen Sprachkurs zur Vorbereitung auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang besuchen zu dürfen, sind Kenntnisse der Stufe B2 notwendig. Diese Lücke hat die H-BRS geschlossen. Unter dem Motto „Brücke zum Studium“ bot das Sprachenzentrum der Hochschule im Sommer 2016 einen Kurs in „Deutsch als Fremdsprache“ an. „Die Idee kam schon 2015 zu Zeiten der großen Flüchtlingswelle auf“, sagt Rebecca Grünfeld, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Sprachenzentrum. „2016 starteten wir einen sechswöchigen Intensivkurs speziell für Flüchtlinge, die im Heimatland ein Studium begonnen oder sogar abgeschlossen hatten.“
„Die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge sind gedeckt, aber der Alltag ist wenig abwechslungsreich. Unsere Aktion hat die Kinder aktiviert, ihr Selbstwertgefühl gestärkt und einfach Spaß gemacht.“ Dirk Reith, Professor für Ingenieurwissenschaften
Die Nachfrage war und blieb so groß, dass ein zweiter Intensivkurs im Mai 2017 folgen soll, und ab August sind Kurse geplant, die sich über ein oder zwei Semester erstrecken. Damit baut die Hochschule auf den Erfolg des Pionierprojekts auf: „Fast alle Teilnehmer haben die Abschlussprüfung bestanden“, sagt Rebecca Grünfeld. „Einige von ihnen haben direkt den prüfungsvorbereitenden Kurs angefangen, andere wollen jetzt nachziehen.“
Spielzeuge und Selbstvertrauen (auf)bauen Brücken anderer Art schlug Dirk Reith, Professor für Ingenieurwissenschaften, mit seinen Studierenden. Im Zuge der Projektwochen konstruierten sie Spielzeuge, die robust, preiswert und leicht herzustellen sind. Die selbstdesignten Spielzeugautos, Fußballtore und Bollerwagen bauten die angehenden Ingenieure dann gemeinsam mit Kindern in der Flüchtlingsunterkunft in Sankt Augustin.
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„Die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge sind dort gedeckt, aber der Alltag ist wenig abwechslungsreich“, sagt Reith. „Unsere Aktion hat die Kinder aktiviert, ihr Selbstwertgefühl gestärkt und einfach Spaß gemacht.“ Auch die Studierenden profitierten von der Praxiserfahrung, denn so konnten sie die gelernte Theorie direkt anwenden. „Das Projekt dringt bis zum Kern des Maschinenbaus vor“, sagt Reith. „Die Studierenden müssen sich fragen: Wie setze ich mein Design um, und in welcher
Reihenfolge wird das Produkt zusammengebaut?“ Da die angehenden Ingenieure die Ideen für die Spielzeuge selbst entwickelten, mussten sie damit umgehen lernen, wenn einmal Inspiration ausblieb und nicht abzusehen war, wie es weitergehen sollte. Bei der gemeinsamen Bastelaktion verpuffte aber jede Frustration: „Die älteren Kinder haben sogar den jüngeren geholfen, sodass unsere Studierenden nur hier und da unterstützen mussten“, sagt Reith. „Die Aktion war für alle ein voller Erfolg.“
Mit DAAD-Matching-FundsStipendium zum Erfolg
Spielzeuge selber bauen: die Projektgruppe von Dirk Reith (3. v. l) arbeitet zusammen mit Flüchtlingskindern in Sankt Augustin
Jedes Jahr vergibt die Hochschule seit 2011 fünf DAADMatching-Funds-Stipendien an ausländische Studierende. Finanziert werden die Stipendien zur einen Hälfte aus DAAD-Mitteln und zur anderen Hälfte von Unternehmen und Stiftungen. Die Stipendiaten 2016 stammen aus Venezuela, Sri Lanka, Namibia, Marokko und der Ukraine. Die Erfolgsquote ist hoch: 95 Prozent der Stipendiaten der ersten vier Jahrgänge haben ihr Studium bereits erfolgreich abgeschlossen.
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Urheberrecht in der Lehre – Was ist erlaubt?
Touchscreen statt Tafel – Geräte für die Lehre
Im Gesetzesdschungel rund um das Urheberrecht können Hochschuldozenten schnell den Überblick verlieren. Die Beraterinnen des E-Learning-Teams der Hochschulbibliothek, Miriam Wegener und Melanie Klöß, bieten Abhilfe: In der Veranstaltung „Basiswissen Urheberrecht in der Lehre“ erfahren die Dozenten, was sie bei der Bereitstellung von Lehrmaterialien beachten müssen. Nach einem aktuellen Streit zwischen deutschen Hochschulen und der VG Wort bezüglich der Vergütung nach § 52a UrhG wurde der Workshop so stark nachgefragt, dass er 2016 fünf Mal stattfand. Weitere Veranstaltungen sind geplant, Informationen zum Nachlesen werden über die hochschuleigene Lernplattform LEA bereitgestellt.
Von Kreide und Tafel über PowerPoint zur interaktiven digitalen Lehre – das E-Learning-Team der Bibliothek unterstützt mit Workshops und neuen Demogeräten die Lehrenden dabei, die passenden Werkzeuge zu finden, um einen Schritt Richtung digitale Hochschule zu gehen. Digitale Stifte und ein TouchscreenNotebook können ausgeliehen werden, um sich mit deren Einsatzmöglichkeiten vertraut zu machen. Außerdem vermittelt das E-LearningTeam digitale Gestaltungsmöglichkeiten von Lerninhalten in speziellen Kursen.
Schüler erforschen die Bibliothek Mit der Digitalisierung entwickelt sich auch die Bibliotheksnutzung ständig weiter. 175 Schülerinnen und Schüler des Rhein-Sieg-Gymnasiums und des Albert-Einstein-Gymnasiums in Sankt Augustin sind dank zahlreicher Workshops des Bibliotheksteams auf dem neuesten Stand. Beim Thema „Wie recherchiere ich Literatur für eine Facharbeit“ lernten die Schüler spezielle Suchstrategien, die Recherche im Online-Katalog und den Umgang mit einer StatistikSpezialdatenbank kennen. Schulen, die an einer Kooperation interessiert sind, können sich in der Bibliothek melden. ÜÜ bib.h-brs.de
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Gemeinsam lehren und lernen In 15 Sekunden …
Zwei erste Plätze beim Lehrpreis 2016 Auf gute Lehre legt die Hochschule Bonn-RheinSieg großen Wert. Besonders erfolgreiche Lehrkonzepte werden daher seit 2012 prämiert. 2016 teilten sich zwei Ideen den Lehrpreis: die Studierwerkstatt von Professor Klaus Lehmann und der Wirtschaftsenglischkurs von Regina Brautlacht. Eigene Wohnung, Verantwortung für Finanzen, freie Zeiteinteilung – das Studium fördert die Selbstständigkeit. Um diesen Prozess im Akademischen zu unterstützen, initiierte Chemieprofessor Klaus Lehmann die Studierwerkstatt, ein Format im begleiteten Selbststudium. „Das Angebot richtet sich an Studierende des ersten Jahres“, sagt Lehmann. „Es leitet dazu an, Alltagsaufgaben im Studium eigenständig zu bewältigen.“ Die Studierenden treffen sich in der Studierwerkstatt und bearbeiten ihre Aufgaben; wenn sie auf Hindernisse stoßen, ist jemand da, der sie unterstützt. Von methodischen Abläufen wie dem Schreiben von Protokollen oder Hausarbeiten bis zu inhaltlichen und studienberatenden Fragen deckt die Studierwerkstatt alle Themen ab. Die Vielfalt ist mit einem hohen Anspruch verknüpft: Probleme sollen zum einen möglichst sofort inhaltlich geklärt werden. Zum anderen sollen die Gespräche so aufgebaut sein, dass der Problemlösungsweg den Studierenden deutlich wird und sie Strategien erlernen, um künftige Hindernisse selbstständig bewältigen zu können. Diese Aufgaben stemmt ein buntes Team aus Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden aus höheren Semestern. „Die studentischen Tutoren sind nah am Stoff dran und können deshalb gut weiterhelfen“, sagt Lehmann. „Gleichzeitig schätzen die Studierenden es,
dass Professoren Ansprechpartner sind – das zeigt, dass wir sie ernst nehmen und Interesse an ihrem Studienerfolg haben.“
Wirtschaftlich, nachhaltig, anschaulich Ernst wird es auch für die Studierenden von Regina Brautlacht, Fachleiterin für Englisch im Sprachenzentrum: Im Rahmen des Moduls Wirtschaftsenglisch gründen sie eine Firma, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichnet. Dass es sich dabei um ein fiktives Unternehmen handelt, tut der Wirksamkeit keinen Abbruch. „Die Lehrveranstaltung vermittelt auf kreative Weise viele Kompetenzen“, sagt Brautlacht. Die Studierenden setzen einen Businessplan auf, überlegen sich einen Firmennamen, bauen den Webauftritt auf – natürlich komplett auf Englisch. In der Unternehmerrolle entwickeln die Studierenden nachhaltige Produkte, die sie – als Highlight des Kurses – auf einer simulierten Messe präsentieren und verkaufen. Parallel zum Planspiel arbeiten einige Studierende mit Kommilitonen von wechselnden ausländischen Hochschulen zusammen. Gemeinsam führten sie 2016 eine Studie über gentechnisch veränderte Lebensmittel durch. Die Ergebnisse präsentierten die Teams im November auf dem Campus Sankt Augustin als Poster bei der internationalen Afrika-Konferenz „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development“. „Bei diesem Projekt werden die Studierenden nicht nur an digitale Tools wie Skype oder Wikis herangeführt“, sagt Brautlacht. „Sie erleben auch aus erster Hand die Arbeit in internationalen Teams.“
Fit für den Beruf – Talentförderung im Fachbereich EMT „Young Professionals“ – ein neues Förderprogramm des Fachbereichs EMT unterstützt besonders leistungsstarke Studierende. In einer dreitägigen Sommer-Session erfuhren sie, wie wichtig Kreativität und Fantasie sind – gerade auch für Ingenieure und Techniker. Außerdem auf dem Programm: Einübung von Teamarbeit im Projekt beim gemeinsamen Bau einer tragfähigen Brücke aus Pappe und ein Gedankenexperiment über gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und Männer. „Die erste Young Professionals Summer Session war ein voller Erfolg“, sagt Anouschka Strang, die Verantwortliche für das Programm.
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24 forschen Sensible Infrastruktur Mehr Sicherheit für ICE und TGV
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CeBIT: Preiswürdige Ideen Forschungsprojekte der H-BRS punkten auf der Computermesse
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Tiefere Einblicke in das Erbgut H-BRS baut Expertise für Next Generation Sequencing auf
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Porträt: Alexander Hagg Doktorand am Institut TREE
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Den Ernstfall trainieren Realitätsnahe Simulation für die Notfallsanitäterausbildung
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Nachhaltige Zukunft Forscher des TREE sparen an Material und Energie
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Offen für Zusammenarbeit Institute of Visual Computing: VirtualReality-Simulation für eine realitätsnahe Sanitäterausbildung
DAAD fördert deutsch-marokkanische Open-Source-Software
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Ist Forschung politisch?
Hat Forschung etwas mit Demokratie zu tun? Die Antwort ist eindeutig und lautet: Ja! Forschung steht immer im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft: Wie viel Forschung wollen und sollen wir uns als Gesellschaft leisten? Wie unabhängig sind unsere Forscher? Was möchten sie mit ihrer Forschung erreichen? An der H-BRS selbst diskutieren wir viel über Forschung, ebenso mit Kollegen von anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Wie wollen wir forschen? Soll es Grundlagen- oder angewandte Forschung sein? Was genau bedeutet angewandte Forschung? Geht es darum, den Profit von Unternehmen zu erhöhen, oder darum, Dinge zu erforschen, die einen Bezug zur Gesellschaft und damit auch zu unserer Wirtschaft haben und zu unser aller Wohlergehen beitragen? Der Staat investiert in die Hochschulen, damit dort geforscht werden kann. An der H-BRS beschäftigen wir uns, wie andere Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch, mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Energienutzung, alternde Gesellschaft, Sicherheit, Nachhaltigkeit. Dies sind nur einige der spannenden Themen, die unsere Forscherinnen und Forscher auch im Jahr 2016 bearbeitet haben, um das Wissen der Gesellschaft zu mehren und zur Behebung sozialer Missstände beizutragen.
Im Zeitalter der „alternative facts“ sind Forschung und Wissenschaft, die unter objektiven Gesichtspunkten Fakten sammeln und Erkenntnisse produzieren, wertvoller denn je. Sie sind ein Garant für das Überleben der Demokratie. Unsere Glaubwürdigkeit ist hoch: Die Hochschulen tragen eine große Verantwortungen, der wir uns, jenseits des Tagesgeschäfts, immer bewusst sein sollten. Wissenschaftler wagen immer etwas, denn sie begeben sich mit ihren Forschungsfragen auf unbekanntes Terrain, ohne zu wissen, wie das Ergebnis aussehen wird. Trotzdem oder gerade deshalb wird geforscht. Die Neugier ist die Triebfeder der Forschung. Forschung generiert Erkenntnis, die auf Fakten beruht, und war und ist damit immer politisch. Ich wünsche uns allen noch viele spannende neue Erkenntnisse! Prof. Dr. Margit Geißler Vizepräsidentin Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs
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Sensible Infrastruktur Projektleiter Stephan Maurer: Personen sollen ohne Berührung auf chemische Substanzen kontrolliert werden
Deutsche und französische Forscher fahnden nach Sicherheitskonzepten für ICE und TGV
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Das deutsch-französische Forschungsprojekt untersucht, wie anfällig die Hochgeschwindigkeitszüge beider Länder für terroristische Anschläge sind. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt dazu eine Testumgebung, in der Personen berührungslos auf gasförmige Gefahrstoffe kontrolliert werden können. In London und Madrid haben Terroristen in den letzten Jahren verheerende Anschläge auf Nahverkehrszüge verübt. Eine solche Gefahr besteht auch für europäische Hochgeschwindigkeitszüge wie den ICE oder den TGV. Eine deutsch-französische Forschungskooperation mit Beteiligung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat sich dem besseren Schutz dieser sensiblen Infrastruktur angenommen. Die Partner erarbeiten seit 2016 in dem Projekt „RE(H)STRAIN – Resilience of the Franco-German HighSpeed Train Network“ neue Konzepte und Technologien für Präventiv- und Sofortmaßnahmen gegen terroristische Gefahren.
Alle möglichen Anschlagsszenarien „Es geht nicht nur um die Züge, sondern um die gesamte Infrastruktur: Bahnhöfe, Gleisanlagen oder Tunnel“, sagt Stephan Maurer, Projektleiter und Mitarbeiter am Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der H-BRS. „Wir beschäftigen uns mit allen möglichen Anschlagsszenarien, um die gegenwärtigen Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.“ Die Wissenschaftler fragen sich auch: Wie lassen sich die Sicherheitserfordernisse an eine sich laufend ändernde Bedrohungslage anpassen? Und wie können die Einsatzkräfte effizient auch in der unübersichtlichen Lage nach einem Anschlag reagieren?
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bringt ihre Expertise in Detektionstechnik ein. „In unserem Versuchsaufbau geht es darum, Personen berührungslos zu kontrollieren“, sagt Maurer. „Mit einem chemischen Detektionssystem erfassen wir chemische Spuren an der Kleidung oder der Tasche eines Verdächtigen und werten sie aus. Daraus können wir ableiten, ob jemand möglicherweise Sprengstoff oder andere chemische Stoffe mit sich führt.“ Eine solche Technologie könnte zum Beispiel im Eingangsbereich eines Bahnhofs installiert werden. Die Verfolgung einer auffälligen Person ist zudem mit verteilten Sensoren und geeigneten Trackingverfahren möglich.
RE(H)STRAIN wird von der deutschen und der französischen Regierung gefördert. Beteiligt sind neben mehreren Forschungseinrichtungen auch Experten der Polizei und der Eisenbahngesellschaften beider Länder.
Das Projekt läuft bis Ende 2017. „Wir sind nun in der Phase, in der wir die einzelnen Bausteine der Forschungspartner zu einem Gesamtszenario zusammenführen“, sagt Maurer. Die Erkenntnisse aus dem Projekt können auf andere Strecken des europäischen Nah- und Fernverkehrs übertragen werden.
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CeBIT: Preiswürdige Ideen Zwei Forschungsprojekte der Hochschule punkten auf der Computermesse Studierende gewinnen Innovation Award für ihren Cryptomator Viele Menschen speichern ihre Dateien auf Cloud-Servern, zum Beispiel Dropbox, Google Drive oder OneDrive. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Daten sind in der „Wolke“ stets griffbereit, die Nutzer können sie von jedem Gerät aus einsehen. Aber wer garantiert, dass nicht auch Fremde einen Blick auf die Daten werfen? Hier bleibt nur zu hoffen, dass die Cloud-Anbieter die Dokumente sicher verschlüsseln. Informatikstudent Sebastian Stenzel wollte sich darauf nicht verlassen. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Tobias Hagemann entwickelte er den Cryptomator, ein Open-Source-Tool, das sich mit den meisten kommerziellen Cloud-Angeboten kombinieren lässt. Der Cryptomator stellt ein virtuelles Tresor-Laufwerk bereit. Sämtliche Dokumente, die ein Nutzer dort ablegt, werden automatisch verschlüsselt in ein lokales Verzeichnis gespeichert und erst dann in die Cloud hochgeladen. Da jede Datei zudem einzeln verschlüsselt wird, muss nicht jedes Mal das gesamte Verzeichnis synchronisiert werden, falls der Nutzer an einer Datei etwas ändert. Die H-BRS fand die Idee für den Cryptomator so gut, dass sie unter anderem im eigenen Hochschulmagazin „doppelpunkt“ dafür warb. Aber nicht nur die Hochschule war angetan: Als die beiden Studierenden ihre Idee auf der Computermesse CeBIT präsentierten, gewannen sie den Sonderpreis „Usable Security and Privacy“. Inzwischen vertreiben sie die Software professionell und bieten individuelle Security-Leistungen an.
Hohe Qualität in der Lehre Wie sicher sind die gespeicherten Daten?
Bundesforschungsministerium wählt FeGeb zu Projekt des Monats Nicht minder erfolgreich war das Projekt „FeGeb – Fälschungserkennung für die Gesichtsbiometrie“. Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, im Januar 2016 zum Projekt des Monats gewählt und am Stand des Ministeriums auf der CeBIT vorgestellt. In dem Projekt entwickeln Informatiker um Professor Norbert Jung vom Institut für Sicherheitsforschung eine Technik weiter, deren Vorläufer bereits an deutschen Flughäfen eingesetzt wird. Dort gibt es automatische Grenzkontrollen (E-Gates), an denen Passagiere ihren Ausweis in einen Scanner halten. Eine Kamera nimmt das Gesicht der Reisenden auf, und eine Software vergleicht Aufnahme und Passfoto. Ein Nahinfrarot-Sensor, der menschliche Haut identifizieren kann, prüft zusätzlich, ob jemand tatsächlich sein Gesicht zeigt oder zum Beispiel die Kamera mit einer Maske in die Irre führen möchte. In FeGeb ging es nun darum, den Sensor und die Kamera in einem Gerät zu verschmelzen. Das Bundesministerium unterstützte das Vorhaben im Programm „Forschung an Fachhochschulen“ mit rund 324.000 Euro. ÜÜ www.bmbf.de/files/Projekt_des_Monats_Januar_2016.pdf
Das erfolgreiche Programm Pro-MINT-us an der H-BRS geht weiter: 2012 war der Start, 2016 ging es erfolgreich in eine zweite Runde, die die Bundesregierung mit 5,7 Millionen Euro fördert. Pro-MINT-us verbessert die Lehrqualität in den MINT-Fächern an der H-BRS. Diese weisen bundesweit eine sehr hohe Abbruchquote auf. Neue Lehransätze sollen dem entgegenwirken, wie etwa die Hörsaal-Experimente der H-BRS im Fach Elektrotechnik, die den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis besser vermitteln. Eine andere Maßnahme ist die Studierwerkstatt, die Studierende aufsuchen können, um fachliche Unterstützung zu erhalten. „Aus Statistiken und Befragungen wissen wir, dass Pro-MINT-us den Lernerfolg positiv beeinflusst“, sagt Projektleiter Professor Marco Winzker. Die bestehenden Angebote werden bis 2020 ausgebaut und ergänzt.
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Tiefere Einblicke in das Erbgut Hochschule baut Expertise für Next Generation Sequencing auf
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Projektmitarbeiterinnen Sarah Heß (links) und Dr. Claudia Till: Analyse der Sequenzierbibliotheken mit einem MicrochipElektrophoresesystem
Im neuen Forschungsschwerpunkt Funktionelle und Forensische Genomik erarbeitet sich die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg derzeit Expertise im sogenannten Next Generation Sequencing, einem zukunftsweisenden Verfahren der DNA-Analytik. Die Forschungen werden sowohl für die Forensik als auch für die klinische Diagnostik von Relevanz sein.
Die DNA ist Träger der Erbinformation. Sie enthält vier unterschiedliche Nukleinbasen, die in der Regel mit vier Buchstaben bezeichnet werden: A, G, T und C. Alle Menschen weisen weitgehend die gleichen Abfolgen dieser Buchstaben im Erbgut auf, die sich aber an einigen Stellen unterscheiden – das macht uns zu Individuen. Solche Variationen – auch Polymorphismen genannt – geben nicht nur unseren genetischen Fingerabdruck zu erkennen, sondern können auch die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten beeinflussen. Um Polymorphismen zu untersuchen, müssen Wissenschaftler die Basenabfolge der DNA, die sogenannte DNA-Sequenz, bestimmen. Das war bisher aufwändig: Mit den gängigen Verfahren musste man sich jeden Abschnitt der DNA-Kette einzeln ansehen. In den letzten Jahren etablierte sich das Next Generation Sequencing (NGS). „Damit können wir innerhalb kurzer Zeit viele Abschnitte gleichzeitig betrachten und somit charakteristische Merkmale schneller herausfiltern“, erläutert Richard Jäger, Professor für Biologie am Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften.
Kooperation mit Rechtsmedizinern der Uni Bonn An der H-BRS ist der Einsatz von NGS ein neues Forschungsfeld. Das Land NRW fördert über das Programm „FH Struktur 2016“ den Aufbau entsprechender Kompetenzen im Projekt „FunForGen – Funktionale und forensische Genomik mittels Next Generation Sequencing“. Beteiligt sind Forensiker, Biochemiker, Biologen und Bioinformatiker der Hochschule. Außerdem arbeiten Jäger und seine Kollegen mit der Rechtsmedizin der Universität Bonn zusammen, wo weitere spezielle Apparaturen
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für das NGS zur Verfügung stehen. „In der ersten Phase des Projekts haben wir standardisierte Reaktionsabläufe für die DNA-Regionen entwickelt, die wir uns genauer ansehen möchten“, sagt Jäger. „Nun können wir unsere Forschungsprojekte verfolgen und künftig das Verfahren auch in die Lehre einbringen.“ Die Forschungsvorhaben setzen sich aus mehreren Schwerpunkten zusammen. „Wir möchten zum Beispiel Polymorphismen identifizieren, die in sogenannten erblichen Azylstoffwechselstörungen eine Rolle spielen oder aber den Verlauf und die Therapie der Parkinson‘schen Krankheit mitbestimmen“, sagt Jäger. Das könne helfen, neue Therapieansätze zu entwickeln. Außerdem möchten die Forscher die DNA-Analyse in der Forensik verbessern, in der DNA-Varianten bislang nur anhand der Sequenzlänge bestimmt werden. Diese relativ grobe Methode führt nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen. „Wenn wir von DNA-Tests sprechen, denken viele Menschen an Vaterschaftstests mit sauberen Proben aus der Mundhöhle“, sagt Jäger. „Aber in der Kriminalistik sind DNA-Spuren oft beschädigt – etwa weil sie alt sind oder der Witterung ausgesetzt waren.“ Mit den neuen Verfahren ließen sich auch dann noch feine Unterschiede detektieren, die eine Identifizierung des Täters ermöglichen.
Fünf Jahre Graduierteninstitut Positive Bewertung in der Evaluation und Lob aus dem NRW-Wissenschaftsministerium: Fünf Jahre Graduierteninstitut (GI) an der H-BRS, 70 betreute Doktorandinnen und Doktoranden und neun bereits abgeschlossene Promotionen setzen ein Zeichen. Zum Festakt Ende 2016 präsentierte das GI die erreichten Meilensteine und ging auf die hochschulpolitische Bedeutung der Institutsgründung ein. 30 Doktoranden zeigten anhand von Postern, woran sie forschen, und standen den Gästen Rede und Antwort. Mit dem Jubiläum endete die Aufbauphase des Instituts. Was bleibt zu tun? Die Leistungen des GI sollen verstetigt und erweitert werden, wodurch auch das 2016 gegründete Graduierteninstitut NRW unterstützt wird, an dem sich die H-BRS aktiv beteiligt. ÜÜ www.h-brs.de/gi
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Das umweltschonende Velomobil – ein vor allem muskelkraftbetriebenes Fahrzeug – könnte ein gängiges Transportmittel werden, davon träumt Alexander Hagg. Er will so dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Damit sein Traum Wirklichkeit wird, steckt der Doktorand viel Zeit in seine Forschungsarbeit. „Liegedreiräder sollen aerodynamischer und effizienter werden. Dazu entwickeln wir Algorithmen, die das automatisch erledigen und Modelle hervorbringen.“ Alexander Hagg und sein Team sind technisch bereits auf der richtigen Spur, aber es muss noch Überzeugungsarbeit geleistet werden. „Die größte Herausforderung ist es, Menschen für diese Art von Fahrzeugen zu begeistern“, sagt der Forscher.
Alexander Hagg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizenz (TREE). Als Forscher wagt er sich auf das Feld der automatisierten Entwicklung neuer optimaler Fahrzeugmodelle vor.
ORZELLANKISTE MAL SEHEN VIELLEICHT VORSICHT LIEBER NICHT SPÄTER MAL KANN MAN MACHEN MUSS
S MAN ABER NICHT ABWARTEN UND TEE TRINKEN
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Den Ernstfall trainieren Am Institut für Visual Computing entsteht eine realitätsnahe Simulation für die Ausbildung von Notfallsanitätern
Partner und Finanzierung EPICSAVE wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der EU in dem Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ mit 1,6 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind das FraunhoferInstitut für Experimentelles Software Engineering (IESE), der Malteser Hilfsdienst, die Akademie für Notfallmedizin sowie die Firma TriCAT, die virtuelle Lernumgebungen realisiert.
Virtual-RealitySystem zur Simulation des Ernstfalls
Für Menschen, die unter Allergien leiden, besteht jederzeit die Gefahr eines allergischen Schocks. Er kann durch Insektengift, Nahrungsmittel oder Medikamente ausgelöst werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu massiven HerzKreislauf-Störungen oder Atemstillstand. Für Sanitäter ist es nicht leicht, sich auf solche Notfälle vorzubereiten – insbesondere bei Kindern. Die Einsatzkräfte müssen sich dann unter Zeitdruck um die Patienten kümmern, deren Symptome die verschiedensten Formen annehmen können. Zugleich müssen sie aber auch mit der Angst der anwesenden Eltern umgehen. In der Ausbildung lässt sich diese Situation mit Schauspielern oder Puppen nur begrenzt simulieren. Professor Jonas Schild, Wissenschaftler am Institut für Visual Computing, entwickelt mit seinem Team von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in dem Projekt EPICSAVE eine virtuelle Lernumgebung, die den realistischen Ablauf eines
Notfalls simuliert. „Wir möchten damit die bisherige Ausbildung um kognitive und emotionale Elemente erweitern“, sagt der Informatiker. „In der Simulation müssen Sanitäter zum Beispiel Symptome wie Hautausschlag oder Atemnot erfassen und erste Maßnahmen einleiten, auf die die virtuellen Patienten mitunter mit neuen Symptomen reagieren. Die Trainierenden erleben dabei emotional mithilfe von Gaming-Technologien, auf welche Weise Angehörige die Behandlung positiv beeinflussen können.“ Für die Simulation nutzen die Forscher ein kommerzielles Virtual-Reality-System, bei dem sich die Anwender auf einer Fläche von 25 Quadratmetern frei im Raum bewegen können. Ihre Bewegung wird mittels Lasersensorik erfasst und auf die virtuelle Welt übertragen. Dabei können mehrere Menschen gleichzeitig mit der Simulation interagieren – so haben die Sanitäter auch die Möglichkeit, die Teamarbeit zu trainieren.
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„Mit der virtuellen Lernumgebung simulieren wir den realistischen Ablauf eines Notfalls und möchten die Sanitäterausbildung künftig um kognitive und emotionale Elemente erweitern.“ Jonas Schild, Informatikprofessor am Institute of Visual Computing
Bildungsportal zur Übung EPICSAVE läuft zunächst bis 2019. „Wir haben zunächst die Anforderungen der Ausbilder und den technischen Stand bei Virtueller Realität und Serious Games erhoben“, sagt Schild. „In den kommenden Monaten werden wir den ersten Prototyp der virtuellen Lernumgebung entwickeln. Später planen wir, die Funktionen so auszubauen, dass Ausbilder verschiedene Parameter anpassen und eigene Szenarien erstellen können, zumal Sanitäter in Deutschland künftig größere Handlungskompetenzen erhalten. Sie dürfen dann bei einem allergischen Schock zum Beispiel Adrenalin verabreichen – bisher waren sie dafür auf die Anweisungen des Notarztes angewiesen. ÜÜ www.h-brs.de/epicsave
Sicherheit bei der Mensch-Maschine-Interaktion Die enge Zusammenarbeit zwischen Robotern und Menschen in der Industrie zu ermöglichen, daran forschen Informatikprofessor Norbert Jung und sein Team im Projekt „beyondSPAI“. Die Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass menschliche Haut im Nahinfrarotbereich bestimmte spektrale Muster aufweist, die künstliche Materialien nicht haben. Diese Erkenntnisse werden nun in neue Algorithmen zur Bildverarbeitung eingebracht. Mithilfe verschiedener Sensoren kann ein Roboter dann Menschen mit hoher Zuverlässigkeit erkennen und auf sie reagieren. Das Projekt erhielt 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 485.000 Euro in der Förderlinie „FHprofUnt“. Damit möchte die Bundesregierung den Wissenstransfer in Unternehmen unterstützen. Partner der Hochschule ist die Firma K. A. Schmersal GmbH, die sich mit weiteren 45.000 Euro beteiligt.
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Forschen für eine nachhaltige Zukunft Am Institut TREE genießen Sparsamkeit bei Material und Energie Priorität
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„TREE folgt dem Leitbild, dass Technik dem Menschen dienen soll und nicht umgekehrt.“ Dr. Johannes Steinhaus, Geschäftsführer von TREE
Das Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) wurde 2013 am Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (EMT) gegründet. Seit 2016 ist es eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung und ein Forschungsschwerpunkt der Hochschule. TREE betreibt interdisziplinäre Werkstoff-, Prozess- und Systemforschung und berücksichtigt dabei insbesondere die Nachhaltigkeitsziele in Forschung und Technologieentwicklung.
Dirk Reith den Blasformprozess von Kunststoffverpackungen wie Chemikalien- und Kosmetikbehälter oder Automobiltanks modellieren. Durch eine Optimierung soll Material bei der Herstellung eingespart werden. In einem weiteren Projekt „AktivPuzzolan“ entwickelt ein Team um Professor Steffen Witzleben Verfahren, mit denen sich die CO2-Produktion bei der Zementherstellung verringern lässt. Die Zementindustrie ist für etwa acht Prozent der globalen Kohlendioxidemission verantwortlich – die Forschungsergebnisse sind somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Bei der Herstellung von Papier entsteht eine sogenannte Schwarzlauge. Sie enthält große Mengen an Lignin, nach Cellulose der wichtigste organische Bestandteil aller Pflanzen. Bislang wird die Lauge trotz des wertvollen Inhaltsstoffes höchstens thermisch verwertet. Im Projekt „LignoBau“ entwickeln Forscher um Chemieprofessorin Margit Schulze nun chemische Verfahren, um aus Lignin spezielle Polymere herzustellen. Diese könnten als Dämmstoffe beim Häuserbau verwendet werden.
Insgesamt hat das Institut bereits in seiner Aufbauphase mehr als 150 Publikationen veröffentlicht und Forschungsgelder im Wert von zwei Millionen Euro eingeworben. Aber TREE ist nicht nur in der Forschung stark: Das Institut hat 2016 rund 40 Projekte als Dienstleister für die Industrie betreut, zum Beispiel mit der Schadensanalyse von Bauteilen, Materialentwicklung und -prüfung. Zudem bietet es sein Know-how in Seminaren und Workshops an.
Das Projekt ist ein typisches Forschungsthema des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. „TREE folgt dem Leitbild, dass Technik dem Menschen dienen soll und nicht umgekehrt“, sagt Geschäftsführer Dr. Johannes Steinhaus. Rund 50 Professoren sowie wissenschaftliche und studentische Mitarbeiter aus drei Fachbereichen sind involviert, zu den Wirtschaftspartnern gehören die Chemiekonzerne BASF, Henkel und Dow Corning.
ÜÜ www.h-brs.de/tree
Steinhaus nennt ein Beispiel: „Unsere Forschungen drehen sich um nachhaltige Materialien, ressourcenschonende Herstellungsprozesse sowie um effiziente Mobilität.“ Wie in dem Projekt „ReBAuVES“, wo Forscher um Professor
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Offen für Zusammenarbeit DAAD fördert deutsch-marokkanische Open-Source-Software Länder mit aufstrebender Wirtschaft stehen vor großen Herausforderungen. Eine davon: die Digitalisierung. In vielen Schwellenländern sind gestohlene Lizenzen für Betriebssysteme oder Software alltäglich. Das geht so lange gut, bis die wirtschaftliche Lage sich bessert. Dann dulden die Softwarefirmen diese Praktik nicht mehr und klagen gegen die Firmen. Um der juristischen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, setzen Schwellenländer inzwischen häufig auf sogenannte Open-Source-Lösungen, also Software, die in der Regel kostenlos genutzt werden kann. So macht es auch Marokko, und zwar in Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im DAAD-geförderten Projekt „Opportunity Platform towards transformative higher Education and innovative research Network“ (OPEN). Das Team um Informatikprofessor Rainer Herpers arbeitet mit der Mohammed-V.-Universität in Rabat, der National School of Applied Sciences in Marrakesch und dem National Center for Scientific and Technical Research in Rabat an alternativen Plattformen und Open-Source-Lösungen wie LibreOffice. „Die neuen Erkenntnisse sollen sowohl in der Entwicklung als auch in der Lehre umgesetzt werden“, sagt Rainer Herpers.
Projektteam trifft sich in Deutschland Passend zum Thema findet der Austausch im Projektteam hauptsächlich digital, per Skype oder E-Mail statt. Aber auch persönliche Treffen kommen nicht zu kurz. „Häufig kommen marokkanische Gäste ans Institut für Visual Computing, zuletzt zwei Doktorandinnen aus Marrakesch und eine Masterstudentin aus Rabat“, sagt Herpers. „Sie erfahren aus erster Hand, wie wir mit IT-Lösungen umgehen, und setzen die Tools dann für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit ein.“ Im August 2016 kam das ganze Projektteam in Deutschland zusammen: Anlässlich der Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) besuchte die marokkanische Delegation die H-BRS. An die europaweit größte Open-Source-Konferenz schloss sich eine Workshopwoche an, in der sich die Teammitglieder unter anderem Cloud-Lösungen näherten und AndroidProgrammiersprachen übten. Diese Kenntnisse tragen die Marokkaner zurück in ihr Heimatland – und nicht nur in ihre eigene Disziplin und Institution. „Obwohl das Projekt in der Informatik entstanden ist, adressiert es alle Wissenschaften“, betont Herpers. „OPEN ermöglicht Studierenden aus allen Fachbereichen den Zugang zu digitalen Produkten – von der statistischen Auswertung über die Textverarbeitung bis zur Tabellenkalkulation.“
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Wagen
das Magazin zum Jahresthema
Freie Wissenschaft braucht Demokratie Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, und Hochschulpräsident Hartmut Ihne im Gespräch über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu politischer Bildung und Demokratie. >>
Thomas Krüger ist seit 2000 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Der 1959 geborene Theologe begann seine politische Karriere 1989 als Gründungsmitglied der Sozialdemokraten der DDR. Nach 1990 hatte er verschiedene Ämter in Berlin inne, unter anderem war er Senator für Jugend und Familie. Von 1994 bis 1998 war Krüger Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Ehrenamtlich engagiert er sich seit über 20 Jahren als Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks und seit 2012 bei der Kommission für Jugendmedienschutz.
}} „Wir wollen mehr Demokratie wagen“ – das hat Willy Brandt in seiner Regierungserklärung 1969 verkündet. Was ist daran knapp 50 Jahre später noch aktuell? Hartmut Ihne: Willy Brandt hat diesen aufklärerischen Satz mit den Begriffen „Information“ und „Wissen“ verknüpft: Demokratie setzt den informierten und wissenden Bürger voraus. Angesichts der Komplexität der Gegenwart ist das eine Herausforderung, für die wir die Wissenschaft brauchen. Hochschulen sind Komplexitätsentschlüsselungsinstitutionen. Sie sind verpflichtet, der Gesellschaft das Wissen an die Hand zu geben, das sie braucht, um sich als demokratisches Gemeinwesen zu erhalten. Ein Stück weit auch aus Eigeninteresse: Ohne einen demokratischen Rahmen kann die Wissenschaft auf Dauer nicht funktionieren. Thomas Krüger: Die Aktivitäten der Bürger erschöpfen sich nicht im Wahlakt, danach geht es los mit Beteiligung, Impulsen, Demonstrationen. Die Bundeszentrale für politische Bildung ist 1952 mit dem konkreten Auftrag gegründet worden, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern und die Demokratie zu stärken. Demokratie ist kein Erbgut, das sich von einer auf die andere Generation fortpflanzt, sondern muss täglich neu erarbeitet werden. }} Wo findet das Erlernen von Demokratie hauptsächlich statt? Krüger: Es gibt drei große Bereiche: die formale Bildung in der Schule, die non-formale Bildung – alles, was außerhalb der Schule passiert – und die informelle Bildung. Das sind Selbstlern- und Austauschprozesse zum Beispiel in der Familie oder in peer groups. Die formale Bildung spielt
eine Schlüsselrolle, auch wenn sie sich in den vergangenen Jahren durch die Ökonomisierung von Bildung verändert hat. Im Stundenplan sind die Fächer Politik, Sozialkunde und Geschichte zurückgefahren worden. Aber man kann darauf nicht verzichten, weil die Gesellschaft nicht nur den Homo oeconomicus, den wirtschaftlich funktionierenden Menschen, sondern auch den Homo politicus braucht, um Aushandlungsprozesse auszuhalten und Demokratie zu organisieren. }} Welche Rolle kommt den Hochschulen bei der Aufgabe „politische Bildung“ zu? Ihne: Hochschulen sind die von der Gesellschaft festgelegten wichtigsten Orte für Wissensgewinnung und Wissenstransfer. Wenn man sich die Entwicklung der Hochschulen in Europa anschaut, dann ist das methodische Durchspielen von Argument und Gegenargument – neben dem Beweis durch Empirie – ein Grundprinzip von Wissenschaft. Jürgen Habermas hat das in seiner Diskursethik zugespitzt in der berühmten Metapher vom „zwanglosen Zwang des besseren Arguments“. Demokratie basiert unter anderem auf der Fähigkeit zur Argumentation, hat also in ihren Fundamenten Logik eingebaut. Erst die Argumentation kann Interessenskonflikte lösen (zumindest kognitiv). Aber ganz abgesehen vom ideengeschichtlichen Zusammenhang: Hochschulen bilden junge Leute aus, die an wichtigen Stellen in der Gesellschaft stehen werden. Damit sind wir, neben der Vermittlung von Fachkenntnissen, verpflichtet, ihre Rationalität, ihre Ethikkompetenz und ihre Demokratiefähigkeit zu fördern. Die Aufgabe der Hochschule ist es, sowohl die eigenen Leute in Studium, Lehre und Forschung zu sensibilisieren, als auch Diskurse mit der Öffentlichkeit anzustoßen. Die
Krüger: Wir unterschätzen die Rolle von Emotionen. In der politischen Bildung gibt es das Überwältigungsverbot, das davon ausgeht, dass nur das vernünftige Argument zu einer politischen Urteilsbildung führen soll. Aber Emotionen lesen sich immer in politische Entscheidungsprozesse und die Urteilsbildung ein. Davon gehen auch sogenannte Frames aus. Das sind Bilder, die als Reaktion auf bestimmte Eindrücke bei uns erzeugt werden. Sie lösen Hirnströme aus, die vorläufige emotionale Bewertungen dieser Sachverhalte hervorrufen, uns also ängstigen oder ermutigen. Ein gutes Beispiel ist das Wort Flüchtlingskrise. Das ist ein Frame, der problemindiziert Bilder produziert. Setzte man an die Stelle das Wort Ankommenskrise, würde die Entwicklung vermutlich ganz anders wahrgenommen werden. deutschen Hochschulen halten sich gerade im öffentlichen Diskurs immer noch zu sehr zurück. Das müssen wir ändern und als Wissenschaftler aktiv teilnehmen. Wissenschaft hat ihren Zweck nicht nur in sich selbst. Sie muss sich auch für das Gemeinwesen engagieren. }} Nach starkem Rückgang stieg die Wahlbeteiligung zum Teil wieder deutlich – ist die Politikverdrossenheit in Deutschland überwunden? Krüger: Wir beobachten vor allem bei jungen Erwachsenen ein gewachsenes politisches Interesse. Zwei Tendenzen lassen sich beobachten: Die wiederaktivierten Wähler tendieren fast alle zur Mitte. Gleichzeitig formieren sich politische Kräfte, die sich nicht repräsentiert fühlen. Das kann ein Gewinn für die Demokratie sein, weil Randgruppen damit ansprechbar werden.
Ihne: Nein, sie ist nicht überwunden. Aber wie legitim ist eigentlich Politikverdrossenheit? Ich bin der Überzeugung, dass Politikverdrossenheit ein stark durch Medien initiiertes, tragisches Phänomen ist. Wer von den Politikverdrossenen sucht das direkte Gespräch mit den Politikern? Wer liest Parteiprogramme? Fast niemand. Die Vorstellungen von Politik stammen aus den Medien, Politikverdrossenheit ist zum Teil ein Echo auf sie. Die negativ-kritische Dauerdarstellung von demokratischer Politik und ihren Akteuren hat zur Aushöhlung des Glaubens an ihren Sinn beigetragen. Die Errungenschaften, die wir in der demokratischen Welt mit großem Einsatz erkämpft und verankert haben, müssen öffentlich als Wert dargestellt werden. Außerdem muss die direkte Kommunikation mit den Volksvertreterinnen und Vertretern verbessert werden. Hier haben beide Hol- und Bringschuld: Politiker und Bürger.
}} Wie bewerten Sie Bewegungen wie den March for Science und den Pulse of Europe? Krüger: Pulse of Europe ist ein gutes Beispiel dafür, dass Vertreter der Zivilgesellschaft sich auf den Weg gemacht haben, die Europafragen in den Städten auf den großen Marktplätzen zu diskutieren. Plurale Gesellschaften zeichnen sich durch Widerspruch aus, es gibt nicht nur eine Wahrheit. Eine Demokratie hält die Vielfalt der Meinungen aus. Diktaturen tun das nicht. Wenn sich in den Demokratien autoritäre Stimmen formieren, dann stellt sich die Frage, ob diese autoritären Stimmen Oberhand gewinnen oder nicht. Das begreifen immer mehr Leute, die diesen Kräften Grenzen aufzeigen wollen. Ich glaube, dass Europa aus diesem Prozess letzten Endes gestärkt hervorgehen kann, aber nur, wenn die Leute begreifen, dass ihre eigene Aktivität gefordert ist.
Ihne: Demokratie ist nicht einfach etwas Gegebenes. Sie ist mit viel Arbeit verbunden, auf verschiedensten Ebenen. Wir müssen wegkommen von einem leider weitverbreiteten konsumistischen Verständnis von Demokratie. Man muss den Demokratieprozess durch Beteiligung und vor allem auch durch eine positive Einstellung zu ihm am Leben erhalten. Europa gelingt der Doppelschritt nicht ausreichend, einerseits die gemeinsame demokratische Substanz in gemeinsamen Institutionen zu fixieren – man denke an das Scheitern einer europäischen Verfassung – und andererseits die Menschen in ausreichendem Maße für Europa zu gewinnen. Pulse of Europe ist eine Bewegung, die sehr guttut. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Populisten und die Simplizisten auf Dauer keine Chance haben. Die Demokratie ist am Schluss stärker. Europa, der gemeinsame Raum von Recht, Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, ist das erfolgreichste Projekt der Menschheit seit ihren Anfängen. Das zu gefährden, können nur Wahnsinnige tun.
}} Leider macht aber heute der Geist der Unfreiheit in vielen Ländern nicht einmal vor den Hörsälen halt. Wissenschaftler, die öffentlich Kritik an der Regierung üben oder für Demokratie eintreten, werden verfolgt. Wie beurteilen Sie die Lage? Ihne: Wir kooperieren zum Beispiel mit mehreren türkischen Hochschulen. Natürlich wirkt sich die aktuelle politische und akademische Lage negativ auf die Zusammenarbeit aus. Trotzdem möchten wir die Kooperationen nicht beenden, denn das würde zunächst die Kolleginnen und Kollegen in den Hochschulen treffen. Sie setzen in dieser schwierigen Lage darauf, dass die Beziehungen wie kleine Lebensadern bestehen bleiben. Die Wissenschaftsgemeinschaft begreift sich als globale Community jenseits nationaler Scheuklappen. Freie Wissenschaft stärkt die Wahrheitsfähigkeit von Gesellschaften. Deshalb ist in Zeiten der Denunziation von Berichten seriöser Medien als „Fake“ und des dramatischen Diffundierens gezielter Falschmeldungen durch die sozialen Medien
die Wissenschaft in besonderer Weise herausgefordert, sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Krüger: Brandts Ostpolitik – das Prinzip Wandel durch Annäherung – ist ein Beispiel dafür, wie man mit weniger demokratischen oder gar diktatorischen Regimes umgeht. Es setzt auf Kommunikation, ohne dass man sich dadurch mit der Position des Gegenübers gemeinmacht. Man sucht das Gespräch und versucht, Vertrauen zu schaffen, osmotische Kanäle offenzuhalten, um ein Miteinander auch unter schwierigen Bedingungen zu organisieren. Mindestens genauso relevant ist es, Medienbildung in verschiedenen Instanzen als politische Bildung zu begreifen. Das, was Journalisten in ihrem Tagwerk tun – eine zweite Quelle zu recherchieren und zu überprüfen –, sind Grundwerte, die heute auch jeder Rezipient haben sollte. In Zeiten von Social Media sind wir als Rezipienten alle Co-Produzenten. Jeder Klick schafft eine Filterblase und hält etwas für wahr oder nicht. Insofern ist es wichtig, mit Medien bewusst umzugehen und zu begreifen, dass wir eine eigene Verantwortung haben – nicht nur für die Medienproduktion, sondern auch für die Medienrezeption. In Demokratien ist es wichtig, auch eine zivilgesellschaftliche Aktivität im Netz herzustellen. Das heißt, nicht einfach wegzuschauen und Filterblase Filterblase sein zu lassen, sondern Widerspruch anzumelden. Eine Öffentlichkeit ohne Widerspruch ist keine Öffentlichkeit.
Digitale Lehre wagen Professor Marco Winzker bereitet den Weg für Innovationen in der digitalen Hochschullehre: die Remote-Lab-Lectures Digitalisierung verändert Hochschulen fundamental. Lernort und Hochschule müssen nicht mehr identisch sein, Vorlesungen und sogar Laborexperimente können überall verfolgt und durchgeführt werden. Was ist technisch möglich, was sinnvoll? Die H-BRS wagt sich auf das Feld vor mit den RemoteLab-Lectures. Das Remote-Lab – ein reales Labor, dessen Technik dank Internet von jedem Ort aus bedient werden kann – soll dabei als Lernhilfe in die Präsenzlehre integriert werden. Auch die Ergänzung eines OnlineLaborversuchs mit der vorab aufgezeichneten Vorlesung ist möglich, Theorie und Praxis im Internet werden so auf vollkommen neue Art miteinander verbunden. Das bietet den Studierenden mehr Chancen, die Lehrinhalte nachzuvollziehen und besser zu verstehen. ÜÜ www.h-brs.de/fpga-vision-remote-lab
Der Erfinder, Professor Marco Winzker, erhielt 2016 für seine Idee eine Auszeichnung des Stifterverbands, gefördert mit 50.000 Euro. Dies sei für ihn Ansporn, die digitale Lehre weiterzutreiben, doch Winzker warnt auch vor den Risiken: „Solche Projekte sind sehr arbeitsintensiv und teuer. Man muss sich die Frage stellen, ob eine Digitalisierung der Lehrinhalte überhaupt nützlich ist. Ein Wundermittel ist sie nämlich nicht.“ Seine Idee aber kommt an: Bereits im Testlauf griff die Hälfte der Studierenden auf den Prototyp des RemoteLabs zurück und war von der Anwendung begeistert. Mit dem Preisgeld will der Professor nun Soft- und Hardware verbessern und Videos für die begleitenden Online-Vorlesungen drehen. Dieser Tatendrang inspirierte andere Dozenten an der H-BRS, sich mit dem Feld der digitalen Lehre zu befassen. „Ich tausche mich mit Kollegen über das Remote-Lab und andere Ideen aus“, berichtet Winzker. „Digitalisierung ist ein spannender Prozess, in dem man viel ausprobieren kann. Daher … nur Mut! Die Studierenden werden einen schnell wissen lassen, ob die Idee taugt oder nicht.“
Zeit für Entscheidungen Was haben Studierende gewagt? Umfrage auf dem Campus Sankt Augustin „Ich bin aus Indien gekommen, um an der H-BRS zu studieren. Ich habe kein Stipendium, deshalb war der Schritt ins Ausland eine risikoreiche Entscheidung. Bis jetzt bin ich zufrieden, aber ob sich das Studium in Deutschland lohnt, kann nur die Zukunft zeigen.“ Aniraddha Pal studiert Autonomous Systems
„Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung abgeschlossen und ein Jahr lang gearbeitet. Da habe ich gründlich überlegt, ob ich mir ein Studium leisten kann und ob ich ohne ein regelmäßiges Einkommen leben möchte. Dank BAföG konnte ich diesen Schritt wagen und habe es nicht bereut.“ Latifa Bouaich studiert Wirtschaftsinformatik
„Es hat mich Überwindung gekostet, von meiner Familie wegzuziehen. Anfangs war es schwierig, alleine zu leben und alles zu stemmen, aber daran habe ich mich doch relativ schnell gewöhnt.“ Vanessa Schreuder studiert Wirtschaftsinformatik
„Wir haben uns an ein Studium in einer Männerdomäne gewagt – damit sind wir heute sehr zufrieden und kommen mit allem und allen super zurecht.“ Marina Preiss studiert den kooperativen Studiengang Elektrotechnik,
„Die größte Herausforderung für mich war, selbstständig zu werden und das Studium ohne Unterstützung zu organisieren. Was das angeht, habe ich im ersten Semester viel gelernt.“ Kevin Kirch studiert Informatik
Lina Franziska Dick studiert Elektrotechnik „Die Entscheidung für einen BWL-Studiengang war ein Wagnis, weil ich ziemlich genau wusste, dass mir das nicht immer Spaß machen würde. Jetzt bin ich im fünften Semester und habe Aussichten auf Jobs, die mir sehr liegen werden.“ Ana Michels studiert Betriebswirtschaftslehre
Von Wirtschaft und Waghalsigkeit Wo hört Risikobereitschaft auf und wo fängt riskantes Verhalten an? Wo sollte die Wirtschaft mehr wagen? Wirtschaftspsychologe Professor Peter Muck antwortet
Psychologisch betrachtet: Was kennzeichnet einen wagemutigen Menschen?
Was gewinnt im Bewerbungsprozess: Tradition oder Innovation?
Risikobereite Menschen sind extravertiert und offen für Neues. Sie können sich durchsetzen und verwirklichen, was sie sich vornehmen. Gleichzeitig haben sie nicht das Bedürfnis, alle Konsequenzen des eigenen Handelns überprüfen zu wollen. Insgesamt können sie die Unsicherheit, die ein Risiko mit sich bringt, besser aushalten. Und in gewissen Situationen braucht man die Bereitschaft zum Risiko: Unternehmer müssen in der Gründungsphase Neues wagen, ohne dass ihr Wagemut in Waghalsigkeit umschlägt. Soll das Unternehmen erfolgreich sein, muss Risikobereitschaft immer mit Selbstkontrolle, Belastbarkeit und Beharrlichkeit einhergehen.
Das hängt vom Unternehmen und der zu besetzenden Position ab. Manche Unternehmen stellen bewusst Querdenker ein, um frischen Wind zu bekommen. In Unternehmensberatungen sind eben nicht nur BWLer tätig, sondern auch Theologen oder Philosophen. Zu sehr dürfen sich Bewerber aber nicht vom durchschnittlichen Mitarbeiter unterscheiden, da sonst das Risiko zu hoch ist, dass sie nicht ins Unternehmen passen. Dasselbe gilt übrigens für das Bewerbungsanschreiben: sich abzuheben ist gut, aber zu sehr außerhalb der Norm zu liegen, mindert die eigenen Chancen.
Im Personalmanagement gibt es zahlreiche interaktive Verfahren, die das Risiko minimieren sollen, den falschen Bewerber einzustellen. Wie treffsicher sind diese Methoden? Die interaktiven Formate wie Assessment-Center und Vorstellungsgespräch erfordern vom Bewerber eine Gratwanderung zwischen Selbstdarstellung und Authentizität. Einerseits möchte er den zukünftigen Arbeitgeber überzeugen und positive Eigenschaften zeigen. Andererseits besteht dabei die Gefahr, dass gewisse Kompetenzen nur vorgespielt werden. Trotzdem ist ein Assessment-Center recht aussagekräftig, weil es Situationen abbildet, die im Arbeitsalltag relevant sind. Den idealen Kandidaten findet man am besten, wenn man Auswahlverfahren kombiniert.
Die Wirtschaft lebt von Neuheiten – plädieren Sie für mehr Mut? Marktforschung reduziert in der Regel das Risiko bei der Einführung eines neuen Produkts oder einer Serviceleistung. Aber nicht jede Umfrage bewahrheitet sich: Befragte geben oft Antworten, die sie für sozial erwünscht halten, handeln dann aber völlig anders. Manchmal wird auch erst durch die Produktion eine Nachfrage für etwas geschaffen, von dem die Konsumenten gar nicht wussten, dass sie es schätzen. Hier lohnt es sich für Unternehmen, etwas zu wagen!
Vorbilder, die Mut machen
Als Margit Schulze 1981 ihr Chemiestudium an der Technischen Hochschule Merseburg anfing, war sie eine von vielen – vielen Frauen! Entgegen gängiger Vorurteile war über die Hälfte ihres naturwissenschaftlichen Studienjahrgangs weiblich. „Ich hatte in der Schule ausschließlich Chemielehrerinnen, die mich inspiriert haben“, sagt Schulze. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr man von Vorbildern profitieren kann.“ Das gilt genauso für Studium und Karriere: In der DDR, wo Margit Schulze aufwuchs und studierte, war eine Promotion alles andere als selbstverständlich, wenn man dem politischen System nicht gewogen war. Dass sie die Chance bekam, ihren Doktor zu machen, verdankt die heutige Chemieprofessorin ihrem Mentor und Betreuer Horst Hartmann. Der Abschluss legte den Grundstein für ihren Werdegang. „Ohne Titel hätte ich nach der Wende in Westdeutschland wie ohne Berufsabschluss dagestanden“, sagt Schulze.
Mein schwedisches Vorbild: eine Frau wie ein Gewitter Stattdessen folgten Stationen am Max-PlanckInstitut für Polymerforschung in Mainz und am Royal Institute of Technology in Stockholm. Auch in Schweden arbeitete Schulze eng mit einem Vorbild zusammen: „Die Dekanin am Institut war eine Frau wie ein Gewitter, jemand, der jungen Wissenschaftlerinnen den Weg freikämpft. Wenn heute meine Studentinnen so jemanden brauchen, würde ich gern genauso für sie da sein.“ Margit Schulze, Professorin für industrielle organische Chemie und Polymerchemie
Als Professorin setzt Margit Schulze auf die Kombination von Lehre und Forschung, das macht „die Lehrveranstaltungen aktuell und lebendig“.
Studierenden nimmt sie die Berührungsängste mit der angewandten Wissenschaft, indem sie sie an Projekten mitarbeiten lässt. „Sie sind motivierter, wenn sie merken, dass sie nicht nur für ihre Note lernen.“ Die wissenschaftliche Laufbahn – ganz klar ihr Traumberuf. Um dafür zu werben, beteiligte sich Margit Schulze am Film „Professorinnen – wo seid ihr?“. Die Produktion der Hochschulen Bonn-Rhein-Sieg und Bochum zeigt die Vorteile einer Hochschulprofessur. „Zwei Dinge sind mir wichtig: Nicht nur an Universitäten, auch an Fachhochschulen kann man Lehre und Forschung inzwischen immer besser verbinden, und die Gestaltungsfreiheit, die ich dabei als Professorin habe, ist durch nichts aufzuwiegen“, sagt Schulze. Anerkennung für ihre Arbeiten an neuen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen gab es im Oktober 2016, als das Netzwerk „Nachhaltige Forschung an Fachhochschulen in NRW“ Margit Schulze zur Forscherin des Monats ernannte. „Ich hoffe, dass das auf meine Studierenden anspornend wirkt“, sagt sie. „Vielleicht gibt das jemandem, der zweifelt, noch den letzten Schubs.“
Professorinnen – wo seid ihr?: ÜÜ youtu.be/CYleBjoCEaE
Forscherin des Monats: ÜÜ www.h-brs.de/news/forscherin-des-monats-margit-schulze-von-der-h-brs
BildungsMehrMut Professorin Elvira Jankowski ist Arbeiterkind. Auf ihrem Werdegang zur Maschinenbauprofessur hörte sie oft, wie toll es sei, dass sie zu ihrem Hintergrund stehe. Um diese Anerkennung an andere First Generation Students weiterzugeben, gründete Jankowski die Initiative BildungsMehrMut. „Wir möchten Menschen zusammenbringen, die als Erste in ihrer Familie studieren oder studiert haben – von Professoren über Studierende bis zu Wirtschaftsvertretern“, sagt sie. Die Gemeinschaft macht Mut. Jankowski erzählt von Studierenden, die froh sind, sich „geoutet“ zu haben. Zu Recht, findet die Professorin: „First Generations sollen nicht nur wagen, ein Studium anzufangen, sondern auch dazu stehen, dass sie die Ersten sind.“ ÜÜ www.bildungsmehrmut.de
Eigeninitiative lohnt sich Erik Solda und Jürgen Wichert wagen mit WESpE den Alleingang
Die Besonderheit am Forschungsprojekt WESpE: Es liegt vollständig in der Hand der wissenschaftlichen Mitarbeiter Erik Solda und Jürgen Wichert. Sie entwickeln WESpE, also die Wasserstrahlschneidanlagen-Erweiterung durch Sensorik zur prozesssicheren Entfernungserfassung. Es geht um ein Verfahren, das berührungslos den Abstand zwischen der Düse einer Wasserstrahlschneidanlage und des zu schneidenden Materials – von Kunststoff über Metall bis Glas – misst. „Der Bedarf bei Unternehmen ist groß“, betonen die Diplom-Ingenieure. Die Herausforderung: Der Abstand zwischen Düse und Material muss während des Schneidevorgangs konstant bleiben. Herkömmliche Herangehensweisen bergen ihre Tücken, wie Solda erläutert: „Eine möglichst genaue Einhaltung des Abstands ist unabdingbar für hohe Präzision beim Schnitt. Die heute gängige mechanische Abtastung kann Schäden an empfindlichen Oberflächen verursachen.“
Solda und Wichert suchten eine Lösung. „Wir wollten mal etwas anderes machen und zeigen, was mit ein wenig Eigeninitiative möglich ist“, erklärt Erik Solda. Und das wurde belohnt: Wichert und Solda stellten erfolgreich einen Förderantrag beim Bundeswirtschaftsministerium im „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“. Jetzt geht es neben Budgetverwaltung in erster Linie um die Entwicklung des Sensors, der Abstände zum Material berührungslos messen und Abweichungen melden soll. Spätere Nutzung durch Unternehmen ist fest eingeplant. Das Forschungsprojekt WESpE startete im Mai 2016 und endet im Februar 2018.
„You don’t change the world by doing what you’re told“ Joi Ito, Director, MIT Media Lab Preis für Wagemut in Wissenschaft, Forschung und Gesellschaft Normen, Regeln und Gesetze ordnen unser gesellschaftliches Miteinander. Sie sorgen für Stabilität und Sicherheit, dabei bleiben aber häufig Kreativität, Flexibilität und Fortschritt auf der Strecke. Bestehende Regulierungen können sich somit einschränkend auf Forschung und wissenschaftlichen Dialog auswirken. Daher setzt das MIT Media Lab, eine Fakultät am Massachusetts Institute of Technology, ein Zeichen: Um Querdenker für Wagemut zu belohnen, schrieb das Media Lab 2016 erstmals den „Disobedience Award“ aus. Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Entwicklung der Menschheit positiv beeinflussen und die nur dank des Ungehorsams der Handelnden erzielt wurden. Das Preisgeld beträgt 250.000 Dollar, die Jury setzt sich aus Angehörigen des MIT-Media-LabNetzwerks zusammen.
„Disobedience Award“ Nominiert werden konnten alle lebenden Personen und Gruppen. Die Siegerehrung findet am 21. Juli 2017 statt. ÜÜ www.media.mit.edu/disobedience/
50 leben Diversity-Sommer: Die H-BRS lebt Vielfalt, nicht nur auf dem Campus
Viele Kulturen, viele Ideen, eine Hochschule Viva Diversity! H-BRS setzt Zeichen für respektvolles Miteinander
Wir bleiben in Kontakt Erfolgreiche Premiere beim ersten Alumni-Tag an der Hochschule
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Hochschulgesellschaft stellt sich breiter auf Neuer Name ist Programm
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Alumnus Alexander Barth entwickelt ein neues Bildanalyseverfahren
Gute Wissenschaft braucht gute Räume
15 Jahre Hochschulzeitung „doppelpunkt:“
Richtfest der neuen Gebäude in Sankt Augustin und Rheinbach
Interview mit Chefredakteurin und Projektleiter
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wagt sich als Projektleiter der Erweiterungsbauten auf neues Terrain
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Stärken bewahren und weiterentwickeln
Porträt: Reinhard Groth
Beethoven digital erfahren Studierende entwickeln App
Karriere in der Automobilbranche
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Hochschulentwicklungsplan 2020 mit neuen Förderprogrammen
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Kompetenzen und Strukturen gestärkt
Die H-BRS ist − wie alle deutschen Hochschulen − mit sich stark verändernden Rahmenbedingungen und herausfordernden gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Dazu zählen neben der Digitalisierung auch der zunehmende nationale und internationale Wettbewerb zwischen den Hochschulen um Studierende, Mitarbeiter und Drittmittel, der demografische Wandel und die Integration von Flüchtlingen. Diesen komplexen Themen kann nur mit einem modernen Wissenschaftsmanagement begegnet werden.
Neue Herausforderungen entstehen auch durch die steigende Anzahl an Drittmittelprojekten, gepaart mit immer komplexeren Anforderungen. Um diesen auch künftig erfolgreich begegnen zu können, hat die Hochschule eine Reihe unterstützender Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören etwa die Restrukturierung und Erweiterung des Drittmittelteams, die gezielte Förderung von Querschnittskompetenzen, die Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation aller beteiligten Akteure sowie die Entwicklung einer elektronischen Projektakte.
Die H-BRS hat deshalb zahlreiche strukturelle, personelle und inhaltliche Maßnahmen in der Hochschuladministration umgesetzt. Diese ermöglichen ein serviceorientiertes Management, das in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und Instituten die Ziele der Hochschule erreichen kann. Insbesondere mit der Einrichtung der Innenrevision und einer Stabsstelle für strategisches Projektund Changemanagement hat die Hochschule die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um die Servicebereiche in der Entwicklung von Prozessen, Organisationsabläufen und Projekten zu unterstützen.
Zur zielgerichteten Unterstützung und Entlastung der Fachbereiche bei Berufungen haben wir im Personalservice neue Kapazitäten generiert und die Prozesse optimiert. Mit der stärkeren Eingliederung der IT in die Verwaltung wurden außerdem die Voraussetzungen dafür geschaffen, Projekte wie die Einführung eines Campusmanagementsystems erfolgreich umsetzen zu können. Basis für die erfolgreiche Gestaltung dieser vielfältigen Aufgaben ist ein kompetentes und gesundes Mitarbeiterteam. Durch Einzelcoachings und Teambuilding-Maßnahmen haben wir deshalb Soft Skills wie Kommunikationsstärke und Konfliktfähigkeit weiterentwickelt sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement intensiviert. Dr. Michaela Schuhmann Kanzlerin
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Viele Kulturen, viele Ideen, eine Hochschule Viva Diversity! H-BRS setzt Zeichen für respektvolles Miteinander Vielfalt hautnah (er)leben, miteinander reden und lachen, gemeinsam essen, tanzen und Musik genießen – dafür stand die hochschulweite Veranstaltungsreihe „Respekt! Zeit für Vielfalt, Zeit für Nachhaltigkeit“. Studierende und Mitarbeiter der H-BRS gestalteten das umfangreiche vierwöchige Programm, das sich kritisch und kreativ mit Nachhaltigkeits- und Diversitätsaspekten befasste. Mit der Nachhaltigkeit wird die gesellschaftliche Verantwortung auf
dem Campus gelebt, und „die Wertschätzung des anderen und des Andersseins ist ein zentraler Pfeiler unserer demokratischen Gesellschaft“, erklärte Professor Jürgen Bode, Vizepräsident Internationales und Diversität. „Vielfalt führt zu Ideen und Innovationen, öffnet neue Perspektiven und erweitert den Horizont – das ist an einer Hochschule besonders wichtig.“
Sommer der Vielfalt wirbt für Respekt und Nachhaltigkeit: Eine kulinarische Reise führt hungrige Gäste um die Welt
Professor Jürgen Bode (links) und Joyce Treptow erfreuen sich an mexikanischen Klängen
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Hochschulgesellschaft stellt sich breiter auf In 15 Sekunden …
Neuer Name ist Programm: Hochschulgesellschaft Bonn-Rhein-Sieg – Freunde, Förderer, Alumni Die ehemalige „Gesellschaft der Förderer der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg“ hat ihren Veränderungsprozess abgeschlossen. Neu sind Name, Satzung, Vorstand und Veranstaltungsformate. Damit verschiebt die Gesellschaft ihren Fokus weg von einem Förderverein hin zu einem Netzwerk-Organ. An der neuen Unterzeile der Hochschulgesellschaft „Freunde, Förderer, Alumni“ erkennt man ihr angepeiltes Ziel: Der 1998 gegründete Verein mit über 100 Mitgliedern – zu gut zwei Dritteln Unternehmen der Region – öffnet sich für neue Zielgruppen. Künftig sollen sich Wissenschaftler und Unternehmer, Alumni und Studierende angesprochen fühlen, einem Hochschulnetzwerk beizutreten, das ihnen einen echten Mehrwert bietet.
Sommersoirée und Kamingespräch Die Kick-off-Veranstaltung des Vereins im Juni 2016 brachte alle Interessierten zu einer Sommersoirée in festlicher Atmosphäre auf der Rheinterrasse des Hotels Königshof zusammen. Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt Gruppe und Präsident der IHK Pfalz, hielt ein Impulsreferat über die wissens- und verantwortungsbasierte Gesellschaft. Ein ähnliches Treffen soll es nun jedes Jahr geben. Der Vorsitzende der Hochschulgesellschaft, Matthias Rupf, Technischer Geschäftsführer der Rupf Industries GmbH, betonte: „Wir möchten den Freunden und Förderern wie auch den Alumni und dem Lehrkörper unserer Hochschule ein breites und interessantes Netzwerk mit Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bieten.“ Zum Beispiel im Rahmen der für 2017 geplanten „Kamingespräche“. In diesen informellen Runden sollen Vertreter der Wirtschaft mit einer
kleinen Gruppe von Studierenden Karriere- und Branchenthemen diskutieren.
Preise für Abschlussarbeiten Zusätzlich hält der Verein an erfolgreichen Projekten fest, die die Hochschule in ihrer Entwicklung fördern. Er stellt auf Antrag finanzielle Mittel zur Verfügung, sei es zum Anschub von Forschungsprojekten, zur Durchführung von Summer Schools und Kongressen oder zur Förderung des internationalen Austauschs von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern. Außerdem stiftet er Deutschlandstipendien und vergibt Preise für herausragende Abschlussarbeiten. Deren Verleihung fand 2016 zum ersten Mal in festlichem Rahmen im Deutschen Museum in Bonn statt. Prämiert wurden elf Arbeiten mit jeweils 1.000 Euro, die Mitgliedsunternehmen gespendet hatten.
Vorstandsvorsitzender Matthias Rupf, sein Vorgänger Wolfgang Grießl, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Ulrike Lüneburg , Sven Volkert, Professor Klaus Deimel, Hochschulpräsident Hartmut Ihne (von links)
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Nachdenken beim Forum Verantwortung Das Forum Verantwortung ist ein fokussiertes Studium universale, es hinterfragt und regt zu Dialog und Nachdenken an: In Vorlesungen und Seminaren behandelt es ethische Themen und gesellschaftlich relevante Fragen, dabei richtet es sich an Studierende und Hochschulangehörige. 2016 ernannte die Hochschule den Grimme-Preisträger, Philosophen und Fernsehmoderator Gert Scobel zum Honorarprofessor für das Forum Verantwortung. Seine besondere Aufgabe: die Kommunikation zwischen den Fachbereichen zu fördern.
20 Jahre Fachbereich Informatik
H-BRS ist familiengerecht
Alumni, Studierende und Hochschulmitarbeiter blicken zum 20-jährigen Bestehen des Fachbereichs Informatik in die Zukunft: Was trägt die Informatik dazu bei, die anstehenden Herausforderungen der alles umfassenden Digitalisierung zu meistern? „Informatik ist längst keine rein technische Wissenschaft mehr, sondern steht vor der Aufgabe, menschliche Zusammenarbeit sozial zu gestalten und sich dabei mit aktuellen ethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen“, sagte Hochschulpräsident Hartmut Ihne auf der Jubiläumsfeier. An Themen für Forschung und Lehre mangelt es nicht.
Studium und Familie unter einen zu Hut zu bringen, verlangt starke Nerven und eine Portion Mut. Die Hochschule stärkt Studierenden und Mitarbeitern, die ein Kind oder pflegebedürftige Angehörige haben, den Rücken. 2016 erhielt sie erneut das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“. Beispiele: In Sankt Augustin ermöglichte das Team der Gleichstellungsstelle den Bau eines Spielplatzes auf dem Campus und gestaltete das Eltern-Kind-Arbeitszimmer neu. Außerdem richtete es mehrere ElternKind-Parkplätze ein und erweiterte an allen Standorten die Informationsangebote für pflegende Angehörige. Das Zertifikat gilt bis Oktober 2019.
Mehr: ÜÜ www.h-brs.de/inf
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Beethoven digital erfahren „BTHVN“ schrieb er unter seine Kompositionen. Wie modern solche Kürzel in Zeiten von Twitter & Co. sein würden, konnte Beethoven nicht ahnen. Jetzt gibt es sein Bonner Leben als App: den Beethoven-Walk. „Die App würde ihm sicherlich gefallen“, meinen Professor Thorsten Bonne und seine Studenten Yannick Herrmann, Fabian Vieten und Frank Thielen. Sie programmierten die App, die Bonner und Bonn-Besucher mit Blick auf das BTHVN-Jahr 2020 zu einem Rundgang an die Wirkstätten des Komponisten einlädt. Es gibt Informationstexte für jeden Ort, einen Eventkalender und eine Schnitzeljagd. Die Idee für die App stammt von Goodarz Mahobi, dem CEO der IT-Unternehmensberatung axxessio, entstanden ist sie im Rahmen des Digital Hub und des Projekts „Digitales Bonn“, die beide den Ausbau der Gründerszene und die digitale Innovation fördern. Zum Download der App: ÜÜ play.google.com/store/apps/details?id=de.bonn. hbrs.beethovenapp&hl=de
Institut für Management bildet weiter Ohne Unterstützung ist ein duales Studium eine anspruchsvolle Herausforderung. Das Institut für Management (IfM) der H-BRS entwickelt und realisiert daher Weiterbildungsveranstaltungen für Fach- und Führungskräfte in der Managementlehre. Das IfM fungiert als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden. Ergebnis ist beispielsweise ein berufsbegleitendes Studienprogramm der Betriebswirtschaft in Kooperation mit der Deutschen Postbank AG. Ein optimaler Mix aus Praxis und Theorie: Das im IfM erlangte theoretische Wissen wenden die Studierenden während ihrer Praxiseinsätze in den verschiedenen Unternehmensbereichen der Postbank an. ÜÜ www.h-brs.de/ifm
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Wir bleiben in Kontakt Erfolgreiche Premiere des ersten Alumni-Tags an der Hochschule Zurück auf den Campus – diese Gelegenheit ließen sich rund 200 Alumni nicht entgehen. Alte Bekannte treffen, Neues aus der Hochschule erfahren, mit Professoren und Studierenden reden, kurz: netzwerken. Und das war ganz im Sinne des ersten Alumni-Tags der Hochschule BonnRhein-Sieg. „Netzwerke sind wichtig im Berufsleben und im sozialen Miteinander“, betonte Hochschulpräsident Hartmut Ihne bei der Begrüßung der Ehemaligen.
Alumni wirkten mit. So informierten einige über die Ausbildung von Soft Skills und gaben wichtige Impulse für einen gelungenen Berufseinstieg. Barbara Wieners-Horst war zufrieden mit der Premiere: „Viele Menschen haben sich für unseren ersten Alumni-Tag engagiert, die Zusammenarbeit lief sehr gut, und darauf beruht auch der Erfolg.“ Weitere Ehemaligen-Treffen sind geplant.
Einen ganzen Tag lang bot das Alumni-Management ein abwechslungsreiches Programm. Karriereplanung, Corporate Social Responsibility, erste Schritte auf dem Arbeitsmarkt – Alumni-Referentin Barbara Wieners-Horst hatte spannende Workshops und Vorträge organisiert. Auch die
Oliver Zilken, Teamleiter Softwareentwicklung bei REWE Digital: „Veranstaltungen wie der Alumni-Tag sind klasse. Ich freue mich, ehemalige Kommilitonen zu treffen. Außerdem ist es immer bereichernd, berufliche Erfahrungen zu teilen. Deshalb habe ich einen Workshop angeboten, in dem ich neue Verfahren in der Softwareentwicklung bei REWE Digital vorgestellt habe. Dort arbeite ich heute als Teamleiter.“
Max Domels, Student der Wirtschaftswissenschaften: „Vom Alumni-Tag habe auch ich als Student profitiert. Ehemalige Fachschaftler haben mir von ihrem Jobeinstieg erzählt und mir Tipps gegeben. Aus den Workshops habe ich ebenfalls viel mitgenommen.“
Vanessa Schell, DHL, Logistik und Beschaffung: „Es hat mir viel Spaß gemacht, den Studierenden von meiner Arbeit in Lateinamerika und Asien zu berichten. Ich selbst habe vor vielen Jahren einen ähnlichen Vortrag an der Hochschule gehört, der mich damals sehr beeindruckt hat.“
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„Gute Wissenschaft braucht gute Räume“ Richtfest der neuen Gebäude in Sankt Augustin und Rheinbach Zwei neue Erweiterungsbauten auf rund 5.600 Quadratmetern, 36 Millionen Euro Gesamtkosten inklusive 24 Millionen Euro Förderung vom Land NRW – es ist unübersehbar, dass die H-BRS weiter wächst. Ende 2016 standen die Rohbauten sowohl am Campus in Rheinbach als auch in Sankt Augustin: Die neuen Flächen für Lehre und Forschung sollen bereits zum kommenden Wintersemester 2017/18 bezugsfertig sein. Das erste Mal vergrößerte sich die Hochschule 2005, auch heute ist der Platz wieder knapp. Aus ursprünglich geplanten 2.500 Studierenden sind inzwischen über 8.000 geworden, zehn Forschungsinstitute treiben die anwendungsorientierte Forschung und kooperative Promotionen voran. „Die erforderlichen Erweiterungsbauten an beiden Campusstandorten sind das sichtbare Zeichen einer positiven Entwicklung der H-BRS. Ich freue mich, dass durch die Investitionen des Landes anwendungsorientierte Forschung und gute Lehre weiterentwickelt werden können“, betonte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Grundsteinlegung in Rheinbach. Hochschulpräsident Hartmut Ihne ist vom Rheinbacher Rohbau begeistert: „Es ist alles viel größer, als ich es mir vorgestellt habe.“ Auch Hochschulkanzlerin Michaela Schuhmann ist zufrieden, immerhin liegt die H-BRS sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan. Außerdem weist sie auf ein wichtiges Detail der Bautätigkeiten hin, denn die Hochschule darf „als einzige in eigener Bauherrenfunktion für das Land NRW bauen. Darauf sind wir stolz. Die Hochschule ist flexibler in Entscheidungen, hat etwa Einfluss auf Materialien, trägt aber auch mehr Verantwortung“. Eine weitere Besonderheit ist, dass Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität bei der Realisierung im Fokus stehen.
„Alles viel größer...“, Hochschulpräsident Hartmut Ihne und Kanzlerin Michaela Schuhmann sind vom Rheinbacher Rohbau begeistert
„Wir gestalten den Campusplatz zur autofreien Zone um. Außerdem bauen wir nach den Standards des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen in der Kategorie Silber, wofür der Bau 46 Kriterien mit 164 Einzelbewertungen erfüllen muss“, sagt Projektleiter Reinhard Groth. Der Neubau am Campus Rheinbach wird für Forschungslabore der Naturwissenschaften und für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften genutzt. Das Gebäude in Sankt Augustin sollen von den dort ansässigen Wirtschaftswissenschaften und der Hochschulverwaltung bezogen werden. Ein eigener Gebäudeteil dient an beiden Standorten dem Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF). Dort wird die Zusammenarbeit von anwendungsorientierter Forschung der Hochschule mit regionalen Unternehmen gefördert. „Gute Wissenschaft braucht gute Räume“, sagt Hochschulpräsident Ihne. „Unser Science Campus wird Wissenschaft und Wirtschaft in lebendiger Form zusammenbringen.“
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„Wir stehen in der Verwaltung oft in einem Zielkonflikt: Einerseits wollen wir die Professoren und Mitarbeiter unterstützen und ihnen den Hochschulalltag erleichtern, andererseits müssen wir uns an explizite Vorschriften halten“, sagt Reinhard Groth. Da muss man manchmal neue Wege ausprobieren, um sich weiterzuentwickeln. Ein Beispiel sind die aktuellen Erweiterungsbauten: Als einzige Hochschule in NRW ist die H-BRS selbst Bauherrin und somit für die Projektkoordination verantwortlich. „Das war für uns mit Risiken verbunden. Aber, wie wir heute sehen, ein voller Erfolg.“
Reinhard Groth Als Abteilungsleiter des Campus- und Finanzservice wagt Reinhard Groth immer wieder den schwierigen Spagat zwischen Bürokratie und Dienstleistung. So auch als Bauherr der neuen Erweiterungsbauten.
ORZELLANKISTE MAL SEHEN VIELLEICHT VORSICHT LIEBER NICHT SPÄTER MAL KANN MAN MACHEN MUSS
wagen
S MAN ABER NICHT ABWARTEN UND TEE TRINKEN
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Karriere in der Automobilbranche Alumnus Alexander Barth entwickelt bereits als Student der H-BRS ein neues Bildanalyseverfahren Als Alexander Barth 1999 an der Hochschule Bonn-RheinSieg sein Studium aufnahm, wollte er „etwas mit Videos und Filmen machen“. Er entschied sich für den Studiengang Computer Science und spezialisierte sich auf Bildverarbeitung. Dieses Thema ließ ihn nicht mehr los, bis heute. Erste internationale Kontakte knüpfte er ebenfalls während des Studiums. Professor Rainer Herpers, bei dem Barth als studentischer Mitarbeiter beschäftigt war, brachte ihm bei mehreren gemeinsamen Aufenthalten an der kanadischen Partnerhochschule York University in Toronto die internationale Dimension von Forschung und Entwicklung nahe.
Die Masterarbeit bringt den Durchbruch
Alexander Barth legte den Grundstein für seine Karriere an der H-BRS
Als Teil seiner Masterarbeit entwickelte Barth 2006 ein Verfahren zur Längenvermessung von Schrumpfschläuchen. Diese hitzebeständigen Schläuche werden zum Beispiel für die Kabelisolierung genutzt. Der Student arbeitete mit dem weltweit zweitgrößten Hersteller der Kunststoffschläuche zusammen – der DSGCanusa aus Meckenheim. Das Unternehmen setzte sein neues Bildanalyseverfahren ein, das zu lange oder zu kurze Schläuche erkennt und sie automatisch aussortiert – eine Arbeit, die bislang nur stichprobenartig
und manuell ausgeführt wurde. Barths Erfindung wurde 2006 als beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet Technische Informatik ausgezeichnet. Den Preis vergibt der Fachbereichstag Informatik der Fachhochschulen in Deutschland. Auch auf der Industriemesse in Hannover wurde das Verfahren präsentiert: „Das beste Exponat, das wir jemals ausgestellt haben“, lobt Barths Betreuer Herpers.
» leben Alumnus des Jahres 2016
Internationale Karriere in der Automobilindustrie Nach dem Masterabschluss folgte die Promotion an der Universität Bonn. Alexander Barth entwickelte Bildverarbeitungsalgorithmen für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren, zunächst im experimentellen Teil seiner Promotion bei Daimler in Sindelfingen, später bei Mercedes Benz am Forschungsstandort im Silicon Valley in den USA. Seit 2014 arbeitet er in der Deutschlandzentrale von Delphi in Wuppertal, einem großen Zulieferer und Entwicklungspartner der Automobilindustrie. Dort tüftelt er an einer 3-D-Kamera, die Handgesten des Autofahrers erkennen und in Befehle wie „Radio lauter stellen“ oder „Anruf annehmen/ablehnen“ umsetzen kann. An seinem Beruf schätzt der Informatiker, dass er mit neuen Technologien in Berührung kommt und ihre Entwicklung mitbeeinflusst. Außerdem kommuniziert er gerne mit Kunden und Dienstleistern auf der ganzen Welt. Trotz seiner internationalen Karriere hat er den Bezug zum Produkt nicht verloren: „Ich finde es wichtig, dass man in der Informatik auch mal selbst Hand anlegt und programmiert. Lösungen aus dem Netz kopieren kann jeder.“ Den Studierenden der H-BRS gibt er den Rat, über den Tellerrand des eigenen Fachgebietes zu schauen: „Zum Job des Informatikers gehört es, sich auch mit der Hardware und ihren Konfigurationen auseinanderzusetzen – selbst wenn man nicht alle Details versteht.“
„H-BRS, alles andere ist kalter Kaffee“ Aus diesen Tassen schmeckt der Muntermacher noch mal so gut. Gleichzeitig stärken sie das Zusammengehörigkeitsgefühl an der Hochschule: Die Kaffeetassen sind der Renner des im Oktober 2016 eröffneten Webshops. Das Angebot an Merchandising-Produkten reicht von TShirts aus fair gehandelter Baumwolle über Taschen aus Biobaumwolle bis zu Schreibwaren und Accessoires – das Hochschul-Logo ziert auch Powerbanks und Regenschirme. Alle Produkte können H-BRS-Liebhaber sowohl auf der Shop-Website als auch in der Hochschulbibliothek erwerben. Der Tassen-Slogan stammt übrigens von einer Mitarbeiterin, die sich am Sprüchewettbewerb auf Facebook beteiligte. ÜÜ shop.h-brs.de
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15 Jahre Hochschulzeitung „doppelpunkt:“ Interview mit Chefredakteurin Eva Tritschler und Projektleiter Professor Andreas Schümchen }} Welche Funktion hat der „doppelpunkt:“ für die Hochschule? Schümchen: Wir schreiben für eine breite Zielgruppe auch außerhalb der Hochschule. Gerade für Absolventen, Arbeitgeber oder Angehörige ist der „doppelpunkt:“ ein unterhaltsames und informatives Medium. Die Leser erfahren, was an der H-BRS passiert. Und das auf einer überschaubaren Anzahl von Seiten – eine Art BILD-Zeitung für die Hochschule. Tritschler: Der „doppelpunkt:“ ist zwar die offizielle Hochschulzeitung, aber kein Verlautbarungsorgan. Das Besondere ist nach wie vor, dass Studierende die Artikel schreiben und sich die Redaktion jedes Semester neu zusammensetzt. }} Warum haben Sie den „doppelpunkt:“ ins Leben gerufen? Eva Tritschler: Als Journalistin weiß ich um den Wert einer Zeitung für die Kommunikation. Man kann die Hochschule anders präsentieren als in einer offiziellen Broschüre. Andreas Schümchen: Im „doppelpunkt:“ können unsere Studierenden des Technikjournalismus praktisch arbeiten und ihre ersten Beiträge veröffentlichen. }} Was verbinden Sie mit dem Titel? Tritschler: Wir haben bei der Gründung einen Namenswettbewerb ausgeschrieben und über die Vorschläge abgestimmt. „doppelpunkt:“ hatte knapp die Nase vorne. Der Name passt: Es ist ein Typo-Zeichen, hinter einem Doppelpunkt kommt eine Aussage. Außerdem gibt es Ähnlichkeiten mit unserem Hochschullogo, das hat ebenfalls zwei Punkte.
}} Wie binden Sie die Studierenden ein? Tritschler: Eine Mitarbeit in der Redaktion steht jedem offen, auch wenn sich überwiegend Technikjournalisten dafür interessieren. Die Studierenden bringen Themen ein, recherchieren, schreiben, machen Fotos und lernen, Verantwortung für ihr Zeitmanagement zu übernehmen. Außerdem ist Teamgeist gefragt: Man kann nicht einfach die Brocken hinwerfen und Artikel nicht abgeben. Schümchen: Die Studierenden sind mit großer Begeisterung dabei, weil am Ende eine richtige Zeitung steht, die man anfassen und den Großeltern zeigen kann. ÜÜ doppelpunkt-online.de
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Frau Tritschler, Herr Schümchen, auf ein Wort, bitte! }} Der Produktionstag ist immer … T: … unterschiedlich lang. Wir fangen um 10 Uhr an und beenden den Tag erst, wenn die Zeitung fertig ist. Das kann bis Mitternacht und länger dauern. S: … sehr lustig und sehr lang. }} Mich bringt es auf die Palme, wenn … T: … jemand die Abgabetermine für Artikel nicht einhält und nicht Bescheid sagt. S: … die Bildunterschriften im „doppelpunkt:“ keinen Doppelpunkt haben. }} Mein Highlight in 15 Jahren „doppelpunkt:“ ist … T: … das Interview mit Campuskater Piet. S: … unser Durchhaltevermögen bei nächtlichen Produktionen. }} Ich hätte beinahe die Nerven verloren, als … T: … ich am Produktionstag feststellen musste, dass zwei Leute ihre Artikel noch nicht abgeliefert hatten. S: … ich verliere nicht so leicht die Nerven. Höchstens wenn die Technik ausfällt, aber das verdränge ich schnell.
Eva Tritschler
Prof. Dr. Andreas Schümchen
studierte Germanistik und Sport an der CAU in Kiel. 1983 begann sie als freie Journalistin und arbeitete unter anderem beim Kölner Stadtanzeiger. Seit 1997 ist sie Pressesprecherin an der Hochschule BonnRhein-Sieg.
studierte Germanistik, Medienwissenschaften, Psychologie und Kunstgeschichte an der TU Berlin. Anschließend absolvierte er ein Redaktionsvolontariat, schrieb zehn Jahre lang als Medienfachjournalist für Fachmagazine, Tages- und Wochenzeitungen und war Pressesprecher beim Grimme-Institut. An der H-BRS ist er Professor für Journalistik mit Schwerpunkt Print und Redaktionsmanagement.
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Stärken bewahren und weiterentwickeln Leitfaden bis 2020: Hochschulentwicklungsplan II mit neuen Förderprogrammen Wissenschaft, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung – das sind die drei Schlagworte, mit denen die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre Marschrichtung für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben hat. „Unser Ziel ist es, durch qualitativ hochwertige Lehre und Forschung sowie innovativen Transfer gemeinsam mit unseren Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden auch zukünftig eine Spitzenposition unter den anwendungsorientierten Hochschulen in Deutschland einzunehmen“, sagt Hochschulpräsident Hartmut Ihne. Zu diesem Zweck soll der zweite Hochschulentwicklungsplan als Leitfaden für die Jahre 2016 bis 2020 dienen. Die Hochschule als Ganzes folgt vier strategischen Grundsätzen: Innovation ermöglichen und fördern, Vernetzung stärken und nutzen, Internationalität gestalten und leben sowie Traditionen pflegen und weiterentwickeln. Passend zu den Grundsätzen hat die Hochschule in ihren Kernaufgaben Lehre, Forschung, Transfer und gesellschaftliche Verantwortung konkrete Ziele festgelegt. Sie sollen mit der Unterstützung von 20 internen Förderprogrammen erreicht werden. Den Fortschritt wollen die Beteiligten künftig einmal im Jahr auf einer Konferenz überprüfen.
Innovation in der Lehre bedeutet für die Hochschule zum Beispiel, dass sie auf neue Medien setzt. Mithilfe des Förderprogramms „Digitale Unterstützung der Lehre“ soll das Lernen in Zukunft nicht nur in klassischen Präsenzveranstaltungen stattfinden, sondern auch in virtuellen Klassenräumen, Chaträumen oder per Videokonferenz. Innovative Lehre bedeutet aber auch, an der Hochschule
Weiterbildungsangebote zu entwickeln und professionelle Managementstrukturen aufzubauen. Das Förderprogramm „Weiterbildende Studienangebote – Investition in Wissen“ sieht vor, Berufstätige, Hochschulabgänger oder das eigene Personal zu aktuellen wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungstrends zu schulen.
Forschungsdatenbank und Science Campus Freiraum für innovative Forschung ist ein weiteres Ziel, das mit einem speziellen Förderprogramm vorangetrieben wird. Es umfasst eine Reduzierung des Lehrdeputats für Dozenten in Forschungsprojekten, eine Startförderung für Neuberufene und ein differenziertes Prämiensystem. Außerdem soll Forschung sichtbarer werden. Maßnahmen dafür sind Forschungsmarketing sowie die Darstellung von Kompetenzen und Leistungen in einer Forschungsdatenbank.
Außerdem arbeitet die Hochschule am Aufbau des H-BRS Science Campus. Dieser in der Region einzigartige Kompetenzraum für anwendungsorientierte Forschung und Transfer soll die Potenziale und die Innovationskraft der Hochschule national und auch international sichtbar machen. ÜÜ www.h-brs.de/hep2
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Forensik: Studierende profitieren von der Kooperation mit dem Landeskriminalamt Mainz
Überflieger eingeflogen
Porträt: Claudia Ruiz Vega
Stipendiaten aus dem Ausland bereichern Forschungsarbeit an der Hochschule
vom Sprachenzentrum ermuntert dazu, ein Auslandsstudium zu wagen
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Gemeinsam für ein höheres Ziel
Vom Ingenieur zum Berufsschullehrer Uni Siegen und H-BRS bieten Ingenieuren Quereinstieg zum Lehrer
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IZNE treibt Zusammenarbeit zu UN-Entwicklungszielen voran
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Drei gute Gründe(r)
Studentische Spürnasen Kooperation mit dem Landeskriminalamt in Mainz
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Business Campus ist stolz auf erfolgreiche EXIST-Anträge
Mehr Teilnehmer, Partner und Programm
Mit Vollgas in die Top Ten
Dritte Afrika-Konferenz beweist sich als etabliertes Netzwerktreffen
BRS-Motorsportteam feiert seine bislang erfolgreichste Saison
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Keine Innovation ohne Wagnis
Kennen Sie die Situation? Sie haben eine neue Idee, Sie wollen einen Weg anders gehen als bisher, Sie wollen etwas verändern, doch Ihre Freunde, Kolleginnen oder Mitarbeiter ziehen nicht mit? Die Planung von Veränderungen leidet an einer Sicherheitsasymmetrie: Es erscheint als sicher, was verloren geht, und als unsicher, was gewonnen werden kann. Eine risikoaverse Persönlichkeit gibt dem, was sie heute sicher hat, eine große Bedeutung, und schätzt die Chancen dessen, was sie in Zukunft vielleicht erhalten kann, gering ein. Wer keinen Spaß am Wagnis hat, der wird nichts Neues schaffen. Innovation und Wagnisfreude sind untrennbar verbunden. Trotzdem sind verzagte Menschen auch im Innovationsprozess wichtig. In den besten Arbeitsgruppen werden die verschiedenen Persönlichkeitstypen gemischt: Dann treffen wagnisorientierte Abenteurer auf zaudernde Bedenkenträger und ringen um das optimale Ergebnis. Auch neue Kooperationen sind Innovationen, nämlich Organisationsinnovationen. Sie zeugen von der Innovationsfreude einer Hochschule. Hierfür liefert die H-BRS beste Rahmenbedingungen. Mit der Förderung von Ausgründungen hat sich die BusinessCampus Rhein-Sieg GmbH als Start-up-Center etabliert: 2016 hat das Joint Venture aus H-BRS, Kreissparkasse Köln und Rhein-Sieg-Kreis 38 Unternehmen mit rund 140 Arbeitsplätzen betreut. Zudem wurde der Grundstein des Zentrums für Angewandte Forschung (ZAF) an den Standorten Sankt Augustin
und Rheinbach gelegt. Mit dem ZAF wird die Hochschule ihre strategische Partnerschaft mit der Wirtschaft intensivieren. Weitere Kooperationen der H-BRS: die Digital Hub Region Bonn AG, die neue digitale Geschäftsideen fördert, und der bio innovation park Rheinland. Dieses Projekt vereint die Universität Bonn, die Alanus Hochschule und die H-BRS mit Kommunen und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie des Obst- und Gartenbaus. Darüber hinaus startete die H-BRS mit ihrem Modell der Kommunalen Innovationspartnerschaft eine neue Form der Kooperation – aktuell mit der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. International hat die H-BRS zahlreiche neue Austauschabkommen geschlossen – über 70 Partnerhochschulen in 30 Ländern sind es weltweit. Studierende, Forschende, Lehrende können seit 2016 Ziele besuchen wie Split, Riga, Valencia oder Maroochydore in Australien. Die Hochschule hilft mit ihrem Know-how bei der Entwicklung von Universitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern etwa in Marokko, Ghana und Kenia. Dabei profitieren wir nicht nur im Bereich interkulturelle Erfahrungen. Die Hochschule BonnRhein-Sieg wird daher immer neue Kooperationen wagen: für ihre Studierenden, für ihre Lehrenden und Forschenden und für ihre Partner. Prof. Dr. Jürgen Bode Vizepräsident Internationalisierung und Diversität
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Überflieger eingeflogen Stipendiaten aus dem Ausland bereichern Forschungsarbeit an der Hochschule Internationalität wird an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg großgeschrieben und gefördert: 1.200 Studierende aus über 100 Ländern bereicherten 2016 Lehre und Forschung der Hochschule, darunter zahlreiche hochqualifizierte Stipendiaten. Aus Jordanien kam die angehende Molekulargenetikerin Ayesha Alkofahi mit einem Stipendium des NahostFörderprogramms, aufgelegt und finanziert vom Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie forschte für ihre Masterarbeit im Stammzelllabor von Professorin Edda Tobiasch, wo sie gemeinsam mit der Doktorandin Dorothee Schipper die molekularen Entstehungsmechanismen der Wiederverengung von Blutgefäßen untersuchte (Restenose). Aus den USA leistete Christopher Konow Unterstützung im Labor: Er erhielt eines der begehrten Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Programm „Research Internships in Science and Engineering“ (RISE). Der Chemiestudent extrahierte und charakterisierte unter der Anleitung von Doktorand Michel Bergs im Labor von Professorin Margit Schulze das Lignin der Miscanthus-Pflanzen mit einem Ethanol-OrganosolvVerfahren. Dabei vertiefte er nicht nur sein Wissen über spezifische Verfahrenstechniken, sondern erlebte auch den Alltag als Forscher: „Mein Hauptziel war es, die Tätigkeit im Labor kennenzulernen, um mich auf meine Doktorarbeit vorzubereiten. An der H-BRS habe ich erfahren, wie man als Mitglied einer Laborgruppe arbeitet und welche Verantwortung damit einhergeht.“ Die internationalen Stipendiaten hinterließen einen guten Eindruck. „Sie sind hochmotiviert, bringen eigene Kenntnisse ein und lernen gleichzeitig in unseren Laboren viel Neues kennen – eine rundum gewinnbringende Situation“, bilanziert Edda Tobiasch.
„Unsere internationalen Stipendiaten sind hochmotiviert, bringen eigene Kenntnisse ein und lernen gleichzeitig in unseren Laboren viel Neues kennen – eine rundum gewinnbringende Situation.“ Edda Tobiasch, Professorin für Genetic Engineering and Cell Culture
Akademische Ziele erreicht Die interkulturelle Erfahrung abseits der Forschung ist ein weiteres Plus. „Mich hat überrascht, dass ich schon als Studentin etwas sagen durfte und dabei ernst genommen wurde“, schwärmt Shatha Al Eman Sawalha, Masterstudentin an der palästinensischen Al-Quds-Universität in Jerusalem, die ebenfalls ein Stipendium des NahostFörderprogramms NRW erhielt. Im Chemielabor von Margit Schulze fand sie mit Unterstützung ihres Betreuers Markus Witzler und ihres Study Buddys Abla Alzagameem ein Thema für ihre Masterarbeit. „Auch die gute Organisation der Hochschule und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter machen es Studierenden leichter, ihre akademischen Ziele zu erreichen. Das habe ich an der Hochschule Bonn-RheinSieg definitiv geschafft.“
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Vom Ingenieur zum Berufsschullehrer Uni Siegen und H-BRS bieten Ingenieuren Quereinstieg zum Lehrer An deutschen Berufskollegs herrscht Lehrermangel. Um dem zu begegnen, hat die Universität Siegen gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in NordrheinWestfalen ein Kooperationsmodell entwickelt: AGORA. Diese NRW-Landesinitiative erlaubt es Bachelorstudierenden in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen, sich parallel zum Fachstudium an der Hochschule für den Master of Education an der Universität Siegen vorzubereiten. Ein einzigartiges Ausbildungskonzept für das Berufsfeld „Lehramt Berufskolleg“ entstand in der Kooperation zwischen Universität und Hochschulen: Daniel Pittich, Juniorprofessor an der Universität Siegen, lehrt am Campus in Sankt Augustin Technikdidaktik, die Kurse in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften stehen bei seinem Siegener Kollegen Eckart Diezemann auf dem Stundenplan. „Die von uns angebotenen Studienanteile an der H-BRS sind auf die Strukturen an der Universität Siegen ausgerichtet“, erklärt Pittich. „Aktuell arbeiten wir daran, dass sich die Studierenden ihre Leistungspunkte im Master anrechnen lassen können.“ Daniel Pittich hat selber Berufsschullehramt studiert. Er sieht das ergänzende Qualifizierungsangebot als eine lohnende Investition in die Zukunft, da auch in den nächsten Jahren von einem erheblichen Lehrermangel in den technischen Ausbildungsberufen auszugehen ist. „Gerade in den Fachrichtungen Metallund Elektrotechnik haben angehende Lehrer sehr gute Chancen auf eine Festanstellung“, so Pittich.
Die beste Motivation: Spaß am Unterrichten Das Projekt AGORA richtet sich hautsächlich an Bachelorstudierende. Aber auch Berufstätige können sich über AGORA für das Lehramt qualifizieren, wie das Beispiel von H-BRS-Alumna Verena Stentenbach zeigt. Stentenbach arbeitete nach ihrem Diplomabschluss 2004 als Ingenieurin und gründete eine Familie. Durch Zufall erfuhr sie von AGORA. „Daniel Pittich und seine Kollegen kümmern sich um ihre Studierenden und stellen sich flexibel auf jeden Einzelnen ein“, sagt die 37-Jährige. Nur so kann sie Arbeit, Familie und Studium unter einen Hut bringen. Ihre Hauptmotivation, sich auch spätabends und am Wochenende noch an den Schreibtisch zu setzen, ist der Spaß am Unterrichten: „Ich liebe den Beruf und wollte schon früher Lehrerin werden.“ Mehr: ÜÜ www.berufsschullehrer-werden.info
Technikdidaktik für Studierende der Ingenieurwissenschaften mit Ambitionen Richtung Lehramt: Professor Daniel Pittich von der Universität Siegen unterrichtet
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Studentische Spürnasen Kooperation mit dem Landeskriminalamt in Mainz
Besiegeln die Zusammenarbeit: Präsident des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz Johannes Kunz (links) und Hochschulpräsident Hartmut Ihne
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Wie spürt man Drogen auf? Wie werden verwischte Fingerabdrücke wieder sichtbar? Diese und weitere Fragen erforschen Studierende der H-BRS im Mainzer Landeskriminalamt (LKA). Die Zusammenarbeit ist jetzt offiziell: Im September 2016 unterzeichneten Hochschulpräsident Hartmut Ihne und LKA-Präsident Johannes Kunz einen Kooperationsvertrag. Bereits seit 2013 tauschen sich die Kriminalwissenschaftler und -techniker des LKA Rheinland-Pfalz mit den Kollegen im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule aus. Die Studierenden der Naturwissenschaftlichen Forensik und der Analytischen Chemie und Qualitätssicherung kennen die rechtlichen Grundlagen und verfügen über Basiswissen in Toxikologie und Drogenanalytik. „Die Ausbildung unserer Studierenden in diesen beiden Studiengängen ist auf die Bedürfnisse von LKA, BKA und
„Die Ausbildung unserer Studierenden der Naturwissenschaftlichen Forensik und der Analytischen Chemie und Qualitätssicherung ist auf die Bedürfnisse von LKA, BKA und rechtsmedizinischen Instituten zugeschnitten.“ Jürgen Pomp, Professor für Qualitätssicherung und Forensische Analytik
rechtsmedizinischen Instituten zugeschnitten“, berichtet Jürgen Pomp, Professor für Qualitätssicherung und Forensische Analytik der H-BRS. Beide Seiten profitieren von der Kooperation: Die Studierenden forschen für ihre Abschlussarbeiten im forensischanalytischen Labor des Landeskriminalamts zu realen Problemen und erwerben wertvolle Kompetenzen. Das LKA Rheinland-Pfalz bleibt dadurch auf dem aktuellen Forschungsstand und kann passgenaue Mitarbeiter gewinnen. Zwei Absolventen der Hochschule sind inzwischen beim LKA in Mainz angestellt.
Bundesweite Fortbildungsplattform geplant Die Kooperation soll weitere Kreise ziehen. „Wir haben gerade eine gemeinsame Fortbildungsplattform beantragt, über die sich alle LKA mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vernetzen können“, sagt Pomp. In mehrtägigen Seminaren können sich LKA-Mitarbeiter durch Fachvorträge der Hochschuldozenten weiterbilden und Informationen austauschen. Außerdem ist die H-BRS mit den LKA in Stuttgart und Düsseldorf im Gespräch, die durch die Mainzer Kooperationsvereinbarung auf die Hochschule aufmerksam geworden sind. Diese interessieren sich außer für Studierende naturwissenschaftlicher Studiengänge auch für angehende Informatiker. Zur Bekämpfung von Cyberkriminalität und Angriffen von ausländischen Regierungen mithilfe des Darknet wurden erste Kontakte mit dem Institut für Informatik und Sicherheitsforschung am Standort Sankt Augustin geknüpft.
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Mehr Teilnehmer, mehr Partner, mehr Programm Dritte Afrika-Konferenz beweist sich als etabliertes Netzwerktreffen Forscher und Praktiker vernetzen, um das Zusammenspiel von Bildung, Wissenschaft und wirtschaftlicher Entwicklung zu verbessern – das ist das Ziel der internationalen Konferenz „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“. „Die Hochschulen stehen in dieser Aufzählung bewusst an erster Position“, sagt Professor Jürgen Bode, Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität der H-BRS. „Sie sind nicht nur Bildungsdienstleister, sondern sie ermöglichen wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklung.“ Die Hochschule ist zum dritten Mal Gastgeberin der Konferenz, die im jährlichen Wechsel in Deutschland und einem afrikanischen Land stattfindet. Das Interesse an der Konferenz steigt: 300 internationale Teilnehmer, 100 mehr als beim vorherigen Mal, reisten im November 2016 nach Sankt Augustin. Zu den Veranstaltern H-BRS und University of Cape Coast (Ghana) kam als dritter Partner die University of Nairobi (Kenia) hinzu, und das Programm umfasste nun nicht mehr einen, sondern zwei Tage.
Gründer erläutern Marketingkonzept Die Konferenzthemen: Entrepreneurship und kleine und mittelständische Unternehmen sowie Markteintritt in den Ländern Afrikas, Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika, Weiterbildung und Gewinnung von qualifiziertem Personal. Einzelvorträge, beispielsweise zu Marketingstrategien in Ghana, zeigten anschauliche Lösungen aus der Praxis. Die Gründer von Baomilk, einem studentischen Start-up an der University of Cape Coast, erklärten, wieso ein wichtiger Baustein ihres Marketings ein
großer, leistungsfähiger Fotokopierer ist. „Damit locken wir Dozenten und Studierende der Universität an, die dann vor Ort kaufen, was wir von Baomilk anbieten: einen gesunden und durstlöschenden Drink aus der Milch des Affenbrotbaums“, so die Jungunternehmer. Vernetzung und Austausch zwischen deutschen und afrikanischen Unternehmen und Hochschulen sind Schwerpunkte der Afrika-Konferenzen. Deshalb gab es neben klassischen Workshops und Impulsreferaten dialogorientierte Veranstaltungsformate, wie das World Café der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg. Hier war Austausch in Kleingruppen gefragt, häufiger Wechsel der Gruppe und damit des Themas inbegriffen. „Das Format kam gut an und führte zu regen fachlichen Diskussionen“, so Bode. Eine Fortsetzung ist bereits geplant. Am 19. Juli 2017 findet die vierte Afrika-Konferenz an der University of Nairobi in Kenia statt. Mehr: ÜÜ www.german-african-entrepreneurship.org
„Die Hochschulen sind nicht einfach nur Bildungsdienstleister. Sie ermöglichen erst eine wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklung.“ Jürgen Bode, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität
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„Der Schritt ins Ausland erfordert viel Mut“, sagt Claudia Ruiz Vega und denkt dabei an ihre eigene Geschichte. Als junge Hochschulabsolventin wagte sie den Sprung in eine unbekannte Welt und kam nach Deutschland. Daher liegen ihr die Sprachtandems – sie bringen Studierende mit unterschiedlichen Muttersprachen zusammen – besonders am Herzen. „In Deutschland angekommen, müssen die ausländischen Studierenden ohne eigenes Netzwerk in der fremden Kultur und Sprache Anschluss finden – ein Tandempartner kann sie dabei unterstützen. Aber auch für deutsche Studierende ist das Projekt eine super Möglichkeit, um sich auf einen Auslandsaufenthalt vorzubereiten. Jedem ist geholfen.“
Claudia Ruiz Vega ist Fachleiterin für Spanischkurse am Sprachenzentrum der H-BRS und leitet das Sprachtandem-Projekt. Mit den internationalen Studierenden fühlt sich die gebürtige Kolumbianerin besonders verbunden.
ORZELLANKISTE MAL SEHEN VIELLEICHT VORSICHT LIEBER NICHT SPÄTER MAL KANN MAN MACHEN MUSS
wagen
S MAN ABER NICHT ABWARTEN UND TEE TRINKEN
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Gemeinsam für ein höheres Ziel IZNE treibt Zusammenarbeit an UN-Entwicklungszielen voran Hochwertige Bildung und Zugang zu erneuerbaren Energien für alle, gute Arbeitsplätze, verantwortungsvoller Konsum, umweltfreundliche Städte und Gemeinden – die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen steckt anspruchsvolle Ziele. Und dies nicht nur für die Schwellen- und Entwicklungsländer, auch Deutschland muss nach neuen Lösungen suchen, um die Vorgaben zu erfüllen. Ein guter Anlass für das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) an der H-BRS, im Jahr eins der Agenda eigene Zeichen zu setzen.
Entwicklung“. Zu drei interdisziplinären Workshops trafen sich Vertreter der Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung, der Forschungspolitik und Forschungsförderung am Campus Sankt Augustin und im Universitätsclub Bonn. Sie diskutierten über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen und mit Entwicklungs- und Schwellenländern. „Wir können zum Beispiel Fragestellungen des nachhaltigen Konsums nicht auf NRW-Ebene lösen, weil heute global produziert wird“, war die einhellige Meinung der Organisatoren. Ein Wunsch der Workshopteilnehmer lautet deshalb, dass Forschungsprogramme des Landes stärker auf interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit ausgerichtet sein sollten.
Gemeinsame Forschung mit chinesischer Universität Teil eines starken Netzwerks Im Juni 2016 trat das Zentrum offiziell dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany bei. Das Netzwerk von Wissenschafts-, Wirtschafts- und zivilgesellschaftlichen Organisationen bündelt die deutsche Expertise, um nachhaltige Entwicklung in allen Regionen der Welt mit innovativen und praktisch umsetzbaren Strategien voranzutreiben. Ein Beispiel dafür ist die interdisziplinär und auch international ausgerichtete Forschung für nachhaltige Entwicklung. Getreu Ziel 17 der Agenda 2030 „Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen“ organisierte das IZNE die Veranstaltungsreihe „Globale Partnerschaft – Nordrhein-Westfalen für eine internationale nachhaltige
Im Zeichen der globalen Partnerschaft mit einem gemeinsamen Ziel steht auch der Kooperationsvertrag, den die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Juli 2016 mit der Sichuan Agricultural University in Ya’an schloss. Die chinesische Universität und das IZNE hatten sich in den vergangenen drei Jahren bereits mehrfach über gemeinsame Kooperationsschwerpunkte ausgetauscht und wollen nun gemeinsam über die Realisierung der UN Sustainable Development Goals forschen. Davon ausgehend sollen sich Anknüpfungspunkte für die ingenieur-, natur- und die wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche der H-BRS bieten. Erster Berührungspunkt war ein in Zusammenarbeit mit dem NRW-Landschaftsministerium abgehaltenes Fachkolloquium. Hier konnten sich die ausländischen Gäste über die Chancen von nachhaltig produziertem Geflügel und Schweinefleisch auf dem deutschen Markt informieren.
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Werbung in Washington, D.C. Als Mitgründerin der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM) warb die H-BRS auf der 16. Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland. Der Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität, Professor Jürgen Bode, und die Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, Professorin Margit Geißler, reisten nach Washington, D.C., um die guten Forschungsmöglichkeiten speziell an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Universities of Applied Sciences) zu verdeutlichen. Jährlich veranstaltet das Netzwerk GAIN die größte außereuropäische Konferenz und Karrieremesse für Wissenschafts-und Forschungskarrieren in Deutschland. ÜÜ www.hochschulallianz.de
H-BRS unterstützt nachhaltiges Wirtschaften Ein CSR-Kompetenzzentrum für kleine und mittlere Unternehmen im Rheinland – mit diesem Konzept gewannen die H-BRS und die IHK Bonn/Rhein-Sieg einen Wettbewerb des NRW-Wirtschaftsministeriums. Von 2016 bis 2018 führen sie das Zentrum gemeinsam. „CSR, also Corporate Social Responsibility, soll von Unternehmen nicht als lästige Pflicht wahrgenommen werden“, sagt Professorin Maike Rieve-Nagel, Projektleiterin an der H-BRS. „Die gesellschaftliche Verantwortung dient vielmehr als Strategie und Methode, um Wettbewerbsvorteile am Markt zu erreichen.“ Daher organisiert die Hochschule CSR-Grundlagenveranstaltungen für Unternehmen und Studierende und begleitet das Zentrum wissenschaftlich. ÜÜ www.csr-kompetenzzentrum.de
Arbeitsplatz gefunden Die Otto Benecke Stiftung bietet ein Studienprogramm für zugewanderte Akademiker und kooperiert dabei unter anderem mit der H-BRS. Das BRS-Institut für Internationale Studien, ein An-Institut der H-BRS, vermittelt den Teilnehmern vor allem fachspezifische Deutschkenntnisse. „Durch gezielte Qualifizierung von wirtschaftlich orientierten Akademikern wird dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegengewirkt. Die Brückenmaßnahme soll einen erfolgreichen Berufseinstieg ermöglichen“, sagt Professor Jürgen Bode, geschäftsführender Direktor und Vorstandsvorsitzender des Instituts. Ende September 2016 unterschrieben vier der bisher 18 Teilnehmer aus elf Ländern einen Arbeitsvertrag, und das noch vor Ende des zehnmonatigen Kurses. ÜÜ www.obs-ev.de/projekte/ iq-netzwerk-nrw
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Drei gute Gründe(r) BusinessCampus ist stolz auf erfolgreiche EXIST-Anträge Für das Start-up-Zentrum der H-BRS war 2016 ein erfolgreiches Jahr: Der BusinessCampus unterstützt Studierende, Absolventen und Mitarbeiter der Hochschule, die sich selbstständig machen wollen. 2016 gleich mit mehrfachem Erfolg: Drei Gründerteams erhielten eine Anschubfinanzierung aus dem EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von je 125.000 Euro.
Kaufen, weitersagen, Bares sparen Das ist das Prinzip der Community-Shopping-Plattform Tigong. Je mehr Kunden sich für den Kauf eines Produkts entscheiden, desto preiswerter wird es. Dabei können Kunden Produkte aktiv weiterempfehlen oder passiv von anderen Kaufempfehlungen aus der Community profitieren. Am Ende erhalten die Käufer desselben Produkts einen Teil des Kaufpreises zurück (Cashback) und können die Summe für einen weiteren Kauf auf Tigong nutzen. Wie viel, das halten in Echtzeit reagierende selbstlernende Algorithmen nach. Sie zeigen die Preisersparnis direkt für die Käufer an. Ausgetüftelt haben diese Variante des Community Shoppings Jan Bergann, Robin Larbi und Christopher Ross, drei Absolventen der H-BRS im Fach Betriebswirtschaft. Gemeinsam mit Christoph Heike haben sie im Dezember 2016 ihr Shoppingportal mit inzwischen über 1.200 Artikeln für Babys und Kleinkinder auf den Markt gebracht.
Designermöbel bequem und günstig: MöbelFirst
ÜÜ Mehr: www.tigong.de
ÜÜ Mehr: www.moebelfirst.de
Wer hochwertige Möbel als Ausstellungsstücke kauft, kann viel Geld sparen. Allerdings ist das Abklappern verschiedener Händler auf der Suche nach diesen Schnäppchen zeitaufwändig, der Möbelkauf im Internet oft praktischer. MöbelFirst, eine Unternehmensgründung von Christoph Ritschel und Dennis Franken, bietet beides: Auf einer Internetplattform können preisbewusste Designfreunde Ausstellungsmöbel von Händlern aus ganz Deutschland online kaufen und sie sich nach Hause schicken lassen. Dem Konzept der beiden Gründer, die an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Betriebswirtschaft studiert haben, haben sich in den letzten neun Monaten deutschlandweit mehr als 60 Filialen angeschlossen. Seit November 2016 ist MöbelFirst am Netz und hat bereits Bestellungen für mehr als 100 Kunden ausgeliefert.
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Kevin Merken (links), Erfinder von 11Spielmacher, mit dem Gründer von Eversports Hanno Lippitsch
Gut organisiert kicken Rund 16 Millionen Hobby-Fußballer gibt es in Deutschland, aber nur rund sechs Millionen sind Mitglied in einem Verein. Der Rest muss sich selbst organisieren: Mitkicker finden, Termine ausmachen, eine Sportstätte buchen und als Gruppe abrechnen. Kevin Merken und Malte Möller hatten beide dieses Problem. Und als WG-Kollegen, die an der H-BRS studierten, kamen sie auf die Idee, eine technische Lösung auf den Markt zu bringen: Mit Unterstützung des Informatikers Franz Herzog ging im Juni 2015 die Serviceplattform 11Spielmacher online. Ein Jahr später fusionierte sie mit dem Wiener Unternehmen Eversports, dessen deutscher Ableger 11Spielmacher nun ist. Basis für den Erfolg der drei Jungunternehmer war die Anschubfinanzierung durch das EXIST-Stipendium und die Unterstützung durch den BusinessCampus, sagt Kevin Merken: „Das beherzte Engagement unserer Ansprechpartnerin war ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Antragstellung.“ ÜÜ Mehr: 11spielmacheralpha.firebaseapp.com
Entwurf für Andachtsraum mit 2.000 Euro prämiert Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit trägt Früchte: Architekturstudierende der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter machten sich in einem Wettbewerb Gedanken zu einem Andachtsraum an der H-BRS, ihrer Nachbarhochschule: Vom gespiegelten Himmel bis zu einem in den Boden eingelassenen Gebäude mit zentral platziertem Baum reichten die Vorschläge. 30 angehende Architekten stellten ihre Modelle vor, fünf erhielten einen Preis. Der mit 2.000 Euro dotierte Gewinnerentwurf „Andachts-Baum“ bringe „sowohl die Neugestaltung des Umraumes als auch die Formfindung für den Raum selbst zu einer in sich schlüssigen Ganzheit“, lautet das Urteil der mit Professoren beider Hochschulen besetzen Jury.
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Mit Vollgas in die Top Ten BRS-Motorsportteam feiert seine bislang erfolgreichste Saison Blau-weißes Design, schnittige Form, um die 200 Kilogramm leicht – das ist Carola (G16e), der aktuelle Rennwagen, den das BRS-Motorsportteam 2016 in Eigenregie gebaut hat. Seit der Umstellung auf Elektroantrieb 2014 ist Carola bereits die dritte elektrische Generation aus der Hochschulgarage. Unzählige Arbeitsstunden steckten die Studierenden in Entwicklung, Design und Konstruktion. Die Fertigstellung kurz vor der ersten Station des internationalen Konstruktionswettbewerbs Formula Student in Italien war eine Punktlandung: Wenige Stunden vor der Abfahrt musste der Akku umgebaut werden. „Das war stressig, aber wir haben es geschafft“, sagt Teammitglied Patrick Berninghaus.
Starkes Team: Viele Hände und unzählige Arbeitsstunden bringen den Erfolg
Nach Medaillengewinnen bei der Formula Student in Italien, Österreich und Deutschland kletterte das Team zeitweise weltweit auf den achten Platz. „Die beste Platzierung, die wir je auf der Weltrangliste bei über 100 Wettbewerbern hatten“, sagt Professor Dirk Reith, der Betreuer des Teams. Bis zum Jahresende 2016 gelang es fast, die Position zu halten: „Wir sind auf Platz neun in direkter Gesellschaft der großen Unis, das ist eine grandiose Leistung“, sagt Reith. Diese Platzierung beruht dabei weniger auf der Motorkraft von Carola als auf dem Können des Rennsportteams. Anders als bei der Formel 1 spielt Geschwindigkeit bei den Wettbewerben der Formula Student nur eine untergeordnete Rolle. Marketingstrategien, Konstruktionskniffe, Design und Standfestigkeit auf den Rennstrecken fließen in die Wertung ein.
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Schnell und leicht: Carola (G16e), der aktuelle Rennwagen des BRS-Motorsportteams
Race Academy bringt das Team voran „In Italien haben wir mit dem ‚Engineering Design‘ sogar den wichtigsten Teilwettbewerb gewonnen. Das kann man nur schaffen, wenn man sehr gute Designunterlagen für die Juroren mitbringt“, so Reith. Wie die Unterlagen aufzubereiten sind, lernen jüngere Studierende in der im Herbst 2015 gegründeten Race Academy von den alten Hasen des Motorsportteams. Diese wiederum schult Dirk Reith in Sachen Didaktik. Notwendiges Wissen wird so erfolgreich von Studierenden an Studierende weitergegeben. Außerdem stellt die Academy Prüfungssituationen des
Wettbewerbs Formula Student nach, um Erfahrungen für künftige Präsentationen zu ermöglichen. Zur Gründung der Race Academy führte die Einsicht im Team, dass die Wissensweitergabe systematischer ablaufen muss. „Weniger Verlust an Kenntnissen und Erfahrung beschert einen Vorsprung. Wir sind jetzt einfach besser auf Teildisziplinen vorbereitet“, bestätigt Reith. „Die Academy hat einen Anteil am Erfolg des Teams. Wir alle können sehr stolz sein.“ ÜÜ www.brsmotorsport.de
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»»84
Personalia
»»85
Auszeichnungen
»»86
Hochschulrat
»»88
Mitarbeiterstruktur
»»89
Partnerhochschulen weltweit
»»90
Haushalt
»»96
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» berichten
Zahlen und Fakten Studierendenzahl
Studienanfänger
Wintersemester 2016/17
bis Studienjahr 2015/16 8.001
8000
6000
35 %
36%
37%
37% weiblich
2.254
2.000
1200
1.137
1000
1.600
34 %
800
1.400 1.200
600
1.000
3000
800 66 %
65 %
64%
63%
63% männlich
400
600 400
1000 0
2.400
1.800
4000
2000
bis Studienjahr 2015/16
2.200
7000
5000
Absolventen
200
200 2012 2013
2013 2014
2014 2015
2015 2016
2016 2017
0
2012
2013
2014
2015
2016
0
2012
2013
2014
2015
2016
Studiengänge der H-BRS Bachelorstudiengänge • Applied Biology • Betriebswirtschaft • Business Administration • Chemie mit Materialwissenschaften • Elektrotechnik • Elektrotechnik (kooperativ) • Informatik • Maschinenbau • Mechatronik (kooperativ) • Naturwissenschaftliche Forensik • Sozialversicherung • Technikjournalismus/PR • Wirtschaftsinformatik • Wirtschaftspsychologie
Masterstudiengänge • Analysis and Design of Social Protection Systems • Analytische Chemie • Autonomous Systems • Biomedical Sciences • Controlling und Management • Elektrotechnische Systementwicklung • Informatik • Innovations- und Informationsmanagement • International Media Studies • Mechatronik • Corporate Social Responsibility & NonGovernmental Organisation (CSR & NGO)Management • Technik- und Innovationskommunikation • Wirtschaftspsychologie
Neu seit 2015 Promotionsstudiengangsprogramm im Graduierteninstitut der H-BRS: • 78 Promovierende Stand 31.12.2016 • Abgeschlossene Promotionen 2016: Janina Schmitz, Holger Steiner und Thomas Haenel
Alle Zahlen zum Stichtag 31.12.2016
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Studierende im Wintersemester 2016/17 Studierende nach Fachbereich und Geschlecht
Wirtschaftswissenschaften
weiblich 53 %
2.593
männlich 47 %
15,2 %
Informatik
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
weiblich 15 %
2.065
männlich 85 %
16,7%
weiblich 23 %
Angewandte Naturwissenschaften
weiblich 59 %
1.860
männlich 77 %
11,8 %
1.068
männlich 41 %
24,4 %
Sozialversicherung
weiblich 64 %
372
männlich 36 % 16,7 %
Anteil ausländischer Studierender nach Fachbereichen
15,2 %
16,7%
11,8 %
24,4 %
16,7 %
83
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Organisationsstruktur der Hochschule Hochschulrat
Präsidium
8 Mitglieder
Senat 34 Mitglieder
Vizepräsident
Internationalisierung und Diversität
Fachbereiche und Institute
Angewandte Naturwissenschaften Elektrotechnik, Maschinenbau, Technikjournalismus
Studium, Lehre und Weiterbildung
Vizepräsidentin
Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs
Kommissionen und Beauftragte
Verwaltung und Betriebseinheiten
Institute
Kommissionen
Beauftragte
Verwaltung
Betriebseinheiten
Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand
Finanzplanung und Budgetierung
Alumni
Campus- und Finanzservice
Hochschulund Kreisbibliothek
Forum Verantwortung
Forschung
International Office und Studierendenservice
Sprachenzentrum
IT-Service
Zentrum für Wissenschaftsund Technologietransfer
Didaktische Weiterbildung Digitale Hochschule
Graduierteninstitut Institut für Detektionstechnologien
Wirtschaftswissenschaften
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Regionale Entwicklung, Transfer und Innovation
Gleichstellung
Diversität
Informatik
Sozialversicherung
Präsident
Vizepräsident
Kanzlerin
Stabsstellen der Kanzlerin
Fachbereiche
Vizepräsidentin
Internationales
Qualitätsmanagment Schulkontakte
Institut für Management
Lehre und Studium
Institut für Medienentwicklung und -analyse
Partnerschaftliches Verhalten
Gesetzlich Beauftragte
Institut für Sicherheitsforschung
Qualitätsverbesserung
Arbeitssicherheit und Umweltschutz
Institut für Soziale Innovationen
Transfer
Personalservice
Planungsservice und Controlling
Berufungen Geheimschutz
Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz
Gleichstellung Schwerbehinderte
Institute for Visual Computing
Brandschutz Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung
Personalräte
Datenschutz
Studierendenschaft
Studierendenparlament, Allgemeiner Studierendenausschuss, Fachschaften, Fachschaftsräte
Stichtag: 31. Mai 2017
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Personalia 2016 Neuberufungen
Glückwünsche
August
Prof. Dr. Michaela Wirtz Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, Professur für Chemie, insbesondere Instrumentelle Analytik und Physikalische Chemie
November
Prof. Dr. Martin Eric Müller Fachbereich Informatik, Professur für mathematische und theoretische Grundlagen der Informatik
Honorarprofessuren Januar
Prof. Dr. Krzysztof Hagemejer Honorarprofessor am Fachbereich Sozialversicherung
Juni
Gert Scobel Honorarprofessor am Forum Verantwortung
November
25-jähriges Dienstjubiläum Januar
Bettina Schmitt, Susanne Patt-Bohlscheid Hochschul- und Kreisbibliothek
Februar
Michael Spors Campus- und Finanzservice
Ruhestand
März
Prof. Dr. Gerd Knupp Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
September
Prof. Dr. Norbert Becker Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Ehrendoktorwürde April
Prof. Dr. Roustiam Chakirov Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus, erhält die Ehrendoktorwürde der Chernihiv National University of Technology (Ukraine)
Prof. Dr. Paul P. Plöger wird Wissenschaftlicher Direktor des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (b-it)
Wechsel Januar
Prof. Dr. Marc Ant Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, wird Geschäftsführer der neu gegründeten „Kompetenzzentren des luxemburgischen Handwerks“
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Auszeichnungen Hochschul-Innovationspreis 2016 Prof. Dr. Katharina Seuser, Prof. Dr. Susanne Keil, Prof. Dr. Dieter Franke und Prof. Dr. Uwe Wiemken, Dr. Wolfgang Koch und Sabine Fricke, alle Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus Lehrpreis 2016 Prof. Dr. Klaus Lehmann, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, und Regina Brautlacht, Lehrkraft für besondere Aufgaben und Fachleiterin Englisch im Sprachenzentrum Preis für die beste Masterarbeit Laura Przybilla im Masterstudiengang Innovations- und Informationsmanagement DAAD-Preis (Deutscher Akademischer Austauschdienst) Ghazl Al Hamwi, Masterstudiengang Biomedical Science
Preis für Verantwortung und Nachhaltige Entwicklung 2016 vom Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) Julian Schulte, Masterstudiengang Mechatronik, und Cornelia Wippich, Masterstudiengang Analytische Chemie und Qualitätssicherung Forscherin des Monats des Netzwerks „Nachhaltige Forschung an Fachhochschulen in NRW“ Oktober 2016: Prof. Dr. Margit Schulze APEX Programming Competition Nordrhein-Westfalen 2016 1. Platz für Alli Pierre Yotti und Franck Albert Nyassa, Fachbereich Informatik IHK-Preisverleihung, Jahresbestenehrung 2016 Milena Steinhoff, Biologielaborantin AFCEA Studienpreis 3. Platz für Maurice Velte, Fachgebiet Computer Vision
Ernennung zum IARIA Fellow Prof. Dr. Rudolf Berrendorf, Fachbereich Informatik Ernennung zum Lehrfellow für Innovationen in der digitalen Hochschullehre Prof. Dr. Marco Winzker, Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus Förderpreise der Hochschulgesellschaft Bonn-Rhein-Sieg • Daniel Behrend, Business Administration • Fiona Ries, Betriebswirtschaft • Diego Ramos Avila, Autonomous Systems • Matthias Neu, Informatik • Alexander Spenke, Elektrotechnik • Christian Blume, Maschinenbau • Dylan Cedric Knörr, Technikjournalismus/PR • Katja Stienecker, Naturwissenschaftliche Forensik • Liza Marie Rummler, Applied Biology • Jessica Rumpf, Chemie mit Materialwissenschaften • Christina Hesselbach, Sozialversicherung mit Schwerpunkt Unfallversicherung Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ Oktober 2016: erneute Bestätigung des Zertifikats, gültig bis Oktober 2019 RoboCup WM, Vizeweltmeister Alexander Hagg, Frederik Hegger und Prof. Dr. Paul G. Plöger, alle Fachbereich Informatik Best Scientific Paper Award beim RoboCup-Symposium in Leipzig Alexander Hagg, Frederik Hegger und Prof. Dr. Paul Plöger, alle Fachbereich Informatik Best Poster Award auf der 13. Konferenz der pakistanischen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie zu „Recent Advances & Challenges in Molecular Biology, Biochemistry & Biotechnology“ in Abbottabad Dorothee Schipper, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
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Best Paper Award auf der IEEE International Conference on Multimedia and Expo 2017 in Hong Kong Jens Maiero, Dr. Ernst Kruijff, Prof. Dr. André Hinkenjann, alle Fachbereich Informatik Best Paper Award auf der International Conference on Advanced Engineering Computing and Applications in Sciences (ADVCOMP 2016) in Venedig Javed Razzaq und sein Team, Fachbereich Informatik Best Paper Award auf der International Conference on Computational Science and Its Applications 2016 in Peking Katharina Stollenwerk, Anna Vögele, Björn Krüger, Reinhard Klein, Prof. Dr. André Hinkenjann, alle Fachbereich Informatik Honorable Mention Paper Award beim ACM Symposium on Spatial User Interaction (SUI 2016) Dr. Ernst Kruijff, Alexander Marquardt, Christina Trepkowski, Prof. Dr. André Hinkenjann, Jens Maiero, alle Fachbereich Informatik
Ranking Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft Im Ranking der mittelgroßen Hochschulen liegt die H-BRS bundesweit auf dem achten Platz. Betrachtet man nur die Fachhochschulen belegt die Hochschule Platz 3 MIWF – Analyseraster Fachbereiche Informatik und Angewandte Naturwissenschaften der H-BRS punkten klar beim Forschungserfolg CHE-Ranking 2016 Die Hochschule erhält gute Bewertungen für die Unterstützung der Studierenden, die Studieneingangsphase und den Kontakt zur Berufspraxis im Fachbereich Elektronik, Maschinenbau und Technikjournalismus
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Der Hochschulrat Im August 2007 wurden die derzeitigen Mitglieder des Hochschulrats berufen und 2012 im Amt bestätigt: vier externe Mitglieder und vier Hochschulangehörige. Der Hochschulrat ist zuständig für die Strategie der Hochschule, er berät die Hochschulleitung und übt die Aufsicht über deren Geschäftsführung aus. Außerdem ernennt er den Präsidenten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und übt die Dienstaufsicht aus. Die acht Mitglieder des Hochschulrats sind: • Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel Vorsitzende seit 10.12.2015, Unternehmerin, Firma Knauber • Prof. Dr. Rupert Gerzer Vorsitzender bis 10.12.2015, Leiter des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beim Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt • Prof. Dr. Jakob Rhyner Vizerektor in Europa der Universität der Vereinten Nationen (UNU) und Direktor des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS)
• Dr. Andrea Niehaus Direktorin des Deutschen Museums Bonn • Prof. Dr. Tobias Amely Hochschule Bonn-Rhein-Sieg • Prof. Dr. Elvira Jankowski Hochschule Bonn-Rhein-Sieg • Prof. Dr. Karl W. Neunast Hochschule Bonn-Rhein-Sieg • Prof. Dr. Gerd Knupp Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Mitarbeiter (Anzahl) zum 31.12.2016 Professoren davon Vertretungsprofessuren davon Stiftungs- und Drittmittelprofessuren
2014
2015
2016
145
152
151
2
6
6
17
16
19
Honorarprofessoren
23
29
31
Lehrkräfte für besondere Aufgabe
33
38
39
Wissenschaftliche Mitarbeiter
195
224
231
Mitarbeiter in Technik und Verwaltung
186
186
197
16
14
13
Anzahl Lehraufträge
348
422
406
Anzahl Hilfskräfte/Tutoren
259
274
285
1.205
1.339
1.353
2014
2015
2016
135,00
139,89
138,42
Auszubildende
Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) zum 31.12.2016 Professoren davon Vertretungsprofessoren
1,50
3,72
3,72
11,58
13,33
14,44
2,56
3,22
3,44
27,05
30,57
30,75
Wissenschaftliche Mitarbeiter
149,09
166,79
175,13
Mitarbeiter in Technik und Verwaltung
141,50
144,83
154,09
16,00
14,00
13,00
471,2
499,3
514,83
2014
2015
2016
51,35
67,97
63,77
8,01
6,53
5,01
20,19
19,68
24,79
davon Stiftungs- und Drittmittelprofessuren Honorarprofessoren Lehrkräfte für besondere Aufgabe
Auszubildende
Über Drittmittel finanziertes Personal (Vollzeitäquivalent) zum 31.12.2016 Fachbereiche Verwaltung Zentrale Einheiten Weitere
0,50
0,50
0,50
SUMME
80,04
94,68
94,06
89
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» berichten
Partnerhochschulen weltweit ÜÜ www.h-brs.de/files/partnerhochschulen_dtsch.pdf
Shanghai Ranking (2016):
Times Higher Education World University Ranking (2016/17)
Top 200: • Universität Bordeaux, Frankreich • Radboud University Nijmegen, Niederlande • Norwegian University of Science and Technology (NTNU), Trondheim, Norwegen • University of California, Riverside, USA
Top 200: • Radboud University, Nijmwegen, Niederlande • Autonome Universität Barcelona, Spanien • University of California, Riverside, USA • University of Dundee, Schottland • University of Aberdeen, Schottland
Top 300: • Queensland University of Technology, Brisbane, Australien • University of Dundee, Schottland • University of Aberdeen, Schottland • Autonome Universität Madrid, Spanien
Top 300: • Queensland University of Technology, Brisbane, Australia • Dalhousie University, Halifax, Kanada • Norwegian University of Science and Technology, Trondheim, Norwegen
Top 500: • Universität Palermo, Italien • Dalhousie University, Halifax, Kanada • Jagiellonian University, Krakau, Polen • Autonome Universität Barcelona, Spanien • Universität Valencia, Spanien • Polytechnische Universität Valencia, Spanien • Polytechnische Universität Katalonien, Barcelona, Spanien • Universität Istanbul, Türkei • Brunel University London, England • Hunan University, Changsha, Volksrepublik China
Top 500: • Victoria University, Melbourne, Australien • Universität Bordeaux, Frankreich • University of Crete, Griechenland • York University, Toronto, Kanada • Polytechnische Universität Katalonien, Barcelona, Spanien • Autonome Universität Madrid, Spanien • Keele University, England
Doppelabschluss mit der H-BRS • University of Sunshine Coast, Sippy Downs, Australien • Queensland University of Technology, Brisbane, Australien • Universität Paris XII, Frankreich • Dublin Business School, Irland • Universität Palermo, Italien • University of Insubrien, Varese, Italien • York University, Toronto, Kanada • HAN University of Applied Sciences, Nimwegen, Niederlande • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur, Schweiz • Pfeiffer University in Charlotte, USA • Robert Gordon University, Aberdeen, Schottland • University of Aberdeen, Schottland • University of Dundee, Schottland
Âť berichten
Partnerhochschule Partnerhochschule mit Doppelabschluss Hohes Ranking Hohes Ranking mit Doppelabschluss (TOP 500 im Shanghai Ranking oder TOP 500 im Times Higher Education World University Ranking)
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Anzahl der internationalen Kooperationen nach Fachbereichen
Fachbereichsübergreifend
Wirtschaftswissenschaften
19
18 Sozialversicherung
1
13
13 Angewandte Naturwissenschaften
16
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Informatik
Land
Hochschule
Fachbereiche
Nationale Universität von San Luis
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Nationale Technische Universität von Buenos Aires
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Harar Agro Technical and Technology College
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Murdoch University
Fachbereichsübergreifend
Victoria University
Fachbereichsübergreifend
University of Sunshine Coast
Wirtschaftswissenschaften
Griffith School of Engineering in the Science, Environment, Engineering & Technology
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Queensland University of Technology, Business School
Fachbereichsübergreifend
Bulgarien
University of Economics – Varna
Wirtschaftswissenschaften
Finnland
Helsinki Metropolia University of Applied Sciences in Espoo
Informatik
Argentinien Äthiopien
Australien
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Land
Hochschule
Fachbereiche
Universität Poitiers
Wirtschaftswissenschaften
Universität Paris Descartes
Wirtschaftswissenschaften
Universität Paris XII
Angewandte Naturwissenschaften
Universität Bordeaux
Angewandte Naturwissenschaften
Ingenieurschule in Limoges
Informatik
Ghana
University of Cape Coast
Wirtschaftswissenschaften
Griechenland
University of Crete
Informatik
Indien
Mudra Institute of Communication (MICA) Ahmedabad
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Indonesien
Atma Jaya University, Yogyakarta
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Institute of Technology Tralee
Wirtschaftswissenschaften
Dublin Business School
Wirtschaftswissenschaften
Universität Palermo
Angewandte Naturwissenschaften
Universität Insubrien
Angewandte Naturwissenschaften
Universität Siena
Wirtschaftswissenschaften
Kagawa University in Takamatsu
Fachbereichsübergreifend
Nagaoka University of Technology
Informatik
Deutsch-Jordanische Hochschule/German-Jordanian University (GJU)
Fachbereichsübergreifend
York University
Informatik
Dalhousie University
Informatik
University of New Brunswick
Fachbereichsübergreifend
Kenia
University of Nairobi
Fachbereichsübergreifend
Korea
Kyungpook National University
Fachbereichsübergreifend
University of Dubrovnik
Fachbereichsübergreifend
University of Split
Wirtschaftswissenschaften
Lettland
Riga Technical University
Wirtschaftswissenschaften
Montenegro
University of Montenegro
Informatik
Namibia
Namibia University of Science and Technology
Sozialversicherung
Nepal
Kathmandu University
Fachbereichsübergreifend
Frankreich
Irland
Italien
Japan Jordanien
Kanada
Kroatien
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Land
Hochschule
Fachbereiche
HAN University of Applied Sciences
Angewandte Naturwissenschaften
Amsterdam University of Applied Sciences
Informatik
Van Hall Larenstein, University of Applied Sciences
Angewandte Naturwissenschaften
Radboud University Nijmegen
Angewandte Naturwissenschaften
Norwegian University of Science and Technology (NTNU)
Fachbereichsübergreifend
Jagiellonian University
Angewandte Naturwissenschaften
Warsaw University of Technology
Informatik
ITMO University
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Moscow Technological University
Informatik
Moscow Institute of Electronic Technology in Zelenograd National Research University of Electronic Technology
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Ufa State Aviation Technical University
Informatik
Tomsk Polytechnic University
Informatik
Schweiz
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Sozialistische Republik Vietnam
Vietnamesisch-Deutsche Hochschule
Informatik
Universität Valencia
Fachbereichsübergreifend
Polytechnische Universität Valencia
Fachbereichsübergreifend
Polytechnische Universität Katalonien
Informatik
Autonome Universität Barcelona
Wirtschaftswissenschaften
Autonome Universität Madrid
Informatik
Cámarabilbao University Business School
Wirtschaftswissenschaften
Tomas Bata Universität
Fachbereichsübergreifend
Universität Istanbul
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Yeditepe Universität
Angewandte Naturwissenschaften
Yalova Universität
Wirtschaftswissenschaften
Chernihiv National University of Technology
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Niederlande
Norwegen Polen
Russische Föderation
Spanien
Tschechische Republik Türkei
Ukraine
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Land
USA
Vereinigtes Königreich
Volksrepublik China
Hochschule
Fachbereiche
Coastal Carolina University
Wirtschaftswissenschaften
Pfeiffer University in Charlotte
Wirtschaftswissenschaften
California State University
Informatik
University of California, Riverside
Fachbereichsübergreifend
Wartburg College
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Robert Gordon University
Angewandte Naturwissenschaften
University of Aberdeen
Angewandte Naturwissenschaften
Abertay University
Angewandte Naturwissenschaften
University of Dundee
Angewandte Naturwissenschaften
Keele University
Fachbereichsübergreifend
Glyndŵr University s
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus
Brunel University London
Wirtschaftswissenschaften
University of Westminster
Wirtschaftswissenschaften
Regent’s University
Wirtschaftswissenschaften
Nantong University
Fachbereichsübergreifend
Hunan University
Wirtschaftswissenschaften
Sichuan Agricultural University
Fachbereichsübergreifend
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Einnahmen aus Teilhaushalten (in Euro) 2014
Zuschüsse des Landes zu laufenden Betrieb
Zuweisungen des Landes
2015
2016
Personal
17.804.400,00
18.042.700,00
18.978.400,00
Bewirtschaftung
3.055.100,00
3.055.100,00
3.055.100,00
Sachkosten
1.662.700,00
1.662.700,00
1.662.700,00
Leistungsorientierte Mittelverteilung
0,00
512.700,00
639.300,00
Investitionen
477.400,00
477.400,00
477.400,00
Bau/Liegenschaften
6.903.800,00
6.903.800,00
6.903.800,00
Summe
29.903.400,00
30.654.400,00
31.716.700,00
Hochschulpakt II und Master
18.784.452,00
14.445.970,00
11.575.000,00
Hochschulpakt III
0,00
0,00
8.145.776,00
Geräteprogramm
67.500,00
115.938,00
98.124,00
Sonstiges
556.036,78
516.923,96
175.888,92
Summe
19.407.988,78
15.078.831,96
19.994.788,92
Qualitätsverbesserungsmittel
3.404.807,00
3.416.724,00
3.459.346,00
Drittmittel
8.199.452,63
9.015.267,35
12.229.924,09
478.501,91
296.567,43
171.857,04
61.394.150,32
58.461.790,74
67.572.616,05
Eigene Einnahmen Einnahmen der H-BRS gesamt
Summe der oben genannten Teile
Alle Zahlenangaben für das Jahr 2016 auf den Seiten 96 bis 100 sind vorläufig.
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Ausgaben nach Kostenarten (in Euro) Zuschüsse des Landes zu laufenden Betrieb
2016
Alle Ausgaben der Teilhaushalte, jeweils gesplittet nach
Zuweisungen des Landes
Qualitätsverbesserungsmittel
Drittmittel
Ausgaben der H-BRS gesamt
Sachkosten
4.165.608,51
5.003.602,10
293.363,98
2.101.154,70
11.563.729,29
Personal
19.715.549,68
8.150.450,13
3.042.650,57
7.676.173,74
38.584.824,12
Investitionen
3.059.777,88
1.693.870,25
65.263,61
258.156,37
5.077.068,11
Liegenschaften
Investitionen
0,00
7.028.615,04
0,00
0,00
7.028.615,04
26.940.936,07
21.876.537,52
3.401.278,16
10.035.484,81
62.254.236,56
2014
2015
2016
1. Anlagevermögen > 150 EUR und < 410 EUR
98.596,34
189.801,33
294.674,43
2. Anlagevermögen > 410 EUR
7.224.309,80
5.538.282,18
11.811.008,72
Summe
7.322.906,14
5.728.083,51
12.105.683,15
97
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Ergebnisrechnung (in Euro) Erträge
2015 a) Grundfinanzierung b) Unterbringungsbudget c) Sondermittel d) Programm-/Projektfinanzierung
2016
24.304.627,00 2.456.150,19 3.416.724,00 1.182.108,16 31.359.609,35
24.632.800,00 6.903.800,00 3.459.346,00 1.108.702,24 36.104.648,24
2. Erträge aus Drittmitteln anderer öffentlicher Geldgeber
5.640.363,69
8.442.722,24
3. Erträge aus Drittmitteln nicht öffentlicher Geldgeber
1.802.070,13
1.902.775,95
757.071,14
0,00
792.524,62 312.718,32 102.776,75 2.671.404,55 3.879.424,24
1.808.021,94 415.315,21 146.401,65 267.661,53 2.637.400,33
43.438.538,55
49.087.546,76
1. Zuweisungen und Zuschüsse vom Land
4. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes 5. Sonstige Geldgeber
a) Erträge aus Hochschultätigkeit b) Gebühren und Sanktionen, Beiträge c) Schenkungen, Spenden, Erbschaften d) Sonstige Erträge
6. Summe der ordentlichen Erträge
Die Ergebnisrechnung spiegelt die Gewinn- und Verlustrechnung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wider und basiert auf der Bewertungsrichtlinie des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Für das Jahr 2016 handelt es sich um ein vorläufiges Ergebnis.
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Aufwendungen
7. Materialaufwand
8. Personalaufwand
2015 a) Aufwand für Schrifttum, Lehr- und Lernmittel, Materialien und bezogene Waren b) Aufwendungen für Energie und sonstige verwaltungswirtschaftliche Tätigkeit c) Aufwendungen für bezogene Leistungen
a) Entgelte b) Bezüge c) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung d) Sonstige Personalaufwendungen
9. Abschreibungen
10. Sonstige Aufwendungen
a) Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten b) Weitere Aufwendungen für Kommunikation, Dokumentation, Information, Reisen, Literatur, Werbung c) Aufwendungen für Beiträge und Sonstiges sowie Wertkorrekturen und periodenfremde Aufwendungen d) Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse, Investitionszuschüsse und Kostenerstattungen sowie aus Produktabgeltung e) Aufwendungen für sonstige Leistungen an Dritte
11. Summe der ordentlichen Aufwendungen 12. Hochschulergebnis 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15. Finanzergebnis 16. Ergebnis der gewöhnlichen Hochschultätigkeit 17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag 18. Sonstige Steuern 19. Jahresabschluss Jahresüberschuss/-fehlbetrag 20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 21. Entnahmen aus den Rücklagen 22. Einstellungen in Gewinnrücklagen 23. Bilanzgewinn/-Verlust
2016
-1.399.349,00
-1.492.805,03
-1.020.392,83 -5.494.856,20 -7.914.598,03
-1.113.317,58 -6.072.755,47 -8.678.878,08
-18.678.033,18 -9.897.599,03 -4.631.848,29 -102.723,46 -33.310.203,96
-19.755.955,11 -11.237.164,07 -4.973.757,70 -118.086,97 -36.084.963,85
-5.531.095,35
-6.084.204,89
-872.687,00
-1.864.836,49
-1.659.139,71
-1.970.231,85
-353.257,38
-336.963,12
-574.135,80 -1.062.287,31 -4.521.507,20
-666.898,89 -1.218.436,20 -6.057.366,55
-51.277.404,54
-56.905.413,37
-7.838.865,99 296.567,43 -34.726,74 261.840,69
-7.817.866,61 171.875,04 -2.461,96 169.413,08
-7.577.025,30 -52.114,17 -1.887,03 -7.631.026,50 10.758.345,51 3.500.000,00 -6.800.000,00 -172.680,99
-7.648.453,53 -22.259,89 -984,00 -7.671.697,42 -7.631.026,50 0,00 0,00 -15.302.723,92
99
100
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Baumaßnahmen (in Euro) Kleinere Baumaßnahmen Maßnahme
2015
Zusätzliche Fahrradständer und E-Tankstelle
124.985,78
Bestuhlung Hörsäle
168.296,93
Gestaltung Außenanlagen Innenhofbereich
47.583,83
2016 14.872
Nutzungsanpassung Anmietung RB
18.942
Sanierungsmaßnahmen Nr.
Bereich
Standort
2015
1
Erneuerung W-LAN und IT-Netze
SA/RB
175.555,99
2
Medienausstattung Hörsaal 7 und 8
SA
197.282,50
3
Fassadensanierung
SA/RB
103.350,61
4
Sanierung Glasdach
SA
2016 850.211,71
15.000
Erweiterungsbau beide Standorte
2015 1.718.149,55
läuft abgeschlossen
Große Baumaßnahmen Maßnahme
Status
2016 8.980.604,20
läuft
Ich wage:
Notizen
Bildnachweis • Michael Meinhard/Bosse und Meinhard: Titel, 4(4), 5(3), 18/19, 22, 30/31, 37, 38, 39, 40, 42/43, 54, 58/59, 72/73, 75, 80, 100 • H-BRS: 4, 12, 15, 26, 28, 29, 33, 48, 52, 53, 65, 67, 77, 85(1), 87 • Eva Tritschler/H-BRS: 4, 5, 11, 13, 24, 44, 50, 85(1), 88 • Claudia Kleinfeld: 5, 66 • erhui/istockphoto, Bosse und Meinhard: 6/7 • Jörg Heupel: 9 • Juri Küstenmacher: 10, 57 • Stefan Floß: 16 • Ilona Photography: 17 • Sven Flessing: 20, 21 • Eric Lichtenscheidt: 25, 63 • Cryptomator: 27 • TickTock/istockphoto: 33 • zodebala/istockphoto: 35 • Kenishirotie/istockphoto: 36/37 • CHBD/istockphoto: 44/45
• scyther5/istockphoto: 46/47 • tomertu/istockphoto: 49 • Volker Lannert: 51 • Yorck Weber: 52(2), 71 • Emil Eugen Sachse/Wikipedia: 55 • privat: 56(2) • Christian Daitche: 56 • Kira Wazinski: 60(2) • Miriam Lüdtke-Handjery: 61 • Jonas Berger: 62 • Landesinitiative Agora: 69 • LKA Rheinland Pfalz: 70 • IZNE: 74 • Alanus Hochschule: 77 • Elena Schulz: 78, 79
ST DIE MUTTER DER PORZELLANKISTE MAL SEHEN VIELLEICHT KANN MAN MACHEN MUSS MAN ABER LIEBER NICH Campus Sankt Augustin Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Grantham-Allee 20 53757 Sankt Augustin www.facebook.com/hsbrs
Campus Rheinbach Hochschule Bonn-Rhein-Sieg von-Liebig-StraÃ&#x;e 20 53359 Rheinbach
Campus Hennef Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Zum Steimelsberg 7 https://twitter.com/h_bonnrheinsieg www.facebook.com/hsbrs 53773 Hennef
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